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Items tagged with: Veränderung


 

Gestalten


"(...) Der Kanon der Fragen geht ins Unendliche. Es muss damit begonnen werden, konstruktive Wege aufzuzeigen. Das Ergötzen an der Enthüllung hat dann ein Ende, wenn es gelingt, Konstruktivität attraktiver zu machen als den Akt der Empörung. Das ist in der Tat sehr anspruchsvoll, aber, gelingt es nicht, war vieles umsonst."

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann
https://neue-debatte.com/2020/04/30/nach-der-kritik-ein-karneval-der-konstruktivitaet/

#Zukunft #Visionen #Veränderung #Wandel #Systemwechsel
Nach der Kritik: Ein Karneval der Konstruktivität

 

News | Tagesschau: Neue Kriterien festgelegt - Mehr Entwicklungshilfe für weniger Länder


Die Entwicklungszusammenarbeit wird neu gedacht. Minister Müller will weg von der Gießkannenpolitik, gutes Regieren soll belohnt werden. Für etwa 25 Staaten fallen die meisten Programme weg.

Entwicklungsminister Gerd Müller macht ernst. Die deutsche Entwicklungshilfe richtet sich künftig nach neuen Kriterien aus. Menschenrechte sind eines davon, sagte der Minister dem ARD-Hauptstadtstudio...

Audio: Web | MP3 | OGG

Meine Meinung: Grundsätzlich ist es wichtig und richtig jene Staaten die einen guten Ansatz verfolgen zu unterstützen und sie zu fördern, sie sozusagen zu einem Leuchtturm in der jeweiligen Region zu machen. Vor allen wenn man es mit den Menschen dort auf Augenhöhe und mit dem Ziel einer Wirtschaft die das betreffende Land weitgehend selbst versorgen kann macht. Jedoch befürchte ich das die Kriterien wie Menschenrechte etc. eher vorgeschoben sind und es weiter vor allen um die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands geht. Außerdem müssen in den Ländern in denen man keinen guten Kurs sieht und aus denen man Geld abzieht umso stärker auf diplomatischen Wege beackert werden um dort Veränderungen im Sinne der Menschen zu erreichen.

Tags: #de #news #deutschland #entwicklungshilfe #kriterien #veränderung #gießkannenpolitik #menschenrechte #politik #staat #system #kapitalismus #tagesschau #2020-04-29 #ravenbird #2020-04-30

 

Raus aus dem Feuer


"(...) Das herrschende System ist auf Gewalt, Spaltung und die Erzeugung von Angst gegründet. Die Zentren der Macht versetzen die Menschen in Furcht und Schrecken: Sie drohen mit Arbeitsplatzverlust, sozialem Abstieg, sie schüren Ängste vor Terror, Kriegen, Migration, Umweltzerstörungen und Klimawandel, die sie maßgeblich selbst verursachten."

Link zum Beitrag von Ullrich Mies und zum Videointerview mit Elisa Gratias: https://neue-debatte.com/2020/03/07/nur-mut-das-prinzip-hoffnung-veraendert-die-welt/

#Angst #Herrschaft #Macht #Unterdrückung #Ausbeutung #Mut #Veränderung #Gewalt #Furcht #Krieg #Kapitalismus #Neoliberalismus
Nur Mut – Das Prinzip Hoffnung verändert die Welt

 

Ausbrechen!


Wir sind in Blasen gefangen. Dort ist es für mich einfacher, meine Meinung zu äußern – aber in meiner Blase bewirke ich auch kaum etwas –, ich erhalte überwiegend Zustimmung, die mir ein gutes Gefühl verleiht. Wenn ich aber wirklich etwas bewirken will, sollte ich meine Blase verlassen.

Link zum Beitrag von Heiko Schröder:
https://neue-debatte.com/2020/01/12/meme-und-das-leben-in-netzwerken/

#Meme #Verhalten #Anpassung #Kommunikation #Soziologie #Psychologie #Gesellschaft #Veränderung
Meme und das leben in Netzwerken

 

Muskatnuss oder Erdöl


"(...) Die Akteure einer untergehenden Epoche handeln nicht mit der Weisheit der historischen Betrachtung, sondern sie gehorchen nach wie vor dem Impuls der persönlichen Bereicherung und dem größtmöglichen Nutzen."

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2020/01/07/der-nahe-osten-die-ressourcen-und-ihre-zeit/

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BIC: GENODEF1HH2

#Erdöl #Ressourcen #Wirtschaft #NaherOsten #Epoche #Geschichte #Gesellschaft #Veränderung
Der Nahe Osten, die Ressourcen und ihre Zeit

 

Im Kleinen wirken


In meiner Jugend war ich in vielen Bereichen politisch stark engagiert, weil ich dazu beitragen wollte, die Welt besser und menschlicher zu gestalten. Doch die Welt konnte ich nicht besser machen. Irgendwann wurde und werde ich bis heute das Gefühl nicht los, die Welt kein Stück menschlicher gemacht zu haben, weil sie heute unmenschlicher ist als vor Jahrzehnten. Eine gute und düstere Zusammenfassung allein aus diesem Jahr zeigt schon allein dieser Artikel.

Auch heute noch neige ich dazu, die Welt verändern zu wollen - "getreu" dem Motto Gelernt ist gelernt. Doch ich ermahne mich immer wieder, nicht mehr die Welt verändern zu wollen, sondern im Kleinen zu wirken, in meiner unmittelbaren Umgebung, bei den Menschen, mit denen ich viel Kontakt habe und die mir wichtig sind. Auf Grund des damit verbundenen Schneeballeffekts dürfte ein solches Handeln eine wesentlich größere und für mich auch sicht- und spürbare Wirkkraft haben.

#gerhardsgedankenbuch #jugend #politik #engagement #veränderung #menschen #kontakt #schneeballeffekt #wirkkraft

 

Ideen, Visionen, Mobilisierung


Die Entwicklung medialer Verfügbarkeit scheint gegenwärtig weiter zu sein als die Positivfolie für die kulturelle Hegemonie. Aber wie heißt es so schön? Einem Zustand relativer Ruhe folgt eine Phase rascher Veränderung!

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann;
https://neue-debatte.com/2019/10/17/kulturelle-und-mediale-hegemonie/

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Genossen gesucht! https://neue-debatte.com/genossenschaft/
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#NeueDebatte #Hegemonie #Kultur #Kommunikation #Ideen #Visionen #Mobilisierung #Aktivierung #Zukunft #Veränderung #Transformation
Kulturelle und mediale Hegemonie

 
Politische Klima-Ratlosigkeit wird nach unten durch gereicht

Den niederländischen Bauern ist jüngst der Kragen geplatzt.



(Bildquelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/niederlande-bauern-protest-umweltauflagen-1.4641585)

Seit aus dem heimeligen Bauernhof ein industrieller Agrarbetrieb geworden ist, heisst es auch für Bauern Wachstum, Kredite aufnehmen für Investitionen, noch mehr Wachstum und noch höhere Kreditsummen.
Eine negative Spirale für all die, welche nicht mehr mithalten können.
Wer noch keinen Großbetrieb oder viel Ackerland hat, ist umso mehr auf viele Tiere angewiesen, da mit wenigen Tieren schon lang kein Geld mehr zu verdienen ist.

Das hängt mit der Billig-Preispolitik für Lebensmittel zusammen und auch mit der Agrar-Subventionierung in Europa, die denen gibt, die eh schon viel haben und wenig jenen, die wenig haben.

Da da bäuerliche Ackerflächen begrenzt sind, werden massenhaft Tierställe gebaut auf Eigenland und bestehende Ställe erweitert für mehr und noch mehr Tiere.
Da die wenigsten von ihnen auf die Wiese kommen, fallen Unmengen an Urin und Kot an, was irgendwo bleiben muss.
Also ab auf die Felder damit, auf die eigenen, die von anderen oder grenzübergreifend wie zwischen Niederlande und Deutschland, wo sich eine Art Gülle-Tourismus in einigen Grenzregionen entwickelt hat.

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Nun soll weniger Stickstoff in die Umwelt ausgebracht werden in Europa bzw in einigen der Länder als erster kleiner Schritt für Umwelt- und Klimaschutz.
Kleinere Bauern werden damit allein gelassen.
Politiker geben Ratschläge, sie sollten ihre Tierbestände reduzieren, um die anfallenden Ausscheidungen zu verringern.
Doch wie war das noch mal in Europa: der bekommt hohe Subventionen, der viel hat, und es macht der Agrarbetrieb Gewinne, der im endlosen Wachsen und immer größer Werden die Nase vorn halten kann.
Wie soll ein Bauer da seine Tierzahlen reduzieren wollen?!
Oder auf Bio-Landwirtschaft umsteigen wollen, wo er doch meist hohe Kredite abzuzahlen hat und sein Betrieb auf konventionelle Methoden ausgerichtet ist mitsamt aller Gerätschaften, Stallgrössen und Vermarktungswege.

Wer die kleineren Bauern so allein lässt mit den neuen Anforderungen ohne Rahmenbedingungen zu ändern, wird sich kaum wundern, wenn es zu Protesten kommt, wie jetzt in den Niederlanden (Artikel s.u.).
Anstatt europaweit Subventionen und die Agrar-Wirtschaft anders zu organisieren und den zu belohnen, der umwelt-, klima- und tierfreundlich seinen bäuerlichen Kleinhof führt, wird der schwarze Peter namens "Ratlosigkeit" einfach an die Schwächsten durchgereicht, an den einzelnen Bauern.
So rum wird das nichts!

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Zuerst muss zügig in den schon länger laufenden europäischen GAP-Verhandlungen die Agrarwirtschaft mit ihrer industriellen und auf stetiges Wachstum augerichteten Vorgehensweise von Grund auf verändert werden, hin zu einer Förderung kleinbäuerlicher Höfe im Sinne des Schutzes von Umwelt, Klima und Tieren.
Nur dann haben kleinere Bauern echte Alternativen und geraten nicht in Existenznöte, wenn sie etwas verändern wollen.

Es müssen alle Betroffenen in diesem Sinne miteinander kooperieren: die EU und die nationalen Regierungen mit den Bauern, und auch die Kundschaft beim Lebensmitteleinkauf, wo man mal etwas mehr bezahlt für Lebensmittel die viel Aufwandt beinhalten.
Eine Änderung in der Art der Ernährung ist damit verbunden, ebenso die Möglichkeit sich Ernährung leisten zu können, wenn Preise für Lebensmittel dem Aufwandt angemessen steigen.
Auch hier kann es nicht einfach beim Schwächsten abgeladen werden, sondern Regierungen müssen sozialverträgliche Rahmenbedingungen erschaffen, damit ärmere Menschen keine Angst vor Mangelernährung haben müssen.

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Nur miteinander kann ein Wechsel gelingen hin zu Umwelt-, Klima- und Tierschutz.
Wer als Politiker einfach nur eigene Ratlosigkeit nach unten weiter reicht, will nicht wirklich etwas ändern.
Im Gegenteil, es werden durch fehlende, politische Rahmenausrichtungen Existenzängste und Ablehnungsverhalten ausgelöst.
Fühlt sich der einzelne Mensch aber weitgehendst abgesichert in seiner bisherigen Existenz, ist er/sie auch viel eher bereit sich auf Veränderungen einzulassen.
Schon zu sehen, dass politische Weichenstellungen zukünftig wirklich bürgerliche Belange im Blick haben und nicht nur die der Lobbyisten und Großkonzerne, kann Mut machen zum Mitmachen.
Sich dafür einzusetzen den Zusammenhalt zu wahren und Schwächere nicht allein zu lassen in all den anstehenden Veränderungen ist ebenso wichtig wie die konkreten Maßnahmen selbst!

Wütende Bauern stürmen Verwaltungsgebäude - Politik - Süddeutsche.de https://www.sueddeutsche.de/politik/niederlande-bauern-protest-umweltauflagen-1.4641585
#Klima #Bauern #EU #GAP #Agrar #Wirtschaft #Subventionen #Veränderung #Regierung #Umweltschutz #Klimaschutz #Tierschutz #Lebensmittel #Politik #Existenzängste #Zusammenhalt #Gesellschaft

 
Es gibt keine Trennung

Die Natur als Ganze ist bereits das Paradigma eines Haushalts der Gemeingüter.
Nichts in ihr ist Monopol, alles ist Open Source.


Der Biologe und Philosoph Andreas Weber schreibt seit einigen Jahren von einem radikalen Ansatz des Umdenkens im Hinblick auf unseren Platz in der Welt und dem Umgang mit ihr und unserem Leben darin.
Er hat in einem Plädoyer im SWR seine Sicht selbst dargestellt:
Zurück zur beseelten Natur - Plädoyer für einen Perspektivwechsel

Oder zum Download der mp3-Datei hier

Andreas Weber spricht mir mit diesem Plädoyer aus dem Herzen, denn er erzählt von etwas, das ich schon als Kind wusste, es jedoch unterwegs im Leben immer wieder mal vergas.
Inzwischen vergesse ich es nicht mehr und hoffe, es werden immer mehr, die es auch nicht mehr vergessen können.

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In der Zeitschrift Oya in Oya 01/2010 können wir dazu weiter lesen:

' Das Streben nach Freiheit scheint die einzige Maxime der Menschen zu sein, nichts darf die Freiheit in Frage stellen. Der Philosoph und Biologe Andreas Weber zeigt, dass Freiheit von kurzer Dauer ist, wenn sie nicht der Verbundenheit mit dem mehr-als-menschlichen Leben entspringt. Die Idee der Gemeingüter, ein von allen geteiltes Leben, fordert uns heraus, das Paradox von Freiheit und Verbundenheit zu integrieren.

Ein Satz bildet den Gravitationspunkt unserer Epoche des haltlosen Fortschritts. Er lautet: »Im Zweifel für den Menschen.« Diese Grundüberzeugung eint bis heute alle Lager. Sie leitet die Post-Kapitalisten, in deren Augen die gesamte Biogeosphäre eine Ressource für den Markt ist. Sie inspiriert die Neo-Marxisten, denen es um die technische Verbesserung und massenhafte Anhebung der Lebensumstände geht. Sie erfüllt auch die Grünen, die mit Öko-Effizienz Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen wollen.

Um das Problem des Mangels zu lösen, das die Menschheit seit jeher begleitet, haben wir unsere Welt in zwei Wirklichkeiten aufgeteilt: Hier die Menschen, ihre Wirtschaft, ihre Kultur – und dort der Rest der belebten und unbelebten Welt. Uns leitet ein Denken, das einzig das Humane zum sinnvollen Projekt erklärt, alles andere aber zur bloßen Ressource herabwürdigt. Schon lange haben wir die Gemeinschaft mit dem Leben auf der Erde aufgekündigt und das siamesische Band der Loyalität zwischen allem Lebendigen durchschnitten. Gerade die Klimadebatte, die das beispiellose Artenschwinden völlig aus den Augen verloren hat, zeigt: Es geht allein um unsere Rettung.

Was aber, wenn unsere Rettung ohne die aller anderen Wesen nicht möglich wäre? Was, wenn es den Menschen allein gar nicht gäbe, sondern er nur als Teil einer Gemeinschaft lebendiger Bezüge, Sinn- und Nahrungsflüsse existierte? Was, wenn wir die Gemeinschaft der Menschen schädigten, indem wir das Band zum übrigen Leben zerfasern lassen?

Eines sollte hellhörig machen: Der neuzeitliche Fortschrittsweg hat, trotz aller Beteuerungen, nicht nur den Abstand zur Natur, sondern auch die Spaltung zwischen den Menschen immer nur tiefer gemacht. Nie zuvor, nicht zur Zeit des Sonnenkönigs und nicht zur Zeit der Pyramiden, standen einer so großen Zahl von Zerlumpten und Hungernden so wenige unermesslich Reiche gegenüber wie jetzt. Die Trennung der Natur und der Menschen, vorgenommen zum Wohle der Menschlichkeit, bewirkt, dass immer mehr Menschen alles hergeben müssen, was sie von Natur aus besitzen: ihren Körper, das Recht auf Unversehrtheit, ihre biologische Ganzheit. Die Versklavung der Natur brachte damit nicht die verheißene Befreiung mit sich, sondern im Gegenteil eine nie dagewesene Unterwerfung der Menschen. '

von Andreas Weber
Hier weiterlesen
(die Betreiber freuen sich über eine Spende)

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#Natur #Philosophie #Biologie #Andreas-Weber #Seele #Poesie #Poiesis #Fichte #Schelling #Kapitalismus #Ökologie #Ganzheitlichkeit #Menschen #Veränderung #Klima #Naturschutz #Glück #Teilen #Tiere #Pflanzen #Bäume #Insekten #Artenvielfalt #Artenschutz #open-source #Trennung #Gemeingüter #Selbstschöpferisch

 
Irgendwann falsch abgebogen

Die Reporterin Jana Petersen war in Amazonien als vermehrt Brände gelegt wurde.
Sie war Gast bei den Huni Kuin.


' "Was können wir von euch lernen?", fragte ich Txana.

"Aus meiner Sicht haben die Leute im Westen alles. Das Einzige, was sie von uns abgucken könnten, ist die Verbindung zur Natur. Wenn diese Verbindung steht, verlieren sich die Menschen nicht so in ihrem Denken. Dann können sie ihre volle Kraft entfalten. Ungleichgewicht führt zu Armut, Krankheit und Chaos, das sehen wir überall auf der Welt. Wir brauchen Liebe, Harmonie und Kreativität, um die Kräfte zu balancieren. Haux, haux."

"Hausch, hausch", sagte auch ich. Das heißt in der Sprache der Huni Kuin: Anfang, Ende, Harmonie.

Es geht nicht darum, das Bessere im Fremden zu suchen. Aber vielleicht, denke ich in meinem Bett in Berlin, hilft das indigene Denken, einen neuen Blick auf unsere Gesellschaft zu finden. Ein Denken, das Symptome nicht isoliert, sondern als Teil komplexer Systeme begreift. Das Beziehungen, Zusammenhänge und Strukturen erkennt, wo wir keine wahrnehmen. Das macht dieses Denken, diese Kultur und ihre Methoden nicht besser – nur anders. '

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' Wir haben ein Naturproblem. Daher sollten wir von Menschen lernen, die keines hatten, schreibt Weber. Wir sollten uns für das interessieren, was die Indigenen denken und tun, weil diese Praxis Millionen Jahre lang unseren Planeten fruchtbar hielt und Lebendigkeit hervorbrachte.
(Andreas Weber: Essay Indigenialität )

Was so lange als naiv und primitiv verurteilt wurde, erscheint heute, im Lichte der jüngsten Einsichten von Biologen und Anthropologen, als ökologischer Realismus. Wir könnten, so schreibt Weber, uns der Einsicht nicht mehr verschließen, dass alle Wesen fühlende Subjekte sind und dass auch die Dinge einem Begehren folgen, in Verbindung zu treten, zu teilen und sich dadurch zu verwandeln. Auch der brasilianische Anthropologe Eduardo Kohn, Autor des Buches How Forests Think – Toward an Anthropology Beyond the Human, habe beobachtet, wie alle Wesen, nicht nur der Mensch, subjektive Vorstellungen von anderen entwickeln, schreibt Weber: So macht sich etwa auch der Jaguar ein bewusstes Bild von uns. Alle Wesen haben ein Selbst. Dieses Selbst der anderen anzuerkennen erlaubt den Menschen im Amazonas, für ihr Leben essentielle Voraussagen zu machen. Indem ein Indianer etwa Ameisen als Ichs mit ihren jeweiligen Bedürfnissen versteht, vermag er ihre Bedeutung für den Wald und letztlich für seine eigene Versorgung verstehen. '

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' Vielleicht war der Moment, in dem ich den Wald am deutlichsten spürte, der Augenblick, in dem ihn verließ.
Ich kam mir vor, als hätte ich mich verfahren, verflogen, verlaufen, als sei ich aus einer Raumkapsel gekrabbelt auf einen fremden Planeten. Als sei ich in einer Zukunft gelandet, in der die Menschheit falsch abgebogen ist. '

(alle Zitate aus Zeit-Artikel, s.u.)

Amazonas: Vom Feuer und vom Fieber | ZEIT ONLINE https://www.zeit.de/kultur/2019-09/amazonas-regenwald-waldbraende-indigene-bevoelkerung-natur/komplettansicht

Ayahuasca-Kultur:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ayahuasca
#Indigene #Amazonass #Urwald #Natur #Naturvölker #Andreas-Weber #Ökologie #Veränderung #Menschen #Lernen

 

… alles Meme!


"(...) Meme können (im Gegensatz zu Genen) erschaffen werden. Ob eine neue Idee oder eine Verhaltensweise aber zu einem erfolgreichen Mem wird, ist schwer oder gar nicht planbar. Die Entstehung eines Mems beinhaltet einen kreativen Prozess: Jemand hat eine Idee, hat etwas entdeckt, probiert etwas Neues aus und teilt es anderen mit. Wenn viele diese Information teilen, mag es zu dem „Tipping Point“ [3]kommen und ein Mem ist entstanden."

Link zum Beitrag von Heiko Schröder:
https://neue-debatte.com/2019/09/14/unvermeidlich-aber-nicht-vorhersehbar-die-welt-verbessert-sich/

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#NeueDebatte #Transformation #Meme #Mem #Veränderung #Wandel #Prozesse #System #Systemtheorie #Entwicklung
Unvermeidlich, aber nicht vorhersehbar – die Welt verbessert sich

 

Face it, Harry!


"(...) denn wie hatte schon Sokrates gesagt: 'Nicht das Leben ist von Bedeutung, sondern die Lebensführung.' Es beginnt, wenn wir anfangen zu handeln. Jeder für sich und an seiner Stelle. Oder ist, wie Seneca einst vermutete, alles bereits ein Überbleibsel eines schrecklichen Mahls, ..."

Link zum Beitrag von Dirk C. Fleck:
neue-debatte.com/2019/09/10/das-warten-auf-den-kollaps-unsere-einzige-hoffnung/

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#NeueDebatte #Ökologie #Umwelt #Zukunft #Transformation #Veränderung #Individualismus #Philosophie #Menschheit
Genossenschaft

 
Einer von den Guten: Edward Snowden. Ein weiser junger Mann. Ich habe großen Respekt.

Interview ist schon etwas älter, aber ich kannte es noch nicht und fand es sehr gut.

"Immer wenn ein Einzelner was unternimmt, kann der die Welt verändern." (Birgitta Jónsdóttir, Piratenpartei Island)

Eine Ermutigung zum mutig sein :-). Zum Zeitpunkt des Interviews war der Tiefpunkt noch nicht erreicht.



#edwardsnowdan #zukunft #politik #demokratie #mut #bewusstsein #veränderung #fridaysforfuture #klimawandel

 
Einer von den Guten: Edward Snowden. Ein weiser junger Mann. Ich habe großen Respekt.

Interview ist schon etwas älter, aber ich kannte es noch nicht und fand es sehr gut.

"Immer wenn ein Einzelner was unternimmt, kann der die Welt verändern." (Birgitta Jónsdóttir, Piratenpartei Island)

Eine Ermutigung zum mutig sein :-). Zum Zeitpunkt des Interviews war der Tiefpunkt noch nicht erreicht.



#edwardsnowdan #zukunft #politik #demokratie #mut #bewusstsein #veränderung #fridaysforfuture #klimawandel

 

Was fehlt ...


"(...) Die Hirne liegen tot in der Vitrine. Und deshalb bewegt sich auch nichts mehr. Wer auch nur ansetzt, um nach Erklärungen für das, was vor sich geht, mit kritischem Werkzeug zu suchen, ist reif für den Aussatz. Eine Gesellschaft in diesem Zustand kann keine positive Zukunftsprognose mehr für sich reklamieren."

Link zum Kommentar von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/06/04/dystopie-feuer-statt-brot/
#Gsellschaft #Politik #Meinung #Dystopie #Zukunft #Verantwortung #Veränderung
Dystopie – Feuer statt Brot

 

Bewegung!


"(...) Sehen sie sich Ihre eigene Bilanz an! Wie viel Unmittelbares bestimmt Ihr Leben? Und wie viel Mittelbares nimmt Ihnen die Zeit?"

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/05/16/der-antrieb-zur-gestaltung-und-der-infekt-der-lethargie/
#Gesellschaft #Veränderung #Handlung #Aktivität #Initiative #Einstellung
Der Antrieb zur Gestaltung und der Infekt der Lethargie

 

Relative Ruhe


"(...) Und noch während der Zerstörungsprozess anhält, der alles in den Schatten stellt, was sich das kleine Menschenhirn so hat vorstellen können, brechen neue Kräfte hervor, aus denen vieles wachsen wird.

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/04/27/der-grosse-sturm/
#Gesellschaft #Transformation #GesellschaftlicherWandel #Politik #Soziales #Bildung #Veränderung #Systemtheorie
Der große Sturm

 

Relative Ruhe


"(...) Und noch während der Zerstörungsprozess anhält, der alles in den Schatten stellt, was sich das kleine Menschenhirn so hat vorstellen können, brechen neue Kräfte hervor, aus denen vieles wachsen wird.

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/04/27/der-grosse-sturm/
#Gesellschaft #Transformation #GesellschaftlicherWandel #Politik #Soziales #Bildung #Veränderung #Systemtheorie
Der große Sturm