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Items tagged with: Pestizide

Grad bei #ARTE gesehen. Eigentlich unglaublich, aber offensichtlich wahr: #Pestizide problemfrei beim Polenmarkt - #RoundUp, #Glyphosat, Rattengift in beliebigen Mengen.
Besonders auch für den Privatgarten.

#Insektensterben #Artenschutz #Garten #EU
Screenshot Website
 
Grad bei #ARTE gesehen. Eigentlich unglaublich, aber offensichtlich wahr: #Pestizide problemfrei beim Polenmarkt - #RoundUp, #Glyphosat, Rattengift in beliebigen Mengen.
Besonders auch für den Privatgarten.

#Insektensterben #Artenschutz #Garten #EU
Die heile Welt der Kinderbücher kommt nicht zurück.

» [...] Rund vier Fünftel der weltweiten Agrarfläche wird für die Produktion tierischer Nahrungsmittel eingesetzt, als Weideland oder zur Futterproduktion. Deren Ausmaß ist riesig, denn um eine tierische Kalorie zu erzeugen, muss man rund sieben pflanzliche Kalorien verfüttern. Überdüngung [...], Pestizide und allzu intensive Landbearbeitung belasten die Umwelt. Die Folgen sind Artensterben wie bei den Insekten, verschmutzte Böden und Gewässer und gestörte Ökosysteme, Stickstoff- und Phosphorkreisläufe.
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Wir müssen deutlich weniger Tiere halten, selbst wenn in Fütterung und Halterung noch technische Effizienzpotenziale schlummern, und selbst wenn man ein paar Emissionen in Wäldern oder Mooren binden könnte. Wir dürfen keine fossilen Brennstoffe mehr für die Produktion von Mineraldünger und zum Antrieb schwerer Maschinen verwenden. Trecker und Mähdrescher müssten künftig mit regenerativen Energieträgern auskommen, und ihre Anzahl müsste notfalls reduziert werden.
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Wenn wir weder Öl und Gas noch Kohle nutzen und dazu noch weniger tierische Exkremente entsorgt werden müssen, dann könnten wir die Stickstoffkreisläufe schließen, die Gewässer entlasten, giftige und krebserregende Luftschadstoffe reduzieren und die Ökosysteme besser schonen. Wenn nicht mehr so viel Futter erzeugt werden muss, könnten wir das Artensterben stoppen, indem wir der Natur wieder mehr Raum geben.

Weil aber die Weltbevölkerung wächst und in den Schwellenländern immer mehr Fleisch und Milchprodukte verzehrt werden, müssen die Bürgerinnen und Bürger in den Industrieländern umso drastischer reduzieren. Schließlich essen wir bislang das meiste Fleisch.
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Während wir an Dackel Waldi hängen und ihm Gefühle zusprechen, sind uns die Kühe, Kälber, Schweine und Hühner oft herzlich egal. Zugleich aber zeigen wir diese Nutztiere unseren Kindern und Enkeln in Kinderbüchern, deren liebevolle Illustrationen das Leid meist ausblenden.
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Der größte Teil der Tiere, die heute die Erde bevölkern, wird jedoch nur gezüchtet, damit wir sie oder ihre Produkte aufessen – nach einem kurzen und eher wenig erfreulichen Leben.
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Er [der liberale Staat] muss aber auch die Freiheit der anderen schützen: der Opfer des Klimawandels zum Beispiel, deren Leben durch Dürren, Hunger oder Naturkatastrophen in Gefahr ist. Daraus kann sich sogar eine Pflicht ergeben, eine umweltschädliche Ernährung zu erschweren.
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Die meisten von uns essen jedoch weiter regelmäßig Fleisch, obwohl sie über die schädlichen Folgen Bescheid wissen.
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Der Staat könnte die Tierhaltung deutlich beschränken. Doch eine solche Politik müsste genau von den gleichen Menschen erkämpft werden, an deren Widersprüchlichkeit und Bequemlichkeit bisher die Agrar- und Klimawende scheitert. Agrarkonzerne, die ihr Geschäft auf Massenproduktion aufbauen, Konsumenten, die ihre Produkte kaufen, Arbeitnehmerinnen, die Teil der Produktionsverhältnisse sind, und die Politikerinnen und Politiker, die all das erlauben und die wir gewählt haben: Alles gehört zusammen und hängt voneinander ab.
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Eine Ernährung ohne Fleisch und mit weniger tierischen Produkten kann gesund sein, weil Krebs- und Infarktrisiken sinken. Sie hilft dem Klima, den Tieren und der Natur. Eines aber muss klar sein: Die heile Welt der Kinderbücher kommt auch dann nicht zurück, wenn wir in Zukunft maßvoll konsumieren. [...] «

Felix Ekardt [Jurist, Philosoph und Soziologe] :: ZEIT ONLINE :: 26.12.2018 :: Fleischkonsum: Freiheit für alle, auch für die Tiere :: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-12/fleischkonsum-umweltschutz-klimawandel-tierhaltung/komplettansicht

#Fleischkonsum #Freiheit #Tiere #Agrarflaeche #Tierfutter #Weideland #Futterproduktion #ueberduengung #Pestizide #Artensterben #Insekten #oekosysteme #Stickstoff #Phosphor #Waelder #Moore #Brennstoffe #Mineralduenger #oel #Gas #Kohle #Exkremente #Guelle #Krebs #Haustiere #Nutztiere #Klimawandel #Duerre #Hunger #Naturkatastrophen #Ernaehrung #Agrarwende #Klimawende #FelixEkardt #ZEITONLINE
 
Supermärkte verkaufen seit Jahren lauter bienenanlockende Pflanzen, die Bienen durch Pestizidrückstände killen (twitter.com/bund_net/statu… ), aber dann Glyphosat vor allem wegen eines gesellschaftlichen Bauchgefühls verbieten.

Verstehe einer die Welt. Bild/Foto
https://twitter.com/tagesschau/status/1407653677243023360

#Glyphosat #Bayer #Roundup #Monsanto #Pestizide #Herbizid
 
Supermärkte verkaufen seit Jahren lauter bienenanlockende Pflanzen, die Bienen durch Pestizidrückstände killen (twitter.com/bund_net/statu… ), aber dann Glyphosat vor allem wegen eines gesellschaftlichen Bauchgefühls verbieten.

Verstehe einer die Welt. Bild/Foto
https://twitter.com/tagesschau/status/1407653677243023360

#Glyphosat #Bayer #Roundup #Monsanto #Pestizide #Herbizid
 
Lasse Gismo - 2021-05-29 06:09:59 GMT
Paukenschlag beim Pestizidprozess in #Südtirol

Liebe alle

heute mussten der Autor und Filmemacher Alexander Schiebel und ich vor dem Landesgericht in #Bozen erscheinen. Der Vorwurf gegen uns beide lautete „üble Nachrede“ gegenüber der Südtiroler Bauernschaft. Unser „Verbrechen“ war es, den hohen #Pestizide insatz im Südtiroler Apfelanbau zu kritisieren – Alexander mit seinem Film und Buch „Das Wunder von Mals“ und ich mit unserer Kampagne „Pestizidtirol“ von 2017, mit der wir die Tourismuswerbung der beliebten Urlaubsregion aufs Korn genommen haben. Angezeigt hatten uns deswegen der Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft Arnold Schuler und 1376 Landwirt:innen.

Der heutige Verhandlungstag brachte einige Überraschungen für uns mit sich: Zunächst musste ich im großen Saal A vor dem Richter erscheinen. Mit Spannung erwartete ich, ob Arnold Schuler und die Landwirt:innen heute ihre Anzeigen gegen mich zurückziehen würden. Das hatten sie mehrfach angekündigt, nachdem sich zum Prozessauftakt im vergangenen September hunderttausende Menschen aus ganz Europa mit Alexander und mir solidarisiert hatten. Doch ich sollte enttäuscht werden: Zwei Landwirte weigern sich partout, ihre Anzeigen zurückzuziehen. Arnold Schuler und die zwei Obleute der Obstgenossenschaften beschließen zwar, auf ihre Nebenklägerschaft zu verzichten, doch keine einzige Anzeige wird heute zurückgenommen. Das Verfahren gegen mich wird also weitergehen.

Wenig später beginnt in Saal B des Gerichts vor einem anderen Richter das Verfahren gegen Alexander Schiebel; und ist nach wenigen Minuten schon wieder vorbei: Der Richter sieht den Tatbestand der üblen Nachrede nicht für gegeben an und spricht Alexander frei!

Wir sind überwältigt: Das Urteil im Schnellverfahren ist eine echte Sensation und ist nicht nur für Alexander, sondern auch für mich eine große Erleichterung. Denn der Freispruch in Alexanders Fall ist auch ein Signal für den Fortgang meines Verfahrens. Kritik am hohen Pestizideinsatz im Südtiroler Obstbau ist kein Verbrechen, auch nicht in Südtirol! Das Urteil ist gleichzeitig ein Denkzettel für Landesrat Arnold Schuler, der diese absurden Prozesse erst in die Wege geleitet hatte. Nun muss endlich auch das Verfahren gegen mich beendet werden.

Doch zunächst einmal muss ich im Oktober beim nächsten Verhandlungstag ein weiteres Mal vor Gericht erscheinen. Wir werden nun im weiteren Verlauf des Verfahrens mit Zahlen und Zeug:innen beweisen, dass das Pestizidproblem in Südtirol real ist. Belegen werden wir das mit Hilfe von Expert:innen aus ganz Europa sowie mit uns exklusiv vorliegende Daten über den wahren Pestizideinsatz in Südtirol.

Vor mir dürfte noch ein langer Gerichtsprozess liegen. Doch nach dem heutigen Tag sind ich und meine Kolleg:innen beim Umweltinstitut zuversichtlicher denn je, dass auch mein Verfahren ein gutes Ende nehmen wird. Denn die Wahrheit über Pestizide zu sagen, ist kein Verbrechen!
#Umwelt #Artenschutz #Pestizidtirol
 
Lasse Gismo - 2021-05-29 06:09:59 GMT
Paukenschlag beim Pestizidprozess in #Südtirol

Liebe alle

heute mussten der Autor und Filmemacher Alexander Schiebel und ich vor dem Landesgericht in #Bozen erscheinen. Der Vorwurf gegen uns beide lautete „üble Nachrede“ gegenüber der Südtiroler Bauernschaft. Unser „Verbrechen“ war es, den hohen #Pestizide insatz im Südtiroler Apfelanbau zu kritisieren – Alexander mit seinem Film und Buch „Das Wunder von Mals“ und ich mit unserer Kampagne „Pestizidtirol“ von 2017, mit der wir die Tourismuswerbung der beliebten Urlaubsregion aufs Korn genommen haben. Angezeigt hatten uns deswegen der Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft Arnold Schuler und 1376 Landwirt:innen.

Der heutige Verhandlungstag brachte einige Überraschungen für uns mit sich: Zunächst musste ich im großen Saal A vor dem Richter erscheinen. Mit Spannung erwartete ich, ob Arnold Schuler und die Landwirt:innen heute ihre Anzeigen gegen mich zurückziehen würden. Das hatten sie mehrfach angekündigt, nachdem sich zum Prozessauftakt im vergangenen September hunderttausende Menschen aus ganz Europa mit Alexander und mir solidarisiert hatten. Doch ich sollte enttäuscht werden: Zwei Landwirte weigern sich partout, ihre Anzeigen zurückzuziehen. Arnold Schuler und die zwei Obleute der Obstgenossenschaften beschließen zwar, auf ihre Nebenklägerschaft zu verzichten, doch keine einzige Anzeige wird heute zurückgenommen. Das Verfahren gegen mich wird also weitergehen.

Wenig später beginnt in Saal B des Gerichts vor einem anderen Richter das Verfahren gegen Alexander Schiebel; und ist nach wenigen Minuten schon wieder vorbei: Der Richter sieht den Tatbestand der üblen Nachrede nicht für gegeben an und spricht Alexander frei!

Wir sind überwältigt: Das Urteil im Schnellverfahren ist eine echte Sensation und ist nicht nur für Alexander, sondern auch für mich eine große Erleichterung. Denn der Freispruch in Alexanders Fall ist auch ein Signal für den Fortgang meines Verfahrens. Kritik am hohen Pestizideinsatz im Südtiroler Obstbau ist kein Verbrechen, auch nicht in Südtirol! Das Urteil ist gleichzeitig ein Denkzettel für Landesrat Arnold Schuler, der diese absurden Prozesse erst in die Wege geleitet hatte. Nun muss endlich auch das Verfahren gegen mich beendet werden.

Doch zunächst einmal muss ich im Oktober beim nächsten Verhandlungstag ein weiteres Mal vor Gericht erscheinen. Wir werden nun im weiteren Verlauf des Verfahrens mit Zahlen und Zeug:innen beweisen, dass das Pestizidproblem in Südtirol real ist. Belegen werden wir das mit Hilfe von Expert:innen aus ganz Europa sowie mit uns exklusiv vorliegende Daten über den wahren Pestizideinsatz in Südtirol.

Vor mir dürfte noch ein langer Gerichtsprozess liegen. Doch nach dem heutigen Tag sind ich und meine Kolleg:innen beim Umweltinstitut zuversichtlicher denn je, dass auch mein Verfahren ein gutes Ende nehmen wird. Denn die Wahrheit über Pestizide zu sagen, ist kein Verbrechen!
#Umwelt #Artenschutz #Pestizidtirol
 
Paukenschlag beim Pestizidprozess in #Südtirol

Liebe alle

heute mussten der Autor und Filmemacher Alexander Schiebel und ich vor dem Landesgericht in #Bozen erscheinen. Der Vorwurf gegen uns beide lautete „üble Nachrede“ gegenüber der Südtiroler Bauernschaft. Unser „Verbrechen“ war es, den hohen #Pestizide insatz im Südtiroler Apfelanbau zu kritisieren – Alexander mit seinem Film und Buch „Das Wunder von Mals“ und ich mit unserer Kampagne „Pestizidtirol“ von 2017, mit der wir die Tourismuswerbung der beliebten Urlaubsregion aufs Korn genommen haben. Angezeigt hatten uns deswegen der Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft Arnold Schuler und 1376 Landwirt:innen.

Der heutige Verhandlungstag brachte einige Überraschungen für uns mit sich: Zunächst musste ich im großen Saal A vor dem Richter erscheinen. Mit Spannung erwartete ich, ob Arnold Schuler und die Landwirt:innen heute ihre Anzeigen gegen mich zurückziehen würden. Das hatten sie mehrfach angekündigt, nachdem sich zum Prozessauftakt im vergangenen September hunderttausende Menschen aus ganz Europa mit Alexander und mir solidarisiert hatten. Doch ich sollte enttäuscht werden: Zwei Landwirte weigern sich partout, ihre Anzeigen zurückzuziehen. Arnold Schuler und die zwei Obleute der Obstgenossenschaften beschließen zwar, auf ihre Nebenklägerschaft zu verzichten, doch keine einzige Anzeige wird heute zurückgenommen. Das Verfahren gegen mich wird also weitergehen.

Wenig später beginnt in Saal B des Gerichts vor einem anderen Richter das Verfahren gegen Alexander Schiebel; und ist nach wenigen Minuten schon wieder vorbei: Der Richter sieht den Tatbestand der üblen Nachrede nicht für gegeben an und spricht Alexander frei!

Wir sind überwältigt: Das Urteil im Schnellverfahren ist eine echte Sensation und ist nicht nur für Alexander, sondern auch für mich eine große Erleichterung. Denn der Freispruch in Alexanders Fall ist auch ein Signal für den Fortgang meines Verfahrens. Kritik am hohen Pestizideinsatz im Südtiroler Obstbau ist kein Verbrechen, auch nicht in Südtirol! Das Urteil ist gleichzeitig ein Denkzettel für Landesrat Arnold Schuler, der diese absurden Prozesse erst in die Wege geleitet hatte. Nun muss endlich auch das Verfahren gegen mich beendet werden.

Doch zunächst einmal muss ich im Oktober beim nächsten Verhandlungstag ein weiteres Mal vor Gericht erscheinen. Wir werden nun im weiteren Verlauf des Verfahrens mit Zahlen und Zeug:innen beweisen, dass das Pestizidproblem in Südtirol real ist. Belegen werden wir das mit Hilfe von Expert:innen aus ganz Europa sowie mit uns exklusiv vorliegende Daten über den wahren Pestizideinsatz in Südtirol.

Vor mir dürfte noch ein langer Gerichtsprozess liegen. Doch nach dem heutigen Tag sind ich und meine Kolleg:innen beim Umweltinstitut zuversichtlicher denn je, dass auch mein Verfahren ein gutes Ende nehmen wird. Denn die Wahrheit über Pestizide zu sagen, ist kein Verbrechen!
 

Hintergrund | Tagesschau: Biozide in Fassaden - Umweltgefahr aus der Wand?


Damit an gedämmten Fassaden möglichst lange keine unansehnlichen Algen, Moose und Flechten wachsen, werden häufig Farben und Putze mit Bioziden verwendet. Schadet das der Umwelt?

Modern, nachhaltig und umweltfreundlich zu bauen, bedeutet unter anderem, die Fassaden möglichst gut zu dämmen. Doch das bringt ein neues Problem mit sich: Bei guter Dämmung bleibt die Oberfläche der Außenfassade auch deutlich kühler als bei nicht gedämmten Gebäuden. Dadurch trocknet Feuchtigkeit, die zum Beispiel nach Regen auf der Außenwand zurückbleibt, langsamer...

Meine Meinung: Das zeigt einmal wieder sehr schön wie ohne Rücksicht und ohne über die Folgen nachzuenken Sachen zum Einsatz kommen um die Bequemlichkeit zu steigern. Ob man damit zur Zerstörung unserer Lebensgrundlage beiträgt ist dann doch scheiß egal!

Tags: #de #Hintergrund #Fassade #Wandfarbe #Biozide #Pestizide #Gift #Umweltschutz #Tagesschau #Ravenbird #2021-05-15
 
#Umwelt #Gift #Glyphosat #Bayer #Monsanto #Landwirtschaft #Artenschutz #Insektensterben #EFSA #Pestizide #PoweredByRSS
Giftiger als Glyphosat, nicht deklariert, frei erhältlich

Bienen und Bauern retten - macht mit


https://www.aurelia-bienenundbauern.de

Nur zusammen wird das was.

#pestizide #landwirtschaft #umwelt #biologie #bienen #biene #insekten #petition
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Nur zusammen wird das was.

#pestizide #landwirtschaft #umwelt #biologie #bienen #biene #insekten #petition
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Südtirol stellt Verleger vor Gericht


Hallo D*s.

#Pestizide sind in #Südtirol auch einen Monat nach Eröffnung des Gerichtsprozesses gegen unseren Agrarreferenten Karl Bär noch Gift für die #Meinungsfreiheit. Zwar schien für kurze Zeit der Erfolg zum Greifen nah: Nach dem immensen öffentlichen Interesse für den Fall gab Landesrat Arnold Schuler sein „Tiroler Wort“, dass die Klagen zurückgenommen würden. Doch wie viel dieses Versprechen wirklich wert war, erfuhren wir kurze Zeit später, als er den Rückzug vom Rückzug einleitete. Plötzlich sollten wir Bedingungen erfüllen, um uns von der Bedrohung des Gerichtsprozesses freizukaufen. Weil wir uns aber weiterhin keinen Maulkorb verpassen lassen, verlangen Arnold Schuler und über tausend Obstbäuerinnen und -bauern nach wie vor, dass wir strafrechtlich verfolgt werden.

Doch damit nicht genug: Heute wird in #Bozen darüber verhandelt, ob auch gegen den Geschäftsführer des oekom Verlags Anklage erhoben wird. Dessen angebliches Verbrechen: Er verlegte ein Buch, in dem die schwerwiegenden Folgen des Pestizideinsatzes in Südtirol für Mensch und Natur beschrieben werden. Nicht nur Kritiker:innen der intensiven Südtiroler Obstwirtschaft sollen zum Schweigen gebracht werden – selbst der Überbringer der schlechten Nachricht soll sich nun vor Gericht verantworten müssen. Auch aktive und ehemalige Vorstandsmitglieder des Umweltinstituts sollen vor Gericht gezerrt werden, damit nach dem Willen der Kläger in Zukunft nicht mehr nur zwei, sondern gleich neun Personen angeklagt werden! Lesen Sie mehr dazu in unserer Meldung.

Helfen Sie uns und dem oekom verlag, die Meinungsfreiheit zu verteidigen und machen Sie über Social Media auf diesen Angriff auf demokratische Grundrechte aufmerksam!

Material für soziale Netzwerke

Vielen Dank für Ihre Solidarität – gemeinsam werden wir diesen Angriff auf die Meinungsfreiheit abwehren!

Frankreich: Bienengift-Verbot rechtens


Der Einsatz von fünf Insektengiften aus der Gruppe der Neonicotinoide, die für Bienen hochgefährlich sind, ist in Frankreich seit 2018 verboten. Der französische Pflanzenschutzverband wollte dies nicht hinnehmen und klagte dagegen. Nun kam das Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union: Die erlassenen Verbote waren rechtens. Warum die Pestizide trotzdem bald wieder auf Frankreichs Äckern landen, lesen Sie in unserer Meldung.

Mehr erfahren

Gericht stoppt Brennelemente-Export


Etappensieg für unser Klagebündnis: Vorläufig darf die Atomfabrik in Lingen keinen Brennstoff an das belgische Atomkraftwerk Doel liefern. An der Rechtmäßigkeit der Exportgenehmigung bestehen aus Sicht des Gerichts Zweifel, die eine umfassendere rechtliche Klärung erforderlich machen. Nun müssen klare Konsequenzen folgen: Die Bundesregierung muss ein Moratorium für alle Brennelement-Exporte verhängen, insbesondere für solche zu grenznahen Atomreaktoren.

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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Auf Ihren Beitrag kommt es an:

Erst die Beiträge unserer Spender:innen und Fördermitglieder ermöglichen unsere kontinuierliche und entschlossene Arbeit. Wenn Sie jetzt Fördermitglied werden, erhalten Sie als Dankeschön das Sonnenglas. Es ist mit LEDs ausgestattet, die über ein Solarmodul im Deckel aufgeladen werden. So speichert die Solarleuchte während des Tages Energie, die es nachts in Form von Licht wieder abgibt. Oder Sie wählen eine andere Prämie aus unserem Programm.

Umweltinstitut München e.V.
Goethestr. 20 • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org

Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft München
Tags: #dandelíon

via dandelion* client (Source)
 

Liebe Bienen-Freund*innen,


lasst uns nochmal über #Pestizide reden. Klar, das ist ein Dauerbrenner hier. Aber wir haben das Gefühl: Es braucht noch immer Argumente, um die Gefahr durch Pestizide zu betonen. Denn leider erweckt eine seltsame Allianz aus Politik und industrieller Landwirtschaft derzeit oft den Eindruck, einige NGOs würden in Sachen Pestizide übertreiben. In Wirklichkeit gehe der Einsatz von Chemie auf den Felder zurück. Das ist, wir müssen es so hart sagen, eine ziemlich dreiste Lüge.

Unsere Freunde vom Umweltinstitut München haben diese Woche eine Studie mit veröffentlicht, wonach flächendeckend in Deutschland Pestizidrückstände in der Atemluft sind. Heißt im Klartext: Wir alle atmen ständig Gifte ein, damit ein paar Agrarindustrielle in Deutschland billige Lebensmittel produzieren können.

Klingt wie ein Skandal? Ist auch einer. Dennoch ist die ganze Lage noch schlimmer, als diese Messung vermuten lässt.

Vor etwa einem Jahr lernten wir Lars Neumeister kennen. Der Wissenschaftler forscht und publiziert zu Pestiziden in der #Landwirtschaft. Uns beeindruckte er sofort, weil er sehr plausibel vorrechnen konnte: die von uns geforderte Halbierung der Pestizide in Baden-Württemberg wäre ganz einfach umzusetzen. Nun hat er wieder eine bahnbrechende Erkenntnis vorgelegt. Und die hat es in sich.

Neumeister weist in einer Langzeitbeobachtung nach: Alle Versprechen von Politik und Agrarindustrie, die Menge der Pestizide zu reduzieren sind gelogen. In Wirklichkeit steigt die Belastung mit chemischen Pestiziden seit Jahren kontinuierlich.

Was hat Neumeister gemacht? Um zu messen wie sich der Pestizideinsatz langfristig entwickelt, benötigt man aussagekräftige Daten. Bis 2019 gab es diese in Deutschland kaum zum Pestizideinsatz über einen längeren Zeitraum. Die Debatte um die krebserregende Wirkung von Glyphosat hat das fundamental geändert. Die wirkstoffspezifischen Absatzdaten 2005 bis 2015 wurden im Mai 2019 zur Verfügung gestellt. Die Daten für die Jahre 2016 bis 2018 wurden im Februar 2020 beantragt.

Neumeister hat das nun ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass es trotz aller gegenteiliger Versprechen zu keiner Pestizidreduktion in Deutschland kam.

Ganz im Gegenteil: Die Intensität des Pestizideinsatzes ist insgesamt angestiegen. Insbesondere hat die mit Herbiziden und Fungiziden behandelte Fläche stark zugenommen. Hochtoxische Wirkstoffe wurden sogar in größerer Menge abgesetzt.

In Baden-Württemberg haben wir durch das neue Artenschutzgesetz, das wir mit Eurer Hilfe gegen den Willen der Agrarlobby erzwungen haben, einen kleinen Hoffnungsschimmer auf Besserung. Aber ob sich in ganz Europa – und nur das wäre wirklich wirkungsvoll – etwas verbessert? Die neue Farm-to-Fork „Strategie“ der EU-Kommission will anscheinend die Pestizide reduzieren. Nur: die Formulierung ist derart gestaltet, dass möglicherweise auch Nichtstun zum Ziel führt. Das wäre zwar eine logische Fortsetzung der bisherigen, verlogenen, Agrarpolitik. Allerdings auch der sichere Tod für weitere Arten.

Was dagegen hilft? Der entschiedene Einsatz der Zivilgesellschaft natürlich! Wir zählen auf Euch.
Hier für #Artenschutz spenden
Wenn Ihr Ideen habt, wie sich Artenschutz und #Agrarwende im Ländle weiter voranbringen lassen und wir Politik und Landwirtschaft weiter ermuntern können, in Sachen Artenschutz aktiv zu bleiben: Meldet Euch gerne bei uns. Und leitet den Newsletter gerne auch weiter.

Liebe Grüße

David Gerstmeier & Tobias Miltenberger
Geschäftsführer proBiene
Copyright © 2020 Volksbegehren Artenschutz - "Rettet die Bienen", All rights reserved.
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Our mailing address is:
Volksbegehren Artenschutz - "Rettet die Bienen"
Rosenwiesstr. 17
Stuttgart 70567
Germany
 

Das Umwetlinstitut München hat nachgemessen: Pestizide in unserer Luft


Hallo ,

heute veröffentlichen wir die erste deutschlandweite Untersuchung zur Verbreitung von Pestiziden in der Luft. Zusammen mit dem Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und den ExpertInnen für Umweltmonitoring von TIEM haben wir fast zwei Jahre daran gearbeitet.

Die Ergebnisse der Studie sind besorgniserregend. Sie zeigen ganz deutlich: Pestizide sind unkontrollierbar. Trotz aller Zulassungsverfahren, trotz aller Kontrollen, trotz aller Vorschriften finden wir sie fast überall. Sie verbreiten sich über die Luft und gelangen so auch in Schutzgebiete wie auf den Brocken im Nationalpark Harz, in Großstädte wie Berlin und München und auf Bio-Äcker, wo sie die Ernte verunreinigen. Für die betroffenen ökologisch wirtschaftenden Betriebe geht damit oft ein erheblicher finanzieller Schaden einher, denn sie können ihre Ware dann nicht mehr als „bio“ vermarkten, obwohl sie selbst auf den Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide verzichten.

Fast überall fanden wir gleich mehrere Pestizidwirkstoffe in einer Probe: In rund 75 Prozent der Proben haben wir mindestens fünf verschiedene Wirkstoffe gefunden und an den Standorten mit der größten Belastung sogar mehr als 30. Das ist erschreckend, denn wie sich der Cocktail aus verschiedenen Pestiziden auf unsere Gesundheit und die Umwelt auswirkt, ist bisher kaum bekannt.

Besonders häufig haben wir das Totalherbizid #Glyphosat gefunden. Es ist das am meisten eingesetzte #Ackergift weltweit und wurde von der Weltgesundheitsorganisation als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Laut den für die Zulassung zuständigen Behörden sollte es eigentlich auf den Äckern bleiben und sich im Boden abbauen. „Ein Ferntransport durch die Luft kann ausgeschlossen werden“ heißt es in der Risikobewertung durch die zuständige Behörde. Unsere Studie zeigt deutlich, dass diese Annahme falsch ist. Auch für andere Stoffe, bei denen die Behörden bisher davon ausgingen, dass kein Ferntransport über die Luft stattfindet, konnten wir Rückstände noch viele Kilometer vom nächsten Einsatzort nachweisen.

Die Politik muss jetzt Konsequenzen ziehen:
• Die fünf Stoffe, die sich am meisten verbreiten, müssen sofort verboten werden.
• Die Pestizidhersteller müssen die Kosten und Schäden ersetzen, die ihre Produkte auf Bio-Äckern verursachen.
• Das Zulassungsverfahren für Pestizidwirkstoffe muss sich an der Realität orientieren, in der verschiedene Stoffe gleichzeitig auf verschiedenen Wegen Mensch und Natur belasten.
• Bis spätestens 2035 muss die Landwirtschaft vollständig ohne chemisch-synthetische Pestizide auskommen.

Eine #Landwirtschaft ohne #Pestizide ist möglich; das beweisen ökologisch arbeitende LandwirtInnen schon heute jeden Tag. Gleichzeitig belegen unsere Untersuchungen, dass Pestizide aus der konventionellen Landwirtschaft unsere Luft viel weitreichender belasten als bisher angenommen.

Ein „weiter so“ in der #Agrarpolitik ist nicht mehr vertretbar! Die Politik muss jetzt die Weichen für den Pestizidausstieg stellen!

Zu den Messergebnissen
 

Das Umwetlinstitut München hat nachgemessen: Pestizide in unserer Luft


Hallo ,

heute veröffentlichen wir die erste deutschlandweite Untersuchung zur Verbreitung von Pestiziden in der Luft. Zusammen mit dem Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und den ExpertInnen für Umweltmonitoring von TIEM haben wir fast zwei Jahre daran gearbeitet.

Die Ergebnisse der Studie sind besorgniserregend. Sie zeigen ganz deutlich: Pestizide sind unkontrollierbar. Trotz aller Zulassungsverfahren, trotz aller Kontrollen, trotz aller Vorschriften finden wir sie fast überall. Sie verbreiten sich über die Luft und gelangen so auch in Schutzgebiete wie auf den Brocken im Nationalpark Harz, in Großstädte wie Berlin und München und auf Bio-Äcker, wo sie die Ernte verunreinigen. Für die betroffenen ökologisch wirtschaftenden Betriebe geht damit oft ein erheblicher finanzieller Schaden einher, denn sie können ihre Ware dann nicht mehr als „bio“ vermarkten, obwohl sie selbst auf den Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide verzichten.

Fast überall fanden wir gleich mehrere Pestizidwirkstoffe in einer Probe: In rund 75 Prozent der Proben haben wir mindestens fünf verschiedene Wirkstoffe gefunden und an den Standorten mit der größten Belastung sogar mehr als 30. Das ist erschreckend, denn wie sich der Cocktail aus verschiedenen Pestiziden auf unsere Gesundheit und die Umwelt auswirkt, ist bisher kaum bekannt.

Besonders häufig haben wir das Totalherbizid #Glyphosat gefunden. Es ist das am meisten eingesetzte #Ackergift weltweit und wurde von der Weltgesundheitsorganisation als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Laut den für die Zulassung zuständigen Behörden sollte es eigentlich auf den Äckern bleiben und sich im Boden abbauen. „Ein Ferntransport durch die Luft kann ausgeschlossen werden“ heißt es in der Risikobewertung durch die zuständige Behörde. Unsere Studie zeigt deutlich, dass diese Annahme falsch ist. Auch für andere Stoffe, bei denen die Behörden bisher davon ausgingen, dass kein Ferntransport über die Luft stattfindet, konnten wir Rückstände noch viele Kilometer vom nächsten Einsatzort nachweisen.

Die Politik muss jetzt Konsequenzen ziehen:
• Die fünf Stoffe, die sich am meisten verbreiten, müssen sofort verboten werden.
• Die Pestizidhersteller müssen die Kosten und Schäden ersetzen, die ihre Produkte auf Bio-Äckern verursachen.
• Das Zulassungsverfahren für Pestizidwirkstoffe muss sich an der Realität orientieren, in der verschiedene Stoffe gleichzeitig auf verschiedenen Wegen Mensch und Natur belasten.
• Bis spätestens 2035 muss die Landwirtschaft vollständig ohne chemisch-synthetische Pestizide auskommen.

Eine #Landwirtschaft ohne #Pestizide ist möglich; das beweisen ökologisch arbeitende LandwirtInnen schon heute jeden Tag. Gleichzeitig belegen unsere Untersuchungen, dass Pestizide aus der konventionellen Landwirtschaft unsere Luft viel weitreichender belasten als bisher angenommen.

Ein „weiter so“ in der #Agrarpolitik ist nicht mehr vertretbar! Die Politik muss jetzt die Weichen für den Pestizidausstieg stellen!

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Hintergrund | Tagesschau: Studie zu Umweltgiften - Nahezu kein Ort mehr ohne Pestizide


Laut einer Studie verbreiten sich ausgebrachte Pestizide weiter als angenommen. In Deutschland dürfte es keine unbelasteten Orte mehr geben, so die Forscher. Biobauern befürchten Konsequenzen.

Das bisher umfangreichste Messprogramm für luftgetragene Pestizide in Deutschland hat beunruhigende Daten zu Tage gefördert. “Das Hauptergebnis unserer Studie ist, dass man in Deutschland höchstwahrscheinlich keine Standorte mehr ohne Pestizide findet. Selbst im Bayerischen Wald - und der Standort war mitten im Nationalpark - haben wir fünf Pestizide gefunden”, so die leitende Wissenschaflerin Maren Kruse-Plass, Biologin beim Ingenieurbüro TIEM-Integrierte Umweltüberwachung, gegenüber dem ARD-Magazin Fakt…

Meine Meinung: An sich sind die Ergebnisse dieser Studie ein zwingender Grund das die Politik rasch und radikal durchgreift. Außerhalb von Äckern haben Pestizide auch in der konventionellen Landwirtschaft nichts zu suchen. Wenn es nicht möglich ist das zu verhindern, so muss auf diese Gifte schlicht und ergreifend umgehend verzichtet werden! Und klar am besten wäre es sofort komplett auf Biolandbau umzustellen. Aber das wäre eine noch radikalere Umstellung.

Tags: #de #hintergrund #umwelt #pestizide #umweltgifte #landwirtschaft #umweltzerstörung #deutschland #tagesschau #fakt #ravenbird #2020-09-29
 

Hintergrund | Tagesschau: Studie zu Umweltgiften - Nahezu kein Ort mehr ohne Pestizide


Laut einer Studie verbreiten sich ausgebrachte Pestizide weiter als angenommen. In Deutschland dürfte es keine unbelasteten Orte mehr geben, so die Forscher. Biobauern befürchten Konsequenzen.

Das bisher umfangreichste Messprogramm für luftgetragene Pestizide in Deutschland hat beunruhigende Daten zu Tage gefördert. "Das Hauptergebnis unserer Studie ist, dass man in Deutschland höchstwahrscheinlich keine Standorte mehr ohne Pestizide findet. Selbst im Bayerischen Wald - und der Standort war mitten im Nationalpark - haben wir fünf Pestizide gefunden", so die leitende Wissenschaflerin Maren Kruse-Plass, Biologin beim Ingenieurbüro TIEM-Integrierte Umweltüberwachung, gegenüber dem ARD-Magazin Fakt...

Meine Meinung: An sich sind die Ergebnisse dieser Studie ein zwingender Grund das die Politik rasch und radikal durchgreift. Außerhalb von Äckern haben Pestizide auch in der konventionellen Landwirtschaft nichts zu suchen. Wenn es nicht möglich ist das zu verhindern, so muss auf diese Gifte schlicht und ergreifend umgehend verzichtet werden! Und klar am besten wäre es sofort komplett auf Biolandbau umzustellen. Aber das wäre eine noch radikalere Umstellung.

Tags: #de #hintergrund #umwelt #pestizide #umweltgifte #landwirtschaft #umweltzerstörung #deutschland #tagesschau #fakt #ravenbird # 2020-09-29
 
#Umweltinstitut #Südtirol #Pestizide #Ernährung #Nahrung #Umwelt
 
Liebe Bienen-Freund*innen,

keine Angst: Wir beginnen jetzt nicht, Euch zu zuspammen. Die Zahl der Nachrichten wird wieder weniger werden. Aber diese möchten wir Euch nicht vorenthalten: Der Gesetzentwurf zum Schutz von #Artenvielfalt und bäuerlicher #Landwirtschaft, den wir Ende vergangenen Jahres Dank Eurer Unterstützung der grün-schwarzen Landesregierung haben abringen können, ist nun auch ein offizieller Gesetzentwurf der Landesregierung – also von Grünen und CDU -, der dem Landtag nun vorgelegt wird. Das hat die Landesregierung in der abgelaufenen Woche beschlossen.

Was heißt das nun? Erstmal „nur“, dass wir nun auf der Zielgraden sind. Und das, ohne dass an dem Gesetzentwurf groß etwas verändert wurde. Er ist, bisher, genauso gut, wie das Kompromisspapier, das wir im vergangenen Dezember mit den Bauernverbänden und den beiden zuständigen Ministern verabschiedet haben. Also: Chemische #Pestizide werden – nicht nur auf Landwirtschaftsflächen sondern auch durch Reduktion auf Industrie- oder Privatflächen - halbiert, der Öko-Landbau auf bis zu 40 Prozent Flächenanteil gesteigert, Schutzgebiete besser geschützt und Schottergärten verboten.

Sind wir nun durch? Nein. Denn jetzt hat der Landtag das letzte Wort. Am kommenden Donnerstag, 25 Juni, beschäftigt er sich damit zum ersten Mal. Wir sind gespannt, ob sich die Fraktionen von Grünen und CDU an ihr Wort halten, diesen bundesweit einmaligen Kompromiss nicht zu zerstören. Danach geht der Entwurf in die Ausschüsse, im Juli erfolgt dann die zweite Lesung. Bis zu den Sommerferien, verspricht die Regierung, ist alles durch und Baden-Württemberg hat, vor allem Dank Euch und Eurer Unterstützung, das fortschrittlichste und beste Artenschutzgesetz Deutschlands. Wir sind gespannt, ob es so kommt. Darüber halten wir Euch auf dem Laufenden.

Wenn Ihr Ideen habt, wie sich Artenschutz und Agrarwende im Ländle weiter voranbringen lassen und wir Politik und Landwirtschaft weiter ermuntern können, in Sachen Artenschutz aktiv zu bleiben: Meldet Euch gerne bei uns. Und leitet den Newsletter gerne auch weiter.

Liebe Grüße, bleibt gesund

David Gerstmeier & Tobias Miltenberger
Geschäftsführer proBiene

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Volksbegehren Artenschutz - "Rettet die Bienen"
Rosenwiesstr. 17
Stuttgart 70567
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Dann laßt uns mal betrachten, wie ernst es schwärzlich-grün damit ist.

#ProBiene
Tags: #dandelíon

via dandelion* client (Source)
 

Hintergrund | Tagesschau: Illegale Pestizide - Hoher Profit, wenig Risiko


Der Handel mit illegalen Pestiziden in der EU nimmt drastisch zu. Die Mittel können für Mensch und Umwelt gefährlich sein. Das Risiko, erwischt zu werden, ist gering - die Strafen sind sehr mild.

In diesem Jahr erzielen die Ermittler einen neuen Rekord, wie Europol mitteilt. Insgesamt 1346 Tonnen illegaler Pestizide - doppelt so viel wie im Vorjahr - haben Polizisten europaweit sichergestellt. Über Monate hatten Beamte aus mehr als 30 Ländern im Rahmen der Operation "Silver Axe" Grenzübergänge, Seehäfen, Container und Frachtsendungen kontrolliert. Die beschlagnahmte Menge an illegalen Pestiziden reicht laut Europol aus, um mehr als Deutschlands gesamte Ackerfläche zu spritzen...

Meine Meinung: Es hängt in Deutschland und der EU an so vielen Ecken und Enden das man nur den Kopf schütteln kann. Und was tut die Parteienpolitik dagegen? Ja genau nichts! Sie spielt jenen die aus rücksichtslosen kapitalistischen Interessen und ohne jedes Verantwortungsbewusstsein handeln oft sogar noch direkt in die Hände! Da bringen Reformen nichts mehr, da braucht es Tabula rasa.

Tags: #de #hintergrund #eu #europäische-union #landwirtschaft #pestizide #illegale-pestizide #gift #acker #staat #kapitalismus #system #tagesschau #ravenbird #meinung #2020-06-03
 
Alle drei Teile sind interessant und Du hast vollkommen Recht@Ravenbird die Wunschvorstellung ,jedenfalls in bestimmten Bereichen , wie zB dass unsere Nahrung nicht mehr mit Giften belastet ist , weil die Bauern ohne #Pestizide usw usw .Inzwischen sind wir im Jahre 2020 und was ist Heute ? Nichts ist besser geworden ,sei es im Pflegebereich oder was die Überwachung etc. anbelangt .
Es ist #anders geworden , aber besser ?
 

Pestizide von Bayer und BASF: Verbotenes Gift fürs Ausland


Die Chemiekonzerne verkaufen in Südafrika und Brasilien Pestizide, die in der EU untersagt sind. Sie seien zu gefährlich, warnen Entwicklungsverbände.
Pestizide von Bayer und BASF: Verbotenes Gift fürs Ausland
#Bayer #BASF #Pestizide #Ökologie #Öko #Schwerpunkt
 

Pestizide von Bayer und BASF: Verbotenes Gift fürs Ausland


Die Chemiekonzerne verkaufen in Südafrika und Brasilien Pestizide, die in der EU untersagt sind. Sie seien zu gefährlich, warnen Entwicklungsverbände.
Pestizide von Bayer und BASF: Verbotenes Gift fürs Ausland
#Bayer #BASF #Pestizide #Ökologie #Öko #Schwerpunkt
 
Menschenleben vor Profitgier: Giftexporte stoppen!

Bayer-Monsanto, BASF und Syngenta exportieren hochgiftige Pestizide in den Globalen Süden, die in der EU teils schon lange verboten sind. Ihre gefährlichen Produkte vermarkten sie dort aggressiv an Bauern – und machen damit ein Milliardengeschäft. Leidtragende sind die Menschen vor Ort...

https://www.foodwatch.org/de/mitmachen/menschenleben-vor-profitgier-giftexporte-stoppen/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=2020-04-17+Pesticide+Boomerang

#Bayer #Monsanto #BASF #Syngenta #Pestizide #Giftexporte #Tote #umweltschäden
 
#Essen mit gefährlichen #Pestiziden
#Ministerin #Klöckner für #Giftimporte

Die #Ernährungsministerin fordert: #Nahrungsmittel sollen importiert werden dürfen, auch wenn sie gefährliche, in der #EU untersagte #Pestizide enthalten.

https://taz.de/Essen-mit-gefaehrlichen-Pestiziden/!5663710/

die ist sooooo scheiße!
 
#Essen mit gefährlichen #Pestiziden
#Ministerin #Klöckner für #Giftimporte

Die #Ernährungsministerin fordert: #Nahrungsmittel sollen importiert werden dürfen, auch wenn sie gefährliche, in der #EU untersagte #Pestizide enthalten.

https://taz.de/Essen-mit-gefaehrlichen-Pestiziden/!5663710/

die ist sooooo scheiße!
 

Schweiz exportiert gefährliche Pestizide


https://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Pestizide-Schweiz-exportiert-gefahrliches-Nervengift

Bild/Foto

Im Jahr 2018 wurden 37 Tonnen des Insektizids Profenofos aus der Schweiz nach Brasilien exportiert. Das berichtet «Public Eye» unter Berufung auf Dokumente des Bundes, die der Organisation vorliegen. Das Problem: Profenofos, das vom Schweizer Agrarkonzern Syngenta produziert wird, gilt als höchst problematische Substanz. Die Verwendung ist in der Schweiz seit 2005 wegen negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt verboten.

#Pestizide #Schweiz #Export #Syngenta #Brasilien #PublicEye

via Diaspora* Publisher -
 

Radio | DLF: „Insektenatlas“ von Bund und Böll-Stiftung - Für Insekten wird es eng auf der Welt

Der dramatische Insektenschwund sei längst zu einem globalen Problem geworden, kommentiert Christiane Habermalz. Dennoch werde die industrielle Landwirtschaft weiterhin als alternativlos in die letzten Winkel der Erde exportiert. Profitieren täten von diesem Fortschritt nur wenige... (Link)

Audio: Web | MP3

Meine Meinung: Mensch Leute, ohne Insekten sind wir so was von am Arsch. Und nein ich mein jetzt nicht die Fliege die mich des Sommers nervt, auch wenn auch sie zu den Insekten gehört.

Tags: #de #radio #insekten #insektenatlas #insektensterben #pestizide #mensch #natur #dlf #ravenbird #2020-01-08
 
#Bauern als «Prügelknaben der Nation»? Das #Nitrat im #Trinkwasser kommt nun einmal ebenso vor allem aus der intensiven Landwirtschaft wie die #Pestizide, und das #Bienensterben wie das Insektensterben sind auch keine Einbildung. Die Produktion von #Nahrung kann und darf nicht auf Kosten der Lebensgrundlagen auf diesem Planeten erfolgen - diese Rechnung geht nie auf. Wer das als Bauer anders sieht, sollte seinen Beruf wechseln. #Natur zuerst!
 

VOLKSBEGEHREN RETTET DIE BIENE


Liebe Unterstützer*innen,

ob eine Idee gut in die Zeit passt, zeigt sich nicht selten daran, wer diese Idee lobt. So gesehen war es für die Landwirte des Zusammenschlusses #Kraichgau-Korn kein schlechtes Zeichen, dass ihnen vor wenigen Tage gleich zwei Staatsekretärinnen unserer Landesregierung den Hof machten. Einige der Kraichgaukorn-Landwirte bekamen den Ackerwildkrautpreis des Landes überreicht, weil sie auf ihren Feldern den Ackerwildkrautreichtum ohne Ertragseinbußen hochhalten. Mit Friedlinde Gurr-Hirsch aus dem Landwirtschafts- und André Baumann aus dem Umweltministerium übergaben eben gleich zwei Staatssekretärinnen die Preise. Die Betriebe „zeigen, dass Ökonomie und Ökologie miteinander möglich sind“, lobte Baumann. Vor allem zeigen sie aber: Ein zentraler Bestandteil des Eckpunktepapiers zum Artenschutz im Ländle, auf dessen Grundlage wir derzeit ein Artenschutzgesetz mit der Landesregierung verhandeln, ist praktizierbar: die Pestizidreduktion.

Denn was machen die Kraichgaukorn-Landwirte? Auch wenn sie dem Volksbegehren insgesamt nicht unkritisch gegenüberstehen, praktizieren sie schon seit Jahren eine von dessen Kernforderungen: Weniger Pestizide, mehr Lebensräume. Und zwar aus eigenem Antrieb. Die Kornlandwirte aus der Region haben sich bereits in den 90er Jahren zusammengeschlossen, um gezielt naturnah erzeugtes Korn an umliegende Bäckereien zu vermarkten. Pestizidfrei bedeutet bei den Kraichgau-Bauern, dass ab der Vorfrucht bis zur Ernte keine Pestizide eingesetzt werden. Die Landwirte liefern ihren Weizen direkt an Mühlen und Bäckereien in der Region. Das ermöglicht den Landwirten Preise, die nicht komplett am Weltmarkt hängen – und Biene, Schmetterling, Feldhamster und Co. vor Ort ein entspanntes Leben.

Würden alle Korn-Betriebe in Baden-Württemberg wirtschaften wie die Kraichgau-Pioniere, wäre eines unserer Ziele schon erreicht: die Reduktion der Pestizide um 40 bis 50 Prozent. Durch Förderung und freiwillige Maßnahmen der Landwirtinnen wohlgemerkt. Das ist wichtig, weil Forscherinnen sich einig sind: Soll das Artensterben gebremst werden, müssen Gifte sich vom Acker machen.

Das Kraichgau-Korn-Modell ist nur eines von vielen Beispielen, wie das so gelingen kann, dass davon Arten und Höfe gleichermaßen profitieren. Unsere Mitstreiter*Innen vom NABU haben in ihrem, übrigens ziemlich lesenswerten, Pestizidbericht (1 Jahr alt, aber kein bisschen veraltet) weitere Modelle herausgestellt. Etwa die Integrierten Produktion (IP) der Schweiz.

Was passiert auf Feldern, die Bäuerinnen und Bauern nach diesem Prinzip bearbeiten? IP Suisse schränkt den chemischen Pestizidseinsatz und schreibt stattdessen etwa bestimmte Fruchtfolgen, etwa nicht Weizen auf Weizen, oder Anbaupausen, wie etwa mindestens vier Jahre bei Zuckerrüben und Kartoffeln, vor. Das soll Resistenzen verhindern. Und es klappt. Beim Weizen etwa kommen die Betriebe mit bis zu der Hälfte der Pestizide aus. Und wirtschaftlich lohnt sich das Ganze auch noch – auch, weil Schweizer Einzelhändler die IP-Produkte besonders honorieren (das dürften sich deutsche Händler natürlich abgucken).

Ebenfalls zur #Pestizid reduktion tragen #Herbizid freie Produktionsweisen bei. Herbizide töten unerwünschte Beikräuter und Beigräser. Das ist nicht nur für die Pflanzen selbst schlecht: Sie sind Nahrung und Lebensraum für viele Tierarten. In den meisten Kulturen ist ein herbizidfreier Anbau möglich: Mechanische Kontrollen, Untersaaten, weite Fruchtfolgen mit Zwischenfrüchten wirken bei bestimmten Sorten ähnlich gut.

Der NABU-Bericht weist nach, dass Landwirtinnen durch diese Verfahren bis zu 60 Prozent der Pestizide einsparen können. Das ist nicht nur toll für die #Artenvielfalt – sondern auch für Betriebe mit Sonderkulturen. Obst und Wein etwa sind echte Sensibelchen. Sie sind zwar grundsätzlich auch ökologisch oder gar pestizidfrei anzubauen, es ist aber je nach Sorte deutlich riskanter. Das Ziel von 40 bis 50 Prozent Pestizidreduktion, wie wir es derzeit mit der Landesregierung diskutieren, bezieht sich auf einen Durchschnittswert fürs ganze Land, nicht auf den einzelnen Betrieb. Wenn es also Kornbauern gelingt, 60 Prozent #Pestizide einzusparen, könnten Obstbauern oder Winzerinnen schon mit weniger Mengenreduktion ihren Beitrag leisten.
Und dann ist da ja noch die Forschung. Absehbar ist schon jetzt: Roboter könnten die Unkrautbeseitigung revolutionieren. Allerdings, machen wir uns nichts vor: die letzte Variante, also die Hightech-Lösung, ist vermutlich am teuersten. Unabhängig davon gilt: egal ob bewusste Vermarktung pestizidfreier Produkte, pestizidarme Anbauweise oder eben Hightech: Landwirtinnen können nur dann aufwendiger und nachhaltiger produzieren, wenn wir sie angemessen bezahlen. Als Verbraucherinnen oder/und Steuerzahler*innen. Und dass sich dieser Aufpreis lohnt, das zeigt sich an vielen Stellen. Ebenfalls in der abgelaufenen Woche etwa wandte sich der Verband der Energie- und Wasserwirtschaft an Umweltminister Franz Untersteller. Das Anliegen: Man begrüße es, wenn die Landesregierung im Bereich Pflanzenschutz Reduzierungen verlange. Denn: Diese hätten „hohes Versickerungspotenzial und verunreinigen das Grundwasser.“ Das wiederum sei nur teuer zu reinigen.

So haben am Ende von einer sinnvollen Pesitzidreduktionsstrategie alle etwas: die bedrohten Arten, die Landwirtinnen, die Verbraucherinnen und die Steuerzahler*innen. Damit wir das erreichen, müssen wir aber wachsam bleiben. Noch ist aus dem Eckpunktepaper der Landesregierung kein verbindliches Gesetz geworden. Damit wir den Weg dorthin kritisch und konstruktiv begleiten können, sind wir als Volksbegehrens-Bündnis auf Euch angewiesen. Der Dialogprozess mit der Landesregierung ist bei gleichzeitiger Beibehaltung der Logistik für das Volksbegehren (zur Erinnerung: Trotz der Mobilisierungspause können ja dennoch bis zum 23. März Unterschriften abgegeben werden) ähnlich teuer wie ein aktiv durchgeführter Volksbegehren. Deswegen brauchen wir jede Unterstützung:
 

VOLKSBEGEHREN RETTET DIE BIENE


Liebe Unterstützer*innen,

ob eine Idee gut in die Zeit passt, zeigt sich nicht selten daran, wer diese Idee lobt. So gesehen war es für die Landwirte des Zusammenschlusses #Kraichgau-Korn kein schlechtes Zeichen, dass ihnen vor wenigen Tage gleich zwei Staatsekretärinnen unserer Landesregierung den Hof machten. Einige der Kraichgaukorn-Landwirte bekamen den Ackerwildkrautpreis des Landes überreicht, weil sie auf ihren Feldern den Ackerwildkrautreichtum ohne Ertragseinbußen hochhalten. Mit Friedlinde Gurr-Hirsch aus dem Landwirtschafts- und André Baumann aus dem Umweltministerium übergaben eben gleich zwei Staatssekretärinnen die Preise. Die Betriebe „zeigen, dass Ökonomie und Ökologie miteinander möglich sind“, lobte Baumann. Vor allem zeigen sie aber: Ein zentraler Bestandteil des Eckpunktepapiers zum Artenschutz im Ländle, auf dessen Grundlage wir derzeit ein Artenschutzgesetz mit der Landesregierung verhandeln, ist praktizierbar: die Pestizidreduktion.

Denn was machen die Kraichgaukorn-Landwirte? Auch wenn sie dem Volksbegehren insgesamt nicht unkritisch gegenüberstehen, praktizieren sie schon seit Jahren eine von dessen Kernforderungen: Weniger Pestizide, mehr Lebensräume. Und zwar aus eigenem Antrieb. Die Kornlandwirte aus der Region haben sich bereits in den 90er Jahren zusammengeschlossen, um gezielt naturnah erzeugtes Korn an umliegende Bäckereien zu vermarkten. Pestizidfrei bedeutet bei den Kraichgau-Bauern, dass ab der Vorfrucht bis zur Ernte keine Pestizide eingesetzt werden. Die Landwirte liefern ihren Weizen direkt an Mühlen und Bäckereien in der Region. Das ermöglicht den Landwirten Preise, die nicht komplett am Weltmarkt hängen – und Biene, Schmetterling, Feldhamster und Co. vor Ort ein entspanntes Leben.

Würden alle Korn-Betriebe in Baden-Württemberg wirtschaften wie die Kraichgau-Pioniere, wäre eines unserer Ziele schon erreicht: die Reduktion der Pestizide um 40 bis 50 Prozent. Durch Förderung und freiwillige Maßnahmen der Landwirtinnen wohlgemerkt. Das ist wichtig, weil Forscherinnen sich einig sind: Soll das Artensterben gebremst werden, müssen Gifte sich vom Acker machen.

Das Kraichgau-Korn-Modell ist nur eines von vielen Beispielen, wie das so gelingen kann, dass davon Arten und Höfe gleichermaßen profitieren. Unsere Mitstreiter*Innen vom NABU haben in ihrem, übrigens ziemlich lesenswerten, Pestizidbericht (1 Jahr alt, aber kein bisschen veraltet) weitere Modelle herausgestellt. Etwa die Integrierten Produktion (IP) der Schweiz.

Was passiert auf Feldern, die Bäuerinnen und Bauern nach diesem Prinzip bearbeiten? IP Suisse schränkt den chemischen Pestizidseinsatz und schreibt stattdessen etwa bestimmte Fruchtfolgen, etwa nicht Weizen auf Weizen, oder Anbaupausen, wie etwa mindestens vier Jahre bei Zuckerrüben und Kartoffeln, vor. Das soll Resistenzen verhindern. Und es klappt. Beim Weizen etwa kommen die Betriebe mit bis zu der Hälfte der Pestizide aus. Und wirtschaftlich lohnt sich das Ganze auch noch – auch, weil Schweizer Einzelhändler die IP-Produkte besonders honorieren (das dürften sich deutsche Händler natürlich abgucken).

Ebenfalls zur #Pestizid reduktion tragen #Herbizid freie Produktionsweisen bei. Herbizide töten unerwünschte Beikräuter und Beigräser. Das ist nicht nur für die Pflanzen selbst schlecht: Sie sind Nahrung und Lebensraum für viele Tierarten. In den meisten Kulturen ist ein herbizidfreier Anbau möglich: Mechanische Kontrollen, Untersaaten, weite Fruchtfolgen mit Zwischenfrüchten wirken bei bestimmten Sorten ähnlich gut.

Der NABU-Bericht weist nach, dass Landwirtinnen durch diese Verfahren bis zu 60 Prozent der Pestizide einsparen können. Das ist nicht nur toll für die #Artenvielfalt – sondern auch für Betriebe mit Sonderkulturen. Obst und Wein etwa sind echte Sensibelchen. Sie sind zwar grundsätzlich auch ökologisch oder gar pestizidfrei anzubauen, es ist aber je nach Sorte deutlich riskanter. Das Ziel von 40 bis 50 Prozent Pestizidreduktion, wie wir es derzeit mit der Landesregierung diskutieren, bezieht sich auf einen Durchschnittswert fürs ganze Land, nicht auf den einzelnen Betrieb. Wenn es also Kornbauern gelingt, 60 Prozent #Pestizide einzusparen, könnten Obstbauern oder Winzerinnen schon mit weniger Mengenreduktion ihren Beitrag leisten.
Und dann ist da ja noch die Forschung. Absehbar ist schon jetzt: Roboter könnten die Unkrautbeseitigung revolutionieren. Allerdings, machen wir uns nichts vor: die letzte Variante, also die Hightech-Lösung, ist vermutlich am teuersten. Unabhängig davon gilt: egal ob bewusste Vermarktung pestizidfreier Produkte, pestizidarme Anbauweise oder eben Hightech: Landwirtinnen können nur dann aufwendiger und nachhaltiger produzieren, wenn wir sie angemessen bezahlen. Als Verbraucherinnen oder/und Steuerzahler*innen. Und dass sich dieser Aufpreis lohnt, das zeigt sich an vielen Stellen. Ebenfalls in der abgelaufenen Woche etwa wandte sich der Verband der Energie- und Wasserwirtschaft an Umweltminister Franz Untersteller. Das Anliegen: Man begrüße es, wenn die Landesregierung im Bereich Pflanzenschutz Reduzierungen verlange. Denn: Diese hätten „hohes Versickerungspotenzial und verunreinigen das Grundwasser.“ Das wiederum sei nur teuer zu reinigen.

So haben am Ende von einer sinnvollen Pesitzidreduktionsstrategie alle etwas: die bedrohten Arten, die Landwirtinnen, die Verbraucherinnen und die Steuerzahler*innen. Damit wir das erreichen, müssen wir aber wachsam bleiben. Noch ist aus dem Eckpunktepaper der Landesregierung kein verbindliches Gesetz geworden. Damit wir den Weg dorthin kritisch und konstruktiv begleiten können, sind wir als Volksbegehrens-Bündnis auf Euch angewiesen. Der Dialogprozess mit der Landesregierung ist bei gleichzeitiger Beibehaltung der Logistik für das Volksbegehren (zur Erinnerung: Trotz der Mobilisierungspause können ja dennoch bis zum 23. März Unterschriften abgegeben werden) ähnlich teuer wie ein aktiv durchgeführter Volksbegehren. Deswegen brauchen wir jede Unterstützung:
 

Wunder von Mals in Gefahr


Hallo,

das kleine Südtiroler Dorf #Mals ist die erste Gemeinde Europas, die sich für ein vollständiges Verbot von #Pestizide n auf ihrem Gebiet entschieden hat.
Doch per Gerichtsbeschluss wurde das Malser Pestizidverbot vorerst wieder außer Kraft gesetzt. Damit Mals pestizidfrei bleiben kann und ein Vorbild für weitere Gemeinden wird, braucht das Projekt unsere Unterstützung.

Deshalb habe ich mich jetzt per E-Mail an den Südtiroer Landeshauptmann gewendet. Er muss das Malser Pestizidverbot unterstützen und zum Modell für ganz #Südtirol machen.

Mach auch Du mit und schreibe ihm jetzt eine E-Mail über diese Seite des Umweltinstituts:
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/unterstuetzt-die-pestizid-rebellen.html?utm_source=email&utm_medium=sharepage&utm_campaign=mals

Danke, dass Du dabei bist!
Viele Grüße

#Natur #Artensterben #Agrochemie
 

Wunder von Mals in Gefahr


Hallo,

das kleine Südtiroler Dorf #Mals ist die erste Gemeinde Europas, die sich für ein vollständiges Verbot von #Pestizide n auf ihrem Gebiet entschieden hat.
Doch per Gerichtsbeschluss wurde das Malser Pestizidverbot vorerst wieder außer Kraft gesetzt. Damit Mals pestizidfrei bleiben kann und ein Vorbild für weitere Gemeinden wird, braucht das Projekt unsere Unterstützung.

Deshalb habe ich mich jetzt per E-Mail an den Südtiroer Landeshauptmann gewendet. Er muss das Malser Pestizidverbot unterstützen und zum Modell für ganz #Südtirol machen.

Mach auch Du mit und schreibe ihm jetzt eine E-Mail über diese Seite des Umweltinstituts:
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/unterstuetzt-die-pestizid-rebellen.html?utm_source=email&utm_medium=sharepage&utm_campaign=mals

Danke, dass Du dabei bist!
Viele Grüße

#Natur #Artensterben #Agrochemie
 

Wunder von Mals in Gefahr


Hallo,

das kleine Südtiroler Dorf #Mals ist die erste Gemeinde Europas, die sich für ein vollständiges Verbot von #Pestizide n auf ihrem Gebiet entschieden hat.
Doch per Gerichtsbeschluss wurde das Malser Pestizidverbot vorerst wieder außer Kraft gesetzt. Damit Mals pestizidfrei bleiben kann und ein Vorbild für weitere Gemeinden wird, braucht das Projekt unsere Unterstützung.

Deshalb habe ich mich jetzt per E-Mail an den Südtiroer Landeshauptmann gewendet. Er muss das Malser Pestizidverbot unterstützen und zum Modell für ganz #Südtirol machen.

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Danke, dass Du dabei bist!
Viele Grüße

#Natur #Artensterben #Agrochemie
 

Wunder von Mals in Gefahr


Hallo,

das kleine Südtiroler Dorf #Mals ist die erste Gemeinde Europas, die sich für ein vollständiges Verbot von #Pestizide n auf ihrem Gebiet entschieden hat.
Doch per Gerichtsbeschluss wurde das Malser Pestizidverbot vorerst wieder außer Kraft gesetzt. Damit Mals pestizidfrei bleiben kann und ein Vorbild für weitere Gemeinden wird, braucht das Projekt unsere Unterstützung.

Deshalb habe ich mich jetzt per E-Mail an den Südtiroer Landeshauptmann gewendet. Er muss das Malser Pestizidverbot unterstützen und zum Modell für ganz #Südtirol machen.

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Danke, dass Du dabei bist!
Viele Grüße

#Natur #Artensterben #Agrochemie
 

Wunder von Mals in Gefahr


Hallo,

das kleine Südtiroler Dorf #Mals ist die erste Gemeinde Europas, die sich für ein vollständiges Verbot von #Pestizide n auf ihrem Gebiet entschieden hat.
Doch per Gerichtsbeschluss wurde das Malser Pestizidverbot vorerst wieder außer Kraft gesetzt. Damit Mals pestizidfrei bleiben kann und ein Vorbild für weitere Gemeinden wird, braucht das Projekt unsere Unterstützung.

Deshalb habe ich mich jetzt per E-Mail an den Südtiroer Landeshauptmann gewendet. Er muss das Malser Pestizidverbot unterstützen und zum Modell für ganz #Südtirol machen.

Mach auch Du mit und schreibe ihm jetzt eine E-Mail über diese Seite des Umweltinstituts:
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/unterstuetzt-die-pestizid-rebellen.html?utm_source=email&utm_medium=sharepage&utm_campaign=mals

Danke, dass Du dabei bist!
Viele Grüße

#Natur #Artensterben #Agrochemie
 
#Umwelt #Neonicotinoide #Pestizide #Artenschutz #Insektensterben #PoweredByRSS
Pestizid vergiftet Singvögel
Diese Petition läuft nur noch wenige Tage, hat aktuell 28.000+ Mitzeichner und müsste aber auf über 50.000 kommen, um das "Quorum" zu erreichen. Es handelt sich um ein sperriges, aber wichtiges Thema. Denn mit dem Bienensterben zerstört der Mensch letztlich die natürlichen Prozesse bei der eigenen Nahrungskette.
♲ Birne Helene (belene@framasphere.org):
Weil die Zeit so knappt wird, gleich nochmal:

Zeichnen - zeichnen - zeichnen! Teilen - teilen - teilen!

Tierschutz - Reformierung der Risikoprüfung für Pestizide zum Schutz von Bienen und anderen Insekten

#ePetition #Bundestag #UmweltInstitut #Pestizide #Glyphosat #Tierschutz
[l]
 
KAOS schrieb den folgenden Beitrag Tue, 30 Apr 2019 08:47:48 +0200

Bienenschutz


Nur noch heute läuft diese Bundestagspetition: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_03/_20/Petition_92382.nc.html

Es fehlen nur noch ca. 1500 Unterschriften!
Der Bundestag möge gewährleisten, dass:
chemisch-synthetische Pestizidwirkstoffe u. Pflanzenschutzmittel mit subletalen Effekten, wie immun- u. neurotoxische sowie endokrine Störungen auf Nichtzielorganismen, insbes. Honig- u. Solitärbienen, nicht angewendet werden
schädliche additive u. potenzierende Kombinationseffekte typischer Anwendungen, zeitgleich oder zeitnah erfolgend,
sowie Risiken durch Akkumulation u. Persistenz von P.wirkstoffen u. Metaboliten in der Umwelt ausgeschlossen werden

#biene #insekten #pestizide #landwirtschaft #umwelt
 

Bienenschutz


Nur noch heute läuft diese Bundestagspetition: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_03/_20/Petition_92382.nc.html

Es fehlen nur noch ca. 1500 Unterschriften!
Der Bundestag möge gewährleisten, dass:
chemisch-synthetische Pestizidwirkstoffe u. Pflanzenschutzmittel mit subletalen Effekten, wie immun- u. neurotoxische sowie endokrine Störungen auf Nichtzielorganismen, insbes. Honig- u. Solitärbienen, nicht angewendet werden
schädliche additive u. potenzierende Kombinationseffekte typischer Anwendungen, zeitgleich oder zeitnah erfolgend,
sowie Risiken durch Akkumulation u. Persistenz von P.wirkstoffen u. Metaboliten in der Umwelt ausgeschlossen werden
#biene #insekten #pestizide #landwirtschaft #umwelt
 

Bienenschutz


Nur noch heute läuft diese Bundestagspetition: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_03/_20/Petition_92382.nc.html

Es fehlen nur noch ca. 1500 Unterschriften!
Der Bundestag möge gewährleisten, dass:
chemisch-synthetische Pestizidwirkstoffe u. Pflanzenschutzmittel mit subletalen Effekten, wie immun- u. neurotoxische sowie endokrine Störungen auf Nichtzielorganismen, insbes. Honig- u. Solitärbienen, nicht angewendet werden
schädliche additive u. potenzierende Kombinationseffekte typischer Anwendungen, zeitgleich oder zeitnah erfolgend,
sowie Risiken durch Akkumulation u. Persistenz von P.wirkstoffen u. Metaboliten in der Umwelt ausgeschlossen werden
#biene #insekten #pestizide #landwirtschaft #umwelt
 

Bienenschutz


Nur noch heute läuft diese Bundestagspetition: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_03/_20/Petition_92382.nc.html

Es fehlen nur noch ca. 1500 Unterschriften!
Der Bundestag möge gewährleisten, dass:
chemisch-synthetische Pestizidwirkstoffe u. Pflanzenschutzmittel mit subletalen Effekten, wie immun- u. neurotoxische sowie endokrine Störungen auf Nichtzielorganismen, insbes. Honig- u. Solitärbienen, nicht angewendet werden
schädliche additive u. potenzierende Kombinationseffekte typischer Anwendungen, zeitgleich oder zeitnah erfolgend,
sowie Risiken durch Akkumulation u. Persistenz von P.wirkstoffen u. Metaboliten in der Umwelt ausgeschlossen werden
#biene #insekten #pestizide #landwirtschaft #umwelt
 

Bienenschutz


Nur noch heute läuft diese Bundestagspetition: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_03/_20/Petition_92382.nc.html

Es fehlen nur noch ca. 1500 Unterschriften!
Der Bundestag möge gewährleisten, dass:
chemisch-synthetische Pestizidwirkstoffe u. Pflanzenschutzmittel mit subletalen Effekten, wie immun- u. neurotoxische sowie endokrine Störungen auf Nichtzielorganismen, insbes. Honig- u. Solitärbienen, nicht angewendet werden
schädliche additive u. potenzierende Kombinationseffekte typischer Anwendungen, zeitgleich oder zeitnah erfolgend,
sowie Risiken durch Akkumulation u. Persistenz von P.wirkstoffen u. Metaboliten in der Umwelt ausgeschlossen werden
#biene #insekten #pestizide #landwirtschaft #umwelt
 
Insektizidproduzent als Insektenretter: Hersteller warnt vor seinen Produkten
http://www.taz.de/Insektizidproduzent-als-Insektenretter/!5582860/
#Insekten #Pestizide #Insektensterben #Ökologie #Öko
 
Insektizidproduzent als Insektenretter: Hersteller warnt vor seinen Produkten
http://www.taz.de/Insektizidproduzent-als-Insektenretter/!5582860/
#Insekten #Pestizide #Insektensterben #Ökologie #Öko
 

Bundestagspetition: Risikoprüfung für Pestizide zum Schutz von Bienen / Insekten

Diese Petition läuft nur noch wenige Tage, hat aktuell 28.000+ Mitzeichner und müsste aber auf über 50.000 kommen, um das "Quorum" zu erreichen. Es handelt sich um ein sperriges, aber wichtiges Thema. Denn mit dem Bienensterben zerstört der Mensch letztlich die natürlichen Prozesse bei der eigenen Nahrungskette.

 
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