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Items tagged with: Vorratsdatenspeicherung


 

 
Was meinen #Innenpolitiker, wenn sie „Sicherheit" sagen?
Meistens meinen sie eigentlich: Überwachung und Repression. Ob #Polizeigesetze, #Videoüberwachung, #Vorratsdatenspeicherung oder #Staatstrojaner – ständig wird versucht uns #Repression und #Überwachung als #Sicherheit zu verkaufen. Und jedes Mal denken wir: „Entschuldigung, das ist jetzt aber eine blöde Idee – hier geht es nicht um Sicherheit!" Wir würden (aus Sicherheitsgründen!) lieber weiter in einem demokratischen Rechtsstaat leben. Wir sagen: Schluss mit dem Sicherheitstheater!

Wir wollen, dass mehr Leute verstehen, dass nicht überall Sicherheit drin ist, wo Sicherheit drauf steht. Deshalb haben wir Argumente zusammengestellt, die Du gern an alle Menschen weitergeben kannst:
https://digitalcourage.de/sicherheitstheater

Außerdem haben wir ein Spiel vorbereitet ... #AusSicherheitsgründen laden wir Dich ein mitzuspielen! Hier lesen wie es geht:
https://digitalcourage.de/sicherheitstheater/mitmach-spiel

 
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Europol möchte neue VDS mit "allen Daten"


Ist denn schon Weihnachten?

Das könnte man meinen, wenn man sich die Wunschliste anschaut, die Europol dem EU-Ministerrat vorgelegt hat. 487 Datenkategorien umfasst eine Matrix verschiedenster Daten, die man in einer künftigen Vorratsdatenspeicherung (VDS) enthalten sehen möchte.

Wir haben uns diese Liste einmal angesehen und müssen feststellen, eine solche VDS wird durch das nebenstehende Bild nicht mehr beschrieben. Es wäre die vollkommene und umfassende Überwachung jedes Menschen in der EU.
Wie kann man auf 487 Datenkategorien kommen?

Die Wünsche von Europol gehen weit über eine normale Telefonüberwachung mit den Nummern der Beteiligten und den Zeiten der Verbindung hinaus. Hier einige Beispiele aus der Datenliste, wahrscheinlich haben wir die exotischsten selbst noch nicht entdeckt.
  • sämtliche Messengerverbindungen über WhatsApp u.a. sollen nun von den Providern gespeichert werden,
  • jeweilige GSM und GPS Location für Bewegungsprofile,
  • URL, also Webadressen inklusive aller übertragener URL-Shortener,
  • Adressen der verwendeten Mail-Hubs,
  • Adressen der Cloud- und Content Storage Networks,
  • Live data forensics and Log file forensic analysis (ob die Provider sich gern in ihre Algorithmen schauen lassen?),
  • Details for payment (ob die Provider sich gern in ihre Abrechnung schauen lassen?),
  • Abrechnungsadresse und andere Stammdaten (bisher Bestandsdaten),
  • Time of the payment, Location of the payment, Amount of the payment, in currency specified, Currency of payment, credit card, top-up voucher,
  • List of all local message stores that received a copy of the message (sicher ist sicher, falls mal was verloren geht ;-),
  • "General personal information" erneut in der Gruppe "MultimediaSubscriber parameters" (sind das die Empfänger von Internet-TV?),
    ...
Die Liste enthält beliebig viele weitere schwer erklärbare Abkürzungen, hinter denen sich alles mögliche verbergen kann, eine technische Expertise wird da nötig sein. Interessanter ist dann ein Kapitel im letzten Fünftel der Liste mit der Überschrift "Strictly Necessary". Es gibt also auch bei Europol die Einsicht, dass man sich alles wünschen kann, aber nicht alles bekommt. Allerdings wurde 2018 beim Erstellen der Liste in Workshops mit Spezialermittlern und Forensik-Experten unter damaliger österreichischer Präsidentschaft des EU-Rates als Resümee des Arbeitstreffen festgestellt, dass diese riesige Liste prinzipiell nicht mehr reduziert werden könne. (Das war November 2018, also wirklich vor Weihnachten. ;-)

Inzwischen gibt man zu, dass man z.B. auf Informationen zur Länge der genutzten Antennen, zur Verbindungsqualität oder zur Zahl der Klingeltöne von Nutzern verzichten wolle. Und das, obwohl mehrere Forensiker bestätigt hätten, dass gewisse Banden der organisierten Kriminalität Klingeltöne als Morsezeichen für die Kommunikation nutzten.

Natürlich gehen die Autoren auch auf das "Problem" der Urteile des EuGH zur VDS ein und kommen zu dem Schluss, dass ihre Liste ja nur einen Teil der vorhandenen Kommunikationsdaten umfasst und damit der Formulierung des Gerichts, dass keine "allgemeine und unterschiedslose Vorratsdatenspeicherung" erlaubt sei, entsprechen würde.

Sie unterschlagen dabei den entscheidenden Satz, dass eine "anlasslose Speicherung der Daten aller Menschen" gegen unsere Grundrechte verstößt.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Klingeltoene-und-WhatsApp-EU-Staaten-fuer-maximale-Vorratsdatenspeicherung-4498291.html
und die Datenliste https://digitalcourage.de/sites/default/files/2019-05/WK%2003005%2018.pdf
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6987-20190820-europol-moechte-neue-vds-mit-allen-daten.htm

#Grundrechte #Menschenrechte #EuGH #VDS #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #sozialeNetzwerke #Messenger

 
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Europol möchte neue VDS mit "allen Daten"


Ist denn schon Weihnachten?

Das könnte man meinen, wenn man sich die Wunschliste anschaut, die Europol dem EU-Ministerrat vorgelegt hat. 487 Datenkategorien umfasst eine Matrix verschiedenster Daten, die man in einer künftigen Vorratsdatenspeicherung (VDS) enthalten sehen möchte.

Wir haben uns diese Liste einmal angesehen und müssen feststellen, eine solche VDS wird durch das nebenstehende Bild nicht mehr beschrieben. Es wäre die vollkommene und umfassende Überwachung jedes Menschen in der EU.
Wie kann man auf 487 Datenkategorien kommen?

Die Wünsche von Europol gehen weit über eine normale Telefonüberwachung mit den Nummern der Beteiligten und den Zeiten der Verbindung hinaus. Hier einige Beispiele aus der Datenliste, wahrscheinlich haben wir die exotischsten selbst noch nicht entdeckt.
  • sämtliche Messengerverbindungen über WhatsApp u.a. sollen nun von den Providern gespeichert werden,
  • jeweilige GSM und GPS Location für Bewegungsprofile,
  • URL, also Webadressen inklusive aller übertragener URL-Shortener,
  • Adressen der verwendeten Mail-Hubs,
  • Adressen der Cloud- und Content Storage Networks,
  • Live data forensics and Log file forensic analysis (ob die Provider sich gern in ihre Algorithmen schauen lassen?),
  • Details for payment (ob die Provider sich gern in ihre Abrechnung schauen lassen?),
  • Abrechnungsadresse und andere Stammdaten (bisher Bestandsdaten),
  • Time of the payment, Location of the payment, Amount of the payment, in currency specified, Currency of payment, credit card, top-up voucher,
  • List of all local message stores that received a copy of the message (sicher ist sicher, falls mal was verloren geht ;-),
  • "General personal information" erneut in der Gruppe "MultimediaSubscriber parameters" (sind das die Empfänger von Internet-TV?),
    ...
Die Liste enthält beliebig viele weitere schwer erklärbare Abkürzungen, hinter denen sich alles mögliche verbergen kann, eine technische Expertise wird da nötig sein. Interessanter ist dann ein Kapitel im letzten Fünftel der Liste mit der Überschrift "Strictly Necessary". Es gibt also auch bei Europol die Einsicht, dass man sich alles wünschen kann, aber nicht alles bekommt. Allerdings wurde 2018 beim Erstellen der Liste in Workshops mit Spezialermittlern und Forensik-Experten unter damaliger österreichischer Präsidentschaft des EU-Rates als Resümee des Arbeitstreffen festgestellt, dass diese riesige Liste prinzipiell nicht mehr reduziert werden könne. (Das war November 2018, also wirklich vor Weihnachten. ;-)

Inzwischen gibt man zu, dass man z.B. auf Informationen zur Länge der genutzten Antennen, zur Verbindungsqualität oder zur Zahl der Klingeltöne von Nutzern verzichten wolle. Und das, obwohl mehrere Forensiker bestätigt hätten, dass gewisse Banden der organisierten Kriminalität Klingeltöne als Morsezeichen für die Kommunikation nutzten.

Natürlich gehen die Autoren auch auf das "Problem" der Urteile des EuGH zur VDS ein und kommen zu dem Schluss, dass ihre Liste ja nur einen Teil der vorhandenen Kommunikationsdaten umfasst und damit der Formulierung des Gerichts, dass keine "allgemeine und unterschiedslose Vorratsdatenspeicherung" erlaubt sei, entsprechen würde.

Sie unterschlagen dabei den entscheidenden Satz, dass eine "anlasslose Speicherung der Daten aller Menschen" gegen unsere Grundrechte verstößt.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Klingeltoene-und-WhatsApp-EU-Staaten-fuer-maximale-Vorratsdatenspeicherung-4498291.html
und die Datenliste https://digitalcourage.de/sites/default/files/2019-05/WK%2003005%2018.pdf
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6987-20190820-europol-moechte-neue-vds-mit-allen-daten.htm

#Grundrechte #Menschenrechte #EuGH #VDS #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #sozialeNetzwerke #Messenger

 
#Vorratsdatenspeicherung die Xte.

Nun werden auch meine Klingeltöne gespeichert 🙄

Diese und knapp weitere 500 Daten sollen gespeichert werden. Und das sei schon die reduzierte Liste. Daher sei auch nicht beabsichtigt, noch Daten zu streichen.

https://digitalcourage.de/blog/2019/eu-vorratsdatenspeicherung-diese-daten-sollen-gespeichert-werden

#digitalcourage
#eu

 
#PIRATEN-Rundschau 11.08.2019
Nachdem das Landgericht nicht entscheiden wollte, ziehen wir vor das Landesverfassungsgericht.
"#Vorratsdatenspeicherung aller Autofahrten in #Brandenburg - #Piratenpartei erhebt Verfassungsbeschwerde!"
Vorratsspeicherung aller Autofahrten in Brandenburg: Piratenpartei erhebt Verfassungsbeschwerde

 
Pressemitteilung der #PIRATEN 06.08.2019
Die #PIRATENPARTEI erhebt Verfassungsbeschwerde gegen die #Vorratsdatenspeicherung aller Autofahrten in #Brandenburg!
piratenpartei.de/2019/08/06/vor… von @echo_pbreyer.
#VDS #Datenschutz #Überwachung
Vorratsspeicherung aller Autofahrten in Brandenburg: Piratenpartei erhebt Verfassungsbeschwerde

 
Pressemitteilung der #PIRATEN 06.08.2019
Die #PIRATENPARTEI erhebt Verfassungsbeschwerde gegen die #Vorratsdatenspeicherung aller Autofahrten in #Brandenburg!
piratenpartei.de/2019/08/06/vor… von @echo_pbreyer.
#VDS #Datenschutz #Überwachung
Vorratsspeicherung aller Autofahrten in Brandenburg: Piratenpartei erhebt Verfassungsbeschwerde

 
Empfehlung eines Artikels auf heise.de #Vorratsdatenspeicherung: Zivilgesellschaft sieht neue EU-Kommissionspräsidentin am Zug | heise online

https://heise.de/-4478085

#eu #überwachung #Politik
Tags: #dandelíon

via dandelion* client (Source)

 
Empfehlung eines Artikels auf heise.de #Vorratsdatenspeicherung: Zivilgesellschaft sieht neue EU-Kommissionspräsidentin am Zug | heise online

https://heise.de/-4478085

#eu #überwachung #Politik
Tags: #dandelíon

via dandelion* client (Source)

 
Pressemitteilung der #PIRATEN 24.07.2019
Nachricht aus #Brüssel:
Die Überlegungen der #EU zur Wiedereinführung einer #VDS stösst auf Kritik.
Ein Kommentar dazu von unserem MdEP @echo_pbreyer:
"Nie wieder #Vorratsdatenspeicherung!"
👉piratenpartei.de/2019/07/24/nie…

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Nie wieder Vorratsdatenspeicherung!

 
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Alexa löscht fast nie


Probleme mit Amazon und der intelligenten Assistentin Alexa

Senator Chris Coons aus Delaware hatte in einem Brief von Amazon Aufklärung darüber verlangt, welche Aufzeichnungen von Gespräche mit Alexa aufbewahrt werden und wie lange. 2 Tage vor Ablauf der Frist am 30. Juni hat Amazon geantwortet.

Der Senator hatte den Brief geschrieben nach einem Bericht von CNET, dass Amazon Transkripte von Interaktionen mit Alexa aufbewahrte, selbst nachdem die Leute die Sprachaufnahmen gelöscht hatten. Der Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit, Brian Huseman, bestätigte, dass noch Aufzeichnungen von einigen Gesprächen mit Alexa von Amazon nicht gelöscht werden, selbst wenn die Leute ihre Aufzeichnungen löschen.

Außerdem bestätigte Amazon, dass Alexa-Anfragen, die eine Transaktion beinhalten, wie z.B.
  • die Bestellung einer Pizza oder
  • das Anmelden einer Mitfahrgelegenheit,
wie jede Aufzeichnung einer Transaktion gespeichert werden. Das bedeutet, dass es eine Aufzeichnung von fast jedem Kauf gibt, den man bei Amazon's Alexa durchführt. Andere Anfragen, einschließlich der Einstellung von Erinnerungen und Alarmen, würden ebenfalls gespeichert bleiben, bemerkte Huseman und sagte, dass dies ein Feature sei, das Kunden wollten.

Die Gruppen der Datenschützer stellten dazu besorgt fest, dass Alexa's "Remember"-Funktion die gespeicherten Informationen nicht löschte, es sei denn, die Leute riefen den Amazon-Kundendienst an, um das gesamte Profil zu löschen. "Darüber hinaus ist noch unklar, inwieweit diese Daten an Dritte weitergegeben werden und wie diese Dritten diese Informationen verwenden und kontrollieren."

Amazon bestätigte, dass die Transkripte für das Training des Sprachassistenten und ihre Interpretation durch Alexa als sie diese Sprachbefehle hörte, auf Dauer gespeichert werden. Diese Transkripte sind nicht anonymisiert, denn wie Amazon erklärte sind sie dauerhaft mit dem Konto jedes Benutzers verknüpft.

Mehr dazu bei https://www.cnet.com/news/amazon-alexa-keeps-your-data-with-no-expiration-date-and-shares-it-too/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6953-20190721-alexa-loescht-fast-nie.htm

#Alexa #Amazon #Anfrage #mithören #löschen #Vergessen #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung

 
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Alexa löscht fast nie


Probleme mit Amazon und der intelligenten Assistentin Alexa

Senator Chris Coons aus Delaware hatte in einem Brief von Amazon Aufklärung darüber verlangt, welche Aufzeichnungen von Gespräche mit Alexa aufbewahrt werden und wie lange. 2 Tage vor Ablauf der Frist am 30. Juni hat Amazon geantwortet.

Der Senator hatte den Brief geschrieben nach einem Bericht von CNET, dass Amazon Transkripte von Interaktionen mit Alexa aufbewahrte, selbst nachdem die Leute die Sprachaufnahmen gelöscht hatten. Der Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit, Brian Huseman, bestätigte, dass noch Aufzeichnungen von einigen Gesprächen mit Alexa von Amazon nicht gelöscht werden, selbst wenn die Leute ihre Aufzeichnungen löschen.

Außerdem bestätigte Amazon, dass Alexa-Anfragen, die eine Transaktion beinhalten, wie z.B.
  • die Bestellung einer Pizza oder
  • das Anmelden einer Mitfahrgelegenheit,
wie jede Aufzeichnung einer Transaktion gespeichert werden. Das bedeutet, dass es eine Aufzeichnung von fast jedem Kauf gibt, den man bei Amazon's Alexa durchführt. Andere Anfragen, einschließlich der Einstellung von Erinnerungen und Alarmen, würden ebenfalls gespeichert bleiben, bemerkte Huseman und sagte, dass dies ein Feature sei, das Kunden wollten.

Die Gruppen der Datenschützer stellten dazu besorgt fest, dass Alexa's "Remember"-Funktion die gespeicherten Informationen nicht löschte, es sei denn, die Leute riefen den Amazon-Kundendienst an, um das gesamte Profil zu löschen. "Darüber hinaus ist noch unklar, inwieweit diese Daten an Dritte weitergegeben werden und wie diese Dritten diese Informationen verwenden und kontrollieren."

Amazon bestätigte, dass die Transkripte für das Training des Sprachassistenten und ihre Interpretation durch Alexa als sie diese Sprachbefehle hörte, auf Dauer gespeichert werden. Diese Transkripte sind nicht anonymisiert, denn wie Amazon erklärte sind sie dauerhaft mit dem Konto jedes Benutzers verknüpft.

Mehr dazu bei https://www.cnet.com/news/amazon-alexa-keeps-your-data-with-no-expiration-date-and-shares-it-too/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6953-20190721-alexa-loescht-fast-nie.htm

#Alexa #Amazon #Anfrage #mithören #löschen #Vergessen #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung

 
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Auch Taser können töten


48 Taser-Tote in den USA und 2 in Hessen

Immer wieder hat uns die Politik erklärt, dass Taser als nichtödliche Waffen nicht gefährlich sind. Nun kam durch Zufall heraus, dass in letzter Zeit 2 Menschen in Hessen den TaserEinsatz nicht überlebt haben. Durch Zufall, da Opfer von Taser-Einsätzen nicht gemeldet werden müssen.

2015 berichtete die Washington Post, dass in dem Jahr bereits 48 Personen in den USA durch Taser-Einsätze zu Tode kamen. 2018 war in Fulda ein 63jähriger Mann wenige Tage nach einen Taser-Einsatz im Krankenhaus gestorben. Ein LKA-Sprecher sagte, dass mit dem Tod des Mannes nicht zu rechnen gewesen sei und deshalb eine Information der Öffentlichkeit unterblieb.

Die Polizei ist gesetzlich nur zu einer Meldung verpflichtet, wenn durch Schusswaffengebrauch Menschen sterben, verletzt werden oder Sachschaden entsteht.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/features/Sind-Taser-doch-gefaehrlicher-als-von-Polizei-und-Politik-behauptet-4466914.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6950-20190718-auch-taser-koennen-toeten.htm

#Polizeigewalt #USA #Hessen #Taser #Tote #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Entry-ExitSystem #eBorder #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Whistleblowing

 
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Auch Taser können töten


48 Taser-Tote in den USA und 2 in Hessen

Immer wieder hat uns die Politik erklärt, dass Taser als nichtödliche Waffen nicht gefährlich sind. Nun kam durch Zufall heraus, dass in letzter Zeit 2 Menschen in Hessen den TaserEinsatz nicht überlebt haben. Durch Zufall, da Opfer von Taser-Einsätzen nicht gemeldet werden müssen.

2015 berichtete die Washington Post, dass in dem Jahr bereits 48 Personen in den USA durch Taser-Einsätze zu Tode kamen. 2018 war in Fulda ein 63jähriger Mann wenige Tage nach einen Taser-Einsatz im Krankenhaus gestorben. Ein LKA-Sprecher sagte, dass mit dem Tod des Mannes nicht zu rechnen gewesen sei und deshalb eine Information der Öffentlichkeit unterblieb.

Die Polizei ist gesetzlich nur zu einer Meldung verpflichtet, wenn durch Schusswaffengebrauch Menschen sterben, verletzt werden oder Sachschaden entsteht.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/features/Sind-Taser-doch-gefaehrlicher-als-von-Polizei-und-Politik-behauptet-4466914.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6950-20190718-auch-taser-koennen-toeten.htm

#Polizeigewalt #USA #Hessen #Taser #Tote #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Entry-ExitSystem #eBorder #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Whistleblowing

 
Skandal um #Vorratsdatenspeicherung: Falsche Vorratsdaten könnten in Dänemark zu über 10.000 falschen Verurteilungen wegen schwerer Straftaten geführt haben - davor warnen wir seit Jahren! https://www.fr.de/politik/vorratsdatenspeicherung-wurden-daenemark-unschuldige-wegen-falscher-telefondaten-verurteilt-12776492.html

Stoppt diese Verdächtigungsmaschine! #StopMassSurveillance

 
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Fehlurteile durch falsche VDS Daten befürchtet


7 Jahre wurden die Falschen verurteilt

Die Vorratsdatenspeicherung (VDS) ist ja keine "Spaßveranstaltung", mit den Daten wollten die Überwachungsfanatiker ja Straftäter finden. Dass das nicht funktionieren wird und die VDS ein untaugliches Mittel ist, haben wir schon vor 12 Jahren gesagt. Sie ist leicht zu umgehen und die Daten beweisen nur, dass irgendwer irgendeine Verbindung genutzt hat.

Das musste nun auch die dänische Polizei erkennen, denn sie hatte sich auf diese Daten verlassen und hat nun ein großes Problem. Das IT-System der Polizei hat fehlerhafte Daten erzeugt. Dadurch könnte es zu zahlreichen Fehlurteilen gekommen sein, so die Befürchtung. In der Summe geht um 10.700 Prozesse seit dem Jahr 2012, in denen Telekommunikationsdaten angefragt wurden. Es sind auch keine Lappalien, denn in Dänemark dürfen die Daten nur genutzt werden, wenn es sich um Ermittlungen handelt, in denen ein Strafmaß von mehr als sechs Jahren zu erwarten ist.

Was war nun "der Fehler"?

Kurz gesagt, war es die Zahlengläubigkeit, viel genauer lässt es sich nicht sagen, denn man findet beim genaueren Hinsehen Fehler an diversen Stellen. So sind Daten "falsch konvertiert" worden, oft hatten die Provider auch nur "ungenaue" oder "unvollständige" Daten geliefert.

Geht's noch? "Unvollständige" Daten sind grundsätzlich nicht zu verwenden, "ungenaue" Daten kann es binär, also im Computer nicht geben, das sind FALSCHE Daten. Wenn es über 7 Jahre nicht auffällt, dass die Daten "falsch konvertiert" werden, dann sollte man das ganze System wegwerfen! Das fordern wir seit 12 Jahren!

Eine dänische Tageszeitung meint, dass etwa in einem Drittel der Fälle fehlerhafte Daten vorgelegen haben könnten. Bereit im November 2018 sind in einem Polizeibezirk Fehler aufgefallen, aber es hat noch einige Zeit gedauert bis man das Problem anerkannt hat. Nun ist man dazu übergegangen auch die Datenbanken für DNA Daten und für Fingerabdrücke auf Fehler zu überprüfen.

Mehr dazu bei https://netzpolitik.org/2019/vorratsdatenspeicherung-in-daenemark-ein-it-fehler-koennte-zu-falschen-urteilen-gefuehrt-haben/
und unsere Artikel zu anderen False Positives https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=false&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6948-20190716-fehlurteile-durch-falsche-vds-daten-befuerchtet.htm

#Fingerabdrücke #DNA #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Bestandsdaten #Datenbanken #Gendaten #Geodaten #Gesundheitsdaten #FalsePositives #GB #Polizei #Fehlurteile

 
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Fehlurteile durch falsche VDS Daten befürchtet


7 Jahre wurden die Falschen verurteilt

Die Vorratsdatenspeicherung (VDS) ist ja keine "Spaßveranstaltung", mit den Daten wollten die Überwachungsfanatiker ja Straftäter finden. Dass das nicht funktionieren wird und die VDS ein untaugliches Mittel ist, haben wir schon vor 12 Jahren gesagt. Sie ist leicht zu umgehen und die Daten beweisen nur, dass irgendwer irgendeine Verbindung genutzt hat.

Das musste nun auch die dänische Polizei erkennen, denn sie hatte sich auf diese Daten verlassen und hat nun ein großes Problem. Das IT-System der Polizei hat fehlerhafte Daten erzeugt. Dadurch könnte es zu zahlreichen Fehlurteilen gekommen sein, so die Befürchtung. In der Summe geht um 10.700 Prozesse seit dem Jahr 2012, in denen Telekommunikationsdaten angefragt wurden. Es sind auch keine Lappalien, denn in Dänemark dürfen die Daten nur genutzt werden, wenn es sich um Ermittlungen handelt, in denen ein Strafmaß von mehr als sechs Jahren zu erwarten ist.

Was war nun "der Fehler"?

Kurz gesagt, war es die Zahlengläubigkeit, viel genauer lässt es sich nicht sagen, denn man findet beim genaueren Hinsehen Fehler an diversen Stellen. So sind Daten "falsch konvertiert" worden, oft hatten die Provider auch nur "ungenaue" oder "unvollständige" Daten geliefert.

Geht's noch? "Unvollständige" Daten sind grundsätzlich nicht zu verwenden, "ungenaue" Daten kann es binär, also im Computer nicht geben, das sind FALSCHE Daten. Wenn es über 7 Jahre nicht auffällt, dass die Daten "falsch konvertiert" werden, dann sollte man das ganze System wegwerfen! Das fordern wir seit 12 Jahren!

Eine dänische Tageszeitung meint, dass etwa in einem Drittel der Fälle fehlerhafte Daten vorgelegen haben könnten. Bereit im November 2018 sind in einem Polizeibezirk Fehler aufgefallen, aber es hat noch einige Zeit gedauert bis man das Problem anerkannt hat. Nun ist man dazu übergegangen auch die Datenbanken für DNA Daten und für Fingerabdrücke auf Fehler zu überprüfen.

Mehr dazu bei https://netzpolitik.org/2019/vorratsdatenspeicherung-in-daenemark-ein-it-fehler-koennte-zu-falschen-urteilen-gefuehrt-haben/
und unsere Artikel zu anderen False Positives https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=false&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6948-20190716-fehlurteile-durch-falsche-vds-daten-befuerchtet.htm

#Fingerabdrücke #DNA #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Bestandsdaten #Datenbanken #Gendaten #Geodaten #Gesundheitsdaten #FalsePositives #GB #Polizei #Fehlurteile

 
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Fehlurteile durch falsche VDS Daten befürchtet


7 Jahre wurden die Falschen verurteilt

Die Vorratsdatenspeicherung (VDS) ist ja keine "Spaßveranstaltung", mit den Daten wollten die Überwachungsfanatiker ja Straftäter finden. Dass das nicht funktionieren wird und die VDS ein untaugliches Mittel ist, haben wir schon vor 12 Jahren gesagt. Sie ist leicht zu umgehen und die Daten beweisen nur, dass irgendwer irgendeine Verbindung genutzt hat.

Das musste nun auch die dänische Polizei erkennen, denn sie hatte sich auf diese Daten verlassen und hat nun ein großes Problem. Das IT-System der Polizei hat fehlerhafte Daten erzeugt. Dadurch könnte es zu zahlreichen Fehlurteilen gekommen sein, so die Befürchtung. In der Summe geht um 10.700 Prozesse seit dem Jahr 2012, in denen Telekommunikationsdaten angefragt wurden. Es sind auch keine Lappalien, denn in Dänemark dürfen die Daten nur genutzt werden, wenn es sich um Ermittlungen handelt, in denen ein Strafmaß von mehr als sechs Jahren zu erwarten ist.

Was war nun "der Fehler"?

Kurz gesagt, war es die Zahlengläubigkeit, viel genauer lässt es sich nicht sagen, denn man findet beim genaueren Hinsehen Fehler an diversen Stellen. So sind Daten "falsch konvertiert" worden, oft hatten die Provider auch nur "ungenaue" oder "unvollständige" Daten geliefert.

Geht's noch? "Unvollständige" Daten sind grundsätzlich nicht zu verwenden, "ungenaue" Daten kann es binär, also im Computer nicht geben, das sind FALSCHE Daten. Wenn es über 7 Jahre nicht auffällt, dass die Daten "falsch konvertiert" werden, dann sollte man das ganze System wegwerfen! Das fordern wir seit 12 Jahren!

Eine dänische Tageszeitung meint, dass etwa in einem Drittel der Fälle fehlerhafte Daten vorgelegen haben könnten. Bereit im November 2018 sind in einem Polizeibezirk Fehler aufgefallen, aber es hat noch einige Zeit gedauert bis man das Problem anerkannt hat. Nun ist man dazu übergegangen auch die Datenbanken für DNA Daten und für Fingerabdrücke auf Fehler zu überprüfen.

Mehr dazu bei https://netzpolitik.org/2019/vorratsdatenspeicherung-in-daenemark-ein-it-fehler-koennte-zu-falschen-urteilen-gefuehrt-haben/
und unsere Artikel zu anderen False Positives https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=false&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6948-20190716-fehlurteile-durch-falsche-vds-daten-befuerchtet.htm

#Fingerabdrücke #DNA #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Bestandsdaten #Datenbanken #Gendaten #Geodaten #Gesundheitsdaten #FalsePositives #GB #Polizei #Fehlurteile

 
#Vorratsdatenspeicherung #Dänemark #Fehler #Urteile
Vorratsdatenspeicherung in Dänemark: Ein IT-Fehler könnte zu falschen Urteilen geführt haben

 
#Vorratsdatenspeicherung #Dänemark #Fehler #Urteile
Vorratsdatenspeicherung in Dänemark: Ein IT-Fehler könnte zu falschen Urteilen geführt haben

 
was mich daran ziemlich ärgert, ist, dass es mich nicht mehr verblüfft: der vorschlag alle abzuhören um ein paar übeltäter zu erwischen. gleichzeitig bei totaler weigerung, das gleiche für ihre lobbyisten zu machen ....

#politik #internet #vorratsdatenspeicherung #bayern #csu

Bayern: Eisenreich fordert Vorratsdatenspeicherung gegen Hasskommentare


Bayerns Justizminister will gegen Volksverhetzung und Beleidigung vorgehen. Medien, auf deren Websites die Nutzer kommentieren können, sollen einfacher Strafanzeige erstatten können. Neue Gesetze brauche es aber auch.

 
@Michael Vogel was muss man denn nun tun, damit dieses schwarze Avatarbild wieder gegen eines mit Transparenz getauscht wird?

Pressemitteilung der #PIRATEN 26.06.2019
"#Verbindungsdatenhack: Nur nicht gespeicherte Daten sind sichere Daten!"
piratenpartei.de/2019/06/26/ver… von @echo_pbreyer.
#Vorratsdatenspeicherung #Datenschutz
Verbindungsdatenhack: Nur nicht gespeicherte Daten sind sichere Daten!

 
Pressemitteilung der #PIRATEN 26.06.2019
"#Verbindungsdatenhack: Nur nicht gespeicherte Daten sind sichere Daten!"
piratenpartei.de/2019/06/26/ver… von @echo_pbreyer.
#Vorratsdatenspeicherung #Datenschutz
Verbindungsdatenhack: Nur nicht gespeicherte Daten sind sichere Daten!

 
Pressemitteilung der #PIRATEN 15.06.2019
Über Innenminister #Seehofer's Idee der IP-#Vorratsdatenspeicherung und was unser MdEP Dr. #PatrickBreyer davon hält:
"#IP_Vorratsdatenspeicherung: Stoppt den Generalverdacht gegen alle Internetnutzer!"
piratenpartei.de/2019/06/15/ip-…

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IP-Vorratsdatenspeicherung: Stoppt den Generalverdacht gegen alle Internetnutzer!

 
#PIRATEN-Rundschau 09.06.2019
Einfach nicht totzukriegen:
"Der Zombie #Vorratsdatenspeicherung ist zurück!"
Die Justizminister der #EU planen einen neuen Anlauf.
piratenpartei.de/2019/06/05/der… von @echo_pbreyer.
Der Zombie Vorratsdatenspeicherung ist zurück

 
Der EU-Ministerrat fordert neben einer Studie zu einer neuen #Vorratsdatenspeicherung auch, keine Gesetze zu erlassen, die eine solche verunmöglichen könnten

 
Der EU-Ministerrat fordert neben einer Studie zu einer neuen #Vorratsdatenspeicherung auch, keine Gesetze zu erlassen, die eine solche verunmöglichen könnten

 
Und die #EU-Justizminister so: Wir wollen die #Vorratsdatenspeicherung, also erlasst gefälligst keine Gesetze mehr, die uns an der Durchsetzung unseres Willens hindern.

 
Pressemitteilung der #PIRATEN 05.06.2019
"Der Zombie #Vorratsdatenspeicherung ist zurück!"
Die Justizminister der #EU planen einen neuen Anlauf für die EU-weite Vorratsdatenspeicherung!
piratenpartei.de/2019/06/05/der… von @echo_pbreyer.
Der Zombie Vorratsdatenspeicherung ist zurück

 

 
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EU will über neue Vorratsdatenspeicherung "nachdenken"


Regierungen wollen weiter "alle überwachen"

Digitalcourage warnt: Der Rat der EU will am 7. Juni 2019 über die weitere Planung einer EU-weiten Vorratsdatenspeicherung (VDS) von Telekommunikationsdaten abstimmen. Sämtliche vorliegende Vorschläge enthalten nur wieder anlasslose Massenüberwachungen aller Menschen. Genau dies hat der EuGH jedoch ausgeschlossen.

Damit wird versucht das Urteil des obersten europäischen Gerichts "zu dehnen" - eine weitere jahrelange Klage wird notwendig. Deutschland will der Planung einer neuen Vorratsdatenspeicherung zustimmen, trotz laufender Verfassungsbeschwerden gegen die zut Zeit ausgesetzte deutsche VDS und Studien, die die Gefahren und Nutzlosigkeit der Vorratsdatenspeicherung belegen. Auch die deutsche Bundespolizei wehrt sich gegen jede Einschränkung der Vorratsdatenspeicherung. Dabei haben sämtliche konkreten Fälle der letzten Jahre gezeigt, dass anlassloses Datensammeln nicht zum Erfolg führt (Amri, NSU, ...).

Europol-Dokumente, wie das Arbeitspapier WK 3113/2019 vom 8. Mai 2019 und das Dokument 7833/3/19 REV 3 vom 20. Mai 2019 belegen, dass am 7.Juni nur Vorschläge mit anlassloser Massenüberwachung zur Diskussion stehen. Man möchte auch eine Überwachung bei allen möglichen Delikten: Telekommunikationsdaten sollen auf Vorrat gespeichert werden für die Untersuchung von Kriminalität, wobei Terrorismus und „cyber crime“ nur Beispiele sind. Die in früheren Dokumenten noch diskutierte Beschränkung auf „schwere Kriminalität“ wurde ersatzlos gestrichen.

Wir müsen wieder feststellen, dass in den vorliegenden Papieren eine Überwachungsgesamtrechnung, wie sie z.B. vom BVerfG gefordert wird, fehlt. Es gibt bereits einen großer Überwachungsdruck auf alle Menschen. In Deutschland speichern einige Telekommunikationsanbieter Verbindungsdaten, entsprechend dem geltenden Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung. Viele EU-, Bundes- und Landesgesetze schreiben Uploadfilter, Staatstrojaner und andere Überwachungsmaßnahmen vor. Das Bundesverfassungsgericht forderte in seinem Urteil 2010 zur Vorratsdatenspeicherung, dass neue Überwachungsgesetze immer im Kontext mit bereits existierenden beurteilt werden müssen.

Zusätzlich zum Überwachungsdruck auf alle Menschen beunruhigt uns die weitere Privatisierung von Überwachung. Geplant ist eine verstärkte Überwachungs-Partnerschaft mit privaten Unternehmen. So wollen die Regierungen der EU-Mitgliedsländer die ePrivacy-Verordnung, die aktuell verhandelt wird, ausnutzen, um darin eine private Vorratsdatenspeicherung zu verankern. Das ist absurd, denn die ePrivacy-Verordnung sollte ein Datenschutzgesetz sein, das die Bevölkerung vor Tracking schützt. Damit würden auch Google, Facebook, WhatsApp u.a. im Dienste von Polizei und Gehemdienste Verbindungsdaten sammeln dürfen - und würden diese auch weiter für ihre eigenen Zwecke nutzen.

Mal sehen, wie sich das neu gewählte EU-Parlament zu diesen rückschrittlichen Ideen der Regierungen verhält. Hier gilt es, den Abgeordneten nach dem 7. Juni gleich mal einen Brief zu schreiben ...

Mehr dazu bei https://digitalcourage.de/blog/2019/vorratsdatenspeicherung-eu-rat-juni-2019
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6901-20190601-eu-will-ueber-neue-vorratsdatenspeicherung-nachdenken.htm

#VDS #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Entry-ExitSystem #eBorder #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #EU #Geheimdienste #Polizei #Geheimdienste #Hacking #Geodaten #Bestandsdaten #Datenbanken #Verbindungsdaten

 
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EU will über neue Vorratsdatenspeicherung "nachdenken"


Regierungen wollen weiter "alle überwachen"

Digitalcourage warnt: Der Rat der EU will am 7. Juni 2019 über die weitere Planung einer EU-weiten Vorratsdatenspeicherung (VDS) von Telekommunikationsdaten abstimmen. Sämtliche vorliegende Vorschläge enthalten nur wieder anlasslose Massenüberwachungen aller Menschen. Genau dies hat der EuGH jedoch ausgeschlossen.

Damit wird versucht das Urteil des obersten europäischen Gerichts "zu dehnen" - eine weitere jahrelange Klage wird notwendig. Deutschland will der Planung einer neuen Vorratsdatenspeicherung zustimmen, trotz laufender Verfassungsbeschwerden gegen die zut Zeit ausgesetzte deutsche VDS und Studien, die die Gefahren und Nutzlosigkeit der Vorratsdatenspeicherung belegen. Auch die deutsche Bundespolizei wehrt sich gegen jede Einschränkung der Vorratsdatenspeicherung. Dabei haben sämtliche konkreten Fälle der letzten Jahre gezeigt, dass anlassloses Datensammeln nicht zum Erfolg führt (Amri, NSU, ...).

Europol-Dokumente, wie das Arbeitspapier WK 3113/2019 vom 8. Mai 2019 und das Dokument 7833/3/19 REV 3 vom 20. Mai 2019 belegen, dass am 7.Juni nur Vorschläge mit anlassloser Massenüberwachung zur Diskussion stehen. Man möchte auch eine Überwachung bei allen möglichen Delikten: Telekommunikationsdaten sollen auf Vorrat gespeichert werden für die Untersuchung von Kriminalität, wobei Terrorismus und „cyber crime“ nur Beispiele sind. Die in früheren Dokumenten noch diskutierte Beschränkung auf „schwere Kriminalität“ wurde ersatzlos gestrichen.

Wir müsen wieder feststellen, dass in den vorliegenden Papieren eine Überwachungsgesamtrechnung, wie sie z.B. vom BVerfG gefordert wird, fehlt. Es gibt bereits einen großer Überwachungsdruck auf alle Menschen. In Deutschland speichern einige Telekommunikationsanbieter Verbindungsdaten, entsprechend dem geltenden Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung. Viele EU-, Bundes- und Landesgesetze schreiben Uploadfilter, Staatstrojaner und andere Überwachungsmaßnahmen vor. Das Bundesverfassungsgericht forderte in seinem Urteil 2010 zur Vorratsdatenspeicherung, dass neue Überwachungsgesetze immer im Kontext mit bereits existierenden beurteilt werden müssen.

Zusätzlich zum Überwachungsdruck auf alle Menschen beunruhigt uns die weitere Privatisierung von Überwachung. Geplant ist eine verstärkte Überwachungs-Partnerschaft mit privaten Unternehmen. So wollen die Regierungen der EU-Mitgliedsländer die ePrivacy-Verordnung, die aktuell verhandelt wird, ausnutzen, um darin eine private Vorratsdatenspeicherung zu verankern. Das ist absurd, denn die ePrivacy-Verordnung sollte ein Datenschutzgesetz sein, das die Bevölkerung vor Tracking schützt. Damit würden auch Google, Facebook, WhatsApp u.a. im Dienste von Polizei und Gehemdienste Verbindungsdaten sammeln dürfen - und würden diese auch weiter für ihre eigenen Zwecke nutzen.

Mal sehen, wie sich das neu gewählte EU-Parlament zu diesen rückschrittlichen Ideen der Regierungen verhält. Hier gilt es, den Abgeordneten nach dem 7. Juni gleich mal einen Brief zu schreiben ...

Mehr dazu bei https://digitalcourage.de/blog/2019/vorratsdatenspeicherung-eu-rat-juni-2019
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6901-20190601-eu-will-ueber-neue-vorratsdatenspeicherung-nachdenken.htm

#VDS #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Entry-ExitSystem #eBorder #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #EU #Geheimdienste #Polizei #Geheimdienste #Hacking #Geodaten #Bestandsdaten #Datenbanken #Verbindungsdaten

 
VDS auf EU-Ebene: Trotz zweimaliger deutlicher EuGH-Worte wollen Justizminister nicht auf die #Vorratsdatenspeicherung verzichten. Neuer Anlauf steht bevor

 
VDS auf EU-Ebene: Trotz zweimaliger deutlicher EuGH-Worte wollen Justizminister nicht auf die #Vorratsdatenspeicherung verzichten. Neuer Anlauf steht bevor

 
Wie hat@katarinabarley abgestimmt? ✅#Vorratsdatenspeicherung
✅#CETA und Schiedsgerichte
✅Auslandseinsätze
✅Diätenerhöhung
⭕Pkw-Maut
❌#Fracking-Verbot
❌Transparenz bei Rüstungsexporten
(von @echo_pbreyer) #Rezo #euwahl19

 
Im Sinne von @rezomusik liefern wir Fakten zur @CDU. Hier das Abstimmverhalten von @ManfredWeber powered by @echo_pbreyer. Gefällt Euch nicht? Geht wählen!
#rezo #youtuber #GehtWaehlen #EUwahl19 #NieMehrCDU #NieMehrSPD

 
Sind Sie kürzlich in der EU geflogen? Dann wissen Polizeibehörden davon. Denn bei jedem europäischen Flug werden massenweise Daten über die Passagiere gesammelt. Aktivisten klagen nun gegen diese Art von #Vorratsdatenspeicherung.
#pnr #fluggastdaten https://www.zeit.de/digital/internet/2019-05/fluggastdaten-speicherung-eu-klage-politiker-aktivisten

 
#Vorratsdatenspeicherung durch die #Hintertür?
„Europol-Dokumente:
Hardliner wollen „beschränkte“ Vorratsdatenspeicherung“
von Digitalcourage e.V.

 
Die #Vorratsdatenspeicherung lebt doch noch: In Deutschland lassen laut Tätigkeitsbericht des Bundesbeauftragten für den Datenschutz mehrere Provider anlasslos die Standort- und Verbindungsdaten ihrer Nutzer auf Vorrat speichern

 
Die #Vorratsdatenspeicherung lebt doch noch: In Deutschland lassen laut Tätigkeitsbericht des Bundesbeauftragten für den Datenschutz mehrere Provider anlasslos die Standort- und Verbindungsdaten ihrer Nutzer auf Vorrat speichern

 
♲ Digitalcourage e.V. (Digitalcourage@chaos.social):
Wer beim #Wahlomat Digitalthemen vermisst, kann sich hier aufschlauen:

https://ep2019.digital-o-mat.de/

Der #Digitalomat wurde gefüttert mit echten Abstimmungsergebnissen!

#EP2019 #Artikel13 #uploadfilter #eprivacy #vorratsdatenspeicherung #pnr
/k
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