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Items tagged with: Fahrrad


 
Eine tolle Aktion von ADFC, BUND, campact, DUH, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und VCD.

https://www.iaa-demo.de/

#Fahrrad #adfc #vcd #verkehrswende #aussteigen

 
Was für ein #Fahrradschloss will man denn heutzutage, was nicht Abus ist, wofür man keinen Kredit aufnehmen muss, und was lang genug für um Rahmen UND Laterne ist? #fahrrad

 

Zwei Artikel aus der Rhein-Neckar-Zeitung


Heute fand ich bei der Rhein-Neckar-Zeitung zwei Artikel die ich hier verlinken will.

Heidelberg - Ein Bußgeld "muss im Geldbeutel wehtun"


Stadt begrüßt Vorstoß von Bundesverkehrsminister Scheuer - Über 130 000 Verwarnungen in 2018

Falschparkern den Kampf ansagen: Das hat die Stadt in den vergangenen Jahren schon mehrfach versucht. Für Aufsehen sorgte beispielsweise 2016 die "Denkzettel"-Aktion von Stadt und der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg. Ein Dutzend junger Menschen verteilte damals gut 20.000 blaue Klebezettel für ein in der Plöck im absoluten Halteverbot abgestelltes Auto. Wenige Monate später gewannen die Initiatoren mit ihrer Aktion den Deutschen Fahrradpreis 2017 in der Kategorie Kommunikation. Seither werden immer mal wieder "Denkzettel" verteilt...

Straßenverkehrsordnung - Bußgelder bringen ohne Kontrollen nichts


Verkehrspolizeichef Schäfer zu den Ideen des Verkehrsministers

Dieter Schäfer war gerade im Internet. Er hat gelesen, dass sich Busse in Städten künftig ihre Spuren mit E-Scootern teilen sollen. Einer der vielen Vorschläge von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), mit denen er den Straßenverkehr in Deutschland ändern will. Schäfer muss lachen: "Manche haben Ideen." Man sieht das Kopfschütteln des Leiters der Mannheimer Verkehrspolizeidirektion förmlich durchs Telefon. Scheuer will auch Bußgelder erhöhen. Schäfer findet das eigentlich nicht schlecht, hat allerdings auch so seine Zweifel...
Tags: #de #news #rnz #verkehr #auto #fahrrad #fußgänger #falschparker #bußgelder #stadt #ravenbird #2019-08-16

 

Mit dem Radl ins Stadion


Die Löwenfans wollen ein Zeichen für den Verbleib im Grünwalder Stadion setzen und machen eine Sternfahrt zum Spiel gegen Meppen - und das umweltfreundlich!

#60muenchen #Fahrrad #fussball #ELIL
„Mit dem Radl ins Sechzger“ heißt es am nächsten Heimspieltag am 17. August gegen Meppen.

 

E-Scooter: Salamitaktik für Helm- und Radwegebenutzungspflicht?


Merkwürdig, die Zeitugen schreiben, daß E-Scooter-Fahrer auf Geh- und Radwegen für Fußgänger bzw. Radfahrer eine Gefahr darstellen, schon soll eine Helmpflicht her. Nicht für die gefährdeten Fußgänger und Radfahrer, sondern für die Scooter-Fahrer. Mit Schutzwaffe bzw. passiver Bewaffung fahren die doch noch gefährlicher! Warum also die Helmpflichtdiskussion? Aus meiner Sicht ist das ein Vorstoß, der den Boden für eine Helmpflicht auch für Radfahrer ebnen soll. Salamitaktik!

Merkwürdig, obwohl E-Scooter Kraftfahrzeuge sind und damit idealerweise die Fahrbahn nutzen sollten, gilt für sie eine unbedingte Radwegebenutzungspflicht. D.h. Scooter müssen immer auf den Radweg, sofern vorhanden, selbst wenn der Radweg für Fahrradfahrer nicht benutzungspflichtig ist. Aus meiner Sicht soll damit eine Neuauflage der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht (* 1934, † 1998) ideologisch vorbereitet werden. Denn wenn schon KFZ auf den Radweg müssen, warum nicht auch Fahrräder?

#fahrrad #escooter #verkehr #politik #automafia #autolobby #emobility #autowahn #helm #salamitaktik

 
das ist doch mal was für den morgen. in wien wird ein kind auf einem fahrradanhänger von einem lkw umgenietet, wie das lkw halt so machen, ohne dass jemand ernsthaft etwa dagegen unternimmtl. das veranlasst den spiegel, anweisungen des "allgemeinen deutschen automobil clubs" für fahrradfahrer zu veröffentlichen. wie es eben der spiegel so macht.

das ist kein guter anfang für den tag ...

#verkehr #fahrrad #adac #adfc

Fahrradanhänger und Co: So fahren Kinder sicher auf dem Fahrrad mit


Der Unfall nahe Wien, bei dem zwei Kinder in einem Fahrradanhänger ums Leben kamen, hat eine Sicherheitsdebatte ausgelöst. SPIEGEL ONLINE zeigt, worauf Eltern achten sollten.

 
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Es sieht freundlicher aus als es ist. Man hätte auf dem #Fahrrad fast ein Unterhemd oder eine dünne Jacke vertragen können.

 
#Fahrrad fahren in Frankreich. Meine zweite Heimat hat die schönsten Radwege und diese werden auch genutzt #landes




 
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Durchblick / Look through


im Schönwasserpark in Bockum (Krefeld), Juli 2019



Landende Kanadagänse / Landing Canada Geese



Kanadagänse schwimmen auf dem Wasser / Canada geese swim on the water

#Verkehr #Fahrrad #Bockum #Krefeld #Niederrhein #Schönwasserpark #foto #photo #fotografie #photography
#objects #traffic #bicycles

 
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#Bilder vom gestrigen #Morgenhimmel. Heute Nacht sind dann beim #Gewitter 23 l/m2 an #Regen runter gekommen und auch jetzt hat es gerade wieder angefangen zu regnen.
#Wetter #Taubertal #Fahrrad #MitdemRadzurArbeit

 
Mal wieder quer übers Land...

…letzten Sonntag.








































So ganz grob: Lauffen – (durchs Gipswerk nach) Heilbronn – Neckarsulm – Amorbach – Neuenstadt am Kocher – Kochertürn – Degmarn – Oedheim – Hagenbach – Bad Friedrichshall – Jagstfeld – Offenau – Gundelsheim – Heinsheim – Bad Wimpfen – Kirchhausen – Massenbach – Schwaigern – Nordheim – Lauffen (Kiesplatz)

\#drahtesel #fahrrad #gundelsheim #kochertal #neckartal #neuenstadt-am-kocher #rad #radtour #tour
Quelle: https://schubladenerinnerungen.de/blog/2019/08/07/mal-wieder-quer-uebers-land/
Mal wieder quer übers Land…

 
Mal wieder quer übers Land...

…letzten Sonntag.








































So ganz grob: Lauffen – (durchs Gipswerk nach) Heilbronn – Neckarsulm – Amorbach – Neuenstadt am Kocher – Kochertürn – Degmarn – Oedheim – Hagenbach – Bad Friedrichshall – Jagstfeld – Offenau – Gundelsheim – Heinsheim – Bad Wimpfen – Kirchhausen – Massenbach – Schwaigern – Nordheim – Lauffen (Kiesplatz)

\#drahtesel #fahrrad #gundelsheim #kochertal #neckartal #neuenstadt-am-kocher #rad #radtour #tour
Quelle: https://schubladenerinnerungen.de/blog/2019/08/07/mal-wieder-quer-uebers-land/
Mal wieder quer übers Land…

 

Radschnellweg Ruhrgebiet: Ausgebremst - taz.de


https://taz.de/Radschnellweg-Ruhrgebiet/!5609926/

#fahrrad #rad #radschnellweg #essen #ruhr #ruhrgebiet #verkehrswende #klima #politik #rs1

 

Radschnellweg Ruhrgebiet: Ausgebremst - taz.de


https://taz.de/Radschnellweg-Ruhrgebiet/!5609926/

#fahrrad #rad #radschnellweg #essen #ruhr #ruhrgebiet #verkehrswende #klima #politik #rs1

 

Was uns an E-Scootern eigentlich aufregt…


Eigentlich wollte ich zum Thema E-Scooter weder viel schreiben noch verlinken, aber da Sascha Lobo ein in Netzkreisen bekannter Autor ist und seine Irrtümer in Sachen E-Scooter hier zu recht kritisiert werden, empfehle ich diesen Blog-Post von Peter Wendel.

#escooter #emobility #verkehr #politik #saschalobo #fahrrad #berlin
Was uns an E-Scootern eigentlich aufregt…

 

E-Scooter in Städten: Ökologisch desaströs

E-Scooter führen also nicht zu einer Reduzierung des CO2-intensiven Automobilverkehrs in Großstädten. Ganz im Gegenteil: Vielmehr laden sie zu einer Abkehr von CO2-freundlichen kommunalen und körperlichen Bewegungsformen ein.

Denn es ist ein Mythos, dass E-Mobilität CO2-neutral und umweltfreundlich ist. Die Produktion der technologisch aufwendigen Geräte sowie insbesondere ihrer komplexen Batterien verschlingt viel CO2-aufwendige Energie. Da die meisten Bestandteile der Scooter in ärmeren Ländern hergestellt werden, führt E-Mobilität tendenziell zu einer Verlagerung der von Industrienationen hervorgerufenen Umweltschäden in sogenannte Entwicklungsländer.

Der E-Scooter-Markt deutet exemplarisch auf einen „Ökokapitalismus“ hin, an dem nichts öko ist außer seine rattenfängerischen Verkaufsstrategien: mit grünem Anstrich werden so Bereiche von einem zerstörerischen Marktprinzip erschlossen, die bisher noch nicht Teil kapitalistischer Wertproduktion waren.
(siehe auch)

#escooter #emobility #verkehr #politik #taz #ökokapitalismus #fahrrad

 

E-Scooter in Städten: Ökologisch desaströs

E-Scooter führen also nicht zu einer Reduzierung des CO2-intensiven Automobilverkehrs in Großstädten. Ganz im Gegenteil: Vielmehr laden sie zu einer Abkehr von CO2-freundlichen kommunalen und körperlichen Bewegungsformen ein.

Denn es ist ein Mythos, dass E-Mobilität CO2-neutral und umweltfreundlich ist. Die Produktion der technologisch aufwendigen Geräte sowie insbesondere ihrer komplexen Batterien verschlingt viel CO2-aufwendige Energie. Da die meisten Bestandteile der Scooter in ärmeren Ländern hergestellt werden, führt E-Mobilität tendenziell zu einer Verlagerung der von Industrienationen hervorgerufenen Umweltschäden in sogenannte Entwicklungsländer.

Der E-Scooter-Markt deutet exemplarisch auf einen „Ökokapitalismus“ hin, an dem nichts öko ist außer seine rattenfängerischen Verkaufsstrategien: mit grünem Anstrich werden so Bereiche von einem zerstörerischen Marktprinzip erschlossen, die bisher noch nicht Teil kapitalistischer Wertproduktion waren.
(siehe auch)

#escooter #emobility #verkehr #politik #taz #ökokapitalismus #fahrrad

 

Sichtweise


Ich bin hin und wieder mit dem Einwurf konfrontiert, äußerst polemisch und mit beschimpfendem Ton über meine lieben Mitverkehrsteilnehmer in ihren Autos zu sprechen und zu schreiben. Und ich gebe es zu: Begriffe wie »Motorhenker« für Autofahrer und »Lizenz zum Vergasen« für einen Führerschein sind nicht gerade freundlich und erst recht nicht sachlich.

Es hat einen Grund, dass ich so schreibe.

Es liegt daran, dass ich ebenfalls Verkehrsteilnehmer bin. Ich bin Radfahrer und bewege mich täglich durch den Stadtverkehr. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens ein Mal nur knapp einem schweren Unfall entkomme, bei dem der Autofahrer nur marginalen Schaden an seinem heiligen Blech, ich allerdings einen ernstzunehmenden Lasttest für meine rd. 210 Knochen bekäme. Und nein, ich fahre weder besonders schnell noch riskant. Eben gerade zum Beispiel, als ich in Hannover-Linden durch die Ottenstraße fuhr, öffnete eine Autofahrerin – natürlich, ohne in den Spiegel zu schauen und auch ohne mal kurz über die Schulter zurückzuschauen – ihre Fahrertür in Richtung Fahrbahn vor mir, damit ich verunfallt werden kann und am eigenen Leib erlebe, was es mit dieser ominösen Impulserhaltung auf sich hat. Zum Glück habe ich die Handbewegung gesehen und konnte einen schnellen Schlenker machen (der ebenfalls zum Glück auch nicht zu einem Unfall führte, weil ich in anderen Verkehr geriet), sonst würde ich jetzt vermutlich nicht diesen Text tippen, weil ich mit meinen Schmerzen beschäftigt wäre oder im schlimmsten Fall meinen Sterbeprozess bereits durchschritten hätte.

So etwas passiert mir – wie schon gesagt – beinahe jeden Tag.

Ich unterstelle den Autofahrern noch nicht einmal böse Absicht dabei. »Nur« Unaufmerksamkeit. Diese wird natürlich ein bisschen gefördert, wenn man dabei »nur« Materialschäden hat und außerdem der Kontrollillusion unterliegt, ein so guter Autofahrer zu sein, dass man sich stets richtig, regelkonform und vernünftig verhält und sowohl sein Auto, als auch sein Verhältnis zum Auto, als auch sein Fahrverhalten vollständig unter Kontrolle hat. Es erinnert mich, als einen Menschen, der nicht davon betroffen ist, an die Realitätsverluste eines Heroinabhängigen.

Manchmal ist es allerdings auch verantwortungslose Dummheit, worüber ich mich wirklich aufregen kann. Jeden verdammten Tag sehe ich Menschen in ihren Autos am Steuer, mit ihren verdammten Handys herumspielend und blind durch die Straßen fahrend. Manchmal wundere ich mich darüber, dass immer noch so wenig passiert. Zum Glück überwiegen immer noch die aufmerksamen Menschen im Verkehr.

Und ehrlich gesagt: Manchmal fahre ich mir auch einen Müll zusammen, bei dem ich froh darüber bin, dass die aufmerksamen Menschen im Verkehr deutlich überwiegen. Vermutlich geht es jedem Menschen so.

Im besten Fall würde Verkehr einfach nur bedeuten, dass wir alle einigermaßen zügig, entspannt und heil dort ankommen, wo wir jeweils hinwollen – und dabei zu Partnern mit gleichem Ziel würden. Die wichtigste Regel in diesem Geschehen wäre im §1 StVO festgelegt und würde völlig ausreichen. Leider ist der Alltag auf den Straßen nicht einmal der zweitbeste oder drittbeste Fall, ganz im Gegenteil. ☹️

Neulich sagte ein Autofahrer zu mir: »Du musst das alles einmal aus der Sicht eines Autofahrers sehen« und fing mit einer längeren, wenig erfreuten Beschreibung an, wie er aus seiner Sicht die Radfahrer im Staßenverkehr wahrnimmt – unter besonderer Beschreibung einiger Vollidioten, die fahren, als hätten sie zu viele von diesen Spielen gespielt, in denen man drei Leben hat.

Es war ein interessanter, wenn auch etwas einseitiger und kurzer Vortrag, in der Tat. Aber wenn ich etwas »muss«, weckt das meinen heiteren Drang, nicht zu wollen. Und dann habe ich mir keck gedacht:

Seht das mal aus der Sicht eines Radfahrers!


Stellt euch nur für ein paar Minuten vor, ihr Blechkutscher, ihr fahrt weiterhin die Autos, die ihr gewohnt seid, diese tonnenschweren Metallmaschinen mit Motor! Aber die gesamte Infrastruktur und der Verkehr wären anders. Stellt euch nur eine halbe Stunde lang mal vor, es wären die gleichen Straßen wie jetzt, nur, dass der Verkehr auf ihnen von LKWs geprägt wäre, dass die Fahrbahnen voller Vierzigtonner wären und dass jeder Unfall mit einem solchen Gefährt sehr gefährlich und teuer, in vielen Fällen sogar tödlich würde!

Die meisten Straßen dürftet ihr gar nicht erst benutzen. Stattdessen würden eigens für euch Markierungen auf Fußwegen angebracht, und ihr müsstet euch diesen Weg mit meist eher unaufmerksamen Fußgängern, oft mit lebhaften Kindern, teilen. Wenn ihr das nicht tätet, würde ein Bußgeld fällig, das auch immer wieder einmal in Verkehrskontrollen der Polizei kassiert wird. Ihr müsstet wehrlos hinnehmen, dass ein LKW so asozial falsch parkt, dass euer Weg völlig blockiert wäre, ohne dass sich Polizei und Ordnungsamt dafür interessierten. Oft wären die Baustellen genau auf dem euch zugewiesenen Weg, der vorsätzlich so gepflastert wäre, dass man ihn leicht öffnen kann, damit Kabel und Rohre einfach zugänglich sind, und gar nicht so selten würde an so einer Baustelle ein Schild aufgestellt, das euch gebietet, dass ihr gefälligst aussteigen und euer Auto schieben sollt. Aber auch, wenn das nicht der Fall wäre, würden die eigens für euch angebrachten Absenkungen an den Bordsteinen von Müttern mit ihren Kinderwagen, Rollstuhlfahrern und gelgentlich Roller- und Skateboardfahrern sowie Inlineskatern mitbenutzt, weil sie so praktisch sind. Und von Fußgängern. Natürlich wären sie auch öfter einmal von asozial parkenden LKW zugeparkt. »Öfter einmal« meint hier: In dicht bewohnten Gebieten mit wenig Parkplatz sehr häufig bis immer. . Dazu würde euer Weg immer wieder als »Vielzweckfläche« dienen: Abstellplatz für Sperrmüll, Parkplatz für LKW, alles mögliche eben. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, würde euch auch immer wieder einmal von LKW-liebenden Idioten in euren kommunalen Verkehrsausschüssen ein Verkehrtzeichen 240 hingestellt, das euch bußgeldbewehrt dazu nötigt, den Weg mit Fußgängern zu teilen und ganz vorsichtig im Schritttempo zu fahren, nur, damit ihr den LKW-Verkehr auf der Straße nicht mit eurer Anwesenheit stört.

Diese Sonderwege, die euch aufgezwungen würden, hätten nur Nachteile. Deshalb sind sie ja auch benutzungspflichtig, denn wenn sie Vorteile für euch hätten, müsste niemand eine Benutzungspflicht anordnen, sondern ihr würdet euch eurer Vorteile erfreuen. Verkehrszeichen und der LKW-Verkehr auf der Fahrbahn wären für euch oft schwer einsehbar, weil sie hinter Bäumen und parkenden LKW unsichtbar sind. Ihr selbst wärt genau so unsichtbar für den LKW-Verkehr auf der Fahrbahn. Bei der Lektüre der Straßenverkehrsordnung könnte man denken, ihr hättet auch Rechte wie Vorfahrt, aber das ist angesichts der Zustände eine eher theoretische Konstruktion, die bei allzu blindem Glauben daran schnell das Leben kosten kann. Trotzdem sieht niemand in der Politik ein Problem darin, solche gefährlichen Sonderwege zu bauen und anzuordnen. In den Städten müsstet ihr häufig an der Ampel das Signal für die Fußgänger beachten, obwohl diese viel langsamer als ihr sind und oft eine halbe Minute lang an einer roten Ampel stehen, während die LKWs auf der Fahrbahn grün haben und an euch vorbeifahren.

Kurz: Die gesamte innerhalb der Städte »für euch« hingepatzte Verkehrsinfrastruktur wäre objektiv unbrauchbar, vorsätzlich körperverletzend und zudem demütigend, aber ihr müsstet sie benutzen, wo immer sie für euch hingepatzt wäre. Und immer wieder hört ihr Verkehrtpolitiker und Scheißjournalisten und LKW-Fahrer faseln, dass das alles ja »für eure Sicherheit« da sei…

Da wärt ihr doch froh, wenn ihr mal keinen Sonderweg benutzen müsstet, oder? Endlich kommt man mal voran! Aber das ist auch nicht besser, denn die LKW-Fahrer betrachteten euch immer wieder einmal als Menschen, die gar keine richtigen Verkehrsteilnehmer und kaum richtige Menschen sind. Ihr müsstet ganz rechts, nahe an den parkenden LKW fahren – ja, eigens für euch wären immer wieder einmal rote »Schutzstreifen« auf die Fahrbahn gemalt worden, damit ihr das auch wirklich kapiert und damit man das Blut nicht so sieht – und würdet ständig im Abstand von zwanzig, dreißig Zentimetern von Vierzigtonnern überholt, am Wochenende gar nicht so selten mit besoffenen Fahrern, aber an jedem verdammten Werktag wären auch genug Fahrer dabei, die mehr mit ihren Handys als mit dem Verkehr beschäftigt und dabei oft noch gefährlicher als ein Betrunkener sind. Wenn ihr geradeaus fahren wolltet, der Vierzigtonner aber nach rechts abbiegt, würdet ihr immer wieder einmal übersehen und es käme zu schweren Unfällen. Dabei hätten irgendwelche Schreibtischmörder aus der Politik sogar in die StVO reingeschrieben, dass ihr Vorfahrt habt, wenn ihr rechts vom rechtsabbiegenden Verkehr geradeaus fahrt. Aber die würden ja auch nicht Auto, sondern Vierzigtonner fahren. Denen wäre es egal, wie ihr verreckt, hauptsache, ihr stört den Verkehr der Vierzigtonner nicht. Und damit ihr noch weniger Freude am Vorankommen habt, wären immer wieder eigene Ampeln für euch aufgestellt, damit ihr auch nicht so lange Grün habt. Und wo es diese eigenen Ampeln nicht gäbe, müsstet ihr nach dem eventuell vorhandenen Fußgängersignal fahren, auch, wenn ihr auf der Fahrbahn fahrt. (Ja, wirklich. Das ist die aktuelle Regelung für Radfahrer.) Wenn ihr aber einmal nach links abbiegen wolltet und euch entsprechend auf der Fahrbahn einordnetet, würdet ihr von Vierzigtonner-Fahrern angehupt und beschimpft, weil ihr nicht ganz rechts bleibt, da, wo der blutrote Streifen auf der Fahrbahn ist. Ja, immer wieder würde euch von Vierzigtonner-Fahrern vorgeworfen, dass ihr so viel Platz auf der Fahrbahn wegnehmt und dass es euretwegen immer enger auf der Fahrbahn wird. Journalisten, die im Vierzigtonner zur Arbeit fahren, würden das glauben, und die Zeitungen und Fernsehmagazine wären voll damit; und Politiker würden sich rasch anschließen und den Bau neuer Sonderwege für Autofahrer einfordern, damit sie den Verkehr nicht mehr so behindern – und in den Reklamelügen neben diesen Dummheiten würde die Umweltfreundlichkeit, Bequemlichkeit und Freiheit des LKW-Fahrens gelobt.

Wenn ihr aber die Städte verließet, um einmal frei von diesem täglichen Wahnsinn zu sein, dann wärt ihr direkt in einer Barbarei der Landstraße, in der die jeweils leistungsstärkeren LKW-Fahrer ihr »Recht« einfach durchsetzen – auch immer wieder auf Kosten von Autofahrern, deren Tod billigend in Kauf genommen wird. Dort, wo die Sonderwege am Nötigsten wären, gibt es sie nicht. Und wo es sie doch einmal gäbe, da sind sie in einem Zustand, dass man sich fragt, ob die Betonplatten wohl damals auf einen Führerbefehl hin verlegt wurden und seitdem vor sich hinrotten. Immerhin ist meist ein Verkehrszeichen 101 nebst Zusatzzeichen 1007-34 aufgestellt, immer schön zusammen mit dem Zeichen, das die Benutzungspflicht anordnet.

Hin und wieder bekämen die Politiker einmal mit, dass das Autofahren trotz aller »sicheren« Sonderwege gefährlich geworden ist, und sie würden in reflexartigem Aktionismus eine Helmpflicht für Autofahrer einfordern. In den Polizeimeldungen über solche Unfälle würde jedesmal erwähnt werden, dass der tödlich verunglückte Fahrer keinen Helm getragen hat, und zwar selbst dann noch, wenn im Unfallhergang ein paar Gliedmaßen abgetrennt wurden. Niemals würde in den Polizeimeldungen erwähnt, dass ein solcher Tod von LKW-Fahrern verursacht wurde, stattdessen wurden die Autos sprachlich »von einem LKW erfasst«; ganz ähnlich wie bei den Dienstwaffen der Polizeibeamten, mit denen niemals geschossen wird, sondern aus denen sich immer nur ein Schuss löst. Journalisten würden diese Meldungen mit ihren wenig subtilen Schuldzuweisungen einfach abschreiben, genau die gleichen Journalisten, die es ziemlich unerträglich fänden, einer vergewaltätigten Frau die Schuld an ihrer Vergewaltigung zu geben. Aber für euch Autofahrer gälten eben völlig andere Maßstäbe. Ihr wärt in jeder Hinsicht nur der Dreck der Straße, den man von der Fahrbahn entfernen muss und in jeder nur erdenklichen Weise gängeln muss. Und die ganze Welt wäre von diesem Reden und Denken voll. Die eigentlichen Ursachen der täglichen Gefährdung blieben dabei aber völlig unbearbeitet.

Viele von euch würden sich einen teuren Vierzigtonner kaufen, um endlich wie normale Menschen am Verkehr teilnehmen zu können und halbwegs sicher unterwegs zu sein. Und die, die das nicht einsähen, würden als asoziale Dummköpfe bezeichnet, die den ganzen Verkehr nur aufhalten und viel zu viel wertvollen Platz auf der Fahrbahn einnehmen und damit Staus verursachen – und zwar von Bildzeitung bis FAZ, von ARD bis RTL.

Genau so wie in dieser fiktiven Welt, werte Blechkutscher, genau so geht es mir jeden verdammten Tag. Einfach nur, weil ich Fahrrad fahre. Seit Jahrzehnten. Und es wird nicht besser, ganz im Gegenteil.

Und genau daher kommt mein oft sehr galliger Ton. Bitte entschuldigt mich, wenn er manchmal eine Spur zu grob und polemisch ist, aber ich lasse mich wirklich nicht gern umbringen. Wenigstens das solltet ihr verstehen, wenn ihr den Verkehr nur mal eine halbe Stunde aus der Sicht eines Radfahrers gesehen habt.

#Fahrrad #Auto #Wahnsinn | Zweitverwertet aus meiner Homepage

 

Sichtweise


Ich bin hin und wieder mit dem Einwurf konfrontiert, äußerst polemisch und mit beschimpfendem Ton über meine lieben Mitverkehrsteilnehmer in ihren Autos zu sprechen und zu schreiben. Und ich gebe es zu: Begriffe wie »Motorhenker« für Autofahrer und »Lizenz zum Vergasen« für einen Führerschein sind nicht gerade freundlich und erst recht nicht sachlich.

Es hat einen Grund, dass ich so schreibe.

Es liegt daran, dass ich ebenfalls Verkehrsteilnehmer bin. Ich bin Radfahrer und bewege mich täglich durch den Stadtverkehr. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens ein Mal nur knapp einem schweren Unfall entkomme, bei dem der Autofahrer nur marginalen Schaden an seinem heiligen Blech, ich allerdings einen ernstzunehmenden Lasttest für meine rd. 210 Knochen bekäme. Und nein, ich fahre weder besonders schnell noch riskant. Eben gerade zum Beispiel, als ich in Hannover-Linden durch die Ottenstraße fuhr, öffnete eine Autofahrerin – natürlich, ohne in den Spiegel zu schauen und auch ohne mal kurz über die Schulter zurückzuschauen – ihre Fahrertür in Richtung Fahrbahn vor mir, damit ich verunfallt werden kann und am eigenen Leib erlebe, was es mit dieser ominösen Impulserhaltung auf sich hat. Zum Glück habe ich die Handbewegung gesehen und konnte einen schnellen Schlenker machen (der ebenfalls zum Glück auch nicht zu einem Unfall führte, weil ich in anderen Verkehr geriet), sonst würde ich jetzt vermutlich nicht diesen Text tippen, weil ich mit meinen Schmerzen beschäftigt wäre oder im schlimmsten Fall meinen Sterbeprozess bereits durchschritten hätte.

So etwas passiert mir – wie schon gesagt – beinahe jeden Tag.

Ich unterstelle den Autofahrern noch nicht einmal böse Absicht dabei. »Nur« Unaufmerksamkeit. Diese wird natürlich ein bisschen gefördert, wenn man dabei »nur« Materialschäden hat und außerdem der Kontrollillusion unterliegt, ein so guter Autofahrer zu sein, dass man sich stets richtig, regelkonform und vernünftig verhält und sowohl sein Auto, als auch sein Verhältnis zum Auto, als auch sein Fahrverhalten vollständig unter Kontrolle hat. Es erinnert mich, als einen Menschen, der nicht davon betroffen ist, an die Realitätsverluste eines Heroinabhängigen.

Manchmal ist es allerdings auch verantwortungslose Dummheit, worüber ich mich wirklich aufregen kann. Jeden verdammten Tag sehe ich Menschen in ihren Autos am Steuer, mit ihren verdammten Handys herumspielend und blind durch die Straßen fahrend. Manchmal wundere ich mich darüber, dass immer noch so wenig passiert. Zum Glück überwiegen immer noch die aufmerksamen Menschen im Verkehr.

Und ehrlich gesagt: Manchmal fahre ich mir auch einen Müll zusammen, bei dem ich froh darüber bin, dass die aufmerksamen Menschen im Verkehr deutlich überwiegen. Vermutlich geht es jedem Menschen so.

Im besten Fall würde Verkehr einfach nur bedeuten, dass wir alle einigermaßen zügig, entspannt und heil dort ankommen, wo wir jeweils hinwollen – und dabei zu Partnern mit gleichem Ziel würden. Die wichtigste Regel in diesem Geschehen wäre im §1 StVO festgelegt und würde völlig ausreichen. Leider ist der Alltag auf den Straßen nicht einmal der zweitbeste oder drittbeste Fall, ganz im Gegenteil. ☹️

Neulich sagte ein Autofahrer zu mir: »Du musst das alles einmal aus der Sicht eines Autofahrers sehen« und fing mit einer längeren, wenig erfreuten Beschreibung an, wie er aus seiner Sicht die Radfahrer im Staßenverkehr wahrnimmt – unter besonderer Beschreibung einiger Vollidioten, die fahren, als hätten sie zu viele von diesen Spielen gespielt, in denen man drei Leben hat.

Es war ein interessanter, wenn auch etwas einseitiger und kurzer Vortrag, in der Tat. Aber wenn ich etwas »muss«, weckt das meinen heiteren Drang, nicht zu wollen. Und dann habe ich mir keck gedacht:

Seht das mal aus der Sicht eines Radfahrers!


Stellt euch nur für ein paar Minuten vor, ihr Blechkutscher, ihr fahrt weiterhin die Autos, die ihr gewohnt seid, diese tonnenschweren Metallmaschinen mit Motor! Aber die gesamte Infrastruktur und der Verkehr wären anders. Stellt euch nur eine halbe Stunde lang mal vor, es wären die gleichen Straßen wie jetzt, nur, dass der Verkehr auf ihnen von LKWs geprägt wäre, dass die Fahrbahnen voller Vierzigtonner wären und dass jeder Unfall mit einem solchen Gefährt sehr gefährlich und teuer, in vielen Fällen sogar tödlich würde!

Die meisten Straßen dürftet ihr gar nicht erst benutzen. Stattdessen würden eigens für euch Markierungen auf Fußwegen angebracht, und ihr müsstet euch diesen Weg mit meist eher unaufmerksamen Fußgängern, oft mit lebhaften Kindern, teilen. Wenn ihr das nicht tätet, würde ein Bußgeld fällig, das auch immer wieder einmal in Verkehrskontrollen der Polizei kassiert wird. Ihr müsstet wehrlos hinnehmen, dass ein LKW so asozial falsch parkt, dass euer Weg völlig blockiert wäre, ohne dass sich Polizei und Ordnungsamt dafür interessierten. Oft wären die Baustellen genau auf dem euch zugewiesenen Weg, der vorsätzlich so gepflastert wäre, dass man ihn leicht öffnen kann, damit Kabel und Rohre einfach zugänglich sind, und gar nicht so selten würde an so einer Baustelle ein Schild aufgestellt, das euch gebietet, dass ihr gefälligst aussteigen und euer Auto schieben sollt. Aber auch, wenn das nicht der Fall wäre, würden die eigens für euch angebrachten Absenkungen an den Bordsteinen von Müttern mit ihren Kinderwagen, Rollstuhlfahrern und gelgentlich Roller- und Skateboardfahrern sowie Inlineskatern mitbenutzt, weil sie so praktisch sind. Und von Fußgängern. Natürlich wären sie auch öfter einmal von asozial parkenden LKW zugeparkt. »Öfter einmal« meint hier: In dicht bewohnten Gebieten mit wenig Parkplatz sehr häufig bis immer. . Dazu würde euer Weg immer wieder als »Vielzweckfläche« dienen: Abstellplatz für Sperrmüll, Parkplatz für LKW, alles mögliche eben. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, würde euch auch immer wieder einmal von LKW-liebenden Idioten in euren kommunalen Verkehrsausschüssen ein Verkehrtzeichen 240 hingestellt, das euch bußgeldbewehrt dazu nötigt, den Weg mit Fußgängern zu teilen und ganz vorsichtig im Schritttempo zu fahren, nur, damit ihr den LKW-Verkehr auf der Straße nicht mit eurer Anwesenheit stört.

Diese Sonderwege, die euch aufgezwungen würden, hätten nur Nachteile. Deshalb sind sie ja auch benutzungspflichtig, denn wenn sie Vorteile für euch hätten, müsste niemand eine Benutzungspflicht anordnen, sondern ihr würdet euch eurer Vorteile erfreuen. Verkehrszeichen und der LKW-Verkehr auf der Fahrbahn wären für euch oft schwer einsehbar, weil sie hinter Bäumen und parkenden LKW unsichtbar sind. Ihr selbst wärt genau so unsichtbar für den LKW-Verkehr auf der Fahrbahn. Bei der Lektüre der Straßenverkehrsordnung könnte man denken, ihr hättet auch Rechte wie Vorfahrt, aber das ist angesichts der Zustände eine eher theoretische Konstruktion, die bei allzu blindem Glauben daran schnell das Leben kosten kann. Trotzdem sieht niemand in der Politik ein Problem darin, solche gefährlichen Sonderwege zu bauen und anzuordnen. In den Städten müsstet ihr häufig an der Ampel das Signal für die Fußgänger beachten, obwohl diese viel langsamer als ihr sind und oft eine halbe Minute lang an einer roten Ampel stehen, während die LKWs auf der Fahrbahn grün haben und an euch vorbeifahren.

Kurz: Die gesamte innerhalb der Städte »für euch« hingepatzte Verkehrsinfrastruktur wäre objektiv unbrauchbar, vorsätzlich körperverletzend und zudem demütigend, aber ihr müsstet sie benutzen, wo immer sie für euch hingepatzt wäre. Und immer wieder hört ihr Verkehrtpolitiker und Scheißjournalisten und LKW-Fahrer faseln, dass das alles ja »für eure Sicherheit« da sei…

Da wärt ihr doch froh, wenn ihr mal keinen Sonderweg benutzen müsstet, oder? Endlich kommt man mal voran! Aber das ist auch nicht besser, denn die LKW-Fahrer betrachteten euch immer wieder einmal als Menschen, die gar keine richtigen Verkehrsteilnehmer und kaum richtige Menschen sind. Ihr müsstet ganz rechts, nahe an den parkenden LKW fahren – ja, eigens für euch wären immer wieder einmal rote »Schutzstreifen« auf die Fahrbahn gemalt worden, damit ihr das auch wirklich kapiert und damit man das Blut nicht so sieht – und würdet ständig im Abstand von zwanzig, dreißig Zentimetern von Vierzigtonnern überholt, am Wochenende gar nicht so selten mit besoffenen Fahrern, aber an jedem verdammten Werktag wären auch genug Fahrer dabei, die mehr mit ihren Handys als mit dem Verkehr beschäftigt und dabei oft noch gefährlicher als ein Betrunkener sind. Wenn ihr geradeaus fahren wolltet, der Vierzigtonner aber nach rechts abbiegt, würdet ihr immer wieder einmal übersehen und es käme zu schweren Unfällen. Dabei hätten irgendwelche Schreibtischmörder aus der Politik sogar in die StVO reingeschrieben, dass ihr Vorfahrt habt, wenn ihr rechts vom rechtsabbiegenden Verkehr geradeaus fahrt. Aber die würden ja auch nicht Auto, sondern Vierzigtonner fahren. Denen wäre es egal, wie ihr verreckt, hauptsache, ihr stört den Verkehr der Vierzigtonner nicht. Und damit ihr noch weniger Freude am Vorankommen habt, wären immer wieder eigene Ampeln für euch aufgestellt, damit ihr auch nicht so lange Grün habt. Und wo es diese eigenen Ampeln nicht gäbe, müsstet ihr nach dem eventuell vorhandenen Fußgängersignal fahren, auch, wenn ihr auf der Fahrbahn fahrt. (Ja, wirklich. Das ist die aktuelle Regelung für Radfahrer.) Wenn ihr aber einmal nach links abbiegen wolltet und euch entsprechend auf der Fahrbahn einordnetet, würdet ihr von Vierzigtonner-Fahrern angehupt und beschimpft, weil ihr nicht ganz rechts bleibt, da, wo der blutrote Streifen auf der Fahrbahn ist. Ja, immer wieder würde euch von Vierzigtonner-Fahrern vorgeworfen, dass ihr so viel Platz auf der Fahrbahn wegnehmt und dass es euretwegen immer enger auf der Fahrbahn wird. Journalisten, die im Vierzigtonner zur Arbeit fahren, würden das glauben, und die Zeitungen und Fernsehmagazine wären voll damit; und Politiker würden sich rasch anschließen und den Bau neuer Sonderwege für Autofahrer einfordern, damit sie den Verkehr nicht mehr so behindern – und in den Reklamelügen neben diesen Dummheiten würde die Umweltfreundlichkeit, Bequemlichkeit und Freiheit des LKW-Fahrens gelobt.

Wenn ihr aber die Städte verließet, um einmal frei von diesem täglichen Wahnsinn zu sein, dann wärt ihr direkt in einer Barbarei der Landstraße, in der die jeweils leistungsstärkeren LKW-Fahrer ihr »Recht« einfach durchsetzen – auch immer wieder auf Kosten von Autofahrern, deren Tod billigend in Kauf genommen wird. Dort, wo die Sonderwege am Nötigsten wären, gibt es sie nicht. Und wo es sie doch einmal gäbe, da sind sie in einem Zustand, dass man sich fragt, ob die Betonplatten wohl damals auf einen Führerbefehl hin verlegt wurden und seitdem vor sich hinrotten. Immerhin ist meist ein Verkehrszeichen 101 nebst Zusatzzeichen 1007-34 aufgestellt, immer schön zusammen mit dem Zeichen, das die Benutzungspflicht anordnet.

Hin und wieder bekämen die Politiker einmal mit, dass das Autofahren trotz aller »sicheren« Sonderwege gefährlich geworden ist, und sie würden in reflexartigem Aktionismus eine Helmpflicht für Autofahrer einfordern. In den Polizeimeldungen über solche Unfälle würde jedesmal erwähnt werden, dass der tödlich verunglückte Fahrer keinen Helm getragen hat, und zwar selbst dann noch, wenn im Unfallhergang ein paar Gliedmaßen abgetrennt wurden. Niemals würde in den Polizeimeldungen erwähnt, dass ein solcher Tod von LKW-Fahrern verursacht wurde, stattdessen wurden die Autos sprachlich »von einem LKW erfasst«; ganz ähnlich wie bei den Dienstwaffen der Polizeibeamten, mit denen niemals geschossen wird, sondern aus denen sich immer nur ein Schuss löst. Journalisten würden diese Meldungen mit ihren wenig subtilen Schuldzuweisungen einfach abschreiben, genau die gleichen Journalisten, die es ziemlich unerträglich fänden, einer vergewaltätigten Frau die Schuld an ihrer Vergewaltigung zu geben. Aber für euch Autofahrer gälten eben völlig andere Maßstäbe. Ihr wärt in jeder Hinsicht nur der Dreck der Straße, den man von der Fahrbahn entfernen muss und in jeder nur erdenklichen Weise gängeln muss. Und die ganze Welt wäre von diesem Reden und Denken voll. Die eigentlichen Ursachen der täglichen Gefährdung blieben dabei aber völlig unbearbeitet.

Viele von euch würden sich einen teuren Vierzigtonner kaufen, um endlich wie normale Menschen am Verkehr teilnehmen zu können und halbwegs sicher unterwegs zu sein. Und die, die das nicht einsähen, würden als asoziale Dummköpfe bezeichnet, die den ganzen Verkehr nur aufhalten und viel zu viel wertvollen Platz auf der Fahrbahn einnehmen und damit Staus verursachen – und zwar von Bildzeitung bis FAZ, von ARD bis RTL.

Genau so wie in dieser fiktiven Welt, werte Blechkutscher, genau so geht es mir jeden verdammten Tag. Einfach nur, weil ich Fahrrad fahre. Seit Jahrzehnten. Und es wird nicht besser, ganz im Gegenteil.

Und genau daher kommt mein oft sehr galliger Ton. Bitte entschuldigt mich, wenn er manchmal eine Spur zu grob und polemisch ist, aber ich lasse mich wirklich nicht gern umbringen. Wenigstens das solltet ihr verstehen, wenn ihr den Verkehr nur mal eine halbe Stunde aus der Sicht eines Radfahrers gesehen habt.

#Fahrrad #Auto #Wahnsinn | Zweitverwertet aus meiner Homepage

 
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Unterwegs | Überdachter Fahrradstellplatz am Speyerer Hauptbahnhof


Ist an sich recht gut gelöst, es gibt auch ein paar Boxen die man offenbar mieten kann, aber es gibt auch die bekannten Fahrradleichen.
Tags: #de #unterwegs #speyer #hauptbahnhof #fahrrad #fahrradstellplatz #ravenbird #2019-08-01

 
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  • Schnapszahl mit dem #Fahrrad in diesem Jahr erreicht. Mal schauen wie lange es noch dauert bis ich die 21. erreiche...

 
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Ich liebe diese Ausgleichsfelder für I#nsekten. Bei manchen ist #Dill in der Saatmischung. Wenn man da frühs mit dem #Fahrrad vorbei fährt, dann riecht es dort wie früher zu Hause, wenn die Mutter #Dillgurken eingelegt hat.

 

Was uns die Disziplinlosigkeit von Autofahrern kostet | It started with a fight...


https://itstartedwithafight.de/2017/07/18/was-uns-die-disziplinlosigkeit-von-autofahrern-kostet/
Alle müssen zahlen, weil wenige sich nicht an Regeln halten.
Ein gewisser, nicht zu vernachlässingender, Anteil der Autofahrer ist nicht bereit sich an die Verkehsregeln zu halten und macht es deshalb nötig für viel Steuergeld bauliche Massnahmen zu ergreifen um alle zu deren Einheltung zu zwingen.

Schade eigentlich

#fahrrad #verkehr
Was uns die Disziplinlosigkeit von Autofahrern kostet

 
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Mit einem #Bild von meiner Auspowertour mit dem #Fahrrad, nachdem ich vorher 5 Stunden Auto fahren musste, wünsch ich euch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche.

 

Tagesspiegel: Das Fahrrad ist das tödlichste Verkehrsmittel.


Aha, Radfahrer töten also die meisten Menschen? Nein, Autofahrer töten die meisten Verkehrsteilnehmer.

Dann ist es vielleicht andersrum gemeint und nur saudämlich formuliert: Radfahrer leben gefährlicher als Autofahrer? Nein, auch nicht. Der Netto-Effekt für die Gesundheit der Radfahrer überwiegt die Unfallproblematik bei weitem!

Was also will uns Jana Kugoth vom Tagesspiegel sagen?

Der Artikel geht dann unlogisch weiter:
In 80 Prozent der Fälle führten Kollisionen mit Kraftfahrzeugen beim Einbiegen, Kreuzen oder Abbiegen zum tödlichen Unfall.
...
Nötig wären durch Poller von der Autostraße abgetrennte Radwege
Abgesehen davon, daß es in Städten keine "Autostraßen" gibt (mit wenigen Ausnahmen, Vz 331), sondern nur "Straßen", die allen Verkehrsteilnehmern zugedacht sind, frage ich mich, wie verpollerte Radwege vor den oben genannten Unfällen schützen sollen.

#journalismus #presse #verkehr #fahrrad #autowahn #tagesspiegel #unfug

 

Tagesspiegel: Das Fahrrad ist das tödlichste Verkehrsmittel.


Aha, Radfahrer töten also die meisten Menschen? Nein, Autofahrer töten die meisten Verkehrsteilnehmer.

Dann ist es vielleicht andersrum gemeint und nur saudämlich formuliert: Radfahrer leben gefährlicher als Autofahrer? Nein, auch nicht. Der Netto-Effekt für die Gesundheit der Radfahrer überwiegt die Unfallproblematik bei weitem!

Was also will uns Jana Kugoth vom Tagesspiegel sagen?

Der Artikel geht dann unlogisch weiter:
In 80 Prozent der Fälle führten Kollisionen mit Kraftfahrzeugen beim Einbiegen, Kreuzen oder Abbiegen zum tödlichen Unfall.
...
Nötig wären durch Poller von der Autostraße abgetrennte Radwege
Abgesehen davon, daß es in Städten keine "Autostraßen" gibt (mit wenigen Ausnahmen, Vz 331), sondern nur "Straßen", die allen Verkehrsteilnehmern zugedacht sind, frage ich mich, wie verpollerte Radwege vor den oben genannten Unfällen schützen sollen.

#journalismus #presse #verkehr #fahrrad #autowahn #tagesspiegel #unfug

 

Schlaue Technik fürs Fahrrad – die Top 10


Content warning: Wer schlau ist, fährt Rad – hält sich damit fit, spart Geld und schont die Umwelt. Und mit smarter Technik wird das Radeln gleich noch viel schlauer. LEAD stellt die Top 10 der aktuellen Gadgets und Apps fürs Fahrrad vor, die alle auch in Deutschland zu h


 
Der #adac klärt in der Rubrik Leserfragen darüber auf, das der Mindestabstand beim Überholen von #fahrradfahrenden 1,5 bis 2 Meter betragen muss.
Der adac? #diehoellefriertzu
#fahrrad #verkehr
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Steigt der #Radverkehr, nimmt die Verkehrssicherheit beim Radfahren zu. #SafetyInNumbers heißt die Theorie, die von der Praxis unzählige Male bestätigt wurde. Auch deshalb: Rad-Infrastruktur ausbauen und verbessern. #Fahrrad #Klimaziele
https://twitter.com/VCOE_AT/status/1145566954565988354

 
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Steigt der #Radverkehr, nimmt die Verkehrssicherheit beim Radfahren zu. #SafetyInNumbers heißt die Theorie, die von der Praxis unzählige Male bestätigt wurde. Auch deshalb: Rad-Infrastruktur ausbauen und verbessern. #Fahrrad #Klimaziele
https://twitter.com/VCOE_AT/status/1145566954565988354

 

Meinung | Die Regierung hat mal wieder nichts kapiert!


Gestern war ja dieser ominöse E-Auto Gipfel im Kanzleramt und man muss sagen das die Regierung mal wieder nichts kapiert hat, bzw. immer noch nicht kapiert hat. Sie hat nicht kapiert das wir gut ausgebaute ÖPNV, Fahrradwege, Fußwege und Vernetzung dieser Verkehrssysteme benötigen. Das wir sehr viel weniger anstatt mehr oder andere Autos brauchen. Sie hat nicht kapiert das man auch auf dem Land gleichwertige Alternativen zum eigenen Auto schaffen muss und das man sich vor all diesen Aufgaben nicht länger drücken kann wie bisher. Doch was rede ich von wegen nicht drücken können. Schaut Euch doch an was da gestern Abend raus gekommen ist. Weiterhin mit großen Schritten in den Untergang!

Tags: #de #meinung #auto #elektroauto #elektromobilität #öpnv #fahrrad #bundesregierung #cdu #csu #spd #ravenbird #2019-06-25

 
Hallo #Fahrrad-Bubble,
ich bin auf der Suche nach einem neuen Fahrrad, vielleicht kann mir jemand eine #Empfehlung geben.
Die gewünschten Eckdaten sind:
- Trecking-/Cross-Rad oder vergleichbar
- ~28 Zoll Reifengröße
- Diamant Rahmenform
- Nabendynamo + Licht vorne und hinten
- Schutzbleche
- Mit Federung vorne
- Hydraulische Scheibenbremsen
- Rahmenfarbe nicht schwarz
- Preis maximal 800€

Hat jemand eine gute Empfehlung auf Lager?
Danke schonmal :)
#retoot erwünscht

 
ich fahr so ganz normal durch die stadt, will links abbiegen, guck ausführlich, geb handzeichen, fahr zur kreuzung vor. plötzlich kommt von hinten nen riesiges auto, überholt mich keine 10m vor der kreuzung links, so knapp, dass das auto meine fingerspitzen (vom handzeichen geben) streift. nach dem abbiegen bleibt das auto mitten auf der strasse stehn, fahrer steigt aus, und brüllt mich an, was mir einfällt, wieso ich ihm sein auto zerkratze. #fahrradfreuden <3
#fahrrad #abstand

 
@Michael Vogel Sowas ist - neben den "Dosentreibern" - einer der Gründe, warum ich auch mit dem Fahrrad versuche, den "Berufsverkehr" zu vermeiden. Wenn die Radwege gut gefüllt sind, sind da auch genug dabei die ihr Hirn ist auf der Arbeit einschalten. Dann ist das mit dem #Fahrrad in der Stadt genauso anstrengend wie mit dem Auto.

#mdrza

 

Fahrrad - Ein Gepackträger/Anhänger


Trenux - a foldable trailer for your bicycle

Trenux is a full size bicycle trailer that folds onto your bike in less than 10 seconds

https://www.kickstarter.com/projects/trenux/trenux-a-foldable-trailer-for-your-bicycle/
#Fahrrad #Kickstarter #Trenux

 
Bild/Foto
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Vorhin bei toller Wärme mit dem #Fahrrad unterwegs gewesen und eine wunderschöne wilde #Malve gesehen.
Jetzt haben wir #Gewitter und man könnte denken die Welt ginge unter.

 

Fahrrad - Ein Gepackträger/Anhänger


Trenux - a foldable trailer for your bicycle

Trenux is a full size bicycle trailer that folds onto your bike in less than 10 seconds

https://www.kickstarter.com/projects/trenux/trenux-a-foldable-trailer-for-your-bicycle/
#Fahrrad #Kickstarter #Trenux

 



Fahrradstände in Form eines Autos aufgestellt, um zu zeigen, wieviel Platz ein einzelnes Auto so verbraucht.

Hier beschweren sich die Anwohner, dass ihnen ein Autoparkplatz abhanden gekommen ist:




Bin darauf aufmerksam gemacht worden durch einen Artikel meiner Kumpeline Jenny:

https://www.heise.de/tr/blog/artikel/Fuer-die-einen-ist-es-ein-Parkplatz-4447281.html

Hier der Originalartikel des GT: https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Mit-dem-CarBikePort-gibt-Goettingen-Fahrradfahrern-mehr-Raum-Anwohner-und-Autofahrer-sauer-ueber-zu-viel-Nahmobilitaet

#göttingen #fahrrad

 
Bicycle stand in shape of a car to show how much room a car takes.
Bild/Foto @Rasmus Fuhse - original post




Fahrradstände in Form eines Autos aufgestellt, um zu zeigen, wieviel Platz ein einzelnes Auto so verbraucht.

Hier beschweren sich die Anwohner, dass ihnen ein Autoparkplatz abhanden gekommen ist:




Bin darauf aufmerksam gemacht worden durch einen Artikel meiner Kumpeline Jenny:

https://www.heise.de/tr/blog/artikel/Fuer-die-einen-ist-es-ein-Parkplatz-4447281.html

Hier der Originalartikel des GT: https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Mit-dem-CarBikePort-gibt-Goettingen-Fahrradfahrern-mehr-Raum-Anwohner-und-Autofahrer-sauer-ueber-zu-viel-Nahmobilitaet

#göttingen #fahrrad
#bikes

 
Bicycle stand in shape of a car to show how much room a car takes.
Bild/Foto @Rasmus Fuhse - original post




Fahrradstände in Form eines Autos aufgestellt, um zu zeigen, wieviel Platz ein einzelnes Auto so verbraucht.

Hier beschweren sich die Anwohner, dass ihnen ein Autoparkplatz abhanden gekommen ist:




Bin darauf aufmerksam gemacht worden durch einen Artikel meiner Kumpeline Jenny:

https://www.heise.de/tr/blog/artikel/Fuer-die-einen-ist-es-ein-Parkplatz-4447281.html

Hier der Originalartikel des GT: https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Mit-dem-CarBikePort-gibt-Goettingen-Fahrradfahrern-mehr-Raum-Anwohner-und-Autofahrer-sauer-ueber-zu-viel-Nahmobilitaet

#göttingen #fahrrad
#bikes