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Items tagged with: Datensicherheit

05.04.2021 Sie möchten gern Mark Zuckerberg anrufen?


Halbe Milliarde Facebook Nutzer offen im Netz

Kein Problem, seine private Telefonnummer befindet sich zusammen mit einer halben Milliarde anderer Facebook Nutzer offen im Netz. Bekannt sind nun 533 Millionen Nutzer aus 106 Ländern. Nachdem Telefonnummern, E-Mail-Adressen und andere Daten von hunderten Millionen Facebook-Nutzern vor über einem Jahr aus den Datenbeständen von Facebook erbeutet wurden, sind sie nun gesammelt offen ins Internet gestellt worden.

Die damalige "Datenlücke" - Facebook ist eine einzige Datenlücke! - soll lange geschlossen sein. Aber Facebook mach mit den Daten seiner Nutzer weiter jährlich Gewinne von vielen Milliarden Dollar.

Die namentlich bekannte Gehackten müssen nun aufpassen, denn wenn ihre persönlichen Informationen wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern im Umlauf sind, steigt die Gefahr, dass Menschen auf gefälschte E-Mails hereinfallen, weil sie authentischer gestaltet werden können.

Oft sind neben dem Facebook Benutzernamen auch der wirkliche Name, die Telefonnummer, das Geburtsdatum, der Wohnort und weitere biografische Angaben enthalten. Dies können Lieblingstiere, Vorlieben oder Verwandte sein, die man als Merkhilfen für Passworte angegeben hatte.

Die Telefonnummern von 420 Millionen Facebook Nutzern, waren bereits nach einem Hack 2019 aufgetaucht. Damals war eine Funktion zur Freundessuche für den Datenabgriff missbraucht worden. Facebook ist bereits seit 2018 in der Kritik, dass seine Funktion der "Freundessuche" dazu einlädt systematisch Telefonnummern und den dazugehörenden Benutzernamen abzugreifen. So wurden 2018 vermutlich alle öffentlich zugänglichen Daten der damals bereits mehr als zwei Milliarden Nutzer durch automatische Abrufe systematisch eingesammelt.

Die Lücken wurden von Facebook immer nur widerwillig geschlossen, denn umgekehrt "lernt" auch Facebook aus dem Suchinteresse seiner Nutzer für die eigene Werbung interessante Zusammenhänge (Wer kennt wen?). Auch die Versuche der Firma Clearview AI auf der Basis der Fotos in Facebooks Foto-Plattform Instagram eine Datenbank zur Gesichtserkennung zusammenzustellen. wurde von Facebook nur wenig entgegen gesetzt. Schließlich nutzen auch verschiedene US Politzeibehörden die Clearview-AI Foto-Datenbank.

Wir können nur raten: Es ist an der Zeit zu wechseln!

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Daten-hunderter-Millionen-Facebook-Nutzer-erneut-im-Netz-entdeckt-6005192.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7600-20210405-sie-moechten-gern-mark-zuckerberg-anrufen.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7600-20210405-sie-moechten-gern-mark-zuckerberg-anrufen.htm
Tags: #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Datenklau #Paypal #Facebook #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google
 

05.04.2021 Sie möchten gern Mark Zuckerberg anrufen?


Halbe Milliarde Facebook Nutzer offen im Netz

Kein Problem, seine private Telefonnummer befindet sich zusammen mit einer halben Milliarde anderer Facebook Nutzer offen im Netz. Bekannt sind nun 533 Millionen Nutzer aus 106 Ländern. Nachdem Telefonnummern, E-Mail-Adressen und andere Daten von hunderten Millionen Facebook-Nutzern vor über einem Jahr aus den Datenbeständen von Facebook erbeutet wurden, sind sie nun gesammelt offen ins Internet gestellt worden.

Die damalige "Datenlücke" - Facebook ist eine einzige Datenlücke! - soll lange geschlossen sein. Aber Facebook mach mit den Daten seiner Nutzer weiter jährlich Gewinne von vielen Milliarden Dollar.

Die namentlich bekannte Gehackten müssen nun aufpassen, denn wenn ihre persönlichen Informationen wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern im Umlauf sind, steigt die Gefahr, dass Menschen auf gefälschte E-Mails hereinfallen, weil sie authentischer gestaltet werden können.

Oft sind neben dem Facebook Benutzernamen auch der wirkliche Name, die Telefonnummer, das Geburtsdatum, der Wohnort und weitere biografische Angaben enthalten. Dies können Lieblingstiere, Vorlieben oder Verwandte sein, die man als Merkhilfen für Passworte angegeben hatte.

Die Telefonnummern von 420 Millionen Facebook Nutzern, waren bereits nach einem Hack 2019 aufgetaucht. Damals war eine Funktion zur Freundessuche für den Datenabgriff missbraucht worden. Facebook ist bereits seit 2018 in der Kritik, dass seine Funktion der "Freundessuche" dazu einlädt systematisch Telefonnummern und den dazugehörenden Benutzernamen abzugreifen. So wurden 2018 vermutlich alle öffentlich zugänglichen Daten der damals bereits mehr als zwei Milliarden Nutzer durch automatische Abrufe systematisch eingesammelt.

Die Lücken wurden von Facebook immer nur widerwillig geschlossen, denn umgekehrt "lernt" auch Facebook aus dem Suchinteresse seiner Nutzer für die eigene Werbung interessante Zusammenhänge (Wer kennt wen?). Auch die Versuche der Firma Clearview AI auf der Basis der Fotos in Facebooks Foto-Plattform Instagram eine Datenbank zur Gesichtserkennung zusammenzustellen. wurde von Facebook nur wenig entgegen gesetzt. Schließlich nutzen auch verschiedene US Politzeibehörden die Clearview-AI Foto-Datenbank.

Wir können nur raten: Es ist an der Zeit zu wechseln!

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Daten-hunderter-Millionen-Facebook-Nutzer-erneut-im-Netz-entdeckt-6005192.html
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7600-20210405-sie-moechten-gern-mark-zuckerberg-anrufen.htm
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18.03.2021 Schnelltests legen persönliche Daten offen


"Daten sammeln mit Corona"

Eigentlich wollte man nur ein wenig mehr Gewissheit, dass man "negativ" sei - aber man wolte eigentlich nicht, dass das die ganze Welt erfährt. Vor allem sollen sicher nicht alle erfahren, wie ängstlich man ist und wie oft man so einen Schnelltest in den letzten Wochen gemacht hat.

Dazu kommt die unangenehme Tatsache, dass man mit einem großen Berg seiner persönlichen Daten im Netz sichtbar geworden ist:
  • Vorname
  • Nachname
  • Geschlecht
  • Adresse
  • Straße
  • Hausnummer
  • Postleitzahl
  • Ort
  • Geburtsdatum
  • Staatsbürgerschaft
  • Mobilfunknummer
  • E-Mail-Adresse
  • Probentyp
  • Datum und Uhrzeit der Probenahme
  • Datum und Uhrzeit der Ergebnisbereitstellung
    • Befund
  • Optional: Reisepass/Ausweis-Nummer
  • Optional: Abweichender Aufenthaltsort in den nächsten zwei Wochen
  • Straße
  • Hausnummer
  • Postleitzahl
  • Ort
Wo gibt es denn diese vielen Daten zu sehen?

Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik(BSI) feststellte, konnte man mit etwas Browser-Wissen alle diese Daten aus dem Browser auslesen, wenn man auf die Seite des Berliner Schnelltest-Zentrums 21dx ging. Mit einer kleinen Veränderung der UUID in der URL war es dann möglich, für andere getestete Person diese Art Attest abzurufen.

Sicherheitsforscher von "Zerforschung" und dem CCC sind der Meinung, dass man auf Ergebnisse und die zugehörigen Daten von bis zu 136.000 Tests zugreifen konnte. Denn 21DX betreibt auch Standorte in anderen Teilen Deutschlands. Außerdem stammt die fehlerhafte Datenbank wohl von der Firma Medicus AI, die auch in Österreich tätig ist.

Dieser Fehler ist inzwischen behoben - warten wir auf die nächste Datenpanne ...

Mehr dazu bei https://www.rbb24.de/politik/thema/corona/beitraege/2021/03/berlin-datenleck-schnelltests-21dx-medicus-ai.html
und https://zerforschung.org/posts/medicus
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7580-20210318-schnelltests-legen-persoenliche-daten-offen.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7580-20210318-schnelltests-legen-persoenliche-daten-offen.htm
Tags: #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Hacking #Verschlüsselung #Lauschangriff #Überwachung #Corona #Schnelltests #Berlin
 
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18.03.2021 Schnelltests legen persönliche Daten offen


"Daten sammeln mit Corona"

Eigentlich wollte man nur ein wenig mehr Gewissheit, dass man "negativ" sei - aber man wolte eigentlich nicht, dass das die ganze Welt erfährt. Vor allem sollen sicher nicht alle erfahren, wie ängstlich man ist und wie oft man so einen Schnelltest in den letzten Wochen gemacht hat.

Dazu kommt die unangenehme Tatsache, dass man mit einem großen Berg seiner persönlichen Daten im Netz sichtbar geworden ist:
  • Vorname
  • Nachname
  • Geschlecht
  • Adresse
  • Straße
  • Hausnummer
  • Postleitzahl
  • Ort
  • Geburtsdatum
  • Staatsbürgerschaft
  • Mobilfunknummer
  • E-Mail-Adresse
  • Probentyp
  • Datum und Uhrzeit der Probenahme
  • Datum und Uhrzeit der Ergebnisbereitstellung
    • Befund
  • Optional: Reisepass/Ausweis-Nummer
  • Optional: Abweichender Aufenthaltsort in den nächsten zwei Wochen
  • Straße
  • Hausnummer
  • Postleitzahl
  • Ort
Wo gibt es denn diese vielen Daten zu sehen?

Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik(BSI) feststellte, konnte man mit etwas Browser-Wissen alle diese Daten aus dem Browser auslesen, wenn man auf die Seite des Berliner Schnelltest-Zentrums 21dx ging. Mit einer kleinen Veränderung der UUID in der URL war es dann möglich, für andere getestete Person diese Art Attest abzurufen.

Sicherheitsforscher von "Zerforschung" und dem CCC sind der Meinung, dass man auf Ergebnisse und die zugehörigen Daten von bis zu 136.000 Tests zugreifen konnte. Denn 21DX betreibt auch Standorte in anderen Teilen Deutschlands. Außerdem stammt die fehlerhafte Datenbank wohl von der Firma Medicus AI, die auch in Österreich tätig ist.

Dieser Fehler ist inzwischen behoben - warten wir auf die nächste Datenpanne ...

Mehr dazu bei https://www.rbb24.de/politik/thema/corona/beitraege/2021/03/berlin-datenleck-schnelltests-21dx-medicus-ai.html
und https://zerforschung.org/posts/medicus
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17.03.2021 Abschaffung des Digitalen Briefgeheimnisses


AI soll unsere Kommunikation bewerten

Eine "künstliche Intelligenz" soll nach dem Willen der EU künftig entscheiden, ob wir uns in unserer Kommunikation richtig verhalten. Facebook Messenger, Gmail & Co sollen jede Kommunikation auf verdächtiges Text- und Bildmaterial scannen. Und zwar vollautomatisiert, durch den Einsatz von sog. ‘Künstlicher Intelligenz’ – ohne, dass ein Verdacht vorliegen muss.

Die Unschuldsvermutung, ein Grundpfeiler in einer demokratischen Gesellschaft, spielt keine Rolle mehr.

Nachem sich niemand gewehrt hat, als entschieden wurde, dass alle Menschen, die aus Nicht-EU-Staaten zu uns kommen, alle 10 Fingerabdrücke abzugeben haben - wie es bei Verbrechern üblich ist, sollen demnächst alle, die einen Personalausweis beantragen, schon mal 2 Fingerabdrücke abgeben. Auch damit werden wir nur noch eine Salami-Scheibe besser behandelt als die zu uns Geflüchteten.

Nun wird auch noch die Kontrolle über die Einhaltung von "Recht und Ordnung" an private Internetprovider abgegeben. Die privaten Datensammler dürfen - nein, sie sollen sogar, Profile über uns anlegen und unsere E-Mails und unsere Chatverläufe rastern.

Data Mining, das Interpretieren von Zusammenhängen zwischen Daten, die evtl. nichts miteinander zu tun haben, soll über uns entscheiden. Menschen kommen in diesen Abläufen nicht mehr vor. Meldet ein Algorithmus einen Verdachtsfall, werden alle Nachrichteninhalte und Kontaktdaten automatisch und ohne menschliche Prüfung an eine private Verteilstelle und weiter an Polizeibehörden weltweit geleitet. Die Betroffenen sollen nie davon erfahren.

US-Dienste wie GMail und Outlook.com führen solche automatische Nachrichten- und Chatkontrolle bereits durch. Nur Ende-zu-Ende verschlüsselte Mails sind von solchen Kontrollen noch ausgenommen.

Patrick Breyer, EU Abgeordneter der Piratenpartei, warnt:
  • Alle deine Chats und E-Mails werden automatisch auf verdächtige Inhalte durchsucht. Nichts ist mehr vertraulich oder geheim. Kein Gericht muss diese Durchsuchung anordnen. Sie passiert immer und automatisch.
  • Falls die Maschinenprüfung anschlägt, werden deine privaten Fotos und Videos von Mitarbeitern von internationalen Konzernen und Polizeibehörden angesehen. Auch intime Nacktbilder von dir werden dann von unbekannten Menschen auf der ganzen Welt gesichtet, in deren Hände sie nicht sicher sind.
  • Flirts und Sexting werden mitgelesen, denn Texterkennungsfilter schlagen besonders häufig auf solche intimen Chats an.
  • Du kannst unschuldig in den Verdacht geraten, Material von Kindesmissbrauch zu verschicken. Denn die Bilderkennungsfilter sind bekannt dafür, dass sie auch auf völlig legale Urlaubsfotos mit Kindern am Strand anschlagen. 90% aller maschinell gemeldeten Verdachtsfälle erweisen sich als unbegründet, so die Schweizer Bundespolizei. 40% aller in Deutschland eingeleiteten Ermittlungsverfahren richten sich gegen Minderjährige.
  • Bei deiner nächsten Auslandsreise könnten dich große Probleme erwarten. Verdachtsmeldungen werden unkontrollierbar an Staaten wie die USA, wo es keinerlei Datenschutz gibt, weitergeleitet – mit unabsehbaren Konsequenzen.
  • Geheimdienste und Hacker können einfacher Zugriff auf deine privaten Chats und E-Mails erhalten. Denn sobald sichere Verschlüsselung für den Einsatz der Chatkontrolle ausgehebelt wird, ist die Tür offen zum massenhaften Auslesen deiner Nachrichten durch jeden, der die technischen Mittel dazu hat.
  • Das ist nur der Anfang. Ist die Technologie zur Nachrichten- und Chatkontrolle einmal etabliert, kann sie spielend leicht auch für andere Zwecke eingesetzt werden. Und wer garantiert, dass die Verdächtigungsmaschinen künftig nicht auch unsere Smartphones und Laptops kontrollieren?
Stopp den Big Brother! Maschinen dürfen nicht über unser Schicksal entscheiden!

Mehr dazu bei https://www.patrick-breyer.de/?page_id=594145
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7579-20210317-abschaffung-des-digitalen-briefgeheimnisses.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7579-20210317-abschaffung-des-digitalen-briefgeheimnisses.htm
Tags: #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #AI #KI #KünstlicheIntelligenz #DataMining #Rasterfahndung #Mail #Chat #Messenger #Kontrolle #Facebook #Google #Polizei #Geheimdienste
 
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17.03.2021 Abschaffung des Digitalen Briefgeheimnisses


AI soll unsere Kommunikation bewerten

Eine "künstliche Intelligenz" soll nach dem Willen der EU künftig entscheiden, ob wir uns in unserer Kommunikation richtig verhalten. Facebook Messenger, Gmail & Co sollen jede Kommunikation auf verdächtiges Text- und Bildmaterial scannen. Und zwar vollautomatisiert, durch den Einsatz von sog. ‘Künstlicher Intelligenz’ – ohne, dass ein Verdacht vorliegen muss.

Die Unschuldsvermutung, ein Grundpfeiler in einer demokratischen Gesellschaft, spielt keine Rolle mehr.

Nachem sich niemand gewehrt hat, als entschieden wurde, dass alle Menschen, die aus Nicht-EU-Staaten zu uns kommen, alle 10 Fingerabdrücke abzugeben haben - wie es bei Verbrechern üblich ist, sollen demnächst alle, die einen Personalausweis beantragen, schon mal 2 Fingerabdrücke abgeben. Auch damit werden wir nur noch eine Salami-Scheibe besser behandelt als die zu uns Geflüchteten.

Nun wird auch noch die Kontrolle über die Einhaltung von "Recht und Ordnung" an private Internetprovider abgegeben. Die privaten Datensammler dürfen - nein, sie sollen sogar, Profile über uns anlegen und unsere E-Mails und unsere Chatverläufe rastern.

Data Mining, das Interpretieren von Zusammenhängen zwischen Daten, die evtl. nichts miteinander zu tun haben, soll über uns entscheiden. Menschen kommen in diesen Abläufen nicht mehr vor. Meldet ein Algorithmus einen Verdachtsfall, werden alle Nachrichteninhalte und Kontaktdaten automatisch und ohne menschliche Prüfung an eine private Verteilstelle und weiter an Polizeibehörden weltweit geleitet. Die Betroffenen sollen nie davon erfahren.

US-Dienste wie GMail und Outlook.com führen solche automatische Nachrichten- und Chatkontrolle bereits durch. Nur Ende-zu-Ende verschlüsselte Mails sind von solchen Kontrollen noch ausgenommen.

Patrick Breyer, EU Abgeordneter der Piratenpartei, warnt:
  • Alle deine Chats und E-Mails werden automatisch auf verdächtige Inhalte durchsucht. Nichts ist mehr vertraulich oder geheim. Kein Gericht muss diese Durchsuchung anordnen. Sie passiert immer und automatisch.
  • Falls die Maschinenprüfung anschlägt, werden deine privaten Fotos und Videos von Mitarbeitern von internationalen Konzernen und Polizeibehörden angesehen. Auch intime Nacktbilder von dir werden dann von unbekannten Menschen auf der ganzen Welt gesichtet, in deren Hände sie nicht sicher sind.
  • Flirts und Sexting werden mitgelesen, denn Texterkennungsfilter schlagen besonders häufig auf solche intimen Chats an.
  • Du kannst unschuldig in den Verdacht geraten, Material von Kindesmissbrauch zu verschicken. Denn die Bilderkennungsfilter sind bekannt dafür, dass sie auch auf völlig legale Urlaubsfotos mit Kindern am Strand anschlagen. 90% aller maschinell gemeldeten Verdachtsfälle erweisen sich als unbegründet, so die Schweizer Bundespolizei. 40% aller in Deutschland eingeleiteten Ermittlungsverfahren richten sich gegen Minderjährige.
  • Bei deiner nächsten Auslandsreise könnten dich große Probleme erwarten. Verdachtsmeldungen werden unkontrollierbar an Staaten wie die USA, wo es keinerlei Datenschutz gibt, weitergeleitet – mit unabsehbaren Konsequenzen.
  • Geheimdienste und Hacker können einfacher Zugriff auf deine privaten Chats und E-Mails erhalten. Denn sobald sichere Verschlüsselung für den Einsatz der Chatkontrolle ausgehebelt wird, ist die Tür offen zum massenhaften Auslesen deiner Nachrichten durch jeden, der die technischen Mittel dazu hat.
  • Das ist nur der Anfang. Ist die Technologie zur Nachrichten- und Chatkontrolle einmal etabliert, kann sie spielend leicht auch für andere Zwecke eingesetzt werden. Und wer garantiert, dass die Verdächtigungsmaschinen künftig nicht auch unsere Smartphones und Laptops kontrollieren?
Stopp den Big Brother! Maschinen dürfen nicht über unser Schicksal entscheiden!

Mehr dazu bei https://www.patrick-breyer.de/?page_id=594145
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Es ist an der Zeit zu wechseln!


Ansturm auf alternative Messenger (Teil 2)

Vor 2 Monaten hatten viele Millionen Menschen Angst vor der Änderung der Geschäftsbedingungen von Facebooks WhatsApp und einige Zehntausend schlossen ihre dortigen Konten und wanderten z.B. zu Signal als Messenger. Damals hatten wir eine kleine Tabelle mit Alternativen zu Facebook und Google gepostet. Nun haben wir - Dank an die Macher der Webseite Freie-Messenger - eine noch schönere Tabelle, die auch gern weitergeben werden kann (CC-BY).

Warum ist die Tabelle schöner?
  • Sie vergleicht 18 verschiedene Messenger - und eigentlich noch viele mehr, denn die Familie der auf dem Standard XMPP basierenden Messenger bietet eine Vielzahl an Produkten.
  • Auch die "normale" Mail ist in der Tabelle aufgeführt - ein Standard seit den 80-iger Jahren, der gegenüber neuen Messengern altbacken aussieht, aber wegen des Standards durch seine Interoperabilität noch immer mitspielen darf.
  • Die Bösen sind unten in der Hölle - wir können die Tabelle von oben nach unten lesen und recht bald aufhören, sobald die Balken in eine rosa Farbe wechseln.
Was verlangen wir von einem Messenger?
  • Open Source - eine freie und offene Software
  • den Schutz der eigenen Privatsphäre
  • Verwendung ohne Angabe persönlicher Daten, wie Realname oder Handynummer
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Verwendung auf allen Plattformen (Handys, Tablets, Desktop) und unter allen Betriebssystemen
  • keine Serverstandorte außerhalb der EU
  • sogar möglichst keine Server sondern eine gleichberechtigte dezentralisierte Lösung
  • möglichst einen standardisierten Unterbau nach dem sich alle richten und der eine Interoperabilität möglich macht.
Die Webseite Freie-Messenger gibt ausführlich zu den einzelnen App Auskunft und erklärt auch das "warum" es so wichtig ist, auf die eigene Privatsphäre zu achten. Hier tun wir das auch.

Deshalb wollen wir das nicht an dieser Stelle wiederholen sondern nur stark dafür werben, dass sich möglichst Jede/r Nutzer von WhatsApp oder Telegram oder ... auf schnellstem Weg davon trennt und zu einem der grün hinterlegten Programme wechselt.

"Ich habe nichts zu verbergen und keine Geheimnisse vor WhatsApp/Facebook/Google" ist ein Trugschluß, denn
(Wir zitieren einen bunten Strauß von Erwiderungen auf einen gefährlichen Aberglauben von Alex Snaps.)

Wer sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von Überwachung beschäftigt, hört eine Erwiderung wieder und wieder. So unreflektiert sie ist, so hartnäckig hält sie sich. Und wir haben die Nase voll davon. Denn das Sprichwort „Ich habe nichts zu verbergen“ ist vieles, nur nicht zutreffend:

1. Es ist falsch
Schließlich geben Sie die PIN zu Ihrer Bankkarte ja (hoffentlich) nicht weiter - und die Klotür machen Sie (wahrscheinlich) auch hinter sich zu.

2. Es ist dumm
Denn es missachtet den Zusammenhang zwischen Freiheit, Geheimnissen und Machtverhältnissen: Jemand, der alles über uns weiß, kann uns leicht erpressen oder öffentlich bloßstellen (Doxing) oder unsere Identität annehmen (Identitätsdiebstahl).

3. Es ist rückwärtsgewandt
Was heute gesellschaftlich akzeptiert ist, könnte Sie schon morgen in Schwierigkeiten bringen. Oder hätten Sie vor 20 Jahren gedacht, dass Ihre Krankenkasse Ihre Beiträge mal von Ihren Ernährungsgewohnheiten abhängig machen könnte?

4. Es ist geschichtsvergessen
Denn es lässt die Folgen radikaler Regierungswechsel außer Acht. Die deutsche Geschichte zeigt, dass gesammelte Informationen über die Bevölkerung in den Händen von radikalen Regimen ein erschreckendes Missbrauchspotential entfalten.

5. Es ist unlogisch
Es impliziert: Wenn Sie etwas zu verbergen haben, haben Sie etwas Falsches getan, was Sie jetzt verheimlichen müssen. Das ist ein weit verbreiteter logischer Fehlschluss (Inversionsfehler): Auch wenn kriminelle Machenschaften im Verborgenen stattfinden, bedeutet das noch lange nicht, dass alles, was verborgen bleibt, auch kriminell ist.

6. Es stigmatisiert
Denn es vermittelt, dass Sie sich einer Norm unterwerfen müssen, um toleriert zu werden. Wer „komische“ Sachen im Bett macht, Haschisch raucht oder eine Liebesaffäre hat, wird in einen Topf mit Kriminellen geworfen.

7. Es ist unsolidarisch
Je mehr Menschen glauben, dass sie nichts zu verbergen hätten, desto verdächtiger wird es, überhaupt Geheimnisse zu haben.

8. Es ist naiv
Eine einzelne Information wie z. B. Ihr Geburtsdatum oder Ihr Hobby mag harmlos sein. Aber aus vielen solchen Daten konstruieren Unternehmen zu Werbezwecken heute schon Profile, um Ihr Verhalten vorauszusagen und zu manipulieren. Das Missbrauchspotential (z.B. für Heiratsschwindler, Stalkerinnen oder sexuelle Gewalttäter) wird maßlos unterschätzt.

9. Es verhindert Widerstand
Wer sein ganzes Leben offenlegt und sich damit erpressbar und manipulierbar macht, wird es später schwer haben, sich gegen undemokratische oder unmenschliche Autoritäten zu wehren.

10. Es ist ignorant
Geheimnisse – das wissen nicht nur Jugendliche in der Pubertät – sind entscheidend für unsere Identitätsfindung. Gerade, um den vielen unterschiedlichen Rollen im Alltag gerecht zu werden, müssen wir selbst entscheiden, wer was über uns erfährt. Oder wollen Sie, dass Ihr Chef weiß, dass Sie wegen einer Pilzinfektion zum Arzt mussten?

11. Es ist demokratiefeindlich
Ohne Geheimnisse ist keine freie Meinungsbildung möglich, was Grundvoraussetzung für freie Wahlen ist. Es gibt einen guten Grund, weshalb es Wahlkabinen gibt. Wer sein Wahlverhalten nicht verbergen kann, ist erpressbar und manipulierbar.

Mehr dazu bei https://freie-messenger.de
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7577-20210315-es-ist-an-der-zeit-zu-wechseln.htm
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Tags: #Facebook #Messenger #WhatsApp #AGB #Werbung #Threema #Wire #Element #Telegram #WhatsApp #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Privatsphäre #DSGVO #EU #USA #Alternativen
 
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Es ist an der Zeit zu wechseln!


Ansturm auf alternative Messenger (Teil 2)

Vor 2 Monaten hatten viele Millionen Menschen Angst vor der Änderung der Geschäftsbedingungen von Facebooks WhatsApp und einige Zehntausend schlossen ihre dortigen Konten und wanderten z.B. zu Signal als Messenger. Damals hatten wir eine kleine Tabelle mit Alternativen zu Facebook und Google gepostet. Nun haben wir - Dank an die Macher der Webseite Freie-Messenger - eine noch schönere Tabelle, die auch gern weitergeben werden kann (CC-BY).

Warum ist die Tabelle schöner?
  • Sie vergleicht 18 verschiedene Messenger - und eigentlich noch viele mehr, denn die Familie der auf dem Standard XMPP basierenden Messenger bietet eine Vielzahl an Produkten.
  • Auch die "normale" Mail ist in der Tabelle aufgeführt - ein Standard seit den 80-iger Jahren, der gegenüber neuen Messengern altbacken aussieht, aber wegen des Standards durch seine Interoperabilität noch immer mitspielen darf.
  • Die Bösen sind unten in der Hölle - wir können die Tabelle von oben nach unten lesen und recht bald aufhören, sobald die Balken in eine rosa Farbe wechseln.
Was verlangen wir von einem Messenger?
  • Open Source - eine freie und offene Software
  • den Schutz der eigenen Privatsphäre
  • Verwendung ohne Angabe persönlicher Daten, wie Realname oder Handynummer
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Verwendung auf allen Plattformen (Handys, Tablets, Desktop) und unter allen Betriebssystemen
  • keine Serverstandorte außerhalb der EU
  • sogar möglichst keine Server sondern eine gleichberechtigte dezentralisierte Lösung
  • möglichst einen standardisierten Unterbau nach dem sich alle richten und der eine Interoperabilität möglich macht.
Die Webseite Freie-Messenger gibt ausführlich zu den einzelnen App Auskunft und erklärt auch das "warum" es so wichtig ist, auf die eigene Privatsphäre zu achten. Hier tun wir das auch.

Deshalb wollen wir das nicht an dieser Stelle wiederholen sondern nur stark dafür werben, dass sich möglichst Jede/r Nutzer von WhatsApp oder Telegram oder ... auf schnellstem Weg davon trennt und zu einem der grün hinterlegten Programme wechselt.

"Ich habe nichts zu verbergen und keine Geheimnisse vor WhatsApp/Facebook/Google" ist ein Trugschluß, denn
(Wir zitieren einen bunten Strauß von Erwiderungen auf einen gefährlichen Aberglauben von Alex Snaps.)

Wer sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von Überwachung beschäftigt, hört eine Erwiderung wieder und wieder. So unreflektiert sie ist, so hartnäckig hält sie sich. Und wir haben die Nase voll davon. Denn das Sprichwort „Ich habe nichts zu verbergen“ ist vieles, nur nicht zutreffend:

1. Es ist falsch
Schließlich geben Sie die PIN zu Ihrer Bankkarte ja (hoffentlich) nicht weiter - und die Klotür machen Sie (wahrscheinlich) auch hinter sich zu.

2. Es ist dumm
Denn es missachtet den Zusammenhang zwischen Freiheit, Geheimnissen und Machtverhältnissen: Jemand, der alles über uns weiß, kann uns leicht erpressen oder öffentlich bloßstellen (Doxing) oder unsere Identität annehmen (Identitätsdiebstahl).

3. Es ist rückwärtsgewandt
Was heute gesellschaftlich akzeptiert ist, könnte Sie schon morgen in Schwierigkeiten bringen. Oder hätten Sie vor 20 Jahren gedacht, dass Ihre Krankenkasse Ihre Beiträge mal von Ihren Ernährungsgewohnheiten abhängig machen könnte?

4. Es ist geschichtsvergessen
Denn es lässt die Folgen radikaler Regierungswechsel außer Acht. Die deutsche Geschichte zeigt, dass gesammelte Informationen über die Bevölkerung in den Händen von radikalen Regimen ein erschreckendes Missbrauchspotential entfalten.

5. Es ist unlogisch
Es impliziert: Wenn Sie etwas zu verbergen haben, haben Sie etwas Falsches getan, was Sie jetzt verheimlichen müssen. Das ist ein weit verbreiteter logischer Fehlschluss (Inversionsfehler): Auch wenn kriminelle Machenschaften im Verborgenen stattfinden, bedeutet das noch lange nicht, dass alles, was verborgen bleibt, auch kriminell ist.

6. Es stigmatisiert
Denn es vermittelt, dass Sie sich einer Norm unterwerfen müssen, um toleriert zu werden. Wer „komische“ Sachen im Bett macht, Haschisch raucht oder eine Liebesaffäre hat, wird in einen Topf mit Kriminellen geworfen.

7. Es ist unsolidarisch
Je mehr Menschen glauben, dass sie nichts zu verbergen hätten, desto verdächtiger wird es, überhaupt Geheimnisse zu haben.

8. Es ist naiv
Eine einzelne Information wie z. B. Ihr Geburtsdatum oder Ihr Hobby mag harmlos sein. Aber aus vielen solchen Daten konstruieren Unternehmen zu Werbezwecken heute schon Profile, um Ihr Verhalten vorauszusagen und zu manipulieren. Das Missbrauchspotential (z.B. für Heiratsschwindler, Stalkerinnen oder sexuelle Gewalttäter) wird maßlos unterschätzt.

9. Es verhindert Widerstand
Wer sein ganzes Leben offenlegt und sich damit erpressbar und manipulierbar macht, wird es später schwer haben, sich gegen undemokratische oder unmenschliche Autoritäten zu wehren.

10. Es ist ignorant
Geheimnisse – das wissen nicht nur Jugendliche in der Pubertät – sind entscheidend für unsere Identitätsfindung. Gerade, um den vielen unterschiedlichen Rollen im Alltag gerecht zu werden, müssen wir selbst entscheiden, wer was über uns erfährt. Oder wollen Sie, dass Ihr Chef weiß, dass Sie wegen einer Pilzinfektion zum Arzt mussten?

11. Es ist demokratiefeindlich
Ohne Geheimnisse ist keine freie Meinungsbildung möglich, was Grundvoraussetzung für freie Wahlen ist. Es gibt einen guten Grund, weshalb es Wahlkabinen gibt. Wer sein Wahlverhalten nicht verbergen kann, ist erpressbar und manipulierbar.

Mehr dazu bei https://freie-messenger.de
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7577-20210315-es-ist-an-der-zeit-zu-wechseln.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7577-20210315-es-ist-an-der-zeit-zu-wechseln.htm
Tags: #Facebook #Messenger #WhatsApp #AGB #Werbung #Threema #Wire #Element #Telegram #WhatsApp #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Privatsphäre #DSGVO #EU #USA #Alternativen
 
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#Technik, die begeistert!
2002 das letzte Mal in Aktion gesehen - heute: Batterie rein, Aufnahme von 4/98 gefunden und los geht's!

Leider hat sich das System (1991-2003) nicht durchgesetzt und wurde viel zu schnell abgelöst.
Wen interessiert schon #Datensicherheit über 20 Jahre...

#myfoto #MDLP #MiniDiskPlayer #sharp #MiniDisk #FK Obsoleszenz
 
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28.02.2021 Überwachung im Eiltempo


Ein Sicherheitsgesetz nach dem Anderen ...

... und fast niemand protestiert. So etwas, wie im letzten Jahr hätten wir nie für möglich gehalten. Noch vor 2 Jahren gingen in Berlin und anderswo Zehntausende auf die Straße gegen die Upload-Filter-Artikel in der damaligen EU Verordnung - inzwischen werden diese Artikel in noch gesteigerter Form in deutsches Recht übertragen. Aber auch das ist nur eine Spitze des Eisbergs.

Gesetzgebung in Corona-Zeiten?

Ja, das wird fast so gemacht, wie die Corona Verordnungen - "Experten" formulieren, ein exklusiver Kreis in MInisterrunde nickt ab und ein Rumpf-Parlament stimmt zu. Stefan Krempl schreibt in der letzten ct: "... vor Ende der Legislaturperiode peitscht die schwarz-rote Koalition kritische Sicherheitsgesetze im Eilverfahren durchs Parlament. Es drohen tiefe Einschnitte in Grundrechte. Die dazu dringend nötigen Debatten würgt die Regierung mit angeblichem Zeitmangel ab."

Und das ist die Liste des Ungemachs, die auf uns zurollt
  • 6 netzpolitisch brisante Initiativen, wie
  • die Reform der Befugnisse für den Bundesnachrichtendienst (BND)
  • das IT-Sicherheitsgesetz 2.0
  • die TKG-Novelle
  • die Novelle der Bestandsdatenauskunft
  • die Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG)
    • die bereits angesprochene Urheberrechtsnovelle im Zusammenhang mit den Upload-Filtern
Alles das möchte die Bundesregierung vor den Wahlen durchgebracht haben - man weiß ja nicht, wer danach das Sagen hat ...

Das BND-Gesetz war kein BND-Einhegegesetz, wie vom Parlament und dem Untersuchungsausschuss gefordert sondern ein BND-Elaubnisgesetz, welches das BVerfG auch gleich kassiert hat. Nun macht man einen 2. Anlauf die "strategische Fernmeldeaufklärung" grenzenlos zu erlauben und gleich noch einmal zu erweitern. Der Auslandsnachrichtendienst soll Online-Durchsuchungen durchführen sowie Telekommunikationsnetze und Internetknoten hacken dürfen. Auch den Datenstaubsauger XKeyscore und das riesige Datenzentrum des US-Geheimdienstes in Utah möchte der BND mitnutzen dürften.

Das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 soll das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu einer mächtige Cyber-Behörde mit Hackerbefugnissen und fast 800 neuen Stellen machen. Die Behörde soll künftig "Protokollierungsdaten", interne aus den Behörden aber auch die bei der Kommunikation mit den Bürgern anfallenden, speichern und auswerten dürfen.

Wie beim IT-Sicherheitsgesetz 2.0 wurde bei der TKG-Novellierung jede kritische Stellungnahme von vornherein unterbunden. Statt 2 Monate blieben gerade mal zwei Wochen für die Kommentiemng der 433 Seiten.

Auch bei der Bestandsdatenauskunft arbeitet man an einem "Reparaturgesetz" nach dem vernichtenden Urteil des BVerfG im letzten Sommer., dass der staatliche Zugriff auf Informationen wie Name, Anschrift und E-Mail-Adressen von Nutzern begrenzt werden muss. Auch hier gibt es keine Einsicht im BMI sondern der Wunsch die Befugnisse weiter auszudehnen. Das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei und der Zoll sollen bei Telemediendiensten wie WhatsApp, eBay, Facebook oder Google mit Gmail und YouTube sensible Daten wie Passwörterund IP-Adressen abrufen können.

Alle zivilgesellschaftlichen Gruppen, aber auch wissenschaftliche Experten bemängeln aufs Schärfste den künstlich aufgebauten Zeitdruck und die durch die Corona-Maßnahmen unmöglichen Verfahrensweisen, die eine kritische inhaltliche Begutachtung dieser Überwachungsgesetze nicht zulässt. Auch die parlamentarische Auseinandersetzung zu diesen Themen findet seit einem Jahr praktisch nicht mehr statt.

Mehr dazu in der Zeitschrift ct, 1.21, S.14ff
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7561-20210228-ueberwachung-im-eiltempo.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7561-20210228-ueberwachung-im-eiltempo.htm
Tags: #BND #TKG #ITSicherheitsgesetz #Bestandsdatenauskunft #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Corona #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Transparenz #Geheimdienste
 
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28.02.2021 Überwachung im Eiltempo


Ein Sicherheitsgesetz nach dem Anderen ...

... und fast niemand protestiert. So etwas, wie im letzten Jahr hätten wir nie für möglich gehalten. Noch vor 2 Jahren gingen in Berlin und anderswo Zehntausende auf die Straße gegen die Upload-Filter-Artikel in der damaligen EU Verordnung - inzwischen werden diese Artikel in noch gesteigerter Form in deutsches Recht übertragen. Aber auch das ist nur eine Spitze des Eisbergs.

Gesetzgebung in Corona-Zeiten?

Ja, das wird fast so gemacht, wie die Corona Verordnungen - "Experten" formulieren, ein exklusiver Kreis in MInisterrunde nickt ab und ein Rumpf-Parlament stimmt zu. Stefan Krempl schreibt in der letzten ct: "... vor Ende der Legislaturperiode peitscht die schwarz-rote Koalition kritische Sicherheitsgesetze im Eilverfahren durchs Parlament. Es drohen tiefe Einschnitte in Grundrechte. Die dazu dringend nötigen Debatten würgt die Regierung mit angeblichem Zeitmangel ab."

Und das ist die Liste des Ungemachs, die auf uns zurollt
  • 6 netzpolitisch brisante Initiativen, wie
  • die Reform der Befugnisse für den Bundesnachrichtendienst (BND)
  • das IT-Sicherheitsgesetz 2.0
  • die TKG-Novelle
  • die Novelle der Bestandsdatenauskunft
  • die Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG)
    • die bereits angesprochene Urheberrechtsnovelle im Zusammenhang mit den Upload-Filtern
Alles das möchte die Bundesregierung vor den Wahlen durchgebracht haben - man weiß ja nicht, wer danach das Sagen hat ...

Das BND-Gesetz war kein BND-Einhegegesetz, wie vom Parlament und dem Untersuchungsausschuss gefordert sondern ein BND-Elaubnisgesetz, welches das BVerfG auch gleich kassiert hat. Nun macht man einen 2. Anlauf die "strategische Fernmeldeaufklärung" grenzenlos zu erlauben und gleich noch einmal zu erweitern. Der Auslandsnachrichtendienst soll Online-Durchsuchungen durchführen sowie Telekommunikationsnetze und Internetknoten hacken dürfen. Auch den Datenstaubsauger XKeyscore und das riesige Datenzentrum des US-Geheimdienstes in Utah möchte der BND mitnutzen dürften.

Das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 soll das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu einer mächtige Cyber-Behörde mit Hackerbefugnissen und fast 800 neuen Stellen machen. Die Behörde soll künftig "Protokollierungsdaten", interne aus den Behörden aber auch die bei der Kommunikation mit den Bürgern anfallenden, speichern und auswerten dürfen.

Wie beim IT-Sicherheitsgesetz 2.0 wurde bei der TKG-Novellierung jede kritische Stellungnahme von vornherein unterbunden. Statt 2 Monate blieben gerade mal zwei Wochen für die Kommentiemng der 433 Seiten.

Auch bei der Bestandsdatenauskunft arbeitet man an einem "Reparaturgesetz" nach dem vernichtenden Urteil des BVerfG im letzten Sommer., dass der staatliche Zugriff auf Informationen wie Name, Anschrift und E-Mail-Adressen von Nutzern begrenzt werden muss. Auch hier gibt es keine Einsicht im BMI sondern der Wunsch die Befugnisse weiter auszudehnen. Das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei und der Zoll sollen bei Telemediendiensten wie WhatsApp, eBay, Facebook oder Google mit Gmail und YouTube sensible Daten wie Passwörterund IP-Adressen abrufen können.

Alle zivilgesellschaftlichen Gruppen, aber auch wissenschaftliche Experten bemängeln aufs Schärfste den künstlich aufgebauten Zeitdruck und die durch die Corona-Maßnahmen unmöglichen Verfahrensweisen, die eine kritische inhaltliche Begutachtung dieser Überwachungsgesetze nicht zulässt. Auch die parlamentarische Auseinandersetzung zu diesen Themen findet seit einem Jahr praktisch nicht mehr statt.

Mehr dazu in der Zeitschrift ct, 1.21, S.14ff
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7561-20210228-ueberwachung-im-eiltempo.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7561-20210228-ueberwachung-im-eiltempo.htm
Tags: #BND #TKG #ITSicherheitsgesetz #Bestandsdatenauskunft #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Corona #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Transparenz #Geheimdienste
 
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28.02.2021 Überwachung im Eiltempo


Ein Sicherheitsgesetz nach dem Anderen ...

... und fast niemand protestiert. So etwas, wie im letzten Jahr hätten wir nie für möglich gehalten. Noch vor 2 Jahren gingen in Berlin und anderswo Zehntausende auf die Straße gegen die Upload-Filter-Artikel in der damaligen EU Verordnung - inzwischen werden diese Artikel in noch gesteigerter Form in deutsches Recht übertragen. Aber auch das ist nur eine Spitze des Eisbergs.

Gesetzgebung in Corona-Zeiten?

Ja, das wird fast so gemacht, wie die Corona Verordnungen - "Experten" formulieren, ein exklusiver Kreis in MInisterrunde nickt ab und ein Rumpf-Parlament stimmt zu. Stefan Krempl schreibt in der letzten ct: "... vor Ende der Legislaturperiode peitscht die schwarz-rote Koalition kritische Sicherheitsgesetze im Eilverfahren durchs Parlament. Es drohen tiefe Einschnitte in Grundrechte. Die dazu dringend nötigen Debatten würgt die Regierung mit angeblichem Zeitmangel ab."

Und das ist die Liste des Ungemachs, die auf uns zurollt
  • 6 netzpolitisch brisante Initiativen, wie
  • die Reform der Befugnisse für den Bundesnachrichtendienst (BND)
  • das IT-Sicherheitsgesetz 2.0
  • die TKG-Novelle
  • die Novelle der Bestandsdatenauskunft
  • die Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG)
    • die bereits angesprochene Urheberrechtsnovelle im Zusammenhang mit den Upload-Filtern
Alles das möchte die Bundesregierung vor den Wahlen durchgebracht haben - man weiß ja nicht, wer danach das Sagen hat ...

Das BND-Gesetz war kein BND-Einhegegesetz, wie vom Parlament und dem Untersuchungsausschuss gefordert sondern ein BND-Elaubnisgesetz, welches das BVerfG auch gleich kassiert hat. Nun macht man einen 2. Anlauf die "strategische Fernmeldeaufklärung" grenzenlos zu erlauben und gleich noch einmal zu erweitern. Der Auslandsnachrichtendienst soll Online-Durchsuchungen durchführen sowie Telekommunikationsnetze und Internetknoten hacken dürfen. Auch den Datenstaubsauger XKeyscore und das riesige Datenzentrum des US-Geheimdienstes in Utah möchte der BND mitnutzen dürften.

Das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 soll das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu einer mächtige Cyber-Behörde mit Hackerbefugnissen und fast 800 neuen Stellen machen. Die Behörde soll künftig "Protokollierungsdaten", interne aus den Behörden aber auch die bei der Kommunikation mit den Bürgern anfallenden, speichern und auswerten dürfen.

Wie beim IT-Sicherheitsgesetz 2.0 wurde bei der TKG-Novellierung jede kritische Stellungnahme von vornherein unterbunden. Statt 2 Monate blieben gerade mal zwei Wochen für die Kommentiemng der 433 Seiten.

Auch bei der Bestandsdatenauskunft arbeitet man an einem "Reparaturgesetz" nach dem vernichtenden Urteil des BVerfG im letzten Sommer., dass der staatliche Zugriff auf Informationen wie Name, Anschrift und E-Mail-Adressen von Nutzern begrenzt werden muss. Auch hier gibt es keine Einsicht im BMI sondern der Wunsch die Befugnisse weiter auszudehnen. Das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei und der Zoll sollen bei Telemediendiensten wie WhatsApp, eBay, Facebook oder Google mit Gmail und YouTube sensible Daten wie Passwörterund IP-Adressen abrufen können.

Alle zivilgesellschaftlichen Gruppen, aber auch wissenschaftliche Experten bemängeln aufs Schärfste den künstlich aufgebauten Zeitdruck und die durch die Corona-Maßnahmen unmöglichen Verfahrensweisen, die eine kritische inhaltliche Begutachtung dieser Überwachungsgesetze nicht zulässt. Auch die parlamentarische Auseinandersetzung zu diesen Themen findet seit einem Jahr praktisch nicht mehr statt.

Mehr dazu in der Zeitschrift ct, 1.21, S.14ff
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7561-20210228-ueberwachung-im-eiltempo.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7561-20210228-ueberwachung-im-eiltempo.htm
Tags: #BND #TKG #ITSicherheitsgesetz #Bestandsdatenauskunft #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Corona #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Transparenz #Geheimdienste
 
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Gesundheitsdaten sicher ... für 10 Minuten


Alles ist hackbar, manches auch sehr schnell

"Unsere Gesundheitsdaten sind sicher" betont der Gesundheitsminister immer wieder, wenn er uns die neuesten Errungenschaften seiner Telematik-Infrastruktur schmackhaft machen will. Egal ob es die wenigen Funktionen der teuren elektronischen Gesundheitskarte (eGK), des e-Rezepts, des elektronischen Gesundheitsdatenaustausches der Ärzte (KIM), der auf den 1.7.21 verschobenen elektronischen Patientenakte (ePA) oder der Corona-App handelt, immer wieder werden wir in einer Scheinsicherheit gewogen.

Brüchiges Backbone für alle diese Anwendungen ist die Telematik-Infrastruktur, betrieben durch die Gematik. Dazu wurden den Arztpraxen und Krankenhäuser als Zugang Kartenlesegeräte für den angeblich sicheren Zugang teilweise unter Sanktionsandrohung aufgezwungen.

Nun stehen sie überall, meist sind es Kartenterminals des Typs "Ingenico ORGA 6141 online". An ihnen melden sich die Ärzte in Krankenhäusern und Praxen an und mit ihnen werden auch die Karten der Patienten ausgelesen. Natürlich sind diese Geräte auf ihre Sicherheit geprüft und vom BSI zertifiziert. Die Zeitschrift ct wollte wissen, wie sicher man mit so einem Zertifikat ist und hat Wissenschaftler des Secure Mobile Networking Lab (SEEMOO) der TU Darmstadt die Beschreibungen von Hackern sowie zwei auf eBay erworbene Terminals zukommen lassen.

Die spannenden Einzelheiten des Hacks sind in ct 1.21 ab Seite 62 zu lesen ...

Fazit: Die Operation dauerte rund sieben Minuten. In weniger als 10 Minuten war das Gerät gehackt und die Leiterbahnen für den Anschluss z.B. "eines kleinen Arduino-ähnlichen Mikro-Rechner ESP8266 mit WLAN" frei. Solche "kosten rund fünf Euro und sind gerade mal 2x2 Zentimeter groß. Damit ließen sich nicht nur PINs abgreifen, sondern auch Kommandos injizieren, während die Originalkarte des Arztes im Gehäuse steckt".

So einfach hatten sich weder die SEEMOO Wissenschaftler noch die Redakteure der ct den Vorgang vorgestellt. Völlig unverständlich war ihnen z.B., dass "das BSI die Klappe unter dem Gerät nicht absichert. Zwei simple zusätzliche Siegel würden Angreifer vor weitere Probleme stellen und den unbemerkten Zugriff auf die innere Hardware erheblich erschweren". Aber auch dann wäre die Sicherheit fraglich, denn welche Arztpraxis prüft die Unversehrtheit solcher Siegel unter einem Gerät, das täglich hin- und herbewegt wird.

Nach diesem erschreckenden Ergebnis fragten die Redakteure in Krankenhäusern und Praxen nach, wie diese Terminals gesichert werden.
  • Sind sie in Mittagspausen und nach Feierabend unter Verschluss?
  • Welche Sicherheitsvorgaben werden den Beschäftigten gemacht?
  • Wurden die Beschäftigen über den Inhalt des Sicherheitshandbuchs aufgeklärt?
  • Wer haftet im Falle eines Missbrauchs?
Die Antworten waren sicher "vielfältig" ...
Mehr dazu in dem spannenden Artikel in der Zeitschrift ct 1.21
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7558-20210225-gesundheitsdaten-sicher-fuer-10-minuten.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7558-20210225-gesundheitsdaten-sicher-fuer-10-minuten.htm
Tags: #eGK #ePA #KIM #eRezept #TelematikInfrastruktur #Gematik #Kartenlesegeräte #Zugang #Cyberwar #Hacking #Trojaner #ct #eHealth #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #BSI
 
#Datenschutz und #Datensicherheit im #Homeoffice:
Warum Alexa, Siri und Konsorten dort nichts verloren haben und warum Unternehmen das in ihre technischen und organisatorischen Maßnahmen integrieren sollten.
https://dd-eg.de/index.php?id=newsarticle&tx_news_pi1%5Bnews%5D=65&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=625d1151be5524cd2727394cf4c36bae
 
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Informationsabend zur elektronischen Gesundheitsakte (ePA)


Elektronische Patientenakte - Top oder Flop?

Eine Diskussionsveranstaltung zum Safer Internet Day, SID21

Hiermit möchten wir herzlich einladen, am Di., 9. Februar, den Safer Internet Day 2021 mit uns zum Thema "Elektronische Patientenakte" zu verbringen. Wir wollen von 19 bis 21h über die Möglichkeiten und Risiken eines solchen "Angebots" sprechen.

Die elektronische Patientenakte (ePA) wird ab Anfang 2021 von den gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten angeboten werden. Die Nutzung der ePA soll freiwillig sein. Damit kann sich Jede/r bewusst und selbstbestimmt für oder gegen eine persönliche ePA entscheiden.

Online-Livestream-Veranstaltung einfach über den Browser über Jitsi - von Versicherten für Versicherte

Teilnehmer können sich aktiv beteiligen, Fragen stellen oder einfach "nur" passiv zuhören. Teilnehmer können ihre Privatsphäre schützen, in dem sie sich mit einem Nickname beteiligen und/oder ihre Kamera ausgeschaltet lassen.
Geplanter Ablauf
  • Kurze Vorstellungsrunde
  • Kurzbeschreibung der ePA
  • Informationspflichten von KKs und Gematik
  • Beantragung und Einrichtung der ePA
  • Welche Daten werden gespeichert ?
  • Wer hat potenziell Zugriff ?
  • Die Schlüsselverwaltung
  • Update: Was ist alles anders als vor einem Jahr geplant?
  • Beantragung der ePA - Verfahren am Beispiel der TK
  • Kritik an der ePA
  • Risiken + Gefährdungen
  • Ist es wirklich freiwillig?
  • Zwang zur Nutzung digitaler Technik
  • Diskussion
Der Link zur Online-Veranstaltung: https://meet.jit.si/elektronischePatientenakte-top-oder-flop

Die Veranstaltung ist der Beitrag von Aktion FsA zum diesjährigen Safer Internet Day
https://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-2021/sid-veranstaltungen-2021/berlin-informationsabend-zur-elektronischen-gesundheitsakte-epa/

Mehr dazu bei https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/2836-20210209.htm
und alle unsere Artikel zur ePA https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=ePA+eGK&sel=meta
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7534-20210201-informationsabend-zur-elektronischen-gesundheitsakte-epa.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7534-20210201-informationsabend-zur-elektronischen-gesundheitsakte-epa.htm
Tags: #SID #SaferInternetDay #klicksafe #ePA #eGK #Gesundheitsakte #Verbraucherdatenschutz #Verschlüsselung #Grundrechte #Menschenrechte #AktionFsA #FreiheitstattAngst #Workshop #Freiheitsrechte #Überwachung #Datensicherheit #Informationsfreiheit #Ungleichbehandlung #elektronischeGesundheitsakte
 
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Informationsabend zur elektronischen Gesundheitsakte (ePA)


Elektronische Patientenakte - Top oder Flop?

Eine Diskussionsveranstaltung zum Safer Internet Day, SID21

Hiermit möchten wir herzlich einladen, am Di., 9. Februar, den Safer Internet Day 2021 mit uns zum Thema "Elektronische Patientenakte" zu verbringen. Wir wollen von 19 bis 21h über die Möglichkeiten und Risiken eines solchen "Angebots" sprechen.

Die elektronische Patientenakte (ePA) wird ab Anfang 2021 von den gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten angeboten werden. Die Nutzung der ePA soll freiwillig sein. Damit kann sich Jede/r bewusst und selbstbestimmt für oder gegen eine persönliche ePA entscheiden.

Online-Livestream-Veranstaltung einfach über den Browser über Jitsi - von Versicherten für Versicherte

Teilnehmer können sich aktiv beteiligen, Fragen stellen oder einfach "nur" passiv zuhören. Teilnehmer können ihre Privatsphäre schützen, in dem sie sich mit einem Nickname beteiligen und/oder ihre Kamera ausgeschaltet lassen.
Geplanter Ablauf
  • Kurze Vorstellungsrunde
  • Kurzbeschreibung der ePA
  • Informationspflichten von KKs und Gematik
  • Beantragung und Einrichtung der ePA
  • Welche Daten werden gespeichert ?
  • Wer hat potenziell Zugriff ?
  • Die Schlüsselverwaltung
  • Update: Was ist alles anders als vor einem Jahr geplant?
  • Beantragung der ePA - Verfahren am Beispiel der TK
  • Kritik an der ePA
  • Risiken + Gefährdungen
  • Ist es wirklich freiwillig?
  • Zwang zur Nutzung digitaler Technik
  • Diskussion
Der Link zur Online-Veranstaltung: https://meet.jit.si/elektronischePatientenakte-top-oder-flop

Die Veranstaltung ist der Beitrag von Aktion FsA zum diesjährigen Safer Internet Day
https://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-2021/sid-veranstaltungen-2021/berlin-informationsabend-zur-elektronischen-gesundheitsakte-epa/

Mehr dazu bei https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/2836-20210209.htm
und alle unsere Artikel zur ePA https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=ePA+eGK&sel=meta
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Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7534-20210201-informationsabend-zur-elektronischen-gesundheitsakte-epa.htm
Tags: #SID #SaferInternetDay #klicksafe #ePA #eGK #Gesundheitsakte #Verbraucherdatenschutz #Verschlüsselung #Grundrechte #Menschenrechte #AktionFsA #FreiheitstattAngst #Workshop #Freiheitsrechte #Überwachung #Datensicherheit #Informationsfreiheit #Ungleichbehandlung #elektronischeGesundheitsakte
 
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Keine "MS Office 365" Cloud-Software in Schulen!


Freie Software fördern statt der Internetgiganten

Baden-Württembergs Kultusministerium plant die Bereitstellung der Cloud-Software MS 365 (früher „MS Office 365“) für die Nutzung an Schulen. Das widerspricht dem Datenschutz und gewöhnt die SchülerInnen an das Microsoft Office Paket.

Deshalb wendet sich eine große Gruppe von NGOs gegen dieses Vorhaben und appelliert an die Landesregierung, stattdessen auf die Nutzung und den weiteren Ausbau vorhandener und in zahlreichen Belangen vorteilhafterer Open-Source-Lösungen für den digitalen Unterricht der Schulen zu setzen.

Den Aufruf haben u.a. unterzeichnet
  • Landesschülerbeirat
  • Elternbeirat
  • GEW
  • ARGE
  • RLV-BW
  • DVBP
  • Bündnis Humane Bildung
  • Digital Souveräne Schule
  • Digitalcourage
  • Digitale Ethik
    • GI Fachgruppe BW
  • Verbraucherzentrale BW
In ihrem Schreiben setzen sie sich ein für
  • Digitale Souveränität für die SchülerInnen
  • Vorhandene freie Lösungen nutzen und stärken
  • Datenschutz
  • Schulfrieden unter SchülerInnen, Eltern und Lehrkräften
  • den Ausbau der datenschutzrechtlichen Verantwortung bei den Schulen
  • Erziehung zur Mündigkeit bei der Medien- und Verbraucherbildung
  • last but not least: Ökonomie - Millionen können an Lizenzkosten gespart werden
Mehr dazu bei https://unsere-digitale.schule/
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7516-20210115-keine-ms-office-365-cloud-software-in-schulen.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7516-20210115-keine-ms-office-365-cloud-software-in-schulen.htm
Tags: #OpenSource #Schulsoftware #Cloud. #sozialeNetzwerke #Microsoft #Office365 #Schülerinnen #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Ergonomie #Datenpannen #Datenskandale #Ökonomie #Einsparung #Transparenz #Verhaltensänderung #Hacking
 
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Keine "MS Office 365" Cloud-Software in Schulen!


Freie Software fördern statt der Internetgiganten

Baden-Württembergs Kultusministerium plant die Bereitstellung der Cloud-Software MS 365 (früher „MS Office 365“) für die Nutzung an Schulen. Das widerspricht dem Datenschutz und gewöhnt die SchülerInnen an das Microsoft Office Paket.

Deshalb wendet sich eine große Gruppe von NGOs gegen dieses Vorhaben und appelliert an die Landesregierung, stattdessen auf die Nutzung und den weiteren Ausbau vorhandener und in zahlreichen Belangen vorteilhafterer Open-Source-Lösungen für den digitalen Unterricht der Schulen zu setzen.

Den Aufruf haben u.a. unterzeichnet
  • Landesschülerbeirat
  • Elternbeirat
  • GEW
  • ARGE
  • RLV-BW
  • DVBP
  • Bündnis Humane Bildung
  • Digital Souveräne Schule
  • Digitalcourage
  • Digitale Ethik
    • GI Fachgruppe BW
  • Verbraucherzentrale BW
In ihrem Schreiben setzen sie sich ein für
  • Digitale Souveränität für die SchülerInnen
  • Vorhandene freie Lösungen nutzen und stärken
  • Datenschutz
  • Schulfrieden unter SchülerInnen, Eltern und Lehrkräften
  • den Ausbau der datenschutzrechtlichen Verantwortung bei den Schulen
  • Erziehung zur Mündigkeit bei der Medien- und Verbraucherbildung
  • last but not least: Ökonomie - Millionen können an Lizenzkosten gespart werden
Mehr dazu bei https://unsere-digitale.schule/
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7516-20210115-keine-ms-office-365-cloud-software-in-schulen.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7516-20210115-keine-ms-office-365-cloud-software-in-schulen.htm
Tags: #OpenSource #Schulsoftware #Cloud. #sozialeNetzwerke #Microsoft #Office365 #Schülerinnen #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Ergonomie #Datenpannen #Datenskandale #Ökonomie #Einsparung #Transparenz #Verhaltensänderung #Hacking
 
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10.01.2021 Ansturm auf alternative Messenger


Facebook verärgert Fans mit neuen AGB

Das freut uns sehr: Endlich wenden sich größere Mengen an WhatsApp Nutzern anderen Messengern zu. Facebook möchte noch mehr Geld verdienen und hat zum Jahreswechsel seinen Nutzern diesen Hinweis präsentiert:

"Whatsapp aktualisiert seine Nutzungsbedingungen und seine Datenschutzrichtlinie."
Wer den Änderungen nicht bis zum 8. Februar zustimmt, wird ausgesperrt.

Außerhalb Europas wird Whatsapp die beiden Dienste Facebook und WhatsApp noch enger verknüpfen und Daten auch zu Marketingzwecken oder mit Drittunternehmen teilen. Aber auch innerhalb der EU und unter dem Schutz der DSGVO erhält Facebook Informationen wie die Handynummer oder Kontakte aus dem Telefonbuch des Nutzers.

Selbst ein anderer Superreicher, der Tesla Chef Elon Musk, twitterte seinen 40 Millionen Followern: "Use Signal". Das wäre eine Alternative, die 2013 auch unser Ehrenmitglied Edward Snowden empfahl.

Inzwischen gibt es noch viele andere Alternativen, die man empfehlen kann. Die Grafik links vergleicht die drei Messenger Element, Telegram und Signal. In unserer Publikation über die Gefahren, die in Handy Apps lauern können, haben wir 12 verschiedene WhatsApp Alternativen aufgezählt.

In der nebenstehenden Tabelle fehlt auf jeden Fall die Schweizer App Threema - und noch viele andere. Jede/r muss selbst wissen, was ihm oder ihr wichtig ist und zu welchen Alternativen man seine Freunde überreden kann. Denn für einen Wechsel ist es "sehr hilfreich", wenn auch die Freunde dabei mitmachen.

Dazu kann es helfen, sich selbst erst einmal klar zu machen, was einem wichtig ist - außer der Tatsache, dass man dort auch seine Freunde zum Chatten wiederfinden möchte:
  • eine freie und offene Software
  • den Schutz der eigenen Privatsphäre
  • Verwendung ohne Angabe persönlicher Daten, wie Realname oder Handynummer
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Verwendung auf allen Plattformen (Handys, Tablets, Desktop) und unter allen Betriebssystemen
  • keine Serverstandorte außerhalb der EU
  • vielleicht sogar keine Server sondern eine gleichberechtigte dezentralisierte Lösung (wie Bitmessage)
  • ...
Mehr dazu bei https://www.sueddeutsche.de/digital/whatsapp-nutzungsbedingungen-facebook-signal-threema-1.5168755
und https://www.t-online.de/digital/handy/id_89243506/neue-whatsapp-nutzungsbedingungen-signal-messenger-freut-sich-ueber-ansturm.html
und https://alternativeto.net/software/whatsapp/?license=opensource
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7511-20210110-ansturm-auf-alternative-messenger.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7511-20210110-ansturm-auf-alternative-messenger.htm
Tags: #Facebook #Messenger #WhatsApp #AGB #Werbung #Threema #Wire #Element #Telegram #WhatsApp #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Privatsphäre #DSGVO #EU #USA
 
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10.01.2021 Ansturm auf alternative Messenger


Facebook verärgert Fans mit neuen AGB

Das freut uns sehr: Endlich wenden sich größere Mengen an WhatsApp Nutzern anderen Messengern zu. Facebook möchte noch mehr Geld verdienen und hat zum Jahreswechsel seinen Nutzern diesen Hinweis präsentiert:

"Whatsapp aktualisiert seine Nutzungsbedingungen und seine Datenschutzrichtlinie."
Wer den Änderungen nicht bis zum 8. Februar zustimmt, wird ausgesperrt.

Außerhalb Europas wird Whatsapp die beiden Dienste Facebook und WhatsApp noch enger verknüpfen und Daten auch zu Marketingzwecken oder mit Drittunternehmen teilen. Aber auch innerhalb der EU und unter dem Schutz der DSGVO erhält Facebook Informationen wie die Handynummer oder Kontakte aus dem Telefonbuch des Nutzers.

Selbst ein anderer Superreicher, der Tesla Chef Elon Musk, twitterte seinen 40 Millionen Followern: "Use Signal". Das wäre eine Alternative, die 2013 auch unser Ehrenmitglied Edward Snowden empfahl.

Inzwischen gibt es noch viele andere Alternativen, die man empfehlen kann. Die Grafik links vergleicht die drei Messenger Element, Telegram und Signal. In unserer Publikation über die Gefahren, die in Handy Apps lauern können, haben wir 12 verschiedene WhatsApp Alternativen aufgezählt.

In der nebenstehenden Tabelle fehlt auf jeden Fall die Schweizer App Threema - und noch viele andere. Jede/r muss selbst wissen, was ihm oder ihr wichtig ist und zu welchen Alternativen man seine Freunde überreden kann. Denn für einen Wechsel ist es "sehr hilfreich", wenn auch die Freunde dabei mitmachen.

Dazu kann es helfen, sich selbst erst einmal klar zu machen, was einem wichtig ist - außer der Tatsache, dass man dort auch seine Freunde zum Chatten wiederfinden möchte:
  • eine freie und offene Software
  • den Schutz der eigenen Privatsphäre
  • Verwendung ohne Angabe persönlicher Daten, wie Realname oder Handynummer
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Verwendung auf allen Plattformen (Handys, Tablets, Desktop) und unter allen Betriebssystemen
  • keine Serverstandorte außerhalb der EU
  • vielleicht sogar keine Server sondern eine gleichberechtigte dezentralisierte Lösung (wie Bitmessage)
  • ...
Mehr dazu bei https://www.sueddeutsche.de/digital/whatsapp-nutzungsbedingungen-facebook-signal-threema-1.5168755
und https://www.t-online.de/digital/handy/id_89243506/neue-whatsapp-nutzungsbedingungen-signal-messenger-freut-sich-ueber-ansturm.html
und https://alternativeto.net/software/whatsapp/?license=opensource
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7511-20210110-ansturm-auf-alternative-messenger.htm
Link im Tor-Netzwerk: nnksciarbrfsg3ud.onion/de/articles/7511-20210110-ansturm-auf-alternative-messenger.htm
Tags: #Facebook #Messenger #WhatsApp #AGB #Werbung #Threema #Wire #Element #Telegram #WhatsApp #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Privatsphäre #DSGVO #EU #USA
 
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01.01.2021 Elektronische Patienakte geht in Betrieb


Gesundheitsdaten hacken leicht gemacht

Eigentlich könnten wir uns jeden Tag freuen, dass wir mal wieder recht gehabt haben. Aber so richtig Freude kommt bei uns nicht auf, wenn der Gesundheitsminister ab heute allen gesetzlich Versicherten in Deutschland eine elektronische Patientenakte (ePA) anbietet - noch natürlich absolut freiwillig - der Druck kommt dann später garantiert.

Wie die Tagesschau berichtet, ist die Telematik-Infrastruktur (TI) der ausführenden Firma Gematik alles andere als sicher. Diese Netz wird praktisch als VPN über das Internet geroutet. Dazu steht in jeder Arztpraxis ein besonderer Router, auch Conector genannt.

Bei einem ersten Test wurden 200 Connectoren als "unzureichend" gesichert und 30 als "völlig ungeschützt" vorgefunden. Über dieses Netz laufen dann unsere äußerst sensiblen Gesundheitsdaten, also
  • sämtliche Diagnosen und Befunde,
  • Verordnungen,
  • Blutwerte,
  • Medikamentenpläne,
  • Notfalldaten
  • ... und natürlich alle Stammdaten, wie Name, Adresse, Telefon, eMail, Versichertennummer, ...
Wie einfach es für einen mittelmäßig ausgestatteten Hacker ist, sich in der Telematik-Infrastruktur als LE, als Leistungserbringer (Arzt, Krankenhaus, Apotheke) zu registrieren, zeigt der . Alle angeblich "sicheren Schutzmaßnahmen" lassen sich leicht umgehen und die Zugangskarte kommt sogar ins Haus geflattert ...

Wir haben in den letzten Monaten mehrmals über die Gefahren der ePA berichtet und können nur davor warnen, das Angebot der Krankenkassen zur Erstellung einer ePA anzunehmen - vor allem solange bis 2022 noch nicht einmal klar ist, was ich als Patient davon sehen kann, wenn die Zugriffe für den Versichterten erst dann und nur über ein Smartphone möglich sein werden.

Mehr dazu bei Tagesschau (2min) https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=WPML9QClVos
und beim r3C (60min)
und alle unsere Artikel zur ePA https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=ePA+eGK&sel=meta
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7502-20210101-elektronische-patienakte-geht-in-betrieb.htm
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Tags: #eGK #ePA #PDSG #DVG #DSGVO #Arbeitnehmerdatenschutz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Freiwilligkeit #Zustimmung #Einwilligungserfordernis #elektronischenPatientenakte #Kelber #Bundesdatenschutzbeauftragte #Gesetzesänderung #Datenskandale #RFID #elektronischeGesundheitskarte #eHealth
 
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01.01.2021 Elektronische Patienakte geht in Betrieb


Gesundheitsdaten hacken leicht gemacht

Eigentlich könnten wir uns jeden Tag freuen, dass wir mal wieder recht gehabt haben. Aber so richtig Freude kommt bei uns nicht auf, wenn der Gesundheitsminister ab heute allen gesetzlich Versicherten in Deutschland eine elektronische Patientenakte (ePA) anbietet - noch natürlich absolut freiwillig - der Druck kommt dann später garantiert.

Wie die Tagesschau berichtet, ist die Telematik-Infrastruktur (TI) der ausführenden Firma Gematik alles andere als sicher. Diese Netz wird praktisch als VPN über das Internet geroutet. Dazu steht in jeder Arztpraxis ein besonderer Router, auch Conector genannt.

Bei einem ersten Test wurden 200 Connectoren als "unzureichend" gesichert und 30 als "völlig ungeschützt" vorgefunden. Über dieses Netz laufen dann unsere äußerst sensiblen Gesundheitsdaten, also
  • sämtliche Diagnosen und Befunde,
  • Verordnungen,
  • Blutwerte,
  • Medikamentenpläne,
  • Notfalldaten
  • ... und natürlich alle Stammdaten, wie Name, Adresse, Telefon, eMail, Versichertennummer, ...
Wie einfach es für einen mittelmäßig ausgestatteten Hacker ist, sich in der Telematik-Infrastruktur als LE, als Leistungserbringer (Arzt, Krankenhaus, Apotheke) zu registrieren, zeigt der . Alle angeblich "sicheren Schutzmaßnahmen" lassen sich leicht umgehen und die Zugangskarte kommt sogar ins Haus geflattert ...

Wir haben in den letzten Monaten mehrmals über die Gefahren der ePA berichtet und können nur davor warnen, das Angebot der Krankenkassen zur Erstellung einer ePA anzunehmen - vor allem solange bis 2022 noch nicht einmal klar ist, was ich als Patient davon sehen kann, wenn die Zugriffe für den Versichterten erst dann und nur über ein Smartphone möglich sein werden.

Mehr dazu bei Tagesschau (2min) https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=WPML9QClVos
und beim r3C (60min)
und alle unsere Artikel zur ePA https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=ePA+eGK&sel=meta
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Tags: #eGK #ePA #PDSG #DVG #DSGVO #Arbeitnehmerdatenschutz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Freiwilligkeit #Zustimmung #Einwilligungserfordernis #elektronischenPatientenakte #Kelber #Bundesdatenschutzbeauftragte #Gesetzesänderung #Datenskandale #RFID #elektronischeGesundheitskarte #eHealth
 
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27.11.2020 Schufa will uns aufs Konto schauen


Hilfsangebot als "Trojanisches Pferd"

Nachdem die Finanzämter "so gute Erfahrungen gemacht" haben, in dem sie direkt automatisch selbst kontrollieren, welche Einnahmen wir bei der Steuererklärung vergessen haben und die EU Richtlinie PSD2 ohne Aufmucken größerer Teile der Bevölkerung einfach so akzeptiert wird, will auch die Schufa auf unsere Konten schauen. Erst durch die PSD-Richtlinien wurden Unternehmen Zugriff auf Bankdaten ermöglicht.

Einen ersten Test dieses Vorhabens gibt es bereits, das Angebot "Schufa Check Now". Hier arbeitet die Schufa zusammen mit dem Telefonanbieter Telefónica/O2. Vorgegeben wird mit der App, dass die Auskunftei die Kontoauszüge der Verbraucher durchleuchten will, um zu prüfen, ob die Einnahmen vielleicht besser aussehen, als der augenblickliche Schufa-Score vermuten lässt. Damit werden vor allem diejenigen getäuscht, die bereits Probleme mit ihrer Schufa Bewertung haben.

Doch auch dieser Test ist nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung nur ein kleiner Ausschnitt eines viel größeren Plans. Zukünftig will die Schufa mit diesem Dienst offenbar einen detailgetreuen Einblick in Millionen Kontoauszüge zu bekommen. Verbraucher- und Datenschützer befürchten dadurch jedoch einen erheblichen Nachteil für die Menschen. Wie tief eine Schufa Bewertung in das tägliche Leben eingreift, hatten wir kürzlich am Beispiel des Kaufs einer Zahnbürste gezeigt, ein anderes Beispiel war der Versuch der Schufa: Bürger sollen ihre Daten selbst abliefern , wo auch versucht wurde, die Menschen zur freiwilligen Angabe ihrer Kreditrisiken zu verlocken.

Wie sich ein Schufa-Score berechnet ist streng geheim, wie die die SZ berichtet setzen sich solche Bewertungen aus zwölf Kategorien und 65 Unterkategorien zusammen. Dazu gehören beispielsweise das Gehalt, Unterhaltszahlungen, Ausgaben für Heimwerken und Garten, für Strom, für Gas, für Versicherungen oder für Wellness. Dazu kommen sogenannte "Risikofaktoren", wie beispielsweise Glücksspiel oder Zahlungen an Inkassoinstitute.

Die SZ zitiert auch Thilo Weichert, bis 2015 Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein. Der findet das ebenfalls "hochproblematisch". Die hochsensiblen Daten würden hier ausschließlich im Unternehmensinteresse verwendet, ohne dass der Betroffene das nachvollziehen könne: "Das ist für mich tatsächlich ein Horror." Die beabsichtigten Kontozugriffe wären auf jeden Fall ein weiterer erheblicher Eingriff in die Persönlichkeit der Menschen. Damit hätte die Schufa erstmals direkten Zugriff auf Einkommen und Vermögen, Daten die bisher nur aus den (vielen bereits bekannten) Kategorien berechnet werden mussten.

Mehr dazu bei https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schufa-superscore-kontoauszug-konto-horror-1.5128963
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7465-20201127-schufa-will-uns-aufs-konto-schauen.htm

#Schufa #Selbstauskunft #kostenpflichtigerAccount #Kreditwuerdigkeit #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Scoring #Bankdaten #Kontozugriff #Kategorien #Persoenlichkeitsrecht #Privatsphaere #App
 
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27.11.2020 Schufa will uns aufs Konto schauen


Hilfsangebot als "Trojanisches Pferd"

Nachdem die Finanzämter "so gute Erfahrungen gemacht" haben, in dem sie direkt automatisch selbst kontrollieren, welche Einnahmen wir bei der Steuererklärung vergessen haben und die EU Richtlinie PSD2 ohne Aufmucken größerer Teile der Bevölkerung einfach so akzeptiert wird, will auch die Schufa auf unsere Konten schauen. Erst durch die PSD-Richtlinien wurden Unternehmen Zugriff auf Bankdaten ermöglicht.

Einen ersten Test dieses Vorhabens gibt es bereits, das Angebot "Schufa Check Now". Hier arbeitet die Schufa zusammen mit dem Telefonanbieter Telefónica/O2. Vorgegeben wird mit der App, dass die Auskunftei die Kontoauszüge der Verbraucher durchleuchten will, um zu prüfen, ob die Einnahmen vielleicht besser aussehen, als der augenblickliche Schufa-Score vermuten lässt. Damit werden vor allem diejenigen getäuscht, die bereits Probleme mit ihrer Schufa Bewertung haben.

Doch auch dieser Test ist nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung nur ein kleiner Ausschnitt eines viel größeren Plans. Zukünftig will die Schufa mit diesem Dienst offenbar einen detailgetreuen Einblick in Millionen Kontoauszüge zu bekommen. Verbraucher- und Datenschützer befürchten dadurch jedoch einen erheblichen Nachteil für die Menschen. Wie tief eine Schufa Bewertung in das tägliche Leben eingreift, hatten wir kürzlich am Beispiel des Kaufs einer Zahnbürste gezeigt, ein anderes Beispiel war der Versuch der Schufa: Bürger sollen ihre Daten selbst abliefern , wo auch versucht wurde, die Menschen zur freiwilligen Angabe ihrer Kreditrisiken zu verlocken.

Wie sich ein Schufa-Score berechnet ist streng geheim, wie die die SZ berichtet setzen sich solche Bewertungen aus zwölf Kategorien und 65 Unterkategorien zusammen. Dazu gehören beispielsweise das Gehalt, Unterhaltszahlungen, Ausgaben für Heimwerken und Garten, für Strom, für Gas, für Versicherungen oder für Wellness. Dazu kommen sogenannte "Risikofaktoren", wie beispielsweise Glücksspiel oder Zahlungen an Inkassoinstitute.

Die SZ zitiert auch Thilo Weichert, bis 2015 Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein. Der findet das ebenfalls "hochproblematisch". Die hochsensiblen Daten würden hier ausschließlich im Unternehmensinteresse verwendet, ohne dass der Betroffene das nachvollziehen könne: "Das ist für mich tatsächlich ein Horror." Die beabsichtigten Kontozugriffe wären auf jeden Fall ein weiterer erheblicher Eingriff in die Persönlichkeit der Menschen. Damit hätte die Schufa erstmals direkten Zugriff auf Einkommen und Vermögen, Daten die bisher nur aus den (vielen bereits bekannten) Kategorien berechnet werden mussten.

Mehr dazu bei https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schufa-superscore-kontoauszug-konto-horror-1.5128963
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7465-20201127-schufa-will-uns-aufs-konto-schauen.htm

#Schufa #Selbstauskunft #kostenpflichtigerAccount #Kreditwuerdigkeit #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Scoring #Bankdaten #Kontozugriff #Kategorien #Persoenlichkeitsrecht #Privatsphaere #App
 
Und da hatte ich noch nicht das Feuilleton gelesen. Super Tag bei der Süddeutschen gestern.

RT @annalist@twitter.com

Die @SZ@twitter.com enthält als bunte Beilage das @PlusDreiMagazin@twitter.com, das eine Menge Leute nach #Datensicherheit fragt, und bringt es fertig, auf vier großformatigen Seiten bis auf sechs! Zeilen einer Leserin nur Männer schreiben zu lassen.

Haben wieder alle Expertinnen abgesagt?

🐦🔗: https://twitter.com/annalist/status/1317065792253550594
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Die @SZ@twitter.com enthält als bunte Beilage das @PlusDreiMagazin@twitter.com, das eine Menge Leute nach #Datensicherheit fragt, und bringt es fertig, auf vier großformatigen Seiten bis auf sechs! Zeilen einer Leserin nur Männer schreiben zu lassen.

Haben wieder alle Expertinnen abgesagt?
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Hallo Zusammen, ich bin neu auf Diaspora,

In a Nutshell: Ich bin (32) Jurist im Bereich #Datenschutz und #Datensicherheit. In erster Linie suche ich nach neuen Bekanntschaften mit ähnlichen Interessen hier auf Diaspora Germany, am besten in einem vergleichbaren Alter, alles andere ist grundsätzlich #wumpe.

Begeistern kann ich mich arbeitsbedingt für Themen rund um das #Wirtschaftsrecht, #Datenschutz, #Datensicherheit sowie #Personalmanagement. Privat kann mich für die Hobbys #StarTrek, #IT, #Gaming (bspw. #Stellaris, #APEX oder #HellLetLoose usw.), Filme (z.B. die #Blood-and-Ice-Cream-Trilogie), #Japan/Japanische Kultur, #Kochen aber auch fürs #Wandern und #Laufen.

Humoristisch bin ich ein großer Fan von Politik- und #Real-Satire, bspw. gehören die #Heute-Show, #Extra3 und #Quer vom BR zu meinem wöchentlichen Pflichtprogramm, ich debattiere daher auch sehr gerne. Darüber hinaus bin ich ein großer Fan des sog. Galgenhumors sowie von dem Comedian #TorstenSträter, (beschreibt ungefähr meinen Humor 😉).

Wer ähnliche Interessen hat oder andere schöne Hobbys kennt und diese teilen möchte, darf sich gerne melden.

Beste Grüße aus dem heute (leider nicht so) sonnigen Rheinland.
 
Hallo Zusammen, ich bin neu auf Diaspora,

In a Nutshell: Ich bin (32) Jurist im Bereich #Datenschutz und #Datensicherheit. In erster Linie suche ich nach neuen Bekanntschaften mit ähnlichen Interessen hier auf Diaspora Germany, am besten in einem vergleichbaren Alter, alles andere ist grundsätzlich #wumpe.

Begeistern kann ich mich arbeitsbedingt für Themen rund um das #Wirtschaftsrecht, #Datenschutz, #Datensicherheit sowie #Personalmanagement. Privat kann mich für die Hobbys #StarTrek, #IT, #Gaming (bspw. #Stellaris, #APEX oder #HellLetLoose usw.), Filme (z.B. die #Blood-and-Ice-Cream-Trilogie), #Japan/Japanische Kultur, #Kochen aber auch fürs #Wandern und #Laufen.

Humoristisch bin ich ein großer Fan von Politik- und #Real-Satire, bspw. gehören die #Heute-Show, #Extra3 und #Quer vom BR zu meinem wöchentlichen Pflichtprogramm, ich debattiere daher auch sehr gerne. Darüber hinaus bin ich ein großer Fan des sog. Galgenhumors sowie von dem Comedian #TorstenSträter, (beschreibt ungefähr meinen Humor 😉).

Wer ähnliche Interessen hat oder andere schöne Hobbys kennt und diese teilen möchte, darf sich gerne melden.

Beste Grüße aus dem heute (leider nicht so) sonnigen Rheinland.
 
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(A)soziale Netzwerke wissen mehr als wir denken


Persönliche Profile erstellen leicht gemacht

Früher war es immer schwierig für eine Studie eine "repräsentative" Menge an Teilnehmer zu suchen und diese während der ganzen Studie bei der Stange zu halten. In Zeiten der digitalen Massenmedien ist das kein Problem mehr.

Wissenschaftler der Würzburger Secure Software Systems Group und der Darmstädter Cryptography and Privacy Engineering Group wollten mehr darüber wissen, wie sich Menschen in sozialen Netzwerken geben, welche Daten sie freigiebig teilen und welche Vorkehrungen sie für ihre Privatsphäre vornehmen. Dazu nahmen sie aus einer Datenbank einfach 10% aller Mobilfunknummern aus den USA die WhatsApp nutzen und 100% die den Messengerdienst Signal nutzen - und schon hat man die Studienteilnehmer zusammen. ;-)
Auch die Datenaufnahme ging automatisch

Sie erhielten ohne Probleme persönliche Informationen dieser Mobilfunkteilnehmer inklusive Metadaten, so wie sie üblicherweise in den Nutzerprofilen der Messenger gespeichert werden, also auch Profilbilder, Nutzernamen, Statustexte und die "zuletzt online" verbrachte Zeit.

Ihre Ergebnisse
  • nur sehr wenige Nutzer ändern die standardmäßigen Privatsphäre-Einstellungen, obwohl sie das angeboten bekommen,
  • 50% aller WhatsApp-User in den USA haben ein öffentliches Profilbild ,
  • 90% stellen sich mit einem öffentlichen Infotext vor,
  • 40% aller bei Signal Registrierten nutzen auch das von Datenschützern kritischer gesehene WhatsApp,
  • die Hälfte davon präsentierten von sich ein öffentliches Profilbild
In einer Untersuchung zum Dienst Telegram fanden sie heraus, dass dort der Dienst zur Kontaktermittlung sogar die Anzahl möglicher Kommunikationspartner für die Besitzer von Telefonnummern preisgibt, die gar nicht bei dem Dienst registriert sind. WhatsApp und Telegram übertragen das komplette Adressbuch der Nutzer an ihre Server, bei Signal werden nur Hashwerte übermittelt.

Eigentlich haben wir bereits in diversen Artikeln über (a)soziale Netzwerke geschrieben, dass diese "Dienstanbieter" seit Jahren über die Nutzer Persönlichkeitsprofile anlegen und unsere Daten weiterverkaufen - also eigentlich nichts Neues. Es ist jedoch wieder ein schönes Beispiel, mit wie wenig Aufwand man an solche Daten herankommt. Der Text unseres Flyers Kein Profit aus unseren Daten - Meine Daten sollen keine Ware sein hat sich also mal wieder bewahrheitet ...

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/WhatsApp-Co-Forscher-warnen-vor-massenhaftem-Auslesen-von-Kontakten-4904618.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7394-20200918-asoziale-netzwerke-wissen-mehr-als-wir-denken.htm

#Facebook #Diaspora #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Profilerstellung #Bilddatenbank #Meinungsmonopol #Manipulation #Datenskandale #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Biometrie #Bestandsdaten
 

Privacy Shield: Facebook muss angeblich Datentransfer in die USA unterbinden - Golem.de


Einem Bericht zufolge soll Facebook den Datentransfer in die USA nach dem Aus des Privacy Shield stoppen. Das verlangten irische Datenschützer.
Privacy Shield: Facebook muss angeblich Datentransfer in die USA unterbinden - Golem.de
#PrivacyShield #Cookies #Datenschutz #Datensicherheit #EuGH #Facebook #Geheimdienst #MaxSchrems #SafeHarbor #SozialesNetz
 

Privacy Shield: Facebook muss angeblich Datentransfer in die USA unterbinden - Golem.de


Einem Bericht zufolge soll Facebook den Datentransfer in die USA nach dem Aus des Privacy Shield stoppen. Das verlangten irische Datenschützer.
Privacy Shield: Facebook muss angeblich Datentransfer in die USA unterbinden - Golem.de
#PrivacyShield #Cookies #Datenschutz #Datensicherheit #EuGH #Facebook #Geheimdienst #MaxSchrems #SafeHarbor #SozialesNetz
 

Linux-Kernel: Fehlende Diskussionen können Sicherheitslücken preisgeben - Golem.de


Das Verhalten bei der Integration von Patches in den Linux-Kernel kann Verdacht erwecken und dabei Sicherheitslücken aufdecken.
Linux-Kernel: Fehlende Diskussionen können Sicherheitslücken preisgeben - Golem.de
#Linux-Kernel #Data-Mining #Datensicherheit #Linux #Sicherheitslücke #Applikationen #OpenSource #Security #Softwareentwicklung
 

Linux-Kernel: Fehlende Diskussionen können Sicherheitslücken preisgeben - Golem.de


Das Verhalten bei der Integration von Patches in den Linux-Kernel kann Verdacht erwecken und dabei Sicherheitslücken aufdecken.
Linux-Kernel: Fehlende Diskussionen können Sicherheitslücken preisgeben - Golem.de
#Linux-Kernel #Data-Mining #Datensicherheit #Linux #Sicherheitslücke #Applikationen #OpenSource #Security #Softwareentwicklung
 
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Herrn Spahn will die Verantwortlichkeiten verwischen


PDSG schützt die Täter statt der Opfer

Unter Patientendatenschutzgesetz (PDSG) stellt man sich eigentlich eine Regelung vor, die die Gesundheitsdaten der Versicherten gegen Missbrauch schützt. Wie Heise.de jedoch festgestellt hat, kommt die Version des PDSG, die in den nächsten Wochen beschlossen werden soll, dem nicht nach.

Gesetze sollten klare eindeutige Regelungen enthalten, sobald lange und komplizierte Wortungetümer gebraucht werden, muss man misstrauisch werden. Dabei ist die Rechtslage eigentlich einfach:

Die Datenschutzaufsichtsbehörden haben im letzten Jahr die Verantwortlichkeiten eindeutig festgestellt. Ihr Beschluss vom 12. September 2019 sagt kurz und knapp: Die Gematik ist datenschutzrechtlich alleinverantwortlich für die zentrale Zone der Telematik-Infrastruktur (TI), also das Netz und die Server auf denen unsere sensiblen Gesundheitsdaten unterwegs sein sollen..

Im Gesetzentwurf von Herrn Spahn sieht das dann so aus:
  • § 311: ... die Gematik soll ein Sicherheitskonzept samt Vorgaben für den sicheren Betrieb der TI erstellen und deren Umsetzung überwachen ... doch die Verantwortung sieht er ...
  • § 307: ... Verantwortliche sind an erster Stelle die „Leistungserbringer“, also Ärzte und Praxen, die die TI mit ihren Daten füttern ...
  • x Paragrafen später: ... die Gematik ist nicht auf „operativer Ebene“ tätig und somit datenschutzrechtlich für die Verarbeitung der Daten nicht verantwortlich ...
Welche Gefahren so eine Gesetzeslage haben könnte, zeigt z.B. der achtwöchige Ausfall der TI von Ende Mai bis Mitte Juli. Alle Beteiligten IT-Firmen geben sich gegenseitig die Schuld, einen Verantwortlichen gibt es nicht und die Ärzte wissen bis heute nicht, warum nicht mehr ging. Heise schreibt: ... ein neuer DNS-Root-Anchor in der Datei „TSL.xml“ führte zum Ausfall der anderen Konnektoren.

Es hätte auch ein Hack sein können, Millionen von Patientendaten hätten entwendet worden sein - aber ein Verantwortlicher ist nicht zu ermitteln.

Aktion Freiheit statt Angst diskutiert aus Sicht von gesetzlich Versicherten am Mo., 14.9. ab 19h in einer Jitsi-Online-Konferenz über die Risiken der elektronischen Patientenakte. https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/2766-20200914.htm

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Warum-es-bei-kuenftigen-Datenpannen-in-der-Medizin-keine-Schuldigen-geben-wird-4876918.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7379-20200903-herrn-spahn-will-die-verantwortlichkeiten-verwischen.htm

#ePA #PDSG #DVG #DSGVO #Arbeitnehmerdatenschutz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Freiwilligkeit #Zustimmung #Verantwortlichkeit #TI #Gematik #elektronischenPatientenakte #Kelber #Bundesdatenschutzbeauftragte #heimlicheGesetzesänderung #Anonymisierung #Datenskandale #RFID
 
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Herrn Spahn will die Verantwortlichkeiten verwischen


PDSG schützt die Täter statt der Opfer

Unter Patientendatenschutzgesetz (PDSG) stellt man sich eigentlich eine Regelung vor, die die Gesundheitsdaten der Versicherten gegen Missbrauch schützt. Wie Heise.de jedoch festgestellt hat, kommt die Version des PDSG, die in den nächsten Wochen beschlossen werden soll, dem nicht nach.

Gesetze sollten klare eindeutige Regelungen enthalten, sobald lange und komplizierte Wortungetümer gebraucht werden, muss man misstrauisch werden. Dabei ist die Rechtslage eigentlich einfach:

Die Datenschutzaufsichtsbehörden haben im letzten Jahr die Verantwortlichkeiten eindeutig festgestellt. Ihr Beschluss vom 12. September 2019 sagt kurz und knapp: Die Gematik ist datenschutzrechtlich alleinverantwortlich für die zentrale Zone der Telematik-Infrastruktur (TI), also das Netz und die Server auf denen unsere sensiblen Gesundheitsdaten unterwegs sein sollen..

Im Gesetzentwurf von Herrn Spahn sieht das dann so aus:
  • § 311: ... die Gematik soll ein Sicherheitskonzept samt Vorgaben für den sicheren Betrieb der TI erstellen und deren Umsetzung überwachen ... doch die Verantwortung sieht er ...
  • § 307: ... Verantwortliche sind an erster Stelle die „Leistungserbringer“, also Ärzte und Praxen, die die TI mit ihren Daten füttern ...
  • x Paragrafen später: ... die Gematik ist nicht auf „operativer Ebene“ tätig und somit datenschutzrechtlich für die Verarbeitung der Daten nicht verantwortlich ...
Welche Gefahren so eine Gesetzeslage haben könnte, zeigt z.B. der achtwöchige Ausfall der TI von Ende Mai bis Mitte Juli. Alle Beteiligten IT-Firmen geben sich gegenseitig die Schuld, einen Verantwortlichen gibt es nicht und die Ärzte wissen bis heute nicht, warum nicht mehr ging. Heise schreibt: ... ein neuer DNS-Root-Anchor in der Datei „TSL.xml“ führte zum Ausfall der anderen Konnektoren.

Es hätte auch ein Hack sein können, Millionen von Patientendaten hätten entwendet worden sein - aber ein Verantwortlicher ist nicht zu ermitteln.

Aktion Freiheit statt Angst diskutiert aus Sicht von gesetzlich Versicherten am Mo., 14.9. ab 19h in einer Jitsi-Online-Konferenz über die Risiken der elektronischen Patientenakte. https://www.aktion-freiheitstattangst.org/events/2766-20200914.htm

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Warum-es-bei-kuenftigen-Datenpannen-in-der-Medizin-keine-Schuldigen-geben-wird-4876918.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7379-20200903-herrn-spahn-will-die-verantwortlichkeiten-verwischen.htm

#ePA #PDSG #DVG #DSGVO #Arbeitnehmerdatenschutz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Freiwilligkeit #Zustimmung #Verantwortlichkeit #TI #Gematik #elektronischenPatientenakte #Kelber #Bundesdatenschutzbeauftragte #heimlicheGesetzesänderung #Anonymisierung #Datenskandale #RFID
 

Extremismus: CDU fordert nach Corona-Demo Vorratsdatenspeicherung - Golem.de


Die CDU verknüpft die Kritik an der Corona-Demo in Berlin mit Forderungen nach Vorratsdatenspeicherung, Quellen-TKÜ und Online-Durchsuchung.
Extremismus: CDU fordert nach Corona-Demo Vorratsdatenspeicherung - Golem.de
#Vorratsdatenspeicherung #Bundesregierung #ChristineLambrecht #Datenschutz #Datensicherheit #DonaldTrump #EuGH #Facebook #HorstSeehofer #Onlinedurchsuchung
 

Trotz Cloud Act: Telefónica/O2 vertraut sein 5G-Kernnetz Amazon an - Golem.de


Der Mobilfunkbetreiber Telefónica Deutschland setzt bei seinem 5G-Kernnetz auf Server in Deutschland. Doch der Betreiber ist Amazon aus den USA.
Trotz Cloud Act: Telefónica/O2 vertraut sein 5G-Kernnetz Amazon an - Golem.de
#AWS #Datenschutz #Datensicherheit #MarkusHaas #Privatsphäre #WebService #Server #Microsoft #Internet #Security
 

Trotz Cloud Act: Telefónica/O2 vertraut sein 5G-Kernnetz Amazon an - Golem.de


Der Mobilfunkbetreiber Telefónica Deutschland setzt bei seinem 5G-Kernnetz auf Server in Deutschland. Doch der Betreiber ist Amazon aus den USA.
Trotz Cloud Act: Telefónica/O2 vertraut sein 5G-Kernnetz Amazon an - Golem.de
#AWS #Datenschutz #Datensicherheit #MarkusHaas #Privatsphäre #WebService #Server #Microsoft #Internet #Security
 

Extremismus: CDU fordert nach Corona-Demo Vorratsdatenspeicherung - Golem.de


Die CDU verknüpft die Kritik an der Corona-Demo in Berlin mit Forderungen nach Vorratsdatenspeicherung, Quellen-TKÜ und Online-Durchsuchung.
Extremismus: CDU fordert nach Corona-Demo Vorratsdatenspeicherung - Golem.de
#Vorratsdatenspeicherung #Bundesregierung #ChristineLambrecht #Datenschutz #Datensicherheit #DonaldTrump #EuGH #Facebook #HorstSeehofer #Onlinedurchsuchung
 

Extremismus: CDU fordert nach Corona-Demo Vorratsdatenspeicherung - Golem.de


Die CDU verknüpft die Kritik an der Corona-Demo in Berlin mit Forderungen nach Vorratsdatenspeicherung, Quellen-TKÜ und Online-Durchsuchung.
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#Vorratsdatenspeicherung #Bundesregierung #ChristineLambrecht #Datenschutz #Datensicherheit #DonaldTrump #EuGH #Facebook #HorstSeehofer #Onlinedurchsuchung
 
Canon-Kameras, die mit der Image.Canon-App kompatibel sind, können künftig Fotos direkt per WLAN in Google Fotos exportieren. #Canon #Backup #Datensicherheit #DigitaleFotografie #Digitalkamera #GoogleOne #PC #Foto #Google #Applikationen
 
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Gesundheitsdaten: Einwilligungserfordernis wurde heimlich gestrichen


PDSG ist nun ein Datenschutz-Aushebelungsgesetz

Ein weiterer GroKo-Skandal: Die erst im November im Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) (Wie man Datenschutz als Versorgungsinnovation framet) festgeschriebene Einwilligungserfordernis zur individualisierten Datenauswertung durch die Krankenkassen wurde kürzlich still und leise wieder beseitigt.

Was alles das Patientendatenschutzgesetz bringen könnte, haben wir vor einem Monat in einem Artikel thematisiert (Gefahren der elektronischen Patientenakte ). Auch da hatten wir bereits Bedenken zum Datenschutz der sensiblen Gesundheitsdaten bei einer zentralen Speicherung mit Zugriff durch (theoretisch) Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen.

Telepolis hat recherchiert: Hintergrund ist die von Gesundheitsminister Spahn aus wirtschaftlichen Gründen vorangetriebene neue Rolle der Krankenkassen in der medizinischen Versorgung, die es ihnen erlaubt, durch Kooperation mit Unternehmen und Erwerb von Anteilen an Investmentfonds sog. digitale Versorgungsinnovationen zu fördern. Dazu erhielten die Kassen im DVG u.a. die Befugnis, die bei ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten der Versicherten für ein individualisiertes "Angebot" auszuwerten, allerdings nur sofern der Versicherte ausdrücklich einer solchen Datenauswertung zustimmt.

Mit dem am 03. Juli beschlossenen EPA-Datengesetz ist die kurz gewährte Freiwilligkeit auch schon wieder Geschichte. Das ist keine Kleinigkeit. Es geht hier um nichts weniger als um das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber ist entsetzt: Aus datenschutzrechtlicher Sicht sehe ich den Wegfall des Einwilligungserfordernisses kritisch. Bereits die pseudonymisierte Auswertung der Versichertendaten, die zumindest teilweise einer besonderen Kategorie i. S. des Artikel 9 Abs. 1 DSGVO - den Gesundheitsdaten - zuzuordnen sind, stellt einen empfindlichen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Versicherten dar. Es besteht die Gefahr, dass eine derartige 'Datenrasterung' einen weiteren Baustein zur zukünftigen Komplettierung des 'gläsernen Versicherten' liefert. Dies liegt nicht im Interesse der Versicherten.

Deshalb stellt er fest: Sofern meine Prüfung zu dem Ergebnis kommt, dass ein in Kraft befindliches Gesetz gegen Europarecht - namentlich die DSGVO - verstößt, kann ich die darauf basierende Datenverarbeitung mit entsprechenden Anordnungen unterbinden oder Veränderungen der Datenverarbeitung anweisen. Diese aufsichtsrechtlichen Maßnahmen wären selbstverständlich gerichtlich überprüfbar. Die Frage der Europarechtskonformität könnte wiederum von den deutschen Gerichten auch dem EuGH zur Vorabentscheidung vorgelegt werden.

Diese Entschlossenheit gegen die Gesetzesänderungen vorzugehen, beruhen wohl auch darauf, dass er und hoffentlich auch viele Abgeordnete sich vorsätzlich getäuscht sehen. Das beschlossene Gesetz stimmt in den Formulierungen nicht mit den vorher in Diskussion befindlichen Entwürfen überein. Telepolis hat die verschiedenen Papiere recherchiert und in ihrem Artikel dokumentiert.

Auch wir fordern die Bundesregierung auf sich unverzüglich zu diesen ungeheuerlichen Vorgängen zu äußern.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/features/Oberster-Datenschuetzer-und-73-Mio-Buerger-ausgetrickst-4863346.html
und alle unsere Artikel zur ePA (elektronischen Patientenakte) https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=ePA&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7353-20200808-gesundheitsdaten-einwilligungserfordernis-wurde-heimlich-gestrichen.htm

#ePA #DVG #DSGVO #Arbeitnehmerdatenschutz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Freiwilligkeit #Zustimmung #Einwilligungserfordernis #elektronischenPatientenakte #Kelber #Bundesdatenschutzbeauftragte #heimlicheGesetzesänderung #Anonymisierung #Datenskandale #RFID
 
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Gesundheitsdaten: Einwilligungserfordernis wurde heimlich gestrichen


PDSG ist nun ein Datenschutz-Aushebelungsgesetz

Ein weiterer GroKo-Skandal: Die erst im November im Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) (Wie man Datenschutz als Versorgungsinnovation framet) festgeschriebene Einwilligungserfordernis zur individualisierten Datenauswertung durch die Krankenkassen wurde kürzlich still und leise wieder beseitigt.

Was alles das Patientendatenschutzgesetz bringen könnte, haben wir vor einem Monat in einem Artikel thematisiert (Gefahren der elektronischen Patientenakte ). Auch da hatten wir bereits Bedenken zum Datenschutz der sensiblen Gesundheitsdaten bei einer zentralen Speicherung mit Zugriff durch (theoretisch) Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen.

Telepolis hat recherchiert: Hintergrund ist die von Gesundheitsminister Spahn aus wirtschaftlichen Gründen vorangetriebene neue Rolle der Krankenkassen in der medizinischen Versorgung, die es ihnen erlaubt, durch Kooperation mit Unternehmen und Erwerb von Anteilen an Investmentfonds sog. digitale Versorgungsinnovationen zu fördern. Dazu erhielten die Kassen im DVG u.a. die Befugnis, die bei ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten der Versicherten für ein individualisiertes "Angebot" auszuwerten, allerdings nur sofern der Versicherte ausdrücklich einer solchen Datenauswertung zustimmt.

Mit dem am 03. Juli beschlossenen EPA-Datengesetz ist die kurz gewährte Freiwilligkeit auch schon wieder Geschichte. Das ist keine Kleinigkeit. Es geht hier um nichts weniger als um das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber ist entsetzt: Aus datenschutzrechtlicher Sicht sehe ich den Wegfall des Einwilligungserfordernisses kritisch. Bereits die pseudonymisierte Auswertung der Versichertendaten, die zumindest teilweise einer besonderen Kategorie i. S. des Artikel 9 Abs. 1 DSGVO - den Gesundheitsdaten - zuzuordnen sind, stellt einen empfindlichen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Versicherten dar. Es besteht die Gefahr, dass eine derartige 'Datenrasterung' einen weiteren Baustein zur zukünftigen Komplettierung des 'gläsernen Versicherten' liefert. Dies liegt nicht im Interesse der Versicherten.

Deshalb stellt er fest: Sofern meine Prüfung zu dem Ergebnis kommt, dass ein in Kraft befindliches Gesetz gegen Europarecht - namentlich die DSGVO - verstößt, kann ich die darauf basierende Datenverarbeitung mit entsprechenden Anordnungen unterbinden oder Veränderungen der Datenverarbeitung anweisen. Diese aufsichtsrechtlichen Maßnahmen wären selbstverständlich gerichtlich überprüfbar. Die Frage der Europarechtskonformität könnte wiederum von den deutschen Gerichten auch dem EuGH zur Vorabentscheidung vorgelegt werden.

Diese Entschlossenheit gegen die Gesetzesänderungen vorzugehen, beruhen wohl auch darauf, dass er und hoffentlich auch viele Abgeordnete sich vorsätzlich getäuscht sehen. Das beschlossene Gesetz stimmt in den Formulierungen nicht mit den vorher in Diskussion befindlichen Entwürfen überein. Telepolis hat die verschiedenen Papiere recherchiert und in ihrem Artikel dokumentiert.

Auch wir fordern die Bundesregierung auf sich unverzüglich zu diesen ungeheuerlichen Vorgängen zu äußern.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/features/Oberster-Datenschuetzer-und-73-Mio-Buerger-ausgetrickst-4863346.html
und alle unsere Artikel zur ePA (elektronischen Patientenakte) https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=ePA&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7353-20200808-gesundheitsdaten-einwilligungserfordernis-wurde-heimlich-gestrichen.htm

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Datenbanken gelöscht: Zurück bleibt nur ein Miau - Golem.de


Eine Hackergruppe löscht hunderte, ungeschützte Datenbanken und hinterlässt nur Zufallszahlen und ein "meow".
Datenbanken gelöscht: Zurück bleibt nur ein Miau - Golem.de
#Datenbank #BigData #CloudComputing #Datenleck #Datensicherheit #Elasticsearch #Hacker #Malware #MongoDB #Server-Applikationen
 

Datenbanken gelöscht: Zurück bleibt nur ein Miau - Golem.de


Eine Hackergruppe löscht hunderte, ungeschützte Datenbanken und hinterlässt nur Zufallszahlen und ein "meow".
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Software: Fawkes soll vor Gesichtserkennung schützen - Golem.de


Eine Forschergruppe hat einen Algorithmus veröffentlicht, der Fotos so verändert, dass Gesichtserkennung nicht mehr funktioniert.
Software: Fawkes soll vor Gesichtserkennung schützen - Golem.de
#Gesichtserkennung #Azure #CloudComputing #Datenschutz #Datensicherheit #Überwachung #Applikationen #Wissenschaft
 

Software: Fawkes soll vor Gesichtserkennung schützen - Golem.de


Eine Forschergruppe hat einen Algorithmus veröffentlicht, der Fotos so verändert, dass Gesichtserkennung nicht mehr funktioniert.
Software: Fawkes soll vor Gesichtserkennung schützen - Golem.de
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Gibt es noch eine rechtlich sichere Basis für den Datenaustausch mit den USA? Eine schnelle Klärung der vielen Fragen ist nicht zu erwarten. #PrivacyShield #Cookies #DSGVO #Datenschutz #Datensicherheit #DonaldTrump #Ende-zu-Ende-Verschlüsselung #EuGH #Facebook #Geheimdienst
 
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Polizei greift auf Kontaktlisten in Restaurants zu


"Daten ausschließlich zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten"

So heißt es in allen Bundesländern zu den persönlichen Daten, die bei Restaurantbesuchen oder beim Friseur, der Fußpflege o.ä., hinterlassen werden müssen. Doch so genau nehmen es Polizisten scheinbar nicht mit diesen Verordnungen.

So nahm in der vergangenen Woche die Polizei nach einer Messerstecherei in einem Lokal in Hamburg die Kontaktlisten des Restaurants um Zeugen zu ermitteln. Auch in Augsburg soll es einen ähnlichen Fall gegeben haben, berichtet die Augsburger Allgemeine.

Der bayerische Datenschutzbeauftragte Thomas Petri bekräftigte, dass die Nutzung der Daten ausschließlich für die Gesundheitsämter erlaubt ist. Das bayerische Innenministerium argumentierte, dass die Nutzung der Daten im Ermessen der Polizei nach Verhaltensmäßigkeit zu entscheiden sei. Der Landesgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes war "verwundert" über das Vorgehen. Bisher sei man davon ausgegangen, dass die Daten nur genutzt werden um Infektionsketten zu identifizieren.

Wieder haben wir es mit der seit Jahren beklagten Salamitaktik zu tun: Grundrechtseinschränkungen werden unter sehr engen Grenzen erlaubt und nach und nach wird eine Einschränkung nach der andern fallengelassen. Für die Corona App hat Klaus Stuttman das schon mal "vorausgesehen" https://www.stuttmann-karikaturen.de/ergebnis/7454

Mehr dazu bei https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Die-Polizei-ermittelt-mit-Corona-Gaestedaten-aus-Restaurants-id57698221.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7327-20200713-polizei-greift-auf-kontaktlisten-in-restaurants-zu.htm

#Polizei #Ermittlungen #Corona #Kontaktdaten #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Datenskandale #Grundrechte #Salamitaktik #Stuttmann
 
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Polizei greift auf Kontaktlisten in Restaurants zu


"Daten ausschließlich zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten"

So heißt es in allen Bundesländern zu den persönlichen Daten, die bei Restaurantbesuchen oder beim Friseur, der Fußpflege o.ä., hinterlassen werden müssen. Doch so genau nehmen es Polizisten scheinbar nicht mit diesen Verordnungen.

So nahm in der vergangenen Woche die Polizei nach einer Messerstecherei in einem Lokal in Hamburg die Kontaktlisten des Restaurants um Zeugen zu ermitteln. Auch in Augsburg soll es einen ähnlichen Fall gegeben haben, berichtet die Augsburger Allgemeine.

Der bayerische Datenschutzbeauftragte Thomas Petri bekräftigte, dass die Nutzung der Daten ausschließlich für die Gesundheitsämter erlaubt ist. Das bayerische Innenministerium argumentierte, dass die Nutzung der Daten im Ermessen der Polizei nach Verhaltensmäßigkeit zu entscheiden sei. Der Landesgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes war "verwundert" über das Vorgehen. Bisher sei man davon ausgegangen, dass die Daten nur genutzt werden um Infektionsketten zu identifizieren.

Wieder haben wir es mit der seit Jahren beklagten Salamitaktik zu tun: Grundrechtseinschränkungen werden unter sehr engen Grenzen erlaubt und nach und nach wird eine Einschränkung nach der andern fallengelassen. Für die Corona App hat Klaus Stuttman das schon mal "vorausgesehen" https://www.stuttmann-karikaturen.de/ergebnis/7454

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