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Items tagged with: autowahn


 

Der größte Mikroplastik-Verursacher sind Autoreifen


Kunststoffe in der Umwelt: Mikro- und Makroplastik

Nicht neu, aber man kann's ja nicht oft genug sagen. Hier die "German Top 10", mit einer detaillierteren Aufteilung für Reifen:

Nr Quelle Emissionen [g/(cap a)]
1 Abrieb Reifen 1228.5
1.1 PKW 998.0
1.2 LKW 89.0
1.3 Skateboards, usw. 17.9
1.4 Fahrräder 15.6
1.5 Motorräder 8.0
2 Freisetzung bei der Abfallentsorgung 302.8
3 Abrieb Bitumen in Asphalt 228.0
4 Pelletverluste 182.0
5 Verwehungen Sport- und Spielplätze 131.8
6 Freisetzung auf Baustellen 117.1
7 Abrieb Schuhsohlen 109.0
8 Abrieb Kunststoffverpackungen 99.1
9 Abrieb Fahrbahnmarkierungen 91.0
10 Faserabrieb bei der Textilwäsche 76.8
g/(cap a) bedeutet meines Wissens Gramm pro Person und Jahr.

(Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT)

#umwelt #verkehr #mikroplastik #umweltschutz #autowahn #top10 #autoreifen #fraunhofer

 

Der größte Mikroplastik-Verursacher sind Autoreifen


Kunststoffe in der Umwelt: Mikro- und Makroplastik

Nicht neu, aber man kann's ja nicht oft genug sagen. Hier die "German Top 10", mit einer detaillierteren Aufteilung für Reifen:

Nr Quelle Emissionen [g/(cap a)]
1 Abrieb Reifen 1228.5
1.1 PKW 998.0
1.2 LKW 89.0
1.3 Skateboards, usw. 17.9
1.4 Fahrräder 15.6
1.5 Motorräder 8.0
2 Freisetzung bei der Abfallentsorgung 302.8
3 Abrieb Bitumen in Asphalt 228.0
4 Pelletverluste 182.0
5 Verwehungen Sport- und Spielplätze 131.8
6 Freisetzung auf Baustellen 117.1
7 Abrieb Schuhsohlen 109.0
8 Abrieb Kunststoffverpackungen 99.1
9 Abrieb Fahrbahnmarkierungen 91.0
10 Faserabrieb bei der Textilwäsche 76.8
g/(cap a) bedeutet meines Wissens Gramm pro Person und Jahr.

(Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT)

#umwelt #verkehr #mikroplastik #umweltschutz #autowahn #top10 #autoreifen #fraunhofer

 

Der größte Mikroplastik-Verursacher sind Autoreifen


Kunststoffe in der Umwelt: Mikro- und Makroplastik

Nicht neu, aber man kann's ja nicht oft genug sagen. Hier die "German Top 10", mit einer detaillierteren Aufteilung für Reifen:

Nr Quelle Emissionen [g/(cap a)]
1 Abrieb Reifen 1228.5
1.1 PKW 998.0
1.2 LKW 89.0
1.3 Skateboards, usw. 17.9
1.4 Fahrräder 15.6
1.5 Motorräder 8.0
2 Freisetzung bei der Abfallentsorgung 302.8
3 Abrieb Bitumen in Asphalt 228.0
4 Pelletverluste 182.0
5 Verwehungen Sport- und Spielplätze 131.8
6 Freisetzung auf Baustellen 117.1
7 Abrieb Schuhsohlen 109.0
8 Abrieb Kunststoffverpackungen 99.1
9 Abrieb Fahrbahnmarkierungen 91.0
10 Faserabrieb bei der Textilwäsche 76.8
g/(cap a) bedeutet meines Wissens Gramm pro Person und Jahr.

(Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT)

#umwelt #verkehr #mikroplastik #umweltschutz #autowahn #top10 #autoreifen #fraunhofer

 

Der "walking bus" auch in Berlin


Ein Konzept, welches es in Japan, Italien, Großbritnanien u.a. schon lange gibt: Schüler laufen gemeinsam zur Schule. Wie bei einem Schulbus gibt es einen "Fahrplan" und Haltestellen, sowie eine erwachsene Begleitperson, bis die Kinder es alleine hinkriegen. Man nennt das walking bus, walking school bus, piedibus, Pedibus oder Laufbus. Elterntaxis verschrotten!

#elterntaxi #autowahn #laufbus #pedibus #walkingbus #walkingschoolbus #piedibus #berlin #verkehr #schule #weissensee #fußgänger
Pankow 26-9-2019

Tagesspiegel Leute Newsletter: Laufbus gegen Elterntaxis in Weißensee | Namen & Neues | Tagesspiegel LEUTE Pankow (Christian Hönicke)


 

Der "walking bus" auch in Berlin


Ein Konzept, welches es in Japan, Italien, Großbritnanien u.a. schon lange gibt: Schüler laufen gemeinsam zur Schule. Wie bei einem Schulbus gibt es einen "Fahrplan" und Haltestellen, sowie eine erwachsene Begleitperson, bis die Kinder es alleine hinkriegen. Man nennt das walking bus, walking school bus, piedibus, Pedibus oder Laufbus. Elterntaxis verschrotten!

#elterntaxi #autowahn #laufbus #pedibus #walkingbus #walkingschoolbus #piedibus #berlin #verkehr #schule #weissensee #fußgänger
Pankow 26-9-2019

Tagesspiegel Leute Newsletter: Laufbus gegen Elterntaxis in Weißensee | Namen & Neues | Tagesspiegel LEUTE Pankow (Christian Hönicke)


 

StVO-Reform: Kein Parkverbot für Cargobikes am Fahrbahnrand!


A. (oder B.) Scheuer ist in Angriffslaune auf das Fahrrad:
- Radwegebenutzungspflicht für E-Roller sind ein Testlauf um das 1997 abgeschaffte Gesetz von 1934 auch für Radfahrer wieder einzuführen
- Kennzeichenpflicht für E-Roller sind ein Testlauf das auch für Fahrräder einzuführen, wahrscheinlich zunächst für Pedelecs, später für alle Fahrräder
- Diskussion um Helme für Radfahrer und E-Roller sollen zur direkten oder indirekten (z.B. volle Haftung bei Unfall ohne Helm, auch bei Schuld des anderen) Helmpflicht führen
- Parken von Fahrrädern am Fahrbahnrand soll nun verboten werden, was vor allem Lastenräder und Rikschas treffen wird

Offenbar bereitet er sich auf einen gutbezahlten Job in der Automobilindustrie vor.
Die Bundesregierung plant im Rahmen der StVO-Reform ein Parkverbot für Fahrräder am Fahrbahnrand. Das würde vor allem Cargobikes treffen und Platzkonflikte auf dem Fußweg schüren.
„Fahrräder sind außerhalb von Seitenstreifen und Fahrbahnen abzustellen“ lautet ein neuer Satz, den die Bundesregierung in der Straßenverkehrsordnung (StVO) ergänzen will.
...
Der FUSS e.V. spricht von einer „Schikane“ gegen Fußgänger*innen und verweist auf die ganz großen Cargobikes für die Paketzustellung: „Auf Gehwegen wären solche Fahrzeuge absurd“.
Der Radlogistik Verband Deutschland e.V. (RLVD) kritisiert in einer Pressemitteilung:
Das bedeutet de facto eine Diskriminierung von emissionsfreien und stadtverträglichen E-Lastenrädern gegenüber Kraftfahrzeugen, die für die Förderung nachhaltiger urbaner Logistik absolut kontraproduktiv ist.

Das Fahrbahn-Parkverbot wäre ein echtes Ärgernis für alle, die mit dem Cargobike unterwegs sind. Es ist Bestandteil des Verordnungsentwurfs der Bundesregierung für eine „fahrradfreundliche“ StVO-Reform. Der Verordnungsentwurf war heute Thema einer Verbändeanhörung im Verkehrsausschuss des Bundestag.
Neben dem geplanten Parkverbot am Fahrbahnrand sind drei weitere Punkte für Cargobikes in dem Verordnungsentwurf relevant. An zwei Stellen unterlässt es die Bundesregierung, den Rechtsrahmen für Cargobikes zu verbessern:
Die bestehende Ausnahmeregelung von mehrspurigen Fahrrädern und Anhängern von der Radwegebenutzungspflicht wird nicht in die StVO übernommen sondern bleibt versteckt in deren Verwaltungsvorschrift.
Die Personenmitnahme auf dem Fahrrad wird nicht neu formuliert. So dürfte es bei der umstrittenen restriktiven StVO-Auslegung des Bundesverkehrsministeriums bleiben, dass nur Personen bis zum vollendeten siebten Lebensjahr auf Fahrrädern befördert werden dürfen. Ein absoluter Anachronismus angesichts des Standes der Technik!

#fahrrad #verkehr #autowahn #fußgänger #lastenrad #cargobike #rikscha #andreasscheuer #stvo

 

StVO-Reform: Kein Parkverbot für Cargobikes am Fahrbahnrand!


A. (oder B.) Scheuer ist in Angriffslaune auf das Fahrrad:
- Radwegebenutzungspflicht für E-Roller sind ein Testlauf um das 1997 abgeschaffte Gesetz von 1934 auch für Radfahrer wieder einzuführen
- Kennzeichenpflicht für E-Roller sind ein Testlauf das auch für Fahrräder einzuführen, wahrscheinlich zunächst für Pedelecs, später für alle Fahrräder
- Diskussion um Helme für Radfahrer und E-Roller sollen zur direkten oder indirekten (z.B. volle Haftung bei Unfall ohne Helm, auch bei Schuld des anderen) Helmpflicht führen
- Parken von Fahrrädern am Fahrbahnrand soll nun verboten werden, was vor allem Lastenräder und Rikschas treffen wird

Offenbar bereitet er sich auf einen gutbezahlten Job in der Automobilindustrie vor.
Die Bundesregierung plant im Rahmen der StVO-Reform ein Parkverbot für Fahrräder am Fahrbahnrand. Das würde vor allem Cargobikes treffen und Platzkonflikte auf dem Fußweg schüren.
„Fahrräder sind außerhalb von Seitenstreifen und Fahrbahnen abzustellen“ lautet ein neuer Satz, den die Bundesregierung in der Straßenverkehrsordnung (StVO) ergänzen will.
...
Der FUSS e.V. spricht von einer „Schikane“ gegen Fußgänger*innen und verweist auf die ganz großen Cargobikes für die Paketzustellung: „Auf Gehwegen wären solche Fahrzeuge absurd“.
Der Radlogistik Verband Deutschland e.V. (RLVD) kritisiert in einer Pressemitteilung:
Das bedeutet de facto eine Diskriminierung von emissionsfreien und stadtverträglichen E-Lastenrädern gegenüber Kraftfahrzeugen, die für die Förderung nachhaltiger urbaner Logistik absolut kontraproduktiv ist.

Das Fahrbahn-Parkverbot wäre ein echtes Ärgernis für alle, die mit dem Cargobike unterwegs sind. Es ist Bestandteil des Verordnungsentwurfs der Bundesregierung für eine „fahrradfreundliche“ StVO-Reform. Der Verordnungsentwurf war heute Thema einer Verbändeanhörung im Verkehrsausschuss des Bundestag.
Neben dem geplanten Parkverbot am Fahrbahnrand sind drei weitere Punkte für Cargobikes in dem Verordnungsentwurf relevant. An zwei Stellen unterlässt es die Bundesregierung, den Rechtsrahmen für Cargobikes zu verbessern:
Die bestehende Ausnahmeregelung von mehrspurigen Fahrrädern und Anhängern von der Radwegebenutzungspflicht wird nicht in die StVO übernommen sondern bleibt versteckt in deren Verwaltungsvorschrift.
Die Personenmitnahme auf dem Fahrrad wird nicht neu formuliert. So dürfte es bei der umstrittenen restriktiven StVO-Auslegung des Bundesverkehrsministeriums bleiben, dass nur Personen bis zum vollendeten siebten Lebensjahr auf Fahrrädern befördert werden dürfen. Ein absoluter Anachronismus angesichts des Standes der Technik!

#fahrrad #verkehr #autowahn #fußgänger #lastenrad #cargobike #rikscha #andreasscheuer #stvo

 

StVO-Reform: Kein Parkverbot für Cargobikes am Fahrbahnrand!


A. (oder B.) Scheuer ist in Angriffslaune auf das Fahrrad:
- Radwegebenutzungspflicht für E-Roller sind ein Testlauf um das 1997 abgeschaffte Gesetz von 1934 auch für Radfahrer wieder einzuführen
- Kennzeichenpflicht für E-Roller sind ein Testlauf das auch für Fahrräder einzuführen, wahrscheinlich zunächst für Pedelecs, später für alle Fahrräder
- Diskussion um Helme für Radfahrer und E-Roller sollen zur direkten oder indirekten (z.B. volle Haftung bei Unfall ohne Helm, auch bei Schuld des anderen) Helmpflicht führen
- Parken von Fahrrädern am Fahrbahnrand soll nun verboten werden, was vor allem Lastenräder und Rikschas treffen wird

Offenbar bereitet er sich auf einen gutbezahlten Job in der Automobilindustrie vor.
Die Bundesregierung plant im Rahmen der StVO-Reform ein Parkverbot für Fahrräder am Fahrbahnrand. Das würde vor allem Cargobikes treffen und Platzkonflikte auf dem Fußweg schüren.
„Fahrräder sind außerhalb von Seitenstreifen und Fahrbahnen abzustellen“ lautet ein neuer Satz, den die Bundesregierung in der Straßenverkehrsordnung (StVO) ergänzen will.
...
Der FUSS e.V. spricht von einer „Schikane“ gegen Fußgänger*innen und verweist auf die ganz großen Cargobikes für die Paketzustellung: „Auf Gehwegen wären solche Fahrzeuge absurd“.
Der Radlogistik Verband Deutschland e.V. (RLVD) kritisiert in einer Pressemitteilung:
Das bedeutet de facto eine Diskriminierung von emissionsfreien und stadtverträglichen E-Lastenrädern gegenüber Kraftfahrzeugen, die für die Förderung nachhaltiger urbaner Logistik absolut kontraproduktiv ist.

Das Fahrbahn-Parkverbot wäre ein echtes Ärgernis für alle, die mit dem Cargobike unterwegs sind. Es ist Bestandteil des Verordnungsentwurfs der Bundesregierung für eine „fahrradfreundliche“ StVO-Reform. Der Verordnungsentwurf war heute Thema einer Verbändeanhörung im Verkehrsausschuss des Bundestag.
Neben dem geplanten Parkverbot am Fahrbahnrand sind drei weitere Punkte für Cargobikes in dem Verordnungsentwurf relevant. An zwei Stellen unterlässt es die Bundesregierung, den Rechtsrahmen für Cargobikes zu verbessern:
Die bestehende Ausnahmeregelung von mehrspurigen Fahrrädern und Anhängern von der Radwegebenutzungspflicht wird nicht in die StVO übernommen sondern bleibt versteckt in deren Verwaltungsvorschrift.
Die Personenmitnahme auf dem Fahrrad wird nicht neu formuliert. So dürfte es bei der umstrittenen restriktiven StVO-Auslegung des Bundesverkehrsministeriums bleiben, dass nur Personen bis zum vollendeten siebten Lebensjahr auf Fahrrädern befördert werden dürfen. Ein absoluter Anachronismus angesichts des Standes der Technik!

#fahrrad #verkehr #autowahn #fußgänger #lastenrad #cargobike #rikscha #andreasscheuer #stvo

 

StVO-Reform: Kein Parkverbot für Cargobikes am Fahrbahnrand!


A. (oder B.) Scheuer ist in Angriffslaune auf das Fahrrad:
- Radwegebenutzungspflicht für E-Roller sind ein Testlauf um das 1997 abgeschaffte Gesetz von 1934 auch für Radfahrer wieder einzuführen
- Kennzeichenpflicht für E-Roller sind ein Testlauf das auch für Fahrräder einzuführen, wahrscheinlich zunächst für Pedelecs, später für alle Fahrräder
- Diskussion um Helme für Radfahrer und E-Roller sollen zur direkten oder indirekten (z.B. volle Haftung bei Unfall ohne Helm, auch bei Schuld des anderen) Helmpflicht führen
- Parken von Fahrrädern am Fahrbahnrand soll nun verboten werden, was vor allem Lastenräder und Rikschas treffen wird

Offenbar bereitet er sich auf einen gutbezahlten Job in der Automobilindustrie vor.
Die Bundesregierung plant im Rahmen der StVO-Reform ein Parkverbot für Fahrräder am Fahrbahnrand. Das würde vor allem Cargobikes treffen und Platzkonflikte auf dem Fußweg schüren.
„Fahrräder sind außerhalb von Seitenstreifen und Fahrbahnen abzustellen“ lautet ein neuer Satz, den die Bundesregierung in der Straßenverkehrsordnung (StVO) ergänzen will.
...
Der FUSS e.V. spricht von einer „Schikane“ gegen Fußgänger*innen und verweist auf die ganz großen Cargobikes für die Paketzustellung: „Auf Gehwegen wären solche Fahrzeuge absurd“.
Der Radlogistik Verband Deutschland e.V. (RLVD) kritisiert in einer Pressemitteilung:
Das bedeutet de facto eine Diskriminierung von emissionsfreien und stadtverträglichen E-Lastenrädern gegenüber Kraftfahrzeugen, die für die Förderung nachhaltiger urbaner Logistik absolut kontraproduktiv ist.

Das Fahrbahn-Parkverbot wäre ein echtes Ärgernis für alle, die mit dem Cargobike unterwegs sind. Es ist Bestandteil des Verordnungsentwurfs der Bundesregierung für eine „fahrradfreundliche“ StVO-Reform. Der Verordnungsentwurf war heute Thema einer Verbändeanhörung im Verkehrsausschuss des Bundestag.
Neben dem geplanten Parkverbot am Fahrbahnrand sind drei weitere Punkte für Cargobikes in dem Verordnungsentwurf relevant. An zwei Stellen unterlässt es die Bundesregierung, den Rechtsrahmen für Cargobikes zu verbessern:
Die bestehende Ausnahmeregelung von mehrspurigen Fahrrädern und Anhängern von der Radwegebenutzungspflicht wird nicht in die StVO übernommen sondern bleibt versteckt in deren Verwaltungsvorschrift.
Die Personenmitnahme auf dem Fahrrad wird nicht neu formuliert. So dürfte es bei der umstrittenen restriktiven StVO-Auslegung des Bundesverkehrsministeriums bleiben, dass nur Personen bis zum vollendeten siebten Lebensjahr auf Fahrrädern befördert werden dürfen. Ein absoluter Anachronismus angesichts des Standes der Technik!

#fahrrad #verkehr #autowahn #fußgänger #lastenrad #cargobike #rikscha #andreasscheuer #stvo

 

Elterntaxi fährt auf Schulhof, rammt Hausmeister und Fahrrad


Die Realität holt die Satire ein: Wie vom Postillon im Mai vorhergesagt, wollen Helikopter-Eltern ihren Nachwuchs nicht mehr nur vor der Schule absetzen, sondern in der Schule. Eine Mutter fuhr ihre Tochter morgens über den Schulhof bis zur Tür, obwohl Autos auf dem Pausenhof verboten sind. (Da soll es ja auch manchmal Kinder geben!) Darauf angesprochen reagierte sie ungehalten und fuhr rückwärts den Hausmeister der Schule um, der sein Fahrrad schob. (Es kann gefährlich sein, auf dem Schulhof zu radeln. Da gibt es Kinder!) Der Mann mußte mit einer Hüftverletzung ins Krankenhaus.

* Übertreiben es Helikoptereltern? - Mutter fährt Kind bis über den Pausenhof - und rammt dabei den Hausmeister - Mit dem „Elterntaxi" bis vor den Schuleingang
* Mutter fährt mit Auto auf Schulhof und erfasst Hausmeister

#hersbruck #franken #nürnberg #verkehr #autowahn #elterntaxi #helikoptereltern #vollidioten #roadrage

 

Elterntaxi fährt auf Schulhof, rammt Hausmeister und Fahrrad


Die Realität holt die Satire ein: Wie vom Postillon im Mai vorhergesagt, wollen Helikopter-Eltern ihren Nachwuchs nicht mehr nur vor der Schule absetzen, sondern in der Schule. Eine Mutter fuhr ihre Tochter morgens über den Schulhof bis zur Tür, obwohl Autos auf dem Pausenhof verboten sind. (Da soll es ja auch manchmal Kinder geben!) Darauf angesprochen reagierte sie ungehalten und fuhr rückwärts den Hausmeister der Schule um, der sein Fahrrad schob. (Es kann gefährlich sein, auf dem Schulhof zu radeln. Da gibt es Kinder!) Der Mann mußte mit einer Hüftverletzung ins Krankenhaus.

* Übertreiben es Helikoptereltern? - Mutter fährt Kind bis über den Pausenhof - und rammt dabei den Hausmeister - Mit dem „Elterntaxi" bis vor den Schuleingang
* Mutter fährt mit Auto auf Schulhof und erfasst Hausmeister

#hersbruck #franken #nürnberg #verkehr #autowahn #elterntaxi #helikoptereltern #vollidioten #roadrage

 
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Autopositas


Abbildung 14: Quelle: Lunapark21 32, 2015/16 aus Klaus Gietinger: Vollbremsung, Warum das Auto keine Zukunft hat und wir trotzdem weiterkommen, Frankfurt/Main 2019
#suv #autowahn #klausgietinger #verkehr #auto #miv #carisover #autopositas #vollbremsung #lunapark21

 
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Autopositas


Abbildung 14: Quelle: Lunapark21 32, 2015/16 aus Klaus Gietinger: Vollbremsung, Warum das Auto keine Zukunft hat und wir trotzdem weiterkommen, Frankfurt/Main 2019
#suv #autowahn #klausgietinger #verkehr #auto #miv #carisover #autopositas #vollbremsung #lunapark21

 

Was bringt Tempo 30?


Wenn man Tempo-30-Gegnern diskutiert, läuft das meistens so:

A: Was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Einen besseren Verkehrsfluß im Mischverkehr aufgrund geringerer Geschwindigkeitsdifferenzen.
A: Na gut, Verkehrsfluß, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Deutliche Lärmminderung, vor allem weil im Stadtverkehr Roll- und Beschleunigungsgeráusche maßgeblich sind.
A: Na gut, Verkehrsfluß und Lärmminderung, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Erhebliche Feinstaubreduktion, weil Feinstaub durch Reifen- und Bremsabrieb entsteht, der mit der Geschwindigkeit steigt.
A: Na gut, Verkehrsfluß, Lärmminderung und Feinstaubreduktion, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Dramatisch höhere Verkehrssicherheit, weil...
A: Ach! Verkehrssicherheit! Halt die Klappe!

Man fühlt sich wie im Life of Brian (hier auch auf deutsch).
In einer britischen Studie wurden die Unfälle nach Einführung von so genannten „20 Miles per Traffic Speed Zones“ (20 Meilen sind 32 km/h, das entspricht in etwa unserem Tempo 30) über 20 Jahre systematisch gemessen. Insgesamt haben sich laut Polizei-Statistiken in dieser Zeit die Verkehrsunfälle um fast 42 Prozent verringert. Besonders stark haben Unfälle mit Kindern abgenommen sowie Unfälle mit Toten oder schwer Verletzten. Eine Verlagerung von Unfallschwerpunkten in umliegende Gebiete ohne entsprechende Geschwindigkeitsreduktion konnten die Wissenschaftler nicht feststellen.
Untersuchungen aus der Schweiz haben gezeigt, dass die Unfallzahlen nach Einführung von Tempo 30 um 20 Prozent zurück gingen, die Zahl der Verletzten nahm sogar um 50 Prozent ab. Der ADAC meint dazu: „Die Untersuchungen leiden darunter, dass die Geschwindigkeit, wie andere Einflüsse auch, nie alleinige Ursache eines Unfalls ist.“ Für die Behauptung, dass positive Auswirkungen eines Tempolimits „nicht nachweisbar“ seien, legt der ADAC jedoch keine Untersuchungen vor.
Für den ADAC sind an Unfällen die beteiligten Bäume verantwortlich...

#tempo30 #30kmh #verkehr #politik #auto #autowahn #quarks #sicherheit #lärmschutz #feinstaub #verkehrssicherheit #lifeofbrian #adac

 

Was bringt Tempo 30?


Wenn man Tempo-30-Gegnern diskutiert, läuft das meistens so:

A: Was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Einen besseren Verkehrsfluß im Mischverkehr aufgrund geringerer Geschwindigkeitsdifferenzen.
A: Na gut, Verkehrsfluß, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Deutliche Lärmminderung, vor allem weil im Stadtverkehr Roll- und Beschleunigungsgeráusche maßgeblich sind.
A: Na gut, Verkehrsfluß und Lärmminderung, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Erhebliche Feinstaubreduktion, weil Feinstaub durch Reifen- und Bremsabrieb entsteht, der mit der Geschwindigkeit steigt.
A: Na gut, Verkehrsfluß, Lärmminderung und Feinstaubreduktion, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Dramatisch höhere Verkehrssicherheit, weil...
A: Ach! Verkehrssicherheit! Halt die Klappe!

Man fühlt sich wie im Life of Brian (hier auch auf deutsch).
In einer britischen Studie wurden die Unfälle nach Einführung von so genannten „20 Miles per Traffic Speed Zones“ (20 Meilen sind 32 km/h, das entspricht in etwa unserem Tempo 30) über 20 Jahre systematisch gemessen. Insgesamt haben sich laut Polizei-Statistiken in dieser Zeit die Verkehrsunfälle um fast 42 Prozent verringert. Besonders stark haben Unfälle mit Kindern abgenommen sowie Unfälle mit Toten oder schwer Verletzten. Eine Verlagerung von Unfallschwerpunkten in umliegende Gebiete ohne entsprechende Geschwindigkeitsreduktion konnten die Wissenschaftler nicht feststellen.
Untersuchungen aus der Schweiz haben gezeigt, dass die Unfallzahlen nach Einführung von Tempo 30 um 20 Prozent zurück gingen, die Zahl der Verletzten nahm sogar um 50 Prozent ab. Der ADAC meint dazu: „Die Untersuchungen leiden darunter, dass die Geschwindigkeit, wie andere Einflüsse auch, nie alleinige Ursache eines Unfalls ist.“ Für die Behauptung, dass positive Auswirkungen eines Tempolimits „nicht nachweisbar“ seien, legt der ADAC jedoch keine Untersuchungen vor.
Für den ADAC sind an Unfällen die beteiligten Bäume verantwortlich...

#tempo30 #30kmh #verkehr #politik #auto #autowahn #quarks #sicherheit #lärmschutz #feinstaub #verkehrssicherheit #lifeofbrian #adac

 

Was bringt Tempo 30?


Wenn man Tempo-30-Gegnern diskutiert, läuft das meistens so:

A: Was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Einen besseren Verkehrsfluß im Mischverkehr aufgrund geringerer Geschwindigkeitsdifferenzen.
A: Na gut, Verkehrsfluß, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Deutliche Lärmminderung, vor allem weil im Stadtverkehr Roll- und Beschleunigungsgeráusche maßgeblich sind.
A: Na gut, Verkehrsfluß und Lärmminderung, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Erhebliche Feinstaubreduktion, weil Feinstaub durch Reifen- und Bremsabrieb entsteht, der mit der Geschwindigkeit steigt.
A: Na gut, Verkehrsfluß, Lärmminderung und Feinstaubreduktion, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Dramatisch höhere Verkehrssicherheit, weil...
A: Ach! Verkehrssicherheit! Halt die Klappe!

Man fühlt sich wie im Life of Brian (hier auch auf deutsch).
In einer britischen Studie wurden die Unfälle nach Einführung von so genannten „20 Miles per Traffic Speed Zones“ (20 Meilen sind 32 km/h, das entspricht in etwa unserem Tempo 30) über 20 Jahre systematisch gemessen. Insgesamt haben sich laut Polizei-Statistiken in dieser Zeit die Verkehrsunfälle um fast 42 Prozent verringert. Besonders stark haben Unfälle mit Kindern abgenommen sowie Unfälle mit Toten oder schwer Verletzten. Eine Verlagerung von Unfallschwerpunkten in umliegende Gebiete ohne entsprechende Geschwindigkeitsreduktion konnten die Wissenschaftler nicht feststellen.
Untersuchungen aus der Schweiz haben gezeigt, dass die Unfallzahlen nach Einführung von Tempo 30 um 20 Prozent zurück gingen, die Zahl der Verletzten nahm sogar um 50 Prozent ab. Der ADAC meint dazu: „Die Untersuchungen leiden darunter, dass die Geschwindigkeit, wie andere Einflüsse auch, nie alleinige Ursache eines Unfalls ist.“ Für die Behauptung, dass positive Auswirkungen eines Tempolimits „nicht nachweisbar“ seien, legt der ADAC jedoch keine Untersuchungen vor.
Für den ADAC sind an Unfällen die beteiligten Bäume verantwortlich...

#tempo30 #30kmh #verkehr #politik #auto #autowahn #quarks #sicherheit #lärmschutz #feinstaub #verkehrssicherheit #lifeofbrian #adac

 

Unwort Unfall: Im toten Winkel der Sprache

Das Wort »Unfall« muss aus der Umgangssprache über Verkehrstote entfernt werden

von Niels Astrup, 22.09.2018

Anfang der Woche wurde in Berlin erneut ein Radfahrer von einem rechts abbiegenden Lkw-Fahrer übersehen und überfahren. Das Opfer verstarb noch am Unfallort. Es ist bereits der zehnte Radfahrer, der 2018 in der Hauptstadt zu Tode kam. Einige Plätze weiter oben auf dieser makabren Todesliste steht der kleine Constantin. An einem Donnerstagmorgen, war der Achtjährige mit seiner Mutter auf dem Weg zur Schule. Beide warteten an einer Kreuzung, bis die Ampel grün für Fahrradfahrer zeigte. Constantin fuhr lost - und wurde laut Polizeibericht von einem Lkw-Fahrer »übersehen«, der nach rechts abbog. Die Mutter sah das und hatte keine Möglichkeit, den Lkw zu stoppen. Der Junge starb vor Ort. Mehrere Stunden war sein grünes Fahrrad unter dem weißen Lkw zu sehen, während der blaue Schulranzen mitten auf der Straße lag.
So etwas ist schon früher passiert. Und es wird sicher wieder passieren: im letzten Jahr wurden mindestens 38 Menschen in der Bundesrepublik von rechts abbiegenden Lastkraftwagen getötet. Wenn Journalisten, Behörden und die Polizei über diese Vorfälle berichten, ist von »Unfällen« die Rede. Alles im Straßenverkehr sind anscheinend »Unfälle«: Wenn zwei Autofahrer in Berlin mit einer Geschwindigkeit von 170 Kilometer pro Stunde mitten in der Stadt ein Wettrennen bestreiten, vorbei an mehreren roten Ampeln, um am Ende einen vollkommen unschuldigen 69-Jährigen zu rammen, ist der Tod des Mannes ein »Unfall«. Es ist anscheinend auch ein »Unfall«, wenn ein betrunkener Autofahrer, der bereits seinen Führerschein abgeben musste, sich trotzdem ans Steuer setzt - und mit einem anderen Fahrzeug kollidiert. Selbst wenn ein Geisterfahrer in den entgegenkommenden Verkehr kracht, wird dies als »Unfall« bezeichnet.
Diese absurde Verwendung des Wortes »Unfall« verschleiert die Todesursache: dass jedes Todesopfer im Verkehr daran stirbt, dass jemand zu schnell oder unter Alkoholeinfluss gefahren ist, während der Fahrt Mitteilungen verschickt oder auf andere Weise die Tragödie verursacht hat. Alles verschwindet im toten Winkel der Sprache, wenn das Wort »Unfall« zur Routine wird. Diese Apathie verwundert: Flugzeuge stürzen ab, Schiffe havarieren. Nur auf unseren Straßen ist alles offenbar Gotteswille, sind alle Gesetze der Physik aufgehoben. Die Bezeichnung »Verkehrsunfall« signalisiert, dass nichts und niemand wirklich Schuld an einem Zusammenstoß hatte.
Es geht aber auch anders: In den Vereinigten Staaten verschwindet das Wort »accident« aus den Medien und aus dem Sprachgebrauch der Behörden. Die Polizei in New York und in San Francisco hat aufgehört, das Wort zu verwenden, ebenso eine Reihe von staatlichen und lokalen Behörden. Vor Kurzem änderte die Associated Press, die größte Nachrichten- und Presseagentur der USA, ebenfalls ihren Sprachgebrauch. In ihren Sprachrichtlinien (Styleguide), die jahrzehntelang die Sprache der Journalisten prägten, bittet die Agentur nun ihre Journalisten, das Wort »accident« (Unfall) zu vermeiden, wenn die Schuld bei einem der beteiligten Verkehrsteilnehmer liegt. Die Begründung: Es könnte als Freispruch für den Schuldigen verstanden werden. So verfährt mittlerweile die Hälfte der Verkehrsministerien der Bundesstaaten. Statt »Unfall« empfehlen sie Formulierungen wie »Zusammenstoß«.
Diese Debatte ist in den USA nicht neu. Bereits in den 1960ern führte der Arzt und Verkehrssicherheitsaktivist William Haddon, der an der Spitze der National Highway Traffic Safety Administration stand, eine Strafkasse ein. Jedes Mal, wenn einer seiner Angestellten das Wort »accident« verwendete, wanderten 10 Cent in die Kasse. Laut Haddon verhindere das Wort, dass die Bevölkerung verstehe, wie und warum so viele Menschen im Verkehr verletzt oder getötet werden.
Die einflussreiche Grassroots-Aktivistin Candy Lightner argumentiert ähnlich. Nach dem ein betrunkener Autofahrer ihre 13-jährige Tochter getötet hatte, gründete sie 1980 die Elternorganisation »Mothers Against Drunk Driving« und bezeichnete die Verwendung des Wortes »accident« als »beschämend«.
Beschämend - ja. Aber es ist auch eine verblüffend gute PR mit langer Haltbarkeit. Als die Automobiltechnik noch in den Kinderschuhen steckte, waren die Beschreibungen der allerersten Verkehrstoten in den Zeitungen viel direkter. 1896 berichtete die »New York Times« über eine Kollision im Straßenverkehr ohne alle sprachliche Verschleierung: »Der Motormann im pferdelosen Fahrzeug verlor offenbar die Kontrolle über den Wagen und kollidierte mit dem Fahrradfahrer.«
Dass die Wortwahl sich zunächst in den USA, dann auch in Deutschland änderte, ist dem Wirken der Autolobby geschuldet. Laut dem Verkehrshistoriker Peter Norton (von der University of Virginia in Charlottesville), sickerte ab den 1910er Jahren unter dem Einfluss der US-Autoindustrie das Wort »accident« nach und nach in den Sprachgebrauch der Medien. Vielfach geschah dies mit der unterschwelligen Unterstellung, die zu Schaden Gekommenen hätten nicht genug aufgepasst. Auf diese Art wurde die Verantwortung für einen Zusammenstoß auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer abgewälzt - oder zu einem schicksalhaften Ereignis verklärt. Die Schuldfrage sollte möglichst weit weg von den Autofahrern gestellt werden.
Hierzu verwendete die US-Autolobby die Zeichentrickfigur »Otto Nobetter«. Dieser Tollpatsch war ein unvorsichtiger Fußgänger, der an Orten rauchte, wo Explosionen drohten, weil ihm seine eigene Sicherheit relativ egal war. Otto endete immer wie Kenny aus der TV-Serie »South-Park« - am Ende eines Strips starb er ob seiner Unvorsichtigkeit.
Die Figur des »Otto Nobetter« wurde ursprünglich von US-Unternehmern geschaffen, die sich dagegen wehren wollten, dass der Industrie die Verantwortung für Verletzungen und Schäden gegeben wurde, die Arbeitern in Ausübung ihrer Tätigkeit entstanden. Die Schuld der durch Arbeit Verletzten, Verstümmelten und Toten sollte so den Arbeitern zugeschoben werden.
Diese Propaganda wirkt bis heute. Wörter beeinflussen Meinungen. Und deshalb ist die Wortwahl ein großer Teil des Problems auf unseren Straßen. So lange wir den Tod im Straßenverkehr als »Unfall« interpretieren, schauen wir nicht genauer hin und machen uns die Wirklichkeit nicht bewusst.
In Deutschland starben im vergangenen Jahr rund 3200 Menschen im Straßenverkehr, in Norwegen waren es 109. Umgerechnet auf die Bevölkerungszahl heißt dies, dass es in der Bundesrepublik fast doppelt so viele Verkehrstote gab. Warum ist Fahrradfahren in Berlin zwanzigmal gefährlicher als in Kopenhagen? Und warum wohl ist in New York die Zahl der Verkehrstoten innerhalb weniger Jahre um gut ein Drittel gesunken?
Als der kleine Constantin beerdigt wurde, war die Kirche gut gefüllt. Eine ganze Schulklasse verabschiedete sich von ihrem Mitschüler. Eine der Gottesdienstbesucherinnen war die Mutter meiner Söhne. Es war eine Kollegin von ihr, die ihren Sohn durch einen unachtsamen Lkw-Fahrer verloren hatte, dessen Fahrzeug über keinen Abbiegeassistenten verfügte.
Constantin starb nicht bei einem Unfall. Lasst uns das U-Wort in die Rente schicken!
#sprache #framing #unwort #unfall #accident #zusammenstoß #crash #neuesdeutschland #nielsastrup #verkehr #politik #autowahn #fahrrad #presse #journalismus #polizei

 

SUV-Fahrer tötet vier Fußgänger

An der Ecke von Invaliden- und Ackerstraße ist nach Angaben der Feuerwehr ein Porsche-SUV auf einen Gehweg gerast und hat dabei mehrere Fußgänger angefahren. Wie ein Feuerwehrsprecher dem Tagesspiegel berichtete, wurden dabei vier Menschen getötet, darunter ein Kind im Alter von drei bis vier Jahren. Auch unter den Toten: die Großmutter des Kindes. […]
. Die drei Insassen des Unfallwagens [Unfall? WTF?] wurden nach Feuerwehr-Angaben „mittelschwer“ verletzt. Sie kamen zur Behandlung in eine Klinik. Am Steuer saß demnach ein Mann mittleren Alters, daneben eine Frau. Sie waren mit einem sechsjährigen Mädchen unterwegs.
[…]
Nach Behördenangaben befuhr der Geländewagen aus Richtung Nordbahnhof die Invalidenstraße und kam in Höhe der Ackerstraße aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab.
Dabei riss er einen Ampelmasten um, raste über einen Gehweg und kam erst zum Stehen, nachdem er in einen Bauzaun gekracht war und ihn durchbrochen hatte.
[…]
Der Vertreter der Feuerwehr sprach von einem „Bild des Schreckens“. Mehrere Passanten wurden Zeugen des Unfalls [?] und erfuhren anschließend psychologische Betreuung durch die Feuerwehr. Dazu gehörte auch die Mutter des getöteten Kleinkindes, die wie ihr zweites Kind den Unfall [?] körperlich unversehrt überstand.
#autowahn #berlin #suv #porsche #mitte #motorisiertegewalt #autoterror #verkehr

 

E-Scooter: Salamitaktik für Helm- und Radwegebenutzungspflicht?


Merkwürdig, die Zeitugen schreiben, daß E-Scooter-Fahrer auf Geh- und Radwegen für Fußgänger bzw. Radfahrer eine Gefahr darstellen, schon soll eine Helmpflicht her. Nicht für die gefährdeten Fußgänger und Radfahrer, sondern für die Scooter-Fahrer. Mit Schutzwaffe bzw. passiver Bewaffung fahren die doch noch gefährlicher! Warum also die Helmpflichtdiskussion? Aus meiner Sicht ist das ein Vorstoß, der den Boden für eine Helmpflicht auch für Radfahrer ebnen soll. Salamitaktik!

Merkwürdig, obwohl E-Scooter Kraftfahrzeuge sind und damit idealerweise die Fahrbahn nutzen sollten, gilt für sie eine unbedingte Radwegebenutzungspflicht. D.h. Scooter müssen immer auf den Radweg, sofern vorhanden, selbst wenn der Radweg für Fahrradfahrer nicht benutzungspflichtig ist. Aus meiner Sicht soll damit eine Neuauflage der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht (* 1934, † 1998) ideologisch vorbereitet werden. Denn wenn schon KFZ auf den Radweg müssen, warum nicht auch Fahrräder?

#fahrrad #escooter #verkehr #politik #automafia #autolobby #emobility #autowahn #helm #salamitaktik

 

Tagesspiegel: Das Fahrrad ist das tödlichste Verkehrsmittel.


Aha, Radfahrer töten also die meisten Menschen? Nein, Autofahrer töten die meisten Verkehrsteilnehmer.

Dann ist es vielleicht andersrum gemeint und nur saudämlich formuliert: Radfahrer leben gefährlicher als Autofahrer? Nein, auch nicht. Der Netto-Effekt für die Gesundheit der Radfahrer überwiegt die Unfallproblematik bei weitem!

Was also will uns Jana Kugoth vom Tagesspiegel sagen?

Der Artikel geht dann unlogisch weiter:
In 80 Prozent der Fälle führten Kollisionen mit Kraftfahrzeugen beim Einbiegen, Kreuzen oder Abbiegen zum tödlichen Unfall.
...
Nötig wären durch Poller von der Autostraße abgetrennte Radwege
Abgesehen davon, daß es in Städten keine "Autostraßen" gibt (mit wenigen Ausnahmen, Vz 331), sondern nur "Straßen", die allen Verkehrsteilnehmern zugedacht sind, frage ich mich, wie verpollerte Radwege vor den oben genannten Unfällen schützen sollen.

#journalismus #presse #verkehr #fahrrad #autowahn #tagesspiegel #unfug

 

Tagesspiegel: Das Fahrrad ist das tödlichste Verkehrsmittel.


Aha, Radfahrer töten also die meisten Menschen? Nein, Autofahrer töten die meisten Verkehrsteilnehmer.

Dann ist es vielleicht andersrum gemeint und nur saudämlich formuliert: Radfahrer leben gefährlicher als Autofahrer? Nein, auch nicht. Der Netto-Effekt für die Gesundheit der Radfahrer überwiegt die Unfallproblematik bei weitem!

Was also will uns Jana Kugoth vom Tagesspiegel sagen?

Der Artikel geht dann unlogisch weiter:
In 80 Prozent der Fälle führten Kollisionen mit Kraftfahrzeugen beim Einbiegen, Kreuzen oder Abbiegen zum tödlichen Unfall.
...
Nötig wären durch Poller von der Autostraße abgetrennte Radwege
Abgesehen davon, daß es in Städten keine "Autostraßen" gibt (mit wenigen Ausnahmen, Vz 331), sondern nur "Straßen", die allen Verkehrsteilnehmern zugedacht sind, frage ich mich, wie verpollerte Radwege vor den oben genannten Unfällen schützen sollen.

#journalismus #presse #verkehr #fahrrad #autowahn #tagesspiegel #unfug

 
(Sorry wegen Twitter, aber beim VCÖ war das nicht zu finden.)

#fahrrad #radverkehr #wetter #regen #vcö #verkehr #autowahn

 
(Sorry wegen Twitter, aber beim VCÖ war das nicht zu finden.)

#fahrrad #radverkehr #wetter #regen #vcö #verkehr #autowahn

 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind

Teil 2: 200 Euro für ein totgerastes Kind


In Berlin wurden zwei Raser wegen Mordes verurteilt, denn das Opfer fuhr einen Jeep.

Handelt es sich bei dem Opfer dagegen um einen Fußgänger, noch dazu einen, der aufgrund seines geringen Alters sowieso noch keinen Führerschein haben kann, dann kann auch mit 74 km/h statt laut Gericht angemessener 30 km/h ein kleines Kind totfahren, auf einer Busspur, wo man hätte sowieso nicht fahren dürfen, so kommt man mit 200 Euro davon, den Preis einer Tankfüllung und einem vollen Monat Verzicht auf die Fahrerlaubnis. Die Staatsanwaltschaft forderte drakonische 350 Euro.

Teil 3: Kein Mord trotz Mordmerkmalen


Die Staatsanwaltschaft rückt konsequenterweise auch vom Mordvorwurf gegen den mutmaßlichen Mörder der 22-jährigen Fußgängerin Johanna Hahn ab.
Für die Familie plädierte anschließend Anwalt Gregor Gysi. P. sei es egal gewesen, ob er Menschen verletzen könnte. „Er wollte nach einem Diebstahl seine Identifizierung verhindern, er gab Gas.“ Drei Mordkriterien sehe er als erfüllt an, so der Linken-Politiker und forderte eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Wäre Frau Hahn Auto gefahren, hätte Gysi recht. Aber bei einer Fußgängerin? Was hatte die eigentlich auf dem Gehweg verloren?

(Teil 1)

#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #rant #mord #kindermord #gregorgysi #fußgänger

 
Bild/Foto

Scharf rechts!

Verkehrsgemeinschaft ist ein Stück Volksgemeinschaft!
Vergiß das nie! Präge Dir ein und behalte gut und
für immer:
Erste Pflicht:
Scharf rechts am Rand der Fahrbahn fahren!
Zweite Pflicht:
Grundsätzlich nicht neben anderen Radfahrern fahren!
Dritte Pflicht:
Immer die Radwege benutzen!
Quelle: Aus den Weiten des Internets. Ich freue mich über jeden Hinweis auf das Prä-Internet-Papier-Original.

Zur Erinnerung:
* Immer mindestens 150 cm Abstand zu rechts parkenden Autos halten, eher mittig als rechts auf der Fahrbahn radeln!
* In der Regel dürfen Fahrradfahrer nebeneinander radeln. Da Autos zum Überholen so oder so einen Spurwechsel vornehmen müssen, ist das keine Verkehrsbehinderung.
* Radwege meiden, Fahrbahn nutzen!

#fahrrad #radweg #verkehr #politik #rechts #immereinetürbreiteabstandhalten #autowahn

 
Bild/Foto

Scharf rechts!

Verkehrsgemeinschaft ist ein Stück Volksgemeinschaft!
Vergiß das nie! Präge Dir ein und behalte gut und
für immer:
Erste Pflicht:
Scharf rechts am Rand der Fahrbahn fahren!
Zweite Pflicht:
Grundsätzlich nicht neben anderen Radfahrern fahren!
Dritte Pflicht:
Immer die Radwege benutzen!
Quelle: Aus den Weiten des Internets. Ich freue mich über jeden Hinweis auf das Prä-Internet-Papier-Original.

Zur Erinnerung:
* Immer mindestens 150 cm Abstand zu rechts parkenden Autos halten, eher mittig als rechts auf der Fahrbahn radeln!
* In der Regel dürfen Fahrradfahrer nebeneinander radeln. Da Autos zum Überholen so oder so einen Spurwechsel vornehmen müssen, ist das keine Verkehrsbehinderung.
* Radwege meiden, Fahrbahn nutzen!

#fahrrad #radweg #verkehr #politik #rechts #immereinetürbreiteabstandhalten #autowahn

 
En términos urbanísticos, la visión que propongo de una ciudad civilizada no es la que tiene autopistas, sino aquella en que un niño en un triciclo puede movilizarse con seguridad.
(Enrique Peñalosa, alcalde mayor de Bogotá)
In den Begriffen der Urbanistik ist die von mir vorgeschlagene Vision einer zivilisierten Stadt nicht eine mit Autobahnen, sondern eine, in der sich ein Kind auf einem Dreirad sicher bewegen kann.
(Enrique Peñalosa, Bürgermeister von Bogota)

Vorfahrt für Radfahrer in Bogota

Die Argumente der Autofanatiker hierzulande werden immer schwächer: Man kann Amsterdam oder Kopenhagen nicht mit Berlin vergleichen, denn Berlin ist ja viel größer! Man kann Bogotá auch nicht mit Berlin vergleichen, denn Berlin ist viel kleiner! In Städten, die viel kleiner oder größer sind als Berlin, kann man das Fahrrad als Verkehrsmittel nutzen, aber nicht in einer mittelgroßen Stadt.

#bogota #peñalosa #bici #bicicleta #tagesspiegel #berlin #fahrrad #autowahn #verkehr

 
En términos urbanísticos, la visión que propongo de una ciudad civilizada no es la que tiene autopistas, sino aquella en que un niño en un triciclo puede movilizarse con seguridad.
(Enrique Peñalosa, alcalde mayor de Bogotá)
In den Begriffen der Urbanistik ist die von mir vorgeschlagene Vision einer zivilisierten Stadt nicht eine mit Autobahnen, sondern eine, in der sich ein Kind auf einem Dreirad sicher bewegen kann.
(Enrique Peñalosa, Bürgermeister von Bogota)

Vorfahrt für Radfahrer in Bogota

Die Argumente der Autofanatiker hierzulande werden immer schwächer: Man kann Amsterdam oder Kopenhagen nicht mit Berlin vergleichen, denn Berlin ist ja viel größer! Man kann Bogotá auch nicht mit Berlin vergleichen, denn Berlin ist viel kleiner! In Städten, die viel kleiner oder größer sind als Berlin, kann man das Fahrrad als Verkehrsmittel nutzen, aber nicht in einer mittelgroßen Stadt.

#bogota #peñalosa #bici #bicicleta #tagesspiegel #berlin #fahrrad #autowahn #verkehr

 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind


<rant>
Es ist kein Zufall, daß in Berlin zwei Raser wegen Mordes verurteilt wurden, wie auch in Hamburg ein Raser, während in Köln zwei Raser nur wegen fahrlässiger Tötung für zwei Jahre bzw. weniger ins Gefängnis gehen. Das Opfer der Berliner Raser war ein Jeep-Fahrer, 69. Auch das Todesopfer in Hamburg, 22, war Autoinsasse. Die Kölnerin Miriam, 19, war dagegen Radfahrerin. Der mutmaßliche Todesfahrer von Moers, 21, kann sich auf etwas gefaßt machen, wenn man ihm denn habhaft wird. Die Frau, 43, deren Tötung er verdächtig ist, saß im Auto. Wäre sie Radfahrerin gewesen, müßte man erstmal klären, ob ihr Licht am Fahrrad überhaupt funktionierte und man hätte gefragt, warum sie denn keinen Helm trug.
</rant>

#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #hamburg #moers #helm #rant #mord #autorennen

 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind


<rant>
Es ist kein Zufall, daß in Berlin zwei Raser wegen Mordes verurteilt wurden, wie auch in Hamburg ein Raser, während in Köln zwei Raser nur wegen fahrlässiger Tötung für zwei Jahre bzw. weniger ins Gefängnis gehen. Das Opfer der Berliner Raser war ein Jeep-Fahrer, 69. Auch das Todesopfer in Hamburg, 22, war Autoinsasse. Die Kölnerin Miriam, 19, war dagegen Radfahrerin. Der mutmaßliche Todesfahrer von Moers, 21, kann sich auf etwas gefaßt machen, wenn man ihm denn habhaft wird. Die Frau, 43, deren Tötung er verdächtig ist, saß im Auto. Wäre sie Radfahrerin gewesen, müßte man erstmal klären, ob ihr Licht am Fahrrad überhaupt funktionierte und man hätte gefragt, warum sie denn keinen Helm trug.
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#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #hamburg #moers #helm #rant #mord #autorennen

 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind


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Es ist kein Zufall, daß in Berlin zwei Raser wegen Mordes verurteilt wurden, wie auch in Hamburg ein Raser, während in Köln zwei Raser nur wegen fahrlässiger Tötung für zwei Jahre bzw. weniger ins Gefängnis gehen. Das Opfer der Berliner Raser war ein Jeep-Fahrer, 69. Auch das Todesopfer in Hamburg, 22, war Autoinsasse. Die Kölnerin Miriam, 19, war dagegen Radfahrerin. Der mutmaßliche Todesfahrer von Moers, 21, kann sich auf etwas gefaßt machen, wenn man ihm denn habhaft wird. Die Frau, 43, deren Tötung er verdächtig ist, saß im Auto. Wäre sie Radfahrerin gewesen, müßte man erstmal klären, ob ihr Licht am Fahrrad überhaupt funktionierte und man hätte gefragt, warum sie denn keinen Helm trug.
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#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #hamburg #moers #helm #rant #mord #autorennen

 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind


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Es ist kein Zufall, daß in Berlin zwei Raser wegen Mordes verurteilt wurden, wie auch in Hamburg ein Raser, während in Köln zwei Raser nur wegen fahrlässiger Tötung für zwei Jahre bzw. weniger ins Gefängnis gehen. Das Opfer der Berliner Raser war ein Jeep-Fahrer, 69. Auch das Todesopfer in Hamburg, 22, war Autoinsasse. Die Kölnerin Miriam, 19, war dagegen Radfahrerin. Der mutmaßliche Todesfahrer von Moers, 21, kann sich auf etwas gefaßt machen, wenn man ihm denn habhaft wird. Die Frau, 43, deren Tötung er verdächtig ist, saß im Auto. Wäre sie Radfahrerin gewesen, müßte man erstmal klären, ob ihr Licht am Fahrrad überhaupt funktionierte und man hätte gefragt, warum sie denn keinen Helm trug.
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#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #hamburg #moers #helm #rant #mord #autorennen

 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind


<rant>
Es ist kein Zufall, daß in Berlin zwei Raser wegen Mordes verurteilt wurden, wie auch in Hamburg ein Raser, während in Köln zwei Raser nur wegen fahrlässiger Tötung für zwei Jahre bzw. weniger ins Gefängnis gehen. Das Opfer der Berliner Raser war ein Jeep-Fahrer, 69. Auch das Todesopfer in Hamburg, 22, war Autoinsasse. Die Kölnerin Miriam, 19, war dagegen Radfahrerin. Der mutmaßliche Todesfahrer von Moers, 21, kann sich auf etwas gefaßt machen, wenn man ihm denn habhaft wird. Die Frau, 43, deren Tötung er verdächtig ist, saß im Auto. Wäre sie Radfahrerin gewesen, müßte man erstmal klären, ob ihr Licht am Fahrrad überhaupt funktionierte und man hätte gefragt, warum sie denn keinen Helm trug.
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#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #hamburg #moers #helm #rant #mord #autorennen

 

Fahrradhelm-Kampagne: Helm auf und sieh zu, wie du klarkommst


Mely Kiyak schreibt in der Zeit:
Für die auf dem Rad verunglückten Menschen gibt's eine Kampagne vom Verkehrsminister. Was sich als Fürsorge tarnt, ist in Wahrheit die Dämonisierung des Radfahrers.

Die meisten Verkehrstoten und Verletzten werden durch das Autofahren verursacht.

Die Werbetafeln und die Interviews des Verkehrsministers suggerieren, dass junge Erwachsene durch das Fahrradfahren besonders gefährdet seien. Statistisch betrachtet zählt die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen tatsächlich zur meistgefährdeten Gruppe im Verkehr. Allerdings sterben sie sehr selten auf dem Fahrrad, aber fast immer im Auto.

Im Jahr 2017 starben in der Gruppe der 18-bis 24-Jährigen 400 von ihnen im Straßenverkehr. 1,5 Prozent unter ihnen waren Radler, 61,9 Prozent aber waren Pkw-Insassen. Selbst wenn man sich die 125.000 Verletzten in der gleichen Altersgruppe anschaut, sind lediglich 12,6 Prozent unter ihnen Fahrradfahrer, drei Viertel von ihnen aber saßen im Auto.

Wenn für die wenigen auf dem Fahrrad verunglückten eine Riesenkampagne vom Verkehrsminister gefahren wird, für die vielen im Auto verunglückten aber nicht, was ist das dann? Wenn man sich auf eine Opferzahl in einstelliger Höhe konzentriert und eine sechsstellige Zahl an Opfern ignoriert, dann man kann sich das nur damit erklären, dass aus ideologischen, wirtschaftlichen, politischen oder persönlichen Gründen das Fahrradfahren dämonisiert werden soll.

Es gibt eine immer größer werdende Autokritik, die darauf aufmerksam macht, dass man sich im innerstädtischen oder ländlichen Raum alternativ bewegen kann. Wir erleben gerade einen massiven Umbruch im Denken über Mobilität. Und in diese Stimmung hinein warnt der Verkehrsminister vor den Gefahren des Fahrradfahrens.

Alles an dieser Fahrradhelm-Kampagne ist eine einzige große Lüge, weil sie das Dramatische und Tragische an Verkehrsunfällen verniedlicht.

Weil man allen Ernstes die Frage nach Verkehrssicherheit zu einer ästhetischen Entscheidung in Eigeninitiative herunterbricht, weil man sagt: Sieh zu, dass du einen Helm aufsetzt, und komm klar mit einem unregulierten Straßenverkehr. Das ist die Botschaft des Ministeriums.
#diezeit #melykiyak #kiyaksdeutschstunde #fahrrad #helm #lookslikeshit #scheuer #verkehr #autowahn #politik

 

Fahrradhelm-Kampagne: Helm auf und sieh zu, wie du klarkommst


Mely Kiyak schreibt in der Zeit:
Für die auf dem Rad verunglückten Menschen gibt's eine Kampagne vom Verkehrsminister. Was sich als Fürsorge tarnt, ist in Wahrheit die Dämonisierung des Radfahrers.

Die meisten Verkehrstoten und Verletzten werden durch das Autofahren verursacht.

Die Werbetafeln und die Interviews des Verkehrsministers suggerieren, dass junge Erwachsene durch das Fahrradfahren besonders gefährdet seien. Statistisch betrachtet zählt die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen tatsächlich zur meistgefährdeten Gruppe im Verkehr. Allerdings sterben sie sehr selten auf dem Fahrrad, aber fast immer im Auto.

Im Jahr 2017 starben in der Gruppe der 18-bis 24-Jährigen 400 von ihnen im Straßenverkehr. 1,5 Prozent unter ihnen waren Radler, 61,9 Prozent aber waren Pkw-Insassen. Selbst wenn man sich die 125.000 Verletzten in der gleichen Altersgruppe anschaut, sind lediglich 12,6 Prozent unter ihnen Fahrradfahrer, drei Viertel von ihnen aber saßen im Auto.

Wenn für die wenigen auf dem Fahrrad verunglückten eine Riesenkampagne vom Verkehrsminister gefahren wird, für die vielen im Auto verunglückten aber nicht, was ist das dann? Wenn man sich auf eine Opferzahl in einstelliger Höhe konzentriert und eine sechsstellige Zahl an Opfern ignoriert, dann man kann sich das nur damit erklären, dass aus ideologischen, wirtschaftlichen, politischen oder persönlichen Gründen das Fahrradfahren dämonisiert werden soll.

Es gibt eine immer größer werdende Autokritik, die darauf aufmerksam macht, dass man sich im innerstädtischen oder ländlichen Raum alternativ bewegen kann. Wir erleben gerade einen massiven Umbruch im Denken über Mobilität. Und in diese Stimmung hinein warnt der Verkehrsminister vor den Gefahren des Fahrradfahrens.

Alles an dieser Fahrradhelm-Kampagne ist eine einzige große Lüge, weil sie das Dramatische und Tragische an Verkehrsunfällen verniedlicht.

Weil man allen Ernstes die Frage nach Verkehrssicherheit zu einer ästhetischen Entscheidung in Eigeninitiative herunterbricht, weil man sagt: Sieh zu, dass du einen Helm aufsetzt, und komm klar mit einem unregulierten Straßenverkehr. Das ist die Botschaft des Ministeriums.
#diezeit #melykiyak #kiyaksdeutschstunde #fahrrad #helm #lookslikeshit #scheuer #verkehr #autowahn #politik

 

Fahrradhelm-Kampagne: Helm auf und sieh zu, wie du klarkommst


Mely Kiyak schreibt in der Zeit:
Für die auf dem Rad verunglückten Menschen gibt's eine Kampagne vom Verkehrsminister. Was sich als Fürsorge tarnt, ist in Wahrheit die Dämonisierung des Radfahrers.

Die meisten Verkehrstoten und Verletzten werden durch das Autofahren verursacht.

Die Werbetafeln und die Interviews des Verkehrsministers suggerieren, dass junge Erwachsene durch das Fahrradfahren besonders gefährdet seien. Statistisch betrachtet zählt die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen tatsächlich zur meistgefährdeten Gruppe im Verkehr. Allerdings sterben sie sehr selten auf dem Fahrrad, aber fast immer im Auto.

Im Jahr 2017 starben in der Gruppe der 18-bis 24-Jährigen 400 von ihnen im Straßenverkehr. 1,5 Prozent unter ihnen waren Radler, 61,9 Prozent aber waren Pkw-Insassen. Selbst wenn man sich die 125.000 Verletzten in der gleichen Altersgruppe anschaut, sind lediglich 12,6 Prozent unter ihnen Fahrradfahrer, drei Viertel von ihnen aber saßen im Auto.

Wenn für die wenigen auf dem Fahrrad verunglückten eine Riesenkampagne vom Verkehrsminister gefahren wird, für die vielen im Auto verunglückten aber nicht, was ist das dann? Wenn man sich auf eine Opferzahl in einstelliger Höhe konzentriert und eine sechsstellige Zahl an Opfern ignoriert, dann man kann sich das nur damit erklären, dass aus ideologischen, wirtschaftlichen, politischen oder persönlichen Gründen das Fahrradfahren dämonisiert werden soll.

Es gibt eine immer größer werdende Autokritik, die darauf aufmerksam macht, dass man sich im innerstädtischen oder ländlichen Raum alternativ bewegen kann. Wir erleben gerade einen massiven Umbruch im Denken über Mobilität. Und in diese Stimmung hinein warnt der Verkehrsminister vor den Gefahren des Fahrradfahrens.

Alles an dieser Fahrradhelm-Kampagne ist eine einzige große Lüge, weil sie das Dramatische und Tragische an Verkehrsunfällen verniedlicht.

Weil man allen Ernstes die Frage nach Verkehrssicherheit zu einer ästhetischen Entscheidung in Eigeninitiative herunterbricht, weil man sagt: Sieh zu, dass du einen Helm aufsetzt, und komm klar mit einem unregulierten Straßenverkehr. Das ist die Botschaft des Ministeriums.
#diezeit #melykiyak #kiyaksdeutschstunde #fahrrad #helm #lookslikeshit #scheuer #verkehr #autowahn #politik

 

Scheuer liebt Radfahrer


Es gab in letzter Zeit nicht den kleinsten Raum für Zweifel daran, daß Scheuer ein Lakaie der Autolobby ist. Auf einmal sorgt er sich um die Gesundheit von Radfahrern. Alles klar.

#helm #fahrradhelm #helmpflicht #autowahn #tagesspiegel #scheuer #helmet #bicycle