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Items tagged with: Flucht

Hab grad diese Zeitsprungfolge gehört und bin wütend. Ich weiß nicht wie viele Geschichten mir spontan eingefallen sind, die nicht gut ausgingen. Allein in Regensburg spontan neun.

An dem beschriebenen Geschacher um das Schicksal von Menschen in Not hat sich nichts, absolut nichts geändert. "Nie wieder" sagen sie feierlich, aber sie meinen es nicht. "Wir haben aus der Geschichte gelernt" sagen sie feierlich und ich frage mich, was sie überhaupt wissen und was sie gelernt haben.

Menschen mit wenig Einfluss, oft auch mit wenig Geld setzen sich für andere in Not ein. Die Reichen und Einflussreichen denken an sich selber und sind mit sich zufrieden wenn sie auch nur Plattitüden aufsagen.

Nichts hat sich geändert.

#Geschichte #Flucht

PS: Eine ausdrückliche Hörempfehlung für die Geschichte.

[attachment type='link' url='https://www.zeitsprung.fm/podcast/zs195/' title='ZS195: Wie Gerta Stern auf der Flucht nach Panama ihren Mann aus dem KZ befreite - Zeitsprung']Wir springen in das Jahr 1938 und beschäftigen uns mit der außergewöhnlichen Flucht von Gerta und Moses Stern. Beide wachsen in Wien auf und sie beschließen nach ihrer Hochzeit im Oktober 1938 auszuwandern. Das Ziel ist Johannesburg in Südafrika.
ZS195: Wie Gerta Stern auf der Flucht nach Panama ihren Mann aus dem KZ befreite
 
Hab grad diese Zeitsprungfolge gehört und bin wütend. Ich weiß nicht wie viele Geschichten mir spontan eingefallen sind, die nicht gut ausgingen. Allein in Regensburg spontan neun.

An dem beschriebenen Geschacher um das Schicksal von Menschen in Not hat sich nichts, absolut nichts geändert. "Nie wieder" sagen sie feierlich, aber sie meinen es nicht. "Wir haben aus der Geschichte gelernt" sagen sie feierlich und ich frage mich, was sie überhaupt wissen und was sie gelernt haben.

Menschen mit wenig Einfluss, oft auch mit wenig Geld setzen sich für andere in Not ein. Die Reichen und Einflussreichen denken an sich selber und sind mit sich zufrieden wenn sie auch nur Plattitüden aufsagen.

Nichts hat sich geändert.

#Geschichte #Flucht

PS: Eine ausdrückliche Hörempfehlung für die Geschichte.

[attachment type='link' url='https://www.zeitsprung.fm/podcast/zs195/' title='ZS195: Wie Gerta Stern auf der Flucht nach Panama ihren Mann aus dem KZ befreite - Zeitsprung']Wir springen in das Jahr 1938 und beschäftigen uns mit der außergewöhnlichen Flucht von Gerta und Moses Stern. Beide wachsen in Wien auf und sie beschließen nach ihrer Hochzeit im Oktober 1938 auszuwandern. Das Ziel ist Johannesburg in Südafrika.
ZS195: Wie Gerta Stern auf der Flucht nach Panama ihren Mann aus dem KZ befreite
 

Seenotrettungsschiff „Louise Michel“: „Sea-Watch 4“ kommt zu Hilfe


Die von Banksy gestiftete „Louise Michel“ liegt mit 219 Geretteten an Bord manövrierunfähig im Meer. Italien und Malta haben bisher nicht auf ihren Notruf reagiert.
Seenotrettungsschiff „Louise Michel“: „Sea-Watch 4“ kommt zu Hilfe
#Seenotrettung #Mittelmeer #Banksy #Sea-Watch #Flucht #Europa #Politik #Schwerpunkt
 

Seenotrettungsschiff „Louise Michel“: „Sea-Watch 4“ kommt zu Hilfe


Die von Banksy gestiftete „Louise Michel“ liegt mit 219 Geretteten an Bord manövrierunfähig im Meer. Italien und Malta haben bisher nicht auf ihren Notruf reagiert.
Seenotrettungsschiff „Louise Michel“: „Sea-Watch 4“ kommt zu Hilfe
#Seenotrettung #Mittelmeer #Banksy #Sea-Watch #Flucht #Europa #Politik #Schwerpunkt
 

Zu den Sternen ...


Die Reichen dieser Welt kennen nur noch eins: Rette sich wer kann! Für sie geht es bei der Zukunft der Technologie im Grunde nur um eins: zu entkommen.
https://neue-debatte.com/2020/08/13/rette-sich-wer-kann/
#Reichtum #Armut #Flucht #Rettung #SciFi
Rette sich wer kann!
 
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Internationales Seerecht wird mit den Füßen getreten


Zivile Menschenrettung vor dem Aus

Das Rettungsschiff „Ocean Viking“ der Nichtregierungsorganisation "SOS Méditerranée" wurde im sizilianischen Hafen Porto Empedocle festgesetzt. Damit sind alle privat organisierten Rettungsschiffe im Mittelmeer vor Anker.

Die Internationale Liga für Menschenrechte sieht ein Ende der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer. Diese Zwangsmaßnahmen, die sich meist hinter formalen Bestimmungen verstecken, verstoßen gegen die Flüchtlingskonvention, gegen alle Seefahrtvorschriften und die Menschenrechte.

Die Internationale Liga für Menschenrechte schreibt dazu:

Die italienischen Behörden haben am 22. Juli das Schiff der zivilen Seenotrettungsorganisation "SOS Méditerranée" 11 Stunden lang im Hafen von Porto Empedocle auf Sizilien untersucht und dann auf unbestimmte Zeit festgesetzt. Für "SOS Méditerranée" handelt es sich um eine "neue Stufe behördlicher Schikane mit dem Ziel, die lebensrettenden Einsätze der zivilen Seenotrettungsschiffe zu blockieren".

Vorgeschobene Sicherheitsmängel und die Feststellung, das Schiff habe mehr als die im Zertifikat für die Ausrüstung von Frachtschiffen angegeben 42 Personen befördert, weist die Nichtregierungsorganisation entrüstet zurück. Die letztere Begründung entlarve einen schwerlich überbietbaren Zynismus. Die "Ocean Viking" sei kein Passagierschiff, sondern sehe sich dem Seerecht verpflichtet, nämlich alle Menschen aus Seenot zu retten und in einen sicheren Hafen zu bringen. Jedes gegenteilige Handeln wäre strafbar im Sinne von unterlassener Hilfeleistung auf See.

Die Besatzung der "Ocean Viking" hatte 180 aus Seenot gerettete Menschen in den sicheren Hafen von Porto Empedocle gebracht, nachdem sie zuvor neun Tage auf die Erlaubnis der italienischen Behörden zum Einlaufen gewartet hatte. Die Geflüchteten wurden auf ein Quarantäneschiff verlegt, die Besatzung der "Ocean Viking" auf ihrem Schiff unter Quarantäne gestellt. Nach deren Ablauf war geplant wieder in See zu stechen. Doch das verhinderten die Behörden durch ihre Anweisungen.

Tatsächlich ist die Praxis keineswegs neu: Seit 2017 haben die Behörden von Malta und Italien abwechselnd immer wieder alle zivilen Seenotrettungsschiffe an die Kette gelegt und teils gar nicht, teils nur verzögert, wieder auslaufen lassen. Durch die Festsetzung der "Ocean Viking" ist aktuell kein ziviles Rettungsschiff mehr im zentralen Mittelmeer im Einsatz.

Die Internationale Liga für Menschenrechte hat SOS Méditerranée "für ihren hohen und gefährlichen Einsatz in Sorge um das Recht auf Leben und ihr zivilgesellschaftliches Engagement für Menschenrechte und Menschenwürde" im Jahr 2016 mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille ausgezeichnet. Damals rettete SOS Méditerranée mit der "Aquarius" Tausende Menschenleben auf der Flucht, heute darf das spendenfinanzierte Nachfolgeschiff "Ocean Viking" nicht daran gehindert werden, seinen Kampf gegen das Sterben im Mittelmeer wieder aufzunehmen.

Die Liga appelliert an die Europäische Union, deren Vorsitz Deutschland momentan innehat, endlich wirksame und menschenrechtskonforme Maßnahmen zu ergreifen, um der seit vielen Jahren skandalösen, menschenverachtenden "Todesursache Flucht" ein Ende zu setzen.

Die Liga bekundet ihre uneingeschränkte Solidarität mit SOS Méditerranée und ruft dringend dazu auf, durch Spenden den Einsatz für ihre humanitäre Rettungsaktionen sicherzustellen.

Internationale Liga für Menschenrechte e.V.
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Mehr dazu bei https://ilmr.de/2020/internationale-liga-fuer-menschenrechte-verurteilt-vorlaeufiges-ende-der-zivilen-seenotrettung-im-mittelmeer
und die Website von "SOS Méditerranée" https://sosmediterranee.org/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7350-20200805-internationales-seerecht-wird-mit-den-fuessen-getreten.htm

#SOSMéditerranée #Liga #ILMR #Seenotrettung #Seerecht #Menschenrechte #Asyl #Flucht #Folter #Abschiebung #Migration #Frontex #Fluggastdatenbank #EuroDAC #Europol #Schengen #VisaWaiver #Verfolgung
 
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Internationales Seerecht wird mit den Füßen getreten


Zivile Menschenrettung vor dem Aus

Das Rettungsschiff „Ocean Viking“ der Nichtregierungsorganisation "SOS Méditerranée" wurde im sizilianischen Hafen Porto Empedocle festgesetzt. Damit sind alle privat organisierten Rettungsschiffe im Mittelmeer vor Anker.

Die Internationale Liga für Menschenrechte sieht ein Ende der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer. Diese Zwangsmaßnahmen, die sich meist hinter formalen Bestimmungen verstecken, verstoßen gegen die Flüchtlingskonvention, gegen alle Seefahrtvorschriften und die Menschenrechte.

Die Internationale Liga für Menschenrechte schreibt dazu:

Die italienischen Behörden haben am 22. Juli das Schiff der zivilen Seenotrettungsorganisation "SOS Méditerranée" 11 Stunden lang im Hafen von Porto Empedocle auf Sizilien untersucht und dann auf unbestimmte Zeit festgesetzt. Für "SOS Méditerranée" handelt es sich um eine "neue Stufe behördlicher Schikane mit dem Ziel, die lebensrettenden Einsätze der zivilen Seenotrettungsschiffe zu blockieren".

Vorgeschobene Sicherheitsmängel und die Feststellung, das Schiff habe mehr als die im Zertifikat für die Ausrüstung von Frachtschiffen angegeben 42 Personen befördert, weist die Nichtregierungsorganisation entrüstet zurück. Die letztere Begründung entlarve einen schwerlich überbietbaren Zynismus. Die "Ocean Viking" sei kein Passagierschiff, sondern sehe sich dem Seerecht verpflichtet, nämlich alle Menschen aus Seenot zu retten und in einen sicheren Hafen zu bringen. Jedes gegenteilige Handeln wäre strafbar im Sinne von unterlassener Hilfeleistung auf See.

Die Besatzung der "Ocean Viking" hatte 180 aus Seenot gerettete Menschen in den sicheren Hafen von Porto Empedocle gebracht, nachdem sie zuvor neun Tage auf die Erlaubnis der italienischen Behörden zum Einlaufen gewartet hatte. Die Geflüchteten wurden auf ein Quarantäneschiff verlegt, die Besatzung der "Ocean Viking" auf ihrem Schiff unter Quarantäne gestellt. Nach deren Ablauf war geplant wieder in See zu stechen. Doch das verhinderten die Behörden durch ihre Anweisungen.

Tatsächlich ist die Praxis keineswegs neu: Seit 2017 haben die Behörden von Malta und Italien abwechselnd immer wieder alle zivilen Seenotrettungsschiffe an die Kette gelegt und teils gar nicht, teils nur verzögert, wieder auslaufen lassen. Durch die Festsetzung der "Ocean Viking" ist aktuell kein ziviles Rettungsschiff mehr im zentralen Mittelmeer im Einsatz.

Die Internationale Liga für Menschenrechte hat SOS Méditerranée "für ihren hohen und gefährlichen Einsatz in Sorge um das Recht auf Leben und ihr zivilgesellschaftliches Engagement für Menschenrechte und Menschenwürde" im Jahr 2016 mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille ausgezeichnet. Damals rettete SOS Méditerranée mit der "Aquarius" Tausende Menschenleben auf der Flucht, heute darf das spendenfinanzierte Nachfolgeschiff "Ocean Viking" nicht daran gehindert werden, seinen Kampf gegen das Sterben im Mittelmeer wieder aufzunehmen.

Die Liga appelliert an die Europäische Union, deren Vorsitz Deutschland momentan innehat, endlich wirksame und menschenrechtskonforme Maßnahmen zu ergreifen, um der seit vielen Jahren skandalösen, menschenverachtenden "Todesursache Flucht" ein Ende zu setzen.

Die Liga bekundet ihre uneingeschränkte Solidarität mit SOS Méditerranée und ruft dringend dazu auf, durch Spenden den Einsatz für ihre humanitäre Rettungsaktionen sicherzustellen.

Internationale Liga für Menschenrechte e.V.
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Mehr dazu bei https://ilmr.de/2020/internationale-liga-fuer-menschenrechte-verurteilt-vorlaeufiges-ende-der-zivilen-seenotrettung-im-mittelmeer
und die Website von "SOS Méditerranée" https://sosmediterranee.org/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7350-20200805-internationales-seerecht-wird-mit-den-fuessen-getreten.htm

#SOSMéditerranée #Liga #ILMR #Seenotrettung #Seerecht #Menschenrechte #Asyl #Flucht #Folter #Abschiebung #Migration #Frontex #Fluggastdatenbank #EuroDAC #Europol #Schengen #VisaWaiver #Verfolgung
 
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Solidarität mit den Betroffenen von Nazi-Drohungen


Polizei muss auch in den eigenen Reihen ermitteln

Seit Jahren berichten wir über Aktivitäten von rechten Schlägern und Hetzern - inzwischen schon mehr als 270 Mal. Eigentlich sollte man 75 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus in Deutschland davon ausgehen, dass diese menschenfeindliche Ideologie ausstirbt, so muss leider auch der Verfassungsschutzbericht einen starken Anstieg rechter Gewalttaten feststellen.

Wiederholt hat Janine Wissler, seit 2008 Abgeordnete im Hessischen Landtag und dort Fraktionsvorsitzende ihrer Partei und seit 2014 eine der stellvertretenden Parteivorsitzenden der Linken auf Bundesebene, Morddrohungen erhalten. Sie hat dies bereits vor einem halben Jahr der Polizei angezeigt. Das einzige Ermittlungsergebnis ist die Tatsache, dass ihre persönlichen Daten über einen Computer der Hessischen Polizei abgefragt wurden.

Deshalb rufen wir hier zur Solidarität mit Janine Wissler auf. Die Verfasser der Briefe , die mit NSU 2.0 unterschrieben waren, müssen gefasst werden. Die Friedens- und Zukunftswerkstatt hat eine Solidaritätskampagne mit der Politikerin und allen von rechten Gewalttätern Bedrohten gestartet.
Solidarität mit Janine Wissler

Die anonymen Morddrohungen gegen Janine Wissler, der Fraktionsvorsitzenden der LINKEN im Hessischen Landtag, macht uns betroffen. Dieser erneute Angriff auf eine gegen rassistische Politik und für Demokratie und Frieden engagierten Persönlichkeit ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der Rechtsextremismus in unserem Land wächst.

Zunehmend wird erkennbar, dass es sich nicht um verwirrte Einzeltäter handelt, sondern diese Kräfte in der Gesellschaft und auch in den öffentlichen Ämtern verwurzelt sind.

Deshalb kann es nicht nur darum gehen, Einzeltäter ausfindig zu machen. Für uns heißt Solidarität mit Janine Wissler, die Nazistrukturen endgültig zu überwinden. Dazu rufen wir alle Verantwortlichen wie auch unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger auf.

Diese Erklärung bitte einsenden an:
Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V.
c/o Frankfurter Gewerkschaftshaus
Wilhelm-Leuschner-Str. 69 – 77, 60329 Frankfurt am Main
Fax: 069 - 24249951
E-Mail: Frieden-und-Zukunft@t-online.de

Spendenkonto Frieden und Zukunft, Frankfurter Sparkasse IBAN: DE20 5005 0201 0200 0813 90, BIC: HELADEF1822
Stichwort: „Solidarität mit Janine Wissler“

Ich/Wir unterstütze/n diesen Aufruf
Name Vorname PLZ, Ort Straße Unterschrift

Diese Erklärung bitte ausgefüllt per E-Mail, Fax oder normaler Post an einsenden. Das unten verlinkte PDF Dokument erlaubt auch mehrere Unterschriften.

Mehr dazu bei http://www.frieden-und-zukunft.de/
und eine Unterschriftenliste zum Herunterladen https://www.aktion-freiheitstattangst.org/images/docs/Solidaritaet_Janine_Wissler.pdf
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7326-20200712-solidaritaet-mit-den-betroffenen-von-nazi-drohungen.htm

#Rechtsaußen #Neo-Nazis #NSU20 #Faschisten #Rassismus #Morddrohungen #Abgeordnete #Einschüchterung #Hetze #Angst #Hass #Grundrechte #Menschenrechte #Flucht #Migration #Frieden #Demokratie #Linke
 
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Solidarität mit den Betroffenen von Nazi-Drohungen


Polizei muss auch in den eigenen Reihen ermitteln

Seit Jahren berichten wir über Aktivitäten von rechten Schlägern und Hetzern - inzwischen schon mehr als 270 Mal. Eigentlich sollte man 75 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus in Deutschland davon ausgehen, dass diese menschenfeindliche Ideologie ausstirbt, so muss leider auch der Verfassungsschutzbericht einen starken Anstieg rechter Gewalttaten feststellen.

Wiederholt hat Janine Wissler, seit 2008 Abgeordnete im Hessischen Landtag und dort Fraktionsvorsitzende ihrer Partei und seit 2014 eine der stellvertretenden Parteivorsitzenden der Linken auf Bundesebene, Morddrohungen erhalten. Sie hat dies bereits vor einem halben Jahr der Polizei angezeigt. Das einzige Ermittlungsergebnis ist die Tatsache, dass ihre persönlichen Daten über einen Computer der Hessischen Polizei abgefragt wurden.

Deshalb rufen wir hier zur Solidarität mit Janine Wissler auf. Die Verfasser der Briefe , die mit NSU 2.0 unterschrieben waren, müssen gefasst werden. Die Friedens- und Zukunftswerkstatt hat eine Solidaritätskampagne mit der Politikerin und allen von rechten Gewalttätern Bedrohten gestartet.
Solidarität mit Janine Wissler

Die anonymen Morddrohungen gegen Janine Wissler, der Fraktionsvorsitzenden der LINKEN im Hessischen Landtag, macht uns betroffen. Dieser erneute Angriff auf eine gegen rassistische Politik und für Demokratie und Frieden engagierten Persönlichkeit ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der Rechtsextremismus in unserem Land wächst.

Zunehmend wird erkennbar, dass es sich nicht um verwirrte Einzeltäter handelt, sondern diese Kräfte in der Gesellschaft und auch in den öffentlichen Ämtern verwurzelt sind.

Deshalb kann es nicht nur darum gehen, Einzeltäter ausfindig zu machen. Für uns heißt Solidarität mit Janine Wissler, die Nazistrukturen endgültig zu überwinden. Dazu rufen wir alle Verantwortlichen wie auch unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger auf.

Diese Erklärung bitte einsenden an:
Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V.
c/o Frankfurter Gewerkschaftshaus
Wilhelm-Leuschner-Str. 69 – 77, 60329 Frankfurt am Main
Fax: 069 - 24249951
E-Mail: Frieden-und-Zukunft@t-online.de

Spendenkonto Frieden und Zukunft, Frankfurter Sparkasse IBAN: DE20 5005 0201 0200 0813 90, BIC: HELADEF1822
Stichwort: „Solidarität mit Janine Wissler“

Ich/Wir unterstütze/n diesen Aufruf
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Diese Erklärung bitte ausgefüllt per E-Mail, Fax oder normaler Post an einsenden. Das unten verlinkte PDF Dokument erlaubt auch mehrere Unterschriften.

Mehr dazu bei http://www.frieden-und-zukunft.de/
und eine Unterschriftenliste zum Herunterladen https://www.aktion-freiheitstattangst.org/images/docs/Solidaritaet_Janine_Wissler.pdf
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7326-20200712-solidaritaet-mit-den-betroffenen-von-nazi-drohungen.htm

#Rechtsaußen #Neo-Nazis #NSU20 #Faschisten #Rassismus #Morddrohungen #Abgeordnete #Einschüchterung #Hetze #Angst #Hass #Grundrechte #Menschenrechte #Flucht #Migration #Frieden #Demokratie #Linke
 
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Anna Seghers - Das siebte Kreuz / The Seventh Cross


Sieben gekuppte Platanen auf dem »Tanzplatz« des Lagers Westhofen sind durch Querbalken als Folterkreuze für sieben aus dem Lager geflohene Häftlinge hergerichtet. Sechs Männer müssen ihre Flucht bald mit dem Leben bezahlen. Nur dem Mechaniker Georg Heisler gelingt es den Verfolgern zu entkommen. Nach sieben gefährlichen Tagen der Flucht aus dem großen Gefängnis, das Deutschland in den Tagen der Hitlerherrschaft war, findet er den Weg in die Freiheit. Das siebte Kreuz im Lager Westhofen bleibt leer... Dieses Buch, das kurz vor dem zweiten Weltkrieg entstand, zuerst 1942 in englischer Sprache in New York und 1943 in deutscher Sprache in Mexiko erschien, machte Anna Seghers weltberühmt. Es wurde ein Buch das in einer Zeit für Deutschland sprach, als sonst fast nur mit Abscheu von Deutschland gesprochen wurde. Die Passion des ungekreuzigten Heisler ist ein Volksbuch das aus dem durch Hitler erneuerten Mittelalter herausfinden hilft, wie es die Maler und Bildschnitzer vor den Bauernkriegen taten. »Wir fühlten alle«, heißt es am Schluß, »wie tief und furchtbar die äußeren Mächte in den Menschen hineingreifen können, bis in sein Innerstes, aber wir fühlten auch, daß es im Innersten etwas gab, das unangreifbar war und unverletzbar...«

Harrys Regal
40 / ~2000 :)) #neverendingbookcoverchallenge

#KZ #Westhofen #Widerstand #Flucht #Nationalsozialismus #DrittesReich #AnnaSeghers #Bücher #HarrysRegal #Kz #Belletristik #Romane
#books
 
Hilfsorganisationen geben Maltas Regierungschef Robert Abela die Verantwortung für den Tod von fünf Migranten. Nun ermittelt die Polizei gegen den Premier. #Malta #Libyen #Flucht #Europa #Politik #Schwerpunkt
 

Maja Lunde: Die Geschichte des Wassers


#Bücherhamstern

* Autorin Maja Lunde in Wikipedia

Beschreibung auf der Verlagsseite:
Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. An Bord eine Fracht, die das Schicksal des blauen Planeten verändern kann.

Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein uraltes Segelboot entdecken.
Signes Segelboot.

Virtuos verknüpft Maja Lunde das Leben und Lieben der Menschen mit dem, woraus alles Leben gemacht ist: dem Wasser. Ihr neuer Roman ist eine Feier des Wassers in seiner elementaren Kraft und ergreifende Warnung vor seiner Endlichkeit.
Themen: #Wasser #Trinkwasser #Gletscher #Eis #Dürre #Flucht #Klimawandel #Klimakrise

Hmn. Geholt hatte ich dieses, weil ich "Die Geschichte der Bienen" von derselben Autorin sehr mochte. Beide Bücher gehören zu einer vier(?)teiligen Reihe, von der es bisher drei Bücher gibt. Anders als das zu den Bienen hat mich dieses Buch hier aber nicht so gepackt, leider. Diesmal gibt es nur zwei verschiedene Zeiten, und die Handlungen sind sehr ungleich. Der Anfang war gut, nach der Hälfte etwa fing es an sich zu ziehen. Beim Lesen kam es mir auch vor, als wäre eine der Geschichten mehr Lückenfüller als tatsächlicher Inhalt, und dann wirds zeitweise etwas langatmig. Schade finde ich auch, dass es kaum solche "Entdeckungsmomente" gibt, wo man den Zusammenhang zwischen den Geschichten findet. Ja, das Boot ist dasselbe, aber sonst? mhh. Die Geschichten beeinflussen sich gegenseitig einfach weniger. Es ist nicht schlecht, aber nach den Bienen hätt ich mir mehr erwartet.

#buch #bücher #lesen #bücherdrache
(-> Büchersammelpost)
 
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Jeder Mensch hat das Recht, Rechte zu haben!
#Flucht #Asyl #Migration #Lesbos #Lesvos #Griechenland #Türkei #EU #Politik #Menschenrechte

Jeder Mensch hat das Recht, Rechte zu haben!

Von Jürgen Klute „Jeder Mensch hat das Recht, Rechte zu haben.“ In diesem Satz verdichtet sich die zentrale Lehre, die Hannah Arendt aus der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus gezogen hat. „Jeder Mensch hat das Recht, Rechte zu ...

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werner wichtig
werner wichtig - vor weniger als eine Minute
Es gab k e i n e SchreckensHerrschaft-des-National-Sozialismus, es gab aber wwwweltweiten angelsexistisch-bankeristisch.zionistische WWWELTKRIEGE & MASSIVSTTERROR…
DIE N s d A P war eine der grossen BEFREIUNGSBEWEGUNGEN gegen die SATANISTEN !
 
r · Weitersagen · Kommentieren
Olladij Tudajev

Olladij Tudajev - vor 35 Minuten
“Wo sind die Politikerinnen und die Kommentatorinnen in den #Medien, die letztes Jahr staatstragend und bedeutungsschwanger darüber doziert haben, dass es keine “rechtsfreien Räume” geben darf, als einige #Geflüchtete in #Ellwangen eine #Abschiebung verhinderten? Die #Rechtsstaatlichkeit an sich ist ihnen vollkommen egal, sie ist nur ein Mittel zum Zweck. Freilich ein sehr effektives Mittel, vor allem wenn man – so wie es Horst #Seehofer regelmäßig macht – alle paar Monate im Eilverfahren die Gesetze umschreiben lassen kann. Und wenn das Mittel dann mal doch nicht taugt, um den politischen Zweck zu erreichen, dann wird eben zu anderen Mitteln gegriffen. Dass man dabei selbst rechtsfreie Räume schafft, wird in Kauf genommen. Höherrangiges #Recht rechtfertigt dies auch. Denn – und das sollten am besten auch alle Geflüchteten, die es hierher geschafft haben, im #Integrationskurs lernen – über dem Landesrecht, dem Bundesrecht, dem Europarecht und dem #Völkerrecht steht immer noch das Recht des Stärkeren im Dienste seiner politischen Interessen”.
“In ihrem Umgang mit Flüchtlingen zeigen die Regierungen, wie sie mit uns allen umgehen würden, wenn sie wüssten dass sie damit durchkämen”.
https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/466/die-maske-der-zivilisation-6560.html
#eu #griechenland #türkei #asyl #lesbos #krise #flucht #frontex #politik

Die Maske der Zivilisation

Grundrechte sollten Minimalkonsens jeder demokratischen Gesellschaft sein. An der Grenze zu Griechenland wurden sie für Zehntausende außer Kraft gesetz.

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werner wichtig
werner wichtig - vor weniger als eine Minute

F A L S C H !!! Ueber allem oben zitierten niederen RECHT steht immer vollautomatisch das RECHT:

Der VERNUNFT/MÖGLICHKEIT: "impossibulum Nullo obliget!!!

HUMANITAET!!! ILÄNDER_AUSROTTUNG ist n o c h , schwerstens verboten (WAS NIEMAND schert…)

NOT KENNT KEIN GEBOT // UEBERGESETZL.NOTSTAND !!!

ASYLRECHT ist in allen LÄNDERN der WELT, ausser in SCHLAND n i e ein einklagbares RECHT, sondern immer eine GNADENGABE !!!

also, IHR ROTNAZI.FASCHISTEN KIRCHE im DORF lassen, sonst muessen wir GUTEN, wir HUMANISTEN w i e d e r wie ab 1933 für EUCH, für Eure NachSchulung KAZETTS bauen, das K Z eine urenglische, k e i n e deutsche !!!!!!!!, Erfindung..., b,t,w.

 
"Wo sind die Politikerinnen und die Kommentatorinnen in den #Medien, die letztes Jahr staatstragend und bedeutungsschwanger darüber doziert haben, dass es keine "rechtsfreien Räume" geben darf, als einige #Geflüchtete in #Ellwangen eine #Abschiebung verhinderten? Die #Rechtsstaatlichkeit an sich ist ihnen vollkommen egal, sie ist nur ein Mittel zum Zweck. Freilich ein sehr effektives Mittel, vor allem wenn man – so wie es Horst #Seehofer regelmäßig macht – alle paar Monate im Eilverfahren die Gesetze umschreiben lassen kann. Und wenn das Mittel dann mal doch nicht taugt, um den politischen Zweck zu erreichen, dann wird eben zu anderen Mitteln gegriffen. Dass man dabei selbst rechtsfreie Räume schafft, wird in Kauf genommen. Höherrangiges #Recht rechtfertigt dies auch. Denn – und das sollten am besten auch alle Geflüchteten, die es hierher geschafft haben, im #Integrationskurs lernen – über dem Landesrecht, dem Bundesrecht, dem Europarecht und dem #Völkerrecht steht immer noch das Recht des Stärkeren im Dienste seiner politischen Interessen".
"In ihrem Umgang mit Flüchtlingen zeigen die Regierungen, wie sie mit uns allen umgehen würden, wenn sie wüssten dass sie damit durchkämen".
https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/466/die-maske-der-zivilisation-6560.html
#eu #griechenland #türkei #asyl #lesbos #krise #flucht #frontex #politik
 
"Wo sind die Politikerinnen und die Kommentatorinnen in den #Medien, die letztes Jahr staatstragend und bedeutungsschwanger darüber doziert haben, dass es keine "rechtsfreien Räume" geben darf, als einige #Geflüchtete in #Ellwangen eine #Abschiebung verhinderten? Die #Rechtsstaatlichkeit an sich ist ihnen vollkommen egal, sie ist nur ein Mittel zum Zweck. Freilich ein sehr effektives Mittel, vor allem wenn man – so wie es Horst #Seehofer regelmäßig macht – alle paar Monate im Eilverfahren die Gesetze umschreiben lassen kann. Und wenn das Mittel dann mal doch nicht taugt, um den politischen Zweck zu erreichen, dann wird eben zu anderen Mitteln gegriffen. Dass man dabei selbst rechtsfreie Räume schafft, wird in Kauf genommen. Höherrangiges #Recht rechtfertigt dies auch. Denn – und das sollten am besten auch alle Geflüchteten, die es hierher geschafft haben, im #Integrationskurs lernen – über dem Landesrecht, dem Bundesrecht, dem Europarecht und dem #Völkerrecht steht immer noch das Recht des Stärkeren im Dienste seiner politischen Interessen".
"In ihrem Umgang mit Flüchtlingen zeigen die Regierungen, wie sie mit uns allen umgehen würden, wenn sie wüssten dass sie damit durchkämen".
https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/466/die-maske-der-zivilisation-6560.html
#eu #griechenland #türkei #asyl #lesbos #krise #flucht #frontex #politik
 

Jenny Erpenbeck: Gehen, Ging, Gegangen


#Bücherhamstern

* Autorin Jenny Erpenbeck in Wikipedia
* Roman Gehen, ging, gegangen in Wikipedia

Beschreibung auf der Verlagsseite:
Entdeckungsreise zu einer Welt, die zum Schweigen verurteilt, aber mitten unter uns ist

Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind. Und plötzlich schaut diese Welt ihn an, den Bewohner des alten Europas, und weiß womöglich besser als er selbst, wer er eigentlich ist.

Jenny Erpenbeck erzählt auf ihre unnachahmliche Weise eine Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen, von Tod und Krieg, vom ewigen Warten und von all dem, was unter der Oberfläche verborgen liegt.
Themen: #Berlin #Alltag #Heimat #Flucht #Flüchtlinge #Asyl #Abschiebung #Migration #Willkommenskultur

War mir nicht bewusst, aber das ist offenbar ein sehr bekanntes Buch, was inzwischen sogar irgendwo Abiturlektüre ist. Ich hab kaum Bücher gelesen, die sich mit ähnlicher aktueller Thematik beschäftigen, kann also nicht wirklich vergleichen. Das hier ist spannend und interessant geschrieben, wird nicht langweilig. Bei einigen Texten, die echte aktuelle Ereignisse einbauen, wirkt es für mich eher verkrampft, bei diesem Buch aber nicht. Es macht alle Beteiligten sehr menschlich, und damit gleichzeitig einen riesen Kontrast zum "System" von langsamer Bürokratie, Behörden, festgefahrenen Abläufen, und sehr viel Warten. Ich kann nachvollziehen, dass es als Abilektüre ausgesucht wurde, gute Wahl.

#buch #bücher #lesen #bücherdrache
 

Auf der Flucht


"(...) Klimawandelfolgen gehören weltweit zu den häufigsten Fluchtursachen oder sind zumindest mitverantwortlich für Armut, Hunger und kriegerische Konflikte. Jedes Jahr fliehen fast doppelt so viele Menschen vor Umweltkatastrophen wie vor Krieg."

Link zum Beitrag von Robert Manoutschehri:
https://neue-debatte.com/2020/01/23/flucht-vor-klimawandel-von-un-als-asylgrund-anerkannt/

#Mensch #Natur #Ökologie #Umweltzerstörung #Landraub #Klimaveränderung #Asyl #Flucht #Vertreibung #UN #Politik #Asylpolitik
Flucht vor Klimawandel von UN als Asylgrund anerkannt
 
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Flyer über Rechte bei der Abnahme von Fingerabdrücken


Recht auf Information, wenn Behörden die Fingerabdrücke für EURODAC abnehmen

Als Mitglied der Fundamental Rights Platform (FRA) dokumentiert Aktion Freiheit statt Angst regelmäßig deren Veröffentlichungen, wenn sie unsere Themen betreffen. In einem weiteren Bericht zum Jahresende hat die FRA auf einen Flyer hingewiesen, der die rechtlichen Vorschriften für die Abnahme von Fingerabdrücken in der EU klarstellt. Außerdem verweist die FRA auf den EASO-Jahresberichts zur Lage des Asyls in der EU und fragt nach Anmerkungen dazu.

Neuer Leitfaden der FRA zum Recht auf Information wenn Behörden, die Fingerabdrücke für EURODAC abnehmen

Die FRA hat ein neues Faltblatt veröffentlicht: Recht auf Information - Leitfaden für Behörden bei der Abnahme von Fingerabdrücken für EURODAC.

Dieser kurze praktische Leitfaden unterstützt Beamte und Behörden dabei, Asylbewerber und Migranten auf verständliche und zugängliche Weise über die Verarbeitung ihrer Fingerabdrücke in Eurodac zu informieren. Die Erstellung des Merkblatts ist eine gemeinsame Anstrengung der FRA und der Koordinierungsgruppe für die Eurodac-Aufsicht, die sich aus Vertretern der Datenschutzbehörden der einzelnen Mitgliedstaaten, die die Eurodac-Verordnung überwachen, und dem Europäischen Datenschutzbeauftragten zusammensetzt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://fra.europa.eu/en/publication/2020/right-information-authorities-taking-fingerprints-eurodac
und der Flyer Text "Right to information for authorities taking fingerprints for EURODAC"

Außerdem möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen eine Information von EASO zu übermitteln. Das Europäische Unterstützungsbüro für Asylfragen bittet um Rückmeldung zu Inhalt und Format des EASO-Jahresberichts zur Lage des Asyls in der EU, der einen Überblick über die Entwicklungen in Gesetzgebung, Politik und Praxis im Bereich Asyl auf EU-Ebene und auf nationaler Ebene gibt. Ihre Anmerkungen tragen dazu bei, die Erfahrung der Nutzer zu verbessern und den analytischen Wert des Berichts zu erhöhen.

Die Online-Bewertungserhebung umfasst Fragen zu Inhalt, Struktur, Format und Methodik des EASO-Jahresberichts und sollte fünf Minuten dauern. Anmerkungen können bis zum 7. Februar 2020 eingereicht werden.

Mit freundlichen Grüßen,
FRA - FRP
Agentur der Europäischen Union für Grundrechte
Schwarzenbergplatz 11
1040 Wien, Österreich

Mehr dazu bei https://fra.europa.eu/en/publication/2020/right-information-authorities-taking-fingerprints-eurodac
und der Flyer Text "Right to information for authorities taking fingerprints for EURODAC"
https://fra.europa.eu/sites/default/files/fra_uploads/fra-2020-guide-eurodac_en.pdf
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7145-20200119-flyer-ueber-rechte-bei-der-abnahme-von-fingerabdruecken.htm

#Flyer #Fingerabdruck #FRA #FRP #EU #EURODAC #EASO #Asyl #Flucht #Folter #Abschiebung #Migration #Frontex #Fluggastdatenbank #EuroDAC #Europol #Schengen #VisaWaiver #Verfolgung
 

Aufnahme von Flüchtlingskindern: Kein Gnadenakt, sondern rechtliche Verpflichtung


Ja, es geht nicht um Werte, sondern um Menschenrechte – also um Rechte, die Menschen in Not haben, Rechte auf Hilfe und Unterstützung, das Recht zu überleben und das Recht auf Leben. Deshalb: Hört auf von Werten zu fabulieren und verteidigt statt dessen bestehende Rechte und unterstützt die Menschen, die diese Rechte nicht allein durchgesetzt bekommen, aber auf sie angewiesen sind, um überleben und leben zu können!

#Migration #Flucht #Asyl #Menschenrechte #EU #Europa
Aufnahme von Flüchtlingskindern: Kein Gnadenakt, sondern rechtliche Verpflichtung
 

Aufnahme von Flüchtlingskindern: Kein Gnadenakt, sondern rechtliche Verpflichtung


Ja, es geht nicht um Werte, sondern um Menschenrechte – also um Rechte, die Menschen in Not haben, Rechte auf Hilfe und Unterstützung, das Recht zu überleben und das Recht auf Leben. Deshalb: Hört auf von Werten zu fabulieren und verteidigt statt dessen bestehende Rechte und unterstützt die Menschen, die diese Rechte nicht allein durchgesetzt bekommen, aber auf sie angewiesen sind, um überleben und leben zu können!

#Migration #Flucht #Asyl #Menschenrechte #EU #Europa
Aufnahme von Flüchtlingskindern: Kein Gnadenakt, sondern rechtliche Verpflichtung
 
Liebe Spenderinnen und Spender, liebe Freundinnen und Freunde,

zum Jahresausklang wollten wir eigentlich keine schlechten Nachrichten aufbereiten. Deshalb nur ein kurzer Abriss der momentanen Situation in #Syrien: bis heute hat der Krieg dort nahezu 600.000 Menschenleben gekostet und Zweidrittel der syrischen Bevölkerung zur #Flucht gezwungen. Fast 70 Prozent der SyrerInnen leben in extremer Armut und laut jüngstem Lagebericht des Auswärtigen Amtes herrscht nach wie vor nirgends im Land Sicherheit.
Und doch gibt es sehr hoffnungsvolle und ermutigende Aspekte unserer Arbeit. Und das sind neben den Familien, die wir in Sicherheit bringen konnten, Sie!
Sie, die Sie unseren Verein oft schon seit mehreren Jahren finanziell unterstützen und unsere Arbeit erst ermöglichen. Das, was 2015 mit einer fast utopischen Idee und einer Handvoll Spendern begann, ist mittlerweile zu einer beeindruckenden Community gewachsen. Zusammen mit über 4000 weiteren Flüchtlingspaten sorgen Sie dafür, dass bisher 233 Menschen dem syrischen Alptraum entkommen konnten. Manchmal reiben wir uns selbst verwundert die Augen, dass die Utopie unseres verstorbenen Vereinsgründers, Martin Keune, Realität geworden ist: aus der Vielzahl kleiner Spenden kann Großes entstehen. Das wissen wir jetzt!
Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir es, Monat für Monat das Geld für den Lebensunterhalt und die Miete der syrischen Familien abzusichern.

Ihre finanzielle Hilfe ist das eine. Ebenso wichtig ist aber das Zeichen, das Sie damit setzen. Ein Zeichen für eine menschliche, solidarische, weltoffene Gesellschaft, die sich ihre Werte von rechten Populisten und ausländerfeindlichen Hetzern nicht kaputt machen lässt.
Diese Selbstvergewisserung ist ein wichtiger Schatz in Zeiten, da alarmierende Wahlergebnisse, rechte Stimmungsmache, offener Hass und gewaltsame Übergriffe das Bild eines anderen Landes zeichnen wollen.
Oft, viel zu oft, findet diese dumpfe Feindseligkeit ihren ungefilterten Weg zu denen, die sie bekämpfen, so auch zu den „Flüchtlingspaten". Erst waren es ausländerfeindliche Aufkleber, die immer mal wieder die Scheiben unseres Vereinsladens verklebten. Da half noch Abkratzen und weg damit! Nun landete eine unverhohlene Morddrohung in unserem Briefkasten, bestückt mit üblen Beleidigungen und Naziaufklebern. Man gehöre „an den Galgen" oder „standrechtlich" erschossen, lässt sich nicht mehr ganz so locker wegputzen. Wir haben daher Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Natürlich lassen wir uns von solchen Schmähungen nicht einschüchtern. Dafür sorgt auch die Gewissheit, dass um uns herum eine verlässliche Gemeinschaft steht. Rückmeldungen wie: „Es ist ein tolles Gefühl, wenn ich lese, dass Ihr wieder Leben retten konntet", „Ich freue mich immer über den Akt der Menschlichkeit. Würden doch viele Menschen den Mut haben, anderen Menschen zu helfen" oder ein knappes „Ich bin dabei!", freuen uns immer wieder. Danke dafür!
Vielleicht wissen Sie schon, dass Sie mit Ihrer Unterstützung nicht nur die syrischen Familien und uns beschenken, sondern auch sich etwas Gutes tun. Denn anderen zu helfen, macht glücklich und gesund (okay, gesünder)! Das haben Wissenschaftler herausgefunden.

Um die Glückshormone vor diesem Hintergrund noch einmal in die Höhe zu treiben, hier noch eine aktuelle Nachricht: Anfang Dezember konnten Amira und ihre beiden Söhne endlich ihren Ehemann und Vater Nadeem auf dem Berliner Flughafen in die Arme schließen. Nach ganzen drei Jahren Trennung, heißt es für die Familie nun, was wir Ihnen allen wünschen:

Ein frohes Fest und ein glückliches neues Jahr!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung,

Ihre
Tina Mede, Remo Klinger, Charlotte Dreyer, Vera Gaserow, Katrin Albrecht

#Flüchtlingspaten Syrien e.V. - https://fluechtlingspaten-syrien.de/
Helfen Sie uns mit einer monatlich wiederkehrenden PATENSCHAFT ab 10€
Flüchtlingspaten Syrien e.V.

FLÜCHTLINGSPATEN SYRIEN: FLÜCHTLINGSPATEN SYRIEN (Zitrusblau)

 
#Lampedusa #Flüchtlinge #Seenotrettung #SeaWatch #MatteoSalvini #EU-Grenzpolitik #Flucht #Europa #Politik #SeaWatch3 #salvinilostronzo #legalamerda #life-line #lifeline #Kapitän #Claus-Peter #Reisch #Agrigento #open-arms
#seebrücke statt #seehofer

#Rettungsschiff "#Alan #Kurdi" 88 #Flüchtlinge gehen in #Italien an Land

Rund eine Woche war die "Alan Kurdi" mit Dutzenden Flüchtlingen im #Mittelmeer unterwegs. Nun konnten die Menschen das #Rettungsschiff in Italien verlassen. Sie werden von fünf europäischen Ländern aufgenommen.
 
EU und Türkei: Sozialhilfe für Flüchtlinge
https://taz.de/EU-und-Tuerkei/!5635004/
#Türkei #TürkeiSyrien #Flucht #Europa #Politik
 
EU und Türkei: Sozialhilfe für Flüchtlinge
https://taz.de/EU-und-Tuerkei/!5635004/
#Türkei #TürkeiSyrien #Flucht #Europa #Politik
 

#Netzlese

Evangelische Kirche kauft Schiff für Seenotrettung im Mittelmeer


#Netzlese #Flucht #Migration #Asyl #Seenotrettung #Mittelmeer #Seebrücke #Seaeye #Seawatch #EKD #Kirche #Menschenrechte #Politik
Evangelische Kirche kauft Schiff für Seenotrettung im Mittelmeer
 

#Netzlese

Evangelische Kirche kauft Schiff für Seenotrettung im Mittelmeer


#Netzlese #Flucht #Migration #Asyl #Seenotrettung #Mittelmeer #Seebrücke #Seaeye #Seawatch #EKD #Kirche #Menschenrechte #Politik
Evangelische Kirche kauft Schiff für Seenotrettung im Mittelmeer
 
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Die Unteilbar-Demo auch als Beitrag zur Wahl am 1.9.


Früh #Aufstehen für #Unteilbar

Weit über 35.000 Menschen sind in Dresden zusammen gekommen, um deutlich zu machen:

Wir lassen uns nicht teilen!
Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden!


Aktion Freiheit statt Angst gehört zu den fast 400 Erstunterzeichner des Aufrufs für die gestrige Demo. Wir sind früh aufgestanden, um in Dresden dabei sein zu können. Unser Anliegen war die Unterstützung des Freiheit statt Angst Blocks gegen das Sächsische Polizeigesetz wie auch der Kampf gegen die braune Hetze von rechts.

Bereits zur Eröffnungskundgebung auf dem Dresdner Altmarkt und am Schluss auf der Cockerwiese wurde viele Redebeiträge aus verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven gehalten. Das waren unter vielen anderen
  • Andrea Kocsis (stellv. Vorsitzende ver.di),
  • Carolin Emcke (Autorin und Publizistin),
  • Peggy Piesche (Schwarze ostdeutsche Kulturwissenschaftlerin und transkulturelle Trainerin),
  • Fridays for Future Leipzig,
  • Seda Başay-Yıldız (Anwältin, NSU-Nebenklage),
  • Dr. Ulrich Schneider (Paritätischer Gesamtverband)
Noa Ha Leiterin des Zentrums für Integrationsstudien (ZfI) der TU Dresden sagte im Vorfeld der Demo dem mdr: "Was ich in meiner Zeit in Dresden und Sachsen angetroffen habe, ist eine sehr agile Zivilgesellschaft. Das wird in den bundesweiten Debatten oft vernachlässigt. Wie auch die ostdeutsche Migrationsgeschichte inklusive der Abwanderung in die alten Bundesländer nach der Wiedervereinigung vernachlässigt wird. Weil hier vieles nicht benannt ist, entstand ein weißer Fleck, der jetzt ausgenutzt und von den Rechten politisch instrumentalisiert wird. Es ist nötig, sich mit der spezifisch ostdeutschen Entwicklung zu beschäftigen, ..." und
"Migration gehört zur Gesellschaft. Das war schon immer so. Und ist auch heute noch so. Migration geht nicht mehr weg. Damit verbunden ist auch, das Thema Geflüchtete nicht mehr politisch ausspielen zu lassen. Migration ist ein Kontinuum. Sie ist nicht neu aufgekommen. Diese Blase wird aufgemacht und von den Rechtspopulisten konstruiert. Sie lenkt von den eigentlich wichtigen Fragen ab: Wie organisieren wir das gemeinsame Zusammenleben? Welche öffentlichen Güter werden dafür benötigt? Welche Rechte und Pflichten hat jeder? Wie können wir für eine gerechte Gesellschaft sorgen?"

Wir werden die Redebeiträge der Demo hier veröffentlichen, sobald sie zur Verfügung stehen.

Hier die ersten Bilder der Demo

Hier wird ein ganzes Schlauchboot voller Forderungen zur Überwindung des Systems transportiert: Von der Forderung zur Organisation, einem freien Miteinander, einem fairen Austausch von Gütern und dem Stopp von Kriegen und Terror gegen andere Länder - denn mit der jetzigen Politik erzeugen wir täglich neue Flüchtlinge!

Die Werbung für den Auftritt des Dresdner Kabaretts "Die Herkuleskeule" gegen die Volksverdumung durch scheinbar unpolitische "Dudel-Medien" nehmen wir zum Anlass auf einen Artikel zum gleichen Thema bei Rubikon hinzuweisen "Der Krieg um unsere Köpfe".

Unsere Forderung ist seit über 10 Jahren "Keine Festung Europa".

Als die Spitze der Demo bereits auf die linke Elbseite zurückkehrte, waren die letzten Menschen am Altmarkt noch nicht einmal gestartet.
So konnte man sich über den einen Kilometer von Brücke zu Brücke begrüßen.

Mehr dazu bei https://www.unteilbar.org/dresden/
und unser Aufruf zur Demo https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6963-20190824-demo-fuer-eine-offene-und-freie-gesellschaft.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6991-20190825-die-unteilbar-demo-auch-als-beitrag-zur-wahl-am-19-.htm

#Demo #Aktivitaet #Dresden #unteilbar #aufstehen #Solidarität #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Videoüberwachung #Lauschangriff #Überwachung #Soziales #Gleichberechtigung #Gender #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #HartzIV #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit #Asyl #Flucht #Abschiebung #VisaWaiver #eBorder #Abschottung #Schengen #Polizeigesetz #PAG
 

nicht ablenken lassen


man sollte sich von so etwas wie dieser grönland-posse nicht ablenken lassen. die wirklich brutalen grausamkeiten der us-regierung sind solche wie diese hier. an diese muss man sich erinnern.

#usa #trump #flüchtlinge

Bild/Fototaz (inoffiziell) wrote the following post Thu, 22 Aug 2019 18:03:00 +0200

Schikanen gegen Minderjährige: Trumps neueste Niedertracht
https://taz.de/Schikanen-gegen-Minderjaehrige/!5617613/
#Mexiko #USA #DonaldTrump #Migration #Flucht #Amerika #Politik #Schwerpunkt
 

Mit Frontex entwickelt die EU ein Instrument des staatlichen Gewaltmonopols


#Vertreibung #Flucht #Asyl #Migration #Frontex #EU #Politik
 
»Die Menschen sollen möglichst drüben bleiben«




#Oxi #BRD #DDR #Flucht #Refugees
»Die Menschen sollen möglichst drüben bleiben«
 
»Das Recht, Rechte zu haben«

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#Blätter #Migration #Flucht #Frontex #Europa #EU #HannahArendt
 

Umfrage: Europäer sehen Zuwanderung problematischer als Klimawandel


#EU #Klimaerwärmung #Erderwärmung #Klimapolitik #FFF #FridaysForFuture #YouthForClimate #Zuwanderung #Migration #Flucht #Vertreibung #Asyl
Umfrage: Europäer sehen Zuwanderung problematischer als Klimawandel
 
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Demo für eine offene und freie Gesellschaft


Es reicht, wir wollen eine andere Gesellschaft!

Am 24. August startet in Dresden die bundesweite Demo #unteilbar. Aktion Feiheit statt Angst e.V. ist wie im letzten Herbst bei der Demo der 250.000 wieder einer von 283 Erstunterzeichnern unter den Aufruf.

Die zentrale Botschaft von #unteilbar lautet:

Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen. Unsere Vielfalt ist unsere Stärke. Wir stehen #unteilbar für Gleichheit und soziale Rechte.

Eine Politik, die auf grenzenloses Wachstum und maximale Gewinne setzt, erzeugt massive soziale Ungleichheit und zerstört die Natur. Sie bereitet den Weg für autoritäre Lösungen und das Erstarken völkischer Parteien.

Über die Gründe für die Demo haben wir bereits vor einem Jahr geschrieben:
  • Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf nicht Teil unserer Normalität werden,
  • der Staat verschärft seine sogenannten Sicherheitsgesetze,
  • er baut die Überwachung aus und markiert Stärke,
  • das Sozialsystem dagegen ist von Schwäche gekennzeichnet,
  • Millionen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Pflege, Gesundheit, Kinderbetreuung und Bildung,
  • unzählige Menschen werden jährlich aus ihren Wohnungen vertrieben,
  • die Umverteilung von unten nach oben wurde seit der Agenda 2010 massiv vorangetrieben,
  • steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.
Das muss geändert werden. Deshalb wollen wir #Aufstehen für ein solidrisches Miteinander!

Der Aufruf für die Demo am 24. August:
#Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!

Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung sind gesellschaftsfähig. Was gestern mehrheitlich noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist heute Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.

Wir wissen um die Bedeutung der Landtagswahlen in Sachsen und der sächsischen Verhältnisse für die Auseinandersetzung um den bundesweiten Rechtsruck.

Ganz Europa ist von einer nationalistischen Stimmung der Entsolidarisierung und Ausgrenzung erfasst. Kritik an diesen unmenschlichen Verhältnissen wird gezielt als realitätsfremd diffamiert. In dieser Situation lassen wir nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen.

Während der Staat sogenannte Sicherheitsgesetze verschärft, die Überwachung ausbaut und so Stärke markiert, ist das Sozialsystem von Schwäche gekennzeichnet: Menschen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Bildung, Pflege und Gesundheit, in den Kampf gegen die ökologische Krise, in öffentlichen Nahverkehr, Kinderbetreuung und Jugendkultur. Während ländliche Infrastruktur massiv unterfinanziert ist und die Menschen in die urbanen Zentren drängen, fehlt es in den Großstädten an bezahlbarem Wohnraum. Die Umverteilung von unten nach oben wurde durch die Wendekrise, Agenda 2010 und Finanzkrise massiv vorangetrieben. Steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.

Nicht mit uns – Wir halten dagegen!
„Für ein offenes Land mit freien Menschen“ unter diesem Banner gingen ́89 Menschen in Sachsen auf die Straße. Diese Botschaft hat bis heute nicht an Relevanz verloren und soll in diesem Sommer auf die Straßen zurückkehren. So treten wir ein für eine offene und solidarische Gesellschaft, in der Menschenrechte unteilbar und vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind – in Sachsen, Deutschland und weltweit. Wir stellen uns gegen jegliche Form von Diskriminierung und Hetze. Gemeinsam treten wir Rassismus, Antisemitismus, antimuslimischem Rassismus, Antiromaismus, Antifeminismus und LGBTTIQ*-Feindlichkeit entschieden entgegen. Menschen die auf die Solidarität der Gesellschaft angewiesen sind, dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Gleichwertigkeit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten ist nicht verhandelbar. Allen hier lebenden Menschen muss gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden.

Wir sind jetzt schon viele, die sich einsetzen:
Ob an den Außengrenzen Europas, ob vor Ort in Organisationen von Geflüchteten und in Willkommensinitiativen, ob in queer-feministischen, antirassistischen Bewegungen, in Migrant*innenorganisationen, in Behinderten- oder Kinderrechtsorganisationen, in Gewerkschaften, in Verbänden, NGOs, Religionsgemeinschaften, Vereinen und Nachbarschaften, ob in dem Engagement gegen Wohnungsnot, Verdrängung, Pflegenotstand, gegen Überwachung und Gesetzesverschärfungen, gegen die Entrechtung von Geflüchteten und für Klimagerechtigkeit – seit dem Herbst der Solidarität sind Hunderttausende Menschen für eine solidarische Gesellschaft auf die Straßen gegangen – an vielen Orten haben sich Menschen aktiv für eine Gesellschaft der Vielen eingesetzt. Diesen Aufbruch sozialer Bewegungen werden wir in diesem Sommer fortschreiben.

Als Auftakt unserer gemeinsamen Aktivitäten wird am 6. Juli eine Demonstration in Leipzig stattfinden, mit der wir den #unteilbar-Sommer in Sachsen einläuten wollen. Als Höhepunkt ist eine Großdemonstration mit bundesweiter Mobilisierung am 24. August 2019 in Dresden geplant. Dazwischen wollen wir mit der #WannWennNichtJetzt Konzert- und Marktplatztour in Plauen, im Erzgebirge, in Zwickau, Grimma und Bautzen kooperieren. So werden wir an verschiedenen Orten lokal aktiv sein und in einer großen bundesweiten Mobilisierung in Dresden zusammenkommen.

#unteilbar Sachsen lebt von unserem Engagement. Wir alle sind bei der Vorbereitung gefragt: Bei der Vernetzung mit anderen Aktiven und der Mobilisierung in unseren Nachbarschaften.

Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung in ganz Sachsen und weit darüber hinaus!
Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
Für ein solidarisches und soziales Miteinander in Sachsen statt Ausgrenzung und Rassismus! Für das Recht auf Schutz und Asyl – Gegen die Abschottung Europas!
Für eine freie und vielfältige Gesellschaft!
Solidarität kennt keine Grenzen!

Seid dabei! Busse und Sonderzüge aus vielen Orten sind für die Fahrt nach Dresden organisiert - nutzt sie!

Mehr dazu bei https://www.unteilbar.org/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/2516-20190824.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6651-20181014-aufstehen-in-berlin.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6963-20190824-demo-fuer-eine-offene-und-freie-gesellschaft.htm

#Demo #Aktivitaet #Dresden #unteilbar #aufstehen #Solidarität #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Videoüberwachung #Lauschangriff #Überwachung #Soziales #Gleichberechtigung #Gender #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #HartzIV #Gewerkschaft #Mitbestimmung #Koalitionsfreiheit #Asyl #Flucht #Abschiebung #VisaWaiver #eBorder #Abschottung #Schengen
 
Schweres Bootsunglück im Mittelmeer: 115 Geflüchtete vermisst
https://taz.de/Schweres-Bootsunglueck-im-Mittelmeer/!5613435/
#Mittelmeer #Seenotrettung #Flucht #Europa #Politik #Schwerpunkt
 
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Polizei dringt mit gezogener Waffe in Berliner Jugendhilfeeinrichtung ein


Unverhältnismäßiger Polizeieinsatz in Flüchtlingsunterkunft

Leider müssen wir erneut von einem völlig unverhältnismäßigen Polizeieinsatz in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft berichten. Erst kürzlich hatten wir erfahren, dass bei Abschiebungen der Grundrechtschutz der Wohnung missachtet wird (Gutachten geben Flüchtlingsrat recht). Der Flüchtlingsrat Berlin schreibt uns heute:

Polizei dringt mit gezogener Waffe in Berliner Jugendhilfeeinrichtung ein

Am frühen Morgen des 2. Juli 2019 drang die Polizei gewaltsam in eine Jugend-WG des Trägers Evin e.V. ein. Die Beamten traten Türen ein, zogen dort schlafende Jugendliche mit vorgehaltener Waffe aus den Betten und legten Sie in Handschellen. Bei keinem der Jugendlichen gab es einen Verdacht auf eine Straftat. Die Polizei wollte die Räume eines dort gemeldeten jungen Menschen durchsuchen, der bereits vor zwei Monaten in eine andere Jugendhilfeeinrichtung verlegt worden war. Der Flüchtlingsrat Berlin, der Bundesfachverband umF, ReachOut - Berlin und Evin e.V. fordern die Berliner Polizei, den Senator für Inneres und die Senatorin für Jugend auf, den Fall aufzuklären und sicherzustellen, dass bei Polizeieinsätzen in Jugendhilfeeinrichtungen unbeteiligte dort lebende junge Menschen vor rechtswidrigen und unverhältnismäßigen Maßnahmen geschützt werden.

„Alle anwesenden Jugendlichen wurden von der Polizei wie Schwerkriminelle behandelt“, erklärt Andreas Meißner von Evin e.V. „Durch den Polizeieinsatz wurden die Jugendlichen extrem verängstigt. Ob sie psychische Folgeschäden davontragen, wird sich noch herausstellen. Ihr Vertrauen in die Polizei ist in jedem Fall erschüttert. Unsere pädagogische Arbeit zur Stabilisierung der jungen Menschen wird durch ein solches Vorgehen konterkariert.“

Gegen unbeteiligte Personen, insbesondere wenn es sich um Minderjährige handelt, darf nur in absoluten Ausnahmefällen polizeilicher Zwang eingesetzt werden. Zudem ist fragwürdig, ob die Räume überhaupt hätten betreten werden dürfen. Zwar lag ein Durchsuchungsbeschluss vor, allerdings nur für die Räume des Gesuchten und nicht für die Räume der unbeteiligten dort wohnenden Jugendlichen. Zumindest hätte der Träger informiert werden müssen.

„Die Art der Durchsuchung war klar rechtswidrig. Unbeteiligte Jugendliche mit der Waffe zu bedrohen ist nicht zulässig. Wir erwarten, dass der Fall aufgeklärt wird und die Berliner Polizei rechtmäßig handelt“, erklärt Tobias Klaus vom Bundesfachverband umF, „Geflüchtete Jugendliche dürfen nicht einfach unter Generalverdacht gestellt und wie Komplizen behandelt werden – nur weil sie mit einer gesuchten Person in einer Einrichtung gemeldet sind.“

„Dies ist kein Einzelfall. Die Polizei muss sofort damit aufhören – ohne Not – überfallartig in der Nacht in die Wohnungen von geflüchteten Jugendlichen einzudringen und öffentlich erklären, welche Maßnahmen sie gegen das rechtswidrige Verhalten der Beamten einleitet“, erklärt Biplab Basu von ReachOut - Berlin.

Bereits in der Nacht vom 8. zum 9. Mai 2018 durchsuchten Polizist/innen gewaltsam eine betreute Jugendwohngruppe in Berlin, wobei nach Angaben des Trägers zwei geflüchteten Jugendlichen schwer misshandelt wurden. [1]Der Innenausschuss des Abgeordnetenhauses beschäftigte sich daraufhin mit der polizeilichen Durchsuchung.

[2]„Die Rechte von unbeteiligten jungen Menschen müssen bei Durchsuchungen in Jugendhilfeeinrichtungen besser geschützt werden. Die Senatorin für Jugend, Sandra Scheeres, muss im Senat wirksame Vereinbarungen zu Polizeieinsätzen in Jugendhilfeeinrichtungen durchsetzen, die sicherstellen, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen“, erklärt Nora Brezger vom Flüchtlingsrat Berlin.

Flüchtlingsrat Berlin e.V.
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin

[1]https://www.paritaet-berlin.de/presse/stellungnahmen/stellungnahme- detailansicht/article/erklaerung-zu-einem-polizeieinsatz-in-einer-jugendwohngruppe.html und https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-Berliner-Polizisten/!5505938&s=Uta+Schleiermacher/
[2]https://www.parlament-berlin.de/ados/18/InnSichO/protokoll/iso18-025-ip.pdf

Mehr dazu bei https://www.fluechtlingsrat-berlin.de
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6956-20190724-polizei-dringt-mit-gezogener-waffe-in-berliner-jugendhilfeeinrichtung-ein.htm

#Polizei #Berlin #Waffeneinsatz #Flüchtlingsunterkunft #Überfall #Asyl #Flucht #Folter #Abschiebung #Migration #Frontex #Fluggastdatenbank #EuroDAC #Europol #Schengen #VisaWaiver #Verfolgung
 
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Polizei dringt mit gezogener Waffe in Berliner Jugendhilfeeinrichtung ein


Unverhältnismäßiger Polizeieinsatz in Flüchtlingsunterkunft

Leider müssen wir erneut von einem völlig unverhältnismäßigen Polizeieinsatz in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft berichten. Erst kürzlich hatten wir erfahren, dass bei Abschiebungen der Grundrechtschutz der Wohnung missachtet wird (Gutachten geben Flüchtlingsrat recht). Der Flüchtlingsrat Berlin schreibt uns heute:

Polizei dringt mit gezogener Waffe in Berliner Jugendhilfeeinrichtung ein

Am frühen Morgen des 2. Juli 2019 drang die Polizei gewaltsam in eine Jugend-WG des Trägers Evin e.V. ein. Die Beamten traten Türen ein, zogen dort schlafende Jugendliche mit vorgehaltener Waffe aus den Betten und legten Sie in Handschellen. Bei keinem der Jugendlichen gab es einen Verdacht auf eine Straftat. Die Polizei wollte die Räume eines dort gemeldeten jungen Menschen durchsuchen, der bereits vor zwei Monaten in eine andere Jugendhilfeeinrichtung verlegt worden war. Der Flüchtlingsrat Berlin, der Bundesfachverband umF, ReachOut - Berlin und Evin e.V. fordern die Berliner Polizei, den Senator für Inneres und die Senatorin für Jugend auf, den Fall aufzuklären und sicherzustellen, dass bei Polizeieinsätzen in Jugendhilfeeinrichtungen unbeteiligte dort lebende junge Menschen vor rechtswidrigen und unverhältnismäßigen Maßnahmen geschützt werden.

„Alle anwesenden Jugendlichen wurden von der Polizei wie Schwerkriminelle behandelt“, erklärt Andreas Meißner von Evin e.V. „Durch den Polizeieinsatz wurden die Jugendlichen extrem verängstigt. Ob sie psychische Folgeschäden davontragen, wird sich noch herausstellen. Ihr Vertrauen in die Polizei ist in jedem Fall erschüttert. Unsere pädagogische Arbeit zur Stabilisierung der jungen Menschen wird durch ein solches Vorgehen konterkariert.“

Gegen unbeteiligte Personen, insbesondere wenn es sich um Minderjährige handelt, darf nur in absoluten Ausnahmefällen polizeilicher Zwang eingesetzt werden. Zudem ist fragwürdig, ob die Räume überhaupt hätten betreten werden dürfen. Zwar lag ein Durchsuchungsbeschluss vor, allerdings nur für die Räume des Gesuchten und nicht für die Räume der unbeteiligten dort wohnenden Jugendlichen. Zumindest hätte der Träger informiert werden müssen.

„Die Art der Durchsuchung war klar rechtswidrig. Unbeteiligte Jugendliche mit der Waffe zu bedrohen ist nicht zulässig. Wir erwarten, dass der Fall aufgeklärt wird und die Berliner Polizei rechtmäßig handelt“, erklärt Tobias Klaus vom Bundesfachverband umF, „Geflüchtete Jugendliche dürfen nicht einfach unter Generalverdacht gestellt und wie Komplizen behandelt werden – nur weil sie mit einer gesuchten Person in einer Einrichtung gemeldet sind.“

„Dies ist kein Einzelfall. Die Polizei muss sofort damit aufhören – ohne Not – überfallartig in der Nacht in die Wohnungen von geflüchteten Jugendlichen einzudringen und öffentlich erklären, welche Maßnahmen sie gegen das rechtswidrige Verhalten der Beamten einleitet“, erklärt Biplab Basu von ReachOut - Berlin.

Bereits in der Nacht vom 8. zum 9. Mai 2018 durchsuchten Polizist/innen gewaltsam eine betreute Jugendwohngruppe in Berlin, wobei nach Angaben des Trägers zwei geflüchteten Jugendlichen schwer misshandelt wurden. [1]Der Innenausschuss des Abgeordnetenhauses beschäftigte sich daraufhin mit der polizeilichen Durchsuchung.

[2]„Die Rechte von unbeteiligten jungen Menschen müssen bei Durchsuchungen in Jugendhilfeeinrichtungen besser geschützt werden. Die Senatorin für Jugend, Sandra Scheeres, muss im Senat wirksame Vereinbarungen zu Polizeieinsätzen in Jugendhilfeeinrichtungen durchsetzen, die sicherstellen, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen“, erklärt Nora Brezger vom Flüchtlingsrat Berlin.

Flüchtlingsrat Berlin e.V.
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin

[1]https://www.paritaet-berlin.de/presse/stellungnahmen/stellungnahme- detailansicht/article/erklaerung-zu-einem-polizeieinsatz-in-einer-jugendwohngruppe.html und https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-Berliner-Polizisten/!5505938&s=Uta+Schleiermacher/
[2]https://www.parlament-berlin.de/ados/18/InnSichO/protokoll/iso18-025-ip.pdf

Mehr dazu bei https://www.fluechtlingsrat-berlin.de
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6956-20190724-polizei-dringt-mit-gezogener-waffe-in-berliner-jugendhilfeeinrichtung-ein.htm

#Polizei #Berlin #Waffeneinsatz #Flüchtlingsunterkunft #Überfall #Asyl #Flucht #Folter #Abschiebung #Migration #Frontex #Fluggastdatenbank #EuroDAC #Europol #Schengen #VisaWaiver #Verfolgung
 
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