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Items tagged with: Klimawandel

#Politik und #Klimawandel: Versenkt


https://www.neues-deutschland.de/artikel/1151953.politik-und-klimawandel-versenkt.html

Eigentlich raffiniert: Jetzt noch schnell #Klimaziele definieren, ohne einen Plan zu haben wie man die umsetzen könnte. Bringt nicht nur Wählerstimmen, sondern ist für die Nachfolgerin erst mal ne Hypothek.
Ergibt strategisch natürliche nur Sinn, wenn weder #SPD noch #CDU glauben, nach der #BTW21 an der Regierung beteiligt zu sein 🤔
 

#Politik und #Klimawandel: Versenkt


https://www.neues-deutschland.de/artikel/1151953.politik-und-klimawandel-versenkt.html

Eigentlich raffiniert: Jetzt noch schnell #Klimaziele definieren, ohne einen Plan zu haben wie man die umsetzen könnte. Bringt nicht nur Wählerstimmen, sondern ist für die Nachfolgerin erst mal ne Hypothek.
Ergibt strategisch natürliche nur Sinn, wenn weder #SPD noch #CDU glauben, nach der #BTW21 an der Regierung beteiligt zu sein 🤔
 
Bayerische Gletscher: Eine gar nicht ferne Zukunft ohne Eis

Deutschlands größter Gletscher, der "Schneeferner", bedeckte Mitte des 19. Jahrhunderts mit einer Ausdehnung von 300 Hektar noch das gesamte Zugspitzplatt. Heute messen seine Reste nicht einmal mehr 20 Hektar.

Es wird erst dann ein ernsthaftes Umdenken in der Politik geben, wenn in den Alpen kein praktisch Wintersport mehr möglich ist.

https://www.br.de/nachrichten/wissen/bayerische-gletscher-eine-gar-nicht-ferne-zukunft-ohne-eis,SVxTowy

#klimawandel
 
Der #Klimawandel kippt die Erde Richtung Osten.

Die genaue Position der Erdachse hängt von der Massenverteilung des Planeten ab. Deshalb bringt die Klimaerhitzung auch die Rotation der Erde durcheinander: Die zunehmende Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre verschiebt auch die Erdachse.

Dafür sind die schmelzenden Gletscher an den Polen verantwortlich, dadurch ändert sich die Massenverteilung des Planeten, etwa weil der Eispanzer auf Grönland abschmilzt.

https://www.spektrum.de/news/wie-der-klimawandel-die-polwanderung-beeinflusst/1866487
 
Bild/Foto
#guteNachricht
Etablierte Experten bestätigen: Ein globales Energiesystem mit 100 Prozent Öko-Energien ist machbar und noch dazu kostengünstiger als unser derzeitiges Energiesystem. Worauf warten wir also?
https://www.klimareporter.de/energiewende/die-gruene-revolution
Das entsprechende Szenario, vor zwei Jahren aufgestellt von Energieexperten der #Energy Watch Group und der finnischen Universität LUT, ist unlängst von Fachkollegen im wissenschaftliche Peer-Review-Verfahren geprüft und akzeptiert worden. Es kann nun im renommierten Journal Energy nachgelesen werden.
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0360544221007167

#Klimawandel #climatechange
 
Das Zeitfenster für eine erträgliche #Klimazukunft schließt sich

Das Ergebnis aus 5,2 Millionen möglichen #Zukunftsszenarien für das #Erdklima? Bis zum Jahr 2030 muss der #CO2-Ausstoß aller Länder der Welt auf #null gebracht werden, damit wir bis 2100 die 2-Grad-Grenze nicht überschreiten – den Zielwert, den die Vereinten Nationen festgelegt haben, um die schlimmsten Folgen des #Klimawandel's zu vermeiden.

https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2019/03/das-zeitfenster-fuer-eine-ertraegliche-klimazukunft-schliesst-sich

#Klimakrise
Bild/Foto
 
Anfang April 2021 wurden erstmals ein Kohlendioxid-Anteil von über 420 ppm in der Atmosphäre registriert.

Es geht in dem Text um den CO2-Gehalt der Luft, der seit 1958 auf Hawaii gemessen wird. Er erreichte am 3. April 2021 einen neuen Höchststand: 421 ppm.

Was die 421 ppm für das Klima und die Zukunft der Menschheit bedeuten? Besser als in diesem Text kann man es kaum verdeutlichen.

https://www.riffreporter.de/de/umwelt/co2-kohlendioxid-klima-klimakrise-neuer-rekord

#klimawandel #Klimakrise
 
Seit dem 9. Jahrhundert wird in Japan dokumentiert, wann die Kirschbäume blühen. In diesem Jahr kam der Tag so früh wie noch nie zuvor.
 
Warum nicht mal Urlaub auf der MS Verdrängung? Buchen Sie eine unserer Klimakabinen auf der Kreuzfahrt von Kyoto über Bali an Paris vorbei. Genießen Sie den Luxus an Bord, während unser Erster Scheuermann das Schiff sicher auf Kurs hält.

#Klimawandel #Klimakatastrophe #Kabarett #Humor #Fernsehen #DieAnstalt
 
Als ich Kind war hieß es: „Wenn der #Klimawandel kommt, steigen die Meere und es wird wärmer.“ Doch tatsächlich droht uns noch viel mehr: Meeresströmungen kommen aus dem Takt, Klimazonen verschieben sich, Massensterben der Tiere, Städte auf Permafrostboden fallen auseinander...
 

Hintergrund | Xenius: Heiße Städte - Klüger bauen gegen Hitze


46 Grad Hitze in Frankreich in diesem Sommer, fast ähnliche Temperaturen in Deutschland. Vor allem in unseren Städten wird es in Zukunft noch heißer, weil Betonwände sich gnadenlos aufheizen. Die "Xenius"-Moderatoren gehen in Marokko der Frage nach, wie man mit einer geschickten Architektur die Hitze aus den Häusern fernhalten kann und müssen gleich mal bei Bauarbeiten mitmachen...

Video: Web | MP3

Tags: #de #Hintergrund #Stadt #Klimawandel #Klimaerhitzung #Architektur #Tradition #Wissenstransfer #Xenius #Arte #2021-02-22 #Ravenbird #2021-04-06
 
Ressourcenfresser Bau - Wie wir #umweltfreundlich wohnen können

Die #Bauindustrie boomt. Aber allein die #Zementproduktion ist für acht Prozent des globalen #CO2- Ausstoßes verantwortlich. Der #Klimawandel wird durch den Gebäudesektor maßgeblich mit vorangetrieben. Der Bau, die Instandhaltung und der Betrieb von Gebäuden verbrauchen fast ein Drittel aller #Rohstoffe und sogar 40 Prozent der #Energie weltweit.

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/umwelt-bau-ressourcen-100.html
 
Der Amazonas ist eines jener Kippelemente im Klimasystem, die sich bei einer bestimmten Temperaturschwelle unumkehrbar verändern – und den Klimawandel verselbstständigen könnten, ohne dass der Mensch dann noch etwas dagegen unternehmen kann.

Steigt die mittlere weltweite Temperatur um mehr als zwei Grad, gerät der Amazonaswald in Hitzestress, was seine Fähigkeit zur Wasserverdunstung einschränkt.

https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2021/03/der-amazonas-stoesst-nun-mehr-treibhausgase-aus-als-er-absorbiert

#Klimakrise #klimawandel
 
Bad decisions made by the government of the state of Northrhine Westphalia today concerning open ignite coal pits. Even worse than originally announced. BUND (Friends of the Earth Germany), other NGOs and activists with harsh criticism. More villages to be destroyed. Press release from #BUND

Pressemitteilung vom 23. März 2021
Braunkohle-Leitentscheidung ignoriert Wohl der Allgemeinheit

Düsseldorf | Als „Angriff auf das Wohl der Allgemeinheit“ bezeichnete der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die heute bekannt gewordene neue Leitentscheidung der Landesregierung zur künftigen Braunkohlenpolitik.

„Es macht mich zutiefst betroffen, wie die Regierung von Armin Laschet mit dieser Leitentscheidung das Wohl der Allgemeinheit ignoriert“, sagte Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND in NRW in einer ersten Reaktion. „Trotz des galoppierenden Klimawandels und fehlender energiepolitischer Notwendigkeit werden weitere Dörfer der Vernichtung preisgegeben, sollen hunderte Menschen aus ihrer Heimat vertrieben und unsere natürlichen Lebensgrundlagen zerstört werden.“

Gegenüber dem Entwurf der Leitentscheidung vom 6. Oktober 2020 sei es sogar noch zu Verschlechterungen gekommen. So forciert die Landesregierung die endgültige Zerstörung noch bewohnter Ortschaften wie zum Beispiel Lützerath. Der Abriss von Keyenberg und fünf weiterer Dörfer ist mit dem Datum 2026 versehen worden. Dafür wird die Notwendigkeit einer ungeminderten Braunkohlenförderung aus Garzweiler bis mindestens 2030 konstruiert, die laut BUND allen klimaschutzpolitischen Notwendigkeiten widerspricht. Auch der dauerhafte Schutz des Hambacher Waldes und die Wiedervernetzung der Restwälder würde mit dieser Leitentscheidung blockiert.

Mit der Leitentscheidung sei jetzt aber zumindest endgültig klar, dass die durchschaubare Taktik von Ministerpräsident Armin Laschet gescheitert ist, sich dafür feiern zu lassen, den „ Hambi“ gerettet zu haben und den Kohleausstieg entgegen der Festlegungen der Vorgängerregierung umzusetzen. „Armin Laschet trägt die Verantwortung für jede weitere Tonne #Braunkohle, die zum #Klimawandel beiträgt. Er trägt die Verantwortung für jeden Quadratmeter wertvollen Bodens, der zerstört und jeden Kubikmeter wertvollen Grundwassers, der für die Braunkohle verschwendet wird. Und er wird auch für die Zerstörung jeder Kirche, jeden Hauses und all das damit verbundene menschliche Leid verantwortlich gemacht werden“, so der Braunkohlenexperte Jansen.

Mehr Infos: www.bund-nrw.de/leitentscheidung
 
#Klimakommunikation
Wie bei allen Kapiteln unseres Handbuchs vereinen auch diese neuen Erkenntnisse der Sozialforschung mit ganz praktischen Ratschläge für eine wirksamere Kommunikation rund ums Klima.
https://www.klimafakten.de/meldung/sei-positiv-und-zeige-loesungen-auf-zwei-neue-kapitel-des-kommunikations-handbuchs-sind
#Wissenschaft #Kommunikation #Klima #Klimawandel
 
Bad decisions made by the government of the state of Northrhine Westphalia today concerning open ignite coal pits. Even worse than originally announced. BUND (Friends of the Earth Germany), other NGOs and activists with harsh criticism. More villages to be destroyed. Press release from #BUND

Pressemitteilung vom 23. März 2021
Braunkohle-Leitentscheidung ignoriert Wohl der Allgemeinheit

Düsseldorf | Als „Angriff auf das Wohl der Allgemeinheit“ bezeichnete der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die heute bekannt gewordene neue Leitentscheidung der Landesregierung zur künftigen Braunkohlenpolitik.

„Es macht mich zutiefst betroffen, wie die Regierung von Armin Laschet mit dieser Leitentscheidung das Wohl der Allgemeinheit ignoriert“, sagte Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND in NRW in einer ersten Reaktion. „Trotz des galoppierenden Klimawandels und fehlender energiepolitischer Notwendigkeit werden weitere Dörfer der Vernichtung preisgegeben, sollen hunderte Menschen aus ihrer Heimat vertrieben und unsere natürlichen Lebensgrundlagen zerstört werden.“

Gegenüber dem Entwurf der Leitentscheidung vom 6. Oktober 2020 sei es sogar noch zu Verschlechterungen gekommen. So forciert die Landesregierung die endgültige Zerstörung noch bewohnter Ortschaften wie zum Beispiel Lützerath. Der Abriss von Keyenberg und fünf weiterer Dörfer ist mit dem Datum 2026 versehen worden. Dafür wird die Notwendigkeit einer ungeminderten Braunkohlenförderung aus Garzweiler bis mindestens 2030 konstruiert, die laut BUND allen klimaschutzpolitischen Notwendigkeiten widerspricht. Auch der dauerhafte Schutz des Hambacher Waldes und die Wiedervernetzung der Restwälder würde mit dieser Leitentscheidung blockiert.

Mit der Leitentscheidung sei jetzt aber zumindest endgültig klar, dass die durchschaubare Taktik von Ministerpräsident Armin Laschet gescheitert ist, sich dafür feiern zu lassen, den „ Hambi“ gerettet zu haben und den Kohleausstieg entgegen der Festlegungen der Vorgängerregierung umzusetzen. „Armin Laschet trägt die Verantwortung für jede weitere Tonne #Braunkohle, die zum #Klimawandel beiträgt. Er trägt die Verantwortung für jeden Quadratmeter wertvollen Bodens, der zerstört und jeden Kubikmeter wertvollen Grundwassers, der für die Braunkohle verschwendet wird. Und er wird auch für die Zerstörung jeder Kirche, jeden Hauses und all das damit verbundene menschliche Leid verantwortlich gemacht werden“, so der Braunkohlenexperte Jansen.

Mehr Infos: www.bund-nrw.de/leitentscheidung
 
Mach dir dein eigenes #Energiewende Szenario.
Viel Spass.

Also available on English, France, Spain and other languages.
#Klimawandel #climate-change #future #zukunft
 

Hintergrund | SWR2 Feature: No Kids on the Block - Auf der Suche nach der Kein-Kind-Politik


Kindergeld, Elternzeit. Nachwuchs wird bei uns gefördert. Aber gibt es nicht längst zu viele Menschen? Wäre der Gedanke, angesichts von Klimawandel und Umweltschäden kein Kind in die Welt zu setzen, nicht global der richtige?

Audio: Web | MP3 (53:46)

Tags: #de #Hintergrund #No-Kids-on-the-Block #Mensch #Überbevölkerung #Kinder #Nachwuchs #Klimawandel #Umweltschäden #Kindergeld #Elternzeit #SWR2 #Feature #2021-02-12 #Ravenbird #2021-03-21
 
… wäre das nicht Aufgabe der Bundesregierung gewesen? Ja, hat sie aber nicht gemacht.
Warum Politiker immer nur über #Wasserstoff quasseln:
Was neue Anlagen angeht haben wir in den nächsten 10 Jahren ein extrem glückliches
Zeitfenster. Es kommt uns nämlich sehr zu Gute, dass in einigen sehr energieintensiven Branchen
rund die Hälfte der Industrieanlagen das Ende ihrer vorgesehenen Lebensdauer erreicht
haben und jetzt ohnehin ersetzt werden müssen. Wir könnten in den nächsten Jahren also einen
großen Teil der Industrieanlagen so erneuern, dass sie klimaverträglich betrieben werden können.
Von alleine passiert das aber natürlich nicht. Es gibt Voraussetzungen, die erfüllt werden
müssen, damit die Betreiber überhaupt in klimaneutrale Anlagen investieren können.
Das sind vor allem die ausreichende Versorgung mit Wasserstoff, ein wirkungsvoller CO2-Preis,
Unterstützung beim Einstieg in klimaneutrale Produktionsprozesse und ein effektiver Schutz
vorm sogenannten Carbon Leakage; also die Abwanderung der emissions-intensiven Prozesse
ins teilweise weniger ambitionierte Ausland; was die Klimapolitik angeht.

Deshalb beschäftigt sich die Studie noch mit einem weiteren sehr wichtigen Aspekt. Und zwar mit der Kreislaufwirtschaft, die den Energiebedarf erheblich senken kann. So wird eine Deckung des Bedarfs mit 100% erneuerbaren Energien deutlich realistischer.
Die drei Stichwörter sind hier: Reduce, Reuse, Recycle; also den Materialbedarf unserer Wirtschaft und Gesellschaft reduzieren, Sachen öfter und länger benutzen und verschlissene Produkte recyceln.
Ich bin der Meinung, es steckt noch viel mehr Potential im globalen Klimaschutz.

Vielleicht irre ich mich, doch ich denke, würden wir eine Kreislaufwirtschaft etablieren, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen fußt, würden wir insgesamt weniger Energie benötigen, weil weniger Ressourcen gefördert, importiert, raffeneriert, veredelt, verarbeitet und geliefert werden würden. Hier denke ich steckt, in der gesamten Waren-Wirtschaftskette, das größte Einsparungspotential.

Ich vermute, langlebige, reaparierbare Produkte inkl Recycling, erbringen ja nicht nur Energie Ersparnisse bei der Herstellung.
Es würde weniger gearbeitet werden, weniger Rohstoffe gefördert, transportiert, veredelt und verarbeitet. Das würde einen ewig langen “Rattenschwanz” an Einsparungen mit sich bringen. Weil ja auch nicht mehr so viele, riesigen Anlagen mehr gebaut werden müssten. Und darüber hinaus, benötige ich, als Kunde, weniger Geld um mir die Produkte zu kaufen, über die gesamte Lebensdauer gesehen. Also bräuchte ich nicht so viel arbeiten, käme mit weniger Geld aus. Wenn ich weniger produzieren muss um zu Leben, verursache ich auch weniger CO2.

Degrowth, auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, wäre somit eine Lebensqualitäts-Steigerung. Degrowth würde nicht bedeuten, auf Fortschritt zu verzichten, sondern auf Bullshit, der nur so tut, als wäre er Fortschritt.

Menschen mit weniger Stress belasten zudem auch das Gesundheitssystem weniger. usw. Ich denke, dieser Faktor wird stark unterschätzt, denn die Katastrophe haben wir größtenteil dem jetzigen System/Verhalten zu verdanken, dass genau das Gegenteil davon war/ist. “Die Konsum & Wegwerfgesellschaft” mit “ewigem Wachstum” nebst Anhäufung von Kapital, hat uns ja mit an diesen Punkt gebracht.

Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin kein Freund von Planwirtschaft. Ich glaube auch nicht, das jemand auf “Anehmlichkeiten” des 21. Jahrhunderts verzichten möchte oder müsste. Doch das System, das bisher diesen Wohlstand ermöglicht hattte, ist nicht nur ineffizient. Es ist katastrophal kaputt, grotesk bürokratisch und unintelligent. In einem Wort FUBAR.

Der bisher beste demokratische Ansatz für eine neue “Wirtschafts und Gesellschafts-Struktur” war aus meiner Sicht die Gemeinwohl-Ökonomie mit verpflichtender Gemeinwohl Bilanzierung, wie sie zB von Christian Felber beschrieben wurde.
Beispiel: https://youtu.be/8qyk9vHQIUo?t=1073

#Klimaschutz #FFF #Klimawandel #Postwachstum #Ökonomie #Wirtschaft

YouTube: Gemeinwohlökonomie: Wirtschaftsmodell mit Zukunft? (Heinrich-Böll-Stiftung)

 
Tatsächlich beide sehr informativ - besonders beim zweiten Video einiges Neues gelernt.
TNX

Klimawandel - Doku


Sehenswerte WDR-Doku.
Teil 1:

Teil 2:


#doku #klimawandel #klimakrise

#Klimakatastrophe #Energiewende #Kohleausstieg #H2O #CO2 #Energiesparen #MaiLab #Forschung #WDR
Maßeinheit, die Lufttemperatur und Luftfeuchte zusammenbringt: die sog. Feuchtkugeltemperatur, über 35 Grad ist sie gefährlich. 40% der Weltbevölkerung leben in tropischen Regionen. Mitte des Jahrh. werden es 50% sein. Am Rande der Bewohnbarkeit... (piqd; engl.)
#Klima #Klimawandel
 
Die Diskussion um den #Datenschutz erinnert mich an die Diskussion um den #Klimawandel:
Jaja, ist ganz wichtig, aber jetzt gerade stört es, ist Panikmache, wir kümmern uns, wenn es zu spät ist.

#CoronaApp #homeschooling #homeoffice #LucaApp #Tracker
 
Wissenschaftler haben nachgeschaut und geprüft. Dieser verlinkten Studie zufolge, sind alle Studien die den von Menschen gemachten #Klimawandel leugnen fehlerhaft.

https://link.springer.com/article/10.1007/s00704-015-1597-5
97% der Veröffentlichungen, in denen eine Position zur anthropogenen globalen Erwärmung (AGW) dargelegt wird, befürworten die AGW. Was passiert mit den 2% der Papiere, die AGW ablehnen? Wir untersuchen eine Auswahl von Papieren, die AGW ablehnen. Es wurde ein Analysewerkzeug entwickelt, um die in diesen Studien verwendeten Ergebnisse und Methoden zu replizieren und zu testen. Unsere Replikation zeigt eine Reihe von methodischen Fehlern, und es tritt ein Muster häufiger Fehler auf, das bei der Betrachtung einzelner Einzelfälle nicht sichtbar ist. So können in einigen Fällen echte wissenschaftliche Streitigkeiten beigelegt werden, und wir können aus Fehlern lernen. Ein gemeinsamer Nenner scheint das Fehlen von Kontextinformationen oder das Ignorieren von Informationen zu sein, die nicht zu den Schlussfolgerungen passen, sei es andere relevante Arbeiten oder verwandte geophysikalische Daten. In vielen Fällen sind Mängel auf eine unzureichende Modellbewertung zurückzuführen. Dies führt zu Ergebnissen, die nicht universell gültig sind, sondern ein Artefakt eines bestimmten Versuchsaufbaus darstellen. Andere typische Schwächen sind falsche Dichotomien, unangemessene statistische Methoden oder Schlussfolgerungen, die auf falsch verstandener oder unvollständiger Physik beruhen. Wir argumentieren auch, dass die Wissenschaft niemals geregelt wird und dass sowohl Mainstream- als auch Contrarian-Papiere einer nachhaltigen Prüfung unterzogen werden müssen. Der Vorteil der Replikation wird hervorgehoben und wir diskutieren, wie die Qualität der wissenschaftlichen Literatur von der Replikation profitieren kann.
 
185.000 Solaranlagen seien 2020 ans Netz gegangen, heißt es beim Bundesverband der Solarwirtschaft. Das Tempo sei zu niedrig. Für eine "Immunisierung" gegen den #Klimawandel müsse es doppelt so schnell gehen. #Klima #Energie
 
Was die Wissenschaft über den Klimawandel weiß und was nicht.

https://www.ardmediathek.de/wdr/video/doku-und-reportage/klimawandel-was-die-wissenschaft-wirklich-weiss-und-was-nicht-1-2/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTY3YjE4ZGVjLTcxNzctNDY5NS1iNmY5LWM3YmZmNGNiOTM3OA/

Was wir tatsächlich (schon heute) tun können

https://www.ardmediathek.de/wdr/video/doku-und-reportage/klimawandel-was-wir-tatsaechlich-tun-koennen-2-2/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTkxZTVmNDc0LTdhOWItNDE5YS05NjI2LTg3OGM3MTAwZmQ3ZQ/

Wissenschaft, Forschung Fake und Faule Tricks.

https://www.arte.tv/de/videos/091148-000-A/forschung-fake-und-faule-tricks/

Die drei Sendungen und man ist so ziemlich auf dem neusten Stand, wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Die ersten beiden machen deutlich mehr Spass als die ARTE Sendung, die etwas altmodisch und pseudo daherkommt.
Bei ARTE, viel dramatische Musik, pathetische Offkommentare und so. Und als Aufhänger ein wirklich abgehangenes Beispiel, das jedoch, mit ein paar Fakten aufwarten konnte, die mir auch noch nicht bekannt waren. Für mich hat es sich gelohnt.
Denn es ist wirklich interessant zu sehen, wie sich die Wissenschaftscommunity gegen die "Desinformation" zur Wehr setzt.
Deshalb ist diese Sendung auch so wichtig.

Ganz wichtig in dem ersten Link erklärt ein Mitarbeiter was der IPCC ist.
Wer versteht was der IPCC macht, was in Rio beschlossen wurde und wie das Pariser Abkommen zustande kam,
wird auch die globalen Zusammenhänge besser einordnen können.

Eine kurze Zusammenfassung?

Ohne Spoiler:
Es wird in sehr kurzer Zeit, sehr viel Verändungen auf uns zukommen.

#Klimawandel #Natur #Mensch #Umwelt #ARTE #WDR #Fernsehen #Doku #Naturschutz
#Bienen #Bienensterben #Artensterben
 
Frachtverkehr durch das aktische Eis, einfrierende Gasquellen in Texas und nie dagewesene Februarhitze in Beijing. Der #Klimawandel galoppiert #Klima
 
DIE HÖLLE FRIERT EIN!
Scheisse, meine kühnsten Träume werden wahr? Kann das sein?
Endlich begreift mal ein Mensch den Impact der Werbung auf das Konsumverhalten.
Bis zu 10.000 Euro Geldbuße

Rehlinger bezeichnete die Entscheidung als eine Frage der Solidarität mit dem geschlossenen Einzelhandel, sie sei aber auch wegen des Infektionsgeschehens geboten. Schließlich entstünden bei jedem Einkauf zusätzliche Kontakte, die vermieden werden sollten. Bei Verstößen gegen das Verbot würden bis zu 10.000 Euro Geldbuße fällig.
Meine Meinung:

Mir kommt da sofort ein Gedanke im Bezug auf den #Klimawandel.
Ich finde ich es ebenso “unsolidarisch” mit Blick auf die globalisierte Welt, mit Blick auf Länder in denen der Klimawandel, die Kolonialisierung und Ausbeutung multinationaler Konzerne, seit vielen Jahren Leid verursacht hat. Während Flüchtlingskinder auf griechischen Inseln frieren, hier Fasching oder Valentinstag bewerben und fleissig dazu aufrufen die Welt weiter zuzumüllen, finde ich inakzeptabel.

Sich dann noch bei Politiker(inne)n beschweren, dass man selbst ja wohl das Recht auf die Freiheit der Müllproduzierung hätte, das ist mir zu zynisch. Daher auch de RANT hier. Weil es tatsächlich Menschen gibt, die glauben sie hätten ein Recht darauf die Welt zuzumüllen. (Siehe Kommentare hier: https://twitter.com/SRaktuell/status/1360334885714550787 )

Nein, mir macht ein Verbotskultur keinen Spass. Doch Freiwilligkeit hat 40 Jahre lang nicht funktioniert. Ich bin jetzt bald 47 Jahre alt und weiss wovon ich rede, denn auch mir fällt der Verzicht auf Konsumprodukte nicht leicht. Werbung funktioniert, leider.
Dazu kommt erschwerend, dass ich in der Werbung gearbeitet habe, Teile der Marktforschung und Produktentwicklung kenne, und ich weiß, es wird noch immer wirklich übelster Müll produziert ohne Rücksicht auf die Natur, den Mensch oder das Tierwohl.

Auch ätzend: Die wenigen, die seit Jahrzehnten Rücksicht auf Umwelt, Natur, Tierwohl und auch schwächere in fernen Ländern nahmen, wurden belächelt und verspottet. Nachhaltige Produkte waren stets teurer als Produkte die uns, auch aufgrund der schieren Masse, allen sehr viel Schaden zufügten. Wer moralisch richtig handeln wollte wird noch heute finanziell abgestraft.
Vorteile haben derzeit noch immer Menschen ohne Gewissen, ohne Moral ohne ethischen Kompass. Ich hoffe sehr dass sich das nun bald mal ändert.

Jene die spotteten wurden in Talkshows hofiert und deren Bücher wurden Bestseller. Reich werden als Lebensmaxime, auf dem Rücken von Menschen die möglichst anonym bleiben sollten. Wer will schon beim Spekulieren mit Aktien oder beim Bausparen ein schlechtes Gewissen bekommen?

Ich wünschte es wäre anders möglich, ohne Verbote, rein kooperativ durch Aufklärung, doch ich befürchte ohne Verbote und auch Kontrollen, wird die Menschheit es nicht schaffen ein Massensterben ihrer eigenen Art zu verhindern.

So, hab mich ausgekotzt. Schönes Wochenende noch und ich wünsch euch Zufriedenheit, Gesundheit und Sonnenschein.
 
Der #Klimawandel wird oft als globale Erwärmung bezeichnet, mit allmählichen Veränderungen, die durch einen stetigen Temperaturanstieg verursacht werden. von Hitzewellen bis zu schmelzenden Gletschern.

Aus multidisziplinären wissenschaftlichen Erkenntnissen - aus #Geologie, #Anthropologie und #Archäologie - wissen wir jedoch, dass der Klimawandel nicht inkrementell ist. Selbst in vormenschlichen Zeiten ist es episodisch, wenn es nicht durch eine vom Menschen verursachte Beschleunigung der Treibhausgasemissionen und Erwärmung erzwungen wird.

Es gibt Teile des Kohlenstoffkreislaufs unseres Planeten, die Art und Weise, wie die #Erde und die Biosphäre Kohlenstoff speichern und freisetzen, die als Reaktion auf die allmähliche Erwärmung plötzlich ausgelöst werden können. Dies sind Wendepunkte, die, sobald sie passiert sind, den Planeten grundlegend stören und zu abrupten, nichtlinearen Klimaveränderungen führen können.
 

Radwege dienen dem Komfort des Kraftverkehrs. Aus Gründen der Verkehrssicherheit sind sie überflüssig


Aus gegebenem Anlass, Herr Scheuer möchte ein weiteres Milliardendesaster vermeiden und will deswegen nur sparsame 660 Mio in die Verdrängung des Radverkehrs von den guten Verkehrsflächen spendieren, hier wieder mal ein Hinweis auf den oben verlinkten Artikel von Thomas Schlüter, in der er die zitierte These untermauert.

Wichtiger als der Umstand, dass Radwege das gern angeführte Ziel verfehlen, Radfahren sicherer zu machen, ist m.E. aber die Beobachtung, dass die Verdrängung des Radverkehrs auf Randwege das Radfahren auch nicht nicht bequemer oder leistungsfähiger macht, oder gar erlaubt, dass es eine Alternative zum Kfzgebrauch darstellt. Wie man durch vergleichende Fahrversuche feststellen kann oder einfach dadurch, dass man tatsächlich mal versucht, das Fahrrad in konkreten Situationen einzusetzen, in denen es nicht bloß um Kurzstrecken oder Strecken mit Wahlfreiheit bzgl. Ort und Zeit geht.

Wie auch der Versuchsreaktor ITER, sollen auch hier Mittel, die eigentlich für Maßnahmen gegen den Klimawandel vorgesehen sind, anderweitig ausgegeben werden.

Weder wird aber ITER Ergebnisse liefern, um auch nur theoretisch die vereinbarten Klimaziele rechtzeitig erreichen zu können, noch ist es sinnvoll oder in diesem Sinne wirksam, Radfahrer, statt sie gleichberechtigt auf den vorhandenen Straßen fahren zu lassen, auf zeitraubende Umwege^1)^ zu zwingen, die um die vorhandenen direkten und vom Verkehr bevorzugten Strecken herummäandern.

Als Voraussetzung, Radfahren sowohl leistungsfähiger als auch bequemer und sicherer zu machen, wäre in erster Linie eine ersatzlose Aufhebung der Benutzungspflicht strassenbegleitender Radwege und vergleichbarer Steckenverbote an allgemeinen Strassen erforderlich und wirksam. Gute Radwege (tm) brauchten keine Benutzungspflicht. Im Gegenteil, die Existenz einer Benutzungspflicht elminiert zuverlässig jegliche Qualitätssicherung bei Planung, Bau und Pflege dieser "Infrastruktur".

Ich respektiere die Gefühle von Menschen, die sich nicht trauen, auf Fahrbahnen zu fahren, wenn das Fahrzeug kein Auto ist. Ich verstehe auch, dass daraus der Wunsch entstehen kann, "was eigenes" als Verkehrsfläche zu bekommen. Ich respektiere es, auch wenn ich diese Gefühle und Einschätzung für trügerisch und gefährlich halte. Kreuzungsfreiheit und Separierung sind vornehmlich eine Illusion, die meisten schweren Unfälle sind Querungsunfälle, nicht Unfälle im Längsverkehr.

Aber - die meisten von uns, die Fahrrad fahren, haben mal so angefangen und nicht jeder kann sich davon lösen, aus guten wie aus schlechten Gründen. Unabhängig davon, wo man sich auf dieser Skala positioniert, sollte man sich aber darauf verständigen könnnen, dass die Radwegebenutzungspflicht abträglich für den Radverkehr ist und Radwege garantiert, die nicht nur vom Konzept her schlecht und abträglich sind (worüber man sich auseinandersetzen kann und sollte), sondern darüberhinaus schlecht ausgeführt und noch schlechter gepflegt werden.

Unabhängig von der strittigen Frage, ob unbenutzbare Radwege benutzt werden müssen, oder nicht, gerade die eifrigen Benutzer und Befürworter von Radwegen müssten doch an einem Wegfall der Benutzungspflicht interessiert sein. Wer Radwege ignoriert und wahlweise die Fahrbahn, andere Routen oder andere Verkehrsmittel nutzt, dem kann die Qualität dieser Radwege ziemlich egal sein. Wer aber nicht kann oder nicht will ...
^1)^ Ein konkretes Bespiel dafür, welches Zielniveau Best-Practise-Radwege haben, wie sie hier gefördert werden, ein weitestgehend kreuzungsfreier, asphaltierter Radweg ohne große Steigungen (https://www.neanderland.de/radfahren/radfahren/) wirbt mit unter 14 km/h. Wie ich in einem Posting vor rund einem Monat darstellte, kann man durchaus in brutto 4-1/2 Stunden mit dem Fahrrad von Essen nach Bonn fahren, auch in der heutigen Situation, die den Zugang zu den guten Fahrbahnen nach Möglichkeit erschwert. Eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln war im konkreten Fall Covid-19-bedingt keine Alternative. Insofern war das eine konkrete, tatsächlich wahrgenommene Alternative zum Auto.

Für diese Strecke stattdessen fast neun Stunden (entsprechend 12 km/h statt 23 km/h) zu benötigen, oder angesichts nicht realisierbarer Kreuzungsfreiheit und wesentlich mehr Höhenmetern realistischweise eher weit über zehn Stunden wäre nicht nur aufgrund des Zeitbedarfs unzumutbar, sondern auch deswegen, weil die Fahrt dann nicht mehr bei Tageslicht stattfinden könnte, was dann neben mehr Risiko auch weitere Verzögerungen verursachen würde.

#fahrrad #rad #radwege #stadtplaner #popupradwege #mehrplatzfürsrad #radverkehrspolitik #radweg #benutzungspflicht #alterweininneuenschläuchen #klimawandel #klimaziele
 

Radwege dienen dem Komfort des Kraftverkehrs. Aus Gründen der Verkehrssicherheit sind sie überflüssig


Aus gegebenem Anlass, Herr Scheuer möchte ein weiteres Milliardendesaster vermeiden und will deswegen nur sparsame 660 Mio in die Verdrängung des Radverkehrs von den guten Verkehrsflächen spendieren, hier wieder mal ein Hinweis auf den oben verlinkten Artikel von Thomas Schlüter, in der er die zitierte These untermauert.

Wichtiger als der Umstand, dass Radwege das gern angeführte Ziel verfehlen, Radfahren sicherer zu machen, ist m.E. aber die Beobachtung, dass die Verdrängung des Radverkehrs auf Randwege das Radfahren auch nicht nicht bequemer oder leistungsfähiger macht, oder gar erlaubt, dass es eine Alternative zum Kfzgebrauch darstellt. Wie man durch vergleichende Fahrversuche feststellen kann oder einfach dadurch, dass man tatsächlich mal versucht, das Fahrrad in konkreten Situationen einzusetzen, in denen es nicht bloß um Kurzstrecken oder Strecken mit Wahlfreiheit bzgl. Ort und Zeit geht.

Wie auch der Versuchsreaktor ITER, sollen auch hier Mittel, die eigentlich für Maßnahmen gegen den Klimawandel vorgesehen sind, anderweitig ausgegeben werden.

Weder wird aber ITER Ergebnisse liefern, um auch nur theoretisch die vereinbarten Klimaziele rechtzeitig erreichen zu können, noch ist es sinnvoll oder in diesem Sinne wirksam, Radfahrer, statt sie gleichberechtigt auf den vorhandenen Straßen fahren zu lassen, auf zeitraubende Umwege^1)^ zu zwingen, die um die vorhandenen direkten und vom Verkehr bevorzugten Strecken herummäandern.

Als Voraussetzung, Radfahren sowohl leistungsfähiger als auch bequemer und sicherer zu machen, wäre in erster Linie eine ersatzlose Aufhebung der Benutzungspflicht strassenbegleitender Radwege und vergleichbarer Steckenverbote an allgemeinen Strassen erforderlich und wirksam. Gute Radwege (tm) brauchten keine Benutzungspflicht. Im Gegenteil, die Existenz einer Benutzungspflicht elminiert zuverlässig jegliche Qualitätssicherung bei Planung, Bau und Pflege dieser "Infrastruktur".

Ich respektiere die Gefühle von Menschen, die sich nicht trauen, auf Fahrbahnen zu fahren, wenn das Fahrzeug kein Auto ist. Ich verstehe auch, dass daraus der Wunsch entstehen kann, "was eigenes" als Verkehrsfläche zu bekommen. Ich respektiere es, auch wenn ich diese Gefühle und Einschätzung für trügerisch und gefährlich halte. Kreuzungsfreiheit und Separierung sind vornehmlich eine Illusion, die meisten schweren Unfälle sind Querungsunfälle, nicht Unfälle im Längsverkehr.

Aber - die meisten von uns, die Fahrrad fahren, haben mal so angefangen und nicht jeder kann sich davon lösen, aus guten wie aus schlechten Gründen. Unabhängig davon, wo man sich auf dieser Skala positioniert, sollte man sich aber darauf verständigen könnnen, dass die Radwegebenutzungspflicht abträglich für den Radverkehr ist und Radwege garantiert, die nicht nur vom Konzept her schlecht und abträglich sind (worüber man sich auseinandersetzen kann und sollte), sondern darüberhinaus schlecht ausgeführt und noch schlechter gepflegt werden.

Unabhängig von der strittigen Frage, ob unbenutzbare Radwege benutzt werden müssen, oder nicht, gerade die eifrigen Benutzer und Befürworter von Radwegen müssten doch an einem Wegfall der Benutzungspflicht interessiert sein. Wer Radwege ignoriert und wahlweise die Fahrbahn, andere Routen oder andere Verkehrsmittel nutzt, dem kann die Qualität dieser Radwege ziemlich egal sein. Wer aber nicht kann oder nicht will ...
^1)^ Ein konkretes Bespiel dafür, welches Zielniveau Best-Practise-Radwege haben, wie sie hier gefördert werden, ein weitestgehend kreuzungsfreier, asphaltierter Radweg ohne große Steigungen (https://www.neanderland.de/radfahren/radfahren/) wirbt mit unter 14 km/h. Wie ich in einem Posting vor rund einem Monat darstellte, kann man durchaus in brutto 4-1/2 Stunden mit dem Fahrrad von Essen nach Bonn fahren, auch in der heutigen Situation, die den Zugang zu den guten Fahrbahnen nach Möglichkeit erschwert. Eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln war im konkreten Fall Covid-19-bedingt keine Alternative. Insofern war das eine konkrete, tatsächlich wahrgenommene Alternative zum Auto.

Für diese Strecke stattdessen fast neun Stunden (entsprechend 12 km/h statt 23 km/h) zu benötigen, oder angesichts nicht realisierbarer Kreuzungsfreiheit und wesentlich mehr Höhenmetern realistischweise eher weit über zehn Stunden wäre nicht nur aufgrund des Zeitbedarfs unzumutbar, sondern auch deswegen, weil die Fahrt dann nicht mehr bei Tageslicht stattfinden könnte, was dann neben mehr Risiko auch weitere Verzögerungen verursachen würde.

#fahrrad #rad #radwege #stadtplaner #popupradwege #mehrplatzfürsrad #radverkehrspolitik #radweg #benutzungspflicht #alterweininneuenschläuchen #klimawandel #klimaziele
 
#Atomkraft ist nicht nachhaltig und hilft nicht im #Klimawandel - nein, wer hätte das gedacht...
 
Interessantes Forschunsgpapier zum Thema Holz als primäres Baumaterial, um den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu senken.

Durch den Wechsel zu Holz würden nicht nur die Emissionen vermieden, die mit der Produktion und Verwendung der üblichen nicht nachhaltigen Baumaterialien verbunden sind. Holz, das langfristig verbaut wird, ist eine CO2-Senke und Holzbau damit eine Technologie zur CO2-Reduzierung (bei stetiger Wiederaufforstung).

https://www.proholz-ooe.at/fileadmin/proholz.ooe/media/user_upload/Dialog_Holzbau_2020_-_Vortrag_Schellnhuber.pdf

#klimawandel #Klimakrise
 
#Datenschutz genauso dringlich wie Kampf gegen #Klimawandel

#Tracking und Vermarktung persönlicher Daten bedrohen #Privatsphäre u sozialen Zusammenhalt

Zieht man das #Marketing von Tim Cook #Apple ab dann bleibt:

Wenn #Digitalisierung unsere Zukunft bestimmt, dann ist sie nur mit gutem Datenschutz auch lebenswert

Wer meint, Datenschutz sei von gestern, der hat die Zukunft schon verloren

https://www.heise.de/news/Tim-Cook-Datenschutz-genauso-dringlich-wie-Kampf-gegen-Klimawandel-5040899.html
 
#Landwirtschaft / #Ernährung: Die BBC stellt neue Technologien und Ansätze gegen den #Klimawandel vor. Von Kuhfutter aus Seetang und Insekten-Burgern
(correctiv, engl.)
 
Bild/Foto
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Im Herstellungsprozess von einem Kilogramm Kakao werden 27.000 Liter Wasser verbraucht.

[1]Für ein Kilogramm Rindfleisch beispielsweise müssen mehr als 15.000 Liter Wasser aufgebracht werden. Der Verbrauch für ein Kilogramm konventioneller Baumwolle liegt bei bis zu 10.000 Liter Wasser. Weitere Beispiele zum Wasserverbrauch von Produkten gibt es beim Water Footprint Network (englisch).

[2]Die Produktion von Schweinefleisch braucht 4.730 Liter, Geflügel 4.000 Liter pro Kilogramm.

[3]Je weniger Fleischprodukte und je mehr wir regional und saisonal einkaufen – also lieber regionale Erdbeeren im Sommer statt beispielsweise spanische Erdbeeren im Winter – desto mehr tragen wir zum Schutz der Wasserressourcen in anderen Ländern bei. [2]
#Wasser #Umwelt #Klimawandel #Schokolade

Grafiken:
Von Heinrich-Böll-Stiftung - Flickr: Wasserverbrauch pro Kilo, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29561495
https://www.cleanenergy-project.de/umwelt/ressourcenmanagement/welche-lebensmittel-verbrauchen-am-meisten-wasser-in-der-herstellung/

[1]https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249969/umfrage/zur-herstellung-von-verschiedenen-nahrungsmitteln-benoetigtes-wasser/
[2]https://www.umweltbundesamt.de/themen/verstecktes-wasser

[3]https://kurier.at/genuss/kakao-anbau-verbraucht-mehr-wasser-als-rindfleisch-produktion/400033858
https://blog.wwf.de/schokolade-umwelt/

https://diasp.de/posts/ec054ce7-2160-0d3d-2312-575421145143
@Marie Sa
Der Energiebedarf von Kläranlagen ist von vielen lokalen Randbedingungen abhängig. An Hand von Fallbeispielen wird der Einfluss von Kläranlagengröße, Reinigungsanforde-rung, Verfahrenskonzeption von Abwas-serreinigung und Schlammbehandlung sowie der Effizienz der technischen Aus-rüstung auf den Energiebedarf dargestellt. Theoretische Überlegungen werden mit realen Daten aus verschiedenen Bench-markprojekten verglichen. Es zeigt sich, dass die Anlagengröße den stärksten Ein-fluss auf den spez. Energiebedarf hat.

Ein m³ Abwasser ist als Bezugsgröße für Vergleiche von Energiebedarf und Kosten nicht geeignet, weil der Abwasseranfall (m³/a) von vielen Bedingungen abhängt, die weder für den Verursacher noch für Energie und Kosten relevant sind.
https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s00506-009-0134-0.pdf
 
Warum 2020 ein Wendepunkt fürs Klima war

David Wallace-Wells fasst in diesem Essay viele wichtige Gedanken aus den letzten Monaten zusammen. Und schafft er es, radikal ehrlich und realistisch zu sein und am Ende dennoch Hoffnung zu verbreiten.

Wallace-Wells argumentiert, dass 2020 ein Wendepunkt für das Klima war. Er meint, dass es normal geworden ist, die #Klimakrise als solche anzuerkennen und dass die Dekarbonisierung ökonomisch sinnvoll erscheint

https://nymag.com/intelligencer/article/climate-change-after-pandemic.html

#klimawandel
 
Die Zeit nach der Corona-Krise bietet die Chance für einen Neustart, um zwei große Herausforderungen zu überwinden: #Klimawandel und #Populismus. Dazu braucht es eine neue Wirtschaftspolitik, die gemeinschaftliches Handeln und den Staat in den Mittelpunkt rückt.
https://makronom.de/wirtschaftspolitik-transformation-wie-der-neustart-nach-der-corona-krise-aussehen-sollte-38055?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wirtschaftspolitik-transformation-wie-der-neustart-nach-der-corona-krise-aussehen-sollte
Wie der Neustart nach der Corona-Krise aussehen sollte

Makronom: Wirtschaftspolitik: Wie der Neustart nach der Corona-Krise aussehen sollte (Makronom)

 

Ist #Klimawandel etwas ganz normales?


Eines der Scheinargumente der Klimaleugner ist, dass Klimawandel etwas ganz normales ist. Es gab schon oft in der Geschichte der Erde Klimaveränderungen und der Mensch passt sich an.

Dieses Scheinargument entkräftet in 2 Minuten:

https://www.br.de/mediathek/video/klimapalaver-faktencheck-ist-klimawandel-nicht-etwas-ganz-normales-av:585dc8c93e2f290012a977be

#Krise #Klima #Problem #Zukunft #Menschheit
 

Ist #Klimawandel etwas ganz normales?


Eines der Scheinargumente der Klimaleugner ist, dass Klimawandel etwas ganz normales ist. Es gab schon oft in der Geschichte der Erde Klimaveränderungen und der Mensch passt sich an.

Dieses Scheinargument entkräftet in 2 Minuten:

https://www.br.de/mediathek/video/klimapalaver-faktencheck-ist-klimawandel-nicht-etwas-ganz-normales-av:585dc8c93e2f290012a977be

#Krise #Klima #Problem #Zukunft #Menschheit
 
DeGrowther oder GreenGrowther?

In welchem Kontext findet zukünftig eigentlich “Arbeit” statt? Der Begriff der Arbeit dient im traditionellen Verständnis vor allem dazu, einen ökonomischen Wert zu kreieren.

Der vorliegende Text stellt die These auf, dass dieser Gegensatz eigentlich allein auf ideologischer Ebene stattfindet, auf der sachlichen Ebene aber eher künstlich erscheint.

https://www.opendemocracy.net/en/oureconomy/green-growth-vs-degrowth-are-we-missing-point/

#Klimawandel
 
Was ich aus dieser fucking Pandemie gelernt habe?
Alles geht, und es kann keine Ausreden mehr geben. #Klimawandel denn: "wir müssen nichts so machen wie wir's kennen, nur weil wir's kennen wie wir's kennen." (die Sterne - Nichts wie wir's kennen) denn: "... wir haben gesehen, wozu unsere Länder in der Lage sind, wenn es darauf ankommt."
(F. v. Schirach: Trotzdem)
 

Hintergrund | heise: rC3: Photovoltaik auf dem Dach "stabilisiert ökosuizidale Lebensweise"


Der Postwachstumsökonom Niko Paech sieht Deutschland keineswegs als "Musterschüler" der Energiewende. Das EEG werde verklärt, Ablasshandel betrieben.

Der deutsche Ansatz, das Wirtschaftswachstum zu steigern und mit erneuerbaren Energien den CO2-Ausstoß zu senken, ist für den Siegener Volkswirt Niko Paech zum Scheitern verurteilt. Der technologische Fortschritt werde religiös überschätzt, Rebound-Effekte würden dagegen massiv unterschätzt, erklärte er am Dienstag auf dem remote Chaos Communication Congress...

rC3 Video: Web

Tags: #de #Photovoltaik #Ökologie #Klimawandel #Kapitalismus #Wachstum #CO2 #Energiewende #EEG-Umlage #EEG #Rebound-Effekt #Niko-Paech #r3c #heise #Ravenbird #2020-12-29
 


https://www.theguardian.com/environment/climate-consensus-97-per-cent/2018/jan/01/on-its-hundredth-birthday-in-1959-edward-teller-warned-the-oil-industry-about-global-warming
Vor über 40 Jahren war es einigen Menschen schon klar und deutlich bewusst was für Auswirkungen die Weltwirtschaft mit dem immer größeren Hunger nach Fossilen Brennstoffen hat. Es wurde auch versucht, diese Gefahr zu kommunizieren. Seit über 40 Jahren.

Die Treibhausgasemissionen sind nicht nur zu hoch, sie sind bereits seit Jahrzehnten zu hoch um von den natürlichen Kreislauf-Prozessen wieder gebunden zu werden. Die bekannten Kohlenstoffkreisläufe, wie zB unsere Wälder, sind übersättigt.
Das bedeutet die funktionieren für lange Zeit nicht mehr so, dass Treibhausgas Emissionen als "Neutral" gelten könnten.
Egal ob Methan, CO2 oder auch nur Wasserdampf, alle Treibhausgasemissionen sollten so gut es Menschen möglich ist, vermieden werden.

#Klimawandel
 
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