Skip to main content

Search

Items tagged with: Neoliberalismus


 

Bildung als #Ware: Ist #Studieren die reinste Abzocke?

Überall auf der Welt wird #Bildung zur Ware. Junge Menschen müssen investieren, um daran teilzuhaben. Sie zahlen einen hohen Preis und stürzen sich nicht selten in #Schulden. In Shanghai, New York, Paris und Berlin steigen #Universitäten in den globalen #Wettbewerb ein und werden zu #Großunternehmen. Doch zu welchem Preis? Und wer verdient daran?

Wissensmarkt, Exzellenz, internationaler Wettbewerb, Renditen, #Optimierung, Marketing und #Privatisierung – fast unbemerkt fanden diese Begriffe Einzug in die gedämpften Flure der Universitäten, als handle es sich bei diesen um Unternehmen aus der #Privatwirtschaft. Mitte der 60er Jahre gab es weltweit 13 Millionen Studierende. Im Jahr 2015 belief sich die Zahl bereits auf 200 Millionen. In den nächsten 15 Jahren wird diese Zahl voraussichtlich um weitere 200 Millionen steigen. Für die Privatwirtschaft bedeutet das: jede Menge potenzieller Kunden, mit denen sich #Geschäfte machen lassen. Seit sich internationale Wirtschafts- und Finanzorganisationen – allen voran OECD und Weltbank – für #Hochschulbildung interessieren, ist das Schlagwort „#Wissensökonomie“ in aller Munde: Universitäten sollen für #Wirtschaftswachstum sorgen und in den internationalen Wettbewerb eintreten. Der Dokumentarfilm „#Studium - Zukunft auf Pump?“ nimmt höhere #Bildungseinrichtungen in Deutschland, Frankreich, Schweden, England, den USA und China unter die Lupe. Neben kritischen Stimmen aus #Forschung und #Lehre kommen auch Studierende zu Wort, die sich verschuldet haben oder um ihre Zukunft bangen. Zudem wirft der Dokumentarfilm essenzielle Fragen auf: Dürfen sich Universitäten neoliberalen Zwängen unterwerfen? Bedeutet der Einstieg höherer Bildungseinrichtungen in den globalen Wettbewerb das Ende vermeintlich unrentabler Projekte? Und was wird dann aus Grundlagenforschung, kritischem Denken, Weitergabe von #Wissen, akademischer #Freiheit und sozialer #Gerechtigkeit?

#Dokumentarfilm von Jean-Robert Viallet (F 2015, 84 Min)


#Arte #Doku #Dokumentation #Kapitalismus #Neoliberalismus #Wissenschaft #Gesellschaft #Politik

 

Bildung als #Ware: Ist #Studieren die reinste Abzocke?

Überall auf der Welt wird #Bildung zur Ware. Junge Menschen müssen investieren, um daran teilzuhaben. Sie zahlen einen hohen Preis und stürzen sich nicht selten in #Schulden. In Shanghai, New York, Paris und Berlin steigen #Universitäten in den globalen #Wettbewerb ein und werden zu #Großunternehmen. Doch zu welchem Preis? Und wer verdient daran?

Wissensmarkt, Exzellenz, internationaler Wettbewerb, Renditen, #Optimierung, Marketing und #Privatisierung – fast unbemerkt fanden diese Begriffe Einzug in die gedämpften Flure der Universitäten, als handle es sich bei diesen um Unternehmen aus der #Privatwirtschaft. Mitte der 60er Jahre gab es weltweit 13 Millionen Studierende. Im Jahr 2015 belief sich die Zahl bereits auf 200 Millionen. In den nächsten 15 Jahren wird diese Zahl voraussichtlich um weitere 200 Millionen steigen. Für die Privatwirtschaft bedeutet das: jede Menge potenzieller Kunden, mit denen sich #Geschäfte machen lassen. Seit sich internationale Wirtschafts- und Finanzorganisationen – allen voran OECD und Weltbank – für #Hochschulbildung interessieren, ist das Schlagwort „#Wissensökonomie“ in aller Munde: Universitäten sollen für #Wirtschaftswachstum sorgen und in den internationalen Wettbewerb eintreten. Der Dokumentarfilm „#Studium - Zukunft auf Pump?“ nimmt höhere #Bildungseinrichtungen in Deutschland, Frankreich, Schweden, England, den USA und China unter die Lupe. Neben kritischen Stimmen aus #Forschung und #Lehre kommen auch Studierende zu Wort, die sich verschuldet haben oder um ihre Zukunft bangen. Zudem wirft der Dokumentarfilm essenzielle Fragen auf: Dürfen sich Universitäten neoliberalen Zwängen unterwerfen? Bedeutet der Einstieg höherer Bildungseinrichtungen in den globalen Wettbewerb das Ende vermeintlich unrentabler Projekte? Und was wird dann aus Grundlagenforschung, kritischem Denken, Weitergabe von #Wissen, akademischer #Freiheit und sozialer #Gerechtigkeit?

#Dokumentarfilm von Jean-Robert Viallet (F 2015, 84 Min)


#Arte #Doku #Dokumentation #Kapitalismus #Neoliberalismus #Wissenschaft #Gesellschaft #Politik

 

Neoliberalismus | Tagesthemen: Hunderttausende Kinder leben in Armut


37 Prozent aller Kinder in London wachsen in Familien auf, die als arm gelten. Die Politik müsste mehr tun, etwa gegen zu hohe Mieten. Doch das geht wegen des Brexits scheinbar unter...

Meine Meinung: Schon klasse was eine stark neoliberal ausgerichtete Politik in der Gesellschaft anrichtet...

Tags: #de #neoliberalismus #kapitalismus #großbritannien #gb #london #kinder #armut #staat #system #tagesthemen #2019-04-13 #ravenbird #2019-04-14

 

News | Tagesschau: Frühjahrsgutachten - Deutscher Konjunkturboom zu Ende


Über Jahre konnte die deutsche Konjunktur deutliche Zuwächse verbuchen. Doch die große Party ist laut Wirtschaftsforschern nun vorbei. Wie erwartet senkten sie ihre Prognose deutlich. Ein Grund: das Brexit-Chaos

Vor dem Hintergrund einer abflauenden Weltkonjunktur sehen führende Wirtschaftsforscher auch ein Ende des Konjunkturbooms in Deutschland. Die fünf führenden Institute senkten ihre Prognose für das laufende Jahr deutlich von 1,9 auf 0,8 Prozent ab. "Der langjährige Aufschwung der deutschen Wirtschaft ist zu Ende", sagt der stellvertretende Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Oliver Holtemöller, zu der veröffentlichten Gemeinschaftsdiagnose. Die Gefahr einer ausgeprägten Rezession halten die Autoren jedoch bislang für gering...

Meine Meinung: Oh ich höre schon das Jammern und das Klagen der deutschen Wirtschaft. Das rufen nach Erleichterungen und den weiteren Abbau von Arbeitnehmerrechten. Und erst der Mindestlohn!

Tags: #de #news #deutschland #konjunktur #konjunkturboom #ende #frühjahrsgutachten #wirtschaft #kapitalismus #neoliberalismus #staat #system #tegesschau #ravenbird #2019-04-04

 

Radio | DLF Kultur: Philosoph Christoph Türcke - Wie das Internet demokratische Öffentlichkeit zerstört


Die Freiheit, dass jeder und jede sich im Internet äußern kann, bringt nicht notwendigerweise mehr demokratische Öffentlichkeit, meint Christoph Türcke. Im Gegenteil: Facebook oder Google führten uns in eine im Grunde vormoderne digitale Stammesgesellschaft...

Audio: Web | MP3

Info: Danke an@Albigro für den Hinweis auf diesen Radiobeitrag. :-)

Tags: #de #radio #christoph-türcke #internet #demokratische-öffentlichkeit #lock-in #plattformen #clanstrukturen #stammesstrukturen #neoliberalismus #staat #system #kapitalismus #kommodifizierung #dlf #dlf-kultur #2019-03-09 #ravenbird #2019-04-04

 
Bild/Foto
40 Jahre nach Margaret Thatchers Amtsantritt ist Großbritannien gebrochen. Ein Fußmarsch durch ein verwüstetes Land
#Brexit #England #Neoliberalismus
https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/die-wurzeln-der-wut

 
Bild/Foto
40 Jahre nach Margaret Thatchers Amtsantritt ist Großbritannien gebrochen. Ein Fußmarsch durch ein verwüstetes Land
#Brexit #England #Neoliberalismus
https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/die-wurzeln-der-wut

 

Dossier | LabourNet Germany: Was bei den „Brexit“-Debatten im Hintergrund verschwindet: Ein kaputtes Land. Nach 40 Jahren Neoliberalismus seit der Thatcher-Regierung von 1979


Im Mai 2016 – kurz vor dem Brexit-Referendum – lief ich zu Fuß fast 550 Kilometer von Liverpool nach London, um herauszufinden, was meinem Land gerade passierte. Ich folgte dabei der Route eines Protestmarsches gegen Arbeitslosigkeit, den mein verstorbener Vater im Jahr 1981 mitorganisiert hatte. Damals hatte die Politik der Tory-Partei Englands Industrie verwüstet und die Arbeitslosigkeit in die Höhe schießen lassen. Im Jahr 2016 besiegelten die Tories mit ihrer Austeritätspolitik das Schicksal derselben betroffenen Landstriche. Trotzdem war ich auf meiner Wanderung schockiert vom Ausmaß der Armut, von der schieren Zahl der Obdachlosen und den trostlosen Fußgängerzonen, wo sich mit Brettern vernagelte Geschäfte, Pubs, Zahltag-Kredithaie und Wettbüros aneinanderreihten…

Info: Wirklich lesenswert, auch um die Hintergründe zu verstehen über die wir hier in Deutschland nur wenig mitbekommen.

Tags: #de #dossier #brexit #gb #großbritannien #kapitalismus #neoliberalismus #thatcher-regierung #torys #ausbluten #soziale-frage #staat #system #labournet #labournet-germany #ravenbird #2019-04-03

 

Artikel | Telepolis: China verstehen und als Chance begreifen


Die während des Europabesuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping mit Italien vereinbarte Kooperation wirft die Frage auf, ob den Offerten Chinas zu trauen ist

In den vergangenen Jahrzehnten war es das Profitstreben der weltgrößten Konzerne, das sie zu einem Engagement in China veranlasste und den wirtschaftlichen Aufstieg des Landes förderte. Sind es jetzt der Kredithunger und das Interesse an neuen Absatzmärkten, das EU-Staaten dazu bewegt, mit China zu kooperieren und es dadurch politisch zu stärken?

Tags: #de #artikel #china #wirtschaft #kooperaton #vertrauen #neoliberalismus #engagement #eu #europäische-union #politik #telepolis #ravenbird #2019-03-29

 
#Neoliberalismus und #Kapitalismus sind längst nur noch Schimpfwörter, bis tief in etablierte bürgerliche Kreise hinein. Dennoch macht die Politik so weiter wie bisher, als ob es kein Morgen gäbe.

Doch wie kann man so ein Wirtschaftssystem überhaupt ändern, ohne dass die Wirtschaft einfach kollabiert? Den Unternehmern die Produktionsmittel wegnehmen, das wird nichts, so viel haben wir aus der Vergangenheit gelernt.

Entscheidend ist stattdessen, wie wirtschaftlicher Erfolg gemessen wird. Und abhängig davon, wer Gewinner und Verlierer ist, wer steuerlich begünstigt und wer zur Kasse gebeten wird. Im Kapitalismus gibt es nur quantitativen wirtschaftlichen Erfolg: Gewinne und Dividenden auf betriebswirtschaftlicher Ebene, und Bruttoinlandsprodukt auf volkswirtschaftlicher Ebene. Eine entscheidende Änderung wäre, Qualität statt Quantität zu messen, wobei Qualität als "den Wohlstand aller fördernd und umweltverträglich" definiert wird. Mit einem Kriterienkatalog und einem Punktesystem jenseits der Geldflüsse und Warenströme. Das gibt es bereits, und es nennt sich #Gemeinwohlökonomie.
Neues vom Finanzmarkt: Höchste Zeit für Gemeinwohl-Ökonomie

 
#Neoliberalismus und #Kapitalismus sind längst nur noch Schimpfwörter, bis tief in etablierte bürgerliche Kreise hinein. Dennoch macht die Politik so weiter wie bisher, als ob es kein Morgen gäbe.

Doch wie kann man so ein Wirtschaftssystem überhaupt ändern, ohne dass die Wirtschaft einfach kollabiert? Den Unternehmern die Produktionsmittel wegnehmen, das wird nichts, so viel haben wir aus der Vergangenheit gelernt.

Entscheidend ist stattdessen, wie wirtschaftlicher Erfolg gemessen wird. Und abhängig davon, wer Gewinner und Verlierer ist, wer steuerlich begünstigt und wer zur Kasse gebeten wird. Im Kapitalismus gibt es nur quantitativen wirtschaftlichen Erfolg: Gewinne und Dividenden auf betriebswirtschaftlicher Ebene, und Bruttoinlandsprodukt auf volkswirtschaftlicher Ebene. Eine entscheidende Änderung wäre, Qualität statt Quantität zu messen, wobei Qualität als "den Wohlstand aller fördernd und umweltverträglich" definiert wird. Mit einem Kriterienkatalog und einem Punktesystem jenseits der Geldflüsse und Warenströme. Das gibt es bereits, und es nennt sich #Gemeinwohlökonomie.
Neues vom Finanzmarkt: Höchste Zeit für Gemeinwohl-Ökonomie

 
#Neoliberalismus und #Kapitalismus sind längst nur noch Schimpfwörter, bis tief in etablierte bürgerliche Kreise hinein. Dennoch macht die Politik so weiter wie bisher, als ob es kein Morgen gäbe.

Doch wie kann man so ein Wirtschaftssystem überhaupt ändern, ohne dass die Wirtschaft einfach kollabiert? Den Unternehmern die Produktionsmittel wegnehmen, das wird nichts, so viel haben wir aus der Vergangenheit gelernt.

Entscheidend ist stattdessen, wie wirtschaftlicher Erfolg gemessen wird. Und abhängig davon, wer Gewinner und Verlierer ist, wer steuerlich begünstigt und wer zur Kasse gebeten wird. Im Kapitalismus gibt es nur quantitativen wirtschaftlichen Erfolg: Gewinne und Dividenden auf betriebswirtschaftlicher Ebene, und Bruttoinlandsprodukt auf volkswirtschaftlicher Ebene. Eine entscheidende Änderung wäre, Qualität statt Quantität zu messen, wobei Qualität als "den Wohlstand aller fördernd und umweltverträglich" definiert wird. Mit einem Kriterienkatalog und einem Punktesystem jenseits der Geldflüsse und Warenströme. Das gibt es bereits, und es nennt sich #Gemeinwohlökonomie.
Neues vom Finanzmarkt: Höchste Zeit für Gemeinwohl-Ökonomie

 

Wie kann man ein Wirtschaftssystem verändern?


#Neoliberalismus und #Kapitalismus sind längst nur noch Schimpfwörter, bis tief in etablierte bürgerliche Kreise hinein. Dennoch macht die Politik so weiter wie bisher, als ob es kein Morgen gäbe.

Doch wie kann man so ein Wirtschaftssystem überhaupt ändern, ohne dass die Wirtschaft einfach kollabiert? Den Unternehmern die Produktionsmittel wegnehmen, das wird nichts, so viel haben wir aus der Vergangenheit gelernt.

Entscheidend ist stattdessen, wie wirtschaftlicher Erfolg gemessen wird. Und abhängig davon, wer Gewinner und Verlierer ist, wer steuerlich begünstigt und wer zur Kasse gebeten wird. Im Kapitalismus gibt es nur quantitativen wirtschaftlichen Erfolg: Gewinne und Dividenden auf betriebswirtschaftlicher Ebene, und Bruttoinlandsprodukt auf volkswirtschaftlicher Ebene. Eine entscheidende Änderung wäre, Qualität statt Quantität zu messen, wobei Qualität als "den Wohlstand aller fördernd und umweltverträglich" definiert wird. Mit einem Kriterienkatalog und einem Punktesystem jenseits der Geldflüsse und Warenströme. Das gibt es bereits, und es nennt sich #Gemeinwohlökonomie.
Neues vom Finanzmarkt: Höchste Zeit für Gemeinwohl-Ökonomie
#Neoliberalismus #Kapitalismus #Gemeinwohlökonomie Gesellschaft (x) Politik (x)

 

Harald Welzer: Macht Schluss mit der Überhöhung von #Arbeit!


http://odattachmentmdr-a.akamaihd.net/mp4audiomobil/digas-55f0b647-5291-4062-8463-831baad780a3-74eb7cd9f4d9_55.mp4
Der Soziologe und Publizist #HaraldWelzer hat sich gegen eine Überhöhung der Arbeit ausgesprochen. Arbeit im klassischen Sinn - insbesondere schlechte oder entfremdete Arbeit - sei nicht sinnstiftend, auch wenn es gesellschaftlich und kulturell so tradiert sei, sagte Welzer im Gespräch mit Carsten Tesch.
[...]
"Es ist mir bitterlich in Erinnerung geblieben, wie übel das war, im Winter um vier Uhr morgens aufzustehen, um halb sechs im Paketdienst zu sein, in einer Halle das Auto zu beladen, in der es saukalt gewesen ist, und dann diese Pakete auszuliefern. Das ist kein Wert an sich, so etwas machen zu müssen."

Vor diesem Hintergrund plädiert der Soziologe und Sozialpsychologe für einen Bruch mit der #Tradition und fordert ein Ende der "Fetischisierung" von Arbeit. Das mache die Leute unglücklich und verpasse die Chance, die die zunehmende Digitalisierung biete:

Wenn es möglicherweise etwas Gutes geben könnte durch die #Digitalisierung, #Roboterisierung, #Automatisierung, dann ist das die Befreiung von schlechter Arbeit.
Harald Welzer

Diese Realität des 20. Jahrhunderts zu erkennen und positiv umzudrehen, könne er jedem sozialdemokratischen Politiker nur empfehlen, so Harald Welzer weiter bei #MDRKULTUR. Schließlich könnten davon am Ende alle profitieren. "Wenn niemand mehr schlechte Arbeit machen muss, dann ist das ja doch ein zivilisatorischer Gewinn und übrigens eine Freisetzung für viel sinnvollere Sachen."

https://www.mdr.de/kultur/harald-welzer-ueberhoehung-von-arbeit-100.html

#Soziologie #Sozialpsychologie #Arbeitsfetisch #Wissenschaft #Gesellschaft #Politik #Sozialpolitik #Kapitalismus #Neoliberalismus #Podcast #Interview #MP4

 

Harald Welzer: Macht Schluss mit der Überhöhung von #Arbeit!


http://odattachmentmdr-a.akamaihd.net/mp4audiomobil/digas-55f0b647-5291-4062-8463-831baad780a3-74eb7cd9f4d9_55.mp4
Der Soziologe und Publizist #HaraldWelzer hat sich gegen eine Überhöhung der Arbeit ausgesprochen. Arbeit im klassischen Sinn - insbesondere schlechte oder entfremdete Arbeit - sei nicht sinnstiftend, auch wenn es gesellschaftlich und kulturell so tradiert sei, sagte Welzer im Gespräch mit Carsten Tesch.
[...]
"Es ist mir bitterlich in Erinnerung geblieben, wie übel das war, im Winter um vier Uhr morgens aufzustehen, um halb sechs im Paketdienst zu sein, in einer Halle das Auto zu beladen, in der es saukalt gewesen ist, und dann diese Pakete auszuliefern. Das ist kein Wert an sich, so etwas machen zu müssen."

Vor diesem Hintergrund plädiert der Soziologe und Sozialpsychologe für einen Bruch mit der #Tradition und fordert ein Ende der "Fetischisierung" von Arbeit. Das mache die Leute unglücklich und verpasse die Chance, die die zunehmende Digitalisierung biete:

Wenn es möglicherweise etwas Gutes geben könnte durch die #Digitalisierung, #Roboterisierung, #Automatisierung, dann ist das die Befreiung von schlechter Arbeit.
Harald Welzer

Diese Realität des 20. Jahrhunderts zu erkennen und positiv umzudrehen, könne er jedem sozialdemokratischen Politiker nur empfehlen, so Harald Welzer weiter bei #MDRKULTUR. Schließlich könnten davon am Ende alle profitieren. "Wenn niemand mehr schlechte Arbeit machen muss, dann ist das ja doch ein zivilisatorischer Gewinn und übrigens eine Freisetzung für viel sinnvollere Sachen."

https://www.mdr.de/kultur/harald-welzer-ueberhoehung-von-arbeit-100.html

#Soziologie #Sozialpsychologie #Arbeitsfetisch #Wissenschaft #Gesellschaft #Politik #Sozialpolitik #Kapitalismus #Neoliberalismus #Podcast #Interview #MP4