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Items tagged with: Kritik

Ist doch wohl nicht zu fassen was hier für eine Sauerei im Gange ist !

Bei dem russischen #Impfstoff hagelt es #Kritik wegen der #nicht eingehaltenen #Erforschung auf #Wirkung bzw #Nebenwirkungen !


Natürlich muß hier auch ganz selbstverständlich die #Kritik der #WHO zum Zuge kommen .........ganz klar .......denn **wenn hier nicht genügend erforschte #Impfstoffe in uns rein gepumpt werden dürfen , dann natürlich nur mit #Genehmigung der #WHO ,die ja bekanntlich genau wie das #RKI etc etc die #Interessen des von unglaublichem Engagement auf den #Gebieten der Notleidenden und der #Reduzierung der #Weltbevölkerung bekannten
Heiler der #Menschheit bzw Kenner der menschlichen Dummheit oder dem #Erlöser aller von Menschen verursachten Katastrophen Bill Gates vertritt und im Fokus hat !
 
Die #deutsche #Linke relativiert den #Genozid von #Srebrenica vor 25 Jahren

Srebrenica und die deutsche Linke


Der Genozid von Srebrenica wurde auch von Teilen der deutschen Linken lange relativiert. 25 Jahre nach den #Massakern wäre es an der Zeit für eine Aufarbeitung.
Von
Krsto Lazarević



Am 11. Juli wurden acht Männer in Poto­čari bei Srebrenica beigesetzt, 25 Jahre nach ihrer Ermordung. Die Suche nach den Opfern des Genozids an den #Bosniaken, den bosnischen #Muslimen, gestaltet sich schwierig. Die Mörder haben viele der Leichen in sogenannten sekundären #Massengräbern verscharrt, um die Ausmaße des #Verbrechens zu verschleiern. In manchen Fällen lagen die sterblichen Überreste einer Person in vier verschiedenen Gräbern. Noch immer sind nicht alle Opfer identifiziert worden, noch immer warten Angehörige darauf, dass man die sterblichen Überreste ihrer ermordeten Freunde, Ehemänner, Brüder, Söhne und Väter findet.

Im Juli 1995 ermordete die Armee der #Republika #Srpska über 8000 Menschen, vor allem Männer und Jungen, aus der #UN-Sicherheitszone Srebrenica. Der bosnisch-serbische General Ratko #Mladić gab den Befehl, sie zu töten, weil sie Muslime waren. Die in der Sicherheitszone stationierten niederländischen Blauhelmsoldaten verteidigten die Menschen nicht, sondern halfen bei der Selektion. Ein Genozid, der vor den Augen der Weltöffentlichkeit stattfand – mit logistischer Unterstützung der #VereintenNationen.

#Autonome in Deutschland stellten sich in den neunziger Jahren zwar schützend vor #Flüchtlingsheime, schafften es aber oft nicht, jene klar zu verurteilen, wegen derer überhaupt Hunderttausende aus #Jugoslawien fliehen mussten. Im Gegenteil: Teile der deutschen Linken standen auf Seiten der #Kriegstreiber.

Der #Massenmord von Srebrenica, den UN-Gerichte als Genozid einstuften, wurde von Teilen der deutschen Linken lange Zeit relativiert. Bei der Suche nach Schuldigen für den #Kriegsausbruch in Jugoslawien haben deutsche Linke und serbische #Nationalisten lieber nicht auf die Kriegsverbrecher Slobodan #Milošević und Radovan #Karadžić gezeigt, sondern auf den deutschen Außenminister Hans-Dietrich #Genscher. Dieser habe 1991 mit seiner frühen Anerkennung der Unabhängigkeit #Sloweniens und #Kroatiens #Jugoslawien »zerschlagen«, der #Krieg selbst sei Produkt deutschen, und nicht etwa serbischen, Großmachtstrebens gewesen.

Jugoslawien diente der deutschen radikalen Linken in den neunziger Jahren vornehmlich als #Projektionsfläche für die #Kritik an der frisch vergrößerten Bundesrepublik Deutschland. Die Entwicklungen in Jugoslawien selbst und die Verantwortung von Akteuren vor Ort wurden meist ebenso ignoriert wie die im April 1992 beginnenden Massaker an der muslimischen Bevölkerung #Bosnien-Herzegowinas. Autonome in Deutschland stellten sich damals zwar schützend vor Flüchtlingsheime, schafften es aber oft nicht, jene klar zu verurteilen, wegen derer überhaupt Hunderttausende aus Jugoslawien fliehen mussten. Im Gegenteil: Teile der deutschen Linken standen auf Seiten der Kriegstreiber.

Einige solidarisierten sich mit dem serbischen Kriegsverbrecher Slobodan Milošević, weil dieser nominell #Sozialist war. Andere solidarisierten sich mit »den #Serben«, weil sie die Schablone des Zweiten Weltkriegs auf die #Jugoslawien-Kriege der neunziger Jahre legten: Die Deutschen als böse #Nazis, die Serben als tapfere #Partisanen. Für jene Serben, die gegen den Krieg und das Milošević-Regime protestierten, war in dieser Sichtweise kein Platz.

Einige #Linksradikale vertraten zwar eine nationalismuskritische Sicht, die die westliche Einflussnahme verurteilte, die Hauptschuld für den Konflikt aber bei den politischen Führungsschichten der jugoslawischen Teilstaaten, vor allem Serbiens und in geringerem Maße Kroatiens, sah, und sich für den Erhalt eines multiethnischen Bosnien-Herzegowinas einsetzte. Doch machten sich trotz der Spaltung anlässlich des #Irak-Kriegs 1991 sowohl #Antiimperialisten als auch #Antideutsche mit serbischen und bosnisch-serbischen #Kriegsverbrechern gemein. Bei den Antiimperialisten gehörte Werner Pirker zu den Wortführern, bei den Antideutschen waren es unter anderem Jürgen #Elsässer und Justus #Wertmüller. Fraktionen, die sich ansonsten spinnefeind waren, kamen zusammen, wo es darum ging, Mladićs und Miloševićs Soldateska gegen Kritik zu verteidigen.

Vier Jahre nach dem Genozid von Srebrenica kritisierte Justus Wertmüller in der #JungleWorld jene, die sich nicht bedingungslos hinter Serbien stellten oder es gar wagten, Milošević einen » #Faschisten« zu nennen. Wertmüller verteidigte den serbischen #Natio­nalismus, forderte von deutschen Linken, diesen nicht zu kritisieren, und schrieb in der Zeitschrift #Bahamas, dass die #Opposition in Serbien schlimmer sei als Miloševićs Regierung – wohlgemerkt zu einer Zeit, als Milošević mit der #rechtsextremen Serbischen Radikalen Partei koalierte, deren Freischärlerbanden Massaker an Tausenden Zivilisten in Bosnien-Herzegowina, Kroatien und dem Kosovo verübten. Solche Positionen trugen zu weiteren Spaltungen in der radikalen Linken bei.

Einige #Antinationalisten waren vernünftig genug, den #Kosovo-Krieg nicht zum Anlass für eine kritiklose Solidarisierung mit dem ultranationalistischen serbischen Regime zu nehmen; andere Teile der deutschen radikalen Linken schienen sich nicht besonders daran zu stören, dass Zehntausende Musliminnen und Muslime ermordet oder vergewaltigt wurden, weil sie Muslime waren.

Das antiimperialistische Pendant zu Wertmüller war Werner Pirker. In der Jungen Welt bezeichnete er die ethnischen Säuberungen Mladićs als »Kampf für nationale Selbstbestimmung«, das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag als »antiserbische Gerichtsbarkeit«. Nach dem Tod von Slobodan Milošević 2006 gab Pirker in einem Nachruf seiner Hoffnung Ausdruck, dieser werde eines Tages als »Held von Den Haag« in die Geschichtsbücher eingehen. Als der serbische Präsident Tomislav Nikolić in einem Interview im Jahr 2013 darum bat, Serbien die in Srebrenica begangenen Verbrechen zu verzeihen, nannte Pirker dies einen »erbärmlichen Kniefall«. Die Massaker in Srebrenica bezeichnete Pirker als einen Racheakt, verübt nur, weil zuvor bosniakische Freischärler mit »mörderischem Vergnügen den türkischen Brauch des Enthauptens« ausgeübt hätten. Pirker leugnete bis zu seinem Tod 2014, dass in Srebrenica ein Völkermord stattgefunden hat. Zwei Jahrzehnte lang erschienen solche Texte in einer sich als links verstehenden Zeitung.

Jürgen Elsässer gehörte in den neunziger Jahre zu jenen radikalen Linken, die sich auf die Seite serbischer Kriegsverbrecher stellten und behaupteten, dass es sich bei vielen Bosniaken, also den Opfern des Genozids von Srebrenica, um Islamisten gehandelt habe. Elsässer radikalisierte seine Positionen schrittweise. Schrieb er noch 2002 in der Konkret, dass es wahrscheinlich 2 000 bis 3 000 Tote in Srebrenica gegeben habe, reduzierte er seine Einschätzung 2003 im Freitag auf 1 500 Opfer. In der Jungen Welt schrieb er bereits 2004 vom »Srebrenica-Mythos«. Je offenkundiger das Ausmaß der Massaker wurde, umso mehr bagatellisierte Elsässer den Massenmord. Solche Texte verfasste er damals für fast jedes linke Blatt, das am Kiosk erhältlich war. Bei seiner Reise von der radikalen Linken zur extremen Rechten blieb Elsässer seinen Positionen zu den Jugoslawien-Kriegen treu, inzwischen verkauft er dieselbe Interpretation dieser Kriege und des Massakers von Srebrenica an ein extrem rechtes Publikum. Dass diese Narrative in beiden Lagern auf Zustimmung trafen und treffen, sollte zumindest den progressiven Kräften in der deutschen Linken zu denken geben.

Wie akzeptiert solche Positionen und die Relativierung des Genozids in Srebrenica auch heutzutage noch sind, konnte man bei der Verleihung des Literaturnobelpreises an Peter Handke 2019 beobachten. Große Teile des linken Feuilletons spendeten Handke Beifall. In der Jungle World begrüßte Magnus Klaue die Ehrung Handkes, weil den Preis ein Mensch erhalte, »der schreiben kann«. Nonchalant bemerkte er über Handke, man müsse »nicht seine politische Meinung teilen, um in ihm einen würdigen Preisträger zu sehen«, ganz so, als wäre die Leugnung von Völkermord und die Parteinahme für die Täter eine von vielen möglichen Meinungen, die man eben zu akzeptieren hätte, weil der Autor mal ein paar gute Bücher geschrieben habe.

Handke argumentierte ähnlich wie die Elsässer, Pirker und Wertmüller: Die Serben seien dämonisiert worden, der Massenmord von Srebrenica sei kein Völkermord, sondern ein Rachemassaker gewesen, das er nicht völlig verurteilen könne. Alle Parteien seien gleich schlimm, und wenn eine schlimmer sei als die andere, dann bestimmt nicht »die Serben«, sondern die »Muselmanen« – tatsächlich schreckte Handke nicht davor zurück, dieses Wort in seinen Jugoslawien-Texten zu verwenden.

Nach dem Genozid in Srebrenica haben deutsche Linke angezweifelt, ob dort Menschen ermordet wurden. Dabei begannen die Massaker und ethnischen Säuberungen gegen Muslime beziehungsweise Bosniaken bereits im April 1992 im Drinatal an der Grenze zwischen Serbien und Bosnien-Herzegowina. Die Schutzbehauptung vieler Linker, dass sie 1995 nichts von Srebrenica hätten wissen können, klingt da doch sehr deutsch.

https://jungle.world/artikel/2020/30/srebrenica-und-die-deutsche-linke

#ichdamalsauch #selbstkritik #antifa
 
Die #deutsche #Linke relativiert den #Genozid von #Srebrenica vor 25 Jahren

Srebrenica und die deutsche Linke


Der Genozid von Srebrenica wurde auch von Teilen der deutschen Linken lange relativiert. 25 Jahre nach den #Massakern wäre es an der Zeit für eine Aufarbeitung.
Von
Krsto Lazarević



Am 11. Juli wurden acht Männer in Poto­čari bei Srebrenica beigesetzt, 25 Jahre nach ihrer Ermordung. Die Suche nach den Opfern des Genozids an den #Bosniaken, den bosnischen #Muslimen, gestaltet sich schwierig. Die Mörder haben viele der Leichen in sogenannten sekundären #Massengräbern verscharrt, um die Ausmaße des #Verbrechens zu verschleiern. In manchen Fällen lagen die sterblichen Überreste einer Person in vier verschiedenen Gräbern. Noch immer sind nicht alle Opfer identifiziert worden, noch immer warten Angehörige darauf, dass man die sterblichen Überreste ihrer ermordeten Freunde, Ehemänner, Brüder, Söhne und Väter findet.

Im Juli 1995 ermordete die Armee der #Republika #Srpska über 8000 Menschen, vor allem Männer und Jungen, aus der #UN-Sicherheitszone Srebrenica. Der bosnisch-serbische General Ratko #Mladić gab den Befehl, sie zu töten, weil sie Muslime waren. Die in der Sicherheitszone stationierten niederländischen Blauhelmsoldaten verteidigten die Menschen nicht, sondern halfen bei der Selektion. Ein Genozid, der vor den Augen der Weltöffentlichkeit stattfand – mit logistischer Unterstützung der #VereintenNationen.

#Autonome in Deutschland stellten sich in den neunziger Jahren zwar schützend vor #Flüchtlingsheime, schafften es aber oft nicht, jene klar zu verurteilen, wegen derer überhaupt Hunderttausende aus #Jugoslawien fliehen mussten. Im Gegenteil: Teile der deutschen Linken standen auf Seiten der #Kriegstreiber.

Der #Massenmord von Srebrenica, den UN-Gerichte als Genozid einstuften, wurde von Teilen der deutschen Linken lange Zeit relativiert. Bei der Suche nach Schuldigen für den #Kriegsausbruch in Jugoslawien haben deutsche Linke und serbische #Nationalisten lieber nicht auf die Kriegsverbrecher Slobodan #Milošević und Radovan #Karadžić gezeigt, sondern auf den deutschen Außenminister Hans-Dietrich #Genscher. Dieser habe 1991 mit seiner frühen Anerkennung der Unabhängigkeit #Sloweniens und #Kroatiens #Jugoslawien »zerschlagen«, der #Krieg selbst sei Produkt deutschen, und nicht etwa serbischen, Großmachtstrebens gewesen.

Jugoslawien diente der deutschen radikalen Linken in den neunziger Jahren vornehmlich als #Projektionsfläche für die #Kritik an der frisch vergrößerten Bundesrepublik Deutschland. Die Entwicklungen in Jugoslawien selbst und die Verantwortung von Akteuren vor Ort wurden meist ebenso ignoriert wie die im April 1992 beginnenden Massaker an der muslimischen Bevölkerung #Bosnien-Herzegowinas. Autonome in Deutschland stellten sich damals zwar schützend vor Flüchtlingsheime, schafften es aber oft nicht, jene klar zu verurteilen, wegen derer überhaupt Hunderttausende aus Jugoslawien fliehen mussten. Im Gegenteil: Teile der deutschen Linken standen auf Seiten der Kriegstreiber.

Einige solidarisierten sich mit dem serbischen Kriegsverbrecher Slobodan Milošević, weil dieser nominell #Sozialist war. Andere solidarisierten sich mit »den #Serben«, weil sie die Schablone des Zweiten Weltkriegs auf die #Jugoslawien-Kriege der neunziger Jahre legten: Die Deutschen als böse #Nazis, die Serben als tapfere #Partisanen. Für jene Serben, die gegen den Krieg und das Milošević-Regime protestierten, war in dieser Sichtweise kein Platz.

Einige #Linksradikale vertraten zwar eine nationalismuskritische Sicht, die die westliche Einflussnahme verurteilte, die Hauptschuld für den Konflikt aber bei den politischen Führungsschichten der jugoslawischen Teilstaaten, vor allem Serbiens und in geringerem Maße Kroatiens, sah, und sich für den Erhalt eines multiethnischen Bosnien-Herzegowinas einsetzte. Doch machten sich trotz der Spaltung anlässlich des #Irak-Kriegs 1991 sowohl #Antiimperialisten als auch #Antideutsche mit serbischen und bosnisch-serbischen #Kriegsverbrechern gemein. Bei den Antiimperialisten gehörte Werner Pirker zu den Wortführern, bei den Antideutschen waren es unter anderem Jürgen #Elsässer und Justus #Wertmüller. Fraktionen, die sich ansonsten spinnefeind waren, kamen zusammen, wo es darum ging, Mladićs und Miloševićs Soldateska gegen Kritik zu verteidigen.

Vier Jahre nach dem Genozid von Srebrenica kritisierte Justus Wertmüller in der #JungleWorld jene, die sich nicht bedingungslos hinter Serbien stellten oder es gar wagten, Milošević einen » #Faschisten« zu nennen. Wertmüller verteidigte den serbischen #Natio­nalismus, forderte von deutschen Linken, diesen nicht zu kritisieren, und schrieb in der Zeitschrift #Bahamas, dass die #Opposition in Serbien schlimmer sei als Miloševićs Regierung – wohlgemerkt zu einer Zeit, als Milošević mit der #rechtsextremen Serbischen Radikalen Partei koalierte, deren Freischärlerbanden Massaker an Tausenden Zivilisten in Bosnien-Herzegowina, Kroatien und dem Kosovo verübten. Solche Positionen trugen zu weiteren Spaltungen in der radikalen Linken bei.

Einige #Antinationalisten waren vernünftig genug, den #Kosovo-Krieg nicht zum Anlass für eine kritiklose Solidarisierung mit dem ultranationalistischen serbischen Regime zu nehmen; andere Teile der deutschen radikalen Linken schienen sich nicht besonders daran zu stören, dass Zehntausende Musliminnen und Muslime ermordet oder vergewaltigt wurden, weil sie Muslime waren.

Das antiimperialistische Pendant zu Wertmüller war Werner Pirker. In der Jungen Welt bezeichnete er die ethnischen Säuberungen Mladićs als »Kampf für nationale Selbstbestimmung«, das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag als »antiserbische Gerichtsbarkeit«. Nach dem Tod von Slobodan Milošević 2006 gab Pirker in einem Nachruf seiner Hoffnung Ausdruck, dieser werde eines Tages als »Held von Den Haag« in die Geschichtsbücher eingehen. Als der serbische Präsident Tomislav Nikolić in einem Interview im Jahr 2013 darum bat, Serbien die in Srebrenica begangenen Verbrechen zu verzeihen, nannte Pirker dies einen »erbärmlichen Kniefall«. Die Massaker in Srebrenica bezeichnete Pirker als einen Racheakt, verübt nur, weil zuvor bosniakische Freischärler mit »mörderischem Vergnügen den türkischen Brauch des Enthauptens« ausgeübt hätten. Pirker leugnete bis zu seinem Tod 2014, dass in Srebrenica ein Völkermord stattgefunden hat. Zwei Jahrzehnte lang erschienen solche Texte in einer sich als links verstehenden Zeitung.

Jürgen Elsässer gehörte in den neunziger Jahre zu jenen radikalen Linken, die sich auf die Seite serbischer Kriegsverbrecher stellten und behaupteten, dass es sich bei vielen Bosniaken, also den Opfern des Genozids von Srebrenica, um Islamisten gehandelt habe. Elsässer radikalisierte seine Positionen schrittweise. Schrieb er noch 2002 in der Konkret, dass es wahrscheinlich 2 000 bis 3 000 Tote in Srebrenica gegeben habe, reduzierte er seine Einschätzung 2003 im Freitag auf 1 500 Opfer. In der Jungen Welt schrieb er bereits 2004 vom »Srebrenica-Mythos«. Je offenkundiger das Ausmaß der Massaker wurde, umso mehr bagatellisierte Elsässer den Massenmord. Solche Texte verfasste er damals für fast jedes linke Blatt, das am Kiosk erhältlich war. Bei seiner Reise von der radikalen Linken zur extremen Rechten blieb Elsässer seinen Positionen zu den Jugoslawien-Kriegen treu, inzwischen verkauft er dieselbe Interpretation dieser Kriege und des Massakers von Srebrenica an ein extrem rechtes Publikum. Dass diese Narrative in beiden Lagern auf Zustimmung trafen und treffen, sollte zumindest den progressiven Kräften in der deutschen Linken zu denken geben.

Wie akzeptiert solche Positionen und die Relativierung des Genozids in Srebrenica auch heutzutage noch sind, konnte man bei der Verleihung des Literaturnobelpreises an Peter Handke 2019 beobachten. Große Teile des linken Feuilletons spendeten Handke Beifall. In der Jungle World begrüßte Magnus Klaue die Ehrung Handkes, weil den Preis ein Mensch erhalte, »der schreiben kann«. Nonchalant bemerkte er über Handke, man müsse »nicht seine politische Meinung teilen, um in ihm einen würdigen Preisträger zu sehen«, ganz so, als wäre die Leugnung von Völkermord und die Parteinahme für die Täter eine von vielen möglichen Meinungen, die man eben zu akzeptieren hätte, weil der Autor mal ein paar gute Bücher geschrieben habe.

Handke argumentierte ähnlich wie die Elsässer, Pirker und Wertmüller: Die Serben seien dämonisiert worden, der Massenmord von Srebrenica sei kein Völkermord, sondern ein Rachemassaker gewesen, das er nicht völlig verurteilen könne. Alle Parteien seien gleich schlimm, und wenn eine schlimmer sei als die andere, dann bestimmt nicht »die Serben«, sondern die »Muselmanen« – tatsächlich schreckte Handke nicht davor zurück, dieses Wort in seinen Jugoslawien-Texten zu verwenden.

Nach dem Genozid in Srebrenica haben deutsche Linke angezweifelt, ob dort Menschen ermordet wurden. Dabei begannen die Massaker und ethnischen Säuberungen gegen Muslime beziehungsweise Bosniaken bereits im April 1992 im Drinatal an der Grenze zwischen Serbien und Bosnien-Herzegowina. Die Schutzbehauptung vieler Linker, dass sie 1995 nichts von Srebrenica hätten wissen können, klingt da doch sehr deutsch.

https://jungle.world/artikel/2020/30/srebrenica-und-die-deutsche-linke

#ichdamalsauch #selbstkritik #antifa
 

Was oder wie wollen wir den #Kapitalismus?


In dem folgenden Beitrag geht es um fliegen und #Urlaub während der Coronazeit.

Siehe:

Am Anfang geht es um einen voll besetzten Urlaubsflieger in dem alle mit Maske sitzen und der Mindestabstand nicht eingehalten wird. Die Reporterin Interviewt ein paar Fluggäste und alle fühlen sich unwohl. Hätte man vorhersehen können.

Der Moderator wirft aber die entscheidende Frage auf:
Was wollen wir denn? #Flugzeuge, die nur halb besetzt sind und dafür dann zwei fliegen müssen? Oder weiterhin Billigpreise und dafür eingequetscht wie im Hühnerstall, weil es sonst nicht wirtschaftlich ist? Das #Klima will ja auch noch geschont werden.
Richtig grotesk wird die Kritik dann am Urlaubsort in Majorca. Der leere Strand stört. Hui darüber würde ich mich freuen. Dann fehlen die Eimersauftouristen. Ähm wenn die da wären lägen überall Besoffene und Erbrochenes rum und die Reporterin würde angegröllt werden, was sie sicher noch mehr stören würde. Abgesehen davon wenn alle dicht zusammen stehen und mit einem Strohhalm aus dem selben Eimer saufen überträgt sich so ein #Corona-Virus richtig gut. Dass die das als erstes verbieten hätte ihr Captain Obvious aber erzählen können.

#funk #ör #fail #shitstorm #kritik #reise #omg #wtf #aua #Corona #COVID-19
 

Was oder wie wollen wir den #Kapitalismus?


In dem folgenden Beitrag geht es um fliegen und #Urlaub während der Coronazeit.

Siehe:

Am Anfang geht es um einen voll besetzten Urlaubsflieger in dem alle mit Maske sitzen und der Mindestabstand nicht eingehalten wird. Die Reporterin Interviewt ein paar Fluggäste und alle fühlen sich unwohl. Hätte man vorhersehen können.

Der Moderator wirft aber die entscheidende Frage auf:
Was wollen wir denn? #Flugzeuge, die nur halb besetzt sind und dafür dann zwei fliegen müssen? Oder weiterhin Billigpreise und dafür eingequetscht wie im Hühnerstall, weil es sonst nicht wirtschaftlich ist? Das #Klima will ja auch noch geschont werden.
Richtig grotesk wird die Kritik dann am Urlaubsort in Majorca. Der leere Strand stört. Hui darüber würde ich mich freuen. Dann fehlen die Eimersauftouristen. Ähm wenn die da wären lägen überall Besoffene und Erbrochenes rum und die Reporterin würde angegröllt werden, was sie sicher noch mehr stören würde. Abgesehen davon wenn alle dicht zusammen stehen und mit einem Strohhalm aus dem selben Eimer saufen überträgt sich so ein #Corona-Virus richtig gut. Dass die das als erstes verbieten hätte ihr Captain Obvious aber erzählen können.

#funk #ör #fail #shitstorm #kritik #reise #omg #wtf #aua #Corona #COVID-19
 
Rezo hat mal eine Menge Reaktionen auf sein Presse Video aufgearbeitet und in einem neuen Video veröffentlicht. Sehr schön, dass es wohl sehr viele Zeitungen gab, die das als Chance gesehen haben, ihre Strukturen neu zu überdenken und eventuell… #Kritik #Presse #Rezo #Standards #YouTube #Zeitungen
Hey.....#Kritik ist schließlich das #Salz in der Suppe @ayesnays@framasphere.org
und schließlich können wir trotzdem gut miteinander kommunizieren ....
 
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Aufstocker im Bundestag

Karikatur der Woche


Die #Lobbyaffäre um die Verknüpfung von Abgeordnetenmandat und Nebentätigkeit von Philipp #Amthor ging in der letzten Zeit durch die Presse. Dazu unsere #Karikatur der Woche von Gerhard Mester.

Wer sich generell dafür interessiert, wie sich die Verteilung von Nebentätigkeiten und Nebeneinkünften der Bundestagsabegordneten darstellt und über die Zeit entwickelt hat, der kann gerne in diese Studie von uns schauen:
https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/studien-2018/aufstocker-im-bundestag-iii/

#Spoiler: #CDU an der Spitze, #FDP dahinter - und die "Anti-System-Partei" #AfD hat sich gleich mal auf den dritten Platz gesetzt.
#Lobby #Lobbyismus #Bundestag #Politik #Demokratie #Parlament #Kritik
 
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Aufstocker im Bundestag

Karikatur der Woche


Die #Lobbyaffäre um die Verknüpfung von Abgeordnetenmandat und Nebentätigkeit von Philipp #Amthor ging in der letzten Zeit durch die Presse. Dazu unsere #Karikatur der Woche von Gerhard Mester.

Wer sich generell dafür interessiert, wie sich die Verteilung von Nebentätigkeiten und Nebeneinkünften der Bundestagsabegordneten darstellt und über die Zeit entwickelt hat, der kann gerne in diese Studie von uns schauen:
https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/studien-2018/aufstocker-im-bundestag-iii/

#Spoiler: #CDU an der Spitze, #FDP dahinter - und die "Anti-System-Partei" #AfD hat sich gleich mal auf den dritten Platz gesetzt.
#Lobby #Lobbyismus #Bundestag #Politik #Demokratie #Parlament #Kritik
 
Mit soviel #Kritik und #Gegenwehr und Menschen die sich nicht mehr alles von #Drosten und Co gefallen lassen oder einfach so hinnehmen, kann so ein Promi Virologe natürlich nicht umgehen ………...deshalb wird jetzt ordentlich sogar gegen namhafte Wissenschaftler und Ärzte , Professoren gewettert …………
 
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Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus: Bewerbungszeitraum startet

Einreichungen bis 30. Juni möglich - Weitersagen oder Personen/Artikel/Beiträge vorschlagen


Ab heute nehmen wir wieder Bewerbungen zum Otto Brenner Preis für kritischen #Journalismus entgegen.

Wer konkrete Vorschläge für ausgezeichneten und auszuzeichnenden, kritischen Journalismus hat - und vielleicht eine Abwechslung im #HomeOffice braucht - hier lang:

https://www.otto-brenner-preis.de/

Allgemeine #Infos, #Teilnahmebedingungen, #FAQs usw. findet ihr dort auch!

Jeder kann konkrete Vorschläge machen, JournalistInnen können aber gerne auch eigene Stücke einreichen.

Deswegen: Weitersagen!

--

#Medien #Demokratie #Preis #Journalismus #Shareit #Sharedichdrum #Nachrichten #Kritik #Journalisten #HomeOfficeChallenge #FAQ
 
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Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus: Bewerbungszeitraum startet

Einreichungen bis 30. Juni möglich - Weitersagen oder Personen/Artikel/Beiträge vorschlagen


Ab heute nehmen wir wieder Bewerbungen zum Otto Brenner Preis für kritischen #Journalismus entgegen.

Wer konkrete Vorschläge für ausgezeichneten und auszuzeichnenden, kritischen Journalismus hat - und vielleicht eine Abwechslung im #HomeOffice braucht - hier lang:

https://www.otto-brenner-preis.de/

Allgemeine #Infos, #Teilnahmebedingungen, #FAQs usw. findet ihr dort auch!

Jeder kann konkrete Vorschläge machen, JournalistInnen können aber gerne auch eigene Stücke einreichen.

Deswegen: Weitersagen!

--

#Medien #Demokratie #Preis #Journalismus #Shareit #Sharedichdrum #Nachrichten #Kritik #Journalisten #HomeOfficeChallenge #FAQ
 

News | taz: Systemrelevante Jobs in Coronakrise: Ihr beklatscht euch selbst


Unser Autor findet das Klatschen für Pflegekräfte verlogen. Er ist selbst Pfleger und fordert: Kümmert euch lieber um die Alten und Vulnerable

Punkt 18 Uhr stehen sie auf den Balkonen und klatschen und jubeln und freuen sich. Zu Ehren aller Systemrelevanten, unter anderem in der Pflege. Selbst der Bundestag ist aufgestanden und hat applaudiert. Auch zu meinen Ehren. Neulich schrieb eine Kollegin auf Twitter, das sei wie jeden Tag Muttertag, wenn es immerzu Blumen gäbe, aber den Haushalt müsse die Frau dann trotzdem allein schmeißen...

Tags: #de #news #systemrelevante-jobs #corona #coronakrise #kritik #pflegekräfte #taz #2020-03-26 #ravenbird #2020-03-27
 
Das waren noch üble Zeiten, die ich keinem Kind wünsche.

Erlebnisse meiner Kindheit [5]


Da meine Eltern beide arbeiten mussten, um uns fünf Köpfe über die Runden zu bringen, kam ich in einen katholischen Kindergarten, der von Ordensschwestern geführt wurde Dort kam ich erstmals spürbar mit brutaler Strafe in Kontakt. Schon damals habe ich nicht geschwiegen, um meine Ruhe zu haben, sondern meine Kritik und meinen Unmut laut gemacht. Das passte den Ordensschwestern nicht und sie haben mich zur Strafe jedes Mal in einen Treppenverschlag eingesperrt. Es war dort vollkommen dunkel. Allein das hat in mir eine panische Angst erzeugt, die von der Enge dieses Verlieses (anders war dieser Raum nicht zu nennen) noch verstärkt wurde. Mein panisches Schreien ließ die Ordensschwestern kalt. Irgendwann "durfte" ich dann wieder raus kommen in der Hoffnung der Ordensschwestern, dass ich jetzt "geläutert" sei. Krasse Fehleinschätzung: Ich habe mich gegen Unrecht lautstark gewehrt - lautstark und nicht im stillen Kämmerlein. Alle Versuche, mir dieses Verhalten auszutreiben, haben bis heute nicht gefruchtet und werden es wohl auch über meinen Tod hinaus nicht.

Meinen Eltern habe ich von dieser Brutalität erzählt. Doch sie standen auf dem Standpunkt, dass ich diese Strafen verdient hätte, wenn die Ordensschwestern es so bestimmten. Ich meine mich zu erinnern, dass sie auch mal vorgesprochen und nichts erreicht haben. Vermutlich meinten sie es ernst, aber - so denke ich heute - sie hatte ja nie gelernt, "Autoritäten" als autoritär zu erkennen und noch weniger, sich dagegen und gegen Unrecht aufzulehnen.

#gehardsgedankenbuch #eltern #kindergarten #autoritäten #strafe #brutalität #kritik #unmut #angst #unrecht
 

Der #Hass verhindert, dass sich Frauen im #Internet an #Diskussionen beteiligen.


Man mag der #Meinung sein, dass wenn man wie #Greta an der Spitze einer Bewegung steht auch #Kritik ertragen können muss aber muss ein 16jähriges Mädchen nenschenverachtenden Hass ertragen können?

Siehe: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/feindbild-greta-thunberg-101.html

In dem Artikel wird ebenfalls erwähnt, dass sich Frauen aufgrund dieses Hasses seltener trauen an politischen Diskussionen im Internet teilzunehmen. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Aktuell habe ich wieder einen #Troll von der unangenehmsten Seite an der Backe. Dauernd erstellt er sich neue Accounts auf Diaspora um in Kommentaren zu meinen Posts entweder den Klimawandel zu leugnen, rechte Verschwörungstheorien zu bewerben oder mich zu verunglimpfen. Neuste #Verschwörungstheorie von ihm ist, dass alle Frauen die einmal den Hashtag #Anonymiss verwendet haben, die selbe Person sind und bei der #NSA arbeiten.

Deswegen will ich mal kurz erklären was ANONYMISS bedeutet:

Vor einigen Jahren war die #Anonymous -Bewegung recht populär. Ursprünglich ein Konzept, um gegen #Scientology zu kämpfen. Eine Bewegung die keine Anführer hat und sich per Schwarm organisiert, ist schwer zu bekämpfen mit Rechtsabteilungen die Anführer verklagen wollen. Als Anonymous gab es damals eine Reihe von Protesten gegen soziale Ungerechtigkeit und Autokratien. Leider wurde der Begriff Anonymous dann von rechtsextremen Imageboards aufgegriffen und somit verbrannt. Heute steht er überwiegend für neurechte menschenverachtende #Memes, die aus diesen Imageboards hervorgehen.

Damals als Anonymous noch ein Begriff gegen Unterdrückung war bildete sich lange vor #metoo auch Anonymiss. Frauen wollten damit zeigen, dass sie im Männer dominierten Internet auch gegen Missstände protestieren. Leider war es damals wie heute so, dass Frauen die sich politisch geäußert haben erst mal nur angebaggert wurden und nicht ernst genommen wurden. Der Begriff Anonymiss sollte zeigen, dass man keine Dates wollte sondern mitgestalten. Leider hat dies die Männer wenig beeindruckt.

Ich war damals als Anonymiss auf Facebook aktiv und die Männer wollten trotzdem überwiegend nur Fotos von mir :(

Lange Rede schwacher Sinn:

Anonymiss ist nicht eine Frau sondern war mal eine politische Bewegung für mehr soziale #Gerechtigkeit und #Gleichberechtigung.
 

Der #Hass verhindert, dass sich Frauen im #Internet an #Diskussionen beteiligen.


Man mag der #Meinung sein, dass wenn man wie #Greta an der Spitze einer Bewegung steht auch #Kritik ertragen können muss aber muss ein 16jähriges Mädchen nenschenverachtenden Hass ertragen können?

Siehe: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/feindbild-greta-thunberg-101.html

In dem Artikel wird ebenfalls erwähnt, dass sich Frauen aufgrund dieses Hasses seltener trauen an politischen Diskussionen im Internet teilzunehmen. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Aktuell habe ich wieder einen #Troll von der unangenehmsten Seite an der Backe. Dauernd erstellt er sich neue Accounts auf Diaspora um in Kommentaren zu meinen Posts entweder den Klimawandel zu leugnen, rechte Verschwörungstheorien zu bewerben oder mich zu verunglimpfen. Neuste #Verschwörungstheorie von ihm ist, dass alle Frauen die einmal den Hashtag #Anonymiss verwendet haben, die selbe Person sind und bei der #NSA arbeiten.

Deswegen will ich mal kurz erklären was ANONYMISS bedeutet:

Vor einigen Jahren war die #Anonymous -Bewegung recht populär. Ursprünglich ein Konzept, um gegen #Scientology zu kämpfen. Eine Bewegung die keine Anführer hat und sich per Schwarm organisiert, ist schwer zu bekämpfen mit Rechtsabteilungen die Anführer verklagen wollen. Als Anonymous gab es damals eine Reihe von Protesten gegen soziale Ungerechtigkeit und Autokratien. Leider wurde der Begriff Anonymous dann von rechtsextremen Imageboards aufgegriffen und somit verbrannt. Heute steht er überwiegend für neurechte menschenverachtende #Memes, die aus diesen Imageboards hervorgehen.

Damals als Anonymous noch ein Begriff gegen Unterdrückung war bildete sich lange vor #metoo auch Anonymiss. Frauen wollten damit zeigen, dass sie im Männer dominierten Internet auch gegen Missstände protestieren. Leider war es damals wie heute so, dass Frauen die sich politisch geäußert haben erst mal nur angebaggert wurden und nicht ernst genommen wurden. Der Begriff Anonymiss sollte zeigen, dass man keine Dates wollte sondern mitgestalten. Leider hat dies die Männer wenig beeindruckt.

Ich war damals als Anonymiss auf Facebook aktiv und die Männer wollten trotzdem überwiegend nur Fotos von mir :(

Lange Rede schwacher Sinn:

Anonymiss ist nicht eine Frau sondern war mal eine politische Bewegung für mehr soziale #Gerechtigkeit und #Gleichberechtigung.
 

In Religionsfragen unzugänglich | hpd


https://hpd.de/artikel/religionsfragen-unzugaenglich-17332

Der Humanistische Verband #Rheinland-#Pfalz/#Saarland e. V. (HVD RLP/Saar) zeigt sich verständnislos über die Reaktionen des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz und der saarländischen Landtagsfraktionen anlässlich der aktuellen Kritik der #LandesschülerInnenvertretungen (LSV) beider Bundesländer am gegenwärtigen, konfessionell gebundenen Religionsunterricht.

Die LandesschülerInnenvertretungen gehen von der Lebenswelt der jungen Generation aus, die mitten im Pluralismus von Lebensweisen und weltanschaulichen Überzeugungen aufwächst. Sie sehen die Herausforderungen, die dieser Pluralismus mit sich bringt, und suchen Lösungen dafür, weil sie sich für die Mitgestaltung zukünftiger gesellschaftlicher Verhältnisse verantwortlich wissen.

Angesichts der beeindruckenden Klarheit, mit der die #SchülerInnen sich für ein diskriminierungsfreies Miteinander in einem gemeinsamen Werteunterricht an Stelle einer Trennung nach Konfessionen aussprechen, ist es umso erstaunlicher, wie wenig Mühe sich das Bildungsministerium und die saarländischen Landtagsfraktionen machen, sich mit den Argumenten der LSV auseinanderzusetzen. Auf die Begründungen der SchülerInnen, die gegenwärtige Form des Religionsunterrichts widerspreche der grundgesetzlich vorgesehenen Trennung von Staat und Kirche oder die Aufteilung in konfessionell gebundene Gruppen verhindere objektive Information und #Kritik, wird nicht eingegangen.

Stattdessen wird darauf verwiesen, dass das Grundgesetz, die Landesverfassung, das Schulgesetz und diverse Schulordnungen geändert werden müssten. Übersehen oder unterschlagen wird dabei, dass der einschlägige Artikel 7 Absatz 3 GG keineswegs geändert werden muss. "Der #Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien #Schulen ordentliches Lehrfach", heißt es im Grundgesetz. Demnach würde es völlig ausreichen festzulegen, dass unsere öffentlichen Schulen bekenntnisfreie Schulen im Sinne des Grundgesetzes sind, was faktisch tatsächlich gegeben ist.

"Wir wünschen uns, dass Staat und Politik die Vertretungsgremien der Schülerschaft als kompetent in den sie betreffenden Belangen anerkennen und deren Argumente nicht einfach ignorieren", so Hedwig Toth-Schmitz, Vorsitzende des HVD Rheinland-Pfalz/Saarland. "Die Schüler haben erkannt, dass jahrzehntealte Rechtsnormen mit den Veränderungen in unserer Gesellschaft nicht Schritt gehalten haben und dringend angepasst werden müssen. Die staatlicherseits zuständigen Stellen scheinen dies leider noch nicht verstanden zu haben."

"Die Stellungnahmen der Landtagsfraktionen im Saarland ignorieren zudem vollständig den wachsenden Anteil Konfessionsfreier in der Gesellschaft. Diese Menschen können sich mit ihrem Anliegen eines übergreifenden Werteunterrichts von den Fraktionen nicht vertreten fühlen", so Werner Röhrig, Ansprechpartner des HVD für das Saarland.

#Religion #
 

In Religionsfragen unzugänglich | hpd


https://hpd.de/artikel/religionsfragen-unzugaenglich-17332

Der Humanistische Verband #Rheinland-#Pfalz/#Saarland e. V. (HVD RLP/Saar) zeigt sich verständnislos über die Reaktionen des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz und der saarländischen Landtagsfraktionen anlässlich der aktuellen Kritik der #LandesschülerInnenvertretungen (LSV) beider Bundesländer am gegenwärtigen, konfessionell gebundenen Religionsunterricht.

Die LandesschülerInnenvertretungen gehen von der Lebenswelt der jungen Generation aus, die mitten im Pluralismus von Lebensweisen und weltanschaulichen Überzeugungen aufwächst. Sie sehen die Herausforderungen, die dieser Pluralismus mit sich bringt, und suchen Lösungen dafür, weil sie sich für die Mitgestaltung zukünftiger gesellschaftlicher Verhältnisse verantwortlich wissen.

Angesichts der beeindruckenden Klarheit, mit der die #SchülerInnen sich für ein diskriminierungsfreies Miteinander in einem gemeinsamen Werteunterricht an Stelle einer Trennung nach Konfessionen aussprechen, ist es umso erstaunlicher, wie wenig Mühe sich das Bildungsministerium und die saarländischen Landtagsfraktionen machen, sich mit den Argumenten der LSV auseinanderzusetzen. Auf die Begründungen der SchülerInnen, die gegenwärtige Form des Religionsunterrichts widerspreche der grundgesetzlich vorgesehenen Trennung von Staat und Kirche oder die Aufteilung in konfessionell gebundene Gruppen verhindere objektive Information und #Kritik, wird nicht eingegangen.

Stattdessen wird darauf verwiesen, dass das Grundgesetz, die Landesverfassung, das Schulgesetz und diverse Schulordnungen geändert werden müssten. Übersehen oder unterschlagen wird dabei, dass der einschlägige Artikel 7 Absatz 3 GG keineswegs geändert werden muss. "Der #Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien #Schulen ordentliches Lehrfach", heißt es im Grundgesetz. Demnach würde es völlig ausreichen festzulegen, dass unsere öffentlichen Schulen bekenntnisfreie Schulen im Sinne des Grundgesetzes sind, was faktisch tatsächlich gegeben ist.

"Wir wünschen uns, dass Staat und Politik die Vertretungsgremien der Schülerschaft als kompetent in den sie betreffenden Belangen anerkennen und deren Argumente nicht einfach ignorieren", so Hedwig Toth-Schmitz, Vorsitzende des HVD Rheinland-Pfalz/Saarland. "Die Schüler haben erkannt, dass jahrzehntealte Rechtsnormen mit den Veränderungen in unserer Gesellschaft nicht Schritt gehalten haben und dringend angepasst werden müssen. Die staatlicherseits zuständigen Stellen scheinen dies leider noch nicht verstanden zu haben."

"Die Stellungnahmen der Landtagsfraktionen im Saarland ignorieren zudem vollständig den wachsenden Anteil Konfessionsfreier in der Gesellschaft. Diese Menschen können sich mit ihrem Anliegen eines übergreifenden Werteunterrichts von den Fraktionen nicht vertreten fühlen", so Werner Röhrig, Ansprechpartner des HVD für das Saarland.

#Religion #
 

ARD und ZDF - Linke Programme für ein linkes Publikum? Was die Reuters-Studie wirklich zeigt


Quelle: uebermedien.de

#medien #kritik #ard #zdf #gesellschaft #politik
 

ARD und ZDF - Linke Programme für ein linkes Publikum? Was die Reuters-Studie wirklich zeigt


Quelle: uebermedien.de

#medien #kritik #ard #zdf #gesellschaft #politik
 

Sammlung von Aphorismen: Das Aufreizende der Philosophie - taz.de

„Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“


Das gute Leben des Einzelnen ist von der gelungenen Einrichtung der Gesellschaft nicht zu trennen, sagt der Satz und fordert zugleich die noch ausstehende Änderung ein – als ob der Autor widerlegt werden wollte, durch Praxis. Der Ausspruch wirkt in seiner Zugespitztheit, die nur einen Ausweg offen lässt, fordernd, ja geradezu aufdrängend. Es lässt einen zumindest nicht unberührt.Schon an Adornos #Philosophie war es das Aufreizende, dass sie sich im Bewusstsein von ­Auschwitz und der Atombombe nicht auf Schadensbegrenzung innerhalb des Kapitalismus beschränken lassen wollte. Sie zielte auf Erkenntnis des Ganzen und dessen Änderung.„Der Einzelne kann nicht nicht nach einem guten Leben suchen – unter welch schlechten oder falschen gesellschaftlichen Bedingungen auch immer“, schreibt er. Die Frage und die Suche nach dem guten Leben ist eine unhintergehbare Voraussetzung. Das zu negieren, kann – siehe #Adorno – dazu dienen, eine theoretische Einsicht zu pointieren. Aber es kann nicht selbst eine theoretische Wahrheit werden, zumindest nicht, ohne dass sich daraus selbst weitere Probleme ergeben.Hirsch stört sich zuvorderst daran, wie Adornos Satz verstanden wird. Oder wie er gebraucht wird. Denn ohne die Verbindung zu dem Wunsch nach Veränderung bekommt die Aussage etwas geradezu Entschuldigendes. Es gibt halt kein richtiges Leben im falschen. Also ist alles egal.

https://taz.de/Sammlung-von-Aphorismen/!5617095/

#kommunismus #gesellschaftskritik #ohnmacht #kapitalismuskritik #kritischetheorie #theoriealspraxis #waffederkritik #kritik #dasfalscheleben #konsumkritik #produktionskritik
 
@Torque diskutabel sind die ÖR-Medien vielleicht (sollte man auch tun). Aber kann man irgendeine Art von #unabhängigem #Journalismus von irgendetwas privat finanziertem erwarten?
Und unabhängiger(!) Journalismus bleibt nunmal eine wichtige Stütze. Nicht umsonst wird der immer als erstes ausgeschaltet, wenn der Herrscher/Diktator #Angst vor #Kritik hat.
Wir könnten jetzt diskutieren, wie unabhängig die ÖR sind. Aber ich sehe keine Alternative.
Oder?
 

Der Focus kritisiert Gretas Reise zum #KlimaGipfel

Auch die Segeljachtfahrt wird vielfach kritisch kommentiert, weil es sich um eine der teuersten Rennjachten der Welt handelt, weil ihr „Team Malizia“ aus Monaco stammt und also aus einem Steuerparadies, weil das Schiff einem ominösen Stuttgarter Immobilienmillionär gehört, weil man #Greta unnötig in atlantische Sturmgefahren begibt.
Von hier: https://www.focus.de/finanzen/boerse/greta-thunberg-die-erstaunlich-lukrativen-geschaefte-ihrer-hintermaenner_id_11028183.html

Das ist so eine sie kann gar nicht das richtige tun #Kritik. Fliegen kann sie nicht wegen dem CO2. Mit der Yacht ⛵ fahren darf sie nicht weil zu viel Luxus und zu gefährlich.

Mich würde echt mal interessieren welches Transportmittel über den #Atlantik Greta nutzen dürfte ohne dafür kritisiert zu werden?

Solange sie nicht wie Jesus zu Fuß geht hat sie glaube ich in dieser Welt keine Chance 😵🤔

#umwelt #Natur #klima #Verschmutzung #klimawandel #Nachhaltigkeit #Reise #gefahr #Aktivismus #presse
 

Der Focus kritisiert Gretas Reise zum #KlimaGipfel

Auch die Segeljachtfahrt wird vielfach kritisch kommentiert, weil es sich um eine der teuersten Rennjachten der Welt handelt, weil ihr „Team Malizia“ aus Monaco stammt und also aus einem Steuerparadies, weil das Schiff einem ominösen Stuttgarter Immobilienmillionär gehört, weil man #Greta unnötig in atlantische Sturmgefahren begibt.
Von hier: https://www.focus.de/finanzen/boerse/greta-thunberg-die-erstaunlich-lukrativen-geschaefte-ihrer-hintermaenner_id_11028183.html

Das ist so eine sie kann gar nicht das richtige tun #Kritik. Fliegen kann sie nicht wegen dem CO2. Mit der Yacht ⛵ fahren darf sie nicht weil zu viel Luxus und zu gefährlich.

Mich würde echt mal interessieren welches Transportmittel über den #Atlantik Greta nutzen dürfte ohne dafür kritisiert zu werden?

Solange sie nicht wie Jesus zu Fuß geht hat sie glaube ich in dieser Welt keine Chance 😵🤔

#umwelt #Natur #klima #Verschmutzung #klimawandel #Nachhaltigkeit #Reise #gefahr #Aktivismus #presse
 

News | Tagesschau: Kritik von Verbänden - Weiter Ärger über E-Scooter


Die Einführung der E-Scooter sorgt weiter für Kritik: Städtetag und Sozialverbände fordern schärfere Regeln. In die Kritik gerät auch Verkehrsminister Scheuer, der sich für die Elektroroller eingesetzt hatte.

Immer mehr E-Scooter sind in den Städten unterwegs - und die Probleme nehmen zu. Meldungen über Unfälle häufen sich.

Der Deutsche Städtetag fordert deshalb "klarere Spielregeln" für die Elektrofahrzeuge. Die ersten Wochen zeigten: "Auch wir haben die Anfangsschwierigkeiten unterschätzt, es läuft noch nicht alles rund", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetags, Helmut Dedy, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND)...
Meine Meinung: An sich wie ich es vorhergesehen habe. E-Scooter sind ne feine Sache. Aber ohne klare Organisation und Regulation kann das nur in die Hosen gehen!
Tags: #de #news #e-scooter #kritik #mobilität #städte #probleme #tagesschau #ravenbird #2019-08-05
 

"Es wird das Bild vermittelt, als seien alle Palästinenser entweder Terroristen oder Antisemiten. Ich habe mein Leben lang Gewaltfreiheit vertreten. Nichts von meiner Kritik an Israel und am Apartheidsystem... …


https://taz.de/Palaestinensischer-Politiker-ueber-Nahost/!5609268/

#als #antisemiten #apartheidsystem #bild #entweder #gewaltfreiheit #habe #ich #israel #kritik #lang #leben #mein #meiner #nichts #oder #palästinenser #seien #terroristen #vermittelt #vertreten
 

Polizeiwissenschaft


"(...) Studien zeigen, dass repressive und konservative Einstellungen sich vor allem nach der Ausbildung entwickeln, wenn die Beamten in der „Subkultur Polizei“ die Idee des „wir gegen sie“ lernen. Sie erfahren von Kollegen, und glauben, dass sie „die Guten“ sind."

Link zum Interview mit dem Kriminologen Thomas Feltes:
https://neue-debatte.com/2019/06/28/subkultur-polizei-nachgefragt-beim-kriminologen-thomas-feltes/
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#NeueDebatte #Gesellschaft #Polizei #Macht #Herrschaft #Gewalt #Recht #Unrecht #Soziologie #Psychologie #Kriminologie #Kontrolle #Kritik #Selbstkritik #Politik
Subkultur Polizei – Nachgefragt beim Kriminologen Thomas Feltes
 
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Kritik zur Bezeichnung "Künstliche Intelligenz"


... und warum wir diese Bezeichnung nicht nutzen sollten!

Von Beate Baum für Aktion Freiheit statt Angst

Es gibt einiges, was ich nicht nachvollziehen kann. Ja, ich kann es verstehen, aber ich kann es nicht nachvollziehen und wenn man es sich genau anschaut, ergibt es keinen Sinn, ist nicht logisch und voller Fehler! Schauen wir uns die Bezeichnung "künstliche Intelligenz" genau an und was sie denn tatsächlich bedeutet!

„Künstliche Intelligenz“ vs. „Natürliche Intelligenz“

Bei der Bezeichnung künstliche Intelligenz schwingt die Bezeichnung natürliche Intelligenz indirekt mit, ob man nun will oder nicht, denn der Begriff künstlich hat ein Gegenüber, nämlich das natürlich. Was ist denn eine natürliche Intelligenz? Das ist die menschliche Intelligenz und auch die der Tiere und Lebewesen, die sich aus selbst heraus reproduzieren und durch ganzheitliche Intelligenz mit allen anderen Lebewesen auf dem Planeten Erde verbunden sind. Somit sind also alle Lebewesen auf ihre spezifische Art und Weise natürlich intelligent und dadurch lebensfähig.

Was genau bedeutet denn künstliche Intelligenz? Nun gemeint sind genaugenommen alle von Menschen erfundenen Werkzeuge, die ab einer gewissen Komplexität selbst lernen könnten. Das bedeutet, dass sie vom Menschen programmierbar (vorgeben eines Programmablaufs) sind, gewisse grundliegenden Prozesse immer wieder durchzuführen, um neue Informationen einzuordnen. Dabei vollziehen sie vorgegebene Muster und können diese Muster vereinzelt erweitern. Da es sich hierbei um einen komplexen Vorgang handelt, und weil diejenigen, die sich mit dieser Wissenschaft beschäftigen, sich bei der Begriffswahl an gewisse „Lerntheorien“ orientieren, werden diese Werkzeuge als selbstlernend bezeichnet.

IT-ler und die fachfremden Begriffe Intelligenz und lernen

Wie kommt ein IT-ler dazu, den Lern-Begriff zu nutzen? Nein, es gibt in der IT keinerlei soziologische, psychologische oder Geisteswissenschaftliche Lerninhalte, die mit der tatsächlichen Bedeutung des Begriffs lernen oder des Begriffs Intelligenz zu tun haben. Aber jemand schnappte wohl etwas aus den Kognitionswissenschaften in den geisteswissenschaftlichen bzw. den lebenswissenschaftlichen Fachbereichen und nutzte es vollkommen sinnfremd innerhalb der Ingenieurswissenschaften für ein Werkzeug.

Faktisch sind diese Werkzeuge aber nicht selbstlernend, sondern programmiert worden. Dass zu jeden Lernprozess Emotionen dazugehören, ist hier nicht relevant gewesen bzw. wurde es einfach ignoriert. Und das Lernen und Lernprozesse beim Menschen (und bei Lebewesen) wesentlich komplexer sind als reine simple Informationsverarbeitung, das wollte man damals nicht wahrhaben. Im Gegenteil, man degradierte Emotionen und hinterging all die Wissenschaften, die sich ernsthaft mit Lernprozessen beschäftigen.

Die Komplexität der Fachbereiche

Hier treffen Welten aufeinander und Fachbereiche, die miteinander keine Begriffsdebatten führen, vertiefen die Klüfte der Definitionen und Weltsichten - Ingenieurswissenschaft, wohl kaum kompatibel mit Lebenswissenschaft und noch weniger kompatibel mit Geisteswissenschaft. Das ist ja nichts Neues, dass sich diese 3 Fachbereiche keinesfalls verstehen und gleiche Begriffe ganz unterschiedlich definieren. Aber warum ist diese Idee so tief im Mainstream angekommen?

Nun wir wissen, dass wenn wir Fördergelder wollen, wir möglichst große und wirksame, wichtige Errungenschaften zu bringen haben! Klar klingt dann diese künstliche Intelligenz als Bezeichnung für komplexe Werkzeuge oder digitale Maschinen wesentlich besser. Wording ist etwas, was zur IT gehört und zu Werbezwecken sehr vielseitig genutzt wird. Dass es sich hierbei um falsche Informationen und fehlerhafte Begriffsnutzung handelt, ist doch irrelevant: Zur Sicherung von Arbeitsplätze und Forschungsgelder greift man gern auf alternative Fakten zurück!

Die Konsequenzen der falschen Begriffsnutzung

Aber was ist das Ergebnis solcher fahrlässigen Begriffsnutzung? Werkzeuge gibt es viele: den Löffel, die Gabel und das Messer sind auch Werkzeuge. Wenn diese nun mechanisch und digital so programmiert werden können, dass sie selbst den Menschen füttern, dann würde man sie als Intelligente Werkzeuge bezeichnen, also künstlich Intelligent, auch wenn daran nichts Intelligentes ist, sondern nur einfache Prozessteuerung.

So wurden programmierte komplexe Werkzeuge (Maschinen und Roboter), die künstlich Intelligenten bezeichnet werden, durch den Begriff künstlich neben den natürlich-intelligenten Lebewesen gestellt und damit aufgewertet: Das Werkzeug steht nun neben dem Menschen.

In der Antike stand alles Lebendige, was aus sich heraus entstand und voller Geheimnisse niemals endgültig erklärt werden konnte, hierarchisch weit über dem, was der Mensch erschuf. Von Menschenhand geformtes war nicht ansatzweise mit naturgeformtem vergleichbar, und es wurde auch nicht nebeneinander gestellt. Doch im Zuge des Christentums (der Mensch als Abbild des Gottes und die Erde, die ihm untertan ist) und der darauf folgenden Evolutionistisch-geprägten Aufklärung (der Mensch als höchst entwickelte „Rasse“) bekam der Mensch weit über alle Lebewesen eine Art „Superstellung“. Im Verlauf der Industrialisierung rutschte das Werkzeug immer mehr in den Mittelpunkt. Durch Fachbereichsdifferenzierungen und der Komplexität der Wissenschaft und der Maschinen, bekam das Werkzeug eine eigene „Superrolle“.

KI als alternativen Fakt

Eines ist jedenfalls klar: Die Welt scheint sehr langweilig geworden zu sein, wenn wir uns den seltsamen Intelligenz-Begriff der IT-ler anschauen. Nichts an dem, was uns da die IT-ler bieten, ist tatsächlich spannend und interessant, wenn man sich nicht sowieso für komplexe Werkzeuge interessiert. Und nichts daran ist wirklich neu oder irgendwie beeindruckend! Reduktionismen und Vereinfachungen sollen nun dieses Fachwissen der Industrie-Welten für alle zugänglich machen. Genau betrachtet entpuppt sich das Ganze aber als eine langweilige Mogelpackung.

Aber wie kann man denn glauben, man könne die Milliarden Jahre der Erdenentwicklung, die damit verbundene Komplexität der Lebewesen und deren ganzheitliche Intelligenz und Angepasstheit einfach mit einer jahrzehntealten, mangelhaften und fehlerhaften IT-ler-Intelligenz-Theorie gleichstellen? Das werden wir noch weiter erforschen: Wo genau ist der Fehler und wie können wir diesem sog. „alternativen Fakt“ – die Existenz von künstlicher Intelligenz – begegnen?

Nun wir machen das so: Keinesfalls respektieren wir diese fehlerhafte Begriffsnutzung und bezeichnen alle KI als das, was sie tatsächlich sind: komplexe Werkzeuge. Es spielt dabei keine Rolle, wie sehr diese Werkzeuge aussehen wie Menschen, Bienen, Hunde oder wie Fahrkartenautomaten: es bleiben Werkzeuge und das muss jedem klar sein! Und Sie, liebe Leser, sollten es genauso tun und sich nicht hinters Licht führen lassen: Nur, weil Intelligenz draufsteht, muss noch lange keine Intelligenz drin sein!

Ihre Beate Baum

Mögliche andere Bedeutungen von KI:
Künstliche Ignoranz | Künstliche Illusion | Künstliche Ideale | Künstliche Isolation | Künstlicher Irrtum | Künstliche Irritation | Künstliche Irrealität | Kostenintensive Investition

https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6915-20190614-kritik-zur-bezeichnung-kuenstliche-intelligenz.htm

#AI #KI #künstlicheIntelligenz #neuronaleNetze #Algorithmus #natürlicheIntelligenz #Roboter #selbstlernend #Kritik #Begriffe #Natur #Technik #Gleichberechtigung #Ergonomie #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #Datensicherheit #Abhängigkeit #Automat
 
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Kritik zur Bezeichnung "Künstliche Intelligenz"


... und warum wir diese Bezeichnung nicht nutzen sollten!

Von Beate Baum für Aktion Freiheit statt Angst

Es gibt einiges, was ich nicht nachvollziehen kann. Ja, ich kann es verstehen, aber ich kann es nicht nachvollziehen und wenn man es sich genau anschaut, ergibt es keinen Sinn, ist nicht logisch und voller Fehler! Schauen wir uns die Bezeichnung "künstliche Intelligenz" genau an und was sie denn tatsächlich bedeutet!

„Künstliche Intelligenz“ vs. „Natürliche Intelligenz“

Bei der Bezeichnung künstliche Intelligenz schwingt die Bezeichnung natürliche Intelligenz indirekt mit, ob man nun will oder nicht, denn der Begriff künstlich hat ein Gegenüber, nämlich das natürlich. Was ist denn eine natürliche Intelligenz? Das ist die menschliche Intelligenz und auch die der Tiere und Lebewesen, die sich aus selbst heraus reproduzieren und durch ganzheitliche Intelligenz mit allen anderen Lebewesen auf dem Planeten Erde verbunden sind. Somit sind also alle Lebewesen auf ihre spezifische Art und Weise natürlich intelligent und dadurch lebensfähig.

Was genau bedeutet denn künstliche Intelligenz? Nun gemeint sind genaugenommen alle von Menschen erfundenen Werkzeuge, die ab einer gewissen Komplexität selbst lernen könnten. Das bedeutet, dass sie vom Menschen programmierbar (vorgeben eines Programmablaufs) sind, gewisse grundliegenden Prozesse immer wieder durchzuführen, um neue Informationen einzuordnen. Dabei vollziehen sie vorgegebene Muster und können diese Muster vereinzelt erweitern. Da es sich hierbei um einen komplexen Vorgang handelt, und weil diejenigen, die sich mit dieser Wissenschaft beschäftigen, sich bei der Begriffswahl an gewisse „Lerntheorien“ orientieren, werden diese Werkzeuge als selbstlernend bezeichnet.

IT-ler und die fachfremden Begriffe Intelligenz und lernen

Wie kommt ein IT-ler dazu, den Lern-Begriff zu nutzen? Nein, es gibt in der IT keinerlei soziologische, psychologische oder Geisteswissenschaftliche Lerninhalte, die mit der tatsächlichen Bedeutung des Begriffs lernen oder des Begriffs Intelligenz zu tun haben. Aber jemand schnappte wohl etwas aus den Kognitionswissenschaften in den geisteswissenschaftlichen bzw. den lebenswissenschaftlichen Fachbereichen und nutzte es vollkommen sinnfremd innerhalb der Ingenieurswissenschaften für ein Werkzeug.

Faktisch sind diese Werkzeuge aber nicht selbstlernend, sondern programmiert worden. Dass zu jeden Lernprozess Emotionen dazugehören, ist hier nicht relevant gewesen bzw. wurde es einfach ignoriert. Und das Lernen und Lernprozesse beim Menschen (und bei Lebewesen) wesentlich komplexer sind als reine simple Informationsverarbeitung, das wollte man damals nicht wahrhaben. Im Gegenteil, man degradierte Emotionen und hinterging all die Wissenschaften, die sich ernsthaft mit Lernprozessen beschäftigen.

Die Komplexität der Fachbereiche

Hier treffen Welten aufeinander und Fachbereiche, die miteinander keine Begriffsdebatten führen, vertiefen die Klüfte der Definitionen und Weltsichten - Ingenieurswissenschaft, wohl kaum kompatibel mit Lebenswissenschaft und noch weniger kompatibel mit Geisteswissenschaft. Das ist ja nichts Neues, dass sich diese 3 Fachbereiche keinesfalls verstehen und gleiche Begriffe ganz unterschiedlich definieren. Aber warum ist diese Idee so tief im Mainstream angekommen?

Nun wir wissen, dass wenn wir Fördergelder wollen, wir möglichst große und wirksame, wichtige Errungenschaften zu bringen haben! Klar klingt dann diese künstliche Intelligenz als Bezeichnung für komplexe Werkzeuge oder digitale Maschinen wesentlich besser. Wording ist etwas, was zur IT gehört und zu Werbezwecken sehr vielseitig genutzt wird. Dass es sich hierbei um falsche Informationen und fehlerhafte Begriffsnutzung handelt, ist doch irrelevant: Zur Sicherung von Arbeitsplätze und Forschungsgelder greift man gern auf alternative Fakten zurück!

Die Konsequenzen der falschen Begriffsnutzung

Aber was ist das Ergebnis solcher fahrlässigen Begriffsnutzung? Werkzeuge gibt es viele: den Löffel, die Gabel und das Messer sind auch Werkzeuge. Wenn diese nun mechanisch und digital so programmiert werden können, dass sie selbst den Menschen füttern, dann würde man sie als Intelligente Werkzeuge bezeichnen, also künstlich Intelligent, auch wenn daran nichts Intelligentes ist, sondern nur einfache Prozessteuerung.

So wurden programmierte komplexe Werkzeuge (Maschinen und Roboter), die künstlich Intelligenten bezeichnet werden, durch den Begriff künstlich neben den natürlich-intelligenten Lebewesen gestellt und damit aufgewertet: Das Werkzeug steht nun neben dem Menschen.

In der Antike stand alles Lebendige, was aus sich heraus entstand und voller Geheimnisse niemals endgültig erklärt werden konnte, hierarchisch weit über dem, was der Mensch erschuf. Von Menschenhand geformtes war nicht ansatzweise mit naturgeformtem vergleichbar, und es wurde auch nicht nebeneinander gestellt. Doch im Zuge des Christentums (der Mensch als Abbild des Gottes und die Erde, die ihm untertan ist) und der darauf folgenden Evolutionistisch-geprägten Aufklärung (der Mensch als höchst entwickelte „Rasse“) bekam der Mensch weit über alle Lebewesen eine Art „Superstellung“. Im Verlauf der Industrialisierung rutschte das Werkzeug immer mehr in den Mittelpunkt. Durch Fachbereichsdifferenzierungen und der Komplexität der Wissenschaft und der Maschinen, bekam das Werkzeug eine eigene „Superrolle“.

KI als alternativen Fakt

Eines ist jedenfalls klar: Die Welt scheint sehr langweilig geworden zu sein, wenn wir uns den seltsamen Intelligenz-Begriff der IT-ler anschauen. Nichts an dem, was uns da die IT-ler bieten, ist tatsächlich spannend und interessant, wenn man sich nicht sowieso für komplexe Werkzeuge interessiert. Und nichts daran ist wirklich neu oder irgendwie beeindruckend! Reduktionismen und Vereinfachungen sollen nun dieses Fachwissen der Industrie-Welten für alle zugänglich machen. Genau betrachtet entpuppt sich das Ganze aber als eine langweilige Mogelpackung.

Aber wie kann man denn glauben, man könne die Milliarden Jahre der Erdenentwicklung, die damit verbundene Komplexität der Lebewesen und deren ganzheitliche Intelligenz und Angepasstheit einfach mit einer jahrzehntealten, mangelhaften und fehlerhaften IT-ler-Intelligenz-Theorie gleichstellen? Das werden wir noch weiter erforschen: Wo genau ist der Fehler und wie können wir diesem sog. „alternativen Fakt“ – die Existenz von künstlicher Intelligenz – begegnen?

Nun wir machen das so: Keinesfalls respektieren wir diese fehlerhafte Begriffsnutzung und bezeichnen alle KI als das, was sie tatsächlich sind: komplexe Werkzeuge. Es spielt dabei keine Rolle, wie sehr diese Werkzeuge aussehen wie Menschen, Bienen, Hunde oder wie Fahrkartenautomaten: es bleiben Werkzeuge und das muss jedem klar sein! Und Sie, liebe Leser, sollten es genauso tun und sich nicht hinters Licht führen lassen: Nur, weil Intelligenz draufsteht, muss noch lange keine Intelligenz drin sein!

Ihre Beate Baum

Mögliche andere Bedeutungen von KI:
Künstliche Ignoranz | Künstliche Illusion | Künstliche Ideale | Künstliche Isolation | Künstlicher Irrtum | Künstliche Irritation | Künstliche Irrealität | Kostenintensive Investition

https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6915-20190614-kritik-zur-bezeichnung-kuenstliche-intelligenz.htm

#AI #KI #künstlicheIntelligenz #neuronaleNetze #Algorithmus #natürlicheIntelligenz #Roboter #selbstlernend #Kritik #Begriffe #Natur #Technik #Gleichberechtigung #Ergonomie #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #Datensicherheit #Abhängigkeit #Automat
 
Sehr guter Artikel zur 2.Staffel von The Orville
Auf heise.de hat Fabian Scherschel eine gute Darstellung und wohlwollende Kritik zur 2.Staffel von The Orville verfasst.
Lesenswert!




The Orville, Staffel 2: Seth Trek wird zum besseren Star Trek | heise online https://www.heise.de/newsticker/meldung/The-Orville-Staffel-2-Seth-Trek-wird-zum-besseren-Star-Trek-4430204.html?seite=all
#Orville #Sciene Fiction #SF #Startrek #Fox #Pro7 #Kritik #TV
 

#Juso-Chef in der #Kritik, weil er #linke #Ideen hat





Berlin (dpo) - Was fällt ihm eigentlich ein? Jungsozialisten-Chef Kevin Kühnert sieht sich derzeit heftiger Kritik aus allen Richtungen ausgesetzt, nachdem er in einem Interview sozialistische Forderungen wie etwa nach einer langfristigen Vergesellschaftung großer Unternehmen wie BMW stellte.
Bei SPD-Parteikollegen, die traditionell von linkem, sozialdemokratischem oder gar sozialistischem Gedankengut Abstand nehmen, ist die Empörung groß. "Rechts: na gut. Mitte: klar. Aber dass der sich jetzt auf einmal links positioniert, das hat mich wirklich empört", erklärt etwa ein SPD-Bundestagsabgeordneter, der nicht namentlich genannt werden möchte, damit ihn niemand mit linker Politik in Verbindung bringen kann. "Wie kann es sein, dass ein Jungsozialist sozialistische Ideen hat...?"

Source: https://www.der-postillon.com/2019/05/kuehnert.html
 
Erste eigene #Erfahrungen mit unserem #Elektroauto einem Smart #453 EQ.
Das ist auch keine Werbung, weil der ist Ausverkauft bis Ende Frühjahr 2020. Ob danach noch welche gebaut werden, daran habe ich Zweifel. Eigentlich total überflüssig, was ich hier jetzt tippe, weil das Ding gibt es schon seit vielen Jahren und Berichte dazu – massenhaft! Aus dem Grund versuche ich mich mal zu beschränken auf aktuelle Kritik und nur weiterhin bestehende Kritikpunkte.

Unser Fahrprofil:
Wir sind nicht die großen Planer, aber Abenteurer. Für die 10 - 15 000 km im Jahr, die größtenteils als Wegstrecke zur Arbeit zustande kommen, genügt die Reichweite von 150km (NEFZ, theoretischer Wert) für uns. Einmal im Jahr, fahren wir eine Strecke von ca. 350 – 400 km. Nie wirklich schnell (max 130kmh, Ø <50kmh ). Nie mit Anhänger, nie mit viel Gepäck. Keine Kinder, kein Hund, keine Oma. Wir wohnen in einem Dorf, zwischen Hamburg(40km) und Bremen (50km).

Aktuelle Kritik:


Dummheit reloaded.
Das erst große Manko das wohl alle eAutos haben ist, dass unsere #Automobilindustrie in der Welt und speziell in #Europa, der #EU, zu blöd waren, sich in den Kunden hinein zu versetzen. So gibt es tatsächlich mehrere, verschiedene Ladekabel. Statt eines einheitlichen Standards, hat die Industrie es geschafft, viele verschiedene Stromanschlüsse zum Laden zu entwickeln. Sehr clever (sarkasmus/ironie). Das Problem gab es schon mal bei VHS vs Video2000 vs BetaMax, bei HD DVD vs BluRay, usw… und natürlich kennt man das von Smartphone/Handy Ladekabel.
Ich weiß auch zufällig, das Indien und China einen eigenen Ladekabel Standard etablieren wollen. Das sind ein paar mehr Menschen als Europa und in ferner Zukunft würde sich deren Stecker sicherlich auch durchsetzen, wenn nicht bis dahin das Rad neu erfunden wird. Bis dahin ... laden wir mit dem Stecker des Typ2. Peng und aus.
Wer flexibler sein möchte, muss sich tatsächlich mehrere Kabel kaufen, die zwischen 170 - 500 Euro kosten!

Werbungen sind FakeNews
Der zweite große Wunde Punkt den ich ansprechen muss, mangelnde Kompetenz im Autohaus, beim Verkäufer (der sehr sehr nett ist … ) . Doch das wird ein gesonderter Bericht, sobald ich alle Fakten ordentlich sortiert und zusammengekratzt habe. Es wurde sehr deutlich, das keiner so richtig Ahnung vom #eAuto bzw von speziell diesem Smart hatte. Der Verkäufer offensichtlich nicht und wir natürlich auch nicht. Obwohl wir zuvor einen Smart (Benziner) fuhren. Das war ein ca 14 Jahre altes Modell, nicht mehr zu vergleichen mit den heutigen modernen Modellen.
Mein Ratschlag: Wer sich ein eAuto kauft, vorher jemanden finden der sich wirklich mit exakt dem Model auskennt und aus eigener Erfahrung sprechen kann.
Alles andere sind nur Werbelügen.
Wenn euch bestimmte Merkmale und Funktionen wichtig sind, ist es ratsam, dass diese im Angebot schriftlich fixiert werden, bevor der Kauf stattfindet. Nur dann hat man als Kunde die Möglichkeit, die mündlichen Aussagen zu bemängeln.

Ich glaub mein Schwein pfeift!
Das Aufladen ist Kinderleicht, auch wenn Kinder das nicht tun sollten. Aber es pfeift. Irgendwo oberhalb von 10kHz (ich höre noch bis ca 12kHz), pfeift das Auto beim Aufladen extremst laut.
Ich hab davon eine Audiodatei angefertigt: [hoffentlich ist hier eine Audiodatei, sonst reiche ich die nach] https://files.coding4.coffee/facu173w.mp3 (expires 2021, und das ist dann auch ok)
Bei der Wandlung ist einiges verloren gegangen, aber ich kann es noch deutlich hören und sogar mein Smartphonelautsprecher gibt das piepsige Geräusch gut wieder.

Was interessiert mich das Geschwätz von Gestern
Ob das nun ein Kritikpunkt ist, müsst ihr entscheiden.
Moderne Fahrzeuge können von Hersteller sehr stark umprogrammiert werden. Mir ist aufgefallen, dass einige Fehler oder Funktionen in Internetforen besprochen wurden, die heute nicht mehr aktuell sind, obwohl es sich exakt um den gleichen Fahrzeug Typ handelt.
Updates können aus der Ferne, on the Fly, eingespielt werden. Und wie bei Windows oder auch anderen Betriebssystemen ist das nicht immer von Vorteil.
Natürlich gibt es auch Softwarefehler, die der Hersteller nach Jahren nicht in den Griff bekommt, so zum Beispiel beim Smart ein „Uhrenbug“. Die Uhrzeit ist wie ein rohes Ei. Um Gottes willen, niemals an der Uhrzeit herum fummeln. Wir hatten bei dem Vorgänger Fahrzeug versucht die Uhrzeit auf Sommerzeit umzustellen, danach war das Bordsystem nicht mehr zu einer korrekten Uhrzeitanzeige fähig. Aber das nur am Rande.
Also wenn ihr von Fehlern des Fahrzeugs im Internet lest, achtet peinlichst genau auf das Datum. Das meiste, das Softwareseitig behoben werden kann, ist Schnee von Gestern. Und bei manchen Dingen wundert man sich, warum das seit einem Jahrzehnt noch nicht gefixt wurde.

Eco Modus
Wir wollten ein „umweltfreundlicheres“ Fahrzeug. Wir möchten gern, dass es im „Eco Modus“ soviel Energie wie möglich einspart. Immer. Die Standard Einstellung ist jedoch „sportliches/normales Fahren“.
Nicht einmal, sondern jedes Mal bei Fahrtantritt!
Es kann sein, dass man das Softwareseitig ändern kann, jedoch geht das derzeit bei uns noch nicht, weil unsere Smartphones von Mercedes noch nicht freigeschaltet wurden. So müssen wir jedes Mal bei Fahrzeugstart, den ECO Knopf betätigen. Schön blöd.

ALL YOUR DATA BELONG TO US
Also nicht to „us“, Plattdeutsch für „uns“, sonder US wie United States. -jk-
Um den Komfort des Fahrzeugs nutzen zu können, muss man ein Smartphone mit dem Fahrzeug koppeln. Und das ist die reinste Odyssee, die kein Paranoider Verschwörungstheoretiker jemals überleben würde. Da bekommt man Schnappatmung als Privatsphären-Netzaktivist. Tausende Buttons mit der Aufschrift - "Ja, ich akzeptiere".

In den Airbags sind Blackboxen, die Fahrdaten aufzeichnen.
Für die Sicherheitsgurte werden Fahrdaten aufgezeichnet.
Das Mediasystem speichert Fahrdaten und Kontakte des Smarphones.
Das Fahrzeug hat eine Blackbox mit Fahrgast-, Fahrzeug-, Fahrprofil-, Fahr-daten.
Für das Energiemanagement werden Fahrdaten aufgezeichnet.
Alle Daten werden mehrfach Redundant im Fahrzeug und in der Cloud gespeichert.
Für die Komfort App auf dem Smartphone mussten mehrere Seiten an AGBs und Lizenzvereinbarungen unterschrieben werden, die kein Mensch versteht noch lesen wird, weil das Monate in Anspruch nehmen würde das alles zu verstehen.
Das Fahrzeug ist eigentlich mehr Fahrtenschreiber als Fahrzeug.
Man könnte es auch Orwellmobil nennen.
So das war ersteinmal ein Haufen #Kritik am #eAuto.

Das schlimmste jedoch - Auto fahren macht mit dem Orwellmobil Spass. Echt jetzt. Bei mir kam sowas wie Freude auf, weil, als Beispiel, man im geschlossenen Innenraum, während der Fahrt durch die Ortschaft Vögel zwitschern hört.
Man wird direkt von einer Droge (Autofahren) in die nächst schlimmere (eAutofahren) geführt. Schlimm Schlimm.
 
Bild/Foto
Das klingt tatsächlich mal nach einem anderen Film! Ich glaube, der kommt mal auf die Liste!
Ursprünglich geteilt vonSchwedischer Troll-Film mit Kultpotential

Neu im Kino: Fantasy-Drama “Border”

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Schwedischer Troll-Film mit Kultpotential
Neu im Kino: Fantasy-Drama "Border"
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