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Items tagged with: Deutschland

Ich seh permanent das ein großer Teil der Bevölkerung #News und #Zahlen zu #Corona sichtet, #Virologen und deren #Podcasts lauscht und sich #Informationen zu ökonomischen Entwicklungen holt und denke mir die ganze Zeit das da eher hinderlich als hilfreich ist. Selbst meine #Frau kuckt jetzt jeden morgen #Tagesschau und holt sich ihre Infos vom #grossenBruder ab. Dabei wäre es doch sinnvoll die Zeit die wir nicht mit #Konsum, sozialem Wetteifern und dem ganzen anderen Quatsch verbringen dazu aufzuwenden neue #Ideen und #Strukturen aufzubauen und zu pflegen. Stattdessen wartet man wieder auf #Autoritäten und #Führung und #Unterweisung von oben.

Wir könnten mal überlegen wie wir dem #Klimawandel ein Stück weit begegnen mit ökologisch nachhaltigen #Permakultur Gärten. Und zwar nicht nur auf den Land. Wie kann ich mein Gemüse in der Wohnung in der Großstadt anbauen? Nicht weil wir alle sterben, sondern weil es uns ein Stück #Selbstwirksamkeit wiedergibt, wir ums mit lebendigen Wesen umgeben zu denen man eine Beziehung aufbauen muss anstatt Produkte zu konsumieren und weil es eine entspannende Beschäftigung ist.

Wir könnten überlegen wie wir #Textilien bearbeiten bzw schneidern, stricken etc erlernen, nicht weil #Amazon morgen nicht mehr existiert sondern weil Mode selber schaffen ein künstlerischer Akt ist und kulturschaffend.

Wir könnten uns überlegen wie wir unsere Bildung und die unserer Kinder verbessern indem wir Fähigkeiten und Wissen besser teilen und generell zu #CreativeCommons, zu freien Inhalten deklarieren. Einfach #podcasten, #schreiben, #vloggen #dichten, #singen, #musik machen und überlegen wie wir alle Altersstufen erreichen.

Generell können wir als Gesellschaft in Europa mehr üben zu kommunizieren und uns zu vernetzen, Ideen auszutauschen, zu #philosophieren, #geschichten zu erzählen, #erfahrungen zu teilen.

Die Leute haben die ganze Zeit #Angst etwas zu verlieren, dabei haben wir grad die einmalige Chance alles zu gewinnen, wir dürfen uns nur nicht in #Panil und #Furcht versetzen lassen sondern uns in #Ruhe und #Achtsamkeit üben und lernen das wir nicht alleine sind, das auch der andere Mensch zu mir gehört, auch wenn er oder sie Abstand halten muss oder durch eine Wand getrennt ist.

Mir fehlt diese Art von Diskurs. Wir haben gerade die #Möglichkeit unser #Leben zurück zu erobern, unsere #Mittel unser Leben zu gestalten einzufordern und unsere #Kultur in #Deutschland, aber mehr noch in #Europa zu gestalten und unsere #Selbstbestimmung einzufordern.
 

Bei guten Freunden


„Ganz unten, wo im wahren Sinne des Wortes die Schweinearbeiten erledigt werden, da waren und sind schlecht bezahlte Gäste immer willkommen.“
https://neue-debatte.com/2020/07/02/immigriertes-unternehmertum/

#Arbeit #Rassismus #Deutschland
Immigriertes Unternehmertum
 
Nirgends hat die Koalitionsoption Schwarz-Grün so viele Verfechter wie unter Sympathisanten der Grünen. Einen Kanzler Friedrich Merz können sich die Anhänger aller Parteien eher weniger vorstellen. #Politik #Deutschland #Bündnis90DieGrünen #CSU #CDU #MarkusSöder #ArminLaschet #NorbertRöttgen #FriedrichMerz
 
#politik #geschichte #kolonialismus #imperialismus #rassismus #denkmäler #bildersturm #deutschland #black-lives-matter

Nun gibt es sie: Eine deutschlandweite Karte die sich mit Denkmälern und Straßennamen von Kolonialverbrechern hierzulande auseinandersetzt:

Tear Down this Shit - Kolonialismus jetzt beseitigen


Bis heute werden in Deutschland Kolonialverbrechen und -verbrecher durch Straßennamen und Denkmäler geehrt. Ob Straßen, Plätze oder U-Bahnhöfe: viele Orte sind nach Kolonialverbrechern benannt. Andere stehen in direktem Bezug zum deutschen Kolonialismus. Bis heute gilt die Benennung von öffentlichen Plätzen in Deutschland als Ehrung von Personen und Würdigung historischer Ereignisse.

DAS MACHT DIESE KARTE SICHTBAR!

  • https://www.tearthisdown.com/de/
    Diese Karte ist ein Startpunkt für die Sammlung von kolonialistischen Namen im öffentlichen Raum.
    Mit deiner Hilfe können wir das Bild vervollständigen.

RUNTER VOM SOCKEL! UND DANN?


Wenn die Denkmäler gefallen sind, soll keine Erinnerungslücke bleiben. Deutschlands Kolonialgeschichte darf nicht aus dem Stadtbild verschwinden. Im Gegenteil. Die Grausamkeit des Kolonialismus muss sichtbar gemacht werden, den Opfern soll gedacht werden, der antikoloniale Widerstand und der fortwährende Kampf gegen Rassismus sollen geehrt werden.
Wo ein Denkmal fällt, soll ein Mahnmal entstehen oder die Sockel werden befreit, um Platz für Gestaltung von Künstler*innen aus den ehemaligen Kolonien und der hiesigen Schwarzen Community zu schaffen. Straßen werden nicht einfach irgendwie umbenannt. Wir brauchen einen Perspektivwechsel. Statt den Kolonialverbrechern zu huldigen, muss die Ehrung denjenigen Zuteil werden, die gegen die koloniale Gewaltherrschaft gekämpft haben. So wird der Anspruch einer antirassistischen Gesellschaft auch im Stadtbild verankert!

„Weg vom Blick auf die Täter“ - Eine Onlinekarte listet Orte mit Kolonialvergangenheit auf. Es brauche eine antirassistische Perspektive, sagt Simone Dede Ayivi von der Initiative Schwarze Menschen. (Ein Interview)

 
#politik #geschichte #kolonialismus #imperialismus #rassismus #denkmäler #bildersturm #deutschland #black-lives-matter

Nun gibt es sie: Eine deutschlandweite Karte die sich mit Denkmälern und Straßennamen von Kolonialverbrechern hierzulande auseinandersetzt:

Tear Down this Shit - Kolonialismus jetzt beseitigen


Bis heute werden in Deutschland Kolonialverbrechen und -verbrecher durch Straßennamen und Denkmäler geehrt. Ob Straßen, Plätze oder U-Bahnhöfe: viele Orte sind nach Kolonialverbrechern benannt. Andere stehen in direktem Bezug zum deutschen Kolonialismus. Bis heute gilt die Benennung von öffentlichen Plätzen in Deutschland als Ehrung von Personen und Würdigung historischer Ereignisse.

DAS MACHT DIESE KARTE SICHTBAR!

  • https://www.tearthisdown.com/de/
    Diese Karte ist ein Startpunkt für die Sammlung von kolonialistischen Namen im öffentlichen Raum.
    Mit deiner Hilfe können wir das Bild vervollständigen.

RUNTER VOM SOCKEL! UND DANN?


Wenn die Denkmäler gefallen sind, soll keine Erinnerungslücke bleiben. Deutschlands Kolonialgeschichte darf nicht aus dem Stadtbild verschwinden. Im Gegenteil. Die Grausamkeit des Kolonialismus muss sichtbar gemacht werden, den Opfern soll gedacht werden, der antikoloniale Widerstand und der fortwährende Kampf gegen Rassismus sollen geehrt werden.
Wo ein Denkmal fällt, soll ein Mahnmal entstehen oder die Sockel werden befreit, um Platz für Gestaltung von Künstler*innen aus den ehemaligen Kolonien und der hiesigen Schwarzen Community zu schaffen. Straßen werden nicht einfach irgendwie umbenannt. Wir brauchen einen Perspektivwechsel. Statt den Kolonialverbrechern zu huldigen, muss die Ehrung denjenigen Zuteil werden, die gegen die koloniale Gewaltherrschaft gekämpft haben. So wird der Anspruch einer antirassistischen Gesellschaft auch im Stadtbild verankert!

„Weg vom Blick auf die Täter“ - Eine Onlinekarte listet Orte mit Kolonialvergangenheit auf. Es brauche eine antirassistische Perspektive, sagt Simone Dede Ayivi von der Initiative Schwarze Menschen. (Ein Interview)

 

Hintergrund | ARD: Krieg in Libyen - Embargo-Bruch mit deutschen Marken


Das Waffenembargo gegen Libyen wird offenbar in bislang unbekanntem Ausmaß mit Rüstungsgütern deutscher Konzerne gebrochen. Das zeigen Recherchen von Report München und des "Stern".

Am 24. Januar sticht in der türkischen Hafenstadt Mersin ein Schiff namens "Bana" in See. Das offizielle Ziel ist Genua. Die "Bana" soll dort Autos an Bord nehmen. Sie passiert planmäßig Zypern und Kreta. Doch plötzlich, am 27. Januar um 17:28 Uhr, sendet das Schiff ein letztes Positionssignal und verschwindet vom Radar. Die "Bana" bleibt zwei Tage lang verschollen. Als sie plötzlich wieder auftaucht, befindet sie sich 25 Kilometer vor der libyschen Hauptstadt Tripolis und setzt ihre Fahrt fort, als wäre nichts gewesen...

Video: Web | MP4

Tags: #de #hintergrund #waffenexporte #illegaler-waffenexport #libyen #deutschland #staat #kapitalismus #system #krieg #gier #br #ard #report-münchen #2020-06-23 #ravenbird #2020-06-24
 
#Corona-Ausbruch: #NRW verhängt #Lockdown für Kreis #Gütersloh
https://www.dw.com/de/corona-ausbruch-nrw-verh%C3%A4ngt-lockdown-f%C3%BCr-kreis-g%C3%BCtersloh/a-53906412

"Ich kann mir schlecht vorstellen, dass wir gar keine Fälle mehr haben", sagte Wieler https://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_H._Wieler

Wir werden das #Virus kontinuierlich im Land haben, lokale Ausbrüche werde es wohl weiter geben. Man müsse weiter wachsam sein und Abstands- und Hygieneregeln einhalten. "Das wird die neue Normalität sein für die nächsten Wochen und Monate"

#fleisch #tönnies #laschet #nrw #owl #deutschland #germany
 
Jetzt sind Deutschland und Europa in der Verantwortung
https://netzpolitik.org/2020/jetzt-sind-deutschland-und-europa-in-der-verantwortung/
#News #Europa #Deutschland #Germany #Politik #Privatsphäre #Anonymität #Internet #PC #Computer #Handy #TV #Tor #Ende-zu-Ende-Verschlüsselung #WireGuard #Signal #Software #OpenSource
Jetzt sind Deutschland und Europa in der Verantwortung
 
Jetzt sind Deutschland und Europa in der Verantwortung
https://netzpolitik.org/2020/jetzt-sind-deutschland-und-europa-in-der-verantwortung/
#News #Europa #Deutschland #Germany #Politik #Privatsphäre #Anonymität #Internet #PC #Computer #Handy #TV #Tor #Ende-zu-Ende-Verschlüsselung #WireGuard #Signal #Software #OpenSource
Jetzt sind Deutschland und Europa in der Verantwortung
 
Der Artikel ist von 2003:
Was Werkvertragsarbeiter in #Deutschland so erleben
 
Jetzt sind Deutschland und Europa in der Verantwortung
https://netzpolitik.org/2020/jetzt-sind-deutschland-und-europa-in-der-verantwortung/
#News #Europa #Deutschland #Germany #Politik #Privatsphäre #Anonymität #Internet #PC #Computer #Handy #TV #Tor #Ende-zu-Ende-Verschlüsselung #WireGuard #Signal #Software #OpenSource
Jetzt sind Deutschland und Europa in der Verantwortung
 
Jetzt sind Deutschland und Europa in der Verantwortung
https://netzpolitik.org/2020/jetzt-sind-deutschland-und-europa-in-der-verantwortung/
#News #Europa #Deutschland #Germany #Politik #Privatsphäre #Anonymität #Internet #PC #Computer #Handy #TV #Tor #Ende-zu-Ende-Verschlüsselung #WireGuard #Signal #Software #OpenSource
Jetzt sind Deutschland und Europa in der Verantwortung
 

Artikel | Lower Class Magazine: Stuttgart: Wir sehen genau, bei welcher Gewalt ihr schreit


Es ist wieder einmal so weit. Deutschland hat eine „Gewalt“-Debatte. Derlei Gewaltdebatten entzünden sich stets an der Gewalt von Marginalisierten, an der Gewalt von „unten“ – und ganz besonders, wenn man meint „Fremde“ unter den „Gewalttätern“ ausmachen zu können. Ich will im folgenden nicht über diejenigen Reden, die jetzt ein Fest des Rassismus feiern, denn sie sind so elend, dass es keiner Beschreibung bedarf. Es sind Leute, die bei jeder Gelegenheit ein Pogrom verüben würden, aber bei „Ausländergewalt“ zum liebevollen Wahrer gesellschaftlichen Friedens werden; Leute, die zuhause die „eigene“ Frau halb tot prügeln und dann mit dem Finger auf die “Fremden” zeigen, um sich als Retter des weiblichen Geschlechts aufzuspielen. Man muss ihnen nicht zu viele Zeilen widmen...

Tags: #de #artikel #deutschland #stuttgart #gewalt #ausschreitungen #gesellschaft #staat #system #lower-class-magazine #ravenbird #2020-06-21
 

LehrerLeben auf Twitter: "Heute wurden 30 „neue“ Medienschreibtische für die Klassenräume geliefert. Die haben eine neue Technik VHS muss wohl ganz neu sein... https://t.co/BeYYM0zp17" / Twitter


So sieht ein Medienkonzept aus!

#Neuland #Schule #Deutschland

https://twitter.com/Lehrer_Leben/status/1272484670782025730?
 

News | Tagesschau: Gesetze gegen Hass im Netz - Härtere Strafen für digitale Hetze


Von einer Beleidigung bis hin zur Billigung von Anschlagsplänen - die Bundesregierung will härter gegen strafbare Inhalte im Netz und gegen deren Verfasser vorgehen. Künftig kann schon mit einem einzigen Mausklick die Grenze zur Straftat überschritten werden.

Mit einem umfangreichen Gesetzespaket will die Bundesregierung gegen Hass und Hetze im Internet vorgehen. Die neuen Regelungen wurden mit den Stimmen der Großen Koalition im Bundestag verabschiedet...

Tags: #de #news #deutschland #hass #hetze #internet #soziale-netzwerke #strafen #beleidigungen #bundesregierung #tagesschau #ravenbird #2020-06-18
 
hallo #hilfe liebste gemeinde, ich meine mich zu erinnern hier in den letzten 2 wochen ein posting gesehen zu haben, wo #koloniale und #rassistische #denkmäler und #statuen in einer #deutschland #karte eingetragen waren, jetzt macht einE bekannteR ein kunstprojekt zu dem thema und könnte diese karte super gebrauchen, wär prima, wenn sich noch jemand erinnern könnte und den post bzw die karte hier reinlinken könnte

#rassismus #denkmal #statue #kolonialismus #antifa #sklaverei #blm #blacklivesmatters
 
hallo #hilfe liebste gemeinde, ich meine mich zu erinnern hier in den letzten 2 wochen ein posting gesehen zu haben, wo #koloniale und #rassistische #denkmäler und #statuen in einer #deutschland #karte eingetragen waren, jetzt macht einE bekannteR ein kunstprojekt zu dem thema und könnte diese karte super gebrauchen, wär prima, wenn sich noch jemand erinnern könnte und den post bzw die karte hier reinlinken könnte

#rassismus #denkmal #statue #kolonialismus #antifa #sklaverei #blm #blacklivesmatters
 
#Niedersachsen #Deutschland
 

News | Tagesschau: Kriminalität in Berlin - Wo angeblich die Autonomen herrschen


Ein Journalist behauptet in der ARD, in Berlin würden sich Polizisten nicht mehr in bestimmte Viertel trauen, weil dort linksextreme Autonome die Straßen beherrschten. Wo das sein soll, bleibt unklar.

Können sich Polizisten nicht mehr in bestimmte Teile Berlins trauen? Diesen Eindruck vermittelte der "Cicero"-Journalist Alexander Kissler im ARD-Presseclub am Sonntag. Es gebe bestimmte Viertel in der Hauptstadt, so Kissler, "wo sich die Polizei gar nicht mehr hineintraut, weil dort die sogenannten Autonomen das Straßenrecht ausführen". Beispiele nannte er nicht...

Meine Meinung: Ja ja die Propaganda... Wie kommt man eigentlich zu solchen einfach zu wiederlegenden Propagandaaussagen? Das ist billigstes Bildniveau...

Tags: #de #news #deutschland #berlin #polizei #autonome #propaganda #cicero #meinung #tagesschau #ravenbird #2020-06-16
 

News | Tagesschau: Seefernaufklärer der Marine - Ministerium stoppt Rüstungsprojekt


Das Verteidigungsministerium bricht die Modernisierung der Seefernaufklärer der Marine ab. Der Grund: technische Risiken und signifikante Kostensteigerungen. Hunderte Millionen Euro wurden bereits investiert.

Gestern landete der Seefernaufklärer "Jester" auf dem Bundeswehr-Standort Nordholz in Niedersachsen. Ende eines langen Auslandseinsatzes am Horn von Afrika. Dort half die Besatzung des Flugzeugs vom Typ P-3C Orion, den Seeraum zu überwachen. Piraten aufspüren, Handelsschiffe sichern, die Lieferungen von Hilfsgütern im Rahmen des Welternährungsprogramms nach Somalia ermöglichen, hieß der Auftrag im Rahmen der EU-Mission Atalanta. Die Seefernaufklärer der Marine sind wichtig, vor allem, weil nicht viele Nationen über diese Fähigkeit verfügen. Doch die Maschinen könnten schon bald viel seltener als eh schon entsendet werden. Denn das Verteidigungsministerium kündigte an, die Modernisierung abzubrechen...

Meine Meinung: Na ist doch klasse! Mal wieder ein paar 100 Millionen Euro die man für anderes sehr viel sinnvoller hätte einsetzen können versenkt. Und das auch noch für vollkommen überkommene Technik. Gut gemacht Groko!

Tags: #de #news #deutschland #bundeswehr #seefernaufklärung #verschwendung #groko #spd #cdu #csu #staat #system #meinung #tagesschau #ravenbird #2020-06-17
 
“Wird in Deutschland NIE passieren!”

Doch! Es passiert! Hier! Heute! Jetzt!

#ACAB #Copland #FCKCPS #NaziCops #JournalismIsNotACrime #FreeSpeech #JusticeForGeorgeFlyod #BLACK LIVES MATTER #Germany #Deutschland #FreiePresse #Rassismus
 
Reminder

#Rassismus ist auch in #Deutschland alltäglich


https://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/rassismus-skandal-an-berliner-rossmann-kasse
Nur, falls das jemand vergessen hatte. #Rossmann #Polizei #Berlin
 

News | Telepolis: Tempolimit: DUH contra CSU


Die Unionspartei argumentiert (mal wieder) unredlich

Ein Rennen der besonderen Art liefert sich gerade die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mit der CSU. Die bayerische Regionalpartei mit gelegentlichen Kanzlerambitionen hat eine Kampagne gestartet, mit der gegen ein generelles Tempolimit mobil gemacht wird...

Tags: #de #news #deutschland #tempolimit #duh #csu #cdu #staat #kapitalismus #system #telepolis #ravenbird #2020-06-11
 
Nahaufnahme Deutschland: Pressefreiheit im Überblick

Gewalt, verbale Angriffe und Einschüchterungsversuche gegen Journalistinnen und Journalisten bleiben in Deutschland erschreckend häufig. Immer wieder gibt es Gesetzesinitiativen, die den Informanten- und Quellenschutz bedrohen. Journalistinnen und Journalisten sollen vermehrt durch Unterlassungserklärungen eingeschüchtert und von Veröffentlichungen abgehalten werden.

#Deutschland #Pressefreiheit

https://www.reporter-ohne-grenzen.de/nahaufnahme/2020/
 

Hintergrund | DW: Afro.Deutschland


Die DW-Doku Afro.Deutschland ist jetzt auch online am Start. Die Dokumentation wurde bereits in einigen Städten vorgeführt, darunter Berlin und Dresden. Mit den Reaktionen können die Regisseurinnen zufrieden sein.

Gerade sind die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit großem Erfolg zu Ende gegangen. "Die Menschen spüren, dass sie etwas gegen Rassismus unternehmen müssen und dass sie dabei auch erfolgreich sein können", sagte Jürgen Micksch, Vorstand der Stiftung gegen Rassismus. Über 1700 Veranstaltungen hat die Stiftung koordiniert. Er bedankte sich auch bei der Deutschen Welle für ihr Engagement in den vergangenen zwei Wochen... ()

Info: Das Video ist schon vom 27.03.2017. Aber trotzdem wie ich finde sehr interessant und gut gemacht.

Tags: #de #hintergrund #deutschland #afro-deutschland #rassismus #menschen #gesellschaft #dw #deutsche-welle # 2017-03-27 #ravenbird #2020-06-10
 

Hintergrund | DW: Afro.Deutschland


Die DW-Doku Afro.Deutschland ist jetzt auch online am Start. Die Dokumentation wurde bereits in einigen Städten vorgeführt, darunter Berlin und Dresden. Mit den Reaktionen können die Regisseurinnen zufrieden sein.

Gerade sind die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit großem Erfolg zu Ende gegangen. "Die Menschen spüren, dass sie etwas gegen Rassismus unternehmen müssen und dass sie dabei auch erfolgreich sein können", sagte Jürgen Micksch, Vorstand der Stiftung gegen Rassismus. Über 1700 Veranstaltungen hat die Stiftung koordiniert. Er bedankte sich auch bei der Deutschen Welle für ihr Engagement in den vergangenen zwei Wochen... ()

Info: Das Video ist schon vom 27.03.2017. Aber trotzdem wie ich finde sehr interessant und gut gemacht.

Tags: #de #hintergrund #deutschland #afro-deutschland #rassismus #menschen #gesellschaft #dw #deutsche-welle # 2017-03-27 #ravenbird #2020-06-10
 
Zum 09. Juni, dem Jahrestag des 2004 stattgefundenen #Nagelbombenanschlages auf der #Keupstraße, hatten wir eigentlich eine Neubearbeitung der Inszenierung geplant. Doch obwohl uns die Corona-Maßnahmen einen Strich durch die Rechnung machten, bleiben wir mit den Themen auf Sendung – so hat die Produktion mit den Beteiligten aus der Keupstraße ein Hörstück aufgenommen, welches für einen längeren Zeitraum auf unserer Website zur Verfügung stehen wird.
Seit der Premiere vor sechs Jahren ist #Deutschland von zahlreichen rassistischen Morden und Anschlägen, wie in #Halle, #Hanau, #Chemnitz oder #Kassel erschüttert worden – die Rechte hat aufgerüstet. Auch der #NSU-Prozess fand nach fünf langen Jahren einen vermeintlichen Abschluss und der über 3.000 seitige Schuldspruch ist erst Anfang Mai veröffentlicht worden; dennoch sind viele Fragen offen und die Auseinandersetzung ist keineswegs abgeschlossen: Anwälte der Mordopfer beklagen, dass das Gericht verpasst hätte den Mordopfern ein Gesicht zu geben. Auch sei die Rolle des Verfassungsschutzes und der Polizei nicht hinreichend verhandelt worden.
In LÜCKE 2.0 fragen wir, wie die Betroffenen der Keupstraße das NSU Urteil wahrgenommen haben, wie der aktuelle Stand bezüglich des Mahnmals ist, dem geplanten Erinnerungs- und Lernort und wie es sich in Deutschland aktuell leben lässt.
zum Anhören:
https://soundcloud.com/user-503520140/die-lucke-20-ein-horstuck

https://www.schauspiel.koeln/spielplan/monatsuebersicht/die-luecke-2/

#DeutscheZustände

SoundCloud: DIE LÜCKE 2.0 - Ein Hörstück (Schauspiel Köln)

 
Zum 09. Juni, dem Jahrestag des 2004 stattgefundenen #Nagelbombenanschlages auf der #Keupstraße, hatten wir eigentlich eine Neubearbeitung der Inszenierung geplant. Doch obwohl uns die Corona-Maßnahmen einen Strich durch die Rechnung machten, bleiben wir mit den Themen auf Sendung – so hat die Produktion mit den Beteiligten aus der Keupstraße ein Hörstück aufgenommen, welches für einen längeren Zeitraum auf unserer Website zur Verfügung stehen wird.
Seit der Premiere vor sechs Jahren ist #Deutschland von zahlreichen rassistischen Morden und Anschlägen, wie in #Halle, #Hanau, #Chemnitz oder #Kassel erschüttert worden – die Rechte hat aufgerüstet. Auch der #NSU-Prozess fand nach fünf langen Jahren einen vermeintlichen Abschluss und der über 3.000 seitige Schuldspruch ist erst Anfang Mai veröffentlicht worden; dennoch sind viele Fragen offen und die Auseinandersetzung ist keineswegs abgeschlossen: Anwälte der Mordopfer beklagen, dass das Gericht verpasst hätte den Mordopfern ein Gesicht zu geben. Auch sei die Rolle des Verfassungsschutzes und der Polizei nicht hinreichend verhandelt worden.
In LÜCKE 2.0 fragen wir, wie die Betroffenen der Keupstraße das NSU Urteil wahrgenommen haben, wie der aktuelle Stand bezüglich des Mahnmals ist, dem geplanten Erinnerungs- und Lernort und wie es sich in Deutschland aktuell leben lässt.
zum Anhören:
https://soundcloud.com/user-503520140/die-lucke-20-ein-horstuck

https://www.schauspiel.koeln/spielplan/monatsuebersicht/die-luecke-2/

#DeutscheZustände

SoundCloud: DIE LÜCKE 2.0 - Ein Hörstück (Schauspiel Köln)

 
Zum 09. Juni, dem Jahrestag des 2004 stattgefundenen #Nagelbombenanschlages auf der #Keupstraße, hatten wir eigentlich eine Neubearbeitung der Inszenierung geplant. Doch obwohl uns die Corona-Maßnahmen einen Strich durch die Rechnung machten, bleiben wir mit den Themen auf Sendung – so hat die Produktion mit den Beteiligten aus der Keupstraße ein Hörstück aufgenommen, welches für einen längeren Zeitraum auf unserer Website zur Verfügung stehen wird.
Seit der Premiere vor sechs Jahren ist #Deutschland von zahlreichen rassistischen Morden und Anschlägen, wie in #Halle, #Hanau, #Chemnitz oder #Kassel erschüttert worden – die Rechte hat aufgerüstet. Auch der #NSU-Prozess fand nach fünf langen Jahren einen vermeintlichen Abschluss und der über 3.000 seitige Schuldspruch ist erst Anfang Mai veröffentlicht worden; dennoch sind viele Fragen offen und die Auseinandersetzung ist keineswegs abgeschlossen: Anwälte der Mordopfer beklagen, dass das Gericht verpasst hätte den Mordopfern ein Gesicht zu geben. Auch sei die Rolle des Verfassungsschutzes und der Polizei nicht hinreichend verhandelt worden.
In LÜCKE 2.0 fragen wir, wie die Betroffenen der Keupstraße das NSU Urteil wahrgenommen haben, wie der aktuelle Stand bezüglich des Mahnmals ist, dem geplanten Erinnerungs- und Lernort und wie es sich in Deutschland aktuell leben lässt.
zum Anhören:
https://soundcloud.com/user-503520140/die-lucke-20-ein-horstuck

https://www.schauspiel.koeln/spielplan/monatsuebersicht/die-luecke-2/

#DeutscheZustände

SoundCloud: DIE LÜCKE 2.0 - Ein Hörstück (Schauspiel Köln)

 
Bild/Foto

Im Europa:Podcast mahnt der linke Europapolitiker Francis Wurtz eine neue zukunftsfähige Version für die EU an


Dass es die Europäische Union gibt, hat sehr viel mit der Konfliktgeschichte zwischen Deutschland und Frankreich zu tun. Im Rahmen der EU und ihrer Vorläuferorganisationen hat sich das Verhältnis zwischen beiden Ländern grundlegend zum besseren verändert. In den letzten Jahren ist das Verhältnis zwischen den Regierungen beider Länder jedoch etwas abgekühlt – erfreulicherweise gilt das nicht für die Bürgerinnen und Bürger.

Vor diesem Hintergrund spreche ich in diesem Podcast mit Franzis Wurtz über das deutsch-französische Verhältnis, über die Linke in Frankreich, über die Bedeutung der EU, über die deutsche EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Hälfte 2020, über die Reformbedarfe der EU, über das Verhältnis der EU zu Russland, über die EU-Zukunftskonferenzen und über die Perspektiven der EU.

Francis war von 1979 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments und von 1999 bis 2009 zudem Präsident der linken Fraktion (GEU/NGL) im Europäischen Parlament.

#Podcast #EU #Linke #Deutschland #Frankreich #Ratspräsidentschaft #Russland #GUENGL #Europaparlament #Politik
 
Bild/FotoMikel Friendica wrote the following post Tue, 09 Jun 2020 22:37:45 +0200

Bundesregierung will Dokumente über Polizeipanzer geheimhalten: Wir klagen!


Nicht nur in den USA hantiert die Polizei mit Militärgerät, auch in Deutschland rüsten Polizeibehörden auf. Infos dazu will das Bundesinnenministerium aber nicht herausgeben – angeblich, weil die öffentliche Sicherheit gefährdet wäre. Deswegen verklagen wir die Bundesregierung.

#Bundesregierung #Dokumente #Polizeipanzer #klagen #USA #Militärgerät #Deutschland #Polizeibehörden #Bundesinnenministerium #Sicherheit #FragdenStaat

https://fragdenstaat.de/blog/2020/06/09/klage-polizeipanzer-intransparenz/
 
Es fehlt der ökologische Wumms! — Der Name "Zukunftspaket" für das 130-Milliarden-Programm der Koalition ist zu hochtrabend gewählt. Die Gebäudesanierung zu fördern, dem öffentlichen und dem Schienenverkehr zu helfen ist gut und richtig. Doch insgesamt enthält das Paket wenig, was wirklich zukunftsweisend ist. — https://www.klimareporter.de/deutschland/es-fehlt-der-oekologische-wumms #Klimakrise #Deutschland
 
#Klimawandel #Deutschland
 
#Klimawandel #Deutschland
 
ich weiss ja nicht so genau, ob ich der berliner #polizei nicht sogar dankbar dafür sein sollte, dass sie wie auf knopfdruck, unter beweis stellt, dass #rassismus und #polizeigewalt auch in #deutschland, auch im rotrotgrün-regierten #berlin ein ernsthaftes problem ist
https://twitter.com/i/status/1269317992942391297
nachdem ca 15 bis 20 tausend leute, heute auf dem berliner alexanderplatz gegen #rassistische #polizeigewalt demonstriert haben, demonstriert die berliner polizei, wie rassistische polizeigewalt geht
#antifa #deutschlanddurassistischesstückscheisse
 
ich weiss ja nicht so genau, ob ich der berliner #polizei nicht sogar dankbar dafür sein sollte, dass sie wie auf knopfdruck, unter beweis stellt, dass #rassismus und #polizeigewalt auch in #deutschland, auch im rotrotgrün-regierten #berlin ein ernsthaftes problem ist
https://twitter.com/i/status/1269317992942391297
nachdem ca 15 bis 20 tausend leute, heute auf dem berliner alexanderplatz gegen #rassistische #polizeigewalt demonstriert haben, demonstriert die berliner polizei, wie rassistische polizeigewalt geht
#antifa #deutschlanddurassistischesstückscheisse
 
Boris Rosenkranz auf Twitter: "Wer ist im Bundeswirtschaftsministerium eigentlich für Claims und Präsentation zuständig? https://t.co/GJSWlGJHgL" / Twitter https://mobile.twitter.com/der_rosenkranz/status/1268965227195961347

Beschreibe Deutschland in einem Bild!
#Deutschland
 

Interview | Tagesschau: Rassistische Polizeigewalt - Eine Frage der Menschenwürde


In deutschen Behörden herrscht eine Wagenburgmentalität, wenn es um den Rassismus-Vorwürfe geht, beklagt der Forscher Poutrus. Demütigend sei es, wenn Rassismus-Erfahrungen in Frage gestellt werden...

Tags: #de #interview #deutschland #rassismus #polizei #rasistische-polizeigewalt #patrice-poutrus #mensch #menschenwürde #wagenburgmentalitär #korpsgeist #tagesschau #ravenbird #2020-06-06
 
#Rassismus in #Deutschland Schwarzes Leben schützen

Auch hierzulande ist der Rassismus in viele Winkel gekrochen. Dagegen muss endlich mehr getan werden.




Simone Dede Ayivi

ein einzelfall:
im november 1990 wurde
antonio amadeo aus angola
in eberswalde
von #neonazis
erschlagen
sein kind kurze zeit später von einer
weißen deutschen frau
geboren
ihr haus
bald darauf
zertrümmert
ach ja
und die #polizei
war so spät da
dass es zu spät war
und die zeitungen waren mit ihren worten
so sparsam
dass es schweigen gleichkam
und im fernsehen kein bild
zu dem #mordfall
zu dem vorfall kein kommentar:

Zeilen der afrodeutschen Aktivistin und Lyrikerin May Ayim aus dem Gedicht „Deutschland im Herbst“ von 1992. Ayim beschreibt den Mord an Amadeu Antonio. Fast zwanzig Jahre vor dem Hashtag #blacklivesmatter zeigt sie auf, wie wenig Beachtung es findet, wenn ein Schwarzes Leben genommen wird.

Wie wenig öffentliche Trauer es gibt und wie gering die Konsequenzen für die #Mörder sind. #Körperverletzung mit Todesfolge hieß das Urteil. Keiner der Täter bekam mehr als vier Jahre. Zwanzig #Polizisten hatten sich in der Nähe aufgehalten und nicht eingegriffen. Keiner von ihnen musste sich wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Die Empörung? War da. Aber eben „so sparsam, dass es Schweigen gleichkam“.

Do black lives matter? Sind Schwarze Leben von Bedeutung? Wird dem Tod einer Schwarzen Person die gleiche Aufmerksamkeit zuteil wie dem einer weißen? Und viel wichtiger: Sind Schwarze Leben von genug Bedeutung, dass wir uns als Gesellschaft für sie einsetzen? Das Ziel muss sein, nicht intensiver um Schwarze Leben zu trauern. Sondern, sie zu schützen.

Wenn wir die Erzählung glauben sollen, dass #Schwarze, #PoC, #Migrantinnen und Menschen mit #Migrationshintergrund Teil dieser Gesellschaft sind, dann muss sich die #Mehrheitsgesellschaft hier mal mehr Mühe geben. Neun Jahre nach der Selbstenttarnung des #NSU, Monate nach den Anschlägen von #Halle und #Hanau gehen von Rassismus betroffene Menschen und ihre Freundinnen und Verbündete auch in Deutschland zu Tausenden auf die Straße, um ihre Wut und Trauer über einen weiteren rassistischen Mord zu teilen.

Sie beklagen den Tod von George Floyd und die Verhältnisse, die dazu führten. Und sie sind in der Lage, zu verstehen, was dieser Mord, der geografisch weit weg ist, mit uns hier zu tun hat.
In diesem Land zählen nicht alle Leben gleich viel

Die rassistischen Morde der 90er Jahre prägten meine Kindheit. Auch wenn ich sie nicht einordnen konnte: So hatte ich zum Beispiel Angst um meinen Vater, wenn er zum Arbeiten in den Osten fuhr. Gleichzeitig dachte ich, dass auch #Solingen und #Mölln im #Osten liegen. So war die Berichterstattung: Das Thema hieß nicht „Rassismus in Deutschland“, sondern „Skinheads in den neuen Bundesländern“. Ich wusste nicht einmal, dass ich überall um ihn Angst hätte haben müssen.

Dass auch in diesem Land nicht alle Leben gleich viel zählen, ist eine Tatsache. Es war deutlich während des deutschen #Kolonialismus und #dem Völkermord an den #Nama und #Herero. Es war deutlich während des #Nationalsozialismus. Es manifestierte sich im Schweigen danach, den ungestörten Karrieren von ehemaligen #Nazis in der Bonner Republik und den #Brandanschlägen im wiedervereinigten Deutschland.

Als 2011 eine hochrangige 73-köpfige Delegation aus #Namibia anreiste, darunter Politiker, Bischöfe und Anführer der Nama und Herero, um Schädel ihrer Vorfahren abzuholen, die infolge der deutschen Kolonialverbrechen noch immer in der Berliner Charité lagern, gab es keinen offiziellen Empfang. Die deutsche Politik maß den Überresten dieser Schwarzen Leben, die von Deutschen genommen wurden, keine Bedeutung bei.
Hinter den Taten steckt eine Struktur

Rassismus hat eine lange Tradition. Und er ist in jeden Winkel dieses Landes gekrochen. Hat sich in allen Behörden, Institutionen und Hirnen hartnäckig festgesetzt. Rassismus ist ein System, das Menschen, die davon betroffen sind, benachteiligt und erniedrigt. Deswegen ist es auch unpassend, immer wieder von Einzelfällen oder Einzeltätern zu sprechen. Wir müssen aufhören, darüber zu reden, dass einzelne Beamte Fehler machen oder einzelne „geistig verwirrte“ Waffennarren plötzlich um sich schießen.

Hinter diesen Taten steckt eine Struktur, die das Leben von Schwarzen Menschen, PoC und Migrant*innen maßgeblich prägt und einschränkt und im schlimmsten Fall dazu führt, dass wir um unser Leben fürchten müssen. Im System Rassismus sind all die #Diskriminierungen, #Beschimpfungen und Morde miteinander verknüpft.

Oft tritt Rassismus nicht alleine auf, sondern formt zusammen mit #Antisemitismus, #Misogynie, #Ableismus, #Homo- und #Transfeindlichkeit ein hochgefährliches menschenverachtendes Weltbild.

„Was sage ich meinem Sohn?“ fragt mich eine Freundin am Vormittag des 20. Februars, nur Stunden nach den rassistischen Morden in meiner Heimatstadt Hanau: „Und was tue ich, wenn er älter ist: Soll ich ihm dann verbieten, sich an migrantischen Orten aufzuhalten, weil es zu gefährlich ist? Und wie beruhige ich meine Eltern?“
Die Polizei ist nicht Schutz, sondern Gefahr

Was sagen wir unseren Kindern? Und wie sprechen wir mit unseren Eltern darüber: Manche sind Krieg oder Terror entflohen, andere kamen auf der Suche nach Arbeit oder folgten einer großen Liebe. Sie haben ihre Koffer gepackt und verlassen was sie kannten, um uns, ihren Kindern ein besseres Leben zu bieten. Sie sind in dieses kalte Land gekommen und müssen feststellen, dass ihre Kinder hier auch nicht sicher sind. Wie wachsen Menschen auf, die immer und immer wieder erfahren, dass ihre Leben weniger wert sind?

Wer damit aufwächst, dass der Schwarze Vater ständig kontrolliert wird, wenn er mit dem Auto unterwegs ist und die weiße Mutter nicht, dem wird schnell klar: Da stimmt etwas nicht. Wer in Deutschland geboren wurde, nur Top-Noten aus dem Deutschunterricht mitbringt und mit 15 oder 16 zum ersten Mal von der Polizei harsch angepampt wird: „Du sprechen #Deutsch? Papiere! Papiere!“...dem ist schnell klar: Die Polizei ist nicht Schutz, sondern Gefahr.

Auch in Deutschland sterben Schwarze Menschen durch die Polizei. Oury #Jalloh verbrannte in einer Dessauer Polizeizelle. Christy Schwundeck wurde in einem Frankfurter Jobcenter von einer Polizistin erschossen. Seit 15 Jahren kämpft die Oury Jalloh Initiative um Aufklärung. Nicht die Behörden, sondern Angehörige und Aktivist*innen erkämpften die Gutachten, die beweisen, dass Jalloh sich nicht wie behauptet selbst angezündet hat, sondern das Feuer von dritter Hand gelegt wurde. Die Behörden mauern.
Wie deutsch sollen wir noch sein?

Aufklärung und Gerechtigkeit scheinen keine große Bedeutung zu haben im Fall Oury Jalloh. Im Gegenteil: In Deutschland gibt es keine unabhängige Stelle, bei der man Polizeigewalt oder andere Verfehlungen von Polizist*innen melden kann. Organisationen wie die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland fordern das schon lange. Denn die Aufklärung der von Polizisten verübten Straftaten darf nicht der Polizei überlassen werden. Wenn von Rassismus Betroffene sich im öffentlichen Raum aufhalten, können sie immer damit rechnen, von der Polizei kontrolliert zu werden. In Zügen, an Bahnhöfen, in Shisha-Bars und in Parks. Auch beim Grillen. Wie deutsch sollen wir noch sein?

Der Mord an George Floyd wurde auf Video aufgezeichnet. Die letzten Worte eines Menschen sollten nicht durchs Internet gehen: Die Welt sollte niemandem beim Sterben zusehen. Niemand sollte diese Verzweiflung sehen. Das Bitten. Die Todesangst. Der Videobeweis macht, dass niemand mehr tun kann, als würde so etwas nicht geschehen. Als würden die Betroffenen sich das alles nur einbilden. Ich möchte Schwarzen Menschen nicht mehr beim Sterben zusehen. Nicht von Polizisten erstickt oder erschossen. Nicht durch das #EU-Grenzregime im #Mittelmeer ertrinkend.

Black Lives Matter heißt, dass mein Leben genauso geschützt wird, wie das anderer. Es heißt, dass Morde an Schwarzen Menschen aufgeklärt werden. Es heißt, dass alle sich darauf verlassen können, dass Umstehende nicht wegsehen, wenn jemand angegriffen wird.
Dass die Polizei Schwarze und People of Color nicht unter Generalverdacht stellt. Dass eine Shisha-Bar kein gefährlicherer Ort ist als eine Cocktail-Bar. Dass Gläubige sich in einer Moschee und einer Synagoge genauso entspannt aufhalten können, wie in einer Kirche. Es bedeutet, dass die Politik sich für die Unversehrtheit aller einsetzt, anstatt weiter darüber zu diskutieren, was Migrant*innen noch leisten müssen, um dazuzugehören. Und, dass wir das Sterben im Mittelmeer beenden!

Simone Dede Ayivi wurde in Hanau geboren und lebt als Performerin, Regisseurin und Autorin in Berlin. Sie hat unter anderem am Ballhaus Naunynstraße inszeniert. Zuletzt war ihre Performance „First Black Woman in Space“ in den Sophiensälen zu sehen.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/rassismus-in-deutschland-schwarzes-leben-schuetzen/25891532.html?mobile=false
#blm #blacklivesmatter #antifa
 
#Rassismus in #Deutschland Schwarzes Leben schützen

Auch hierzulande ist der Rassismus in viele Winkel gekrochen. Dagegen muss endlich mehr getan werden.




Simone Dede Ayivi

ein einzelfall:
im november 1990 wurde
antonio amadeo aus angola
in eberswalde
von #neonazis
erschlagen
sein kind kurze zeit später von einer
weißen deutschen frau
geboren
ihr haus
bald darauf
zertrümmert
ach ja
und die #polizei
war so spät da
dass es zu spät war
und die zeitungen waren mit ihren worten
so sparsam
dass es schweigen gleichkam
und im fernsehen kein bild
zu dem #mordfall
zu dem vorfall kein kommentar:

Zeilen der afrodeutschen Aktivistin und Lyrikerin May Ayim aus dem Gedicht „Deutschland im Herbst“ von 1992. Ayim beschreibt den Mord an Amadeu Antonio. Fast zwanzig Jahre vor dem Hashtag #blacklivesmatter zeigt sie auf, wie wenig Beachtung es findet, wenn ein Schwarzes Leben genommen wird.

Wie wenig öffentliche Trauer es gibt und wie gering die Konsequenzen für die #Mörder sind. #Körperverletzung mit Todesfolge hieß das Urteil. Keiner der Täter bekam mehr als vier Jahre. Zwanzig #Polizisten hatten sich in der Nähe aufgehalten und nicht eingegriffen. Keiner von ihnen musste sich wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Die Empörung? War da. Aber eben „so sparsam, dass es Schweigen gleichkam“.

Do black lives matter? Sind Schwarze Leben von Bedeutung? Wird dem Tod einer Schwarzen Person die gleiche Aufmerksamkeit zuteil wie dem einer weißen? Und viel wichtiger: Sind Schwarze Leben von genug Bedeutung, dass wir uns als Gesellschaft für sie einsetzen? Das Ziel muss sein, nicht intensiver um Schwarze Leben zu trauern. Sondern, sie zu schützen.

Wenn wir die Erzählung glauben sollen, dass #Schwarze, #PoC, #Migrantinnen und Menschen mit #Migrationshintergrund Teil dieser Gesellschaft sind, dann muss sich die #Mehrheitsgesellschaft hier mal mehr Mühe geben. Neun Jahre nach der Selbstenttarnung des #NSU, Monate nach den Anschlägen von #Halle und #Hanau gehen von Rassismus betroffene Menschen und ihre Freundinnen und Verbündete auch in Deutschland zu Tausenden auf die Straße, um ihre Wut und Trauer über einen weiteren rassistischen Mord zu teilen.

Sie beklagen den Tod von George Floyd und die Verhältnisse, die dazu führten. Und sie sind in der Lage, zu verstehen, was dieser Mord, der geografisch weit weg ist, mit uns hier zu tun hat.
In diesem Land zählen nicht alle Leben gleich viel

Die rassistischen Morde der 90er Jahre prägten meine Kindheit. Auch wenn ich sie nicht einordnen konnte: So hatte ich zum Beispiel Angst um meinen Vater, wenn er zum Arbeiten in den Osten fuhr. Gleichzeitig dachte ich, dass auch #Solingen und #Mölln im #Osten liegen. So war die Berichterstattung: Das Thema hieß nicht „Rassismus in Deutschland“, sondern „Skinheads in den neuen Bundesländern“. Ich wusste nicht einmal, dass ich überall um ihn Angst hätte haben müssen.

Dass auch in diesem Land nicht alle Leben gleich viel zählen, ist eine Tatsache. Es war deutlich während des deutschen #Kolonialismus und #dem Völkermord an den #Nama und #Herero. Es war deutlich während des #Nationalsozialismus. Es manifestierte sich im Schweigen danach, den ungestörten Karrieren von ehemaligen #Nazis in der Bonner Republik und den #Brandanschlägen im wiedervereinigten Deutschland.

Als 2011 eine hochrangige 73-köpfige Delegation aus #Namibia anreiste, darunter Politiker, Bischöfe und Anführer der Nama und Herero, um Schädel ihrer Vorfahren abzuholen, die infolge der deutschen Kolonialverbrechen noch immer in der Berliner Charité lagern, gab es keinen offiziellen Empfang. Die deutsche Politik maß den Überresten dieser Schwarzen Leben, die von Deutschen genommen wurden, keine Bedeutung bei.
Hinter den Taten steckt eine Struktur

Rassismus hat eine lange Tradition. Und er ist in jeden Winkel dieses Landes gekrochen. Hat sich in allen Behörden, Institutionen und Hirnen hartnäckig festgesetzt. Rassismus ist ein System, das Menschen, die davon betroffen sind, benachteiligt und erniedrigt. Deswegen ist es auch unpassend, immer wieder von Einzelfällen oder Einzeltätern zu sprechen. Wir müssen aufhören, darüber zu reden, dass einzelne Beamte Fehler machen oder einzelne „geistig verwirrte“ Waffennarren plötzlich um sich schießen.

Hinter diesen Taten steckt eine Struktur, die das Leben von Schwarzen Menschen, PoC und Migrant*innen maßgeblich prägt und einschränkt und im schlimmsten Fall dazu führt, dass wir um unser Leben fürchten müssen. Im System Rassismus sind all die #Diskriminierungen, #Beschimpfungen und Morde miteinander verknüpft.

Oft tritt Rassismus nicht alleine auf, sondern formt zusammen mit #Antisemitismus, #Misogynie, #Ableismus, #Homo- und #Transfeindlichkeit ein hochgefährliches menschenverachtendes Weltbild.

„Was sage ich meinem Sohn?“ fragt mich eine Freundin am Vormittag des 20. Februars, nur Stunden nach den rassistischen Morden in meiner Heimatstadt Hanau: „Und was tue ich, wenn er älter ist: Soll ich ihm dann verbieten, sich an migrantischen Orten aufzuhalten, weil es zu gefährlich ist? Und wie beruhige ich meine Eltern?“
Die Polizei ist nicht Schutz, sondern Gefahr

Was sagen wir unseren Kindern? Und wie sprechen wir mit unseren Eltern darüber: Manche sind Krieg oder Terror entflohen, andere kamen auf der Suche nach Arbeit oder folgten einer großen Liebe. Sie haben ihre Koffer gepackt und verlassen was sie kannten, um uns, ihren Kindern ein besseres Leben zu bieten. Sie sind in dieses kalte Land gekommen und müssen feststellen, dass ihre Kinder hier auch nicht sicher sind. Wie wachsen Menschen auf, die immer und immer wieder erfahren, dass ihre Leben weniger wert sind?

Wer damit aufwächst, dass der Schwarze Vater ständig kontrolliert wird, wenn er mit dem Auto unterwegs ist und die weiße Mutter nicht, dem wird schnell klar: Da stimmt etwas nicht. Wer in Deutschland geboren wurde, nur Top-Noten aus dem Deutschunterricht mitbringt und mit 15 oder 16 zum ersten Mal von der Polizei harsch angepampt wird: „Du sprechen #Deutsch? Papiere! Papiere!“...dem ist schnell klar: Die Polizei ist nicht Schutz, sondern Gefahr.

Auch in Deutschland sterben Schwarze Menschen durch die Polizei. Oury #Jalloh verbrannte in einer Dessauer Polizeizelle. Christy Schwundeck wurde in einem Frankfurter Jobcenter von einer Polizistin erschossen. Seit 15 Jahren kämpft die Oury Jalloh Initiative um Aufklärung. Nicht die Behörden, sondern Angehörige und Aktivist*innen erkämpften die Gutachten, die beweisen, dass Jalloh sich nicht wie behauptet selbst angezündet hat, sondern das Feuer von dritter Hand gelegt wurde. Die Behörden mauern.
Wie deutsch sollen wir noch sein?

Aufklärung und Gerechtigkeit scheinen keine große Bedeutung zu haben im Fall Oury Jalloh. Im Gegenteil: In Deutschland gibt es keine unabhängige Stelle, bei der man Polizeigewalt oder andere Verfehlungen von Polizist*innen melden kann. Organisationen wie die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland fordern das schon lange. Denn die Aufklärung der von Polizisten verübten Straftaten darf nicht der Polizei überlassen werden. Wenn von Rassismus Betroffene sich im öffentlichen Raum aufhalten, können sie immer damit rechnen, von der Polizei kontrolliert zu werden. In Zügen, an Bahnhöfen, in Shisha-Bars und in Parks. Auch beim Grillen. Wie deutsch sollen wir noch sein?

Der Mord an George Floyd wurde auf Video aufgezeichnet. Die letzten Worte eines Menschen sollten nicht durchs Internet gehen: Die Welt sollte niemandem beim Sterben zusehen. Niemand sollte diese Verzweiflung sehen. Das Bitten. Die Todesangst. Der Videobeweis macht, dass niemand mehr tun kann, als würde so etwas nicht geschehen. Als würden die Betroffenen sich das alles nur einbilden. Ich möchte Schwarzen Menschen nicht mehr beim Sterben zusehen. Nicht von Polizisten erstickt oder erschossen. Nicht durch das #EU-Grenzregime im #Mittelmeer ertrinkend.

Black Lives Matter heißt, dass mein Leben genauso geschützt wird, wie das anderer. Es heißt, dass Morde an Schwarzen Menschen aufgeklärt werden. Es heißt, dass alle sich darauf verlassen können, dass Umstehende nicht wegsehen, wenn jemand angegriffen wird.
Dass die Polizei Schwarze und People of Color nicht unter Generalverdacht stellt. Dass eine Shisha-Bar kein gefährlicherer Ort ist als eine Cocktail-Bar. Dass Gläubige sich in einer Moschee und einer Synagoge genauso entspannt aufhalten können, wie in einer Kirche. Es bedeutet, dass die Politik sich für die Unversehrtheit aller einsetzt, anstatt weiter darüber zu diskutieren, was Migrant*innen noch leisten müssen, um dazuzugehören. Und, dass wir das Sterben im Mittelmeer beenden!

Simone Dede Ayivi wurde in Hanau geboren und lebt als Performerin, Regisseurin und Autorin in Berlin. Sie hat unter anderem am Ballhaus Naunynstraße inszeniert. Zuletzt war ihre Performance „First Black Woman in Space“ in den Sophiensälen zu sehen.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/rassismus-in-deutschland-schwarzes-leben-schuetzen/25891532.html?mobile=false
#blm #blacklivesmatter #antifa
 
Wie viele Heimarbeiter können Handel und Industrie mobilisieren um die Senkung der Mehrwertsteuer kurzfristig bis zum 1.7.2020 ihren #IT und Kassensystemen beizubringen ?

#mehrwertsteuer #exekutive #senkung #deutschland #homeoffice #stress #sap #kasse
 

Kommentar | Tagesschau: Deutschland - Der Rassismus der gesellschaftlichen Mitte


Bei der Polizei, auf dem Mietmarkt oder in Werbekampagnen: Der Rassismus in Deutschland reicht weit hinein in Milieus, die sich sonst gerne als liberal und weltoffen bezeichnen.

Schlimme Bilder sind das aus den USA. Ein schlimmer Rassismus und ein schlimmer Präsident, der seine Ku-Klux-Klan-Gesinnung wie einen Keil in die amerikanische Gesellschaft treibt.

Alles weit weg? Hat nichts mit uns zu tun?... Haben wir da etwa ein Rassismus-Problem? Und wie!

Video: Web | MP4

Tags: #de #kommentar #deutschland #gesellschaft #rassismus #gesellschaftliche-mitte #georg-restle #ard #wdr #tagesschau #ravenbird #2020-06-06
 
Thread by @KittoDario: 1974 war er der erste dunkelhäutige Nationalspieler, 1990 wurde er auf Grund seiner Hautfarbe unschuldig verhaftet und angeklagt. Die Geschi…


Thread by @KittoDario: 1974 war er der erste dunkelhäutige Nationalspieler, 1990 wurde er auf Grund seiner Hautfarbe unschuldig verhaftet undt. Die Geschichte des Erwin Kostedde. Ein Thread: (1/27) Kostedde wuchs in Münster auf, als Sohn eines amerikanis…
#Blacklifesmatter #rassismus #deutschland
 
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