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#Anarchismus - wofür er wirklich steht von Emma #Goldman


(Third revised edition, New York: Mother Earth Publishing Association, #1917)

Deutsche Übersetzung von: https://anarchistischebibliothek.org

Auszüge:
Jemand hat gesagt, dass es weniger mentale Anstrengung kostet, etwas zu verurteilen, als darüber
nachzudenken.

Der #Anarchismus verlangt dem Menschen ab, selbst zu denken, zu forschen, jeden Vorschlag zu
analysieren; ...

#ANARCHISMUS ist die #Philosophie einer neuen Gesellschaftsordnung, die auf #Freiheit basiert, welche
nicht durch von Menschen gemachte Gesetze eingeschränkt ist; die #Theorie, dass jede Form von
Regierung auf Gewalt beruht und deshalb überflüssig, falsch und schlecht ist

Anarchismus ist die einzige Philosophie, die den Menschen seiner selbst bewusst macht; die davon
ausgeht, dass Gott, #Staat und #Gesellschaft nicht existieren, dass ihre Versprechen null und nichtig
sind, da sie nur aufgrund der Unterordnung des Menschen erfüllt werden können.

#Religion, die den menschlichen Geist beherrscht; #Eigentum, das die menschlichen Bedürfnisse
beherrscht; und die #Regierung, die das menschliche Verhalten beherrscht – von ihnen allen geht die
Versklavung des Menschen mitsamt ihrer Schrecken aus.

Da eine solch freie Entfaltung menschlicher Energie nur im Rahmen einer umfassenden individuellen
und gesellschaftlichen Freiheit möglich ist, richtet der Anarchismus seine Kräfte gegen den dritten
und größten Feind jeglichen gesellschaftlichen Ausgleichs: den #Staat, die organisierte #Autorität oder
das Gesetzesrecht – allesamt Beherrscher menschlichen Verhaltens.
So wie Religion den menschlichen Geist in Ketten gelegt hat und wie Eigentum bzw. das #Monopol
der Dinge die Bedürfnisse des Menschen unterdrückt und erstickt hat, so hat der Staat seinen Geist
versklavt, indem er jede Verhaltensweise vorschreibt. »Jede Regierung ist im Wesentlichen #Tyrannei«,
sagt Emerson. Dabei ist es gleich, ob die Regierung nach göttlichem Recht oder nach Mehrheitsentscheidung
eingesetzt wurde. Ihr Ziel ist zu jeder Zeit die absolute Unterordnung des Individuums.

Tatsächlich ist #Ungerechtigkeit der Grundgedanke von #Regierung. Mit der Arroganz und Autarkie des unfehlbaren
Königs ordnen Regierungen an, urteilen, verurteilen und bestrafen auch die geringsten Vergehen,
während sie sich selbst des schlimmsten Verbrechens schuldig machen: der Auslöschung der individuellen #Freiheit

Ouida hat recht, wenn sie sagt, dass »der Staat nur darauf aus [ist], seiner Öffentlichkeit
solche Qualitäten [zugänglich zu machen] (andere Übersetzung: einzuimpfen, einzutröpfeln siehe englisches Original), die dazu fuhren, dass Forderungen erfüllt und Kassen gefüllt werden. Seine größte Errungenschaft ist es, dass er den Menschen auf ein #Uhrwerk reduziert hat.
Im englischen Original:
Thus Ouida is right when she maintains that “the State only aims at #instilling those qualities in its public by which its demands are obeyed, and its exchequer is filled. Its highest attainment is the reduction of mankind to clockwork.

Der Staat braucht eine Steuern zahlende Maschine, die reibungslos funktioniert, eine Staatskasse, in der es nie
ein Defizit gibt, und eine Öffentlichkeit, die monoton, #gehorsam, farblos, geistlos und demütig ist wie
eine Herde Schafe auf einer geraden Straße zwischen zwei hohen Mauern.«

Doch selbst eine Schafherde würde sich die Schikanen des Staates nicht gefallen lassen, wenn dieser nicht korrupte,
tyrannische und repressive #Methoden zur Erreichung seiner Ziele einsetzen würde.

Zum Zwecke seiner eigenen Verherrlichung zerstört er gesellschaftliche #Beziehungen und beschneidet das #Leben selbst oder negiert es gar komplett.

Um solche Lebensbedingungen zu erreichen, muss die #Regierung mit ihren ungerechten, willkürlichen, repressiven Maßnahmen abgeschafft werden. Sie hat allen Menschen ein einheitliches Lebensmodell aufgezwungen, dabei aber individuelle und gesellschaftliche Variationen und Bedürfnisse außer Acht gelassen. Der Anarchismus schlägt vor, die Rettung von Selbstrespekt und Unabhängigkeit des Individuums über jegliche autoritäre Beschränkungen und Eingriffe zu stellen, indem er zur Zerstörung von Regierung und Gesetzgebung aufruft. Nur in Freiheit kann der Mensch seine wahre Größe entfalten. Nur in Freiheit wird er das Denken und die Bewegung lernen und das Beste aus sich herausholen. Nur in Freiheit wird er die wahre Kraft erkennen, die in den sozialen Banden liegt, durch die die Menschen miteinander verbunden sind und die die wahre Grundlage eines normalengesellschaftlichen Lebens bilden.

Die menschliche Natur ist in einem engen Raum gefangen, wird Tag für Tag zur Unterwerfung gepeitscht.

Anarchismus steht also tatsächlich für die Befreiung des menschlichen Geistes von der Beherrschung durch Religion,
die Befreiung des menschlichen Körpers von der Beherrschung durch Eigentum, die Befreiung von den #Fesseln und
Beschränkungen der Regierung. Anarchismus steht für eine Gesellschaftsordnung, die auf dem freien Zusammenfinden
von Individuen zur Schaffung wahren gesellschaftlichen Reichtums beruht; eine Ordnung, die jedem Menschen den freien
Zugang zur Erde und eine komplette Entfaltung der Lebensbedürfnisse garantiert, je nach #Wunsch, Geschmack und
#Neigung des Einzelnen.

Anarchismus steht nicht für militärischen #Drill und #Uniformität; er steht vielmehr für den Geist der #Revolte, in welcher Form auch immer, gegen alles, was die menschliche Entfaltung hemmt.

Führt man sich die Prozesse vor Augen, die in der #Politik ablaufen, wird deutlich, dass es auf einem Weg voller guter Intentionen von Fallgruben nur so wimmelt: #Manipulation, Intrigen, Bestechung, #Lügen, #Betrug; #Tricks aller Art also, die dem politischen
Kandidaten oder der Kandidatin zum Erfolg verhelfen können. Dazu kommt die völlige Demoralisierung von Charakter und Überzeugung, bis nichts mehr übrig ist, das noch Hoffnung auf irgendetwas zulässt, was von einem solchen menschlichen Überrest kommen kann. Immer wieder waren Menschen einfältig genug, strebsamen PolitikerInnen zu vertrauen, zu glauben und sie mit ihrem letzten Cent zu unterstützen, um dann wieder betrogen und verraten zu werden.

Gute Menschen, wenn es sie denn gibt, würden lieber ihrer politischen Überzeugung treu bleiben und dafür ihre wirtschaftliche Unterstützung einbüßen, oder sie würden sich um wirtschaftlicher Unterstützung Willen an ihren Herrn klammern und wären damit schlichtweg nicht in der Lage, auch nur eine Kleinigkeit Gutes zu tun. Die politische Arena lässt keine Alternativen zu – entweder ist man ein Dummkopf, oder man ist ein Schurke.

Anarchismus steht daher für die direkte Aktion, die offene Herausforderung und den #Widerstand gegen sämtliche #Gesetze
und #Restriktionen wirtschaftlicher, gesellschaftlicher oder moralischer Art


Direkte Aktion gegen die Autorität im Betrieb, direkte Aktion gegen die Macht des Gesetzes, direkte Aktion gegen die invasive, aufdringliche Autorität unseres Moralkodex, das sind die logischen, konsequenten Methoden des Anarchismus.
Englischer Text: https://www.lib.berkeley.edu/goldman/pdfs/EmmaGoldman_ANARCHISM_WHATITREALLYSTANDSFOR.pdf
Deutscher Text: https://anarchistischebibliothek.org/library/emma-goldman-anarchismus-wofur-er-wirklich-steht.pdf
 
Wel­ding, Malte - Ver­siebt, ver­kackt, ver­hei­ra­tet | Das Liebesleben der anderen

Malte Welding, Versiebt, verkackt, verheiratet: Vom Leben nach dem Happy End, 204 Seiten, Piper Taschenbuch (9,99€) und eBook (8,49€), 2012 Der Flieger startet morgen früh nach Berlin. Wir kommen zum Frühstück an, das ist wichtig. Dann arbeitet der gemeine Berliner und die Touristen sind noch nicht ausgeschwärmt. Aber es ist echt früh, der Flieger geht um Sechsuhrirgendwas. Ich beende den Tag vorm Laptop am Schreibtisch, da kommt mir Malte Weldings neues Buch zu. Das letzte war nicht ganz mein Fall. Aber vielleicht das. Vielleicht sollte man es in Berlin lesen. Vielleicht hilft das. Abgemacht. Weldinglesen in Berlin. Der Authentizität wegen. (Vielleicht meint nun der andere oder eine, dass das nicht fair ist: Sein eigenes Empfinden und das Besprechen eines Buches zu vermischen. Wer das auseinanderhalten möchte, lese im Folgenden einfach nur den eingerückten Text.) Um zunächst etwas zum Autor verlieren: Malte Welding ist Kolumnist der Berliner Zeitung und in Internetkreisen als Blogger bekannt geworden. Er hat schöne Artikel zu Spreeblick beigetragen, solche die man jetzt dem Blog wieder wünscht. Daneben hat er für die Blogs Fooligan, Neue Bodenständigkeit und Deus ex machina geschrieben. 2010 erschien sein erstes Buch Frauen und Männer passen nicht zusammen - auch nicht in der Mitte. Der Flieger erhebt sich am folgenden Tag pünktlich um 6.40 Uhr in die Lüfte. Die Stewardessen setzen zu ihrer Morgengymnastik an und ich schlage die ersten Seiten auf. Das Buch handelt von den drei Brüdern Roman, Ben, Paul sowie Pauls Freund Jimo, deren Bekanntschaft Welding hat und die es nach dem Abitur von Aachen nach Berlin verzieht. Allesamt stecken sie in Beziehungen, die ins Stocken geraten. Welding scheint sie privat zu kennen. Wird das jetzt eine Freundesanalyse? Oder ein Roman und mehr als man meint ist fiktiv? Alles bleibt etwas dunkel für den Leser, der ins kalte Wasser geworfen wird. Warum sind die Geschichten der vier so interessant? Ich fühle mich an Marcel Reich-Ranicki erinnert, der mal meinte, er wolle nur noch Problemschilderungen von Intellektuellen lesen. Ich kann das gut verstehen, auch wenn ich selber einfache Literatur zu schätzen weiß. Es muss nicht immer Kaviar sein. Aber weil ich eben Liebesproblematisierungen in der Popkultur von David Baddiel bis Verrückt nach dir inhaltlich durchwaten habe, fragt sich doch: Was bietet dieses Buch neues? Außer dass es ein Friends aus Berlin zu sein scheint? Der Blick in Beziehungen "nach dem Happy End"? Vielleicht ist das Buch eher für Leute, die nur Liebesfilme kennen. Als wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, bemerke ich, dass in Berlin ja noch Winter ist. Mindestens 7 Grad weniger als in Düsseldorf. Es herrscht interkontinentales Klima, wie ich mich aus dem Sachunterricht zu erinnern glaube. Der war aber auch vor der Wende. Ich habe Durst und ziehe mir was am Automaten. Meine Freundin fängt lauthals an zu lachen, als sie die Büchse sieht und berlinert: Ditt kennwa im Westen ja schon janich mehr: Dosen ohne Pfand! Die S-Bahn verspätet sich, ich krame meine Lektüre raus: Welding stellt jedem Kapitel Zitate voran. Sowas mag ich ja gar nicht. Die Zitate sind nicht sonderlich vomhockerhauend, haben mit dem was folgt auch nicht direkt zu tun. Ich überlese sie konsequent. Die drei Brüder stecken in Beziehungen: Roman hat Mia geheiratet, Mia trennt sich gerade von Paul und Ben ist mit Juila Mia zusammen. Was sind das nun also für Leute? Wir checken bei meinem Freund am Ostkreuz ein und lernen Maren kennen, die auch dort wohnt. Sie hat Medizin studiert, aber nicht zu ende, ist Mitte 30 und sattelt nun zur Immobilienmaklerin um. Die letzte Prüfung hat sie in Berlin verpasst, kann sie aber, was sie heute erfahren hat, in Rostock ablegen. Und hinterher vielleicht noch etwas studieren - was man in Berlin eben so macht. Über die Brücke am Ostkreuz verschlägt es uns in das Datscha. Es gibt schweres russisches Frühstück... ... und Zeit zum lesen: Zunächst lernen wir Roman und Paul kennen, nachdem Greta Paul, der sich gerade auf einem LSD-Trip befindet, den Laufpass gegeben hat. Von Roman und Greta erfahren wir, dass beide ein Kind bekommen wollen, aber etwas kontraproduktiverweise das mit dem Sex gerade so gar nicht läuft. Von Ben wissen wir, dass er Architektur studiert oder studiert hat und Paul ist ehrgeizloser Rechtsanwalt. Die Berufe spielen aber im Folgenden keine sonderliche Rolle. Mia hängt an Roman, vielleicht etwas leidenschaftlicher als umgekehrt, Greta scheint eine gutaussehende, willensstarke Frau zu sein. Generell bleibt es aber bei Typisierungen der Charaktere, ein eigenes Bild will sich kaum einstellen. Die Kerle kommen mir vor wie phantasielose, unlustige Tunichtguts. Wenig inspirierend - weder zum Interesse an den Charakteren, noch zum Weiterlesen. Als wir nachmittags so durch den Osten schlendern, fallen mir die traditionellen Berlinerisms auf. In der Straßenbahn hat gefühlt jeder Zweite eine Bierflasche dabei, im Osten flanieren Hundeköttel die Gehwege, es herrscht distanzierte Humorlosigkeit, hektisches Gehen, Gedrängel, und man sieht, was Frauen in Berlin für Mode halten: Knallenge Leggins zu dunkelwattierten Rettungswesten. Oder wie meine Freundin sich ausdrückt: Hier laufen selbst die ganz hübschen Mädchen auf hässlich getrimmt rum. Als irgendwo waschechte Düsseldorferin zieht es sie in eine der 111 Sehenswürdigkeiten des Sehenswürdigkeitenbuches, das in Berlin die Touristen erkennbar macht: Das ganzjährige Verkleidungsgeschäft. Während sie den Laden auseinandernimmt und sich schließlich für eine überdimensionierte Geburtstagsbrille, sowie 30er Absperrband und Warnschilder für ihren Geburtstag entscheidet, lese ich... ... einen Witz. Tatsächlich. Ich lache auf Seite 130. So, dass einige mich schon komisch anschauen. Öffentliches, spontanes Lachen in Berlin ist so eine Sache. Ich werde aber quasi mit dieser Stelle etwas wärmer mit dem Buch. Ich denke nicht mehr ans Weglegen. Immerhin so gut muss die Lektüre sein. Man kann sie weiterlesen. Ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass man sich, vielleicht wie in einem Roman, mit irgendeiner Figur derart anfreundet, dass man mitfiebert. Pustekuchen. Dafür gibt es Namedropping: Dawkins, Pinker und die Internetaussteckanekdote von Franzen. Jaja. Am nächsten Morgen hole ich Brötchen, Saft und Milch. Die B.Z. titelt "ENDLICH! Sauf Verbot in der BVG". Kritik wird hier ja schnell umgesetzt, denke ich. Ubringens: Die schmierigen Graffiti sind auch scheiße! Ich gelange zur Brötchentheke, an der ich mich nicht entsinnen kann, wie Berliner noch mal in Berlin heißen, lerne dagegen: "Good Cookies go to heaven, bad cookies go to..." Als ich mit den Frühstückssachen wieder in die Wohnung komme, erzählt Maren, dass sie nun eine Wohnung in Rostock hat. Dafür die Prüfung aber nicht machen kann. Ist nicht immer alles Einbahnstraße. Zum Mittagessen zieht es meine Freundin und mich wieder in den Osten. Hinter den Hackeschen Höfen ist Sushi angesagt. Das Sushi kann es mit den Düsseldorfern aufnehmen. Da ich weniger Teller verputze als meine Begleitung... ... und mir die dortigen Kleidungsfachgeschäfte nicht so zusagen wie meiner Freundin, blättere ich etwas. Die handelnden Personen im Buch lassen sich offenbar immer von irgendwelchen Gefühlen treiben. Man erfährt eigentlich zu wenig über wirkliche Gründe. Alles bleibt Spekulation, alle Veränderung wirkt wie Einbahnstraße. Das Buch verleitet, selbst über Pärchen nachzudenken. Ich habe nach meiner Abizeit selbst gerne Pärchen analysiert, nach Zielen gefragt, über das Wohlbefinden der einzelnen Partner nachgedacht. Einmal habe ich das einem Bekannten vorgelegt, worauf dieser meinte: "Japp, das klingt alles schlüssig. Und ich glaube auch nicht, dass Beziehungen immer sonderlich glücklich sind unterm Strich. Aber vielleicht sind die damit zufrieden." Da habe ich mich angefangen, mich in Zurückhaltung zu üben, was andere Pärchen angeht. Als wir den Rückweg antreten - Rotfront tritt abends für lau im So36 auf-, kommt uns in Form dreier Personen Mia. entgegen. Sagt zumindest meine Freundin. Ich habe nur Augen für die schulterbepolsterten Lilaanzüge, die mir einen Tick zu metrosexuell vorkommen. Die blonde Begleitung ist zu klein, um mir aufzufallen. Kann sein, dass das Mietze war. Oder auch nicht. Auf dem Rückweg kommen wir am St. Oberholz vorbei, uns verschlägt es aber in Unser Haus am Meer. Meine Freundin klagt seit 2 Tagen über Seitenstechen. Blinddarm, eventuell. Kann sein, meinte Maren. Ich lasse mir das Wlan-Passwort geben und google die 5 typischen Kennzeichen einer Blinddarmentzündung. Ihre Wehwehchen qualifizieren nicht für was mit Blinddarm. "Wanderschmerz", lese ich vor. "Ja, jetzt, wo du's sagst: im Rücken zieht was!" - "Nee, das soll heißen, der Schmerz wandert zum Blinddarm hin, nicht quer durch den Körper." - "Ach, so." Ihr geht es schlagartig besser. Und während sie herauszufinden versucht, wer die überbotoxte Frau im roten Kleid auf der anderen Seite ist, und ob sie ihren Begleiter aus dem Fernsehen kennt, lese ich das Buch zu ende. Das Buch ist zu ende gelesen und verhandelt. Das Ende wird nicht verraten. Wir erfahren mehr über Bens Dreiererfahrung, Jimos Familienplanung und die Eltern der drei Brüder. Soviel sei gesagt. Was rate ich nun einem potentiellen Leser? Vielleicht das, was man einem zu Berlin auch empfehlen würde: Man sollte es selbst erkunden. Ich halte mich nicht für sonderlich repräsentativ, um dieses Buch geschmacklich genau einzuordnen. Dazu hat man, gerade was Liebe als Thema angeht, doch viel Gepäck immer mit dabei. Ob dieses Buch was für Sie ist, mein geneigter Leser, müssen sie selbst herauskriegen. Vielleicht haben Sie durch die vorangegangen Zeilen etwas Appetit bekommen.
#Beziehungen #Düsseldorf #Malte Welding #Spreeblick #Sushi
 
Ja - dieser Ansatz gefällt mir.
Würdest Du folgender Parole zustimmen wollen?
Weniger Staat, mehr vom Leben.
Weniger Staat, bedeutet weniger Politik und unsinnige Bevormundung, wodurch mehr Raum und Zeit zum Leben bleibt.

Dann möchte ich Dich noch auf Gerald Hüther aufmerksam machen; sein Ansatz erscheint mit vielversprechend:
Momente gelingender #Beziehungen
eine neue #Beziehungskultur für eine bessere Welt
Gerald Hüther beschreibt, was Momente gelingender Beziehungen in #Familie, #Schule und #Gesellschaft bewirken können, wie man sie schafft, aber auch, welche Hindernisse sich ihnen entgegenstellen. In einer neuen #Beziehungskultur liegt die Möglichkeit, die #Welt zu verändern – im Großen wie im Kleinen.
 
Gerald #Hüther: Momente gelingender #Beziehungen

eine neue #Beziehungskultur für eine bessere Welt
Gerald Hüther beschreibt, was Momente gelingender Beziehungen in #Familie, #Schule und #Gesellschaft bewirken können, wie man sie schafft, aber auch, welche Hindernisse sich ihnen entgegenstellen. In einer neuen #Beziehungskultur liegt die Möglichkeit, die #Welt zu verändern – im Großen wie im Kleinen.
 

Gegen die Technokratie


"Es ist dringend erforderlich, die politischen Mandate jenen zu entreißen, die zu sozialen Beziehungen nicht fähig sind (...)"

Link zum Essay von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2020/02/15/conditio-humana-gegen-kalte-technokratie/

#Philosophie #Soziales #Beziehungen #Empathie #Verantwortung #Gesellschaft #Politik
Conditio humana gegen kalte Technokratie
 

Dröhnung


"(...) Entweder der Mensch ist erstens mit der Beschaffung oder zweitens mit dem Konsum seines präferierten Suchtmittels beschäftigt. Er verbraucht rund um sein Suchtmittel erhebliche Teile seiner Energie: Der Workaholic für Arbeit, der Esssüchtige mit Essen, der Klebstoffschnüffler mit Klebstoff."

Link zum Essay von Bibi Novak:
https://neue-debatte.com/2020/01/30/das-system-produziert-vor-allem-eines-junkies/

Spenden:
www.paypal.me/neuedebatte
IBAN: DE53201900030051717506
BIC: GENODEF1HH2

#Philosophie #Transformation #Gesellschaft #Gesellschaftskritik #Mensch #Dasein #Sein #Individualismus #Ablenkung #Vereinsamung #Konkurrenz #Wettbewerb #Ersatzhandlungen #Kooperation #Beziehungen #Psyche #Soziologie #Gemeinschaft #Gesellschaft
Das System produziert vor allem eines: Junkies …
 

Radio | DLF: Gelebte Vielfalt - Familienmodelle heute


Patchwork, Regenbogen oder alleinerziehend – längst gehört eine Vielfalt an Familienmodellen zum Lebensalltag. Doch viele verstehen unter dem Begriff Familie weiterhin das Gefüge aus Vater, Mutter, Kind. Wie akzeptiert also sind alternative Familienformen in unserer Gesellschaft?

Audio: Web | MP3

Tags: #de #radio #familie #gelebte-vielfahlt #familienmodelle #gesellschaft #menschen #beziehungen #kinder #staat #system #dlf #ravenbird #2019-12-20
 
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