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Items tagged with: Hanau

#hanau 6° ☁️

#frankfurt / #offenbach – Die Impfzentren bekommen die Folgen des Hin und Her beim Impfstoff #Astrazeneca zu spüren. Rund 30% der Termine werden in OF abgesagt oder nicht wahrgenommen, wenn das Vakzin verabreicht werden soll. In F ist es ein „relevanter Anteil“, so im Gesundheitsamt, ohne konkrete Zahlen zu veröffentlichen, da sie sich täglich unterscheiden. (FR)

Impfbrücken, wo sich Freiwillige (60+) registrieren können:

https://frankfurt.impfbruecke.de/

https://www.offenbach.de/leben-in-of/gesundheit/dir-6/corona/privat/fragebogen-impfspringer.php

morn ☕
 
Sehr bewegende Doku über die Nacht von #Hanau, die Menschen, die ermordet wurden und die, die weiterleben.

Wie beim Attentat am Breitscheidplatz wurde viel versäumt. Es ist bitter, wie wenig daraus gelernt wurde. Obendrauf kommt unverändert der Rassismus.
https://www.hr-fernsehen.de/tv-programm/hanau--eine-nacht-und-ihre-folgen,sendung-112762.html
 
[bookmark=https://twitter.com/georgrestle/status/1364578804178571264]Sperrung unseres #Hanau-Videos bei Facebook und @instagram. @FacebookDE schreibt uns: "Wir haben den Beitrag wiederhergestellt und entschuldigen uns für den Fehler." Äußerst wortkarg, keine Begründung, unwahr: das Video lässt sich immer noch nicht bei FB hochladen. #Overblocking[/bookmark]
 
Vielleicht lassen wir doch nicht Unternehmen entscheiden, was erlaubt ist und was nicht? Nur so als Idee.

RT @georgrestle@twitter.com

Hallo ⁦@instagram@twitter.com⁩, hallo ⁦@FacebookDE@twitter.com⁩, ausgerechnet unser #Monitor-Film über den rassistischen Anschlag von #Hanau soll gegen Eure Richtlinien verstoßen. Ernsthaft jetzt? Für alle anderen: Hier geht‘s zum Film: https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/hanau-versaeumnisse-100.html

🐦🔗: https://twitter.com/georgrestle/status/1364138997782560769
Bild/Foto
 

Content warning: hanau, institutional racism

 
Danke #EintrachtFrankfurt. Und Danke auch an #StPauli (wie immer) und #Darmstadt98.

#NoNazis #Rassismus #Hanau

[bookmark=https://twitter.com/FUSSBALL2000/status/1363136645583806465]Starke Aktion, @Eintracht 🖤 #saytheirnames

In Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in Hanau haben sich die Spieler vor der Partie gegen den FC Bayern München mit Shirts aufgewärmt, auf denen die Namen und Gesichter der Getöteten zu sehen sind. Kein Vergessen! #sge #sgefcb

[/bookmark]
yesterday I went to one of the memorial rallies for the racist murders of #hanau 1 year ago. lots of people showed up!

today I just hear that the demo for solidarity with the victims and their families is huge, "demo ticker berlin" estimated 150000 people.

that is very good.
 

Content warning: Hanau, Münster

 
Es war kein Anschlag auf alle - sondern auf uns nicht-zugehörig Markierte, auf unseren von euch formulierten Migrationshintergrund, auf uns an Haar-, Hautfarbe und Sprache Kriminalisierte, auf uns kulturell und religiös Unterschiedene, auf uns strukturell Diskriminierte.
#Hanau
Bild/Foto
 
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Aktion | Kundgebung: Gedenken an Hanau


Vorhin war ich in Heidelberg auf einer Gedenkkundgebung für die Menschen die vor einem Jahr in Hanau Opfer eines rassistischen Terroranschlags wurden. Erinnert wurde auch an das totale Versagen der Behörden und der Polizei.

https://aihd.noblogs.org/post/2021/02/13/19-februar-ein-jahr-nach-hanau-erinnern-heisst-veraendern/

https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-heidelberg-gedenken-an-hanau-plus-fotogalerie-_arid,629566.html

Tags: #de #Aktion #Kundgebung #Hanau #Heidelberg #Rassismus #Rechts #rechter-Terror #Gedenken #nie-wieder #2020-02-19 #Ravenbird #2021-02-19
 
Ich habe keine Worte für die Emotionen, die ich fühle, wenn ich diese Zeilen lese. #Hanau
Bild/Foto
 
Wir sind das Kollektiv ohne Namen und übernehmen heute den Ende Gelände Account. Für uns ist 365 Tage lang #HANAU

In würdevollem Gedenken an Mercedes, Gökhan, Fatih, Ferhat, Sedat, Vili Viorel, Said Nesar, Kaloyan und Hamza.
#HanauWarKeinEinzelfall
#NIEMALSVERGESSEN
 
[bookmark=https://twitter.com/SchaengelPirat/status/1362767922410758145]Gökhan Gültekin, 37,
Sedat Gürbüz, 30,
Said Nesar Hashemi, 21,
Mercedes Kierpacz, 35,
Hamza Kurtović, 22,
Vili Viorel Păun, 23,
Fatih Saraçoğlu, 34,
Ferhat Unvar, 22,
Kaloyan Velkov, 33,
#Remember #SayTheirNames #Hanau[/bookmark]
 
Ja, heute ist in der Tat ein super Tag für ein "ARD extra". Hätte nur am Jahrestag von #Hanau irgendwie ein anderes Thema erwartet....
Bild/Foto
 
Eine Doku des Hessischen Rundfunks zeigt Überlebende und Angehörige, die sich für das Andenken der Opfer engagieren.
(correctiv) #Hanau
 
RT @ADoesr@twitter.com

Der Kollege Marcin Wierzchowski hat einen erschütternden und sehr bewegenden Film über #Hanau gemacht, den ihr euch alle anschauen solltet!

@hrPresse@twitter.com @DasErste@twitter.com @19FebruarHanau@twitter.com https://www.ardmediathek.de/ard/video/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xMjY5MzE/

🐦🔗: https://twitter.com/ADoesr/status/1361612677844512770
 
»Rassismus: Der Täter hinter dem Täter«

https://nl-link.sueddeutsche.de/u/gm.php?prm=ufIGMhIq8o_783191557_2225776_5512

Es fehlt der Name des NRW-Innenministers Reul, der fanatisch Sishabars zum Ziel von massenhaften Razzien machte, sie als Vorhof der Hölle deklarierte.

Anlass: mögliche hinterzogene Tabaksteuer.
#hanau
 
RT @antifands@twitter.com

"Als Argument gegen die Aufnahme Geflüchteter einen rechten Terroranschlag zu verwenden , ist abscheulich."
Die @lzgezwitscher@twitter.com zu den Vorwürfe gegen den #Lüneburg|er OB Mädge.
#Hanau #MägdeRaus @19FebruarHanau@twitter.com
Bild/Foto
 
RT @HoernchenCecile@twitter.com

Wenn der OB deiner Stadt #UlrichMädge #Lüneburg Geflüchtete für den rechten Anschlag in #Hanau verantwortlich macht...
Auszug seiner Rede in #Seebrücke Debatte in der Ratssitzung am 4.2.2021 -
 
Längst nicht alle #Hanau'er Bürger:innen halten sich an die Maskenpflicht. Moritz Daniel Oppenheim hingegen schon.
Bild/Foto
 
Die Zahl der #Corona-Toten steigt, alleine in den letzten 24 Stunden sind in Hessen laut #RKI wieder 58 Tote hinzugekommen. Weil in Hanau die Kühlkapazitäten der Krankenhäuser erschöpft sind, muss die Stadt #Hanau erstmals einen Kühlcontainer nutzen. Der Container auf dem Hauptfriedhof werde für Leichen der Menschen gebraucht, die an oder mit #Covid19 gestorben sind, teilte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) gestern mit. Er sprach von einer weiter verschärften Pandemielage. (hessenschau)
 
Mir macht es Bauchschmerzen zu sehen, wie viele derjenigen, die sich jetzt für ein Stattfinden der Demo von Verschwörungsideologen am WE in Berlin stark machen, bei dem Verbot der Demo zum Gedenken in #Hanau einfach nur unendlich laut geschwiegen haben. Das tut weh. #b2908
 
RT @watch_union@twitter.com

Die #BILD-Zeitung zeigt mal wieder, welches Geistes Kind sie ist.

Bei #Hanau war die Überschrift noch "normal".
Bei der Absage zu #b2908 ist es ein inakzeptabler Angriff auf eines unserer höchsten Grundrechte".

Noch nie demaskierte sich #Rassismsus so leicht. /TN https://twitter.com/starcaztle/status/1298601612336926722

🐦🔗: https://twitter.com/watch_union/status/1298631529627820038
 
auch wenn man nichts anderes von der springer-presse erwartet hat, ist es trotzdem schändlich.

Bild/Fotolester bangs wrote the following post Wed, 26 Aug 2020 15:27:54 +0200

Wisst ihr noch, als die #Gedenkdemo an die #Opfer des rassistischen #Anschlags in #Hanau verboten wurde und wir vermeintlich überspitzt sagten, dass #BILD und Co., die still sind, ein Riesenfass aufmachen würden, wenn es hier um "besorgte Bürger" gehen würde? #Berlin Der #Gazetteur

https://twitter.com/dergazetteur/status/1298596600428867584
Bild/Foto
 
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Wisst ihr noch, als die #Gedenkdemo an die #Opfer des rassistischen #Anschlags in #Hanau verboten wurde und wir vermeintlich überspitzt sagten, dass #BILD und Co., die still sind, ein Riesenfass aufmachen würden, wenn es hier um "besorgte Bürger" gehen würde? #Berlin Der #Gazetteur

https://twitter.com/dergazetteur/status/1298596600428867584
 
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Wisst ihr noch, als die #Gedenkdemo an die #Opfer des rassistischen #Anschlags in #Hanau verboten wurde und wir vermeintlich überspitzt sagten, dass #BILD und Co., die still sind, ein Riesenfass aufmachen würden, wenn es hier um "besorgte Bürger" gehen würde? #Berlin Der #Gazetteur

https://twitter.com/dergazetteur/status/1298596600428867584
 
In #Hanau ist die Zahl der #Corona-Neuinfektionen erneut gestiegen. Der Wert pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen hat sich nach Angaben der Stadt am Dienstag auf 70 erhöht.

Gestern die Meldung: "In Hongkong hat sich offenbar jemand zum 2. Mal mit dem Coronavirus infiziert" und "Hälfte der Infizierten hat keine Antikörper entwickelt"

Das alles sind keine "Good News". 😕
 

Content warning: Rassismus, de, corona

 
Rot-Grün in Hamburg: Ihr solltet Euch schämen. Aber das ist im Hamburger Law-and-Order-System wahrscheinlich nicht vorgesehen.

RT @ChristianeSchn2@twitter.com

Polizei lässr die Demo jetzt fast schon 1Stunde nicht gehen: wir sind „zu viele“ - 800. Sie will uns deshalb nicht gehen lassen #Hanau #KeinVergessen #Hamburg

🐦🔗: https://twitter.com/ChristianeSchn2/status/1296139478612967426
 
In Gedenken an:

Ferhat Ünvar
Gökhan Gültekin
Hamza Kurtović
Mercedes Kierpacz
Sedat Gürbüz
Kalojan Welkow
Fatih Saraçoğlu
Said Nessar El Hashemi
Vili Viorel Păun

Heute vor genau sechs Monaten durch rassistischen Terror ermordet.
#SayTheirNames
#hanau
Bild/Foto
 
RT @SchwarzePalmen@twitter.com

Die #Bundeswehr vermisst 60.000 Schuss Munition. Das #KSK (die mit den Nazis) 50.000.

Anders #Breivik hat am Tag seines Anschlags 297 Schüsse abgegeben.

Der Todesschütze von #Hanau genau 52.

Der ehem. #Verfassungsschutz-Präsident warnt vor Greta Thunberg.

#Deutschland2020

🐦🔗: https://twitter.com/SchwarzePalmen/status/1284201545886846982
 
Nein nein, ich bin nicht glücklich mit dieser Vorgehensweise. Irgendwo komme ich mir in dieser #LGBTIQ-Community wie die einsame Ruferin im Walde vor.
Die einen Kooperieren mit BILD, die anderen können ohne MS und Zoom überhaupt nix hinbekommen, haben ein Zimmer in der Zuckerburg... und bei uns in #Hanau fangen sie nun auch an.
Wer großes erreichen will...
Do bigger things – Großes schaffen mit Galaxy Note9 auf Instagram.
😕
 
Zum 09. Juni, dem Jahrestag des 2004 stattgefundenen #Nagelbombenanschlages auf der #Keupstraße, hatten wir eigentlich eine Neubearbeitung der Inszenierung geplant. Doch obwohl uns die Corona-Maßnahmen einen Strich durch die Rechnung machten, bleiben wir mit den Themen auf Sendung – so hat die Produktion mit den Beteiligten aus der Keupstraße ein Hörstück aufgenommen, welches für einen längeren Zeitraum auf unserer Website zur Verfügung stehen wird.
Seit der Premiere vor sechs Jahren ist #Deutschland von zahlreichen rassistischen Morden und Anschlägen, wie in #Halle, #Hanau, #Chemnitz oder #Kassel erschüttert worden – die Rechte hat aufgerüstet. Auch der #NSU-Prozess fand nach fünf langen Jahren einen vermeintlichen Abschluss und der über 3.000 seitige Schuldspruch ist erst Anfang Mai veröffentlicht worden; dennoch sind viele Fragen offen und die Auseinandersetzung ist keineswegs abgeschlossen: Anwälte der Mordopfer beklagen, dass das Gericht verpasst hätte den Mordopfern ein Gesicht zu geben. Auch sei die Rolle des Verfassungsschutzes und der Polizei nicht hinreichend verhandelt worden.
In LÜCKE 2.0 fragen wir, wie die Betroffenen der Keupstraße das NSU Urteil wahrgenommen haben, wie der aktuelle Stand bezüglich des Mahnmals ist, dem geplanten Erinnerungs- und Lernort und wie es sich in Deutschland aktuell leben lässt.
zum Anhören:
https://soundcloud.com/user-503520140/die-lucke-20-ein-horstuck

https://www.schauspiel.koeln/spielplan/monatsuebersicht/die-luecke-2/

#DeutscheZustände

SoundCloud: DIE LÜCKE 2.0 - Ein Hörstück (Schauspiel Köln)

 
Zum 09. Juni, dem Jahrestag des 2004 stattgefundenen #Nagelbombenanschlages auf der #Keupstraße, hatten wir eigentlich eine Neubearbeitung der Inszenierung geplant. Doch obwohl uns die Corona-Maßnahmen einen Strich durch die Rechnung machten, bleiben wir mit den Themen auf Sendung – so hat die Produktion mit den Beteiligten aus der Keupstraße ein Hörstück aufgenommen, welches für einen längeren Zeitraum auf unserer Website zur Verfügung stehen wird.
Seit der Premiere vor sechs Jahren ist #Deutschland von zahlreichen rassistischen Morden und Anschlägen, wie in #Halle, #Hanau, #Chemnitz oder #Kassel erschüttert worden – die Rechte hat aufgerüstet. Auch der #NSU-Prozess fand nach fünf langen Jahren einen vermeintlichen Abschluss und der über 3.000 seitige Schuldspruch ist erst Anfang Mai veröffentlicht worden; dennoch sind viele Fragen offen und die Auseinandersetzung ist keineswegs abgeschlossen: Anwälte der Mordopfer beklagen, dass das Gericht verpasst hätte den Mordopfern ein Gesicht zu geben. Auch sei die Rolle des Verfassungsschutzes und der Polizei nicht hinreichend verhandelt worden.
In LÜCKE 2.0 fragen wir, wie die Betroffenen der Keupstraße das NSU Urteil wahrgenommen haben, wie der aktuelle Stand bezüglich des Mahnmals ist, dem geplanten Erinnerungs- und Lernort und wie es sich in Deutschland aktuell leben lässt.
zum Anhören:
https://soundcloud.com/user-503520140/die-lucke-20-ein-horstuck

https://www.schauspiel.koeln/spielplan/monatsuebersicht/die-luecke-2/

#DeutscheZustände

SoundCloud: DIE LÜCKE 2.0 - Ein Hörstück (Schauspiel Köln)

 
#Rassismus in #Deutschland Schwarzes Leben schützen

Auch hierzulande ist der Rassismus in viele Winkel gekrochen. Dagegen muss endlich mehr getan werden.




Simone Dede Ayivi

ein einzelfall:
im november 1990 wurde
antonio amadeo aus angola
in eberswalde
von #neonazis
erschlagen
sein kind kurze zeit später von einer
weißen deutschen frau
geboren
ihr haus
bald darauf
zertrümmert
ach ja
und die #polizei
war so spät da
dass es zu spät war
und die zeitungen waren mit ihren worten
so sparsam
dass es schweigen gleichkam
und im fernsehen kein bild
zu dem #mordfall
zu dem vorfall kein kommentar:

Zeilen der afrodeutschen Aktivistin und Lyrikerin May Ayim aus dem Gedicht „Deutschland im Herbst“ von 1992. Ayim beschreibt den Mord an Amadeu Antonio. Fast zwanzig Jahre vor dem Hashtag #blacklivesmatter zeigt sie auf, wie wenig Beachtung es findet, wenn ein Schwarzes Leben genommen wird.

Wie wenig öffentliche Trauer es gibt und wie gering die Konsequenzen für die #Mörder sind. #Körperverletzung mit Todesfolge hieß das Urteil. Keiner der Täter bekam mehr als vier Jahre. Zwanzig #Polizisten hatten sich in der Nähe aufgehalten und nicht eingegriffen. Keiner von ihnen musste sich wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Die Empörung? War da. Aber eben „so sparsam, dass es Schweigen gleichkam“.

Do black lives matter? Sind Schwarze Leben von Bedeutung? Wird dem Tod einer Schwarzen Person die gleiche Aufmerksamkeit zuteil wie dem einer weißen? Und viel wichtiger: Sind Schwarze Leben von genug Bedeutung, dass wir uns als Gesellschaft für sie einsetzen? Das Ziel muss sein, nicht intensiver um Schwarze Leben zu trauern. Sondern, sie zu schützen.

Wenn wir die Erzählung glauben sollen, dass #Schwarze, #PoC, #Migrantinnen und Menschen mit #Migrationshintergrund Teil dieser Gesellschaft sind, dann muss sich die #Mehrheitsgesellschaft hier mal mehr Mühe geben. Neun Jahre nach der Selbstenttarnung des #NSU, Monate nach den Anschlägen von #Halle und #Hanau gehen von Rassismus betroffene Menschen und ihre Freundinnen und Verbündete auch in Deutschland zu Tausenden auf die Straße, um ihre Wut und Trauer über einen weiteren rassistischen Mord zu teilen.

Sie beklagen den Tod von George Floyd und die Verhältnisse, die dazu führten. Und sie sind in der Lage, zu verstehen, was dieser Mord, der geografisch weit weg ist, mit uns hier zu tun hat.
In diesem Land zählen nicht alle Leben gleich viel

Die rassistischen Morde der 90er Jahre prägten meine Kindheit. Auch wenn ich sie nicht einordnen konnte: So hatte ich zum Beispiel Angst um meinen Vater, wenn er zum Arbeiten in den Osten fuhr. Gleichzeitig dachte ich, dass auch #Solingen und #Mölln im #Osten liegen. So war die Berichterstattung: Das Thema hieß nicht „Rassismus in Deutschland“, sondern „Skinheads in den neuen Bundesländern“. Ich wusste nicht einmal, dass ich überall um ihn Angst hätte haben müssen.

Dass auch in diesem Land nicht alle Leben gleich viel zählen, ist eine Tatsache. Es war deutlich während des deutschen #Kolonialismus und #dem Völkermord an den #Nama und #Herero. Es war deutlich während des #Nationalsozialismus. Es manifestierte sich im Schweigen danach, den ungestörten Karrieren von ehemaligen #Nazis in der Bonner Republik und den #Brandanschlägen im wiedervereinigten Deutschland.

Als 2011 eine hochrangige 73-köpfige Delegation aus #Namibia anreiste, darunter Politiker, Bischöfe und Anführer der Nama und Herero, um Schädel ihrer Vorfahren abzuholen, die infolge der deutschen Kolonialverbrechen noch immer in der Berliner Charité lagern, gab es keinen offiziellen Empfang. Die deutsche Politik maß den Überresten dieser Schwarzen Leben, die von Deutschen genommen wurden, keine Bedeutung bei.
Hinter den Taten steckt eine Struktur

Rassismus hat eine lange Tradition. Und er ist in jeden Winkel dieses Landes gekrochen. Hat sich in allen Behörden, Institutionen und Hirnen hartnäckig festgesetzt. Rassismus ist ein System, das Menschen, die davon betroffen sind, benachteiligt und erniedrigt. Deswegen ist es auch unpassend, immer wieder von Einzelfällen oder Einzeltätern zu sprechen. Wir müssen aufhören, darüber zu reden, dass einzelne Beamte Fehler machen oder einzelne „geistig verwirrte“ Waffennarren plötzlich um sich schießen.

Hinter diesen Taten steckt eine Struktur, die das Leben von Schwarzen Menschen, PoC und Migrant*innen maßgeblich prägt und einschränkt und im schlimmsten Fall dazu führt, dass wir um unser Leben fürchten müssen. Im System Rassismus sind all die #Diskriminierungen, #Beschimpfungen und Morde miteinander verknüpft.

Oft tritt Rassismus nicht alleine auf, sondern formt zusammen mit #Antisemitismus, #Misogynie, #Ableismus, #Homo- und #Transfeindlichkeit ein hochgefährliches menschenverachtendes Weltbild.

„Was sage ich meinem Sohn?“ fragt mich eine Freundin am Vormittag des 20. Februars, nur Stunden nach den rassistischen Morden in meiner Heimatstadt Hanau: „Und was tue ich, wenn er älter ist: Soll ich ihm dann verbieten, sich an migrantischen Orten aufzuhalten, weil es zu gefährlich ist? Und wie beruhige ich meine Eltern?“
Die Polizei ist nicht Schutz, sondern Gefahr

Was sagen wir unseren Kindern? Und wie sprechen wir mit unseren Eltern darüber: Manche sind Krieg oder Terror entflohen, andere kamen auf der Suche nach Arbeit oder folgten einer großen Liebe. Sie haben ihre Koffer gepackt und verlassen was sie kannten, um uns, ihren Kindern ein besseres Leben zu bieten. Sie sind in dieses kalte Land gekommen und müssen feststellen, dass ihre Kinder hier auch nicht sicher sind. Wie wachsen Menschen auf, die immer und immer wieder erfahren, dass ihre Leben weniger wert sind?

Wer damit aufwächst, dass der Schwarze Vater ständig kontrolliert wird, wenn er mit dem Auto unterwegs ist und die weiße Mutter nicht, dem wird schnell klar: Da stimmt etwas nicht. Wer in Deutschland geboren wurde, nur Top-Noten aus dem Deutschunterricht mitbringt und mit 15 oder 16 zum ersten Mal von der Polizei harsch angepampt wird: „Du sprechen #Deutsch? Papiere! Papiere!“...dem ist schnell klar: Die Polizei ist nicht Schutz, sondern Gefahr.

Auch in Deutschland sterben Schwarze Menschen durch die Polizei. Oury #Jalloh verbrannte in einer Dessauer Polizeizelle. Christy Schwundeck wurde in einem Frankfurter Jobcenter von einer Polizistin erschossen. Seit 15 Jahren kämpft die Oury Jalloh Initiative um Aufklärung. Nicht die Behörden, sondern Angehörige und Aktivist*innen erkämpften die Gutachten, die beweisen, dass Jalloh sich nicht wie behauptet selbst angezündet hat, sondern das Feuer von dritter Hand gelegt wurde. Die Behörden mauern.
Wie deutsch sollen wir noch sein?

Aufklärung und Gerechtigkeit scheinen keine große Bedeutung zu haben im Fall Oury Jalloh. Im Gegenteil: In Deutschland gibt es keine unabhängige Stelle, bei der man Polizeigewalt oder andere Verfehlungen von Polizist*innen melden kann. Organisationen wie die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland fordern das schon lange. Denn die Aufklärung der von Polizisten verübten Straftaten darf nicht der Polizei überlassen werden. Wenn von Rassismus Betroffene sich im öffentlichen Raum aufhalten, können sie immer damit rechnen, von der Polizei kontrolliert zu werden. In Zügen, an Bahnhöfen, in Shisha-Bars und in Parks. Auch beim Grillen. Wie deutsch sollen wir noch sein?

Der Mord an George Floyd wurde auf Video aufgezeichnet. Die letzten Worte eines Menschen sollten nicht durchs Internet gehen: Die Welt sollte niemandem beim Sterben zusehen. Niemand sollte diese Verzweiflung sehen. Das Bitten. Die Todesangst. Der Videobeweis macht, dass niemand mehr tun kann, als würde so etwas nicht geschehen. Als würden die Betroffenen sich das alles nur einbilden. Ich möchte Schwarzen Menschen nicht mehr beim Sterben zusehen. Nicht von Polizisten erstickt oder erschossen. Nicht durch das #EU-Grenzregime im #Mittelmeer ertrinkend.

Black Lives Matter heißt, dass mein Leben genauso geschützt wird, wie das anderer. Es heißt, dass Morde an Schwarzen Menschen aufgeklärt werden. Es heißt, dass alle sich darauf verlassen können, dass Umstehende nicht wegsehen, wenn jemand angegriffen wird.
Dass die Polizei Schwarze und People of Color nicht unter Generalverdacht stellt. Dass eine Shisha-Bar kein gefährlicherer Ort ist als eine Cocktail-Bar. Dass Gläubige sich in einer Moschee und einer Synagoge genauso entspannt aufhalten können, wie in einer Kirche. Es bedeutet, dass die Politik sich für die Unversehrtheit aller einsetzt, anstatt weiter darüber zu diskutieren, was Migrant*innen noch leisten müssen, um dazuzugehören. Und, dass wir das Sterben im Mittelmeer beenden!

Simone Dede Ayivi wurde in Hanau geboren und lebt als Performerin, Regisseurin und Autorin in Berlin. Sie hat unter anderem am Ballhaus Naunynstraße inszeniert. Zuletzt war ihre Performance „First Black Woman in Space“ in den Sophiensälen zu sehen.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/rassismus-in-deutschland-schwarzes-leben-schuetzen/25891532.html?mobile=false
#blm #blacklivesmatter #antifa
 
#Rassismus in #Deutschland Schwarzes Leben schützen

Auch hierzulande ist der Rassismus in viele Winkel gekrochen. Dagegen muss endlich mehr getan werden.




Simone Dede Ayivi

ein einzelfall:
im november 1990 wurde
antonio amadeo aus angola
in eberswalde
von #neonazis
erschlagen
sein kind kurze zeit später von einer
weißen deutschen frau
geboren
ihr haus
bald darauf
zertrümmert
ach ja
und die #polizei
war so spät da
dass es zu spät war
und die zeitungen waren mit ihren worten
so sparsam
dass es schweigen gleichkam
und im fernsehen kein bild
zu dem #mordfall
zu dem vorfall kein kommentar:

Zeilen der afrodeutschen Aktivistin und Lyrikerin May Ayim aus dem Gedicht „Deutschland im Herbst“ von 1992. Ayim beschreibt den Mord an Amadeu Antonio. Fast zwanzig Jahre vor dem Hashtag #blacklivesmatter zeigt sie auf, wie wenig Beachtung es findet, wenn ein Schwarzes Leben genommen wird.

Wie wenig öffentliche Trauer es gibt und wie gering die Konsequenzen für die #Mörder sind. #Körperverletzung mit Todesfolge hieß das Urteil. Keiner der Täter bekam mehr als vier Jahre. Zwanzig #Polizisten hatten sich in der Nähe aufgehalten und nicht eingegriffen. Keiner von ihnen musste sich wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Die Empörung? War da. Aber eben „so sparsam, dass es Schweigen gleichkam“.

Do black lives matter? Sind Schwarze Leben von Bedeutung? Wird dem Tod einer Schwarzen Person die gleiche Aufmerksamkeit zuteil wie dem einer weißen? Und viel wichtiger: Sind Schwarze Leben von genug Bedeutung, dass wir uns als Gesellschaft für sie einsetzen? Das Ziel muss sein, nicht intensiver um Schwarze Leben zu trauern. Sondern, sie zu schützen.

Wenn wir die Erzählung glauben sollen, dass #Schwarze, #PoC, #Migrantinnen und Menschen mit #Migrationshintergrund Teil dieser Gesellschaft sind, dann muss sich die #Mehrheitsgesellschaft hier mal mehr Mühe geben. Neun Jahre nach der Selbstenttarnung des #NSU, Monate nach den Anschlägen von #Halle und #Hanau gehen von Rassismus betroffene Menschen und ihre Freundinnen und Verbündete auch in Deutschland zu Tausenden auf die Straße, um ihre Wut und Trauer über einen weiteren rassistischen Mord zu teilen.

Sie beklagen den Tod von George Floyd und die Verhältnisse, die dazu führten. Und sie sind in der Lage, zu verstehen, was dieser Mord, der geografisch weit weg ist, mit uns hier zu tun hat.
In diesem Land zählen nicht alle Leben gleich viel

Die rassistischen Morde der 90er Jahre prägten meine Kindheit. Auch wenn ich sie nicht einordnen konnte: So hatte ich zum Beispiel Angst um meinen Vater, wenn er zum Arbeiten in den Osten fuhr. Gleichzeitig dachte ich, dass auch #Solingen und #Mölln im #Osten liegen. So war die Berichterstattung: Das Thema hieß nicht „Rassismus in Deutschland“, sondern „Skinheads in den neuen Bundesländern“. Ich wusste nicht einmal, dass ich überall um ihn Angst hätte haben müssen.

Dass auch in diesem Land nicht alle Leben gleich viel zählen, ist eine Tatsache. Es war deutlich während des deutschen #Kolonialismus und #dem Völkermord an den #Nama und #Herero. Es war deutlich während des #Nationalsozialismus. Es manifestierte sich im Schweigen danach, den ungestörten Karrieren von ehemaligen #Nazis in der Bonner Republik und den #Brandanschlägen im wiedervereinigten Deutschland.

Als 2011 eine hochrangige 73-köpfige Delegation aus #Namibia anreiste, darunter Politiker, Bischöfe und Anführer der Nama und Herero, um Schädel ihrer Vorfahren abzuholen, die infolge der deutschen Kolonialverbrechen noch immer in der Berliner Charité lagern, gab es keinen offiziellen Empfang. Die deutsche Politik maß den Überresten dieser Schwarzen Leben, die von Deutschen genommen wurden, keine Bedeutung bei.
Hinter den Taten steckt eine Struktur

Rassismus hat eine lange Tradition. Und er ist in jeden Winkel dieses Landes gekrochen. Hat sich in allen Behörden, Institutionen und Hirnen hartnäckig festgesetzt. Rassismus ist ein System, das Menschen, die davon betroffen sind, benachteiligt und erniedrigt. Deswegen ist es auch unpassend, immer wieder von Einzelfällen oder Einzeltätern zu sprechen. Wir müssen aufhören, darüber zu reden, dass einzelne Beamte Fehler machen oder einzelne „geistig verwirrte“ Waffennarren plötzlich um sich schießen.

Hinter diesen Taten steckt eine Struktur, die das Leben von Schwarzen Menschen, PoC und Migrant*innen maßgeblich prägt und einschränkt und im schlimmsten Fall dazu führt, dass wir um unser Leben fürchten müssen. Im System Rassismus sind all die #Diskriminierungen, #Beschimpfungen und Morde miteinander verknüpft.

Oft tritt Rassismus nicht alleine auf, sondern formt zusammen mit #Antisemitismus, #Misogynie, #Ableismus, #Homo- und #Transfeindlichkeit ein hochgefährliches menschenverachtendes Weltbild.

„Was sage ich meinem Sohn?“ fragt mich eine Freundin am Vormittag des 20. Februars, nur Stunden nach den rassistischen Morden in meiner Heimatstadt Hanau: „Und was tue ich, wenn er älter ist: Soll ich ihm dann verbieten, sich an migrantischen Orten aufzuhalten, weil es zu gefährlich ist? Und wie beruhige ich meine Eltern?“
Die Polizei ist nicht Schutz, sondern Gefahr

Was sagen wir unseren Kindern? Und wie sprechen wir mit unseren Eltern darüber: Manche sind Krieg oder Terror entflohen, andere kamen auf der Suche nach Arbeit oder folgten einer großen Liebe. Sie haben ihre Koffer gepackt und verlassen was sie kannten, um uns, ihren Kindern ein besseres Leben zu bieten. Sie sind in dieses kalte Land gekommen und müssen feststellen, dass ihre Kinder hier auch nicht sicher sind. Wie wachsen Menschen auf, die immer und immer wieder erfahren, dass ihre Leben weniger wert sind?

Wer damit aufwächst, dass der Schwarze Vater ständig kontrolliert wird, wenn er mit dem Auto unterwegs ist und die weiße Mutter nicht, dem wird schnell klar: Da stimmt etwas nicht. Wer in Deutschland geboren wurde, nur Top-Noten aus dem Deutschunterricht mitbringt und mit 15 oder 16 zum ersten Mal von der Polizei harsch angepampt wird: „Du sprechen #Deutsch? Papiere! Papiere!“...dem ist schnell klar: Die Polizei ist nicht Schutz, sondern Gefahr.

Auch in Deutschland sterben Schwarze Menschen durch die Polizei. Oury #Jalloh verbrannte in einer Dessauer Polizeizelle. Christy Schwundeck wurde in einem Frankfurter Jobcenter von einer Polizistin erschossen. Seit 15 Jahren kämpft die Oury Jalloh Initiative um Aufklärung. Nicht die Behörden, sondern Angehörige und Aktivist*innen erkämpften die Gutachten, die beweisen, dass Jalloh sich nicht wie behauptet selbst angezündet hat, sondern das Feuer von dritter Hand gelegt wurde. Die Behörden mauern.
Wie deutsch sollen wir noch sein?

Aufklärung und Gerechtigkeit scheinen keine große Bedeutung zu haben im Fall Oury Jalloh. Im Gegenteil: In Deutschland gibt es keine unabhängige Stelle, bei der man Polizeigewalt oder andere Verfehlungen von Polizist*innen melden kann. Organisationen wie die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland fordern das schon lange. Denn die Aufklärung der von Polizisten verübten Straftaten darf nicht der Polizei überlassen werden. Wenn von Rassismus Betroffene sich im öffentlichen Raum aufhalten, können sie immer damit rechnen, von der Polizei kontrolliert zu werden. In Zügen, an Bahnhöfen, in Shisha-Bars und in Parks. Auch beim Grillen. Wie deutsch sollen wir noch sein?

Der Mord an George Floyd wurde auf Video aufgezeichnet. Die letzten Worte eines Menschen sollten nicht durchs Internet gehen: Die Welt sollte niemandem beim Sterben zusehen. Niemand sollte diese Verzweiflung sehen. Das Bitten. Die Todesangst. Der Videobeweis macht, dass niemand mehr tun kann, als würde so etwas nicht geschehen. Als würden die Betroffenen sich das alles nur einbilden. Ich möchte Schwarzen Menschen nicht mehr beim Sterben zusehen. Nicht von Polizisten erstickt oder erschossen. Nicht durch das #EU-Grenzregime im #Mittelmeer ertrinkend.

Black Lives Matter heißt, dass mein Leben genauso geschützt wird, wie das anderer. Es heißt, dass Morde an Schwarzen Menschen aufgeklärt werden. Es heißt, dass alle sich darauf verlassen können, dass Umstehende nicht wegsehen, wenn jemand angegriffen wird.
Dass die Polizei Schwarze und People of Color nicht unter Generalverdacht stellt. Dass eine Shisha-Bar kein gefährlicherer Ort ist als eine Cocktail-Bar. Dass Gläubige sich in einer Moschee und einer Synagoge genauso entspannt aufhalten können, wie in einer Kirche. Es bedeutet, dass die Politik sich für die Unversehrtheit aller einsetzt, anstatt weiter darüber zu diskutieren, was Migrant*innen noch leisten müssen, um dazuzugehören. Und, dass wir das Sterben im Mittelmeer beenden!

Simone Dede Ayivi wurde in Hanau geboren und lebt als Performerin, Regisseurin und Autorin in Berlin. Sie hat unter anderem am Ballhaus Naunynstraße inszeniert. Zuletzt war ihre Performance „First Black Woman in Space“ in den Sophiensälen zu sehen.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/rassismus-in-deutschland-schwarzes-leben-schuetzen/25891532.html?mobile=false
#blm #blacklivesmatter #antifa
 
Heiko #Maas:
Heute vor einem Jahr wurde Walter #Lübcke ermordet. Vor rund 100 Tagen war der Anschlag in #Hanau. #Rechtsextremismus und #Rassismus töten. Wenn wir in die USA schauen, muss uns klar sein: Hass tötet nicht nur dort - Hass tötet auch hier. Stellen wir uns ihm gemeinsam entgegen.
Quelle:
 
Angriffe auf Kinder, Hakenkreuze und Drohbriefe. In den 100 Tagen seit dem Anschlag von #Hanau verging praktisch kein Tag ohne rassistischen Angriff. Eine sehr lange Chronik
 
Angriffe auf Kinder, Hakenkreuze und Drohbriefe. In den 100 Tagen seit dem Anschlag von #Hanau verging praktisch kein Tag ohne rassistischen Angriff. Eine sehr lange Chronik
 
Heute vor 3 Monaten, am 19. Februar 2020, wurden
Ferhat Unvar
Gökhan Gültekin
Hamza Kurtovic
Said Nesar Hashemi
Mercedes Kierpacz
Sedat Gürbüz
Fatih Saraçoğlu
Kaloyan Velkov
Vili Viorel Păun
aus rassistischen Motiven in #Hanau ermordet.
#saytheirnames #remember
 

Ein Raum gegen das Vergessen: Eröffnung und Spendenkampagne

  • Mai 2020
Erinnern heißt verändern: Am Heumarkt in Hanau eröffnen wir heute, am 05. Mai 2020 offiziell unsere Anlaufstelle. Trotz Corona haben wir in den letzten Wochen renoviert und geplant, nun ist es soweit. Der Raum kostet uns etwa 2500 Euro im Monat und der Vertrag läuft drei Jahre – mindestens. Denn Erinnerung und Veränderung sind eine Sache von vielen gemeinsamen Jahren. Dafür bitten wir mit einer Spendenkampagne um Unterstützung.

Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. Der Täter verletzte nicht nur viele weitere, die Tat brach unzähligen Menschen das Herz. Gemeinsam schaffen wir jetzt einen Raum der Begegnung, der Erinnerung und des Vertrauens. Eine Anlaufstelle für Beratung und Vernetzung, für Unterstützung und neue Kraft. Ein Treffpunkt, in dem geschützt oder öffentlich über Trauer, über Rassismus-Erfahrungen und über Solidarität gesprochen werden kann.

https://youtu.be/3zWoa4dQPSU

140 qm in der Krämerstrasse 24, die für alles genutzt werden können, was Angehörige, Freunde und Betroffene von Rassismus in Hanau jetzt brauchen und wollen. Wir wollen diesen Raum mit allen gestalten, egal welchen Pass, welche Hautfarbe oder welche Religion wir haben. Wir halten die Erinnerung lebendig, wir fordern Aufklärung und Gerechtigkeit.

Die Postkarten zur Spendenkampagne könnt Ihr hier bestellen.

weiter zur Seite des Projekts


#hanau #antira

YouTube: 140qm gegen das Vergessen (Initiative 19. Februar Hanau)

 

Ein Raum gegen das Vergessen: Eröffnung und Spendenkampagne

  • Mai 2020
Erinnern heißt verändern: Am Heumarkt in Hanau eröffnen wir heute, am 05. Mai 2020 offiziell unsere Anlaufstelle. Trotz Corona haben wir in den letzten Wochen renoviert und geplant, nun ist es soweit. Der Raum kostet uns etwa 2500 Euro im Monat und der Vertrag läuft drei Jahre – mindestens. Denn Erinnerung und Veränderung sind eine Sache von vielen gemeinsamen Jahren. Dafür bitten wir mit einer Spendenkampagne um Unterstützung.

Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. Der Täter verletzte nicht nur viele weitere, die Tat brach unzähligen Menschen das Herz. Gemeinsam schaffen wir jetzt einen Raum der Begegnung, der Erinnerung und des Vertrauens. Eine Anlaufstelle für Beratung und Vernetzung, für Unterstützung und neue Kraft. Ein Treffpunkt, in dem geschützt oder öffentlich über Trauer, über Rassismus-Erfahrungen und über Solidarität gesprochen werden kann.

https://youtu.be/3zWoa4dQPSU

140 qm in der Krämerstrasse 24, die für alles genutzt werden können, was Angehörige, Freunde und Betroffene von Rassismus in Hanau jetzt brauchen und wollen. Wir wollen diesen Raum mit allen gestalten, egal welchen Pass, welche Hautfarbe oder welche Religion wir haben. Wir halten die Erinnerung lebendig, wir fordern Aufklärung und Gerechtigkeit.

Die Postkarten zur Spendenkampagne könnt Ihr hier bestellen.

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#hanau #antira

YouTube: 140qm gegen das Vergessen (Initiative 19. Februar Hanau)

 
Quarantäne-Quattromilf:
Zwei Monate nach dem rassistischen Anschlag in #Hanau werfen Unbekannte die Fenster des Tatorts ein, die Pegida darf trotz #lockdown demonstrieren und die BILD titelt weiterhin vor allem von Kriminellen Migrant*innen.

Zwei Monate nach Hanau, als wäre nichts passiert!
Quelle: https://twitter.com/ebonyplusirony/status/1252506068116267008

#Rassismus
 
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