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Items tagged with: Gesundheitsdaten

#Abwasser #Monitoring verrät #COVID-19-Infektionen

Wir kommen in der Bekämpfung der #Pandemie nur weiter, wenn wir auch neue Wege gehen.

Das hier ist ein guter Ansatz, der zudem auch ohne Eingriffe in den #Datenschutz auskommt: massenhafte Auswertung von #Gesundheitsdaten muss also nicht auf Kosten persönlicher Rechte erfolgen.

https://heise.de/-6166459
 
"Nette" Story: Eine Bekannte von mir hat Corona, Gesundheitsamt etc. ist informiert. Dann bekommt sie einen Anruf auf ihr Handy von einer Studentin, die sie bittet an einer Studie der Uni teilzunehmen, weil sie da sehr gut reinpassen würde und zählt diverse Interna ihres Gesundheitszustand auf.
#Corona #Gesundheitsdaten #Datenschutz
 
#Übermittlung von #Gesundheitsdaten in #Drittstaaten
#China


Vorerst keine weiteren Datenübermittlungen für Pränataltests in China (wegen zweckwidriger Nutzung genetischer Daten für geheime Forschungsvorhaben)
Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit

https://datenschutz.hessen.de/pressemitteilungen/vorerst-keine-weiteren-datenübermittlungen-für-pränataltests-in-china
 
Im Streitgespräch mit @padeluun auf #BR2 offenbart Prof. Nieda-Rümelin ein gefährliches Halbwissen über #Digitalisierung und #Datenschutz: #Zentralisierung von #Gesundheitsdaten findet er gut, weil's funktioniere.

Den #BBA21 hat er sowas von verdient! Dass dieser falsche Prophet im #Ethikrat der Ansprechpartner für Digitales ist, macht mir Albträume.

https://www.br.de/mediathek/podcast/aktuelle-interviews/zu-viel-datenschutz-bei-corona-streitgespraech-zwischen-philosoph-julian-nida-ruemelin-und-aktivist-padeluun/1828918
 
4️⃣ von 4️⃣

Die #Gesundheitsdaten wie #Blutdruck, #SpO₂, #Herzfrequenz werden zwar so nebenbei aufgezeichnet, und sind natürlich auch abzulesen, aber so wirklich interessant sind sie für mich nicht, da ich kerngesund bin.

Das Gleich gilt für meine #Bewegungsdaten.

Fazit:

Es muss nicht immer einen #Apple- oder #Samsung-Watch sein — die #Amazfit tut es - für mich - auch 😄
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Bundesgesetz verhindert Denken von Alternativen


Diese Ideenlosigkeit ist erschütternd

Für das Land der Dichter und Denker ist das ein absolutes Armutszeugnis. Mehr als ein Jahr fällt der Politik in Deutschland nichts anderes ein, als die Kultur einfach aus dem Leben der Menschen zu verbannen.

Nach dem gestern beschlossenen Infektionsschutzgesetz soll das auch so bleiben. Alle hervorragenden Hygienekonzepte, oft mit viel Engagement und wissenschaftlicher Unterstützung umgesetzt, werden einfach eingestellt.

Selbst das Pilotprojekt in Berlin, das zeigte, niemand von 1000 Besuchern in der Berliner Philharmonier steckt sich an, wenn alle sich an die Regeln halten, darf nicht weiterlaufen. Die Appelle der Kultursenatoren Klaus Lederer in Berlin und Karsten Broste aus Hamburg wenigstens Open Air Veranstaltungen zu erlauben, haben nicht gefruchtet. Wie will die Politik mit so einer Politik durch den beginnenden Sommer kommen und im September Wahlen gewinnen?

Maria Ossowski stellt sich in ihrem Podcast im Inforadio die Frage, ob sämtliche Politiker ihre kulturelles Verantwortungsbewußtsein verloren haben, wenn sie nur noch an das Offenhalten von Baumärkten denken, die Kultur aber nicht mehr im Blick haben. Und das, obwohl die Kuturstaatsministerin Monika Grütters Gelegenheit gehabt hätte, sich direkt bei der Kanzlerin für eine andere Politik einzusetzen. Seit Wochen laufen die Kulturverbände gegen die undifferenzierte Politik an, bisher vergeblich.

So bleibt der Kommentatorin zum Schluss nur Ironie oder ist es schon Zynismus, wenn sie den einsamen Hinterhofgeiger als letzte erlaubte kulturelle Veranstaltung empfiehlt, vorausgesetzt alle ZuhörerInnen halten sämtliche Hygienevorschriften ein und vermeiden durch Fenster putzen oder Müll wegbringen den Eindruck, es würde sich um Kultur handeln ...

Selbst CDU Politkern, die das Gesetz gestern gegen alle Oppositionsparteien beschlossen haben, fällt es inzwischen schwer, darin noch etwas sinnvolles zu sehen. So hätte sich der hessische CDU-Ministerpräsident in der gestrigen Corona-Sondersendung "an vielen Stellen andere Regelungen" gewünscht. Die "kritisierte Vielfalt" wird es nicht mindern, denn weiterhin bleibt das Damoklesschwert der Inzidenzwert im jeweiligen Landkreis, der sich vom Nachbar-Landkreis beliebig unterscheiden kann. Niemandem wurde durch das Gesetz geholfen, nur die föderale Struktur der Bundesrepublik wurde beschädigt.

Mehr dazu in dem Podcast von Maria Ossowski im Inforadio https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/kultur/202104/21/554177.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7618-20210422-bundesgesetz-verhindert-denken-von-alternativen.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7618-20210422-bundesgesetz-verhindert-denken-von-alternativen.htm
Tags: #Corona #Kultur #Freizeit #Infektionen #Dichter #Denker #Philharmonie #Kuturstaatsministerin #Outdoor #Schließung #Psyche #Medien #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Gesundheit #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #FfF #Verhaltensänderung #Gesundheitsdaten #Freizügigkeit
 
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Bundesgesetz verhindert Denken von Alternativen


Diese Ideenlosigkeit ist erschütternd

Für das Land der Dichter und Denker ist das ein absolutes Armutszeugnis. Mehr als ein Jahr fällt der Politik in Deutschland nichts anderes ein, als die Kultur einfach aus dem Leben der Menschen zu verbannen.

Nach dem gestern beschlossenen Infektionsschutzgesetz soll das auch so bleiben. Alle hervorragenden Hygienekonzepte, oft mit viel Engagement und wissenschaftlicher Unterstützung umgesetzt, werden einfach eingestellt.

Selbst das Pilotprojekt in Berlin, das zeigte, niemand von 1000 Besuchern in der Berliner Philharmonier steckt sich an, wenn alle sich an die Regeln halten, darf nicht weiterlaufen. Die Appelle der Kultursenatoren Klaus Lederer in Berlin und Karsten Broste aus Hamburg wenigstens Open Air Veranstaltungen zu erlauben, haben nicht gefruchtet. Wie will die Politik mit so einer Politik durch den beginnenden Sommer kommen und im September Wahlen gewinnen?

Maria Ossowski stellt sich in ihrem Podcast im Inforadio die Frage, ob sämtliche Politiker ihre kulturelles Verantwortungsbewußtsein verloren haben, wenn sie nur noch an das Offenhalten von Baumärkten denken, die Kultur aber nicht mehr im Blick haben. Und das, obwohl die Kuturstaatsministerin Monika Grütters Gelegenheit gehabt hätte, sich direkt bei der Kanzlerin für eine andere Politik einzusetzen. Seit Wochen laufen die Kulturverbände gegen die undifferenzierte Politik an, bisher vergeblich.

So bleibt der Kommentatorin zum Schluss nur Ironie oder ist es schon Zynismus, wenn sie den einsamen Hinterhofgeiger als letzte erlaubte kulturelle Veranstaltung empfiehlt, vorausgesetzt alle ZuhörerInnen halten sämtliche Hygienevorschriften ein und vermeiden durch Fenster putzen oder Müll wegbringen den Eindruck, es würde sich um Kultur handeln ...

Selbst CDU Politkern, die das Gesetz gestern gegen alle Oppositionsparteien beschlossen haben, fällt es inzwischen schwer, darin noch etwas sinnvolles zu sehen. So hätte sich der hessische CDU-Ministerpräsident in der gestrigen Corona-Sondersendung "an vielen Stellen andere Regelungen" gewünscht. Die "kritisierte Vielfalt" wird es nicht mindern, denn weiterhin bleibt das Damoklesschwert der Inzidenzwert im jeweiligen Landkreis, der sich vom Nachbar-Landkreis beliebig unterscheiden kann. Niemandem wurde durch das Gesetz geholfen, nur die föderale Struktur der Bundesrepublik wurde beschädigt.

Mehr dazu in dem Podcast von Maria Ossowski im Inforadio https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/kultur/202104/21/554177.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7618-20210422-bundesgesetz-verhindert-denken-von-alternativen.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7618-20210422-bundesgesetz-verhindert-denken-von-alternativen.htm
Tags: #Corona #Kultur #Freizeit #Infektionen #Dichter #Denker #Philharmonie #Kuturstaatsministerin #Outdoor #Schließung #Psyche #Medien #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Gesundheit #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #FfF #Verhaltensänderung #Gesundheitsdaten #Freizügigkeit
 
#DSGVO #Gesundheitsdaten

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Coronaselbsttests – Verarbeitung von Gesundheitsdaten durch Schulen
Stand: 20. April 2021
 
Der digitale #Corona #Impfpass soll in drei Monaten kommen und europaweit gelten

Völlig unklar bleibt aber welchen Zwecken er dienen soll

Soll er gegenüber staatlichen Stellen - etwa bei Ein- und Ausreise - zum Einsatz kommen? Oder auch von Privaten - Fluglinien, Reiseveranstaltern, Kinobetreibern, Gastronomen - verlangt werden dürfen?

Es ist aus Sicht des #Datenschutz unfassbar sensible #Gesundheitsdaten so planlos zu verplanen

https://www.tagesschau.de/ausland/eu/eu-gipfel-corona-123.html
 
Die Menstruations-App Flo hat Facebook und Google Gesundheitsdaten verraten. Ever hat Kundenfotos für die Entwicklung einer Gesichtserkennung missbraucht.
 
Huhu @jensspahn, haben Sie wirklich geglaubt, das würde niemanden auffallen?

Ihnen steht nicht zu, unserer aller #Gesundheitsdaten zur Handelsware zu machen! Es gibt da so ein Wort, das heißt #Privatsphäre

#PIRATEN #Spahn #Gesundheit #Datenschutz
Unsere Gesundheitsdaten – verraten und verkauft
 

Sichtbare Kennzeichnung für negativ Getestete


"Gesunde" Schüler bekommen grünen Punkt

Schüler eines Gymnasiums in Mecklenburg-Vorpommern werden seit Ende April zweimal wöchentlich auf das Coronavirus getestet. Alle, die mitmachen und ein negatives Testergebnis bescheinigt bekommen, dürfen einen grünen Punkt an ihrem Namenschild tragen.

Die Teilnahme ist "natürlich" freiwillig, bietet den Schülern aber Vorteile. Sie können sich ungehinderter im Schulgebäude bewegen. Die Abstandsregelungen müssen aber auch sie einhalten.

Der Schulleiter eines benachbarten Gymnasiums hält davon nichts, wie er dem Nordkurier sagte: "Ich persönlich halte eine Einteilung von Menschen in getestet und nicht getestet für undenkbar. ... Das Erfassen von Gesundheitsdaten mag in einigen Bereichen des öffentlichen Lebens sinnvoll, vielleicht sogar notwendig sein. Die Veröffentlichung ist es nicht. Erst recht bei Kindern und Jugendlichen halte ich es für völlig ausgeschlossen."

Auch vom Verband der akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) kommt Kritik an Tests, die ohne sinnvolle Teststrategien und nicht von Fachärzten erarbeitet wurden.

Mehr dazu bei https://deutsch.rt.com/inland/102612-gruner-punkt-mehr-freiheiten-gymnasium/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7272-20200521-sichtbare-kennzeichnung-fuer-negativ-getestete.htm

#Corona #Gesundheit #sensibleDaten #Gesundheitsdaten #informationelleSelbstbestimmung #Grundrechte #Menschenrechte #IFG #Informationsfreiheitsgesetz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Schüler #Vorteile #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung
 

Sichtbare Kennzeichnung für negativ Getestete


"Gesunde" Schüler bekommen grünen Punkt

Schüler eines Gymnasiums in Mecklenburg-Vorpommern werden seit Ende April zweimal wöchentlich auf das Coronavirus getestet. Alle, die mitmachen und ein negatives Testergebnis bescheinigt bekommen, dürfen einen grünen Punkt an ihrem Namenschild tragen.

Die Teilnahme ist "natürlich" freiwillig, bietet den Schülern aber Vorteile. Sie können sich ungehinderter im Schulgebäude bewegen. Die Abstandsregelungen müssen aber auch sie einhalten.

Der Schulleiter eines benachbarten Gymnasiums hält davon nichts, wie er dem Nordkurier sagte: "Ich persönlich halte eine Einteilung von Menschen in getestet und nicht getestet für undenkbar. ... Das Erfassen von Gesundheitsdaten mag in einigen Bereichen des öffentlichen Lebens sinnvoll, vielleicht sogar notwendig sein. Die Veröffentlichung ist es nicht. Erst recht bei Kindern und Jugendlichen halte ich es für völlig ausgeschlossen."

Auch vom Verband der akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) kommt Kritik an Tests, die ohne sinnvolle Teststrategien und nicht von Fachärzten erarbeitet wurden.

Mehr dazu bei https://deutsch.rt.com/inland/102612-gruner-punkt-mehr-freiheiten-gymnasium/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7272-20200521-sichtbare-kennzeichnung-fuer-negativ-getestete.htm

#Corona #Gesundheit #sensibleDaten #Gesundheitsdaten #informationelleSelbstbestimmung #Grundrechte #Menschenrechte #IFG #Informationsfreiheitsgesetz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Schüler #Vorteile #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung
 
Das im Allgemeinen in Verbindung mit der desaströsen Lage der #IT-Security bei #Android.
Im Gegensatz zum Finanzwesen, wo betrügerisch abgeführte Geldbeträge wieder von den Kreditinstituten an den Kunden erstattet werden könnten, sei die Vertraulichkeit unwillentlich öffentlich gemachter Gesundheitsdaten "für immer verloren", betont das BSI.

#BSI #Gesundheitsdaten #Privatsphäre #Datenschutz #PoweredByRSS
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Kabinett beschließt Patientendaten-Schutz-Gesetz


Gesundheitsdaten - sensibel und besonders schutzbedürftig

So lernt man es in jeder Datenschutzgrundschulung. Eine solche scheinen sämtliche Verantwortliche der letzten 20 Jahre im Gesundheitsministerium verschlafen zu haben. Das kritisieren wir seit vielen Jahren am Beispiel der eGK, der elektronischen Gesundheitskarte. Von dieser werden seit mehr als 10 Jahren Wunder erwartet - aber mehr als ein Foto auf der Karte und ein fast leerer RFID Chip sind trotz mehr als 8 Milliarden Euro Steuergeld und Gelder aus Krankenkassenbeiträgen nicht entstanden.

Nun hat Gesundheitsminister Spahn den großen Wurf geplant, wie in Österreich und der Schweiz soll die eGK um eine ePA, eine elektronische Patientenakte, erweitert werden. Dazu wurde vor einer Woche im Kabinett das Patientendaten-Schutz-Gesetz beschlossen, denn Gesundheitsdaten sind sehr sensible Daten, die besonderen Schutz bedürfen.

Schön, wenn es so wäre! Allerdings sind die Funktionen und vor allem die Funktionsweise der ePA teilweise noch nicht definiert und erst recht nicht programmiert und Teufel steckt im Detail - und der Hacker sicher auch.

Was soll in der ePA gespeichert werden?
  • Notfalldatensatz,
  • Medikationsplan,
  • Arztbriefe
  • weitere medizinische Dokumente, z.B. der elektronische Impfpass.
Wo stecken die Gefahren für meine Gesundheitsdaten?
  • Die elektronische Patientenakte wird zentralen Servern liegen
  • Die Zugriffsberechtigung wird mit der Gesundheitskarte oder den Karten der Ärzte freigeschaltet.
  • Der Zugriff erfolgt über die "Telematik-Infrastrukrur" (TI), also über das Internet.
  • Für den Patienten soll der Zugriff über Smartphone oder Tablet möglich sein. Das sind oft unzureichend gesicherten Mobilgeräte, evtl. mit Schadsoftware oder Staatstrojaner.
  • Sämtliche Ärzte, (Physio-) Therapeuten, Kranken- und Pflegepersonal werden mit ihren Karten, dem sogenannte Heilberufsausweis, im Behandlungsfall auf die ePA zugreifen können - das sind in Deutschland über eine Million Menschen.
  • Mit der geplanten Neuregelung des § 305 Sozialgesetzbuch V könnten Patientendaten möglicherweise sogar von kommerziellen Unternehmen eingesehen werden, sofern sie nur „Anbieter elektronischer Patientenakten“ sind.
  • Für Forschungseinrichtungen ist vorgesehen, dass sie einen "pseudonymisierten" Zugriff auf die ePA erhalten - ob eine Rückführung auf den einzelnen Patienten möglich ist, wird erst die Zukunft zeigen.
Muss Jede/r eine ePA haben?
  • Z.Zt. ist die ePA freiwillig, der Patient muss sie wollen - das kann sich schnell ändern, wie wir bei der Freischaltung der Zertifikate auf dem "elektronischen Personalausweis" (zufällig auch ePA abgekürzt ) erlebt haben, nachdem von 80 Millionen Bürgern, das nur wenige Millionen wollten.
  • Alle Gesetze und Vorschriften richten sich nur an/gegen gesetzlich Versicherte - d.h. die Macher der Gesetze sind als Beamte wie alle anderen privat Versicherten davon überhaupt nicht betroffen.
Den Druck auf die Patienten für eine ePA erhöht eine Gebührenpauschale, die der Arzt für das Anlegen der ePA der Krankenkasse (KV) in Rechnung stellen darf.

Upps, wie werde ich die ePA wieder los?

"Der Patient kann seine ePA löschen lassen, wenn nicht andere Vorschriften dies einschränken" - und das können Rechte des Arztes an seinen Befunden, CTs, Röntgenaufnahmen oder Aufbewahrungsfristen für Abrechnungen von KV oder Finanzamt sein. Kaum ein Patient wird sich gegen die Player auf der Gegenseite durchsetzen können. Außerdem könnte dieser "nette Satz" auch bei der nächsten Revision des Gesetzestextes wieder gestrichen werden.

In Zeiten von Corona scheint sich niemand für die Risiken zu interessieren - blinder Aktionismus regiert (nicht) erst seit Monaten und wieder wird Steuergeld und die Beiträge der Versicherten vergeudet.

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/e-rezept-mehr-funktionen-fuer-elektronische-patientenakte-beschlossen-2004-147654.html
und https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pdsg.html
und der Gesetzestext https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/P/Gesetzentwurf_Patientendaten-Schutz-Gesetz_-_PDSG.pdf
und https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/elektronische-patientenakte-segen-oder-datenschutzrechtlicher-fluch/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7224-20200405-kabinett-beschliesst-patientendaten-schutz-gesetz.htm

#RFIDChips #elektronischeGesundheitskarte #eHealth #ePA #Verbraucherdatenschutz #Hacking #Trojaner #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #gesetzlichVersicherte #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit #Biometrie #Gesundheitsdaten #Gendaten
 
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Kabinett beschließt Patientendaten-Schutz-Gesetz


Gesundheitsdaten - sensibel und besonders schutzbedürftig

So lernt man es in jeder Datenschutzgrundschulung. Eine solche scheinen sämtliche Verantwortliche der letzten 20 Jahre im Gesundheitsministerium verschlafen zu haben. Das kritisieren wir seit vielen Jahren am Beispiel der eGK, der elektronischen Gesundheitskarte. Von dieser werden seit mehr als 10 Jahren Wunder erwartet - aber mehr als ein Foto auf der Karte und ein fast leerer RFID Chip sind trotz mehr als 8 Milliarden Euro Steuergeld und Gelder aus Krankenkassenbeiträgen nicht entstanden.

Nun hat Gesundheitsminister Spahn den großen Wurf geplant, wie in Österreich und der Schweiz soll die eGK um eine ePA, eine elektronische Patientenakte, erweitert werden. Dazu wurde vor einer Woche im Kabinett das Patientendaten-Schutz-Gesetz beschlossen, denn Gesundheitsdaten sind sehr sensible Daten, die besonderen Schutz bedürfen.

Schön, wenn es so wäre! Allerdings sind die Funktionen und vor allem die Funktionsweise der ePA teilweise noch nicht definiert und erst recht nicht programmiert und Teufel steckt im Detail - und der Hacker sicher auch.

Was soll in der ePA gespeichert werden?
  • Notfalldatensatz,
  • Medikationsplan,
  • Arztbriefe
  • weitere medizinische Dokumente, z.B. der elektronische Impfpass.
Wo stecken die Gefahren für meine Gesundheitsdaten?
  • Die elektronische Patientenakte wird zentralen Servern liegen
  • Die Zugriffsberechtigung wird mit der Gesundheitskarte oder den Karten der Ärzte freigeschaltet.
  • Der Zugriff erfolgt über die "Telematik-Infrastrukrur" (TI), also über das Internet.
  • Für den Patienten soll der Zugriff über Smartphone oder Tablet möglich sein. Das sind oft unzureichend gesicherten Mobilgeräte, evtl. mit Schadsoftware oder Staatstrojaner.
  • Sämtliche Ärzte, (Physio-) Therapeuten, Kranken- und Pflegepersonal werden mit ihren Karten, dem sogenannte Heilberufsausweis, im Behandlungsfall auf die ePA zugreifen können - das sind in Deutschland über eine Million Menschen.
  • Mit der geplanten Neuregelung des § 305 Sozialgesetzbuch V könnten Patientendaten möglicherweise sogar von kommerziellen Unternehmen eingesehen werden, sofern sie nur „Anbieter elektronischer Patientenakten“ sind.
  • Für Forschungseinrichtungen ist vorgesehen, dass sie einen "pseudonymisierten" Zugriff auf die ePA erhalten - ob eine Rückführung auf den einzelnen Patienten möglich ist, wird erst die Zukunft zeigen.
Muss Jede/r eine ePA haben?
  • Z.Zt. ist die ePA freiwillig, der Patient muss sie wollen - das kann sich schnell ändern, wie wir bei der Freischaltung der Zertifikate auf dem "elektronischen Personalausweis" (zufällig auch ePA abgekürzt ) erlebt haben, nachdem von 80 Millionen Bürgern, das nur wenige Millionen wollten.
  • Alle Gesetze und Vorschriften richten sich nur an/gegen gesetzlich Versicherte - d.h. die Macher der Gesetze sind als Beamte wie alle anderen privat Versicherten davon überhaupt nicht betroffen.
Den Druck auf die Patienten für eine ePA erhöht eine Gebührenpauschale, die der Arzt für das Anlegen der ePA der Krankenkasse (KV) in Rechnung stellen darf.

Upps, wie werde ich die ePA wieder los?

"Der Patient kann seine ePA löschen lassen, wenn nicht andere Vorschriften dies einschränken" - und das können Rechte des Arztes an seinen Befunden, CTs, Röntgenaufnahmen oder Aufbewahrungsfristen für Abrechnungen von KV oder Finanzamt sein. Kaum ein Patient wird sich gegen die Player auf der Gegenseite durchsetzen können. Außerdem könnte dieser "nette Satz" auch bei der nächsten Revision des Gesetzestextes wieder gestrichen werden.

In Zeiten von Corona scheint sich niemand für die Risiken zu interessieren - blinder Aktionismus regiert (nicht) erst seit Monaten und wieder wird Steuergeld und die Beiträge der Versicherten vergeudet.

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/e-rezept-mehr-funktionen-fuer-elektronische-patientenakte-beschlossen-2004-147654.html
und https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pdsg.html
und der Gesetzestext https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/P/Gesetzentwurf_Patientendaten-Schutz-Gesetz_-_PDSG.pdf
und https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/elektronische-patientenakte-segen-oder-datenschutzrechtlicher-fluch/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7224-20200405-kabinett-beschliesst-patientendaten-schutz-gesetz.htm

#RFIDChips #elektronischeGesundheitskarte #eHealth #ePA #Verbraucherdatenschutz #Hacking #Trojaner #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #gesetzlichVersicherte #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit #Biometrie #Gesundheitsdaten #Gendaten
 

Studie: Googles KI bei Brustkrebserkennung besser als Ärzte


Einer neuen Studie zufolge erkennt Googles Künstliche Intelligenz Brustkrebs besser als Radiologen. Sie soll jedoch nur ergänzend eingesetzt werden.
Studie: Googles KI bei Brustkrebserkennung besser als Ärzte
#DeepMind #Gesundheitsdaten #Google #GoogleHealth #Patientendaten
 

Studie: Googles KI bei Brustkrebserkennung besser als Ärzte


Einer neuen Studie zufolge erkennt Googles Künstliche Intelligenz Brustkrebs besser als Radiologen. Sie soll jedoch nur ergänzend eingesetzt werden.
Studie: Googles KI bei Brustkrebserkennung besser als Ärzte
#DeepMind #Gesundheitsdaten #Google #GoogleHealth #Patientendaten
 
RT @herrfrankmann@twitter.com
“Ihre #Gesundheitsdaten sind nur geschützt, wenn niemand darauf zugreift…”?😳
WTF?
Die #Patientenakte jetzt eiligst einzuführen und den #Datenschutz irgendwann “nachliefern” zu wollen ist doch die völlige Bankrotterklärung von @jensspahn@twitter.com #Gematik + #ePA!
https://www.sueddeutsche.de/politik/patientenakte-gesundheitspolitik-spahn-1.4454860
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Google hantiert mit Millionen Patientendaten


Google und Ascension bestätigen Weitergabe von Gesundheitsdaten

Kürzlich bestätigte Google, dass sie einen Vertrag mit dem katholischen Anbieter Ascension abgeschlossen haben. Ascension betreibt in 21 US-Bundesstaaten rund 2.600 Krankenhäuser, Arztpraxen und andere Gesundheitseinrichtungen. Von diesen erhält Google Laborergebnisse, Arztdiagnosen, Krankenhausberichte und eine vollständige Krankheitsgeschichte, einschließlich Patientennamen und Geburtsdaten.

Ungefähr 150 Google-Mitarbeiter hätten bereits Zugang zu zahlreichen Daten von mehreren Millionen Patienten berichtet das Wall Street Journal. Google und Ascension behaupten, das Projekt entspreche den Vorgaben des sogenannten Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) von 1996, der unter anderem den Schutz personenbezogener Gesundheitsdaten sicherstellen soll. Das Gesetz erlaubt die Weitergabe von Patientendaten an Geschäftspartner, solange die Daten nur dazu verwendet werden, um die Einrichtung bei ihren Behandlungsfunktionen zu unterstützen.

Was soll nun diese "Unterstützung" der (katholischen) Firma Ascension nützen?

Man denkt ja immer, es kann nicht schlimmer werden ...

Google berät Ascension an Hand dieser Daten, wie sie den Umstieg ihrer Datenhaltung auf die Google Cloud organisieren könne. Weiterhin soll Ascension künftig die G Suite nutzen. Dazu der Originalton Google: Manage Everything in a Single Tool - Email, cloud storage, collaboration tools, hardware, administration, social media and other business apps

Das alles verpackt Google mit den Worten des Chefs der Cloud-Sparte, Tariq Shaukat: "Wir hoffen, die Leistungen im Gesundheitswesens mit Hilfe der Cloud, der Datenanalyse, des maschinellen Lernens und moderner Produktivitätstools zu transformieren und damit die Resultate zu verbessern, die Kosten zu senken und Leben zu retten."

Leider hat Google "vergessen" vor dem Start seines Projekts mit Ascension die betroffenen Patienten zu informieren. (Ironie an) Gut, dass wir in Deutschland leben, denn hier konnte Jede/r vor der Abstimmung im Bundestag den Text des Digitalen Versorgungsgesetzes (DVG) lesen und hätte dagegen protestieren können, dass künftig auch unsere Patientendaten im Netz kursieren dürfen. (Ironie aus) (siehe Gesundheitsminister Spahn hebelt Datenschutz aus )

Wenn sich Google auf eine Skala des Überwachen-Wollens von 1-10 wohl bei 8 oder 9 befindet, müssen wir den Gesundheitsminister wohl bei etwa 5 einordnen, denn er warnt, wie Golem berichtet, öffentlich vor einem Überwachungskapitalismus wie in den USA: "Wir haben das US-amerikanische Modell eines Überwachungskapitalismus, in dem Großkonzerne die Daten sammeln und Profit machen. Jetzt geht es um die Frage, ob wir in der Lage sind und sein wollen, hier in Deutschland, in Europa, mit unserer Vorstellung von Patientensouveränität, mit unserer Vorstellung von Datenschutz und Datensicherheit tatsächlich unser Modell zu entwickeln, um selbst die Dinge zu gestalten." (Bundestagsprotokoll, PDF).

Wenn ihm die Patientensouveränität so am Herzen liegt, dann müsste er ja künftig jeden Patienten unterstützen, der sich weigert beim Arztbesuch die vorgedruckte Einwilligungserklärung ohne persönliche Ergänzungen zu unterschreiben.

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/projekt-nightingale-google-wertet-daten-von-millionen-us-patienten-aus-1911-144926.html
und https://ddrm.de/spahns-gesundheitsnetz-als-verantwortungsfreie-zone/
und alle unsere Artikel zu Gesundheitsminister Spahn https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Spahn&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7074-20191114-google-hantiert-mit-millionen-patientendaten.htm

#Google #Ascension #Datenklau #Hacking #eGK #ePA #elektronischeGesundheitskarte #eHealth #Arbeitnehmerdatenschutz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Ergonomie #Datenpannen #Spahn #e-Akte #Datenbanken #Gendaten #Gesundheitsdaten #Cloud
 
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Google hantiert mit Millionen Patientendaten


Google und Ascension bestätigen Weitergabe von Gesundheitsdaten

Kürzlich bestätigte Google, dass sie einen Vertrag mit dem katholischen Anbieter Ascension abgeschlossen haben. Ascension betreibt in 21 US-Bundesstaaten rund 2.600 Krankenhäuser, Arztpraxen und andere Gesundheitseinrichtungen. Von diesen erhält Google Laborergebnisse, Arztdiagnosen, Krankenhausberichte und eine vollständige Krankheitsgeschichte, einschließlich Patientennamen und Geburtsdaten.

Ungefähr 150 Google-Mitarbeiter hätten bereits Zugang zu zahlreichen Daten von mehreren Millionen Patienten berichtet das Wall Street Journal. Google und Ascension behaupten, das Projekt entspreche den Vorgaben des sogenannten Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) von 1996, der unter anderem den Schutz personenbezogener Gesundheitsdaten sicherstellen soll. Das Gesetz erlaubt die Weitergabe von Patientendaten an Geschäftspartner, solange die Daten nur dazu verwendet werden, um die Einrichtung bei ihren Behandlungsfunktionen zu unterstützen.

Was soll nun diese "Unterstützung" der (katholischen) Firma Ascension nützen?

Man denkt ja immer, es kann nicht schlimmer werden ...

Google berät Ascension an Hand dieser Daten, wie sie den Umstieg ihrer Datenhaltung auf die Google Cloud organisieren könne. Weiterhin soll Ascension künftig die G Suite nutzen. Dazu der Originalton Google: Manage Everything in a Single Tool - Email, cloud storage, collaboration tools, hardware, administration, social media and other business apps

Das alles verpackt Google mit den Worten des Chefs der Cloud-Sparte, Tariq Shaukat: "Wir hoffen, die Leistungen im Gesundheitswesens mit Hilfe der Cloud, der Datenanalyse, des maschinellen Lernens und moderner Produktivitätstools zu transformieren und damit die Resultate zu verbessern, die Kosten zu senken und Leben zu retten."

Leider hat Google "vergessen" vor dem Start seines Projekts mit Ascension die betroffenen Patienten zu informieren. (Ironie an) Gut, dass wir in Deutschland leben, denn hier konnte Jede/r vor der Abstimmung im Bundestag den Text des Digitalen Versorgungsgesetzes (DVG) lesen und hätte dagegen protestieren können, dass künftig auch unsere Patientendaten im Netz kursieren dürfen. (Ironie aus) (siehe Gesundheitsminister Spahn hebelt Datenschutz aus )

Wenn sich Google auf eine Skala des Überwachen-Wollens von 1-10 wohl bei 8 oder 9 befindet, müssen wir den Gesundheitsminister wohl bei etwa 5 einordnen, denn er warnt, wie Golem berichtet, öffentlich vor einem Überwachungskapitalismus wie in den USA: "Wir haben das US-amerikanische Modell eines Überwachungskapitalismus, in dem Großkonzerne die Daten sammeln und Profit machen. Jetzt geht es um die Frage, ob wir in der Lage sind und sein wollen, hier in Deutschland, in Europa, mit unserer Vorstellung von Patientensouveränität, mit unserer Vorstellung von Datenschutz und Datensicherheit tatsächlich unser Modell zu entwickeln, um selbst die Dinge zu gestalten." (Bundestagsprotokoll, PDF).

Wenn ihm die Patientensouveränität so am Herzen liegt, dann müsste er ja künftig jeden Patienten unterstützen, der sich weigert beim Arztbesuch die vorgedruckte Einwilligungserklärung ohne persönliche Ergänzungen zu unterschreiben.

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/projekt-nightingale-google-wertet-daten-von-millionen-us-patienten-aus-1911-144926.html
und https://ddrm.de/spahns-gesundheitsnetz-als-verantwortungsfreie-zone/
und alle unsere Artikel zu Gesundheitsminister Spahn https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Spahn&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7074-20191114-google-hantiert-mit-millionen-patientendaten.htm

#Google #Ascension #Datenklau #Hacking #eGK #ePA #elektronischeGesundheitskarte #eHealth #Arbeitnehmerdatenschutz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Ergonomie #Datenpannen #Spahn #e-Akte #Datenbanken #Gendaten #Gesundheitsdaten #Cloud
 
Google bekommt Zugang zu Millionen Patientendaten #Amazon #Apple #Ascension #Gesundheitsdaten #Gesundheitswesen #Google
 
Spahns Gesundheitsnetz als verantwortungsfreie Zone

"Welches Unternehmen ist für die Telematik-Infrastruktur verantwortlich? Die gematik mbH? Solange das nicht geklärt ist, gehen Gesundheitsdaten in ein schwarzes Loch – das kann nicht sein."

https://ddrm.de/spahns-gesundheitsnetz-als-verantwortungsfreie-zone/

#Datenschutz #Datenschutzfolgenabschätzung #Gematik #Gesundheitsdaten #JensSpahn #Patientenrechte #TelematikInfrastruktur
 
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Fehlurteile durch falsche VDS Daten befürchtet


7 Jahre wurden die Falschen verurteilt

Die Vorratsdatenspeicherung (VDS) ist ja keine "Spaßveranstaltung", mit den Daten wollten die Überwachungsfanatiker ja Straftäter finden. Dass das nicht funktionieren wird und die VDS ein untaugliches Mittel ist, haben wir schon vor 12 Jahren gesagt. Sie ist leicht zu umgehen und die Daten beweisen nur, dass irgendwer irgendeine Verbindung genutzt hat.

Das musste nun auch die dänische Polizei erkennen, denn sie hatte sich auf diese Daten verlassen und hat nun ein großes Problem. Das IT-System der Polizei hat fehlerhafte Daten erzeugt. Dadurch könnte es zu zahlreichen Fehlurteilen gekommen sein, so die Befürchtung. In der Summe geht um 10.700 Prozesse seit dem Jahr 2012, in denen Telekommunikationsdaten angefragt wurden. Es sind auch keine Lappalien, denn in Dänemark dürfen die Daten nur genutzt werden, wenn es sich um Ermittlungen handelt, in denen ein Strafmaß von mehr als sechs Jahren zu erwarten ist.

Was war nun "der Fehler"?

Kurz gesagt, war es die Zahlengläubigkeit, viel genauer lässt es sich nicht sagen, denn man findet beim genaueren Hinsehen Fehler an diversen Stellen. So sind Daten "falsch konvertiert" worden, oft hatten die Provider auch nur "ungenaue" oder "unvollständige" Daten geliefert.

Geht's noch? "Unvollständige" Daten sind grundsätzlich nicht zu verwenden, "ungenaue" Daten kann es binär, also im Computer nicht geben, das sind FALSCHE Daten. Wenn es über 7 Jahre nicht auffällt, dass die Daten "falsch konvertiert" werden, dann sollte man das ganze System wegwerfen! Das fordern wir seit 12 Jahren!

Eine dänische Tageszeitung meint, dass etwa in einem Drittel der Fälle fehlerhafte Daten vorgelegen haben könnten. Bereit im November 2018 sind in einem Polizeibezirk Fehler aufgefallen, aber es hat noch einige Zeit gedauert bis man das Problem anerkannt hat. Nun ist man dazu übergegangen auch die Datenbanken für DNA Daten und für Fingerabdrücke auf Fehler zu überprüfen.

Mehr dazu bei https://netzpolitik.org/2019/vorratsdatenspeicherung-in-daenemark-ein-it-fehler-koennte-zu-falschen-urteilen-gefuehrt-haben/
und unsere Artikel zu anderen False Positives https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=false&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6948-20190716-fehlurteile-durch-falsche-vds-daten-befuerchtet.htm

#Fingerabdrücke #DNA #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Bestandsdaten #Datenbanken #Gendaten #Geodaten #Gesundheitsdaten #FalsePositives #GB #Polizei #Fehlurteile
 
Bild/Foto

Fehlurteile durch falsche VDS Daten befürchtet


7 Jahre wurden die Falschen verurteilt

Die Vorratsdatenspeicherung (VDS) ist ja keine "Spaßveranstaltung", mit den Daten wollten die Überwachungsfanatiker ja Straftäter finden. Dass das nicht funktionieren wird und die VDS ein untaugliches Mittel ist, haben wir schon vor 12 Jahren gesagt. Sie ist leicht zu umgehen und die Daten beweisen nur, dass irgendwer irgendeine Verbindung genutzt hat.

Das musste nun auch die dänische Polizei erkennen, denn sie hatte sich auf diese Daten verlassen und hat nun ein großes Problem. Das IT-System der Polizei hat fehlerhafte Daten erzeugt. Dadurch könnte es zu zahlreichen Fehlurteilen gekommen sein, so die Befürchtung. In der Summe geht um 10.700 Prozesse seit dem Jahr 2012, in denen Telekommunikationsdaten angefragt wurden. Es sind auch keine Lappalien, denn in Dänemark dürfen die Daten nur genutzt werden, wenn es sich um Ermittlungen handelt, in denen ein Strafmaß von mehr als sechs Jahren zu erwarten ist.

Was war nun "der Fehler"?

Kurz gesagt, war es die Zahlengläubigkeit, viel genauer lässt es sich nicht sagen, denn man findet beim genaueren Hinsehen Fehler an diversen Stellen. So sind Daten "falsch konvertiert" worden, oft hatten die Provider auch nur "ungenaue" oder "unvollständige" Daten geliefert.

Geht's noch? "Unvollständige" Daten sind grundsätzlich nicht zu verwenden, "ungenaue" Daten kann es binär, also im Computer nicht geben, das sind FALSCHE Daten. Wenn es über 7 Jahre nicht auffällt, dass die Daten "falsch konvertiert" werden, dann sollte man das ganze System wegwerfen! Das fordern wir seit 12 Jahren!

Eine dänische Tageszeitung meint, dass etwa in einem Drittel der Fälle fehlerhafte Daten vorgelegen haben könnten. Bereit im November 2018 sind in einem Polizeibezirk Fehler aufgefallen, aber es hat noch einige Zeit gedauert bis man das Problem anerkannt hat. Nun ist man dazu übergegangen auch die Datenbanken für DNA Daten und für Fingerabdrücke auf Fehler zu überprüfen.

Mehr dazu bei https://netzpolitik.org/2019/vorratsdatenspeicherung-in-daenemark-ein-it-fehler-koennte-zu-falschen-urteilen-gefuehrt-haben/
und unsere Artikel zu anderen False Positives https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=false&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6948-20190716-fehlurteile-durch-falsche-vds-daten-befuerchtet.htm

#Fingerabdrücke #DNA #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Bestandsdaten #Datenbanken #Gendaten #Geodaten #Gesundheitsdaten #FalsePositives #GB #Polizei #Fehlurteile
 
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Fehlurteile durch falsche VDS Daten befürchtet


7 Jahre wurden die Falschen verurteilt

Die Vorratsdatenspeicherung (VDS) ist ja keine "Spaßveranstaltung", mit den Daten wollten die Überwachungsfanatiker ja Straftäter finden. Dass das nicht funktionieren wird und die VDS ein untaugliches Mittel ist, haben wir schon vor 12 Jahren gesagt. Sie ist leicht zu umgehen und die Daten beweisen nur, dass irgendwer irgendeine Verbindung genutzt hat.

Das musste nun auch die dänische Polizei erkennen, denn sie hatte sich auf diese Daten verlassen und hat nun ein großes Problem. Das IT-System der Polizei hat fehlerhafte Daten erzeugt. Dadurch könnte es zu zahlreichen Fehlurteilen gekommen sein, so die Befürchtung. In der Summe geht um 10.700 Prozesse seit dem Jahr 2012, in denen Telekommunikationsdaten angefragt wurden. Es sind auch keine Lappalien, denn in Dänemark dürfen die Daten nur genutzt werden, wenn es sich um Ermittlungen handelt, in denen ein Strafmaß von mehr als sechs Jahren zu erwarten ist.

Was war nun "der Fehler"?

Kurz gesagt, war es die Zahlengläubigkeit, viel genauer lässt es sich nicht sagen, denn man findet beim genaueren Hinsehen Fehler an diversen Stellen. So sind Daten "falsch konvertiert" worden, oft hatten die Provider auch nur "ungenaue" oder "unvollständige" Daten geliefert.

Geht's noch? "Unvollständige" Daten sind grundsätzlich nicht zu verwenden, "ungenaue" Daten kann es binär, also im Computer nicht geben, das sind FALSCHE Daten. Wenn es über 7 Jahre nicht auffällt, dass die Daten "falsch konvertiert" werden, dann sollte man das ganze System wegwerfen! Das fordern wir seit 12 Jahren!

Eine dänische Tageszeitung meint, dass etwa in einem Drittel der Fälle fehlerhafte Daten vorgelegen haben könnten. Bereit im November 2018 sind in einem Polizeibezirk Fehler aufgefallen, aber es hat noch einige Zeit gedauert bis man das Problem anerkannt hat. Nun ist man dazu übergegangen auch die Datenbanken für DNA Daten und für Fingerabdrücke auf Fehler zu überprüfen.

Mehr dazu bei https://netzpolitik.org/2019/vorratsdatenspeicherung-in-daenemark-ein-it-fehler-koennte-zu-falschen-urteilen-gefuehrt-haben/
und unsere Artikel zu anderen False Positives https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=false&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6948-20190716-fehlurteile-durch-falsche-vds-daten-befuerchtet.htm

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Welchen Schutz brauchen sensible #Gesundheitsdaten?
#Elektronische Gesundheitskarte mit #elektronischer Patientenakte und #elektronische Gesundheitsakte
von Dr. Elke Steven
Welchen Schutz brauchen sensible Gesundheitsdaten?
 
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