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Items tagged with: eAuto


 
#Meinung:

Vor über 12 Jahren, gab es bereits schlaue Ideen, die umsetzbar gewesen wären.
Diese 12 Jahre fehlen jetzt. Das eAuto hätte schon längst helfen können, bei der Minimierung der Klimakatastrophe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vehicle_to_Grid
https://en.wikipedia.org/wiki/Vehicle-to-grid

#Energiewende #Mobilität #Energie #Strom #eAuto

Die Kritik an dem System beruht hauptsächlich auf der Akku Degeneration. Die ist meiner Meinung durchaus berechtigt, könnte aber technologisch und im Anwendungsfall soweit minimiert werden, dass es für den Endkunden unerheblich wird.. Zudem ist die Kritik rein finanzieller Natur, was ein relativ simple zu lösendes Problem wäre. eAutos müssten verpflichtend alle diese Technologie einführen. Denn umsomehr am Smartgrid teilnehmen, desto geringer wird die Abnutzung für den Einzelnen. Dass so ein sozialistisches, ja eher schon "kommunistisches" System in der englischen Wikipedia nicht gut ankommt, ... wundert mich jetzt nicht.
Ökologisch ist der Nutzen größer, wenn den Menschen mal bewusst würde, ein Auto (man muss es ja nichteinmal besitzen) pfleglich zu behandeln und sich nicht für 500Meter elektrisch fahren zu lassen. Ebenso verhält es sich mit der Akku Nutzung stationär. Hier würde sich ein Smart-Living-Management anbieten, dass den Akku nicht unnötig belastet.

Ich hatte dazu bereits Videos verlinkt, eine Vortrags vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der TU München e.V.
Denn es gibt deutsche Entwicklungen, die nicht nur die Machbarkeit, sondern auch die Wirtschaftlichkeit zeigen, wenn es um die erweiterte Nutzung des Akkus geht.

In der Kritik der en. Wikipedia heist es, durch die V2G einbindung würde der #Akku des Fahrzeugs eher getauscht werden müssen.
Das ist finanziell kein Problem, wenn der Akku danach in einem #Speicherkraftwerk weiter verwendet wird. Der Akku hat zu dem Zeitpunkt ja eine reelen Wert, wie hoch der sein kann, seht ihr unten im Link. So würde der Akku evtl für den Preis einer großen Inspektion getauscht, hätte sich zu dem Zeitpunkt aber längst bezahlt gemacht.
Danach hätte der "Fahrzeugbesitzer" erneut ein Fahrzeug mit 100% Reichweite, statt nur noch 80/85%. Das würde auch den Gebrauchtmarkt für eFahrzeuge sehr attraktiv machen.

Ich bin überzeugt, #V2G ist eine sinnvolle, soziale und dezentrale #Smartgrid Lösung. Entfernt ähnlich wie das Prinzip von Diaspora oder BitTorrent.





https://vision-mobility.de/news/the-mobility-house-e-autos-verdienen-geld-1560.html

 
Bild/Foto
Die Grafik ist nicht schwer zu verstehen. Man beachte das Datum.
Danach mal kurz innehalte und die letzten 5 Jahre Revue passieren lassen, wie unsere Medien uns informiert haben.
Hätte man doch nur mal einen Wissenschaftler gefragt.

#eAuto #Mobilität #Journalismus #Europa #Streitkultur #Recherche

 
https://efahrer.chip.de/news/terawatt-zulieferer-feiert-durchbruch-bei-elektroauto-akkus_101188

#eAuto
Die Tera 4.0 mit 500kW/kg für die Elektromobilität
Ich glaube die haben sich verschrieben und meinten 500Wh pro kg .... oder? :D
Und VW so ... https://ecomento.de/2019/09/18/porsche-chef-festkoerper-batterie-wohl-erst-in-7-10-jahren-serienreif/

 
Bei allem Respekt für die Opfer & Geschädigten nur mal ein paar Beispiele aus einer einzigen Woche, um mal eine selektive Wahrnehmung darzustellen:

Betrieb eines Stromgenerators führt zu Kohlenmonoxidvergiftung
http://www.feuerwehr.de/einsatz/berichte/einsatz.php?n=47644
Das wäre mit einer #Photovoltaik Anlage nicht passiert.

Auto geht in Flammen auf.
http://www.feuerwehr.de/einsatz/berichte/einsatz.php?n=47661
Kein Aufschrei, weil es kein #eAuto war.

Auto geht von allein in Flammen auf.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.brand-in-bad-cannstatt-auto-faengt-in-garage-feuer-eine-person-verletzt.ff5c865f-ab3c-406e-84f1-0e96409d87f7.html
Kein Aufschrei, weil es kein eAuto war.

Unfall eines Betrunkenen
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.unfall-in-bad-cannstatt-betrunkener-fahrer-kracht-gegen-baum-auto-ueberschlaegt-sich.ed2d7a64-b257-4c1e-bf4e-754610f2f0df.html
Zum Glück hatte er nicht gekifft.

Technischer Defekt, Auto brennt aus.
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-brennendes-fahrzeug-auf-konrad-adenauer-bruecke-_arid,1548756.html
Kein Aufschrei, kein eAuto ...

Gasexplosion in einem Wohnhaus:
https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/explosion-wohnhaus-emsdetten-102.html
Mit einer #Wärmepumpe wäre das nicht passiert.

Auto geht von allein in Flammen auf.
http://feuerwehr-hechingen.com/artikel.php?artikel=443
Kein Aufschrei, weil es kein eAuto war.
Es ist imho schon auffällig, wie zu neuen Technologien Ängste geschürt werden, während alte Technologien die brandgefährlich sind, nur noch am Rande wahrgenommen werden.
http://www.feuerwehr.de/einsatz/berichte/einsatz.php?n=47633
Bei diesem Einsatz jedoch, ist es wohl sehr wahrscheinlich, dass dort LithiumIonen Akkus in Brand gerieten.
Noch immer gibt es keine vernünftige Abfallentsorgung für egal was ... , weil unsere Regierung pennt.

 
Dieser Meinungs Beitrag kann Spuren von Ironie, Sarkasmus und "naiver Idiologie" beinhalten. Ein paar Fakten zur Unterhaltung sind auch dabei.

Sind Erdgasautos klimafreundlicher als eAutos?


Solange wir Biomethan, Kohle oder Erdgas in Strom umwandeln kann ein #eAuto nicht sauberer fahren, als die Bilanz des Strommixes mit fossilen und Biogas. Ist ja logisch, oder?
Dieselben die also dem Strommix die Klimaneutralität verhageln, rügen das eAuto für die schlechte Klimabilanz.
(🤦‍♂️+🤦‍♀️)³

Dass ich als Stromkunde für Erneuerbaren Strom bezahle, der zertifiziert wurde, - naja, egal ... das will ja keiner Wissen von denen die billigen Kohle, Gas, ... strom "beziehen". Weil, vielleicht schlechtes Gewissen und so? Denn wer Ökostrom kauft, finanziert Ökostrom. Dass das funktioniert zeigen die Zahlen, die Windräder, die PV Anlagen etc. Ist aber unwichtig, schuld sind ja immer die Gutmenschen.

Und was machen die Journalisten ? Die Qualitäts-, Leit- und Elitenpresse?
https://www.springerprofessional.de/antriebsstrang/emissionen/erdgas-pkw-haben-bessere-treibhausgas-bilanz-als-elektroautos/17127862

Aber mal langsam von vorn.

Derzeit gibt es wieder massiv Propaganda, aus der Richtung der konventionellen Landwirtschaft unterstützt von der Industrie, die vollautomatisiert mittels CNC Fräsen, Laserschweißen und Hightech Robotik, Verbrennungsmotoren am Fließband herstellen.
Die Behauptung steht im Raum, konventionelle Landwirtschaft (die mit der Massentierhaltung und den chemischen Hilfsmitteln) hätten demnach eine bessere Klimabilanz als #Bio Landbau.
Doch der Rundumschlag kommt noch mit anderen Studien in die Nachrichten.
Mobilität mit Gas aus Bio-gas/methan sei fürs Klima besser, als alles andere. Vor allem im Bezug auf " #Elektromobilität ". Eine total gute Klimabilanz und so. Einfach mal Google anschmeissen und "Biomethan" + "Klimabilanz" gucken.
Erdgas Autos haben in der Tat eine bessere Klimabilanz als Diesel Fahrzeuge, das wusste ich schon lange. Erdgas Fahrzeuge hatten jedoch auch Probleme in Deutschland und das waren nicht nur die fehlenden Tankstellen. Opel hat die Erdgastanks so verkackt, dass moderne Erdgasautos wie der Vectra jetzt nur noch Schrottwert sind. Andere Hersteller waren schlauer, konnten sich aber auch nicht durchsetzen. Jetzt, wo Diesel und Benziner in Verruf geraten, besinnt man sich plötzlich auf Erdgas, denn - da muss man nur ein paar Bauteile am Treibstoffeinlass ändern und zack - das Auto ist plötzlich ein Erdgas Auto. Das fürfte auch Putins Pipeline finanzierer erfreuen. Das Putin jetzt kein Biogas bereitstellt ... egal. Das ist schnell wieder vergessen, wenn man erst ein Erdgas Auto gekauft hat.

Doch sind Erdgas Autos auch besser als eAutos? Ich bezweifelte das. Ich war irritiert und ging dem nach.

Das wichtigste zuerst:
Mit "Biogas" zu fahren, wäre soweit gar nicht so verkehrt, nur, in den meisten Fällen fehlt ein kleiner, entscheidender Satz:

".. wenn Biomethan / Biogas aus Abfall- und Reststoffen produziert würde."
(Das sage ich bereits seit bald 15 Jahren immer wieder.)

Aber das verschweigen wir mal besser, dass die Rechnung nur aufgeht, wenn man nicht extra dafür Anbau betreibt. Merkt ja keiner. Weil Journalisten sind ja zu blöd, komplexe Systeme zu verstehen. 😜

Kein scheiss, dieses kleine entscheidende Detail wird einfach mal so unter den Tisch fallen gelassen. Ihr könnt das selbst im Internet nach schauen.

Dabei heißt es in der Pressemitteilung der Studie, auf die sich Biomethan Produzenten, die Landwirte, die Gaslobby, Journalisten! und Biogasanlagen Hersteller berufen eindeutig:
Von den anderen untersuchten Alternativen sind vor allem batterieelektrische Pkw eine gute Option zur merklichen Reduzierung der Treibhausgase: Da die Emissionen in der Stromerzeugung aller Voraussicht nach weiter deutlich sinken werden, haben Elektrofahrzeuge bei der Nutzung des Strommixes eine gute Treibhausgasbilanz. Weiterhin existieren viele Möglichkeiten, die Klimabilanz deutlich zu verbessern, beispielsweise die Nutzung von erneuerbarem Strom oder die Reduzierung der Treibhausgase, die bei der Batterieproduktion anfallen.
https://www.isi.fraunhofer.de/de/presse/2019/presseinfo-23-2019-klimabilanz-kosten-potenziale-antriebe-pkw-lkw.html

Und jetzt mal ernsthaft: Es gibt Autohersteller die sind mittlerweile von A-Z komplett CO2 Neutral in ihrer Produktion. Das war nicht immer so, das hat Unmengen an Kapital verschlungen. Das andere Autohersteller nicht auch ausschließlich erneuerbare Energien Nutzen ist kein Problem der Technologie, sondern schlicht ein Problem des mangelnden Problembewusstseins und der Profitgier.

Der größte Witz jedoch ist:
Solange wir Biogas in Strom umwandeln kann ein eAuto mit nicht CO2 freier fahren als die Bilanz aus dem Strommix mit Biogas. Ist ja logisch oder?
Dieselben die also dem Strommix die CO2 Neutralität nehmen, rügen das eAuto für die eigene schlechte Bilanz.

Andere Technologien können aus physikalischen Gründen niemals CO2 Neutral werden.
Selbst eine Solarzelle muss auch erst einmal den Strom erwirtschaften, der zur Herstellung der Solarzelle notwendig war. Erst danach kann sie CO2 neutral Sonnenlicht in Strom umwandeln.
Würde man jedes Jahr die Solarzellen abreißen und neu errichten …
Weil, genau das macht man mit „Energiepflanzen“. Sinnvoller wäre die Fläche für Holz zu nutzen, das nicht „vergärt“ oder „verbrannt“ wird. Bei Biomethan werden Permament neue Rohstoffe benötigt, zur Düngung, zur Insektenvernichtung, zur Unkrautvernichtung, zur Instandhaltung, zur Produktion … das kann und wird in absehbarer Zukunft keine klimaneutrale oder nachhaltige Stromproduktion sein. Der Wirkungsgrad für die Stromproduktion ist zu schlecht. Mit der Wärmenutzung wird der Wirkungsgrad deutlich besser, aber liegt immer noch bei einem Bruchteil von PV, wenn man Primärenergie (Sonne) und Endenergie (Strom & Heizleistung / Fernwärme vs Wärmepumpe) über die gesamte Prozesskette vergleicht. (Hier fehlt mir noch eine öffentlich einsehbare Studie.... ist also ersteinmal eine Behauptung von mir. Müsst ihr selber nachvollziehen / denken)

Bei Biogasanlagen wird und das ist jetzt wirklich mal ein Lob, sogar die Abwärme der Umwälz-Motoren genutzt.
Fragt jetzt nicht wo die Energie für die Motoren der Biogasanlagen herkommt, die kommt selbstredend von einem BHKW.
Ein Blockheizkraftwerk ist, für die, die das noch nicht wussten, nichts anderes als ein Ottomotor, wie zB ein Dieselaggregat oder PKW Motor mit einem etwas größeren und besseren Fahrraddynamo, ähnlich dem eines Windrades.

Das Hauptargument bleibt aber, wo Energie wächst, wächste keine Nahrung und Geld können wir nicht essen.
Also bitte liebe "Landwirte" nutzt zukünftig AgroPV! Das ist die eindeutig bessere Alternative mit höherem Wirkungsgrad.

Biologisch erscheint mir Biogas auch unsinnig.

Wenn die Gase die, bei dem was in der Natur ohnehin einfach nur verfaulen und verrotten würde, aufgefangen und gesammelt würden um sie dann in Energie umzuwandeln, dann wäre die Klimabilanz für Biogas selbstredend toll. Wir haben dazu als Jugendliche gesagt: "Fortbewegung mittels Blähungen, funktioniert prima im Weltraum."

Aber wozu verfaulen die Dinge in der Natur eigentlich?
Wie dumm ist die Natur, dass sie ständig furzt und rülpst?
Wer braucht diesen umständlich Prozess, bei dem in freier Wildbahn Bakterien rumpupse? Was soll das ganze Laub so nutzlos rumgammeln! Bakterien sind doch so saugefährliche Biester die uns krank machen! Und da wo totes Zeug rumliegt laufen auch so eklige Dinger rum wie Asseln ... also wozu brauchen wir denn diese fiese Natur, die ekelig aussieht, ekelig riecht und sich gegenseitig auffrisst?

Schauen wir doch mal …

https://hypersoil.uni-muenster.de/0/06/10.htm (und folgende/vorangehende https://hypersoil.uni-muenster.de/0/04/04.htm etc)

Mikroorganismen sind ebenso Futter für Kleinstlebewesen.
Ohne natürlichen Kreislauf, wird dieser Planet bald nur noch von Menschen bewohnt.
Wir müssten dann Roboter bauen, die den Boden auflockern, Schimmel entfernen, Bakterien bekämpfen, Totholz und Blätter einsammeln, Pflanzen bestäuben. Die Roboter müssten klein sein, autark sein und am besten ohne Energiequelle auskommen.

Heh! Voll die starke Idee, wir bauen uns unsere eigenen Insekten! Oder noch besser, wir hören auf Insekten zu töten und überlassen denen den Job. Weil, die tun uns nichts, die sind nützlich!

Die Natur hat, welch Wunder, für jedes Tier, Pflanze, Lebewesen auf diesem Planeten irgendeine Art Futter bereit gestellt. Oder war das vielleicht andersherum? Da wo es Futter gab, spezialisierten sich Viecher? Blöd nur, dass wir uns gar nicht vorstelllen können, dass es Lebewesen gibt die so doof sind, Bakterien zu essen um dann selbst wieder Futter zu sein für klein Viecher. Und die sind dann wieder Futter für ....

Unerwähnt bisher Pilze, die symbiotisch Mittels Bakterien ... ach was weiß ich schon. Überlassen wir das den Experten, den Landwirten, den Großkonzernen ... ich bins leid mir hier die Finger wund zu tippen.

Ihr merkt schon, warum Bio Landwirte der Natur mehr nutzen als Schaden, oder?

Ein letzter Aspekt:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/biogasanlagen-muessen-sicherer-emissionsaermer

Eine einzige Havarie im Lebenszyklus einer Biogasanalge, kann deren gesamte CO2 Einsparung zunichte machen, denn noch immer ist Methan, egal ob Bio oder konventionell, ein 250mal stärkeres Treibhausgas als CO2.

Ein kaputter Wechselrichter oder eine zerstörte Solarzelle hingegen … drauf geschissen.

Wollte ich damit sagen eMobilität ist gut?
Jain. Sie ist klimafreundlicher als viele andere Technologien unter diesen jetzt gegebenen Umständen mit großem Zukunftspotential.
Aber was man mit Sicherheit sagen kann ist, Biogas/Biomethan etc... hat keine so tolle Klimabilanz, wenn dazu der Mensch wieder extra Arbeiten gehen muss, um mit viel Energieaufwand Maschinen herzustellen, die Energie benötigen um, Düngemittel herzustellen, Pestizide herzustellen, Insektizide herzustellen und das ganze dann zu transportieren um Landwirten den Anbau von Energiepflanzen zu ermöglichen mit einem Ertrag der imposant aussieht, aber eigentlich nur wie ein großer Furz ins Hirn wirkt, um die Sinne zu vernebeln.



So, fertig mit meinem Rant. Das musste mal raus.
Wenn ihr mehr davon wollt müsst ihr das sagen. Wenn ihr das nicht wollt, Fresse halten, interessiert mich nicht ;)
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energiewende-zu-teuer-und-politisch-ungewollt-die-biogas-branche-kaempft-ums-ueberleben/23658942.html


https://www.youtube.com/watch?v=4X_NcIpXIcs

 
... und die wenigen die es gibt, sind entweder besetzt oder funktionieren manchmal nicht.

Es gibt auch Arschlöcher unter den eAuto-Fahrer.
Zu jedem #eAuto gibt es idR auch eine App, die einem sagt, wann das Auto voll ist, meldet das ans Smartphone.
Zur Not könnte man kann die Zeit auch recht gut einschätzen. Doch es gibt so Vollpfosten, die meinen, sie wären die einzigen Umweltschützer oder Besserfahrer, eAuto Besitzer und Dauerparkplatzberechtigte, die stundenlang an einer Ladesäule stehen, auch wenn diese schon lange nicht mehr lädt.

Das ist so Asi - die wenigen Ladesäulen dauerhaft zu blockieren, einfach nur KernAsi.

Ich mein, wer parkt denn sein Verbrenner-Auto an der Zapfsäule und geht dann erstmal bei IKEA einkaufen oder Oma besuchen?
Und selbst wenn es länger dauert, grade dann müsste man doch ein Gefühl dafür entwickeln, wie wichtig diese Ladesäulen auch für andere Menschen sind.

Manchmal zweifel selbst ich Optimist an der Hirnfunktion meiner Mitmenschen.
Naklar, jeder kann mal die Zeit vergessen oder sich verschätzen. Aufgehalten werden oder auch beim Zahnarzt warten müssen.
Gründe gibt es viele im Leben. Ich will hoffen, dass Menschen durch diese Erfahrung lernen zu Teilen. Und wenn es nur die Ladesäule ist.

Toll wäre eine App, die Teilanonym bei der Logisitik hilft und zwischen Teilnehmern vermittelt:
"Hey, da möchte jemand wissen ob du in den nächsten "x" Minuten die Ladesäule freigibst, wische ja/nein"

 
Geht nicht, gibt es nicht.
Wenn man einem Elektriker vor wenigen Monaten gesagt hätte, wir laden in #Zukunft Autos mit 900kW, der hätte gedacht, da hat jemand zuviel Kraut geraucht. 🍄

https://www.chademo.com/technology/high-power/
A new edition of CHAdeMO protocol enabling 200kW to 400kW charging was developed by the Association and its members who are now preparing for 900kW.
Gleich danach kommen die nächsten Verschwörungstheoretiker und sagen, das geht ja gar nicht - da bricht das Netz zusammen.
Solche Ladestationen laden aber nicht nur einfach aus dem Netz - die regulieren sogar das Netz, weil zur Ladestation ein eigener Speicher gehört der vom Netzbetreiber als Regelstrom genutzt werden kann. Je nach dem wie viel Kapazität eine Ladesäule hat, können dann auch entsprechend viele Autos "Druckbetankt" werden.

Also geht nicht, gibt es nicht.
Wenn ich das jetzt alles richtig verstanden habe.

Unser Smart wäre rein Rechnerisch in ca 70 Sekunden voll getankt.
Praktisch würde der Akku einfach nur in gleißendem Licht einmal aufglühen :D

Ob das nun sinnvoll ist - das ist eine vollkommen andere Frage.
Menschen machen, was Menschen möglich ist.

#eAuto
Ehrlich gesagt, - ich finde das auch ein klein wenig krass. Das ist ein Ladestrom ... alter Schwede.
High Power

 

Weltweit größtes E-Fahrzeug muss nicht geladen werden und spart 130 Tonnen CO2/Jahr ein


Normalerweise lohnt sich ein Elektromotor mit Batterie nur bei relativ leichten Fahrzeugen. Aber dieses Auto ist sehr schwer, hat eine Batterie, muss nie an die Steckdose und ... erzeugt sogar noch Energie.

https://www.elektroauto-news.net/2019/weltweit-groesstes-e-fahrzeug-rekuperation

#eauto
Weltweit größtes E-Fahrzeug muss nicht geladen werden und spart 130 Tonnen CO2/Jahr ein

 

Weltweit größtes E-Fahrzeug muss nicht geladen werden und spart 130 Tonnen CO2/Jahr ein


Normalerweise lohnt sich ein Elektromotor mit Batterie nur bei relativ leichten Fahrzeugen. Aber dieses Auto ist sehr schwer, hat eine Batterie, muss nie an die Steckdose und ... erzeugt sogar noch Energie.

https://www.elektroauto-news.net/2019/weltweit-groesstes-e-fahrzeug-rekuperation

#eauto
Weltweit größtes E-Fahrzeug muss nicht geladen werden und spart 130 Tonnen CO2/Jahr ein

 
Langweile?

https://www.zukunft-mobilitaet.net/169895/analyse/elektroauto-brennstoffzelle-synthetische-kraftstoffe-ptx-ptl-kosten-infrastruktur-rohstoffe-energiebedarf-wirkungsgrad/

Der Artikel (Studie) ist verdammt lang .... wenn ich mal Zeit habe, hab ich mir vorgenommen den durchzulesen :D

#eAuto #Brennstoffzelle #Wasserstoff #BEV #eMobilität
Batterieelektrisch vs. Brennstoffzelle (H2) vs. Power-to-X im Straßenverkehr: Energieeffizienz, Wirkung auf das Energiesystem, Infrastruktur, Kosten und Ressourcen

 
Bild/Foto
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https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Zahl-der-Ladepunkte-um-gut-50-Prozent-angestiegen-4496357.html

Während es immernoch Menschen gibt, die darüber diskutieren ob eAutos sinnvoll sind oder nicht, werden derweil in der Realität Fakten geschaffen. Denn nichts ist einfacher als Steckdosen anzuschließen.
(Wenn man einen Handwerker und Elektriker findet der noch einen freien Termin hat. 😂 )

In #Hamburg fanden wir an fast jeder Ecke Ladesäulen, auch an Ecken wo wir gar nicht gesucht hatten.
In Bremen ist es noch ein wenig spärlich und ein paar der gut gemeinten Säulen sind so blöd platziert, dass auch Autofahrer mit Verbrennungsmotor sich genötigt fühlen dort zu parken. Verständlich und alle Bremer Brennstofffahrer haben mein Mitleid. Die Parksituation hat durch den Drang der Automobilindustrie, Sprit-Verbrauch durch Größe zu kaschieren, ein groteskes Ausmaß angenommen.
Doch die Bremer Städteplanung ist schon dabei dem ein Riegel vorzuschieben, sie planen die Autofreie Stadt.
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremer-innenstadt-soll-autofrei-werden-_arid,1840057.html
Na geht doch ... das Planen. Ob die Bürger dann begeistert sein werden? Man darf gespannt sein.

Auffällig, dass die Zapfsäulen mit dem Aufkleber des Sponsors "Bundesregierung" bei unserem #eAuto stets ihren Dienst versagen.
Wir kriegen da kein Strom raus. Ich vermute ja, es liegt daran dass ich mich vielleicht zu häufig abfällig über unsere Volksvertreter geäussert habe. Da ist mein Social Scoring wahrscheinlich komplett am Arsch.

#Dortmund ist da deutlich fortschrittlicher und bietet bereits vor dem Verkaufsstart der Serienreife des Sion Sono , Solarparkplätze in der Innenstad. Naja, ein paar Meter entfernt von den Innenstadt, also um genau zu sein, 120 Gehsekunden von der nächsten "Schuhe, Wein und More Boutique". Echte Ladesäulen sucht man lange, gründlich und am besten mit viel Geduld.

Zwei von ca 16 verschiedenen Ladesäulen gaben uns kostenlosen Strom. Eine rechnete falsch ab und kostete 2 Euro zuviel.
Karma gibts also auch an der elektrifizierten Zapfsäule.

Wer sich mehr über eAutos informieren möchte und keine Angst vor begeisterten Youtubern hat, dem möchte ich empfehlen. Völlig emotionslos und absolut Mobilitätsneutral berichtet Robin über die Beefs, die Facts, die Disses, News, Fakenews und auch sein eigenes Leben rund um Youtube. Nebenbei erwähnt er auch eAutos.

Ich wollte nur noch mal sagen, derzeit ist es ein großer Spass an der Ladesäule zu stehen um dann später die Abrechnung zu bewundern. Denn, keine der von uns angefahrenen Ladesäulen hatte je auch nur die Spur einer Preisauskunft an der Säule.
Das macht es jedes Mal wieder spannend und zu einem tollen Abenteuer.

Zum Laden wird die Ladesäule einmal mit einer RFID Karte abgerubbelt so wie man es früher mit Markstücken bei Zigarettenautomaten gemacht hat. Wenn man dann die richtige Stelle freigerubbelt hat, hört man manchmal ein Geräusch, ein Klappe geht auf oder ein Signal leuchtet. Was genau es ist, weiss man nicht und auch hier freu ich mich jedes Mal wieder über den Einfallsreichtum.
Findet man dann die richtige Steckerbuchse, wird das Ladekabel immer zuerst in die Ladesäule gesteckt. Danach in das eigene Fahrzeug oder das Fahrzeug das man begünstigen möchte. Obwohl es möglich wäre eine Ladekarte auf nur ein Fahrzeug zu beschränken, haben die klugen und Entwickler mitgedacht. Der Finder einer Tankkarte kann jedes beliebige Auto laden ... die Fahrzeugdaten werden beim Ladevorgang erfasst und der Tankdiebstahl kann dann später ordnungsgemäß vor Gericht verhandelt werden.

Es gibt sogar Ladesäulen mit Solarzellenüberdachung. In #Bremen haben wir so ein schickes Ding gefunden. Der Strom dieser Ladesäule kommt jedoch größtenteils aus der Müllverbrennung des SWB, sagte uns ein Angestellter der für die Müllbeschaffung zuständig ist. Wir sind zwar mit ihm befreundet, aber meinen Müll wollte er nicht. Abrechnungstechnische Gründe, ich musste meine Bonbonpapier wieder einstecken. Wer nicht will, der hat schon.

 
Unter den Tesla Fahrern scheint es überdurchschnittliche viele Vollpfosten zu geben.
Mittlerweile müsste ja wohl jeder, auch die Fußgänger, mitbekommen haben dass die Tesla Fahrzeuge keinen Autopiloten besitzen, sondern nur einen Prototypen einer Fahrassistenz zum teilautonomen Fahren. Der sich im "Teststadium" auf öffentlichen Straßen bewegt. Klar, der wird sicherlich als Autopilot beim Verkauf schmackhaft gemacht. Aber wie viele von den Dingern müssen denn noch erst sich selbst zu und andere zu Schrott fahren?

Vielleicht sollte man Fahrassistenten/autonome Fahrzeuge verbieten bis Fahrer oder Fahrassistenten spezielle Eignungstest bestehen. Wenigstens einer von beiden sollte in der Lage sein, ein stehendes Hinderniss zu erkennen.

https://deutsch.rt.com/kurzclips/91128-drei-schwerverletzte-nachdem-auf-moskauer/

Weniger bemerkenswert als vielmehr Normalität, das auch RT Deutsch ebenso wie deutsche Mainstream Medien oder BILD Zeitung, reißerische Überschriften abfeiert. Denn, ich vermute jetzt mal, dass es schon vor der Explosion drei Schwerverletzte gab. Nach so einem Aufprall auf ein stehendes Hindernis.

Sich und andere Menschen mit einem so schweren und schnellen Geschoss zu gefährden grenzt an Terrorismus.
Offensichtliches Ziel dieses Terrorismuses - politische Einflussnahme um Elektromobilität und autonomes Fahren zu diskreditieren.

#Tesla #eMobilität #eAuto
Rant Disclaimer: Kann Spuren von Zynismus, Sarkasmus enthalten. Enthält 90% weniger Mitleid als in herkömmlichen Beiträgen.

 
Bisher günstigste Ladesäule (abgesehen von den "kostenlosen") war an einer Rasstätte mit 1,27€ für 3,83 kWh. Und ich hatte befürchtet, Raststätten wären die teuersten Ladesäulen, wie es auch beim Tanken so üblich war.

#eAuto

 

"Elektro Mobil"

  • „Nee, die Reichweite is ja nicht sehr groß. Vielleicht wenn das besser wird.“
  • „Die Akkus sind noch zu schwer. Die wiegen ja bald soviel wie ein Elefant.“
  • „Eine nutzlose Technik. Da haben nur ganz wenige überhaupt Bedarf.“
  • „Naja, schon ganz praktisch - aber geben die nicht auch so Elektrostrahlung ab?“
  • „Wenn man die Unterwegs selbst laden könnte, ja, dann wäre man mobil.“
  • Ich hätte gern eines. Aber die sind zu teuer.“
  • „Sowas können sich nur ein paar wichtige Typen leisten.“
  • „Wenn du irgendwo ohne Anschluss bist, hilft dir das gar nicht.“
  • „So eine komplizierte Technik geht doch sicher schnell auch kaputt.“
  • „Ein Kurzschluss in der Batterie ist hoch gefährlich, oder?“
  • „Das wird die Probleme der Menschheit auch nicht lösen.“
Mein Assistent schaltete das Tonbandgerät ab und gab mir ein Zeichen, dass die Batterien zu Neige gingen. Also verabschiedete ich mich freundlich von einem hageren Mittdreißiger, in BlueJeans, den ich als letzte befragt hatte. Ich sah ihm noch einen Moment nach. Noch bevor er in einem der U-Bahn Zugänge verschwand, hatte ich ihn in den Menschenmassen aus den Augen verloren. An sein Gesicht konnte ich mich schon nicht mehr erinnern.
Dicht bepackt mit Tüten und Taschen strömten Touristen wie Einheimische in das unterirdische Verkehrsnetz dieser Metropole. Wir hatten Glück gehabt. Das Wetter war fantastisch. Viele Menschen hatten sich den Moment Zeit genommen um meine Fragen zur modernen Technik zu beantworten und so hatten wir viele interessante Meinungen gesammelt um eine Reportage, mit den Stimmen aus der Bevölkerung, zu bereichern. Mein Assistent half mir das klobige Mikrofon, von seinem Windfang zu befreien, um es in die dafür vorgesehene Ledertasche zu verstauen. Eine öffentliche Uhr bestätigte mir die Zeit. Kurz nach Ladenschluss.
Die Interviews der Passanten, die ich hier bekommen hatte, würden kurz nach 20 Uhr im Radio ausgestrahlt. Zuvor mussten sie noch geschnitten und an-moderiert werden. Wir hatten also noch etwa eine Stunde Zeit unsere Ausrüstung zurück zu bringen und das Tonband zu schneiden. Hoffentlich war der Aufnahmeraum frei wenn ich wieder im Studio sein würde, dachte ich und bedauerte nun, dass ich keines dieser neuen tragbaren Telefone besaß, die man etwas spöttisch als Feldtelefon oder Hundeknochen bezeichnete. Doch die Realität bestätigte die Meinung meiner Mitmenschen die ich heute zu diesem Thema befragt hatte. Zu teuer, zu unpraktisch, zu wenig Sendemasten und auch die Gebühren für einen speziellen Mobilfunkvertrag hätten mein mageres Gehalt als freiberuflicher Journalist überstiegen.
wieder hervorgekramt - kurze #Prosa, von mir aus dem Jahre 2011
#Kurzgeschichte #Realsatire #Elektromobilität #eAuto #Literatur

 

Verschiedene Perspektiven.


https://graslutscher.de/wie-eine-ard-doku-absurdes-zeug-ueber-elektromobilitaet-verbreitet-und-dadurch-den-klimawandel-verstaerkt/
Was in diesen Sendungen selten gesagt wird: Diese gigantischen Becken gab es schon lange bevor #Tesla auch nur ein einziges #Auto produziert hat. In der Atacamawüste wird seit 1996 auf diese Weise primär Kalium gewonnen, Lithium entsteht dabei seitdem automatisch als Nebenprodukt und ist mittlerweile einfach das stärker nachgefragte Metall. Als Zuschauer gewinnt man den Eindruck, dass diese Salzseen ohne #Elektroautos weiterhin unberührte Natur wären, aber so einfach ist das leider nicht. Lithium wird auch nicht nur in #E-Auto-Batterien verbaut, es gibt dutzende Anwendungen für dieses Metall, unter Anderem Handyakkus, Notebookakkus, Glas, Keramik, Klimaanlagen und viele mehr.

https://www.geo.de/geo-tv/3030-rtkl-atacamawueste-leben-ohne-wasser
Die Atacameños, die eine Autostunde entfernt in der Stadt leben, erhoffen sich hier besonderen Schutz für ihre Familien.

https://energiewende-rocken.org/prof-lesch-die-atatcama-wueste-und-das-zdf-planet-e-nachgehakt/
Das Grundwasser unter dem Atacama-Salzsee ist von Natur aus eine Salzlake. Es ist also als Trinkwasser ungenießbar. Aber im Film wird der Eindruck erweckt man würde mineralhaltiges Wasser verdunsten, dass nun auf den Ackerflächen nicht mehr zur Verfügung stünde. Klar dürfte sein, man hat diese Ackerflächen niemals mit dieser Salszbrühe aus dem Salzsee bewässert. Klar ist aber genauso, die Ackerflächen müssen mit sauberen Wasser versorgt worden sein. Weshalb geht man der Frage nicht genau nach? Dass es dort Süßwasser gibt, steht außer Frage, es kommt zu einem großen Teil aus den umliegenden Bergen.
...
Wenn man sich den ganz aktuellen Bericht Bericht vom Weltspiegel (Das Erste) vom 13.1.2019 anschaut, weiß man, was der Rohstoffkonzern Glencor in Bolivien mit der Bevölkerung in Peru, in Cerro de Pasco angerichtet. Dort können Kinder nicht richtig lernen. Nicht etwa weil es an Schulen mangelt – nein, weil der erhöhte Bleigehalt in ihrem Blut sie ständig müde macht. Dort baut der Schweizer Rohstoffkonzern für den Weltmarkt im Tagebau Zink, Silber und Blei ab. Wer in Cerro de Pasco lebt, nimmt über das Leitungswasser Schwermetalle auf, ein Leben lang. Kinder leiden darunter am stärksten.

Das DAX Unternehmen K+S gab es auch lange bevor eAutos in DE produziert wurden.

http://www.k-plus-s.com/de/wissen/rohstoffe/salzvorkommen.html
Im Zweifel, einfach zu Fuß gehen.
Hab ich heute wieder gemacht und dabei wieder etwas erlebt. Kann ich nur empfehlen.

#elektromobilität #eAuto #elektroauto #Akku #Lithium

 
Kleiner Hinweis zum #SmartEQ , #eAuto #Akku
Fällt die Temperatur von > 16 Grad auf < 15 - verliert man "anscheinend" mit einem Schlag über 15km Rest-Reichweite, bei diesem Auto. Das geschah so gänzlich ohne Vorankündigung, weil Wetterdaten leider noch nicht mit berücksichtigt werden.
( "anscheinend" weil das jetzt nur auf einer einzigen Beobachtung basiert)

Der Tag über war schön warm, mit über 24 Grad, als wir um 22:30 Uhr den Weg nach Hause antraten, hatten wir noch >90km.
Luft-Temperatur um 22:30 Uhr ca 17 Grad. Reine Fahrtstrecke 65 km.
Einige Minuten vor der Autobahnabfahrt hatten wir, als ich das letzte Mal auf die Restreichweite schaute noch 30km.

Kurz vor der Autobahnabfahrt, plötzlich ein Warnton und die Akku Anzeige stand bei 10%.
Resreichweitenanzeige sah dann so aus: ( - - . <- )
Was wohl weniger als 0 bedeuten soll ? Wir schafften es trotzdem noch durch den Ort (ca 5 km), Zuhause angekommen zeigte der Akku 9% an.

Da wird einem dann schon ein wenig mulmig :D
Unnötig zu erwähnen, dass das Fahrzeug nicht für Langstrecken > 50km konzipiert wurde, sondern als reines Stadt Auto.
Wir missbrauchen es also :/

 
Das #eAuto und der #Akku.
Die Diskussion darum erinnerte mich stark an Solarzellen. #Photovoltaik wurde damals exakt so torpediert wie die eAutos.

Natürlich bin ich auch nicht so naiv zu glauben, dass ein #eAuto der Weisheit letzter Schluss oder dass die Herstellung besonders Blümchen und Bienchen freundlich wäre. Aber - allen Unkenrufen zum Trotz, es ist aus Sicht des Umweltschutzes und des Klimawandels, in vielerlei Hinsicht, die deutlich bessere Technologie als der Verbrennungsmotor.
Denn einmal verbrannt, ist das Erdöl futsch. Ersatzteile und Schmiermittel, Feinstaub und Zerspanung, werden beim eAuto deutlich reduziert. Und die Fertigung sowie das tanken kann mit Solarstrom bewerkstelltigt werden.

Was ich toll finde ist, dass es nun diese #Recyclingtechnologie gibt.
Jetzt sind #Die Grünen gefordert, das Recycling und/oder die Zweitverwertung als Energiespeicher, zur Pflicht für alle Hersteller zu machen.

Ach verdammt, wie müssen ja erst die CDU überwinden. (oder wie REZO sagte - vernichten ;D )

 
Bild/Foto
Wen es interessiert, hier ungeschönt das Tanken im ersten Monat mit dem #eAuto.
Anmerkungen:

Die meisten #Ladesäulen möchten derzeit pro Tankvorgang 2,80€ + ca 33Cent je kWh abrechnen.
Die Kosten werden in der App vor dem Tankvorgang angezeigt. Nach dem Tankvorgang bekommt man eine detailierte Abrechnung auf dem Smartphone und nochmal per Papier :/ Muss ich mich drum kümmern das Papier abzubestellen.

Wir nutzen #Greenpeace Ökostrom und zum Laden die von Greenpeace angebotene App und RFID Karte zum Laden.

Das Nutzungsverhalten ist atypisch für uns, weil wir das Auto nicht kannten,
die Standorte der Ladesäulen und ihre Tücken nicht kannten,
viel umherfuhren um Freunde und Familie zu besuchten,
und auch Autobahnen nutzten (höhere Geschwindigkeiten benötigen deutlich mehr Energie).
Weiterhin waren die ersten Tage noch unterhalb von 12 Grad außentemperatur,
wodurch sich der Verbrauch vermutlich leicht erhöht hatte zu Anfang.

Unsere #Photovoltaik 3,8kWp (5,5kWp / 70% Regelung) erzeugte im gleichen Zeitraum 640kWh Strom (in Norddeutschland).
Abzüglich des Stroms zum Leben & Heizen blieben damit, rein rechnerisch, diesen Monat 88kWh für Mitmenschen die wir einspeisten.

Weitere ungeschönte Details und Erfahrungen demnächst.

Edit/ erst gelöscht weil ich dachte, ich hätte mich verrechnet, scheint aber doch alles richtig zu sein.

 
Die ersten Schocks aufgrund der #Reichweite, bei unserem #eAuto.
Eine kleine Anekdote. (Ups, ist doch ausführlicher geworden, hab halt spass am schreiben)

Ein eAuto zeigt ziemlich zuverlässig die Restreichweite an. Jedoch ist das Fahrzeug weder pessimistisch noch optimistisch, in seiner Anzeige. Und das ist am Anfang sicherlich gewöhnungsbedürftig. Menschen die zu depressionen, grübeln und negativer Sicht der Dinge neigen, würden sich vermutlich mit einer pessimistischen Prognose wohler fühlen, Abenteurer würden sich vielleicht auch mit einer optimistischen Vorhersage begnügen. Ein eAuto zeigt aber tatsächlich einen extrapolierten Wert für den momentanen Verbrauch. Nicht mehr, nicht weniger.

Autobahnabfahrt verpasst
Der erste kleine Nervenkitzel bestand aus einem Ausflug nach Bremen. Auf der Autobahn verbraucht auch der Smart nicht viel Strom, man rollt ja quasi nur. Jedoch war es an diesem Tag sehr windig und der Smart ist jetzt nicht als 1 Liter Auto konzipiert. Seine Silouette ist ein deutlicher Windfang. Und das zeigte sich auch gleich am Energieverbrauch.
Dazu kommt, dass ich kein Windschattenfahrer bin. LKWs habe ich gern auf mindestens 1,5 LKW Längen Abstand vor mir.
So fuhren wir bis Bremen, mit nur geringer Verzögerung wegen zähfliessendem Verkehr der sich aufstaute, aber im groben und ganzen rollten wir stets weiter, wenn auch nur mit 30kmh.
Doch dann verpassten wir eine Autobahnabfahrt und unsere gedachte Strecke verlängerte sich um 14km.
Beim Smart sind das gute 10% der Gesamtreichweite! Schocking!

Warum der Schock?
Weil wir noch keine Tankkarte besitzen und auch keine App zum Tanken und quasi keine Bezahlmöglichkeiten.

Doch die Planung war in sofern Wasserdicht, als das wir in Bremen zu einem Smart Center wollten. Als wir dort unser Anliegen vortrugen, bat ich um eine kleine Stromspende von 10 Minuten die uns dann auch gewährt wurde. Damit war die Rückreise gesichert, selbst wenn wir wieder mal eine Abfahrt verpassen sollten.
Im Weserpark gibt es zwar eZapfsäulen, jedoch kann man an den Ladesäulen nur mit Tankkarte, Paypal oder Kredikarte zahlen.
Die Daten die dabei anfallen: RFID ID, Kundendaten, Autotyp, Ladezustand. So wie damals, an der Tankstelle, Barzahlen wird es für uns in der Zukunft nicht mehr geben. Trostpflaster, bis Ende 2019 wird es noch günstige Flatrates geben. 10-15 € im Monat für kostenloses Tanken in Deutschlands größtem Ladeverbundnetz.

Die Eisheiligen erwischen uns kalt
Der zweite Schock heute Morgen.
Für den täglichen Pendelverkehr nutzt Frau auch die Bahn. Die Strecke zum Bahnhof ist mit 20km bequem zu erreichen. Andere schaffen das mit dem Fahrrad, wir nicht. Wir sind da echt Pussys und würden auf dem Fahrrad sterben. Was auch wahrscheinlich ist, denn die Strecke dorthin wäre scheissgefährlich, Radwege sind hier nicht überall vorhanden, dafür aber Landstraßen auf denen sich jedes Jahr Raser totfahren. Die Kreuze am Wegesrand sind stille Zeugen. Für die guten 20km benötigt der Smart knappe 15% seiner Batterie. Hin und zurück also 30%. Da dachten wir, da lohnt sich das Aufladen nicht. Die Restreichweite sollte gestern Abend noch ca 80km betragen. Heute Morgen steigt meine Frau in das Auto und bekommt einen kleine p für panik in die Augen.
Die Restreichweite von 80km ist über Nacht auf 50km geschrumpft. Ups?

Und hier sind wir nun beim Anfang meiner Geschichte.
Der wesentliche Punkt ist, die Restreichweite von 50km gilt nur, wenn alles so bleibt wie es ist.
Heute Morgen waren es nur 2 Grad, der Akku muss sich selbst warm halten!

Eine Tankkarte besitzen wir noch immer nicht, weil man die erst beantragen muss, das dauert 2-4 Tage, bis man die in den Händen hält.

Heute Morgen hieß es dann - Losfahren oder nicht?

Die Prognose von mir war:
Bliebe es den ganzen Tag über 2 Grad, würde die Restreichweite von 50km korrekt sein. Jedoch schien heut Morgen um 6:45 schon die aufgehende Sonne. Die Luft wird sich erwärmen und damit auch das Fahrzeug. Der Akku muss sich nicht mehr selbst warm halten und die Restreichweite wird steigen. ~~Am Bahnhof angekommen wird die Restreichweite also ca 30km betragen. Im Verlauf des Tages erreichen die Temperaturen ca 11 Grad bei Regen. Das bedeutet, die Reichweite wird sich zumindest nicht verringern, ich tippe, wenn meine Frau um 17 Uhr wieder in das Auto steigt, wird die restliche Reichweite bei ca 32km stehen. Das genügt, ohne Not, für die 20km nach Hause.~~

Alles quatsch, meine Frau sitzt jetzt im Zug und hat mir grad im Chat mitgeteilt:
Restreichweite heut Morgen Zuhause 47 km.
Eco Modus eingeschaltet 57 km.
Heizung unterwegs aus 58 km.
Am Bahnhof angekommen ca 50km.

Losgefahren mit 47km Restreichweite und kommt nach 20km mit 50km Restreichweite an? oO! Das muss die frei Energie sein von der im Internet die Rede ist 😁😂😅

Fazit:
Die Reichweitenangst ist verständlich. Aber ich denke, man wird sich nach und nach daran gewöhnen und die Anzeige interpretieren lernen. Das Auto kann immer nur Anzeigen, wie weit es fahren würde unter den aktuellen Bedingungen.

Dazu gehören:
  • Aussentemperatur
  • aktueller Verbrauch durch Zuladung/Personenanzahl
  • aktueller Verbrauch aufgrund von Steigung oder Gefälle
  • Akku Qualität
  • Stromverbraucher wie Heizung
  • Servolenkung (Stadtverkehr/Autobahn)
  • Radio / Bluetooth / USB / Navi
  • Lichtanlage / Scheibenwischer
    ... halt alles was irgendwie elektrische Energie verbraucht.
Wird etwas davon verändert, ändert sich auch die Restreichweite.

Der Eco Modus bewirkt m.W.:
  • Heizleistung verringert
  • Gaspedal Kennlinie für geringere Beschleunigung optimiert
  • maximal Geschwindigkeit begrenzt auf 116/120
  • zeitliche Kickdown Begrenzung
  • Volle Rekurpartion wenn der Fuss vom Gaspedal geht
Warum der Smart nicht stets im Eco Modus startet, werde ich noch erfragen.

 
Die ersten Schocks aufgrund der #Reichweite, bei unserem #eAuto.
Eine kleine Anekdote. (Ups, ist doch ausführlicher geworden, hab halt spass am schreiben)

Ein eAuto zeigt ziemlich zuverlässig die Restreichweite an. Jedoch ist das Fahrzeug weder pessimistisch noch optimistisch, in seiner Anzeige. Und das ist am Anfang sicherlich gewöhnungsbedürftig. Menschen die zu depressionen, grübeln und negativer Sicht der Dinge neigen, würden sich vermutlich mit einer pessimistischen Prognose wohler fühlen, Abenteurer würden sich vielleicht auch mit einer optimistischen Vorhersage begnügen. Ein eAuto zeigt aber tatsächlich einen extrapolierten Wert für den momentanen Verbrauch. Nicht mehr, nicht weniger.

Autobahnabfahrt verpasst
Der erste kleine Nervenkitzel bestand aus einem Ausflug nach Bremen. Auf der Autobahn verbraucht auch der Smart nicht viel Strom, man rollt ja quasi nur. Jedoch war es an diesem Tag sehr windig und der Smart ist jetzt nicht als 1 Liter Auto konzipiert. Seine Silouette ist ein deutlicher Windfang. Und das zeigte sich auch gleich am Energieverbrauch.
Dazu kommt, dass ich kein Windschattenfahrer bin. LKWs habe ich gern auf mindestens 1,5 LKW Längen Abstand vor mir.
So fuhren wir bis Bremen, mit nur geringer Verzögerung wegen zähfliessendem Verkehr der sich aufstaute, aber im groben und ganzen rollten wir stets weiter, wenn auch nur mit 30kmh.
Doch dann verpassten wir eine Autobahnabfahrt und unsere gedachte Strecke verlängerte sich um 14km.
Beim Smart sind das gute 10% der Gesamtreichweite! Schocking!

Warum der Schock?
Weil wir noch keine Tankkarte besitzen und auch keine App zum Tanken und quasi keine Bezahlmöglichkeiten.

Doch die Planung war in sofern Wasserdicht, als das wir in Bremen zu einem Smart Center wollten. Als wir dort unser Anliegen vortrugen, bat ich um eine kleine Stromspende von 10 Minuten die uns dann auch gewährt wurde. Damit war die Rückreise gesichert, selbst wenn wir wieder mal eine Abfahrt verpassen sollten.
Im Weserpark gibt es zwar eZapfsäulen, jedoch kann man an den Ladesäulen nur mit Tankkarte, Paypal oder Kredikarte zahlen.
Die Daten die dabei anfallen: RFID ID, Kundendaten, Autotyp, Ladezustand. So wie damals, an der Tankstelle, Barzahlen wird es für uns in der Zukunft nicht mehr geben. Trostpflaster, bis Ende 2019 wird es noch günstige Flatrates geben. 10-15 € im Monat für kostenloses Tanken in Deutschlands größtem Ladeverbundnetz.

Die Eisheiligen erwischen uns kalt
Der zweite Schock heute Morgen.
Für den täglichen Pendelverkehr nutzt Frau auch die Bahn. Die Strecke zum Bahnhof ist mit 20km bequem zu erreichen. Andere schaffen das mit dem Fahrrad, wir nicht. Wir sind da echt Pussys und würden auf dem Fahrrad sterben. Was auch wahrscheinlich ist, denn die Strecke dorthin wäre scheissgefährlich, Radwege sind hier nicht überall vorhanden, dafür aber Landstraßen auf denen sich jedes Jahr Raser totfahren. Die Kreuze am Wegesrand sind stille Zeugen. Für die guten 20km benötigt der Smart knappe 15% seiner Batterie. Hin und zurück also 30%. Da dachten wir, da lohnt sich das Aufladen nicht. Die Restreichweite sollte gestern Abend noch ca 80km betragen. Heute Morgen steigt meine Frau in das Auto und bekommt einen kleine p für panik in die Augen.
Die Restreichweite von 80km ist über Nacht auf 50km geschrumpft. Ups?

Und hier sind wir nun beim Anfang meiner Geschichte.
Der wesentliche Punkt ist, die Restreichweite von 50km gilt nur, wenn alles so bleibt wie es ist.
Heute Morgen waren es nur 2 Grad, der Akku muss sich selbst warm halten!

Eine Tankkarte besitzen wir noch immer nicht, weil man die erst beantragen muss, das dauert 2-4 Tage, bis man die in den Händen hält.

Heute Morgen hieß es dann - Losfahren oder nicht?

Die Prognose von mir war:
Bliebe es den ganzen Tag über 2 Grad, würde die Restreichweite von 50km korrekt sein. Jedoch schien heut Morgen um 6:45 schon die aufgehende Sonne. Die Luft wird sich erwärmen und damit auch das Fahrzeug. Der Akku muss sich nicht mehr selbst warm halten und die Restreichweite wird steigen. ~~Am Bahnhof angekommen wird die Restreichweite also ca 30km betragen. Im Verlauf des Tages erreichen die Temperaturen ca 11 Grad bei Regen. Das bedeutet, die Reichweite wird sich zumindest nicht verringern, ich tippe, wenn meine Frau um 17 Uhr wieder in das Auto steigt, wird die restliche Reichweite bei ca 32km stehen. Das genügt, ohne Not, für die 20km nach Hause.~~

Alles quatsch, meine Frau sitzt jetzt im Zug und hat mir grad im Chat mitgeteilt:
Restreichweite heut Morgen Zuhause 47 km.
Eco Modus eingeschaltet 57 km.
Heizung unterwegs aus 58 km.
Am Bahnhof angekommen ca 50km.

Losgefahren mit 47km Restreichweite und kommt nach 20km mit 50km Restreichweite an? oO! Das muss die frei Energie sein von der im Internet die Rede ist 😁😂😅

Fazit:
Die Reichweitenangst ist verständlich. Aber ich denke, man wird sich nach und nach daran gewöhnen und die Anzeige interpretieren lernen. Das Auto kann immer nur Anzeigen, wie weit es fahren würde unter den aktuellen Bedingungen.

Dazu gehören:
  • Aussentemperatur
  • aktueller Verbrauch durch Zuladung/Personenanzahl
  • aktueller Verbrauch aufgrund von Steigung oder Gefälle
  • Akku Qualität
  • Stromverbraucher wie Heizung
  • Servolenkung (Stadtverkehr/Autobahn)
  • Radio / Bluetooth / USB / Navi
  • Lichtanlage / Scheibenwischer
    ... halt alles was irgendwie elektrische Energie verbraucht.
Wird etwas davon verändert, ändert sich auch die Restreichweite.

Der Eco Modus bewirkt m.W.:
  • Heizleistung verringert
  • Gaspedal Kennlinie für geringere Beschleunigung optimiert
  • maximal Geschwindigkeit begrenzt auf 116/120
  • zeitliche Kickdown Begrenzung
  • Volle Rekurpartion wenn der Fuss vom Gaspedal geht
Warum der Smart nicht stets im Eco Modus startet, werde ich noch erfragen.

 
Die ersten Schocks aufgrund der #Reichweite, bei unserem #eAuto.
Eine kleine Anekdote. (Ups, ist doch ausführlicher geworden, hab halt spass am schreiben)

Ein eAuto zeigt ziemlich zuverlässig die Restreichweite an. Jedoch ist das Fahrzeug weder pessimistisch noch optimistisch, in seiner Anzeige. Und das ist am Anfang sicherlich gewöhnungsbedürftig. Menschen die zu depressionen, grübeln und negativer Sicht der Dinge neigen, würden sich vermutlich mit einer pessimistischen Prognose wohler fühlen, Abenteurer würden sich vielleicht auch mit einer optimistischen Vorhersage begnügen. Ein eAuto zeigt aber tatsächlich einen extrapolierten Wert für den momentanen Verbrauch. Nicht mehr, nicht weniger.

Autobahnabfahrt verpasst
Der erste kleine Nervenkitzel bestand aus einem Ausflug nach Bremen. Auf der Autobahn verbraucht auch der Smart nicht viel Strom, man rollt ja quasi nur. Jedoch war es an diesem Tag sehr windig und der Smart ist jetzt nicht als 1 Liter Auto konzipiert. Seine Silouette ist ein deutlicher Windfang. Und das zeigte sich auch gleich am Energieverbrauch.
Dazu kommt, dass ich kein Windschattenfahrer bin. LKWs habe ich gern auf mindestens 1,5 LKW Längen Abstand vor mir.
So fuhren wir bis Bremen, mit nur geringer Verzögerung wegen zähfliessendem Verkehr der sich aufstaute, aber im groben und ganzen rollten wir stets weiter, wenn auch nur mit 30kmh.
Doch dann verpassten wir eine Autobahnabfahrt und unsere gedachte Strecke verlängerte sich um 14km.
Beim Smart sind das gute 10% der Gesamtreichweite! Schocking!

Warum der Schock?
Weil wir noch keine Tankkarte besitzen und auch keine App zum Tanken und quasi keine Bezahlmöglichkeiten.

Doch die Planung war in sofern Wasserdicht, als das wir in Bremen zu einem Smart Center wollten. Als wir dort unser Anliegen vortrugen, bat ich um eine kleine Stromspende von 10 Minuten die uns dann auch gewährt wurde. Damit war die Rückreise gesichert, selbst wenn wir wieder mal eine Abfahrt verpassen sollten.
Im Weserpark gibt es zwar eZapfsäulen, jedoch kann man an den Ladesäulen nur mit Tankkarte, Paypal oder Kredikarte zahlen.
Die Daten die dabei anfallen: RFID ID, Kundendaten, Autotyp, Ladezustand. So wie damals, an der Tankstelle, Barzahlen wird es für uns in der Zukunft nicht mehr geben. Trostpflaster, bis Ende 2019 wird es noch günstige Flatrates geben. 10-15 € im Monat für kostenloses Tanken in Deutschlands größtem Ladeverbundnetz.

Die Eisheiligen erwischen uns kalt
Der zweite Schock heute Morgen.
Für den täglichen Pendelverkehr nutzt Frau auch die Bahn. Die Strecke zum Bahnhof ist mit 20km bequem zu erreichen. Andere schaffen das mit dem Fahrrad, wir nicht. Wir sind da echt Pussys und würden auf dem Fahrrad sterben. Was auch wahrscheinlich ist, denn die Strecke dorthin wäre scheissgefährlich, Radwege sind hier nicht überall vorhanden, dafür aber Landstraßen auf denen sich jedes Jahr Raser totfahren. Die Kreuze am Wegesrand sind stille Zeugen. Für die guten 20km benötigt der Smart knappe 15% seiner Batterie. Hin und zurück also 30%. Da dachten wir, da lohnt sich das Aufladen nicht. Die Restreichweite sollte gestern Abend noch ca 80km betragen. Heute Morgen steigt meine Frau in das Auto und bekommt einen kleine p für panik in die Augen.
Die Restreichweite von 80km ist über Nacht auf 50km geschrumpft. Ups?

Und hier sind wir nun beim Anfang meiner Geschichte.
Der wesentliche Punkt ist, die Restreichweite von 50km gilt nur, wenn alles so bleibt wie es ist.
Heute Morgen waren es nur 2 Grad, der Akku muss sich selbst warm halten!

Eine Tankkarte besitzen wir noch immer nicht, weil man die erst beantragen muss, das dauert 2-4 Tage, bis man die in den Händen hält.

Heute Morgen hieß es dann - Losfahren oder nicht?

Die Prognose von mir war:
Bliebe es den ganzen Tag über 2 Grad, würde die Restreichweite von 50km korrekt sein. Jedoch schien heut Morgen um 6:45 schon die aufgehende Sonne. Die Luft wird sich erwärmen und damit auch das Fahrzeug. Der Akku muss sich nicht mehr selbst warm halten und die Restreichweite wird steigen. ~~Am Bahnhof angekommen wird die Restreichweite also ca 30km betragen. Im Verlauf des Tages erreichen die Temperaturen ca 11 Grad bei Regen. Das bedeutet, die Reichweite wird sich zumindest nicht verringern, ich tippe, wenn meine Frau um 17 Uhr wieder in das Auto steigt, wird die restliche Reichweite bei ca 32km stehen. Das genügt, ohne Not, für die 20km nach Hause.~~

Alles quatsch, meine Frau sitzt jetzt im Zug und hat mir grad im Chat mitgeteilt:
Restreichweite heut Morgen Zuhause 47 km.
Eco Modus eingeschaltet 57 km.
Heizung unterwegs aus 58 km.
Am Bahnhof angekommen ca 50km.

Losgefahren mit 47km Restreichweite und kommt nach 20km mit 50km Restreichweite an? oO! Das muss die frei Energie sein von der im Internet die Rede ist 😁😂😅

Fazit:
Die Reichweitenangst ist verständlich. Aber ich denke, man wird sich nach und nach daran gewöhnen und die Anzeige interpretieren lernen. Das Auto kann immer nur Anzeigen, wie weit es fahren würde unter den aktuellen Bedingungen.

Dazu gehören:
  • Aussentemperatur
  • aktueller Verbrauch durch Zuladung/Personenanzahl
  • aktueller Verbrauch aufgrund von Steigung oder Gefälle
  • Akku Qualität
  • Stromverbraucher wie Heizung
  • Servolenkung (Stadtverkehr/Autobahn)
  • Radio / Bluetooth / USB / Navi
  • Lichtanlage / Scheibenwischer
    ... halt alles was irgendwie elektrische Energie verbraucht.
Wird etwas davon verändert, ändert sich auch die Restreichweite.

Der Eco Modus bewirkt m.W.:
  • Heizleistung verringert
  • Gaspedal Kennlinie für geringere Beschleunigung optimiert
  • maximal Geschwindigkeit begrenzt auf 116/120
  • zeitliche Kickdown Begrenzung
  • Volle Rekurpartion wenn der Fuss vom Gaspedal geht
Warum der Smart nicht stets im Eco Modus startet, werde ich noch erfragen.

 
#Greenpeace Energy Kunden können eine Ladestation für ihr #eAuto von Greenpeace und deren Partnern bekommen.
Die Preise erscheinen mir adhoc fair.

 
Erste eigene #Erfahrungen mit unserem #Elektroauto einem Smart #453 EQ.
Das ist auch keine Werbung, weil der ist Ausverkauft bis Ende Frühjahr 2020. Ob danach noch welche gebaut werden, daran habe ich Zweifel. Eigentlich total überflüssig, was ich hier jetzt tippe, weil das Ding gibt es schon seit vielen Jahren und Berichte dazu – massenhaft! Aus dem Grund versuche ich mich mal zu beschränken auf aktuelle Kritik und nur weiterhin bestehende Kritikpunkte.

Unser Fahrprofil:
Wir sind nicht die großen Planer, aber Abenteurer. Für die 10 - 15 000 km im Jahr, die größtenteils als Wegstrecke zur Arbeit zustande kommen, genügt die Reichweite von 150km (NEFZ, theoretischer Wert) für uns. Einmal im Jahr, fahren wir eine Strecke von ca. 350 – 400 km. Nie wirklich schnell (max 130kmh, Ø <50kmh ). Nie mit Anhänger, nie mit viel Gepäck. Keine Kinder, kein Hund, keine Oma. Wir wohnen in einem Dorf, zwischen Hamburg(40km) und Bremen (50km).

Aktuelle Kritik:


Dummheit reloaded.
Das erst große Manko das wohl alle eAutos haben ist, dass unsere #Automobilindustrie in der Welt und speziell in #Europa, der #EU, zu blöd waren, sich in den Kunden hinein zu versetzen. So gibt es tatsächlich mehrere, verschiedene Ladekabel. Statt eines einheitlichen Standards, hat die Industrie es geschafft, viele verschiedene Stromanschlüsse zum Laden zu entwickeln. Sehr clever (sarkasmus/ironie). Das Problem gab es schon mal bei VHS vs Video2000 vs BetaMax, bei HD DVD vs BluRay, usw… und natürlich kennt man das von Smartphone/Handy Ladekabel.
Ich weiß auch zufällig, das Indien und China einen eigenen Ladekabel Standard etablieren wollen. Das sind ein paar mehr Menschen als Europa und in ferner Zukunft würde sich deren Stecker sicherlich auch durchsetzen, wenn nicht bis dahin das Rad neu erfunden wird. Bis dahin ... laden wir mit dem Stecker des Typ2. Peng und aus.
Wer flexibler sein möchte, muss sich tatsächlich mehrere Kabel kaufen, die zwischen 170 - 500 Euro kosten!

Werbungen sind FakeNews
Der zweite große Wunde Punkt den ich ansprechen muss, mangelnde Kompetenz im Autohaus, beim Verkäufer (der sehr sehr nett ist … ) . Doch das wird ein gesonderter Bericht, sobald ich alle Fakten ordentlich sortiert und zusammengekratzt habe. Es wurde sehr deutlich, das keiner so richtig Ahnung vom #eAuto bzw von speziell diesem Smart hatte. Der Verkäufer offensichtlich nicht und wir natürlich auch nicht. Obwohl wir zuvor einen Smart (Benziner) fuhren. Das war ein ca 14 Jahre altes Modell, nicht mehr zu vergleichen mit den heutigen modernen Modellen.
Mein Ratschlag: Wer sich ein eAuto kauft, vorher jemanden finden der sich wirklich mit exakt dem Model auskennt und aus eigener Erfahrung sprechen kann.
Alles andere sind nur Werbelügen.
Wenn euch bestimmte Merkmale und Funktionen wichtig sind, ist es ratsam, dass diese im Angebot schriftlich fixiert werden, bevor der Kauf stattfindet. Nur dann hat man als Kunde die Möglichkeit, die mündlichen Aussagen zu bemängeln.

Ich glaub mein Schwein pfeift!
Das Aufladen ist Kinderleicht, auch wenn Kinder das nicht tun sollten. Aber es pfeift. Irgendwo oberhalb von 10kHz (ich höre noch bis ca 12kHz), pfeift das Auto beim Aufladen extremst laut.
Ich hab davon eine Audiodatei angefertigt: [hoffentlich ist hier eine Audiodatei, sonst reiche ich die nach] https://files.coding4.coffee/facu173w.mp3 (expires 2021, und das ist dann auch ok)
Bei der Wandlung ist einiges verloren gegangen, aber ich kann es noch deutlich hören und sogar mein Smartphonelautsprecher gibt das piepsige Geräusch gut wieder.

Was interessiert mich das Geschwätz von Gestern
Ob das nun ein Kritikpunkt ist, müsst ihr entscheiden.
Moderne Fahrzeuge können von Hersteller sehr stark umprogrammiert werden. Mir ist aufgefallen, dass einige Fehler oder Funktionen in Internetforen besprochen wurden, die heute nicht mehr aktuell sind, obwohl es sich exakt um den gleichen Fahrzeug Typ handelt.
Updates können aus der Ferne, on the Fly, eingespielt werden. Und wie bei Windows oder auch anderen Betriebssystemen ist das nicht immer von Vorteil.
Natürlich gibt es auch Softwarefehler, die der Hersteller nach Jahren nicht in den Griff bekommt, so zum Beispiel beim Smart ein „Uhrenbug“. Die Uhrzeit ist wie ein rohes Ei. Um Gottes willen, niemals an der Uhrzeit herum fummeln. Wir hatten bei dem Vorgänger Fahrzeug versucht die Uhrzeit auf Sommerzeit umzustellen, danach war das Bordsystem nicht mehr zu einer korrekten Uhrzeitanzeige fähig. Aber das nur am Rande.
Also wenn ihr von Fehlern des Fahrzeugs im Internet lest, achtet peinlichst genau auf das Datum. Das meiste, das Softwareseitig behoben werden kann, ist Schnee von Gestern. Und bei manchen Dingen wundert man sich, warum das seit einem Jahrzehnt noch nicht gefixt wurde.

Eco Modus
Wir wollten ein „umweltfreundlicheres“ Fahrzeug. Wir möchten gern, dass es im „Eco Modus“ soviel Energie wie möglich einspart. Immer. Die Standard Einstellung ist jedoch „sportliches/normales Fahren“.
Nicht einmal, sondern jedes Mal bei Fahrtantritt!
Es kann sein, dass man das Softwareseitig ändern kann, jedoch geht das derzeit bei uns noch nicht, weil unsere Smartphones von Mercedes noch nicht freigeschaltet wurden. So müssen wir jedes Mal bei Fahrzeugstart, den ECO Knopf betätigen. Schön blöd.

ALL YOUR DATA BELONG TO US
Also nicht to „us“, Plattdeutsch für „uns“, sonder US wie United States. -jk-
Um den Komfort des Fahrzeugs nutzen zu können, muss man ein Smartphone mit dem Fahrzeug koppeln. Und das ist die reinste Odyssee, die kein Paranoider Verschwörungstheoretiker jemals überleben würde. Da bekommt man Schnappatmung als Privatsphären-Netzaktivist. Tausende Buttons mit der Aufschrift - "Ja, ich akzeptiere".

In den Airbags sind Blackboxen, die Fahrdaten aufzeichnen.
Für die Sicherheitsgurte werden Fahrdaten aufgezeichnet.
Das Mediasystem speichert Fahrdaten und Kontakte des Smarphones.
Das Fahrzeug hat eine Blackbox mit Fahrgast-, Fahrzeug-, Fahrprofil-, Fahr-daten.
Für das Energiemanagement werden Fahrdaten aufgezeichnet.
Alle Daten werden mehrfach Redundant im Fahrzeug und in der Cloud gespeichert.
Für die Komfort App auf dem Smartphone mussten mehrere Seiten an AGBs und Lizenzvereinbarungen unterschrieben werden, die kein Mensch versteht noch lesen wird, weil das Monate in Anspruch nehmen würde das alles zu verstehen.
Das Fahrzeug ist eigentlich mehr Fahrtenschreiber als Fahrzeug.
Man könnte es auch Orwellmobil nennen.
So das war ersteinmal ein Haufen #Kritik am #eAuto.

Das schlimmste jedoch - Auto fahren macht mit dem Orwellmobil Spass. Echt jetzt. Bei mir kam sowas wie Freude auf, weil, als Beispiel, man im geschlossenen Innenraum, während der Fahrt durch die Ortschaft Vögel zwitschern hört.
Man wird direkt von einer Droge (Autofahren) in die nächst schlimmere (eAutofahren) geführt. Schlimm Schlimm.

 
Die Experten haben geantwortet:

https://www.leopoldina.org/publikationen/detailansicht/publication/saubere-luft-stickstoffdioxid-und-feinstaub-in-der-atemluft-grundlagen-und-empfehlungen-2019/

Ich zitiere im folgenden aus dieser Stellungnahme.
Die vorliegende Ad-hoc-Stellungnahme stellt die Ergebnisse der Beratungen in der Arbeitsgruppe
Besser als nichts.
Um die Gesamtemissionen zu reduzieren, genügt es nicht, die Emissionen pro Fahrzeug zu verringern. Vielmehr sind neue Mobilitätskonzepte vor allem in städtischen Ballungsräumen notwendig.
Das sagten Grüne und Linke bereits vor 20 Jahren. Die Grünen waren bereits Koalitionspartner, hat auch nichts gebracht.
Die anzustrebende Reduktion der Gesamtfahrleistung im Individual- und Wirtschaftsverkehr lässt sich durch sozial ausgewogene Änderungen des Steuer- und Abgabensystems sowie höhere Treibstoffpreise beschleunigen
Das wird sehr schwer werden, Treibstoffpreise sozial ausgewogen zu erhöhen. Die Gelbwesten Proteste in Frankreich haben das bereits ziemlich deutlich gemacht.
Für eine solche #Verkehrswende wird die verstärkte Entwicklung vonemissionsarmen Fahrzeugen im Bereich #Elektromobilität und alternativen Technologien eine bedeutende Rolle spielen. Notwendige Voraussetzungen sind die Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel (öffentlicher Verkehr, PKW, #Fahrrad, etc.) sowie der Aufbau entsprechender Infrastrukturen.
Auf NDR1 war heute zu hören, die Stellungnahme wäre ein Freispruch für den Diesel und das eAuto wäre keine Hilfe.
Interessante Interpretation der Stellungnahme, wo doch die Elektromobilität gleich zu Anfang als Technologie mit bedeutender Rolle genannt wird.
Das ist, meiner Meinung, typisch für Qualitätsmedien, die früh Morgens dem Autofahrer nach dem Mund reden.
Feinstaub besteht aus einem komplexen Gemisch von organischen und anorganischen Substanzen, darunter Säuren, Salze, Ruß und schwerflüchtige organische Verbindungen, die als Aerosole in der Luft schweben. Die Partikel sind mit Durchmessern im Bereich von wenigen Millionstel Meter (Mikrometer, μm) mit bloßem Auge nicht erkennbar.

Den direkten Partikeleintrag erhöht zudem der Abrieb von Bremsen und Reifen von Kraftfahrzeugen aller Antriebsarten.
Hierzu möchte ich anmerken dass das #eAuto ohne Feinstaubemission gebremst werden könnte und auch der Reifenabrieb durch elektronische Assistenzsysteme vermindert werden kann. Das wäre bei Verbrennungsmotoren nicht in gleichem Maße, aber auch möglich.

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/fahrzeugbau/neue-bremsscheibe-reduziert-die-feinstaubbelastung-um-90/
https://de.wikipedia.org/wiki/Rekuperation_(Technik)

https://www.welt.de/wirtschaft/article174297245/Goodyear-Reifenhersteller-will-mit-lebenden-Reifen-den-Feinstaub-reduzieren.html

Das Problem des Feinstaubs ist bereits seit 2005 bekannt!
Von 2005 ! https://www.spiegel.de/auto/aktuell/gummischmutz-feinstaubbericht-schreckt-reifenindustrie-auf-a-352025.html

Dies Seite 24 und folgende beinhaltet eine Erklärung dafür, warum Feinstaub so gesundheitsgefährdend für den Menschen ist.
Diese Seiten, sollte jeder mal selbst lesen und sich ein Urteil bilden. Ich persönlich bin Polyallergiker und vermute dass meine Allergien durch öffentlichen Nahverkehr in NRW ausgelöst wurde. Denn ich war in meiner Kindheit und Jugend oft Stundenlang an so genannten Bus Bahnhöfen und hatte dort Wartezeiten von Minuten bis mehrere Stunden! Die Abgase der Busse, die damals keine Filter ohne ähnliches hatten, waren im Winter schön warm, im Sommer unerträglich.

Von Seite 26
Feinstaub
Was ist gesichert über die Wirkungen von Feinstaub? Weltweit besteht Einigkeit darüber, dass von Feinstaub im Vergleich zu Stickstoffdioxid die höhere Gesundheitsgefahr ausgeht. Deutlich mehr epidemiologische Studien und umfangreiche toxikologische Studien erlauben eine bessere Charakterisierung der gesundheitlichen Wirkungen und eine klarere Bewertung der Kausalität als bei Stickstoffdioxid. Trotz der guten Studienlage konnte bisher keine untere Wirkungsschwelle identifiziert werden. Das heißt, dass selbst unterhalb der derzeit gültigen Grenzwerte der EU und sogar unterhalb des deutlich niedrigeren Richtwerts der Weltgesundheitsorganisation die Wirkungen mit zunehmender Belastung ansteigen.
Der Bericht zeigt aber auch die positive Entwicklung in Deutschland, und die haben wir auch unserer Industrie, unseren Politikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern zu verdanken. Auch und vor allem Natur und Umweltschützern.
Betrachtet man die spezifischen Schadstoff-Emissionen im Verkehr, so ist der Rückgang seit 1995 beeindruckend. Die Emissionen pro zurückgelegtem Fahrzeugkilometer im PKW-Bereich nahmen seither erheblich ab.

Zu Überschreitungen von Luftschadstoff-Grenzwertenkommt es im Straßenverkehr ausschließlich bei Stickstoffdioxid. Hauptverursacher sind Dieselfahrzeuge unterhalb von Euro6/VI. Sie haben einen Anteil von 33 % an der PKW-Fahrzeugflotte in Deutschland; Nutzfahrzeuge haben praktisch alle einen Dieselantrieb (siehe Kasten 6.1).

Kasten 6.1: Die deutsche DieselflotteVon den 46,5 Millionen in Deutschland angemeldeten PKW haben 15,2 Millionen einen Dieselantrieb. Davon entsprechen 37 % den Euro-Normen 1 bis 4, die jetzt im Mittelpunkt der Diskussion um Fahrverbote in Innenstädten stehen. Dieselfahrzeuge der Euro-Normen 5 bis Euro6dtemp (neueste Abgasnorm) haben einen Anteil von 63 %. Sollten auch Euro-5-Fahrzeuge in die Fahrverbote einbezogen werden, sind 75 % der Dieselflotte betroffen.Bei Nutzfahrzeugen im Wirtschaftsverkehr handelt es sich nahezu ausschließlich um Dieselfahrzeuge. Die PKW im Wirtschaftsverkehr sind mehrheitlich nicht älter als vier Jahre und aufgrund moderner Abgastechnik von möglichen Fahrverboten wenig betroffen.
Daraus wird ersichtlich, dass ein Fahrverbot allein für Diesel Fahrzeuge nur einen sehr geringen nutzen bringen würde.
Der Schaden wäre sozialer Unfrieden.

Ab Seite 42 kommt auch die eMobilität zur Sprache:
Bereits heute verursachen Elektrofahrzeuge, die mit einem durchschnittlichen europäischen Strommix betrieben werden, niedrigere Treibhausgasemissionen in ihrem Lebenszyklus (inklusive Batterieproduktion) als herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Auch bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen entsteht Feinstaub. Elektromobilität dürfte aber zur Reduzierung der Feinstaubbelastung durch Bremsen- und Reifenabrieb beitragen.
Achtet mal im Radio und anderen Medien darauf, wie diese Darstellung in der Stellungnahme, in den Medien interpretiert werden. NDR1 hat diese Zeilen, die ich nur kopiert habe, komplett anders wieder gegeben.
Heutige Fahrzeuge sind so ausgelegt, dass die Kohlendioxid-Emissionen bei etwa 60 Kilometer pro Stunde am geringsten sind.
Ein schönes Schlusswort aus der Stellungnahme:
Deutschland kann zum Vorreiter und Leitanbieter nachhaltiger Mobilitätskonzepte werden. Dafür muss ein umfassender Plan erarbeitet werden. Werden die Weichen richtiggestellt, dann ist nicht nur gesunde Luft für alle erreichbar, auch der Klimaschutz kommt voran und der Weg ist offen für eine umwelt- und wirtschaftsverträgliche Entwicklung.
#Verkehr #Auto #Politik #Medien #Wissenschaft #Klima #Gesundheit

 


Ich möchte diesen Vortrag mal empfehlen, zum Thema #Elektromobilität. Ich fand den richtig Interessant und aufschlussreich.
Hier wird auch das Thema #Recycling, Lebensdauer, zweiter und dritter Lebenszyklus eines #Akku angesprochen.
Das gilt wahrscheinlich nicht nur für die derzeitige Brückentechnologie des Lithium-Ionen Akkus, das wird prinzipiell auch für spätere Akkutypen gelten. In diesem Vortrag erfährt man so einige interessante Details zur eMobilität und auch den Herausforderungen die diese Thematik mit sich bringt.

Leider ist die dort angesprochene Bidirektionale Einbindung in das Netz noch nicht möglich, weil es noch keinen Hersteller von Wallboxen mit Vertrieb dafür gibt (laut Aussage auf telefonische Nachfrage bei MH)

Es gibt aber auch mal erfreuliche Nachrichten aus dem Bereich #eMobilität.
Seit letztem Sommer gibt es täglich ca 400 Kundenanfragen allein bei dieser Firma, nach Lademöglichkeiten für eAutos. Die Menschen möchten gern, aber es fehlen #Elektriker, #Handwerker und vor allem lieferbare, bezahlbare, eAutos.

Die Dieselaffäre und Greta Thunberg, die Vorträge von Harald Lesch und auch andere Menschen die sich für eine aktive Gestaltung der Zukunft einsetzen, haben der Akzeptanz und dem Wechselwillen hin zum #eAuto, Auftrieb gegeben.

Es wird noch viele Jahre Verbrennungsmotoren auf deutschen Straßen geben. Ich bin mir auch sicher, es werden keine Fahrverbote in der Zukunft benötigt. Denn was wir mit dem Wechsel bekommen, ist mehr Lebensqualität. Und auch ein wenig mehr "Nachhaltigkeit" aus Ökologischer Sicht.

Dies soll keine Werbung sein, für Mobilityhouse oder wen auch immer. Jeder Elektriker kann mittels des beiliegenden Schaltplans ganz einfach eine #Wallbox montieren. Das ist wirklich sehr einfach. Wallboxen gibt es günstig im Interent zu kaufen, da ist kaum eine wesentlich schlechter als die andere. Müll gibt es, ganz klar, in jeder Branche auch hier.

Auch diese Vorträge, passend zum Thema, fand ich spannend:



Wer sich wirklich für das Thema interessiert dem empfehle ich die auch kostenlos erhältlichen Publikationen von Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp. Oder einfach mal nach ihm bei Youtube suchen.