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Items tagged with: Evernote


 

Meine #Linux Testwoche - Tag 1: Welche Programme brauch ich denn eigentlich?


Nachdem nun endlich #LinuxMint installiert war und lief, kam als allererstes die Frage auf welche #Software ich gerne haben möchte?
Ich stellte mit wenig Überraschung fest, was mich überhaupt zum Umzug bewog: die meisten Anwendungen gibt es für #Linux.
#Firefox, #Vivaldi, #Audacity, #Steam, #Virtualbox, #Nextcloud, #Teamspeak, #Discord, #Telegram, #VLC, #Clementine, #Calibre, #Cryptomator, #TorBrowser und #qtorrent - alles #Programme die teilweise aus dem #Linux-Kosmos kommen doch auf beiden Welten tolle Dienste verrichten.

Die beiden einzigen die ich auf Anhieb vermisse: #Outlook und #Evernote

So ungern ich es zugebe, ich liebe #Outlook in der 2016er Version. Die Übersicht der #Einstellungen, die Einstellungsmöglichkeiten und das generelle Look and Feel sind nicht nur modern und aufgeräumt, sondern auch die automatisch erstellten Archive die in meine Nextcloud geschoben werden, sorgen mit den festgelegten Regeln für eine stets übersichtliche Mail-Struktur und ein freies Postfach bei meinem Anbieter. Zu erwähnen sei, dass ich #Posteo benutze, das Postfach ist 2GB groß.

#Thunderbird hingegen wirkt im Vergleich dazu, zumindest rein optisch, überholt. Vielleicht eine Einstellungssache doch wozu brauche ich die letzten 50 Mails in meinem Posteingang, dicht an dicht gedrängt? Leider haben die Einstellungen der Anzeige zur Erhöhung der Schriftgröße nichts gebracht. Kümmere ich mich jedoch später drum. Mein Adressbuch habe ich bisher nicht eingebunden, sowie meinen Kalender von posteo, sollte jedoch mit #CardDav bzw. #CalDav kein Thema sein. Mach ich wenn ich es brauche. Die Filter sind eher schwierig. Jahrelange #Outlook Nutzung brachte gefühlt 50 Regeln mit dementsprechenden Ausnahmen zustande, was bei Ankunft einer Mail wie in welchen Ordner mit welchem Status geschoben wird. Da ich nebenbei einen kleinen #eBay Shop betreibe, kann da das tägliche aufkommen etwas explodieren. Zurzeit reicht es jedoch noch alles per Hand zu sortieren. Am Wochenende geh ich die Sache an.

#Evernote ist da das größere Problem. Seit 2011 nutze ich den Dienst, seit 3 Jahren als Premium Nutzer. Die Möglichkeiten sich dort zu organisieren und zu sortieren sind genial und das Windows Programm sehr mächtig. Leider fand ich keinen Client auf Anhieb, der meine wichtigste Funktion unterstützt: das Suchen und Setzen von Schlagwörtern. Erstmal muss ich auf die Weboberfläche ausweichen, vielleicht hat jemand auch einen Tip wie ich das Thema aus dem Weg schaffen kann.

Die Browser die ich rief

Browser habe ich stets immer 3 auf meinem System: #Torbrowser für Recherchen, #Firefox für alles alltägliche wie #eBay, #Diaspora, #Mastodon und #Banking. Ach so und #PornHub :D. #Vivaldi nur für #Youtube und #Twitch (jetzt auch #Evernote). Dank 16GB Ram laufe ich derzeit nicht in die kritische Zone, wenn alle drei mal gleichzeitig offen sind. Firefox lud auch nachdem ich mich im Sync anmeldete alle Favoriten, Add-Ons und Einstellungen nach. Leider muss ich no-Script neu trainieren. Vielleicht auch nicht die schlechteste Idee, den mal wieder auf 0 zu setzen. Ob alle meine Einstellungen aus about:config übernommen wurden konnte ich auf den ersten Blick nicht feststellen.

Da Vivaldi nur für die zwei Seiten Twitch und Youtube fungieren soll, läuft da nur ein einziges Add-On: #ublockOrigin. Bei Firefox sind es da eins zwei mehr. Neben bereits erwähntem #No-Script, laufen auch noch #uBlock, #SmartReferer, #SkipRedirect, #NeatURL, #CookieAutodelete, #Decentraleyes und #httpseverywhere. Damit komme ich zwar nie wieder auf irgendeine deutsche Tageszeitung doch wozu gibt es Tagesschau hihi.

Spiel mit mir

Im August las ich davon, dass #Steam jetzt aufgerüstet hat, was den Linux #Support von Spielen angeht. Das noch im Hinterkopf liegend, las ich den Artikel auf #heise dazu durch. Tatsächlich schien es möglich zu sein mit #Proton.
Gelesen, getan, Beta installiert und ein Spiel heruntergeladen, dass ich schon länger auf meiner Liste stehen hab. Rise of the Tomb Raider. Mit meiner #GTX1060 und den aus der Treiberverwaltung installiertem Treiber gewillt es auszuprobieren, stellte ich zu spät fest, dass es ja nativ auf Linux laufen soll. Upsi, naja tut dem kein Ablass ich teste es dennoch.
Den Client gestartet. Linux Version nicht unterstützt, ok, Grafikkarte nicht unterstützt, was? Ok. Treiberversion veraltet, wie denn bei einer nicht unterstützten Grafikkarte? Wie dem auch sei, 3 Fehlermeldungen bevor es losgehen kann waren nicht angedacht.
#Challenge accepted, alles auf ultra geschalten und #VSYNC an läuft im Schnitt mit 65fps. Arschlecken nicht unterstützt.
Um dieses #Proton jetzt zu testen hängt aktuell in der Warteschleife #Batman Arkham City. Ich bin gespannt.

Schade finde ich es irgendwie, das #GOG Galaxy noch nicht auf Linux verfügbar ist. Das wäre noch der nächste Schritt.

Das war es für heute, morgen gehe ich mal auf meine Hardware etwas mehr ein, und warum ich #LibreOffice nicht mag.

 

Das Network als Notizenspeicher


Nicht alles, was man so aufschnappt oder irgendwie festhalten will, möchte man gleich mit anderen oder gar mit der ganzen Welt teilen. Man liest irgendwelche Artikel, Tweets oder Postings hier und da, schaut sich irgendwelche Videos an, hat gerade ein Stück Code geschrieben, dass man vielleicht noch mal woanders brauchen kann, stößt auf Argumente für oder gegen etwas, die man noch nicht kannte, hat irgendwelche spontanen Ideen usw. Nun gibt es Tools wie #Evernote für so was. Aber eigentlich geht es auch mit jeder Social-Network-Anwendung, die so etwas kennt wie in Diaspora die #Aspekte.

Der (eigentlich banale) Trick

  • In #Diaspora legt ihr ein paar neue Aspekte an, die ihr als "nützliche Schubladen" gebrauchen könnt, z.B. "Rezepte", "KnowHows", "Artikel", "Zitate", "Argumente", egal, ganz nach eigenem Geschmack. Wichtig ist nur: in all diese Aspekte kommen keine Kontakte - diese Aspekte müssen leer bleiben.
  • Nun könnt ihr, wenn ihr irgendwas festhalten wollt, einfach schnell mal ein Posting dazu erstellen und es einfach nur mit einem oder mehreren von diesen leeren, für diesen Zweck erstellten Aspekten teilen.
    In #Friendica gibt es sogar eine eigene Funktion Persönliche Notizen für all das, die mich überhaupt erst auf diese Möglichkeit gestoßen hat. Und in #Hubzilla muss man einfach nur vor dem Absenden auf das Sicherheitsschloss klicken und die Option "Nur ich" wählen. Außerdem gibt es in Hubzilla noch eine App namens Karten (Cards), die man ebenfalls sehr gut dafür verwenden kann.

Die Vorteile


* Ihr könnt das volle Potential normaler Postings nutzen. Angefangen über Rich-Snippets zu verlinkten Quellen, über Formatiermöglichkeiten, eingebettete Bilder oder Videos, #Hashtags usw. Aber es sind keine Postings, sondern euere persönlichen Notizen.
* Die persönlichen Notizen sind genau wie euere Postings durchsuchbar. Wenn ihr bestimmte Hashtags nutzt und das mit der Diaspora-Funktion "#Tags, denen du folgst" koppelt, oder in Friendica/Hubzilla mit eigenen Kategorien, dann habt ihr auch nach Jahren und hunderten, tausenden von Notizen sehr schnellen und intuitiv gezielten Zugriff auf alle einzelnen davon.
* Diese Notizen sind dort, wo ihr sie gut brauchen könnt - nämlich dort, wo ihr (hoffentlich) viel Input bekommt, wo euere Denke angeregt wird - also hier. Gerade, wenn ihr hier selber irgendwas postet oder kommentiert, kann es sehr nützlich sein, ohne viel wechseln zu müssen Zugriff auf den persönlichen Notizspeicher zu haben.
* Ihr könnt jede Notiz ergänzen, indem ihr Kommentare dazu schreibt. In Friendica oder Hubzilla, wo man nachträglich seine Postings bearbeiten kann, kann man die Notizen sogar jederzeit wieder umändern.
* Jede Notiz hat - wie jedes normale Posting - eine vollständige eigene URL, was es z.B. auch erlaubt, in Notizen gezielte Links zu anderen Notizen zu setzen, oder sich wichtige oder aktuelle Notizen als Browser-Bookmark zu speichern.

Fazit


Wenn ihr euer Network nicht nur als Posaune für eueren Output benutzt, sondern auch als Sammeltrichter für eueren Input, dann könnte es vielleicht als Immer-Offen-Anwendung noch viel mehr Spaß machen und noch viel wichtiger für euch werden.

Und last but not least kommt noch noch hinzu, dass man sich ja manchmal vielleicht nicht so sicher ist, ob man ein Posting wirklich teilen soll oder nicht. Die Notizfunktion erlaubt es, das Posting erst mal nur mit sich selber zu teilen. Nach ein paar Tagen weiß man dann meistens besser, ob es wirklich eine gute Idee wäre, das zu posten, oder ob es besser war, es nicht getan zu haben. So kann die Notizfunktion auch zur Qualitätssicherung beitragen und vermeiden helfen, dass jeder spontane Furz gleich in alle möglichen Timelines gespült wird.