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05.04.2021 Sie möchten gern Mark Zuckerberg anrufen?


Halbe Milliarde Facebook Nutzer offen im Netz

Kein Problem, seine private Telefonnummer befindet sich zusammen mit einer halben Milliarde anderer Facebook Nutzer offen im Netz. Bekannt sind nun 533 Millionen Nutzer aus 106 Ländern. Nachdem Telefonnummern, E-Mail-Adressen und andere Daten von hunderten Millionen Facebook-Nutzern vor über einem Jahr aus den Datenbeständen von Facebook erbeutet wurden, sind sie nun gesammelt offen ins Internet gestellt worden.

Die damalige "Datenlücke" - Facebook ist eine einzige Datenlücke! - soll lange geschlossen sein. Aber Facebook mach mit den Daten seiner Nutzer weiter jährlich Gewinne von vielen Milliarden Dollar.

Die namentlich bekannte Gehackten müssen nun aufpassen, denn wenn ihre persönlichen Informationen wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern im Umlauf sind, steigt die Gefahr, dass Menschen auf gefälschte E-Mails hereinfallen, weil sie authentischer gestaltet werden können.

Oft sind neben dem Facebook Benutzernamen auch der wirkliche Name, die Telefonnummer, das Geburtsdatum, der Wohnort und weitere biografische Angaben enthalten. Dies können Lieblingstiere, Vorlieben oder Verwandte sein, die man als Merkhilfen für Passworte angegeben hatte.

Die Telefonnummern von 420 Millionen Facebook Nutzern, waren bereits nach einem Hack 2019 aufgetaucht. Damals war eine Funktion zur Freundessuche für den Datenabgriff missbraucht worden. Facebook ist bereits seit 2018 in der Kritik, dass seine Funktion der "Freundessuche" dazu einlädt systematisch Telefonnummern und den dazugehörenden Benutzernamen abzugreifen. So wurden 2018 vermutlich alle öffentlich zugänglichen Daten der damals bereits mehr als zwei Milliarden Nutzer durch automatische Abrufe systematisch eingesammelt.

Die Lücken wurden von Facebook immer nur widerwillig geschlossen, denn umgekehrt "lernt" auch Facebook aus dem Suchinteresse seiner Nutzer für die eigene Werbung interessante Zusammenhänge (Wer kennt wen?). Auch die Versuche der Firma Clearview AI auf der Basis der Fotos in Facebooks Foto-Plattform Instagram eine Datenbank zur Gesichtserkennung zusammenzustellen. wurde von Facebook nur wenig entgegen gesetzt. Schließlich nutzen auch verschiedene US Politzeibehörden die Clearview-AI Foto-Datenbank.

Wir können nur raten: Es ist an der Zeit zu wechseln!

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Daten-hunderter-Millionen-Facebook-Nutzer-erneut-im-Netz-entdeckt-6005192.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7600-20210405-sie-moechten-gern-mark-zuckerberg-anrufen.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7600-20210405-sie-moechten-gern-mark-zuckerberg-anrufen.htm
Tags: #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Datenklau #Paypal #Facebook #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google
 

05.04.2021 Sie möchten gern Mark Zuckerberg anrufen?


Halbe Milliarde Facebook Nutzer offen im Netz

Kein Problem, seine private Telefonnummer befindet sich zusammen mit einer halben Milliarde anderer Facebook Nutzer offen im Netz. Bekannt sind nun 533 Millionen Nutzer aus 106 Ländern. Nachdem Telefonnummern, E-Mail-Adressen und andere Daten von hunderten Millionen Facebook-Nutzern vor über einem Jahr aus den Datenbeständen von Facebook erbeutet wurden, sind sie nun gesammelt offen ins Internet gestellt worden.

Die damalige "Datenlücke" - Facebook ist eine einzige Datenlücke! - soll lange geschlossen sein. Aber Facebook mach mit den Daten seiner Nutzer weiter jährlich Gewinne von vielen Milliarden Dollar.

Die namentlich bekannte Gehackten müssen nun aufpassen, denn wenn ihre persönlichen Informationen wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern im Umlauf sind, steigt die Gefahr, dass Menschen auf gefälschte E-Mails hereinfallen, weil sie authentischer gestaltet werden können.

Oft sind neben dem Facebook Benutzernamen auch der wirkliche Name, die Telefonnummer, das Geburtsdatum, der Wohnort und weitere biografische Angaben enthalten. Dies können Lieblingstiere, Vorlieben oder Verwandte sein, die man als Merkhilfen für Passworte angegeben hatte.

Die Telefonnummern von 420 Millionen Facebook Nutzern, waren bereits nach einem Hack 2019 aufgetaucht. Damals war eine Funktion zur Freundessuche für den Datenabgriff missbraucht worden. Facebook ist bereits seit 2018 in der Kritik, dass seine Funktion der "Freundessuche" dazu einlädt systematisch Telefonnummern und den dazugehörenden Benutzernamen abzugreifen. So wurden 2018 vermutlich alle öffentlich zugänglichen Daten der damals bereits mehr als zwei Milliarden Nutzer durch automatische Abrufe systematisch eingesammelt.

Die Lücken wurden von Facebook immer nur widerwillig geschlossen, denn umgekehrt "lernt" auch Facebook aus dem Suchinteresse seiner Nutzer für die eigene Werbung interessante Zusammenhänge (Wer kennt wen?). Auch die Versuche der Firma Clearview AI auf der Basis der Fotos in Facebooks Foto-Plattform Instagram eine Datenbank zur Gesichtserkennung zusammenzustellen. wurde von Facebook nur wenig entgegen gesetzt. Schließlich nutzen auch verschiedene US Politzeibehörden die Clearview-AI Foto-Datenbank.

Wir können nur raten: Es ist an der Zeit zu wechseln!

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Daten-hunderter-Millionen-Facebook-Nutzer-erneut-im-Netz-entdeckt-6005192.html
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Tags: #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Datenklau #Paypal #Facebook #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google
 
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18.03.2021 Schnelltests legen persönliche Daten offen


"Daten sammeln mit Corona"

Eigentlich wollte man nur ein wenig mehr Gewissheit, dass man "negativ" sei - aber man wolte eigentlich nicht, dass das die ganze Welt erfährt. Vor allem sollen sicher nicht alle erfahren, wie ängstlich man ist und wie oft man so einen Schnelltest in den letzten Wochen gemacht hat.

Dazu kommt die unangenehme Tatsache, dass man mit einem großen Berg seiner persönlichen Daten im Netz sichtbar geworden ist:
  • Vorname
  • Nachname
  • Geschlecht
  • Adresse
  • Straße
  • Hausnummer
  • Postleitzahl
  • Ort
  • Geburtsdatum
  • Staatsbürgerschaft
  • Mobilfunknummer
  • E-Mail-Adresse
  • Probentyp
  • Datum und Uhrzeit der Probenahme
  • Datum und Uhrzeit der Ergebnisbereitstellung
    • Befund
  • Optional: Reisepass/Ausweis-Nummer
  • Optional: Abweichender Aufenthaltsort in den nächsten zwei Wochen
  • Straße
  • Hausnummer
  • Postleitzahl
  • Ort
Wo gibt es denn diese vielen Daten zu sehen?

Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik(BSI) feststellte, konnte man mit etwas Browser-Wissen alle diese Daten aus dem Browser auslesen, wenn man auf die Seite des Berliner Schnelltest-Zentrums 21dx ging. Mit einer kleinen Veränderung der UUID in der URL war es dann möglich, für andere getestete Person diese Art Attest abzurufen.

Sicherheitsforscher von "Zerforschung" und dem CCC sind der Meinung, dass man auf Ergebnisse und die zugehörigen Daten von bis zu 136.000 Tests zugreifen konnte. Denn 21DX betreibt auch Standorte in anderen Teilen Deutschlands. Außerdem stammt die fehlerhafte Datenbank wohl von der Firma Medicus AI, die auch in Österreich tätig ist.

Dieser Fehler ist inzwischen behoben - warten wir auf die nächste Datenpanne ...

Mehr dazu bei https://www.rbb24.de/politik/thema/corona/beitraege/2021/03/berlin-datenleck-schnelltests-21dx-medicus-ai.html
und https://zerforschung.org/posts/medicus
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7580-20210318-schnelltests-legen-persoenliche-daten-offen.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7580-20210318-schnelltests-legen-persoenliche-daten-offen.htm
Tags: #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Hacking #Verschlüsselung #Lauschangriff #Überwachung #Corona #Schnelltests #Berlin
 
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18.03.2021 Schnelltests legen persönliche Daten offen


"Daten sammeln mit Corona"

Eigentlich wollte man nur ein wenig mehr Gewissheit, dass man "negativ" sei - aber man wolte eigentlich nicht, dass das die ganze Welt erfährt. Vor allem sollen sicher nicht alle erfahren, wie ängstlich man ist und wie oft man so einen Schnelltest in den letzten Wochen gemacht hat.

Dazu kommt die unangenehme Tatsache, dass man mit einem großen Berg seiner persönlichen Daten im Netz sichtbar geworden ist:
  • Vorname
  • Nachname
  • Geschlecht
  • Adresse
  • Straße
  • Hausnummer
  • Postleitzahl
  • Ort
  • Geburtsdatum
  • Staatsbürgerschaft
  • Mobilfunknummer
  • E-Mail-Adresse
  • Probentyp
  • Datum und Uhrzeit der Probenahme
  • Datum und Uhrzeit der Ergebnisbereitstellung
    • Befund
  • Optional: Reisepass/Ausweis-Nummer
  • Optional: Abweichender Aufenthaltsort in den nächsten zwei Wochen
  • Straße
  • Hausnummer
  • Postleitzahl
  • Ort
Wo gibt es denn diese vielen Daten zu sehen?

Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik(BSI) feststellte, konnte man mit etwas Browser-Wissen alle diese Daten aus dem Browser auslesen, wenn man auf die Seite des Berliner Schnelltest-Zentrums 21dx ging. Mit einer kleinen Veränderung der UUID in der URL war es dann möglich, für andere getestete Person diese Art Attest abzurufen.

Sicherheitsforscher von "Zerforschung" und dem CCC sind der Meinung, dass man auf Ergebnisse und die zugehörigen Daten von bis zu 136.000 Tests zugreifen konnte. Denn 21DX betreibt auch Standorte in anderen Teilen Deutschlands. Außerdem stammt die fehlerhafte Datenbank wohl von der Firma Medicus AI, die auch in Österreich tätig ist.

Dieser Fehler ist inzwischen behoben - warten wir auf die nächste Datenpanne ...

Mehr dazu bei https://www.rbb24.de/politik/thema/corona/beitraege/2021/03/berlin-datenleck-schnelltests-21dx-medicus-ai.html
und https://zerforschung.org/posts/medicus
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Es ist an der Zeit zu wechseln!


Ansturm auf alternative Messenger (Teil 2)

Vor 2 Monaten hatten viele Millionen Menschen Angst vor der Änderung der Geschäftsbedingungen von Facebooks WhatsApp und einige Zehntausend schlossen ihre dortigen Konten und wanderten z.B. zu Signal als Messenger. Damals hatten wir eine kleine Tabelle mit Alternativen zu Facebook und Google gepostet. Nun haben wir - Dank an die Macher der Webseite Freie-Messenger - eine noch schönere Tabelle, die auch gern weitergeben werden kann (CC-BY).

Warum ist die Tabelle schöner?
  • Sie vergleicht 18 verschiedene Messenger - und eigentlich noch viele mehr, denn die Familie der auf dem Standard XMPP basierenden Messenger bietet eine Vielzahl an Produkten.
  • Auch die "normale" Mail ist in der Tabelle aufgeführt - ein Standard seit den 80-iger Jahren, der gegenüber neuen Messengern altbacken aussieht, aber wegen des Standards durch seine Interoperabilität noch immer mitspielen darf.
  • Die Bösen sind unten in der Hölle - wir können die Tabelle von oben nach unten lesen und recht bald aufhören, sobald die Balken in eine rosa Farbe wechseln.
Was verlangen wir von einem Messenger?
  • Open Source - eine freie und offene Software
  • den Schutz der eigenen Privatsphäre
  • Verwendung ohne Angabe persönlicher Daten, wie Realname oder Handynummer
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Verwendung auf allen Plattformen (Handys, Tablets, Desktop) und unter allen Betriebssystemen
  • keine Serverstandorte außerhalb der EU
  • sogar möglichst keine Server sondern eine gleichberechtigte dezentralisierte Lösung
  • möglichst einen standardisierten Unterbau nach dem sich alle richten und der eine Interoperabilität möglich macht.
Die Webseite Freie-Messenger gibt ausführlich zu den einzelnen App Auskunft und erklärt auch das "warum" es so wichtig ist, auf die eigene Privatsphäre zu achten. Hier tun wir das auch.

Deshalb wollen wir das nicht an dieser Stelle wiederholen sondern nur stark dafür werben, dass sich möglichst Jede/r Nutzer von WhatsApp oder Telegram oder ... auf schnellstem Weg davon trennt und zu einem der grün hinterlegten Programme wechselt.

"Ich habe nichts zu verbergen und keine Geheimnisse vor WhatsApp/Facebook/Google" ist ein Trugschluß, denn
(Wir zitieren einen bunten Strauß von Erwiderungen auf einen gefährlichen Aberglauben von Alex Snaps.)

Wer sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von Überwachung beschäftigt, hört eine Erwiderung wieder und wieder. So unreflektiert sie ist, so hartnäckig hält sie sich. Und wir haben die Nase voll davon. Denn das Sprichwort „Ich habe nichts zu verbergen“ ist vieles, nur nicht zutreffend:

1. Es ist falsch
Schließlich geben Sie die PIN zu Ihrer Bankkarte ja (hoffentlich) nicht weiter - und die Klotür machen Sie (wahrscheinlich) auch hinter sich zu.

2. Es ist dumm
Denn es missachtet den Zusammenhang zwischen Freiheit, Geheimnissen und Machtverhältnissen: Jemand, der alles über uns weiß, kann uns leicht erpressen oder öffentlich bloßstellen (Doxing) oder unsere Identität annehmen (Identitätsdiebstahl).

3. Es ist rückwärtsgewandt
Was heute gesellschaftlich akzeptiert ist, könnte Sie schon morgen in Schwierigkeiten bringen. Oder hätten Sie vor 20 Jahren gedacht, dass Ihre Krankenkasse Ihre Beiträge mal von Ihren Ernährungsgewohnheiten abhängig machen könnte?

4. Es ist geschichtsvergessen
Denn es lässt die Folgen radikaler Regierungswechsel außer Acht. Die deutsche Geschichte zeigt, dass gesammelte Informationen über die Bevölkerung in den Händen von radikalen Regimen ein erschreckendes Missbrauchspotential entfalten.

5. Es ist unlogisch
Es impliziert: Wenn Sie etwas zu verbergen haben, haben Sie etwas Falsches getan, was Sie jetzt verheimlichen müssen. Das ist ein weit verbreiteter logischer Fehlschluss (Inversionsfehler): Auch wenn kriminelle Machenschaften im Verborgenen stattfinden, bedeutet das noch lange nicht, dass alles, was verborgen bleibt, auch kriminell ist.

6. Es stigmatisiert
Denn es vermittelt, dass Sie sich einer Norm unterwerfen müssen, um toleriert zu werden. Wer „komische“ Sachen im Bett macht, Haschisch raucht oder eine Liebesaffäre hat, wird in einen Topf mit Kriminellen geworfen.

7. Es ist unsolidarisch
Je mehr Menschen glauben, dass sie nichts zu verbergen hätten, desto verdächtiger wird es, überhaupt Geheimnisse zu haben.

8. Es ist naiv
Eine einzelne Information wie z. B. Ihr Geburtsdatum oder Ihr Hobby mag harmlos sein. Aber aus vielen solchen Daten konstruieren Unternehmen zu Werbezwecken heute schon Profile, um Ihr Verhalten vorauszusagen und zu manipulieren. Das Missbrauchspotential (z.B. für Heiratsschwindler, Stalkerinnen oder sexuelle Gewalttäter) wird maßlos unterschätzt.

9. Es verhindert Widerstand
Wer sein ganzes Leben offenlegt und sich damit erpressbar und manipulierbar macht, wird es später schwer haben, sich gegen undemokratische oder unmenschliche Autoritäten zu wehren.

10. Es ist ignorant
Geheimnisse – das wissen nicht nur Jugendliche in der Pubertät – sind entscheidend für unsere Identitätsfindung. Gerade, um den vielen unterschiedlichen Rollen im Alltag gerecht zu werden, müssen wir selbst entscheiden, wer was über uns erfährt. Oder wollen Sie, dass Ihr Chef weiß, dass Sie wegen einer Pilzinfektion zum Arzt mussten?

11. Es ist demokratiefeindlich
Ohne Geheimnisse ist keine freie Meinungsbildung möglich, was Grundvoraussetzung für freie Wahlen ist. Es gibt einen guten Grund, weshalb es Wahlkabinen gibt. Wer sein Wahlverhalten nicht verbergen kann, ist erpressbar und manipulierbar.

Mehr dazu bei https://freie-messenger.de
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7577-20210315-es-ist-an-der-zeit-zu-wechseln.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7577-20210315-es-ist-an-der-zeit-zu-wechseln.htm
Tags: #Facebook #Messenger #WhatsApp #AGB #Werbung #Threema #Wire #Element #Telegram #WhatsApp #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Privatsphäre #DSGVO #EU #USA #Alternativen
 
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Es ist an der Zeit zu wechseln!


Ansturm auf alternative Messenger (Teil 2)

Vor 2 Monaten hatten viele Millionen Menschen Angst vor der Änderung der Geschäftsbedingungen von Facebooks WhatsApp und einige Zehntausend schlossen ihre dortigen Konten und wanderten z.B. zu Signal als Messenger. Damals hatten wir eine kleine Tabelle mit Alternativen zu Facebook und Google gepostet. Nun haben wir - Dank an die Macher der Webseite Freie-Messenger - eine noch schönere Tabelle, die auch gern weitergeben werden kann (CC-BY).

Warum ist die Tabelle schöner?
  • Sie vergleicht 18 verschiedene Messenger - und eigentlich noch viele mehr, denn die Familie der auf dem Standard XMPP basierenden Messenger bietet eine Vielzahl an Produkten.
  • Auch die "normale" Mail ist in der Tabelle aufgeführt - ein Standard seit den 80-iger Jahren, der gegenüber neuen Messengern altbacken aussieht, aber wegen des Standards durch seine Interoperabilität noch immer mitspielen darf.
  • Die Bösen sind unten in der Hölle - wir können die Tabelle von oben nach unten lesen und recht bald aufhören, sobald die Balken in eine rosa Farbe wechseln.
Was verlangen wir von einem Messenger?
  • Open Source - eine freie und offene Software
  • den Schutz der eigenen Privatsphäre
  • Verwendung ohne Angabe persönlicher Daten, wie Realname oder Handynummer
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Verwendung auf allen Plattformen (Handys, Tablets, Desktop) und unter allen Betriebssystemen
  • keine Serverstandorte außerhalb der EU
  • sogar möglichst keine Server sondern eine gleichberechtigte dezentralisierte Lösung
  • möglichst einen standardisierten Unterbau nach dem sich alle richten und der eine Interoperabilität möglich macht.
Die Webseite Freie-Messenger gibt ausführlich zu den einzelnen App Auskunft und erklärt auch das "warum" es so wichtig ist, auf die eigene Privatsphäre zu achten. Hier tun wir das auch.

Deshalb wollen wir das nicht an dieser Stelle wiederholen sondern nur stark dafür werben, dass sich möglichst Jede/r Nutzer von WhatsApp oder Telegram oder ... auf schnellstem Weg davon trennt und zu einem der grün hinterlegten Programme wechselt.

"Ich habe nichts zu verbergen und keine Geheimnisse vor WhatsApp/Facebook/Google" ist ein Trugschluß, denn
(Wir zitieren einen bunten Strauß von Erwiderungen auf einen gefährlichen Aberglauben von Alex Snaps.)

Wer sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von Überwachung beschäftigt, hört eine Erwiderung wieder und wieder. So unreflektiert sie ist, so hartnäckig hält sie sich. Und wir haben die Nase voll davon. Denn das Sprichwort „Ich habe nichts zu verbergen“ ist vieles, nur nicht zutreffend:

1. Es ist falsch
Schließlich geben Sie die PIN zu Ihrer Bankkarte ja (hoffentlich) nicht weiter - und die Klotür machen Sie (wahrscheinlich) auch hinter sich zu.

2. Es ist dumm
Denn es missachtet den Zusammenhang zwischen Freiheit, Geheimnissen und Machtverhältnissen: Jemand, der alles über uns weiß, kann uns leicht erpressen oder öffentlich bloßstellen (Doxing) oder unsere Identität annehmen (Identitätsdiebstahl).

3. Es ist rückwärtsgewandt
Was heute gesellschaftlich akzeptiert ist, könnte Sie schon morgen in Schwierigkeiten bringen. Oder hätten Sie vor 20 Jahren gedacht, dass Ihre Krankenkasse Ihre Beiträge mal von Ihren Ernährungsgewohnheiten abhängig machen könnte?

4. Es ist geschichtsvergessen
Denn es lässt die Folgen radikaler Regierungswechsel außer Acht. Die deutsche Geschichte zeigt, dass gesammelte Informationen über die Bevölkerung in den Händen von radikalen Regimen ein erschreckendes Missbrauchspotential entfalten.

5. Es ist unlogisch
Es impliziert: Wenn Sie etwas zu verbergen haben, haben Sie etwas Falsches getan, was Sie jetzt verheimlichen müssen. Das ist ein weit verbreiteter logischer Fehlschluss (Inversionsfehler): Auch wenn kriminelle Machenschaften im Verborgenen stattfinden, bedeutet das noch lange nicht, dass alles, was verborgen bleibt, auch kriminell ist.

6. Es stigmatisiert
Denn es vermittelt, dass Sie sich einer Norm unterwerfen müssen, um toleriert zu werden. Wer „komische“ Sachen im Bett macht, Haschisch raucht oder eine Liebesaffäre hat, wird in einen Topf mit Kriminellen geworfen.

7. Es ist unsolidarisch
Je mehr Menschen glauben, dass sie nichts zu verbergen hätten, desto verdächtiger wird es, überhaupt Geheimnisse zu haben.

8. Es ist naiv
Eine einzelne Information wie z. B. Ihr Geburtsdatum oder Ihr Hobby mag harmlos sein. Aber aus vielen solchen Daten konstruieren Unternehmen zu Werbezwecken heute schon Profile, um Ihr Verhalten vorauszusagen und zu manipulieren. Das Missbrauchspotential (z.B. für Heiratsschwindler, Stalkerinnen oder sexuelle Gewalttäter) wird maßlos unterschätzt.

9. Es verhindert Widerstand
Wer sein ganzes Leben offenlegt und sich damit erpressbar und manipulierbar macht, wird es später schwer haben, sich gegen undemokratische oder unmenschliche Autoritäten zu wehren.

10. Es ist ignorant
Geheimnisse – das wissen nicht nur Jugendliche in der Pubertät – sind entscheidend für unsere Identitätsfindung. Gerade, um den vielen unterschiedlichen Rollen im Alltag gerecht zu werden, müssen wir selbst entscheiden, wer was über uns erfährt. Oder wollen Sie, dass Ihr Chef weiß, dass Sie wegen einer Pilzinfektion zum Arzt mussten?

11. Es ist demokratiefeindlich
Ohne Geheimnisse ist keine freie Meinungsbildung möglich, was Grundvoraussetzung für freie Wahlen ist. Es gibt einen guten Grund, weshalb es Wahlkabinen gibt. Wer sein Wahlverhalten nicht verbergen kann, ist erpressbar und manipulierbar.

Mehr dazu bei https://freie-messenger.de
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7577-20210315-es-ist-an-der-zeit-zu-wechseln.htm
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Gesundheitsdaten sicher ... für 10 Minuten


Alles ist hackbar, manches auch sehr schnell

"Unsere Gesundheitsdaten sind sicher" betont der Gesundheitsminister immer wieder, wenn er uns die neuesten Errungenschaften seiner Telematik-Infrastruktur schmackhaft machen will. Egal ob es die wenigen Funktionen der teuren elektronischen Gesundheitskarte (eGK), des e-Rezepts, des elektronischen Gesundheitsdatenaustausches der Ärzte (KIM), der auf den 1.7.21 verschobenen elektronischen Patientenakte (ePA) oder der Corona-App handelt, immer wieder werden wir in einer Scheinsicherheit gewogen.

Brüchiges Backbone für alle diese Anwendungen ist die Telematik-Infrastruktur, betrieben durch die Gematik. Dazu wurden den Arztpraxen und Krankenhäuser als Zugang Kartenlesegeräte für den angeblich sicheren Zugang teilweise unter Sanktionsandrohung aufgezwungen.

Nun stehen sie überall, meist sind es Kartenterminals des Typs "Ingenico ORGA 6141 online". An ihnen melden sich die Ärzte in Krankenhäusern und Praxen an und mit ihnen werden auch die Karten der Patienten ausgelesen. Natürlich sind diese Geräte auf ihre Sicherheit geprüft und vom BSI zertifiziert. Die Zeitschrift ct wollte wissen, wie sicher man mit so einem Zertifikat ist und hat Wissenschaftler des Secure Mobile Networking Lab (SEEMOO) der TU Darmstadt die Beschreibungen von Hackern sowie zwei auf eBay erworbene Terminals zukommen lassen.

Die spannenden Einzelheiten des Hacks sind in ct 1.21 ab Seite 62 zu lesen ...

Fazit: Die Operation dauerte rund sieben Minuten. In weniger als 10 Minuten war das Gerät gehackt und die Leiterbahnen für den Anschluss z.B. "eines kleinen Arduino-ähnlichen Mikro-Rechner ESP8266 mit WLAN" frei. Solche "kosten rund fünf Euro und sind gerade mal 2x2 Zentimeter groß. Damit ließen sich nicht nur PINs abgreifen, sondern auch Kommandos injizieren, während die Originalkarte des Arztes im Gehäuse steckt".

So einfach hatten sich weder die SEEMOO Wissenschaftler noch die Redakteure der ct den Vorgang vorgestellt. Völlig unverständlich war ihnen z.B., dass "das BSI die Klappe unter dem Gerät nicht absichert. Zwei simple zusätzliche Siegel würden Angreifer vor weitere Probleme stellen und den unbemerkten Zugriff auf die innere Hardware erheblich erschweren". Aber auch dann wäre die Sicherheit fraglich, denn welche Arztpraxis prüft die Unversehrtheit solcher Siegel unter einem Gerät, das täglich hin- und herbewegt wird.

Nach diesem erschreckenden Ergebnis fragten die Redakteure in Krankenhäusern und Praxen nach, wie diese Terminals gesichert werden.
  • Sind sie in Mittagspausen und nach Feierabend unter Verschluss?
  • Welche Sicherheitsvorgaben werden den Beschäftigten gemacht?
  • Wurden die Beschäftigen über den Inhalt des Sicherheitshandbuchs aufgeklärt?
  • Wer haftet im Falle eines Missbrauchs?
Die Antworten waren sicher "vielfältig" ...
Mehr dazu in dem spannenden Artikel in der Zeitschrift ct 1.21
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7558-20210225-gesundheitsdaten-sicher-fuer-10-minuten.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7558-20210225-gesundheitsdaten-sicher-fuer-10-minuten.htm
Tags: #eGK #ePA #KIM #eRezept #TelematikInfrastruktur #Gematik #Kartenlesegeräte #Zugang #Cyberwar #Hacking #Trojaner #ct #eHealth #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #BSI
 

À Calais, pour aider les migrants, une asso détourne Amazon


https://www.huffingtonpost.fr/entry/a-calais-pour-aider-les-migrants-une-asso-detourne-amazon_fr_600e7949c5b6f401aea5d36b
Parce qu'il faut arrêter de nous croire impuissants.
Parce que nous sommes plus nombreux.
Parce que nous aussi on peut détourner les choses à notre avantage.
#calais #migrans #réfugiés #amazon #hack #hacking #détourner
 

À Calais, pour aider les migrants, une asso détourne Amazon


https://www.huffingtonpost.fr/entry/a-calais-pour-aider-les-migrants-une-asso-detourne-amazon_fr_600e7949c5b6f401aea5d36b
Parce qu'il faut arrêter de nous croire impuissants.
Parce que nous sommes plus nombreux.
Parce que nous aussi on peut détourner les choses à notre avantage.
#calais #migrans #réfugiés #amazon #hack #hacking #détourner
 
Hi all, this is my #introduction.
I am completely new to micro blogging and social media in general.

I've been #vegan for one year now. I use exclusively #Free/#Libre software for > 6 years already. I like #hacking on #GNU/Linux and #Emacs. I'm also a mountainbiker and love #hiking.
 
Mehr als 50 Register werden künftig unter der Steuer-ID der Betroffenen gespeichert - ua Melderegister, Führerscheinregister, Waffenregister, Rentenversicherung und Krankenkasse

Das lädt zu #Datenmissbrauch und #Hacking ein

Und das, obwohl das #Bundesverfassungsgericht schon 1983 eine #Personenkennziffer verboten hat...

Kritik an Datenschutz: Bürger-Identifkationsnummer kommt dennoch - SWR Aktuell https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/kritik-an-buerger-id-100.html
 
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26.01.2021 Bald Kfz-Kennzeichen-Scanning bundesweit


Bundeskabinett einigt sich auf mehr Überwachung

Einige "übereifrige" Bundesländer waren vorgeprescht und hatten "Versuche" mit dem automatischen Erfassen von Kfz-Kennzeichen aller zufällig vorbeifahrenden Autos gemacht. Es gab Verfahren gegen ein solches Vorgehen und auch Urteile gegen die betreffenen Bundesländer (Urteil: Keine anlasslose Kennzeichenerfassung ).

Es stellte sich auch heraus, dass es Unterschiede in der "Motivation" bei diesen Aktionen gab,
  • einfach mal schauen, wenn wir zufällig schnappen,
  • zur Kontrolle von "Dieselfahrverboten" (Autofahrer-Überwachungsgesetz beschlossen )
  • Suche nach einem Verdächtigen, "von dem angenommen wird", dass er dort vorbeikommt.
Nun ist Schluss mit Kleckern - jetzt wird geklotzt: Das Bundeskabinett hat sich in der vorigen Woche auf einen Gesetzentwurf zur "Fortentwicklung der Strafprozessordnung" (StPO) geeinigt. Wie Heise.de berichtet, sollen nach dem geplanten Paragraf 163g StPO Ordnungshüter "örtlich begrenzt im öffentlichen Verkehrsraum" ohne das Wissen der betroffenen Personen "Kennzeichen von Kraftfahrzeugen sowie Ort, Datum, Uhrzeit und Fahrtrichtung durch den Einsatz technischer Mittel automatisch" erheben dürfen. Die Daten können anschließend abgeglichen werden mit Nummernschildern von Kfz, die auf den Beschuldigten oder auf Verbindungspersonen zugelassen sind oder von ihnen genutzt werden.
Wann darf die Polizei dies tun?

Das "Lust&Laune-Prinzip" gilt noch(!) nicht. Es muss für den Einsatz der Scanner einen Grund geben, die Maßnahme ist erlaubt, wenn es "zur Ermittlung der Identität oder des Aufenthaltsorts eines Beschuldigten führen kann". Und es müssen Ermittlungen sein im Bereich einer Straftat von "erheblicher Bedeutung". Wenn man dabei an einen Terroranschlag oder Mord und Totschlag denkt, liegt man weit daneben.

Von "erheblicher Bedeutung" sind bereits alle "bandenmäßig" oder "organisiert" begangenen Verbrechen. Damit wäre der Einsatz der Scanner an allen Straßen möglich, die von Drogendealern oder Autoschiebern genutzt werden könnten. Insbesondere trifft das auf Autobahnen zu und zufälligerweise sind dort seit 20 Jahren die Mautüberwachungsbrücken installiert an denen eine Kamera mehr nicht auffällt - und "vielleicht" fällt auch später mal das Verbot einfach die vorhandenen Kameras zu nutzen.
Was darf die Polizei dann tun?

Was ist das Mehr des neuen Paragraf 163g StPO gegenüber dem Paragraf 100h StPO mit dem bisher (meist illegalerweise) solche Überwachungen begründet wurden? Bisher konnte man nach den Kennzeichen der überwachten Kfz suchen, durfte sie aber nicht mit Datenbanken abgleichen. Dies ist nun erlaubt, womit eine Suche nach verschiedensten Kriterien (Wohnort, Alter, Herkunft, Straftaten, ...) möglich wird.

Man darf auf die noch anhängigen Urteile vor dem BVerfG zu den laufenden KfZ-Überwachungsmaßnahmen gespannt sein. Vielleicht ist der Paragraf 163g StPO auch dafür der Notnagel, um bei einem Verbot der Maßnahmen nach 100h, einfach nach dem neuen Paragrafen fortfahren zu können. Dann müssen für ein neues Urteil wieder einige Jahre ins Land gehen bis auch dieses Gesetz als verfassungswidrig gekippt wird ...

Das automatischen Erfassen von Kfz-Kennzeichen aller zufällig vorbeifahrenden Autos betrifft alle Menschen und erhöht wieder einmal die Überwachungsgesamtrechnung der wir ausgesetzt sind. Dieser Begriff wurde 2010 vom BVerfG geschaffen, um das Maß der Überwachung, der wir ausgesetzt sind, beurteilen zu können. Die Maßnahmen der letzten 10 Jahre hat dieses Fass mit Sicherheit zum Überlaufen gebracht.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Bundesregierung-Kfz-Kennzeichen-Scanning-kommt-bundesweit-5031140.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7527-20210126-bald-kfz-kennzeichen-scanning-bundesweit.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7527-20210126-bald-kfz-kennzeichen-scanning-bundesweit.htm
Tags: #Kfz #Kenzeichen #Scanning #anlasslos #Polizei #Hacking #StPO100 #StPO163 #Grundrechte #Menschenrechte #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung
 
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26.01.2021 Bald Kfz-Kennzeichen-Scanning bundesweit


Bundeskabinett einigt sich auf mehr Überwachung

Einige "übereifrige" Bundesländer waren vorgeprescht und hatten "Versuche" mit dem automatischen Erfassen von Kfz-Kennzeichen aller zufällig vorbeifahrenden Autos gemacht. Es gab Verfahren gegen ein solches Vorgehen und auch Urteile gegen die betreffenen Bundesländer (Urteil: Keine anlasslose Kennzeichenerfassung ).

Es stellte sich auch heraus, dass es Unterschiede in der "Motivation" bei diesen Aktionen gab,
  • einfach mal schauen, wenn wir zufällig schnappen,
  • zur Kontrolle von "Dieselfahrverboten" (Autofahrer-Überwachungsgesetz beschlossen )
  • Suche nach einem Verdächtigen, "von dem angenommen wird", dass er dort vorbeikommt.
Nun ist Schluss mit Kleckern - jetzt wird geklotzt: Das Bundeskabinett hat sich in der vorigen Woche auf einen Gesetzentwurf zur "Fortentwicklung der Strafprozessordnung" (StPO) geeinigt. Wie Heise.de berichtet, sollen nach dem geplanten Paragraf 163g StPO Ordnungshüter "örtlich begrenzt im öffentlichen Verkehrsraum" ohne das Wissen der betroffenen Personen "Kennzeichen von Kraftfahrzeugen sowie Ort, Datum, Uhrzeit und Fahrtrichtung durch den Einsatz technischer Mittel automatisch" erheben dürfen. Die Daten können anschließend abgeglichen werden mit Nummernschildern von Kfz, die auf den Beschuldigten oder auf Verbindungspersonen zugelassen sind oder von ihnen genutzt werden.
Wann darf die Polizei dies tun?

Das "Lust&Laune-Prinzip" gilt noch(!) nicht. Es muss für den Einsatz der Scanner einen Grund geben, die Maßnahme ist erlaubt, wenn es "zur Ermittlung der Identität oder des Aufenthaltsorts eines Beschuldigten führen kann". Und es müssen Ermittlungen sein im Bereich einer Straftat von "erheblicher Bedeutung". Wenn man dabei an einen Terroranschlag oder Mord und Totschlag denkt, liegt man weit daneben.

Von "erheblicher Bedeutung" sind bereits alle "bandenmäßig" oder "organisiert" begangenen Verbrechen. Damit wäre der Einsatz der Scanner an allen Straßen möglich, die von Drogendealern oder Autoschiebern genutzt werden könnten. Insbesondere trifft das auf Autobahnen zu und zufälligerweise sind dort seit 20 Jahren die Mautüberwachungsbrücken installiert an denen eine Kamera mehr nicht auffällt - und "vielleicht" fällt auch später mal das Verbot einfach die vorhandenen Kameras zu nutzen.
Was darf die Polizei dann tun?

Was ist das Mehr des neuen Paragraf 163g StPO gegenüber dem Paragraf 100h StPO mit dem bisher (meist illegalerweise) solche Überwachungen begründet wurden? Bisher konnte man nach den Kennzeichen der überwachten Kfz suchen, durfte sie aber nicht mit Datenbanken abgleichen. Dies ist nun erlaubt, womit eine Suche nach verschiedensten Kriterien (Wohnort, Alter, Herkunft, Straftaten, ...) möglich wird.

Man darf auf die noch anhängigen Urteile vor dem BVerfG zu den laufenden KfZ-Überwachungsmaßnahmen gespannt sein. Vielleicht ist der Paragraf 163g StPO auch dafür der Notnagel, um bei einem Verbot der Maßnahmen nach 100h, einfach nach dem neuen Paragrafen fortfahren zu können. Dann müssen für ein neues Urteil wieder einige Jahre ins Land gehen bis auch dieses Gesetz als verfassungswidrig gekippt wird ...

Das automatischen Erfassen von Kfz-Kennzeichen aller zufällig vorbeifahrenden Autos betrifft alle Menschen und erhöht wieder einmal die Überwachungsgesamtrechnung der wir ausgesetzt sind. Dieser Begriff wurde 2010 vom BVerfG geschaffen, um das Maß der Überwachung, der wir ausgesetzt sind, beurteilen zu können. Die Maßnahmen der letzten 10 Jahre hat dieses Fass mit Sicherheit zum Überlaufen gebracht.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Bundesregierung-Kfz-Kennzeichen-Scanning-kommt-bundesweit-5031140.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7527-20210126-bald-kfz-kennzeichen-scanning-bundesweit.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7527-20210126-bald-kfz-kennzeichen-scanning-bundesweit.htm
Tags: #Kfz #Kenzeichen #Scanning #anlasslos #Polizei #Hacking #StPO100 #StPO163 #Grundrechte #Menschenrechte #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung
 
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Keine "MS Office 365" Cloud-Software in Schulen!


Freie Software fördern statt der Internetgiganten

Baden-Württembergs Kultusministerium plant die Bereitstellung der Cloud-Software MS 365 (früher „MS Office 365“) für die Nutzung an Schulen. Das widerspricht dem Datenschutz und gewöhnt die SchülerInnen an das Microsoft Office Paket.

Deshalb wendet sich eine große Gruppe von NGOs gegen dieses Vorhaben und appelliert an die Landesregierung, stattdessen auf die Nutzung und den weiteren Ausbau vorhandener und in zahlreichen Belangen vorteilhafterer Open-Source-Lösungen für den digitalen Unterricht der Schulen zu setzen.

Den Aufruf haben u.a. unterzeichnet
  • Landesschülerbeirat
  • Elternbeirat
  • GEW
  • ARGE
  • RLV-BW
  • DVBP
  • Bündnis Humane Bildung
  • Digital Souveräne Schule
  • Digitalcourage
  • Digitale Ethik
    • GI Fachgruppe BW
  • Verbraucherzentrale BW
In ihrem Schreiben setzen sie sich ein für
  • Digitale Souveränität für die SchülerInnen
  • Vorhandene freie Lösungen nutzen und stärken
  • Datenschutz
  • Schulfrieden unter SchülerInnen, Eltern und Lehrkräften
  • den Ausbau der datenschutzrechtlichen Verantwortung bei den Schulen
  • Erziehung zur Mündigkeit bei der Medien- und Verbraucherbildung
  • last but not least: Ökonomie - Millionen können an Lizenzkosten gespart werden
Mehr dazu bei https://unsere-digitale.schule/
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7516-20210115-keine-ms-office-365-cloud-software-in-schulen.htm
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Tags: #OpenSource #Schulsoftware #Cloud. #sozialeNetzwerke #Microsoft #Office365 #Schülerinnen #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Ergonomie #Datenpannen #Datenskandale #Ökonomie #Einsparung #Transparenz #Verhaltensänderung #Hacking
 
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Keine "MS Office 365" Cloud-Software in Schulen!


Freie Software fördern statt der Internetgiganten

Baden-Württembergs Kultusministerium plant die Bereitstellung der Cloud-Software MS 365 (früher „MS Office 365“) für die Nutzung an Schulen. Das widerspricht dem Datenschutz und gewöhnt die SchülerInnen an das Microsoft Office Paket.

Deshalb wendet sich eine große Gruppe von NGOs gegen dieses Vorhaben und appelliert an die Landesregierung, stattdessen auf die Nutzung und den weiteren Ausbau vorhandener und in zahlreichen Belangen vorteilhafterer Open-Source-Lösungen für den digitalen Unterricht der Schulen zu setzen.

Den Aufruf haben u.a. unterzeichnet
  • Landesschülerbeirat
  • Elternbeirat
  • GEW
  • ARGE
  • RLV-BW
  • DVBP
  • Bündnis Humane Bildung
  • Digital Souveräne Schule
  • Digitalcourage
  • Digitale Ethik
    • GI Fachgruppe BW
  • Verbraucherzentrale BW
In ihrem Schreiben setzen sie sich ein für
  • Digitale Souveränität für die SchülerInnen
  • Vorhandene freie Lösungen nutzen und stärken
  • Datenschutz
  • Schulfrieden unter SchülerInnen, Eltern und Lehrkräften
  • den Ausbau der datenschutzrechtlichen Verantwortung bei den Schulen
  • Erziehung zur Mündigkeit bei der Medien- und Verbraucherbildung
  • last but not least: Ökonomie - Millionen können an Lizenzkosten gespart werden
Mehr dazu bei https://unsere-digitale.schule/
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The Hacker Who Archived Parler Explains How She Did It (and What Comes Next) | Vice

The hacker, donk_enby, explained that she only scraped what was publicly available: "I hope that it can be used to hold people accountable and to prevent more death."
How one woman led a "host of amateur data hoarders" to retrieve a mass of evidence of the attack on The Capitol.

#technology #tech #hacking #Parler #politics #US #Capitol
 

The Hacker Who Archived Parler Explains How She Did It (and What Comes Next) | Vice

The hacker, donk_enby, explained that she only scraped what was publicly available: "I hope that it can be used to hold people accountable and to prevent more death."
How one woman led a "host of amateur data hoarders" to retrieve a mass of evidence of the attack on The Capitol.

#technology #tech #hacking #Parler #politics #US #Capitol
 
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10.01.2021 Ansturm auf alternative Messenger


Facebook verärgert Fans mit neuen AGB

Das freut uns sehr: Endlich wenden sich größere Mengen an WhatsApp Nutzern anderen Messengern zu. Facebook möchte noch mehr Geld verdienen und hat zum Jahreswechsel seinen Nutzern diesen Hinweis präsentiert:

"Whatsapp aktualisiert seine Nutzungsbedingungen und seine Datenschutzrichtlinie."
Wer den Änderungen nicht bis zum 8. Februar zustimmt, wird ausgesperrt.

Außerhalb Europas wird Whatsapp die beiden Dienste Facebook und WhatsApp noch enger verknüpfen und Daten auch zu Marketingzwecken oder mit Drittunternehmen teilen. Aber auch innerhalb der EU und unter dem Schutz der DSGVO erhält Facebook Informationen wie die Handynummer oder Kontakte aus dem Telefonbuch des Nutzers.

Selbst ein anderer Superreicher, der Tesla Chef Elon Musk, twitterte seinen 40 Millionen Followern: "Use Signal". Das wäre eine Alternative, die 2013 auch unser Ehrenmitglied Edward Snowden empfahl.

Inzwischen gibt es noch viele andere Alternativen, die man empfehlen kann. Die Grafik links vergleicht die drei Messenger Element, Telegram und Signal. In unserer Publikation über die Gefahren, die in Handy Apps lauern können, haben wir 12 verschiedene WhatsApp Alternativen aufgezählt.

In der nebenstehenden Tabelle fehlt auf jeden Fall die Schweizer App Threema - und noch viele andere. Jede/r muss selbst wissen, was ihm oder ihr wichtig ist und zu welchen Alternativen man seine Freunde überreden kann. Denn für einen Wechsel ist es "sehr hilfreich", wenn auch die Freunde dabei mitmachen.

Dazu kann es helfen, sich selbst erst einmal klar zu machen, was einem wichtig ist - außer der Tatsache, dass man dort auch seine Freunde zum Chatten wiederfinden möchte:
  • eine freie und offene Software
  • den Schutz der eigenen Privatsphäre
  • Verwendung ohne Angabe persönlicher Daten, wie Realname oder Handynummer
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Verwendung auf allen Plattformen (Handys, Tablets, Desktop) und unter allen Betriebssystemen
  • keine Serverstandorte außerhalb der EU
  • vielleicht sogar keine Server sondern eine gleichberechtigte dezentralisierte Lösung (wie Bitmessage)
  • ...
Mehr dazu bei https://www.sueddeutsche.de/digital/whatsapp-nutzungsbedingungen-facebook-signal-threema-1.5168755
und https://www.t-online.de/digital/handy/id_89243506/neue-whatsapp-nutzungsbedingungen-signal-messenger-freut-sich-ueber-ansturm.html
und https://alternativeto.net/software/whatsapp/?license=opensource
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7511-20210110-ansturm-auf-alternative-messenger.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7511-20210110-ansturm-auf-alternative-messenger.htm
Tags: #Facebook #Messenger #WhatsApp #AGB #Werbung #Threema #Wire #Element #Telegram #WhatsApp #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Privatsphäre #DSGVO #EU #USA
 
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10.01.2021 Ansturm auf alternative Messenger


Facebook verärgert Fans mit neuen AGB

Das freut uns sehr: Endlich wenden sich größere Mengen an WhatsApp Nutzern anderen Messengern zu. Facebook möchte noch mehr Geld verdienen und hat zum Jahreswechsel seinen Nutzern diesen Hinweis präsentiert:

"Whatsapp aktualisiert seine Nutzungsbedingungen und seine Datenschutzrichtlinie."
Wer den Änderungen nicht bis zum 8. Februar zustimmt, wird ausgesperrt.

Außerhalb Europas wird Whatsapp die beiden Dienste Facebook und WhatsApp noch enger verknüpfen und Daten auch zu Marketingzwecken oder mit Drittunternehmen teilen. Aber auch innerhalb der EU und unter dem Schutz der DSGVO erhält Facebook Informationen wie die Handynummer oder Kontakte aus dem Telefonbuch des Nutzers.

Selbst ein anderer Superreicher, der Tesla Chef Elon Musk, twitterte seinen 40 Millionen Followern: "Use Signal". Das wäre eine Alternative, die 2013 auch unser Ehrenmitglied Edward Snowden empfahl.

Inzwischen gibt es noch viele andere Alternativen, die man empfehlen kann. Die Grafik links vergleicht die drei Messenger Element, Telegram und Signal. In unserer Publikation über die Gefahren, die in Handy Apps lauern können, haben wir 12 verschiedene WhatsApp Alternativen aufgezählt.

In der nebenstehenden Tabelle fehlt auf jeden Fall die Schweizer App Threema - und noch viele andere. Jede/r muss selbst wissen, was ihm oder ihr wichtig ist und zu welchen Alternativen man seine Freunde überreden kann. Denn für einen Wechsel ist es "sehr hilfreich", wenn auch die Freunde dabei mitmachen.

Dazu kann es helfen, sich selbst erst einmal klar zu machen, was einem wichtig ist - außer der Tatsache, dass man dort auch seine Freunde zum Chatten wiederfinden möchte:
  • eine freie und offene Software
  • den Schutz der eigenen Privatsphäre
  • Verwendung ohne Angabe persönlicher Daten, wie Realname oder Handynummer
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Verwendung auf allen Plattformen (Handys, Tablets, Desktop) und unter allen Betriebssystemen
  • keine Serverstandorte außerhalb der EU
  • vielleicht sogar keine Server sondern eine gleichberechtigte dezentralisierte Lösung (wie Bitmessage)
  • ...
Mehr dazu bei https://www.sueddeutsche.de/digital/whatsapp-nutzungsbedingungen-facebook-signal-threema-1.5168755
und https://www.t-online.de/digital/handy/id_89243506/neue-whatsapp-nutzungsbedingungen-signal-messenger-freut-sich-ueber-ansturm.html
und https://alternativeto.net/software/whatsapp/?license=opensource
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Tags: #Facebook #Messenger #WhatsApp #AGB #Werbung #Threema #Wire #Element #Telegram #WhatsApp #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Privatsphäre #DSGVO #EU #USA
 
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27.12.2020 Zahlreiche Systeme seit dem Frühjahr kompromittiert


Hacker kommen über Sicherheitssoftware

Die Sicherheits-Plattform SolarWinds, die Zehntausende von Firmen und Regierungsinstitutionen in den USA nutzen, war nicht so sicher wie in den Prospekten angekündigt. Auf vielen Systemen lief scheinbar eine Version mit zusätzlicher Malware. Diese gestattete es Hackern sich in den Systemen breit zu machen. Aber auch Systeme ohne SolarWinds sind von den derzeitigen Angriffen betroffen.

Betroffen sind bisher
  • die US-Atombehörde NNSA,
  • sowie Forschungslabors im Bereich Atomenergie und Atomwaffen.
  • die US-Energiebehörde,
  • der Energieregulierungsbehörde (Federal Energy Regulatory Commission, FERC),
  • der Softwarehersteller Microsoft,
  • das Microsofts Cloud-Systemen Azure,
  • Microsoft hat weitere 40 Firmen, Regierungsbehörden und Thinktanks ausgemacht, die von SolarWinds-Angriffen betroffen sind.
Viele der betroffenen Firmen arbeiten im IT-Sicherheitsbereich. Wobei viele der Betroffenen die Angriffe bisher nicht offen zugeben wollen. Das Ausmaß der Angriffe wird deutlich, wenn inzwischen davon gesprochen wird, dass die Angreifer mittlerweile auch eine zertifizierte und „offizielle“ Zugangsmöglichkeit und damit Bewegungsfreiheit innerhalb der Systeme hätten.

Durch die Reichweite der Angriffe haben die Hacker mittlerweile Zugriff auf eine unbestimmte Zahl von legalen Schlüsseln erhalten und ihre Zugriffe sind damit von "legalen" schwer zu unterscheiden. Ein Neuaufbau der Struktur der Schlüsselzertifikate wird Aufwand bedeuten. Die US-Behörde für Cyber- und Infrastruktursicherheit, CISA, ist z.Zt. voll beschäftigt den Umfang der Schäden festzustellen und die Systeme zu sichern.

Natürlich vermuten Regierungsstellen hinter den Angriffen ausländische Mächte - gut, dass die US Atom U-Boote noch mit einem modifizierten Windows-XP laufen, die hoffentlich nicht direkt im Internet hängen ... ;-)

Mehr dazu bei https://orf.at/stories/3194264/
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7497-20201227-zahlreiche-systeme-seit-dem-fruehjahr-kompromittiert.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7497-20201227-zahlreiche-systeme-seit-dem-fruehjahr-kompromittiert.htm
Tags: #Cyberwar #Hacking #Trojaner #SolarWind #Verschlüsselung #Atomwaffen #Militär #Aufrüstung #Waffenexporte #Drohnen #Frieden #Krieg #USA #Atombehörde #Energiebehörde #Microsoft #Clouds
 
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How to hack Electronic Road Sign (VMS)

FOR INFORMATIONAL PURPOSES ONLY

How many times have you driven by an electronic road sign like one of these?

This is the ADDCO portable sign. Today, you see what is on the inside, and how they are programmed to display important information.

WARNING YOU SHOULD NEVER TAMPER WITH THESE SIGNS

The access panel on the sign is generally protected by a small lock, but often are left unprotected. Upon opening the access panel you can see the display electronics.

The black control pad is attached by a curly cord, with a keyboard on the face.

Programming is as simple as scrolling down the menu selection to "Instant Text". Type whatever you want to display, Hit Enter to submit. You can now either throw it up on the sign by selecting "Run w/out save" or you can add more pages to it by selecting "Add page"

DO NOT ENTER PASSWORDS THAT DONT BELONG TO YOU BUT IF YOU WERE CURIOUS... Should it will ask you for a password. Try "DOTS", the default password.

In all likelihood, the crew will not have changed it. However if they did, never fear. Hold "Control" and "Shift" and while holding, enter "DIPY". This will reset the sign and reset the password to "DOTS" in the process. You're in!
#hack #hacking #road #sign #Electronic
#acab #protest #blm #diy
 
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How to hack Electronic Road Sign (VMS)

FOR INFORMATIONAL PURPOSES ONLY

How many times have you driven by an electronic road sign like one of these?

This is the ADDCO portable sign. Today, you see what is on the inside, and how they are programmed to display important information.

WARNING YOU SHOULD NEVER TAMPER WITH THESE SIGNS

The access panel on the sign is generally protected by a small lock, but often are left unprotected. Upon opening the access panel you can see the display electronics.

The black control pad is attached by a curly cord, with a keyboard on the face.

Programming is as simple as scrolling down the menu selection to "Instant Text". Type whatever you want to display, Hit Enter to submit. You can now either throw it up on the sign by selecting "Run w/out save" or you can add more pages to it by selecting "Add page"

DO NOT ENTER PASSWORDS THAT DONT BELONG TO YOU BUT IF YOU WERE CURIOUS... Should it will ask you for a password. Try "DOTS", the default password.

In all likelihood, the crew will not have changed it. However if they did, never fear. Hold "Control" and "Shift" and while holding, enter "DIPY". This will reset the sign and reset the password to "DOTS" in the process. You're in!
#hack #hacking #road #sign #Electronic
#acab #protest #blm #diy
 
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How to hack Electronic Road Sign (VMS)

FOR INFORMATIONAL PURPOSES ONLY

How many times have you driven by an electronic road sign like one of these?

This is the ADDCO portable sign. Today, you see what is on the inside, and how they are programmed to display important information.

WARNING YOU SHOULD NEVER TAMPER WITH THESE SIGNS

The access panel on the sign is generally protected by a small lock, but often are left unprotected. Upon opening the access panel you can see the display electronics.

The black control pad is attached by a curly cord, with a keyboard on the face.

Programming is as simple as scrolling down the menu selection to "Instant Text". Type whatever you want to display, Hit Enter to submit. You can now either throw it up on the sign by selecting "Run w/out save" or you can add more pages to it by selecting "Add page"

DO NOT ENTER PASSWORDS THAT DONT BELONG TO YOU BUT IF YOU WERE CURIOUS... Should it will ask you for a password. Try "DOTS", the default password.

In all likelihood, the crew will not have changed it. However if they did, never fear. Hold "Control" and "Shift" and while holding, enter "DIPY". This will reset the sign and reset the password to "DOTS" in the process. You're in!
#hack #hacking #road #sign #Electronic
#acab #protest #blm #diy
 

about:networking

Ich habe in den letzten Tagen viel über #DNS, #IPv6 und #Firefox gelernt - Danke Netflix.

Dabei habe ich insbesondere eine Funktionalität im Firefox kennengelernt, die sehr wertvoll ist: about:networking

Eine nützliche Anlaufstelle, um ohne großen Aufwand transparent zu machen, was euer Browser gerade treibt. Oder auch, um Logs für Debugging anzufertigen.

An einer Stelle bin ich blaß geworden und habe fix ein PlugIn deinstalliert, aber das ist eine andere Sache...

Zur werten Beachtung:
Screenshot Firefox-Infoseite
#Networking #Firefox #Hacking #Datenschutz #Privatsphäre
Sich mit viel Spaß am Gerät selbst ins Knie schiessen:

#Hacking #yubikey #security #PoweredByRSS
Wow,
my brain explodes but wants to think on. However, we just finished an incredible 3rd day of
ActivityPub Conf 2020
with all the sessions.

I hear you thinking
“All good things come in threes”

but NO !!! (!)
Tomorrow, monday, is the first day of awesome #ActivityPub #Hackathon

SO
See you all at 12:00 UTC or so in the @cwebber Hallway …
https://bbb.fosshost.org/b/mor-phk-9a0-6ey

#apconf2020 #apconf #meeting #conference #fediverse #hacking

To Infinity and Far Beyond
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Wordpress ist das MS Windows der CMS - Sehr weit verbreitet und dies hauptsächlich unter Business Seiten. Enthält alle mögliche unverifizierte Drittanbieter die alles mögliche anbieten können aber auf keinen Fall «Secure by Design». Da gibt es für alles einen Patch und Plugins aber von Grund auf eine saubere Architektur ist nicht vorhanden.

(Ich bin jetzt schon gespannt was da an Gegenwind auf mich zu kommt)

#wordpress #windows #security #webdev #plugins #patches #cms #hacking
 
Jetzt aber fix...
#Hacking #Bienen
Bereit für Bienen? Bereit für Sensoren? Schaltet um 17 Uhr https://jugendhackt.org/live/ ein und erfahrt, wie Imker*innen mit Code (und Hardware) die Welt ihrer Honigbienen verbessern. @sonkiki@twitter.com fragt, Clemens vom Open-Source-Projekt @hive_eyes@twitter.com antwortet. #jugendhackt
Rund hundert Bienen auf Bienenwaben
Eine Konstruktion aus Metall, eine Art Ständer für einen Bienenstock. Daneben Elektronik.
Screenshot einer Software, die verschiedene Daten tabellarisch und in Diagrammen anzeigt
Wenn ich mal groß bin, will ich sowas auch können!
#Hacking
Der Ultimaker²⁺ hat nun seinen An und Aus Schalter vorne am Gerät und im Webinterface :D
Tolles abendfüllendes Projekt bei dem mir @burnfighter sehr geholfen hat! Von ihm stammt die Button-Platine :D
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Grüne verschlimmern Polizeigesetz in BW


Wer hat die Diskussion abgewürgt und alle Inhalte verschärft?

Die Änderungen der Polizeigesetze in den verschiedenen Bundesländern hat die Grundrechte weiter geschliffen. Ein breiter Widerstand hat in einigen Ländern das Schlimmste verhindern können. In Brandenburg musste die Linke als Regierungspartner erst zum Widerstand getragen werden, die Folge war ihr Absturz bei den letzten Landtagswahlen.

Nun sind ausgerechnet die Grünen als Regierundpartei dabei das Polizeigesetz in Baden-Würtemberg weiter zu verschlimmern. Augerechnet in der Corona-Krise soll ein Gesetzesentwurf durchgebracht werden, der sich noch drastischer gibt als die Ankündigungen der letzten Monate vermuten ließ.

So enthält der von der Presse fast unbeachtete Entwurf
  • umfangreiche Durchsuchungen von Personen und Sachen im Zusammenhang mit Veranstaltungen und Ansammlungen,
  • Einsatz von Body-Cams in Geschäftsräumen und Wohnungen,
  • ausgeweitete Videoüberwachung im öffentlichen Raum,
Dagegen fehlen die Versprechungen der letzten Jahre, wie
  • unabhängige Ermittlungsstellen zur Aufklärung von polizeilichem Fehlverhalten,
  • eine Kennzeichnungspflicht der Beamten,
Bis zum März gab es eine online veröffentlichte Pressemitteilung der Grünen unter dem Titel „Fragen & Antworten zum neuen Polizeigesetz“, die zumindest beide Seiten zu Worte kommen ließ und auf eine echte Diskussion hinwies. Dieser Text wurde ersetzt, so wurde aus
  • „Stärkung der Rechte der Besucher*innen von Großveranstaltungen: Es dürfen keine anlasslosen Kontrollen stattfinden“.
  • „Ermächtigungsgrundlage für Durchsuchung und dentitätsfeststellung von Personen, bei gefährdeten Großveranstaltungen durch die Polizei.“
und der Satz wird verändert
  • "Personenfeststellung sowie zur Durchsuchung von Personen und Sachen bei Großveranstaltungen“
  • "öffentlichen Veranstaltungen und Ansammlungen", "die ein besonderes Gefährdungsrisiko"
und damit sind plötzlich auch alle politischen Versammlungen und nicht mehr die Fußballspiele gemeint. Damit wird das pauschale Durchsuchen von Personen und Sachen um und bei Veranstaltungen und Ansammlungen möglich. Es kann jederzeit völlig Unbeteiligte treffen und kann bei Versammlungen genutzt werden, um die Teilnehmer repressiv einzuschüchtern.

Diese grundrechtswidrigen Verschärfungen ausgerechnet während der Corona-Krise einzubringen, nachdem erst 2017 das Polizeigesetz verschärft wurde, ist das Gegenteil einer offenen bürgernahen Politik. Das hätte auch CDU Politik sein können.

Mehr dazu bei https://www.imi-online.de/download/Ausdruck101-Polizeigesetz.pdf
und alle Artikel zu den Polizeigesetzen https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Polizeigesetz&sel=meta
https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7300-20200617-gruene-verschlimmern-polizeigesetz-in-bw.htm

#Polizei #Geheimdienste #Hacking #Geodaten #Polizeigesetze #Grüne #Baden-Würtemberg #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Entry-ExitSystem #eBorder #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung
 
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Grüne verschlimmern Polizeigesetz in BW


Wer hat die Diskussion abgewürgt und alle Inhalte verschärft?

Die Änderungen der Polizeigesetze in den verschiedenen Bundesländern hat die Grundrechte weiter geschliffen. Ein breiter Widerstand hat in einigen Ländern das Schlimmste verhindern können. In Brandenburg musste die Linke als Regierungspartner erst zum Widerstand getragen werden, die Folge war ihr Absturz bei den letzten Landtagswahlen.

Nun sind ausgerechnet die Grünen als Regierundpartei dabei das Polizeigesetz in Baden-Würtemberg weiter zu verschlimmern. Augerechnet in der Corona-Krise soll ein Gesetzesentwurf durchgebracht werden, der sich noch drastischer gibt als die Ankündigungen der letzten Monate vermuten ließ.

So enthält der von der Presse fast unbeachtete Entwurf
  • umfangreiche Durchsuchungen von Personen und Sachen im Zusammenhang mit Veranstaltungen und Ansammlungen,
  • Einsatz von Body-Cams in Geschäftsräumen und Wohnungen,
  • ausgeweitete Videoüberwachung im öffentlichen Raum,
Dagegen fehlen die Versprechungen der letzten Jahre, wie
  • unabhängige Ermittlungsstellen zur Aufklärung von polizeilichem Fehlverhalten,
  • eine Kennzeichnungspflicht der Beamten,
Bis zum März gab es eine online veröffentlichte Pressemitteilung der Grünen unter dem Titel „Fragen & Antworten zum neuen Polizeigesetz“, die zumindest beide Seiten zu Worte kommen ließ und auf eine echte Diskussion hinwies. Dieser Text wurde ersetzt, so wurde aus
  • „Stärkung der Rechte der Besucher*innen von Großveranstaltungen: Es dürfen keine anlasslosen Kontrollen stattfinden“.
  • „Ermächtigungsgrundlage für Durchsuchung und dentitätsfeststellung von Personen, bei gefährdeten Großveranstaltungen durch die Polizei.“
und der Satz wird verändert
  • "Personenfeststellung sowie zur Durchsuchung von Personen und Sachen bei Großveranstaltungen“
  • "öffentlichen Veranstaltungen und Ansammlungen", "die ein besonderes Gefährdungsrisiko"
und damit sind plötzlich auch alle politischen Versammlungen und nicht mehr die Fußballspiele gemeint. Damit wird das pauschale Durchsuchen von Personen und Sachen um und bei Veranstaltungen und Ansammlungen möglich. Es kann jederzeit völlig Unbeteiligte treffen und kann bei Versammlungen genutzt werden, um die Teilnehmer repressiv einzuschüchtern.

Diese grundrechtswidrigen Verschärfungen ausgerechnet während der Corona-Krise einzubringen, nachdem erst 2017 das Polizeigesetz verschärft wurde, ist das Gegenteil einer offenen bürgernahen Politik. Das hätte auch CDU Politik sein können.

Mehr dazu bei https://www.imi-online.de/download/Ausdruck101-Polizeigesetz.pdf
und alle Artikel zu den Polizeigesetzen https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Polizeigesetz&sel=meta
https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7300-20200617-gruene-verschlimmern-polizeigesetz-in-bw.htm

#Polizei #Geheimdienste #Hacking #Geodaten #Polizeigesetze #Grüne #Baden-Würtemberg #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Entry-ExitSystem #eBorder #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung
 

Hackerangriffe aus Langeweile – Durchsuchungen in Calw und Soltau


Aus Langeweile soll ein 16- zusammen mit einem 20-Jährigen Hackerangriffe auf deutsche Firmen verübt haben. Aber auch bis nach Nigeria reichten seine Attacken.
Hackerangriffe aus Langeweile – Durchsuchungen in Calw und Soltau
#Hacker #Hacking
 
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Grüne verschlimmern Polizeigesetz in BW


Wer hat die Diskussion abgewürgt und alle Inhalte verschärft?

Die Änderungen der Polizeigesetze in den verschiedenen Bundesländern hat die Grundrechte weiter geschliffen. Ein breiter Widerstand hat in einigen Ländern das Schlimmste verhindern können. In Brandenburg musste die Linke als Regierungspartner erst zum Widerstand getragen werden, die Folge war ihr Absturz bei den letzten Landtagswahlen.

Nun sind ausgerechnet die Grünen als Regierundpartei dabei das Polizeigesetz in Baden-Würtemberg weiter zu verschlimmern. Augerechnet in der Corona-Krise soll ein Gesetzesentwurf durchgebracht werden, der sich noch drastischer gibt als die Ankündigungen der letzten Monate vermuten ließ.

So enthält der von der Presse fast unbeachtete Entwurf
  • umfangreiche Durchsuchungen von Personen und Sachen im Zusammenhang mit Veranstaltungen und Ansammlungen,
  • Einsatz von Body-Cams in Geschäftsräumen und Wohnungen,
  • ausgeweitete Videoüberwachung im öffentlichen Raum,
Dagegen fehlen die Versprechungen der letzten Jahre, wie
  • unabhängige Ermittlungsstellen zur Aufklärung von polizeilichem Fehlverhalten,
  • eine Kennzeichnungspflicht der Beamten,
Bis zum März gab es eine online veröffentlichte Pressemitteilung der Grünen unter dem Titel „Fragen & Antworten zum neuen Polizeigesetz“, die zumindest beide Seiten zu Worte kommen ließ und auf eine echte Diskussion hinwies. Dieser Text wurde ersetzt, so wurde aus
  • „Stärkung der Rechte der Besucher*innen von Großveranstaltungen: Es dürfen keine anlasslosen Kontrollen stattfinden“.
  • „Ermächtigungsgrundlage für Durchsuchung und dentitätsfeststellung von Personen, bei gefährdeten Großveranstaltungen durch die Polizei.“
und der Satz wird verändert
  • "Personenfeststellung sowie zur Durchsuchung von Personen und Sachen bei Großveranstaltungen“
  • "öffentlichen Veranstaltungen und Ansammlungen", "die ein besonderes Gefährdungsrisiko"
und damit sind plötzlich auch alle politischen Versammlungen und nicht mehr die Fußballspiele gemeint. Damit wird das pauschale Durchsuchen von Personen und Sachen um und bei Veranstaltungen und Ansammlungen möglich. Es kann jederzeit völlig Unbeteiligte treffen und kann bei Versammlungen genutzt werden, um die Teilnehmer repressiv einzuschüchtern.

Diese grundrechtswidrigen Verschärfungen ausgerechnet während der Corona-Krise einzubringen, nachdem erst 2017 das Polizeigesetz verschärft wurde, ist das Gegenteil einer offenen bürgernahen Politik. Das hätte auch CDU Politik sein können.

Mehr dazu bei https://www.imi-online.de/download/Ausdruck101-Polizeigesetz.pdf
und alle Artikel zu den Polizeigesetzen https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Polizeigesetz&sel=meta
https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7300-20200617-gruene-verschlimmern-polizeigesetz-in-bw.htm

#Polizei #Geheimdienste #Hacking #Geodaten #Polizeigesetze #Grüne #Baden-Würtemberg #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Entry-ExitSystem #eBorder #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung
 
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Grüne verschlimmern Polizeigesetz in BW


Wer hat die Diskussion abgewürgt und alle Inhalte verschärft?

Die Änderungen der Polizeigesetze in den verschiedenen Bundesländern hat die Grundrechte weiter geschliffen. Ein breiter Widerstand hat in einigen Ländern das Schlimmste verhindern können. In Brandenburg musste die Linke als Regierungspartner erst zum Widerstand getragen werden, die Folge war ihr Absturz bei den letzten Landtagswahlen.

Nun sind ausgerechnet die Grünen als Regierundpartei dabei das Polizeigesetz in Baden-Würtemberg weiter zu verschlimmern. Augerechnet in der Corona-Krise soll ein Gesetzesentwurf durchgebracht werden, der sich noch drastischer gibt als die Ankündigungen der letzten Monate vermuten ließ.

So enthält der von der Presse fast unbeachtete Entwurf
  • umfangreiche Durchsuchungen von Personen und Sachen im Zusammenhang mit Veranstaltungen und Ansammlungen,
  • Einsatz von Body-Cams in Geschäftsräumen und Wohnungen,
  • ausgeweitete Videoüberwachung im öffentlichen Raum,
Dagegen fehlen die Versprechungen der letzten Jahre, wie
  • unabhängige Ermittlungsstellen zur Aufklärung von polizeilichem Fehlverhalten,
  • eine Kennzeichnungspflicht der Beamten,
Bis zum März gab es eine online veröffentlichte Pressemitteilung der Grünen unter dem Titel „Fragen & Antworten zum neuen Polizeigesetz“, die zumindest beide Seiten zu Worte kommen ließ und auf eine echte Diskussion hinwies. Dieser Text wurde ersetzt, so wurde aus
  • „Stärkung der Rechte der Besucher*innen von Großveranstaltungen: Es dürfen keine anlasslosen Kontrollen stattfinden“.
  • „Ermächtigungsgrundlage für Durchsuchung und dentitätsfeststellung von Personen, bei gefährdeten Großveranstaltungen durch die Polizei.“
und der Satz wird verändert
  • "Personenfeststellung sowie zur Durchsuchung von Personen und Sachen bei Großveranstaltungen“
  • "öffentlichen Veranstaltungen und Ansammlungen", "die ein besonderes Gefährdungsrisiko"
und damit sind plötzlich auch alle politischen Versammlungen und nicht mehr die Fußballspiele gemeint. Damit wird das pauschale Durchsuchen von Personen und Sachen um und bei Veranstaltungen und Ansammlungen möglich. Es kann jederzeit völlig Unbeteiligte treffen und kann bei Versammlungen genutzt werden, um die Teilnehmer repressiv einzuschüchtern.

Diese grundrechtswidrigen Verschärfungen ausgerechnet während der Corona-Krise einzubringen, nachdem erst 2017 das Polizeigesetz verschärft wurde, ist das Gegenteil einer offenen bürgernahen Politik. Das hätte auch CDU Politik sein können.

Mehr dazu bei https://www.imi-online.de/download/Ausdruck101-Polizeigesetz.pdf
und alle Artikel zu den Polizeigesetzen https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Polizeigesetz&sel=meta
https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7300-20200617-gruene-verschlimmern-polizeigesetz-in-bw.htm

#Polizei #Geheimdienste #Hacking #Geodaten #Polizeigesetze #Grüne #Baden-Würtemberg #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Entry-ExitSystem #eBorder #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung
 
Bonjour à tous, je suis #nouveauici. Ça a l’air intéressant le monde libre. Mes centres d’intérêt sont #Danse #Libertédexpression #Giletsjaunes, #Hacking, #Code, #Tor, #Logiciellibre ...
 
Bonjour à tous, je suis #nouveauici. Ça a l’air intéressant le monde libre. Mes centres d’intérêt sont #Danse #Libertédexpression #Giletsjaunes, #Hacking, #Code, #Tor, #Logiciellibre ...
 
#Hacker commenting on #hacking scenes from #TV and #movie
Some are somewhat more realistic, some are not really realistic.
https://youtu.be/SZQz9tkEHIg #Hacker
 
#raspberrypi #raspi #gnu #linux #education #hacking
 
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Staatstrojaner für den Verfassungsschutz?


Vordertür oder Hintertür?

Der Staatstrojaner begleitet uns schon einige Jahre, seit 2 Jahren ist er auch auf dem Handy legal. Dabei wird eine Software auf das zu überwachende Gerät gebracht und die Kommunikation kann an der "Quelle", also vor einer Verschlüsselung mitgelesen werden. Die "Quellen-Telekommunikationsüberwachung" ("Quellen-TKÜ") dürfen bisher der Zoll und die Polizei nutzen, wenn es um Straftaten geht.

Dieses "Recht" möchte der Verfassungsschutz auch gern haben. Einige Bundesländer sind bereits vorgeprescht und haben solche Befugnisse in ihren Ländern definiert. Bereits der Zugriff durch die Polizei ist höchst gefährlich, weil über den Staatstrojaner - allerdings jenseits des Erlaubten - auch ein schreibender Zugriff möglich ist und damit "Beweise" verfälscht oder erzeugt werden können. Das ist von einem Geheimdienst noch eher zu befürchten!

In den vorliegenden Ländergesetzen oder deren Entwürfen soll nun der Staatstrojaner bereits bei "Gefahren" erlaubt sein - wer definiert diese?

Auf EU Ebene wird ebenfalls heftig gestritten, wie man an verschlüsselte Kommunikation heran kommen will. Während die deutsche Position die Hintertür mittels Quellen-TKÜ befürwortet, will der Brüsseler Anti-Terror-Koordinator Gilles de Kerchove noch mehr Befugnisse als eine Überwachung durch die Trojaner-Hintertür. Er fordert, wie Telepolis berichtet, mit Verweis auf den britischen Investigatory Powers Act von 2016, die australische Telecommunications Assistance and Access Bill von 2018 und die überparteilichen amerikanischen Pläne für einen EARN IT Act eine EU-Vorschrift, die Interessenten auf der Staatsseite einen Anspruch auf Zugang zu verschlüsselten Chat-Informationen durch die Vordertür gewährt.

Das heißt nicthts anderes als, dass die Provider zu allen Schlüsseln der Nutzer einen Zweitschlüssel besitzen müssten, der bei Anfrage an staatliche Stellen gegeben wird. Vor diesem gefährlichen Unsinn hatten wir im Zusammenhang mit Cyberkriminalität schon oft gewarnt. Es wäre nur eine Frage der Zeit bis diese Masterkeys in die Hände von Kriminellen geraten würden.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/features/Dringende-Anpassung-an-neue-digitale-Moeglichkeiten-4722312.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7265-20200515-staatstrojaner-fuer-den-verfassungsschutz.htm

#Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Staatstrojaner #Hacking #Datenpannen #Datenskandale #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Masterkey #Provider #Anti-TerrorGesetze #BKAGesetz #BND #Verfassungsschutz #Bundestrojaner
 
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Staatstrojaner für den Verfassungsschutz?


Vordertür oder Hintertür?

Der Staatstrojaner begleitet uns schon einige Jahre, seit 2 Jahren ist er auch auf dem Handy legal. Dabei wird eine Software auf das zu überwachende Gerät gebracht und die Kommunikation kann an der "Quelle", also vor einer Verschlüsselung mitgelesen werden. Die "Quellen-Telekommunikationsüberwachung" ("Quellen-TKÜ") dürfen bisher der Zoll und die Polizei nutzen, wenn es um Straftaten geht.

Dieses "Recht" möchte der Verfassungsschutz auch gern haben. Einige Bundesländer sind bereits vorgeprescht und haben solche Befugnisse in ihren Ländern definiert. Bereits der Zugriff durch die Polizei ist höchst gefährlich, weil über den Staatstrojaner - allerdings jenseits des Erlaubten - auch ein schreibender Zugriff möglich ist und damit "Beweise" verfälscht oder erzeugt werden können. Das ist von einem Geheimdienst noch eher zu befürchten!

In den vorliegenden Ländergesetzen oder deren Entwürfen soll nun der Staatstrojaner bereits bei "Gefahren" erlaubt sein - wer definiert diese?

Auf EU Ebene wird ebenfalls heftig gestritten, wie man an verschlüsselte Kommunikation heran kommen will. Während die deutsche Position die Hintertür mittels Quellen-TKÜ befürwortet, will der Brüsseler Anti-Terror-Koordinator Gilles de Kerchove noch mehr Befugnisse als eine Überwachung durch die Trojaner-Hintertür. Er fordert, wie Telepolis berichtet, mit Verweis auf den britischen Investigatory Powers Act von 2016, die australische Telecommunications Assistance and Access Bill von 2018 und die überparteilichen amerikanischen Pläne für einen EARN IT Act eine EU-Vorschrift, die Interessenten auf der Staatsseite einen Anspruch auf Zugang zu verschlüsselten Chat-Informationen durch die Vordertür gewährt.

Das heißt nicthts anderes als, dass die Provider zu allen Schlüsseln der Nutzer einen Zweitschlüssel besitzen müssten, der bei Anfrage an staatliche Stellen gegeben wird. Vor diesem gefährlichen Unsinn hatten wir im Zusammenhang mit Cyberkriminalität schon oft gewarnt. Es wäre nur eine Frage der Zeit bis diese Masterkeys in die Hände von Kriminellen geraten würden.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/features/Dringende-Anpassung-an-neue-digitale-Moeglichkeiten-4722312.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7265-20200515-staatstrojaner-fuer-den-verfassungsschutz.htm

#Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Staatstrojaner #Hacking #Datenpannen #Datenskandale #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Masterkey #Provider #Anti-TerrorGesetze #BKAGesetz #BND #Verfassungsschutz #Bundestrojaner
 
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