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Items tagged with: Klimaziele

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Volker #Quaschning:
Lieber @Peteraltmaier, @BMWi_Bund:
Mit den niedrigen Auskorridoren im #EEG haben Sie nicht den Hauch einer Chance, irgendwelche #Klimaziele einzuhalten. 100% klimaneutral ist so nicht mal rechnerisch möglich. Warum schreiben Sie so etwas?
Quelle: https://twitter.com/VQuaschning/status/1301066934021226496
 
Pressemitteilung
#Klimabuendnis #Hamm in Zeiten der #Corona-Krise

Das Klimabündnis Hamm hat sich in den letzten Tagen darum bemüht, auch während der Corona-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen für die inhaltliche Diskussion und politische Kommunikation eine Lösung zu finden.

Dazu hat das Bündnis im Internet einen Webinar-Raum eingerichtet. Hier können öffentliche Online-Veranstaltungen und interne Besprechungen durchgeführt werden. Neben dem Vortrag des Referenten kann eine Folien-Präsentationen mit Videos, Animationen und Web-Inhalte gezeigt werden. Für die Teilnahme benötigen Interessenten einen Computer oder ein mobiles Endgerät. Die Besucher des virtuellen Raumes können sich dabei mit dem Referenten und den anderen Teilnehmern unterhalten. So wird aus einer starren Vortragssituation ein lebendiges Gespräch miteinander.

Dieses ist auch das Ziel der Initiatoren: Während die Menschen ihre Zeit zuhause verbringen müssen, kann mit dem Online-System über Themen wie den #Klimawandel und das #Artensterben informiert werden. Gleichzeitig können Lösungsansätze wie #Energiewende, #Verkehrswende und #Agrarwende diskutiert werden.

“Menschen sind soziale Wesen, die über den Austausch miteinander neue Gedanken und Ideen entwickeln”, fasst Ulrich Mandel vom Klimabündnis Hamm den grundlegenden Ansatz der neuen Veranstaltungsreihe zusammen. “Wir müssen auch während der Virus-Isolation Lösungen für weitere Bedrohungen unserer Zivilisation besprechen und dabei ggfls. notwendige Forderungen an die Politik benennen.”

Das Klimabündnis Hamm startet zunächst mit zwei Veranstaltungen, die regelmäßig im Internet stattfinden, so z.B. am morgigen Samstag um 16 Uhr und um 19 Uhr. Am Nachmittag wird in dem Webinar ‘ #FlattenAllCurves - alle Kurven absenken’ das Konzept der Veranstaltungsreihe vor dem Hintergrund der Bedrohung durch den Klimawandel erläutert.

Am Samstagabend um 19 Uhr geht es um die #Klimaziele. Die Veranstaltung ‘Das Ende der 1,5°C-Illusion’ hinterfragt dabei, ob die Klimaziele überhaupt noch zu erreichen sind. Im Anschluss an die Darstellung aktueller Prognosen soll dann miteinander diskutiert werden, welche Konsequenzen diese Zukunftsaussichten nach sich ziehen müssen - insbesondere für die Umwelt- und Klimaschutz-Bewegung. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Dauer ist in der Regel zwischen 60 und 75 Minuten.

Das Klimabündnis Hamm ist offen für weitere Vorträge und Referenten, die diese Plattform nutzen möchten, um ihr Wissen und ihre Ideen mit anderen Menschen zu teilen. Alle Informationen zu der Veranstaltungsreihe, sowie aktuelle Termine, sowie den Zugangsmöglichkeiten sind hier zu finden: https://wp.me/P5evR0-5nr

Langversion der URL: https://www.klimabuendnis-hamm.de/aktuelles/kommunikation-im-virtuellen-raum/
 
#AlleDoerferBleiben #HambiBleibt

PRESSEMITTEILUNG

Betroffene kritisieren Vorschlag für geänderte #Tagebauplanung von #RWE:
„Diese Pläne sind ein Schlag ins Gesicht“

#Erkelenz, 28.2.2020.

Das Bündnis von Tagebaubetroffenen „Alle Dörfer bleiben“ übt scharfe Kritik an dem Vorschlag für eine geänderte Tagebauplanung im Rheinischen #Braunkohlerevier, den der Kohlekonzern RWE vorgelegt hat. Die Betroffenen kritisieren insbesondere, dass RWE sechs Dörfer zerstören will, um den #Tagebau #Garzweiler fast vollständig auszukohlen. Der #Kohleabbau im #Rheinland soll zudem bis 2038 gehen, ein Vorhaben das mit dem deutschen Beitrag zur Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze unvereinbar ist.

„Diese Pläne sind ein Schlag ins Gesicht für die Menschen in den Dörfern und alle Betroffenen der #Klimakrise“, so Britta Kox aus #Beverath. „Wenn #Deutschland seine Klimaziele einhalten will, muss die Kohle unter unseren Dörfern im Boden bleiben. Die Pläne von RWE reichen nicht ansatzweise, um die Pariser #Klimaziele einzuhalten und den gesellschaftlichen Konflikt vor Ort zu befrieden.“ Aus Studien des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ( #DIW ) ergibt sich, dass im geplanten Tagebaufeld Garzweiler II noch mehr als 650 Millionen Tonnen #Kohle lagern – was etwa die gleiche Menge des Treibhausgases #CO2 freisetzt, wenn die Kohle verbrannt wird.

Die Vorlage einer geänderten #Tagebauplanung durch RWE ist der erste Schritt zur Erstellung einer neuen #Leitentscheidung des Landes NRW. David Dresen aus dem bedrohten Dorf #Kuckum kritisiert dieses Vorgehen als undemokratisch: „Wieso macht ein privater Konzern Vorschläge für landespolitische Planungen? Leben wir noch in einer #Demokratie oder regieren jetzt hier die Großkonzerne? Wenn die Landesregierung den Vorschlag von RWE übernimmt, dann macht sie sich erneut zum Handlanger des Kohlekonzerns.“ Britta Kox ergänzt: „Unser Vorschlag für die neue Leitentscheidung ist klar: weiter als bis zur L277 vor den Dörfern
#Keyenberg und #Luetzerath darf nicht gebaggert werden. Alle Dörfer müssen erhalten bleiben.“

„Alle Dörfer Bleiben!“ ist ein bundesweites Bündnis, in dem sich Betroffene aller #Braunkohle -Regionen und Aktive aus der
#Klimagerechtigkeitsbewegung gemeinsam gegen #Zwangsumsiedlung und #Klimazerstörung einsetzen.

Kontakt und weitere Informationen:
David Dresen: 0178 2334959
Britta Kox: 01523 4330377

https://twitter.com/AlleDoerfer
https://www.alle-doerfer-bleiben.de/
 
RT @fff_muc
Auch diesen Freitag sind wieder alle Generationen zusammen auf der Straße um die Politik daran zu erinnern, dass die #Klimaziele immernoch nicht eingehalten sind!
#FridaysForFuture
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#Hambi #HambiBleibt #AlleDoerferBleiben #DattelnIV

Stellungnahme ehemaliger Mitglieder der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (KWSB), einschließlich DNR-Präsident Kai Niebert

Mitglieder der #Kohlekommission zur Aufkündigung des Kohle-Kompromisses durch die Bundesregierung

Stellungnahme von

Prof. Dr. Barbara Praetorius, ehemalige Vorsitzende der Kohlekommission

Olaf Bandt, Vorsitzender Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ( #BUND ), Nachfolger von Prof. Dr. Hubert Weiger

Antje Grothus, Initiative Buirer für Buir, als Vertreterin der Interessen der Tagebaubetroffenen im #Rheinland

Martin Kaiser, Geschäftsführer #Greenpeace #Deutschland

Dr. Felix Christian Matthes, Energieexperte

Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Umweltdachverbandes Deutscher #Naturschutzring

Dipl. Ing. Reiner Priggen, Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien #NRW

Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Klimaforscher

Berlin, 21.01.2020 – Bund und Kohleländer haben am 15. Januar 2020 eine Einigung zum #Kohleausstieg vorgestellt, die sich auf den von der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (KWSB) erarbeiteten Kohlekompromiss bezieht. Die unterzeichnenden ehemaligen Mitglieder der Kommission stellen fest, dass die seit einem Jahr verkündete 1:1-Umsetzung des in der KWSB erzielten Kompromisses mit der Bund-/Kohleländer-Einigung klar und sehr einseitig verlassen wurde.

Es war immer unser Ziel, den #Klimaschutz und #Strukturwandel mit einem fairen Ausgleich zwischen den Interessen der Beschäftigten, den Interessen der Kohleregionen, den Interessen der Industrie, und dem gesamtgesellschaftlichen Interesse an einem wirksamen Klimaschutz zu schaffen. Deshalb haben wir den Endbericht der Kommission als Kompromiss mitgetragen:

• da wir einer Herstellung eines gesellschaftlich tragfähigen Kompromisses zur zukünftigen Entwicklung der #Kohleverstromung auf einem berechenbaren und stetigen Pfad aus gesellschaftlichen sowie energie-, klima- und wirtschaftspolitischen Gründen eine herausragende Bedeutung beimessen;

• da wir die europäische und internationale Ausstrahlung eines gemeinschaftlich getragenen Kompromisses und damit glaubwürdigen Ausstiegs aus der Kohleverstromung für relevant halten;

• da die festgelegten Revisionszeitpunkte entlang des vereinbarten Pfades ein verlässliches Nachsteuern und eine Reaktion auf veränderte klimapolitische Rahmenbedingungen ermöglicht hätte.

Und wir tragen den Kompromiss aus genannten Gründen bis heute mit,

• obwohl wir das klimapolitische Ambitionsniveau der Empfehlungen weiterhin für nicht hinreichend halten, um einen ausreichenden Beitrag zum Erreichen der Pariser #Klimaziele zu leisten und

• obwohl wir Kraftwerksstilllegungen über Entschädigungszahlungen vor allem für weitgehend abgeschriebene oder betriebswirtschaftlich nicht rentable Kraftwerke nicht für eine anstrebenswerte Lösung ansehen.

Mit der Bund-Kohleländer-Einigung zum Kohleausstieg vom 15. Januar 2020 sehen wir Buchstaben und Geist der in den Empfehlungen der KWSB erzielten Kompromisse vor allem mit Blick auf den Klimaschutz sowie den Umgang mit den vom #Braunkohletagebau betroffenen Menschen grob verletzt. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die von Bund und Ländern beschlossenen Abweichungen von den Empfehlungen der KWSB gravierend und einseitig zu Lasten von Klimaschutz und Tagebaubetroffenen gehen:

• Kohleausstiegspfad klimapolitisch unzureichend und EU-#Emissionshandel geschwächt:

Die Empfehlungen der KWSB waren für uns nur zustimmungsfähig, da der Pfad für den Kapazitätsabbau und die Emissionsminderungen der #Kohlekraftwerke ab 2018 als stetig vorgegeben und mit einem Zwischenziel für das Jahr 2025 versehen wurde (substanzielle Emissionsminderung von weiteren 10 Millionen Tonnen #Kohlendioxid im Bereich der #Braunkohlekraftwerke in 2025). Aus rein klimapolitischer Sicht hätte der Emissionsminderungspfad deutlich unterhalb des vereinbarten, annähernd linearen und lückenlosen Pfades liegen müssen. Die nun vereinbarte Abschaltreihenfolge für die den Emissionsminderungspfad dominierenden Braunkohlekraftwerke bildet den gefundenen Kompromisspfad nicht ab und zeichnet sich im Gegenteil durch höhere Emissionen aus. Im besonders relevanten Zeitraum ab 2023 kommt es vor 2028 nur zu geringfügigen und in den Jahren 2028 und Ende 2029 zu sehr weitreichenden Kraftwerksabschaltungen, um das Ziel für 2030 einzuhalten. In den Jahren 2018 bis 2020 wird es bei der Braunkohle auch nur eine einzige, symbolische Stilllegung von 300MW geben, statt der vorgesehenen signifikanten Beiträge zum 2020-Klimaschutzziel. Insgesamt werden im Vergleich zum von der KWSB empfohlenen stetigen Minderungspfad allein durch die Braunkohlenkraftwerke bis 2030 etwa 40 Millionen Tonnen zusätzlich emittiert.

Entsprechend des Budgetprinzips müsste es angesichts der zusätzlichen Emissionen in den 2020er Jahren in den Folgejahren zu einem deutlich früheren Kohleausstieg kommen. Darüber hinaus muss gewährleistet werden, dass die durch Abschaltungen nicht mehr benötigten Emissionszertifikate in vollem Umfang gelöscht werden. Durch hohe Entschädigungszahlungen an Kraftwerksbetreiber, die einen Weiterbetrieb von Anlagen bis in die späten 2020er Jahre absichern, kann zudem die zunehmende Wirksamkeit des Preissignals im europäischen Emissionshandel konterkariert werden. In der Summe ist dieser Abschaltplan nicht nur klimapolitisch falsch, sondern mit seinen starken Sprüngen auch energiewirtschaftlich und energiepolitisch hoch problematisch, da so das #Stromsystem und der #Strommarkt hoch belastet werden.

• Inbetriebnahme von #Datteln 4 trotz anderslautender Empfehlung:

Die Empfehlungen der KWSB waren für uns nur zustimmungsfähig, da die Inbetriebnahme neuer, im Strommarkt hoch ausgelasteter und damit sehr emissionsreicher Kraftwerke ausgeschlossen werden sollte. Mit der nunmehr trotzdem vorgesehenen Inbetriebnahme des Kraftwerksblocks #Datteln4 steigen für die 2020er Jahre auch im Bereich der #Steinkohlekraftwerke die Emissionen, wenn der von der KWSB empfohlene Kapazitätsabbau bei den Steinkohlenkraftwerken nicht deutlich verstärkt wird. Dafür reicht es nicht, äquivalente Kraftwerkskapazitäten vom Markt zu nehmen, sondern es müssen mindestens die äquivalenten CO2-Mengen eingespart werden, um den vereinbarten Klimaschutzpfad nicht zu verletzen.

• Unnötige und unwiederbringliche Zerstörung von Dörfern nicht akzeptabel:

Für unsere Zustimmung zu den Empfehlungen war unabdingbar, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um weitere Umsiedlungen im Bereich der Braunkohletagebaue zu vermeiden. Mit Blick auf die im Abschaltplan vorgesehenen vorzeitigen Stilllegung von Kraftwerksblöcken am Standort #Weisweiler am Tagebau #Inden (der vollständig erschlossen ist und nun nach Angaben von #RWE fünf Jahre früher geschlossen werden soll) und der damit verbundenen höheren Fördermengen im Tagebau #Garzweiler sowie der damit verbundenen Belastungen für Dörfer und Menschen sehen wir den KWSB-Kompromiss ernsthaft verletzt. Hier würde die Chance vertan, einen gesellschaftlichen Großkonflikt zu befrieden und mit der Berücksichtigung der Belange der Tagebaubetroffenen soziale Gerechtigkeit wiederherzustellen.

• „Insellösung“ für den Hambacher Wald nicht nachvollziehbar:

Bekannt gewordene Planungen von RWE, den Erhalt des Hambacher Waldes nicht durch einen rechtzeitigen Stopp der Tagebaugrenze zu erreichen, sondern den Tagebau um den Wald herum fortzuführen, sind empörend. Nicht nur widerspricht dieser Plan den jahrelangen Beteuerungen von RWE, eine solche Tagebauführung sei unmöglich zu realisieren, es bedeutet auch die mittelfristige Austrocknung des verbliebenen Waldes und die Zerstörung dahinterliegender Dörfer wie #Manheim und #Morschenich und der dazu gehörenden großen Bürgewälder. Gemäß den KWSB-Empfehlungen muss verbindlich geregelt werden, dass der Hambacher Wald dauerhaft erhalten wird.

• Ausbau der Erneuerbaren Energien fehlt:

Der vorliegende Kompromiss zwischen den Kohleländern und der Bundesregierung enthält nicht die für den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien vereinbarte Umsetzung. Vor dem Hintergrund von massiven Entlassungen in der Windindustrie und vom drohenden Einbruch der Fotovoltaik (PV) durch den Solardeckel verstößt auch das gegen den Beschluss der Kommission. Der Abschlussbericht ist eindeutig: „Für den Ausbau der erneuerbaren Energien auf 65 % ist eine ausreichende Flächenausweisung notwendig. Insbesondere müssen für Windenergieanlagen und Freiflächen PV Anlagen Flächen in relevanter Größe ausgewiesen, akzeptiert und genehmigt werden.“ Und: „Eines der zentralen Instrumente zur Erreichung der Klimaziele ist der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien. Damit das im Koalitionsvertrag vereinbarte 65 Prozent Ziel erreicht werden kann, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in #erneuerbare Energien.“

Wir sehen ohne entsprechende Korrekturen den in der KWSB gefundenen und von uns bisher mitgetragenen Kompromiss durch Bund und Länder aufgekündigt. Dies gilt auch und besonders, nachdem die Bundesregierung und die Bundesländer über einen Zeitraum von nahezu zwölf Monaten vielfältig und nachdrücklich zugesichert haben, dass der gefundene Kompromiss der KWSB 1:1 umgesetzt würde.

Das aktuelle Vorgehen von Bund und Ländern diskreditiert nicht zuletzt Prozesse, die gesellschaftliche Großkonflikte durch Kompromissfindung unter den Stakeholdern lösen bzw. entschärfen können. Die Kommission hat unter einem hohen Engagement aller Beteiligten einen Kompromiss gefunden, der die Mandate aller Kommissionsmitglieder bis an die Grenzen belastete. Dieser mühsam ausgehandelte Kompromiss hat einen gesellschaftlichen Konflikt in weiten Teilen befriedet. Dafür stehen selbst sehr unterschiedliche Akteure bis heute, wie diverse gemeinsame Initiativen der letzten Monate zeigen. Dieser gesellschaftliche Frieden wird nun von Bund und Ländern einseitig und leichtfertig gefährdet.

Wir bedauern ausdrücklich, dass mit der nun erwartbaren Verstärkung eines weitreichenden Konflikts um die Entwicklung der Kohleverstromung in Deutschland wichtige Jahre für den Klimaschutz verloren gehen werden und sich die für Regionen, Anwohner, Beschäftige und Unternehmen scheinbar erreichte Planungssicherheit als überaus trügerisch erweisen könnte.

Wir appellieren nachdrücklich an den Gesetzgeber, die Bund-Länder-Einigung wieder auf den von der KWSB vereinbarten Pfad zurückzuführen. Schon in der KWSB wurde das Interesse des Klimaschutzes nur unzureichend berücksichtigt. Diese Einigung weiter zu dehnen und dem Klimaschutz zu schaden ist unverantwortlich. Der durch den Kompromiss gefundene gesellschaftliche Frieden ist ein hohes Gut, das nicht leichtfertig aufgegeben werden darf. Wir stehen weiter hinter dem Kompromiss, sofern er wirklich ernsthaft und umfassend umgesetzt wird.

Die Stellungnahme zum Herunterladen finden Sie hier:
 
Liebe alle,

die #Bundesregierung und die Kohleländer haben sich geeinigt, der #Kohleausstieg soll noch schlechter werden als das katastrophale Koko-Ergebnis, alle Garzweiler-Dörfer sollen zerstört werden und #Datteln soll ans Netz. Die Dörfer sind nun die Grenze für den riesigen Tagebau #Garzweiler – die Menschen vor Ort wollen kämpfen, schaffen das aber nicht ohne unser aller Unterstützung. Drückt Eure Unterstützung mit dem Hashtag #AlleDörferBleiben aus!

Hier unsere PM von gerade eben:

Kohleausstieg: Sechs weitere Dörfer sollen in #NRW zerstört werden, Pariser #Klimaziele unerreichbar

Heute hat das #Bundeswirtschaftsministerium eine Einigung zum Kohleausstieg verkündet. Diese sieht vor, dass der Tagebau Garzweiler in NRW komplett ausgekohlt wird. Damit sollen sechs weitere Dörfer vernichtet werden, in denen noch hunderte Menschen leben. Die Einhaltung der Pariser Klimaziele ist mit dem Beschluss unmöglich. Die Einigung zwischen Regierung und Konzernen wird damit zur Schreckensnachricht für die Betroffenen in den Kohlerevieren.

„Ich bin wütend und fassunglos, dieses Ergebnis ist eine Katastrophe für uns Menschen in den Dörfern. Die Bundesregierung zerstört das #Klima und Ministerpräsident #Laschet will unsere Dörfer vernichten. Aber wir leben hier und wollen hier bleiben!“ so Britta Kox, aus dem bedrohten Dorf #Berverath. „Uns wurde vor einem Jahr von Ministerpräsident Laschet persönlich ein Dialog versprochen, wir haben nie wieder ein Wort gehört. Das Gesetz wurde auf Bundesebene mit den Konzernen ausgehandelt, die Betroffenen wurden wieder komplett ignoriert."

„Wir haben keine Wahl, als weiter für den Erhalt unserer Dörfer zu kämpfen. Wir haben mit der #Klimabewegung starke Verbündete, die schon den Erhalt des Hambacher Forsts erkämpft haben – und wir werden noch weitere Unterstützung bekommen. Wir bitten alle Menschen: Helft uns, unsere Dörfer zu retten und steht an unserer Seite, damit alle Dörfer bleiben!“, so David Dresen aus dem ebenfalls bedrohten Dorf #Kuckum.

Für den 8. März lädt Alle Dörfer Bleiben! zu einem Protest-Spaziergang in den akut von der Abbaggerung bedrohten Dörfern am Tagebau Garzweiler ein. Alle Dörfer Bleiben!“ ist ein bundesweites Bündnis, in dem sich Betroffene aller Braunkohle-Regionen und Aktive aus der #Klimagerechtigkeitsbewegung gemeinsam gegen #Zwangsumsiedlung und #Klimazerstörung einsetzen.

Kontakt und weitere Informationen:

David Dresen: 0178 2334959

Britta Kox: 01523 4330377

Christopher Laumanns: 01577 3395845

https://twitter.com/AlleDoerfer
www.alle-doerfer-bleiben.de/
 
RT @EvaStegen@twitter.com

#MorrisonFires
"Wir werden nicht die Lebensgrundlagen der Australier zerstören, indem wir rücksichtslose #Klimaziele annehmen", sagt Premierminister @ScottMorrisonMP@twitter.com, während weite Teile des Landes verbrennen.
https://www.zeit.de/wissen/2020-01/buschfeuer-australien-waldbraende-buschbraende-region-duerre-3?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.twitter.ref.zeitde.share.link.x via @zeitonline@twitter.com

🐦🔗: https://twitter.com/EvaStegen/status/1213738616545071105
 
#Urteil zu #Klimaschutz in den #Niederlanden
Die rigorosen #Richter von Den #Haag

Ein Urteil des obersten #Gerichtshofs der Niederlande verpflichtet die #Regierung zur Einhaltung der #Klimaziele. Nagelneue #Kohlemeiler könnten frühzeitig stillgelegt werden. Eine Berufung ist unmöglich.
 
#Urteil zu #Klimaschutz in den #Niederlanden
Die rigorosen #Richter von Den #Haag

Ein Urteil des obersten #Gerichtshofs der Niederlande verpflichtet die #Regierung zur Einhaltung der #Klimaziele. Nagelneue #Kohlemeiler könnten frühzeitig stillgelegt werden. Eine Berufung ist unmöglich.
 

News | Tagesschau: Plan des Umweltbundesamts - Bis zu 70 Cent mehr für den Sprit


Keine Pendlerpauschale mehr, deutlich höhere Spritpreise und ein Tempolimit: Das Umweltbundesamt hat laut "Süddeutscher Zeitung" einen eigenen Plan erarbeitet, wie Deutschland seine Klimaziele im Verkehr erreichen könnte.

Um die deutschen Klimaziele im Verkehr zu erreichen, sind nach Einschätzung des Umweltbundesamtes drastische Einschnitte nötig. Alle Privilegien etwa für Dienstwagen und Dieselkraftstoffe müssten wegfallen, auch die Pendlerpauschale müsse abgeschafft werden, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf eine interne Studie des Umweltbundesamtes. Die Klimaziele im Verkehr seien "ambitioniert, aber machbar", hieße es in dem Papier. Entscheidend sei allerdings ein Ausgleich sozialer Härten...

Tags: #de #news #deutschland #umweltbundesamt #benzinkosten #mobilität #pendlerpauschale #verkehr #klima #klimaziele #tagesschau #ravenbird #2019-12-05
 
Das ist ein Skandal ohne Gleichen. Diese Regierung muss zurück treten. Sie will nicht regieren, diese Regierung will nur überdauern #klimaziele #strafzahlung #eu

https://www.tagesspiegel.de/politik/300-millionen-euro-deutschland-verfehlt-klimaziele-und-muss-strafe-zahlen/24118596.html
 
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Steigt der #Radverkehr, nimmt die Verkehrssicherheit beim Radfahren zu. #SafetyInNumbers heißt die Theorie, die von der Praxis unzählige Male bestätigt wurde. Auch deshalb: Rad-Infrastruktur ausbauen und verbessern. #Fahrrad #Klimaziele
https://twitter.com/VCOE_AT/status/1145566954565988354
 
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Steigt der #Radverkehr, nimmt die Verkehrssicherheit beim Radfahren zu. #SafetyInNumbers heißt die Theorie, die von der Praxis unzählige Male bestätigt wurde. Auch deshalb: Rad-Infrastruktur ausbauen und verbessern. #Fahrrad #Klimaziele
https://twitter.com/VCOE_AT/status/1145566954565988354
 
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So wird das nichts mit der #Energiewende: Windausbau kommt nahezu zum Erliegen. Ausbautempo muss massiv erhöht werden, um #Kohleausstieg zu realisieren und #Klimaziele zu erreichen
https://twitter.com/CKemfert/status/1136892085225840640
 
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