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Items tagged with: Garzweiler

RT @zucker_im@twitter.com

Wisst ihr, wie wir uns im #dannilebt die EA-Nummer
gemerkt haben (0641-2010 99 540)?

Easy.
Kleine Geschichte #grün|er Regierungspolitik:
#Agenda2010 + Kosovokrieg '99 + #Garzweiler II (da führt die A540 entlang)

#gruenwirkt.

@DannibleibtEA@twitter.com

🐦🔗: https://twitter.com/zucker_im/status/1359499754720346115
 
Kurt Claßen muss Wiese womöglich wieder verkaufen

#KurtClaßen, RWE-Gegner aus Buir, muss die Wiese am Tagebau #Garzweiler bald wieder verkaufen.
Er braucht finanzielle Hilfe um die Wiese gegen #RWE zum Erhalt von #Hambi zu verteidigen.

Ich suche hiermit > 50 Menschen die a 100 € spenden.

#Reddit-User stellen grad die Börsen auf den Kopf, dann werden wir #Fedi-User wohl eine Wiese halten können!

https://mobil.ksta.de/region/rhein-erft/kerpen/tagebau-garzweiler-kerpener-rwe-gegner-muss-wiese-womoeglich-wieder-verkaufen-37987014?cb=1611995519887

#KlimaAktion #Boost!
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+++ BREAKING +++ Am Tagebau #Garzweiler werden jetzt auch im Dorf #Lützerath Bäume gefällt. Dutzende Menschen blockieren die Arbeiten.

Wenn ihr könnt, fahrt hin, unterstützt #AlleDoerferBleiben - wichtiger als #ElectionDay.

#KlimakriseISTjetzt #Kohleausstieg
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Liebe alle,

ihr habt sicher mitbekommen, dass RWE seit heute morgen die letzte verbliebene Barriere zwischen Tagebau und dem Dorf #Keyenberg im #Garzweiler Revier abreißt. Gestern gab es bereits eine Demo, heute vielfache Blockadeaktionen.

Aber die Abrissbagger schreiten schnell voran und vermutlich wird morgen alles durch sein - wenn wir sie nicht aufhalten. Es braucht daher ganz dringend support vor Ort - vor allem heute und morgen früh. Also: wer Zeit hat: Hin da, organisiert euch und werdet kreativ. Vor Ort gibt's support wo immer geht.

Liebe Grüße,
Julia

#RWE #Kohle #CO2 #Hambi
 
Liebe alle,

ihr habt sicher mitbekommen, dass RWE seit heute morgen die letzte verbliebene Barriere zwischen Tagebau und dem Dorf #Keyenberg im #Garzweiler Revier abreißt. Gestern gab es bereits eine Demo, heute vielfache Blockadeaktionen.

Aber die Abrissbagger schreiten schnell voran und vermutlich wird morgen alles durch sein - wenn wir sie nicht aufhalten. Es braucht daher ganz dringend support vor Ort - vor allem heute und morgen früh. Also: wer Zeit hat: Hin da, organisiert euch und werdet kreativ. Vor Ort gibt's support wo immer geht.

Liebe Grüße,
Julia

#RWE #Kohle #CO2 #Hambi
 
Liebe alle,

ihr habt sicher mitbekommen, dass RWE seit heute morgen die letzte verbliebene Barriere zwischen Tagebau und dem Dorf #Keyenberg im #Garzweiler Revier abreißt. Gestern gab es bereits eine Demo, heute vielfache Blockadeaktionen.

Aber die Abrissbagger schreiten schnell voran und vermutlich wird morgen alles durch sein - wenn wir sie nicht aufhalten. Es braucht daher ganz dringend support vor Ort - vor allem heute und morgen früh. Also: wer Zeit hat: Hin da, organisiert euch und werdet kreativ. Vor Ort gibt's support wo immer geht.

Liebe Grüße,
Julia

#RWE #Kohle #CO2 #Hambi
 
#AlleDoerferBleiben #HambiBleibt

PRESSEMITTEILUNG

Betroffene kritisieren Vorschlag für geänderte #Tagebauplanung von #RWE:
„Diese Pläne sind ein Schlag ins Gesicht“

#Erkelenz, 28.2.2020.

Das Bündnis von Tagebaubetroffenen „Alle Dörfer bleiben“ übt scharfe Kritik an dem Vorschlag für eine geänderte Tagebauplanung im Rheinischen #Braunkohlerevier, den der Kohlekonzern RWE vorgelegt hat. Die Betroffenen kritisieren insbesondere, dass RWE sechs Dörfer zerstören will, um den #Tagebau #Garzweiler fast vollständig auszukohlen. Der #Kohleabbau im #Rheinland soll zudem bis 2038 gehen, ein Vorhaben das mit dem deutschen Beitrag zur Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze unvereinbar ist.

„Diese Pläne sind ein Schlag ins Gesicht für die Menschen in den Dörfern und alle Betroffenen der #Klimakrise“, so Britta Kox aus #Beverath. „Wenn #Deutschland seine Klimaziele einhalten will, muss die Kohle unter unseren Dörfern im Boden bleiben. Die Pläne von RWE reichen nicht ansatzweise, um die Pariser #Klimaziele einzuhalten und den gesellschaftlichen Konflikt vor Ort zu befrieden.“ Aus Studien des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ( #DIW ) ergibt sich, dass im geplanten Tagebaufeld Garzweiler II noch mehr als 650 Millionen Tonnen #Kohle lagern – was etwa die gleiche Menge des Treibhausgases #CO2 freisetzt, wenn die Kohle verbrannt wird.

Die Vorlage einer geänderten #Tagebauplanung durch RWE ist der erste Schritt zur Erstellung einer neuen #Leitentscheidung des Landes NRW. David Dresen aus dem bedrohten Dorf #Kuckum kritisiert dieses Vorgehen als undemokratisch: „Wieso macht ein privater Konzern Vorschläge für landespolitische Planungen? Leben wir noch in einer #Demokratie oder regieren jetzt hier die Großkonzerne? Wenn die Landesregierung den Vorschlag von RWE übernimmt, dann macht sie sich erneut zum Handlanger des Kohlekonzerns.“ Britta Kox ergänzt: „Unser Vorschlag für die neue Leitentscheidung ist klar: weiter als bis zur L277 vor den Dörfern
#Keyenberg und #Luetzerath darf nicht gebaggert werden. Alle Dörfer müssen erhalten bleiben.“

„Alle Dörfer Bleiben!“ ist ein bundesweites Bündnis, in dem sich Betroffene aller #Braunkohle -Regionen und Aktive aus der
#Klimagerechtigkeitsbewegung gemeinsam gegen #Zwangsumsiedlung und #Klimazerstörung einsetzen.

Kontakt und weitere Informationen:
David Dresen: 0178 2334959
Britta Kox: 01523 4330377

https://twitter.com/AlleDoerfer
https://www.alle-doerfer-bleiben.de/
 
#Hambi #HambiBleibt #AlleDoerferBleiben #DattelnIV

Stellungnahme ehemaliger Mitglieder der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (KWSB), einschließlich DNR-Präsident Kai Niebert

Mitglieder der #Kohlekommission zur Aufkündigung des Kohle-Kompromisses durch die Bundesregierung

Stellungnahme von

Prof. Dr. Barbara Praetorius, ehemalige Vorsitzende der Kohlekommission

Olaf Bandt, Vorsitzender Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ( #BUND ), Nachfolger von Prof. Dr. Hubert Weiger

Antje Grothus, Initiative Buirer für Buir, als Vertreterin der Interessen der Tagebaubetroffenen im #Rheinland

Martin Kaiser, Geschäftsführer #Greenpeace #Deutschland

Dr. Felix Christian Matthes, Energieexperte

Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Umweltdachverbandes Deutscher #Naturschutzring

Dipl. Ing. Reiner Priggen, Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien #NRW

Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Klimaforscher

Berlin, 21.01.2020 – Bund und Kohleländer haben am 15. Januar 2020 eine Einigung zum #Kohleausstieg vorgestellt, die sich auf den von der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (KWSB) erarbeiteten Kohlekompromiss bezieht. Die unterzeichnenden ehemaligen Mitglieder der Kommission stellen fest, dass die seit einem Jahr verkündete 1:1-Umsetzung des in der KWSB erzielten Kompromisses mit der Bund-/Kohleländer-Einigung klar und sehr einseitig verlassen wurde.

Es war immer unser Ziel, den #Klimaschutz und #Strukturwandel mit einem fairen Ausgleich zwischen den Interessen der Beschäftigten, den Interessen der Kohleregionen, den Interessen der Industrie, und dem gesamtgesellschaftlichen Interesse an einem wirksamen Klimaschutz zu schaffen. Deshalb haben wir den Endbericht der Kommission als Kompromiss mitgetragen:

• da wir einer Herstellung eines gesellschaftlich tragfähigen Kompromisses zur zukünftigen Entwicklung der #Kohleverstromung auf einem berechenbaren und stetigen Pfad aus gesellschaftlichen sowie energie-, klima- und wirtschaftspolitischen Gründen eine herausragende Bedeutung beimessen;

• da wir die europäische und internationale Ausstrahlung eines gemeinschaftlich getragenen Kompromisses und damit glaubwürdigen Ausstiegs aus der Kohleverstromung für relevant halten;

• da die festgelegten Revisionszeitpunkte entlang des vereinbarten Pfades ein verlässliches Nachsteuern und eine Reaktion auf veränderte klimapolitische Rahmenbedingungen ermöglicht hätte.

Und wir tragen den Kompromiss aus genannten Gründen bis heute mit,

• obwohl wir das klimapolitische Ambitionsniveau der Empfehlungen weiterhin für nicht hinreichend halten, um einen ausreichenden Beitrag zum Erreichen der Pariser #Klimaziele zu leisten und

• obwohl wir Kraftwerksstilllegungen über Entschädigungszahlungen vor allem für weitgehend abgeschriebene oder betriebswirtschaftlich nicht rentable Kraftwerke nicht für eine anstrebenswerte Lösung ansehen.

Mit der Bund-Kohleländer-Einigung zum Kohleausstieg vom 15. Januar 2020 sehen wir Buchstaben und Geist der in den Empfehlungen der KWSB erzielten Kompromisse vor allem mit Blick auf den Klimaschutz sowie den Umgang mit den vom #Braunkohletagebau betroffenen Menschen grob verletzt. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die von Bund und Ländern beschlossenen Abweichungen von den Empfehlungen der KWSB gravierend und einseitig zu Lasten von Klimaschutz und Tagebaubetroffenen gehen:

• Kohleausstiegspfad klimapolitisch unzureichend und EU-#Emissionshandel geschwächt:

Die Empfehlungen der KWSB waren für uns nur zustimmungsfähig, da der Pfad für den Kapazitätsabbau und die Emissionsminderungen der #Kohlekraftwerke ab 2018 als stetig vorgegeben und mit einem Zwischenziel für das Jahr 2025 versehen wurde (substanzielle Emissionsminderung von weiteren 10 Millionen Tonnen #Kohlendioxid im Bereich der #Braunkohlekraftwerke in 2025). Aus rein klimapolitischer Sicht hätte der Emissionsminderungspfad deutlich unterhalb des vereinbarten, annähernd linearen und lückenlosen Pfades liegen müssen. Die nun vereinbarte Abschaltreihenfolge für die den Emissionsminderungspfad dominierenden Braunkohlekraftwerke bildet den gefundenen Kompromisspfad nicht ab und zeichnet sich im Gegenteil durch höhere Emissionen aus. Im besonders relevanten Zeitraum ab 2023 kommt es vor 2028 nur zu geringfügigen und in den Jahren 2028 und Ende 2029 zu sehr weitreichenden Kraftwerksabschaltungen, um das Ziel für 2030 einzuhalten. In den Jahren 2018 bis 2020 wird es bei der Braunkohle auch nur eine einzige, symbolische Stilllegung von 300MW geben, statt der vorgesehenen signifikanten Beiträge zum 2020-Klimaschutzziel. Insgesamt werden im Vergleich zum von der KWSB empfohlenen stetigen Minderungspfad allein durch die Braunkohlenkraftwerke bis 2030 etwa 40 Millionen Tonnen zusätzlich emittiert.

Entsprechend des Budgetprinzips müsste es angesichts der zusätzlichen Emissionen in den 2020er Jahren in den Folgejahren zu einem deutlich früheren Kohleausstieg kommen. Darüber hinaus muss gewährleistet werden, dass die durch Abschaltungen nicht mehr benötigten Emissionszertifikate in vollem Umfang gelöscht werden. Durch hohe Entschädigungszahlungen an Kraftwerksbetreiber, die einen Weiterbetrieb von Anlagen bis in die späten 2020er Jahre absichern, kann zudem die zunehmende Wirksamkeit des Preissignals im europäischen Emissionshandel konterkariert werden. In der Summe ist dieser Abschaltplan nicht nur klimapolitisch falsch, sondern mit seinen starken Sprüngen auch energiewirtschaftlich und energiepolitisch hoch problematisch, da so das #Stromsystem und der #Strommarkt hoch belastet werden.

• Inbetriebnahme von #Datteln 4 trotz anderslautender Empfehlung:

Die Empfehlungen der KWSB waren für uns nur zustimmungsfähig, da die Inbetriebnahme neuer, im Strommarkt hoch ausgelasteter und damit sehr emissionsreicher Kraftwerke ausgeschlossen werden sollte. Mit der nunmehr trotzdem vorgesehenen Inbetriebnahme des Kraftwerksblocks #Datteln4 steigen für die 2020er Jahre auch im Bereich der #Steinkohlekraftwerke die Emissionen, wenn der von der KWSB empfohlene Kapazitätsabbau bei den Steinkohlenkraftwerken nicht deutlich verstärkt wird. Dafür reicht es nicht, äquivalente Kraftwerkskapazitäten vom Markt zu nehmen, sondern es müssen mindestens die äquivalenten CO2-Mengen eingespart werden, um den vereinbarten Klimaschutzpfad nicht zu verletzen.

• Unnötige und unwiederbringliche Zerstörung von Dörfern nicht akzeptabel:

Für unsere Zustimmung zu den Empfehlungen war unabdingbar, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um weitere Umsiedlungen im Bereich der Braunkohletagebaue zu vermeiden. Mit Blick auf die im Abschaltplan vorgesehenen vorzeitigen Stilllegung von Kraftwerksblöcken am Standort #Weisweiler am Tagebau #Inden (der vollständig erschlossen ist und nun nach Angaben von #RWE fünf Jahre früher geschlossen werden soll) und der damit verbundenen höheren Fördermengen im Tagebau #Garzweiler sowie der damit verbundenen Belastungen für Dörfer und Menschen sehen wir den KWSB-Kompromiss ernsthaft verletzt. Hier würde die Chance vertan, einen gesellschaftlichen Großkonflikt zu befrieden und mit der Berücksichtigung der Belange der Tagebaubetroffenen soziale Gerechtigkeit wiederherzustellen.

• „Insellösung“ für den Hambacher Wald nicht nachvollziehbar:

Bekannt gewordene Planungen von RWE, den Erhalt des Hambacher Waldes nicht durch einen rechtzeitigen Stopp der Tagebaugrenze zu erreichen, sondern den Tagebau um den Wald herum fortzuführen, sind empörend. Nicht nur widerspricht dieser Plan den jahrelangen Beteuerungen von RWE, eine solche Tagebauführung sei unmöglich zu realisieren, es bedeutet auch die mittelfristige Austrocknung des verbliebenen Waldes und die Zerstörung dahinterliegender Dörfer wie #Manheim und #Morschenich und der dazu gehörenden großen Bürgewälder. Gemäß den KWSB-Empfehlungen muss verbindlich geregelt werden, dass der Hambacher Wald dauerhaft erhalten wird.

• Ausbau der Erneuerbaren Energien fehlt:

Der vorliegende Kompromiss zwischen den Kohleländern und der Bundesregierung enthält nicht die für den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien vereinbarte Umsetzung. Vor dem Hintergrund von massiven Entlassungen in der Windindustrie und vom drohenden Einbruch der Fotovoltaik (PV) durch den Solardeckel verstößt auch das gegen den Beschluss der Kommission. Der Abschlussbericht ist eindeutig: „Für den Ausbau der erneuerbaren Energien auf 65 % ist eine ausreichende Flächenausweisung notwendig. Insbesondere müssen für Windenergieanlagen und Freiflächen PV Anlagen Flächen in relevanter Größe ausgewiesen, akzeptiert und genehmigt werden.“ Und: „Eines der zentralen Instrumente zur Erreichung der Klimaziele ist der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien. Damit das im Koalitionsvertrag vereinbarte 65 Prozent Ziel erreicht werden kann, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in #erneuerbare Energien.“

Wir sehen ohne entsprechende Korrekturen den in der KWSB gefundenen und von uns bisher mitgetragenen Kompromiss durch Bund und Länder aufgekündigt. Dies gilt auch und besonders, nachdem die Bundesregierung und die Bundesländer über einen Zeitraum von nahezu zwölf Monaten vielfältig und nachdrücklich zugesichert haben, dass der gefundene Kompromiss der KWSB 1:1 umgesetzt würde.

Das aktuelle Vorgehen von Bund und Ländern diskreditiert nicht zuletzt Prozesse, die gesellschaftliche Großkonflikte durch Kompromissfindung unter den Stakeholdern lösen bzw. entschärfen können. Die Kommission hat unter einem hohen Engagement aller Beteiligten einen Kompromiss gefunden, der die Mandate aller Kommissionsmitglieder bis an die Grenzen belastete. Dieser mühsam ausgehandelte Kompromiss hat einen gesellschaftlichen Konflikt in weiten Teilen befriedet. Dafür stehen selbst sehr unterschiedliche Akteure bis heute, wie diverse gemeinsame Initiativen der letzten Monate zeigen. Dieser gesellschaftliche Frieden wird nun von Bund und Ländern einseitig und leichtfertig gefährdet.

Wir bedauern ausdrücklich, dass mit der nun erwartbaren Verstärkung eines weitreichenden Konflikts um die Entwicklung der Kohleverstromung in Deutschland wichtige Jahre für den Klimaschutz verloren gehen werden und sich die für Regionen, Anwohner, Beschäftige und Unternehmen scheinbar erreichte Planungssicherheit als überaus trügerisch erweisen könnte.

Wir appellieren nachdrücklich an den Gesetzgeber, die Bund-Länder-Einigung wieder auf den von der KWSB vereinbarten Pfad zurückzuführen. Schon in der KWSB wurde das Interesse des Klimaschutzes nur unzureichend berücksichtigt. Diese Einigung weiter zu dehnen und dem Klimaschutz zu schaden ist unverantwortlich. Der durch den Kompromiss gefundene gesellschaftliche Frieden ist ein hohes Gut, das nicht leichtfertig aufgegeben werden darf. Wir stehen weiter hinter dem Kompromiss, sofern er wirklich ernsthaft und umfassend umgesetzt wird.

Die Stellungnahme zum Herunterladen finden Sie hier:
 
Liebe alle,

die #Bundesregierung und die Kohleländer haben sich geeinigt, der #Kohleausstieg soll noch schlechter werden als das katastrophale Koko-Ergebnis, alle Garzweiler-Dörfer sollen zerstört werden und #Datteln soll ans Netz. Die Dörfer sind nun die Grenze für den riesigen Tagebau #Garzweiler – die Menschen vor Ort wollen kämpfen, schaffen das aber nicht ohne unser aller Unterstützung. Drückt Eure Unterstützung mit dem Hashtag #AlleDörferBleiben aus!

Hier unsere PM von gerade eben:

Kohleausstieg: Sechs weitere Dörfer sollen in #NRW zerstört werden, Pariser #Klimaziele unerreichbar

Heute hat das #Bundeswirtschaftsministerium eine Einigung zum Kohleausstieg verkündet. Diese sieht vor, dass der Tagebau Garzweiler in NRW komplett ausgekohlt wird. Damit sollen sechs weitere Dörfer vernichtet werden, in denen noch hunderte Menschen leben. Die Einhaltung der Pariser Klimaziele ist mit dem Beschluss unmöglich. Die Einigung zwischen Regierung und Konzernen wird damit zur Schreckensnachricht für die Betroffenen in den Kohlerevieren.

„Ich bin wütend und fassunglos, dieses Ergebnis ist eine Katastrophe für uns Menschen in den Dörfern. Die Bundesregierung zerstört das #Klima und Ministerpräsident #Laschet will unsere Dörfer vernichten. Aber wir leben hier und wollen hier bleiben!“ so Britta Kox, aus dem bedrohten Dorf #Berverath. „Uns wurde vor einem Jahr von Ministerpräsident Laschet persönlich ein Dialog versprochen, wir haben nie wieder ein Wort gehört. Das Gesetz wurde auf Bundesebene mit den Konzernen ausgehandelt, die Betroffenen wurden wieder komplett ignoriert."

„Wir haben keine Wahl, als weiter für den Erhalt unserer Dörfer zu kämpfen. Wir haben mit der #Klimabewegung starke Verbündete, die schon den Erhalt des Hambacher Forsts erkämpft haben – und wir werden noch weitere Unterstützung bekommen. Wir bitten alle Menschen: Helft uns, unsere Dörfer zu retten und steht an unserer Seite, damit alle Dörfer bleiben!“, so David Dresen aus dem ebenfalls bedrohten Dorf #Kuckum.

Für den 8. März lädt Alle Dörfer Bleiben! zu einem Protest-Spaziergang in den akut von der Abbaggerung bedrohten Dörfern am Tagebau Garzweiler ein. Alle Dörfer Bleiben!“ ist ein bundesweites Bündnis, in dem sich Betroffene aller Braunkohle-Regionen und Aktive aus der #Klimagerechtigkeitsbewegung gemeinsam gegen #Zwangsumsiedlung und #Klimazerstörung einsetzen.

Kontakt und weitere Informationen:

David Dresen: 0178 2334959

Britta Kox: 01523 4330377

Christopher Laumanns: 01577 3395845

https://twitter.com/AlleDoerfer
www.alle-doerfer-bleiben.de/
 
Danke an die Aktivist*innen!

#Kohleausstieg #Klimakrise #HambiBleibt #HambacherForst #Boykott-RWE #PoweredByRSS #Garzweiler

die polizei lügt


natürlich wird das nur wenige leute überraschen. mich überrascht das eigentlich auch nicht mehr, aber dann irgendwie doch schon. die pegizei benimmt sich hier nicht wie ordnungshüter, deren aufgabe darin besteht, eine ordnung zu erhalten, die mehrere parteien betrifft.

die polizei benimmt sich hier wie eine betroffene partei, als sei garzweiler 2 ihr ureigenstes baby. so als hätten wendt und co. da aktien dran.

offensichtlich lügt die polizei wie gedruckt. sie verliert immer mehr den anschein, als sei sie neutrale instanz hier in schland.

#umwelt #garzweiler #polizei #Friday4Future

Fridays for Future: Polizei Aachen warnt Schüler und Eltern vor Klima-Demo in Garzweiler


• Aachener Polizei schreibt Brief an Schulen, Unis und Elternverbände • Warnung vor "Instrumentalisierung" durch "gewaltbereite Gruppen" • Anlass: Internationale Schüler- Demos am 21./22. Juni • " Fridays for Future ": "Einschüchterung und Kriminalisierung"
 
#Braunkohle #Hambibleibt

Open letter: Alliance demands moratorium from government of the german state of Northrhine-Westphalia to protect threatened villages and Hambach Wood from ignite coal open pit mining. Following recommandments from german coal commission and expert opinion from #DIW (german institute for economy research) there is no need for that coal. 3.1 GW ignite coal power plants shall be shut down until 2022.

Offener Brief: Bündnis fordert Moratorium für Erhalt bedrohter Dörfer und Hambacher Wald

Düsseldorf/Berlin, 31.05.2019 | Die EU-Wahl hat gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger mehr #Klimaschutz erwarten. Ein Bündnis aus 40 zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bürgerinitiativen fordert jetzt #NRW -Ministerpräsident Armin Laschet ( #CDU ) in einem offenen Brief auf, die weitere Zerstörung für #Kohle durch #RWE zu stoppen. Die Landesregierung NRWs solle ein Moratorium erlassen, „das die weitere Zerstörung der von Tagebauen bedrohten Dörfer und des Hambacher Waldes verhindert, bis die politischen Entscheidungen zum #Kohleausstieg getroffen und umgesetzt sind.” Die Unterzeichner fordern, dass die Dörfer und der Wald dauerhaft erhalten bleiben. Dafür solle die Landesregierung grundsätzlich eine Bestandsgarantie aussprechen.

Die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung ( #Kohlekommission )hat empfohlen, bis zum Jahr 2022 Braunkohlekraftwerke mit einer Kapazität von 3,1 Gigawatt abzuschalten. Damit hat sie die Weichen gestellt, dass sowohl der Hambacher Wald als auch die bedrohten Dörfer am Tagebau #Garzweiler erhalten bleiben können. Trotz des Kompromisses über einen Kohleausstieg „treibt RWE die Umsiedlungsvorbereitungen in den Dörfern mit Hochdruck voran, indem der Konzern Infrastruktur zerstört, zahlreiche Pumpanlagen für den geplanten Tagebaubetrieb baut und Druck auf Dorfbewohner*innen ausübt, möglichst bald umzusiedeln”, heißt es in dem offenen Brief an Laschet. Am Tagebau #Hambach grabe sich RWE trotz des vereinbarten Rodungsstopps mit seinen Baggern immer näher an den Hambacher Wald heran. RWE heize mit seinen Provokationen den schwelenden Konflikt um die Kohle weiter an.

Dieses Moratorium müsse so lange bestehen bleiben, bis die Vereinbarungen zur Abschaltung der Braunkohlekraftwerke im #Rheinland gesetzlich fixiert seien und eine neue #Leitentscheidung der Landesregierung vorliege. “Wir erwarten von Ihnen, dass mit der neuen Leitentscheidung die Tagebaugrenzen so verkleinert werden, dass sie den Erhalt des Hambacher Waldes und der Dörfer an den Tagebauen Garzweiler und Hambach sicherstellt”, so die Unterzeichner des offenen Briefes.

Den offenen Brief im Wortlaut finden Sie hier: https://www.bund-nrw.de/index.php?id=4450&rid=t_56969&mid=528&aC=972cc0d0&jumpurl=1

Hintergrund:

Mit den Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ können sowohl der Hambacher Wald als auch die Ortschaften #Keyenberg, #Kuckum, Unter- und Oberwestrich und #Berverath am Tagebau Garzweiler sowie die Orte #Manheim und #Morschenich am Tagebau Hambach erhalten werden. Durch ein Abschalten von sieben alten Blöcken an den Kraftwerksstandorten #Neurath und #Niederaußem kann der Bedarf an Braunkohle aus den Tagebauen Hambach und Garzweiler bis 2022 mehr als halbiert werden. Somit wird eine Abbaggerung der bedrohten Orte überflüssig. Dies zeigt ein aktuelles Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung: https://www.bund-nrw.de/index.php?id=4450&rid=t_56969&mid=528&aC=972cc0d0&jumpurl=2

In den Wochen nach der Empfehlung der Kohlekommission hat RWE Umsiedlungsvorbereitungen weiter vorangetrieben, licht- und lärmintensive Arbeiten in bewohnten Siedlungen durchgeführt und ein Waldstück in Kuckum gerodet.
 
#Klima #Klimaschutz #Hambibleibt

Die Menschen in den umsiedlungsbedrohten Dörfern am Tagebau #Garzweiler brauchen dringend eure Unterstützung und Solidarität. Sie wehren sich aktuell gegen den Bau einer völlig unsinnigen, da wegen des #Kohleausstieg s nicht mehr benötigten, Umgehungsstraße: #kohlestrasse

Solidarität zeigen könnt ihr auf verschiedene Art und Weise:
· Teilt gerne die Informationen zu #RWE s sinnlosem Straßenbau und den Aufruf zur Blockade über soziale Medien: Facebook, Instagram, Twitter

https://twitter.com/hashtag/kohlestrasse

· Zeigt persönlich eure Unterstützung und nehmt an der angemeldeten Mahnwache teil

Das Bündnis " #AlleDörferbleiben " ruft gemeinsam mit #Kohle erSetzen zu einer Sitzblockade am Montag den 27.05.2019 auf. Detaillierte Infos und Links findet ihr hier:

https://www.alle-doerfer-bleiben.de/aktionen/

http://www.kohle-ersetzen.de/

Danke für eure Solidarität und Unterstützung.
 
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