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Items tagged with: Soziales


 
Jedes Jahr aufs Neue werden die Zahlen zu den „explodierenden" deutschen Sozialausgaben für politische Polemiken ausgeschlachtet – was die hochgradig konfliktären Verteilungsfragen überlagert, die es mit Blick auf Gegenwart und Zukunft unseres Sozialstaats eigentlich zu stellen und zu diskutieren gilt. #soziales
Wie die Polemik über die Sozialausgaben eine notwendige Debatte abwürgt

 
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Die Unteilbar-Demo auch als Beitrag zur Wahl am 1.9.


Früh #Aufstehen für #Unteilbar

Weit über 35.000 Menschen sind in Dresden zusammen gekommen, um deutlich zu machen:

Wir lassen uns nicht teilen!
Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden!


Aktion Freiheit statt Angst gehört zu den fast 400 Erstunterzeichner des Aufrufs für die gestrige Demo. Wir sind früh aufgestanden, um in Dresden dabei sein zu können. Unser Anliegen war die Unterstützung des Freiheit statt Angst Blocks gegen das Sächsische Polizeigesetz wie auch der Kampf gegen die braune Hetze von rechts.

Bereits zur Eröffnungskundgebung auf dem Dresdner Altmarkt und am Schluss auf der Cockerwiese wurde viele Redebeiträge aus verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven gehalten. Das waren unter vielen anderen
  • Andrea Kocsis (stellv. Vorsitzende ver.di),
  • Carolin Emcke (Autorin und Publizistin),
  • Peggy Piesche (Schwarze ostdeutsche Kulturwissenschaftlerin und transkulturelle Trainerin),
  • Fridays for Future Leipzig,
  • Seda Başay-Yıldız (Anwältin, NSU-Nebenklage),
  • Dr. Ulrich Schneider (Paritätischer Gesamtverband)
Noa Ha Leiterin des Zentrums für Integrationsstudien (ZfI) der TU Dresden sagte im Vorfeld der Demo dem mdr: "Was ich in meiner Zeit in Dresden und Sachsen angetroffen habe, ist eine sehr agile Zivilgesellschaft. Das wird in den bundesweiten Debatten oft vernachlässigt. Wie auch die ostdeutsche Migrationsgeschichte inklusive der Abwanderung in die alten Bundesländer nach der Wiedervereinigung vernachlässigt wird. Weil hier vieles nicht benannt ist, entstand ein weißer Fleck, der jetzt ausgenutzt und von den Rechten politisch instrumentalisiert wird. Es ist nötig, sich mit der spezifisch ostdeutschen Entwicklung zu beschäftigen, ..." und
"Migration gehört zur Gesellschaft. Das war schon immer so. Und ist auch heute noch so. Migration geht nicht mehr weg. Damit verbunden ist auch, das Thema Geflüchtete nicht mehr politisch ausspielen zu lassen. Migration ist ein Kontinuum. Sie ist nicht neu aufgekommen. Diese Blase wird aufgemacht und von den Rechtspopulisten konstruiert. Sie lenkt von den eigentlich wichtigen Fragen ab: Wie organisieren wir das gemeinsame Zusammenleben? Welche öffentlichen Güter werden dafür benötigt? Welche Rechte und Pflichten hat jeder? Wie können wir für eine gerechte Gesellschaft sorgen?"

Wir werden die Redebeiträge der Demo hier veröffentlichen, sobald sie zur Verfügung stehen.

Hier die ersten Bilder der Demo

Hier wird ein ganzes Schlauchboot voller Forderungen zur Überwindung des Systems transportiert: Von der Forderung zur Organisation, einem freien Miteinander, einem fairen Austausch von Gütern und dem Stopp von Kriegen und Terror gegen andere Länder - denn mit der jetzigen Politik erzeugen wir täglich neue Flüchtlinge!

Die Werbung für den Auftritt des Dresdner Kabaretts "Die Herkuleskeule" gegen die Volksverdumung durch scheinbar unpolitische "Dudel-Medien" nehmen wir zum Anlass auf einen Artikel zum gleichen Thema bei Rubikon hinzuweisen "Der Krieg um unsere Köpfe".

Unsere Forderung ist seit über 10 Jahren "Keine Festung Europa".

Als die Spitze der Demo bereits auf die linke Elbseite zurückkehrte, waren die letzten Menschen am Altmarkt noch nicht einmal gestartet.
So konnte man sich über den einen Kilometer von Brücke zu Brücke begrüßen.

Mehr dazu bei https://www.unteilbar.org/dresden/
und unser Aufruf zur Demo https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6963-20190824-demo-fuer-eine-offene-und-freie-gesellschaft.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6991-20190825-die-unteilbar-demo-auch-als-beitrag-zur-wahl-am-19-.htm

#Demo #Aktivitaet #Dresden #unteilbar #aufstehen #Solidarität #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Videoüberwachung #Lauschangriff #Überwachung #Soziales #Gleichberechtigung #Gender #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #HartzIV #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit #Asyl #Flucht #Abschiebung #VisaWaiver #eBorder #Abschottung #Schengen #Polizeigesetz #PAG

 
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Die Unteilbar-Demo auch als Beitrag zur Wahl am 1.9.


Früh #Aufstehen für #Unteilbar

Weit über 35.000 Menschen sind in Dresden zusammen gekommen, um deutlich zu machen:

Wir lassen uns nicht teilen!
Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden!


Aktion Freiheit statt Angst gehört zu den fast 400 Erstunterzeichner des Aufrufs für die gestrige Demo. Wir sind früh aufgestanden, um in Dresden dabei sein zu können. Unser Anliegen war die Unterstützung des Freiheit statt Angst Blocks gegen das Sächsische Polizeigesetz wie auch der Kampf gegen die braune Hetze von rechts.

Bereits zur Eröffnungskundgebung auf dem Dresdner Altmarkt und am Schluss auf der Cockerwiese wurde viele Redebeiträge aus verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven gehalten. Das waren unter vielen anderen
  • Andrea Kocsis (stellv. Vorsitzende ver.di),
  • Carolin Emcke (Autorin und Publizistin),
  • Peggy Piesche (Schwarze ostdeutsche Kulturwissenschaftlerin und transkulturelle Trainerin),
  • Fridays for Future Leipzig,
  • Seda Başay-Yıldız (Anwältin, NSU-Nebenklage),
  • Dr. Ulrich Schneider (Paritätischer Gesamtverband)
Noa Ha Leiterin des Zentrums für Integrationsstudien (ZfI) der TU Dresden sagte im Vorfeld der Demo dem mdr: "Was ich in meiner Zeit in Dresden und Sachsen angetroffen habe, ist eine sehr agile Zivilgesellschaft. Das wird in den bundesweiten Debatten oft vernachlässigt. Wie auch die ostdeutsche Migrationsgeschichte inklusive der Abwanderung in die alten Bundesländer nach der Wiedervereinigung vernachlässigt wird. Weil hier vieles nicht benannt ist, entstand ein weißer Fleck, der jetzt ausgenutzt und von den Rechten politisch instrumentalisiert wird. Es ist nötig, sich mit der spezifisch ostdeutschen Entwicklung zu beschäftigen, ..." und
"Migration gehört zur Gesellschaft. Das war schon immer so. Und ist auch heute noch so. Migration geht nicht mehr weg. Damit verbunden ist auch, das Thema Geflüchtete nicht mehr politisch ausspielen zu lassen. Migration ist ein Kontinuum. Sie ist nicht neu aufgekommen. Diese Blase wird aufgemacht und von den Rechtspopulisten konstruiert. Sie lenkt von den eigentlich wichtigen Fragen ab: Wie organisieren wir das gemeinsame Zusammenleben? Welche öffentlichen Güter werden dafür benötigt? Welche Rechte und Pflichten hat jeder? Wie können wir für eine gerechte Gesellschaft sorgen?"

Wir werden die Redebeiträge der Demo hier veröffentlichen, sobald sie zur Verfügung stehen.

Hier die ersten Bilder der Demo

Hier wird ein ganzes Schlauchboot voller Forderungen zur Überwindung des Systems transportiert: Von der Forderung zur Organisation, einem freien Miteinander, einem fairen Austausch von Gütern und dem Stopp von Kriegen und Terror gegen andere Länder - denn mit der jetzigen Politik erzeugen wir täglich neue Flüchtlinge!

Die Werbung für den Auftritt des Dresdner Kabaretts "Die Herkuleskeule" gegen die Volksverdumung durch scheinbar unpolitische "Dudel-Medien" nehmen wir zum Anlass auf einen Artikel zum gleichen Thema bei Rubikon hinzuweisen "Der Krieg um unsere Köpfe".

Unsere Forderung ist seit über 10 Jahren "Keine Festung Europa".

Als die Spitze der Demo bereits auf die linke Elbseite zurückkehrte, waren die letzten Menschen am Altmarkt noch nicht einmal gestartet.
So konnte man sich über den einen Kilometer von Brücke zu Brücke begrüßen.

Mehr dazu bei https://www.unteilbar.org/dresden/
und unser Aufruf zur Demo https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6963-20190824-demo-fuer-eine-offene-und-freie-gesellschaft.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6991-20190825-die-unteilbar-demo-auch-als-beitrag-zur-wahl-am-19-.htm

#Demo #Aktivitaet #Dresden #unteilbar #aufstehen #Solidarität #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Videoüberwachung #Lauschangriff #Überwachung #Soziales #Gleichberechtigung #Gender #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #HartzIV #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit #Asyl #Flucht #Abschiebung #VisaWaiver #eBorder #Abschottung #Schengen #Polizeigesetz #PAG

 
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Demo für eine offene und freie Gesellschaft


Es reicht, wir wollen eine andere Gesellschaft!

Am 24. August startet in Dresden die bundesweite Demo #unteilbar. Aktion Feiheit statt Angst e.V. ist wie im letzten Herbst bei der Demo der 250.000 wieder einer von 283 Erstunterzeichnern unter den Aufruf.

Die zentrale Botschaft von #unteilbar lautet:

Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen. Unsere Vielfalt ist unsere Stärke. Wir stehen #unteilbar für Gleichheit und soziale Rechte.

Eine Politik, die auf grenzenloses Wachstum und maximale Gewinne setzt, erzeugt massive soziale Ungleichheit und zerstört die Natur. Sie bereitet den Weg für autoritäre Lösungen und das Erstarken völkischer Parteien.

Über die Gründe für die Demo haben wir bereits vor einem Jahr geschrieben:
  • Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf nicht Teil unserer Normalität werden,
  • der Staat verschärft seine sogenannten Sicherheitsgesetze,
  • er baut die Überwachung aus und markiert Stärke,
  • das Sozialsystem dagegen ist von Schwäche gekennzeichnet,
  • Millionen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Pflege, Gesundheit, Kinderbetreuung und Bildung,
  • unzählige Menschen werden jährlich aus ihren Wohnungen vertrieben,
  • die Umverteilung von unten nach oben wurde seit der Agenda 2010 massiv vorangetrieben,
  • steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.
Das muss geändert werden. Deshalb wollen wir #Aufstehen für ein solidrisches Miteinander!

Der Aufruf für die Demo am 24. August:
#Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!

Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung sind gesellschaftsfähig. Was gestern mehrheitlich noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist heute Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.

Wir wissen um die Bedeutung der Landtagswahlen in Sachsen und der sächsischen Verhältnisse für die Auseinandersetzung um den bundesweiten Rechtsruck.

Ganz Europa ist von einer nationalistischen Stimmung der Entsolidarisierung und Ausgrenzung erfasst. Kritik an diesen unmenschlichen Verhältnissen wird gezielt als realitätsfremd diffamiert. In dieser Situation lassen wir nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen.

Während der Staat sogenannte Sicherheitsgesetze verschärft, die Überwachung ausbaut und so Stärke markiert, ist das Sozialsystem von Schwäche gekennzeichnet: Menschen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Bildung, Pflege und Gesundheit, in den Kampf gegen die ökologische Krise, in öffentlichen Nahverkehr, Kinderbetreuung und Jugendkultur. Während ländliche Infrastruktur massiv unterfinanziert ist und die Menschen in die urbanen Zentren drängen, fehlt es in den Großstädten an bezahlbarem Wohnraum. Die Umverteilung von unten nach oben wurde durch die Wendekrise, Agenda 2010 und Finanzkrise massiv vorangetrieben. Steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.

Nicht mit uns – Wir halten dagegen!
„Für ein offenes Land mit freien Menschen“ unter diesem Banner gingen ́89 Menschen in Sachsen auf die Straße. Diese Botschaft hat bis heute nicht an Relevanz verloren und soll in diesem Sommer auf die Straßen zurückkehren. So treten wir ein für eine offene und solidarische Gesellschaft, in der Menschenrechte unteilbar und vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind – in Sachsen, Deutschland und weltweit. Wir stellen uns gegen jegliche Form von Diskriminierung und Hetze. Gemeinsam treten wir Rassismus, Antisemitismus, antimuslimischem Rassismus, Antiromaismus, Antifeminismus und LGBTTIQ*-Feindlichkeit entschieden entgegen. Menschen die auf die Solidarität der Gesellschaft angewiesen sind, dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Gleichwertigkeit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten ist nicht verhandelbar. Allen hier lebenden Menschen muss gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden.

Wir sind jetzt schon viele, die sich einsetzen:
Ob an den Außengrenzen Europas, ob vor Ort in Organisationen von Geflüchteten und in Willkommensinitiativen, ob in queer-feministischen, antirassistischen Bewegungen, in Migrant*innenorganisationen, in Behinderten- oder Kinderrechtsorganisationen, in Gewerkschaften, in Verbänden, NGOs, Religionsgemeinschaften, Vereinen und Nachbarschaften, ob in dem Engagement gegen Wohnungsnot, Verdrängung, Pflegenotstand, gegen Überwachung und Gesetzesverschärfungen, gegen die Entrechtung von Geflüchteten und für Klimagerechtigkeit – seit dem Herbst der Solidarität sind Hunderttausende Menschen für eine solidarische Gesellschaft auf die Straßen gegangen – an vielen Orten haben sich Menschen aktiv für eine Gesellschaft der Vielen eingesetzt. Diesen Aufbruch sozialer Bewegungen werden wir in diesem Sommer fortschreiben.

Als Auftakt unserer gemeinsamen Aktivitäten wird am 6. Juli eine Demonstration in Leipzig stattfinden, mit der wir den #unteilbar-Sommer in Sachsen einläuten wollen. Als Höhepunkt ist eine Großdemonstration mit bundesweiter Mobilisierung am 24. August 2019 in Dresden geplant. Dazwischen wollen wir mit der #WannWennNichtJetzt Konzert- und Marktplatztour in Plauen, im Erzgebirge, in Zwickau, Grimma und Bautzen kooperieren. So werden wir an verschiedenen Orten lokal aktiv sein und in einer großen bundesweiten Mobilisierung in Dresden zusammenkommen.

#unteilbar Sachsen lebt von unserem Engagement. Wir alle sind bei der Vorbereitung gefragt: Bei der Vernetzung mit anderen Aktiven und der Mobilisierung in unseren Nachbarschaften.

Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung in ganz Sachsen und weit darüber hinaus!
Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
Für ein solidarisches und soziales Miteinander in Sachsen statt Ausgrenzung und Rassismus! Für das Recht auf Schutz und Asyl – Gegen die Abschottung Europas!
Für eine freie und vielfältige Gesellschaft!
Solidarität kennt keine Grenzen!

Seid dabei! Busse und Sonderzüge aus vielen Orten sind für die Fahrt nach Dresden organisiert - nutzt sie!

Mehr dazu bei https://www.unteilbar.org/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/2516-20190824.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6651-20181014-aufstehen-in-berlin.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6963-20190824-demo-fuer-eine-offene-und-freie-gesellschaft.htm

#Demo #Aktivitaet #Dresden #unteilbar #aufstehen #Solidarität #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Videoüberwachung #Lauschangriff #Überwachung #Soziales #Gleichberechtigung #Gender #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #HartzIV #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit #Asyl #Flucht #Abschiebung #VisaWaiver #eBorder #Abschottung #Schengen

 
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Demo für eine offene und freie Gesellschaft


Es reicht, wir wollen eine andere Gesellschaft!

Am 24. August startet in Dresden die bundesweite Demo #unteilbar. Aktion Feiheit statt Angst e.V. ist wie im letzten Herbst bei der Demo der 250.000 wieder einer von 283 Erstunterzeichnern unter den Aufruf.

Die zentrale Botschaft von #unteilbar lautet:

Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen. Unsere Vielfalt ist unsere Stärke. Wir stehen #unteilbar für Gleichheit und soziale Rechte.

Eine Politik, die auf grenzenloses Wachstum und maximale Gewinne setzt, erzeugt massive soziale Ungleichheit und zerstört die Natur. Sie bereitet den Weg für autoritäre Lösungen und das Erstarken völkischer Parteien.

Über die Gründe für die Demo haben wir bereits vor einem Jahr geschrieben:
  • Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf nicht Teil unserer Normalität werden,
  • der Staat verschärft seine sogenannten Sicherheitsgesetze,
  • er baut die Überwachung aus und markiert Stärke,
  • das Sozialsystem dagegen ist von Schwäche gekennzeichnet,
  • Millionen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Pflege, Gesundheit, Kinderbetreuung und Bildung,
  • unzählige Menschen werden jährlich aus ihren Wohnungen vertrieben,
  • die Umverteilung von unten nach oben wurde seit der Agenda 2010 massiv vorangetrieben,
  • steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.
Das muss geändert werden. Deshalb wollen wir #Aufstehen für ein solidrisches Miteinander!

Der Aufruf für die Demo am 24. August:
#Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!

Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung sind gesellschaftsfähig. Was gestern mehrheitlich noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist heute Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.

Wir wissen um die Bedeutung der Landtagswahlen in Sachsen und der sächsischen Verhältnisse für die Auseinandersetzung um den bundesweiten Rechtsruck.

Ganz Europa ist von einer nationalistischen Stimmung der Entsolidarisierung und Ausgrenzung erfasst. Kritik an diesen unmenschlichen Verhältnissen wird gezielt als realitätsfremd diffamiert. In dieser Situation lassen wir nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen.

Während der Staat sogenannte Sicherheitsgesetze verschärft, die Überwachung ausbaut und so Stärke markiert, ist das Sozialsystem von Schwäche gekennzeichnet: Menschen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Bildung, Pflege und Gesundheit, in den Kampf gegen die ökologische Krise, in öffentlichen Nahverkehr, Kinderbetreuung und Jugendkultur. Während ländliche Infrastruktur massiv unterfinanziert ist und die Menschen in die urbanen Zentren drängen, fehlt es in den Großstädten an bezahlbarem Wohnraum. Die Umverteilung von unten nach oben wurde durch die Wendekrise, Agenda 2010 und Finanzkrise massiv vorangetrieben. Steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.

Nicht mit uns – Wir halten dagegen!
„Für ein offenes Land mit freien Menschen“ unter diesem Banner gingen ́89 Menschen in Sachsen auf die Straße. Diese Botschaft hat bis heute nicht an Relevanz verloren und soll in diesem Sommer auf die Straßen zurückkehren. So treten wir ein für eine offene und solidarische Gesellschaft, in der Menschenrechte unteilbar und vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind – in Sachsen, Deutschland und weltweit. Wir stellen uns gegen jegliche Form von Diskriminierung und Hetze. Gemeinsam treten wir Rassismus, Antisemitismus, antimuslimischem Rassismus, Antiromaismus, Antifeminismus und LGBTTIQ*-Feindlichkeit entschieden entgegen. Menschen die auf die Solidarität der Gesellschaft angewiesen sind, dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Gleichwertigkeit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten ist nicht verhandelbar. Allen hier lebenden Menschen muss gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden.

Wir sind jetzt schon viele, die sich einsetzen:
Ob an den Außengrenzen Europas, ob vor Ort in Organisationen von Geflüchteten und in Willkommensinitiativen, ob in queer-feministischen, antirassistischen Bewegungen, in Migrant*innenorganisationen, in Behinderten- oder Kinderrechtsorganisationen, in Gewerkschaften, in Verbänden, NGOs, Religionsgemeinschaften, Vereinen und Nachbarschaften, ob in dem Engagement gegen Wohnungsnot, Verdrängung, Pflegenotstand, gegen Überwachung und Gesetzesverschärfungen, gegen die Entrechtung von Geflüchteten und für Klimagerechtigkeit – seit dem Herbst der Solidarität sind Hunderttausende Menschen für eine solidarische Gesellschaft auf die Straßen gegangen – an vielen Orten haben sich Menschen aktiv für eine Gesellschaft der Vielen eingesetzt. Diesen Aufbruch sozialer Bewegungen werden wir in diesem Sommer fortschreiben.

Als Auftakt unserer gemeinsamen Aktivitäten wird am 6. Juli eine Demonstration in Leipzig stattfinden, mit der wir den #unteilbar-Sommer in Sachsen einläuten wollen. Als Höhepunkt ist eine Großdemonstration mit bundesweiter Mobilisierung am 24. August 2019 in Dresden geplant. Dazwischen wollen wir mit der #WannWennNichtJetzt Konzert- und Marktplatztour in Plauen, im Erzgebirge, in Zwickau, Grimma und Bautzen kooperieren. So werden wir an verschiedenen Orten lokal aktiv sein und in einer großen bundesweiten Mobilisierung in Dresden zusammenkommen.

#unteilbar Sachsen lebt von unserem Engagement. Wir alle sind bei der Vorbereitung gefragt: Bei der Vernetzung mit anderen Aktiven und der Mobilisierung in unseren Nachbarschaften.

Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung in ganz Sachsen und weit darüber hinaus!
Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
Für ein solidarisches und soziales Miteinander in Sachsen statt Ausgrenzung und Rassismus! Für das Recht auf Schutz und Asyl – Gegen die Abschottung Europas!
Für eine freie und vielfältige Gesellschaft!
Solidarität kennt keine Grenzen!

Seid dabei! Busse und Sonderzüge aus vielen Orten sind für die Fahrt nach Dresden organisiert - nutzt sie!

Mehr dazu bei https://www.unteilbar.org/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/2516-20190824.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6651-20181014-aufstehen-in-berlin.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6963-20190824-demo-fuer-eine-offene-und-freie-gesellschaft.htm

#Demo #Aktivitaet #Dresden #unteilbar #aufstehen #Solidarität #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Videoüberwachung #Lauschangriff #Überwachung #Soziales #Gleichberechtigung #Gender #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #HartzIV #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit #Asyl #Flucht #Abschiebung #VisaWaiver #eBorder #Abschottung #Schengen

 

Digitalisierung: die unsichtbare Gefahr


von: Wolfgang Teubert.
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=53682

Ja, ja schon die Quelle lässt hier wohl die Mehrheit schon wieder die Nase rümpfen, aber ich poste das trotzdem öffentlich.
Ich finde das der Text viele gute Interpretationen der digitalen Welt liefert, auch wenn ich nicht mit allen dort einverstanden bin.

Hier ein paar Auszüge, des zugegeben sehr langen Textes
Digitalisierung lähmt unsere Kreativität. Sie hindert uns, neue Wege zu beschreiten.

Doch was Gesagtes bedeutet, steht nicht fest; es bedarf der Interpretation. Und weil es keine richtigen und falschen Interpretationen gibt, ist Gesagtes prinzipiell mehrdeutig. Wenn Sprache aber digitalisiert wird, dann werden aus Inhalten Daten, die sich ohne Bezug auf das, was sie bedeuten, mechanisch verarbeiten lassen

Soweit wir uns darauf einlassen, diese Technologie zu nutzen, sind wir den Interessen derer, die die Bedingungen festlegen, mehr als wir gemeinhin glauben ausgeliefert.

Doch es ist genau diese Streitkultur, die uns zwingt, dem, was andere sagen, mit Argumenten zu begegnen, Sichtweisen mit anderen Perspektiven zu kontern, die uns neue Ideen eingibt, die unsere schöpferische Ader freilegt. Ohne solche Debatten bleibt alles für uns beim Alte

Gegenbewegungen hat es immer schon gegeben. Die meisten Versuche, eine Gesellschaft mit mehr Gleichheit und weniger Ausbeutung zu etablieren, sind früher oder später gescheitert, nämlich immer dann, wenn es Kräfte gab, die sich mit Versprechungen und wohlklingenden Narrativen beim Volk einschmeichelten, während sie die Präsenz von Gegenmeinungen verhinderten.

Wir sind in Gefahr, zu verlernen, wie man sich um Inhalte streitet. Doch nur solche Gespräche halten unseren Geist rege; nur sie sind es, die unsere schöpferische Intelligenz trainieren.

Doch schöpferische Intelligenz kann nur dort entstehen, wo Menschen frei, ohne an Instruktionen gebunden zu sein, im Dialog auf gleicher Ebene ihre Ideen entwickeln können. Wenn es um neue Ideen geht, führt an Auseinandersetzungen, sogar an Streitgesprächen, kaum ein Weg vorbei.

Das hat zur Folge, dass Digitalisierung heute jedem nur die Sicht auf die Wirklichkeit vermittelt, die ihm die Algorithmen der sozialen Netzwerke zuweisen. Eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Standpunkten kann so kaum stattfinden. Der Wunsch, sich immer wieder erneut in seinen Anschauungen bestätigt zu fühlen, ist Wegbereiter einer Sucht, möglichst viel Zeit in den Fängen von Facebook, Twitter oder ähnlichen Angeboten zu verbringen

Galt das Internet ursprünglich als Möglichkeit, die eigene Sichtweise zu bereichern, indem man sich mit anderen Perspektiven konfrontieren lässt und so zu neuen Einsichten gelangt, so ist davon heute kaum noch etwas zu spüren.

Was uns klüger macht, ist Widerspruch in Auseinandersetzungen. Er zwingt uns, Argumente zu suchen, mit denen wir eine nicht genehme Auffassung ablehnen und unsere eigene Auffassung begründen. Das führt nicht selten dazu, dass wir zu neuen Ansichten kommen, und so trainieren wir auch unsere Intelligenz.

Es geht um eine ergebnisoffene Diskussion von Inhalten, um den Austausch unterschiedlicher Interpretationen von dem, was wir für die Wirklichkeit halten und von dem, was darüber gesagt wird. Dabei gerät man leicht in Streit. Man muss lernen, Widerspruch zu ertragen und anderen zu widersprechen

Denn anders als das Konsumieren digitaler Unterhaltungsmöglichkeiten fällt einem der analoge Diskursmodus nicht in den Schoß; er muss eingeübt werden, am besten von früher Kindheit an.

Und es wundert nicht, dass man in der knapp bemessenen freien Zeit vor allem nach Entspannung sucht und sich deshalb gern den digitalen Unterhaltungsangeboten überlässt und seine Zeit mit Facebook, Whatsapp oder Instagram verbringt.

So stirbt die Anlage zu schöpferischer Intelligenz bei vielen Alten und Jungen mehr und mehr ab. Ihnen entgeht die Chance, aus dem Regelwerk des Alltags auszubrechen.

Auf das, was die Gegenseite sagt, wird argumentativ nicht eingegangen. Der eigene Standpunkt wird ständig wiederholt, wie man das auch aus vielen Talkshows kennt. Es geht dann nur noch um die Bestätigung einer vorgefassten Meinung.

Die andere Gefahr ist weitaus größer: Je mehr unsere Kommunikation mit anderen über digitale Medien läuft, desto mehr können diese darauf Einfluss nehmen, was von dem, was wir sagen wollen, bei wem und in welcher Form ankommt. Dann transportieren die medialen Netzwerke am Ende nur noch, was sie für unbedenklich halten oder was ihren Interessen entspricht, während alles andere herausgefiltert wird.

Bürokratie und Internet sind zu einem Machtinstrument geworden, das die Menschheit weitgehender als je zuvor unter Kontrolle hat.
#Digitalisierung #Kommunikation #Algorithmen #Gesellschaft #IT #Diskussion #Standpunkt #Debatte #Widerspruch #soziales #Netzwerk #internet
Digitalisierung: die unsichtbare Gefahr

 

Digitalisierung: die unsichtbare Gefahr


von: Wolfgang Teubert.
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=53682

Ja, ja schon die Quelle lässt hier wohl die Mehrheit schon wieder die Nase rümpfen, aber ich poste das trotzdem öffentlich.
Ich finde das der Text viele gute Interpretationen der digitalen Welt liefert, auch wenn ich nicht mit allen dort einverstanden bin.

Hier ein paar Auszüge, des zugegeben sehr langen Textes
Digitalisierung lähmt unsere Kreativität. Sie hindert uns, neue Wege zu beschreiten.

Doch was Gesagtes bedeutet, steht nicht fest; es bedarf der Interpretation. Und weil es keine richtigen und falschen Interpretationen gibt, ist Gesagtes prinzipiell mehrdeutig. Wenn Sprache aber digitalisiert wird, dann werden aus Inhalten Daten, die sich ohne Bezug auf das, was sie bedeuten, mechanisch verarbeiten lassen

Soweit wir uns darauf einlassen, diese Technologie zu nutzen, sind wir den Interessen derer, die die Bedingungen festlegen, mehr als wir gemeinhin glauben ausgeliefert.

Doch es ist genau diese Streitkultur, die uns zwingt, dem, was andere sagen, mit Argumenten zu begegnen, Sichtweisen mit anderen Perspektiven zu kontern, die uns neue Ideen eingibt, die unsere schöpferische Ader freilegt. Ohne solche Debatten bleibt alles für uns beim Alte

Gegenbewegungen hat es immer schon gegeben. Die meisten Versuche, eine Gesellschaft mit mehr Gleichheit und weniger Ausbeutung zu etablieren, sind früher oder später gescheitert, nämlich immer dann, wenn es Kräfte gab, die sich mit Versprechungen und wohlklingenden Narrativen beim Volk einschmeichelten, während sie die Präsenz von Gegenmeinungen verhinderten.

Wir sind in Gefahr, zu verlernen, wie man sich um Inhalte streitet. Doch nur solche Gespräche halten unseren Geist rege; nur sie sind es, die unsere schöpferische Intelligenz trainieren.

Doch schöpferische Intelligenz kann nur dort entstehen, wo Menschen frei, ohne an Instruktionen gebunden zu sein, im Dialog auf gleicher Ebene ihre Ideen entwickeln können. Wenn es um neue Ideen geht, führt an Auseinandersetzungen, sogar an Streitgesprächen, kaum ein Weg vorbei.

Das hat zur Folge, dass Digitalisierung heute jedem nur die Sicht auf die Wirklichkeit vermittelt, die ihm die Algorithmen der sozialen Netzwerke zuweisen. Eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Standpunkten kann so kaum stattfinden. Der Wunsch, sich immer wieder erneut in seinen Anschauungen bestätigt zu fühlen, ist Wegbereiter einer Sucht, möglichst viel Zeit in den Fängen von Facebook, Twitter oder ähnlichen Angeboten zu verbringen

Galt das Internet ursprünglich als Möglichkeit, die eigene Sichtweise zu bereichern, indem man sich mit anderen Perspektiven konfrontieren lässt und so zu neuen Einsichten gelangt, so ist davon heute kaum noch etwas zu spüren.

Was uns klüger macht, ist Widerspruch in Auseinandersetzungen. Er zwingt uns, Argumente zu suchen, mit denen wir eine nicht genehme Auffassung ablehnen und unsere eigene Auffassung begründen. Das führt nicht selten dazu, dass wir zu neuen Ansichten kommen, und so trainieren wir auch unsere Intelligenz.

Es geht um eine ergebnisoffene Diskussion von Inhalten, um den Austausch unterschiedlicher Interpretationen von dem, was wir für die Wirklichkeit halten und von dem, was darüber gesagt wird. Dabei gerät man leicht in Streit. Man muss lernen, Widerspruch zu ertragen und anderen zu widersprechen

Denn anders als das Konsumieren digitaler Unterhaltungsmöglichkeiten fällt einem der analoge Diskursmodus nicht in den Schoß; er muss eingeübt werden, am besten von früher Kindheit an.

Und es wundert nicht, dass man in der knapp bemessenen freien Zeit vor allem nach Entspannung sucht und sich deshalb gern den digitalen Unterhaltungsangeboten überlässt und seine Zeit mit Facebook, Whatsapp oder Instagram verbringt.

So stirbt die Anlage zu schöpferischer Intelligenz bei vielen Alten und Jungen mehr und mehr ab. Ihnen entgeht die Chance, aus dem Regelwerk des Alltags auszubrechen.

Auf das, was die Gegenseite sagt, wird argumentativ nicht eingegangen. Der eigene Standpunkt wird ständig wiederholt, wie man das auch aus vielen Talkshows kennt. Es geht dann nur noch um die Bestätigung einer vorgefassten Meinung.

Die andere Gefahr ist weitaus größer: Je mehr unsere Kommunikation mit anderen über digitale Medien läuft, desto mehr können diese darauf Einfluss nehmen, was von dem, was wir sagen wollen, bei wem und in welcher Form ankommt. Dann transportieren die medialen Netzwerke am Ende nur noch, was sie für unbedenklich halten oder was ihren Interessen entspricht, während alles andere herausgefiltert wird.

Bürokratie und Internet sind zu einem Machtinstrument geworden, das die Menschheit weitgehender als je zuvor unter Kontrolle hat.
#Digitalisierung #Kommunikation #Algorithmen #Gesellschaft #IT #Diskussion #Standpunkt #Debatte #Widerspruch #soziales #Netzwerk #internet
Digitalisierung: die unsichtbare Gefahr

 

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"(...) Durch die kapitalistische Wirtschaftsweise wird alles Zwischenmenschliche auf Ware-Geld-Beziehungen reduziert. Deshalb ist hier nicht das Wohl der Menschen das Maß für die politischen Entscheidungen."

Link zum Beitrag von Frank Nöthlich:
https://neue-debatte.com/2019/06/11/briefe-zur-befoerderung-des-menschseins-erster-brief-an-uns-alle/
#NeueDebatte #Mensch #Menschlichkeit #Sein #Dasein #Miteinander #Natur #Erde #Soziales
Briefe zur Beförderung des Menschseins – Erster Brief: An uns alle!

 
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Klimaneutral zufrieden leben


Wie könnte die CO2-Steuer an die Menschen zurück fließen?

Seit Monaten wird über eine CO2-Abgabe oder einer CO2-Steuer diskutiert. Das "ob" kann angesichts des Verfehlens der Klimaziele eigentlich keine Frage mehr sein. Auch das steuerrechtliche Problem Steuer oder Abgabe wollen wir hier nicht diskutieren. Uns fehlt in dieser Diskussion die Frage, wie das Geld an die Bürger an anderer Stelle wieder zurückfließt.

Die Einnahmen dürfen nicht im Haushalt unbekannt versickern. Eine Finanzierung des in diesem Jahr wahnsinnig gestiegenen Rüstungshaushalts wollen wir sicher nicht.

In einem guten Artikel hat sich Telepolis mit Möglichkeiten beschäftigt:
  • Abschaffung/Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel
  • Abschaffung der Stromsteuer
  • Absenkung der Mehrwertsteuer auf Bahntickets von 19 auf 7%
  • Pendler könnten durch einen kostenlos oder drastisch vergünstigten ÖPNV entlastet werden
Um welche Belastungen geht es denn konkret? Bei einer Steuer in Höhe von 180 Euro pro Tonne CO2 würde ein Liter Benzin um 45 Cent und ein Liter Diesel um 56 Cent verteuern.

Was wird dabei eingenommen? Bei den jetzigen Emission brächte eine CO2 Steuer 144 Milliarden Euro jährlich ein, aber die Emissionen sollen dadurch ja sinken und damit auch die Steuereinnahmen. Auf jeden Fall wären die Ticketeinnahmen des Regionalverkehrs von ca. 20 Milliarden Euro im Jahr damit durchaus finanzierbar.

Sicher wären noch viele weitere Maßnahmen denkbar - man muss sie nur mal denken. Dafür ist es jetzt Zeit, um die Diskussion auf eine reale Grundlage zu stellen.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/news/CO2-Steuer-Kostenlose-Regionalbahn-4424180.html
und https://www.heise.de/tp/news/CO2-statt-Mehrwertsteuer-4403976.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6886-20190517-klimaneutral-zufrieden-leben.htm

#CO2 #Steuer #Abgabe #Klima #neutral #Entlastung #Wirtschaft #Soziales #Gleichberechtigung #Gender #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #HartzIV #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit #Kfz #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit

 
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Klimaneutral zufrieden leben


Wie könnte die CO2-Steuer an die Menschen zurück fließen?

Seit Monaten wird über eine CO2-Abgabe oder einer CO2-Steuer diskutiert. Das "ob" kann angesichts des Verfehlens der Klimaziele eigentlich keine Frage mehr sein. Auch das steuerrechtliche Problem Steuer oder Abgabe wollen wir hier nicht diskutieren. Uns fehlt in dieser Diskussion die Frage, wie das Geld an die Bürger an anderer Stelle wieder zurückfließt.

Die Einnahmen dürfen nicht im Haushalt unbekannt versickern. Eine Finanzierung des in diesem Jahr wahnsinnig gestiegenen Rüstungshaushalts wollen wir sicher nicht.

In einem guten Artikel hat sich Telepolis mit Möglichkeiten beschäftigt:
  • Abschaffung/Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel
  • Abschaffung der Stromsteuer
  • Absenkung der Mehrwertsteuer auf Bahntickets von 19 auf 7%
  • Pendler könnten durch einen kostenlos oder drastisch vergünstigten ÖPNV entlastet werden
Um welche Belastungen geht es denn konkret? Bei einer Steuer in Höhe von 180 Euro pro Tonne CO2 würde ein Liter Benzin um 45 Cent und ein Liter Diesel um 56 Cent verteuern.

Was wird dabei eingenommen? Bei den jetzigen Emission brächte eine CO2 Steuer 144 Milliarden Euro jährlich ein, aber die Emissionen sollen dadurch ja sinken und damit auch die Steuereinnahmen. Auf jeden Fall wären die Ticketeinnahmen des Regionalverkehrs von ca. 20 Milliarden Euro im Jahr damit durchaus finanzierbar.

Sicher wären noch viele weitere Maßnahmen denkbar - man muss sie nur mal denken. Dafür ist es jetzt Zeit, um die Diskussion auf eine reale Grundlage zu stellen.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/news/CO2-Steuer-Kostenlose-Regionalbahn-4424180.html
und https://www.heise.de/tp/news/CO2-statt-Mehrwertsteuer-4403976.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6886-20190517-klimaneutral-zufrieden-leben.htm

#CO2 #Steuer #Abgabe #Klima #neutral #Entlastung #Wirtschaft #Soziales #Gleichberechtigung #Gender #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #HartzIV #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit #Kfz #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit

 
Mutzke und Gwildis spielen Konzert gegen Kälte #Mutzke #Gwildis #Konzert #Musik #KonzertgegendieKälte #Kiel #soziales #SozialesEngagement #RockundPop #NDR

 
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Agenda Setting bei ARD und ZDF?

Neue Studie untersucht Themengewichtung vor der Bundetagswahl 2017


Haben #ARD und #ZDF in ihren politischen Sendungen vor der Bundestagswahl zu viel über das Thema #Migration berichtet - und dadurch gar die "AfD bundestagsfähig gemacht", wie Olaf Zimmermann, Vorsitzender des deutschen Kulturrates meinte?

Die neueste Studie der #OBS geht dieser Frage nach und ordnet die Erstsendeminuten aller politischen Sendungen im Monat vor der #Bundestagswahl 2017 Themengebieten zu.

Ergebnis:
- In den fünf meistgesehenen Sendungen war „Migration“ das Thema Nummer eins, über ein Fünftel der Sendezeit kreiste um diesen Sachverhalt.
- Beim TV-Duell #Merkel/ #Schulz, der Sendung mit den höchsten Einschaltquoten, war das Ergebnis noch deutlicher: 34% der Sendezeit handelte vom Thema „Migration“, während „Arbeit/Familie/Soziales“, „Steuern/Finanzen“ und „Wirtschaft/Verkehr/Bau“ zusammen kaum 15 Prozent auf sich vereinigten.
- Andere Blickwinkel stellen das Bild jedoch weniger eindeutig dar: Knapp zwölf Prozent Sendezeit aller politischen Sendungen im Monat vor der Bundestagswahl für das Thema „Migration“ stehen ca. 15 Prozent für „Arbeit/Familie/Soziales“ und elf Prozent für „Außenpolitik“ gegenüber.

Ob das nun schon #Agenda-Setting für die #AfD ist, oder doch nur legitime journalistische Fokussierung auf ein relevantes Thema darf auf Grundlage dieser Zahlen gerne diskutiert werden!

Die Studie zum kostenlosen Download gibt es hier: https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/agenda-setting-bei-ard-und-zdf/
#Arbeit #Familie #Soziales #Medien #Journalismus #AgendaSetting #Framing #Berichterstattung #Politik #Fernsehen

 
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Agenda Setting bei ARD und ZDF?

Neue Studie untersucht Themengewichtung vor der Bundetagswahl 2017


Haben #ARD und #ZDF in ihren politischen Sendungen vor der Bundestagswahl zu viel über das Thema #Migration berichtet - und dadurch gar die "AfD bundestagsfähig gemacht", wie Olaf Zimmermann, Vorsitzender des deutschen Kulturrates meinte?

Die neueste Studie der #OBS geht dieser Frage nach und ordnet die Erstsendeminuten aller politischen Sendungen im Monat vor der #Bundestagswahl 2017 Themengebieten zu.

Ergebnis:
- In den fünf meistgesehenen Sendungen war „Migration“ das Thema Nummer eins, über ein Fünftel der Sendezeit kreiste um diesen Sachverhalt.
- Beim TV-Duell #Merkel/ #Schulz, der Sendung mit den höchsten Einschaltquoten, war das Ergebnis noch deutlicher: 34% der Sendezeit handelte vom Thema „Migration“, während „Arbeit/Familie/Soziales“, „Steuern/Finanzen“ und „Wirtschaft/Verkehr/Bau“ zusammen kaum 15 Prozent auf sich vereinigten.
- Andere Blickwinkel stellen das Bild jedoch weniger eindeutig dar: Knapp zwölf Prozent Sendezeit aller politischen Sendungen im Monat vor der Bundestagswahl für das Thema „Migration“ stehen ca. 15 Prozent für „Arbeit/Familie/Soziales“ und elf Prozent für „Außenpolitik“ gegenüber.

Ob das nun schon #Agenda-Setting für die #AfD ist, oder doch nur legitime journalistische Fokussierung auf ein relevantes Thema darf auf Grundlage dieser Zahlen gerne diskutiert werden!

Die Studie zum kostenlosen Download gibt es hier: https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/agenda-setting-bei-ard-und-zdf/
#Arbeit #Familie #Soziales #Medien #Journalismus #AgendaSetting #Framing #Berichterstattung #Politik #Fernsehen

 
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Agenda Setting bei ARD und ZDF?

Neue Studie untersucht Themengewichtung vor der Bundetagswahl 2017


Haben #ARD und #ZDF in ihren politischen Sendungen vor der Bundestagswahl zu viel über das Thema #Migration berichtet - und dadurch gar die "AfD bundestagsfähig gemacht", wie Olaf Zimmermann, Vorsitzender des deutschen Kulturrates meinte?

Die neueste Studie der #OBS geht dieser Frage nach und ordnet die Erstsendeminuten aller politischen Sendungen im Monat vor der #Bundestagswahl 2017 Themengebieten zu.

Ergebnis:
- In den fünf meistgesehenen Sendungen war „Migration“ das Thema Nummer eins, über ein Fünftel der Sendezeit kreiste um diesen Sachverhalt.
- Beim TV-Duell #Merkel/ #Schulz, der Sendung mit den höchsten Einschaltquoten, war das Ergebnis noch deutlicher: 34% der Sendezeit handelte vom Thema „Migration“, während „Arbeit/Familie/Soziales“, „Steuern/Finanzen“ und „Wirtschaft/Verkehr/Bau“ zusammen kaum 15 Prozent auf sich vereinigten.
- Andere Blickwinkel stellen das Bild jedoch weniger eindeutig dar: Knapp zwölf Prozent Sendezeit aller politischen Sendungen im Monat vor der Bundestagswahl für das Thema „Migration“ stehen ca. 15 Prozent für „Arbeit/Familie/Soziales“ und elf Prozent für „Außenpolitik“ gegenüber.

Ob das nun schon #Agenda-Setting für die #AfD ist, oder doch nur legitime journalistische Fokussierung auf ein relevantes Thema darf auf Grundlage dieser Zahlen gerne diskutiert werden!

Die Studie zum kostenlosen Download gibt es hier: https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/agenda-setting-bei-ard-und-zdf/
#Arbeit #Familie #Soziales #Medien #Journalismus #AgendaSetting #Framing #Berichterstattung #Politik #Fernsehen

 

Relative Ruhe


"(...) Und noch während der Zerstörungsprozess anhält, der alles in den Schatten stellt, was sich das kleine Menschenhirn so hat vorstellen können, brechen neue Kräfte hervor, aus denen vieles wachsen wird.

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/04/27/der-grosse-sturm/
#Gesellschaft #Transformation #GesellschaftlicherWandel #Politik #Soziales #Bildung #Veränderung #Systemtheorie
Der große Sturm

 

Relative Ruhe


"(...) Und noch während der Zerstörungsprozess anhält, der alles in den Schatten stellt, was sich das kleine Menschenhirn so hat vorstellen können, brechen neue Kräfte hervor, aus denen vieles wachsen wird.

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/04/27/der-grosse-sturm/
#Gesellschaft #Transformation #GesellschaftlicherWandel #Politik #Soziales #Bildung #Veränderung #Systemtheorie
Der große Sturm

 

Klarheit


"(...) Der allgegenwärtige Schrei nach der absoluten Transparenz ist das Indiz für ein nicht mehr vorhandenes Vertrauen. Das wurde zerstört in Institutionen wie durch handelnde Personen, es ist das Ausmaß der kulturellen Krise schlechthin."

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann: https://neue-debatte.com/2019/04/04/die-kurze-formel-der-selbstzerstoerung/
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#Bildung #Politik #Gesellschaft #Vertrauen #Soziales #Misstrauen #Glaubwürdigkeit #Wahrhaftigkeit #Offenheit
Die kurze Formel der Selbstzerstörung

 
Die Openbook Alpha ist vor einigen Tagen gestartet. Heute kam meine Einladung an. Hier ist ein kurzer Blick auf mein Profil.

#Openbook Alpha started a couple of days back. Today my invitation arrived. Here's a short glimpse at my profile page

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Es ist wie gesagt eine Alpha Version und dementsprechend wirkt vieles noch unfertig. Mein erster Eindruck fällt zwiegespalten aus und ich hoffe sie haben sich mit der Entscheidung, die Alpha und ebenso die Beta früher zu starten, nicht übernommen. Im derzeitigen Zustand ist Openbook weit davon entfernt eine Alternative für andere soziale Netzwerke zu sein.

It's an alpha version as I said before and accordingly a lot of things still appear unfinished. My first impression is split and I hope they didn't take it over with the decision to start the alpha and the beta earlier. In its current state, Openbook is far from being an alternative for any other social network.

#Open Source #Social Network #Alpha Testing #Soziales Netzwerk