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Radio | DLF: Debatte um Tweets von Siegfried Reiprich - Forderungen nach dem sofortigen Rücktritt


Wegen eines NS-Vergleichs ist der Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Siegfried Reiprich, unter Druck geraten. Zu seinen Kritikern gehört auch der Historiker Jens-Christian Wagner. Reiprich sei nicht mehr tragbar, sagt er.

Wegen umstrittener Äußerungen auf Twitter gerät der Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Siegfried Reiprich, zunehmend unter Druck. In einer gemeinsamen Presseerklärung fordern verschiedene Leiterinnen und Leiter von Gedenkstätten in Deutschland seinen sofortigen Rücktritt. Sie wollen nicht bis zum 30. November warten...

Info: Der wesentlich klarere Titel im DLF-Audio Archiv war 'Rechstruck in Sachsens Erinnerungskultur? Gedenkstättenchef soll zurücktreten'.

Audio: Web | MP3

Tags: #de #radio #siegfried-reiprich #debatte #ns-vergleich #rechts #stiftung-sächsische-gedenkstätten #sachsen #deutschland #dlf #2020-07-02 #ravenbird #2020-07-03
 
Offener Brief freier taz-Mitarbeiter’innen

Hallo taz’ler’innen, sehr geehrte #Chefredaktion,

Ihr wolltet reden, also gut: Wir sind freie Journalist’innen, und wir arbeiten gerne für und mit der #taz. Wir beobachten die Entwicklung der vergangenen Tage mit #Sorge, #Ärger und #Fassungslosigkeit.

Nach einer Kolumne von #Hengameh #Yaghoobifarah haben sich inzwischen #CDU/CSU, #AfD, die #Polizeigewerkschaften und auch der deutsche #Innenminister gegen sie*ihn gestellt. Gleichzeitig erschienen in der Wochenendausgabe drei sich von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne distanzierende Stücke. Zur Unterstützung: kein einziger. Auch wenn inzwischen ein verteidigender #Text von Saskia Hödl erschien, zeugt es von Ignoranz, dass keiner der Texte am Wochenende auf den Anlass von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne einging. Dieser Anlass war: rassistische #Polizeigewalt. Auf diese Art geführt ist das keine #Debatte. Das ist #Entsolidarisierung.

Es werden in der taz sicher viele Artikel erscheinen, die behaupten werden, dass die #Pressefreiheit ein hohes Gut sei. Die taz muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie, als sie in drei Artikeln einer einzigen Ausgabe Hengameh Yaghoobifarah anging, dem Anspruch gerecht geworden ist, dieses Gut zu schützen. Es muss der taz klar sein, dass der Grund, warum viele von uns gerne für die taz schreiben, in der generellen Haltung der taz liegt. Und diese Haltung ist eine #solidarische. Das bedeutet auch, anzuerkennen, dass wir Freien besonders abhängig von der taz sind und besonders verwundbar. Wenn eure #Solidarität wegbricht, was bleibt dann noch? Hengameh Yaghoobifarah erhält inzwischen #Morddrohungen, und die taz muss sich fragen, ob sie alles getan hat, um das zu verhindern.

Wir erwarten, dass sich die Chefredaktion solidarisch mit freien Mitarbeiter’innen zeigt und sie nicht bei der ersten Gelegenheit an den Pranger stellt. Wir erwarten jetzt, dass die Chefredaktion sich auch zukünftig ohne Relativierungen positioniert. Wir erwarten, zukünftig nicht zum Spielball hauspolitischer Auseinandersetzungen zu werden. Wir erwarten, dass wenn ein Text abgenommen wurde, wir auf Unterstützung der taz zählen können. Wir erwarten mehr.

Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah

23.06.2020

Kirsten Achtelik
Mohamed Amjahid
Bettina Bexte
Hartmut El Kurdi
Emran Feroz
Leo Fischer
Niklas Franzen
Malte Göbel
Steffen Greiner
Katharina Greve
Uli Hannemann
Elias Hauck
Pola Kapuste
Şeyda Kurt
Lotte Laloire
Dirk Ludigs
Ekkehard Knörer
Radek Krolczyk
Gregor Mothes
Michaela Maria Müller
Jacinta Nandi
Nicole Opitz
Nicholas Potter
Robert Rescue
Cordula Rode
Christiane Rösinger
Michael Seemann
Sibel Schick
Sarah Schmidt
Adrian Schulz
Nina Scholz
Pia Stendera
Juri Sternburg
Juliane Streich
Lea Streisand
Maurice Summen
Jörg Sundermeier
Volker Surmann
Eva Tepest
Sarah Ulrich
Frédéric Valin
Sonja Vogel
Johann Voigt
Patrick Wagner
Heiko Werning
Christopher Wimmer


Kontakt: freietaz@gmail.com
https://freie-taz.org/
#rassismus #polizei #antifa #medien #journalismus #allianzen #meinungsfreiheit
 
Offener Brief freier taz-Mitarbeiter’innen

Hallo taz’ler’innen, sehr geehrte #Chefredaktion,

Ihr wolltet reden, also gut: Wir sind freie Journalist’innen, und wir arbeiten gerne für und mit der #taz. Wir beobachten die Entwicklung der vergangenen Tage mit #Sorge, #Ärger und #Fassungslosigkeit.

Nach einer Kolumne von #Hengameh #Yaghoobifarah haben sich inzwischen #CDU/CSU, #AfD, die #Polizeigewerkschaften und auch der deutsche #Innenminister gegen sie*ihn gestellt. Gleichzeitig erschienen in der Wochenendausgabe drei sich von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne distanzierende Stücke. Zur Unterstützung: kein einziger. Auch wenn inzwischen ein verteidigender #Text von Saskia Hödl erschien, zeugt es von Ignoranz, dass keiner der Texte am Wochenende auf den Anlass von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne einging. Dieser Anlass war: rassistische #Polizeigewalt. Auf diese Art geführt ist das keine #Debatte. Das ist #Entsolidarisierung.

Es werden in der taz sicher viele Artikel erscheinen, die behaupten werden, dass die #Pressefreiheit ein hohes Gut sei. Die taz muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie, als sie in drei Artikeln einer einzigen Ausgabe Hengameh Yaghoobifarah anging, dem Anspruch gerecht geworden ist, dieses Gut zu schützen. Es muss der taz klar sein, dass der Grund, warum viele von uns gerne für die taz schreiben, in der generellen Haltung der taz liegt. Und diese Haltung ist eine #solidarische. Das bedeutet auch, anzuerkennen, dass wir Freien besonders abhängig von der taz sind und besonders verwundbar. Wenn eure #Solidarität wegbricht, was bleibt dann noch? Hengameh Yaghoobifarah erhält inzwischen #Morddrohungen, und die taz muss sich fragen, ob sie alles getan hat, um das zu verhindern.

Wir erwarten, dass sich die Chefredaktion solidarisch mit freien Mitarbeiter’innen zeigt und sie nicht bei der ersten Gelegenheit an den Pranger stellt. Wir erwarten jetzt, dass die Chefredaktion sich auch zukünftig ohne Relativierungen positioniert. Wir erwarten, zukünftig nicht zum Spielball hauspolitischer Auseinandersetzungen zu werden. Wir erwarten, dass wenn ein Text abgenommen wurde, wir auf Unterstützung der taz zählen können. Wir erwarten mehr.

Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah

23.06.2020

Kirsten Achtelik
Mohamed Amjahid
Bettina Bexte
Hartmut El Kurdi
Emran Feroz
Leo Fischer
Niklas Franzen
Malte Göbel
Steffen Greiner
Katharina Greve
Uli Hannemann
Elias Hauck
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Şeyda Kurt
Lotte Laloire
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Ekkehard Knörer
Radek Krolczyk
Gregor Mothes
Michaela Maria Müller
Jacinta Nandi
Nicole Opitz
Nicholas Potter
Robert Rescue
Cordula Rode
Christiane Rösinger
Michael Seemann
Sibel Schick
Sarah Schmidt
Adrian Schulz
Nina Scholz
Pia Stendera
Juri Sternburg
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Lea Streisand
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Jörg Sundermeier
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Eva Tepest
Sarah Ulrich
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Sonja Vogel
Johann Voigt
Patrick Wagner
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Ihr wolltet reden, also gut: Wir sind freie Journalist’innen, und wir arbeiten gerne für und mit der #taz. Wir beobachten die Entwicklung der vergangenen Tage mit #Sorge, #Ärger und #Fassungslosigkeit.

Nach einer Kolumne von #Hengameh #Yaghoobifarah haben sich inzwischen #CDU/CSU, #AfD, die #Polizeigewerkschaften und auch der deutsche #Innenminister gegen sie*ihn gestellt. Gleichzeitig erschienen in der Wochenendausgabe drei sich von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne distanzierende Stücke. Zur Unterstützung: kein einziger. Auch wenn inzwischen ein verteidigender #Text von Saskia Hödl erschien, zeugt es von Ignoranz, dass keiner der Texte am Wochenende auf den Anlass von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne einging. Dieser Anlass war: rassistische #Polizeigewalt. Auf diese Art geführt ist das keine #Debatte. Das ist #Entsolidarisierung.

Es werden in der taz sicher viele Artikel erscheinen, die behaupten werden, dass die #Pressefreiheit ein hohes Gut sei. Die taz muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie, als sie in drei Artikeln einer einzigen Ausgabe Hengameh Yaghoobifarah anging, dem Anspruch gerecht geworden ist, dieses Gut zu schützen. Es muss der taz klar sein, dass der Grund, warum viele von uns gerne für die taz schreiben, in der generellen Haltung der taz liegt. Und diese Haltung ist eine #solidarische. Das bedeutet auch, anzuerkennen, dass wir Freien besonders abhängig von der taz sind und besonders verwundbar. Wenn eure #Solidarität wegbricht, was bleibt dann noch? Hengameh Yaghoobifarah erhält inzwischen #Morddrohungen, und die taz muss sich fragen, ob sie alles getan hat, um das zu verhindern.

Wir erwarten, dass sich die Chefredaktion solidarisch mit freien Mitarbeiter’innen zeigt und sie nicht bei der ersten Gelegenheit an den Pranger stellt. Wir erwarten jetzt, dass die Chefredaktion sich auch zukünftig ohne Relativierungen positioniert. Wir erwarten, zukünftig nicht zum Spielball hauspolitischer Auseinandersetzungen zu werden. Wir erwarten, dass wenn ein Text abgenommen wurde, wir auf Unterstützung der taz zählen können. Wir erwarten mehr.

Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah

23.06.2020

Kirsten Achtelik
Mohamed Amjahid
Bettina Bexte
Hartmut El Kurdi
Emran Feroz
Leo Fischer
Niklas Franzen
Malte Göbel
Steffen Greiner
Katharina Greve
Uli Hannemann
Elias Hauck
Pola Kapuste
Şeyda Kurt
Lotte Laloire
Dirk Ludigs
Ekkehard Knörer
Radek Krolczyk
Gregor Mothes
Michaela Maria Müller
Jacinta Nandi
Nicole Opitz
Nicholas Potter
Robert Rescue
Cordula Rode
Christiane Rösinger
Michael Seemann
Sibel Schick
Sarah Schmidt
Adrian Schulz
Nina Scholz
Pia Stendera
Juri Sternburg
Juliane Streich
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Maurice Summen
Jörg Sundermeier
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Eva Tepest
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Wohlstandsgesellschaft und das Virus: Aufwachen, Kinder!


Wir sind eine Gesellschaft, die kein Bewusstsein für Krisen entwickelt hat. Katastrophen fanden stets woanders statt. Bis jetzt.
Wohlstandsgesellschaft und das Virus: Aufwachen, Kinder!
#Sozialstaat #Entwicklungszusammenarbeit #Coronavirus #Debatte #Gesellschaft #Schwerpunkt
 

Wohlstandsgesellschaft und das Virus: Aufwachen, Kinder!


Wir sind eine Gesellschaft, die kein Bewusstsein für Krisen entwickelt hat. Katastrophen fanden stets woanders statt. Bis jetzt.
Wohlstandsgesellschaft und das Virus: Aufwachen, Kinder!
#Sozialstaat #Entwicklungszusammenarbeit #Coronavirus #Debatte #Gesellschaft #Schwerpunkt
 

Kommentar zum Corona-Gesetz: Schludrig zusammengekloppt


Mit dem NRW-Epidemiegesetz sollen Grundrechte eingeschränkt werden. Und bei einem Gesetz, da so tief eingreift, darf es nicht nur um Schnelligkeit gehen. Ein Kommentar.
Kommentar zum Corona-Gesetz: Schludrig zusammengekloppt
#Corona #Epidemiegesetz #Landtag #Debatte #Unterrichtung #Laschet #NRW
 

Kommentar zum Corona-Gesetz: Schludrig zusammengekloppt


Mit dem NRW-Epidemiegesetz sollen Grundrechte eingeschränkt werden. Und bei einem Gesetz, da so tief eingreift, darf es nicht nur um Schnelligkeit gehen. Ein Kommentar.
Kommentar zum Corona-Gesetz: Schludrig zusammengekloppt
#Corona #Epidemiegesetz #Landtag #Debatte #Unterrichtung #Laschet #NRW
 

Kommentar zum Corona-Gesetz: Schludrig zusammengekloppt


Mit dem NRW-Epidemiegesetz sollen Grundrechte eingeschränkt werden. Und bei einem Gesetz, da so tief eingreift, darf es nicht nur um Schnelligkeit gehen. Ein Kommentar.
Kommentar zum Corona-Gesetz: Schludrig zusammengekloppt
#Corona #Epidemiegesetz #Landtag #Debatte #Unterrichtung #Laschet #NRW
 

Diskutieren Sie bitte darüber!


"(...) Die mentale Ökologie der Gesellschaft hat sich verändert. Wo früher ein stabiler öffentlicher Diskurs (im Singular) in der Hand weniger Gatekeeper – Qualitätspresse, öffentlich-rechtlicher Rundfunk – die gesellschaftliche Kommunikation dominiert hat, sorgt die neue Medienlandschaft dafür, dass es zahlreiche zersplitterte Diskurs-Nischen gibt, Teilöffentlichkeiten, geschlossene Milieus, in denen bisweilen gefährlicher Irrsinn verbreitet wird."

Link zum Interview:
https://neue-debatte.com/2020/02/17/die-macht-der-affekte/

#Gesellschaft #Politik #Interaktion #Debatte #Diskurs #Medien #Presse #Öffentlichkeit
Die Macht der Affekte
 
Crowdfinanzierter Journalismus: Ein Meinungsspektrum für alle
https://taz.de/Crowdfinanzierter-Journalismus/!5635616/
#Medien #Debatte #Crowdfunding #Start-ups #FlimmernundRauschen #Gesellschaft #Serie
 
Deutschlands selbstverliebtes Hasibärchen hat mimimi.

Twitter: Christian Lindner on Twitter (Christian Lindner)

 

Was läuft schief?


"(...) Es wird getäuscht, gefälscht und emotionalisiert, was das Zeug hält, um dem Verstand keine Chance zu geben.“

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/09/30/fuer-eine-rationalisierung-des-diskurses/

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Fragen? https://neue-debatte.com/kontakt/
Infos: https://neue-debatte.com/ueber-uns/
FAQ: https://neue-debatte.com/faq/

#NeueDebatte #Gesellschaft #Diskurs #Debatte #Verstand #Logik #Emotionen #Ethik #Moral #Werte #Normen #Diskussion #Problemlösungen
Für eine Rationalisierung des Diskurses!
 
Klimaschutz als Religion: Klima unser im Himmel
https://taz.de/Klimaschutz-als-Religion/!5626370/
#Klima-Demo #Klimapolitik #Klimawandel #FridaysForFuture #Debatte #Gesellschaft #Schwerpunkt
 

Durchblick


"Die Meinung ist die meist verbreitete Ware. Alle besitzen sie und alle gebrauchen sie. [...] Die hauptsächliche Qualität der Meinung ist ihre Klarheit."

Link zum Beitrag von Alfredo M. Bonanno:
https://neue-debatte.com/2019/09/21/alfredo-m-bonanno-ein-hoch-auf-die-meinung/

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#NeueDebatte #Meinung #Philosophie #Diskurs #Diskussion #Debatte #Kommunikation #Macht #Herrschaft #Bildung
Alfredo M. Bonanno: Ein Hoch auf die Meinung
 

Weiter so?


"(...) Der antike Diskurs lebte vor allem davon, dass ein Streit um die Betrachtungsweisen, Positionen, Inhalte und die sich hinter ihnen verbergende Logik in der Öffentlichkeit stattfand. Das trug zu den großen Erkenntnisgewinnen bei, die mit dieser Epoche assoziiert werden. Verglichen damit leben wir in einer Zeit, in der allenfalls in kleinen, fachlich abgekapselten oder elitär definierten Kreisen noch so etwas wie ein Diskurs stattfindet."

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/08/23/politik-und-gesellschaft-im-eldorado-der-apologetik/

www.neue-debatte.com | Journalismus und Wissenschaft von unten

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#NeueDebatte #Philosophie #Gesellschaft #Apologetik #Diskurs #Streit #Debatte #Diskussion #Argumente
Politik und Gesellschaft: Im Eldorado der Apologetik
 

Digitalisierung: die unsichtbare Gefahr


von: Wolfgang Teubert.
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=53682

Ja, ja schon die Quelle lässt hier wohl die Mehrheit schon wieder die Nase rümpfen, aber ich poste das trotzdem öffentlich.
Ich finde das der Text viele gute Interpretationen der digitalen Welt liefert, auch wenn ich nicht mit allen dort einverstanden bin.

Hier ein paar Auszüge, des zugegeben sehr langen Textes
Digitalisierung lähmt unsere Kreativität. Sie hindert uns, neue Wege zu beschreiten.

Doch was Gesagtes bedeutet, steht nicht fest; es bedarf der Interpretation. Und weil es keine richtigen und falschen Interpretationen gibt, ist Gesagtes prinzipiell mehrdeutig. Wenn Sprache aber digitalisiert wird, dann werden aus Inhalten Daten, die sich ohne Bezug auf das, was sie bedeuten, mechanisch verarbeiten lassen

Soweit wir uns darauf einlassen, diese Technologie zu nutzen, sind wir den Interessen derer, die die Bedingungen festlegen, mehr als wir gemeinhin glauben ausgeliefert.

Doch es ist genau diese Streitkultur, die uns zwingt, dem, was andere sagen, mit Argumenten zu begegnen, Sichtweisen mit anderen Perspektiven zu kontern, die uns neue Ideen eingibt, die unsere schöpferische Ader freilegt. Ohne solche Debatten bleibt alles für uns beim Alte

Gegenbewegungen hat es immer schon gegeben. Die meisten Versuche, eine Gesellschaft mit mehr Gleichheit und weniger Ausbeutung zu etablieren, sind früher oder später gescheitert, nämlich immer dann, wenn es Kräfte gab, die sich mit Versprechungen und wohlklingenden Narrativen beim Volk einschmeichelten, während sie die Präsenz von Gegenmeinungen verhinderten.

Wir sind in Gefahr, zu verlernen, wie man sich um Inhalte streitet. Doch nur solche Gespräche halten unseren Geist rege; nur sie sind es, die unsere schöpferische Intelligenz trainieren.

Doch schöpferische Intelligenz kann nur dort entstehen, wo Menschen frei, ohne an Instruktionen gebunden zu sein, im Dialog auf gleicher Ebene ihre Ideen entwickeln können. Wenn es um neue Ideen geht, führt an Auseinandersetzungen, sogar an Streitgesprächen, kaum ein Weg vorbei.

Das hat zur Folge, dass Digitalisierung heute jedem nur die Sicht auf die Wirklichkeit vermittelt, die ihm die Algorithmen der sozialen Netzwerke zuweisen. Eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Standpunkten kann so kaum stattfinden. Der Wunsch, sich immer wieder erneut in seinen Anschauungen bestätigt zu fühlen, ist Wegbereiter einer Sucht, möglichst viel Zeit in den Fängen von Facebook, Twitter oder ähnlichen Angeboten zu verbringen

Galt das Internet ursprünglich als Möglichkeit, die eigene Sichtweise zu bereichern, indem man sich mit anderen Perspektiven konfrontieren lässt und so zu neuen Einsichten gelangt, so ist davon heute kaum noch etwas zu spüren.

Was uns klüger macht, ist Widerspruch in Auseinandersetzungen. Er zwingt uns, Argumente zu suchen, mit denen wir eine nicht genehme Auffassung ablehnen und unsere eigene Auffassung begründen. Das führt nicht selten dazu, dass wir zu neuen Ansichten kommen, und so trainieren wir auch unsere Intelligenz.

Es geht um eine ergebnisoffene Diskussion von Inhalten, um den Austausch unterschiedlicher Interpretationen von dem, was wir für die Wirklichkeit halten und von dem, was darüber gesagt wird. Dabei gerät man leicht in Streit. Man muss lernen, Widerspruch zu ertragen und anderen zu widersprechen

Denn anders als das Konsumieren digitaler Unterhaltungsmöglichkeiten fällt einem der analoge Diskursmodus nicht in den Schoß; er muss eingeübt werden, am besten von früher Kindheit an.

Und es wundert nicht, dass man in der knapp bemessenen freien Zeit vor allem nach Entspannung sucht und sich deshalb gern den digitalen Unterhaltungsangeboten überlässt und seine Zeit mit Facebook, Whatsapp oder Instagram verbringt.

So stirbt die Anlage zu schöpferischer Intelligenz bei vielen Alten und Jungen mehr und mehr ab. Ihnen entgeht die Chance, aus dem Regelwerk des Alltags auszubrechen.

Auf das, was die Gegenseite sagt, wird argumentativ nicht eingegangen. Der eigene Standpunkt wird ständig wiederholt, wie man das auch aus vielen Talkshows kennt. Es geht dann nur noch um die Bestätigung einer vorgefassten Meinung.

Die andere Gefahr ist weitaus größer: Je mehr unsere Kommunikation mit anderen über digitale Medien läuft, desto mehr können diese darauf Einfluss nehmen, was von dem, was wir sagen wollen, bei wem und in welcher Form ankommt. Dann transportieren die medialen Netzwerke am Ende nur noch, was sie für unbedenklich halten oder was ihren Interessen entspricht, während alles andere herausgefiltert wird.

Bürokratie und Internet sind zu einem Machtinstrument geworden, das die Menschheit weitgehender als je zuvor unter Kontrolle hat.
#Digitalisierung #Kommunikation #Algorithmen #Gesellschaft #IT #Diskussion #Standpunkt #Debatte #Widerspruch #soziales #Netzwerk #internet
Digitalisierung: die unsichtbare Gefahr
 

Darkness


"(...) Meinungen, Einstellungen, aber auch Verhaltensmuster und kulturelle Orientierungen sind in Subkulturen uniform und führen zu einer Eigendynamik, die eine offene Kommunikation mit anderen Realitäten erschwert."

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/07/05/echokammern-und-das-subsystem-politik/
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#NeueDebatte #Soziologie #Politik #Gesellschaft #Debatte #Diskussion #SPD #CDU #FDP #Grüne #DieLinke #AfD #Echokammern
Echokammern und das Subsystem Politik
 

News | Tagesschau: Bundestag debattiert - Kurswechsel beim Tabakwerbeverbot?


Vor allem an der Union scheitert bisher eine Verschärfung des Tabakwerbeverbots. Das wird sich bei einer Bundestagsabstimmung heute kaum ändern. Doch eine Merkel-Äußerung könnte eine Kehrtwende einleiten.

Wie einflussreich Zigarettenwerbung sein kann: "In die Luft gehen wie ein HB-Männchen" fand Einzug in den westdeutschen Sprachgebrauch, wenn das Verhalten eines aufbrausenden Menschen beschrieben werden sollte. Grund dafür war die Werbefigur Bruno. Fast 30 Jahre lang ging er in Kino- und Fernsehspots wegen vielerlei Missgeschicke wutentbrannt an die Decke. Die Zigarette aber, die brachte ihm die nötige Ruhe und Coolness, mit der Situation umzugehen...
Meine Meinung: Wer mich ein wenig kennt, der weis das ich von dee Bedarfserweckung, sprich der Werbung nichts halte. Und Werbung für Suchtmittel ist da besonders wiederwärtig! Und dazu gehört nicht nur die für Tabak, sondern auch die für Alkohol und Lebensmittel die Alkohol enthalten. Das all das in Deutschland noch erlaubt ist, zeigt sehr schön welchen Einfluss die betreffenden Branchen immer noch haben.
Tags: #de #news #tabak #tabakwerbug #bundestag #debatte #lobbyismus #staat #kapitalismus #system #meinung #tagesschau #ravenbird #2019-06-27
 
😱 Hilfe die Sonne ist schuld!

🙈 Debatte um Klimawandel
AfD macht die Sonne verantwortlich

AfD-Fraktionschefin Weidel hat den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel infrage gestellt. Es gebe auch Hinweise auf die Auswirkung der Sonnenaktivität auf die Erderwärmung. Experten weisen das zurück.

#Debatte #Klimawandel #AfD #Sonne #AfD_Fraktionschefin #Weidel #Einfluss #Menschen #Sonnenaktivität #Erderwärmung

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/weidel-klimawandel-101.html
 
Lesemuffel: Wie der Einstieg gelingen kann
Mahrenholtz: "Jeden Tag eine halbe Stunde lesen"
#Debatte #Schwerpunkt #Lesen #Kinder #zwingen #Bücher #KatharinaMahrenholtz #Kultur #Sachbücher #Kinderbücher
 
Lesemuffel: Wie der Einstieg gelingen kann
Mahrenholtz: "Jeden Tag eine halbe Stunde lesen"
#Debatte #Schwerpunkt #Lesen #Kinder #zwingen #Bücher #KatharinaMahrenholtz #Kultur #Sachbücher #Kinderbücher
 
Baerbock und Habeck über Palmer: Rassismus wartet nicht vor der Tür
http://www.taz.de/Baerbock-und-Habeck-ueber-Palmer/!5590827/
#AnnalenaBaerbock #RobertHabeck #DieGrünen #BorisPalmer #Rassismus #Debatte #Gesellschaft
 
Baerbock und Habeck über Palmer: Rassismus wartet nicht vor der Tür
http://www.taz.de/Baerbock-und-Habeck-ueber-Palmer/!5590827/
#AnnalenaBaerbock #RobertHabeck #DieGrünen #BorisPalmer #Rassismus #Debatte #Gesellschaft
 
"Auch ich bin ein Teil des Verkehrsproblems" #Kommentare #NDRInfo #Kommentar #MichaelLatz #Mobilität #Debatte #Moia #Carsharing #Ridesharing #ÖPNV
 

Das Ganze


"(..) Die Denktabus nehmen die Luft zum Atmen. Sie verhindern genau das, worum es geht. Lasst Euch nicht einschüchtern!"

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann: https://neue-debatte.com/2019/04/19/das-leben-ist-da-wo-wir-sind/
#Gesellschaft #Wandel #AufDemWeg #Politik #Bildung #Wir #System #Transformation #Debatte #Kommunikation
Das Leben ist da, wo wir sind!
 

Das Ganze


"(..) Die Denktabus nehmen die Luft zum Atmen. Sie verhindern genau das, worum es geht. Lasst Euch nicht einschüchtern!"

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann: https://neue-debatte.com/2019/04/19/das-leben-ist-da-wo-wir-sind/
#Gesellschaft #Wandel #AufDemWeg #Politik #Bildung #Wir #System #Transformation #Debatte #Kommunikation
Das Leben ist da, wo wir sind!
 

Echt


"(...) Ich rate dazu, sich in die letzten Bastionen der Dart werfenden, rauchenden Machos zu begeben und den Dialogen in den noch vorhandenen Eckkneipen zu lauschen."

Link zum Beitrag: https://neue-debatte.com/2019/04/02/das-netz-und-das-wirkliche-leben/
#Gesellschaft #Debatte #Diskussion #Leben #Realität #Wahrnehmung #Bildung #Kultur
Das Netz und das wirkliche Leben
 

Echt


"(...) Ich rate dazu, sich in die letzten Bastionen der Dart werfenden, rauchenden Machos zu begeben und den Dialogen in den noch vorhandenen Eckkneipen zu lauschen."

Link zum Beitrag: https://neue-debatte.com/2019/04/02/das-netz-und-das-wirkliche-leben/
#Gesellschaft #Debatte #Diskussion #Leben #Realität #Wahrnehmung #Bildung #Kultur
Das Netz und das wirkliche Leben
 

Wann ist Hass zu viel Hass?


Das unten ist eine Grafik aus der rechten Ecke. Anlass ist - wer es noch nicht weiß - der körperliche Angriff auf den Bremer #AfDPolitiker Frank #Magnitz von gestern. Der Fall löst eine berechtigte #Debatte aus, die aber hoffentlich eine Debatte bleibt und nicht zum Vorhof eines Bürgerkriegs mutiert. Die Spaltung der Gesellschaft entlädt sich immer häufiger. Nicht nur Rechte, die sich dem von ihnen so empfundenen Mehrheitsdruck nicht mehr beugen wollen und mit #Hatespeech, Zündeln, Bürgerwehren und sonstigen Formen von offener Gewaltbereitschaft auftreten, sondern auch ihre radikaleren Gegner, von denen offenbar einige meinen, man könne die Rechten nur loswerden, wenn man jeden einzeln von ihnen abschlachtet - die Fälle von "kriegerisch" ausgetragenem politischen Gegnerhass scheinen zuzunehmen. Verwunderlich ist das nicht. Aber es stellen sich Fragen wie die, ob das aktuell noch gesamtgesellschaftlich kalkulierbar bleibt, oder ob es die Anfänge eines Bürgerkriegs sind, ob dieser sogar wünschenswert ist, oder, ob es vielleicht Wege gibt, den Konflikt wieder auf eine normale, zivilisierte Debatte zu reduzieren.




#Politik #Gesellschaft #Hass #Gewalt #rechts #links #Gewalt #AfD
 
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