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Items tagged with: autowahn


 

Tagesspiegel: Das Fahrrad ist das tödlichste Verkehrsmittel.


Aha, Radfahrer töten also die meisten Menschen? Nein, Autofahrer töten die meisten Verkehrsteilnehmer.

Dann ist es vielleicht andersrum gemeint und nur saudämlich formuliert: Radfahrer leben gefährlicher als Autofahrer? Nein, auch nicht. Der Netto-Effekt für die Gesundheit der Radfahrer überwiegt die Unfallproblematik bei weitem!

Was also will uns Jana Kugoth vom Tagesspiegel sagen?

Der Artikel geht dann unlogisch weiter:
In 80 Prozent der Fälle führten Kollisionen mit Kraftfahrzeugen beim Einbiegen, Kreuzen oder Abbiegen zum tödlichen Unfall.
...
Nötig wären durch Poller von der Autostraße abgetrennte Radwege
Abgesehen davon, daß es in Städten keine "Autostraßen" gibt (mit wenigen Ausnahmen, Vz 331), sondern nur "Straßen", die allen Verkehrsteilnehmern zugedacht sind, frage ich mich, wie verpollerte Radwege vor den oben genannten Unfällen schützen sollen.

#journalismus #presse #verkehr #fahrrad #autowahn #tagesspiegel #unfug

 

Tagesspiegel: Das Fahrrad ist das tödlichste Verkehrsmittel.


Aha, Radfahrer töten also die meisten Menschen? Nein, Autofahrer töten die meisten Verkehrsteilnehmer.

Dann ist es vielleicht andersrum gemeint und nur saudämlich formuliert: Radfahrer leben gefährlicher als Autofahrer? Nein, auch nicht. Der Netto-Effekt für die Gesundheit der Radfahrer überwiegt die Unfallproblematik bei weitem!

Was also will uns Jana Kugoth vom Tagesspiegel sagen?

Der Artikel geht dann unlogisch weiter:
In 80 Prozent der Fälle führten Kollisionen mit Kraftfahrzeugen beim Einbiegen, Kreuzen oder Abbiegen zum tödlichen Unfall.
...
Nötig wären durch Poller von der Autostraße abgetrennte Radwege
Abgesehen davon, daß es in Städten keine "Autostraßen" gibt (mit wenigen Ausnahmen, Vz 331), sondern nur "Straßen", die allen Verkehrsteilnehmern zugedacht sind, frage ich mich, wie verpollerte Radwege vor den oben genannten Unfällen schützen sollen.

#journalismus #presse #verkehr #fahrrad #autowahn #tagesspiegel #unfug

 
(Sorry wegen Twitter, aber beim VCÖ war das nicht zu finden.)

#fahrrad #radverkehr #wetter #regen #vcö #verkehr #autowahn

 
(Sorry wegen Twitter, aber beim VCÖ war das nicht zu finden.)

#fahrrad #radverkehr #wetter #regen #vcö #verkehr #autowahn

 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind

Teil 2: 200 Euro für ein totgerastes Kind


In Berlin wurden zwei Raser wegen Mordes verurteilt, denn das Opfer fuhr einen Jeep.

Handelt es sich bei dem Opfer dagegen um einen Fußgänger, noch dazu einen, der aufgrund seines geringen Alters sowieso noch keinen Führerschein haben kann, dann kann auch mit 74 km/h statt laut Gericht angemessener 30 km/h ein kleines Kind totfahren, auf einer Busspur, wo man hätte sowieso nicht fahren dürfen, so kommt man mit 200 Euro davon, den Preis einer Tankfüllung und einem vollen Monat Verzicht auf die Fahrerlaubnis. Die Staatsanwaltschaft forderte drakonische 350 Euro.

Teil 3: Kein Mord trotz Mordmerkmalen


Die Staatsanwaltschaft rückt konsequenterweise auch vom Mordvorwurf gegen den mutmaßlichen Mörder der 22-jährigen Fußgängerin Johanna Hahn ab.
Für die Familie plädierte anschließend Anwalt Gregor Gysi. P. sei es egal gewesen, ob er Menschen verletzen könnte. „Er wollte nach einem Diebstahl seine Identifizierung verhindern, er gab Gas.“ Drei Mordkriterien sehe er als erfüllt an, so der Linken-Politiker und forderte eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Wäre Frau Hahn Auto gefahren, hätte Gysi recht. Aber bei einer Fußgängerin? Was hatte die eigentlich auf dem Gehweg verloren?

(Teil 1)

#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #rant #mord #kindermord #gregorgysi #fußgänger

 
Bild/Foto

Scharf rechts!

Verkehrsgemeinschaft ist ein Stück Volksgemeinschaft!
Vergiß das nie! Präge Dir ein und behalte gut und
für immer:
Erste Pflicht:
Scharf rechts am Rand der Fahrbahn fahren!
Zweite Pflicht:
Grundsätzlich nicht neben anderen Radfahrern fahren!
Dritte Pflicht:
Immer die Radwege benutzen!
Quelle: Aus den Weiten des Internets. Ich freue mich über jeden Hinweis auf das Prä-Internet-Papier-Original.

Zur Erinnerung:
* Immer mindestens 150 cm Abstand zu rechts parkenden Autos halten, eher mittig als rechts auf der Fahrbahn radeln!
* In der Regel dürfen Fahrradfahrer nebeneinander radeln. Da Autos zum Überholen so oder so einen Spurwechsel vornehmen müssen, ist das keine Verkehrsbehinderung.
* Radwege meiden, Fahrbahn nutzen!

#fahrrad #radweg #verkehr #politik #rechts #immereinetürbreiteabstandhalten #autowahn

 
Bild/Foto

Scharf rechts!

Verkehrsgemeinschaft ist ein Stück Volksgemeinschaft!
Vergiß das nie! Präge Dir ein und behalte gut und
für immer:
Erste Pflicht:
Scharf rechts am Rand der Fahrbahn fahren!
Zweite Pflicht:
Grundsätzlich nicht neben anderen Radfahrern fahren!
Dritte Pflicht:
Immer die Radwege benutzen!
Quelle: Aus den Weiten des Internets. Ich freue mich über jeden Hinweis auf das Prä-Internet-Papier-Original.

Zur Erinnerung:
* Immer mindestens 150 cm Abstand zu rechts parkenden Autos halten, eher mittig als rechts auf der Fahrbahn radeln!
* In der Regel dürfen Fahrradfahrer nebeneinander radeln. Da Autos zum Überholen so oder so einen Spurwechsel vornehmen müssen, ist das keine Verkehrsbehinderung.
* Radwege meiden, Fahrbahn nutzen!

#fahrrad #radweg #verkehr #politik #rechts #immereinetürbreiteabstandhalten #autowahn

 
En términos urbanísticos, la visión que propongo de una ciudad civilizada no es la que tiene autopistas, sino aquella en que un niño en un triciclo puede movilizarse con seguridad.
(Enrique Peñalosa, alcalde mayor de Bogotá)
In den Begriffen der Urbanistik ist die von mir vorgeschlagene Vision einer zivilisierten Stadt nicht eine mit Autobahnen, sondern eine, in der sich ein Kind auf einem Dreirad sicher bewegen kann.
(Enrique Peñalosa, Bürgermeister von Bogota)

Vorfahrt für Radfahrer in Bogota

Die Argumente der Autofanatiker hierzulande werden immer schwächer: Man kann Amsterdam oder Kopenhagen nicht mit Berlin vergleichen, denn Berlin ist ja viel größer! Man kann Bogotá auch nicht mit Berlin vergleichen, denn Berlin ist viel kleiner! In Städten, die viel kleiner oder größer sind als Berlin, kann man das Fahrrad als Verkehrsmittel nutzen, aber nicht in einer mittelgroßen Stadt.

#bogota #peñalosa #bici #bicicleta #tagesspiegel #berlin #fahrrad #autowahn #verkehr

 
En términos urbanísticos, la visión que propongo de una ciudad civilizada no es la que tiene autopistas, sino aquella en que un niño en un triciclo puede movilizarse con seguridad.
(Enrique Peñalosa, alcalde mayor de Bogotá)
In den Begriffen der Urbanistik ist die von mir vorgeschlagene Vision einer zivilisierten Stadt nicht eine mit Autobahnen, sondern eine, in der sich ein Kind auf einem Dreirad sicher bewegen kann.
(Enrique Peñalosa, Bürgermeister von Bogota)

Vorfahrt für Radfahrer in Bogota

Die Argumente der Autofanatiker hierzulande werden immer schwächer: Man kann Amsterdam oder Kopenhagen nicht mit Berlin vergleichen, denn Berlin ist ja viel größer! Man kann Bogotá auch nicht mit Berlin vergleichen, denn Berlin ist viel kleiner! In Städten, die viel kleiner oder größer sind als Berlin, kann man das Fahrrad als Verkehrsmittel nutzen, aber nicht in einer mittelgroßen Stadt.

#bogota #peñalosa #bici #bicicleta #tagesspiegel #berlin #fahrrad #autowahn #verkehr

 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind


<rant>
Es ist kein Zufall, daß in Berlin zwei Raser wegen Mordes verurteilt wurden, wie auch in Hamburg ein Raser, während in Köln zwei Raser nur wegen fahrlässiger Tötung für zwei Jahre bzw. weniger ins Gefängnis gehen. Das Opfer der Berliner Raser war ein Jeep-Fahrer, 69. Auch das Todesopfer in Hamburg, 22, war Autoinsasse. Die Kölnerin Miriam, 19, war dagegen Radfahrerin. Der mutmaßliche Todesfahrer von Moers, 21, kann sich auf etwas gefaßt machen, wenn man ihm denn habhaft wird. Die Frau, 43, deren Tötung er verdächtig ist, saß im Auto. Wäre sie Radfahrerin gewesen, müßte man erstmal klären, ob ihr Licht am Fahrrad überhaupt funktionierte und man hätte gefragt, warum sie denn keinen Helm trug.
</rant>

#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #hamburg #moers #helm #rant #mord #autorennen

 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind


<rant>
Es ist kein Zufall, daß in Berlin zwei Raser wegen Mordes verurteilt wurden, wie auch in Hamburg ein Raser, während in Köln zwei Raser nur wegen fahrlässiger Tötung für zwei Jahre bzw. weniger ins Gefängnis gehen. Das Opfer der Berliner Raser war ein Jeep-Fahrer, 69. Auch das Todesopfer in Hamburg, 22, war Autoinsasse. Die Kölnerin Miriam, 19, war dagegen Radfahrerin. Der mutmaßliche Todesfahrer von Moers, 21, kann sich auf etwas gefaßt machen, wenn man ihm denn habhaft wird. Die Frau, 43, deren Tötung er verdächtig ist, saß im Auto. Wäre sie Radfahrerin gewesen, müßte man erstmal klären, ob ihr Licht am Fahrrad überhaupt funktionierte und man hätte gefragt, warum sie denn keinen Helm trug.
</rant>

#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #hamburg #moers #helm #rant #mord #autorennen

 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind


<rant>
Es ist kein Zufall, daß in Berlin zwei Raser wegen Mordes verurteilt wurden, wie auch in Hamburg ein Raser, während in Köln zwei Raser nur wegen fahrlässiger Tötung für zwei Jahre bzw. weniger ins Gefängnis gehen. Das Opfer der Berliner Raser war ein Jeep-Fahrer, 69. Auch das Todesopfer in Hamburg, 22, war Autoinsasse. Die Kölnerin Miriam, 19, war dagegen Radfahrerin. Der mutmaßliche Todesfahrer von Moers, 21, kann sich auf etwas gefaßt machen, wenn man ihm denn habhaft wird. Die Frau, 43, deren Tötung er verdächtig ist, saß im Auto. Wäre sie Radfahrerin gewesen, müßte man erstmal klären, ob ihr Licht am Fahrrad überhaupt funktionierte und man hätte gefragt, warum sie denn keinen Helm trug.
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#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #hamburg #moers #helm #rant #mord #autorennen

 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind


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Es ist kein Zufall, daß in Berlin zwei Raser wegen Mordes verurteilt wurden, wie auch in Hamburg ein Raser, während in Köln zwei Raser nur wegen fahrlässiger Tötung für zwei Jahre bzw. weniger ins Gefängnis gehen. Das Opfer der Berliner Raser war ein Jeep-Fahrer, 69. Auch das Todesopfer in Hamburg, 22, war Autoinsasse. Die Kölnerin Miriam, 19, war dagegen Radfahrerin. Der mutmaßliche Todesfahrer von Moers, 21, kann sich auf etwas gefaßt machen, wenn man ihm denn habhaft wird. Die Frau, 43, deren Tötung er verdächtig ist, saß im Auto. Wäre sie Radfahrerin gewesen, müßte man erstmal klären, ob ihr Licht am Fahrrad überhaupt funktionierte und man hätte gefragt, warum sie denn keinen Helm trug.
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#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #hamburg #moers #helm #rant #mord #autorennen

 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind


<rant>
Es ist kein Zufall, daß in Berlin zwei Raser wegen Mordes verurteilt wurden, wie auch in Hamburg ein Raser, während in Köln zwei Raser nur wegen fahrlässiger Tötung für zwei Jahre bzw. weniger ins Gefängnis gehen. Das Opfer der Berliner Raser war ein Jeep-Fahrer, 69. Auch das Todesopfer in Hamburg, 22, war Autoinsasse. Die Kölnerin Miriam, 19, war dagegen Radfahrerin. Der mutmaßliche Todesfahrer von Moers, 21, kann sich auf etwas gefaßt machen, wenn man ihm denn habhaft wird. Die Frau, 43, deren Tötung er verdächtig ist, saß im Auto. Wäre sie Radfahrerin gewesen, müßte man erstmal klären, ob ihr Licht am Fahrrad überhaupt funktionierte und man hätte gefragt, warum sie denn keinen Helm trug.
</rant>

#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #hamburg #moers #helm #rant #mord #autorennen

 

Fahrradhelm-Kampagne: Helm auf und sieh zu, wie du klarkommst


Mely Kiyak schreibt in der Zeit:
Für die auf dem Rad verunglückten Menschen gibt's eine Kampagne vom Verkehrsminister. Was sich als Fürsorge tarnt, ist in Wahrheit die Dämonisierung des Radfahrers.

Die meisten Verkehrstoten und Verletzten werden durch das Autofahren verursacht.

Die Werbetafeln und die Interviews des Verkehrsministers suggerieren, dass junge Erwachsene durch das Fahrradfahren besonders gefährdet seien. Statistisch betrachtet zählt die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen tatsächlich zur meistgefährdeten Gruppe im Verkehr. Allerdings sterben sie sehr selten auf dem Fahrrad, aber fast immer im Auto.

Im Jahr 2017 starben in der Gruppe der 18-bis 24-Jährigen 400 von ihnen im Straßenverkehr. 1,5 Prozent unter ihnen waren Radler, 61,9 Prozent aber waren Pkw-Insassen. Selbst wenn man sich die 125.000 Verletzten in der gleichen Altersgruppe anschaut, sind lediglich 12,6 Prozent unter ihnen Fahrradfahrer, drei Viertel von ihnen aber saßen im Auto.

Wenn für die wenigen auf dem Fahrrad verunglückten eine Riesenkampagne vom Verkehrsminister gefahren wird, für die vielen im Auto verunglückten aber nicht, was ist das dann? Wenn man sich auf eine Opferzahl in einstelliger Höhe konzentriert und eine sechsstellige Zahl an Opfern ignoriert, dann man kann sich das nur damit erklären, dass aus ideologischen, wirtschaftlichen, politischen oder persönlichen Gründen das Fahrradfahren dämonisiert werden soll.

Es gibt eine immer größer werdende Autokritik, die darauf aufmerksam macht, dass man sich im innerstädtischen oder ländlichen Raum alternativ bewegen kann. Wir erleben gerade einen massiven Umbruch im Denken über Mobilität. Und in diese Stimmung hinein warnt der Verkehrsminister vor den Gefahren des Fahrradfahrens.

Alles an dieser Fahrradhelm-Kampagne ist eine einzige große Lüge, weil sie das Dramatische und Tragische an Verkehrsunfällen verniedlicht.

Weil man allen Ernstes die Frage nach Verkehrssicherheit zu einer ästhetischen Entscheidung in Eigeninitiative herunterbricht, weil man sagt: Sieh zu, dass du einen Helm aufsetzt, und komm klar mit einem unregulierten Straßenverkehr. Das ist die Botschaft des Ministeriums.
#diezeit #melykiyak #kiyaksdeutschstunde #fahrrad #helm #lookslikeshit #scheuer #verkehr #autowahn #politik

 

Fahrradhelm-Kampagne: Helm auf und sieh zu, wie du klarkommst


Mely Kiyak schreibt in der Zeit:
Für die auf dem Rad verunglückten Menschen gibt's eine Kampagne vom Verkehrsminister. Was sich als Fürsorge tarnt, ist in Wahrheit die Dämonisierung des Radfahrers.

Die meisten Verkehrstoten und Verletzten werden durch das Autofahren verursacht.

Die Werbetafeln und die Interviews des Verkehrsministers suggerieren, dass junge Erwachsene durch das Fahrradfahren besonders gefährdet seien. Statistisch betrachtet zählt die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen tatsächlich zur meistgefährdeten Gruppe im Verkehr. Allerdings sterben sie sehr selten auf dem Fahrrad, aber fast immer im Auto.

Im Jahr 2017 starben in der Gruppe der 18-bis 24-Jährigen 400 von ihnen im Straßenverkehr. 1,5 Prozent unter ihnen waren Radler, 61,9 Prozent aber waren Pkw-Insassen. Selbst wenn man sich die 125.000 Verletzten in der gleichen Altersgruppe anschaut, sind lediglich 12,6 Prozent unter ihnen Fahrradfahrer, drei Viertel von ihnen aber saßen im Auto.

Wenn für die wenigen auf dem Fahrrad verunglückten eine Riesenkampagne vom Verkehrsminister gefahren wird, für die vielen im Auto verunglückten aber nicht, was ist das dann? Wenn man sich auf eine Opferzahl in einstelliger Höhe konzentriert und eine sechsstellige Zahl an Opfern ignoriert, dann man kann sich das nur damit erklären, dass aus ideologischen, wirtschaftlichen, politischen oder persönlichen Gründen das Fahrradfahren dämonisiert werden soll.

Es gibt eine immer größer werdende Autokritik, die darauf aufmerksam macht, dass man sich im innerstädtischen oder ländlichen Raum alternativ bewegen kann. Wir erleben gerade einen massiven Umbruch im Denken über Mobilität. Und in diese Stimmung hinein warnt der Verkehrsminister vor den Gefahren des Fahrradfahrens.

Alles an dieser Fahrradhelm-Kampagne ist eine einzige große Lüge, weil sie das Dramatische und Tragische an Verkehrsunfällen verniedlicht.

Weil man allen Ernstes die Frage nach Verkehrssicherheit zu einer ästhetischen Entscheidung in Eigeninitiative herunterbricht, weil man sagt: Sieh zu, dass du einen Helm aufsetzt, und komm klar mit einem unregulierten Straßenverkehr. Das ist die Botschaft des Ministeriums.
#diezeit #melykiyak #kiyaksdeutschstunde #fahrrad #helm #lookslikeshit #scheuer #verkehr #autowahn #politik

 

Fahrradhelm-Kampagne: Helm auf und sieh zu, wie du klarkommst


Mely Kiyak schreibt in der Zeit:
Für die auf dem Rad verunglückten Menschen gibt's eine Kampagne vom Verkehrsminister. Was sich als Fürsorge tarnt, ist in Wahrheit die Dämonisierung des Radfahrers.

Die meisten Verkehrstoten und Verletzten werden durch das Autofahren verursacht.

Die Werbetafeln und die Interviews des Verkehrsministers suggerieren, dass junge Erwachsene durch das Fahrradfahren besonders gefährdet seien. Statistisch betrachtet zählt die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen tatsächlich zur meistgefährdeten Gruppe im Verkehr. Allerdings sterben sie sehr selten auf dem Fahrrad, aber fast immer im Auto.

Im Jahr 2017 starben in der Gruppe der 18-bis 24-Jährigen 400 von ihnen im Straßenverkehr. 1,5 Prozent unter ihnen waren Radler, 61,9 Prozent aber waren Pkw-Insassen. Selbst wenn man sich die 125.000 Verletzten in der gleichen Altersgruppe anschaut, sind lediglich 12,6 Prozent unter ihnen Fahrradfahrer, drei Viertel von ihnen aber saßen im Auto.

Wenn für die wenigen auf dem Fahrrad verunglückten eine Riesenkampagne vom Verkehrsminister gefahren wird, für die vielen im Auto verunglückten aber nicht, was ist das dann? Wenn man sich auf eine Opferzahl in einstelliger Höhe konzentriert und eine sechsstellige Zahl an Opfern ignoriert, dann man kann sich das nur damit erklären, dass aus ideologischen, wirtschaftlichen, politischen oder persönlichen Gründen das Fahrradfahren dämonisiert werden soll.

Es gibt eine immer größer werdende Autokritik, die darauf aufmerksam macht, dass man sich im innerstädtischen oder ländlichen Raum alternativ bewegen kann. Wir erleben gerade einen massiven Umbruch im Denken über Mobilität. Und in diese Stimmung hinein warnt der Verkehrsminister vor den Gefahren des Fahrradfahrens.

Alles an dieser Fahrradhelm-Kampagne ist eine einzige große Lüge, weil sie das Dramatische und Tragische an Verkehrsunfällen verniedlicht.

Weil man allen Ernstes die Frage nach Verkehrssicherheit zu einer ästhetischen Entscheidung in Eigeninitiative herunterbricht, weil man sagt: Sieh zu, dass du einen Helm aufsetzt, und komm klar mit einem unregulierten Straßenverkehr. Das ist die Botschaft des Ministeriums.
#diezeit #melykiyak #kiyaksdeutschstunde #fahrrad #helm #lookslikeshit #scheuer #verkehr #autowahn #politik

 

Scheuer liebt Radfahrer


Es gab in letzter Zeit nicht den kleinsten Raum für Zweifel daran, daß Scheuer ein Lakaie der Autolobby ist. Auf einmal sorgt er sich um die Gesundheit von Radfahrern. Alles klar.

#helm #fahrradhelm #helmpflicht #autowahn #tagesspiegel #scheuer #helmet #bicycle