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Items tagged with: NSU

Letzteres höre ich auch in schöner Regelmäßigkeit.

RT @BaharAslan_@twitter.com

Habe gerade von einer bekannten Institution eine Einladung zu einer Podiumsdiskussion bekommen. Thema: #RechterTerror und #NSU. Als ich nachfrage, wie man auf mich aufmerksam geworden ist, entgegnet mir mein Gegenüber: „Ja, wir haben noch eine Frau gesucht.“

Abgelehnt! 👊🏽

🐦🔗: https://twitter.com/BaharAslan_/status/1288404717324906499
 

Das laute Schweigen der Grünen


Wegen des #Skandal ​s um #NSU20 -Drohmails steht der hessische Innenminister schwer in der Kritik. Die Grünen sind auffällig leise. http://www.taz.de/Aufklaerung-von-NSU-20-Drohmails/!5695799/
#taz #tazgezwitscher #tageszeitung #NSU #2 #0 #Bündnis #90 #Die #Grünen #Polizei #Hessen #Peter #Beuth

Schwerpunkt: Rechter Terror
 

Das laute Schweigen der Grünen


Wegen des #Skandal ​s um #NSU20 -Drohmails steht der hessische Innenminister schwer in der Kritik. Die Grünen sind auffällig leise. http://www.taz.de/Aufklaerung-von-NSU-20-Drohmails/!5695799/
#taz #tazgezwitscher #tageszeitung #NSU #2 #0 #Bündnis #90 #Die #Grünen #Polizei #Hessen #Peter #Beuth

Schwerpunkt: Rechter Terror
 
Karikatur der Woche

😡 Die #Drohungen des #NSU2.0 gegen Politiker*innen reißen nicht ab. Wieder führen Spuren zur #Polizei Hessen.

™️ Dazu die #Karikatur von Gerhard Mester

#Politik #Demokratie #NSU #polizeiproblem #Satire #Comic #Rassismus
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👇 Karikatur der Woche

😡 Die #Drohungen des #NSU2.0 gegen Politiker*innen reißen nicht ab. Wieder führen Spuren zur #Polizei Hessen.

™️ Dazu die #Karikatur von Gerhard Mester

#Politik #Demokratie #NSU #polizeiproblem #Satire #Comic #Rassismus
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Karikatur der Woche


Im Skandal um rechtsextreme Drohschreiben mit möglicher Verbindung zur Polizei Hessen ist der hessische Polizeipräsident Udo Münch zurückgetreten.

Sowohl bei Janine Wissler, Fraktionsvorsitzende der Linken im hessischen Landtag, als auch bei der Kabarettistin Idil Baydar (Jilet Ayse) wurden persönliche Daten aus einem Wiesbadener Polizeicomputer abgerufen. Kurz darauf folgten Drohschreiben, die mit "NSU 2.0" unterschrieben wurden.

Baydar selbst hatte in der Vergangenheit bereits 8 mal Anzeige bei der Polizei erstattet, damit gegen die Verfasser von Morddrohungen ermittelt wird. Jedes Mal wurden die Ermittlungen wieder eingestellt.

Dazu unsere Kari der Woche von Gerhard Mester.
#NSU #Polizei #Rechtsextreme #Demokratie #Gewalt #Rechte #Terror #Politik #Karikatur #Comic #Satire #Rassismus #Nazis
 
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Karikatur der Woche


Im Skandal um rechtsextreme Drohschreiben mit möglicher Verbindung zur Polizei Hessen ist der hessische Polizeipräsident Udo Münch zurückgetreten.

Sowohl bei Janine Wissler, Fraktionsvorsitzende der Linken im hessischen Landtag, als auch bei der Kabarettistin Idil Baydar (Jilet Ayse) wurden persönliche Daten aus einem Wiesbadener Polizeicomputer abgerufen. Kurz darauf folgten Drohschreiben, die mit "NSU 2.0" unterschrieben wurden.

Baydar selbst hatte in der Vergangenheit bereits 8 mal Anzeige bei der Polizei erstattet, damit gegen die Verfasser von Morddrohungen ermittelt wird. Jedes Mal wurden die Ermittlungen wieder eingestellt.

Dazu unsere Kari der Woche von Gerhard Mester.
#NSU #Polizei #Rechtsextreme #Demokratie #Gewalt #Rechte #Terror #Politik #Karikatur #Comic #Satire #Rassismus #Nazis
 
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Karikatur der Woche


Im Skandal um rechtsextreme Drohschreiben mit möglicher Verbindung zur Polizei Hessen ist der hessische Polizeipräsident Udo Münch zurückgetreten.

Sowohl bei Janine Wissler, Fraktionsvorsitzende der Linken im hessischen Landtag, als auch bei der Kabarettistin Idil Baydar (Jilet Ayse) wurden persönliche Daten aus einem Wiesbadener Polizeicomputer abgerufen. Kurz darauf folgten Drohschreiben, die mit "NSU 2.0" unterschrieben wurden.

Baydar selbst hatte in der Vergangenheit bereits 8 mal Anzeige bei der Polizei erstattet, damit gegen die Verfasser von Morddrohungen ermittelt wird. Jedes Mal wurden die Ermittlungen wieder eingestellt.

Dazu unsere Kari der Woche von Gerhard Mester.
#NSU #Polizei #Rechtsextreme #Demokratie #Gewalt #Rechte #Terror #Politik #Karikatur #Comic #Satire #Rassismus #Nazis
 
#PIRATEN-Rundschau 19.07.2020

@PiratenBerlin verurteilen die jüngsten Morddrohungen des sogenannten „#NSU20" und solidarisieren sich mit den Opfern.
piratenpartei.berlin/allgemein/pira…
#NSU #Berlin
PIRATEN Berlin solidarisieren sich mit Opfern von Morddrohungen
 
Thread!

» @KatharinaKoenig

Zum Thema #Mittelfinger:

in der gestrigen Landtagssitzung ging es um die Errichtung eines #NSU-Archivs.

Während meines Redebeitrages erklärte ich u.a., dass diese Akten auch gesichert werden müssen, weil es Verbindungen vom #NSU-Komplex zum Mord an Walter #Lübcke gibt.«

https://nitter.net/KatharinaKoenig/status/1284559447319285760
 

Lübcke-Mord: Bundesanwaltschaft verschweigt Vernehmung von Andreas Temme | Das Erste - Panorama - Meldungen


https://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Luebcke-Mord-Bundesanwaltschaft-verschweigt-Vernehmung-von-Andreas-Temme,luebcke192.html

#Lübcke-Mord: Bundesanwaltschaft verschweigt Vernehmung von Andreas Temme

#NSU #Temme #VS #
 

Lübcke-Mord: Bundesanwaltschaft verschweigt Vernehmung von Andreas Temme | Das Erste - Panorama - Meldungen


https://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Luebcke-Mord-Bundesanwaltschaft-verschweigt-Vernehmung-von-Andreas-Temme,luebcke192.html

#Lübcke-Mord: Bundesanwaltschaft verschweigt Vernehmung von Andreas Temme

#NSU #Temme #VS #
 

Lübcke-Mord: Bundesanwaltschaft verschweigt Vernehmung von Andreas Temme | Das Erste - Panorama - Meldungen


https://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Luebcke-Mord-Bundesanwaltschaft-verschweigt-Vernehmung-von-Andreas-Temme,luebcke192.html

#Lübcke-Mord: Bundesanwaltschaft verschweigt Vernehmung von Andreas Temme

#NSU #Temme #VS #
 
Heute vor 16 Jahren fand das Nagelbomben-Attentat des "NSU" in der Kölner #Keupstraße statt.
Aus diesem Anlaß und vor dem Hintergrund der Geschehnisse in den #USA hier der Link zu unserem

Schwerpunkt Rechter Terror


https://taz.de/Schwerpunkt-Rechter-Terror/!t5007732/

Danke für die Inspiration an @Birne Helene

#taz #Rechtsradikalismus #Terror #Nazis #Rassismus #NSU
 
#Rassismus in #Deutschland Schwarzes Leben schützen

Auch hierzulande ist der Rassismus in viele Winkel gekrochen. Dagegen muss endlich mehr getan werden.




Simone Dede Ayivi

ein einzelfall:
im november 1990 wurde
antonio amadeo aus angola
in eberswalde
von #neonazis
erschlagen
sein kind kurze zeit später von einer
weißen deutschen frau
geboren
ihr haus
bald darauf
zertrümmert
ach ja
und die #polizei
war so spät da
dass es zu spät war
und die zeitungen waren mit ihren worten
so sparsam
dass es schweigen gleichkam
und im fernsehen kein bild
zu dem #mordfall
zu dem vorfall kein kommentar:

Zeilen der afrodeutschen Aktivistin und Lyrikerin May Ayim aus dem Gedicht „Deutschland im Herbst“ von 1992. Ayim beschreibt den Mord an Amadeu Antonio. Fast zwanzig Jahre vor dem Hashtag #blacklivesmatter zeigt sie auf, wie wenig Beachtung es findet, wenn ein Schwarzes Leben genommen wird.

Wie wenig öffentliche Trauer es gibt und wie gering die Konsequenzen für die #Mörder sind. #Körperverletzung mit Todesfolge hieß das Urteil. Keiner der Täter bekam mehr als vier Jahre. Zwanzig #Polizisten hatten sich in der Nähe aufgehalten und nicht eingegriffen. Keiner von ihnen musste sich wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Die Empörung? War da. Aber eben „so sparsam, dass es Schweigen gleichkam“.

Do black lives matter? Sind Schwarze Leben von Bedeutung? Wird dem Tod einer Schwarzen Person die gleiche Aufmerksamkeit zuteil wie dem einer weißen? Und viel wichtiger: Sind Schwarze Leben von genug Bedeutung, dass wir uns als Gesellschaft für sie einsetzen? Das Ziel muss sein, nicht intensiver um Schwarze Leben zu trauern. Sondern, sie zu schützen.

Wenn wir die Erzählung glauben sollen, dass #Schwarze, #PoC, #Migrantinnen und Menschen mit #Migrationshintergrund Teil dieser Gesellschaft sind, dann muss sich die #Mehrheitsgesellschaft hier mal mehr Mühe geben. Neun Jahre nach der Selbstenttarnung des #NSU, Monate nach den Anschlägen von #Halle und #Hanau gehen von Rassismus betroffene Menschen und ihre Freundinnen und Verbündete auch in Deutschland zu Tausenden auf die Straße, um ihre Wut und Trauer über einen weiteren rassistischen Mord zu teilen.

Sie beklagen den Tod von George Floyd und die Verhältnisse, die dazu führten. Und sie sind in der Lage, zu verstehen, was dieser Mord, der geografisch weit weg ist, mit uns hier zu tun hat.
In diesem Land zählen nicht alle Leben gleich viel

Die rassistischen Morde der 90er Jahre prägten meine Kindheit. Auch wenn ich sie nicht einordnen konnte: So hatte ich zum Beispiel Angst um meinen Vater, wenn er zum Arbeiten in den Osten fuhr. Gleichzeitig dachte ich, dass auch #Solingen und #Mölln im #Osten liegen. So war die Berichterstattung: Das Thema hieß nicht „Rassismus in Deutschland“, sondern „Skinheads in den neuen Bundesländern“. Ich wusste nicht einmal, dass ich überall um ihn Angst hätte haben müssen.

Dass auch in diesem Land nicht alle Leben gleich viel zählen, ist eine Tatsache. Es war deutlich während des deutschen #Kolonialismus und #dem Völkermord an den #Nama und #Herero. Es war deutlich während des #Nationalsozialismus. Es manifestierte sich im Schweigen danach, den ungestörten Karrieren von ehemaligen #Nazis in der Bonner Republik und den #Brandanschlägen im wiedervereinigten Deutschland.

Als 2011 eine hochrangige 73-köpfige Delegation aus #Namibia anreiste, darunter Politiker, Bischöfe und Anführer der Nama und Herero, um Schädel ihrer Vorfahren abzuholen, die infolge der deutschen Kolonialverbrechen noch immer in der Berliner Charité lagern, gab es keinen offiziellen Empfang. Die deutsche Politik maß den Überresten dieser Schwarzen Leben, die von Deutschen genommen wurden, keine Bedeutung bei.
Hinter den Taten steckt eine Struktur

Rassismus hat eine lange Tradition. Und er ist in jeden Winkel dieses Landes gekrochen. Hat sich in allen Behörden, Institutionen und Hirnen hartnäckig festgesetzt. Rassismus ist ein System, das Menschen, die davon betroffen sind, benachteiligt und erniedrigt. Deswegen ist es auch unpassend, immer wieder von Einzelfällen oder Einzeltätern zu sprechen. Wir müssen aufhören, darüber zu reden, dass einzelne Beamte Fehler machen oder einzelne „geistig verwirrte“ Waffennarren plötzlich um sich schießen.

Hinter diesen Taten steckt eine Struktur, die das Leben von Schwarzen Menschen, PoC und Migrant*innen maßgeblich prägt und einschränkt und im schlimmsten Fall dazu führt, dass wir um unser Leben fürchten müssen. Im System Rassismus sind all die #Diskriminierungen, #Beschimpfungen und Morde miteinander verknüpft.

Oft tritt Rassismus nicht alleine auf, sondern formt zusammen mit #Antisemitismus, #Misogynie, #Ableismus, #Homo- und #Transfeindlichkeit ein hochgefährliches menschenverachtendes Weltbild.

„Was sage ich meinem Sohn?“ fragt mich eine Freundin am Vormittag des 20. Februars, nur Stunden nach den rassistischen Morden in meiner Heimatstadt Hanau: „Und was tue ich, wenn er älter ist: Soll ich ihm dann verbieten, sich an migrantischen Orten aufzuhalten, weil es zu gefährlich ist? Und wie beruhige ich meine Eltern?“
Die Polizei ist nicht Schutz, sondern Gefahr

Was sagen wir unseren Kindern? Und wie sprechen wir mit unseren Eltern darüber: Manche sind Krieg oder Terror entflohen, andere kamen auf der Suche nach Arbeit oder folgten einer großen Liebe. Sie haben ihre Koffer gepackt und verlassen was sie kannten, um uns, ihren Kindern ein besseres Leben zu bieten. Sie sind in dieses kalte Land gekommen und müssen feststellen, dass ihre Kinder hier auch nicht sicher sind. Wie wachsen Menschen auf, die immer und immer wieder erfahren, dass ihre Leben weniger wert sind?

Wer damit aufwächst, dass der Schwarze Vater ständig kontrolliert wird, wenn er mit dem Auto unterwegs ist und die weiße Mutter nicht, dem wird schnell klar: Da stimmt etwas nicht. Wer in Deutschland geboren wurde, nur Top-Noten aus dem Deutschunterricht mitbringt und mit 15 oder 16 zum ersten Mal von der Polizei harsch angepampt wird: „Du sprechen #Deutsch? Papiere! Papiere!“...dem ist schnell klar: Die Polizei ist nicht Schutz, sondern Gefahr.

Auch in Deutschland sterben Schwarze Menschen durch die Polizei. Oury #Jalloh verbrannte in einer Dessauer Polizeizelle. Christy Schwundeck wurde in einem Frankfurter Jobcenter von einer Polizistin erschossen. Seit 15 Jahren kämpft die Oury Jalloh Initiative um Aufklärung. Nicht die Behörden, sondern Angehörige und Aktivist*innen erkämpften die Gutachten, die beweisen, dass Jalloh sich nicht wie behauptet selbst angezündet hat, sondern das Feuer von dritter Hand gelegt wurde. Die Behörden mauern.
Wie deutsch sollen wir noch sein?

Aufklärung und Gerechtigkeit scheinen keine große Bedeutung zu haben im Fall Oury Jalloh. Im Gegenteil: In Deutschland gibt es keine unabhängige Stelle, bei der man Polizeigewalt oder andere Verfehlungen von Polizist*innen melden kann. Organisationen wie die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland fordern das schon lange. Denn die Aufklärung der von Polizisten verübten Straftaten darf nicht der Polizei überlassen werden. Wenn von Rassismus Betroffene sich im öffentlichen Raum aufhalten, können sie immer damit rechnen, von der Polizei kontrolliert zu werden. In Zügen, an Bahnhöfen, in Shisha-Bars und in Parks. Auch beim Grillen. Wie deutsch sollen wir noch sein?

Der Mord an George Floyd wurde auf Video aufgezeichnet. Die letzten Worte eines Menschen sollten nicht durchs Internet gehen: Die Welt sollte niemandem beim Sterben zusehen. Niemand sollte diese Verzweiflung sehen. Das Bitten. Die Todesangst. Der Videobeweis macht, dass niemand mehr tun kann, als würde so etwas nicht geschehen. Als würden die Betroffenen sich das alles nur einbilden. Ich möchte Schwarzen Menschen nicht mehr beim Sterben zusehen. Nicht von Polizisten erstickt oder erschossen. Nicht durch das #EU-Grenzregime im #Mittelmeer ertrinkend.

Black Lives Matter heißt, dass mein Leben genauso geschützt wird, wie das anderer. Es heißt, dass Morde an Schwarzen Menschen aufgeklärt werden. Es heißt, dass alle sich darauf verlassen können, dass Umstehende nicht wegsehen, wenn jemand angegriffen wird.
Dass die Polizei Schwarze und People of Color nicht unter Generalverdacht stellt. Dass eine Shisha-Bar kein gefährlicherer Ort ist als eine Cocktail-Bar. Dass Gläubige sich in einer Moschee und einer Synagoge genauso entspannt aufhalten können, wie in einer Kirche. Es bedeutet, dass die Politik sich für die Unversehrtheit aller einsetzt, anstatt weiter darüber zu diskutieren, was Migrant*innen noch leisten müssen, um dazuzugehören. Und, dass wir das Sterben im Mittelmeer beenden!

Simone Dede Ayivi wurde in Hanau geboren und lebt als Performerin, Regisseurin und Autorin in Berlin. Sie hat unter anderem am Ballhaus Naunynstraße inszeniert. Zuletzt war ihre Performance „First Black Woman in Space“ in den Sophiensälen zu sehen.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/rassismus-in-deutschland-schwarzes-leben-schuetzen/25891532.html?mobile=false
#blm #blacklivesmatter #antifa
 
#Rassismus in #Deutschland Schwarzes Leben schützen

Auch hierzulande ist der Rassismus in viele Winkel gekrochen. Dagegen muss endlich mehr getan werden.




Simone Dede Ayivi

ein einzelfall:
im november 1990 wurde
antonio amadeo aus angola
in eberswalde
von #neonazis
erschlagen
sein kind kurze zeit später von einer
weißen deutschen frau
geboren
ihr haus
bald darauf
zertrümmert
ach ja
und die #polizei
war so spät da
dass es zu spät war
und die zeitungen waren mit ihren worten
so sparsam
dass es schweigen gleichkam
und im fernsehen kein bild
zu dem #mordfall
zu dem vorfall kein kommentar:

Zeilen der afrodeutschen Aktivistin und Lyrikerin May Ayim aus dem Gedicht „Deutschland im Herbst“ von 1992. Ayim beschreibt den Mord an Amadeu Antonio. Fast zwanzig Jahre vor dem Hashtag #blacklivesmatter zeigt sie auf, wie wenig Beachtung es findet, wenn ein Schwarzes Leben genommen wird.

Wie wenig öffentliche Trauer es gibt und wie gering die Konsequenzen für die #Mörder sind. #Körperverletzung mit Todesfolge hieß das Urteil. Keiner der Täter bekam mehr als vier Jahre. Zwanzig #Polizisten hatten sich in der Nähe aufgehalten und nicht eingegriffen. Keiner von ihnen musste sich wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Die Empörung? War da. Aber eben „so sparsam, dass es Schweigen gleichkam“.

Do black lives matter? Sind Schwarze Leben von Bedeutung? Wird dem Tod einer Schwarzen Person die gleiche Aufmerksamkeit zuteil wie dem einer weißen? Und viel wichtiger: Sind Schwarze Leben von genug Bedeutung, dass wir uns als Gesellschaft für sie einsetzen? Das Ziel muss sein, nicht intensiver um Schwarze Leben zu trauern. Sondern, sie zu schützen.

Wenn wir die Erzählung glauben sollen, dass #Schwarze, #PoC, #Migrantinnen und Menschen mit #Migrationshintergrund Teil dieser Gesellschaft sind, dann muss sich die #Mehrheitsgesellschaft hier mal mehr Mühe geben. Neun Jahre nach der Selbstenttarnung des #NSU, Monate nach den Anschlägen von #Halle und #Hanau gehen von Rassismus betroffene Menschen und ihre Freundinnen und Verbündete auch in Deutschland zu Tausenden auf die Straße, um ihre Wut und Trauer über einen weiteren rassistischen Mord zu teilen.

Sie beklagen den Tod von George Floyd und die Verhältnisse, die dazu führten. Und sie sind in der Lage, zu verstehen, was dieser Mord, der geografisch weit weg ist, mit uns hier zu tun hat.
In diesem Land zählen nicht alle Leben gleich viel

Die rassistischen Morde der 90er Jahre prägten meine Kindheit. Auch wenn ich sie nicht einordnen konnte: So hatte ich zum Beispiel Angst um meinen Vater, wenn er zum Arbeiten in den Osten fuhr. Gleichzeitig dachte ich, dass auch #Solingen und #Mölln im #Osten liegen. So war die Berichterstattung: Das Thema hieß nicht „Rassismus in Deutschland“, sondern „Skinheads in den neuen Bundesländern“. Ich wusste nicht einmal, dass ich überall um ihn Angst hätte haben müssen.

Dass auch in diesem Land nicht alle Leben gleich viel zählen, ist eine Tatsache. Es war deutlich während des deutschen #Kolonialismus und #dem Völkermord an den #Nama und #Herero. Es war deutlich während des #Nationalsozialismus. Es manifestierte sich im Schweigen danach, den ungestörten Karrieren von ehemaligen #Nazis in der Bonner Republik und den #Brandanschlägen im wiedervereinigten Deutschland.

Als 2011 eine hochrangige 73-köpfige Delegation aus #Namibia anreiste, darunter Politiker, Bischöfe und Anführer der Nama und Herero, um Schädel ihrer Vorfahren abzuholen, die infolge der deutschen Kolonialverbrechen noch immer in der Berliner Charité lagern, gab es keinen offiziellen Empfang. Die deutsche Politik maß den Überresten dieser Schwarzen Leben, die von Deutschen genommen wurden, keine Bedeutung bei.
Hinter den Taten steckt eine Struktur

Rassismus hat eine lange Tradition. Und er ist in jeden Winkel dieses Landes gekrochen. Hat sich in allen Behörden, Institutionen und Hirnen hartnäckig festgesetzt. Rassismus ist ein System, das Menschen, die davon betroffen sind, benachteiligt und erniedrigt. Deswegen ist es auch unpassend, immer wieder von Einzelfällen oder Einzeltätern zu sprechen. Wir müssen aufhören, darüber zu reden, dass einzelne Beamte Fehler machen oder einzelne „geistig verwirrte“ Waffennarren plötzlich um sich schießen.

Hinter diesen Taten steckt eine Struktur, die das Leben von Schwarzen Menschen, PoC und Migrant*innen maßgeblich prägt und einschränkt und im schlimmsten Fall dazu führt, dass wir um unser Leben fürchten müssen. Im System Rassismus sind all die #Diskriminierungen, #Beschimpfungen und Morde miteinander verknüpft.

Oft tritt Rassismus nicht alleine auf, sondern formt zusammen mit #Antisemitismus, #Misogynie, #Ableismus, #Homo- und #Transfeindlichkeit ein hochgefährliches menschenverachtendes Weltbild.

„Was sage ich meinem Sohn?“ fragt mich eine Freundin am Vormittag des 20. Februars, nur Stunden nach den rassistischen Morden in meiner Heimatstadt Hanau: „Und was tue ich, wenn er älter ist: Soll ich ihm dann verbieten, sich an migrantischen Orten aufzuhalten, weil es zu gefährlich ist? Und wie beruhige ich meine Eltern?“
Die Polizei ist nicht Schutz, sondern Gefahr

Was sagen wir unseren Kindern? Und wie sprechen wir mit unseren Eltern darüber: Manche sind Krieg oder Terror entflohen, andere kamen auf der Suche nach Arbeit oder folgten einer großen Liebe. Sie haben ihre Koffer gepackt und verlassen was sie kannten, um uns, ihren Kindern ein besseres Leben zu bieten. Sie sind in dieses kalte Land gekommen und müssen feststellen, dass ihre Kinder hier auch nicht sicher sind. Wie wachsen Menschen auf, die immer und immer wieder erfahren, dass ihre Leben weniger wert sind?

Wer damit aufwächst, dass der Schwarze Vater ständig kontrolliert wird, wenn er mit dem Auto unterwegs ist und die weiße Mutter nicht, dem wird schnell klar: Da stimmt etwas nicht. Wer in Deutschland geboren wurde, nur Top-Noten aus dem Deutschunterricht mitbringt und mit 15 oder 16 zum ersten Mal von der Polizei harsch angepampt wird: „Du sprechen #Deutsch? Papiere! Papiere!“...dem ist schnell klar: Die Polizei ist nicht Schutz, sondern Gefahr.

Auch in Deutschland sterben Schwarze Menschen durch die Polizei. Oury #Jalloh verbrannte in einer Dessauer Polizeizelle. Christy Schwundeck wurde in einem Frankfurter Jobcenter von einer Polizistin erschossen. Seit 15 Jahren kämpft die Oury Jalloh Initiative um Aufklärung. Nicht die Behörden, sondern Angehörige und Aktivist*innen erkämpften die Gutachten, die beweisen, dass Jalloh sich nicht wie behauptet selbst angezündet hat, sondern das Feuer von dritter Hand gelegt wurde. Die Behörden mauern.
Wie deutsch sollen wir noch sein?

Aufklärung und Gerechtigkeit scheinen keine große Bedeutung zu haben im Fall Oury Jalloh. Im Gegenteil: In Deutschland gibt es keine unabhängige Stelle, bei der man Polizeigewalt oder andere Verfehlungen von Polizist*innen melden kann. Organisationen wie die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland fordern das schon lange. Denn die Aufklärung der von Polizisten verübten Straftaten darf nicht der Polizei überlassen werden. Wenn von Rassismus Betroffene sich im öffentlichen Raum aufhalten, können sie immer damit rechnen, von der Polizei kontrolliert zu werden. In Zügen, an Bahnhöfen, in Shisha-Bars und in Parks. Auch beim Grillen. Wie deutsch sollen wir noch sein?

Der Mord an George Floyd wurde auf Video aufgezeichnet. Die letzten Worte eines Menschen sollten nicht durchs Internet gehen: Die Welt sollte niemandem beim Sterben zusehen. Niemand sollte diese Verzweiflung sehen. Das Bitten. Die Todesangst. Der Videobeweis macht, dass niemand mehr tun kann, als würde so etwas nicht geschehen. Als würden die Betroffenen sich das alles nur einbilden. Ich möchte Schwarzen Menschen nicht mehr beim Sterben zusehen. Nicht von Polizisten erstickt oder erschossen. Nicht durch das #EU-Grenzregime im #Mittelmeer ertrinkend.

Black Lives Matter heißt, dass mein Leben genauso geschützt wird, wie das anderer. Es heißt, dass Morde an Schwarzen Menschen aufgeklärt werden. Es heißt, dass alle sich darauf verlassen können, dass Umstehende nicht wegsehen, wenn jemand angegriffen wird.
Dass die Polizei Schwarze und People of Color nicht unter Generalverdacht stellt. Dass eine Shisha-Bar kein gefährlicherer Ort ist als eine Cocktail-Bar. Dass Gläubige sich in einer Moschee und einer Synagoge genauso entspannt aufhalten können, wie in einer Kirche. Es bedeutet, dass die Politik sich für die Unversehrtheit aller einsetzt, anstatt weiter darüber zu diskutieren, was Migrant*innen noch leisten müssen, um dazuzugehören. Und, dass wir das Sterben im Mittelmeer beenden!

Simone Dede Ayivi wurde in Hanau geboren und lebt als Performerin, Regisseurin und Autorin in Berlin. Sie hat unter anderem am Ballhaus Naunynstraße inszeniert. Zuletzt war ihre Performance „First Black Woman in Space“ in den Sophiensälen zu sehen.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/rassismus-in-deutschland-schwarzes-leben-schuetzen/25891532.html?mobile=false
#blm #blacklivesmatter #antifa
 
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Orte von Naziverbrechen werden zur Zielscheibe von Rechten

Ob Bomben legen, Gedenksteine umstürzen oder "nur" mal Hakenkreuze malen - Hunderte Anschläge von Rechtsradikalen gegen die Gedenkstätten an Orten von Naziverbrechen gab es in den letzten Jahren. In einem ausführlichen Artikel listet Peter Laudenbach in der taz die einzelnen Taten der letzten Jahre auf.

Nur in den seltensten Fällen wurden die Täter gefasst. Ihre Botschaft ist klar, sie wollen die Opfer von damals erneut verhöhnen und denen drohen, die sich ihnen heute in den Weg stellen. 2017 hatte der AfD-Poltiker Björn Höcke, den man gerichtsfest einen Nazi nennen darf, eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" gefordert.

Mit dem Aufstieg der AfD haben diese Anschläge wesentlich zugenommen. Die Beschäftigten in Gedenkstätten werden bedroht oder verhöhnt, Führungen werden immer wieder gestört. Die Politiker der AfD beklagen in Parlamenten den „Schuldkomplex“ und stellen die Arbeit und die Finanzierung von NS-Gedenkstätten in Frage.

Wir fordern konsequente Aufklärungsarbeit von der Polizei und müssen von uns mehr Engagement gegen rechts einfordern. Die Verbrechen des Faschismus dürfen nicht vergessen werden - nur dann können wir eine Wiederholung verhindern!

Mehr dazu bei https://taz.de/Angriffe-auf-KZ-Gedenkstaetten/!5684941/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7279-20200529-mehr-engagement-gegen-rechts.htm

#AfD #RechtsaußenNeo-Nazis #NSU #Faschisten #Rassismus #Gedenkstätten #Anschläge #Drohungen #Erinnerungskultur
 
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Ob Bomben legen, Gedenksteine umstürzen oder "nur" mal Hakenkreuze malen - Hunderte Anschläge von Rechtsradikalen gegen die Gedenkstätten an Orten von Naziverbrechen gab es in den letzten Jahren. In einem ausführlichen Artikel listet Peter Laudenbach in der taz die einzelnen Taten der letzten Jahre auf.

Nur in den seltensten Fällen wurden die Täter gefasst. Ihre Botschaft ist klar, sie wollen die Opfer von damals erneut verhöhnen und denen drohen, die sich ihnen heute in den Weg stellen. 2017 hatte der AfD-Poltiker Björn Höcke, den man gerichtsfest einen Nazi nennen darf, eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" gefordert.

Mit dem Aufstieg der AfD haben diese Anschläge wesentlich zugenommen. Die Beschäftigten in Gedenkstätten werden bedroht oder verhöhnt, Führungen werden immer wieder gestört. Die Politiker der AfD beklagen in Parlamenten den „Schuldkomplex“ und stellen die Arbeit und die Finanzierung von NS-Gedenkstätten in Frage.

Wir fordern konsequente Aufklärungsarbeit von der Polizei und müssen von uns mehr Engagement gegen rechts einfordern. Die Verbrechen des Faschismus dürfen nicht vergessen werden - nur dann können wir eine Wiederholung verhindern!

Mehr dazu bei https://taz.de/Angriffe-auf-KZ-Gedenkstaetten/!5684941/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7279-20200529-mehr-engagement-gegen-rechts.htm

#AfD #RechtsaußenNeo-Nazis #NSU #Faschisten #Rassismus #Gedenkstätten #Anschläge #Drohungen #Erinnerungskultur
 
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Ob Bomben legen, Gedenksteine umstürzen oder "nur" mal Hakenkreuze malen - Hunderte Anschläge von Rechtsradikalen gegen die Gedenkstätten an Orten von Naziverbrechen gab es in den letzten Jahren. In einem ausführlichen Artikel listet Peter Laudenbach in der taz die einzelnen Taten der letzten Jahre auf.

Nur in den seltensten Fällen wurden die Täter gefasst. Ihre Botschaft ist klar, sie wollen die Opfer von damals erneut verhöhnen und denen drohen, die sich ihnen heute in den Weg stellen. 2017 hatte der AfD-Poltiker Björn Höcke, den man gerichtsfest einen Nazi nennen darf, eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" gefordert.

Mit dem Aufstieg der AfD haben diese Anschläge wesentlich zugenommen. Die Beschäftigten in Gedenkstätten werden bedroht oder verhöhnt, Führungen werden immer wieder gestört. Die Politiker der AfD beklagen in Parlamenten den „Schuldkomplex“ und stellen die Arbeit und die Finanzierung von NS-Gedenkstätten in Frage.

Wir fordern konsequente Aufklärungsarbeit von der Polizei und müssen von uns mehr Engagement gegen rechts einfordern. Die Verbrechen des Faschismus dürfen nicht vergessen werden - nur dann können wir eine Wiederholung verhindern!

Mehr dazu bei https://taz.de/Angriffe-auf-KZ-Gedenkstaetten/!5684941/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7279-20200529-mehr-engagement-gegen-rechts.htm

#AfD #RechtsaußenNeo-Nazis #NSU #Faschisten #Rassismus #Gedenkstätten #Anschläge #Drohungen #Erinnerungskultur
 
Die erneut offenkundig gewordenen Verbindungen von Rechtsterroristen in Sicherheitsbehörden werfen gravierende Fragen auf und machen echte Konsequenzen unausweichlich #Temme #NSU #StephanE #MarkusH #Lübcke
 
An der parlamentarischen Aufarbeitung des Weihnachtsmarktattentats in Berlin wird deutlich, wie wenig die Ermittlungsbehörden aus dem #NSU gelernt haben. Die Muster sind die selben. Erschreckend.

https://www.heise.de/tp/features/Amri-Komplex-BKA-im-Abwehrkampf-gegen-die-Aufklaerung-4718099.html?seite=all
#NSU
 
Nach dem 3000-Seiten-Urteil befragte Telepolis die Anwälte und die Vertreter der Opfer
#NSU #AfD #NieWieder
 
 
Ach, die Amis haben auch #nordkreuz und #nsu?
 
Lasse Gismo - vor 27 Minuten
Aktion Freiheit statt Angst
Aktion Freiheit statt Angst - vor etwa einer Stunde

Generalstreik gegen Rechts vor 100 Jahren
100 Jahre erfolgreicher Widerstand gegen Rechts

Vor 100 Jahren stand die noch junge Demokratie der Weimarer Republik vor dem Aus, als die „Brigade Ehrhardt” am 13. März 1920 in Berlin einmarschierte und sich der ehemalige ostpreußische Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp zum Reichskanzler ausrufen ließ, während die rechtmäßig gewählte Regierung – von der Reichswehr vorsätzlich im Stich gelassen – aus Berlin fliehen musste.

Dass die Republik gerettet werden konnte, ist den arbeitenden Menschen und ihren Gewerkschaften zu verdanken. Noch am selben Tag riefen ADGB und AfA-Bund zum Generalstreik auf, am 15. März auch die Christlichen Gewerkschaften und am 16. März endlich auch der Deutsche Beamtenbund.

Am 17. März 1920 – nach fünf Tagen Generalstreik – gaben die Putschisten auf. Der Generalstreik war erfolgreich, die Reichswehr- und Freikorpseinheiten wurden zurückgeschlagen oder zur Kapitulation gezwungen. Die demokratische Republik war durch den einheitlichen Widerstand der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung gerettet.

Waren in den 5 Tagen bereits streikende Arbeiter getötet und noch viel mehr von ihnen verletzt worden, so nahmen die verrohten Militaristen nach Beendigung des Generalstreiks blutige Rache. Ihr wütender Terror überzog auch die Arbeiterviertel Berlins. Viele Arbeiter und ihre Familienangehörigen mussten insbesondere im Ruhrgebiet, wo sich die militärischen Auseinandersetzungen noch über Wochen hinzogen, ihren Einsatz mit dem Leben bezahlen.

Mit einer erinnerungspolitischen Veranstaltung möchte der DGB heute an dieses Ereignis erinnern, weil der Generalstreik in der öffentlichen und geschichtswissenschaftlichen Wahrnehmung bislang weitgehend ein Schattendasein führte, hingegen die putschenden antidemokratischen Freikorps im Fokus der Aufmerksamkeit standen.

Wir sollten in Erinnerung behalten, wie dünn die Decke der Demokratie ist und wie schnell es persönlichen Einsatz erfordert für ihren Erhalt zu kämpfen.

Mehr dazu bei https://www.verdi.de/ueber-uns/idee-tradition/jahrestage-gedenktage/++co++bb80409a-a346-11e1-67a2-0019b9e321e1
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/2678-20200309.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7196-20200309-generalstreik-gegen-rechts-vor-100-jahren.htm

#Kapp #Putsch #ADGB #Rechtsaußen #NeoNazis #NSU #Faschisten #Rassismus #Aufstand #Frieden #Krieg #Grundrechte #Menschenrechte #Weimar #Ruhrgebiet #Berlin #Reichswehr, #Militär

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Es sind alle Dinge so voll Mühe, daß es niemand ausreden kann. Das Auge sieht sich nimmer satt, und das Ohr hört sich nimmer satt. (Psalm 90.10) 9 Was ist's, das geschehen ist? Eben das hernach geschehen wird. Was ist's, das man getan hat? Eben das man hernach tun wird; und geschieht nichts Neues unter der Sonne. 10 Geschieht auch etwas, davon man sagen möchte: Siehe, das ist neu? Es ist zuvor auch geschehen in den langen Zeiten, die vor uns gewesen sind. 11 Man gedenkt nicht derer, die zuvor gewesen sind; also auch derer, so hernach kommen, wird man nicht gedenken bei denen, die darnach sein werden.

§§§: KKKKKOOOOOOMMMMMIIIIISSSSSCCCCHHHH...... D I E NAZIS /N s d A P der REAl-GESCHICHTE, die historischen N A Z I S; ......

§§§: WWWAREN politisch L I N K S & sogar auch ÖKO, G R U E N !!!!!!

DER PROPHET in Prediger 1 , : ; BIBEL-ZITAT:

Es geschieht nichts NEUES unter der Sonne


.Prediger - Kapitel 1
Alles Irdische ist eitel
1 Dies sind die Reden des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs zu Jerusalem.
2 Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel. 3 Was hat der Mensch für Gewinn von aller seiner Mühe, die er hat unter der Sonne? (Prediger 2.22) 4 Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt ewiglich. (Psalm 90.3) 5 Die Sonne geht auf und geht unter und läuft an ihren Ort, daß sie wieder daselbst aufgehe. 6 Der Wind geht gen Mittag und kommt herum zur Mitternacht und wieder herum an den Ort, da er anfing. 7 Alle Wasser laufen ins Meer, doch wird das Meer nicht voller; an den Ort, da sie her fließen, fließen sie wieder hin.
8 Es sind alle Dinge so voll Mühe, daß es niemand ausreden kann. Das Auge sieht sich nimmer satt, und das Ohr hört sich nimmer satt. (Psalm 90.10) 9 Was ist's, das geschehen ist? Eben das hernach geschehen wird. Was ist's, das man getan hat? Eben das man hernach tun wird; und geschieht nichts Neues unter der Sonne. 10 Geschieht auch etwas, davon man sagen möchte: Siehe, das ist neu? Es ist zuvor auch geschehen in den langen Zeiten, die vor uns gewesen sind. 11 Man gedenkt nicht derer, die zuvor gewesen sind; also auch derer, so hernach kommen, wird man nicht gedenken bei denen, die darnach sein werden.
Auch das Streben nach Weisheit ist eitel
12 Ich, der Prediger, war König zu Jerusalem (Prediger 1.1) 13 und richtete mein Herz zu suchen und zu forschen weislich alles, was man unter dem Himmel tut. Solche unselige Mühe hat Gott den Menschenkindern gegeben, daß sie sich darin müssen quälen. 14 Ich sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht; und siehe, es war alles eitel und Haschen nach dem Wind. 15 Krumm kann nicht schlicht gerade werden noch, was fehlt, gezählt werden. 16 Ich sprach in meinem Herzen: Siehe, ich bin herrlich geworden und habe mehr Weisheit denn alle, die vor mir gewesen sind zu Jerusalem, und mein Herz hat viel gelernt und erfahren. 17 Und richtete auch mein Herz darauf, daß ich erkennte Weisheit und erkennte Tollheit und Torheit. Ich ward aber gewahr, daß solches auch Mühe um Wind ist. (Prediger 2.12) (Prediger 7.25) 18 Denn wo viel Weisheit ist, da ist viel Grämens; und wer viel lernt, der muß viel leiden.
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Generalstreik gegen Rechts vor 100 Jahren


100 Jahre erfolgreicher Widerstand gegen Rechts

Vor 100 Jahren stand die noch junge Demokratie der Weimarer Republik vor dem Aus, als die „Brigade Ehrhardt” am 13. März 1920 in Berlin einmarschierte und sich der ehemalige ostpreußische Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp zum Reichskanzler ausrufen ließ, während die rechtmäßig gewählte Regierung – von der Reichswehr vorsätzlich im Stich gelassen – aus Berlin fliehen musste.

Dass die Republik gerettet werden konnte, ist den arbeitenden Menschen und ihren Gewerkschaften zu verdanken. Noch am selben Tag riefen ADGB und AfA-Bund zum Generalstreik auf, am 15. März auch die Christlichen Gewerkschaften und am 16. März endlich auch der Deutsche Beamtenbund.

Am 17. März 1920 – nach fünf Tagen Generalstreik – gaben die Putschisten auf. Der Generalstreik war erfolgreich, die Reichswehr- und Freikorpseinheiten wurden zurückgeschlagen oder zur Kapitulation gezwungen. Die demokratische Republik war durch den einheitlichen Widerstand der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung gerettet.

Waren in den 5 Tagen bereits streikende Arbeiter getötet und noch viel mehr von ihnen verletzt worden, so nahmen die verrohten Militaristen nach Beendigung des Generalstreiks blutige Rache. Ihr wütender Terror überzog auch die Arbeiterviertel Berlins. Viele Arbeiter und ihre Familienangehörigen mussten insbesondere im Ruhrgebiet, wo sich die militärischen Auseinandersetzungen noch über Wochen hinzogen, ihren Einsatz mit dem Leben bezahlen.

Mit einer erinnerungspolitischen Veranstaltung möchte der DGB heute an dieses Ereignis erinnern, weil der Generalstreik in der öffentlichen und geschichtswissenschaftlichen Wahrnehmung bislang weitgehend ein Schattendasein führte, hingegen die putschenden antidemokratischen Freikorps im Fokus der Aufmerksamkeit standen.

Wir sollten in Erinnerung behalten, wie dünn die Decke der Demokratie ist und wie schnell es persönlichen Einsatz erfordert für ihren Erhalt zu kämpfen.

Mehr dazu bei https://www.verdi.de/ueber-uns/idee-tradition/jahrestage-gedenktage/++co++bb80409a-a346-11e1-67a2-0019b9e321e1
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/2678-20200309.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7196-20200309-generalstreik-gegen-rechts-vor-100-jahren.htm

#Kapp #Putsch #ADGB #Rechtsaußen #NeoNazis #NSU #Faschisten #Rassismus #Aufstand #Frieden #Krieg #Grundrechte #Menschenrechte #Weimar #Ruhrgebiet #Berlin #Reichswehr, #Militär
 
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Generalstreik gegen Rechts vor 100 Jahren


100 Jahre erfolgreicher Widerstand gegen Rechts

Vor 100 Jahren stand die noch junge Demokratie der Weimarer Republik vor dem Aus, als die „Brigade Ehrhardt” am 13. März 1920 in Berlin einmarschierte und sich der ehemalige ostpreußische Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp zum Reichskanzler ausrufen ließ, während die rechtmäßig gewählte Regierung – von der Reichswehr vorsätzlich im Stich gelassen – aus Berlin fliehen musste.

Dass die Republik gerettet werden konnte, ist den arbeitenden Menschen und ihren Gewerkschaften zu verdanken. Noch am selben Tag riefen ADGB und AfA-Bund zum Generalstreik auf, am 15. März auch die Christlichen Gewerkschaften und am 16. März endlich auch der Deutsche Beamtenbund.

Am 17. März 1920 – nach fünf Tagen Generalstreik – gaben die Putschisten auf. Der Generalstreik war erfolgreich, die Reichswehr- und Freikorpseinheiten wurden zurückgeschlagen oder zur Kapitulation gezwungen. Die demokratische Republik war durch den einheitlichen Widerstand der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung gerettet.

Waren in den 5 Tagen bereits streikende Arbeiter getötet und noch viel mehr von ihnen verletzt worden, so nahmen die verrohten Militaristen nach Beendigung des Generalstreiks blutige Rache. Ihr wütender Terror überzog auch die Arbeiterviertel Berlins. Viele Arbeiter und ihre Familienangehörigen mussten insbesondere im Ruhrgebiet, wo sich die militärischen Auseinandersetzungen noch über Wochen hinzogen, ihren Einsatz mit dem Leben bezahlen.

Mit einer erinnerungspolitischen Veranstaltung möchte der DGB heute an dieses Ereignis erinnern, weil der Generalstreik in der öffentlichen und geschichtswissenschaftlichen Wahrnehmung bislang weitgehend ein Schattendasein führte, hingegen die putschenden antidemokratischen Freikorps im Fokus der Aufmerksamkeit standen.

Wir sollten in Erinnerung behalten, wie dünn die Decke der Demokratie ist und wie schnell es persönlichen Einsatz erfordert für ihren Erhalt zu kämpfen.

Mehr dazu bei https://www.verdi.de/ueber-uns/idee-tradition/jahrestage-gedenktage/++co++bb80409a-a346-11e1-67a2-0019b9e321e1
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/2678-20200309.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7196-20200309-generalstreik-gegen-rechts-vor-100-jahren.htm

#Kapp #Putsch #ADGB #Rechtsaußen #NeoNazis #NSU #Faschisten #Rassismus #Aufstand #Frieden #Krieg #Grundrechte #Menschenrechte #Weimar #Ruhrgebiet #Berlin #Reichswehr, #Militär
 
»@nsuwatch
"Wenn es einen Hinweis gegeben hätte: Da ist irgendein Trio, die kämen in Betracht."

Der #NSU-Untersuchungsausschuss #MV zeigte heute wieder, dass die Ermittler finden, dass sie alles richtig gemacht haben, es habe nur die richtigen Hinweise nicht gegeben.

Details im Thread.«

https://nitter.net/nsuwatch/status/1235993410810634242
 

Wir gedenken: Heute vor 16 Jahren, am 25. Februar 2004, wurde Mehmet Turgut in #Rostock vom #NSU ermordet. Er wurde 25 Jahre alt. #KeinSchlussstrich #KeinVergessen


Heute um 16:00 Uhr wird es am Tatort eine Gedenkkundgebung geben. https://m.facebook.com/events/832582487168048/ …pic.twitter.com/PvqZFNelKi

Wir gedenken: Heute vor 16 Jahren, am 25. Februar 2004, wurde Mehmet
Turgut in
\#Rostock{.twitter-hashtag
.pretty-link .js-nav} vom
\#NSU{.twitter-hashtag
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\#KeinSchlussstrich{.twitter-hashtag
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\#KeinVergessen{.twitter-hashtag
.pretty-link .js-nav} Heute um 16:00 Uhr wird es am Tatort eine
Gedenkkundgebung geben.
https://m.facebook.com/events/832582487168048/ ...
pic.twitter.com/PvqZFNelKi{.twitter-timeline-link
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Bild/Foto{width="250"}

https://twitter.com/nsuwatch/status/1232214827948527616
#asyl #asylpolitik #proasyl #deutschland #flüchtlinge #refugees #botpost
 

Wir gedenken: Heute vor 16 Jahren, am 25. Februar 2004, wurde Mehmet Turgut in #Rostock vom #NSU ermordet. Er wurde 25 Jahre alt. #KeinSchlussstrich #KeinVergessen


Heute um 16:00 Uhr wird es am Tatort eine Gedenkkundgebung geben. https://m.facebook.com/events/832582487168048/ …pic.twitter.com/PvqZFNelKi

Wir gedenken: Heute vor 16 Jahren, am 25. Februar 2004, wurde Mehmet
Turgut in
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.pretty-link .js-nav} Heute um 16:00 Uhr wird es am Tatort eine
Gedenkkundgebung geben.
https://m.facebook.com/events/832582487168048/ ...
pic.twitter.com/PvqZFNelKi{.twitter-timeline-link
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https://twitter.com/nsuwatch/status/1232214827948527616
#asyl #asylpolitik #proasyl #deutschland #flüchtlinge #refugees #botpost
 
#NSU Akten sollten 120 Jahre verschlossen bleiben. Nach dem rechtsextremen Mord an Walter Lübcke wurde die Sperrfrist um 90 Jahre verkürzt - sie sollen nun in 2044 veröffentlicht werden. Wen schützt man hier? Was verbirgt man hier? Veröffentlicht JETZT die NSU Akten! #Hanau

#rechtsextremismus #NSU
 
Unter #GNU/Linux eine ganze Site per Konsole via #Tor spidern?

$ torsocks wget --recursive https://fdik.org/nsuleaks/

#nsu #nsuleaks
#NSU Akten sollten 120 Jahre verschlossen bleiben. Nach dem rechtsextremen Mord an Walter Lübcke wurde die Sperrfrist um 90 Jahre verkürzt - sie sollen nun in 2044 veröffentlicht werden. Wen schützt man hier? Was verbirgt man hier? Veröffentlicht JETZT die NSU Akten! #Hanau

#rechtsextremismus #NSU
 

Hanau


"(...) Politiker*innen bekunden bundesweit ihre Bestürzung und ihre Anteilnahme. Allerdings trägt ihr öffentlicher Umgang mit Taten wie dieser oft dazu bei, dass der rechte Terror weiter um sich greifen kann. [...] Mit besonderer Schamlosigkeit stechen nach den Morden in Hanau Twitter-Meldungen von Sigmar Gabriel (SPD) und Hans-Georg Maaßen (ehemaliger Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz) hervor."

Link zum Beitrag von Mona Lorenz (re:volt magazine):
neue-debatte.com/2020/02/22/linksrechtslinksirrereinzeltaeter/

#Gabriel #SPD #Maaßen #Neonazis #Faschisten #AfD #BürgerlicheMitte #Gauland #NSU #Charlottesville #Trump #Lübcke #Rechtsextremismus #Meuthen #Hanau #Widerstand
 
Ich bin ja schon älter und habe die Bemühungen des Staates, die #RAF-Terroristen zu fassen, damals mitbekommen. In jeder Postfiliale hingen die Fahndungsplakate. Ich erwarte, dass für die Ergreifung der Rechts-Terroristen ein mindestens gleicher Aufwand betrieben wird. Das beginnt damit, den #Rechts-Terror auch so zu benennen und nicht immer von Einzeltätern zu faseln! #hanau #fckafd #nsu
 
Heute früh in #SWR1 #Anstöße:

„Wenn ein Fremder in eurem Land wohnt, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch schon Fremde gewesen. Ich bin der Herr euer Gott.“ Das steht in der Bibel. (3. Mose 19, 33-34) Aus der Bibel stammen viele Traditionen in unserem Land. Und viele sind stolz darauf und reden vom christlichen Abendland.

Die Fremden sollen wie Einheimische gelten. In den letzten Monaten wird immer deutlicher: Anscheinend schaffen wir das nicht. Die Fremden sind nicht sicher bei uns, nicht die aus anderen Nationen, nicht die mit anderem Glauben. Schon vor Jahren wurden Muslime vom Mordkommando des #NSU getötet. In #Halle wurde vor ein paar Wochen auf eine #Synagoge geschossen, gestern Abend in #Hanau auf Menschen in zwei Shisha-Bars. Menschen mit dunklerer Haut waren das und mit dunklen Haaren, Muslime.9 Menschen sind gestorben, dazu der mutmaßliche Täter und seine Mutter.

Ich schäme mich, dass das möglich war. Und ich bin traurig und denke an die Angehörigen der Getöteten. Sie haben Brüder verloren und Söhne, weil ein #rechtsextrem|er, #rassistisch|er, verwirrter Täter die auslöschen wollte, die für ihn nicht hierher gehören. Solches Leid und solches Verbrechen macht einen sprachlos.

Ich denke aber auch an die vielen dunkelhäutigen Menschen, die unter uns leben. Sie fühlen sich nicht mehr sicher. Und ich verstehe das. Auch dafür schäme ich mich.

Ich frage mich, wie solche Verbrechen möglich werden. Wahrscheinlich gab es ja schon immer Vorbehalte vor Fremden. Deshalb steht es ja schon in der Bibel, dass das nicht sein soll. Aber jetzt fühlen sich die verrückten, verwirrten und verbohrten bestätigt. Früher hat man ihnen höchstens heimlich Recht gegeben. Jetzt schlagen sie zu, weil sie sich nicht mehr allein fühlen. Sie fühlen sich gewissermaßen als der bewaffnete Arm einer völkischen Bewegung. Das ist neu.

Im sogenannten christlichen Abendland muss das aufhören. Rechte und linke, deutsche und nichtdeutsche Gewalttäter müssen erleben: Wir sind nicht das Volk. Das Volk im christlichen Abendland denkt anders. Das, meine ich, sollten wir jetzt so laut und deutlich sagen, wie wir können.

Dr. Lucie Panzer, Stuttgart, Evangelische Kirche
 
Klare ungeschönte Worte.
Worte, auf die wir alle gewartet und gehofft haben.
Danke dafür an die Bundeskanzlerin.
Und auch Danke an den Menschen Angela Merkel.

#NSU #Lübcke #Halle #Hanau
 
Ruprecht #Polenz:
Gemessen an den schrecklichen Plänen finde ich das Presseecho und die öffentliche Diskussion darüber eher verhalten. Mich beunruhigen nach #NSU (ist das eigentlich vorbei?) und #Lübcke-Mord solche Nachrichten sehr. Als Bürger bin ich besorgt.
https://www.spiegel.de/politik/teutonico-und-seine-terrorzelle-a-b975aa53-0733-4312-814d-4020d21a9009
Quelle: https://twitter.com/polenz_r/status/1229538434336854017
 
„Manche Familien sind vor Enttäuschung verstummt“

Im #Dokumentarfilm #Spuren kommen Familien von Mordopfern des #NSU zu Wort. Noch immer sind Angehörige verbittert – und kämpfen trotzdem um ihren Platz in der Gesellschaft, beobachtet Regisseurin Aysun Bademsoy.

https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2020/02/11/manche-familien-sind-vor-enttaeuschung-verstummt_29457

#rechtsterrorismus
 
Toller Film, tolle Regisseurin.

RT @zeitonline@twitter.com

Aysun Bademsoy zeigt in ihrem Dokumentarfilm #Spuren, wie die Angehörigen der #NSU-Opfer mit der Trauer leben. Ein Porträt der deutschtürkischen Regisseurin #Abo http://bit.ly/37rxU7t

🐦🔗: https://twitter.com/zeitonline/status/1228369004613505024
 
Im Rahmen der Ermittlungen zum Mord an Mehmet Turgut durch den #NSU in Rostock, wurde seine Familie mit TKÜ-Maßnahmen überzogen, mehrere internationale "Kopffahndungen" gestartet und "Vernehmungen in Ankara" durchgeführt. Das er bereits vor der Tat Opfer Rechter Gewalt wurde, war den Ermittlungsbehörden egal.

https://www.linksfraktionmv.de/fraktion/nsu-untersuchungsausschuss/detail/news/29-sitzung-parlamentarischer-untersuchungsausschuss-pua-zur-aufklaerung-der-nsu-aktivitaeten-in-m/
#NSU
 
"Zahlreiche Personen aus dem Umfeld des #NSU sind bereits in der Vergangenheit mit sexuellem Missbrauch von Kindern oder der Verbreitung kinderpornographischen Materials in Erscheinung getreten. Wir haben dort einen Sumpf, der sich bis nach Bayern und Sachsen erstreckt.", so Nebenklage-Anwalt Yavuz Narin.

https://www.heise.de/tp/features/Die-paedophile-Rechte-3356266.html?seite=all #RechterTerror
 
Insgesamt 87 Bombendrohungen soll der polizeibekannte Hamburger Nazi André M. unter Pseudonymen wie „National Sozialistische Offensive“ zwischen Oktober 2018 und April 2019 bundesweit per Mail verschickt haben. Jetzt erhebt die Staatsanwaltschaft Berlin Anklage.

https://tagesspiegel.de/politik/manisch-anmutender-hass-87-bombendrohungen-von-hitler-fan-andre-m-/25475036.html #NSU #RechterTerror
 
Nicht Chevy Chase:

2019:
‣ Anschlag auf #Synagoge
‣ Walter #Lübcke wird ermordet
‣ #Hannibal, #Nordkreuz, #NSU 2.0
‣ Journalisten, Politiker & Prominente erhalten #Morddrohungen
‣ über 500 gesuchte #Rechtsextrem|e auf freiem Fuß

2020:
‣ Hamburgs Verfassungsschutzchef warnt vor neuem Linksterrorismus

Quelle:
 
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