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Items tagged with: Rassismus

#Hertha fackelt nicht lange bei #Rassismus im #Fussball. Jetzt schon zum zweiten mal.
Danke!

#Lehmann
ist das schon #qualitätsjournalismus oder noch klickbait?
Antislawischer Rassismus bezieht sich oft auf Sprache und Akzent.
seit wann wird rasse durch sprache und akzent definiert? hat ein dackel einen anderen akzent als eine bulldogge? sind das deswegen verschiedene rassen? welche sprache verwendet ein araber-pferd, die von einem island-pony nicht mehr verstanden wird? sprächen die beide dieselbe sprache, wären araber-pferd und island-pony von der selben pferderasse?

bleibt wirklich nur noch "rassistisch" als bewertungskriterium? "ey, was du da über die pizza sagst ist voll rassistisch ..."

mir fällt dazu oft nur das hier ein, das ist aber wohl zu kompliziert für geisteswissenschaftler ...
https://www.uni-jena.de/unijenamedia/universit%C3%A4t/abteilung+hochschulkommunikation/presse/jenaer+erkl%C3%A4rung/jenaer_erklaerung.pdf

#medien #rassismus

ZEIT Campus
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Antisemitische Parolen auf “Revolutionärer 1. Mai”-Demonstration in Berlin


https://youtu.be/0VP6zTb807c
Wie in den vergangenen Jahren kam es auf der diesjährigen “Revolutionären 1.Mai”-Demonstration in #Berlin zu antisemitischen Vorfällen. Mehrere Teilnehmer:innen trugen Plakate und Transparente mit antisemitischen Botschaften. Aus der #Demonstration heraus wurden wiederholt antisemitische Sprechchöre gerufen.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt der linken Demonstration lag in diesem Jahr neben der antikapitalistischen, sozialkritischen Ausrichtung auf der Thematisierung von #Rassismus und #Diskriminierung. Federführend im Organisations-Bündnis war die Gruppe #Migrantifa Berlin. Motto der Versammlung, die um 17 Uhr auf dem Hermannplatz in Berlin-Neukölln begann, war “Yallah #Klassenkampf”. Teil der Demonstration waren auch mehrere antizionistische Gruppen wie “ #Palästina spricht”, “ #Jewish #Antifa Berlin”, “Queers* for a free #Palastine” und “Jüdischer antifaschistischer Bund”.

Bereits kurz nach Beginn der Versammlung riefen Demonstrant:innen “From the river to the sea, Palestine will be free”. Der Slogan richtet sich gegen #Israel, das als “Besatzungsmacht” angesehen wird und das in der von Antizionist:innen angestrebten Neuordnung der Region nicht mehr vorkommt. Die Forderung jedoch nach einer #Zerstörung Israels, dem Zentrum des heutigen jüdischen Lebens, ist #antisemitisch.

Auch riefen Teilnehmer:innen der 1. Mai-Demonstration “ #Apartheid Israel”. Sie äußerten sich damit ebenfalls antisemitisch, denn der Vorwurf, dass Israel ein #Apartheidsstaat sei - wie das ehemalige Regime in #Südafrika - zielt auf die #Dämonisierung und #Delegitimierung des jüdischen Staates. Auch die Gruppe “Queers* for a free Palastine” erklärte auf einem Transparent ihren Kampf gegen Apartheid, Rassismus und #Islamophobie, erwähnte Israel dabei jedoch nicht explizit. Außerdem waren auf der traditionsreichen linken Demonstration #BDS -Sprechchöre zu hören. Die Teilnehmer:innen solidarisierten sich damit also mit einer antisemitischen Bewegung, die für einen #Boykott und die Zerstörung des jüdischen Staates Israel eintritt und dabei immer wieder auf klassische antisemitische Stereotype zurückgreift.

Eine Demonstrantin trug ein Plakat bei sich, auf dem “internationale #Solidarität gegen #Zionismus & Apartheid” gefordert wurde. Auch dies ist ein weit verbreitetes Motiv des antizionistischen #Antisemitismus: Der Zionismus, die nationale #Befreiungsbewegung der #Jüdinnen und #Juden, wird als rassistisches Unterfangen angesehen. Während weite Teile der #Linken sich stets mit Befreiungsbewegung im globalen Süden solidarisch gezeigt haben, findet diese Solidarität beim jüdischen Volk schnell ihr Ende. Vielmehr muss sich Israel als einzige #Demokratie im Nahen Osten vorwerfen lassen, ein rassistischer und menschenrechtsverachtender #Staat zu sein.

Auch vor expliziten Aufrufen zu #Gewalt und #Terror gegen die israelische Zivilbevölkerung schreckten einzelne Teilnehmer:innen der traditionellen linken Demonstration nicht zurück. Sie riefen am frühen Abend "Stop the war, stoppt den Krieg, #Intifada bis zum Sieg". Auch wenn diese Parole auf den ersten Blick einen pazifistischen Anschein erweckt, ist sie dies keineswegs: Als Intifada werden gewaltsame Angriffe und Terroranschläge gegen die israelische Bevölkerung in den 80er, 90er und 2000er Jahren bezeichnet.

Die “Jewish Antifa Berlin” erklärt auf ihrer Website ihre Solidarität mit der antisemitischen BDS-Kampagne, die für einen Boykott und faktisch für die Zerstörung des jüdischen Staates Israel eintritt. Die Gruppe “Jüdischer antifaschistischer Bund” ist eine Neugründung, die erst seit April 2021 öffentlich in Erscheinung ist. Die Teilnahme solcher jüdischen Gruppen an antizionistischen Veranstaltungen dient immer wieder dazu, sich von vornherein selbst von Kritik zu entlasten.

Alles in allem erinnerten die Bilder aus dem vordersten Block der diesjährigen “Revolutionären 1. Mai”-Demonstration vereinzelt eher an den israelfeindlichen #AlQuds -Marsch als an eine emanzipatorische linke Demonstration gegen Diskriminierung. Der antisemitische #AlQudsMarsch bleibt den Berliner:innen in diesem Jahr voraussichtlich erspart. Umso trauriger ist es daher, dass eine Demonstration mit der Zielsetzung Anti-Diskriminierung an diesem 1. Mai 2021 in Berlin zum Ort antizionistisch-antisemitischer Parolen geworden ist.

https://www.jfda.de/post/antisemitische-parolen-auf-revolution%C3%A4rer-1-mai-demonstration-in-berlin
und war auch leider vorher schon absehbar, " #israelkritik" und so
https://jungle.world/artikel/2021/17/neue-gruppen-alte-probleme und https://threadreaderapp.com/thread/1381560009977430016.html
die #querfront gegen den #judenstaat marschiert, "danke" an die " #linke" welche sich beharlich weigert, antisemitismus als problem wahrzunehmen, FUCK YOU!
 

Antisemitische Parolen auf “Revolutionärer 1. Mai”-Demonstration in Berlin


https://youtu.be/0VP6zTb807c
Wie in den vergangenen Jahren kam es auf der diesjährigen “Revolutionären 1.Mai”-Demonstration in #Berlin zu antisemitischen Vorfällen. Mehrere Teilnehmer:innen trugen Plakate und Transparente mit antisemitischen Botschaften. Aus der #Demonstration heraus wurden wiederholt antisemitische Sprechchöre gerufen.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt der linken Demonstration lag in diesem Jahr neben der antikapitalistischen, sozialkritischen Ausrichtung auf der Thematisierung von #Rassismus und #Diskriminierung. Federführend im Organisations-Bündnis war die Gruppe #Migrantifa Berlin. Motto der Versammlung, die um 17 Uhr auf dem Hermannplatz in Berlin-Neukölln begann, war “Yallah #Klassenkampf”. Teil der Demonstration waren auch mehrere antizionistische Gruppen wie “ #Palästina spricht”, “ #Jewish #Antifa Berlin”, “Queers* for a free #Palastine” und “Jüdischer antifaschistischer Bund”.

Bereits kurz nach Beginn der Versammlung riefen Demonstrant:innen “From the river to the sea, Palestine will be free”. Der Slogan richtet sich gegen #Israel, das als “Besatzungsmacht” angesehen wird und das in der von Antizionist:innen angestrebten Neuordnung der Region nicht mehr vorkommt. Die Forderung jedoch nach einer #Zerstörung Israels, dem Zentrum des heutigen jüdischen Lebens, ist #antisemitisch.

Auch riefen Teilnehmer:innen der 1. Mai-Demonstration “ #Apartheid Israel”. Sie äußerten sich damit ebenfalls antisemitisch, denn der Vorwurf, dass Israel ein #Apartheidsstaat sei - wie das ehemalige Regime in #Südafrika - zielt auf die #Dämonisierung und #Delegitimierung des jüdischen Staates. Auch die Gruppe “Queers* for a free Palastine” erklärte auf einem Transparent ihren Kampf gegen Apartheid, Rassismus und #Islamophobie, erwähnte Israel dabei jedoch nicht explizit. Außerdem waren auf der traditionsreichen linken Demonstration #BDS -Sprechchöre zu hören. Die Teilnehmer:innen solidarisierten sich damit also mit einer antisemitischen Bewegung, die für einen #Boykott und die Zerstörung des jüdischen Staates Israel eintritt und dabei immer wieder auf klassische antisemitische Stereotype zurückgreift.

Eine Demonstrantin trug ein Plakat bei sich, auf dem “internationale #Solidarität gegen #Zionismus & Apartheid” gefordert wurde. Auch dies ist ein weit verbreitetes Motiv des antizionistischen #Antisemitismus: Der Zionismus, die nationale #Befreiungsbewegung der #Jüdinnen und #Juden, wird als rassistisches Unterfangen angesehen. Während weite Teile der #Linken sich stets mit Befreiungsbewegung im globalen Süden solidarisch gezeigt haben, findet diese Solidarität beim jüdischen Volk schnell ihr Ende. Vielmehr muss sich Israel als einzige #Demokratie im Nahen Osten vorwerfen lassen, ein rassistischer und menschenrechtsverachtender #Staat zu sein.

Auch vor expliziten Aufrufen zu #Gewalt und #Terror gegen die israelische Zivilbevölkerung schreckten einzelne Teilnehmer:innen der traditionellen linken Demonstration nicht zurück. Sie riefen am frühen Abend "Stop the war, stoppt den Krieg, #Intifada bis zum Sieg". Auch wenn diese Parole auf den ersten Blick einen pazifistischen Anschein erweckt, ist sie dies keineswegs: Als Intifada werden gewaltsame Angriffe und Terroranschläge gegen die israelische Bevölkerung in den 80er, 90er und 2000er Jahren bezeichnet.

Die “Jewish Antifa Berlin” erklärt auf ihrer Website ihre Solidarität mit der antisemitischen BDS-Kampagne, die für einen Boykott und faktisch für die Zerstörung des jüdischen Staates Israel eintritt. Die Gruppe “Jüdischer antifaschistischer Bund” ist eine Neugründung, die erst seit April 2021 öffentlich in Erscheinung ist. Die Teilnahme solcher jüdischen Gruppen an antizionistischen Veranstaltungen dient immer wieder dazu, sich von vornherein selbst von Kritik zu entlasten.

Alles in allem erinnerten die Bilder aus dem vordersten Block der diesjährigen “Revolutionären 1. Mai”-Demonstration vereinzelt eher an den israelfeindlichen #AlQuds -Marsch als an eine emanzipatorische linke Demonstration gegen Diskriminierung. Der antisemitische #AlQudsMarsch bleibt den Berliner:innen in diesem Jahr voraussichtlich erspart. Umso trauriger ist es daher, dass eine Demonstration mit der Zielsetzung Anti-Diskriminierung an diesem 1. Mai 2021 in Berlin zum Ort antizionistisch-antisemitischer Parolen geworden ist.

https://www.jfda.de/post/antisemitische-parolen-auf-revolution%C3%A4rer-1-mai-demonstration-in-berlin
und war auch leider vorher schon absehbar, " #israelkritik" und so
https://jungle.world/artikel/2021/17/neue-gruppen-alte-probleme und https://threadreaderapp.com/thread/1381560009977430016.html
die #querfront gegen den #judenstaat marschiert, "danke" an die " #linke" welche sich beharlich weigert, antisemitismus als problem wahrzunehmen, FUCK YOU!
 
Wie kann 1 Richterin ohne fachliche Kompetenz in Psychatrie, ohne Gutachten wissen, dass Täterin eingeschränkt Schuldfähig /Schuldunfähig ist?
Wieder stehen Entschuldigungsgründe für Täterin statt #Ableismus im Fokus
Wie bei rechten Taten auch, oft #Rassismus wird runtergespielt

RT @AnitaWorks9698@twitter.com

Ich. Fasse. Es. Nicht.

Wirklich nicht.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/vier-tote-in-potsdamer-pflegeheim-gefunden-heim-mitarbeiterin-nach-gewalttat-in-psychiatrie-eingewiesen/27141428.html
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A singular case with german salute, racism and sexism at german federal police (yawn). Article in german.

#Einzelfall beim #BKA, Hitlergruß, #Rassismus (gähn).
Hitlergruß und Enthauptungsvideos: Ermittlungen gegen drei BKA-Beamte
 
A singular case with german salute, racism and sexism at german federal police (yawn). Article in german.

#Einzelfall beim #BKA, Hitlergruß, #Rassismus (gähn).
Hitlergruß und Enthauptungsvideos: Ermittlungen gegen drei BKA-Beamte
 
A singular case with german salute, racism and sexism at german federal police (yawn). Article in german.

#Einzelfall beim #BKA, Hitlergruß, #Rassismus (gähn).
Hitlergruß und Enthauptungsvideos: Ermittlungen gegen drei BKA-Beamte
 
#Rassismus in der #Polizei: Sie nennen sie Nestbeschmutzer | ZEIT ONLINE

Rassismus in der Polizei: Sie nennen sie Nestbeschmutzer
Ein hessischer Polizist widerspricht in rassistischen Dienst-Chats. Ein Berliner Beamter kritisiert Gewalt aus den eigenen Reihen. Dafür zahlen sie einen hohen Preis.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-04/rassismus-polizei-chat-hessen-widerspruch-skandal-oliver-von-dobrowolski
 
Hartnäckig hält sich die Meinung, Deutschland sei eine unbedeutende und harmlose oder sogar "zivilisierende" Kolonialmacht gewesen. Damit muss Schluss sein, wenn wir #Rassismus überwinden wollen.
 
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nach der #NOafd / #afd berufen sich jetzt auch die #jungenNationaldemokraten, die #jugendorganisation der #rechtsradikalen #npd positiv auf #sahraWagenknecht, währenddessen heult dieter dehm auf twitter mal wieder wg #wagenknecht wird gemobt, dh wenn ich bei der nächsten demo ein #aufstehen -fähnchen sehe, gibts ne ansage, wer hinter solchen führungspersonen hinterher läuft, braucht wohl auch klare worte #antifa keine toleranz für #rassismus #sexismus #nationalismus und #antisemitismus! #kapitalismuskritik und #kommunismus geht anders
 
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nach der #NOafd / #afd berufen sich jetzt auch die #jungenNationaldemokraten, die #jugendorganisation der #rechtsradikalen #npd positiv auf #sahraWagenknecht, währenddessen heult dieter dehm auf twitter mal wieder wg #wagenknecht wird gemobt, dh wenn ich bei der nächsten demo ein #aufstehen -fähnchen sehe, gibts ne ansage, wer hinter solchen führungspersonen hinterher läuft, braucht wohl auch klare worte #antifa keine toleranz für #rassismus #sexismus #nationalismus und #antisemitismus! #kapitalismuskritik und #kommunismus geht anders
 
Ermittlungsarbeit wie früher:

https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2021/04/13/auf-fluechtlingsjagd_30738

#deutschezustände #rassismus #polizei
Auf Flüchtlingsjagd
 
Ermittlungsarbeit wie früher:

https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2021/04/13/auf-fluechtlingsjagd_30738

#deutschezustände #rassismus #polizei
Auf Flüchtlingsjagd
 

Verhetzung und Strafrecht: Streit um Schutz für Muslime - taz.de


https://taz.de/Verhetzung-und-Strafrecht/!5764000/

#taz #CDU #CSU #Rassismus
 

#CancelCulture


Oder: Die Kapitulation des Staates vor den Feinden der Demokratie
https://www.fr.de/meinung/kommentare/tareq-alaows-rassismus-drohungen-politiker-bundestag-kandidatur-syrien-flucht-90295217.html #Rassismus #Antisemitismus #Sexismus
 

Hintergrund | taz: Antislawischer Rassismus in Deutschland: Täter, Opfer, Twitterer


Auch weiße Menschen werden hierzulande Opfer von Rassismus – die aus Osteuropa. Doch gibt es Platz für sie im aktuellen antirassistischen Diskurs?

Antirassistische Proteste und Debatten, unter anderem zur kolonialen Vergangenheit Deutschlands, erleben einen Aufschwung. Das ist gut und wichtig. Aufarbeitung findet statt, wenn auch langsam. Es gibt aber eine entscheidende Leerstelle in diesem antirassistischen Diskurs: die Auseinandersetzung mit antiosteuropäischem und antislawischem Rassismus...

Meine Meinung: Rassismus und Fremdenfeindlichkeit kann jeden treffen der nicht in die vermeintliche 'Leitkultur' passt. Sei es wegen körperlichen Merkmalen, Sprache oder Kultur. Allen Fällen gemein ist das der Hass von intoleranten Arschlöchern kommt.

Tags: #de #Hintergrund #Rassismus #Antislawischer-Rassismus #Antiosteuropäischer-Rassismus #Gesellschaft #taz #Meinung #Ravenbird #2021-03-30
 

„Sesamstraße“ gegen Rassismus: Wer nicht fragt, bleibt dumm - taz.de


https://taz.de/Sesamstrasse-gegen-Rassismus/!5761573/

#taz #Sesamstraße #Rassismus #Erziehung
 
@Jaybird_XXX Anfangs war #BlackLifesMatter eine gute Sache, da sich gegen #Rassismus innerhalb der US-Polizei stellte. Mittlerweile aber auch gegen Begriffen in Software (siehe Golem), was nichts mit Rassimus zu tun hatte. Meine afrikanische Freundin hat das (ersterer) natuerlich mitbekommen, da sie ja selber eine Schwarze (ich habe sie darum direkt gefragt, ob ich sie als #Black bezeichnen kann, es kam ein ja zurueck) ist. Das mit der Software wegen #Blacklist #Whitelist #Graylist und der Branch master in #GIT hat sie nur durch mich erfahren. Ihre Antwort war eindeutig: "Das ist kein Rassimus, die sollten sich mal um die wirklichen rassistischen Probleme kuemmern."
 

Tupoka Ogette: exit Racism: rassismuskritisch denken lernen


#Bücherhamstern

* Autorin Tupoka Ogette in Wikipedia
* Unrast Verlag, 2020, 9. Auflage, ISBN 978-3-89771-230-0

Beschreibung auf der Verlagsseite:
Obwohl Rassismus in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft wirkt, ist es nicht leicht, über ihn zu sprechen. Keiner möchte rassistisch sein, und viele Menschen scheuen sich vor dem Begriff. Das Buch begleitet die Leser*innen bei ihrer mitunter ersten Auseinandersetzung mit Rassismus und tut dies ohne erhobenen Zeigefinger. Vielmehr werden die Leser*innen auf eine rassismuskritische Reise mitgenommen, in deren Verlauf sie nicht nur konkretes Wissen über die Geschichte des Rassismus und dessen Wirkungsweisen erhalten, sondern auch Unterstützung in der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema.

Übungen und Lesetipps eröffnen an vielen Stellen die Möglichkeit, sich eingehender mit einem bestimmten Themenbereich zu befassen. Über QR-Codes gelangt man zu weiterführenden Artikeln, Videos und Bildern. Ergänzend dazu finden sich in fast jedem Kapitel Auszüge aus sogenannten Rassismus-Logbüchern – anonymisierte Tagebücher, die ehemalige Student*innen von Tupoka Ogette in ihrer eigenen Auseinandersetzung mit Rassismus geführt haben und in denen sie über ihre Emotionen und Gedankenprozesse berichten. Auch Handlungsoptionen kommen nicht zu kurz. Ziel des Buches ist es, gemeinsam mit den Leser*innen eine rassismuskritische Perspektive zu erarbeiten, die diese im Alltag wirklich leben können.
Themen: #Rassismus #rassistisch #AntiRassismus #rassismuskritisch #Deutschland #Gesellschaft #Alltag #Diskriminierung #BlackLivesMatter #BLM #HappyLand

Das ist eines der Bücher, die ich schon länger gelesen hab, aber noch nicht geteilt. Ich hatte früher schon Bücher zu Rassismus bzw. Antirassismus gelesen, aber die waren alle eher USA-bezogen. Die Mechanismen sind überall sehr ähnlich, aber während der BlackLivesMatter-Proteste dachte ich, ein Buch spezieller zu Rassismus in Deutschland zu lesen, wäre sicherlich auch eine gute Idee - und dieses wurde überall empfohlen.
Der Empfehlung kann ich mich absolut anschließen, es ist sehr, sehr lesenswert! Das Buch ist generell eher ein Buch zum Einstieg in die Thematik. Es fängt bei null Vorwissen an und hält die Erklärungen sehr einfach verständlich und nachvollziehbar. Voraussetzung ist aber unbedingt die Bereitschaft, sich mit den eigenen Rassismen auseinanderzusetzen. Wer nicht bereit ist anzuerkennen, dass man selbst auch rassistisch denkt und handelt, und am eigenen Denken und Tun nichts ändern will, braucht das Buch gar nicht erst in die Hand zu nehmen.
Wer sich mit Anti-Rassismus schon ausführlicher beschäftigt hat, wird inhaltlich das meiste im Buch schon kennen. Es ist allerdings kein Buch zum einfach nur lesen, sondern eher ein Workshop in Buchform. Nach jedem Kapitel gibt es einen "interaktiven Teil" mit Fragen und Gedankenanstößen für Leser\*innen, sowie QR-Codes/Links zu weiterführenden Informationen. Die sind auch mein einziger Kritikpunkt: Ich habe die 7. Auflage (aktuell gibts schon die 9.) und manche der Links (insbesondere Youtube-Videos) waren nicht mehr erreichbar. Der Titel steht aber jeweils dabei und es war immer möglich, das Video woanders zu finden, aber es ist eine kleine zusätzliche Hürde.
Ich habe beim Lesen mein eigenes "Logbuch" geschrieben und die Fragen zu jedem Kapitel schriftlich für mich beantwortet - das wurde ein 18-seitiges A5-Büchlein und es ist super interessant, am Ende des Buches nochmal die Gedanken vom Anfang zu lesen. Ich hatte gedacht, ich wüsste das meiste schon und trotzdem hat sich meine Denkweise nachlesbar in einigen Punkten deutlich geändert bzw. wurde eindeutiger und klarer.
Das Buch ist auf jeden Fall eine ganz klare Empfehlung!

Wer das Buch lieber hören als lesen will, findet das von der Autorin selbst gelesene Hörbuch auf verschiedenen Plattformen.

Weitere Empfehlungen

  • Nicht selbst gelesen, soll wohl inhaltlich ähnlich sein zu dem Buch von Tupoka Ogette, auch mit Bezug auf Deutschland, aber nicht in Workshopform: Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten (2019). Berlin: Carl Hanser Verlag, ISBN 978-3-446-26425-0.
  • hier kenne ich nur die englische Version und kann zur Übersetzung nichts sagen: Ibram X Kendi: How to be an Antiracist. New York : One World, 2019 ISBN 9780525509288.
    deutsch: How to be an Antiracist. btb, München, 2020, ISBN 978-3-442-75868-5.
  • ebenfalls nur englisch gelesen: Robin DiAngelo: White Fragility: Why It's So Hard for White People to Talk about Racism. Beacon Press, 2018, ISBN 978-0-8070-4741-5.
    deutsche Version: Wir müssen über Rassismus sprechen: Was es bedeutet, in unserer Gesellschaft weiß zu sein, Hoffmann und Campe Verlag, 2020, ISBN 978-3455008135
#buch #bücher #lesen #bücherdrache
(→ Büchersammelpost)
 
RT @uebermedien@twitter.com

Der @WDR@twitter.com macht einen Themenabend #Rassismus - und schafft es, gleich drei Teilnehmerinnen im Vorfeld zu verprellen. https://uebermedien.de/58416/warum-drei-schwarze-frauen-bei-der-wdr-runde-zu-rassismus-abgesagt-haben/

🐦🔗: https://twitter.com/uebermedien/status/1372616524431814665
 

Ich bin kein Virus –


Dein Netzwerk gegen #Rassismus
In der #Corona-Krise müssen wir als Gesellschaft zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Doch rassistische Beleidigungen und Angriffe auf asiatisch gelesene Menschen nehmen zu.
Mit diesem Netzwerk wollen wir Betroffenen und Unterstützer*innen eine Plattform bieten, sich gegenseitig zu stärken.

https://www.ichbinkeinvirus.org/

entsetzlicherweise immer noch akut
#covid #deutschland #coronarassismus #rechtsradikale #nazis #rassist!nnen #diespinnendiedeutschen #nixgelernt #corona
Home
 

Familie von George #Floyd erhält 27 Millionen US-Dollar ...


und wie viel Geld hat die Familie von Oury #Jalloh bekommen? Wir bilden uns so viel ein auf unsere #Demokratie und den #Rechtsstaat - dabei sind wir so Rückständig, dass die #Polizei bei uns mit einem #Mord davonkommt.

Siehe: https://www.tagesschau.de/ausland/george-floyd-familie-entschaedigung-101.html

#Deutschland #Justiz #Verbrechen #Gewalt #Rassismus #Frechheit #USA #Entschädigung #Skandal
 

#ZeroHunger, #ZeroHeuchelei


Quelle:https://hinter-den-schlagzeilen.de/zerohunger-zeroheuchelei
Während #Menschen, bedingt durch die „Maßnahmen“, nichts mehr zu essen haben, verbreitet die ZeroCovid-Initiative Hygiene-Extremismus

Durch die restriktiven Coronamaßnahmen der Regierungen, die zu einer Verschmelzung von Staats- und Konzernmacht führen, breitet sich das tödliche #Hungervirus nun extrem schnell auf dem gesamten Planeten aus und stürzt Millionen Menschen in die #Armut.

Wir brauchen sofort eine gemeinsame globale Strategie, um die fortgesetzte Menschenrechtsverachtung wirksam zu bekämpfen

Neben einer konsequenten #Friedenspolitik und einem globalen #Lockdown für die Produktionsfirmen von Patronen und Kanonen fordere ich deshalb, die weltweite Armut sofort so entschlossen und zielführend zu bekämpfen, dass jeder Hungertote unverzüglich vermieden wird.

Ein Unterlassen konsequenter Bemühungen, um das Hungervirus zu besiegen, würde die Maßnahmen der internationalen #Politik im Kontext der Coronakrise nur als plumpe #Heuchelei und #Massenmord, zumindest aber als fahrlässige Tötung der Leidenden in industriellem Ausmaß entlarven.

Ich orientiere mich also schlicht an der neuen Coronarealität, der #Vernunft und der internationalen #Humanität. Die Ausrottung des für Menschen jeden Alters tödlichen Hungervirus kann allerdings nur gelingen, wenn alle Maßnahmen gemeinschaftlich gestaltet und umgesetzt werden. Darum fordere ich
1. Gemeinsam runter auf null
2. Niemand darf zurückgelassen werden
3. Ausbau der sozialen Gesundheitsinfrastruktur
4. Grund- und Nahrungsmittel sind globale Gemeingüter
5. Solidarische Finanzierung
#Kapitalismus #Politik #Rassismus #Corona #Covid19
ZeroHunger, ZeroHeuchelei
 

#ZeroHunger, #ZeroHeuchelei


Quelle:https://hinter-den-schlagzeilen.de/zerohunger-zeroheuchelei
Während #Menschen, bedingt durch die „Maßnahmen“, nichts mehr zu essen haben, verbreitet die ZeroCovid-Initiative Hygiene-Extremismus

Durch die restriktiven Coronamaßnahmen der Regierungen, die zu einer Verschmelzung von Staats- und Konzernmacht führen, breitet sich das tödliche #Hungervirus nun extrem schnell auf dem gesamten Planeten aus und stürzt Millionen Menschen in die #Armut.

Wir brauchen sofort eine gemeinsame globale Strategie, um die fortgesetzte Menschenrechtsverachtung wirksam zu bekämpfen

Neben einer konsequenten #Friedenspolitik und einem globalen #Lockdown für die Produktionsfirmen von Patronen und Kanonen fordere ich deshalb, die weltweite Armut sofort so entschlossen und zielführend zu bekämpfen, dass jeder Hungertote unverzüglich vermieden wird.

Ein Unterlassen konsequenter Bemühungen, um das Hungervirus zu besiegen, würde die Maßnahmen der internationalen #Politik im Kontext der Coronakrise nur als plumpe #Heuchelei und #Massenmord, zumindest aber als fahrlässige Tötung der Leidenden in industriellem Ausmaß entlarven.

Ich orientiere mich also schlicht an der neuen Coronarealität, der #Vernunft und der internationalen #Humanität. Die Ausrottung des für Menschen jeden Alters tödlichen Hungervirus kann allerdings nur gelingen, wenn alle Maßnahmen gemeinschaftlich gestaltet und umgesetzt werden. Darum fordere ich
1. Gemeinsam runter auf null
2. Niemand darf zurückgelassen werden
3. Ausbau der sozialen Gesundheitsinfrastruktur
4. Grund- und Nahrungsmittel sind globale Gemeingüter
5. Solidarische Finanzierung
#Kapitalismus #Politik #Rassismus #Corona #Covid19
ZeroHunger, ZeroHeuchelei
 
RT @DeniDevih@twitter.com

BITTE RT!

Cops in #Delmenhorst haben gestern den 19-jährigen Qosay Sadam Khalaf erst verfolgt, ihm notärztliche Hilfe verwehrt und dann in einer Polizeizelle zusammengeschlagen, woraufhin er zusammenbrach. Jetzt ist Qosay tot.

#Polizeiproblem
#Rassismus
#PolizeiDelmenhorst

🐦🔗: https://twitter.com/DeniDevih/status/1368529453245227008
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#Spiegel #Europa #Griechenland #Rassismus #Justiz
 
Danke #EintrachtFrankfurt. Und Danke auch an #StPauli (wie immer) und #Darmstadt98.

#NoNazis #Rassismus #Hanau

[bookmark=https://twitter.com/FUSSBALL2000/status/1363136645583806465]Starke Aktion, @Eintracht 🖤 #saytheirnames

In Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in Hanau haben sich die Spieler vor der Partie gegen den FC Bayern München mit Shirts aufgewärmt, auf denen die Namen und Gesichter der Getöteten zu sehen sind. Kein Vergessen! #sge #sgefcb

[/bookmark]

Video | hr: Was tun gegen Rassismus?


"Rassismus tötet" - das wissen wir nicht erst seit dem Attentat von Hanau am 19. Februar.
Seit der Wende häufen sich rassistisch motivierte Anschläge und Attentate - genährt von eingefahrenen Bildern und abgrundtiefem Hass, der sich heute vor allem über das Netz breit macht. Kabarettistin Idil Baydar und Schauspieler Patrick Dewayne erzählen, wie sie mit der alltäglichen Ausgrenzung umgehen und was jetzt passieren muss...

Video: Web | MP4

Tags: #de #Video #Rassismus #Deutschland #Staat #Gesellschaft #2020-09-03 #hr #ARD #Ravenbird #2021-02-19
 
Bild/Foto

Aktion | Kundgebung: Gedenken an Hanau


Vorhin war ich in Heidelberg auf einer Gedenkkundgebung für die Menschen die vor einem Jahr in Hanau Opfer eines rassistischen Terroranschlags wurden. Erinnert wurde auch an das totale Versagen der Behörden und der Polizei.

https://aihd.noblogs.org/post/2021/02/13/19-februar-ein-jahr-nach-hanau-erinnern-heisst-veraendern/

https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-heidelberg-gedenken-an-hanau-plus-fotogalerie-_arid,629566.html

Tags: #de #Aktion #Kundgebung #Hanau #Heidelberg #Rassismus #Rechts #rechter-Terror #Gedenken #nie-wieder #2020-02-19 #Ravenbird #2021-02-19
 
Datingportal „White Date“ ist eine Plattform für rassistische Romantiker*innen. Die sollen sich vereinen, denn die westliche Gesellschaft führe Kriege gegen „Weiße“. Die einzige Antwort: möglichst viele „weiße“ Kinder. Das Problem: es gibt kaum Frauen auf der Seite. #Faschismus #Rassismus
Rechts wischen: White Date ist die Singlebörse für rechtsextreme Romantiker*innen
 
Datingportal „White Date“ ist eine Plattform für rassistische Romantiker*innen. Die sollen sich vereinen, denn die westliche Gesellschaft führe Kriege gegen „Weiße“. Die einzige Antwort: möglichst viele „weiße“ Kinder. Das Problem: es gibt kaum Frauen auf der Seite. #Faschismus #Rassismus
Rechts wischen: White Date ist die Singlebörse für rechtsextreme Romantiker*innen
 
Datingportal „White Date“ ist eine Plattform für rassistische Romantiker*innen. Die sollen sich vereinen, denn die westliche Gesellschaft führe Kriege gegen „Weiße“. Die einzige Antwort: möglichst viele „weiße“ Kinder. Das Problem: es gibt kaum Frauen auf der Seite. #Faschismus #Rassismus
Rechts wischen: White Date ist die Singlebörse für rechtsextreme Romantiker*innen
 
Jetzt, nachdem die erste Folge draußen ist, hier nochmal der Hinweis auf den Kanal-Trailer zum Podcast #gleichbemöglicht

https://open.audio/library/tracks/103488/

In dem Podcast werden Themen behandelt, bei denen wir als Gesellschaft zwar formelle Gleichberechtigung erreicht haben, aber tatsächlich nicht alle die gleichen Möglichkeiten haben.

RSS-Feed zum Podcast: https://open.audio/api/v1/channels/gleichbemoeglicht_podcast/rss

#stimmenimfediverse #podcast #Trailer #diskriminierung #sexismus #ableismus #rassismus
Bild/Foto
 
Pressemitteilung 10.02.2020

Kind in Handschellen – Polizeiübergriff in Singen


Am 6. Februar 2021 wurde um ca. 16:30 Uhr ein elfjähriges Kind nach einer anlasslosen Personenkontrolle in Handschellen abgeführt und auf das Polizeirevier in Singen gebracht. Der VDSR-BW vertritt die Interessen der betroffenen Familie. Sie hat gestern Abend Strafanzeige gestellt und wird anwaltlich von Dr. Mehmet Daimagüler vertreten, der als Nebenklagevertreter in zahlreichen Prozessen, wie z.B. im „NSU-Verfahren", Opfer politisch motivierter Gewalt vertreten hat.

Zum Hintergrund


Mehrere Kinder spielten vor dem Wohnort ihrer Großmutter. Zwei Polizeibeamte führten bei ihnen eine Personenkontrolle durch. Das elfjährige Kind, das später in Handschellen auf das Polizeirevier gebracht wurde, gab den Beamten der Singener Polizei sein Alter an. Die Beamten zogen darauf hin ab. Kurze Zeit später erschienen zwei weitere Polizeibeamte und führten erneut eine Personenkontrolle durch. Einer der zwei Beamten sprach das Kind in gebrochenem Romanes an. Bereits aus diesem Umstand wird deutlich, dass die Beamten das Kind der Minderheit der Sinti und Roma zuordneten. Hierbei wurde das Kind sinngemäß mit den Worten „Einer von den Zigeunern, die kennen wir ja", „Du kommst eine Nacht hinter Gittern" und „Der Tod kommt dich holen" bedroht. Die Polizeibeamten durchsuchten das elfjährige Kind und fanden ein kleines Klappmesser. Das Kind erklärte, dass es dieses bei sich trüge für Arbeiten im Garten.

Die Mutter und der Vater der anderen Kinder hatten bereits versucht die Kinder telefonisch zu erreichen, um sie zum Essen nach Hause zu holen. Die Beamten verboten den Kindern, an ihre Handys zu gehen. Sie legten nun dem Kind, das sie durchsucht hatten, Handschellen hinter dem Rücken an. Das Kind flehte die Beamten an, seine Mutter benachrichtigen zu dürfen, die sich nicht weit entfernt in der Wohnung aufhielt. Es wies die Beamten auch darauf hin, dass es wegen eines kurz zuvor erlittenen Unfalls drei angebrochene Rippen hätte und an Asthma leide. Das Kind wurde dennoch mit körperlicher Gewalt auf den Rücksitz des Einsatzwagens verbracht. Im Auto wiederholte es, dass es an Asthma leide und die Fesselung ihm Atemprobleme bereite. Als Reaktion sagte die Polizeibeamtin: „Halt die Schnauze".

Die anderen Kinder informierten die Mutter des Kindes. Diese rief sofort bei der Polizeiwache an und fragte nach ihrem Kind. Die Antwort lautete sinngemäß: „Das weiß ich doch nicht. Jedenfalls nicht hier". Sie wies auf die Vorerkrankung des Kindes hin und bat um die Suche nach ihrem Kind per Funk. Sie rief nach kurzer Zeit erneut an, um nach der Suche nach ihrem Kind zu erkundigen. Die Polizei fand das Kind nicht und die Beamten der Wache nahmen den dritten Anruf der Mutter nicht mehr entgegen.

In der Zwischenzeit war das Kind in Handfesseln auf der Polizeiwache angekommen. Erst als ein weiterer Beamter hinzu kam, wurden dem Kind die Handschellen abgenommen. Das Kind wurde 30 Minuten in einem Verhörzimmer festgehalten und schließlich freigelassen. Es lief vollkommen verängstigt alleine nach Hause und überquerte dabei eine viel befahrene Schnellstraße, auf der das Kind im Jahr zuvor von einem Auto angefahren worden war.

Weder der Mutter noch dem Kind wurde mitgeteilt, warum in entsprechender Weise verfahren wurde.

Daniel Strauß, Vorstandsvorsitzender des VDSR-BW:„Wir fordern eine vollständige Aufklärung dieses Übergriffs und wenden uns darum an Herrn Innenminister Thomas Strobl im Vertrauen darauf, dass die Rechtstaatlichkeit wiederhergestellt wird. Wir wenden uns auch an die Koordinatorin des Rates für die Angelegenheiten der deutschen Sinti und Roma in Baden-Württemberg, Frau Staatsministerin Theresa Schopper, und bitten sie um Unterstützung bei der Aufklärung.

Dieser Fall fügt sich in eine Reihe von aktuellen Vorkommnissen von Polizeigewalt gegen unsere Minderheit ein, wie 2016 in Heidelberg und 2020 in Freiburg und auch in Singen".

Die betroffene Familie: „Das war ein Polizeiübergriff auf ein Kind, auf einen 11-jährigen Sinto! Wir sind als Familie psychisch mitgenommen. Mein Sohn hatte von den Handschellen Striemen an den Händen. Wir werden aufstehen und unsere Stimme erheben."

Forschung und Menschenrechtsgremien weisen schon seit längerem auf antiziganistische Vorkommnisse in der Polizeiarbeit hin. Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz des Europarates (ECRI) empfiehlt darum, eine Studie zum Thema Racial Profiling in Auftrag zu geben, um institutionalisierten Rassismus zu beenden. Auch das Deutsche Institut für Menschenrechte verweist auf ein unzureichendes Verständnis über das Verbot von rassistischer Diskriminierung. In einer Studie über antiziganistische Ermittlungsansätze in der Polizei weist der Wissenschaftler Markus End darauf hin, dass die Schwelle zum Gewalteinsatz gegenüber Sinti und Roma möglicherweise besonders niedrig ist. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf den Zweiten Zwischenbericht zum Forschungsprojekt „Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen" (KviAPol): Rassismus und Diskriminierungserfahrungen im Kontext polizeilicher Gewaltausübung von Laila Abdul-Rahman, Hannah Espín Grau, Luise Klaus und Tobias Singelnstein.

VERBAND DEUTSCHER
SINTI & ROMA
LANDESVERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG e.V.
B7, 16
68159 Mannheim

www.sinti-roma.com
facebook.com/vdsr.bw

#polizeigewalt #rassismus #antiziganismus #racialProfiling #diskriminierung #nsu
Aktuelle Mitteilungen
 
Polizisten haben ein 11-jähriges Kind aus einer Sinti-Familie in Handschellen mitgenommen - ohne die Eltern zu informieren. Nach einer Strafanzeige der Familie ermittelt die Staatsanwaltschaft. #Polizeigewalt #SintiundRoma #Antiziganismus #Polizei #Singen #Rassismus #Minderheiten
 
Pressemitteilung 10.02.2020

Kind in Handschellen – Polizeiübergriff in Singen


Am 6. Februar 2021 wurde um ca. 16:30 Uhr ein elfjähriges Kind nach einer anlasslosen Personenkontrolle in Handschellen abgeführt und auf das Polizeirevier in Singen gebracht. Der VDSR-BW vertritt die Interessen der betroffenen Familie. Sie hat gestern Abend Strafanzeige gestellt und wird anwaltlich von Dr. Mehmet Daimagüler vertreten, der als Nebenklagevertreter in zahlreichen Prozessen, wie z.B. im „NSU-Verfahren", Opfer politisch motivierter Gewalt vertreten hat.

Zum Hintergrund


Mehrere Kinder spielten vor dem Wohnort ihrer Großmutter. Zwei Polizeibeamte führten bei ihnen eine Personenkontrolle durch. Das elfjährige Kind, das später in Handschellen auf das Polizeirevier gebracht wurde, gab den Beamten der Singener Polizei sein Alter an. Die Beamten zogen darauf hin ab. Kurze Zeit später erschienen zwei weitere Polizeibeamte und führten erneut eine Personenkontrolle durch. Einer der zwei Beamten sprach das Kind in gebrochenem Romanes an. Bereits aus diesem Umstand wird deutlich, dass die Beamten das Kind der Minderheit der Sinti und Roma zuordneten. Hierbei wurde das Kind sinngemäß mit den Worten „Einer von den Zigeunern, die kennen wir ja", „Du kommst eine Nacht hinter Gittern" und „Der Tod kommt dich holen" bedroht. Die Polizeibeamten durchsuchten das elfjährige Kind und fanden ein kleines Klappmesser. Das Kind erklärte, dass es dieses bei sich trüge für Arbeiten im Garten.

Die Mutter und der Vater der anderen Kinder hatten bereits versucht die Kinder telefonisch zu erreichen, um sie zum Essen nach Hause zu holen. Die Beamten verboten den Kindern, an ihre Handys zu gehen. Sie legten nun dem Kind, das sie durchsucht hatten, Handschellen hinter dem Rücken an. Das Kind flehte die Beamten an, seine Mutter benachrichtigen zu dürfen, die sich nicht weit entfernt in der Wohnung aufhielt. Es wies die Beamten auch darauf hin, dass es wegen eines kurz zuvor erlittenen Unfalls drei angebrochene Rippen hätte und an Asthma leide. Das Kind wurde dennoch mit körperlicher Gewalt auf den Rücksitz des Einsatzwagens verbracht. Im Auto wiederholte es, dass es an Asthma leide und die Fesselung ihm Atemprobleme bereite. Als Reaktion sagte die Polizeibeamtin: „Halt die Schnauze".

Die anderen Kinder informierten die Mutter des Kindes. Diese rief sofort bei der Polizeiwache an und fragte nach ihrem Kind. Die Antwort lautete sinngemäß: „Das weiß ich doch nicht. Jedenfalls nicht hier". Sie wies auf die Vorerkrankung des Kindes hin und bat um die Suche nach ihrem Kind per Funk. Sie rief nach kurzer Zeit erneut an, um nach der Suche nach ihrem Kind zu erkundigen. Die Polizei fand das Kind nicht und die Beamten der Wache nahmen den dritten Anruf der Mutter nicht mehr entgegen.

In der Zwischenzeit war das Kind in Handfesseln auf der Polizeiwache angekommen. Erst als ein weiterer Beamter hinzu kam, wurden dem Kind die Handschellen abgenommen. Das Kind wurde 30 Minuten in einem Verhörzimmer festgehalten und schließlich freigelassen. Es lief vollkommen verängstigt alleine nach Hause und überquerte dabei eine viel befahrene Schnellstraße, auf der das Kind im Jahr zuvor von einem Auto angefahren worden war.

Weder der Mutter noch dem Kind wurde mitgeteilt, warum in entsprechender Weise verfahren wurde.

Daniel Strauß, Vorstandsvorsitzender des VDSR-BW:„Wir fordern eine vollständige Aufklärung dieses Übergriffs und wenden uns darum an Herrn Innenminister Thomas Strobl im Vertrauen darauf, dass die Rechtstaatlichkeit wiederhergestellt wird. Wir wenden uns auch an die Koordinatorin des Rates für die Angelegenheiten der deutschen Sinti und Roma in Baden-Württemberg, Frau Staatsministerin Theresa Schopper, und bitten sie um Unterstützung bei der Aufklärung.

Dieser Fall fügt sich in eine Reihe von aktuellen Vorkommnissen von Polizeigewalt gegen unsere Minderheit ein, wie 2016 in Heidelberg und 2020 in Freiburg und auch in Singen".

Die betroffene Familie: „Das war ein Polizeiübergriff auf ein Kind, auf einen 11-jährigen Sinto! Wir sind als Familie psychisch mitgenommen. Mein Sohn hatte von den Handschellen Striemen an den Händen. Wir werden aufstehen und unsere Stimme erheben."

Forschung und Menschenrechtsgremien weisen schon seit längerem auf antiziganistische Vorkommnisse in der Polizeiarbeit hin. Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz des Europarates (ECRI) empfiehlt darum, eine Studie zum Thema Racial Profiling in Auftrag zu geben, um institutionalisierten Rassismus zu beenden. Auch das Deutsche Institut für Menschenrechte verweist auf ein unzureichendes Verständnis über das Verbot von rassistischer Diskriminierung. In einer Studie über antiziganistische Ermittlungsansätze in der Polizei weist der Wissenschaftler Markus End darauf hin, dass die Schwelle zum Gewalteinsatz gegenüber Sinti und Roma möglicherweise besonders niedrig ist. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf den Zweiten Zwischenbericht zum Forschungsprojekt „Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen" (KviAPol): Rassismus und Diskriminierungserfahrungen im Kontext polizeilicher Gewaltausübung von Laila Abdul-Rahman, Hannah Espín Grau, Luise Klaus und Tobias Singelnstein.

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B7, 16
68159 Mannheim

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#polizeigewalt #rassismus #antiziganismus #racialProfiling #diskriminierung #nsu
Aktuelle Mitteilungen
 
Pressemitteilung 10.02.2020

Kind in Handschellen – Polizeiübergriff in Singen


Am 6. Februar 2021 wurde um ca. 16:30 Uhr ein elfjähriges Kind nach einer anlasslosen Personenkontrolle in Handschellen abgeführt und auf das Polizeirevier in Singen gebracht. Der VDSR-BW vertritt die Interessen der betroffenen Familie. Sie hat gestern Abend Strafanzeige gestellt und wird anwaltlich von Dr. Mehmet Daimagüler vertreten, der als Nebenklagevertreter in zahlreichen Prozessen, wie z.B. im „NSU-Verfahren", Opfer politisch motivierter Gewalt vertreten hat.

Zum Hintergrund


Mehrere Kinder spielten vor dem Wohnort ihrer Großmutter. Zwei Polizeibeamte führten bei ihnen eine Personenkontrolle durch. Das elfjährige Kind, das später in Handschellen auf das Polizeirevier gebracht wurde, gab den Beamten der Singener Polizei sein Alter an. Die Beamten zogen darauf hin ab. Kurze Zeit später erschienen zwei weitere Polizeibeamte und führten erneut eine Personenkontrolle durch. Einer der zwei Beamten sprach das Kind in gebrochenem Romanes an. Bereits aus diesem Umstand wird deutlich, dass die Beamten das Kind der Minderheit der Sinti und Roma zuordneten. Hierbei wurde das Kind sinngemäß mit den Worten „Einer von den Zigeunern, die kennen wir ja", „Du kommst eine Nacht hinter Gittern" und „Der Tod kommt dich holen" bedroht. Die Polizeibeamten durchsuchten das elfjährige Kind und fanden ein kleines Klappmesser. Das Kind erklärte, dass es dieses bei sich trüge für Arbeiten im Garten.

Die Mutter und der Vater der anderen Kinder hatten bereits versucht die Kinder telefonisch zu erreichen, um sie zum Essen nach Hause zu holen. Die Beamten verboten den Kindern, an ihre Handys zu gehen. Sie legten nun dem Kind, das sie durchsucht hatten, Handschellen hinter dem Rücken an. Das Kind flehte die Beamten an, seine Mutter benachrichtigen zu dürfen, die sich nicht weit entfernt in der Wohnung aufhielt. Es wies die Beamten auch darauf hin, dass es wegen eines kurz zuvor erlittenen Unfalls drei angebrochene Rippen hätte und an Asthma leide. Das Kind wurde dennoch mit körperlicher Gewalt auf den Rücksitz des Einsatzwagens verbracht. Im Auto wiederholte es, dass es an Asthma leide und die Fesselung ihm Atemprobleme bereite. Als Reaktion sagte die Polizeibeamtin: „Halt die Schnauze".

Die anderen Kinder informierten die Mutter des Kindes. Diese rief sofort bei der Polizeiwache an und fragte nach ihrem Kind. Die Antwort lautete sinngemäß: „Das weiß ich doch nicht. Jedenfalls nicht hier". Sie wies auf die Vorerkrankung des Kindes hin und bat um die Suche nach ihrem Kind per Funk. Sie rief nach kurzer Zeit erneut an, um nach der Suche nach ihrem Kind zu erkundigen. Die Polizei fand das Kind nicht und die Beamten der Wache nahmen den dritten Anruf der Mutter nicht mehr entgegen.

In der Zwischenzeit war das Kind in Handfesseln auf der Polizeiwache angekommen. Erst als ein weiterer Beamter hinzu kam, wurden dem Kind die Handschellen abgenommen. Das Kind wurde 30 Minuten in einem Verhörzimmer festgehalten und schließlich freigelassen. Es lief vollkommen verängstigt alleine nach Hause und überquerte dabei eine viel befahrene Schnellstraße, auf der das Kind im Jahr zuvor von einem Auto angefahren worden war.

Weder der Mutter noch dem Kind wurde mitgeteilt, warum in entsprechender Weise verfahren wurde.

Daniel Strauß, Vorstandsvorsitzender des VDSR-BW:„Wir fordern eine vollständige Aufklärung dieses Übergriffs und wenden uns darum an Herrn Innenminister Thomas Strobl im Vertrauen darauf, dass die Rechtstaatlichkeit wiederhergestellt wird. Wir wenden uns auch an die Koordinatorin des Rates für die Angelegenheiten der deutschen Sinti und Roma in Baden-Württemberg, Frau Staatsministerin Theresa Schopper, und bitten sie um Unterstützung bei der Aufklärung.

Dieser Fall fügt sich in eine Reihe von aktuellen Vorkommnissen von Polizeigewalt gegen unsere Minderheit ein, wie 2016 in Heidelberg und 2020 in Freiburg und auch in Singen".

Die betroffene Familie: „Das war ein Polizeiübergriff auf ein Kind, auf einen 11-jährigen Sinto! Wir sind als Familie psychisch mitgenommen. Mein Sohn hatte von den Handschellen Striemen an den Händen. Wir werden aufstehen und unsere Stimme erheben."

Forschung und Menschenrechtsgremien weisen schon seit längerem auf antiziganistische Vorkommnisse in der Polizeiarbeit hin. Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz des Europarates (ECRI) empfiehlt darum, eine Studie zum Thema Racial Profiling in Auftrag zu geben, um institutionalisierten Rassismus zu beenden. Auch das Deutsche Institut für Menschenrechte verweist auf ein unzureichendes Verständnis über das Verbot von rassistischer Diskriminierung. In einer Studie über antiziganistische Ermittlungsansätze in der Polizei weist der Wissenschaftler Markus End darauf hin, dass die Schwelle zum Gewalteinsatz gegenüber Sinti und Roma möglicherweise besonders niedrig ist. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf den Zweiten Zwischenbericht zum Forschungsprojekt „Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen" (KviAPol): Rassismus und Diskriminierungserfahrungen im Kontext polizeilicher Gewaltausübung von Laila Abdul-Rahman, Hannah Espín Grau, Luise Klaus und Tobias Singelnstein.

VERBAND DEUTSCHER
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LANDESVERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG e.V.
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#polizeigewalt #rassismus #antiziganismus #racialProfiling #diskriminierung #nsu
Aktuelle Mitteilungen
 
Wir erinnern uns an die Causa Minks im Rat, vor wenigen Monate (Video unten). Minks war Ratsherr der SPD. Err ist inzwischen zurück getreten, aber offiziell nur aus privaten Gründen. #Rassismus-Debatte https://youtu.be/QXnm9d7q8qw
 

Rassismus ist Normalität


Ja, ich weiß, schon wieder der Tagesspiegel, aber das ist nen okayer Text.
Schließlich war es jene geschichtliche Phase, die das politische Versprechen von Freiheit, Gleichheit und Solidarität hervorbrachte. Doch die ökonomischen Folgen des Liberalismus bedeuteten für weite Teile der Welt Kolonialismus, Ausbeutung und Sklaverei.
Dieses Verständnis einer Dialektik der Moderne ist auch heute erhellend, wenn man nachvollziehen möchte, warum liberale Gesellschaften den Nährboden für menschenfeindliches Denken bereiten. Folgt man den Argumenten von Theodor W. Adorno, so ließen sich rassistische Ideologien auch „als Wundmale, als die Narben einer Demokratie bezeichnen, die ihrem eigenen Begriff eben doch bis heute noch nicht voll gerecht wird“. Denn noch immer gilt: Das bürgerliche Glücksversprechen wird in modernen Gesellschaften ökonomisch untergraben.
Es ist die fortschreitende Vernichtung mittelständischer Betriebe durch die Macht global agierender Konzerne, zumal in einer Pandemie, die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich, die permanente Bedrohung des sozialen Abstiegs für große Teile der Bevölkerung. Der daraus resultierende Verlust menschlicher Würde birgt ein hohes soziales Risiko. Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass Menschen mit Abstiegsangst sich politisch radikalisieren. Und nach Schuldigen suchen.
#DeutscheZustände #Rassismus
 
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