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Items tagged with: Soziales

Maßlose Kommunisten


#Merkel verspricht Stabilität, Maß und Mitte. Immerhin geht es um die Villen im Tessin. Die Parteien links von der Union stören da nur. http://www.taz.de/Instabilitaet-durch-linke-Parteien/!5797029/ #taz #tazgezwitscher #tageszeitung #Soziales #Kommunismus #Union

Schwerpunkt: Bundestagswahl 2021
Kolumne: Der rote Faden
 

Maßlose Kommunisten


#Merkel verspricht Stabilität, Maß und Mitte. Immerhin geht es um die Villen im Tessin. Die Parteien links von der Union stören da nur. http://www.taz.de/Instabilitaet-durch-linke-Parteien/!5797029/ #taz #tazgezwitscher #tageszeitung #Soziales #Kommunismus #Union

Schwerpunkt: Bundestagswahl 2021
Kolumne: Der rote Faden
 
Eine längere Babypause scheuen viele Eltern aus Angst um ihre Karriere. Eine Studie des Ifo-Instituts zu Erfahrungen in der DDR zeigt, dass sie sich für das Kind lohnen kann.
Studie zu DDR-Erfahrungen: Längere bezahlte Elternzeit macht Kinder später zufriedener
#Berlin #DDR #Elterngeld #Elternzeit #KinderarmutinDeutschland #Soziales
 
Eine längere Babypause scheuen viele Eltern aus Angst um ihre Karriere. Eine Studie des Ifo-Instituts zu Erfahrungen in der DDR zeigt, dass sie sich für das Kind lohnen kann.
Studie zu DDR-Erfahrungen: Längere bezahlte Elternzeit macht Kinder später zufriedener
#Berlin #DDR #Elterngeld #Elternzeit #KinderarmutinDeutschland #Soziales
 
[bookmark=https://twitter.com/Muschelschloss/status/1392833745082781696]Nürnberg impft Tafel-Kunden.
#Impfung #Armut #Soziales

https://twitter.com/BR24/status/1392826986855342080[/bookmark]
 
Alexander Murachowski ist von einem Jagdausflug in Russland nicht zurückgekehrt. Der Mediziner hatte 2020 den vergifteten Kremlkritiker Alexej Nawalny behandelt – und behauptet, dieser habe nur eine Stoffwechselstörung.
Früherer Klinikchef in Omsk: Nawalnys Ex-Arzt nach Jagdausflug vermisst
#AlexejNawalny #Russland #Soziales
 
Alexander Murachowski ist von einem Jagdausflug in Russland nicht zurückgekehrt. Der Mediziner hatte 2020 den vergifteten Kremlkritiker Alexej Nawalny behandelt – und behauptet, dieser habe nur eine Stoffwechselstörung.
Früherer Klinikchef in Omsk: Nawalnys Ex-Arzt nach Jagdausflug vermisst
#AlexejNawalny #Russland #Soziales
 
#gesellschaft #soziales #menschen-mit-behinderung #wohnheime #oberlin #potsdam #ableismus

Vier Menschen sind tot, der Ableismus lebt

In Potsdam sind fünf Menschen mit Behinderung Opfer einer Tötungsserie in einer sogenannten Behinderteneinrichtung geworden – vier von ihnen starben. Während die Hintergründe der Tat noch untersucht werden müssen, stellt sich Raúl Krauthausen nicht erst seit heute Fragen zu strukturellen Problemen dieser Wohnformen und wie viel Ableismus in ihnen steckt. (von Raul Krauthausen)


...Nach jeder Tat wird versucht ein Motiv zu finden, und auch in diesem Fall werden in den nächsten Tagen sicher Vermutungen angestellt, sofern sich derdie Täterin nicht äußert. Im Gegensatz zu anderen Fällen wird bei solchen Taten oft die „Überlastung” ins Spiel gebracht. So vermutet ein Polizeipsychologe in der rbb Sendung „Zibb“, dass das Tatmotiv auch „Erlösung von Leiden“ gewesen sein könnte. Damit entsteht eine Täter-Opfer-Umkehr: weil die Bewohner*innen des Heimes wohl zu anstrengend seien, käme es zur Überlastung und damit zu der Tat. Dass diese Argumentation bemüht werden wird, ist meine größte Sorge. Denn dies ist gefährlicher, und in diesem Fall tödlicher Ableismus: Die Diskriminierung und Abwertung behinderter Menschen.

Von Einzelfällen in einer Struktur


Noch einmal: Natürlich handelt es sich bei der gestrigen Potsdamer Gewalttat um eine sogenannte Einzeltat und Spekulationen sind deplatziert, auch über die psychische Gesundheit der Tatverdächtigen, die sich inzwischen in einer Spezialklinik befindet. Aber immer wieder gibt es in Pflege- und Wohnheimen für Menschen mit Behinderung Fälle von Gewalt, Missbrauch, Diskriminierung und Beleidigung. Dabei geht es nicht um Einzelfälle, es geht um eine diskriminierende Struktur, die in diesem Fall sogar viermal tödlich war. Kommen solche Fälle ans Tageslicht, ist dann stets von „Einzelfällen“ die Rede. Diese aber fügen sich zusammen zu einer Struktur. Denn diese Heime sind “totale Institutionen”. In ihnen werden aus Sicht der Öffentlichkeit behinderte Menschen leicht und effektiv versorgt, aber diese Systeme sind anfälliger für Gewalt. Menschen mit Behinderung bekommen oft von Geburt an kaum eine Option, aus diesem System herauszukommen: Vom Internat zur Förderschule, dann Wechsel in ein anderes Wohnheim und von dort zur Werkstatt; später dann ins Altenheim, nicht selten finden sich all diese Adressen auf einem einzigen Gelände, wie auch beim Oberlinhaus, wieder. Und selten gelangen Informationen über Missstände von drinnen nach draußen an die Öffentlichkeit.

Strukturelle Exklusion


Es handelt sich also um Sonderwelten, um Parallelgesellschaften. Sie trennen. Sie schaffen angesichts mangelnder Selbstbestimmung und fast totaler Abhängigkeit ein Klima, in dem Gewalt leichter entstehen kann als anderswo. Ob diese „Einrichtungen“ immer das Richtige für Menschen sind, die dort nur landen, weil sie mit einer Behinderung leben, dahinter muss ein riesiges Fragezeichen gesetzt werden. Nur um eine Zahl zu nennen: Laut einer Studie der Universität Bielefeld aus dem Jahr 2012 wurden mindestens sechs Prozent aller behinderten Frauen, die in Heimen und Werkstätten „untergebracht“ wurden, sexuell missbraucht. Und erst im Januar dieses Jahres wurde bekannt, dass gegen 145 Beschäftigte einer Behinderteneinrichtung in Bad Oeynhausen wegen Verdachts auf Freiheitsberaubung und in einigen Fällen auf Körperverletzung ermittelt wird. 145 ist eine Zahl, die mit der Beschreibung „Einzelfall“ nicht mehr zu erklären ist. Da hilft es übrigens nicht, wenn Medien die Opfer solcher Angriffe als “besonders Schutzlose” oder als “Schwächste” beschreiben – damit wird Menschen mit Behinderung ihr so genannter Opferstatus noch einmal obendrauf serviert. Statt einer Spaltung in IHR und WIR fehlt es an einer realistischen Bestandsaufnahme ohne verklärenden Blick dem zur Verfügung stellen präventiver (inklusiver?) Strukturen.

Was das alles mit dem Ereignis von Potsdam zu tun hat? Solche Einrichtungen bergen strukturell gesehen ein Potenzial für Ungutes. Daher müssen wir uns mehr Gedanken darüber machen, wie es für Menschen mit Behinderung andere Perspektiven geben kann. Wie Ableismus besser bekämpft werden kann. Und wie wir es schaffen, in Tagen wie diesen den Fokus auf die Opfer zu richten.
- vollständiger Artikel: https://dieneuenorm.de/gesellschaft/vier-menschen-sind-tot-der-ableismus-lebt/
Vier Menschen sind tot, der Ableismus lebt
 
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07.04.2021 "Freiwilliger Wehrdienst im Heimatschutz"


Alle Schweine sind gleich - manche gleicher

... und diese Unterschiede werden nicht geringer oder wenigstens langsam angeglichen sondern bewusst vertieft. Beim neuen "Freiwilligendienst der Bundeswehr" wird die Ungleichbehandlung offensichtlich.

Während junge Erwachsene im freiwilligen Sozialen Jahr oder als Bundesfreiwillige eine als "Taschengeld" bezeichnete Entschädigung von 240€ erhalten, von denen noch 40€ als Sozialbeiträge abgezogen werden, kann ein Freiwilliger bei der Bundeswehr mit 1400€ netto nach Hause gehen.

Während der eine also für fast nichts eine (nicht vorhandene) Pflegekraft ersetzt oder in als gemeinnützig anerkannten Vereinen oder Stiftungen die ungeliebte Büroarbeit erledigt, kann der andere mit dem fast 7-fachem Geld seiner Abenteuerlust oder Schießübungen bei der Bundeswehr nachgehen.
Ein bisschen helfen, ein bisschen kämpfen

Unter diese Überschrift stellt die Tagesschau den neuen "Dienst" bei der Bundeswehr vor. Gestern haben also 325 Rekrutinnen und Rekruten in diesem Dienstverhältnis ihre dreimonatige militärische Grundausbildung begonnen. Dabei müssen sie gemeinsam mit den Rekrutinnen und Rekruten den normalen freiwilligen Wehrdienstes ableisten. Nach diesen 3 Monaten erhalten sie eine Spezialausbildung im Heimatschutz.

Und das war es dann? Nein, die Betreffenden müssen sich dann auf 6 Jahre verpflichten als Reservisten bereitzustehen. In dieser Zeit werden sie noch mal für bis zu 5 Monate zu Übungen einberufen.
Was soll das Ganze?
  • Die Verteidigungsministerin möchte auf diese Weise ihre Lücke von ca. 30.000 fehlenden Soldaten verkleinern.
  • Sie will mit einem Bundeswehr-Light-Angebot neue Interessenten gewinnen, da den Betroffenen hierbei kein Auslandseinsatz droht.
  • Es ist gleichzeitig ein kleiner Schwenk zurück zu einem allgemeinen Wehrdienst - erst einmal ganz freiwillig und einigermaßen Bezahlung.
_Beim Thema Bezahlung sind wir wieder zurück bei George Orwells "Farm der Tiere": Wie kann eine Chistlich-soziale und Sozial-demokratische Regierungskoalition ein Vergütungssystem von 7:1 für "militärische Arbeit" gegenüber sozialer Arbeit verordnen?

Grundsätzlich muss natürlich weiter die Forderung gelten: Abrüsten statt aufrüsten!_

Mehr dazu bei https://www.tagesschau.de/inland/verteidigung-freiwilligendienst-101.html
und https://www.deutschlandfunk.de/bundeswehr-der-neue-freiwilligendienst-im-heimatschutz.1783.de.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7602-20210407-freiwilliger-wehrdienst-im-heimatschutz.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7602-20210407-freiwilliger-wehrdienst-im-heimatschutz.htm
Tags: #Freiwilligendienst #Bezahlung #Ungleicheit #GeorgeOrwell #FarmderTiere #Soziales #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #SchuleohneMilitär #Atomwaffen #Militär #Bundeswehr #Aufrüstung #Waffenexporte #Drohnen #Frieden #Krieg #Friedenserziehung #Menschenrechte #Zivilklauseln
 
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07.04.2021 "Freiwilliger Wehrdienst im Heimatschutz"


Alle Schweine sind gleich - manche gleicher

... und diese Unterschiede werden nicht geringer oder wenigstens langsam angeglichen sondern bewusst vertieft. Beim neuen "Freiwilligendienst der Bundeswehr" wird die Ungleichbehandlung offensichtlich.

Während junge Erwachsene im freiwilligen Sozialen Jahr oder als Bundesfreiwillige eine als "Taschengeld" bezeichnete Entschädigung von 240€ erhalten, von denen noch 40€ als Sozialbeiträge abgezogen werden, kann ein Freiwilliger bei der Bundeswehr mit 1400€ netto nach Hause gehen.

Während der eine also für fast nichts eine (nicht vorhandene) Pflegekraft ersetzt oder in als gemeinnützig anerkannten Vereinen oder Stiftungen die ungeliebte Büroarbeit erledigt, kann der andere mit dem fast 7-fachem Geld seiner Abenteuerlust oder Schießübungen bei der Bundeswehr nachgehen.
Ein bisschen helfen, ein bisschen kämpfen

Unter diese Überschrift stellt die Tagesschau den neuen "Dienst" bei der Bundeswehr vor. Gestern haben also 325 Rekrutinnen und Rekruten in diesem Dienstverhältnis ihre dreimonatige militärische Grundausbildung begonnen. Dabei müssen sie gemeinsam mit den Rekrutinnen und Rekruten den normalen freiwilligen Wehrdienstes ableisten. Nach diesen 3 Monaten erhalten sie eine Spezialausbildung im Heimatschutz.

Und das war es dann? Nein, die Betreffenden müssen sich dann auf 6 Jahre verpflichten als Reservisten bereitzustehen. In dieser Zeit werden sie noch mal für bis zu 5 Monate zu Übungen einberufen.
Was soll das Ganze?
  • Die Verteidigungsministerin möchte auf diese Weise ihre Lücke von ca. 30.000 fehlenden Soldaten verkleinern.
  • Sie will mit einem Bundeswehr-Light-Angebot neue Interessenten gewinnen, da den Betroffenen hierbei kein Auslandseinsatz droht.
  • Es ist gleichzeitig ein kleiner Schwenk zurück zu einem allgemeinen Wehrdienst - erst einmal ganz freiwillig und einigermaßen Bezahlung.
_Beim Thema Bezahlung sind wir wieder zurück bei George Orwells "Farm der Tiere": Wie kann eine Chistlich-soziale und Sozial-demokratische Regierungskoalition ein Vergütungssystem von 7:1 für "militärische Arbeit" gegenüber sozialer Arbeit verordnen?

Grundsätzlich muss natürlich weiter die Forderung gelten: Abrüsten statt aufrüsten!_

Mehr dazu bei https://www.tagesschau.de/inland/verteidigung-freiwilligendienst-101.html
und https://www.deutschlandfunk.de/bundeswehr-der-neue-freiwilligendienst-im-heimatschutz.1783.de.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7602-20210407-freiwilliger-wehrdienst-im-heimatschutz.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7602-20210407-freiwilliger-wehrdienst-im-heimatschutz.htm
Tags: #Freiwilligendienst #Bezahlung #Ungleicheit #GeorgeOrwell #FarmderTiere #Soziales #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #SchuleohneMilitär #Atomwaffen #Militär #Bundeswehr #Aufrüstung #Waffenexporte #Drohnen #Frieden #Krieg #Friedenserziehung #Menschenrechte #Zivilklauseln
 
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Ich gebe zu, ich war Teil dessen. Ich denke, jedem kann das mal passieren.
Manchmal geschieht es noch heute. Mal ziehe ich falsche Rückschlüsse,
denke anekdotisch und versuche das dann, dummerweise, auf alle meine Mitmenschen zu übertragen. Auch ich folge hin und wieder einer falschen Fährte, interpretiere zu viel in Zufälle hinein und die Rosinenpickerei ist mir auch nicht fremd.
Hab ich einmal ein Weltbild gefasst, verteidigte ich es oft zu vehement, anstatt ersteinmal zuzuhören und andere Perspektiven zuzulassen.

Heute weiß ich, es ist keine Schuldfrage. Selbstredend war es nie böse Absicht.
Es war einfach nur menschlich. Es hat etwas damit zu tun, wie ich aufgewachsen bin. Die Summe meiner Erfahrungen & Informationen. Welche Strategien ich zum Überleben entwickelt hatte.

Ich bin in einer Welt groß geworden, in der täglich gelogen, gehatet, gemobbt, betrogen und verleumdet wurde.
Ich habe als Kind schon mitanhören müssen wie Menschen in jeder erdenklichen Form abgewertet wurden.
Wie Wahrheiten unterdrückt, Wissenschaft verleugnet und abgewertet wurde.
Es hieß, "das brauchst du nicht wissen", "kümmer du dich um deine Hausaufgaben" und ähnlich demotivierende Sprüche. Schläge gab es obendrein, nicht nur auf dem Schulhof.

Doch ich hatte Glück und hatte immer wieder Menschen in meiner Umgebung die echte Ausnahmetalente waren. Von ihnen habe ich viel gelernt und vor allem weckten sie mein Interesse, machten mich Neugierig, waren Vorbild oder motivierten mich einfach durch ein gutes Wort.

Ich hoffe ich kann diesen positiven Einfluss an meine Mitmenschen zurück geben. Ich weiß heute, ich kann die alten Muster überwinden, dazulernen und mein Verhalten ändern.

Vielleicht brauche ich das auch einfach nur für mein Genesung.

Dies ist eine sehr vereinfachte, verkürzte Form einer langen und sehr verqueeren Reise.
Doch am Ende wird alles gut.
Und wenn es noch nicht gut ist, war es auch noch nicht das Ende.
#Philosophie #Schreiben #Gedanken #Soziales #Psychologie
 
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10.03.2021 Soziale Diskriminierung wird nicht untersucht


Nichts genaues weiß man nicht

Die Bundesregierung verspricht seit einem Jahr, ihre Entscheidungen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zu fällen. An diesem Versprechen haben wir schon gezweifelt, als die wichtigen Erkenntnisse über die Höhe der Dunkelziffer der Infektionen in der Hengsberg-Studie von Prof Streeck im April/Mai 2020 nicht dazu geführt haben, solche Untersuchungen fortzuführen.

Das völlige Versagen der Bildungspolitik vor allem in der Zeit von Juni bis Oktober führte dann zur Hilflosigkeit erneuter Schulschließungen an Stelle langfristiger Planung von Alternativen mit den bekannten Folgen ( "Ein organischer Lebensraum wurde einfach abgetötet" , Bildungsschere öffnet sich immer weiter ). Nach 5 Monaten ist man nun immerhin auf die Idee baldiger Impfung für Lehrer und Erzieher gekommen.

Generell wurden soziale und gesellschaftliche Aspekte, wenn überhaupt nur nachrangig untersucht. So haben nach Recherchen von NDR, WDR und SZ 14 von 16 Bundesländern keine Erkenntnisse darüber, welche Menschen sich besonders häufig mit Corona infizieren. Diese 14 konnten keine der Fragen zum sozialen Status der Corona-Infizierten angeben oder wie groß deren Haushalte sind oder wie hoch das Einkommen ist oder wie häufig sie einen Migrationshintergrund haben.

Auch über das Arbeitsumfeld (Kontakthäufigkeit, Arbeitsweg, u.ä.) lagen keine Daten vor. Die Tagesschau berichtet, dass

"der Medizinsoziologe Nico Dragano von der Universität Düsseldorf im ersten Halbjahr 2020 die Daten von knapp 1,3 Millionen AOK-Versicherten ausgewertet und festgestellt hat, dass Bezieher von Hartz-IV fast doppelt so oft wegen Corona ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten wie Erwerbstätige. Aber schon zu der Frage, welche Berufsgruppen möglicherweise stärker betroffen sind, gibt es keine verlässliche Anwort. ...

Die Infektiologin Muge Cevik von der schottischen St. Andrews Universität meint, dass es "viel wichtiger sei, die Menschen in den sozial benachteiligten Gegenden besser zu schützen." Man sehe in vielen Ländern, dass vor allem Menschen, die in Fabriken arbeiten, als Essensauslieferer, in Supermärkten oder als Reinigungskräfte überdurchschnittlich gefährdet seien. Auch lägen in Großbritannien mehr Menschen mit nicht typisch britischen Nachnamen auf den Intensivstationen. "Aber das Risiko liegt natürlich nicht im ethnischen Hintergrund, sondern an den Lebens- und Arbeitsbedingungen".

Die Diskriminierung durch Armut und soziales Umfeld, die auch aus Ländern wie Brasilien, Indien u.v.a. ärmeren Staaten bekannt ist, soll scheinbar für Deutschland nicht zu einer wissenschaftlichen Erkenntnis werden. Wenn man diese Fakten ernst nehmen würde, dann müssten ganz andere Maßnahmen ergriffen werden oder es könnten Fragen zum gesellschaftlichen System gestellt werden.

Um von einer generellen Debatte abzulenken, werden "Nebenschauplätze" aufgemacht, wie die Einschränkung der Versammlungsfreiheit, die dann von Gerichten wieder aufgehoben werden (Seuchenschutz dominiert Grundrechte ,"Seuchenschutz" darf keine Grundrechte aushebeln) oder Vorschriften verhindern die Nutzung von Ferienwohnungen auf dem Land und halten die Menschen in der Stadt, wo ihr Infekionsrisiko 0,05% (50 von 100.000) statt in der leeren Landschaft, wo es sicher unter 0,01% beträgt.

Wir wünschen uns jedenfalls statt fetter angstmachender Überschriften einen ganzheitlichen wissenschaftlichen Ansatz mit Studien auch neben der Medizin und jenseits vom Schielen auf den nächsten Wahltermin ...

Mehr dazu bei https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/corona-soziale-faktoren-101.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7572-20210310-soziale-diskriminierung-wird-nicht-untersucht.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7572-20210310-soziale-diskriminierung-wird-nicht-untersucht.htm
Tags: #Wissenschaft #Erkenntnisse #Soziales #Migration #Gleichberechtigung #Gender #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #HartzIV #Gewerkschaft #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit
 
Friedrich Merz, der Vorsitzender der Christlich Demokratischen Union Deutschlands werden will, ist gegen die Aufnahme der aktuell hungernden, frierenden und obdachlosen Flüchtlinge aus Griechenland oder Bosnien. Er meint, die EU müsse stattdessen dort helfen, obwohl er weiß, dass die sich wahrscheinlich auf eine konkrete Hilfe nur sehr spät oder gar nicht einigen kann.

Hat ein anderer Christ nicht gesagt "und wer da anklopft, dem wird aufgetan."? Mt 7,8

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/merz-will-keine-fluechtlinge-aus-griechenland-und-bosnien-17127203.html

#soziales
 

Hunger


Weit über 800 Millionen Menschen auf der Welt leiden an Hunger. 24.000 verhungern jeden Tag, vor allem im globalen Süden. Und auch den Europäern ist die Totalität des Hungers näher, als ihnen lieb sein kann. Unter dem Weihnachtsbaum liegt die Logik des Profits.

https://neue-debatte.com/2020/12/24/unter-dem-weihnachtsbaum-der-hunger-und-die-kannibalistische-weltordnung/
#Hunger #Armut #Ausbeutung #System #Soziales
Unter dem Weihnachtsbaum: Der Hunger und die kannibalistische Weltordnung
 

Deprivation


Obwohl heute eher von sensorischer Deprivation die Rede ist, ist der Begriff des Hospitalismus noch geläufiger. Was ist damit gemeint? Es handelt sich um pathologische Symptome, die einem Verlust an sozialen Interaktionen folgt. Der Mensch, seinerseits ein soziales Wesen, hängt vital von sozialen Interaktionen ab. Es sind Sozialkontakte im Allgemeinen, Gespräche mit einem direkten Gegenüber, die Varianz unterschiedlicher Kommmunikationskontexte und der Reflexion des Geschehenen im Dialog. Es geht um das kulturelle Dasein des Menschen. Bleiben diese Möglichkeiten aus, setzt ein Prozess der sozialen Verarmung ein, es machen sich Verlustgefühle breit, depressive Befindlichkeiten sind die Folge.

Soziale Verarmung und virtuelles Dasein

Soziale Deprivation kann eingesetzt werden und wird gezielt eingesetzt, um Gefangene zu brechen, der juristische Begriff der Kontaktsperre umschreibt dieses ausführlich. Sie kann aber auch die Folge einer sozio-kulturellen Entwicklung sein.

Das, was allgemein so euphemistisch als Individualisierung bezeichnet wird, hat eine Dimension eingenommen, die durchaus auch unter der Bezeichnung der sozialen Deprivation gefasst werden kann. Das, was scheinbar als eine bisher ungekannte Form der Freiheit im Zeitalter der Digitalisierung beschrieben wird, trägt im Keim die Gefahren der sozialen Verarmung in sich.

Die sozialen Kontakte reduzieren sich stetig, der synthetische, virtuelle Austausch mit Symbolträgern steigt. Schule, Familie, die Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz, das Leben in Vereinen und politischen Parteien, die Interaktion bei kulturellen Veranstaltungen, alles dies hat in den letzten zwei Jahrzehnten synchron zur wachsenden Digitalisierung rapide an Bedeutung verloren. Was bleibt, ist eine rasant wachsende Einbettung in das virtuelle Dasein. Ob dieses den Verlust kompensiert oder, wie zunehmend behauptet wird, die Möglichkeiten der sozialen Interaktion noch vergrößert, ist nicht erwiesen.

Der Eintritt in die post-heroische Gesellschaft

Belegt hingegen ist der mit dieser Entwicklung einhergehende Verlust des Gemeinsamen. Damit ist das Gefühl gemeint, dass etwas existiert, das über das individuelle Wohlbefinden hinausgeht und als Lebensgrundlage aller gilt. Politologen und Historiker bezeichnen diese Tendenz als das Eintreten in die post-heroische Gesellschaft, was nicht auf die Bereitschaft reduziert werden sollte, Kriege zu führen und seinem Vaterland zu dienen. Es ist, und das ist die Gefahr, die ebenso schwindende Bereitschaft, in die Sache der Gemeinschaft zu intensivieren. Alle sozialen Organisationsformen leiden darunter, von der Familie bis zum Staat.

Die gegenwärtige Krise, die mit der Pandemie eingeleitet wurde, hat sich bereits jetzt als ein Katalysator dieser Entwicklung herausgestellt. Unter der glorifizierten Überschrift der Digitalisierung vollzieht sich gegenwärtig eine Revolutionierung der Produktionsbedingungen bei gleichzeitiger weiterer Individualisierung der Lebensverhältnisse.

Hinzu kommt, dass durch die Einschränkung der bestehenden Sozialkontakte ein Austausch über die damit gemachten Erfahrungen im realen öffentlichen Raum unterbunden werden. Es ändert sich vieles grundlegend, und die ohnehin mit der Komplexität des virtuellen Lebens bereits Überforderten bleiben allein.

Kollektiver Hospitalismus als Folge

Die tatsächlich von der gegenwärtigen Regierung vorgenommene Triage bei der Entscheidung, welche Sektoren des volkswirtschaftlichen Handelns subventioniert und welche geopfert werden, ist eine katastrophale Option exklusiv für die Produktionsverhältnisse und gegen die politische Kultur.

Genau in den Zeiten, in denen sich das Unterste zuoberst kehrt, ist das genuin menschliche Verlangen nach direkter Kommunikation untereinander die wesentliche Bedingung für ein Fortleben der Gemeinschaft; eines Staates. Geschieht dies nicht, entsteht keine selbst bestimmte Pädagogik des kollektiven Willens, verkommt alles in dem Funktionalismus von Regel und Sanktion.

Die Folge ist eine Art kollektiver Hospitalismus, der mal pathologische, mal anarchische Formen anzunehmen droht.

Link zum Essay: https://neue-debatte.com/2020/11/20/droht-der-kollektive-hospitalismus/

#Deprivation #Zerfall #Soziales #Psyche #Verhalten
Pathologische Symptome: Droht der kollektive Hospitalismus?
 
[bookmark=https://twitter.com/NormenKuettner/status/1320968448873320448]Das Virus 🦠 macht ne klare Ansage!
Wir müssen unser gesellschaftliches Miteinander überdenken. Weg vom ewigen Wachstumsgedanken auf Kosten der vermeintlich schwächeren Berufsgruppen .
#Pflege #Soziales #Gemeinwohl #Ökonomie
#Dreamer

https://twitter.com/DIVI_eV/status/1320959655040995329[/bookmark]
 
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Nein zur Privatisierung der Berliner S-Bahn


Eine S-Bahn für alle - Rücknahme der Ausschreibung!

Auf der Fridays for Future Demonstration vor einer Woche haben wir eine Gruppe von jungen Berlinern getroffen, die sich gegen die Privatisierung der S-Bahn wenden. Im Gespräch stellten wir fest, dass es durchaus Gemeinsamkeiten gibt. Auch wir sind für Transparenz und Gemeinwohl.

Denn eine Ausschreibung und eventuelle Vergabe an private Eisenbahngesellschaften birgt Gefahren - und wirklich billiger ist ein privates Angebot nie, denn die Aktionäre machen "ihre Arbeit" nicht aus Menschenliebe. Das haben wir bei den Privatisierungsplänen beim Autobahnbau und bei den Betreibern der Mautstationen zur Genüge miterlebt. Auch die Teilprivatisierung der Bundesbahn hat uns nur weniger Bahnhöfe und Strecken gebracht. Die Bahn wurde über Jahre kaputt gespart. ÖPP oder PPP greifen immer in die Tasche der Bürger und günstigstenfalls werden Ausgaben auf die nachfolgenden Generationen verschoben.

Das "Aktionsbündnis S-Bahn" von Gemeingut in Bürgerhand (GiB) e.V. schreibt uns:

Unter der Federführung der Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) hat der rot-rot-grüne Senat in Berlin die Ausschreibung der S-Bahn beschlossen. Dazu soll das Netz dreigeteilt werden. Nach dem Willen des Senats sollen in den kommenden Jahren im Rahmen einer bis zu acht Milliarden Büro umfassenden Ausschreibung zwei Dritteides Betriebs an Privatfirmen vergeben werden.

Die Beschaffung und Instandhaltung aller neuen Züge soll für 30 Jahre in eine Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) gesteckt werden. Damit droht die Privatisierung und Zerschlagung der S-Bahn in Berlin auf Kosten von Beschäftigten, Fahrgästen und Klima.

Eine S-Bahn für alle!

Die Ber!iner S-Bahn ist das Rückgrat des Berliner Nahverkehrs. Sie befördert jährlich fast 500 Millionen Menschen und verbindet mit ihrem 327 Kilometer langen Streckennetz die Innenstadt mit den Außenbezirken bis hinein ins benachbarte Brandenburg. Berlin braucht eine S-Bahn für alle: Mit guten Arbeitsbedingungen, guter Ausstattung, niedrigen Fahrpreisen und hoher Taktung. Bei der Berliner S-Bahn fährt auf einigen Strecken alle zwei Minuten ein Zug, die Bahnhöfe sind sehr dicht beieinander, und die Züge werden von sehr vielen Menschen benutzt. Das sind hohe Anforderungen an die Beschäftigten und die Technik. Der S-Bahnbetrieb muss deswegen aus einer Hand erfolgen.

Menschen vor Profite!

»Wettbewerb« und »Profitorientierung« sind die schlechteste Lösung für einen sicheren, kostengünstigen und klimafreundlichen Öffentlichen Nahverkehr. In Großbritannien, Neuseeland und Japan ist die Privatisierung der Bahn ein einziger Misserfolg. Auch in Deutschland hat der Ausschreibungswettbewerb nur Nachteile gebracht. Durch Privatisierungen ist kein Arbeitsplatz sicherer, kein Ticket günstiger, kein Service besser und kein Schienennetz größer geworden.

Aktiv werden statt abwarten!

Die Ausschreibung der S-Bahn in Berlin muss gestoppt werden. Die S-Bahn muss ungeteilt betrieben werden. Die Pläne des Senats bremsen eine sozial-ökologische Verkehrswende aus. Deswegen rufen wir alle Berlinerinnen und Berliner, Fahrgäste und Beschäftigte auf, Widerstand gegen die drohende Zerschlagung und Privatisierung der S-Bahn Berlin zu leisten.

Zusammen sind wir stark! Unterschreibe gegen diese Ausschreibung.
Mach mit und sammel selbst Unterschriften - im Kiez, auf der Arbeit, in deiner Schule oder Hochschule.

Mehr dazu bei https://eine-s-bahn-fuer-alle.de
und alle unsere Artikel zu PPP https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=ppp&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7410-20201003-nein-zur-privatisierung-der-berliner-s-bahn.htm

#Transparenz #Informationsfreiheit #ÖPP #PPP #PrivatePartnership #S-Bahn #Berlin #Privatisierung #Gemeinwohl #GiB #Maut #Autobahn #Soziales #Gleichberechtigung #Verhaltensänderung #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit
 
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Nein zur Privatisierung der Berliner S-Bahn


Eine S-Bahn für alle - Rücknahme der Ausschreibung!

Auf der Fridays for Future Demonstration vor einer Woche haben wir eine Gruppe von jungen Berlinern getroffen, die sich gegen die Privatisierung der S-Bahn wenden. Im Gespräch stellten wir fest, dass es durchaus Gemeinsamkeiten gibt. Auch wir sind für Transparenz und Gemeinwohl.

Denn eine Ausschreibung und eventuelle Vergabe an private Eisenbahngesellschaften birgt Gefahren - und wirklich billiger ist ein privates Angebot nie, denn die Aktionäre machen "ihre Arbeit" nicht aus Menschenliebe. Das haben wir bei den Privatisierungsplänen beim Autobahnbau und bei den Betreibern der Mautstationen zur Genüge miterlebt. Auch die Teilprivatisierung der Bundesbahn hat uns nur weniger Bahnhöfe und Strecken gebracht. Die Bahn wurde über Jahre kaputt gespart. ÖPP oder PPP greifen immer in die Tasche der Bürger und günstigstenfalls werden Ausgaben auf die nachfolgenden Generationen verschoben.

Das "Aktionsbündnis S-Bahn" von Gemeingut in Bürgerhand (GiB) e.V. schreibt uns:

Unter der Federführung der Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) hat der rot-rot-grüne Senat in Berlin die Ausschreibung der S-Bahn beschlossen. Dazu soll das Netz dreigeteilt werden. Nach dem Willen des Senats sollen in den kommenden Jahren im Rahmen einer bis zu acht Milliarden Büro umfassenden Ausschreibung zwei Dritteides Betriebs an Privatfirmen vergeben werden.

Die Beschaffung und Instandhaltung aller neuen Züge soll für 30 Jahre in eine Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) gesteckt werden. Damit droht die Privatisierung und Zerschlagung der S-Bahn in Berlin auf Kosten von Beschäftigten, Fahrgästen und Klima.

Eine S-Bahn für alle!

Die Ber!iner S-Bahn ist das Rückgrat des Berliner Nahverkehrs. Sie befördert jährlich fast 500 Millionen Menschen und verbindet mit ihrem 327 Kilometer langen Streckennetz die Innenstadt mit den Außenbezirken bis hinein ins benachbarte Brandenburg. Berlin braucht eine S-Bahn für alle: Mit guten Arbeitsbedingungen, guter Ausstattung, niedrigen Fahrpreisen und hoher Taktung. Bei der Berliner S-Bahn fährt auf einigen Strecken alle zwei Minuten ein Zug, die Bahnhöfe sind sehr dicht beieinander, und die Züge werden von sehr vielen Menschen benutzt. Das sind hohe Anforderungen an die Beschäftigten und die Technik. Der S-Bahnbetrieb muss deswegen aus einer Hand erfolgen.

Menschen vor Profite!

»Wettbewerb« und »Profitorientierung« sind die schlechteste Lösung für einen sicheren, kostengünstigen und klimafreundlichen Öffentlichen Nahverkehr. In Großbritannien, Neuseeland und Japan ist die Privatisierung der Bahn ein einziger Misserfolg. Auch in Deutschland hat der Ausschreibungswettbewerb nur Nachteile gebracht. Durch Privatisierungen ist kein Arbeitsplatz sicherer, kein Ticket günstiger, kein Service besser und kein Schienennetz größer geworden.

Aktiv werden statt abwarten!

Die Ausschreibung der S-Bahn in Berlin muss gestoppt werden. Die S-Bahn muss ungeteilt betrieben werden. Die Pläne des Senats bremsen eine sozial-ökologische Verkehrswende aus. Deswegen rufen wir alle Berlinerinnen und Berliner, Fahrgäste und Beschäftigte auf, Widerstand gegen die drohende Zerschlagung und Privatisierung der S-Bahn Berlin zu leisten.

Zusammen sind wir stark! Unterschreibe gegen diese Ausschreibung.
Mach mit und sammel selbst Unterschriften - im Kiez, auf der Arbeit, in deiner Schule oder Hochschule.

Mehr dazu bei https://eine-s-bahn-fuer-alle.de
und alle unsere Artikel zu PPP https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=ppp&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7410-20201003-nein-zur-privatisierung-der-berliner-s-bahn.htm

#Transparenz #Informationsfreiheit #ÖPP #PPP #PrivatePartnership #S-Bahn #Berlin #Privatisierung #Gemeinwohl #GiB #Maut #Autobahn #Soziales #Gleichberechtigung #Verhaltensänderung #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit
 

In der Krise


"Es scheint, dass die Zeiten für gute Freunde schlecht und für Haltungen, die zu unserem Grundverständnis gehören, miserabel sind."

https://neue-debatte.com/2020/07/26/schwere-zeiten-ueber-freunde-und-haltung-in-der-krise/
#Freundschaft #Werte #Soziales
Schwere Zeiten: Über Freunde und Haltung in der Krise
 

„Wir kennen die Ausrede, mit der wir uns Absolution erteilen: Sie sind Schuld!“


Aber: Je mutiger unser Handeln, je klarer unsere Gedanken und je tiefer unsere Gefühle, desto mehr tragen wir dazu bei, dass sich die 'Gesamtlage' zum Positiven verändert.

Link zum Essay von Dirk C. Fleck
https://neue-debatte.com/2020/06/25/konsumverhalten-wenn-abgerechnet-wird/

#Ökologie #Ethik #Soziales #Gesellschaft #Umwelt
Konsumverhalten: Wenn abgerechnet wird …
 

#Vorurteile verlieren leicht gemacht.


Eine sehr geile Fernseh-Reihe vom WDR, 1 Live
Ich mag solche Formate wirklich sehr gern. Hier wird gezeigt, wie menschlich es ist, auch mal "dumme Fragen" im Kopf zu haben.

https://www1.wdr.de/radio/1live/magazin/dumm-gefragt/index.html

Eine kleine Auswahl an Themen die mir gut gefallen haben:

Afro-Deutsche


Blinde Menschen


Depressive Menschen


IT-ler
https://www.youtube.com/watch?v=xuv_iCHZz8w

Tourette-Betroffene


Ehemalige Obdachlose


#Soziales #Wissen #Bildung #Mensch
 

Kommt mit!


"(...) Bewusstsein erwächst aus der Erfahrung des Zusammenlebens mit den Menschen, denen man sich überlegen fühlt. Diese Erfahrung kann Scham erzeugen; lässt man diese zu, erntet man Glück. Das steht hinter dem Gedanken der Karawane."

Link zum Interview mit Christof Wackernagel
https://neue-debatte.com/2020/06/15/die-arche-die-urdemokratische-ideenwerkstatt/

#Dialog #Veränderung #Gesellschaft #Soziales #Trinkwasser #Besitz #Verteilung #Produktion #Organisation #Selbstorganisation #Basisdemokratie
Die Arche: Die urdemokratische Ideenwerkstatt
 

Dimensionen der Priorität


"(...) Die sozialen Bedürfnisse stehen als nächstes auf der Agenda und sie werden getragen werden von der bevorstehenden Entscheidung, ob der Markt alles regelt oder nicht. Sollte sich letztere Sichtweise durchsetzen, stehen wir vor einer spannenden Epoche ..."

Link zum Essay von Gerd Mersmann
https://neue-debatte.com/2020/05/13/nach-der-krise-prioritaet-der-notwendigkeiten/

#Gesellschaft #Soziales
Nach der Krise: Priorität der Notwendigkeiten?
 

Migration und Vielfalt: Die Zukunft hängt von uns allen ab.


Bei 'Reiner Wein', dem politischen Podcast aus Wien, sprechen wir mit Hakan Gördü, Parteiobmann von SÖZ (www.soez.at), über die Bedeutung von Migration für die Innovations- und Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft, wie ein soziales Österreich der Zukunft für alle Menschen gestaltet werden kann und warum Vermögens- und Transaktionssteuer geeignete Instrumente sind, um mutige Vorhaben zu finanzieren.

Link zum Podcast bei Listennotes
https://lnns.co/odSHjp7w1BC

#Politik #Österreich #Wien #Migration #Zukunft #Soziales #Vielfalt

Listen Notes: Migration und Vielfalt: Die Zukunft hängt von uns allen ab (Gunther Sosna und Hermann Böhm)

 
Wenn man - wie ich - es versäumt hat, sich ein #soziales #Netzwerk aufzubauen, ist man im Augenblick ganz schön mies dran. Wobei Menschen mit einem sozialen Netzwerk möglicherweise schlechter dran sind als ich - beispielsweise Menschen mit #Kindern, die in der Stadt ohne Balkon, Garten oder Park in der Nähe leben. Und all das habe ich - auch Sonne den ganzen Tag über in der ganzen #Wohnung.

Zudem glaube ich, dass Menschen mit einem guten sozialen Netzwerk dieses Netzwerk nicht unbedingt bewusst aufgebaut haben, es hat sich "einfach so ergeben". Und sie pflegen es auf die ein oder andere Weise, um es zu erhalten.
 

Den Irrsinn beenden


(...) Unabhängig von der Notwendigkeit der Fragestellung, ob der Irrsinn der momentanen Eigentumsverteilung der Menschheit noch eine Chance zum Überleben geben kann, sind die Schlussfolgerungen des ILO-Berichtes eindeutig. Guy Ryder, der Präsident der Organisation, sieht nur eine Chance in weltweiter internationaler Kooperation.

„If one country fails, then we all fail!“

https://neue-debatte.com/2020/04/18/dominoeffekt-if-one-country-fails-then-we-all-fail/

#Wirtschaftskrise #Arbeit #Soziales #Gesellschaft #Organisation #Zukunft #Krise #Weltwirtschaftskrise
Dominoeffekt: „If one country fails, then we all fail!“
 

Die Zeit danach


"(...) Jetzt, wo das Leben, wie wir es kannten, vollkommen entschleunigt ist, haben Millionen Menschen, die bisher abgelenkt waren durch das ewige Treten im Hamsterrad, eine einmalige Gegelegenheit: Sie können nachdenken und über die Frage aller Fragen diskutieren: Die Systemfrage!"

Link zum Beitrag von Jairo Gomez
https://neue-debatte.com/2020/03/30/in-zeiten-des-sars-cov-2/

#Zukunft #System #Wirtschaft #Kapital #Mensch #Gemeinwohl #Rendite #Profit #Soziales #Gesellschaft #Systemfrage
In Zeiten des SARS-CoV-2
 

Das Wir


"(...) Jetzt also soll wieder Burgfrieden herrschen. Jetzt geht es nicht mehr um die Rettung der Natur, gibt es keinen 'friday for future' mehr, sondern nur noch ein diffuses Wir. Das es zu retten gilt. Koste es, was es wolle. Und sei es ein Leben auf dem Todesstern."

Link zum Kommentar von Sebastian Lotzer und dem Beitrag "Danach" von 'Paris Luttes'
https://neue-debatte.com/2020/03/25/danach-von-der-totalen-gefangenschaft-zur-allgemeinen-desertion/

#Totalität #Angst #Herrschaft #Macht #Kapitalismus #Frankreich #Deutschland #Klassen #Wir #Solidarität #Ungleichheit #Gesellschaft #Werte #Normen #Soziales
Danach: Von der totalen Gefangenschaft zur allgemeinen Desertion
 

Das war jetzt anderweitig grade auch #thema, wo mir dann aufgefallen ist:

Das spontan viele viele #Kinder den ganzen #tag #zuhause bleiben werden während #gleichzeitig quasi jede/r in #Heimarbeit geschickt wird, bei dem/der das möglich ist, ist irgendwie auch mal eine #komplett #neue #situation... Und #ein #interessantes #soziales #experiment.


Von dem hoffentlich vorallem die #Kinder am #meisten #profitieren.. mhmm .... who knows?
 
#Frage, aus Neugierde, wie haltet ihr es in der Realität mit der Sozialisierung?

#Menschen #Soziales #Kultur
#Mensch #Sozial #Deutschland
#Freunde #Familie
 

Gegen die Technokratie


"Es ist dringend erforderlich, die politischen Mandate jenen zu entreißen, die zu sozialen Beziehungen nicht fähig sind (...)"

Link zum Essay von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2020/02/15/conditio-humana-gegen-kalte-technokratie/

#Philosophie #Soziales #Beziehungen #Empathie #Verantwortung #Gesellschaft #Politik
Conditio humana gegen kalte Technokratie
 

Radikales


"(...) Um die Gesellschaft zu verändern, kann die Kritik der institutionalisierten Beziehungen ein erster Schritt sein, aber nicht genügen. Bloß zu sagen, was falsch ist, hat noch nie etwas verändert."

Link zum Essay:
https://neue-debatte.com/2020/01/30/die-welt-veraendern/

#Freiheit #SozialeBewegungen #Revolte #Aufruhr #Aufstand #Revolution #Soziales #Gesellschaft #Struktur #Philosophie #Perspektive
Die Welt verändern
 

Das Fressen


"(...) Das, was für viele Nachgeborene aus heutiger Sicht erst allmählich mit dem Kapitalismus identifiziert wird, war in der Weimarer Republik in Reinkultur zu beobachten. Der Kapitalismus als das Prinzip ohne Moral, oder besser, mit nur einer Moral, nämlich dem Profit als Ultima Ratio."

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/11/14/politik-zur-aktualitaet-der-dreigroschenoper/

Home: www-neue-debatte.com
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Genossen gesucht! https://neue-debatte.com/genossenschaft/
Fragen? https://neue-debatte.com/kontakt/
Infos: https://neue-debatte.com/ueber-uns/
FAQ: https://neue-debatte.com/faq/

#Politik #Soziales #Gesellschaft #Ungleichheit #Bildung
Politik: Zur Aktualität der Dreigroschenoper
 

Lesetipp

"Die CDU hat mich nicht verklagt"

Aus der Kolumne "Rezo stört/Meinungsfreiheit"

Um was geht es?
Die neuste Kolumne von Rezo zum Thema #Rechtsextremismus und #Meinungsfreiheit gibt es hier:
https://www.zeit.de/kultur/2019-11/meinungsfreiheit-rechtsextremismus-afd-medien-verantwortung/komplettansicht

Rezo schreibt dort von journalistischer „Beeinflusserverantwortung“, weil JournalistInnen niemals „ohne Wechselwirkung losgelöst von Raum und Zeit auf das Geschehen blicken“.

Hintergrund
Das passt sehr gut zu den aktuellen journalistischen Debatten um „Agenda-Setting“ und „Framing“ in Medienwissenschaft und -praxis (siehe die Debatte um das "Framing-Manual" der #ARD).
Die OBS hat sich mit dem Thema im Rahmen der Berichterstattung vor der Bundestagswahl 2017 beschäftigt und die Frage gestellt, ob die Gewichtung des Themas #Migration - z.B. gegenüber #Arbeit & #Soziales - angemessen war? Die Studie, die zusätzlich noch gut ins Thema Agenda-Setting (oder Beeinflussverantwortung mit Rezos Worten) einführt, gibt es hier: https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/03_Publikationen/AP35_Agendasetting.pdf.

Aus Sicht der OBS muss es zukünftig darum gehen „journalistische Verantwortung auf die Reflexion der Themensetzung und Rahmung auszudehnen, Kriterien für die immer wieder zu treffende `Auswahl´ in demokratischen Debatten zu entwickeln – und diese transparent zu vermitteln“ (Vorwort der Studie).

Der Kommentar von Rezo ist dafür ein sicherlich ein guter erster Schritt.
#Medien #Gesellschaft #Rezo #Influencer #Demokratie #Rechtsextremismus #Rechts #Rechte #AfD #Journalismus #Journalisten
 

Lesetipp

"Die CDU hat mich nicht verklagt"

Aus der Kolumne "Rezo stört/Meinungsfreiheit"

Um was geht es?
Die neuste Kolumne von Rezo zum Thema #Rechtsextremismus und #Meinungsfreiheit gibt es hier:
https://www.zeit.de/kultur/2019-11/meinungsfreiheit-rechtsextremismus-afd-medien-verantwortung/komplettansicht

Rezo schreibt dort von journalistischer „Beeinflusserverantwortung“, weil JournalistInnen niemals „ohne Wechselwirkung losgelöst von Raum und Zeit auf das Geschehen blicken“.

Hintergrund
Das passt sehr gut zu den aktuellen journalistischen Debatten um „Agenda-Setting“ und „Framing“ in Medienwissenschaft und -praxis (siehe die Debatte um das "Framing-Manual" der #ARD).
Die OBS hat sich mit dem Thema im Rahmen der Berichterstattung vor der Bundestagswahl 2017 beschäftigt und die Frage gestellt, ob die Gewichtung des Themas #Migration - z.B. gegenüber #Arbeit & #Soziales - angemessen war? Die Studie, die zusätzlich noch gut ins Thema Agenda-Setting (oder Beeinflussverantwortung mit Rezos Worten) einführt, gibt es hier: https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/03_Publikationen/AP35_Agendasetting.pdf.

Aus Sicht der OBS muss es zukünftig darum gehen „journalistische Verantwortung auf die Reflexion der Themensetzung und Rahmung auszudehnen, Kriterien für die immer wieder zu treffende `Auswahl´ in demokratischen Debatten zu entwickeln – und diese transparent zu vermitteln“ (Vorwort der Studie).

Der Kommentar von Rezo ist dafür ein sicherlich ein guter erster Schritt.
#Medien #Gesellschaft #Rezo #Influencer #Demokratie #Rechtsextremismus #Rechts #Rechte #AfD #Journalismus #Journalisten
 
Jedes Jahr aufs Neue werden die Zahlen zu den „explodierenden" deutschen Sozialausgaben für politische Polemiken ausgeschlachtet – was die hochgradig konfliktären Verteilungsfragen überlagert, die es mit Blick auf Gegenwart und Zukunft unseres Sozialstaats eigentlich zu stellen und zu diskutieren gilt. #soziales
Wie die Polemik über die Sozialausgaben eine notwendige Debatte abwürgt
 
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Die Unteilbar-Demo auch als Beitrag zur Wahl am 1.9.


Früh #Aufstehen für #Unteilbar

Weit über 35.000 Menschen sind in Dresden zusammen gekommen, um deutlich zu machen:

Wir lassen uns nicht teilen!
Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden!


Aktion Freiheit statt Angst gehört zu den fast 400 Erstunterzeichner des Aufrufs für die gestrige Demo. Wir sind früh aufgestanden, um in Dresden dabei sein zu können. Unser Anliegen war die Unterstützung des Freiheit statt Angst Blocks gegen das Sächsische Polizeigesetz wie auch der Kampf gegen die braune Hetze von rechts.

Bereits zur Eröffnungskundgebung auf dem Dresdner Altmarkt und am Schluss auf der Cockerwiese wurde viele Redebeiträge aus verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven gehalten. Das waren unter vielen anderen
  • Andrea Kocsis (stellv. Vorsitzende ver.di),
  • Carolin Emcke (Autorin und Publizistin),
  • Peggy Piesche (Schwarze ostdeutsche Kulturwissenschaftlerin und transkulturelle Trainerin),
  • Fridays for Future Leipzig,
  • Seda Başay-Yıldız (Anwältin, NSU-Nebenklage),
  • Dr. Ulrich Schneider (Paritätischer Gesamtverband)
Noa Ha Leiterin des Zentrums für Integrationsstudien (ZfI) der TU Dresden sagte im Vorfeld der Demo dem mdr: "Was ich in meiner Zeit in Dresden und Sachsen angetroffen habe, ist eine sehr agile Zivilgesellschaft. Das wird in den bundesweiten Debatten oft vernachlässigt. Wie auch die ostdeutsche Migrationsgeschichte inklusive der Abwanderung in die alten Bundesländer nach der Wiedervereinigung vernachlässigt wird. Weil hier vieles nicht benannt ist, entstand ein weißer Fleck, der jetzt ausgenutzt und von den Rechten politisch instrumentalisiert wird. Es ist nötig, sich mit der spezifisch ostdeutschen Entwicklung zu beschäftigen, ..." und
"Migration gehört zur Gesellschaft. Das war schon immer so. Und ist auch heute noch so. Migration geht nicht mehr weg. Damit verbunden ist auch, das Thema Geflüchtete nicht mehr politisch ausspielen zu lassen. Migration ist ein Kontinuum. Sie ist nicht neu aufgekommen. Diese Blase wird aufgemacht und von den Rechtspopulisten konstruiert. Sie lenkt von den eigentlich wichtigen Fragen ab: Wie organisieren wir das gemeinsame Zusammenleben? Welche öffentlichen Güter werden dafür benötigt? Welche Rechte und Pflichten hat jeder? Wie können wir für eine gerechte Gesellschaft sorgen?"

Wir werden die Redebeiträge der Demo hier veröffentlichen, sobald sie zur Verfügung stehen.

Hier die ersten Bilder der Demo

Hier wird ein ganzes Schlauchboot voller Forderungen zur Überwindung des Systems transportiert: Von der Forderung zur Organisation, einem freien Miteinander, einem fairen Austausch von Gütern und dem Stopp von Kriegen und Terror gegen andere Länder - denn mit der jetzigen Politik erzeugen wir täglich neue Flüchtlinge!

Die Werbung für den Auftritt des Dresdner Kabaretts "Die Herkuleskeule" gegen die Volksverdumung durch scheinbar unpolitische "Dudel-Medien" nehmen wir zum Anlass auf einen Artikel zum gleichen Thema bei Rubikon hinzuweisen "Der Krieg um unsere Köpfe".

Unsere Forderung ist seit über 10 Jahren "Keine Festung Europa".

Als die Spitze der Demo bereits auf die linke Elbseite zurückkehrte, waren die letzten Menschen am Altmarkt noch nicht einmal gestartet.
So konnte man sich über den einen Kilometer von Brücke zu Brücke begrüßen.

Mehr dazu bei https://www.unteilbar.org/dresden/
und unser Aufruf zur Demo https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6963-20190824-demo-fuer-eine-offene-und-freie-gesellschaft.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6991-20190825-die-unteilbar-demo-auch-als-beitrag-zur-wahl-am-19-.htm

#Demo #Aktivitaet #Dresden #unteilbar #aufstehen #Solidarität #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Videoüberwachung #Lauschangriff #Überwachung #Soziales #Gleichberechtigung #Gender #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #HartzIV #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit #Asyl #Flucht #Abschiebung #VisaWaiver #eBorder #Abschottung #Schengen #Polizeigesetz #PAG
 
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Demo für eine offene und freie Gesellschaft


Es reicht, wir wollen eine andere Gesellschaft!

Am 24. August startet in Dresden die bundesweite Demo #unteilbar. Aktion Feiheit statt Angst e.V. ist wie im letzten Herbst bei der Demo der 250.000 wieder einer von 283 Erstunterzeichnern unter den Aufruf.

Die zentrale Botschaft von #unteilbar lautet:

Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen. Unsere Vielfalt ist unsere Stärke. Wir stehen #unteilbar für Gleichheit und soziale Rechte.

Eine Politik, die auf grenzenloses Wachstum und maximale Gewinne setzt, erzeugt massive soziale Ungleichheit und zerstört die Natur. Sie bereitet den Weg für autoritäre Lösungen und das Erstarken völkischer Parteien.

Über die Gründe für die Demo haben wir bereits vor einem Jahr geschrieben:
  • Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf nicht Teil unserer Normalität werden,
  • der Staat verschärft seine sogenannten Sicherheitsgesetze,
  • er baut die Überwachung aus und markiert Stärke,
  • das Sozialsystem dagegen ist von Schwäche gekennzeichnet,
  • Millionen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Pflege, Gesundheit, Kinderbetreuung und Bildung,
  • unzählige Menschen werden jährlich aus ihren Wohnungen vertrieben,
  • die Umverteilung von unten nach oben wurde seit der Agenda 2010 massiv vorangetrieben,
  • steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.
Das muss geändert werden. Deshalb wollen wir #Aufstehen für ein solidrisches Miteinander!

Der Aufruf für die Demo am 24. August:
#Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!

Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung sind gesellschaftsfähig. Was gestern mehrheitlich noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist heute Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.

Wir wissen um die Bedeutung der Landtagswahlen in Sachsen und der sächsischen Verhältnisse für die Auseinandersetzung um den bundesweiten Rechtsruck.

Ganz Europa ist von einer nationalistischen Stimmung der Entsolidarisierung und Ausgrenzung erfasst. Kritik an diesen unmenschlichen Verhältnissen wird gezielt als realitätsfremd diffamiert. In dieser Situation lassen wir nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen.

Während der Staat sogenannte Sicherheitsgesetze verschärft, die Überwachung ausbaut und so Stärke markiert, ist das Sozialsystem von Schwäche gekennzeichnet: Menschen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Bildung, Pflege und Gesundheit, in den Kampf gegen die ökologische Krise, in öffentlichen Nahverkehr, Kinderbetreuung und Jugendkultur. Während ländliche Infrastruktur massiv unterfinanziert ist und die Menschen in die urbanen Zentren drängen, fehlt es in den Großstädten an bezahlbarem Wohnraum. Die Umverteilung von unten nach oben wurde durch die Wendekrise, Agenda 2010 und Finanzkrise massiv vorangetrieben. Steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.

Nicht mit uns – Wir halten dagegen!
„Für ein offenes Land mit freien Menschen“ unter diesem Banner gingen ́89 Menschen in Sachsen auf die Straße. Diese Botschaft hat bis heute nicht an Relevanz verloren und soll in diesem Sommer auf die Straßen zurückkehren. So treten wir ein für eine offene und solidarische Gesellschaft, in der Menschenrechte unteilbar und vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind – in Sachsen, Deutschland und weltweit. Wir stellen uns gegen jegliche Form von Diskriminierung und Hetze. Gemeinsam treten wir Rassismus, Antisemitismus, antimuslimischem Rassismus, Antiromaismus, Antifeminismus und LGBTTIQ*-Feindlichkeit entschieden entgegen. Menschen die auf die Solidarität der Gesellschaft angewiesen sind, dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Gleichwertigkeit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten ist nicht verhandelbar. Allen hier lebenden Menschen muss gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden.

Wir sind jetzt schon viele, die sich einsetzen:
Ob an den Außengrenzen Europas, ob vor Ort in Organisationen von Geflüchteten und in Willkommensinitiativen, ob in queer-feministischen, antirassistischen Bewegungen, in Migrant*innenorganisationen, in Behinderten- oder Kinderrechtsorganisationen, in Gewerkschaften, in Verbänden, NGOs, Religionsgemeinschaften, Vereinen und Nachbarschaften, ob in dem Engagement gegen Wohnungsnot, Verdrängung, Pflegenotstand, gegen Überwachung und Gesetzesverschärfungen, gegen die Entrechtung von Geflüchteten und für Klimagerechtigkeit – seit dem Herbst der Solidarität sind Hunderttausende Menschen für eine solidarische Gesellschaft auf die Straßen gegangen – an vielen Orten haben sich Menschen aktiv für eine Gesellschaft der Vielen eingesetzt. Diesen Aufbruch sozialer Bewegungen werden wir in diesem Sommer fortschreiben.

Als Auftakt unserer gemeinsamen Aktivitäten wird am 6. Juli eine Demonstration in Leipzig stattfinden, mit der wir den #unteilbar-Sommer in Sachsen einläuten wollen. Als Höhepunkt ist eine Großdemonstration mit bundesweiter Mobilisierung am 24. August 2019 in Dresden geplant. Dazwischen wollen wir mit der #WannWennNichtJetzt Konzert- und Marktplatztour in Plauen, im Erzgebirge, in Zwickau, Grimma und Bautzen kooperieren. So werden wir an verschiedenen Orten lokal aktiv sein und in einer großen bundesweiten Mobilisierung in Dresden zusammenkommen.

#unteilbar Sachsen lebt von unserem Engagement. Wir alle sind bei der Vorbereitung gefragt: Bei der Vernetzung mit anderen Aktiven und der Mobilisierung in unseren Nachbarschaften.

Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung in ganz Sachsen und weit darüber hinaus!
Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
Für ein solidarisches und soziales Miteinander in Sachsen statt Ausgrenzung und Rassismus! Für das Recht auf Schutz und Asyl – Gegen die Abschottung Europas!
Für eine freie und vielfältige Gesellschaft!
Solidarität kennt keine Grenzen!

Seid dabei! Busse und Sonderzüge aus vielen Orten sind für die Fahrt nach Dresden organisiert - nutzt sie!

Mehr dazu bei https://www.unteilbar.org/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/2516-20190824.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6651-20181014-aufstehen-in-berlin.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6963-20190824-demo-fuer-eine-offene-und-freie-gesellschaft.htm

#Demo #Aktivitaet #Dresden #unteilbar #aufstehen #Solidarität #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Videoüberwachung #Lauschangriff #Überwachung #Soziales #Gleichberechtigung #Gender #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #HartzIV #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit #Asyl #Flucht #Abschiebung #VisaWaiver #eBorder #Abschottung #Schengen
 

Digitalisierung: die unsichtbare Gefahr


von: Wolfgang Teubert.
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=53682

Ja, ja schon die Quelle lässt hier wohl die Mehrheit schon wieder die Nase rümpfen, aber ich poste das trotzdem öffentlich.
Ich finde das der Text viele gute Interpretationen der digitalen Welt liefert, auch wenn ich nicht mit allen dort einverstanden bin.

Hier ein paar Auszüge, des zugegeben sehr langen Textes
Digitalisierung lähmt unsere Kreativität. Sie hindert uns, neue Wege zu beschreiten.

Doch was Gesagtes bedeutet, steht nicht fest; es bedarf der Interpretation. Und weil es keine richtigen und falschen Interpretationen gibt, ist Gesagtes prinzipiell mehrdeutig. Wenn Sprache aber digitalisiert wird, dann werden aus Inhalten Daten, die sich ohne Bezug auf das, was sie bedeuten, mechanisch verarbeiten lassen

Soweit wir uns darauf einlassen, diese Technologie zu nutzen, sind wir den Interessen derer, die die Bedingungen festlegen, mehr als wir gemeinhin glauben ausgeliefert.

Doch es ist genau diese Streitkultur, die uns zwingt, dem, was andere sagen, mit Argumenten zu begegnen, Sichtweisen mit anderen Perspektiven zu kontern, die uns neue Ideen eingibt, die unsere schöpferische Ader freilegt. Ohne solche Debatten bleibt alles für uns beim Alte

Gegenbewegungen hat es immer schon gegeben. Die meisten Versuche, eine Gesellschaft mit mehr Gleichheit und weniger Ausbeutung zu etablieren, sind früher oder später gescheitert, nämlich immer dann, wenn es Kräfte gab, die sich mit Versprechungen und wohlklingenden Narrativen beim Volk einschmeichelten, während sie die Präsenz von Gegenmeinungen verhinderten.

Wir sind in Gefahr, zu verlernen, wie man sich um Inhalte streitet. Doch nur solche Gespräche halten unseren Geist rege; nur sie sind es, die unsere schöpferische Intelligenz trainieren.

Doch schöpferische Intelligenz kann nur dort entstehen, wo Menschen frei, ohne an Instruktionen gebunden zu sein, im Dialog auf gleicher Ebene ihre Ideen entwickeln können. Wenn es um neue Ideen geht, führt an Auseinandersetzungen, sogar an Streitgesprächen, kaum ein Weg vorbei.

Das hat zur Folge, dass Digitalisierung heute jedem nur die Sicht auf die Wirklichkeit vermittelt, die ihm die Algorithmen der sozialen Netzwerke zuweisen. Eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Standpunkten kann so kaum stattfinden. Der Wunsch, sich immer wieder erneut in seinen Anschauungen bestätigt zu fühlen, ist Wegbereiter einer Sucht, möglichst viel Zeit in den Fängen von Facebook, Twitter oder ähnlichen Angeboten zu verbringen

Galt das Internet ursprünglich als Möglichkeit, die eigene Sichtweise zu bereichern, indem man sich mit anderen Perspektiven konfrontieren lässt und so zu neuen Einsichten gelangt, so ist davon heute kaum noch etwas zu spüren.

Was uns klüger macht, ist Widerspruch in Auseinandersetzungen. Er zwingt uns, Argumente zu suchen, mit denen wir eine nicht genehme Auffassung ablehnen und unsere eigene Auffassung begründen. Das führt nicht selten dazu, dass wir zu neuen Ansichten kommen, und so trainieren wir auch unsere Intelligenz.

Es geht um eine ergebnisoffene Diskussion von Inhalten, um den Austausch unterschiedlicher Interpretationen von dem, was wir für die Wirklichkeit halten und von dem, was darüber gesagt wird. Dabei gerät man leicht in Streit. Man muss lernen, Widerspruch zu ertragen und anderen zu widersprechen

Denn anders als das Konsumieren digitaler Unterhaltungsmöglichkeiten fällt einem der analoge Diskursmodus nicht in den Schoß; er muss eingeübt werden, am besten von früher Kindheit an.

Und es wundert nicht, dass man in der knapp bemessenen freien Zeit vor allem nach Entspannung sucht und sich deshalb gern den digitalen Unterhaltungsangeboten überlässt und seine Zeit mit Facebook, Whatsapp oder Instagram verbringt.

So stirbt die Anlage zu schöpferischer Intelligenz bei vielen Alten und Jungen mehr und mehr ab. Ihnen entgeht die Chance, aus dem Regelwerk des Alltags auszubrechen.

Auf das, was die Gegenseite sagt, wird argumentativ nicht eingegangen. Der eigene Standpunkt wird ständig wiederholt, wie man das auch aus vielen Talkshows kennt. Es geht dann nur noch um die Bestätigung einer vorgefassten Meinung.

Die andere Gefahr ist weitaus größer: Je mehr unsere Kommunikation mit anderen über digitale Medien läuft, desto mehr können diese darauf Einfluss nehmen, was von dem, was wir sagen wollen, bei wem und in welcher Form ankommt. Dann transportieren die medialen Netzwerke am Ende nur noch, was sie für unbedenklich halten oder was ihren Interessen entspricht, während alles andere herausgefiltert wird.

Bürokratie und Internet sind zu einem Machtinstrument geworden, das die Menschheit weitgehender als je zuvor unter Kontrolle hat.
#Digitalisierung #Kommunikation #Algorithmen #Gesellschaft #IT #Diskussion #Standpunkt #Debatte #Widerspruch #soziales #Netzwerk #internet
Digitalisierung: die unsichtbare Gefahr
 
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