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05.04.2021 Sie möchten gern Mark Zuckerberg anrufen?


Halbe Milliarde Facebook Nutzer offen im Netz

Kein Problem, seine private Telefonnummer befindet sich zusammen mit einer halben Milliarde anderer Facebook Nutzer offen im Netz. Bekannt sind nun 533 Millionen Nutzer aus 106 Ländern. Nachdem Telefonnummern, E-Mail-Adressen und andere Daten von hunderten Millionen Facebook-Nutzern vor über einem Jahr aus den Datenbeständen von Facebook erbeutet wurden, sind sie nun gesammelt offen ins Internet gestellt worden.

Die damalige "Datenlücke" - Facebook ist eine einzige Datenlücke! - soll lange geschlossen sein. Aber Facebook mach mit den Daten seiner Nutzer weiter jährlich Gewinne von vielen Milliarden Dollar.

Die namentlich bekannte Gehackten müssen nun aufpassen, denn wenn ihre persönlichen Informationen wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern im Umlauf sind, steigt die Gefahr, dass Menschen auf gefälschte E-Mails hereinfallen, weil sie authentischer gestaltet werden können.

Oft sind neben dem Facebook Benutzernamen auch der wirkliche Name, die Telefonnummer, das Geburtsdatum, der Wohnort und weitere biografische Angaben enthalten. Dies können Lieblingstiere, Vorlieben oder Verwandte sein, die man als Merkhilfen für Passworte angegeben hatte.

Die Telefonnummern von 420 Millionen Facebook Nutzern, waren bereits nach einem Hack 2019 aufgetaucht. Damals war eine Funktion zur Freundessuche für den Datenabgriff missbraucht worden. Facebook ist bereits seit 2018 in der Kritik, dass seine Funktion der "Freundessuche" dazu einlädt systematisch Telefonnummern und den dazugehörenden Benutzernamen abzugreifen. So wurden 2018 vermutlich alle öffentlich zugänglichen Daten der damals bereits mehr als zwei Milliarden Nutzer durch automatische Abrufe systematisch eingesammelt.

Die Lücken wurden von Facebook immer nur widerwillig geschlossen, denn umgekehrt "lernt" auch Facebook aus dem Suchinteresse seiner Nutzer für die eigene Werbung interessante Zusammenhänge (Wer kennt wen?). Auch die Versuche der Firma Clearview AI auf der Basis der Fotos in Facebooks Foto-Plattform Instagram eine Datenbank zur Gesichtserkennung zusammenzustellen. wurde von Facebook nur wenig entgegen gesetzt. Schließlich nutzen auch verschiedene US Politzeibehörden die Clearview-AI Foto-Datenbank.

Wir können nur raten: Es ist an der Zeit zu wechseln!

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Daten-hunderter-Millionen-Facebook-Nutzer-erneut-im-Netz-entdeckt-6005192.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7600-20210405-sie-moechten-gern-mark-zuckerberg-anrufen.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7600-20210405-sie-moechten-gern-mark-zuckerberg-anrufen.htm
Tags: #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Datenklau #Paypal #Facebook #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google
 

05.04.2021 Sie möchten gern Mark Zuckerberg anrufen?


Halbe Milliarde Facebook Nutzer offen im Netz

Kein Problem, seine private Telefonnummer befindet sich zusammen mit einer halben Milliarde anderer Facebook Nutzer offen im Netz. Bekannt sind nun 533 Millionen Nutzer aus 106 Ländern. Nachdem Telefonnummern, E-Mail-Adressen und andere Daten von hunderten Millionen Facebook-Nutzern vor über einem Jahr aus den Datenbeständen von Facebook erbeutet wurden, sind sie nun gesammelt offen ins Internet gestellt worden.

Die damalige "Datenlücke" - Facebook ist eine einzige Datenlücke! - soll lange geschlossen sein. Aber Facebook mach mit den Daten seiner Nutzer weiter jährlich Gewinne von vielen Milliarden Dollar.

Die namentlich bekannte Gehackten müssen nun aufpassen, denn wenn ihre persönlichen Informationen wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern im Umlauf sind, steigt die Gefahr, dass Menschen auf gefälschte E-Mails hereinfallen, weil sie authentischer gestaltet werden können.

Oft sind neben dem Facebook Benutzernamen auch der wirkliche Name, die Telefonnummer, das Geburtsdatum, der Wohnort und weitere biografische Angaben enthalten. Dies können Lieblingstiere, Vorlieben oder Verwandte sein, die man als Merkhilfen für Passworte angegeben hatte.

Die Telefonnummern von 420 Millionen Facebook Nutzern, waren bereits nach einem Hack 2019 aufgetaucht. Damals war eine Funktion zur Freundessuche für den Datenabgriff missbraucht worden. Facebook ist bereits seit 2018 in der Kritik, dass seine Funktion der "Freundessuche" dazu einlädt systematisch Telefonnummern und den dazugehörenden Benutzernamen abzugreifen. So wurden 2018 vermutlich alle öffentlich zugänglichen Daten der damals bereits mehr als zwei Milliarden Nutzer durch automatische Abrufe systematisch eingesammelt.

Die Lücken wurden von Facebook immer nur widerwillig geschlossen, denn umgekehrt "lernt" auch Facebook aus dem Suchinteresse seiner Nutzer für die eigene Werbung interessante Zusammenhänge (Wer kennt wen?). Auch die Versuche der Firma Clearview AI auf der Basis der Fotos in Facebooks Foto-Plattform Instagram eine Datenbank zur Gesichtserkennung zusammenzustellen. wurde von Facebook nur wenig entgegen gesetzt. Schließlich nutzen auch verschiedene US Politzeibehörden die Clearview-AI Foto-Datenbank.

Wir können nur raten: Es ist an der Zeit zu wechseln!

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Daten-hunderter-Millionen-Facebook-Nutzer-erneut-im-Netz-entdeckt-6005192.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7600-20210405-sie-moechten-gern-mark-zuckerberg-anrufen.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7600-20210405-sie-moechten-gern-mark-zuckerberg-anrufen.htm
Tags: #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Datenklau #Paypal #Facebook #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google
 
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27.11.2020 Schufa will uns aufs Konto schauen


Hilfsangebot als "Trojanisches Pferd"

Nachdem die Finanzämter "so gute Erfahrungen gemacht" haben, in dem sie direkt automatisch selbst kontrollieren, welche Einnahmen wir bei der Steuererklärung vergessen haben und die EU Richtlinie PSD2 ohne Aufmucken größerer Teile der Bevölkerung einfach so akzeptiert wird, will auch die Schufa auf unsere Konten schauen. Erst durch die PSD-Richtlinien wurden Unternehmen Zugriff auf Bankdaten ermöglicht.

Einen ersten Test dieses Vorhabens gibt es bereits, das Angebot "Schufa Check Now". Hier arbeitet die Schufa zusammen mit dem Telefonanbieter Telefónica/O2. Vorgegeben wird mit der App, dass die Auskunftei die Kontoauszüge der Verbraucher durchleuchten will, um zu prüfen, ob die Einnahmen vielleicht besser aussehen, als der augenblickliche Schufa-Score vermuten lässt. Damit werden vor allem diejenigen getäuscht, die bereits Probleme mit ihrer Schufa Bewertung haben.

Doch auch dieser Test ist nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung nur ein kleiner Ausschnitt eines viel größeren Plans. Zukünftig will die Schufa mit diesem Dienst offenbar einen detailgetreuen Einblick in Millionen Kontoauszüge zu bekommen. Verbraucher- und Datenschützer befürchten dadurch jedoch einen erheblichen Nachteil für die Menschen. Wie tief eine Schufa Bewertung in das tägliche Leben eingreift, hatten wir kürzlich am Beispiel des Kaufs einer Zahnbürste gezeigt, ein anderes Beispiel war der Versuch der Schufa: Bürger sollen ihre Daten selbst abliefern , wo auch versucht wurde, die Menschen zur freiwilligen Angabe ihrer Kreditrisiken zu verlocken.

Wie sich ein Schufa-Score berechnet ist streng geheim, wie die die SZ berichtet setzen sich solche Bewertungen aus zwölf Kategorien und 65 Unterkategorien zusammen. Dazu gehören beispielsweise das Gehalt, Unterhaltszahlungen, Ausgaben für Heimwerken und Garten, für Strom, für Gas, für Versicherungen oder für Wellness. Dazu kommen sogenannte "Risikofaktoren", wie beispielsweise Glücksspiel oder Zahlungen an Inkassoinstitute.

Die SZ zitiert auch Thilo Weichert, bis 2015 Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein. Der findet das ebenfalls "hochproblematisch". Die hochsensiblen Daten würden hier ausschließlich im Unternehmensinteresse verwendet, ohne dass der Betroffene das nachvollziehen könne: "Das ist für mich tatsächlich ein Horror." Die beabsichtigten Kontozugriffe wären auf jeden Fall ein weiterer erheblicher Eingriff in die Persönlichkeit der Menschen. Damit hätte die Schufa erstmals direkten Zugriff auf Einkommen und Vermögen, Daten die bisher nur aus den (vielen bereits bekannten) Kategorien berechnet werden mussten.

Mehr dazu bei https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schufa-superscore-kontoauszug-konto-horror-1.5128963
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7465-20201127-schufa-will-uns-aufs-konto-schauen.htm

#Schufa #Selbstauskunft #kostenpflichtigerAccount #Kreditwuerdigkeit #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Scoring #Bankdaten #Kontozugriff #Kategorien #Persoenlichkeitsrecht #Privatsphaere #App
 
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27.11.2020 Schufa will uns aufs Konto schauen


Hilfsangebot als "Trojanisches Pferd"

Nachdem die Finanzämter "so gute Erfahrungen gemacht" haben, in dem sie direkt automatisch selbst kontrollieren, welche Einnahmen wir bei der Steuererklärung vergessen haben und die EU Richtlinie PSD2 ohne Aufmucken größerer Teile der Bevölkerung einfach so akzeptiert wird, will auch die Schufa auf unsere Konten schauen. Erst durch die PSD-Richtlinien wurden Unternehmen Zugriff auf Bankdaten ermöglicht.

Einen ersten Test dieses Vorhabens gibt es bereits, das Angebot "Schufa Check Now". Hier arbeitet die Schufa zusammen mit dem Telefonanbieter Telefónica/O2. Vorgegeben wird mit der App, dass die Auskunftei die Kontoauszüge der Verbraucher durchleuchten will, um zu prüfen, ob die Einnahmen vielleicht besser aussehen, als der augenblickliche Schufa-Score vermuten lässt. Damit werden vor allem diejenigen getäuscht, die bereits Probleme mit ihrer Schufa Bewertung haben.

Doch auch dieser Test ist nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung nur ein kleiner Ausschnitt eines viel größeren Plans. Zukünftig will die Schufa mit diesem Dienst offenbar einen detailgetreuen Einblick in Millionen Kontoauszüge zu bekommen. Verbraucher- und Datenschützer befürchten dadurch jedoch einen erheblichen Nachteil für die Menschen. Wie tief eine Schufa Bewertung in das tägliche Leben eingreift, hatten wir kürzlich am Beispiel des Kaufs einer Zahnbürste gezeigt, ein anderes Beispiel war der Versuch der Schufa: Bürger sollen ihre Daten selbst abliefern , wo auch versucht wurde, die Menschen zur freiwilligen Angabe ihrer Kreditrisiken zu verlocken.

Wie sich ein Schufa-Score berechnet ist streng geheim, wie die die SZ berichtet setzen sich solche Bewertungen aus zwölf Kategorien und 65 Unterkategorien zusammen. Dazu gehören beispielsweise das Gehalt, Unterhaltszahlungen, Ausgaben für Heimwerken und Garten, für Strom, für Gas, für Versicherungen oder für Wellness. Dazu kommen sogenannte "Risikofaktoren", wie beispielsweise Glücksspiel oder Zahlungen an Inkassoinstitute.

Die SZ zitiert auch Thilo Weichert, bis 2015 Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein. Der findet das ebenfalls "hochproblematisch". Die hochsensiblen Daten würden hier ausschließlich im Unternehmensinteresse verwendet, ohne dass der Betroffene das nachvollziehen könne: "Das ist für mich tatsächlich ein Horror." Die beabsichtigten Kontozugriffe wären auf jeden Fall ein weiterer erheblicher Eingriff in die Persönlichkeit der Menschen. Damit hätte die Schufa erstmals direkten Zugriff auf Einkommen und Vermögen, Daten die bisher nur aus den (vielen bereits bekannten) Kategorien berechnet werden mussten.

Mehr dazu bei https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schufa-superscore-kontoauszug-konto-horror-1.5128963
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7465-20201127-schufa-will-uns-aufs-konto-schauen.htm

#Schufa #Selbstauskunft #kostenpflichtigerAccount #Kreditwuerdigkeit #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Scoring #Bankdaten #Kontozugriff #Kategorien #Persoenlichkeitsrecht #Privatsphaere #App
 
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(A)soziale Netzwerke wissen mehr als wir denken


Persönliche Profile erstellen leicht gemacht

Früher war es immer schwierig für eine Studie eine "repräsentative" Menge an Teilnehmer zu suchen und diese während der ganzen Studie bei der Stange zu halten. In Zeiten der digitalen Massenmedien ist das kein Problem mehr.

Wissenschaftler der Würzburger Secure Software Systems Group und der Darmstädter Cryptography and Privacy Engineering Group wollten mehr darüber wissen, wie sich Menschen in sozialen Netzwerken geben, welche Daten sie freigiebig teilen und welche Vorkehrungen sie für ihre Privatsphäre vornehmen. Dazu nahmen sie aus einer Datenbank einfach 10% aller Mobilfunknummern aus den USA die WhatsApp nutzen und 100% die den Messengerdienst Signal nutzen - und schon hat man die Studienteilnehmer zusammen. ;-)
Auch die Datenaufnahme ging automatisch

Sie erhielten ohne Probleme persönliche Informationen dieser Mobilfunkteilnehmer inklusive Metadaten, so wie sie üblicherweise in den Nutzerprofilen der Messenger gespeichert werden, also auch Profilbilder, Nutzernamen, Statustexte und die "zuletzt online" verbrachte Zeit.

Ihre Ergebnisse
  • nur sehr wenige Nutzer ändern die standardmäßigen Privatsphäre-Einstellungen, obwohl sie das angeboten bekommen,
  • 50% aller WhatsApp-User in den USA haben ein öffentliches Profilbild ,
  • 90% stellen sich mit einem öffentlichen Infotext vor,
  • 40% aller bei Signal Registrierten nutzen auch das von Datenschützern kritischer gesehene WhatsApp,
  • die Hälfte davon präsentierten von sich ein öffentliches Profilbild
In einer Untersuchung zum Dienst Telegram fanden sie heraus, dass dort der Dienst zur Kontaktermittlung sogar die Anzahl möglicher Kommunikationspartner für die Besitzer von Telefonnummern preisgibt, die gar nicht bei dem Dienst registriert sind. WhatsApp und Telegram übertragen das komplette Adressbuch der Nutzer an ihre Server, bei Signal werden nur Hashwerte übermittelt.

Eigentlich haben wir bereits in diversen Artikeln über (a)soziale Netzwerke geschrieben, dass diese "Dienstanbieter" seit Jahren über die Nutzer Persönlichkeitsprofile anlegen und unsere Daten weiterverkaufen - also eigentlich nichts Neues. Es ist jedoch wieder ein schönes Beispiel, mit wie wenig Aufwand man an solche Daten herankommt. Der Text unseres Flyers Kein Profit aus unseren Daten - Meine Daten sollen keine Ware sein hat sich also mal wieder bewahrheitet ...

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/WhatsApp-Co-Forscher-warnen-vor-massenhaftem-Auslesen-von-Kontakten-4904618.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7394-20200918-asoziale-netzwerke-wissen-mehr-als-wir-denken.htm

#Facebook #Diaspora #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Profilerstellung #Bilddatenbank #Meinungsmonopol #Manipulation #Datenskandale #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Biometrie #Bestandsdaten
 

Datenscoring gegen Gewerkschaften bei Amazon-Tochter Whole Foods


Die Biosupermarktkette Whole Foods verfolgt mehr als zwei Dutzend Indikatoren für jede Filiale: Wie groß ist die Gefahr, dass sich die Mitarbeiter organisieren?
Datenscoring gegen Gewerkschaften bei Amazon-Tochter Whole Foods
#Amazon #Arbeitnehmer #Gewerkschaft #Klassenkampf #Scoring #USA #WholeFoods
 
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Sprachaufnahmen praktisch ohne Datenschutz


Cortana und Skype Gespräche ohne Datenschutz

Theoretisch steht in den AGBs schon etwas über den Schutz der persönlichen Daten, wenn an sich für diese Anwendungen bei Microsoft registriert. Praktisch sieht es leider anders aus. Wie Golem berichtet, hat Microsoft die Analyse von Fehlern und zur Verbesserung der Services in alle Welt, hauptsächlich nach China, ausgesourced.

Die Folge ist, dass Menschen, die dem Unternehmen nur einem Namen nach bekannt sind, Zugriff auf die Gesprächsdaten bekommen. Viele von ihnen arbeiten zu Hause und es ist unbekannt, wer alles bei der Arbeit zuschauen und -hören kann.

Es wurde auch "vergessen" festzulegen, wann die Audiomitschnitte spätestens zu löschen sind, so dass Dateien oft nach Jahren noch irgendwo auf der Welt herumliegen.

Diesmal ist es also nicht M$ Windows, welches nach Hause telefoniert (Windows10 telefoniert 5500-mal am Tag ), sondern unsere Kommunikation wird in der Welt verteilt und Regeln zum Aufräumen werden nicht beachtet.

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/sprachaufnahmen-gespraeche-von-skype-praktisch-ohne-datenschutz-analysiert-2001-146006.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7136-20200112-sprachaufnahmen-praktisch-ohne-datenschutz.htm

#Cortana #Skype #Telko #Audiomitschnitte #Outsourcing #Verbraucherdatenschutz #Datensicherheit #Ergonomie #Datenpannen #Datenskandale #Scoring #Microsoft #Windows10 #nachHausetelefonieren #OpenSource #Hacking #Verschluesselung
 
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Kritik an Microsoft-Produkten im Digitalpakt


Microsofts Freude über den Digitalpakt

Eigentlich sollte der Digitalpakt dazu dienen, die Bildungschancen unserer Kinder zu verbessern. Doch wofür das Geld, immerhin 5 Milliarden Euro, ausgegeben wird, das ist Ländersache. Es könnte aber bundesweite Empfehlungen geben, z.B. auch wofür man das Geld nicht ausgeben sollte.

Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig! war so eine Empfehlung des hessischen Datenschutzbeauftragten. Ein einstimmiger Chor aller Landesdatenschutzbeauftragten wäre hilfreich gewesen. Nun hat zumindest das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) bundesweit protestiert, weil über den Digitalpakt Schule oft Software Lockvogel-Angebote von Microsoft genutzt werden.

Microsoft bietet vielen Schulen eine "kostenlose" Lizenz von Office 365 Education in der Vertragsvariante A1 an. Aber erst ab Abopreisen von bis zu 5,90 Euro pro Monat und Nutzer wird diese Software konfigurierbar und das kann keine Schule bezahlen. In der Lockvogelvariante A1 verstößt die Software aber gegen die DSGVO, wie Hessens Datenschutzbeauftragter bemängelt hat

Noch kritischer ist die Ankündigung von Microsoft ab dem 14. Januar 2020 für die Betriebssysteme auf den Servern 2008 und 2008 R2 den Support einzustellen. Die dort laufende Software soll zu Cloud Azure migrieren. Damit werden alle Daten in die USA transferiert, was wiederum ein Verstoß gegen die DSGVO darstellt. Inhalts- und Verbindungsdaten können dann ohne Wissen oder Genehmigung der Nutzer auch an Schulen weiter gesammelt und per US-Gesetz an die NSA weitergegeben werden.

Im letzten Mai hatte man noch gelobt, dass eine Verwaltungsvereinbarung zu dem Pakt "gemeinsame Server- und Dienstlösungen" vorsieht, bei denen "prioritär Open-Source-Angebote" heranzuziehen sind. Was ist daraus geworden?

Auch in Österreich ist die Situation ähnlich: Die Regierung mietet für zig Millionen Euro im Jahr Office365 für die Schüler obwohl das quelloffene und kostenlose Libre Office eigentlich besser ist.

Wer HUAWEI beim 5G Ausbau ausschließen will, sollte auch auf US-Produkte an Schulen verzichten - vor allem, wenn dass auch noch günstiger ist.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten-4603602.html
und https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten/Wie-es-bei-uns-in-Oesterreich-ist/posting-35716791/show/
und unsere Artikel zu MS Office https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Office&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7098-20191206-kritik-an-microsoft-produkten-im-digitalpakt.htm

#Digitalpakt #MicrosoftOffice365 #DSGVO #DSB #Hessen #Deutschland-Cloud #Schüler #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #DE-Mail #Ergonomie #Datenpannen #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Scoring #Datenweitergabe #USA #PrivacyShield
 
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Kritik an Microsoft-Produkten im Digitalpakt


Microsofts Freude über den Digitalpakt

Eigentlich sollte der Digitalpakt dazu dienen, die Bildungschancen unserer Kinder zu verbessern. Doch wofür das Geld, immerhin 5 Milliarden Euro, ausgegeben wird, das ist Ländersache. Es könnte aber bundesweite Empfehlungen geben, z.B. auch wofür man das Geld nicht ausgeben sollte.

Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig! war so eine Empfehlung des hessischen Datenschutzbeauftragten. Ein einstimmiger Chor aller Landesdatenschutzbeauftragten wäre hilfreich gewesen. Nun hat zumindest das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) bundesweit protestiert, weil über den Digitalpakt Schule oft Software Lockvogel-Angebote von Microsoft genutzt werden.

Microsoft bietet vielen Schulen eine "kostenlose" Lizenz von Office 365 Education in der Vertragsvariante A1 an. Aber erst ab Abopreisen von bis zu 5,90 Euro pro Monat und Nutzer wird diese Software konfigurierbar und das kann keine Schule bezahlen. In der Lockvogelvariante A1 verstößt die Software aber gegen die DSGVO, wie Hessens Datenschutzbeauftragter bemängelt hat

Noch kritischer ist die Ankündigung von Microsoft ab dem 14. Januar 2020 für die Betriebssysteme auf den Servern 2008 und 2008 R2 den Support einzustellen. Die dort laufende Software soll zu Cloud Azure migrieren. Damit werden alle Daten in die USA transferiert, was wiederum ein Verstoß gegen die DSGVO darstellt. Inhalts- und Verbindungsdaten können dann ohne Wissen oder Genehmigung der Nutzer auch an Schulen weiter gesammelt und per US-Gesetz an die NSA weitergegeben werden.

Im letzten Mai hatte man noch gelobt, dass eine Verwaltungsvereinbarung zu dem Pakt "gemeinsame Server- und Dienstlösungen" vorsieht, bei denen "prioritär Open-Source-Angebote" heranzuziehen sind. Was ist daraus geworden?

Auch in Österreich ist die Situation ähnlich: Die Regierung mietet für zig Millionen Euro im Jahr Office365 für die Schüler obwohl das quelloffene und kostenlose Libre Office eigentlich besser ist.

Wer HUAWEI beim 5G Ausbau ausschließen will, sollte auch auf US-Produkte an Schulen verzichten - vor allem, wenn dass auch noch günstiger ist.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten-4603602.html
und https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten/Wie-es-bei-uns-in-Oesterreich-ist/posting-35716791/show/
und unsere Artikel zu MS Office https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Office&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7098-20191206-kritik-an-microsoft-produkten-im-digitalpakt.htm

#Digitalpakt #MicrosoftOffice365 #DSGVO #DSB #Hessen #Deutschland-Cloud #Schüler #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #DE-Mail #Ergonomie #Datenpannen #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Scoring #Datenweitergabe #USA #PrivacyShield
 
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Kritik an Microsoft-Produkten im Digitalpakt


Microsofts Freude über den Digitalpakt

Eigentlich sollte der Digitalpakt dazu dienen, die Bildungschancen unserer Kinder zu verbessern. Doch wofür das Geld, immerhin 5 Milliarden Euro, ausgegeben wird, das ist Ländersache. Es könnte aber bundesweite Empfehlungen geben, z.B. auch wofür man das Geld nicht ausgeben sollte.

Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig! war so eine Empfehlung des hessischen Datenschutzbeauftragten. Ein einstimmiger Chor aller Landesdatenschutzbeauftragten wäre hilfreich gewesen. Nun hat zumindest das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) bundesweit protestiert, weil über den Digitalpakt Schule oft Software Lockvogel-Angebote von Microsoft genutzt werden.

Microsoft bietet vielen Schulen eine "kostenlose" Lizenz von Office 365 Education in der Vertragsvariante A1 an. Aber erst ab Abopreisen von bis zu 5,90 Euro pro Monat und Nutzer wird diese Software konfigurierbar und das kann keine Schule bezahlen. In der Lockvogelvariante A1 verstößt die Software aber gegen die DSGVO, wie Hessens Datenschutzbeauftragter bemängelt hat

Noch kritischer ist die Ankündigung von Microsoft ab dem 14. Januar 2020 für die Betriebssysteme auf den Servern 2008 und 2008 R2 den Support einzustellen. Die dort laufende Software soll zu Cloud Azure migrieren. Damit werden alle Daten in die USA transferiert, was wiederum ein Verstoß gegen die DSGVO darstellt. Inhalts- und Verbindungsdaten können dann ohne Wissen oder Genehmigung der Nutzer auch an Schulen weiter gesammelt und per US-Gesetz an die NSA weitergegeben werden.

Im letzten Mai hatte man noch gelobt, dass eine Verwaltungsvereinbarung zu dem Pakt "gemeinsame Server- und Dienstlösungen" vorsieht, bei denen "prioritär Open-Source-Angebote" heranzuziehen sind. Was ist daraus geworden?

Auch in Österreich ist die Situation ähnlich: Die Regierung mietet für zig Millionen Euro im Jahr Office365 für die Schüler obwohl das quelloffene und kostenlose Libre Office eigentlich besser ist.

Wer HUAWEI beim 5G Ausbau ausschließen will, sollte auch auf US-Produkte an Schulen verzichten - vor allem, wenn dass auch noch günstiger ist.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten-4603602.html
und https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten/Wie-es-bei-uns-in-Oesterreich-ist/posting-35716791/show/
und unsere Artikel zu MS Office https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Office&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7098-20191206-kritik-an-microsoft-produkten-im-digitalpakt.htm

#Digitalpakt #MicrosoftOffice365 #DSGVO #DSB #Hessen #Deutschland-Cloud #Schüler #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #DE-Mail #Ergonomie #Datenpannen #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Scoring #Datenweitergabe #USA #PrivacyShield
 
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Kritik an Microsoft-Produkten im Digitalpakt


Microsofts Freude über den Digitalpakt

Eigentlich sollte der Digitalpakt dazu dienen, die Bildungschancen unserer Kinder zu verbessern. Doch wofür das Geld, immerhin 5 Milliarden Euro, ausgegeben wird, das ist Ländersache. Es könnte aber bundesweite Empfehlungen geben, z.B. auch wofür man das Geld nicht ausgeben sollte.

Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig! war so eine Empfehlung des hessischen Datenschutzbeauftragten. Ein einstimmiger Chor aller Landesdatenschutzbeauftragten wäre hilfreich gewesen. Nun hat zumindest das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) bundesweit protestiert, weil über den Digitalpakt Schule oft Software Lockvogel-Angebote von Microsoft genutzt werden.

Microsoft bietet vielen Schulen eine "kostenlose" Lizenz von Office 365 Education in der Vertragsvariante A1 an. Aber erst ab Abopreisen von bis zu 5,90 Euro pro Monat und Nutzer wird diese Software konfigurierbar und das kann keine Schule bezahlen. In der Lockvogelvariante A1 verstößt die Software aber gegen die DSGVO, wie Hessens Datenschutzbeauftragter bemängelt hat

Noch kritischer ist die Ankündigung von Microsoft ab dem 14. Januar 2020 für die Betriebssysteme auf den Servern 2008 und 2008 R2 den Support einzustellen. Die dort laufende Software soll zu Cloud Azure migrieren. Damit werden alle Daten in die USA transferiert, was wiederum ein Verstoß gegen die DSGVO darstellt. Inhalts- und Verbindungsdaten können dann ohne Wissen oder Genehmigung der Nutzer auch an Schulen weiter gesammelt und per US-Gesetz an die NSA weitergegeben werden.

Im letzten Mai hatte man noch gelobt, dass eine Verwaltungsvereinbarung zu dem Pakt "gemeinsame Server- und Dienstlösungen" vorsieht, bei denen "prioritär Open-Source-Angebote" heranzuziehen sind. Was ist daraus geworden?

Auch in Österreich ist die Situation ähnlich: Die Regierung mietet für zig Millionen Euro im Jahr Office365 für die Schüler obwohl das quelloffene und kostenlose Libre Office eigentlich besser ist.

Wer HUAWEI beim 5G Ausbau ausschließen will, sollte auch auf US-Produkte an Schulen verzichten - vor allem, wenn dass auch noch günstiger ist.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten-4603602.html
und https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Digitalpakt-Schule-Informatiker-kritisieren-Einsatz-von-Microsoft-Produkten/Wie-es-bei-uns-in-Oesterreich-ist/posting-35716791/show/
und unsere Artikel zu MS Office https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Office&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7098-20191206-kritik-an-microsoft-produkten-im-digitalpakt.htm

#Digitalpakt #MicrosoftOffice365 #DSGVO #DSB #Hessen #Deutschland-Cloud #Schüler #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #DE-Mail #Ergonomie #Datenpannen #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Scoring #Datenweitergabe #USA #PrivacyShield
 
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Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig!


Offene Software verwenden oder Microsoft muss Datensammelei einstellen

Millionen Schülerinnen und Schüler könnten in Deutschland mit Offener und kostenloser Bürosoftware arbeiten. Trotzdem nutzen die meisten Schulen das Office Paket von Microsoft. Warum eigentlich werden dafür Millionen Euro Steuergeld verschwendet?

Nun hat der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch festgestellt, dass Microsoft Office 365 in der Standardkonfiguration an Schulen wegen Problemen für die Privatsphäre der Schüler nicht verwendet werden darf. Er stellt fest, dass auch wenn die zugehörigen Server in Europa stünden, die Informationen "einem möglichen Zugriff US-amerikanischer Behörden ausgesetzt" wären. Ronellenfitsch verwies auf die Feststellung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dass über Windows 10 und Office 365 "eine Fülle von Telemetrie-Daten an Microsoft übermittelt" würden (Windows10 telefoniert 5500-mal am Tag "nach Hause").

Ronellenfitsch hatte im August 2017 noch die Meinung vertreten, dass Schulen unter gewissen Voraussetzungen datenschutzkonform in der damals von Microsoft gemeinsam mit der Deutschen Telekom betriebenen "Deutschland-Cloud" arbeiten könnten, jedoch hat Microsoft dieses Angebot vor einiger Zeit eingestellt.

Nun stellt er fest, dass auch eine Einverständniserklärung der Eltern zur Nutzung von Microsoft Office die Verletzung der Privatsphäre der Kinder nicht heilen würde. Damit steht fest, dass sich Tausende Lehrkräfte mit der Weiternutzung dieser proprietären Software jenseits der Legalität bewegen. Auch ähnliche Software von Google und Apple würden ebensolche Probleme bereiten. Kein Problem, steht doch mit Libre Office seit Jahren ein gleichwertiges Büropaket zur Verfügung.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschuetzer-Einsatz-von-Microsoft-Office-365-an-Schulen-ist-unzulaessig-4466156.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6949-20190717-microsoft-office-365-an-schulen-ist-unzulaessig.htm

#MicrosoftOffice365 #DSGVO #DSB #Hessen #Deutschland-Cloud #Schüler #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #DE-Mail #Ergonomie #Datenpannen #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Scoring #Datenweitergabe #USA #PrivacyShield
 
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Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig!


Offene Software verwenden oder Microsoft muss Datensammelei einstellen

Millionen Schülerinnen und Schüler könnten in Deutschland mit Offener und kostenloser Bürosoftware arbeiten. Trotzdem nutzen die meisten Schulen das Office Paket von Microsoft. Warum eigentlich werden dafür Millionen Euro Steuergeld verschwendet?

Nun hat der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch festgestellt, dass Microsoft Office 365 in der Standardkonfiguration an Schulen wegen Problemen für die Privatsphäre der Schüler nicht verwendet werden darf. Er stellt fest, dass auch wenn die zugehörigen Server in Europa stünden, die Informationen "einem möglichen Zugriff US-amerikanischer Behörden ausgesetzt" wären. Ronellenfitsch verwies auf die Feststellung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dass über Windows 10 und Office 365 "eine Fülle von Telemetrie-Daten an Microsoft übermittelt" würden (Windows10 telefoniert 5500-mal am Tag "nach Hause").

Ronellenfitsch hatte im August 2017 noch die Meinung vertreten, dass Schulen unter gewissen Voraussetzungen datenschutzkonform in der damals von Microsoft gemeinsam mit der Deutschen Telekom betriebenen "Deutschland-Cloud" arbeiten könnten, jedoch hat Microsoft dieses Angebot vor einiger Zeit eingestellt.

Nun stellt er fest, dass auch eine Einverständniserklärung der Eltern zur Nutzung von Microsoft Office die Verletzung der Privatsphäre der Kinder nicht heilen würde. Damit steht fest, dass sich Tausende Lehrkräfte mit der Weiternutzung dieser proprietären Software jenseits der Legalität bewegen. Auch ähnliche Software von Google und Apple würden ebensolche Probleme bereiten. Kein Problem, steht doch mit Libre Office seit Jahren ein gleichwertiges Büropaket zur Verfügung.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschuetzer-Einsatz-von-Microsoft-Office-365-an-Schulen-ist-unzulaessig-4466156.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6949-20190717-microsoft-office-365-an-schulen-ist-unzulaessig.htm

#MicrosoftOffice365 #DSGVO #DSB #Hessen #Deutschland-Cloud #Schüler #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #DE-Mail #Ergonomie #Datenpannen #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Scoring #Datenweitergabe #USA #PrivacyShield
 
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Zensur durch Upload Filter greift um sich


Politiker empört über Sperrpraxis

... die sie selbst mit ihrer Diskussion und Gesetzesinitiativen über Upload Filter angestoßen haben.

Kaum sind Upload Filter in Brüssel beschlossen worden, werden sie auch bereits von Internetkonzernen angewendet. (Sicher haben sie das auch schon vorher gemacht - aber eben nicht so aggressiv wie nun.)

Sollte sich die EU-Verordnung gegen Fake News und Hassbotschaften richten so betreffen die nun bekannt gewordenen Sperrungen beim Kurznachrichtendienst Twitter u.a. die Accounts eines Berliner SPD-Abgeordneten und der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine. In beiden Fällen wurden Nachrichten gesperrt, die sich kritisch mit der AfD auseinandersetzen. Als Sperrgrund wurde ein Verstoß gegen die Regeln "zum Veröffentlichen von irreführenden Informationen zu Wahlen" angegeben.

Beide Tweets haben aber mit dem Thema Wahlen nicht zu tun. Die Jüdische Allgemeine hatte getwittert: "Lesenswert: Wegen der Haltung der AfD zum Holocaust meidet der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, nach eigenen Angaben jeden Kontakt zu der Partei."

Und der Berliner SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier hatte geschrieben: "Die Typen von der AfD! So ein paar Hitlerwein-Fotos schaden nicht der Parteimitgliedschaft. Wie rechtsradikal müssen Mitglieder eigentlich sein, um bei der AfD rauszufliegen?"

Politiker sind nun empört über solche willkürlichen Sperrungen von Accounts. Anfang Mai waren bereits etliche Zugänge betroffen, die Witze zu den EU-Wahlen gemacht hatten. Allerdings war unter den Gesperrten auch die Berliner Staatsekretärin Sawsan Chebli (SPD) wegen eines Tweets, der überhaupt keinen Bezug zu Wahlen hatte und sich lediglich kritisch mit einem Beitrag der AfD auseinandergesetzt hatte.

Twitter bekräftigte inzwischen, dass die Algorithmen Fehler machen würden und sie deshalb die Möglichkeit anbieten, Einspruch zu erheben. Aber warum sind die Algorithmen so rechtslastig? Dass sie rassistisch werden können, wissen wir ja bereits aus der Forschung.

Wir können nur hoffen, dass alle die Politker, die vor zwei Monaten (wieder mal) ein untaugliches Mittel per Gesetz legitimiert haben und damit die Meinungs- und Pressefreiheit aufs Schwerste geschädigt haben, irgendwo in der Ecke stehen und ihre Taten bitterlich bereuen. ;-)

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/waehlertaeuschung-politiker-empoert-ueber-account-sperrungen-bei-twitter-1905-141215.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6883-20190514-zensur-durch-upload-filter-greift-um-sich.htm

#Fakenews #Hassbotschaften #Zensur #UploadFilter #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Internetsperren #Datenskandale #Facebook #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke
 
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Zensur durch Upload Filter greift um sich


Politiker empört über Sperrpraxis

... die sie selbst mit ihrer Diskussion und Gesetzesinitiativen über Upload Filter angestoßen haben.

Kaum sind Upload Filter in Brüssel beschlossen worden, werden sie auch bereits von Internetkonzernen angewendet. (Sicher haben sie das auch schon vorher gemacht - aber eben nicht so aggressiv wie nun.)

Sollte sich die EU-Verordnung gegen Fake News und Hassbotschaften richten so betreffen die nun bekannt gewordenen Sperrungen beim Kurznachrichtendienst Twitter u.a. die Accounts eines Berliner SPD-Abgeordneten und der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine. In beiden Fällen wurden Nachrichten gesperrt, die sich kritisch mit der AfD auseinandersetzen. Als Sperrgrund wurde ein Verstoß gegen die Regeln "zum Veröffentlichen von irreführenden Informationen zu Wahlen" angegeben.

Beide Tweets haben aber mit dem Thema Wahlen nicht zu tun. Die Jüdische Allgemeine hatte getwittert: "Lesenswert: Wegen der Haltung der AfD zum Holocaust meidet der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, nach eigenen Angaben jeden Kontakt zu der Partei."

Und der Berliner SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier hatte geschrieben: "Die Typen von der AfD! So ein paar Hitlerwein-Fotos schaden nicht der Parteimitgliedschaft. Wie rechtsradikal müssen Mitglieder eigentlich sein, um bei der AfD rauszufliegen?"

Politiker sind nun empört über solche willkürlichen Sperrungen von Accounts. Anfang Mai waren bereits etliche Zugänge betroffen, die Witze zu den EU-Wahlen gemacht hatten. Allerdings war unter den Gesperrten auch die Berliner Staatsekretärin Sawsan Chebli (SPD) wegen eines Tweets, der überhaupt keinen Bezug zu Wahlen hatte und sich lediglich kritisch mit einem Beitrag der AfD auseinandergesetzt hatte.

Twitter bekräftigte inzwischen, dass die Algorithmen Fehler machen würden und sie deshalb die Möglichkeit anbieten, Einspruch zu erheben. Aber warum sind die Algorithmen so rechtslastig? Dass sie rassistisch werden können, wissen wir ja bereits aus der Forschung.

Wir können nur hoffen, dass alle die Politker, die vor zwei Monaten (wieder mal) ein untaugliches Mittel per Gesetz legitimiert haben und damit die Meinungs- und Pressefreiheit aufs Schwerste geschädigt haben, irgendwo in der Ecke stehen und ihre Taten bitterlich bereuen. ;-)

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/waehlertaeuschung-politiker-empoert-ueber-account-sperrungen-bei-twitter-1905-141215.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6883-20190514-zensur-durch-upload-filter-greift-um-sich.htm

#Fakenews #Hassbotschaften #Zensur #UploadFilter #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Internetsperren #Datenskandale #Facebook #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke
 
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Die Gesellschaft für Informatik verlässt Facebook


Hoffentlich ein Beschluss mit Signalwirkung

Ja, das ist ein konsequenter Schritt - aber Facebook verlassen jeden Tag Tausende von Nutzern, die meisten bleiben leider als "Karteileichen" erhalten und Facebook kann sich weiterhin mit hohen Nutzerzahlen rühmen.

Die Gesellschaft für Informatik (GI) ist aber nicht irgendein Nutzer, in dieser Vereinigung sind die besten IT-Experten unseres Landes und wenn die so einen Beschluss fassen, dann bedeutet das schon etwas.

Hinzu kommt, dass sie nicht nur ihren Account aufgeben, sie haben ihren Austritt auch kommentiert:
  • Facebook ist ein Feind des Datenschutzes.
  • Facebook bedroht die Demokratie und die Marktwirtschaft.
  • Das Geschäftsmodell von Facebook verstößt massiv gegen grundlegende Regeln des Datenschutzes.
  • Der Verkauf von persönlichen Daten, die sich Facebook illegal auf den Geräten seiner Nutzer besorgt, macht die Nutzer zu Hehlern.
  • Die Sicherheitsabteilung von Facebook überwacht illegal Gegner von Facebook.
  • Wiederholte Datenlecks bei Facebook haben gezeigt, dass der Konzern nicht in der Lage und nicht Willens ist, die Daten seiner Nutzer zu schützen.
  • Der Fall Cambridge Analytica hat bewiesen, dass Facebook die Manipulation von Menschen im Sinner politischer Parteien durch seinen Verkauf von Nutzerdaten unterstützt. 50 Millionen Facbookkunden waren davon betroffen.
    • Langfristig ist das auch ein Unvereinbarkeitsbeschluss, d.h. wer einen Facebook Account betreibt, kann nicht Mitglied der Gesellschaft für Informatik bleiben.
Das könnte für Facebook bedeuten, dass einige Tausend studentische Mitglieder Facebook den Rücken kehren könnten. Deshalb wurde der Austritt von europäischen Facebook Beschäftigten auch auf der Entwicklerkonferenz des Konzens in Kalifornien in der letzten Woche angesprochen. Eine Reaktion des Konzerns ist nicht bekannt.

Mehr dazu bei https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/05/03/feind_des_datenschutzes_die_gesellschaft_fuer_informatik_dlf_20190503_1644_8348696d.mp3
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6872-20190504-die-gesellschaft-fuer-informatik-verlaesst-facebook.htm

#Facebook #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit
 
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Die Gesellschaft für Informatik verlässt Facebook


Hoffentlich ein Beschluss mit Signalwirkung

Ja, das ist ein konsequenter Schritt - aber Facebook verlassen jeden Tag Tausende von Nutzern, die meisten bleiben leider als "Karteileichen" erhalten und Facebook kann sich weiterhin mit hohen Nutzerzahlen rühmen.

Die Gesellschaft für Informatik (GI) ist aber nicht irgendein Nutzer, in dieser Vereinigung sind die besten IT-Experten unseres Landes und wenn die so einen Beschluss fassen, dann bedeutet das schon etwas.

Hinzu kommt, dass sie nicht nur ihren Account aufgeben, sie haben ihren Austritt auch kommentiert:
  • Facebook ist ein Feind des Datenschutzes.
  • Facebook bedroht die Demokratie und die Marktwirtschaft.
  • Das Geschäftsmodell von Facebook verstößt massiv gegen grundlegende Regeln des Datenschutzes.
  • Der Verkauf von persönlichen Daten, die sich Facebook illegal auf den Geräten seiner Nutzer besorgt, macht die Nutzer zu Hehlern.
  • Die Sicherheitsabteilung von Facebook überwacht illegal Gegner von Facebook.
  • Wiederholte Datenlecks bei Facebook haben gezeigt, dass der Konzern nicht in der Lage und nicht Willens ist, die Daten seiner Nutzer zu schützen.
  • Der Fall Cambridge Analytica hat bewiesen, dass Facebook die Manipulation von Menschen im Sinner politischer Parteien durch seinen Verkauf von Nutzerdaten unterstützt. 50 Millionen Facbookkunden waren davon betroffen.
    • Langfristig ist das auch ein Unvereinbarkeitsbeschluss, d.h. wer einen Facebook Account betreibt, kann nicht Mitglied der Gesellschaft für Informatik bleiben.
Das könnte für Facebook bedeuten, dass einige Tausend studentische Mitglieder Facebook den Rücken kehren könnten. Deshalb wurde der Austritt von europäischen Facebook Beschäftigten auch auf der Entwicklerkonferenz des Konzens in Kalifornien in der letzten Woche angesprochen. Eine Reaktion des Konzerns ist nicht bekannt.

Mehr dazu bei https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/05/03/feind_des_datenschutzes_die_gesellschaft_fuer_informatik_dlf_20190503_1644_8348696d.mp3
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6872-20190504-die-gesellschaft-fuer-informatik-verlaesst-facebook.htm

#Facebook #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit
 
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Die Gesellschaft für Informatik verlässt Facebook


Hoffentlich ein Beschluss mit Signalwirkung

Ja, das ist ein konsequenter Schritt - aber Facebook verlassen jeden Tag Tausende von Nutzern, die meisten bleiben leider als "Karteileichen" erhalten und Facebook kann sich weiterhin mit hohen Nutzerzahlen rühmen.

Die Gesellschaft für Informatik (GI) ist aber nicht irgendein Nutzer, in dieser Vereinigung sind die besten IT-Experten unseres Landes und wenn die so einen Beschluss fassen, dann bedeutet das schon etwas.

Hinzu kommt, dass sie nicht nur ihren Account aufgeben, sie haben ihren Austritt auch kommentiert:
  • Facebook ist ein Feind des Datenschutzes.
  • Facebook bedroht die Demokratie und die Marktwirtschaft.
  • Das Geschäftsmodell von Facebook verstößt massiv gegen grundlegende Regeln des Datenschutzes.
  • Der Verkauf von persönlichen Daten, die sich Facebook illegal auf den Geräten seiner Nutzer besorgt, macht die Nutzer zu Hehlern.
  • Die Sicherheitsabteilung von Facebook überwacht illegal Gegner von Facebook.
  • Wiederholte Datenlecks bei Facebook haben gezeigt, dass der Konzern nicht in der Lage und nicht Willens ist, die Daten seiner Nutzer zu schützen.
  • Der Fall Cambridge Analytica hat bewiesen, dass Facebook die Manipulation von Menschen im Sinner politischer Parteien durch seinen Verkauf von Nutzerdaten unterstützt. 50 Millionen Facbookkunden waren davon betroffen.
    • Langfristig ist das auch ein Unvereinbarkeitsbeschluss, d.h. wer einen Facebook Account betreibt, kann nicht Mitglied der Gesellschaft für Informatik bleiben.
Das könnte für Facebook bedeuten, dass einige Tausend studentische Mitglieder Facebook den Rücken kehren könnten. Deshalb wurde der Austritt von europäischen Facebook Beschäftigten auch auf der Entwicklerkonferenz des Konzens in Kalifornien in der letzten Woche angesprochen. Eine Reaktion des Konzerns ist nicht bekannt.

Mehr dazu bei https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/05/03/feind_des_datenschutzes_die_gesellschaft_fuer_informatik_dlf_20190503_1644_8348696d.mp3
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6872-20190504-die-gesellschaft-fuer-informatik-verlaesst-facebook.htm

#Facebook #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit
 
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