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Items tagged with: photomanipulation


 
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" In search of the light "
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" In search of the light "
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"between nowhere and anywhere"
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Joachim Ringelnatz - Silvester


Allerdings, 1928

Daß bald das neue Jahr beginnt,
Spür ich nicht im Geringsten.
Ich merke nur: die Zeit verrinnt
Genau so wie zu Pfingsten,

Genau wie jährlich tausendmal.
Doch Volk will Griff und Daten.
Ich höre Rührung, Suff, Skandal,
Ich speise Hasenbraten.

Mit Cumberland, und vis-à-vis
Sitzt von den Krankenschwestern
Die sinnlichste. Ich kenne sie
Gut, wenn auch erst seit gestern.

Champagner drängt, lügt und spricht wahr.
Prosit, barmherzige Schwester!
Auf! In mein Bett! Und prost Neujahr!
Rasch! Prosit! Prost Silvester!

Die Zeit verrinnt. Die Spinne spinnt
In heimlichen Geweben.
Wenn heute nacht ein Jahr beginnt,
Beginnt ein neues Leben.

#JoachimRingelnatz #Lyrik #Gedichte #Silvester #Neujahr
#gimp #gmic #photo #Foto #art #Bildbearbeitung #photomanipulation #mywork

 
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Tree in front of a structure
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Ludwig Hirsch - Der Wolf


Album: Dunkelgraue Lieder, 1978
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Ganz hinten in dem kleinen alten Tiergarten
wo die Viecher ganz besonders traurig schaun
da lebt mir scheint's schon ewig
in'm dunklen engen Käfig
der alte
räudige Wolf.

Ein'n Hasen und ein'n Tanzbärn
die hat er dort als Nachbarn
der alte
räudige Wolf.

Den meisten Ärger hat er mit dem Hasen
ein Vegetarier
no, was willst noch mehr?
Das Gfrast schimpft immer umme
ist frech und zeigt die Zunge
dem alten
hungrigen Wolf.

Ja hinter einem Gitter san die Hasen sogar sicher
vor'm alten
an hungrigen Wolf.

Mit'm Tanzbärn kann er leider a net reden.
Wie der noch Tango tanzt hat
da war's no net so schlimm.
Seitdem man " Schwanensee " probiert und den Spitzentanz studiert
da wern die anderen Viecher alle ignoriert.
Er ist zu jedem präpotent
der die Pawlowa net kennt.

Was soll er machen
der alte blöde Wolf?

Am Sonntag kommen oft ein Haufen Menschen
die schaun ihn dann durch's Gitter deppert an.
Dann schimpfen's fürchterlich und spucken ihm in's Gsicht
weil er die Geislein gfressen haben soll.

Ja, den Hasen, den ham's gern
da capo schrein's beim Bärn.

Er hat's net leicht
der alte schiache Wolf.

Und einmal in der Wochen
jeden Freitag
da wird er vom Wärter dressiert.
Mit'm Schwanz muá er dann wedeln
und das Pfoterl muaß er geben


der arme alte Wolf.
Einmal hat er bissen -
drauf ham's ihm die Zähn

aus'm Maul außegrissen

dem alten
armen Wolf.

Nur in der Nacht - so zwischen elfe und halb zwölfe -
da singt er dann zum Mond das Lied der Wölfe:
Dort, wo der Regen net bitter schmeckt
dort, wo die Nacht die Zigeuner versteckt
dort, wo die Sonn' deine Wunden heilt
dort is des Land, das Freiheit heißt -

so glaubt er
der alte
blöde Wolf!

Dort, wo der Sturm die Baumspitzen quält
dort, wo der Wind keine Lügen erzählt
dort, wo ein Vieh kein Gitter kennt
dort is des Land, das er Freiheit nennt

der alte
räudige Wolf.

#LudwigHirsch #Liedermacher #singersongwriter #music #musik #Wölfe
#gimp #gmic #photo #Foto #art #Bildbearbeitung #photomanipulation #mywork

 
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Karl Henckell - Das Lied vom Eisenarbeiter


Gesammelte Werke. Band 2: Buch des Kampfes, 1921

Es stampft und dröhnt mit dumpfem Ton
Und qualmt und raucht ringsum,
Und Mann an Mann in schwerer Fron
An seinem Platze stumm.
Der Hammer sinkt, die Esse sprüht,
Das Eisen in der Flamme glüht.

Früh morgens, wenn der Schlemmer träg
Auf weichem Pfühl sich reckt,
Macht sich der Lohnsklav auf den Weg,
Vom Dampfpfiff aufgeschreckt.

Und Tag für Tag um kargen Sold
Rührt er die rauhe Hand,
Er geizt um Ehre nicht, um Gold
Und all den glatten Tand.

Kein süßes Lied berührt sein Ohr,
Durch das die Sorge gellt,
Kein Dichter öffnet ihm das Tor
Zu einer schönern Welt.

Er denkt, der Mensch sei gleich und frei,
Ob auch in Schweiß und Ruß -
Der Hochmut rollt an ihm vorbei,
Der Stolz vergällt den Gruß.

Wohl nagt am Herzen weh und wund
Ihm oft sein bittres Los,
Dann bricht ein Fluch aus trotzigem Mund,
Verschlungen vom Getos:

»Das ist ein grausam Weltgebot,
Fremd sind sich Herr und Knecht.«
Sein Auge blitzt, sein Feuer loht:
»Allmächtiger, sei gerecht!

Und wenn ein Gott im Himmel nicht
Den Schrei der Not versteht,
Dann stürm herein, du Weltgericht,
Wo alles untergeht!«
Der Hammer sinkt, die Esse sprüht,
Das Eisen in der Flamme glüht.

#KarlHenckell #Gedichte #Lyrik #Arbeit #Schmied #Hammer
#gimp #gmic #photo #Foto #art #Bildbearbeitung #photomanipulation #mywork

 
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Ulrich Roski - Die Brautwerbung oder Das Lied von der Freundschaft


Album: …daß dich nicht die Schweine beißen, 1970

Es waren zwei Ritter, zwei edle, vom Dorf,
der eine war kahl und der andre voll Schorf.
Der Kahle hieß Karl, war von listigem Mut,
der andre war blöde, man nannte ihn Knut.
Sie sahen eines Tages die Tochter des Grafen,
wollten fortan ohne sie nicht mehr schlafen.

Karl hat zum pickligen Knute gesagt:
"Die Gräfin ist reich und so gut wie intakt.
Wir lieben sie beide, doch einer schaut zu,
und ich hab so den Eindruck, dieser eine bist Du!"
Eifrig sprach Knut: "Wen sie liebt von uns beiden,
das muß die Comtesse wohl selber entscheiden!"

Sie kamen zum Grafen, und der fragte sein Kind:
"Willste den mit der Glatze oder den mit dem Grind?"
Sie sagte: "Für mich gibt's nur eins auf der Welt:
Ich will einen Recken, einen richtigen Held.
Und der, der mich will zur Gemahlin erringen,
muß mir zuvor einen Drachenschwanz bringen!"

So zogen die Ritter zum Drachen vorm Tor,
und Karl sprach zu Knut: "Knut, geh Du doch mal vor!
Geh' mal hin zu dem Drachen und sprich ihn mal an,
ich mach bloß meinen Schuh zu und komm dann gleich ran."
Knut spielte häufig mit Käfern und Bienen,
doch konnte ihm diese Erfahrung nicht dienen.

Der Drache focht tapfer, doch tapf'rer focht Knut,
und bald schwamm das Untier im eigenen Saft.
Knut hieb ihm den Schwanz ab mit schwindender Kraft,
und lief damit zu Karl und rief: "Ich hab's geschafft!"
Setzt sich am Brunnenrand, fühlt sich so schlapp,
da stieß ihn sein Freund in die Tiefe hinab.

Doch Knut riß den Drachenschwanz mit sich hinweg.
Da sprach Karl zu sich selbst: "Ach, ich hab auch ein Pech!
Ohne Schwanz keine Gräfin, ohne Gräfin kein Schlaf.
Also Knut, gib den Schwanz her! Komm Kleiner, sei brav!
Und das mit dem Brunnen war nicht so gemeint,
Du mußt mir vertrauen, denn ich bin doch Dein Freund."

Knut gab ihm den Schwanz und bat: "Reich mir die Hand!"
Doch Karl war schon längst zum Schlosse gerannt.
Die Gräfin rief: "Karl, dein Kampf war nicht vergebens!
Das ist der herrlichste Schwanz meines Lebens!"
Bis zur Hochzeit war Knut aus dem Brunnen heraus.
Er brüllte: "Verrat!" - Doch alles lachte ihn aus.

"Wer glaubt heut' noch an Drachen ?! Ach, Du bist nicht normal!"
riefen alle. Doch Knut rief zornig zu Karl:
"Du find'st Deine Strafe ! Das weiß ich genau!"
Karl lachte - und zog sich zurück mit der Frau,
und lebte noch hundert Jahr glücklich mit ihr.
Knutchen starb früh an einem Magengeschwür.

Die Treue ist herrlich und bricht nicht so schnell.
So singen schon Schiller und Sacha Distel.
Die Freundschaft ist schön und reicht meist bis zuletzt,
doch wird sie zuweilen auch stark überschätzt.


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#gimp #gmic #photo #Foto #art #Bildbearbeitung #photomanipulation #mywork