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7 Monate Normalzeit in der "Sommerzeit"

Nun geht es wieder los mit den 7 Monaten Normalzeit in der Sommerzeit.
Inzwischen mache ich das zum vierten mal, 2018 im September 2018 das erste mal.

Die Vorbereitungen fühlen sich inzwischen schon nach Routine an, wo ich gar nicht mehr viel nachdenken muß.
Der Kalender ist für 7 Monate mit 2 Blättern bestückt: eines für Normalzeit und eines für „Sommerzeit“.
Die kleinen Analog-Uhren sind im Auto und in der Hosentasche, so daß ich Bild/Fotobeim Anblick von analogen Straßen-Uhren rasch wieder in meinem gesunden Zeitgefühl landen kann.
Der Router ist schon länger so eingestellt, daß er nicht die Zeitsysteme wechselt und alle notwendigen Geräte laufen über seinen Zeitserver.
Fast freue ich mich schon darauf, daß all die für mich ineressanten Sendungen im TV nun nicht mehr zu später, nächtlicher Stunde beginnen sondern für mich Normalzeitler gemütlich eine Stunde früher.

Dank Homeoffice und Versand-Möglichkeiten für Bestellungen kann man – wie schon letztes Jahr – auch in diesem Jahr verhältnismäßig einfach in der Normalzeit bleiben.
Wer dies schon länger plant, den möchte ich dazu ermuntern es jetzt zu wagen.

Bild/Foto

Selbst Herr Prof. Roenneberg sprach sich dafür aus, soweit wie möglich im natürlichen Rhythmus zu bleiben.

Wer Tipps braucht, wie das gehen kann, wird hier auf meiner Homepage fündig, Bild/Foto– neben allerlei Informationen zum Thema und eigenen Erfahrungsberichten.
Dafür kann man auf der linken Seite hier weiter unten einfach in die Tag-Cloud schauen oder die Suchoption wählen.

Ich wünsche allen Menschen die weiter in Normalzeit leben alles Gute und kommt gut durch die nächsten 7 Monate!
Allen anderen Lesern wünsche ich natürlich auch eine schöne Zeit, und daß Sie gesund bleiben!

Bild/Foto

\#normalzeit #Normalzeit #Sommerzeit #Winterzeit #Uhrzeit #Uhr #Zeitumstellung #normalzeit-leben #Kalender #Zeitzone #Gesundheit
Originally posted at: https://www.normalzeit-leben.de/wordpress/7-monate-normalzeit-in-sommerzeit/
 
Zeitumstellung auf Normalzeit

Bald ist es wieder soweit: wir stellen die Uhrzeit auf die Normalzeit zurück.
Der Zeiger an der Uhr wird in der Nacht vom kommenden Samstag auf Sonntag (24./25.10.2020) ein Stunde zurück gedreht.
Wer noch nicht dauerhaft in Normalzeit lebt, bekommt nun eine Stunde Lebenszeit zurück, die ihm/ihr im Frühjahr gestohlen wurde.

Endlich können viele von uns bald wieder im Hellen aufstehen:


Erstellt von Anja mit Storyboard
Und wer meint, die Sommerzeit sei doch so schön, weil die Sonne so lange scheint am Feierabend, der war oft genug bereit auch länger zu arbeiten und hatte am Ende nichts davon.


Erstellt von Anja mit Storyboard.
Wer den „langen“ Sommerabenden hinterher trauert, der sei daran erinnert, wie oft die Sommerzeitler gar nicht viel von der langen Helligkeit hatten, weil sie füher ins Bett mussten, um ausgeschlafen zu sein.


Zur Zeit leider nur auf Englisch. Mit freundlicher Genehmigung von gobettertimes.org – Danke!
Ich freue mich schon sehr darauf, wieder im Gleichtakt mit meiner Gesellschaft zu gehen.
Besonders im Frühjahr und Herbst merke ich immer wieder, wie sehr die Zeit der zu frühen Stunde die Menschen aus dem inneren Takt bringt.
Über zunehmende Gereiztheit der Sommerzeitler und die Bereitschaft ab September zunehmend aus einer Mücke ganz schnell einen Riesen-Elefanten zu zaubern, habe ich schon oft hier im Blog geschrieben.
Auch die massive Unkonzentriertheit meiner Kollegen, die am nächsten Tag locker vergessen haben, was wir einen Tag zuvor noch intensiv besprochen hatten, nimmt ab September deutlich zu und im Oktober passiert es fast täglich – das fällt wohl nur uns Normalzeitlern besonders auf.
Umso mehr freue ich mich bald wieder entspannte und geistig gegenwärtige Menschen um mich zu haben.


von GORBACHEVSERGEYFOTO / 383 auf pixabay.com
\#normalzeit #Zeit #Zeitumstellung #Uhr #Uhrzeit #Stunde #Winterzeit #Sommerzeit #Normalzeit #Entspannung #Gereiztheit #unkonzentriert #Kollegen #müde #cartoon #comic #2020
Originally posted at: https://www.normalzeit-leben.de/wordpress/zeitumstellung-auf-normalzeit/
 
2 Jahre in Normalzeit leben

Bild/FotoIst es wirklich erst 2 Jahre her als ich meine alten funkfreien Wecker heraus suchte und sie alle um eine Stunde zurück stellte?


Es kommt mir so viel länger vor.
Anscheinend ändert sich auch das Zeitgefühl im Leben mit der Normalzeit…

Im September wird die Herbstzeit jetzt deutlich spürbar.
Die Tage werden schon seit Ende August kürzer.
Ich gleite gemächlich in die Herbstzeit hinein und mache mir abends gern eine Kerze an.
Kaum zu glauben, daß ich noch vor 3 Jahren ab Ende August bis Ende Oktober stets die schlimmsten Wochen des Jahres erlebte.
Mit unglaublich viel Energielosigkeit, Unlust, Depression, Zweifel an meiner Leistungsfähigkeit, Krankheiten...
Und nun ist alles wie weggeblasen.

Ist es Zufall, daß grad heute gleich zwei meiner Bekannten über Abgeschlagenheit und Mutlosigkeit mit mir sprachen?
Da sie wissen, daß ich in Normalzeit lebe und es mir seit dem gut geht, empfahl ich auch ihnen, einfach mal die Uhren um eine Stunde zurück zu stellen und zu prüfen, wie sich das anfühlt für sie.
Leider kommt das nicht für alle Menschen in Frage.

Bild/FotoGerade ältere Senioren kommen oft nicht mit der unnatürlichen Zeit während der MESZ klar.
Doch die Umstellung auf Normalzeit während der MESZ fällt ihnen auch schwer, da sie der Abgleich zwischen der MESZ und der Normalzeit verwirrt.
Dabei täte es gerade den alten Menschen so gut gemäß ihren circadianen Rhythmen leben zu können und nicht noch die wenig vorhandene Lebens-Energie auf ein krampfhaftes Gewöhnen an die unpassende Uhrzeit aufwenden zu müssen.
Ein älterer Herr, mit dem ich heute sprach, fiel grad in ein tiefes Loch…
Da er sehr nach der Uhrzeit lebt, ist eine Umstellung der Uhr auf Normalzeit vor der offiziellen Zeitumstellung für ihn nicht möglich.
Wir haben das sehr bedauert.

Wie wird es in Zukunft weiter gehen für Menschen ihn?
Wann werden wir das letzte mal die Uhrzeit umstellen in Europa und in Deutschland?
Werden wir dauerhaft in einer krankmachenden, osteuropäischen Zeit an einem mitteleuropäischen Ort leben müssen?
Oder werden wir endlich entspannter und gesünder als die letzten 30 Jahre in einer dauerhaften, natürlichen Normalzeit leben?

Zur Zeit verdrängt die Corona-Pandemie solche Fragen in den Medien.
Doch deshalb ist das Unbehagen nicht fort, das immer mehr Menschen mit der Zeit der zu frühen Stunde verspüren.
Auch wenn es sich ganz unterschiedlich äußert.
Bild/Foto

Ob man nun bereits in natürlicher Normalzeit lebt oder noch eine Stunde zu früh – ich wünsche allen Lesern eine wunderschöne, entspannte Herbstzeit mit viel Freude am Leben und einer guten Gesundheit!

Bild/Foto

\#normalzeit #Normalzeit #Sommerzeit #Winterzeit #MESZ #Depression #Senioren #Herbstzeit #Engergie #Lebensmut #Uhrzeit #Unbehagen #Europa #Deutschland #Corona #Krankheit #natürlich #circadian #Rhythmus
Originally posted at: https://www.normalzeit-leben.de/wordpress/2-jahre-in-normalzeit-leben/
 
In Normalzeit leben während der "Sommerzeit"

Am 29.03.2020 ist es wieder soweit: das Leben mit der zu frühen Stunde beginnt wieder, auch „Sommerzeit“ genannt oder MESZ.

Bild/Foto
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Die Uhrzeiten für Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge sehen so aus:

28.03.2020 06:17 Uhr 18:58 Uhr

29.03.2020 07:15 Uhr 20:01 Uhr

Gemütliche Abende bei Kerzenschein oder Vogelgezwischter beim Abendbrot sind nun ohne Übergang auf frühe Nacht-Uhrzeiten verlegt, die Kerze zündet sich niemand zur Tagesschau an und das Vogelgezwitscher hören die kleinen Kinder nun plötzlich zur Nacht im Bett.

Durch die derzeitigen Corona-Maßnahmen werden für viele Menschen die sonst starken Umstellungprobleme etwas abgemildert, da die Schulen und Kitas geschlossen haben und immer mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten oder vielleicht auch gar nicht. Der Zwang zur zu frühen Stunde plötzlich aufstehen zu müssen besteht diesmal für weniger Menschen.

Wer es sich zeitlich also leisten kann und will, hat die Möglichkeit auf eine Art private Gleitzeit umzustellen, um entweder langsamer in die verfrühte Stunde reinzurutschen oder die Umstellung ganz zu lassen. Die Chance letzteres zu schaffen ist recht hoch.

Bild/Foto
Bild von Tumisu auf Pixabay
Dauerhaft in Normalzeit zu leben während der sogenannten Sommerzeit ist möglich.
Ich mache es und erstaunliche viele andere Menschen auch, die mich anschreiben oder hier im Blog kommentieren. Auch im privtaten Bekanntenkreis wagen sich nun ein paar daran, da bei ihnen durch die freie Arbeitszeiteinteilung auf Grund von Homeofffice und durch die grad lange, schulfreie Zeit die Verlockung groß ist.

Es ist nun das zweite Frühjahr, in dem ich die Uhren nicht verstelle. Ich kann es nur jedem empfehlen.

Mir geht es endlich wieder gesundheitlich gut seit ich in Normalzeit lebe und auch der letzte Frühling/Sommer/Herbst war eine schöne und erleichternde Wiederentdeckung meiner bereits verloren geglaubten Lebenslust, Energie und Gesundheit. Hierüber schrieb ich öfters auch im Blog.

Wer auch in der Normalzeit bleiben will während der sogenannten Sommerzeit, für den habe ich ein paar Tipps in Kürze:
  • Funkwecker/-uhren möglichst ersetzen durch Wecker/Uhren mit selbst einstellbarer Zeit.
  • Eine Uhr in sogenannter Sommerzeit belassen, mit Aufkleber bestücken und beschriften mit „MESZ“, „+1“ , „Sommerzeit“ oder in roter Farbe etc., so daß keine Verwechselungen statt finden kann mit den Normalzeit-Uhren.
  • Wenn möglich die Arbeitszeiten durch Gleitzeit oder Homeoffice selbst gestalten.
  • Verabredungen und Termine immer zunächst für sich selbst in Normalzeit überlegen und dann eine Stunde dazu rechnen für den Terminpartner.
  • Terminkalender doppelt führen: einen für Normalzeit und dahinter die MESZ-Zeit, die man dann den Terminpartnern nennen kann
  • Stets und überall immer in der Normalzeit leben
  • Bei Freunden bevorzugt Termine erst in Normalzeit nennen und dann noch mal in MESZ-Zeit
  • Geschäftspartnern und Kollegen die Termine nur in MESZ nennen, außer sie sind Vertraute.
  • Für sehr visuelle Menschen: Analoge runde Ziffernblatt-Uhren nutzen und auch eine analoge Ziffernblatt-Uhr in das Auto legen (hilft mir im Umgang mit Straßenuhren sehr!).
  • Zeiten für tägliche Aufgaben so legen, daß sie dem eigenen Rhythmus mehr entsprechen.
  • Den Lebensstil möglichst der Normalzeit anpassen bzw. beibehalten, wo es möglich ist.
  • Zu frühe Termine, Ladenschlußzeiten als unabänderbar hinnehmen für 7 Monate und sich bewußt bleiben, daß es eine Stunde zu früh ist.
  • Verfrühtes Kulturleben/TV-Programm: geniesse es die Veranstaltungen/TV-Programm früher zu sehen und früher zu beenden und danach noch Ruhe zu haben bis es Zeit wird ins Bett zu gehen.
  • Häufige Aufenthalte außerhalb des Hauses, z.B. in der Natur, Park, Garten etc., besonders tagsüber oder morgens bis frühen Nachmittag, wann immer es möglich ist.
  • Kontakt zu anderen Menschen, die auch dauerhaft in Normalzeit leben, z.B. über das Internet, hier im Blog, Social Media, im Freundeskreis dafür werben etc.
Es gibt im Blog noch viele andere Tipps und genauere Erläuterungen zur gelingenden Umsetzung. Diese Tipps hier sind eine Zusammenfassung von Erfahrungen, die mir gut geholfen haben. Jeder Mensch ist anders und hat andere Bedürfnisse. Vielleicht gibt es für Dich noch ganz andere Wege. Teile sie mir gern mit und sie können hier veröffentlicht werden.

Der Sinn, warum es gut und gesundheitsfördernd ist, trotz sogenannter „Sommerzeit“ / MESZ weiter in der Normalzeit zu leben ist, dass man sich immer der richtigen Sonnen-Tageszeit bewusst bleibt. Auf diese Weise entgeht man der Verlockung, zu früh aufzustehen und abends zu lange wach

Bild/Foto
Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay
zu bleiben, um dadurch dann auf Dauer zu wenig Schlaf zu kriegen. Denn das macht krank und führt vor Allem zu Krebs-Erkrankungen oder entzündlichen Erkrankungen wie z.B. rheumatoide Arthritis u.a.m. . Dies wurde auch am 21.01.2019 im Europaparlament im Kommitee für Tourismus&Transport in einer Präsentation von Darío Acuña-Castroviejo von der University of Granada, Spain entsprechend ausgeführt.

Allen Menschen, die jetzt den Versuch starten wollen dauerhaft in Normalzeit zu leben, wünsche ich alles Gute und viel Erfolg.
Und uns Normalzeitlern wünsche ich einen weiterhin entspannten Start in den Frühling.
Bleiben Sie alle gesund, liebe Leser und kommen Sie gut durch unsere grad stürmische Zeit!

Bild/Foto
Bild von Larisa Koshkina auf Pixabay

Quellen:


Vortrag von Darío Acuña-Castroviejo von der University of Granada, Spain im EU-Kommitee für Tourismus&Transport:

https://research4committees.blog/2019/01/24/proceedings-of-the-workshop-on-discontinuing-seasonal-changes-of-time-in-the-eu/

Tipps zum Normalzeit-Leben in der „Sommerzeit“:

https://www.normalzeit-leben.de/wordpress/tag/tipps/

Sonnenauf- und -untergangs-Zeiten:

https://sonnenaufgang-sonnenuntergang.de/

\#normalzeit #2020 #2021 #Biorhythmus #Dauer #Deutschland #EU #Gesundheit #Krankheit #Lebensqualität #MESZ #MEZ #rheumatoide #Arthritis #Krebs #Normalzeit #Sommerzeit #Tagesablauf #Tipps #Uhr #Uhrzeit #Wecker #Winterzeit #Zeit #Zeitumstellung
Quelle: https://www.normalzeit-leben.de/wordpress/in-normalzeit-leben-waehrend-der-sommerzeit/
 
Sommerzeit und der Umgang mit alternativen Fakten

Der September ist dieses Jahr für mich sehr schön!
Mit den kürzeren Tagen kommt die Gemütlichkeit, sich zu Hause einzukuscheln und die langen Abende zu geniessen.
Dann wieder scheint tagsüber die Sonne so schön, daß man noch mal gern Draußen oder im Grünen ist.
Übergangszeit.
Der frühere Abend bereitet uns auf den nahenden Herbst vor.

Leider geht es meinen Kollegen und Kolleginnen mehrheitlich wohl grad nicht so gut.
Bild/FotoBei vielen von ihnen und auch bei einigen Menschen im Freudeskreis beobachte ich seit Anfang September zunehmend Müdigkeit, Unkonzentriertheit und seit mehreren Tagen fällt mir zunehmende Gereizeitheit auf.
Das hatte ich schon letztes Jahr bemerkt.
Das ist nach meiner Erfahrung alles noch steigerungsfähig bis Ende Oktober.
Dann sind viele oft recht streitlustig.
Eine Lektion, die ich mir für dieses Jahr gemerkt habe.

Da ich es auf der Arbeit oft steuern kann, wann Arbeits-Treffen statt finden, versuche ich meine Termine möglichst normalzeit-kompatibel zu legen.
So starte ich gern um 9:00 Uhr Normalzeit, was umgerechnet in der MESZ (mitteleuropäische Sommerzeit) 10:00 Uhr bedeutet.
Oft habe ich es dann auch mit etwas ausgeschlafeneren Kollegen zu tun, da sie ihrerseits oft an dem Tag auch nicht früher anfangen zu arbeiten.
Bei Arbeits-Treffen die von anderen Kollegen geplant sind und bereits um 7:00 Uhr Normalzeit (= 8:00 Uhr MESZ) statt finden, habe ich lauter müde Gestalten am Tisch.
Selbst 8:00 Uhr Normalzeit (= 9:00 Uhr MESZ) schient für viele Kollegen inzwischen nicht mehr der rechte Arbeitsbeginn zu sein.Bild/Foto
Im Grunde sind diese Stunden verschwendete Arbeitszeit, da andauernd wiederholt werden muss, verdeutlicht werden muss und Entscheidungsprozesse sich hinziehen.
Wenn Leute aus der Wirtschaft wirklich für dauerhafte MESZ sind, dann mal viel Spaß bei solchen müden Entscheidungsrunden mit unkonzentrierten Kollegen.
Und wie kritisch muss das erst sein bei sicherheitsrelevanten Arbeiten in der Technik oder in der Fabrik, wenn die Arbeiter unausgeschlafen und unkonzentriert sind…

Doch warum sind sie denn so unausgeschlafen und unkonzentriert?
Könnten doch früher zu Bett gehen.
Tun aber die wenigsten gern.
Wer glaubt, dass er um 8:00 Uhr MESZ anfängt zu arbeiten, beginnt in Wirklichkeit (in Bezug auf die Sonnenlicht-Zeit) schon um 7:00 Uhr Normalzeit.
Abends ist so Jemand müde, doch wird das oft nicht mit zu frühen Aufsteh-Zeiten in Verbindung gebracht, denn offiziell steht man ja in der MESZ anscheinend gar nicht zu früh auf.
Sage ich einem Kollegen aber, daß er real (in Bezug auf die Sonnenlicht-Zeit) dieses Arbeitstreffen um
7:00 Uhr hat statt um 8:00 Uhr MESZ und erkläre ihm die Zusammenhänge, dann blitzt oft die Einsicht auf.
Gerade in den Übergangszeiten April-Mai und September-Oktober ist das für Viele ein hartes Brot in der MESZ-Verwirrung leben zu müssen.
Bereits im letzten Artikel habe ich beschrieben, wie verwirrend das ist, in der verkehrten Zeit zu leben.

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich bis zum letzten Jahr an mir und meiner Leistungsfähigkeit zweifelte, weil ich immerzu müde und erschöpft war ab Mitte August.Bild/Foto
Aber auch im April und Mai ging es mir oft nicht gut und ich war merkwürdig müde, statt fröhlich den Frühling zu geniessen.
Das nagt an einem und ich dachte, ich habe vielleicht eine Depression.
Oder ich würde eben älter und das Müde-sein gehört dazu.
Natürlich fragte ich mich auch, wie das erst werden soll, wenn ich wirklich alt bin und noch arbeiten muss.
Insgesamt war mein Selbstvertrauen auf dem Tiefpunkt.
Ich zweifelte an mir und brachte es in früheren Jahren nicht mit der verdrehten Zeit in Verbindung.

Was macht das mit Menschen, wenn sie sich hier selbst etwas vorgaukeln?
Viele sind oft erschöpft und müde oder unkonzentriert.
Nicht wenige werden krank.
Der Glaube an sich und die eigene Leistungsfähigkeit kriegt einen Knacks.
Und das Vertrauen in der Welt gut bestehen zu können lässt nach.
Dazu kommt die zunehmende Gereiztheit.

Kann ein Mensch sich an den „alternativen Fakt“ einer Art von Uhrzeit gewöhnen, die sich nicht an der Sonnenstand-Zeit orientiert aber dennoch deren Messinstrument, die Uhrzeit, verwendet?

Was macht es mit einem Menschen, der in der Mitte des Tages daran glauben soll, daß es bereits schon nach der Mitte des Tages ist – laut seiner „Sommerzeit“?

Wie geht es Menschen, die niemals eine feste Gewissheit entwickeln konnten im Hinblick auf die Zeit und den Sonnenstand und in eine Synchronizität zwischen Sonnenstand und Uhrzeit?
Die – ganz im Gegenteil – die Uhr-Zeit ganz unabhängig von dem Sonnenstand und physikalischer Grundlagen hin und her stellen?
Mal gilt die physikalische Zeit, dann wieder nicht.

Bild/Foto

Durch die „Sommerzeit“ haben wir die Zeit abgekoppelt von physikalischer Sonnenstand-Zeit und sie zur reinen Strukturierung des Tages umgewidmet.
Diese Art der rein strukturgebenen Zeit ist etwas anderes als die Sonnenstand-Zeit.
Sie nutzt aber das selbe Mess-Instrument: die Uhr.

Und hier fängt die Verwirrung an.

Hierzu ein Ausschnitt aus Orwells „1984“ an den ich mich derzeit oft erinnere:
Wenn die Partei sagt, dass 2 + 2 = 5 ist, dann ist es so.
Es genügt auch nicht, es nur zu sagen und dabei zu lügen, man muss es wirklich glauben.
Wird behauptet, dass 2 + 2 = 5 ist und wenn die Menschen es glauben, dann ist es so.
Andererseits wird auch eingeräumt, dass es z. B. für wissenschaftliche Zwecke mitunter schon erforderlich sei, zu wissen, dass 2 + 2 = 4 ist.
Hier setzt dann das eigentliche Zwiedenken ein, da vom linientreuen Parteimitglied verlangt wird, zwischen „zwei Wahrheiten hin- und herzuschalten“ (in einem Moment 2 + 2 = 5, im nächsten 2 + 2 = 4), ohne sich dessen bewusst zu sein.
Eine objektive Wahrheit gibt es nicht mehr.
„Die Wirklichkeit spielt sich im Kopf ab. … Es gibt nichts, was wir nicht machen könnten. … Sie müssen sich von diesen dem neunzehnten Jahrhundert angehörenden Vorstellungen hinsichtlich der Naturgesetze freimachen.
Die Naturgesetze machen wir.“


2 + 2 = 5 ist keine Rechenaufgabe und kein mathematischer Trick, sondern eine Aussage, die in der Geschichte der Aufklärung eine wichtige Rolle spielte:
Wer bestimmt, was die Wahrheit ist?
Wer bestimmt, was Offiziell ist, wer hat die Macht über Fake News oder alternative Fakten?
(Zitat: https://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman) )

Dieses konstante, subtile und bedrohliche Gefühl, daß etwas grundsätzlich nicht richtig ist – das ist weg seit ich dauerhaft in Normalzeit lebe.

Bild/Foto

\#normalzeit #Sommerzeit #Normalzeit #MESZ #Sonne #Zeit #Uhrzeit #Verwirrung #Selbstzweifel #Leistungsfähigkeit #Gereiztheit #Orwell #Zwiedenken #1984 #Uhr #April #Mai #September #Oktober #Übergang #Herbst #Zweifel #Orientierungslos #Depression #Erschöfpung #Wirtschaft #Arbeit #Arbeitszeit #Kollegen #Müdigkeit #Alter #Älterwerden #alternative-fakten
Quelle: https://www.normalzeit-leben.de/wordpress/sommerzeit_und_der_umgang_mit_alternativen_fakten/
 
Sommerzeit und der Umgang mit alternativen Fakten

Der September ist dieses Jahr für mich sehr schön!
Mit den kürzeren Tagen kommt die Gemütlichkeit, sich zu Hause einzukuscheln und die langen Abende zu geniessen.
Dann wieder scheint tagsüber die Sonne so schön, daß man noch mal gern Draußen oder im Grünen ist.
Übergangszeit.
Der frühere Abend bereitet uns auf den nahenden Herbst vor.

Leider geht es meinen Kollegen und Kolleginnen mehrheitlich wohl grad nicht so gut.
Bild/FotoBei vielen von ihnen und auch bei einigen Menschen im Freudeskreis beobachte ich seit Anfang September zunehmend Müdigkeit, Unkonzentriertheit und seit mehreren Tagen fällt mir zunehmende Gereizeitheit auf.
Das hatte ich schon letztes Jahr bemerkt.
Das ist nach meiner Erfahrung alles noch steigerungsfähig bis Ende Oktober.
Dann sind viele oft recht streitlustig.
Eine Lektion, die ich mir für dieses Jahr gemerkt habe.

Da ich es auf der Arbeit oft steuern kann, wann Arbeits-Treffen statt finden, versuche ich meine Termine möglichst normalzeit-kompatibel zu legen.
So starte ich gern um 9:00 Uhr Normalzeit, was umgerechnet in der MESZ (mitteleuropäische Sommerzeit) 10:00 Uhr bedeutet.
Oft habe ich es dann auch mit etwas ausgeschlafeneren Kollegen zu tun, da sie ihrerseits oft an dem Tag auch nicht früher anfangen zu arbeiten.
Bei Arbeits-Treffen die von anderen Kollegen geplant sind und bereits um 7:00 Uhr Normalzeit (= 8:00 Uhr MESZ) statt finden, habe ich lauter müde Gestalten am Tisch.
Selbst 8:00 Uhr Normalzeit (= 9:00 Uhr MESZ) schient für viele Kollegen inzwischen nicht mehr der rechte Arbeitsbeginn zu sein.Bild/Foto
Im Grunde sind diese Stunden verschwendete Arbeitszeit, da andauernd wiederholt werden muss, verdeutlicht werden muss und Entscheidungsprozesse sich hinziehen.
Wenn Leute aus der Wirtschaft wirklich für dauerhafte MESZ sind, dann mal viel Spaß bei solchen müden Entscheidungsrunden mit unkonzentrierten Kollegen.
Und wie kritisch muss das erst sein bei sicherheitsrelevanten Arbeiten in der Technik oder in der Fabrik, wenn die Arbeiter unausgeschlafen und unkonzentriert sind…

Doch warum sind sie denn so unausgeschlafen und unkonzentriert?
Könnten doch früher zu Bett gehen.
Tun aber die wenigsten gern.
Wer glaubt, dass er um 8:00 Uhr MESZ anfängt zu arbeiten, beginnt in Wirklichkeit (in Bezug auf die Sonnenlicht-Zeit) schon um 7:00 Uhr Normalzeit.
Abends ist so Jemand müde, doch wird das oft nicht mit zu frühen Aufsteh-Zeiten in Verbindung gebracht, denn offiziell steht man ja in der MESZ anscheinend gar nicht zu früh auf.
Sage ich einem Kollegen aber, daß er real (in Bezug auf die Sonnenlicht-Zeit) dieses Arbeitstreffen um
7:00 Uhr hat statt um 8:00 Uhr MESZ und erkläre ihm die Zusammenhänge, dann blitzt oft die Einsicht auf.
Gerade in den Übergangszeiten April-Mai und September-Oktober ist das für Viele ein hartes Brot in der MESZ-Verwirrung leben zu müssen.
Bereits im letzten Artikel habe ich beschrieben, wie verwirrend das ist, in der verkehrten Zeit zu leben.

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich bis zum letzten Jahr an mir und meiner Leistungsfähigkeit zweifelte, weil ich immerzu müde und erschöpft war ab Mitte August.Bild/Foto
Aber auch im April und Mai ging es mir oft nicht gut und ich war merkwürdig müde, statt fröhlich den Frühling zu geniessen.
Das nagt an einem und ich dachte, ich habe vielleicht eine Depression.
Oder ich würde eben älter und das Müde-sein gehört dazu.
Natürlich fragte ich mich auch, wie das erst werden soll, wenn ich wirklich alt bin und noch arbeiten muss.
Insgesamt war mein Selbstvertrauen auf dem Tiefpunkt.
Ich zweifelte an mir und brachte es in früheren Jahren nicht mit der verdrehten Zeit in Verbindung.

Was macht das mit Menschen, wenn sie sich hier selbst etwas vorgaukeln?
Viele sind oft erschöpft und müde oder unkonzentriert.
Nicht wenige werden krank.
Der Glaube an sich und die eigene Leistungsfähigkeit kriegt einen Knacks.
Und das Vertrauen in der Welt gut bestehen zu können lässt nach.
Dazu kommt die zunehmende Gereiztheit.

Kann ein Mensch sich an den „alternativen Fakt“ einer Art von Uhrzeit gewöhnen, die sich nicht an der Sonnenstand-Zeit orientiert aber dennoch deren Messinstrument, die Uhrzeit, verwendet?

Was macht es mit einem Menschen, der in der Mitte des Tages daran glauben soll, daß es bereits schon nach der Mitte des Tages ist – laut seiner „Sommerzeit“?

Wie geht es Menschen, die niemals eine feste Gewissheit entwickeln konnten im Hinblick auf die Zeit und den Sonnenstand und in eine Synchronizität zwischen Sonnenstand und Uhrzeit?
Die – ganz im Gegenteil – die Uhr-Zeit ganz unabhängig von dem Sonnenstand und physikalischer Grundlagen hin und her stellen?
Mal gilt die physikalische Zeit, dann wieder nicht.

Bild/Foto

Durch die „Sommerzeit“ haben wir die Zeit abgekoppelt von physikalischer Sonnenstand-Zeit und sie zur reinen Strukturierung des Tages umgewidmet.
Diese Art der rein strukturgebenen Zeit ist etwas anderes als die Sonnenstand-Zeit.
Sie nutzt aber das selbe Mess-Instrument: die Uhr.

Und hier fängt die Verwirrung an.

Hierzu ein Ausschnitt aus Orwells „1984“ an den ich mich derzeit oft erinnere:
Wenn die Partei sagt, dass 2 + 2 = 5 ist, dann ist es so.
Es genügt auch nicht, es nur zu sagen und dabei zu lügen, man muss es wirklich glauben.
Wird behauptet, dass 2 + 2 = 5 ist und wenn die Menschen es glauben, dann ist es so.
Andererseits wird auch eingeräumt, dass es z. B. für wissenschaftliche Zwecke mitunter schon erforderlich sei, zu wissen, dass 2 + 2 = 4 ist.
Hier setzt dann das eigentliche Zwiedenken ein, da vom linientreuen Parteimitglied verlangt wird, zwischen „zwei Wahrheiten hin- und herzuschalten“ (in einem Moment 2 + 2 = 5, im nächsten 2 + 2 = 4), ohne sich dessen bewusst zu sein.
Eine objektive Wahrheit gibt es nicht mehr.
„Die Wirklichkeit spielt sich im Kopf ab. … Es gibt nichts, was wir nicht machen könnten. … Sie müssen sich von diesen dem neunzehnten Jahrhundert angehörenden Vorstellungen hinsichtlich der Naturgesetze freimachen.
Die Naturgesetze machen wir.“


2 + 2 = 5 ist keine Rechenaufgabe und kein mathematischer Trick, sondern eine Aussage, die in der Geschichte der Aufklärung eine wichtige Rolle spielte:
Wer bestimmt, was die Wahrheit ist?
Wer bestimmt, was Offiziell ist, wer hat die Macht über Fake News oder alternative Fakten?
(Zitat: https://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman) )

Dieses konstante, subtile und bedrohliche Gefühl, daß etwas grundsätzlich nicht richtig ist – das ist weg seit ich dauerhaft in Normalzeit lebe.

Bild/Foto

\#normalzeit #Sommerzeit #Normalzeit #MESZ #Sonne #Zeit #Uhrzeit #Verwirrung #Selbstzweifel #Leistungsfähigkeit #Gereiztheit #Orwell #Zwiedenken #1984 #Uhr #April #Mai #September #Oktober #Übergang #Herbst #Zweifel #Orientierungslos #Depression #Erschöfpung #Wirtschaft #Arbeit #Arbeitszeit #Kollegen #Müdigkeit #Alter #Älterwerden #alternative-fakten
Quelle: https://www.normalzeit-leben.de/wordpress/sommerzeit_und_der_umgang_mit_alternativen_fakten/
 
April in Normalzeit

Seit einer Woche lebe ich wieder in Normalzeit während der MESZ.
Wie läuft es?
Gemächlich.
Es scheint mir fast, als wäre im Vergleich zu den vorherigen Frühjahren ein wenig die Zeit stehen geblieben.
Bild/FotoOft hatte ich nach der Zeitumstellung damals eher ein Mai-Gefühl und konnte es gar nicht abwarten, bis es endlich wärmer wurde oder mehr Blumen blühen.
Und ich stürzte mich in irgendwelche Gärtnereien und kaufte Frühblüher, um mein Bedürfnis nach blühenden Blumen im Garten zu befriedigen.
Wie verrückt!
Es schien mir oft irgendwie verkehrt, daß alles noch nicht soweit war.
Nun stelle ich fest: es war schon alles richtig, nur ich war so ungeduldig, da ich nach der Zeitumstellung im Frühjahr quasi einen Mai-Rhythmus lebte.
Am 30. März 2019 ging die Sonne unter um 18:36 Uhr Normalzeit/MEZ nach der Zeitumstellung zur MESZ am 31. März 2019 geht die Sonne unter um 19:38 Uhr MESZ.
Um 19:40 Uhr beginnt der Sonnenuntergang im Mai nach Normalzeit/MEZ.

Bild/FotoAlso kein Wunder wenn ich in all den letzten Jahrzehnten im Frühjahr oft so ungeduldig wurde, weil es im April noch nicht so warm und schön war wie mein Körper es auf Grund der veränderten Tageszeiten erwartete.
Ich bin diesmal sehr entspannt und beobachte wie auch die Natur langsam erwacht im Rhythmus der Sonne.

Wie schon beim letzten Wechsel von der Sommerzeit in die private Normalzeit, komme ich noch manchmal durcheinander mit der sozialen Zeit und der Normalzeit.
Doch ich merke, nach einer Woche fällt es schon leichter, die eine Stunde bei Verabredungen oder von TV-Sendungen, die ich sehen will, automatisch dazu zu rechnen ohne mich weiter mit der verdrehten Zeit zu identifizieren.
So, wie man auf den Fahrplan guckt, um zu wissen, wann der Bus fährt.
Die Straßenuhren bringen mich manchmal noch durcheinander und irritieren mich mit ihrer zu frühen Stunde.
An einer Straßenecke, wo ich oft an der Ampel stehe, sind gleich zwei große Straßenuhren.
Dann merke ich, wie rasch mich das unter Streß setzt, weil sich kurzfristig alles falsch anfühlt.
Deshalb habe ich immer eine Analog-Uhr am Handgelenk und kann schnell raufschauen.
Und sofort bin ich wieder im Normalzeit-Universum.

Bild/Foto

Mich erreichen immer mehr Zuschriften von Menschen, die diesmal nicht in die sogenannte „Sommerzeit“ gewechselt haben.
Ich freue mich sehr darüber!
Zugleich zeigt es, daß mit der MESZ wirklich etwas nicht in Ordnung sein kann, wenn immer mehr Menschen die anfänglichen Unbequemlichkeiten mit einem Normalzeit-Leben während der MESZ auf sich nehmen.

Wie auch immer Du lebst – ich wünsche uns allen einen schönen, gemütlichen Start in den Frühling!

Bild/Foto

\#normalzeit #analog #April #Blumen #Frühlling #Garten #Mai #März #MESZ #MEZ #Normalzeit #Sonnenuntergang #Straßenuhr #Uhr #Uhrzeit #Ungeduld #Wärme #Zeitumstellung #verkehrt #Sommerzeit
Quelle: https://www.normalzeit-leben.de/wordpress/april-in-normalzeit/
 
April in Normalzeit

Seit einer Woche lebe ich wieder in Normalzeit während der MESZ.
Wie läuft es?
Gemächlich.
Es scheint mir fast, als wäre im Vergleich zu den vorherigen Frühjahren ein wenig die Zeit stehen geblieben.
Bild/FotoOft hatte ich nach der Zeitumstellung damals eher ein Mai-Gefühl und konnte es gar nicht abwarten, bis es endlich wärmer wurde oder mehr Blumen blühen.
Und ich stürzte mich in irgendwelche Gärtnereien und kaufte Frühblüher, um mein Bedürfnis nach blühenden Blumen im Garten zu befriedigen.
Wie verrückt!
Es schien mir oft irgendwie verkehrt, daß alles noch nicht soweit war.
Nun stelle ich fest: es war schon alles richtig, nur ich war so ungeduldig, da ich nach der Zeitumstellung im Frühjahr quasi einen Mai-Rhythmus lebte.
Am 30. März 2019 ging die Sonne unter um 18:36 Uhr Normalzeit/MEZ nach der Zeitumstellung zur MESZ am 31. März 2019 geht die Sonne unter um 19:38 Uhr MESZ.
Um 19:40 Uhr beginnt der Sonnenuntergang im Mai nach Normalzeit/MEZ.

Bild/FotoAlso kein Wunder wenn ich in all den letzten Jahrzehnten im Frühjahr oft so ungeduldig wurde, weil es im April noch nicht so warm und schön war wie mein Körper es auf Grund der veränderten Tageszeiten erwartete.
Ich bin diesmal sehr entspannt und beobachte wie auch die Natur langsam erwacht im Rhythmus der Sonne.

Wie schon beim letzten Wechsel von der Sommerzeit in die private Normalzeit, komme ich noch manchmal durcheinander mit der sozialen Zeit und der Normalzeit.
Doch ich merke, nach einer Woche fällt es schon leichter, die eine Stunde bei Verabredungen oder von TV-Sendungen, die ich sehen will, automatisch dazu zu rechnen ohne mich weiter mit der verdrehten Zeit zu identifizieren.
So, wie man auf den Fahrplan guckt, um zu wissen, wann der Bus fährt.
Die Straßenuhren bringen mich manchmal noch durcheinander und irritieren mich mit ihrer zu frühen Stunde.
An einer Straßenecke, wo ich oft an der Ampel stehe, sind gleich zwei große Straßenuhren.
Dann merke ich, wie rasch mich das unter Streß setzt, weil sich kurzfristig alles falsch anfühlt.
Deshalb habe ich immer eine Analog-Uhr am Handgelenk und kann schnell raufschauen.
Und sofort bin ich wieder im Normalzeit-Universum.

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Mich erreichen immer mehr Zuschriften von Menschen, die diesmal nicht in die sogenannte „Sommerzeit“ gewechselt haben.
Ich freue mich sehr darüber!
Zugleich zeigt es, daß mit der MESZ wirklich etwas nicht in Ordnung sein kann, wenn immer mehr Menschen die anfänglichen Unbequemlichkeiten mit einem Normalzeit-Leben während der MESZ auf sich nehmen.

Wie auch immer Du lebst – ich wünsche uns allen einen schönen, gemütlichen Start in den Frühling!

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Quelle: https://www.normalzeit-leben.de/wordpress/april-in-normalzeit/
 
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