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Items tagged with: Zivilisation

"Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Spaß zu haben. Ich frage mich nur: Warum suchen wir uns ausgerechnet das aus, was den maximalen ökologischen Schaden verursacht?"

» [...] Fliegen ist neben Kreuzfahrten der übelste ökologische Vandalismus, den man anrichten kann.

Muss man ein schlechtes Gewissen haben, wenn man in den nächsten Tagen ins Flugzeug steigt?

Natürlich. Ich hätte auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich meinen Nachbarn aus Geldnot überfallen würde.

Ein merkwürdiger Vergleich.

Wieso? Fliegen ist nackte Gewalt gegen die Überlebensfähigkeit der menschlichen Zivilisation.
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Derzeit tritt der ökologische Ernstfall ein. Wir sollten anfangen, zwischen menschlichen Grundbedürfnissen und spätrömischer Dekadenz zu unterscheiden.
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Die Willkür und Häufigkeit, mit der heute geflogen wird, hat es vor Jahren nicht einmal in Science-Fiction-Filmen gegeben. Niemand verhungert oder wird krank, wenn er seine Ferien nicht im Süden verbringt.
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Was nützt eine Weltoffenheit, mit der die Welt zerstört wird?
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Ich halte es für ein Verbrechen, Jugendliche nach dem Abitur nach Australien fliegen zu lassen. Eine einzige Australien-Reise verursacht etwa ein Zwanzigstel dessen, was einem Menschen während seines ganzen Lebens an Kohlenstoffdioxid zustehen könnte. Manche der jungen Kosmopoliten haben mit 30 Jahren eine Emissionsbilanz, die beide Großeltern nicht einmal am Ende ihres Lebens zusammen hatten.
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Individuelle Freiheit zählt zu den höchsten modernen Errungenschaften, aber ein Recht auf Zerstörung ohne Zwang oder begründbare Notwendigkeit zu proklamieren, ist ein Rückfall in die Barbarei.
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Laut einer aktuellen Umfrage wollen 71 Prozent der Deutschen ihre Reisepläne nicht wegen der Klimadebatte ändern.
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Im Durchschnitt wissen moderne Menschen immer mehr über Klimaschutz und zeigen sich betroffen, während sie gleichzeitig immer umweltschädlicher leben.
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soll [...] Veganern das Fliegen verziehen werden? Genau das entspräche doch dem Greenwashing.
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die Glücksforschung zeigt, dass sich das Wohlbefinden der Menschen trotz überbordenden Wohlstandes keineswegs gesteigert hat. Ich kenne viele Menschen, die nie ein Flugzeug von innen gesehen haben und nicht nur zufrieden, sondern auch weltoffen leben. Europa mit dem Zug, Fahrrad und Wanderschuhen zu erkunden, ist spannend.
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Man bräuchte mehrere Menschenleben, um alle Schönheiten Europas zu erkunden. [...] «

Nico Schnurr interviewt Niko Paech (Nachhaltigkeitsforscher) :: Weser-Kurier :: 03.07.2019 :: „Das ist ein Rückfall in die Barbarei“ :: https://www.weser-kurier.de/region/niedersachsen_artikel,-das-ist-ein-rueckfall-in-die-barbarei-_arid,1842155.html

#Fliegen #Flugreisen #Flugzeug #Gewalt #ueberlebensfaehigkeit #Zivilisation #Grundbedruefnisse #Dekadenz #Weltoffenheit #Weltenzerstoerung #Emissionsbilanz #Freiheit #Zerstoerung #Barbarei #Veganismus #Greenwashing #Gluecksforschung #NicoSchnurr #NikoPaech #WeserKurier #rsoplink
 
"Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Spaß zu haben. Ich frage mich nur: Warum suchen wir uns ausgerechnet das aus, was den maximalen ökologischen Schaden verursacht?"

» [...] Fliegen ist neben Kreuzfahrten der übelste ökologische Vandalismus, den man anrichten kann.

Muss man ein schlechtes Gewissen haben, wenn man in den nächsten Tagen ins Flugzeug steigt?

Natürlich. Ich hätte auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich meinen Nachbarn aus Geldnot überfallen würde.

Ein merkwürdiger Vergleich.

Wieso? Fliegen ist nackte Gewalt gegen die Überlebensfähigkeit der menschlichen Zivilisation.
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Derzeit tritt der ökologische Ernstfall ein. Wir sollten anfangen, zwischen menschlichen Grundbedürfnissen und spätrömischer Dekadenz zu unterscheiden.
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Die Willkür und Häufigkeit, mit der heute geflogen wird, hat es vor Jahren nicht einmal in Science-Fiction-Filmen gegeben. Niemand verhungert oder wird krank, wenn er seine Ferien nicht im Süden verbringt.
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Was nützt eine Weltoffenheit, mit der die Welt zerstört wird?
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Ich halte es für ein Verbrechen, Jugendliche nach dem Abitur nach Australien fliegen zu lassen. Eine einzige Australien-Reise verursacht etwa ein Zwanzigstel dessen, was einem Menschen während seines ganzen Lebens an Kohlenstoffdioxid zustehen könnte. Manche der jungen Kosmopoliten haben mit 30 Jahren eine Emissionsbilanz, die beide Großeltern nicht einmal am Ende ihres Lebens zusammen hatten.
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Individuelle Freiheit zählt zu den höchsten modernen Errungenschaften, aber ein Recht auf Zerstörung ohne Zwang oder begründbare Notwendigkeit zu proklamieren, ist ein Rückfall in die Barbarei.
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Laut einer aktuellen Umfrage wollen 71 Prozent der Deutschen ihre Reisepläne nicht wegen der Klimadebatte ändern.
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Im Durchschnitt wissen moderne Menschen immer mehr über Klimaschutz und zeigen sich betroffen, während sie gleichzeitig immer umweltschädlicher leben.
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soll [...] Veganern das Fliegen verziehen werden? Genau das entspräche doch dem Greenwashing.
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die Glücksforschung zeigt, dass sich das Wohlbefinden der Menschen trotz überbordenden Wohlstandes keineswegs gesteigert hat. Ich kenne viele Menschen, die nie ein Flugzeug von innen gesehen haben und nicht nur zufrieden, sondern auch weltoffen leben. Europa mit dem Zug, Fahrrad und Wanderschuhen zu erkunden, ist spannend.
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Man bräuchte mehrere Menschenleben, um alle Schönheiten Europas zu erkunden. [...] «

Nico Schnurr interviewt Niko Paech (Nachhaltigkeitsforscher) :: Weser-Kurier :: 03.07.2019 :: „Das ist ein Rückfall in die Barbarei“ :: https://www.weser-kurier.de/region/niedersachsen_artikel,-das-ist-ein-rueckfall-in-die-barbarei-_arid,1842155.html

#Fliegen #Flugreisen #Flugzeug #Gewalt #ueberlebensfaehigkeit #Zivilisation #Grundbedruefnisse #Dekadenz #Weltoffenheit #Weltenzerstoerung #Emissionsbilanz #Freiheit #Zerstoerung #Barbarei #Veganismus #Greenwashing #Gluecksforschung #NicoSchnurr #NikoPaech #WeserKurier #rsoplink
 

Gedanken | Entwicklungsstand einer Zivilisation


Den Entwicklungsstand einer Zivilisation kann man immer nur global und nicht national oder gar regional ermitteln. Er bemisst sich nicht nach technologischen Fortschritt und der sogenannten Hochkultur. Viel mehr bemisst er sich danach wie gerecht die Ressourcen verteiltt werden, wie die Mitglieder einer Zivilisation einander behandeln und wie viel Freiheit das einzelne Individuum hat. Auch ist entscheidend wie die Zivilisation mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen und mit der Natur der Welten auf welchen sie lebt umgeht. Je weniger Ressourcen sie verbraucht und je besser erhalten die Natur und ihre Ökosysteme sind, desto höher ist der Entwicklungsstand der Zivilisation auf einem Planeten.

So gesehen haben wir hier auf der Erde zwar technologisch einen recht hohen Stand erreicht, in allen anderen Teilen jedoch kläglich versagt.

Tags: #de #gedanken #zivilisation #entwicklungsstand #mensch #menschen #erde #natur #meinung #ravenbird #2020-07-12
 

Neustart oder Kollaps?


Der Sozialwissenschaftler Davide Brocchi schreibt über die Beseitigung sozialer Ungleichheit, Nachhaltigkeit und weltfremde Wohlstandseliten, die im Angesicht der Katastrophe ihre ideologische Monokultur vom Wachstum pflegen.

Link zum Beitrag
https://neue-debatte.com/2020/05/04/coronakrise-die-ursachen-duerfen-nicht-als-loesung-verpackt-werden/

#Kapitalismus #sozialeUngleichheit #Nachhaltigkeit #Zivilisation #Massengesellschaft #Gesellschaft
Coronakrise: Die Ursachen dürfen nicht als Lösung verpackt werden
 

Ein überfälliger Ausbruchsversuch von Sebastian Lotzer





Link zur Quelle
Der #Wahnsinn hat die #Welt in Besitz genommen.

So oder der so, der #Wahn greift um sich, greift nach den dir Nächsten, nach denen, an denen noch gestern dein Herz hing oder in die du Hoffnung gesetzt hast.

Neu und evident an dem Wahn, der nun durch die Welt eilt, ist die #Geschwindigkeit, mit der er durch die Welt eilt, dabei alle Grenzen überwindend und dabei das #Virus, dass ihn in die Welt gesetzt (oder das ihn wieder an die Oberfläche gebracht hat, die Meinungen gehen da auseinander) überflügelnd.

Man könnte, nein muss sagen, dass die wirkliche #Pandemie der Wahn ist, der von den Menschen Besitz ergriffen hat. Die dünne Tünche der #Zivilisation bricht innerhalb weniger Tage zusammen, Direktive und Narrative, die scheinbar Diktatoren und Despoten vorbehalten waren, machen sich in den sogenannten westlichen #Demokratien breit.

Wer jetzt noch aufrecht steht, dem werden sie das auch noch austreiben.

Und alles klatscht und applaudiert dem Großmut der Lenker des Staates und wenn der demnächst sagt, alle sollen jetzt mit einer Maske vor dem Gesicht zum Knastgang erscheinen, die wissenschaftlichen #Hypothesen über die Wirksamkeit solcher Maßnahmen hätten sich über Nacht um 180 Grad gedreht (man kennt das ja in der Wissenschaft, eben war die Welt noch eine Scheibe und man hat alle geviertelt, die was anders behauptet haben, aber schwups, sieht die Sache ganz anders aus), dann wird da auch gemacht.

Und wenn der #Staat zu blöde ist, genug von diesen Pfennig Artikeln zu beschaffen oder sich die von den Amis wegschnappen lässt, dann wird halt Zuhause gebastelt was das Zeug hält, vorneweg die #Linken, die natürlich ganz vorne dabei waren mit ihren DIY Anleitungen. Kommt ja so oder so aufs selbe raus.

Und wo man es sich endlich so richtig gemütlich gemacht hat in der regressiven Hoffnung, die da oben werden schon für uns alle sorgen und es eigentlich überfällig ist, dass die Feuerzangenbowle in Dauerschleife versendet wird, kommen irgendwelche Störenfriede daher. Behaupten, dass das ganze Zahlenwerk, auf dem ja die Maßnahmen des Ausnahmezustandes begründet seien, rein hypothetischer Natur sein und dass man bestimmte #Freiheitsrechte verteidigen müsse. Und zwar besonders, da es noch gar keine ausgemachte Sache sei, dass die ergriffenen #Maßnahmen zielführend sein. Präsentieren eigene Hypothesen und Zahlen und haben auch noch die Unverschämtheit darauf hinzuweisen, dass sie selber vom Fach sein, sogar ein gewisses Renommee vorzuweisen hätten.

Aber mit Mutti und dem treuen #RKI ist da nicht zu spaßen. Besonders nicht mit dem Robert Koch Institut und dessen Leitung, das hatte noch Anfang März erklärt “die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung wird in Deutschland aktuell als mäßig eingeschätzt” und weiterhin das #Influenzavirus als bedrohlicher eingeschätzt. Aber das mit der 180 Grad Wende hatten wir ja schon oben. Und wenn man sich erstmal um 180 gewendet hat, muss man umso bestimmter auftreten, sonst erinnern sich die Leute vielleicht noch an den Blödsinn, den man davor verzapft hat.

Streng die Stirne in Falten gelegt werden die Bedenkenträger also in die Schranken gewiesen und das gesunde Volksempfinden ruft: “Mörder, Mörder”, so als ob die abtrünnigen #Wissenschaftler mit Koffern voller Viren durch die Alters-und Pflegeheime tingeln würden, um die armen wehrlosen Menschen dort zu infizieren. Und vorneweg die Linken und ihre Medien, von #taz bis #ND, Unterordnung und die Reihen fest geschlossen predigend.

In diesem Zusammenhang eine Übersetzung aus #Italien, in der dazu aufgerufen wird, den Hausarrest am Gedenktag der Befreiung vom #Faschismus, also am 25. April, massenhaft zu brechen.
Italien, 3. April 2020. Seit einigen Wochen sind fast drei Milliarden Menschen in einen Hausarrest gezwungen worden. In Italien, wie auch in anderen Teilen der Welt, wurden die ersten Menschen, die sich gegen die Verschlechterung ihrer #Lebensbedingungen aufgelehnt haben, die Menschen im Gefängnis, brutal unterdrückt, wobei es Tote und Verletzte gab.

Der 25. April ist der Tag der Befreiung. #Befreiung nicht nur vom Faschismus, sondern von allen Formen der #Unterdrückung.

Die Unterdrückung des Lebens in einer Welt, in der alle Bewegungen ständig kontrolliert und überwacht werden, mit Kontrollpunkten, allgegenwärtigen Soldaten, Drohnen, Kameras, elektronischen Fußfesseln.

Die Unterdrückung des #Lebens in #Angst vor dem #Unsichtbaren, denn das Problem ist nicht das Virus, sondern die #ökologischen und #sozialen Bedingungen, unter denen es sich ausbreitet.

Das Problem ist der #Klimawandel, der die natürlichen Zyklen verändert, es ist die Überbevölkerung der Städte, es ist die Standardisierung von #Nahrung und #Immunreaktionen, es ist die Geschwindigkeit der #Mobilität auf der gesamten Erdoberfläche.

Dieser Virus ist nach der Wirtschafts- und #Umweltkatastrophe die letzte – bis heute – auferlegte Katastrophe einer #Gesellschaft, die auf Beherrschung, quantitativer Anhäufung und #Ausbeutung des Planeten, der Tiere, der Menschen und anderer beruht.

Aus diesem Grund schlagen wir – in der Hoffnung, die Ereignisse zu überwinden – vor, dass wir am 25. April an möglichst vielen Orten auf die Straße zurückkehren, um uns erneut zu treffen, uns der Angst zu stellen, gegen die weit verbreitete #Überwachung zu kämpfen und die unverantwortliche Rhetorik anzugreifen, die uns alle als ansteckend ansieht. Mit der Intention, dass es kein isolierter Tag sein wird, wollen wir aus der Quarantäne entkommen, indem wir die Konsequenzen unserer Handlungen akzeptieren, unsere Gesichter bedecken, weil wir die freie Wahl haben, uns selbst und andere zu schützen, und auch, weil Dinge mit der #Freiheit der #Anonymität geschehen könnten, die normalerweise undenkbar wären…

Wir können zuversichtlich bleiben und gehorchen, während die Welt weiterhin ein Ort ist, an dem das Leben zwischen totaler #Kontrolle, zerstörter #Sozialität und ökologischer #Katastrophe verleugnet wird. Oder die Ursachen für diese Katastrophe identifizieren, aufhören zu gehorchen und handeln, um zu verhindern, dass die #Dystopie weitergeht.

Und um endlich die Möglichkeit der Befreiung zu erfahren…
Ganzer Text: Link zur Quelle

#Kampf #Kontaktsperre #Covid19 #corona
Ein überfälliger Ausbruchsversuch
 

Heute ist der #Klimawandel ein wissenschaftliches #Faktum und im Abkommen von #Paris völkerrechtlich anerkannt als eine grundlegende Gefahr für das #Überleben unserer #Zivilisation.


Nach Paris-Austritt und Nordstream2 formiert sich der nächste Angriff aus Trumps USA, die Kriegserklärung gegen den Klimaschutz
 

Heute ist der #Klimawandel ein wissenschaftliches #Faktum und im Abkommen von #Paris völkerrechtlich anerkannt als eine grundlegende Gefahr für das #Überleben unserer #Zivilisation.


Nach Paris-Austritt und Nordstream2 formiert sich der nächste Angriff aus Trumps USA, die Kriegserklärung gegen den Klimaschutz
 

Heute ist der #Klimawandel ein wissenschaftliches #Faktum und im Abkommen von #Paris völkerrechtlich anerkannt als eine grundlegende Gefahr für das #Überleben unserer #Zivilisation.


Nach Paris-Austritt und Nordstream2 formiert sich der nächste Angriff aus Trumps USA, die Kriegserklärung gegen den Klimaschutz
 

Das Ding


"(..) Welche ist nun diese legale Macht, die alle Unterschiede vereinigt, indem sie sie unterdrückt? Die dadurch existiert, dass sie die Logik des Vielfältigen abschafft, indem sie sie durch die entgegengesetzte Logik der Vereinheitlichung ersetzt? Welches ist der andere Name für dieses Eine, das die primitive Gesellschaft in ihrem Innersten ablehnt? Das ist der Staat."

Link zum Beitrag:
https://neue-debatte.com/2019/12/03/pierre-clastres-archaeologie-der-gewalt-teil-8/

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#Staat #Gesellschaft #Gewalt #Herrschaft #Macht #Unterdrückung #Freiheit #Klassen #Autonomie #Aggression #Krieg #Frieden #Feindschaft #Freundschaft +Ethnologie #Zivilisation #Gesellschaft #Bildung #Wissen
Pierre Clastres – Archäologie der Gewalt (Teil 8)
 

Krieg als Zweck


"(...) Es gibt nun eine tiefgreifende Beziehung zwischen der Vielfältigkeit der soziopolitischen Einheiten und der Gewalt. Aber die kann man nicht verstehen, wenn man sie mit ihrer gewohnheitsmäßigen Darstellung verwechselt: der Krieg ist nicht das Ergebnis der Zerstückelung, sondern die Zerstückelung ist das Ergebnis des Krieges. Sie ist nicht nur das Ergebnis, sondern der Zweck: der Krieg ist zugleich Ursache und Mittel eines Ergebnisses und eines gesuchten, eines gewollten Zieles: der Zerstückelung der primitiven Gesellschaft."

Link zum Essay von Pierre Clastres:
https://neue-debatte.com/2019/11/17/pierre-clastres-archaeologie-der-gewalt-teil-5/

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#Gesellschaft #Krieg #Frieden #Politik #Tausch #Zivilisation #Gewalt #Abgrenzung #Ethnologie #Soziologie
Pierre Clastres – Archäologie der Gewalt (Teil 5)
 

Archäologie der Gewalt


"(...) Die Ökonomie der primitiven Gesellschaften ist darauf ausgerichtet, sie geschlossen zu halten. Und weiter: im Ideal der ökonomischen Autarkie steckt noch ein anderes, dessen Mittel ist: das Ideal der politischen Unabhängigkeit. Indem die primitive Gesellschaft (Dorf, Horde et cetera) beschließt, von nichts anderem als von sich selbst abhängig zu sein, schließt sie dadurch die Notwendigkeit ökonomischer Beziehungen mit benachbarten Gruppen ebenfalls aus."

Link zum Essay von Pierre Clastres:
https://neue-debatte.com/2019/11/14/pierre-clastres-archaeologie-der-gewalt-teil-4/

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#Unabhängigkeit #Gesellschaft #Zivilisation #Ethnologie #Soziologie #PrimitiveGesellschaft #Bildung #Geschichte
Pierre Clastres – Archäologie der Gewalt (Teil 4)
 

Wild


"(...) Sofern nicht unterstellt werden kann, dass der Zweck des Krieges immer der der Ernährung ist, und dass das Objekt dieser Aggessionsart der Mensch ist, zum Verzehr bestimmt wie das Wild, insofern ist die Zurückführung des Krieges auf die Jagd ohne Grundlage. Denn wenn der Krieg die „Doublette“ der Jagd wäre, dann wäre die allgemeine Menschenfresserei der Endpunkt."

Link zum Beitrag: https://neue-debatte.com/2019/11/08/pierre-clastres-archaeologie-der-gewalt-teil-2/

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#Bildung #Ethnologie #Mensch #Dasein #Gesellschaft #Zivilisation #Organisation #Soziologie #Ökonomie
Pierre Clastres – Archäologie der Gewalt (Teil 2)
 

Chomsky & Chichilnisky


"(...) Wir wissen, dass die sich erwärmenden, ansteigenden Meere ganze Inselnationen verschlucken werden, die etwa 25 Prozent der UNO-Stimmen ausmachen – und vielleicht am Ende auch unsere Zivilisation. Diese Erkenntnis ist traumatisch und die erste Reaktion auf ein Trauma ist die Leugnung."

Link zum Interview: https://neue-debatte.com/2019/11/05/showdown/

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#Chichilnisky #Chomsky #Klimawandel #Erderwärmung #Ökologie #Zivilisation #Erdgeschichte #Wissenschaft
Showdown
 

Tiefer Blick


James C. Scotts „Mühlen der Zivilisation“ rekonstruiert den Ursprung der ersten Staaten der Menschheitsgeschichte.

Link zur Rezension von Peter Schaber (Lower Class Magazine):
https://neue-debatte.com/2019/10/18/der-staat-war-als-kind-schon-scheisse/

Weitere Empfehlungen zum Thema:

"Sturz aus dem Paradies: Der Beginn des Herrschertums" von Serena Nebo:
https://neue-debatte.com/2018/02/14/sturz-aus-dem-paradies-der-beginn-des-herrschertums/

"Was ist der moderne Staat?" von Reinhard Paulsen:
https://neue-debatte.com/2017/10/11/realitaet-und-perspektive-teil-2-was-ist-der-moderne-staat/

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#NeueDebatte #Rezension #Staat #Zivilisation #Klassen #Freiheit #Herrschaft #Ausbeutung #Macht #Gemeinschaft #Krieg #Gewalt #Herrschaft #Bildung #Geschichte #Wissen
Der Staat war als Kind schon Scheiße
 
Empfehlung eines Artikels auf heise.de Missing Link: Klimawandel? – Technologie wird uns auch diesmal nicht retten | heise online

https://heise.de/-4540224

Es gibt zum Beispiel eine seit zehntausenden von Jahren bekannte Technologie, die CO2 bindet, das lokale Klima durch Schatten und Verdunstung zusätzlich kühlt, mit wenigen Eingriffen von selber immer größer wird und obendrein neue Biotope schafft. Sie heißt "Aufforstung".

#klima #co2 #zivilisation
Tags: #dandelíon

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Empfehlung eines Artikels auf heise.de Missing Link: Klimawandel? – Technologie wird uns auch diesmal nicht retten | heise online

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Es gibt zum Beispiel eine seit zehntausenden von Jahren bekannte Technologie, die CO2 bindet, das lokale Klima durch Schatten und Verdunstung zusätzlich kühlt, mit wenigen Eingriffen von selber immer größer wird und obendrein neue Biotope schafft. Sie heißt "Aufforstung".

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Es gibt zum Beispiel eine seit zehntausenden von Jahren bekannte Technologie, die CO2 bindet, das lokale Klima durch Schatten und Verdunstung zusätzlich kühlt, mit wenigen Eingriffen von selber immer größer wird und obendrein neue Biotope schafft. Sie heißt "Aufforstung".

#klima #co2 #zivilisation
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Nah am Feuer


"(...) Demokratie bedeutet, dass zwei Schafe und drei Wölfe entscheiden, was es am Abend zu essen gibt. Gut, zumindest in den Kreisen, in denen ich mich bewege, ist das ein beliebter Witz."

Link zum Beitrag von Margaret Killjoy:
neue-debatte.com/2019/09/16/von-post-zivilisiertem-leben-die-stadt-die-keine-ist/

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#NeueDebatte #Zukunft #SciFi #Gesellschaft #Literatur #Transformation #Zivilisation #Postzivilisation
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Alles SciFi ...


"(...) Mit dem Kollaps wird der Großteil der gegenwärtigen gesellschaftlichen Infrastruktur verschwinden. Die Herrschenden werden alles tun, um an der Macht zu bleiben. Wenn wir uns und unsere Gemeinschaften jedoch selbst organisieren, machen wir Regierungen und Konzerne schlicht unnötig."

Link zum Beitrag von Margaret Killjoy:
https://neue-debatte.com/2019/09/15/von-post-zivilisiertem-leben-wie-ueberlebe-ich-den-kollaps/

#NeueDebatte #Zukunft #SciFi #Gesellschaft #Literatur #Transformation #Zivilisation #Postzivilisation
Von post-zivilisiertem Leben … Wie überlebe ich den Kollaps?
 
Es ist eigentlich jedes Jahr das gleiche, aber es ändert sich nichts:

Indigene klagen "Genozid" in Kolumbien an

Die Indigenenorganisation Kolumbiens (Organización Nacional Indígena de Colombia, ONIC ) hat die rassistische, systematische Verfolgung von Indigenen und Schwarzen im Land als "Völkermord" angeklagt. 70 der 102 indigenen Ethnien seien in dem südamerikanischen Land akut von der Auslöschung bedroht.

Die Bergbaupolitik habe den Tod von mehr als 5.000 Kindern verursacht. Dazu komme die selektive Ermordung der politischen und geistlichen Führungspersönlichkeiten. 158 Indigene sind seit der Unterschrift des Friedensabkommens 2016 ermordet worden, davon 97 während der Präsidentschaft des amtierenden Präsidenten Iván Duque

Von Januar bis Mitte August 2019 wurden allein im kolumbianischen Verwaltungsbezirk Cauca 36 Indigene ermordet. Cauca und die Pazifikregion sind damit die am stärksten betroffenen Regionen.
Quelle: https://amerika21.de/2019/09/230952/genozid-indigene-kolumbien

#Indigene #Südamerika #Amerika #Mord #Vertreibung #Zivilisation #Gesellschaft #global #Umwelt
 

Die existenzielle Frage


"(...) Das Resümee dieser Betrachtung ist recht simpel und führt zu der in der Politik bekannten Standardfrage: Schöne Idee, nur wie soll sie umgesetzt werden?"

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/08/19/die-existenzielle-frage-in-welchem-land-wollen-wir-leben/

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#NeueDebatte #Menschheit #Existenz #Dasein #Zivilisation
Die existenzielle Frage: In welchem Land wollen wir leben?
 
#DGR #Deepgreenresistance #resistance #Widerstand #Zivilisation #Kultur #Natur

Vorsicht - sehr lang.

Ein paar Gedanken zur globalen Situation und deren Ursachen.
Quelle: Endgame von Derrick Jensen

PRÄMISSE EINS:
Zivilisation ist nicht nachhaltig und kann es niemals sein.
Dies gilt insbesondere für die industrielle Zivilisation.

PRÄMISSE ZWEI:
Es kommt selten vor, dass traditionelle Gemeinwesen die Ressourcen, auf denen ihre Gemeinschaften beruhen, freiwillig aufgeben oder verkaufen.
Sie lassen auch nicht aus freien Stücken zu, dass ihrer Landbasis Schaden zugefügt wird, um andere Ressourcen wie Gold, Öl und so weiter aus ihr herauszuholen.
Daraus folgt, dass diejenigen, die sich der Ressourcen bemächtigen wollen, alles unternehmen werden, was in ihrer Macht steht, um diese traditionellen Gemeinwesen zu zerstören.

PRÄMISSE DREI:
Unsere Lebensweise, die industrielle Zivilisation, erfordert für ihren Erhalt permanente und allumfassende Gewalt.
Ohne Gewalt würde sie sehr schnell zusammenbrechen.

PRÄMISSE VIER:
Die Zivilisation beruht auf einer klar definierten und weithin akzeptierten, häufig jedoch nicht zum Ausdruck gebrachten Hierarchie.
Die in dieser Hierarchie von oben nach unten ausgeübte Gewalt bleibt fast immer unsichtbar und also unbemerkt. Wird sie indes bemerkt, dann wird sie in vollem Umfang rationalisiert.
Es ist undenkbar, dass Gewalt in dieser Hierarchie von unten nach oben ausgeübt wird. Wenn das trotzdem vorkommt, betrachtet man sie mit Bestürzung und Entsetzen und macht die Opfer zum Fetisch.

PRÄMISSE FÜNF:
Das Eigentum derjenigen, die in der Hierarchie oben stehen, ist wertvoller als das Leben derer, die unter ihnen stehen.
Es wird gebilligt, dass die Herrschenden ihr Privateigentum vermehren, im Klartext: Geld machen, indem sie das Leben der Beherrschten ruinieren oder sie sogar töten. Das nennt man Produktion. Wenn aber die Beherrschten dem Eigentum der Herrschenden Schaden zufügen, dann dürfen die Herrscher die Beherrschten töten oder ihnen auf andere Weise das Leben ruinieren. Das nennt man dann Gerechtigkeit.

PRÄMISSE SECHS:
Die Zivilisation ist unumkehrbar. Diese Kultur wird sich nicht freiwillig zu einer vernünftigen und nachhaltigen Lebensweise bekehren. Wenn wir ihr kein Ende setzen, wird die Zivilisation weiterhin die große Mehrheit der Menschen in die Verelendung treiben und die Erde ausplündem, bis sie (die Zivilisation und wahrscheinlich auch die Erde) zusammenbricht.
Unter den Auswirkungen dieses Raubbaus werden Menschen und nichtmenschliche Lebewesen sehr lange Zeit zu leiden haben.

PRÄMISSE SIEBEN:
Je länger es dauert, bis die Zivilisation zusammenbricht bzw. je länger es dauert, bis wir sie selbst zu Fall bringen, desto chaotischer wird der Zusammenbruch verlaufen und desto schlimmer wird es allen ergehen, die ihn erleben und die danach kommen.

PRÄMISSE ACHT:
Die Bedürfnisse der Natur sind wichtiger als die Bedürfnisse des Wirtschaftssystems.
Anders formuliert: Jedes wirtschaftliche oder gesellschaftliche System, von dem die natürlichen Gemeinschaften, auf denen es basiert, nicht profitieren, ist nicht nachhaltig und daher unmoralisch und dumm.
Nachhaltigkeit, Moral und Intelligenz (und ebenso die Gerechtigkeit) verlangen die Demontage jedes derartigen wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Systems, allermindestens jedoch müssen wir verhindern, dass es unsere Landbasis schädigt.

PRÄMISSE NEUN:
Ganz bestimmt wird es eines Tages weitaus weniger Menschen als heute geben, doch gibt es viele Möglichkeiten, wie dieser Bevölkerungsrückgang zustande kommen kann (oder wie er herbeigeführt werden kann, je nachdem, wie aktiv oder passiv wir diesen Wandel angehen wollen). Einige dieser Möglichkeiten werden extrem gewaltsam und entbehrungsreich sein:
Eine atomare Katastrophe zum Beispiel würde auf schreckliche Weise sowohl die Bevölkerung als auch den Konsum reduzieren.
Dasselbe gilt für den Fall, dass wir weiterhin die Ressourcen so ausbeuten wie heute und dass dies eines Tages zum Zusammenbruch führt.
Andere Möglichkeiten könnten weniger gewaltsam verlaufen.
Doch angesichts des derzeitigen Ausmaßes der Gewalt, die diese Kultur auf Mensch und Natur ausübt, ist eine Reduzierung der Bevölkerung und des Konsums ohne Gewalt und Entbehrung nicht vorstellbar, und zwar nicht, weil diese Reduzierung selbst zwangsläufig gewaltsam vonstattengehen muss, sondern weil Gewalt und Entbehrung zum Normalzustand unserer Kultur geworden sind.
Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, Bevölkerung und Konsum zu reduzieren.
Sie wären zwar immer noch gewaltsam, bestünden aber gerade darin, das derzeitige Ausmaß der Gewalt deren Ursache und Notwendigkeit in der (oft erzwungenen) Umverteilung der Ressourcen von Arm zu Reich liegt -und damit natürlich auch die derzeitige Gewalt gegen die Natur zu verringern.
Einzeln und kollektiv können wir es vielleicht schaffen, Ausmaß und Charakter der Gewalt, die im Verlauf dieses möglicherweise langfristigen Übergangs auftreten wird, zu verringern bzw. zu entschärfen. Vielleicht aber auch nicht.
Doch so viel ist sicher: Wenn wir die Sache nicht aktiv angehen, wenn wir nicht über unsere prekäre Situation sprechen und uns nicht fragen was wir dagegen tun können - werden die Entbehrungen mit ziemlicher Sicherheit weit schlimmer sein.

PRÄMISSE ZEHN:
Die Kultur als Ganzes und die meisten ihrer Vertreter sind geisteskrank.
Die Kultur ist von einem Todestrieb besessen, einem Zwang zur Zerstörung des Lebens.

PRÄMISSE ELF:
Diese Kultur, die Zivilisation ist schon immer eine Besatzungskultur gewesen.

PRÄMISSE ZWÖLF:
Es gibt keine reichen und keine armen Menschen auf der Welt. Es gibt nur Menschen.
Die Reichen haben vielleicht einen Haufen buntes Papier und viele tun so, als wäre das etwas wert, manchmal ist ihr angeblicher Reichtum sogar noch abstrakter mit Zahlen auf Festplatten von Banken, während die Armen das vielleicht nicht haben.
Diese »Reichen« behaupten, Land zu besitzen, und den »Armen« wird oft das Recht verweigert, dasselbe zu behaupten.
Eine Hauptaufgabe der Polizei besteht darin, die Wahnvorstellungen derer durchzusetzen, die einen Haufen bunter Papierschnipsel haben. Diejenigen ohne bunte Papierschnipsel, schlucken diese Wahnvorstellungen im Allgemeinen fast genauso schnell und vollständig, wie diejenigen mit bunten Papierschnipseln. In der Realität zeitigen diese Wahnvorstellungen extreme Folgen.

PRÄMISSE DREIZEHN:
Die Herrschenden regieren durch Zwang, und je eher wir uns von der Illusion freimachen, dies sei nicht der Fall, desto eher können wir zumindest anfangen, vernünftige Entscheidungen zu treffen, ob, wann und wie wir Widerstand leisten.

PRÄMISSE VIERZEHN:
Von Geburt an, wahrscheinlich schon von der Zeugung an, aber ich weiß nicht genau, wie ich das beweisen könnte, werden wir einzeln und kollektiv sozialisiert, das Leben zu hassen, die Natur zu hassen, das Ungezähmte zu hassen, wilde Tiere zu hassen, Frauen zu hassen, Kinder zu hassen, unseren Körper zu hassen, unsere Gefühle zu hassen und zu fürchten, uns selbst zu hassen. Würden wir die Welt nicht hassen, könnten wir unmöglich zulassen, dass sie vor unseren Augen zerstört wird. Würden wir uns selbst nicht hassen, könnten wir unmöglich zulassen, dass unser Zuhause und unser Körper vergiftet wird.

PRÄMISSE FÜNFZEHN:
Liebe impliziert nicht notwendigerweise auch Pazifismus.

PRÄMISSE SECHZEHN:
Die materielle Welt ist die Hauptsache.
Das bedeutet weder, dass der Geist nicht existiert, noch dass es außer der materiellen Welt nichts anderes gibt.
Es bedeutet, dass Geist und Körper miteinander verbunden sind, es bedeutet, dass reales Tun reale Folgen hat.
Es bedeutet, dass wir uns nicht darauf verlassen können, dass Jesus, der Nikolaus, die Große Mutter oder gar der Osterhase uns aus diesem Schlamassel herausholen.
Es bedeutet, dass dieser Schlamassel wirklich ein Schlamassel ist und nicht nur ein Stirnrunzeln Gottes.
Es bedeutet, dass wir selbst uns diesem Schlamassel stellen müssen. Es bedeutet, dass es um die Erde geht, solange wir hier auf Erden sind egal ob wir nach unserem Tod irgendwo anders landen oder nicht, und egal ob wir dazu verdammt oder dazu auserkoren sind, hier zu leben. Die Erde ist die Hauptsache.
Sie ist unser Zuhause.
Die materielle Welt ist alles.
Es ist dumm zu glauben oder so zu handeln oder zu leben, als wäre diese Welt nicht wirklich und nicht die Hauptsache.
Es ist dumm und erbärmlich, so zu tun, als fände dieses Leben nicht in der Wirklichkeit statt.

PRÄMISSE SIEBZEHN:
Es ist ein Fehler (oder eher eine Verleugnung), unsere Entscheidungen davon abhängig zu machen, ob die daraus erwachsenden Handlungen die Masse der Amerikaner oder die Menschen, die sich aus allem heraushalten wollen, in Angst versetzen oder nicht.

PRÄMISSE ACHTZEHN:
Unser derzeitiges Selbstverständnis ist ebenso wenig nachhaltig wie unsere derzeitige Nutzung von Energie oder Technologie.

PRÄMISSE NEUNZEHN:
Das Problem der Kultur liegt vor allem darin, dass wir glauben, es sei gerechtfertigt, die Natur zu beherrschen und zu misshandeln.

PRÄMISSE ZWANZIG:
Nicht das Wohlergehen der Gemeinschaft, nicht moralische Grundsätze, nicht Ethik, nicht Gerechtigkeit, nicht das Leben selbst sind in dieser Kultur der Motor sozialer Entscheidungen, sondern wirtschaftliche Erwägungen.
Modifikation der Prämisse zwanzig: Soziale Entscheidungen werden überwiegend (und oft ausschließlich) danach getroffen, ob diese Entscheidungen den monetären Reichtum der Entscheider und ihrer Herren vermehren.
Zweite Modifikation der Prämisse zwanzig: Soziale Entscheidungen werden überwiegend (und oft ausschließlich) danach getroffen, ob diese Entscheidungen die Macht der Entscheider und ihrer Herren vermehren.
Dritte Modifikation der Prämisse zwanzig: Soziale Entscheidungen basieren überwiegend (und oft ausschließlich) auf dem fast völlig unhinterfragten Glauben, die Entscheider und ihre Herren hätten das Recht, ihre Macht und/oder ihren finanziellen Reichtum auf Kosten derer zu vermehren, die unter ihnen stehen.
Vierte Modifikation der Prämisse zwanzig: Dringt man bis ins Herz der Sache vor, wenn es da überhaupt noch ein Herz gibt, dann stellt man fest, dass soziale Entscheidungen im Wesentlichen danach getroffen werden, wie gut sie sich eignen, die freie Natur zu beherrschen oder zu zerstören.
 
#DGR #Deepgreenresistance #resistance #Widerstand #Zivilisation #Kultur #Natur

Vorsicht - sehr lang.

Ein paar Gedanken zur globalen Situation und deren Ursachen.
Quelle: Endgame von Derrick Jensen

PRÄMISSE EINS:
Zivilisation ist nicht nachhaltig und kann es niemals sein.
Dies gilt insbesondere für die industrielle Zivilisation.

PRÄMISSE ZWEI:
Es kommt selten vor, dass traditionelle Gemeinwesen die Ressourcen, auf denen ihre Gemeinschaften beruhen, freiwillig aufgeben oder verkaufen.
Sie lassen auch nicht aus freien Stücken zu, dass ihrer Landbasis Schaden zugefügt wird, um andere Ressourcen wie Gold, Öl und so weiter aus ihr herauszuholen.
Daraus folgt, dass diejenigen, die sich der Ressourcen bemächtigen wollen, alles unternehmen werden, was in ihrer Macht steht, um diese traditionellen Gemeinwesen zu zerstören.

PRÄMISSE DREI:
Unsere Lebensweise, die industrielle Zivilisation, erfordert für ihren Erhalt permanente und allumfassende Gewalt.
Ohne Gewalt würde sie sehr schnell zusammenbrechen.

PRÄMISSE VIER:
Die Zivilisation beruht auf einer klar definierten und weithin akzeptierten, häufig jedoch nicht zum Ausdruck gebrachten Hierarchie.
Die in dieser Hierarchie von oben nach unten ausgeübte Gewalt bleibt fast immer unsichtbar und also unbemerkt. Wird sie indes bemerkt, dann wird sie in vollem Umfang rationalisiert.
Es ist undenkbar, dass Gewalt in dieser Hierarchie von unten nach oben ausgeübt wird. Wenn das trotzdem vorkommt, betrachtet man sie mit Bestürzung und Entsetzen und macht die Opfer zum Fetisch.

PRÄMISSE FÜNF:
Das Eigentum derjenigen, die in der Hierarchie oben stehen, ist wertvoller als das Leben derer, die unter ihnen stehen.
Es wird gebilligt, dass die Herrschenden ihr Privateigentum vermehren, im Klartext: Geld machen, indem sie das Leben der Beherrschten ruinieren oder sie sogar töten. Das nennt man Produktion. Wenn aber die Beherrschten dem Eigentum der Herrschenden Schaden zufügen, dann dürfen die Herrscher die Beherrschten töten oder ihnen auf andere Weise das Leben ruinieren. Das nennt man dann Gerechtigkeit.

PRÄMISSE SECHS:
Die Zivilisation ist unumkehrbar. Diese Kultur wird sich nicht freiwillig zu einer vernünftigen und nachhaltigen Lebensweise bekehren. Wenn wir ihr kein Ende setzen, wird die Zivilisation weiterhin die große Mehrheit der Menschen in die Verelendung treiben und die Erde ausplündem, bis sie (die Zivilisation und wahrscheinlich auch die Erde) zusammenbricht.
Unter den Auswirkungen dieses Raubbaus werden Menschen und nichtmenschliche Lebewesen sehr lange Zeit zu leiden haben.

PRÄMISSE SIEBEN:
Je länger es dauert, bis die Zivilisation zusammenbricht bzw. je länger es dauert, bis wir sie selbst zu Fall bringen, desto chaotischer wird der Zusammenbruch verlaufen und desto schlimmer wird es allen ergehen, die ihn erleben und die danach kommen.

PRÄMISSE ACHT:
Die Bedürfnisse der Natur sind wichtiger als die Bedürfnisse des Wirtschaftssystems.
Anders formuliert: Jedes wirtschaftliche oder gesellschaftliche System, von dem die natürlichen Gemeinschaften, auf denen es basiert, nicht profitieren, ist nicht nachhaltig und daher unmoralisch und dumm.
Nachhaltigkeit, Moral und Intelligenz (und ebenso die Gerechtigkeit) verlangen die Demontage jedes derartigen wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Systems, allermindestens jedoch müssen wir verhindern, dass es unsere Landbasis schädigt.

PRÄMISSE NEUN:
Ganz bestimmt wird es eines Tages weitaus weniger Menschen als heute geben, doch gibt es viele Möglichkeiten, wie dieser Bevölkerungsrückgang zustande kommen kann (oder wie er herbeigeführt werden kann, je nachdem, wie aktiv oder passiv wir diesen Wandel angehen wollen). Einige dieser Möglichkeiten werden extrem gewaltsam und entbehrungsreich sein:
Eine atomare Katastrophe zum Beispiel würde auf schreckliche Weise sowohl die Bevölkerung als auch den Konsum reduzieren.
Dasselbe gilt für den Fall, dass wir weiterhin die Ressourcen so ausbeuten wie heute und dass dies eines Tages zum Zusammenbruch führt.
Andere Möglichkeiten könnten weniger gewaltsam verlaufen.
Doch angesichts des derzeitigen Ausmaßes der Gewalt, die diese Kultur auf Mensch und Natur ausübt, ist eine Reduzierung der Bevölkerung und des Konsums ohne Gewalt und Entbehrung nicht vorstellbar, und zwar nicht, weil diese Reduzierung selbst zwangsläufig gewaltsam vonstattengehen muss, sondern weil Gewalt und Entbehrung zum Normalzustand unserer Kultur geworden sind.
Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, Bevölkerung und Konsum zu reduzieren.
Sie wären zwar immer noch gewaltsam, bestünden aber gerade darin, das derzeitige Ausmaß der Gewalt deren Ursache und Notwendigkeit in der (oft erzwungenen) Umverteilung der Ressourcen von Arm zu Reich liegt -und damit natürlich auch die derzeitige Gewalt gegen die Natur zu verringern.
Einzeln und kollektiv können wir es vielleicht schaffen, Ausmaß und Charakter der Gewalt, die im Verlauf dieses möglicherweise langfristigen Übergangs auftreten wird, zu verringern bzw. zu entschärfen. Vielleicht aber auch nicht.
Doch so viel ist sicher: Wenn wir die Sache nicht aktiv angehen, wenn wir nicht über unsere prekäre Situation sprechen und uns nicht fragen was wir dagegen tun können - werden die Entbehrungen mit ziemlicher Sicherheit weit schlimmer sein.

PRÄMISSE ZEHN:
Die Kultur als Ganzes und die meisten ihrer Vertreter sind geisteskrank.
Die Kultur ist von einem Todestrieb besessen, einem Zwang zur Zerstörung des Lebens.

PRÄMISSE ELF:
Diese Kultur, die Zivilisation ist schon immer eine Besatzungskultur gewesen.

PRÄMISSE ZWÖLF:
Es gibt keine reichen und keine armen Menschen auf der Welt. Es gibt nur Menschen.
Die Reichen haben vielleicht einen Haufen buntes Papier und viele tun so, als wäre das etwas wert, manchmal ist ihr angeblicher Reichtum sogar noch abstrakter mit Zahlen auf Festplatten von Banken, während die Armen das vielleicht nicht haben.
Diese »Reichen« behaupten, Land zu besitzen, und den »Armen« wird oft das Recht verweigert, dasselbe zu behaupten.
Eine Hauptaufgabe der Polizei besteht darin, die Wahnvorstellungen derer durchzusetzen, die einen Haufen bunter Papierschnipsel haben. Diejenigen ohne bunte Papierschnipsel, schlucken diese Wahnvorstellungen im Allgemeinen fast genauso schnell und vollständig, wie diejenigen mit bunten Papierschnipseln. In der Realität zeitigen diese Wahnvorstellungen extreme Folgen.

PRÄMISSE DREIZEHN:
Die Herrschenden regieren durch Zwang, und je eher wir uns von der Illusion freimachen, dies sei nicht der Fall, desto eher können wir zumindest anfangen, vernünftige Entscheidungen zu treffen, ob, wann und wie wir Widerstand leisten.

PRÄMISSE VIERZEHN:
Von Geburt an, wahrscheinlich schon von der Zeugung an, aber ich weiß nicht genau, wie ich das beweisen könnte, werden wir einzeln und kollektiv sozialisiert, das Leben zu hassen, die Natur zu hassen, das Ungezähmte zu hassen, wilde Tiere zu hassen, Frauen zu hassen, Kinder zu hassen, unseren Körper zu hassen, unsere Gefühle zu hassen und zu fürchten, uns selbst zu hassen. Würden wir die Welt nicht hassen, könnten wir unmöglich zulassen, dass sie vor unseren Augen zerstört wird. Würden wir uns selbst nicht hassen, könnten wir unmöglich zulassen, dass unser Zuhause und unser Körper vergiftet wird.

PRÄMISSE FÜNFZEHN:
Liebe impliziert nicht notwendigerweise auch Pazifismus.

PRÄMISSE SECHZEHN:
Die materielle Welt ist die Hauptsache.
Das bedeutet weder, dass der Geist nicht existiert, noch dass es außer der materiellen Welt nichts anderes gibt.
Es bedeutet, dass Geist und Körper miteinander verbunden sind, es bedeutet, dass reales Tun reale Folgen hat.
Es bedeutet, dass wir uns nicht darauf verlassen können, dass Jesus, der Nikolaus, die Große Mutter oder gar der Osterhase uns aus diesem Schlamassel herausholen.
Es bedeutet, dass dieser Schlamassel wirklich ein Schlamassel ist und nicht nur ein Stirnrunzeln Gottes.
Es bedeutet, dass wir selbst uns diesem Schlamassel stellen müssen. Es bedeutet, dass es um die Erde geht, solange wir hier auf Erden sind egal ob wir nach unserem Tod irgendwo anders landen oder nicht, und egal ob wir dazu verdammt oder dazu auserkoren sind, hier zu leben. Die Erde ist die Hauptsache.
Sie ist unser Zuhause.
Die materielle Welt ist alles.
Es ist dumm zu glauben oder so zu handeln oder zu leben, als wäre diese Welt nicht wirklich und nicht die Hauptsache.
Es ist dumm und erbärmlich, so zu tun, als fände dieses Leben nicht in der Wirklichkeit statt.

PRÄMISSE SIEBZEHN:
Es ist ein Fehler (oder eher eine Verleugnung), unsere Entscheidungen davon abhängig zu machen, ob die daraus erwachsenden Handlungen die Masse der Amerikaner oder die Menschen, die sich aus allem heraushalten wollen, in Angst versetzen oder nicht.

PRÄMISSE ACHTZEHN:
Unser derzeitiges Selbstverständnis ist ebenso wenig nachhaltig wie unsere derzeitige Nutzung von Energie oder Technologie.

PRÄMISSE NEUNZEHN:
Das Problem der Kultur liegt vor allem darin, dass wir glauben, es sei gerechtfertigt, die Natur zu beherrschen und zu misshandeln.

PRÄMISSE ZWANZIG:
Nicht das Wohlergehen der Gemeinschaft, nicht moralische Grundsätze, nicht Ethik, nicht Gerechtigkeit, nicht das Leben selbst sind in dieser Kultur der Motor sozialer Entscheidungen, sondern wirtschaftliche Erwägungen.
Modifikation der Prämisse zwanzig: Soziale Entscheidungen werden überwiegend (und oft ausschließlich) danach getroffen, ob diese Entscheidungen den monetären Reichtum der Entscheider und ihrer Herren vermehren.
Zweite Modifikation der Prämisse zwanzig: Soziale Entscheidungen werden überwiegend (und oft ausschließlich) danach getroffen, ob diese Entscheidungen die Macht der Entscheider und ihrer Herren vermehren.
Dritte Modifikation der Prämisse zwanzig: Soziale Entscheidungen basieren überwiegend (und oft ausschließlich) auf dem fast völlig unhinterfragten Glauben, die Entscheider und ihre Herren hätten das Recht, ihre Macht und/oder ihren finanziellen Reichtum auf Kosten derer zu vermehren, die unter ihnen stehen.
Vierte Modifikation der Prämisse zwanzig: Dringt man bis ins Herz der Sache vor, wenn es da überhaupt noch ein Herz gibt, dann stellt man fest, dass soziale Entscheidungen im Wesentlichen danach getroffen werden, wie gut sie sich eignen, die freie Natur zu beherrschen oder zu zerstören.
 

Nackte Zahlen


Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi: „Welchen Maßstab man auch nimmt, diese Zahlen sind nicht zu akzeptieren. Und aus ihnen spricht lauter als jemals zuvor die Notwendigkeit zur Solidarität und zu gemeinsamen Zielen bei der Prävention und Lösung von Krisen..."

Link zum Beitrag von Robert Manoutschehri:
https://neue-debatte.com/2019/06/21/krieg-und-vertreibung-mehr-als-70-millionen-menschen-auf-der-flucht/
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#NeueDebatte #Flucht #Vertreibung #Krieg #Refugees #Solidarität #Frieden #Gesellschaft #Zivilisation
Krieg und Vertreibung: Mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht
 
Bild/Foto

Was ein toller Kongress 👍 Über 200 Interessierte. Prof. #Schellnhuber: „Natürlich müssen wir in Panik geraten. Wir stehen an Schwelle zur Vernichtung der #Zivilisation. #Kohleausstieg ist noch Spaziergang im Park. Hoffnung machen junge Aktive von #fridaysforfuture und 25%ige Wachstumsraten beim #PV Ausbau.
 

Von hier in die Zukunft


"Wir können nur eins tun: In der Betrachtung aller Äußerungen unserer Zeit so weit und so tief vorzustoßen, daß uns die dämonischen und zerstörenden Aspekte nicht mehr bannen, so daß wir nicht nur sie sehen, sondern hinter und unter ihnen die unermeßlich starken Keimlinge des Neuen wahrnehmen, für das die einstürzende Welt den Humus liefert." (Jean Gebser, Philosoph)

Link zum Beitrag von Franz Jakob: https://neue-debatte.com/2019/04/18/sanierungsfall-megamaschine-die-vernetzung-der-entschlossenen/
#Gesellschaft #Bildung #Wandel #Ethik #Ökologie #Transformation #Wirtschaft #Mensch #Dasein #Zivilisation #Vernetzung #Aktion #Konversation #Beziehung #Vertrauen #Innovation #Kooperation
Sanierungsfall Megamaschine: Die Vernetzung der Entschlossenen
 

Feuer


"(...) Notre-Dame de Paris ist ein Fanal; im wahren Sinne des Wortes. Es ruft geradezu dazu auf, in eine heftige, aktive Auseinandersetzung darüber zu gehen, was die tatsächlichen kulturellen Errungenschaften der europäischen Zivilisationen anbetrifft. [...]"

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann: https://neue-debatte.com/2019/04/18/der-brand-von-notre-dame-als-fanal/
#Gesellschaft #Europa #Frankreich #Identität #Zivilisation #Bildung
Der Brand von Notre-Dame als Fanal
 
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