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Anti-Schadpogramm will Staatstrojaner verpetzen


Staatstrojaner als Schädlinge verfolgen!

Das hat die finnische Firma F-Secure versprochen. Sie mit ihrer Anti-Schadpogramm-Software aktiv nach dem deutschen Staatstrojaner suchen und ihn deaktivieren. "Wir sind da nicht zur Kooperation mit dem Staat verpflichtet und werden das daher auch nicht tun", sagte F-Secure-Manager Rüdiger Trost wie Heise berichtet.

Die Bundesregierung will mit ihren Staatstrojanern künftig auch die Kommunikation von verschlüsselten Messenger Diensten abhören. Dazu wurde das gesetz zur Quellen-TKÜ entsprechend erweitert, so dass der Verfassungsschutz, der Bundesnachrichtendienst und der Militärische Abschirmdienst (MAD) künftig nicht nur laufende Gespräche via Messenger überwachen darf, sondern auch Botschaften, die per Messenger verschickt werden.

Dies geht wegen der Verschlüsselung der Kommunikation unterwegs nur an der Quelle auf dem Rechner oder Smartphone des Nutzers (Quellen-TKÜ). Dazu sollen Hintertüren in den Programmen genutzt werden. Solche Hintertüren zu schließen und Programme zu melden, die sich an diese Hintertüren heranmachen ist die Aufgabe der F-Secure Software.

Hintertüren werden auch von Kriminellen genutzt, deshalb sollten sie nicht ebenfalls verwendet sondern so schnell wie möglich gemeldet und geschlossen werden. Neben der Nutzung von Hintertüren ist zu befürchten, dass staatliche Stellen mit den Herstellern und Betreiber der Messengerdienste, wie WhatsApp, Abmachungen zum Mitlesen der Kommunikation treffen könnten. Von US-Geheimdiensten ist dieses Vorgehen bekannt, ob deutsche Behörden in diese Richtung Erfolg haben könnten, muss angesichts der transatlantischen Beziehungen bezweifelt werden.

Unsere Forderung bleibt seit 2008, dem Zeitpunkt der (verfassungswidrigen) BKA-Novelle, die mit dem Lauschangriff auf Wohnungen den ersten Schritt zur unbegrenzten Überwachung der Menschen gemacht hat: Hände weg vom Kernbereich des menschlichen Zusammenlebens - unser Zuhause und unsere Kommunikation muss privat bleiben - Smartphone und PC sind Teile dieses Kernbereichs.

PS. Das Bild stammt von unserer Demonstration gegen Massenüberwachung im Jahr 2011 Stoppt illegale Staatstrojaner vom Rathaus Neukölln zum GTAZ in Treptow.

Danke an die Firma F-Secure! ... aber das ist nur eine erster Schritt

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Sicherheitsunternehmen-F-Secure-will-Staatstrojaner-ausschalten-4938098.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7432-20201025-anti-schadpogramm-will-staatstrojaner-verpetzen.htm

#Grundrechte #Menschenrechte #QuellenTKÜ #Messenger #Gesetz #verfassungswidrig #sozialeNetzwerke #Polizei #BKA #Bestandsdaten #Datenbanken #Geheimdienste #BND #MAD #BfV
 
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Anti-Schadpogramm will Staatstrojaner verpetzen


Staatstrojaner als Schädlinge verfolgen!

Das hat die finnische Firma F-Secure versprochen. Sie mit ihrer Anti-Schadpogramm-Software aktiv nach dem deutschen Staatstrojaner suchen und ihn deaktivieren. "Wir sind da nicht zur Kooperation mit dem Staat verpflichtet und werden das daher auch nicht tun", sagte F-Secure-Manager Rüdiger Trost wie Heise berichtet.

Die Bundesregierung will mit ihren Staatstrojanern künftig auch die Kommunikation von verschlüsselten Messenger Diensten abhören. Dazu wurde das gesetz zur Quellen-TKÜ entsprechend erweitert, so dass der Verfassungsschutz, der Bundesnachrichtendienst und der Militärische Abschirmdienst (MAD) künftig nicht nur laufende Gespräche via Messenger überwachen darf, sondern auch Botschaften, die per Messenger verschickt werden.

Dies geht wegen der Verschlüsselung der Kommunikation unterwegs nur an der Quelle auf dem Rechner oder Smartphone des Nutzers (Quellen-TKÜ). Dazu sollen Hintertüren in den Programmen genutzt werden. Solche Hintertüren zu schließen und Programme zu melden, die sich an diese Hintertüren heranmachen ist die Aufgabe der F-Secure Software.

Hintertüren werden auch von Kriminellen genutzt, deshalb sollten sie nicht ebenfalls verwendet sondern so schnell wie möglich gemeldet und geschlossen werden. Neben der Nutzung von Hintertüren ist zu befürchten, dass staatliche Stellen mit den Herstellern und Betreiber der Messengerdienste, wie WhatsApp, Abmachungen zum Mitlesen der Kommunikation treffen könnten. Von US-Geheimdiensten ist dieses Vorgehen bekannt, ob deutsche Behörden in diese Richtung Erfolg haben könnten, muss angesichts der transatlantischen Beziehungen bezweifelt werden.

Unsere Forderung bleibt seit 2008, dem Zeitpunkt der (verfassungswidrigen) BKA-Novelle, die mit dem Lauschangriff auf Wohnungen den ersten Schritt zur unbegrenzten Überwachung der Menschen gemacht hat: Hände weg vom Kernbereich des menschlichen Zusammenlebens - unser Zuhause und unsere Kommunikation muss privat bleiben - Smartphone und PC sind Teile dieses Kernbereichs.

PS. Das Bild stammt von unserer Demonstration gegen Massenüberwachung im Jahr 2011 Stoppt illegale Staatstrojaner vom Rathaus Neukölln zum GTAZ in Treptow.

Danke an die Firma F-Secure! ... aber das ist nur eine erster Schritt

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Sicherheitsunternehmen-F-Secure-will-Staatstrojaner-ausschalten-4938098.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7432-20201025-anti-schadpogramm-will-staatstrojaner-verpetzen.htm

#Grundrechte #Menschenrechte #QuellenTKÜ #Messenger #Gesetz #verfassungswidrig #sozialeNetzwerke #Polizei #BKA #Bestandsdaten #Datenbanken #Geheimdienste #BND #MAD #BfV
 
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(A)soziale Netzwerke wissen mehr als wir denken


Persönliche Profile erstellen leicht gemacht

Früher war es immer schwierig für eine Studie eine "repräsentative" Menge an Teilnehmer zu suchen und diese während der ganzen Studie bei der Stange zu halten. In Zeiten der digitalen Massenmedien ist das kein Problem mehr.

Wissenschaftler der Würzburger Secure Software Systems Group und der Darmstädter Cryptography and Privacy Engineering Group wollten mehr darüber wissen, wie sich Menschen in sozialen Netzwerken geben, welche Daten sie freigiebig teilen und welche Vorkehrungen sie für ihre Privatsphäre vornehmen. Dazu nahmen sie aus einer Datenbank einfach 10% aller Mobilfunknummern aus den USA die WhatsApp nutzen und 100% die den Messengerdienst Signal nutzen - und schon hat man die Studienteilnehmer zusammen. ;-)
Auch die Datenaufnahme ging automatisch

Sie erhielten ohne Probleme persönliche Informationen dieser Mobilfunkteilnehmer inklusive Metadaten, so wie sie üblicherweise in den Nutzerprofilen der Messenger gespeichert werden, also auch Profilbilder, Nutzernamen, Statustexte und die "zuletzt online" verbrachte Zeit.

Ihre Ergebnisse
  • nur sehr wenige Nutzer ändern die standardmäßigen Privatsphäre-Einstellungen, obwohl sie das angeboten bekommen,
  • 50% aller WhatsApp-User in den USA haben ein öffentliches Profilbild ,
  • 90% stellen sich mit einem öffentlichen Infotext vor,
  • 40% aller bei Signal Registrierten nutzen auch das von Datenschützern kritischer gesehene WhatsApp,
  • die Hälfte davon präsentierten von sich ein öffentliches Profilbild
In einer Untersuchung zum Dienst Telegram fanden sie heraus, dass dort der Dienst zur Kontaktermittlung sogar die Anzahl möglicher Kommunikationspartner für die Besitzer von Telefonnummern preisgibt, die gar nicht bei dem Dienst registriert sind. WhatsApp und Telegram übertragen das komplette Adressbuch der Nutzer an ihre Server, bei Signal werden nur Hashwerte übermittelt.

Eigentlich haben wir bereits in diversen Artikeln über (a)soziale Netzwerke geschrieben, dass diese "Dienstanbieter" seit Jahren über die Nutzer Persönlichkeitsprofile anlegen und unsere Daten weiterverkaufen - also eigentlich nichts Neues. Es ist jedoch wieder ein schönes Beispiel, mit wie wenig Aufwand man an solche Daten herankommt. Der Text unseres Flyers Kein Profit aus unseren Daten - Meine Daten sollen keine Ware sein hat sich also mal wieder bewahrheitet ...

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/WhatsApp-Co-Forscher-warnen-vor-massenhaftem-Auslesen-von-Kontakten-4904618.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7394-20200918-asoziale-netzwerke-wissen-mehr-als-wir-denken.htm

#Facebook #Diaspora #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Profilerstellung #Bilddatenbank #Meinungsmonopol #Manipulation #Datenskandale #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Biometrie #Bestandsdaten
 
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(A)soziale Netzwerke wissen mehr als wir denken


Persönliche Profile erstellen leicht gemacht

Früher war es immer schwierig für eine Studie eine "repräsentative" Menge an Teilnehmer zu suchen und diese während der ganzen Studie bei der Stange zu halten. In Zeiten der digitalen Massenmedien ist das kein Problem mehr.

Wissenschaftler der Würzburger Secure Software Systems Group und der Darmstädter Cryptography and Privacy Engineering Group wollten mehr darüber wissen, wie sich Menschen in sozialen Netzwerken geben, welche Daten sie freigiebig teilen und welche Vorkehrungen sie für ihre Privatsphäre vornehmen. Dazu nahmen sie aus einer Datenbank einfach 10% aller Mobilfunknummern aus den USA die WhatsApp nutzen und 100% die den Messengerdienst Signal nutzen - und schon hat man die Studienteilnehmer zusammen. ;-)
Auch die Datenaufnahme ging automatisch

Sie erhielten ohne Probleme persönliche Informationen dieser Mobilfunkteilnehmer inklusive Metadaten, so wie sie üblicherweise in den Nutzerprofilen der Messenger gespeichert werden, also auch Profilbilder, Nutzernamen, Statustexte und die "zuletzt online" verbrachte Zeit.

Ihre Ergebnisse
  • nur sehr wenige Nutzer ändern die standardmäßigen Privatsphäre-Einstellungen, obwohl sie das angeboten bekommen,
  • 50% aller WhatsApp-User in den USA haben ein öffentliches Profilbild ,
  • 90% stellen sich mit einem öffentlichen Infotext vor,
  • 40% aller bei Signal Registrierten nutzen auch das von Datenschützern kritischer gesehene WhatsApp,
  • die Hälfte davon präsentierten von sich ein öffentliches Profilbild
In einer Untersuchung zum Dienst Telegram fanden sie heraus, dass dort der Dienst zur Kontaktermittlung sogar die Anzahl möglicher Kommunikationspartner für die Besitzer von Telefonnummern preisgibt, die gar nicht bei dem Dienst registriert sind. WhatsApp und Telegram übertragen das komplette Adressbuch der Nutzer an ihre Server, bei Signal werden nur Hashwerte übermittelt.

Eigentlich haben wir bereits in diversen Artikeln über (a)soziale Netzwerke geschrieben, dass diese "Dienstanbieter" seit Jahren über die Nutzer Persönlichkeitsprofile anlegen und unsere Daten weiterverkaufen - also eigentlich nichts Neues. Es ist jedoch wieder ein schönes Beispiel, mit wie wenig Aufwand man an solche Daten herankommt. Der Text unseres Flyers Kein Profit aus unseren Daten - Meine Daten sollen keine Ware sein hat sich also mal wieder bewahrheitet ...

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/WhatsApp-Co-Forscher-warnen-vor-massenhaftem-Auslesen-von-Kontakten-4904618.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7394-20200918-asoziale-netzwerke-wissen-mehr-als-wir-denken.htm

#Facebook #Diaspora #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Profilerstellung #Bilddatenbank #Meinungsmonopol #Manipulation #Datenskandale #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Biometrie #Bestandsdaten
 

Mein persönlicher Datenschutz


Mir liegt Datenschutz zwar sehr am Herzen, aber ich lebe ihn nicht widerspruchsfrei:

~ Ich habe ein Google-Konto, das ich auch nutze - als zweites Email-Konto und als Anbieter für mein Blog.
~ Allein mit meinem Blog gebe ich sehr viel Persönliches von mir preis. Das würde sich auch nicht ändern, wenn ich mein Blog selbst hosten würde, weil die Beiträge in beiden Fällen öffentlich wären. Nichtsdestotrotz achte ich dort sehr sorgfältig auf den persönlichen Datenschutz der Menschen, über die ich schreibe. Ausgenommen sind die Personen, die ohnehin in der Öffentlichkeit stehen.
~ Facebook & Co. meide ich mit Ausnahme von WhatsApp. Dort habe ich derzeit jedoch nur zwei unregelmäßige Kontakte.
~ Zur Nutzung von Google auf dem Desktop und auf dem Smartphone (Android) gibt es zwar Alternativen. Aber für deren Einrichtung fehlen mir Geduld und Wissen.

Und wie sollte ich meine persönlichen Daten gegenüber Behörden - z.B. Jobcenter und Sozialamt - schützen? Das ist absolut unmöglich. Gegenüber diesen Behörden kann ich mich weder auf Datenschutz noch auf Privatsphäre berufen, weil ich dann keine Leistungen bekäme und auf die Straße "umziehen" müsste. Ich finde diesen fehlenden Datenschutz am Gefährlichsten, weil mir die Behörden meine Existenzgrundlage entziehen können. Und ohne Geld bzw. mit viel zu wenig Geld nutzt mir der Datenschutz im Internet rein gar nichts.

Zudem bin ich in meinem Blog, in meinen sozialen Netzwerken und in Kommentaren mit meinem Klarnamen unterwegs. Für manche mag das Dummheit sein, für mich ist es Authentizität - ich stehe zu dem, was ich sage und schreibe.

#gerhardsgedankenbuch #datenschutz #privatsphäre #google #facebook #emailkonto #blog #smartphone #android #behörden #jobcenter #sozialamt #leistungen #sozialenetzwerke #klarnamen #authentizität
 

Mein persönlicher Datenschutz


Mir liegt Datenschutz zwar sehr am Herzen, aber ich lebe ihn nicht widerspruchsfrei:

~ Ich habe ein Google-Konto, das ich auch nutze - als zweites Email-Konto und als Anbieter für mein Blog.
~ Allein mit meinem Blog gebe ich sehr viel Persönliches von mir preis. Das würde sich auch nicht ändern, wenn ich mein Blog selbst hosten würde, weil die Beiträge in beiden Fällen öffentlich wären. Nichtsdestotrotz achte ich dort sehr sorgfältig auf den persönlichen Datenschutz der Menschen, über die ich schreibe. Ausgenommen sind die Personen, die ohnehin in der Öffentlichkeit stehen.
~ Facebook & Co. meide ich mit Ausnahme von WhatsApp. Dort habe ich derzeit jedoch nur zwei unregelmäßige Kontakte.
~ Zur Nutzung von Google auf dem Desktop und auf dem Smartphone (Android) gibt es zwar Alternativen. Aber für deren Einrichtung fehlen mir Geduld und Wissen.

Und wie sollte ich meine persönlichen Daten gegenüber Behörden - z.B. Jobcenter und Sozialamt - schützen? Das ist absolut unmöglich. Gegenüber diesen Behörden kann ich mich weder auf Datenschutz noch auf Privatsphäre berufen, weil ich dann keine Leistungen bekäme und auf die Straße "umziehen" müsste. Ich finde diesen fehlenden Datenschutz am Gefährlichsten, weil mir die Behörden meine Existenzgrundlage entziehen können. Und ohne Geld bzw. mit viel zu wenig Geld nutzt mir der Datenschutz im Internet rein gar nichts.

Zudem bin ich in meinem Blog, in meinen sozialen Netzwerken und in Kommentaren mit meinem Klarnamen unterwegs. Für manche mag das Dummheit sein, für mich ist es Authentizität - ich stehe zu dem, was ich sage und schreibe.

#gerhardsgedankenbuch #datenschutz #privatsphäre #google #facebook #emailkonto #blog #smartphone #android #behörden #jobcenter #sozialamt #leistungen #sozialenetzwerke #klarnamen #authentizität
 
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Was sind "kleine soziale Netzwerke"?


NetzDG soll schon wieder verschärft werden

Die Salamitaktik kennen wir seit Jahren. Zuerst kommt eine "kleine" Einschränkung unserer Grundrechte für einen Sonderfall, sehr beliebt dabei das Thema Kinderpornografie, danach wir die Vorschrift erweitert auf Mörder, Schwerstkriminelle und organisierte Kriminalität und schließlich stehen auch Diebe und im letzten Schritt die Ordnungswidrigkeiten im Gesetzestext.

So geschehen bei z.B. bei beim Staatstrojaner und bei der Verwendung von biometrischen Fotos aus Pass und Ausweis, die eigentlich "nie in eine zentrale Datenbanken sollten" (Nationale Datenbank für biometrische Fotos ).

Ähnliches erleben wir z.Zt. beim "Kampf gegen Hetze und Hasskriminalität". Bundesinnenminister Seehofer möchte den vom Bundesjustizministerium lancierte Gesetzentwurf "zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität" gern erweitern. Dieser sieht vor, dass Anbieter sozialer Netzwerke mit mehr als zwei Millionen im Inland registrierte Mitglieder strafrechtlich relevante Inhalte wie Hasspostings oder Terrorismuspropaganda melden müssen. Außerdem müssen sie neben den Bestandsdaten (Name, Adresse) der Nutzer die IP Adresse speichern, um eine Verfolgung bei falschen Bestandsdaten zu ermöglichen.

Das Bundesinnenministerium möchte diese Pflicht auch auf kleine Anbieter sozialer Netzwerke mit weniger als zwei Millionen Nutzern ausdehnen und außerdem sollen alle die Daten auch unaufgefordert an das Bundeskriminalamt (BKA) melden und dabei IP-Adressen und Portnummern von Nutzern gleich mitliefern müssen. Der Referentenentwurf aus dem Justizressort sieht so eine Regel zur unaufgeforderten Weitergabe der Verbindungsdaten bisher nicht vor. Deshalb will Seehofer diese Vorschrift in einer Novelle des BKA Gesetzes packen.

Nebenbei: Die Novelle von 2008 war vor 2 Jahren endlich vom BVerfG in Teilen für grundrechtswidrig erklärt worden. Enthält seine "Novelle" denn auch die Teile zur "Reparatur" der damaligen und immer noch im Gesetz stehenden Verfassungswidrigkeit?

Zurück zu seiner derzeitigen Planung - was ist alles ein soziales Netzwerk?
  • Muß es in einem "sozialen Netzwerk" registrierte Nutzer geben oder reicht ein medienrechtlich Verantwortlicher, der die Beiträge Anderer ins Netz stellt?
  • Müssen die Anderen (echte) Bestandsdaten hinterlegt haben?
  • Darf der medienrechtlich Verantwortliche nach DSGVO überhaupt die IP Adressen der Beitragenden speichern?
  • Darf er sie ggf. weitergeben oder wird er durch die Veröffentlichung nicht selbst zum Verantwortlichen?
  • Wie weit geht seine Verantwortung und wie weit seine Kompetenz Beiträge, z.B. Kommentare, Leserbriefe u.ä. zu kürzen und damit evtl. den Inhalt zu verändern?
  • ...
Das NetzDG (Gesetz gegen "Hasskriminalität" kann jeden treffen ) ist in seiner jetzigen Form und (unklaren) Definition der Begriffe "Hass" und "Hetze" eine Goldgrube für Anwaltskanzleien. Durch beide Erweiterungen, sowohl vom Justizministerium als auch der globale Rundumschlag des Innenminister, wird die wohl gewollte Unschärfe auf (fast) alle Veröffentlichungen im Internet ausgedehnt.

Wie bei den unseligen Upload-Filtern vor einem Jahr drohen uns weitere Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Seehofer-Auch-kleine-Plattformen-sollen-Hass-und-Hetze-ans-BKA-melden-4662811.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7175-20200218-was-sind-kleine-soziale-netzwerke.htm

#NetzDG #Hass #Hetze #sozialeNetzwerke #Kinderpornografie #Schwerstkriminelle #Ordnungswidrigkeiten #BKAGesetz #Novelle #BVerfG #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung
 
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Was sind "kleine soziale Netzwerke"?


NetzDG soll schon wieder verschärft werden

Die Salamitaktik kennen wir seit Jahren. Zuerst kommt eine "kleine" Einschränkung unserer Grundrechte für einen Sonderfall, sehr beliebt dabei das Thema Kinderpornografie, danach wir die Vorschrift erweitert auf Mörder, Schwerstkriminelle und organisierte Kriminalität und schließlich stehen auch Diebe und im letzten Schritt die Ordnungswidrigkeiten im Gesetzestext.

So geschehen bei z.B. bei beim Staatstrojaner und bei der Verwendung von biometrischen Fotos aus Pass und Ausweis, die eigentlich "nie in eine zentrale Datenbanken sollten" (Nationale Datenbank für biometrische Fotos ).

Ähnliches erleben wir z.Zt. beim "Kampf gegen Hetze und Hasskriminalität". Bundesinnenminister Seehofer möchte den vom Bundesjustizministerium lancierte Gesetzentwurf "zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität" gern erweitern. Dieser sieht vor, dass Anbieter sozialer Netzwerke mit mehr als zwei Millionen im Inland registrierte Mitglieder strafrechtlich relevante Inhalte wie Hasspostings oder Terrorismuspropaganda melden müssen. Außerdem müssen sie neben den Bestandsdaten (Name, Adresse) der Nutzer die IP Adresse speichern, um eine Verfolgung bei falschen Bestandsdaten zu ermöglichen.

Das Bundesinnenministerium möchte diese Pflicht auch auf kleine Anbieter sozialer Netzwerke mit weniger als zwei Millionen Nutzern ausdehnen und außerdem sollen alle die Daten auch unaufgefordert an das Bundeskriminalamt (BKA) melden und dabei IP-Adressen und Portnummern von Nutzern gleich mitliefern müssen. Der Referentenentwurf aus dem Justizressort sieht so eine Regel zur unaufgeforderten Weitergabe der Verbindungsdaten bisher nicht vor. Deshalb will Seehofer diese Vorschrift in einer Novelle des BKA Gesetzes packen.

Nebenbei: Die Novelle von 2008 war vor 2 Jahren endlich vom BVerfG in Teilen für grundrechtswidrig erklärt worden. Enthält seine "Novelle" denn auch die Teile zur "Reparatur" der damaligen und immer noch im Gesetz stehenden Verfassungswidrigkeit?

Zurück zu seiner derzeitigen Planung - was ist alles ein soziales Netzwerk?
  • Muß es in einem "sozialen Netzwerk" registrierte Nutzer geben oder reicht ein medienrechtlich Verantwortlicher, der die Beiträge Anderer ins Netz stellt?
  • Müssen die Anderen (echte) Bestandsdaten hinterlegt haben?
  • Darf der medienrechtlich Verantwortliche nach DSGVO überhaupt die IP Adressen der Beitragenden speichern?
  • Darf er sie ggf. weitergeben oder wird er durch die Veröffentlichung nicht selbst zum Verantwortlichen?
  • Wie weit geht seine Verantwortung und wie weit seine Kompetenz Beiträge, z.B. Kommentare, Leserbriefe u.ä. zu kürzen und damit evtl. den Inhalt zu verändern?
  • ...
Das NetzDG (Gesetz gegen "Hasskriminalität" kann jeden treffen ) ist in seiner jetzigen Form und (unklaren) Definition der Begriffe "Hass" und "Hetze" eine Goldgrube für Anwaltskanzleien. Durch beide Erweiterungen, sowohl vom Justizministerium als auch der globale Rundumschlag des Innenminister, wird die wohl gewollte Unschärfe auf (fast) alle Veröffentlichungen im Internet ausgedehnt.

Wie bei den unseligen Upload-Filtern vor einem Jahr drohen uns weitere Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Seehofer-Auch-kleine-Plattformen-sollen-Hass-und-Hetze-ans-BKA-melden-4662811.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7175-20200218-was-sind-kleine-soziale-netzwerke.htm

#NetzDG #Hass #Hetze #sozialeNetzwerke #Kinderpornografie #Schwerstkriminelle #Ordnungswidrigkeiten #BKAGesetz #Novelle #BVerfG #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung
 
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human-connection.social

"(...) Sind die kommerziellen Social Media Plattformen nicht schon heute grundsätzlich überflüssig oder am Ende gar kontraproduktiv für die Gesellschaft?"
Link zum Interview mit Dennis Hack und Hardy Groeneveld von Human Connection:
https://neue-debatte.com/2019/12/24/im-gespraech-mit-dennis-hack-und-hardy-groeneveld-von-human-connection/

Home: www.neue-debatte.com
Spenden: www.paypal.me/neuedebatte

#SozialeMedien #SozialerWandel #Vernetzung #Austausch #Kooperation #SozialeNetzwerke
 
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Kritik an Microsoft-Produkten im Digitalpakt


Microsofts Freude über den Digitalpakt

Eigentlich sollte der Digitalpakt dazu dienen, die Bildungschancen unserer Kinder zu verbessern. Doch wofür das Geld, immerhin 5 Milliarden Euro, ausgegeben wird, das ist Ländersache. Es könnte aber bundesweite Empfehlungen geben, z.B. auch wofür man das Geld nicht ausgeben sollte.

Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig! war so eine Empfehlung des hessischen Datenschutzbeauftragten. Ein einstimmiger Chor aller Landesdatenschutzbeauftragten wäre hilfreich gewesen. Nun hat zumindest das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) bundesweit protestiert, weil über den Digitalpakt Schule oft Software Lockvogel-Angebote von Microsoft genutzt werden.

Microsoft bietet vielen Schulen eine "kostenlose" Lizenz von Office 365 Education in der Vertragsvariante A1 an. Aber erst ab Abopreisen von bis zu 5,90 Euro pro Monat und Nutzer wird diese Software konfigurierbar und das kann keine Schule bezahlen. In der Lockvogelvariante A1 verstößt die Software aber gegen die DSGVO, wie Hessens Datenschutzbeauftragter bemängelt hat

Noch kritischer ist die Ankündigung von Microsoft ab dem 14. Januar 2020 für die Betriebssysteme auf den Servern 2008 und 2008 R2 den Support einzustellen. Die dort laufende Software soll zu Cloud Azure migrieren. Damit werden alle Daten in die USA transferiert, was wiederum ein Verstoß gegen die DSGVO darstellt. Inhalts- und Verbindungsdaten können dann ohne Wissen oder Genehmigung der Nutzer auch an Schulen weiter gesammelt und per US-Gesetz an die NSA weitergegeben werden.

Im letzten Mai hatte man noch gelobt, dass eine Verwaltungsvereinbarung zu dem Pakt "gemeinsame Server- und Dienstlösungen" vorsieht, bei denen "prioritär Open-Source-Angebote" heranzuziehen sind. Was ist daraus geworden?

Auch in Österreich ist die Situation ähnlich: Die Regierung mietet für zig Millionen Euro im Jahr Office365 für die Schüler obwohl das quelloffene und kostenlose Libre Office eigentlich besser ist.

Wer HUAWEI beim 5G Ausbau ausschließen will, sollte auch auf US-Produkte an Schulen verzichten - vor allem, wenn dass auch noch günstiger ist.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten-4603602.html
und https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten/Wie-es-bei-uns-in-Oesterreich-ist/posting-35716791/show/
und unsere Artikel zu MS Office https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Office&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7098-20191206-kritik-an-microsoft-produkten-im-digitalpakt.htm

#Digitalpakt #MicrosoftOffice365 #DSGVO #DSB #Hessen #Deutschland-Cloud #Schüler #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #DE-Mail #Ergonomie #Datenpannen #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Scoring #Datenweitergabe #USA #PrivacyShield
 
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Kritik an Microsoft-Produkten im Digitalpakt


Microsofts Freude über den Digitalpakt

Eigentlich sollte der Digitalpakt dazu dienen, die Bildungschancen unserer Kinder zu verbessern. Doch wofür das Geld, immerhin 5 Milliarden Euro, ausgegeben wird, das ist Ländersache. Es könnte aber bundesweite Empfehlungen geben, z.B. auch wofür man das Geld nicht ausgeben sollte.

Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig! war so eine Empfehlung des hessischen Datenschutzbeauftragten. Ein einstimmiger Chor aller Landesdatenschutzbeauftragten wäre hilfreich gewesen. Nun hat zumindest das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) bundesweit protestiert, weil über den Digitalpakt Schule oft Software Lockvogel-Angebote von Microsoft genutzt werden.

Microsoft bietet vielen Schulen eine "kostenlose" Lizenz von Office 365 Education in der Vertragsvariante A1 an. Aber erst ab Abopreisen von bis zu 5,90 Euro pro Monat und Nutzer wird diese Software konfigurierbar und das kann keine Schule bezahlen. In der Lockvogelvariante A1 verstößt die Software aber gegen die DSGVO, wie Hessens Datenschutzbeauftragter bemängelt hat

Noch kritischer ist die Ankündigung von Microsoft ab dem 14. Januar 2020 für die Betriebssysteme auf den Servern 2008 und 2008 R2 den Support einzustellen. Die dort laufende Software soll zu Cloud Azure migrieren. Damit werden alle Daten in die USA transferiert, was wiederum ein Verstoß gegen die DSGVO darstellt. Inhalts- und Verbindungsdaten können dann ohne Wissen oder Genehmigung der Nutzer auch an Schulen weiter gesammelt und per US-Gesetz an die NSA weitergegeben werden.

Im letzten Mai hatte man noch gelobt, dass eine Verwaltungsvereinbarung zu dem Pakt "gemeinsame Server- und Dienstlösungen" vorsieht, bei denen "prioritär Open-Source-Angebote" heranzuziehen sind. Was ist daraus geworden?

Auch in Österreich ist die Situation ähnlich: Die Regierung mietet für zig Millionen Euro im Jahr Office365 für die Schüler obwohl das quelloffene und kostenlose Libre Office eigentlich besser ist.

Wer HUAWEI beim 5G Ausbau ausschließen will, sollte auch auf US-Produkte an Schulen verzichten - vor allem, wenn dass auch noch günstiger ist.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten-4603602.html
und https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten/Wie-es-bei-uns-in-Oesterreich-ist/posting-35716791/show/
und unsere Artikel zu MS Office https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Office&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7098-20191206-kritik-an-microsoft-produkten-im-digitalpakt.htm

#Digitalpakt #MicrosoftOffice365 #DSGVO #DSB #Hessen #Deutschland-Cloud #Schüler #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #DE-Mail #Ergonomie #Datenpannen #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Scoring #Datenweitergabe #USA #PrivacyShield
 
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Kritik an Microsoft-Produkten im Digitalpakt


Microsofts Freude über den Digitalpakt

Eigentlich sollte der Digitalpakt dazu dienen, die Bildungschancen unserer Kinder zu verbessern. Doch wofür das Geld, immerhin 5 Milliarden Euro, ausgegeben wird, das ist Ländersache. Es könnte aber bundesweite Empfehlungen geben, z.B. auch wofür man das Geld nicht ausgeben sollte.

Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig! war so eine Empfehlung des hessischen Datenschutzbeauftragten. Ein einstimmiger Chor aller Landesdatenschutzbeauftragten wäre hilfreich gewesen. Nun hat zumindest das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) bundesweit protestiert, weil über den Digitalpakt Schule oft Software Lockvogel-Angebote von Microsoft genutzt werden.

Microsoft bietet vielen Schulen eine "kostenlose" Lizenz von Office 365 Education in der Vertragsvariante A1 an. Aber erst ab Abopreisen von bis zu 5,90 Euro pro Monat und Nutzer wird diese Software konfigurierbar und das kann keine Schule bezahlen. In der Lockvogelvariante A1 verstößt die Software aber gegen die DSGVO, wie Hessens Datenschutzbeauftragter bemängelt hat

Noch kritischer ist die Ankündigung von Microsoft ab dem 14. Januar 2020 für die Betriebssysteme auf den Servern 2008 und 2008 R2 den Support einzustellen. Die dort laufende Software soll zu Cloud Azure migrieren. Damit werden alle Daten in die USA transferiert, was wiederum ein Verstoß gegen die DSGVO darstellt. Inhalts- und Verbindungsdaten können dann ohne Wissen oder Genehmigung der Nutzer auch an Schulen weiter gesammelt und per US-Gesetz an die NSA weitergegeben werden.

Im letzten Mai hatte man noch gelobt, dass eine Verwaltungsvereinbarung zu dem Pakt "gemeinsame Server- und Dienstlösungen" vorsieht, bei denen "prioritär Open-Source-Angebote" heranzuziehen sind. Was ist daraus geworden?

Auch in Österreich ist die Situation ähnlich: Die Regierung mietet für zig Millionen Euro im Jahr Office365 für die Schüler obwohl das quelloffene und kostenlose Libre Office eigentlich besser ist.

Wer HUAWEI beim 5G Ausbau ausschließen will, sollte auch auf US-Produkte an Schulen verzichten - vor allem, wenn dass auch noch günstiger ist.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten-4603602.html
und https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten/Wie-es-bei-uns-in-Oesterreich-ist/posting-35716791/show/
und unsere Artikel zu MS Office https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Office&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7098-20191206-kritik-an-microsoft-produkten-im-digitalpakt.htm

#Digitalpakt #MicrosoftOffice365 #DSGVO #DSB #Hessen #Deutschland-Cloud #Schüler #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #DE-Mail #Ergonomie #Datenpannen #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Scoring #Datenweitergabe #USA #PrivacyShield
 
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Kritik an Microsoft-Produkten im Digitalpakt


Microsofts Freude über den Digitalpakt

Eigentlich sollte der Digitalpakt dazu dienen, die Bildungschancen unserer Kinder zu verbessern. Doch wofür das Geld, immerhin 5 Milliarden Euro, ausgegeben wird, das ist Ländersache. Es könnte aber bundesweite Empfehlungen geben, z.B. auch wofür man das Geld nicht ausgeben sollte.

Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig! war so eine Empfehlung des hessischen Datenschutzbeauftragten. Ein einstimmiger Chor aller Landesdatenschutzbeauftragten wäre hilfreich gewesen. Nun hat zumindest das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) bundesweit protestiert, weil über den Digitalpakt Schule oft Software Lockvogel-Angebote von Microsoft genutzt werden.

Microsoft bietet vielen Schulen eine "kostenlose" Lizenz von Office 365 Education in der Vertragsvariante A1 an. Aber erst ab Abopreisen von bis zu 5,90 Euro pro Monat und Nutzer wird diese Software konfigurierbar und das kann keine Schule bezahlen. In der Lockvogelvariante A1 verstößt die Software aber gegen die DSGVO, wie Hessens Datenschutzbeauftragter bemängelt hat

Noch kritischer ist die Ankündigung von Microsoft ab dem 14. Januar 2020 für die Betriebssysteme auf den Servern 2008 und 2008 R2 den Support einzustellen. Die dort laufende Software soll zu Cloud Azure migrieren. Damit werden alle Daten in die USA transferiert, was wiederum ein Verstoß gegen die DSGVO darstellt. Inhalts- und Verbindungsdaten können dann ohne Wissen oder Genehmigung der Nutzer auch an Schulen weiter gesammelt und per US-Gesetz an die NSA weitergegeben werden.

Im letzten Mai hatte man noch gelobt, dass eine Verwaltungsvereinbarung zu dem Pakt "gemeinsame Server- und Dienstlösungen" vorsieht, bei denen "prioritär Open-Source-Angebote" heranzuziehen sind. Was ist daraus geworden?

Auch in Österreich ist die Situation ähnlich: Die Regierung mietet für zig Millionen Euro im Jahr Office365 für die Schüler obwohl das quelloffene und kostenlose Libre Office eigentlich besser ist.

Wer HUAWEI beim 5G Ausbau ausschließen will, sollte auch auf US-Produkte an Schulen verzichten - vor allem, wenn dass auch noch günstiger ist.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten-4603602.html
und https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten/Wie-es-bei-uns-in-Oesterreich-ist/posting-35716791/show/
und unsere Artikel zu MS Office https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Office&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7098-20191206-kritik-an-microsoft-produkten-im-digitalpakt.htm

#Digitalpakt #MicrosoftOffice365 #DSGVO #DSB #Hessen #Deutschland-Cloud #Schüler #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #DE-Mail #Ergonomie #Datenpannen #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Scoring #Datenweitergabe #USA #PrivacyShield
 
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Europol möchte neue VDS mit "allen Daten"


Ist denn schon Weihnachten?

Das könnte man meinen, wenn man sich die Wunschliste anschaut, die Europol dem EU-Ministerrat vorgelegt hat. 487 Datenkategorien umfasst eine Matrix verschiedenster Daten, die man in einer künftigen Vorratsdatenspeicherung (VDS) enthalten sehen möchte.

Wir haben uns diese Liste einmal angesehen und müssen feststellen, eine solche VDS wird durch das nebenstehende Bild nicht mehr beschrieben. Es wäre die vollkommene und umfassende Überwachung jedes Menschen in der EU.
Wie kann man auf 487 Datenkategorien kommen?

Die Wünsche von Europol gehen weit über eine normale Telefonüberwachung mit den Nummern der Beteiligten und den Zeiten der Verbindung hinaus. Hier einige Beispiele aus der Datenliste, wahrscheinlich haben wir die exotischsten selbst noch nicht entdeckt.
  • sämtliche Messengerverbindungen über WhatsApp u.a. sollen nun von den Providern gespeichert werden,
  • jeweilige GSM und GPS Location für Bewegungsprofile,
  • URL, also Webadressen inklusive aller übertragener URL-Shortener,
  • Adressen der verwendeten Mail-Hubs,
  • Adressen der Cloud- und Content Storage Networks,
  • Live data forensics and Log file forensic analysis (ob die Provider sich gern in ihre Algorithmen schauen lassen?),
  • Details for payment (ob die Provider sich gern in ihre Abrechnung schauen lassen?),
  • Abrechnungsadresse und andere Stammdaten (bisher Bestandsdaten),
  • Time of the payment, Location of the payment, Amount of the payment, in currency specified, Currency of payment, credit card, top-up voucher,
  • List of all local message stores that received a copy of the message (sicher ist sicher, falls mal was verloren geht ;-),
  • "General personal information" erneut in der Gruppe "MultimediaSubscriber parameters" (sind das die Empfänger von Internet-TV?),
    ...
Die Liste enthält beliebig viele weitere schwer erklärbare Abkürzungen, hinter denen sich alles mögliche verbergen kann, eine technische Expertise wird da nötig sein. Interessanter ist dann ein Kapitel im letzten Fünftel der Liste mit der Überschrift "Strictly Necessary". Es gibt also auch bei Europol die Einsicht, dass man sich alles wünschen kann, aber nicht alles bekommt. Allerdings wurde 2018 beim Erstellen der Liste in Workshops mit Spezialermittlern und Forensik-Experten unter damaliger österreichischer Präsidentschaft des EU-Rates als Resümee des Arbeitstreffen festgestellt, dass diese riesige Liste prinzipiell nicht mehr reduziert werden könne. (Das war November 2018, also wirklich vor Weihnachten. ;-)

Inzwischen gibt man zu, dass man z.B. auf Informationen zur Länge der genutzten Antennen, zur Verbindungsqualität oder zur Zahl der Klingeltöne von Nutzern verzichten wolle. Und das, obwohl mehrere Forensiker bestätigt hätten, dass gewisse Banden der organisierten Kriminalität Klingeltöne als Morsezeichen für die Kommunikation nutzten.

Natürlich gehen die Autoren auch auf das "Problem" der Urteile des EuGH zur VDS ein und kommen zu dem Schluss, dass ihre Liste ja nur einen Teil der vorhandenen Kommunikationsdaten umfasst und damit der Formulierung des Gerichts, dass keine "allgemeine und unterschiedslose Vorratsdatenspeicherung" erlaubt sei, entsprechen würde.

Sie unterschlagen dabei den entscheidenden Satz, dass eine "anlasslose Speicherung der Daten aller Menschen" gegen unsere Grundrechte verstößt.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Klingeltoene-und-WhatsApp-EU-Staaten-fuer-maximale-Vorratsdatenspeicherung-4498291.html
und die Datenliste https://digitalcourage.de/sites/default/files/2019-05/WK%2003005%2018.pdf
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6987-20190820-europol-moechte-neue-vds-mit-allen-daten.htm

#Grundrechte #Menschenrechte #EuGH #VDS #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #sozialeNetzwerke #Messenger
 
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Europol möchte neue VDS mit "allen Daten"


Ist denn schon Weihnachten?

Das könnte man meinen, wenn man sich die Wunschliste anschaut, die Europol dem EU-Ministerrat vorgelegt hat. 487 Datenkategorien umfasst eine Matrix verschiedenster Daten, die man in einer künftigen Vorratsdatenspeicherung (VDS) enthalten sehen möchte.

Wir haben uns diese Liste einmal angesehen und müssen feststellen, eine solche VDS wird durch das nebenstehende Bild nicht mehr beschrieben. Es wäre die vollkommene und umfassende Überwachung jedes Menschen in der EU.
Wie kann man auf 487 Datenkategorien kommen?

Die Wünsche von Europol gehen weit über eine normale Telefonüberwachung mit den Nummern der Beteiligten und den Zeiten der Verbindung hinaus. Hier einige Beispiele aus der Datenliste, wahrscheinlich haben wir die exotischsten selbst noch nicht entdeckt.
  • sämtliche Messengerverbindungen über WhatsApp u.a. sollen nun von den Providern gespeichert werden,
  • jeweilige GSM und GPS Location für Bewegungsprofile,
  • URL, also Webadressen inklusive aller übertragener URL-Shortener,
  • Adressen der verwendeten Mail-Hubs,
  • Adressen der Cloud- und Content Storage Networks,
  • Live data forensics and Log file forensic analysis (ob die Provider sich gern in ihre Algorithmen schauen lassen?),
  • Details for payment (ob die Provider sich gern in ihre Abrechnung schauen lassen?),
  • Abrechnungsadresse und andere Stammdaten (bisher Bestandsdaten),
  • Time of the payment, Location of the payment, Amount of the payment, in currency specified, Currency of payment, credit card, top-up voucher,
  • List of all local message stores that received a copy of the message (sicher ist sicher, falls mal was verloren geht ;-),
  • "General personal information" erneut in der Gruppe "MultimediaSubscriber parameters" (sind das die Empfänger von Internet-TV?),
    ...
Die Liste enthält beliebig viele weitere schwer erklärbare Abkürzungen, hinter denen sich alles mögliche verbergen kann, eine technische Expertise wird da nötig sein. Interessanter ist dann ein Kapitel im letzten Fünftel der Liste mit der Überschrift "Strictly Necessary". Es gibt also auch bei Europol die Einsicht, dass man sich alles wünschen kann, aber nicht alles bekommt. Allerdings wurde 2018 beim Erstellen der Liste in Workshops mit Spezialermittlern und Forensik-Experten unter damaliger österreichischer Präsidentschaft des EU-Rates als Resümee des Arbeitstreffen festgestellt, dass diese riesige Liste prinzipiell nicht mehr reduziert werden könne. (Das war November 2018, also wirklich vor Weihnachten. ;-)

Inzwischen gibt man zu, dass man z.B. auf Informationen zur Länge der genutzten Antennen, zur Verbindungsqualität oder zur Zahl der Klingeltöne von Nutzern verzichten wolle. Und das, obwohl mehrere Forensiker bestätigt hätten, dass gewisse Banden der organisierten Kriminalität Klingeltöne als Morsezeichen für die Kommunikation nutzten.

Natürlich gehen die Autoren auch auf das "Problem" der Urteile des EuGH zur VDS ein und kommen zu dem Schluss, dass ihre Liste ja nur einen Teil der vorhandenen Kommunikationsdaten umfasst und damit der Formulierung des Gerichts, dass keine "allgemeine und unterschiedslose Vorratsdatenspeicherung" erlaubt sei, entsprechen würde.

Sie unterschlagen dabei den entscheidenden Satz, dass eine "anlasslose Speicherung der Daten aller Menschen" gegen unsere Grundrechte verstößt.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Klingeltoene-und-WhatsApp-EU-Staaten-fuer-maximale-Vorratsdatenspeicherung-4498291.html
und die Datenliste https://digitalcourage.de/sites/default/files/2019-05/WK%2003005%2018.pdf
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6987-20190820-europol-moechte-neue-vds-mit-allen-daten.htm

#Grundrechte #Menschenrechte #EuGH #VDS #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #sozialeNetzwerke #Messenger
 
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Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig!


Offene Software verwenden oder Microsoft muss Datensammelei einstellen

Millionen Schülerinnen und Schüler könnten in Deutschland mit Offener und kostenloser Bürosoftware arbeiten. Trotzdem nutzen die meisten Schulen das Office Paket von Microsoft. Warum eigentlich werden dafür Millionen Euro Steuergeld verschwendet?

Nun hat der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch festgestellt, dass Microsoft Office 365 in der Standardkonfiguration an Schulen wegen Problemen für die Privatsphäre der Schüler nicht verwendet werden darf. Er stellt fest, dass auch wenn die zugehörigen Server in Europa stünden, die Informationen "einem möglichen Zugriff US-amerikanischer Behörden ausgesetzt" wären. Ronellenfitsch verwies auf die Feststellung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dass über Windows 10 und Office 365 "eine Fülle von Telemetrie-Daten an Microsoft übermittelt" würden (Windows10 telefoniert 5500-mal am Tag "nach Hause").

Ronellenfitsch hatte im August 2017 noch die Meinung vertreten, dass Schulen unter gewissen Voraussetzungen datenschutzkonform in der damals von Microsoft gemeinsam mit der Deutschen Telekom betriebenen "Deutschland-Cloud" arbeiten könnten, jedoch hat Microsoft dieses Angebot vor einiger Zeit eingestellt.

Nun stellt er fest, dass auch eine Einverständniserklärung der Eltern zur Nutzung von Microsoft Office die Verletzung der Privatsphäre der Kinder nicht heilen würde. Damit steht fest, dass sich Tausende Lehrkräfte mit der Weiternutzung dieser proprietären Software jenseits der Legalität bewegen. Auch ähnliche Software von Google und Apple würden ebensolche Probleme bereiten. Kein Problem, steht doch mit Libre Office seit Jahren ein gleichwertiges Büropaket zur Verfügung.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschuetzer-Einsatz-von-Microsoft-Office-365-an-Schulen-ist-unzulaessig-4466156.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6949-20190717-microsoft-office-365-an-schulen-ist-unzulaessig.htm

#MicrosoftOffice365 #DSGVO #DSB #Hessen #Deutschland-Cloud #Schüler #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #DE-Mail #Ergonomie #Datenpannen #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Scoring #Datenweitergabe #USA #PrivacyShield
 
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Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig!


Offene Software verwenden oder Microsoft muss Datensammelei einstellen

Millionen Schülerinnen und Schüler könnten in Deutschland mit Offener und kostenloser Bürosoftware arbeiten. Trotzdem nutzen die meisten Schulen das Office Paket von Microsoft. Warum eigentlich werden dafür Millionen Euro Steuergeld verschwendet?

Nun hat der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch festgestellt, dass Microsoft Office 365 in der Standardkonfiguration an Schulen wegen Problemen für die Privatsphäre der Schüler nicht verwendet werden darf. Er stellt fest, dass auch wenn die zugehörigen Server in Europa stünden, die Informationen "einem möglichen Zugriff US-amerikanischer Behörden ausgesetzt" wären. Ronellenfitsch verwies auf die Feststellung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dass über Windows 10 und Office 365 "eine Fülle von Telemetrie-Daten an Microsoft übermittelt" würden (Windows10 telefoniert 5500-mal am Tag "nach Hause").

Ronellenfitsch hatte im August 2017 noch die Meinung vertreten, dass Schulen unter gewissen Voraussetzungen datenschutzkonform in der damals von Microsoft gemeinsam mit der Deutschen Telekom betriebenen "Deutschland-Cloud" arbeiten könnten, jedoch hat Microsoft dieses Angebot vor einiger Zeit eingestellt.

Nun stellt er fest, dass auch eine Einverständniserklärung der Eltern zur Nutzung von Microsoft Office die Verletzung der Privatsphäre der Kinder nicht heilen würde. Damit steht fest, dass sich Tausende Lehrkräfte mit der Weiternutzung dieser proprietären Software jenseits der Legalität bewegen. Auch ähnliche Software von Google und Apple würden ebensolche Probleme bereiten. Kein Problem, steht doch mit Libre Office seit Jahren ein gleichwertiges Büropaket zur Verfügung.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschuetzer-Einsatz-von-Microsoft-Office-365-an-Schulen-ist-unzulaessig-4466156.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6949-20190717-microsoft-office-365-an-schulen-ist-unzulaessig.htm

#MicrosoftOffice365 #DSGVO #DSB #Hessen #Deutschland-Cloud #Schüler #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #DE-Mail #Ergonomie #Datenpannen #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Scoring #Datenweitergabe #USA #PrivacyShield
 
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Zensur durch Upload Filter greift um sich


Politiker empört über Sperrpraxis

... die sie selbst mit ihrer Diskussion und Gesetzesinitiativen über Upload Filter angestoßen haben.

Kaum sind Upload Filter in Brüssel beschlossen worden, werden sie auch bereits von Internetkonzernen angewendet. (Sicher haben sie das auch schon vorher gemacht - aber eben nicht so aggressiv wie nun.)

Sollte sich die EU-Verordnung gegen Fake News und Hassbotschaften richten so betreffen die nun bekannt gewordenen Sperrungen beim Kurznachrichtendienst Twitter u.a. die Accounts eines Berliner SPD-Abgeordneten und der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine. In beiden Fällen wurden Nachrichten gesperrt, die sich kritisch mit der AfD auseinandersetzen. Als Sperrgrund wurde ein Verstoß gegen die Regeln "zum Veröffentlichen von irreführenden Informationen zu Wahlen" angegeben.

Beide Tweets haben aber mit dem Thema Wahlen nicht zu tun. Die Jüdische Allgemeine hatte getwittert: "Lesenswert: Wegen der Haltung der AfD zum Holocaust meidet der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, nach eigenen Angaben jeden Kontakt zu der Partei."

Und der Berliner SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier hatte geschrieben: "Die Typen von der AfD! So ein paar Hitlerwein-Fotos schaden nicht der Parteimitgliedschaft. Wie rechtsradikal müssen Mitglieder eigentlich sein, um bei der AfD rauszufliegen?"

Politiker sind nun empört über solche willkürlichen Sperrungen von Accounts. Anfang Mai waren bereits etliche Zugänge betroffen, die Witze zu den EU-Wahlen gemacht hatten. Allerdings war unter den Gesperrten auch die Berliner Staatsekretärin Sawsan Chebli (SPD) wegen eines Tweets, der überhaupt keinen Bezug zu Wahlen hatte und sich lediglich kritisch mit einem Beitrag der AfD auseinandergesetzt hatte.

Twitter bekräftigte inzwischen, dass die Algorithmen Fehler machen würden und sie deshalb die Möglichkeit anbieten, Einspruch zu erheben. Aber warum sind die Algorithmen so rechtslastig? Dass sie rassistisch werden können, wissen wir ja bereits aus der Forschung.

Wir können nur hoffen, dass alle die Politker, die vor zwei Monaten (wieder mal) ein untaugliches Mittel per Gesetz legitimiert haben und damit die Meinungs- und Pressefreiheit aufs Schwerste geschädigt haben, irgendwo in der Ecke stehen und ihre Taten bitterlich bereuen. ;-)

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/waehlertaeuschung-politiker-empoert-ueber-account-sperrungen-bei-twitter-1905-141215.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6883-20190514-zensur-durch-upload-filter-greift-um-sich.htm

#Fakenews #Hassbotschaften #Zensur #UploadFilter #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Internetsperren #Datenskandale #Facebook #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke
 
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Zensur durch Upload Filter greift um sich


Politiker empört über Sperrpraxis

... die sie selbst mit ihrer Diskussion und Gesetzesinitiativen über Upload Filter angestoßen haben.

Kaum sind Upload Filter in Brüssel beschlossen worden, werden sie auch bereits von Internetkonzernen angewendet. (Sicher haben sie das auch schon vorher gemacht - aber eben nicht so aggressiv wie nun.)

Sollte sich die EU-Verordnung gegen Fake News und Hassbotschaften richten so betreffen die nun bekannt gewordenen Sperrungen beim Kurznachrichtendienst Twitter u.a. die Accounts eines Berliner SPD-Abgeordneten und der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine. In beiden Fällen wurden Nachrichten gesperrt, die sich kritisch mit der AfD auseinandersetzen. Als Sperrgrund wurde ein Verstoß gegen die Regeln "zum Veröffentlichen von irreführenden Informationen zu Wahlen" angegeben.

Beide Tweets haben aber mit dem Thema Wahlen nicht zu tun. Die Jüdische Allgemeine hatte getwittert: "Lesenswert: Wegen der Haltung der AfD zum Holocaust meidet der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, nach eigenen Angaben jeden Kontakt zu der Partei."

Und der Berliner SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier hatte geschrieben: "Die Typen von der AfD! So ein paar Hitlerwein-Fotos schaden nicht der Parteimitgliedschaft. Wie rechtsradikal müssen Mitglieder eigentlich sein, um bei der AfD rauszufliegen?"

Politiker sind nun empört über solche willkürlichen Sperrungen von Accounts. Anfang Mai waren bereits etliche Zugänge betroffen, die Witze zu den EU-Wahlen gemacht hatten. Allerdings war unter den Gesperrten auch die Berliner Staatsekretärin Sawsan Chebli (SPD) wegen eines Tweets, der überhaupt keinen Bezug zu Wahlen hatte und sich lediglich kritisch mit einem Beitrag der AfD auseinandergesetzt hatte.

Twitter bekräftigte inzwischen, dass die Algorithmen Fehler machen würden und sie deshalb die Möglichkeit anbieten, Einspruch zu erheben. Aber warum sind die Algorithmen so rechtslastig? Dass sie rassistisch werden können, wissen wir ja bereits aus der Forschung.

Wir können nur hoffen, dass alle die Politker, die vor zwei Monaten (wieder mal) ein untaugliches Mittel per Gesetz legitimiert haben und damit die Meinungs- und Pressefreiheit aufs Schwerste geschädigt haben, irgendwo in der Ecke stehen und ihre Taten bitterlich bereuen. ;-)

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/waehlertaeuschung-politiker-empoert-ueber-account-sperrungen-bei-twitter-1905-141215.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6883-20190514-zensur-durch-upload-filter-greift-um-sich.htm

#Fakenews #Hassbotschaften #Zensur #UploadFilter #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Internetsperren #Datenskandale #Facebook #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke
 
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Die Gesellschaft für Informatik verlässt Facebook


Hoffentlich ein Beschluss mit Signalwirkung

Ja, das ist ein konsequenter Schritt - aber Facebook verlassen jeden Tag Tausende von Nutzern, die meisten bleiben leider als "Karteileichen" erhalten und Facebook kann sich weiterhin mit hohen Nutzerzahlen rühmen.

Die Gesellschaft für Informatik (GI) ist aber nicht irgendein Nutzer, in dieser Vereinigung sind die besten IT-Experten unseres Landes und wenn die so einen Beschluss fassen, dann bedeutet das schon etwas.

Hinzu kommt, dass sie nicht nur ihren Account aufgeben, sie haben ihren Austritt auch kommentiert:
  • Facebook ist ein Feind des Datenschutzes.
  • Facebook bedroht die Demokratie und die Marktwirtschaft.
  • Das Geschäftsmodell von Facebook verstößt massiv gegen grundlegende Regeln des Datenschutzes.
  • Der Verkauf von persönlichen Daten, die sich Facebook illegal auf den Geräten seiner Nutzer besorgt, macht die Nutzer zu Hehlern.
  • Die Sicherheitsabteilung von Facebook überwacht illegal Gegner von Facebook.
  • Wiederholte Datenlecks bei Facebook haben gezeigt, dass der Konzern nicht in der Lage und nicht Willens ist, die Daten seiner Nutzer zu schützen.
  • Der Fall Cambridge Analytica hat bewiesen, dass Facebook die Manipulation von Menschen im Sinner politischer Parteien durch seinen Verkauf von Nutzerdaten unterstützt. 50 Millionen Facbookkunden waren davon betroffen.
    • Langfristig ist das auch ein Unvereinbarkeitsbeschluss, d.h. wer einen Facebook Account betreibt, kann nicht Mitglied der Gesellschaft für Informatik bleiben.
Das könnte für Facebook bedeuten, dass einige Tausend studentische Mitglieder Facebook den Rücken kehren könnten. Deshalb wurde der Austritt von europäischen Facebook Beschäftigten auch auf der Entwicklerkonferenz des Konzens in Kalifornien in der letzten Woche angesprochen. Eine Reaktion des Konzerns ist nicht bekannt.

Mehr dazu bei https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/05/03/feind_des_datenschutzes_die_gesellschaft_fuer_informatik_dlf_20190503_1644_8348696d.mp3
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6872-20190504-die-gesellschaft-fuer-informatik-verlaesst-facebook.htm

#Facebook #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit
 
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Die Gesellschaft für Informatik verlässt Facebook


Hoffentlich ein Beschluss mit Signalwirkung

Ja, das ist ein konsequenter Schritt - aber Facebook verlassen jeden Tag Tausende von Nutzern, die meisten bleiben leider als "Karteileichen" erhalten und Facebook kann sich weiterhin mit hohen Nutzerzahlen rühmen.

Die Gesellschaft für Informatik (GI) ist aber nicht irgendein Nutzer, in dieser Vereinigung sind die besten IT-Experten unseres Landes und wenn die so einen Beschluss fassen, dann bedeutet das schon etwas.

Hinzu kommt, dass sie nicht nur ihren Account aufgeben, sie haben ihren Austritt auch kommentiert:
  • Facebook ist ein Feind des Datenschutzes.
  • Facebook bedroht die Demokratie und die Marktwirtschaft.
  • Das Geschäftsmodell von Facebook verstößt massiv gegen grundlegende Regeln des Datenschutzes.
  • Der Verkauf von persönlichen Daten, die sich Facebook illegal auf den Geräten seiner Nutzer besorgt, macht die Nutzer zu Hehlern.
  • Die Sicherheitsabteilung von Facebook überwacht illegal Gegner von Facebook.
  • Wiederholte Datenlecks bei Facebook haben gezeigt, dass der Konzern nicht in der Lage und nicht Willens ist, die Daten seiner Nutzer zu schützen.
  • Der Fall Cambridge Analytica hat bewiesen, dass Facebook die Manipulation von Menschen im Sinner politischer Parteien durch seinen Verkauf von Nutzerdaten unterstützt. 50 Millionen Facbookkunden waren davon betroffen.
    • Langfristig ist das auch ein Unvereinbarkeitsbeschluss, d.h. wer einen Facebook Account betreibt, kann nicht Mitglied der Gesellschaft für Informatik bleiben.
Das könnte für Facebook bedeuten, dass einige Tausend studentische Mitglieder Facebook den Rücken kehren könnten. Deshalb wurde der Austritt von europäischen Facebook Beschäftigten auch auf der Entwicklerkonferenz des Konzens in Kalifornien in der letzten Woche angesprochen. Eine Reaktion des Konzerns ist nicht bekannt.

Mehr dazu bei https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/05/03/feind_des_datenschutzes_die_gesellschaft_fuer_informatik_dlf_20190503_1644_8348696d.mp3
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6872-20190504-die-gesellschaft-fuer-informatik-verlaesst-facebook.htm

#Facebook #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit
 
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Die Gesellschaft für Informatik verlässt Facebook


Hoffentlich ein Beschluss mit Signalwirkung

Ja, das ist ein konsequenter Schritt - aber Facebook verlassen jeden Tag Tausende von Nutzern, die meisten bleiben leider als "Karteileichen" erhalten und Facebook kann sich weiterhin mit hohen Nutzerzahlen rühmen.

Die Gesellschaft für Informatik (GI) ist aber nicht irgendein Nutzer, in dieser Vereinigung sind die besten IT-Experten unseres Landes und wenn die so einen Beschluss fassen, dann bedeutet das schon etwas.

Hinzu kommt, dass sie nicht nur ihren Account aufgeben, sie haben ihren Austritt auch kommentiert:
  • Facebook ist ein Feind des Datenschutzes.
  • Facebook bedroht die Demokratie und die Marktwirtschaft.
  • Das Geschäftsmodell von Facebook verstößt massiv gegen grundlegende Regeln des Datenschutzes.
  • Der Verkauf von persönlichen Daten, die sich Facebook illegal auf den Geräten seiner Nutzer besorgt, macht die Nutzer zu Hehlern.
  • Die Sicherheitsabteilung von Facebook überwacht illegal Gegner von Facebook.
  • Wiederholte Datenlecks bei Facebook haben gezeigt, dass der Konzern nicht in der Lage und nicht Willens ist, die Daten seiner Nutzer zu schützen.
  • Der Fall Cambridge Analytica hat bewiesen, dass Facebook die Manipulation von Menschen im Sinner politischer Parteien durch seinen Verkauf von Nutzerdaten unterstützt. 50 Millionen Facbookkunden waren davon betroffen.
    • Langfristig ist das auch ein Unvereinbarkeitsbeschluss, d.h. wer einen Facebook Account betreibt, kann nicht Mitglied der Gesellschaft für Informatik bleiben.
Das könnte für Facebook bedeuten, dass einige Tausend studentische Mitglieder Facebook den Rücken kehren könnten. Deshalb wurde der Austritt von europäischen Facebook Beschäftigten auch auf der Entwicklerkonferenz des Konzens in Kalifornien in der letzten Woche angesprochen. Eine Reaktion des Konzerns ist nicht bekannt.

Mehr dazu bei https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/05/03/feind_des_datenschutzes_die_gesellschaft_fuer_informatik_dlf_20190503_1644_8348696d.mp3
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6872-20190504-die-gesellschaft-fuer-informatik-verlaesst-facebook.htm

#Facebook #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit
 
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Hunderte Millionen Passwörter im Klartext


Facebook hat mal wieder nicht aufgepasst

Na, wer war's? Natürlich ist dieses Datenleck wieder mal bei Facebook und schon seit 2012 zu finden. Damals war das vielleicht noch "Stand des Üblichen", "Stand der Technik" ist es seit 1990 nicht mehr.

Die Anmeldedaten waren auf den Servern von Facebook im Klartext abgespeichert und für mehr als 20.000 eigene IT-Mitarbeiter des Unternehmens zugänglich. Facebook erklärt: "Wir schätzen, dass wir Hunderte Millionen Nutzer von facebook Lite, Dutzende Millionen andere Facebook-Nutzer und Zehntausende Instagram-Nutzer benachrichtigen werden."

Bisher liegen keine Beschwerden wegen Missbrauchs der Daten vor.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/security/meldung/Facebook-Hunderte-Millionen-Passwoerter-im-Klartext-gespeichert-4342184.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6829-20190322-hunderte-millionen-passwoerter-im-klartext.htm

#Facebook #sozialeNetzwerke #Verschluesselung #Passwörter #Klartext #Lauschangriff #Datenpanne #WhatsApp #Luecke #Zensur #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit
 
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Hunderte Millionen Passwörter im Klartext


Facebook hat mal wieder nicht aufgepasst

Na, wer war's? Natürlich ist dieses Datenleck wieder mal bei Facebook und schon seit 2012 zu finden. Damals war das vielleicht noch "Stand des Üblichen", "Stand der Technik" ist es seit 1990 nicht mehr.

Die Anmeldedaten waren auf den Servern von Facebook im Klartext abgespeichert und für mehr als 20.000 eigene IT-Mitarbeiter des Unternehmens zugänglich. Facebook erklärt: "Wir schätzen, dass wir Hunderte Millionen Nutzer von facebook Lite, Dutzende Millionen andere Facebook-Nutzer und Zehntausende Instagram-Nutzer benachrichtigen werden."

Bisher liegen keine Beschwerden wegen Missbrauchs der Daten vor.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/security/meldung/Facebook-Hunderte-Millionen-Passwoerter-im-Klartext-gespeichert-4342184.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6829-20190322-hunderte-millionen-passwoerter-im-klartext.htm

#Facebook #sozialeNetzwerke #Verschluesselung #Passwörter #Klartext #Lauschangriff #Datenpanne #WhatsApp #Luecke #Zensur #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit
 
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