Skip to main content

Search

Items tagged with: auto


 

Was bringt Tempo 30?


Wenn man Tempo-30-Gegnern diskutiert, läuft das meistens so:

A: Was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Einen besseren Verkehrsfluß im Mischverkehr aufgrund geringerer Geschwindigkeitsdifferenzen.
A: Na gut, Verkehrsfluß, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Deutliche Lärmminderung, vor allem weil im Stadtverkehr Roll- und Beschleunigungsgeráusche maßgeblich sind.
A: Na gut, Verkehrsfluß und Lärmminderung, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Erhebliche Feinstaubreduktion, weil Feinstaub durch Reifen- und Bremsabrieb entsteht, der mit der Geschwindigkeit steigt.
A: Na gut, Verkehrsfluß, Lärmminderung und Feinstaubreduktion, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Dramatisch höhere Verkehrssicherheit, weil...
A: Ach! Verkehrssicherheit! Halt die Klappe!

Man fühlt sich wie im Life of Brian (hier auch auf deutsch).
In einer britischen Studie wurden die Unfälle nach Einführung von so genannten „20 Miles per Traffic Speed Zones“ (20 Meilen sind 32 km/h, das entspricht in etwa unserem Tempo 30) über 20 Jahre systematisch gemessen. Insgesamt haben sich laut Polizei-Statistiken in dieser Zeit die Verkehrsunfälle um fast 42 Prozent verringert. Besonders stark haben Unfälle mit Kindern abgenommen sowie Unfälle mit Toten oder schwer Verletzten. Eine Verlagerung von Unfallschwerpunkten in umliegende Gebiete ohne entsprechende Geschwindigkeitsreduktion konnten die Wissenschaftler nicht feststellen.
Untersuchungen aus der Schweiz haben gezeigt, dass die Unfallzahlen nach Einführung von Tempo 30 um 20 Prozent zurück gingen, die Zahl der Verletzten nahm sogar um 50 Prozent ab. Der ADAC meint dazu: „Die Untersuchungen leiden darunter, dass die Geschwindigkeit, wie andere Einflüsse auch, nie alleinige Ursache eines Unfalls ist.“ Für die Behauptung, dass positive Auswirkungen eines Tempolimits „nicht nachweisbar“ seien, legt der ADAC jedoch keine Untersuchungen vor.
Für den ADAC sind an Unfällen die beteiligten Bäume verantwortlich...

#tempo30 #30kmh #verkehr #politik #auto #autowahn #quarks #sicherheit #lärmschutz #feinstaub #verkehrssicherheit #lifeofbrian #adac

 

Was bringt Tempo 30?


Wenn man Tempo-30-Gegnern diskutiert, läuft das meistens so:

A: Was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Einen besseren Verkehrsfluß im Mischverkehr aufgrund geringerer Geschwindigkeitsdifferenzen.
A: Na gut, Verkehrsfluß, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Deutliche Lärmminderung, vor allem weil im Stadtverkehr Roll- und Beschleunigungsgeráusche maßgeblich sind.
A: Na gut, Verkehrsfluß und Lärmminderung, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Erhebliche Feinstaubreduktion, weil Feinstaub durch Reifen- und Bremsabrieb entsteht, der mit der Geschwindigkeit steigt.
A: Na gut, Verkehrsfluß, Lärmminderung und Feinstaubreduktion, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Dramatisch höhere Verkehrssicherheit, weil...
A: Ach! Verkehrssicherheit! Halt die Klappe!

Man fühlt sich wie im Life of Brian (hier auch auf deutsch).
In einer britischen Studie wurden die Unfälle nach Einführung von so genannten „20 Miles per Traffic Speed Zones“ (20 Meilen sind 32 km/h, das entspricht in etwa unserem Tempo 30) über 20 Jahre systematisch gemessen. Insgesamt haben sich laut Polizei-Statistiken in dieser Zeit die Verkehrsunfälle um fast 42 Prozent verringert. Besonders stark haben Unfälle mit Kindern abgenommen sowie Unfälle mit Toten oder schwer Verletzten. Eine Verlagerung von Unfallschwerpunkten in umliegende Gebiete ohne entsprechende Geschwindigkeitsreduktion konnten die Wissenschaftler nicht feststellen.
Untersuchungen aus der Schweiz haben gezeigt, dass die Unfallzahlen nach Einführung von Tempo 30 um 20 Prozent zurück gingen, die Zahl der Verletzten nahm sogar um 50 Prozent ab. Der ADAC meint dazu: „Die Untersuchungen leiden darunter, dass die Geschwindigkeit, wie andere Einflüsse auch, nie alleinige Ursache eines Unfalls ist.“ Für die Behauptung, dass positive Auswirkungen eines Tempolimits „nicht nachweisbar“ seien, legt der ADAC jedoch keine Untersuchungen vor.
Für den ADAC sind an Unfällen die beteiligten Bäume verantwortlich...

#tempo30 #30kmh #verkehr #politik #auto #autowahn #quarks #sicherheit #lärmschutz #feinstaub #verkehrssicherheit #lifeofbrian #adac

 

Was bringt Tempo 30?


Wenn man Tempo-30-Gegnern diskutiert, läuft das meistens so:

A: Was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Einen besseren Verkehrsfluß im Mischverkehr aufgrund geringerer Geschwindigkeitsdifferenzen.
A: Na gut, Verkehrsfluß, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Deutliche Lärmminderung, vor allem weil im Stadtverkehr Roll- und Beschleunigungsgeráusche maßgeblich sind.
A: Na gut, Verkehrsfluß und Lärmminderung, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Erhebliche Feinstaubreduktion, weil Feinstaub durch Reifen- und Bremsabrieb entsteht, der mit der Geschwindigkeit steigt.
A: Na gut, Verkehrsfluß, Lärmminderung und Feinstaubreduktion, aber was bringt Tempo 30 schon? Gar nichts!
B: Dramatisch höhere Verkehrssicherheit, weil...
A: Ach! Verkehrssicherheit! Halt die Klappe!

Man fühlt sich wie im Life of Brian (hier auch auf deutsch).
In einer britischen Studie wurden die Unfälle nach Einführung von so genannten „20 Miles per Traffic Speed Zones“ (20 Meilen sind 32 km/h, das entspricht in etwa unserem Tempo 30) über 20 Jahre systematisch gemessen. Insgesamt haben sich laut Polizei-Statistiken in dieser Zeit die Verkehrsunfälle um fast 42 Prozent verringert. Besonders stark haben Unfälle mit Kindern abgenommen sowie Unfälle mit Toten oder schwer Verletzten. Eine Verlagerung von Unfallschwerpunkten in umliegende Gebiete ohne entsprechende Geschwindigkeitsreduktion konnten die Wissenschaftler nicht feststellen.
Untersuchungen aus der Schweiz haben gezeigt, dass die Unfallzahlen nach Einführung von Tempo 30 um 20 Prozent zurück gingen, die Zahl der Verletzten nahm sogar um 50 Prozent ab. Der ADAC meint dazu: „Die Untersuchungen leiden darunter, dass die Geschwindigkeit, wie andere Einflüsse auch, nie alleinige Ursache eines Unfalls ist.“ Für die Behauptung, dass positive Auswirkungen eines Tempolimits „nicht nachweisbar“ seien, legt der ADAC jedoch keine Untersuchungen vor.
Für den ADAC sind an Unfällen die beteiligten Bäume verantwortlich...

#tempo30 #30kmh #verkehr #politik #auto #autowahn #quarks #sicherheit #lärmschutz #feinstaub #verkehrssicherheit #lifeofbrian #adac

 

Stabile Preise gibt's nur für Autofahrer

[...] die Preise im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sind von 2000 bis 2018 um fast 79 Prozent gestiegen, die für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen dagegen nur um gut 36 Prozent. [...] Die Verbraucherpreise insgesamt sind in dem Zeitraum um 30 Prozent gestiegen.
[...]
Die Preise für Bahntickets erhöhten sich um knapp 57 Prozent.
Verkehrsmittel Kostensteigerung 2000 bis 2018
🛒 (Verbraucherpreise) 💶 💶 💶 💶 💶 30 %
🚗 Auto 💶 💶 💶 💶 💶 💶 36 %
🚆 Bahn 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 57 %
🚋 ÖPNV 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 79 %
Jan Thomsen von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz:
Es reicht nicht, dass der ÖPNV besser wird – auch das Autofahren muss weniger attraktiv werden

#verkehr #auto #politik #öpnv #miv #diezeit #wirtschaft #verkehrspolitik #bahn

 

Stabile Preise gibt's nur für Autofahrer

[...] die Preise im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sind von 2000 bis 2018 um fast 79 Prozent gestiegen, die für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen dagegen nur um gut 36 Prozent. [...] Die Verbraucherpreise insgesamt sind in dem Zeitraum um 30 Prozent gestiegen.
[...]
Die Preise für Bahntickets erhöhten sich um knapp 57 Prozent.
Verkehrsmittel Kostensteigerung 2000 bis 2018
🛒 (Verbraucherpreise) 💶 💶 💶 💶 💶 30 %
🚗 Auto 💶 💶 💶 💶 💶 💶 36 %
🚆 Bahn 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 57 %
🚋 ÖPNV 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 💶 79 %
Jan Thomsen von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz:
Es reicht nicht, dass der ÖPNV besser wird – auch das Autofahren muss weniger attraktiv werden

#verkehr #auto #politik #öpnv #miv #diezeit #wirtschaft #verkehrspolitik #bahn

 
Bild/Foto

Karikatur | Geht Sowohl-Klima-als-auch-Auto-Kanzlerin?


Tag: #de #karikatur #merkel #auto #autoindustrie #klima #rnz #2019-09-13

 
Kinder im Auto: Land fordert Rauchverbot #Niedersachsen #Rauchverbot #Auto #Kinder #Minderjährige #Schwangere #Nordrhein-Westfalen #Rauchen #Krebs #Gesundheitsministerin

 


Der #Auto ist eine scheiss Idee.
#Auto

 

 
"Vier von zehn Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer und damit in Fahrradreichweite, 61 Prozent kürzer als zehn Kilometer und mit dem E-Bike bewältigbar. Warum halten so viele trotzdem am #Auto fest?" #mobilität #tw
https://www.derstandard.at/story/2000107976300/wie-man-eine-stadt-fahrradfreundlich-macht

 

Zitrön heißt jetzt endlich Zitrön




#auto #werbung #citroën

 

Gedanken | Was kostet uns das Verschlafen der Verkehrswende?


Eben habe ich diesen Artikel über die externen Kosten der Verschleppung der Verkehrswende gelesen. Also zum Beispiel Unfälle, Klimabelastung, Produktion aber auch langfristige Folgen. Darin enthalten war auch dieses kleine Video.

Es ist interessant zu sehen wie wir mit unserem heute meist stark motorisierten Individualverkehr die Allgemeinheit belasten. Die Lösung? ÖPNV, Fahrrad und gute Fußwege mit kurzen Strecken. Und wenn man wirkliche Lösungen will? Weg vom Kapitalismus und hin zu einer nachhaltigen bedarfsorientierten Wirtschaftsform mit starken solidarischen Grundsätzen. Den was auf Grund fehlender Nachfrage nicht produziert wird, muss auch nicht transportiert werden. Und weitgehend lokale Produktion schafft eben auch lokale Arbeitsplätze und weniger Transport- und Personenverkehr.
Tags: #de #gedanken #verkehr #verkehrswende #individualverkehr #auto #kosten #externe-kosten #allgemeinheit #kapitalismus #staat #system #ravenbird #2019-08-26

 
RT @solarpapst@twitter.com

Ständig erzählen mir Leute, daß das #Auto unverzichtbar sei, weil die #Bahn und der #ÖPNV so schlecht sind. Das ist aber nicht gottgegeben, sondern das Resultat unserer Politik. Wenn man die Pro-Kopf #Investitionen in Bahnen vergleicht: #Deutschland auf dem vorletzten Platz!

🐦🔗: https://twitter.com/solarpapst/status/1118949622540636161
Bild/Foto

 
Elektromobilität: Singapur zieht Busse dem Tesla-Lifestyle vor - Golem.de
https://www.golem.de/news/elektromobilitaet-singapur-zieht-busse-dem-tesla-lifestyle-vor-1908-143408.html
#Elektromobilität #Auto #Elektroauto #ElonMusk #Klimawandel #Ladesäule #Nachhaltigkeit #Tesla #Verkehr #PolitikRecht

 

100 Jahre Lügen, betrügen und verarschen - Automobilindustrie


Warum das Elektroauto sterben musste
(Wikipedia) Warum das Elektroauto sterben musste (OT: Who Killed the Electric Car?) ist ein 2006 erschienener Dokumentarfilm des Autors und Regisseurs Chris Paine, der die Neuentwicklung von Elektroautos in den USA der 1990er Jahre schildert, die stark begrenzte Einführung dieser Fahrzeuge und deren baldige Rücknahme vom Markt und Zerstörung nach dem teilweisen Fall des California Clean Act. Schwerpunkt ist die Geschichte des General Motors EV1, von dem heute nur noch drei Exemplare existieren. Der Film behandelt kritisch die Rollen der Automobilhersteller, der Ölindustrie, der Regierungen der USA und Kaliforniens und der Verbraucher. Außerdem beschreibt er moderne Elektroautos, Batterietechnologie und – kritisch – die Wasserstofftechnologie.

https://www.youtube.com/watch?v=wq0Rc1EHruU&list=PLckOLDoh9LHPvoCvZEcoiOBiEpHBHOT7J&index=1
#Dokumentation #Wissen #Infonauten #Friday4Future #Klimaschutz #Auto #Wirtschaft

 

Der Staatskonzern #VW ist weltführend im vorsätzlichen besvheißen per #Software


Und darin sind sie auch noch richtig schlecht und lassen sich Erwischen. Hätten wir nur die Chinesen beauftragt. Deren Hintertüren suchen die Amis bei Huawei bis heute vergeblich.

Siehe: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11679204-knaller-urteil-diesel-skandal-vw-software-update-manipuliert

#Abgas #skandal #justiz #diesel #update #Verkehr #auto #verbrechen #umwelt #urteil #Täuschung #problem #nachrichten

 

Der Staatskonzern #VW ist weltführend im vorsätzlichen besvheißen per #Software


Und darin sind sie auch noch richtig schlecht und lassen sich Erwischen. Hätten wir nur die Chinesen beauftragt. Deren Hintertüren suchen die Amis bei Huawei bis heute vergeblich.

Siehe: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11679204-knaller-urteil-diesel-skandal-vw-software-update-manipuliert

#Abgas #skandal #justiz #diesel #update #Verkehr #auto #verbrechen #umwelt #urteil #Täuschung #problem #nachrichten

 
@stefan ich hatte den Artikel auch in meinem RSS Reader und fand ihn ehrlich gesagt widerlich. Wie sagt man da in Zeiten der Kilmaerwärmung? Ist das "Coldwashing"?

Ich lese da eigentlich nur "Oh ich fühle mich so schlecht ... aber Schuld sind die dummen Menschen und der notwendige Kapitalismus". Ausserdem wird da noch ein Generationenunterschied gemacht, der bei so einem Thema einfach nicht existiert, denn eine Katastrophe, die die Erde bedroht, hat so rein gar nichts mit einem Unterschied zwischen den Generationen zu tun. Da sind alle Menschen, aller Generationen egfordert.

Das was dieser Typ schreibt ist in meinen Augen widerlichster Managertalk aka Manipulation aka Propaganda. Dieses Onlineschreiben sollte meines Erachtens das Recht auf Löschung so schnell wie möglich geltend machen.

 

Zwei Artikel aus der Rhein-Neckar-Zeitung


Heute fand ich bei der Rhein-Neckar-Zeitung zwei Artikel die ich hier verlinken will.

Heidelberg - Ein Bußgeld "muss im Geldbeutel wehtun"


Stadt begrüßt Vorstoß von Bundesverkehrsminister Scheuer - Über 130 000 Verwarnungen in 2018

Falschparkern den Kampf ansagen: Das hat die Stadt in den vergangenen Jahren schon mehrfach versucht. Für Aufsehen sorgte beispielsweise 2016 die "Denkzettel"-Aktion von Stadt und der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg. Ein Dutzend junger Menschen verteilte damals gut 20.000 blaue Klebezettel für ein in der Plöck im absoluten Halteverbot abgestelltes Auto. Wenige Monate später gewannen die Initiatoren mit ihrer Aktion den Deutschen Fahrradpreis 2017 in der Kategorie Kommunikation. Seither werden immer mal wieder "Denkzettel" verteilt...

Straßenverkehrsordnung - Bußgelder bringen ohne Kontrollen nichts


Verkehrspolizeichef Schäfer zu den Ideen des Verkehrsministers

Dieter Schäfer war gerade im Internet. Er hat gelesen, dass sich Busse in Städten künftig ihre Spuren mit E-Scootern teilen sollen. Einer der vielen Vorschläge von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), mit denen er den Straßenverkehr in Deutschland ändern will. Schäfer muss lachen: "Manche haben Ideen." Man sieht das Kopfschütteln des Leiters der Mannheimer Verkehrspolizeidirektion förmlich durchs Telefon. Scheuer will auch Bußgelder erhöhen. Schäfer findet das eigentlich nicht schlecht, hat allerdings auch so seine Zweifel...
Tags: #de #news #rnz #verkehr #auto #fahrrad #fußgänger #falschparker #bußgelder #stadt #ravenbird #2019-08-16

 
Nullchecker in Sachen #Verkehr und #Sicherheit (wie die Flugtaxi-Trulla Doro Baer) halten ja bekanntlich den #Fahrradhelm für das Allheilmittel. Dabei ist die olle Styroporschale nur eine billige Symptombekämpfung, die erst noch voll zu Lasten der #Radler geht. Was wirklich Sicherheit schafft, ist nicht gratis und ohne Widerstände zu haben. Der #Strassenraum ist zwingend neu zu verteilen. Zu lange wurde nur für #Auto und #miV gebaut, zu Lasten aller anderen. Gute #Infrastruktur muss her!
Bild/Foto

 

Artikel | Tagesschau: Mobilität in Deutschland - Wie das Auto die Verkehrswende bremst


Über Staus, schlechte Luft und fehlende Radwege in Städten ärgern sich viele. Eine echte Verkehrswende müsste zulasten der Autofahrer gehen. Diesen Schritt scheuen viele Politiker.

Zu viele Staus in den Städten, zu schlechte Luft, zu geringe Lebensqualität - die Verkehrswende ist aus Sicht vieler Menschen in Deutschland dringend notwendig. Um die CO2-Emissionen zu senken und die im Pariser Klimaabkommen gesetzten Ziele zu erreichen, müssen die entscheidenden Schritte nach Einschätzung von Experten auch im Verkehrsbereich jetzt eingeleitet werden...
Meine Meinung: Das die Öffentlich Rechtlichen das auch mal richtig benennen. Das Problem ist das Auto und ohne massive Einschnitte dort, wird es mit der Verkehrswende nicht voran kommen.
Tags: #de #artikel #verkehr #verkehrswende #städte #auto #carculture #mobilität #stau #schlechte-luft #radwege #öpnv #luft #lebensqualität #politik #parteien #politiker #staat #tagesschau #ravenbird #2019-08-05

 

Sichtweise


Ich bin hin und wieder mit dem Einwurf konfrontiert, äußerst polemisch und mit beschimpfendem Ton über meine lieben Mitverkehrsteilnehmer in ihren Autos zu sprechen und zu schreiben. Und ich gebe es zu: Begriffe wie »Motorhenker« für Autofahrer und »Lizenz zum Vergasen« für einen Führerschein sind nicht gerade freundlich und erst recht nicht sachlich.

Es hat einen Grund, dass ich so schreibe.

Es liegt daran, dass ich ebenfalls Verkehrsteilnehmer bin. Ich bin Radfahrer und bewege mich täglich durch den Stadtverkehr. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens ein Mal nur knapp einem schweren Unfall entkomme, bei dem der Autofahrer nur marginalen Schaden an seinem heiligen Blech, ich allerdings einen ernstzunehmenden Lasttest für meine rd. 210 Knochen bekäme. Und nein, ich fahre weder besonders schnell noch riskant. Eben gerade zum Beispiel, als ich in Hannover-Linden durch die Ottenstraße fuhr, öffnete eine Autofahrerin – natürlich, ohne in den Spiegel zu schauen und auch ohne mal kurz über die Schulter zurückzuschauen – ihre Fahrertür in Richtung Fahrbahn vor mir, damit ich verunfallt werden kann und am eigenen Leib erlebe, was es mit dieser ominösen Impulserhaltung auf sich hat. Zum Glück habe ich die Handbewegung gesehen und konnte einen schnellen Schlenker machen (der ebenfalls zum Glück auch nicht zu einem Unfall führte, weil ich in anderen Verkehr geriet), sonst würde ich jetzt vermutlich nicht diesen Text tippen, weil ich mit meinen Schmerzen beschäftigt wäre oder im schlimmsten Fall meinen Sterbeprozess bereits durchschritten hätte.

So etwas passiert mir – wie schon gesagt – beinahe jeden Tag.

Ich unterstelle den Autofahrern noch nicht einmal böse Absicht dabei. »Nur« Unaufmerksamkeit. Diese wird natürlich ein bisschen gefördert, wenn man dabei »nur« Materialschäden hat und außerdem der Kontrollillusion unterliegt, ein so guter Autofahrer zu sein, dass man sich stets richtig, regelkonform und vernünftig verhält und sowohl sein Auto, als auch sein Verhältnis zum Auto, als auch sein Fahrverhalten vollständig unter Kontrolle hat. Es erinnert mich, als einen Menschen, der nicht davon betroffen ist, an die Realitätsverluste eines Heroinabhängigen.

Manchmal ist es allerdings auch verantwortungslose Dummheit, worüber ich mich wirklich aufregen kann. Jeden verdammten Tag sehe ich Menschen in ihren Autos am Steuer, mit ihren verdammten Handys herumspielend und blind durch die Straßen fahrend. Manchmal wundere ich mich darüber, dass immer noch so wenig passiert. Zum Glück überwiegen immer noch die aufmerksamen Menschen im Verkehr.

Und ehrlich gesagt: Manchmal fahre ich mir auch einen Müll zusammen, bei dem ich froh darüber bin, dass die aufmerksamen Menschen im Verkehr deutlich überwiegen. Vermutlich geht es jedem Menschen so.

Im besten Fall würde Verkehr einfach nur bedeuten, dass wir alle einigermaßen zügig, entspannt und heil dort ankommen, wo wir jeweils hinwollen – und dabei zu Partnern mit gleichem Ziel würden. Die wichtigste Regel in diesem Geschehen wäre im §1 StVO festgelegt und würde völlig ausreichen. Leider ist der Alltag auf den Straßen nicht einmal der zweitbeste oder drittbeste Fall, ganz im Gegenteil. ☹️

Neulich sagte ein Autofahrer zu mir: »Du musst das alles einmal aus der Sicht eines Autofahrers sehen« und fing mit einer längeren, wenig erfreuten Beschreibung an, wie er aus seiner Sicht die Radfahrer im Staßenverkehr wahrnimmt – unter besonderer Beschreibung einiger Vollidioten, die fahren, als hätten sie zu viele von diesen Spielen gespielt, in denen man drei Leben hat.

Es war ein interessanter, wenn auch etwas einseitiger und kurzer Vortrag, in der Tat. Aber wenn ich etwas »muss«, weckt das meinen heiteren Drang, nicht zu wollen. Und dann habe ich mir keck gedacht:

Seht das mal aus der Sicht eines Radfahrers!


Stellt euch nur für ein paar Minuten vor, ihr Blechkutscher, ihr fahrt weiterhin die Autos, die ihr gewohnt seid, diese tonnenschweren Metallmaschinen mit Motor! Aber die gesamte Infrastruktur und der Verkehr wären anders. Stellt euch nur eine halbe Stunde lang mal vor, es wären die gleichen Straßen wie jetzt, nur, dass der Verkehr auf ihnen von LKWs geprägt wäre, dass die Fahrbahnen voller Vierzigtonner wären und dass jeder Unfall mit einem solchen Gefährt sehr gefährlich und teuer, in vielen Fällen sogar tödlich würde!

Die meisten Straßen dürftet ihr gar nicht erst benutzen. Stattdessen würden eigens für euch Markierungen auf Fußwegen angebracht, und ihr müsstet euch diesen Weg mit meist eher unaufmerksamen Fußgängern, oft mit lebhaften Kindern, teilen. Wenn ihr das nicht tätet, würde ein Bußgeld fällig, das auch immer wieder einmal in Verkehrskontrollen der Polizei kassiert wird. Ihr müsstet wehrlos hinnehmen, dass ein LKW so asozial falsch parkt, dass euer Weg völlig blockiert wäre, ohne dass sich Polizei und Ordnungsamt dafür interessierten. Oft wären die Baustellen genau auf dem euch zugewiesenen Weg, der vorsätzlich so gepflastert wäre, dass man ihn leicht öffnen kann, damit Kabel und Rohre einfach zugänglich sind, und gar nicht so selten würde an so einer Baustelle ein Schild aufgestellt, das euch gebietet, dass ihr gefälligst aussteigen und euer Auto schieben sollt. Aber auch, wenn das nicht der Fall wäre, würden die eigens für euch angebrachten Absenkungen an den Bordsteinen von Müttern mit ihren Kinderwagen, Rollstuhlfahrern und gelgentlich Roller- und Skateboardfahrern sowie Inlineskatern mitbenutzt, weil sie so praktisch sind. Und von Fußgängern. Natürlich wären sie auch öfter einmal von asozial parkenden LKW zugeparkt. »Öfter einmal« meint hier: In dicht bewohnten Gebieten mit wenig Parkplatz sehr häufig bis immer. . Dazu würde euer Weg immer wieder als »Vielzweckfläche« dienen: Abstellplatz für Sperrmüll, Parkplatz für LKW, alles mögliche eben. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, würde euch auch immer wieder einmal von LKW-liebenden Idioten in euren kommunalen Verkehrsausschüssen ein Verkehrtzeichen 240 hingestellt, das euch bußgeldbewehrt dazu nötigt, den Weg mit Fußgängern zu teilen und ganz vorsichtig im Schritttempo zu fahren, nur, damit ihr den LKW-Verkehr auf der Straße nicht mit eurer Anwesenheit stört.

Diese Sonderwege, die euch aufgezwungen würden, hätten nur Nachteile. Deshalb sind sie ja auch benutzungspflichtig, denn wenn sie Vorteile für euch hätten, müsste niemand eine Benutzungspflicht anordnen, sondern ihr würdet euch eurer Vorteile erfreuen. Verkehrszeichen und der LKW-Verkehr auf der Fahrbahn wären für euch oft schwer einsehbar, weil sie hinter Bäumen und parkenden LKW unsichtbar sind. Ihr selbst wärt genau so unsichtbar für den LKW-Verkehr auf der Fahrbahn. Bei der Lektüre der Straßenverkehrsordnung könnte man denken, ihr hättet auch Rechte wie Vorfahrt, aber das ist angesichts der Zustände eine eher theoretische Konstruktion, die bei allzu blindem Glauben daran schnell das Leben kosten kann. Trotzdem sieht niemand in der Politik ein Problem darin, solche gefährlichen Sonderwege zu bauen und anzuordnen. In den Städten müsstet ihr häufig an der Ampel das Signal für die Fußgänger beachten, obwohl diese viel langsamer als ihr sind und oft eine halbe Minute lang an einer roten Ampel stehen, während die LKWs auf der Fahrbahn grün haben und an euch vorbeifahren.

Kurz: Die gesamte innerhalb der Städte »für euch« hingepatzte Verkehrsinfrastruktur wäre objektiv unbrauchbar, vorsätzlich körperverletzend und zudem demütigend, aber ihr müsstet sie benutzen, wo immer sie für euch hingepatzt wäre. Und immer wieder hört ihr Verkehrtpolitiker und Scheißjournalisten und LKW-Fahrer faseln, dass das alles ja »für eure Sicherheit« da sei…

Da wärt ihr doch froh, wenn ihr mal keinen Sonderweg benutzen müsstet, oder? Endlich kommt man mal voran! Aber das ist auch nicht besser, denn die LKW-Fahrer betrachteten euch immer wieder einmal als Menschen, die gar keine richtigen Verkehrsteilnehmer und kaum richtige Menschen sind. Ihr müsstet ganz rechts, nahe an den parkenden LKW fahren – ja, eigens für euch wären immer wieder einmal rote »Schutzstreifen« auf die Fahrbahn gemalt worden, damit ihr das auch wirklich kapiert und damit man das Blut nicht so sieht – und würdet ständig im Abstand von zwanzig, dreißig Zentimetern von Vierzigtonnern überholt, am Wochenende gar nicht so selten mit besoffenen Fahrern, aber an jedem verdammten Werktag wären auch genug Fahrer dabei, die mehr mit ihren Handys als mit dem Verkehr beschäftigt und dabei oft noch gefährlicher als ein Betrunkener sind. Wenn ihr geradeaus fahren wolltet, der Vierzigtonner aber nach rechts abbiegt, würdet ihr immer wieder einmal übersehen und es käme zu schweren Unfällen. Dabei hätten irgendwelche Schreibtischmörder aus der Politik sogar in die StVO reingeschrieben, dass ihr Vorfahrt habt, wenn ihr rechts vom rechtsabbiegenden Verkehr geradeaus fahrt. Aber die würden ja auch nicht Auto, sondern Vierzigtonner fahren. Denen wäre es egal, wie ihr verreckt, hauptsache, ihr stört den Verkehr der Vierzigtonner nicht. Und damit ihr noch weniger Freude am Vorankommen habt, wären immer wieder eigene Ampeln für euch aufgestellt, damit ihr auch nicht so lange Grün habt. Und wo es diese eigenen Ampeln nicht gäbe, müsstet ihr nach dem eventuell vorhandenen Fußgängersignal fahren, auch, wenn ihr auf der Fahrbahn fahrt. (Ja, wirklich. Das ist die aktuelle Regelung für Radfahrer.) Wenn ihr aber einmal nach links abbiegen wolltet und euch entsprechend auf der Fahrbahn einordnetet, würdet ihr von Vierzigtonner-Fahrern angehupt und beschimpft, weil ihr nicht ganz rechts bleibt, da, wo der blutrote Streifen auf der Fahrbahn ist. Ja, immer wieder würde euch von Vierzigtonner-Fahrern vorgeworfen, dass ihr so viel Platz auf der Fahrbahn wegnehmt und dass es euretwegen immer enger auf der Fahrbahn wird. Journalisten, die im Vierzigtonner zur Arbeit fahren, würden das glauben, und die Zeitungen und Fernsehmagazine wären voll damit; und Politiker würden sich rasch anschließen und den Bau neuer Sonderwege für Autofahrer einfordern, damit sie den Verkehr nicht mehr so behindern – und in den Reklamelügen neben diesen Dummheiten würde die Umweltfreundlichkeit, Bequemlichkeit und Freiheit des LKW-Fahrens gelobt.

Wenn ihr aber die Städte verließet, um einmal frei von diesem täglichen Wahnsinn zu sein, dann wärt ihr direkt in einer Barbarei der Landstraße, in der die jeweils leistungsstärkeren LKW-Fahrer ihr »Recht« einfach durchsetzen – auch immer wieder auf Kosten von Autofahrern, deren Tod billigend in Kauf genommen wird. Dort, wo die Sonderwege am Nötigsten wären, gibt es sie nicht. Und wo es sie doch einmal gäbe, da sind sie in einem Zustand, dass man sich fragt, ob die Betonplatten wohl damals auf einen Führerbefehl hin verlegt wurden und seitdem vor sich hinrotten. Immerhin ist meist ein Verkehrszeichen 101 nebst Zusatzzeichen 1007-34 aufgestellt, immer schön zusammen mit dem Zeichen, das die Benutzungspflicht anordnet.

Hin und wieder bekämen die Politiker einmal mit, dass das Autofahren trotz aller »sicheren« Sonderwege gefährlich geworden ist, und sie würden in reflexartigem Aktionismus eine Helmpflicht für Autofahrer einfordern. In den Polizeimeldungen über solche Unfälle würde jedesmal erwähnt werden, dass der tödlich verunglückte Fahrer keinen Helm getragen hat, und zwar selbst dann noch, wenn im Unfallhergang ein paar Gliedmaßen abgetrennt wurden. Niemals würde in den Polizeimeldungen erwähnt, dass ein solcher Tod von LKW-Fahrern verursacht wurde, stattdessen wurden die Autos sprachlich »von einem LKW erfasst«; ganz ähnlich wie bei den Dienstwaffen der Polizeibeamten, mit denen niemals geschossen wird, sondern aus denen sich immer nur ein Schuss löst. Journalisten würden diese Meldungen mit ihren wenig subtilen Schuldzuweisungen einfach abschreiben, genau die gleichen Journalisten, die es ziemlich unerträglich fänden, einer vergewaltätigten Frau die Schuld an ihrer Vergewaltigung zu geben. Aber für euch Autofahrer gälten eben völlig andere Maßstäbe. Ihr wärt in jeder Hinsicht nur der Dreck der Straße, den man von der Fahrbahn entfernen muss und in jeder nur erdenklichen Weise gängeln muss. Und die ganze Welt wäre von diesem Reden und Denken voll. Die eigentlichen Ursachen der täglichen Gefährdung blieben dabei aber völlig unbearbeitet.

Viele von euch würden sich einen teuren Vierzigtonner kaufen, um endlich wie normale Menschen am Verkehr teilnehmen zu können und halbwegs sicher unterwegs zu sein. Und die, die das nicht einsähen, würden als asoziale Dummköpfe bezeichnet, die den ganzen Verkehr nur aufhalten und viel zu viel wertvollen Platz auf der Fahrbahn einnehmen und damit Staus verursachen – und zwar von Bildzeitung bis FAZ, von ARD bis RTL.

Genau so wie in dieser fiktiven Welt, werte Blechkutscher, genau so geht es mir jeden verdammten Tag. Einfach nur, weil ich Fahrrad fahre. Seit Jahrzehnten. Und es wird nicht besser, ganz im Gegenteil.

Und genau daher kommt mein oft sehr galliger Ton. Bitte entschuldigt mich, wenn er manchmal eine Spur zu grob und polemisch ist, aber ich lasse mich wirklich nicht gern umbringen. Wenigstens das solltet ihr verstehen, wenn ihr den Verkehr nur mal eine halbe Stunde aus der Sicht eines Radfahrers gesehen habt.

#Fahrrad #Auto #Wahnsinn | Zweitverwertet aus meiner Homepage

 

Sichtweise


Ich bin hin und wieder mit dem Einwurf konfrontiert, äußerst polemisch und mit beschimpfendem Ton über meine lieben Mitverkehrsteilnehmer in ihren Autos zu sprechen und zu schreiben. Und ich gebe es zu: Begriffe wie »Motorhenker« für Autofahrer und »Lizenz zum Vergasen« für einen Führerschein sind nicht gerade freundlich und erst recht nicht sachlich.

Es hat einen Grund, dass ich so schreibe.

Es liegt daran, dass ich ebenfalls Verkehrsteilnehmer bin. Ich bin Radfahrer und bewege mich täglich durch den Stadtverkehr. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens ein Mal nur knapp einem schweren Unfall entkomme, bei dem der Autofahrer nur marginalen Schaden an seinem heiligen Blech, ich allerdings einen ernstzunehmenden Lasttest für meine rd. 210 Knochen bekäme. Und nein, ich fahre weder besonders schnell noch riskant. Eben gerade zum Beispiel, als ich in Hannover-Linden durch die Ottenstraße fuhr, öffnete eine Autofahrerin – natürlich, ohne in den Spiegel zu schauen und auch ohne mal kurz über die Schulter zurückzuschauen – ihre Fahrertür in Richtung Fahrbahn vor mir, damit ich verunfallt werden kann und am eigenen Leib erlebe, was es mit dieser ominösen Impulserhaltung auf sich hat. Zum Glück habe ich die Handbewegung gesehen und konnte einen schnellen Schlenker machen (der ebenfalls zum Glück auch nicht zu einem Unfall führte, weil ich in anderen Verkehr geriet), sonst würde ich jetzt vermutlich nicht diesen Text tippen, weil ich mit meinen Schmerzen beschäftigt wäre oder im schlimmsten Fall meinen Sterbeprozess bereits durchschritten hätte.

So etwas passiert mir – wie schon gesagt – beinahe jeden Tag.

Ich unterstelle den Autofahrern noch nicht einmal böse Absicht dabei. »Nur« Unaufmerksamkeit. Diese wird natürlich ein bisschen gefördert, wenn man dabei »nur« Materialschäden hat und außerdem der Kontrollillusion unterliegt, ein so guter Autofahrer zu sein, dass man sich stets richtig, regelkonform und vernünftig verhält und sowohl sein Auto, als auch sein Verhältnis zum Auto, als auch sein Fahrverhalten vollständig unter Kontrolle hat. Es erinnert mich, als einen Menschen, der nicht davon betroffen ist, an die Realitätsverluste eines Heroinabhängigen.

Manchmal ist es allerdings auch verantwortungslose Dummheit, worüber ich mich wirklich aufregen kann. Jeden verdammten Tag sehe ich Menschen in ihren Autos am Steuer, mit ihren verdammten Handys herumspielend und blind durch die Straßen fahrend. Manchmal wundere ich mich darüber, dass immer noch so wenig passiert. Zum Glück überwiegen immer noch die aufmerksamen Menschen im Verkehr.

Und ehrlich gesagt: Manchmal fahre ich mir auch einen Müll zusammen, bei dem ich froh darüber bin, dass die aufmerksamen Menschen im Verkehr deutlich überwiegen. Vermutlich geht es jedem Menschen so.

Im besten Fall würde Verkehr einfach nur bedeuten, dass wir alle einigermaßen zügig, entspannt und heil dort ankommen, wo wir jeweils hinwollen – und dabei zu Partnern mit gleichem Ziel würden. Die wichtigste Regel in diesem Geschehen wäre im §1 StVO festgelegt und würde völlig ausreichen. Leider ist der Alltag auf den Straßen nicht einmal der zweitbeste oder drittbeste Fall, ganz im Gegenteil. ☹️

Neulich sagte ein Autofahrer zu mir: »Du musst das alles einmal aus der Sicht eines Autofahrers sehen« und fing mit einer längeren, wenig erfreuten Beschreibung an, wie er aus seiner Sicht die Radfahrer im Staßenverkehr wahrnimmt – unter besonderer Beschreibung einiger Vollidioten, die fahren, als hätten sie zu viele von diesen Spielen gespielt, in denen man drei Leben hat.

Es war ein interessanter, wenn auch etwas einseitiger und kurzer Vortrag, in der Tat. Aber wenn ich etwas »muss«, weckt das meinen heiteren Drang, nicht zu wollen. Und dann habe ich mir keck gedacht:

Seht das mal aus der Sicht eines Radfahrers!


Stellt euch nur für ein paar Minuten vor, ihr Blechkutscher, ihr fahrt weiterhin die Autos, die ihr gewohnt seid, diese tonnenschweren Metallmaschinen mit Motor! Aber die gesamte Infrastruktur und der Verkehr wären anders. Stellt euch nur eine halbe Stunde lang mal vor, es wären die gleichen Straßen wie jetzt, nur, dass der Verkehr auf ihnen von LKWs geprägt wäre, dass die Fahrbahnen voller Vierzigtonner wären und dass jeder Unfall mit einem solchen Gefährt sehr gefährlich und teuer, in vielen Fällen sogar tödlich würde!

Die meisten Straßen dürftet ihr gar nicht erst benutzen. Stattdessen würden eigens für euch Markierungen auf Fußwegen angebracht, und ihr müsstet euch diesen Weg mit meist eher unaufmerksamen Fußgängern, oft mit lebhaften Kindern, teilen. Wenn ihr das nicht tätet, würde ein Bußgeld fällig, das auch immer wieder einmal in Verkehrskontrollen der Polizei kassiert wird. Ihr müsstet wehrlos hinnehmen, dass ein LKW so asozial falsch parkt, dass euer Weg völlig blockiert wäre, ohne dass sich Polizei und Ordnungsamt dafür interessierten. Oft wären die Baustellen genau auf dem euch zugewiesenen Weg, der vorsätzlich so gepflastert wäre, dass man ihn leicht öffnen kann, damit Kabel und Rohre einfach zugänglich sind, und gar nicht so selten würde an so einer Baustelle ein Schild aufgestellt, das euch gebietet, dass ihr gefälligst aussteigen und euer Auto schieben sollt. Aber auch, wenn das nicht der Fall wäre, würden die eigens für euch angebrachten Absenkungen an den Bordsteinen von Müttern mit ihren Kinderwagen, Rollstuhlfahrern und gelgentlich Roller- und Skateboardfahrern sowie Inlineskatern mitbenutzt, weil sie so praktisch sind. Und von Fußgängern. Natürlich wären sie auch öfter einmal von asozial parkenden LKW zugeparkt. »Öfter einmal« meint hier: In dicht bewohnten Gebieten mit wenig Parkplatz sehr häufig bis immer. . Dazu würde euer Weg immer wieder als »Vielzweckfläche« dienen: Abstellplatz für Sperrmüll, Parkplatz für LKW, alles mögliche eben. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, würde euch auch immer wieder einmal von LKW-liebenden Idioten in euren kommunalen Verkehrsausschüssen ein Verkehrtzeichen 240 hingestellt, das euch bußgeldbewehrt dazu nötigt, den Weg mit Fußgängern zu teilen und ganz vorsichtig im Schritttempo zu fahren, nur, damit ihr den LKW-Verkehr auf der Straße nicht mit eurer Anwesenheit stört.

Diese Sonderwege, die euch aufgezwungen würden, hätten nur Nachteile. Deshalb sind sie ja auch benutzungspflichtig, denn wenn sie Vorteile für euch hätten, müsste niemand eine Benutzungspflicht anordnen, sondern ihr würdet euch eurer Vorteile erfreuen. Verkehrszeichen und der LKW-Verkehr auf der Fahrbahn wären für euch oft schwer einsehbar, weil sie hinter Bäumen und parkenden LKW unsichtbar sind. Ihr selbst wärt genau so unsichtbar für den LKW-Verkehr auf der Fahrbahn. Bei der Lektüre der Straßenverkehrsordnung könnte man denken, ihr hättet auch Rechte wie Vorfahrt, aber das ist angesichts der Zustände eine eher theoretische Konstruktion, die bei allzu blindem Glauben daran schnell das Leben kosten kann. Trotzdem sieht niemand in der Politik ein Problem darin, solche gefährlichen Sonderwege zu bauen und anzuordnen. In den Städten müsstet ihr häufig an der Ampel das Signal für die Fußgänger beachten, obwohl diese viel langsamer als ihr sind und oft eine halbe Minute lang an einer roten Ampel stehen, während die LKWs auf der Fahrbahn grün haben und an euch vorbeifahren.

Kurz: Die gesamte innerhalb der Städte »für euch« hingepatzte Verkehrsinfrastruktur wäre objektiv unbrauchbar, vorsätzlich körperverletzend und zudem demütigend, aber ihr müsstet sie benutzen, wo immer sie für euch hingepatzt wäre. Und immer wieder hört ihr Verkehrtpolitiker und Scheißjournalisten und LKW-Fahrer faseln, dass das alles ja »für eure Sicherheit« da sei…

Da wärt ihr doch froh, wenn ihr mal keinen Sonderweg benutzen müsstet, oder? Endlich kommt man mal voran! Aber das ist auch nicht besser, denn die LKW-Fahrer betrachteten euch immer wieder einmal als Menschen, die gar keine richtigen Verkehrsteilnehmer und kaum richtige Menschen sind. Ihr müsstet ganz rechts, nahe an den parkenden LKW fahren – ja, eigens für euch wären immer wieder einmal rote »Schutzstreifen« auf die Fahrbahn gemalt worden, damit ihr das auch wirklich kapiert und damit man das Blut nicht so sieht – und würdet ständig im Abstand von zwanzig, dreißig Zentimetern von Vierzigtonnern überholt, am Wochenende gar nicht so selten mit besoffenen Fahrern, aber an jedem verdammten Werktag wären auch genug Fahrer dabei, die mehr mit ihren Handys als mit dem Verkehr beschäftigt und dabei oft noch gefährlicher als ein Betrunkener sind. Wenn ihr geradeaus fahren wolltet, der Vierzigtonner aber nach rechts abbiegt, würdet ihr immer wieder einmal übersehen und es käme zu schweren Unfällen. Dabei hätten irgendwelche Schreibtischmörder aus der Politik sogar in die StVO reingeschrieben, dass ihr Vorfahrt habt, wenn ihr rechts vom rechtsabbiegenden Verkehr geradeaus fahrt. Aber die würden ja auch nicht Auto, sondern Vierzigtonner fahren. Denen wäre es egal, wie ihr verreckt, hauptsache, ihr stört den Verkehr der Vierzigtonner nicht. Und damit ihr noch weniger Freude am Vorankommen habt, wären immer wieder eigene Ampeln für euch aufgestellt, damit ihr auch nicht so lange Grün habt. Und wo es diese eigenen Ampeln nicht gäbe, müsstet ihr nach dem eventuell vorhandenen Fußgängersignal fahren, auch, wenn ihr auf der Fahrbahn fahrt. (Ja, wirklich. Das ist die aktuelle Regelung für Radfahrer.) Wenn ihr aber einmal nach links abbiegen wolltet und euch entsprechend auf der Fahrbahn einordnetet, würdet ihr von Vierzigtonner-Fahrern angehupt und beschimpft, weil ihr nicht ganz rechts bleibt, da, wo der blutrote Streifen auf der Fahrbahn ist. Ja, immer wieder würde euch von Vierzigtonner-Fahrern vorgeworfen, dass ihr so viel Platz auf der Fahrbahn wegnehmt und dass es euretwegen immer enger auf der Fahrbahn wird. Journalisten, die im Vierzigtonner zur Arbeit fahren, würden das glauben, und die Zeitungen und Fernsehmagazine wären voll damit; und Politiker würden sich rasch anschließen und den Bau neuer Sonderwege für Autofahrer einfordern, damit sie den Verkehr nicht mehr so behindern – und in den Reklamelügen neben diesen Dummheiten würde die Umweltfreundlichkeit, Bequemlichkeit und Freiheit des LKW-Fahrens gelobt.

Wenn ihr aber die Städte verließet, um einmal frei von diesem täglichen Wahnsinn zu sein, dann wärt ihr direkt in einer Barbarei der Landstraße, in der die jeweils leistungsstärkeren LKW-Fahrer ihr »Recht« einfach durchsetzen – auch immer wieder auf Kosten von Autofahrern, deren Tod billigend in Kauf genommen wird. Dort, wo die Sonderwege am Nötigsten wären, gibt es sie nicht. Und wo es sie doch einmal gäbe, da sind sie in einem Zustand, dass man sich fragt, ob die Betonplatten wohl damals auf einen Führerbefehl hin verlegt wurden und seitdem vor sich hinrotten. Immerhin ist meist ein Verkehrszeichen 101 nebst Zusatzzeichen 1007-34 aufgestellt, immer schön zusammen mit dem Zeichen, das die Benutzungspflicht anordnet.

Hin und wieder bekämen die Politiker einmal mit, dass das Autofahren trotz aller »sicheren« Sonderwege gefährlich geworden ist, und sie würden in reflexartigem Aktionismus eine Helmpflicht für Autofahrer einfordern. In den Polizeimeldungen über solche Unfälle würde jedesmal erwähnt werden, dass der tödlich verunglückte Fahrer keinen Helm getragen hat, und zwar selbst dann noch, wenn im Unfallhergang ein paar Gliedmaßen abgetrennt wurden. Niemals würde in den Polizeimeldungen erwähnt, dass ein solcher Tod von LKW-Fahrern verursacht wurde, stattdessen wurden die Autos sprachlich »von einem LKW erfasst«; ganz ähnlich wie bei den Dienstwaffen der Polizeibeamten, mit denen niemals geschossen wird, sondern aus denen sich immer nur ein Schuss löst. Journalisten würden diese Meldungen mit ihren wenig subtilen Schuldzuweisungen einfach abschreiben, genau die gleichen Journalisten, die es ziemlich unerträglich fänden, einer vergewaltätigten Frau die Schuld an ihrer Vergewaltigung zu geben. Aber für euch Autofahrer gälten eben völlig andere Maßstäbe. Ihr wärt in jeder Hinsicht nur der Dreck der Straße, den man von der Fahrbahn entfernen muss und in jeder nur erdenklichen Weise gängeln muss. Und die ganze Welt wäre von diesem Reden und Denken voll. Die eigentlichen Ursachen der täglichen Gefährdung blieben dabei aber völlig unbearbeitet.

Viele von euch würden sich einen teuren Vierzigtonner kaufen, um endlich wie normale Menschen am Verkehr teilnehmen zu können und halbwegs sicher unterwegs zu sein. Und die, die das nicht einsähen, würden als asoziale Dummköpfe bezeichnet, die den ganzen Verkehr nur aufhalten und viel zu viel wertvollen Platz auf der Fahrbahn einnehmen und damit Staus verursachen – und zwar von Bildzeitung bis FAZ, von ARD bis RTL.

Genau so wie in dieser fiktiven Welt, werte Blechkutscher, genau so geht es mir jeden verdammten Tag. Einfach nur, weil ich Fahrrad fahre. Seit Jahrzehnten. Und es wird nicht besser, ganz im Gegenteil.

Und genau daher kommt mein oft sehr galliger Ton. Bitte entschuldigt mich, wenn er manchmal eine Spur zu grob und polemisch ist, aber ich lasse mich wirklich nicht gern umbringen. Wenigstens das solltet ihr verstehen, wenn ihr den Verkehr nur mal eine halbe Stunde aus der Sicht eines Radfahrers gesehen habt.

#Fahrrad #Auto #Wahnsinn | Zweitverwertet aus meiner Homepage

 

So groß ist der Unterschied zwischen Zug und Flug in Deutschland


#Klimapolitik #Klima #Klimaschutz #Erderwärmung #Klimaerwärmung #Umweltschutz #Umweltpolitik #Klimawandel #Stadtklima #Stadt #Stadtplanung #Politik #Stadtwald #Flugverkehr #Flüge #Bahn #Auto #Verkehrspolitik
So groß ist der Unterschied zwischen Zug und Flug in Deutschland

 

So groß ist der Unterschied zwischen Zug und Flug in Deutschland


#Klimapolitik #Klima #Klimaschutz #Erderwärmung #Klimaerwärmung #Umweltschutz #Umweltpolitik #Klimawandel #Stadtklima #Stadt #Stadtplanung #Politik #Stadtwald #Flugverkehr #Flüge #Bahn #Auto #Verkehrspolitik
So groß ist der Unterschied zwischen Zug und Flug in Deutschland

 

So groß ist der Unterschied zwischen Zug und Flug in Deutschland


#Klimapolitik #Klima #Klimaschutz #Erderwärmung #Klimaerwärmung #Umweltschutz #Umweltpolitik #Klimawandel #Stadtklima #Stadt #Stadtplanung #Politik #Stadtwald #Flugverkehr #Flüge #Bahn #Auto #Verkehrspolitik
So groß ist der Unterschied zwischen Zug und Flug in Deutschland

 
An die 41 Grad im #Auto heute, zum Glück kann man beim #Cabrio das Dach auf machen, der Fahrtwind macht es dann erträglich.
Bild/Foto

 
#Auto steht vor #Fußgänger|übergang auf #Gehweg, schlechte Sicht deshalb. Drin zwei Menschen beim Eisessen.

Natenom: Sie dürfen hier nicht stehen.
Frau: Da vorne liegt ein Behindertenausweis.
N: Auch damit nicht.
F: Halten darf ich. Parken nicht.

Egoismus pur.
#runtervomGehweg

 

Video | CNBC:


Gerade eher per Zukunft gefunden. Vielleicht interessant für den einen oder anderen.
Tags: #de #video #usa #zug #bahn #rail #train #auto #carculture #cnbc #2019-05-07 #ravenbird #2019-07-10

 

Verschiedene Perspektiven.


https://graslutscher.de/wie-eine-ard-doku-absurdes-zeug-ueber-elektromobilitaet-verbreitet-und-dadurch-den-klimawandel-verstaerkt/
Was in diesen Sendungen selten gesagt wird: Diese gigantischen Becken gab es schon lange bevor #Tesla auch nur ein einziges #Auto produziert hat. In der Atacamawüste wird seit 1996 auf diese Weise primär Kalium gewonnen, Lithium entsteht dabei seitdem automatisch als Nebenprodukt und ist mittlerweile einfach das stärker nachgefragte Metall. Als Zuschauer gewinnt man den Eindruck, dass diese Salzseen ohne #Elektroautos weiterhin unberührte Natur wären, aber so einfach ist das leider nicht. Lithium wird auch nicht nur in #E-Auto-Batterien verbaut, es gibt dutzende Anwendungen für dieses Metall, unter Anderem Handyakkus, Notebookakkus, Glas, Keramik, Klimaanlagen und viele mehr.

https://www.geo.de/geo-tv/3030-rtkl-atacamawueste-leben-ohne-wasser
Die Atacameños, die eine Autostunde entfernt in der Stadt leben, erhoffen sich hier besonderen Schutz für ihre Familien.

https://energiewende-rocken.org/prof-lesch-die-atatcama-wueste-und-das-zdf-planet-e-nachgehakt/
Das Grundwasser unter dem Atacama-Salzsee ist von Natur aus eine Salzlake. Es ist also als Trinkwasser ungenießbar. Aber im Film wird der Eindruck erweckt man würde mineralhaltiges Wasser verdunsten, dass nun auf den Ackerflächen nicht mehr zur Verfügung stünde. Klar dürfte sein, man hat diese Ackerflächen niemals mit dieser Salszbrühe aus dem Salzsee bewässert. Klar ist aber genauso, die Ackerflächen müssen mit sauberen Wasser versorgt worden sein. Weshalb geht man der Frage nicht genau nach? Dass es dort Süßwasser gibt, steht außer Frage, es kommt zu einem großen Teil aus den umliegenden Bergen.
...
Wenn man sich den ganz aktuellen Bericht Bericht vom Weltspiegel (Das Erste) vom 13.1.2019 anschaut, weiß man, was der Rohstoffkonzern Glencor in Bolivien mit der Bevölkerung in Peru, in Cerro de Pasco angerichtet. Dort können Kinder nicht richtig lernen. Nicht etwa weil es an Schulen mangelt – nein, weil der erhöhte Bleigehalt in ihrem Blut sie ständig müde macht. Dort baut der Schweizer Rohstoffkonzern für den Weltmarkt im Tagebau Zink, Silber und Blei ab. Wer in Cerro de Pasco lebt, nimmt über das Leitungswasser Schwermetalle auf, ein Leben lang. Kinder leiden darunter am stärksten.

Das DAX Unternehmen K+S gab es auch lange bevor eAutos in DE produziert wurden.

http://www.k-plus-s.com/de/wissen/rohstoffe/salzvorkommen.html
Im Zweifel, einfach zu Fuß gehen.
Hab ich heute wieder gemacht und dabei wieder etwas erlebt. Kann ich nur empfehlen.

#elektromobilität #eAuto #elektroauto #Akku #Lithium

 
Elektroautos: Tesla Model 3 im Crashtest mit Bestwert - Golem.de
https://www.golem.de/news/elektroautos-tesla-model-3-im-crashtest-mit-bestwert-1907-142320.html
#TeslaModel3 #Auto #Elektroauto #Elektromobilität #Nachhaltigkeit #Tesla #TeslaModelX #Technologie #Wissenschaft

 
Bild/Foto

Unterwegs | Audi gefälligst?


Jeden Tag kommen mehrere Züge dieser Art aus Neckarsulm hier vorbei.

Tags: #de #unterwegs #bahn #zug #auto #carculture #audi #ravenbird #2019-07-01

 

Meinung | Die Regierung hat mal wieder nichts kapiert!


Gestern war ja dieser ominöse E-Auto Gipfel im Kanzleramt und man muss sagen das die Regierung mal wieder nichts kapiert hat, bzw. immer noch nicht kapiert hat. Sie hat nicht kapiert das wir gut ausgebaute ÖPNV, Fahrradwege, Fußwege und Vernetzung dieser Verkehrssysteme benötigen. Das wir sehr viel weniger anstatt mehr oder andere Autos brauchen. Sie hat nicht kapiert das man auch auf dem Land gleichwertige Alternativen zum eigenen Auto schaffen muss und das man sich vor all diesen Aufgaben nicht länger drücken kann wie bisher. Doch was rede ich von wegen nicht drücken können. Schaut Euch doch an was da gestern Abend raus gekommen ist. Weiterhin mit großen Schritten in den Untergang!

Tags: #de #meinung #auto #elektroauto #elektromobilität #öpnv #fahrrad #bundesregierung #cdu #csu #spd #ravenbird #2019-06-25

 

Video | Bloch erklärt:


Ist zwar von Auto Motor Sport aber finde ich trotzdem recht objektiv und gut gemacht.

Tags: #de #video #brennstoffzelle #wasserstoff #verkehr #auto #ravenbird #2019-06-13

 
Norwegen: Keine Brennstoffzellenautos mehr nach Tankstellenexplosion #Brennstoffzellenauto #Auto #Brennstoffzelle #Elektroauto #Elektromobilität #Hyundai #Nachhaltigkeit #Toyota