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Items tagged with: Medien

„Es kommt nur Unsinn dabei heraus, wenn man die Mitte sucht zwischen einer kugelförmigen und einer scheibenförmigen Erde. Zu glauben, man müsse auch abseitigen Ansichten eine Plattform bieten, ist ein journalistischer Kernfehler. Das schafft den Eindruck, dass der Unsinn eine Berechtigung hat“
#Wissenschaft #Medien
 
„Es kommt nur Unsinn dabei heraus, wenn man die Mitte sucht zwischen einer kugelförmigen und einer scheibenförmigen Erde. Zu glauben, man müsse auch abseitigen Ansichten eine Plattform bieten, ist ein journalistischer Kernfehler. Das schafft den Eindruck, dass der Unsinn eine Berechtigung hat“
#Wissenschaft #Medien
 
terrax ist mir zwar sehr unsympathisch seit sie irgendwann mal in den 90ern sendungen über vermeintliche megalithreiche gemacht haben, aber dieses interview ist doch wirklich passend

#wissenschaft #terrax

Bild/FotoEcho of You wrote the following post Sat, 19 Sep 2020 09:22:47 +0200

:
„Es kommt nur Unsinn dabei heraus, wenn man die Mitte sucht zwischen einer kugelförmigen und einer scheibenförmigen Erde. Zu glauben, man müsse auch abseitigen Ansichten eine Plattform bieten, ist ein journalistischer Kernfehler. Das schafft den Eindruck, dass der Unsinn eine Berechtigung hat“
\#Wissenschaft \#Medien
Wissenschaftsjournalismus: »Die Wahrheit liegt allein in der Wahrheit«
 
„Es kommt nur Unsinn dabei heraus, wenn man die Mitte sucht zwischen einer kugelförmigen und einer scheibenförmigen Erde. Zu glauben, man müsse auch abseitigen Ansichten eine Plattform bieten, ist ein journalistischer Kernfehler. Das schafft den Eindruck, dass der Unsinn eine Berechtigung hat“
#Wissenschaft #Medien
 
„Es kommt nur Unsinn dabei heraus, wenn man die Mitte sucht zwischen einer kugelförmigen und einer scheibenförmigen Erde. Zu glauben, man müsse auch abseitigen Ansichten eine Plattform bieten, ist ein journalistischer Kernfehler. Das schafft den Eindruck, dass der Unsinn eine Berechtigung hat“
#Wissenschaft #Medien
 
„Es kommt nur Unsinn dabei heraus, wenn man die Mitte sucht zwischen einer kugelförmigen und einer scheibenförmigen Erde. Zu glauben, man müsse auch abseitigen Ansichten eine Plattform bieten, ist ein journalistischer Kernfehler. Das schafft den Eindruck, dass der Unsinn eine Berechtigung hat“
#Wissenschaft #Medien
 
#Korruption II: Bei seinen Recherchen über Wirecard musste der Financial Times-Journalist Dan McCrum Strafermittlungen, Drohungen und Hacker-Angriffe auf sich ertragen. Der Druck auf McCrum war auch deswegen so groß, weil die meisten deutschen Medien – teils bis kurz vor der Insolvenz – lieber dem Konzern als den britischen Kollegen Glauben schenkten. )correctiv; engl.)
#wirecard #Medien
 
#Korruption II: Bei seinen Recherchen über Wirecard musste der Financial Times-Journalist Dan McCrum Strafermittlungen, Drohungen und Hacker-Angriffe auf sich ertragen. Der Druck auf McCrum war auch deswegen so groß, weil die meisten deutschen Medien – teils bis kurz vor der Insolvenz – lieber dem Konzern als den britischen Kollegen Glauben schenkten. )correctiv; engl.)
#wirecard #Medien
 

Wie sollten Medien mit Verschwörungstheorien umgehen? - Spektrum der Wissenschaft

Weshalb sollte eine Verschwörungstheorie helfen, mit der Situation klarzukommen?

In dieser Situation ist es verlockend, für die komplexe Sachlage eine einfache Erklärung zu finden. Zum Beispiel: Die Chinesen hätten das Virus in einem Geheimlabor in Wuhan entwickelt. Oder: Das neue Coronavirus gebe es gar nicht. Oder: Das Virus sei völlig ungefährlich. Der gemeinsame Kern von Verschwörungstheorien ist das Prinzip der Mustererkennung. Alles wird in dieses Muster eingefügt. In der Evolution hat sich das bewährt, in der komplexen und globalisierten Welt verleitet es jedoch zu Fehleinschätzungen.

Wie kommt man dagegen an?

Indem man sich zurücklehnt, alle Fakten betrachtet und angestrengt nachdenkt. Das ist sehr lästig, Zeit raubend und anstrengend, deshalb vermeiden wir es gerne.
Genau das ist der Kernpunkt des ganzen. Der Mensch ist faul und hat keine Lust nachzudenken. Einfache Wahrheiten klingen besser.
Und als nächstes sollten die Medien aufhören Quacksalber in Talk Shows einzuladen

#medien #wissenchaft #verschwörung #corona
 
Ich bin bestimmt nicht der einzige, der zu Beginn der Morgenandacht aufspringt und schnell das Radio ausschaltet. Es ist eine Unverschämtheit, für sowas gibt es Radio Vatikan u. a., das gehört nicht in die Öffentlichen!
#Medien #Religion #DLF
 
Aus zahllosen gegebenen Anlässen:
"Die Journalistin Sara Schurmann hat einen offenen Brief verfasst, in dem sie Journalist:innen dazu aufruft, die Klimakrise endlich in ihrem ganzen Ausmaß anzuerkennen – und das eigene Handeln danach auszurichten"
#Klima #Medien
Journalist:innen, nehmt die Klimakrise endlich ernst!
 

US-Magazin „Scientific American“: Wahlempfehlung für Biden


Das renommierte Wissenschaftsmagazin „Scientific American“ ruft erstmals zur Wahl eines Kandidaten auf. Trump schade der US-amerikanischen Forschung.
US-Magazin „Scientific American“: Wahlempfehlung für Biden
#PräsidentTrump #JoeBiden #Medien #US-Präsidentschaftswahl2020 #Gesellschaft #Schwerpunkt
 

US-Magazin „Scientific American“: Wahlempfehlung für Biden


Das renommierte Wissenschaftsmagazin „Scientific American“ ruft erstmals zur Wahl eines Kandidaten auf. Trump schade der US-amerikanischen Forschung.
US-Magazin „Scientific American“: Wahlempfehlung für Biden
#PräsidentTrump #JoeBiden #Medien #US-Präsidentschaftswahl2020 #Gesellschaft #Schwerpunkt
 

Presserat über die Polizei-Kolumne: Menschenwürde nicht verletzt


Der Presserat sieht in der Kolumne von Hengameh Yaghoobifarah keinen Verstoß gegen das Presserecht. Der Text sei von der Meinungsfreiheit gedeckt.
Presserat über die Polizei-Kolumne: Menschenwürde nicht verletzt
#Presserat #Meinungsfreiheit #Anzeige #DebatteüberKolumneindertaz #Medien #Gesellschaft #Schwerpunkt
 

Presserat über die Polizei-Kolumne: Menschenwürde nicht verletzt


Der Presserat sieht in der Kolumne von Hengameh Yaghoobifarah keinen Verstoß gegen das Presserecht. Der Text sei von der Meinungsfreiheit gedeckt.
Presserat über die Polizei-Kolumne: Menschenwürde nicht verletzt
#Presserat #Meinungsfreiheit #Anzeige #DebatteüberKolumneindertaz #Medien #Gesellschaft #Schwerpunkt
 
#Klimawandel #Journalismus #Medien #Politik #Menschen
Journalist:innen, nehmt die Klimakrise endlich ernst!
 

Erstaunliche Vorstellungen


In einer Studie wurden Lehrkräfte nach den Aufgaben von #Medien befragt. Das Ergebnis: Ein überraschend großer Teil steht ihnen ablehnend gegenüber. #Medienkompetenz http://www.taz.de/Medienkompetenz-von-Lehrerinnen/!5706779/
#taz #tazgezwitscher #tageszeitung #Lehrerausbildung #Medienkompetenz #Bildung
 

Erstaunliche Vorstellungen


In einer Studie wurden Lehrkräfte nach den Aufgaben von #Medien befragt. Das Ergebnis: Ein überraschend großer Teil steht ihnen ablehnend gegenüber. #Medienkompetenz http://www.taz.de/Medienkompetenz-von-Lehrerinnen/!5706779/
#taz #tazgezwitscher #tageszeitung #Lehrerausbildung #Medienkompetenz #Bildung
 

Ex - Frau von Karl #Lauterbach in ServusTV - widerlegt Panikmache Ihres Ex-Mannes


Bild/Foto

Quelle: https://invidiou.site/watch?v=p5c6AjNkTxU

oder auch hier die ganze Sendung https://invidiou.site/watch?v=D7JAzv2xHR8

Ist es nicht witzig wie der Moderator versucht jemanden der Management studiert hat mit einem Wissenschaftlerin der Epidemologie zu vergleichen. Und warum wird der Frau so oft über den Mund gefahren?

#Covid19 #corona #Pandemie #Virus #Epidemiologie #Medien #Politik #Immunsystem #Daten #RKI
 

Ex - Frau von Karl #Lauterbach in ServusTV - widerlegt Panikmache Ihres Ex-Mannes


Bild/Foto

Quelle: https://invidiou.site/watch?v=p5c6AjNkTxU

oder auch hier die ganze Sendung https://invidiou.site/watch?v=D7JAzv2xHR8

Ist es nicht witzig wie der Moderator versucht jemanden der Management studiert hat mit einem Wissenschaftlerin der Epidemologie zu vergleichen. Und warum wird der Frau so oft über den Mund gefahren?

#Covid19 #corona #Pandemie #Virus #Epidemiologie #Medien #Politik #Immunsystem #Daten #RKI
 

Gott sei Dank kommen immer mehr aus Ihrer Deckung und trauen sich öffentlich die Meinung über diese ungerechtfertigten CORONA Maßnahmen zu sagen ....Nicht Nur POLIZISTEN/INNEN


und auch dies Video werde ich unserer ach so besorgten MUTTI Per E Mail zukommen lassen..............
Nee...auf eine Antwort warte ich natürlich nicht !

Wegducken ist alles was sie können unsere Volksvertreter !


Unser sauer verdientes Geld nehmen sie alle gerne ....siehe #Spahn....der hat sich gerade von unserem Geld ( OK...OK:::sein Mann hat auch 'n bisken was dazu beigesteuert )....er ist schließlich #Leiter der #Funke #Medien #Gruppe

 
#taz #Medien #Framing #Nazis
 
Bild/Foto
#politik #gesellschaft #polizeigewalt #lügen #racial-profiling #medien #medienhetze #bild

Kadir G aus HH: „Ich habe Todesangst bekommen“

Ein Video aus Hamburg sorgt für Diskussionen. Die Polizei bringt zu acht einen 15-jährigen Jungen zu Boden. Oder wie die Bild es ausdrückte: „Boxer verliert gegen acht Polizisten“. Vorwürfe der Polizeigewalt wurden laut und die Polizei Hamburg veröffentlichte eine ungewöhnlich lange Pressemitteilung. Schnell entstand ein Argumentationsmuster, wonach das harte Vorgehen gegen den Jugendlichen, der am Boden „ich kriege keine Luft“ rief, gerechtfertigt und korrekt ge wesen sei. Der Betroffene selbst sieht die Darstellung des Geschehens anders. Er fühlt sich ungerecht und brutal behandelt und wirf der Polizei und der Bild Falschdarstellungen vor. Kadir G. bat mich darum, ihn auf eine Weise zu Wort kommen zu lassen, durch die nichts weiter verzerrt werden kann. Ich habe ihm versprochen, dass er das kann. (von Tarek Baé)


Wie ist die Vorgeschichte des Videos? Was führte zu der Situation, in der mehrere
Polizistinnen und Polizisten um Sie herumstehen?


Kadir G.: Ich war mit einem E-Scooter unterwegs und fuhr diesen auf dem Gehweg. Ich möchte erwähnen, dass ich in Hamburg tausende Menschen mit E-Scootern auf dem Gehweg sehe. E-Scooter werden auf dem Gehweg geparkt und vom Gehweg aus kann man sie auch erst losfahren. Ein Polizist hielt mich daraufhin an und sagte mir, ich dürfe nicht auf dem Gehweg fahren. Ich sagte, dass niemand sich gestört fühle. Er sagte, wir könnten nun auch diskutieren und ich solle vom E-Scooter absteigen. Das habe ich gemacht. Innerhalb kurzer Zeit standen dann zwei Polizistinnen und zwei Polizisten um mich und wollten meine Personalien. Der erste Polizist sagte, dass ich aufgrund einer Ordnungswidrigkeit eine Strafe zahlen muss. Meine Frage, was das koste und was das bedeute, beantwortete er nicht.

Die Polizei erklärt in einer Pressemittelung, sie habe Sie mehrfach aufgefordert, sich auszuweisen. Können Sie das bestätigen und wenn ja, warum haben Sie ihre Personalien nicht ausgehändigt?

Kadir G.: An dieser Darstellung möchte ich mehrere Punkte richtigstellen. Ich bin 15 Jahre alt. Erst ab dem 16. Lebensjahr besteht in Deutschland eine Ausweispflicht. Das weiß ich. Ich habe dem Polizisten mein Alter mitgeteilt. Ich habe auch laut und deutlich meinen Namen mitgeteilt. Der E-Scooter, auf dem ich fuhr, hatte ein Kennzeichen, über das man mich immer problemlos finden könnte. Man muss die ja mieten mit dem echten Namen. Die Polizei wollte unbedingt, dass ich meinen Ausweis vorzeige, den ich nicht dabeihatte. Was ich ja auch nicht muss. Ich habe angeboten, meinen Vater anzurufen, damit er den Ausweis bringt, das haben sie mir aber nicht erlaubt. Ich durfte nicht an meine Tasche, die auf dem Boden lag. Dann sagte man mir, ich müsste mit auf die Wache kommen. Ich wollte aber nicht, weil ich doch meine Personalien längst gesagt habe und auch angeboten habe, meinen Ausweis bringen zu lassen. Dann fing die Polizei an, mich festzuhalten.

Ist das der Moment, in dem das Video ansetzt und die vier Beamtinnen und Beamten versuchen, Sie festzuhalten und Sie sich sträuben?

Kadir G.: Die Polizisten fingen einfach an, mich anzugreifen und ich habe nicht verstanden, was das soll. Ich habe Todesangst bekommen, weil eine Polizistin mit einem Gummihandschuh die ganze Zeit meinen Mund zuhielt. Ich dachte, ich ersticke gleich. Waren Sie schon mal in einer Situation, in der Sie nicht verstehen, warum Sie so angegriffen werden? Ich war richtig überfordert mit allem. In dem Video hört man, wie ich schwer atme und man sieht, wie ich schwitze und nicht weiß, wo vorne und hinten ist. Ich dachte, ich habe doch alles richtig gemacht und plötzlich umzingeln die mich und gehen mit den Händen in mein Gesicht. Und dann kamen auch noch weitere Polizisten dazu.

Vielleicht sagt sich das jetzt leicht, aber warum haben Sie in dem Moment nicht Folge geleistet?

Kadir G.: Ich habe Platzangst. Und ich habe Asthma. Ich habe schon im Stehen nicht mehr gut atmen können und Panik bekommen und als dann die Verstärkung kam und auf mich losging, dachte ich, ich sterbe gleich. Ich dachte, das ist wie in den Videos aus Amerika, wie bei George Floyd und die denken ich bin bewaffnet. Als ich mein Oberteil ausgezogen habe, damit die sehen, dass ich nichts habe, gingen die dann auf mich rauf und drückten mich zu Boden. Ich habe Knüppelschläge gespürt und ein Knie im Nacken.

Sie erwähnen ein Knie im Nacken und George Floyd. An der Wand, vor der Sie zu Boden gebracht werden, steht „I can´t breathe“, der tragische Satz aus dem Video von George Floyd. Ist Ihnen das in dem Moment aufgefallen?

Kadir G.: Ich habe es erst später auf dem Video gesehen. Und da habe ich auch erst gesehen, wie viele Menschen da waren. Ich erinnere mich nur, wie ich am Boden lag und dachte, ich ersticke und ich Stimmen gehört habe, die auch sagten „er kriegt keine Luft“. Ich habe mich kurz gefühlt wie in einem Film, wie in einem Video. Eines von diesen vielen Videos, wo die Polizei Jugendliche auf den Boden drückt oder Schwarze in Amerika. Ich kenne das nur aus Social Media. Erst kurz davor gab es so ein Video aus Düsseldorf, wo ein Jugendlicher von Polizisten mit Knie auf Kopf und Nacken festgehalten wird. Ich habe gar nicht richtig gecheckt, dass mir das gerade wirklich passiert.

Das Video endet mit Ihnen am Boden. Was ist danach passiert?

Kadir G.: Die Polizei hat mich mit auf die Wache genommen und in eine Zelle gesteckt. Mein Vater hat mich dann von dort abgeholt.

Was geschah in der Zwischenzeit? Wie haben Sie Ihre Eltern kontaktiert und wurden Sie medizinisch untersucht?

Kadir G.: Ich wurde von Sanitätern kurz untersucht, ob ich verletzt war. Ich hatte in dem Moment immer noch Adrenalin und habe nicht realisiert, was abgeht und die Schmerzen nicht richtig gespürt. Ich wollte meinen Vater anrufen, aber ich konnte nicht. Die Polizei hat dann später meinen Vater selbst angerufen. Als ich rausgekommen bin, sind mein Vater und ich nochmal zu einem Arzt gegangen und der hat dann Verletzungen festgestellt. Ich habe Schmerzen am Nacken, an den Armen, an den Beinen, am Kopf und auch in den Augen wegen des Pfeffersprays.

Ihnen wurde mehrfach nicht ermöglicht, Ihre Erziehungsberechtigten zu kontaktieren? Hat die Polizei Ihnen denn die Möglichkeit gegeben, Anzeige gegen die beteiligten Polizistinnen und Polizisten zu erstatten?

Kadir G.: Ich verstehe nicht, warum ich nicht sofort am Anfang einfach meinen Vater anrufen kann, wenn die Polizei ihn am Ende eh selbst anruft, damit er meinen Ausweis bringt und mich abholt. Und nein, die Polizei hat mir nicht gesagt, dass ich eine Anzeige machen kann oder mich beschweren kann.

Die Polizei verbreitet die Information, Sie seien mehrmals verwarnt worden und seien auch in der Vergangenheit auffällig gewesen. Stimmt das?

Kadir G.: Der Polizist, der mich dort angehalten hat; ich erinnere mich nicht, dass ich jemals im Leben mit dem gesprochen habe. Nur einmal wurde ich in Altona wegen des Fahrens eines E-Scooters auf dem Gehweg von der Polizei angesprochen. Aber das war`s. Jetzt stellt man mich dar wie einen Kriminellen. Ich habe keine Vorstrafen. Man hätte anders mit mir reden können. Es hätte gar nicht eskalieren müssen. Die haben mich sofort in die Ecke gedrängt und wie einen Verbrecher behandelt

In der BILD steht, gegen Sie sei fünf Mal ermittelt worden und Sie seien Boxer beim SV Polizei, die Polizei beruft sich auf ihr vermeintlich aggressives, bedrohliches Auftreten und ihre Bekanntheit bei der Polizei; entspricht das denn nicht der Wahrheit?

Kadir G.: Dass ich fünf mal angezeigt wurde, stimmt nicht. So etwas müsste ich doch am besten wissen, oder? Als sei ich irgendein Intensivtäter. Außerdem bin ich auch nicht im SV Polizei, wie die BILD behauptet, ich boxe beim SC Condor. Ein Journalist von der BILD hat mich auf meine private Nummer angerufen – keine Ahnung, wo er die her hat – und gesagt, ich kann ihm vertrauen. Und dann kommt sowas raus. Am Ende lese ich überall etwas von angeblichen Anzeigen und angeblichen Problemen in der Schule und angeblichen Verwarnungen. Ich verstehe nicht, warum manche Leute versuchen, das alles umzudrehen gegen mich. So etwas ist mir noch nie passiert. Ich hatte noch nie solche Probleme mit der Polizei. Und dann werde ich wegen einem E-Scooter auf dem Gehweg auf den Boden gedrückt. Polizisten sind doch selbst alle ausgebildet in Kampfsport. Acht von denen haben Angst vor einem Jugendlichen? Sind die nicht auch ausgebildet in Deeskalation?

Es gibt Debatten um Racial Profling und eine durch das Innenministerium abgesagte Studie dazu. Denken Sie, es die Festnahme und der Umgang damit haben auch etwas mit Ihrem Erscheinungsbild zu tun?

Kadir G.: Wir können jetzt rausgehen, egal wann, und gucken, ob E-Scooter auf dem Gehweg fahren. Überall sieht man das. So ganz Zufall, dass ich angehalten werde, kann es ja nicht sein. Und wir können auch gucken, wie andere Menschen behandelt werden, wenn sie mal angehalten werden. Liegen die mit dem Gesicht auf dem Boden am Ende? Ich finde, dass ich ein Recht darauf habe, dass so etwas untersucht wird. Wir werden uns nun einen Anwalt nehmen.

Der Fall erhält nun deutschlandweit viel Aufmerksamkeit. Kriegen Sie das mit? Und was wünschen Sie sich an Konsequenzen und Veränderungen?

Kadir G.: Wir sehen, dass sich manche Politiker einsetzen und sagen, dass sowas nicht klar geht. Ich wünsche mir, dass es nicht mehr solche Gewalt gegen Jugendliche oder gegen Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Ich bin 15 Jahre alt, ich bin deutscher Staatsbürger, ich bin Hamburger, ich will einfach nur ein normales Leben. So wie jeder Mensch. Man kann auch einfach sagen, dass das ein Fehler war. Oder man kann es wenigstens richtig untersuchen. Wenn man nichts zu verbergen hat, warum gibt es dann diese Studie nicht?

Vielen Dank für das Gespräch
  • Das Interview führte Tarek Baé, Medienwissenschaftler & Kommunikationswissenschaftler. Journalist. 26.
 
Bild/Foto
#politik #gesellschaft #polizeigewalt #lügen #racial-profiling #medien #medienhetze #bild

Kadir G aus HH: „Ich habe Todesangst bekommen“

Ein Video aus Hamburg sorgt für Diskussionen. Die Polizei bringt zu acht einen 15-jährigen Jungen zu Boden. Oder wie die Bild es ausdrückte: „Boxer verliert gegen acht Polizisten“. Vorwürfe der Polizeigewalt wurden laut und die Polizei Hamburg veröffentlichte eine ungewöhnlich lange Pressemitteilung. Schnell entstand ein Argumentationsmuster, wonach das harte Vorgehen gegen den Jugendlichen, der am Boden „ich kriege keine Luft“ rief, gerechtfertigt und korrekt ge wesen sei. Der Betroffene selbst sieht die Darstellung des Geschehens anders. Er fühlt sich ungerecht und brutal behandelt und wirf der Polizei und der Bild Falschdarstellungen vor. Kadir G. bat mich darum, ihn auf eine Weise zu Wort kommen zu lassen, durch die nichts weiter verzerrt werden kann. Ich habe ihm versprochen, dass er das kann. (von Tarek Baé)


Wie ist die Vorgeschichte des Videos? Was führte zu der Situation, in der mehrere
Polizistinnen und Polizisten um Sie herumstehen?


Kadir G.: Ich war mit einem E-Scooter unterwegs und fuhr diesen auf dem Gehweg. Ich möchte erwähnen, dass ich in Hamburg tausende Menschen mit E-Scootern auf dem Gehweg sehe. E-Scooter werden auf dem Gehweg geparkt und vom Gehweg aus kann man sie auch erst losfahren. Ein Polizist hielt mich daraufhin an und sagte mir, ich dürfe nicht auf dem Gehweg fahren. Ich sagte, dass niemand sich gestört fühle. Er sagte, wir könnten nun auch diskutieren und ich solle vom E-Scooter absteigen. Das habe ich gemacht. Innerhalb kurzer Zeit standen dann zwei Polizistinnen und zwei Polizisten um mich und wollten meine Personalien. Der erste Polizist sagte, dass ich aufgrund einer Ordnungswidrigkeit eine Strafe zahlen muss. Meine Frage, was das koste und was das bedeute, beantwortete er nicht.

Die Polizei erklärt in einer Pressemittelung, sie habe Sie mehrfach aufgefordert, sich auszuweisen. Können Sie das bestätigen und wenn ja, warum haben Sie ihre Personalien nicht ausgehändigt?

Kadir G.: An dieser Darstellung möchte ich mehrere Punkte richtigstellen. Ich bin 15 Jahre alt. Erst ab dem 16. Lebensjahr besteht in Deutschland eine Ausweispflicht. Das weiß ich. Ich habe dem Polizisten mein Alter mitgeteilt. Ich habe auch laut und deutlich meinen Namen mitgeteilt. Der E-Scooter, auf dem ich fuhr, hatte ein Kennzeichen, über das man mich immer problemlos finden könnte. Man muss die ja mieten mit dem echten Namen. Die Polizei wollte unbedingt, dass ich meinen Ausweis vorzeige, den ich nicht dabeihatte. Was ich ja auch nicht muss. Ich habe angeboten, meinen Vater anzurufen, damit er den Ausweis bringt, das haben sie mir aber nicht erlaubt. Ich durfte nicht an meine Tasche, die auf dem Boden lag. Dann sagte man mir, ich müsste mit auf die Wache kommen. Ich wollte aber nicht, weil ich doch meine Personalien längst gesagt habe und auch angeboten habe, meinen Ausweis bringen zu lassen. Dann fing die Polizei an, mich festzuhalten.

Ist das der Moment, in dem das Video ansetzt und die vier Beamtinnen und Beamten versuchen, Sie festzuhalten und Sie sich sträuben?

Kadir G.: Die Polizisten fingen einfach an, mich anzugreifen und ich habe nicht verstanden, was das soll. Ich habe Todesangst bekommen, weil eine Polizistin mit einem Gummihandschuh die ganze Zeit meinen Mund zuhielt. Ich dachte, ich ersticke gleich. Waren Sie schon mal in einer Situation, in der Sie nicht verstehen, warum Sie so angegriffen werden? Ich war richtig überfordert mit allem. In dem Video hört man, wie ich schwer atme und man sieht, wie ich schwitze und nicht weiß, wo vorne und hinten ist. Ich dachte, ich habe doch alles richtig gemacht und plötzlich umzingeln die mich und gehen mit den Händen in mein Gesicht. Und dann kamen auch noch weitere Polizisten dazu.

Vielleicht sagt sich das jetzt leicht, aber warum haben Sie in dem Moment nicht Folge geleistet?

Kadir G.: Ich habe Platzangst. Und ich habe Asthma. Ich habe schon im Stehen nicht mehr gut atmen können und Panik bekommen und als dann die Verstärkung kam und auf mich losging, dachte ich, ich sterbe gleich. Ich dachte, das ist wie in den Videos aus Amerika, wie bei George Floyd und die denken ich bin bewaffnet. Als ich mein Oberteil ausgezogen habe, damit die sehen, dass ich nichts habe, gingen die dann auf mich rauf und drückten mich zu Boden. Ich habe Knüppelschläge gespürt und ein Knie im Nacken.

Sie erwähnen ein Knie im Nacken und George Floyd. An der Wand, vor der Sie zu Boden gebracht werden, steht „I can´t breathe“, der tragische Satz aus dem Video von George Floyd. Ist Ihnen das in dem Moment aufgefallen?

Kadir G.: Ich habe es erst später auf dem Video gesehen. Und da habe ich auch erst gesehen, wie viele Menschen da waren. Ich erinnere mich nur, wie ich am Boden lag und dachte, ich ersticke und ich Stimmen gehört habe, die auch sagten „er kriegt keine Luft“. Ich habe mich kurz gefühlt wie in einem Film, wie in einem Video. Eines von diesen vielen Videos, wo die Polizei Jugendliche auf den Boden drückt oder Schwarze in Amerika. Ich kenne das nur aus Social Media. Erst kurz davor gab es so ein Video aus Düsseldorf, wo ein Jugendlicher von Polizisten mit Knie auf Kopf und Nacken festgehalten wird. Ich habe gar nicht richtig gecheckt, dass mir das gerade wirklich passiert.

Das Video endet mit Ihnen am Boden. Was ist danach passiert?

Kadir G.: Die Polizei hat mich mit auf die Wache genommen und in eine Zelle gesteckt. Mein Vater hat mich dann von dort abgeholt.

Was geschah in der Zwischenzeit? Wie haben Sie Ihre Eltern kontaktiert und wurden Sie medizinisch untersucht?

Kadir G.: Ich wurde von Sanitätern kurz untersucht, ob ich verletzt war. Ich hatte in dem Moment immer noch Adrenalin und habe nicht realisiert, was abgeht und die Schmerzen nicht richtig gespürt. Ich wollte meinen Vater anrufen, aber ich konnte nicht. Die Polizei hat dann später meinen Vater selbst angerufen. Als ich rausgekommen bin, sind mein Vater und ich nochmal zu einem Arzt gegangen und der hat dann Verletzungen festgestellt. Ich habe Schmerzen am Nacken, an den Armen, an den Beinen, am Kopf und auch in den Augen wegen des Pfeffersprays.

Ihnen wurde mehrfach nicht ermöglicht, Ihre Erziehungsberechtigten zu kontaktieren? Hat die Polizei Ihnen denn die Möglichkeit gegeben, Anzeige gegen die beteiligten Polizistinnen und Polizisten zu erstatten?

Kadir G.: Ich verstehe nicht, warum ich nicht sofort am Anfang einfach meinen Vater anrufen kann, wenn die Polizei ihn am Ende eh selbst anruft, damit er meinen Ausweis bringt und mich abholt. Und nein, die Polizei hat mir nicht gesagt, dass ich eine Anzeige machen kann oder mich beschweren kann.

Die Polizei verbreitet die Information, Sie seien mehrmals verwarnt worden und seien auch in der Vergangenheit auffällig gewesen. Stimmt das?

Kadir G.: Der Polizist, der mich dort angehalten hat; ich erinnere mich nicht, dass ich jemals im Leben mit dem gesprochen habe. Nur einmal wurde ich in Altona wegen des Fahrens eines E-Scooters auf dem Gehweg von der Polizei angesprochen. Aber das war`s. Jetzt stellt man mich dar wie einen Kriminellen. Ich habe keine Vorstrafen. Man hätte anders mit mir reden können. Es hätte gar nicht eskalieren müssen. Die haben mich sofort in die Ecke gedrängt und wie einen Verbrecher behandelt

In der BILD steht, gegen Sie sei fünf Mal ermittelt worden und Sie seien Boxer beim SV Polizei, die Polizei beruft sich auf ihr vermeintlich aggressives, bedrohliches Auftreten und ihre Bekanntheit bei der Polizei; entspricht das denn nicht der Wahrheit?

Kadir G.: Dass ich fünf mal angezeigt wurde, stimmt nicht. So etwas müsste ich doch am besten wissen, oder? Als sei ich irgendein Intensivtäter. Außerdem bin ich auch nicht im SV Polizei, wie die BILD behauptet, ich boxe beim SC Condor. Ein Journalist von der BILD hat mich auf meine private Nummer angerufen – keine Ahnung, wo er die her hat – und gesagt, ich kann ihm vertrauen. Und dann kommt sowas raus. Am Ende lese ich überall etwas von angeblichen Anzeigen und angeblichen Problemen in der Schule und angeblichen Verwarnungen. Ich verstehe nicht, warum manche Leute versuchen, das alles umzudrehen gegen mich. So etwas ist mir noch nie passiert. Ich hatte noch nie solche Probleme mit der Polizei. Und dann werde ich wegen einem E-Scooter auf dem Gehweg auf den Boden gedrückt. Polizisten sind doch selbst alle ausgebildet in Kampfsport. Acht von denen haben Angst vor einem Jugendlichen? Sind die nicht auch ausgebildet in Deeskalation?

Es gibt Debatten um Racial Profling und eine durch das Innenministerium abgesagte Studie dazu. Denken Sie, es die Festnahme und der Umgang damit haben auch etwas mit Ihrem Erscheinungsbild zu tun?

Kadir G.: Wir können jetzt rausgehen, egal wann, und gucken, ob E-Scooter auf dem Gehweg fahren. Überall sieht man das. So ganz Zufall, dass ich angehalten werde, kann es ja nicht sein. Und wir können auch gucken, wie andere Menschen behandelt werden, wenn sie mal angehalten werden. Liegen die mit dem Gesicht auf dem Boden am Ende? Ich finde, dass ich ein Recht darauf habe, dass so etwas untersucht wird. Wir werden uns nun einen Anwalt nehmen.

Der Fall erhält nun deutschlandweit viel Aufmerksamkeit. Kriegen Sie das mit? Und was wünschen Sie sich an Konsequenzen und Veränderungen?

Kadir G.: Wir sehen, dass sich manche Politiker einsetzen und sagen, dass sowas nicht klar geht. Ich wünsche mir, dass es nicht mehr solche Gewalt gegen Jugendliche oder gegen Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Ich bin 15 Jahre alt, ich bin deutscher Staatsbürger, ich bin Hamburger, ich will einfach nur ein normales Leben. So wie jeder Mensch. Man kann auch einfach sagen, dass das ein Fehler war. Oder man kann es wenigstens richtig untersuchen. Wenn man nichts zu verbergen hat, warum gibt es dann diese Studie nicht?

Vielen Dank für das Gespräch
  • Das Interview führte Tarek Baé, Medienwissenschaftler & Kommunikationswissenschaftler. Journalist. 26.
 
Tja,,,,,,da hat der @Moo Crumpus mit seinem Eingangskommentar wieder kräftig auf die #Aluhüte geschlagen ..........aber was soll's ......jeder blamiert sich halt wie er kann !!
und #Demokratie die von bezahlten #Medien gesteuert wird, ist keine #Demokratie !
Und ja.....egal was andere denken ....ich jedenfalls gehe von dem nächsten, noch länger anhaltenden #Lockdown aus, und werde deshalb den Rat der ach so treusorgenden #Regierung befolgen und meine #Vorräte auffüllen .......ach ja .......#Leute denkt an Toilettenpapier
 
Wie man die Empörungswelle kreiert, auf der man dann so doll surfen kann – oder soll man es lassen?
https://hpd.de/artikel/empoerungswelle-rausch-18358
#Medien #Anstand
 
Heute Nacht habe ich noch etwas zum unterstellten Rechtsextremismus im Zusammenhang mit #Corona Demos und #Medien aus meiner Sicht gebloggt
https://www.netzrose.de/archives/18-Die-Sache-mit-dem-Rechtsextremismus.html
 

Und schon wieder wird hier von VT etc gefaselt obwohl wir doch fast alle längst wissen dass es ab #Herbst so richtig zur #Sache gehen soll !


Aber lest selbst diese widerlichen #Vorwürfe obwohl alles von den #Medien großzügig verbreitet wurde !!
 

Journalismus und Medien


"(...) Mit der Kommerzialisierung des Medienwesens lassen sich die Qualitätsansprüche des professionellen Journalismus immer weniger erfüllen [...] – wir werden also ausgerechnet in der Globalisierung innenpolitisch dümmer."

https://neue-debatte.com/2020/08/05/journalismus-heute-vertrieb-der-angst/

#Presse #Medien #journalismus
Journalismus heute: Vertrieb der Angst
 
02.08.2020 Das bisschen Rollstuhl: Ich mache was mit Medien
#Ableismus #Behindertenfeindlichkeit #Medien #Leidmedien
Ich mache was mit Medien
 
02.08.2020 Das bisschen Rollstuhl: Ich mache was mit Medien
#Ableismus #Behindertenfeindlichkeit #Medien #Leidmedien
Ich mache was mit Medien
 
USA
72.000 von 328 Mio Einwohnern (Ew)

Indien
49.000 von 1.380.004.000 Ew

Deutschland:
305 neue Fälle seit gestern (RKI) von über 83 Mio Ew (genau: 83.166.711)

Erkrankte derzeit ges 205.269 von 83.166.711

Was die Medien immer gerne vergessen:

Die Zahlen, die sie in rot unterlegten Live-Tickern veröffentlichen, um die #corona Panik in der Bevölkerung möglichst lange aufrecht zu halten, auch mal in Relation zu setzen.

#covid #COVID19 #medien #Medienberichterstattung
 
Um Julian Assange ist es in den sogenannten Leitmedien in den vergangenen Monaten still geworden.

#JulianAssange #FreeAssange #Folter #Menschenrechte #Medien
https://www.nachdenkseiten.de/?p=63020
Schaden für die Seele

Urteil zu Datenabkommen zwischen USA und EU: Ein guter Anfang


Datenexporte in die USA sind legal nicht möglich, urteilt der Europäische Gerichtshof. Das Silicon Valley ist entsetzt.
Urteil zu Datenabkommen zwischen USA und EU: Ein guter Anfang
#Datenschutz #SiliconValley #PrivacyShield #Facebook #Medien #Gesellschaft #Schwerpunkt
 

Urteil zu Datenabkommen zwischen USA und EU: Ein guter Anfang


Datenexporte in die USA sind legal nicht möglich, urteilt der Europäische Gerichtshof. Das Silicon Valley ist entsetzt.
Urteil zu Datenabkommen zwischen USA und EU: Ein guter Anfang
#Datenschutz #SiliconValley #PrivacyShield #Facebook #Medien #Gesellschaft #Schwerpunkt
 
Datenexporte in die USA sind legal nicht möglich, urteilt der Europäische Gerichtshof. Die Tech-Konzerne im Silicon Valley sind entsetzt. #Datenschutz #SiliconValley #PrivacyShield #Facebook #Medien #Gesellschaft #Schwerpunkt
 
Hier hast du die Antwort von #Rubikon auf Spiegel Bericht:
#CoronaOmaTöter

#Mörder ohne #Masken

Die #Medien hetzen ein Land auf.


von Ulrich Gellermann

Die #Jagd auf #Maskenverweigerer kann beginnen. Vom #SPIEGEL über die #Tagesschau bis hin zum „Grenz-Echo“ aus Eupen, einem kleinen deutschsprachigen Blatt aus Belgien, die Medien verbreiten es millionenfach: #Maskenverweigerer, so das neue Wort, sind #Mörder. Denn, so wissen es alle Medien, solche haben jüngst in Frankreich einen Busfahrer erschlagen.

Ohne Fahrscheine in den Bus
Die scheinbare Nachricht über Mörder ohne Masken fußt auf einer Agenturmeldung, die so lautet:
„Demnach hatte der Fahrer im nahe der Grenze zu Spanien gelegenen Bayonne am Sonntagabend vier Menschen an einer Haltestelle zurückgewiesen. Sie wollten trotz #Maskenpflicht ohne #Schutzmasken und gültige Fahrscheine in den Bus einsteigen. Ein Mann schlug den Busfahrer den Berichten zufolge daraufhin von hinten heftig auf den Kopf.“
Der Busfahrer starb an seiner Verletzung.

Man kennt ja die #Mörder: Die #Maskenverweigerer
Wer jemals Bus gefahren ist, der weiß: Der Anlass für den Streit mit Todesfolge könnte also auch das #Schwarzfahren gewesen sein. Das macht die brutale Attacke auf den armen Busfahrer nicht besser.

Aber nahezu alle Medien sind sich #ohne #jeden #Beweis sicher: Der Anlass sei ein Streit um die #Masken gewesen.

Warum? Woher kommt diese Einheit? Woher die eindeutige Einfärbung einer Nachricht? Waren die Männer betrunken? Hatten sie einschlägige Vorstrafen? Das alles will die #Medienmeute nicht wissen. Sie kennt ja die #Mörder: Die #Maskenverweigerer.

#Lücke in der #Medieneinheitsfront


Es gibt eine winzige Lücke in der Medieneinheitsfront, die andere Deutungen zulässt: Ausgerechnet die #Schweizer #Boulevardzeitung #BLICK lässt eine andere Geschichte zu:

„Berichten zufolge kam es erstmals um 14 Uhr zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Männern, die #keinen #Fahrschein hatten. Am Abend dann, als Monguillot (der Busfahrer) mit dem Bus an der Haltestelle Balishon hielt, stieg ein Mann ohne Maske ein und gesellte sich zu vier weiteren Personen, die bereits im Bus waren. Darunter offenbar auch die #Schwarzfahrer vom Nachmittag.“

Also hat der Totschlag eine Vorgeschichte in der #Schwarzfahrerei. Die mag aber kaum jemand erzählen. Und auch im BLICK taugt sie nicht für die Überschrift. Die heißt im Teaser, im Anreißer:

„Bayonne: #Masken-Mob #tötet #Busfahrer.“


Mit solchen #Nachrichten erzieht man den #Lynch-Mob
Mit solchen #Nachrichten erzieht man zumindest #Denunzianten und letztlich auch den #künftigen Lynch-Mob. Den universitären Nachwuchs, Leute die zu #Wissenschaftlern [...]

https://www.rubikon.news/artikel/morder-ohne-masken
 

Die Wahrheit: Rezo und die Verkniffenen - taz.de


https://taz.de/Die-Wahrheit/!5694321/

#taz #Rezo #Presse #Medien #BILD #FAZ
 

Die Wahrheit: Rezo und die Verkniffenen - taz.de


https://taz.de/Die-Wahrheit/!5694321/

#taz #Rezo #Presse #Medien #BILD #FAZ
 
Tauchen Ausländer häufiger als Gewalttäter in Nachrichten auf, obwohl Deutsche mehr Straftaten begehen? Laut einem neuen Gutachten ist Einwanderung vor allem ein Angstthema - und die Betroffenen werden kaum gefragt.
#Migration #Medien
https://www.migazin.de/2020/07/09/studie-fluechtlinge-und-migranten-in-medien-oft-negativ-dargestellt/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=MiGLETTER
Flüchtlinge und Migranten in Medien oft negativ dargestellt

MiGAZIN: Flüchtlinge und Migranten in Medien oft negativ dargestellt (Redaktion)

 
Geht´s noch?
Weltweit regt sich Protest gegen die Entscheidung der Deutschen Welle (DW), sich aufgrund einer satirischen Formulierung gegen den Präsidenten Jair Bolsonaro von dem Autoren João Paulo Cuenca zu trennen.
#DW #Medien
https://amerika21.de/2020/06/241193/dw-kuendigt-kolumnisten-fuer-brasilien?pk_campaign=newsletter&pk_kwd=weekly
 
"In gut 45 Minuten führt Stefan ein in "Die Kunst des guten Interviews". Das ist großartiges Anschauungsmaterial für Journalistïnnen, aber auch für "normale" Menschen höchst unterhaltsam. Schließlich ist die Dreiviertelstunde vollgepackt mit legendären Beispielen, die teils Mediengeschichte geschrieben haben." (piqd)
#Medien
 

Rechter Podcast auf Spotify: „Ein Prozent“ bleibt abrufbar


Der Streamingdienst Spotify behält die „Lage­besprechung“ des rechten Vereins auf der Platt­form. Eine Petition hatte die Löschung gefordert.
Rechter Podcast auf Spotify: „Ein Prozent“ bleibt abrufbar
#Rechtsextremismus #Spotify #Podcast #Medien #Gesellschaft
 

Rechter Podcast auf Spotify: „Ein Prozent“ bleibt abrufbar


Der Streamingdienst Spotify behält die „Lage­besprechung“ des rechten Vereins auf der Platt­form. Eine Petition hatte die Löschung gefordert.
Rechter Podcast auf Spotify: „Ein Prozent“ bleibt abrufbar
#Rechtsextremismus #Spotify #Podcast #Medien #Gesellschaft
 
Offener Brief freier taz-Mitarbeiter’innen

Hallo taz’ler’innen, sehr geehrte #Chefredaktion,

Ihr wolltet reden, also gut: Wir sind freie Journalist’innen, und wir arbeiten gerne für und mit der #taz. Wir beobachten die Entwicklung der vergangenen Tage mit #Sorge, #Ärger und #Fassungslosigkeit.

Nach einer Kolumne von #Hengameh #Yaghoobifarah haben sich inzwischen #CDU/CSU, #AfD, die #Polizeigewerkschaften und auch der deutsche #Innenminister gegen sie*ihn gestellt. Gleichzeitig erschienen in der Wochenendausgabe drei sich von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne distanzierende Stücke. Zur Unterstützung: kein einziger. Auch wenn inzwischen ein verteidigender #Text von Saskia Hödl erschien, zeugt es von Ignoranz, dass keiner der Texte am Wochenende auf den Anlass von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne einging. Dieser Anlass war: rassistische #Polizeigewalt. Auf diese Art geführt ist das keine #Debatte. Das ist #Entsolidarisierung.

Es werden in der taz sicher viele Artikel erscheinen, die behaupten werden, dass die #Pressefreiheit ein hohes Gut sei. Die taz muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie, als sie in drei Artikeln einer einzigen Ausgabe Hengameh Yaghoobifarah anging, dem Anspruch gerecht geworden ist, dieses Gut zu schützen. Es muss der taz klar sein, dass der Grund, warum viele von uns gerne für die taz schreiben, in der generellen Haltung der taz liegt. Und diese Haltung ist eine #solidarische. Das bedeutet auch, anzuerkennen, dass wir Freien besonders abhängig von der taz sind und besonders verwundbar. Wenn eure #Solidarität wegbricht, was bleibt dann noch? Hengameh Yaghoobifarah erhält inzwischen #Morddrohungen, und die taz muss sich fragen, ob sie alles getan hat, um das zu verhindern.

Wir erwarten, dass sich die Chefredaktion solidarisch mit freien Mitarbeiter’innen zeigt und sie nicht bei der ersten Gelegenheit an den Pranger stellt. Wir erwarten jetzt, dass die Chefredaktion sich auch zukünftig ohne Relativierungen positioniert. Wir erwarten, zukünftig nicht zum Spielball hauspolitischer Auseinandersetzungen zu werden. Wir erwarten, dass wenn ein Text abgenommen wurde, wir auf Unterstützung der taz zählen können. Wir erwarten mehr.

Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah

23.06.2020

Kirsten Achtelik
Mohamed Amjahid
Bettina Bexte
Hartmut El Kurdi
Emran Feroz
Leo Fischer
Niklas Franzen
Malte Göbel
Steffen Greiner
Katharina Greve
Uli Hannemann
Elias Hauck
Pola Kapuste
Şeyda Kurt
Lotte Laloire
Dirk Ludigs
Ekkehard Knörer
Radek Krolczyk
Gregor Mothes
Michaela Maria Müller
Jacinta Nandi
Nicole Opitz
Nicholas Potter
Robert Rescue
Cordula Rode
Christiane Rösinger
Michael Seemann
Sibel Schick
Sarah Schmidt
Adrian Schulz
Nina Scholz
Pia Stendera
Juri Sternburg
Juliane Streich
Lea Streisand
Maurice Summen
Jörg Sundermeier
Volker Surmann
Eva Tepest
Sarah Ulrich
Frédéric Valin
Sonja Vogel
Johann Voigt
Patrick Wagner
Heiko Werning
Christopher Wimmer


Kontakt: freietaz@gmail.com
https://freie-taz.org/
#rassismus #polizei #antifa #medien #journalismus #allianzen #meinungsfreiheit
 
Offener Brief freier taz-Mitarbeiter’innen

Hallo taz’ler’innen, sehr geehrte #Chefredaktion,

Ihr wolltet reden, also gut: Wir sind freie Journalist’innen, und wir arbeiten gerne für und mit der #taz. Wir beobachten die Entwicklung der vergangenen Tage mit #Sorge, #Ärger und #Fassungslosigkeit.

Nach einer Kolumne von #Hengameh #Yaghoobifarah haben sich inzwischen #CDU/CSU, #AfD, die #Polizeigewerkschaften und auch der deutsche #Innenminister gegen sie*ihn gestellt. Gleichzeitig erschienen in der Wochenendausgabe drei sich von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne distanzierende Stücke. Zur Unterstützung: kein einziger. Auch wenn inzwischen ein verteidigender #Text von Saskia Hödl erschien, zeugt es von Ignoranz, dass keiner der Texte am Wochenende auf den Anlass von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne einging. Dieser Anlass war: rassistische #Polizeigewalt. Auf diese Art geführt ist das keine #Debatte. Das ist #Entsolidarisierung.

Es werden in der taz sicher viele Artikel erscheinen, die behaupten werden, dass die #Pressefreiheit ein hohes Gut sei. Die taz muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie, als sie in drei Artikeln einer einzigen Ausgabe Hengameh Yaghoobifarah anging, dem Anspruch gerecht geworden ist, dieses Gut zu schützen. Es muss der taz klar sein, dass der Grund, warum viele von uns gerne für die taz schreiben, in der generellen Haltung der taz liegt. Und diese Haltung ist eine #solidarische. Das bedeutet auch, anzuerkennen, dass wir Freien besonders abhängig von der taz sind und besonders verwundbar. Wenn eure #Solidarität wegbricht, was bleibt dann noch? Hengameh Yaghoobifarah erhält inzwischen #Morddrohungen, und die taz muss sich fragen, ob sie alles getan hat, um das zu verhindern.

Wir erwarten, dass sich die Chefredaktion solidarisch mit freien Mitarbeiter’innen zeigt und sie nicht bei der ersten Gelegenheit an den Pranger stellt. Wir erwarten jetzt, dass die Chefredaktion sich auch zukünftig ohne Relativierungen positioniert. Wir erwarten, zukünftig nicht zum Spielball hauspolitischer Auseinandersetzungen zu werden. Wir erwarten, dass wenn ein Text abgenommen wurde, wir auf Unterstützung der taz zählen können. Wir erwarten mehr.

Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah

23.06.2020

Kirsten Achtelik
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Hartmut El Kurdi
Emran Feroz
Leo Fischer
Niklas Franzen
Malte Göbel
Steffen Greiner
Katharina Greve
Uli Hannemann
Elias Hauck
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Şeyda Kurt
Lotte Laloire
Dirk Ludigs
Ekkehard Knörer
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Gregor Mothes
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Jacinta Nandi
Nicole Opitz
Nicholas Potter
Robert Rescue
Cordula Rode
Christiane Rösinger
Michael Seemann
Sibel Schick
Sarah Schmidt
Adrian Schulz
Nina Scholz
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Maurice Summen
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Hallo taz’ler’innen, sehr geehrte #Chefredaktion,

Ihr wolltet reden, also gut: Wir sind freie Journalist’innen, und wir arbeiten gerne für und mit der #taz. Wir beobachten die Entwicklung der vergangenen Tage mit #Sorge, #Ärger und #Fassungslosigkeit.

Nach einer Kolumne von #Hengameh #Yaghoobifarah haben sich inzwischen #CDU/CSU, #AfD, die #Polizeigewerkschaften und auch der deutsche #Innenminister gegen sie*ihn gestellt. Gleichzeitig erschienen in der Wochenendausgabe drei sich von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne distanzierende Stücke. Zur Unterstützung: kein einziger. Auch wenn inzwischen ein verteidigender #Text von Saskia Hödl erschien, zeugt es von Ignoranz, dass keiner der Texte am Wochenende auf den Anlass von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne einging. Dieser Anlass war: rassistische #Polizeigewalt. Auf diese Art geführt ist das keine #Debatte. Das ist #Entsolidarisierung.

Es werden in der taz sicher viele Artikel erscheinen, die behaupten werden, dass die #Pressefreiheit ein hohes Gut sei. Die taz muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie, als sie in drei Artikeln einer einzigen Ausgabe Hengameh Yaghoobifarah anging, dem Anspruch gerecht geworden ist, dieses Gut zu schützen. Es muss der taz klar sein, dass der Grund, warum viele von uns gerne für die taz schreiben, in der generellen Haltung der taz liegt. Und diese Haltung ist eine #solidarische. Das bedeutet auch, anzuerkennen, dass wir Freien besonders abhängig von der taz sind und besonders verwundbar. Wenn eure #Solidarität wegbricht, was bleibt dann noch? Hengameh Yaghoobifarah erhält inzwischen #Morddrohungen, und die taz muss sich fragen, ob sie alles getan hat, um das zu verhindern.

Wir erwarten, dass sich die Chefredaktion solidarisch mit freien Mitarbeiter’innen zeigt und sie nicht bei der ersten Gelegenheit an den Pranger stellt. Wir erwarten jetzt, dass die Chefredaktion sich auch zukünftig ohne Relativierungen positioniert. Wir erwarten, zukünftig nicht zum Spielball hauspolitischer Auseinandersetzungen zu werden. Wir erwarten, dass wenn ein Text abgenommen wurde, wir auf Unterstützung der taz zählen können. Wir erwarten mehr.

Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah

23.06.2020

Kirsten Achtelik
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Maurice Summen
Jörg Sundermeier
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Unter #Böhmermann sieht man nun auch schön, wie #Konservative sich von den #Medien benachteiligt sehen.
Joa, so war das #Links und in der Mitte ewig, jetzt hat es sich eben etwas gedreht.
 
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