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Items tagged with: Niedergeschlagenheit


 
#Achtsamkeit und #Worte
(Tippfehler bereinigt...😉 )

Ich möchte mal einen #Tip geben, den ich mir auch selbst mehr ins #Bewusstsein bringen möchte.
Ich entlasse diese #Gedanken mal aus dem #Brainstrom ins Netz.

Wer kennt diese Sätze nicht? Wer hat das nicht schon mal gehört oder sogar selbst gesagt?
  • das kann man nicht denken
  • das versteht man nicht
  • das kann keiner verstehen
  • das kann man nicht wissen
  • ist mir zu kompliziert
  • das will ich nicht wissen
  • das lerne ich nie
  • das kann ich nicht
  • alle Menschen sind dumm
Es ist kontraproduktiv, sich selbst und anderen wiederholt ein zu reden, Menschen würden ihr Gehirn nicht nutzen. Nicht nur dass das, im Bezug auf sich selbst, zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden könnte, es wird auch gern als Ausrede genutzt, um sich nicht anstrengen oder verändern zu müssen.

Keiner sollte sich selbst rhetorisch dümmer oder unbedeutender in seinen Aussagen machen. Das ist nicht hilfreich. Denn die alte Redensart: “Sprache formt unseren Geist”, ist mittlerweile auch eine akzeptierte wissenschaftliche These, für die es viele starke Indizien gibt. Denn Sprache muss gedacht werden. Das was wir Denken, ist Ausdruck unserer geistigen Haltung. So wird ein Teufelskreis daraus, negativ zu reden, negatives zu lesen, negatives zu hören, negatives zu wiederholen, negativ zu denken.

Wer häufig solche Sätze nutzt, hat vermutlich auch des öfteren mit #Depressionen zu tun, #Ratlosigkeit, #Niedergeschlagenheit, #Hoffnungslosigkeit oder fühlt sich vielleicht auch vielen Situationen gegenüber hilflos ausgesetzt.

Solche Sätze hört man bei keinem weisen Menschen, bei keinem geistigen Gelehrten, keinem Yogi, keinem Mönch, nicht den spirituellen oder sonst wie klugen Menschen. Könnt ihr mal selbst drauf achten. Diese negativen Sichtweisen und unbedachten Äußerungen sind zudem verletzend und abwertend, gegenüber sich selbst.

Eine Lösungsmöglichkeit um dieses „destruktive“ Verhaltensmuster zu durchbrechen ist,
zu beginnen stattdessen zu sagen:

aus - “das kann man nicht denken” wird → das kann ich mir noch nicht vorstellen
aus - “das versteht man nicht” wird → das verstehe ich noch nicht
aus - “das kann keiner verstehen” , wird → da fehlen noch Informationen
“das will ich nicht wissen”, wird zu → das muss ich jetzt noch nicht wissen
“ist mir zu kompliziert”, wird zu → das ist mir jetzt noch zu kompliziert
“das lerne ich nie”, wird → das lerne ich noch irgendwann
und aus dem “das kann ich eh nicht”, wird ein → wenn ich das können will, kann ich das irgendwann noch lernen

Und wenn ich etwas lernen will, dann klappt das auch.
Vielleicht nicht sofort aber spätestens in 246 Jahren oder auch eher wenn ich das will.
Wenn ich es nicht erlerne, dann war es mir noch nicht so wichtig oder der Leidensdruck noch nicht groß genug.

Das mag sich naiv oder albern anhören, ist aber ein wirklich guter Trick aus der Verhaltenstherapie. Versucht es mal selbst, positiv zu denken und mit den Worten “noch” oder “irgendwann” euch selbst eine Brücke in eine lebenswertere, positive, Zukunft zu bauen.
Für mich funktioniert das sehr gut.
Noch besser funktioniert es, wenn ihr es von anderen gesagt bekommt und euch andere Menschen ermutigen. Umgekehrt bedeutet es, wenn euch die Menschen zu blöd vorkommen, sprecht ihnen Mut zu etwas neues zu lernen ;)
Seid für andere Inspiration und positiver Influenzer. Ermutigt ihr andere, seid ihr Teil des Erfolges.

Sich selbst und andere, häufiger als die wertvollen, liebenswerten Individuen wahr zuhnehmen die sie sind, ist ein lösungsorientiertes Verhalten für viele, sich ewig wiederholende, soziale Probleme.

Als Gegenbeispiel: Es bringt überhaupt nichts, immer wieder über Trump zu lästern. Damit verschwendet ihr eure Zeit und die eurer Zuhörer, weil dabei kein neues Wissen zustande kommt.

Der 5% oder 10% Mythos …


Glücklicherweise werden keine 100% unseres Gehirns gleichzeitig benutzt. Das ergäbe überhaupt keinen Nutzen.
Wer möchte denn schon ernsthaft, gleichzeitig an Sex, Tod, Pippi, Nasenschleim, Mutter, Opa, Krieg, Hungersnot, Schokolade, Pilze, Fußball, Schach, Wolfgang Petri, Musik, Angela Merkel, Politik und Franz Kafka, Weihnachten, Werbung und Termine und allem anderen denken? Wozu zur Hölle? Alles gleichzeitig zu denken ergäbe keinen vernünftigen Gedanken.

Meines Wisssens funktioniert unser Gehirn, zum Glück, so nicht. Auch der esoterische Mythos von den “richtigen” Schwingen ist unhaltbar. Denn in der Neurowissenschaft konnte sichtbar gemacht werden, dass wenn alles gleich schwingt in unserer Birne, wir das Bewusstsein verlieren.
Es gibt also nicht die eine eingige richtige Schwingung. Jedes Muster hat, zu seiner Zeit, seine Berechtigung.

Im MRT sehen wir nur die Bereiche im #Gehirn aufblitzen, die für die jeweilige Aufgabe benötigt und involviert sind. Es entsteht ein Fokus zu den In und Outputs und den Neuronen die damit verknüpft sind. Und das ist gut so.

Unsere Datenleitung zwischen Hirn und Körper ist zwar augenscheinlich nicht so Bandbreitenstark, im Vergleich zum aufgeblähten Protokolls eines Datenstroms im Internet, jedoch um viele 10er Potenzen effizienter. Innerhalb unseres Kopfes, sind wir Menschen, nach bisherigem Wissen, unübertroffen leistungsfähig.

Und wo wir grad schon bei klugen Menschen und Achtsamkeit waren:

(Richtig gute Sendung …)