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Für die sofortige Freilassung von Julian Assange!


Offener Brief von 160 Ex-Staatschefs und Politikern für Assange

Gestern noch haben wir bei unserem Vereinstreffen im Antikriegscafé COOP darüber gesprochen, was es Neues über den Prozess zur Auslieferung Julian Assange gibt. Heute stand in der JW, dass bereits 161 Staatschefs und Ex-Präsidenten, sowie eine Reihe von Politikern und Anwälten bis zum Montag einen offenen Brief zur Unterstützung des Wikileaks-Gründerrs Julian Assange unterzeichnet haben.

Sie fordern ein Ende der strafrechtlichen Verfolgung. Es ist auch nicht zu verstehen, dass die Reichweite des Rechtssystems der USA über das eigene Territorium hinaus ausgedehnt wird. Zudem ist Julian Assange australischer Staatsbürger.

Zu den Unterzeichnern gehören u.a. Alberto Fernádez, Nicolas Maduro, Dilma Roussef und Luiz Inácio Lula da Silva. Rafael Correa und Evo Morales. Über den derzeit laufenden Prozess zur Auslieferung von Julian Assange erfährt man in den sogenannten Mainstreammedien überhaupt nichts. Online kann man aber auf der englischsprachigen Webseite Consortium News etwas erfahren.

Am neunten Verhandlungstag vergangenen Freitag sollte Khaled Al-Masri aussagen. Dieser wurde mit Wissen der Bundesregierung 2003 von der CIA entführt und gefoltert. Er wurde dabei auch von BND-Agenten verhört. Seine Geschichte wurde lange Zeit als Phantasterei abgetan. Durch Wikileaks und nun auch vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wurde seine Geschichte bestätigt. Die vorsitzende Richterin im Assange-Prozess hatte sich einer Vernehmung von Al-Masri zunächst widersetzt. Er sollte dann per Video zugeschaltet werden. Dazu bekam er Auflagen. Seine Folterung sollte er nicht erwähnen. Die Übertragung scheiterte merkwürdigerweise ...

So blieb nur noch eine schriftliche Stellungnahme, die dann verlesen wurde. Faire Verhandlungen waren wohl sowieso nicht zu erwarten in diesem Verfahren. Wir sind alle besorgt um den Gesundheitszustand von Julian Assange und fordern weiter seine sofortige Freilassung.

Tilly für Aktion FsA

Mehr dazu bei http://consortiumnews.com/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7399-20200923-fuer-die-sofortige-freilassung-von-julian-assange.htm

#Mahnwache #Journalismus #Enthüllungen #Manipulation #candles4assange #Whistleblowing #Schutz #EdwardSnowden #ChelseaManning #JulianAssange #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Auslieferung #USA #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Bündnis #Prozessbeginn #AlMasri #OffenerBrief
 
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Für die sofortige Freilassung von Julian Assange!


Offener Brief von 160 Ex-Staatschefs und Politikern für Assange

Gestern noch haben wir bei unserem Vereinstreffen im Antikriegscafé COOP darüber gesprochen, was es Neues über den Prozess zur Auslieferung Julian Assange gibt. Heute stand in der JW, dass bereits 161 Staatschefs und Ex-Präsidenten, sowie eine Reihe von Politikern und Anwälten bis zum Montag einen offenen Brief zur Unterstützung des Wikileaks-Gründerrs Julian Assange unterzeichnet haben.

Sie fordern ein Ende der strafrechtlichen Verfolgung. Es ist auch nicht zu verstehen, dass die Reichweite des Rechtssystems der USA über das eigene Territorium hinaus ausgedehnt wird. Zudem ist Julian Assange australischer Staatsbürger.

Zu den Unterzeichnern gehören u.a. Alberto Fernádez, Nicolas Maduro, Dilma Roussef und Luiz Inácio Lula da Silva. Rafael Correa und Evo Morales. Über den derzeit laufenden Prozess zur Auslieferung von Julian Assange erfährt man in den sogenannten Mainstreammedien überhaupt nichts. Online kann man aber auf der englischsprachigen Webseite Consortium News etwas erfahren.

Am neunten Verhandlungstag vergangenen Freitag sollte Khaled Al-Masri aussagen. Dieser wurde mit Wissen der Bundesregierung 2003 von der CIA entführt und gefoltert. Er wurde dabei auch von BND-Agenten verhört. Seine Geschichte wurde lange Zeit als Phantasterei abgetan. Durch Wikileaks und nun auch vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wurde seine Geschichte bestätigt. Die vorsitzende Richterin im Assange-Prozess hatte sich einer Vernehmung von Al-Masri zunächst widersetzt. Er sollte dann per Video zugeschaltet werden. Dazu bekam er Auflagen. Seine Folterung sollte er nicht erwähnen. Die Übertragung scheiterte merkwürdigerweise ...

So blieb nur noch eine schriftliche Stellungnahme, die dann verlesen wurde. Faire Verhandlungen waren wohl sowieso nicht zu erwarten in diesem Verfahren. Wir sind alle besorgt um den Gesundheitszustand von Julian Assange und fordern weiter seine sofortige Freilassung.

Tilly für Aktion FsA

Mehr dazu bei http://consortiumnews.com/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7399-20200923-fuer-die-sofortige-freilassung-von-julian-assange.htm

#Mahnwache #Journalismus #Enthüllungen #Manipulation #candles4assange #Whistleblowing #Schutz #EdwardSnowden #ChelseaManning #JulianAssange #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Auslieferung #USA #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Bündnis #Prozessbeginn #AlMasri #OffenerBrief
 
"Ich bin in #London, wo ich ab morgen für Reporter ohne Grenzen die nächste Anhörung von Julian #Assange beobachte, bei der es um seine mögliche Auslieferung an #USA geht. Mit Matthias von Hein von "DW deutsch" habe ich vorher über Bedeutung von Assange und #wikileaks für #Journalismus gesprochen."

https://www.dw.com/de/usa-gegen-julian-assange/a-54817342

(RT https://twitter.com/cmihr/status/1302660956296826880)
 
#Klimawandel #Journalismus #Medien #Politik #Menschen
Journalist:innen, nehmt die Klimakrise endlich ernst!
 
EU-Ministerrat plant verdeckte Datenabgriffe zu legalisieren

Aktuell arbeitet die deutsche Ratspräsidentschaft daran, den durch die Datenschutzgrundverordnung untersagten Abgriff von Metadaten ohne Wissen und Zustimmung der Benutzer rechtlich als „legitime Interessen“ der Konzerne in der E-Privacy-Verordnung zu verankern.
♲ Matthias Eberl (rufposten@social.tchncs.de):
Dass ausgerechnet die deutschen Verlage jetzt Tracking und profilbildende Verhaltensanalyse als unabdingbar für die Meinungsfreiheit deklarieren, ist ein Stich ins Herz aller Journalisten und Journalistinnen, die täglich engagiert die Inhalte für diese Verlage produzieren.

https://fm4.orf.at/stories/3006673/
[l]

#Privacy #Journalismus #Datenschutz #Datenkrakem #Deutschland
 
EU-Ministerrat plant verdeckte Datenabgriffe zu legalisieren

Aktuell arbeitet die deutsche Ratspräsidentschaft daran, den durch die Datenschutzgrundverordnung untersagten Abgriff von Metadaten ohne Wissen und Zustimmung der Benutzer rechtlich als „legitime Interessen“ der Konzerne in der E-Privacy-Verordnung zu verankern.
Dass ausgerechnet die deutschen Verlage jetzt Tracking und profilbildende Verhaltensanalyse als unabdingbar für die Meinungsfreiheit deklarieren, ist ein Stich ins Herz aller Journalisten und Journalistinnen, die täglich engagiert die Inhalte für diese Verlage produzieren.

https://fm4.orf.at/stories/3006673/
#Privacy #Journalismus #Datenschutz #Datenkrakem #Deutschland

Journalismus und Medien


"(...) Mit der Kommerzialisierung des Medienwesens lassen sich die Qualitätsansprüche des professionellen Journalismus immer weniger erfüllen [...] – wir werden also ausgerechnet in der Globalisierung innenpolitisch dümmer."

https://neue-debatte.com/2020/08/05/journalismus-heute-vertrieb-der-angst/

#Presse #Medien #journalismus
Journalismus heute: Vertrieb der Angst
 
#Klimakrise #Journalismus #PoweredByRSS
Wie sehen die Innenstädte aus, wenn Einzelhändler flächendeckend die Fahne hissen?
Wie sehen die Gehirne aus, wenn Metaphern himmelschreiend an der Sprache zerschellen?

#Spiegel #Journalismus #Metaphernunfall #DummesGequassel #Sprachschluderei
 
Wied blickt man mit einem Entwurf, liebe Süddeutsche?

#Journalismus #Sprachschluderei
 
Offener Brief freier taz-Mitarbeiter’innen

Hallo taz’ler’innen, sehr geehrte #Chefredaktion,

Ihr wolltet reden, also gut: Wir sind freie Journalist’innen, und wir arbeiten gerne für und mit der #taz. Wir beobachten die Entwicklung der vergangenen Tage mit #Sorge, #Ärger und #Fassungslosigkeit.

Nach einer Kolumne von #Hengameh #Yaghoobifarah haben sich inzwischen #CDU/CSU, #AfD, die #Polizeigewerkschaften und auch der deutsche #Innenminister gegen sie*ihn gestellt. Gleichzeitig erschienen in der Wochenendausgabe drei sich von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne distanzierende Stücke. Zur Unterstützung: kein einziger. Auch wenn inzwischen ein verteidigender #Text von Saskia Hödl erschien, zeugt es von Ignoranz, dass keiner der Texte am Wochenende auf den Anlass von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne einging. Dieser Anlass war: rassistische #Polizeigewalt. Auf diese Art geführt ist das keine #Debatte. Das ist #Entsolidarisierung.

Es werden in der taz sicher viele Artikel erscheinen, die behaupten werden, dass die #Pressefreiheit ein hohes Gut sei. Die taz muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie, als sie in drei Artikeln einer einzigen Ausgabe Hengameh Yaghoobifarah anging, dem Anspruch gerecht geworden ist, dieses Gut zu schützen. Es muss der taz klar sein, dass der Grund, warum viele von uns gerne für die taz schreiben, in der generellen Haltung der taz liegt. Und diese Haltung ist eine #solidarische. Das bedeutet auch, anzuerkennen, dass wir Freien besonders abhängig von der taz sind und besonders verwundbar. Wenn eure #Solidarität wegbricht, was bleibt dann noch? Hengameh Yaghoobifarah erhält inzwischen #Morddrohungen, und die taz muss sich fragen, ob sie alles getan hat, um das zu verhindern.

Wir erwarten, dass sich die Chefredaktion solidarisch mit freien Mitarbeiter’innen zeigt und sie nicht bei der ersten Gelegenheit an den Pranger stellt. Wir erwarten jetzt, dass die Chefredaktion sich auch zukünftig ohne Relativierungen positioniert. Wir erwarten, zukünftig nicht zum Spielball hauspolitischer Auseinandersetzungen zu werden. Wir erwarten, dass wenn ein Text abgenommen wurde, wir auf Unterstützung der taz zählen können. Wir erwarten mehr.

Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah

23.06.2020

Kirsten Achtelik
Mohamed Amjahid
Bettina Bexte
Hartmut El Kurdi
Emran Feroz
Leo Fischer
Niklas Franzen
Malte Göbel
Steffen Greiner
Katharina Greve
Uli Hannemann
Elias Hauck
Pola Kapuste
Şeyda Kurt
Lotte Laloire
Dirk Ludigs
Ekkehard Knörer
Radek Krolczyk
Gregor Mothes
Michaela Maria Müller
Jacinta Nandi
Nicole Opitz
Nicholas Potter
Robert Rescue
Cordula Rode
Christiane Rösinger
Michael Seemann
Sibel Schick
Sarah Schmidt
Adrian Schulz
Nina Scholz
Pia Stendera
Juri Sternburg
Juliane Streich
Lea Streisand
Maurice Summen
Jörg Sundermeier
Volker Surmann
Eva Tepest
Sarah Ulrich
Frédéric Valin
Sonja Vogel
Johann Voigt
Patrick Wagner
Heiko Werning
Christopher Wimmer


Kontakt: freietaz@gmail.com
https://freie-taz.org/
#rassismus #polizei #antifa #medien #journalismus #allianzen #meinungsfreiheit
 
Offener Brief freier taz-Mitarbeiter’innen

Hallo taz’ler’innen, sehr geehrte #Chefredaktion,

Ihr wolltet reden, also gut: Wir sind freie Journalist’innen, und wir arbeiten gerne für und mit der #taz. Wir beobachten die Entwicklung der vergangenen Tage mit #Sorge, #Ärger und #Fassungslosigkeit.

Nach einer Kolumne von #Hengameh #Yaghoobifarah haben sich inzwischen #CDU/CSU, #AfD, die #Polizeigewerkschaften und auch der deutsche #Innenminister gegen sie*ihn gestellt. Gleichzeitig erschienen in der Wochenendausgabe drei sich von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne distanzierende Stücke. Zur Unterstützung: kein einziger. Auch wenn inzwischen ein verteidigender #Text von Saskia Hödl erschien, zeugt es von Ignoranz, dass keiner der Texte am Wochenende auf den Anlass von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne einging. Dieser Anlass war: rassistische #Polizeigewalt. Auf diese Art geführt ist das keine #Debatte. Das ist #Entsolidarisierung.

Es werden in der taz sicher viele Artikel erscheinen, die behaupten werden, dass die #Pressefreiheit ein hohes Gut sei. Die taz muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie, als sie in drei Artikeln einer einzigen Ausgabe Hengameh Yaghoobifarah anging, dem Anspruch gerecht geworden ist, dieses Gut zu schützen. Es muss der taz klar sein, dass der Grund, warum viele von uns gerne für die taz schreiben, in der generellen Haltung der taz liegt. Und diese Haltung ist eine #solidarische. Das bedeutet auch, anzuerkennen, dass wir Freien besonders abhängig von der taz sind und besonders verwundbar. Wenn eure #Solidarität wegbricht, was bleibt dann noch? Hengameh Yaghoobifarah erhält inzwischen #Morddrohungen, und die taz muss sich fragen, ob sie alles getan hat, um das zu verhindern.

Wir erwarten, dass sich die Chefredaktion solidarisch mit freien Mitarbeiter’innen zeigt und sie nicht bei der ersten Gelegenheit an den Pranger stellt. Wir erwarten jetzt, dass die Chefredaktion sich auch zukünftig ohne Relativierungen positioniert. Wir erwarten, zukünftig nicht zum Spielball hauspolitischer Auseinandersetzungen zu werden. Wir erwarten, dass wenn ein Text abgenommen wurde, wir auf Unterstützung der taz zählen können. Wir erwarten mehr.

Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah

23.06.2020

Kirsten Achtelik
Mohamed Amjahid
Bettina Bexte
Hartmut El Kurdi
Emran Feroz
Leo Fischer
Niklas Franzen
Malte Göbel
Steffen Greiner
Katharina Greve
Uli Hannemann
Elias Hauck
Pola Kapuste
Şeyda Kurt
Lotte Laloire
Dirk Ludigs
Ekkehard Knörer
Radek Krolczyk
Gregor Mothes
Michaela Maria Müller
Jacinta Nandi
Nicole Opitz
Nicholas Potter
Robert Rescue
Cordula Rode
Christiane Rösinger
Michael Seemann
Sibel Schick
Sarah Schmidt
Adrian Schulz
Nina Scholz
Pia Stendera
Juri Sternburg
Juliane Streich
Lea Streisand
Maurice Summen
Jörg Sundermeier
Volker Surmann
Eva Tepest
Sarah Ulrich
Frédéric Valin
Sonja Vogel
Johann Voigt
Patrick Wagner
Heiko Werning
Christopher Wimmer


Kontakt: freietaz@gmail.com
https://freie-taz.org/
#rassismus #polizei #antifa #medien #journalismus #allianzen #meinungsfreiheit
 
Offener Brief freier taz-Mitarbeiter’innen

Hallo taz’ler’innen, sehr geehrte #Chefredaktion,

Ihr wolltet reden, also gut: Wir sind freie Journalist’innen, und wir arbeiten gerne für und mit der #taz. Wir beobachten die Entwicklung der vergangenen Tage mit #Sorge, #Ärger und #Fassungslosigkeit.

Nach einer Kolumne von #Hengameh #Yaghoobifarah haben sich inzwischen #CDU/CSU, #AfD, die #Polizeigewerkschaften und auch der deutsche #Innenminister gegen sie*ihn gestellt. Gleichzeitig erschienen in der Wochenendausgabe drei sich von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne distanzierende Stücke. Zur Unterstützung: kein einziger. Auch wenn inzwischen ein verteidigender #Text von Saskia Hödl erschien, zeugt es von Ignoranz, dass keiner der Texte am Wochenende auf den Anlass von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne einging. Dieser Anlass war: rassistische #Polizeigewalt. Auf diese Art geführt ist das keine #Debatte. Das ist #Entsolidarisierung.

Es werden in der taz sicher viele Artikel erscheinen, die behaupten werden, dass die #Pressefreiheit ein hohes Gut sei. Die taz muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie, als sie in drei Artikeln einer einzigen Ausgabe Hengameh Yaghoobifarah anging, dem Anspruch gerecht geworden ist, dieses Gut zu schützen. Es muss der taz klar sein, dass der Grund, warum viele von uns gerne für die taz schreiben, in der generellen Haltung der taz liegt. Und diese Haltung ist eine #solidarische. Das bedeutet auch, anzuerkennen, dass wir Freien besonders abhängig von der taz sind und besonders verwundbar. Wenn eure #Solidarität wegbricht, was bleibt dann noch? Hengameh Yaghoobifarah erhält inzwischen #Morddrohungen, und die taz muss sich fragen, ob sie alles getan hat, um das zu verhindern.

Wir erwarten, dass sich die Chefredaktion solidarisch mit freien Mitarbeiter’innen zeigt und sie nicht bei der ersten Gelegenheit an den Pranger stellt. Wir erwarten jetzt, dass die Chefredaktion sich auch zukünftig ohne Relativierungen positioniert. Wir erwarten, zukünftig nicht zum Spielball hauspolitischer Auseinandersetzungen zu werden. Wir erwarten, dass wenn ein Text abgenommen wurde, wir auf Unterstützung der taz zählen können. Wir erwarten mehr.

Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah

23.06.2020

Kirsten Achtelik
Mohamed Amjahid
Bettina Bexte
Hartmut El Kurdi
Emran Feroz
Leo Fischer
Niklas Franzen
Malte Göbel
Steffen Greiner
Katharina Greve
Uli Hannemann
Elias Hauck
Pola Kapuste
Şeyda Kurt
Lotte Laloire
Dirk Ludigs
Ekkehard Knörer
Radek Krolczyk
Gregor Mothes
Michaela Maria Müller
Jacinta Nandi
Nicole Opitz
Nicholas Potter
Robert Rescue
Cordula Rode
Christiane Rösinger
Michael Seemann
Sibel Schick
Sarah Schmidt
Adrian Schulz
Nina Scholz
Pia Stendera
Juri Sternburg
Juliane Streich
Lea Streisand
Maurice Summen
Jörg Sundermeier
Volker Surmann
Eva Tepest
Sarah Ulrich
Frédéric Valin
Sonja Vogel
Johann Voigt
Patrick Wagner
Heiko Werning
Christopher Wimmer


Kontakt: freietaz@gmail.com
https://freie-taz.org/
#rassismus #polizei #antifa #medien #journalismus #allianzen #meinungsfreiheit
 
Boah, echt geil, #Spiegel!

Wie Euer Michail Hengstenberg es schafft, einen Text so völlig ohne Aussage zusammen zu schustern, das passt so nonchalant sowohl zum Objekt desselben wie dem Erleuchtungsgrad seiner schnöseligen Zielgruppe. Da ziehe ich doch meinen Hut. Nein, nicht, damit Ihr einen Groschen reinwerft.

#Journalismus #Tretroller #KryptoGeschwurbel
 
Die Lokalredaktion des #Tagesspiegel mal wieder:

VDA fordert sich nicht nur auf eine Technoligier festzulegen

#Journalismus
 
Gab es nicht mal eine Zeit, in der die @Nzz sowas wie das Flaggschiff liberalkonservativen #Journalismus war?
---
RT @derrechterand
Der Preis für den größten anzunehmenden politischen Unfug in der aktuellen #Antifa-Debatte geht heute an....: Bettina Röhl & die @Nzz! Herzlichen Glückwunsch! #omg
https://twitter.com/derrechterand/status/1267778956876537856
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Einen solchen Blödsinn:
Dennoch betritt, wer bei Denn’s einkauft, einen ganz anderen Raum als den bei Aldi oder Rewe. Die Waren sind weder verpackt noch geordnet wie in „normalen“ Supermärkten. Es riecht, wie es nur in Biosupermärkten riecht. Obst und Gemüse befinden sich bisweilen in einem so desolaten Zustand, dass sich der Hinweis „ohne Konservierungsstoffe“ erübrigt. Speziell der biovegane Einkauf ist eine fast alltagskultische Handlung, bei der wir einen geweihten Bezirk betreten.
habe ich von der #taz nun wirklich nicht erwartet. Ich weiß nicht, wann der Herr Inlandskorrespondent sich der offenbar anhaltenden Qual eines Besuchs bei Denn’s unterzogen hat, aber wenn ich abends um sieben zu Lidl gehe, sieht das Grünzeug dort auch nicht mehr taufrisch aus. Und der letzte Satz, der über den “bioveganen” Einkauf, ist schlicht falsch.

Da freut es mich umso mehr, dass dem Autor ein paar Absätze weiter ein Metaphernunfall passiert von einer Schönheit, die man erst einmal hinkriegen muss. Dort schaffen es nämlich die Nazis, tief eingeschriebenen Rahm abzuschöpfen.

Schade, denn die Intention des Textes ist löblich. Vielleicht hätte man jemand anderes ranlassen sollen, jemanden mit Ahnung.

#Journalismus
 
#Wissenschaft und Widersprüchlichkeiten
Mediale Aufregung und #Fakten
fehlende #Recherche im #Journalismus und seriöse wissenschaftliche Arbeiten ...

Wie mit einem einzigen Anruf aus einem #Roboter ein #Mensch wurde.

Ein tolles Beispiel, warum man nicht alles glauben sollte, was in der Zeitung steht :/
 
Endlich mal wieder ein neuer Newsletter in meiner Sammlung!
#Journalismus
 

alles neu?


wenn ich das lese, komme ich mir schon ein wenig alt vor. allerdings ist das hier vielleicht auch eine scherzfrage, eine rethorische frage:
Ich bin leider nicht alt genug, um einschätzen zu können, ob das Image von zwielichtigen Informationsbeschaffern, die nicht gemocht und im Zweifel nur gefürchtet werden, irgendwann mal als erstrebenswertes Verständnis von Journalismus angesehen wurde
ich wurde früher in der schule gezwungen, "die verlorene ehre der katharina blum" von heinrich böll zu lesen. da wird diese frage nach "zwielichtigen informationsbeschaffern" eindeutig beantwortet.

und das buch fällt mir immer wieder ein, wenn ich irgendwelche journalisten von #qualitätsjournalismus und #qualitätsmedien faseln höre und feststelle, dass sie sich selber meinen, aber bei bild, bunter, focus, prosiebensateins oder dergleichen medien arbeiten.

aber es ist wohl zu alt, um diesen jungen, frischen menschen bekannt zu sein. es ist allerdings definitiv nicht von einem boomer geschrieben.

#medien #journalismus

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❓ Auch Menschen im Umfeld, die plötzlich #KenJebsen gut finden?

❗ Dann können wir das folgende Video des medienkritischen Channels #Walulis nur empfehlen!

👆 https://www.youtube.com/watch?v=0EmH7hHaVNQ

#Verschwörungstheorie #Jebsen #KenFM #Corona #Covid #Gates #Hygienedemo #VT #Medien #Journalismus #Demokratie #politik
 
Wieso gewähren die #Medien diesem #Lindner eigentlich solch penetrante Präsenz?

#Journalismus
 

Polizeigewalt am 1. Mai: Mit der Faust ins Gesicht


Die Journalistin Lea Remmert wurde am 1. Mai bei ihrer Arbeit von einem Polizisten verletzt. Die Berliner Polizei ermittelt nun intern.
Polizeigewalt am 1. Mai: Mit der Faust ins Gesicht
#Journalismus #Pressefreiheit #1MaiInBerlin #Medien #Gesellschaft #Schwerpunkt
 

Polizeigewalt am 1. Mai: Mit der Faust ins Gesicht


Die Journalistin Lea Remmert wurde am 1. Mai bei ihrer Arbeit von einem Polizisten verletzt. Die Berliner Polizei ermittelt nun intern.
Polizeigewalt am 1. Mai: Mit der Faust ins Gesicht
#Journalismus #Pressefreiheit #1MaiInBerlin #Medien #Gesellschaft #Schwerpunkt
 

Polizeigewalt am 1. Mai: Mit der Faust ins Gesicht


Die Journalistin Lea Remmert wurde am 1. Mai bei ihrer Arbeit von einem Polizisten verletzt. Die Berliner Polizei ermittelt nun intern.
Polizeigewalt am 1. Mai: Mit der Faust ins Gesicht
#Journalismus #Pressefreiheit #1MaiInBerlin #Medien #Gesellschaft #Schwerpunkt
 
Na wissta, @taz@gnusocial.de,

'n Ideechen jeschmackvoller hätt schon wollen sein.

#Journalismus #taz #Malebenrausgehaun
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Na wissta, @taz,

'n Ideechen jeschmackvoller hätt schon wollen sein.

#Journalismus #taz #Malebenrausgehaun
 
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Ulrich Schneider unterstützt die Forderung von OBS und Studienautor Bernd Gäbler nach Richtlinien für eine respektvolle Berichterstattung über Armut:
"Eine kritische Sicht auf die Armutsberichterstattung im Fernsehen begrüße ich ausdrücklich. Menschen mit Armutserfahrung brauchen Empathie und Unterstützung."
Zum Diskussionspapier "Armutszeugnis" geht es hier: https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/armutszeugnis-wie-das-fernsehen-die-unterschichten-vorfuehrt/

#Armut #Reichtum #Medien #Demokratie #Gerechtigkeit #Empathie #Sozialverband #sozial #Deutschland #Journalismus #Fernsehen
 
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Ulrich Schneider unterstützt die Forderung von OBS und Studienautor Bernd Gäbler nach Richtlinien für eine respektvolle Berichterstattung über Armut:
"Eine kritische Sicht auf die Armutsberichterstattung im Fernsehen begrüße ich ausdrücklich. Menschen mit Armutserfahrung brauchen Empathie und Unterstützung."
Zum Diskussionspapier "Armutszeugnis" geht es hier: https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/armutszeugnis-wie-das-fernsehen-die-unterschichten-vorfuehrt/

#Armut #Reichtum #Medien #Demokratie #Gerechtigkeit #Empathie #Sozialverband #sozial #Deutschland #Journalismus #Fernsehen
 
#Newsletter
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Liebe Leserin, lieber Leser,

täglich prasseln verschiedene Nachrichten, Expertenmeinungen und WhatsApp-Nachrichten zur Coronakrise auf Sie und uns ein.

Als wäre es nicht schon schwer genug diese Informationen zu überblicken und einzuordnen, verunsichert eine Flut von Halbwahrheiten, Falschinformationen und bewussten Lügen aktuell viele Menschen. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sind gezielte Desinformation unheimlich gefährlich – und können sogar eine Gefahr für Menschenleben darstellen. Lernen Sie, sich und andere vor Falschmeldungen zu schützen und helfen Sie dabei diese einzudämmen!

Mit unseren Kursen in der Reporterfabrik lernen Sie, wie Sie Falschmeldungen erkennen können und welche Tools Ihnen dabei helfen. Weil dieses Wissen gerade jetzt so wichtig ist, stellen wir Ihnen die folgenden Kurse bis zum 30. April 2020 kostenlos zur Verfügung:
* Fake News entdecken (Tania Röttger, CORRECTIV.Faktencheck)
* Die neusten Suchtools in Social Media (Stephan Voß, dpa)

Ihr Gutscheincode (https://correctiv.org/aktion-coronavirus/)

Jeder kann sich engagieren und helfen, Desinformation zum neuartigen Coronavirus zu bekämpfen. Tragen Sie dazu bei, dass Fakten die Basis unserer Debatten bleiben.

Vielen Dank und bleiben Sie gesund!
Beste Grüße
Ihr Team von CORRECTIV
#Correctiv #Journalismus #FakeNews
Reporterfabrik Aktion
 
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Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus: Bewerbungszeitraum startet

Einreichungen bis 30. Juni möglich - Weitersagen oder Personen/Artikel/Beiträge vorschlagen


Ab heute nehmen wir wieder Bewerbungen zum Otto Brenner Preis für kritischen #Journalismus entgegen.

Wer konkrete Vorschläge für ausgezeichneten und auszuzeichnenden, kritischen Journalismus hat - und vielleicht eine Abwechslung im #HomeOffice braucht - hier lang:

https://www.otto-brenner-preis.de/

Allgemeine #Infos, #Teilnahmebedingungen, #FAQs usw. findet ihr dort auch!

Jeder kann konkrete Vorschläge machen, JournalistInnen können aber gerne auch eigene Stücke einreichen.

Deswegen: Weitersagen!

--

#Medien #Demokratie #Preis #Journalismus #Shareit #Sharedichdrum #Nachrichten #Kritik #Journalisten #HomeOfficeChallenge #FAQ
 
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Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus: Bewerbungszeitraum startet

Einreichungen bis 30. Juni möglich - Weitersagen oder Personen/Artikel/Beiträge vorschlagen


Ab heute nehmen wir wieder Bewerbungen zum Otto Brenner Preis für kritischen #Journalismus entgegen.

Wer konkrete Vorschläge für ausgezeichneten und auszuzeichnenden, kritischen Journalismus hat - und vielleicht eine Abwechslung im #HomeOffice braucht - hier lang:

https://www.otto-brenner-preis.de/

Allgemeine #Infos, #Teilnahmebedingungen, #FAQs usw. findet ihr dort auch!

Jeder kann konkrete Vorschläge machen, JournalistInnen können aber gerne auch eigene Stücke einreichen.

Deswegen: Weitersagen!

--

#Medien #Demokratie #Preis #Journalismus #Shareit #Sharedichdrum #Nachrichten #Kritik #Journalisten #HomeOfficeChallenge #FAQ
 
Der Corona-Krise nicht gewachsen: Die viel beschworene Funktion fürs demokratische Gemeinwesen kann Journalismus nur haben, wenn er anbietet, was zur Meinungsbildung notwendig ist
#corona #journalismus #medien
 

Weitwinkel


"(...) die eskalierende Lage im Land macht unmissverständlich deutlich, wie dünn die Decke der Zivilisation doch in Wirklichkeit ist.."

Link zum Beitrag von Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke
https://neue-debatte.com/2020/03/20/wir-machen-journalismus/

#Corona #Totalität #Pressefreiheit #Meinungsfreiheit #Grundrechte #Menschenrechte #Medien #Journalismus #Rubikon
Wir machen Journalismus!
 

Der Kern


"(...) Anfang Februar hatte sich John Shipton, der Vater von Assange, nach einer öffentlichen Kundgebung für seinen Sohn im Royal National Hotel in London für mehr öffentliche Unterstützung für Julian Assange und die Pressefreiheit ausgesprochen. Für ihn wurde jedes Menschenrecht im Fall Assange willkürlich gebrochen. Das Verfahren sei eine Farce, so Shipton."

Link zum Beitrag von Flo Osrainik
https://neue-debatte.com/2020/03/06/endlich-gibt-es-widerstand/

#FreeAssange #Assange #Verfolgung #Pressefreiheit #Medien #Journalismus #Shipton #UK #USA
Endlich gibt es Widerstand!
 
#PIRATEN-Rundschau 01.03.2020
Rund um die Welt haben Menschen in Demos und Mahnwachen gesagt: Journalismus ist kein Verbrechen - #FreeAssange.
Unser Blogbeitrag dazu von @ZombBi:
"Der Fall #Assange: repressives Vorgehen gegen investigativen #Journalismus"
Der Fall Assange: repressives Vorgehen gegen investigativen Journalismus
 
Das ist alles so offensichtlich krank.

#FreeAssange #JulianAssange #Wikileaks #DreckslochUSA #whistleblower #Journalismus

Craig Murray berichtet vom Assange-Gerichtsverfahren. Er eröffnet mit einer eindrucksvollen Beschreibung des Gerichtsgebäudes. Das ist nämlich nicht, wie sonst üblich, ein öffentliches Gebäude in der Mitte einer Stadt, damit die Öffentlichkeit teilnehmen kann, weil das wichtiger Bestandteil eines jeden Rechtssystems ist. Nein. Dieses Gericht ist Teil von Belmarsh Prison, auf einer kleinen Insel in einem Sumpfgebiet, hinter Stahlbarrieren.
Äußerlich war das ungefähr so, wie man sich das vorstellt. Assange sitzt Schweigen-der-Lämmer-mäßig in einem dicken Glaskäfig. Damit auch ja kein Zweifel aufkommt, wer hier das gefährliche Monster ist.
Craig beschreibt auch sehr schön, was er tun musst, um überhaupt einen der 16 (ja, 16!!) Sitze zu kriegen, die da für die Öffentlichkeit reserviert waren.
To make sure I got one of those 16 and could be your man in the gallery, I was outside that great locked iron fence queuing in the cold, wet and wind from 6am. At 8am the gate was unlocked, and I was able to walk inside the fence to another queue before the doors of the courtroom, where despite the fact notices clearly state the court opens to the public at 8am, I had to queue outside the building again for another hour and forty minutes. Then I was processed through armoured airlock doors, through airport type security, and had to queue behind two further locked doors, before finally getting to my seat just as the court started at 10am. By which stage the intention was we should have been thoroughly cowed and intimidated, not to mention drenched and potentially hypothermic.
Ein Licht in der Dunkelheit, dieses britische "Rechts"system! Klingt wie bei uns die mittelalterlichen Zustände bei den RAF-Verfahren. Nur dass die RAF-Terroristen immerhin tatsächlich Menschen ermordet hatten, während Julian Assange bloß ein Journalist ist.

Das Verfahren beginnt dann mit einer Rede der Staatsanwaltschaft. Die richtete sich an ... die Medien. Nicht das Gericht. Die Medien. Die wiederholen sogar einen Satz extra und erklären, dass der besonders wichtig sei und die Medien den bitte unbedingt mitschreiben sollen.

Und was war diese Botschaft an die Medien? Nun, ... dass die Medien nicht betroffen seien von was jetzt hier dem Assange droht.
The points which Lewis wished the media to know were these: it is not true that mainstream outlets like the Guardian and New York Times are also threatened by the charges against Assange, because Assange was not charged with publishing the cables but only with publishing the names of informants, and with cultivating Manning and assisting him to attempt computer hacking. Only Assange had done these things, not mainstream outlets.
Die Medien und Assange seien also in völlig verschiedenen Booten, fand der Staatsanwalt. Und wie begründete er das? Indem er Medienberichte vorlas, die Assange kritisierten. Und damit die Medien nicht so viel Arbeit haben mit ihrer Hofberichterstattung, hat man ihnen das auch einmal ausgedruckt gegeben. Und digital, damit sie direkt copy und paste machen können.

Aber wartet, wird noch krasser. Die Richterin (!) befragt dann die Staatsanwaltschaft, weil das nicht ihrem Verständnis des Official Secrets Acts entspricht, dass die Medien nicht genau so betroffen wären.
Surely, Baraitser suggested, that meant that newspapers just publishing the Manning leaks would be guilty of an offence?
Das war für den Staatsanwalt genauso unerwartet wie für euch jetzt. Der hatte da einen Durchmarsch erwartet, keine Rückfragen. Schon gar keine kritischen Rückfragen.
This appeared to catch Lewis entirely off guard. The last thing he had expected was any perspicacity from Baraitser, whose job was just to do what he said. Lewis hummed and hawed, put his glasses on and off several times, adjusted his microphone repeatedly and picked up a succession of pieces of paper from his brief, each of which appeared to surprise him by its contents, as he waved them haplessly in the air and said he really should have cited the Shayler case but couldn’t find it.
Doch dann besann er sich und gab Folgendes zu Protokoll:
Yes, he said much more firmly. The 1989 Official Secrets Act had been introduced by the Thatcher Government after the Ponting Case, specifically to remove the public interest defence and to make unauthorised possession of an official secret a crime of strict liability – meaning no matter how you got it, publishing and even possessing made you guilty. Therefore, under the principle of dual criminality, Assange was liable for extradition whether or not he had aided and abetted Manning. Lewis then went on to add that any journalist and any publication that printed the official secret would therefore also be committing an offence, no matter how they had obtained it, and no matter if it did or did not name informants.
Kurz gesagt: Das diametrale Gegenteil dessen, was er direkt davor der Presse ins Gesicht gelogen hatte, damit sie sich nicht hinter Assange stellen.

Man würde denken, die Presse greift das dann auf und zerreißt diesen Schauprozess in der Luft. Aber wenn die Presse die Wahl hat, ein paar Stunden Sätze zu formulieren, oder ein paar Minuten lang copy und paste aus fertigen digitalen Statements der Regierung zu machen, dann ... naja, könnt ihr ja selbst googeln, wie die Presse berichtet hat.

Das ist leider unter dem Strich kein Sieg für Assange, weil sich da im Wesentlichen zwei Hardliner darüber streiten, ob man nicht eine noch härtere Interpretation finden kann, um ihn noch krasser zu bestrafen.

#fefebot
"Aus dem 29%:29% Kopf-an-Kopf-Rennen vom 9. Januar 2020 wurde ein Vorsprung von 14,8 % am Wahltag. Aber dazwischen lag noch eine schwere Krise. Aus meiner Sicht vor allem eine Krise des #Journalismus." #SPD #Hamburg #CumEx https://richelstauss.de/hamburg/
 

Mr. Ralf Streck


Der Katalonien Podcast mit Lluis und Thorsten und dem Journalisten Ralf Streck (u.a. Telepolis) als Gast zu den Themen Spanien, das Baskenland und Katalonien.

https://neue-debatte.com/2020/02/18/katalonien-podcast-007-im-gespraech-mit-ralf-streck/

#Spanien #EU #Katalonien #Baskenland #Journalismus #Medien
Katalonien Podcast #007: Im Gespräch mit Ralf Streck
 
Langsam wird's ärgerlich: Fritz Murz Jubeltext Nr. 4

#DieZeit #Journalismus #Propaganda #Meinungsmache
 

Russland


In der aktuellen Ausgabe von russland.DIRECT spricht Julia Dudnik (russland.RU) über das, was die Zuschauer normalerweise nicht sehen: Es ist der Blick hinter die Kulissen.

Link zum Beitrag. https://neue-debatte.com/2020/02/10/backstage-mit-julia-dudnik-wie-russland-direct-funktioniert/

#Russland #russlandDirect #Nachrichten #Medien #Journalismus
Backstage mit Julia Dudnik: Wie russland.DIRECT funktioniert
 
Jetzt auch die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE)...
TNX

#FreeAssange #JulianAssange #Journalismus #Whistleblower #Whistleblowing #PoweredByRSS #DreckslochUSA

Auf die Presse


"(...) Die Komplexität eines Phänomens wie dem Klimawandel auf das Individualverhalten eines Promilles der Weltbevölkerung zu reduzieren, ist keine Erklärung, sondern Indiz für die Herrschaftsfantasien mittelständischer Parvenüs der alten Welt."

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2020/01/28/kampagnenjournalismus-und-chinesische-reissaecke/

Spenden:
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#Medien #Medienkritik #Presse #Pressefreiheit #Journalismus #Kampagnenjournalismus
Kampagnenjournalismus und chinesische Reissäcke
 

Schlagzeilen ...


Alles Lüge? Alles Propaganda? So einfach ist es nicht. Die Kritik an der Berichterstattung über die Ereignisse und Begebenheiten auf dieser Welt durch staatlich gesicherte Institutionen ist vielseitiger als viele in ihrer berechtigten Kritik noch wahrnehmen.

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2020/01/15/alles-luege-ueber-manipulation-und-politische-propaganda/

#Medien #Journalismus #Propaganda #Manipulation #Verkürzung #Emotionalisierung #Macht #Herrschaft
Alles Lüge? Über Manipulation und politische Propaganda
 
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