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Items tagged with: Bauern

@vilbi @picturepunxx
Ab gesehen davon dass Raps nicht für alle einen angenehmen Geruch verbreitet und die #Bauern häufig mit #Chemie dort werkeln ...wären solche #Rapsfelder ein #Paradies für #Insekten...
 

Radio | DLF: Landwirte ohne Land - Steigende Bodenpreise bringen Bauern in Bedrängnis


**Die steigenden Preise für Ackerland sind für viele Landwirte ein enormes Problem. Nur wenige können sich noch Boden für Anbau und Viehzucht leisten. Stattdessen erwerben kaufkräftige Investoren die Flächen – und profitieren dabei auch von Gesetzeslücken. **

„Hier auf dem Feld streuen wir jetzt Mist aus. Der fällt so schön zwischen die Zwischenfrüchte. Dann anschließend wird der Acker umgepflügt und dann werden wir Gemüse dort ansähen.“

Es ist Anfang April, das Feld wird für die Frühjahrsaussaat vorbereitet. Ludolf von Maltzan, Geschäftsführer des Ökodorfs Brodowin, schaut dem nagelneuen Traktor hinterher. Der Miststreuer fährt bis zu einer Baumreihe am Horizont und wendet dann. Aus Schlitzen über den Hinterachsen versprüht er zerhäckselte Mistpartikel, die sich so gut über das Feld verteilen...

Audio: Web | MP3

Tags: #de #radio #landwirtschaft #bodenpreise #landgrabbing #bauern #landwirte #ackerland #viehzucht #kapitalismus #spekulation #staat #system #ravenbird #2020-05-05
 

Meinung | Genau jetzt wäre der Zeitpunkt da sich die Landwirte zusammenschließen und neue Verträge mit dem Einzelhandel aushandeln müssten!


Gerade jetzt in der Coronakrise wäre der richtige Zeitpunkt das sich die Landwirte als eine Art Produktionsgenossenschaft zusammen schließen und dem großen des Lebensmitteleinzelhandels die Flausen austreiben müssten, gerade jetzt wo auch die Lieferungen aus dem Ausland auf Grund der Coronakrise weniger werden. Doch was machen die Landwirte bzw. ihr Verband? Sie setzen nach wie vor auf weitgehend stumpfe Rhetorik anstatt Nägel mit Köpfen zu machen. Den das es an der Zeit ist einiges im Verhältnis der Landwirtschaft zum Lebensmitteleinzelhandel grundlegend zu ändern, dürfte jedem der sich ein wenig damit beschäftigt hat klar sein.

Tags: #de #meinung #landwirtschaft #bauern #einzelhandel #lebensmitteleinzelhandel #verträge #druck #corona #coronakrise #ravenbird #2020-04-12
 
"Pflege statt Schweinezucht: In den Niederlanden finanziert die Regierung Landwirten den Ausstieg aus der Schweinezucht. Denn es gibt zu viele Höfe und Tiere, und das drückt auf die Umweltbilanz."

https://www.tagesschau.de/ausland/niederlande-bauern-ausstieg-101.html
#Niederlande #Bauern #Pflege #Umweltschutz
 

News | Tagesschau: Agrar-Gipfel im Kanzleramt - "Politik hat versäumt, Weichen zu stellen"


Angela Merkel und Julia Klöckner empfangen heute wütende Bauern. Ihr Protest sei verständlich, sagt Agrarwissenschaftler Wiggering im tagesschau.de-Interview. Die Politik habe die Probleme zu lange ignoriert...

Tags: #de #news #landwirtschaft #bauern #regierung #staat #system #konsum #menschen #kapitalismus #versagen #agrar-gipfel #tagesschau #ravenbird #2019-12-02
 
Bild/Foto

Ottfried Fischer - Das Ende


Bild/FotoDer Deutsche Bauer, 1988

_Der Deutsche Bauer wird in unserer Gesellschaft bald keine Rolle mehr spielen. Aus dem Buch der Werte wird dann auch der Begriff Scholle, weil veraltet, verschwinden. Kühe, Schafe, Schweine, Getreide und Bauern brauchen Flächen. Aber inzwischen ist doch die Landwirtschaft so weit, daß sie Kühe in einem riesigen Stall, wenn der nur in erreichbarer Nähe eines Hafens gelegen ist, schon ohne jegliche Fläche und mit Futter aus der 5.Welt, direkt aus dem Frachter füttern kann.
_Aber auch das gehört bei uns bald der Vergangenheit an. Wir brauchen bald unsere Landwirtschaft einfach nicht mehr, weil sie den stark industrialisierten Staat bloß stört, indem sie, unter Erzeugung von nichts anderem als Kosten zu Lasten der Allgemeinheit, den einheimischen Importmarkt mit Eigenproduktionen für Gegengeschäfte blockiert. Die Zeit der Salz- und Gewürzstraßen, auf denen einsam zockelnde Mulis irgendwelche Säcke herumschleppten, ist vorbei. Auf den modernen und schnellen Transport- und Versorgungswegen wollen Frachter und Lastzüge, die Maschinen und andere Industrieerzeugnisse »_Made in Germany« ausführen, auch etwas mit zurückbringen, woran es bei uns mangelt: Lebensmittel und landwirtschaftliche Güter. Zwar von minderer Qualität als das bei uns erzeugte Gut, aber weitaus billiger, weil nicht mehr so teuer subventioniert und darüber hinaus arbeitsplatzerhaltend. Wir kommen zurück zum Tauschhandel: Das Ausland bezahlt mit Steaks und Salat die deutschen Autos.
_All das, woher das Bauerntum seit Jahrtausenden ideologisch und inhaltlich seine Daseinsberechtigung hernimmt, wird mit einem Schlag durch den Sachzwang verpufft sein. Und die Industrie übernimmt die Aufgaben der Ernährung des Volkes, arbeitskräftemäßig durch gesundgeschrumpfte Bauern aufgestockt._
_Auch die Kulturlandschaft, das vom Bauern so geprägte Landschaftsbild, Gesicht eines Landes, bis zuletzt als Trumpf für seine Existenzberechtigung und - notwendigkeit ausgespielt, ist kein Grund mehr für die Überlebensnotwendigkeit einer nationalen Landwirtschaft. Das kann dem interessierten Bürger auch durch über das Land verstreute Parks nahegebracht werden. Die Tierparks und Zoos der Republik richten landwirtschaftliche Abteilungen ein, um den nachgeborenen Kindern die natürlichen Lebensbedingungen von Kuh und Schaf in stallähnlichen Freigehegen historisch vor Augen zu führen. Einige der wegrationalisierten Landwirte finden sofort einen Job: nach entsprechenden Umschulungen werden sie Landschaftspfleger mit dem neugeschaffenen Titel Agrikulturmusealflächenfacharbeiter, oder Agrikulturmusealflächenfachfrau (letztere im Ministerialjargon abgekürzt: AGRlKUMUFLÄFAFRA). Diese eigens geschulten Menschen werden dafür sorgen, daß unsere Landschaft so erhalten bleibt, wie wir sie kennen. Teurer und aufwendiger als die neugeschaffenen Naturschutzhilfsprogramme für die Landwirtschaft kann das auch nicht sein. Sorgen bereitet außerdem das negative Waldwachstum. Hier befürchtet man Arbeitsplatzstreitigkeiten mit Überflüssigen Förstern. (Die freigestellten Waldflächen werden wegen der expandierenden .Autoindustrie wohl Parkplätze werden. Dann kann der Förster immer noch Parkwächter werden, genannt Autoheger.)_
_Und so wird sich alles einpendeln: Die meisten Landwirte werden mit 40 in Rente gehen dürfen: ein Modell, das wahrscheinlich aus dem Verteidigungsministerium stammt. Die anderen werden, zunächst unter Erhöhung der Arbeitslosenzahl, langsam in den industriellen Arbeitsprozeß eingegliedert, wodurch sie nach wie vor das verrichten, was immer die hehrste und vornehmste Aufgabe des Bauern war: Sie ernähren das Volk - allerdings gemeinsam mit allen anderen Arbeitern. So tragen sie mit jedem, der im industriellen Arbeitsprozeß Exportgüter produziert, dafür Sorge, daß Arbeitgeber und Hochfinanz ihren Profit, und das Volk sein täglich Brot bekommen._
_Damit sind wir auch wieder so weit wie in der guten alten Zeit, im Mittelalter: 90 Prozent der Bevölkerung sind wieder Bauern, wenn man von der Definition ausgeht, daß Bauer der Ernährer des Volkes ist._
_Und das ganze Palaver vom Bauernsterben ist mit einem Schlag unsinnig geworden. Im Gegenteil: Wir haben jetzt ein Bauernwerden. Endlich haben wir ihn, den Bauern, der ohne Scholle, frei von Blut und Boden, eine ideale Form des Bauernseins gefunden hat. Das ist reinste Philosophie: Der erste Weg zum Glück ist die Besitzlosigkeit. Eine ganz saubere Lösung. Keine schmerzhaften Überschüsse. Der Unternehmer kann mit einem Goldberg und einem Aktiensee bestimmt besser auskommen als die heutige Gesellschaft mit ihren Lagerhallen voller Butter und Käse._
_Jeder Bürger, der es dann in seiner Firma halbwegs zu etwas bringt, wird sich auf dem von Bauern verlassenem Land eine Datscha errichten können, was zwangsläufig zu einer golfplatzangereicherten »_Los-Angelesierung
« des ganzen Landes führen dürfte. Die daraus resultierende, breite Streuung der Bevölkerung erfordert eine umfassende verkehrstechnische Arbeitsplatzzubringererschließung; das heißt, die letzten freien Flächen müssen zur Asphaltierung freigegeben werden.
_Und doch wird eines Tages einer der umgeschulten Landpfleger oder einer seiner Nachkommen die Erbmasse wieder spüren, er wird einige alte landwirtschaftliche Lehrbücher finden und plötzlich eine ganz tolle Idee haben: Er wird sich, weil er seiner administrativen Landschaftspflegerroutine oder sonstiger Sinnentleertheit entgehen will, irgendwo aus dem Ausland ein paar Kühe und anderes Kleinvieh organisieren und sich auf einem Stück Land, das er sich irgendwie zusammengekauft oder gepachtet hat, ein vierkantiges Gebäude errichten._
_Vielleicht treibt ihn das Frühjahr. Das war schon immer die Aufputschdroge des Bauern. Er spürt auf einmal wieder den wunderbaren Aufbruch des Jahres, wie plötzlich alles nach feuchter Erde riecht und auf einmal mit tausend Blüten aufbricht, wie alles nach langer toter Winterpause zu neuem Leben erwacht, und so mächtig auf den naturverbundenen Menschen übergreift, daß es ihn eins werden läßt mit der erwachten Umwelt und ihn so vereinnahmt, daß er einfach mitspielen muß, einer Jahrtausendealten Gewohnheit folgend. Und er fängt nieder an, bestellt sein Feld und ist auf einmal wieder richtiger Bauer_
_Und eines Tages erscheint im »_Zeit-Magazin
« ein Bericht über diesen Menschen. Die Leute aus der Stadt und der Umgebung packen ihre Kinder ein, fahren an Wochenenden zu diesem Hof und zeigen ihren Kindern, wie einmal das Brot gemacht worden ist, wo die Milch herkommt, und daß eine Kuh ganz anders aussieht als ein Tetrapack. Und auf die Frage, warum es die Bauern nicht mehr gibt, wird er erzählen, daß der freie Bauer eines Tages mit seinen Erträgen nicht mehr zufrieden war. Dann hat er gefrevelt._
_mit Chemie und Hormonen, bis er solche Überschüsse hatte, daß keiner mehr wußte, wohin damit._
_Auch hat er nie gewußt, wann es genug gewesen sei, weil er verstockt war und meinte, das einzige, was auf Erden zählt, sei nur der Bauer. Dabei hat er übersehen, wie schlimm es um ihn schon stand. Und ehe er sich versah, sei es aus gewesen. Und als er dann wieder ganz laut gejammert hat, da hat es ihm keiner mehr geglaubt, und er mußte jämmerlich und hochverschuldet zu Grunde gehen und wurde pensioniert oder umgeschult. Nur einzelne hätten noch zum Eigenbedarf und für einige wenige andere biologisch-dynamische Sachen erzeugt. Das ist aber dann vom Staat auch verboten werden, weil durch die viele Industrie die Luft und der Boden so krank geworden waren, daß im Lande niemand mehr, selbst wenn er gewollt hätte, gesunde Nahrung herstellen konnte._
_Und jetzt ist auch klar, warum diese Vision von vornherein nichtig ist: weil nämlich die Zukunft nicht mehr mitspielt. Aber das ist nicht allein die Schuld der Landwirtschaft, denn zu Sandoz verhält sich eine Güllegrube wie eine Prise Koks zu einer Napalmbombe._
_Und so wird man irgendwann eine große, saubere Glaskuppel schaffen. In ihr wird man einen richtigen Bauernhof errichten, für den man die letzte saubere Erde irgendwo aus Afrika geholt hat, das Wasser aus dem Eis des Südpols, die Pflanzen aus einem gerade erst entdeckten, unberührten Amazonasgebiet. Und man wird nur mit reinstem, südamerikanischem Guano düngen. Dort wird dann der letzte Deutsche Bauer auf seiner Scholle zu sehen sein. Und wenn man diese Glaskugel kurz umdreht und schnell wieder hinstellt, dann schneit es eine Zeitlang._

#OttfriedFischer #Satire #Bücher #HarrysRegal #Bauern #Landwirtschaft #Umwelt #Ökologie #fridaysforfuture
 

dickste bauern mit dummen kartoffeln


wieder mal nur der hr. postillion berichtet so etwas. wie normale lügenpresse schweigt es tot, acker-tot.

der hr. postillion macht einfach die besten nachrichten.

#postillon #bauern

Bild/Fotoinoffiziell|Der Postillon wrote the following post Tue, 26 Nov 2019 17:21:40 +0100

Das sind die schönsten Plakate der protestierenden Bauern
[Bildergalerie]Das sind die schönsten Plakate der protestierenden Bauern [Bildergalerie]
 
Was mich an dem #Bauern #Protest massiv stört...
Die haben sich zu sehr von den #Discountern und deren #Preisdruck abhängig gemacht und jeden Scheiss auf die Felder gekippt um billig erzeugen zu können.

... und und jammern sie rum ...

Sollen sie ordentliche #Qualität erzeugen und einen fairen Preis fordern. Dann kann jeder damit glücklich leben.

https://www.dw.com/de/bunt-laut-verzweifelt-bauern-protestieren-in-berlin/a-51422974?maca=de-rss-de-all-1119-rdf
 
#Bauern als «Prügelknaben der Nation»? Das #Nitrat im #Trinkwasser kommt nun einmal ebenso vor allem aus der intensiven Landwirtschaft wie die #Pestizide, und das #Bienensterben wie das Insektensterben sind auch keine Einbildung. Die Produktion von #Nahrung kann und darf nicht auf Kosten der Lebensgrundlagen auf diesem Planeten erfolgen - diese Rechnung geht nie auf. Wer das als Bauer anders sieht, sollte seinen Beruf wechseln. #Natur zuerst!
 
Für meine Thesis suche ich Landnutzer*innen, deren Fläche letztens unter Naturschutz gestellt wurde. Möchte aus erster Hand erfahren, wie eure Behörden da mit euch umgegangen sind. Egal ob #Bauern #Förster #Sportler, ich höre zu!
 
Bauern schüchtern Journalisten ein: Mit Mist vor der Haustür
https://taz.de/Bauern-schuechtern-Journalisten-ein/!5642142/
#Landwirtschaft #Bauern #Niedersachsen #Medien #Gesellschaft
 
Bauern schüchtern Journalisten ein: Mit Mist vor der Haustür
https://taz.de/Bauern-schuechtern-Journalisten-ein/!5642142/
#Landwirtschaft #Bauern #Niedersachsen #Medien #Gesellschaft
 

Große Bauernproteste auf AfD-Linie: Die dicksten Kartoffeln - taz.de


https://taz.de/Grosse-Bauernproteste-auf-AfD-Linie/!5633870/

#taz #Bauern #Agrarpolitik #Klimapolitik #Umweltpolitik #DBV #Faschismus #AfD
 
Politische Klima-Ratlosigkeit wird nach unten durch gereicht

Den niederländischen Bauern ist jüngst der Kragen geplatzt.



(Bildquelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/niederlande-bauern-protest-umweltauflagen-1.4641585)

Seit aus dem heimeligen Bauernhof ein industrieller Agrarbetrieb geworden ist, heisst es auch für Bauern Wachstum, Kredite aufnehmen für Investitionen, noch mehr Wachstum und noch höhere Kreditsummen.
Eine negative Spirale für all die, welche nicht mehr mithalten können.
Wer noch keinen Großbetrieb oder viel Ackerland hat, ist umso mehr auf viele Tiere angewiesen, da mit wenigen Tieren schon lang kein Geld mehr zu verdienen ist.

Das hängt mit der Billig-Preispolitik für Lebensmittel zusammen und auch mit der Agrar-Subventionierung in Europa, die denen gibt, die eh schon viel haben und wenig jenen, die wenig haben.

Da da bäuerliche Ackerflächen begrenzt sind, werden massenhaft Tierställe gebaut auf Eigenland und bestehende Ställe erweitert für mehr und noch mehr Tiere.
Da die wenigsten von ihnen auf die Wiese kommen, fallen Unmengen an Urin und Kot an, was irgendwo bleiben muss.
Also ab auf die Felder damit, auf die eigenen, die von anderen oder grenzübergreifend wie zwischen Niederlande und Deutschland, wo sich eine Art Gülle-Tourismus in einigen Grenzregionen entwickelt hat.

Bild/Foto

Nun soll weniger Stickstoff in die Umwelt ausgebracht werden in Europa bzw in einigen der Länder als erster kleiner Schritt für Umwelt- und Klimaschutz.
Kleinere Bauern werden damit allein gelassen.
Politiker geben Ratschläge, sie sollten ihre Tierbestände reduzieren, um die anfallenden Ausscheidungen zu verringern.
Doch wie war das noch mal in Europa: der bekommt hohe Subventionen, der viel hat, und es macht der Agrarbetrieb Gewinne, der im endlosen Wachsen und immer größer Werden die Nase vorn halten kann.
Wie soll ein Bauer da seine Tierzahlen reduzieren wollen?!
Oder auf Bio-Landwirtschaft umsteigen wollen, wo er doch meist hohe Kredite abzuzahlen hat und sein Betrieb auf konventionelle Methoden ausgerichtet ist mitsamt aller Gerätschaften, Stallgrössen und Vermarktungswege.

Wer die kleineren Bauern so allein lässt mit den neuen Anforderungen ohne Rahmenbedingungen zu ändern, wird sich kaum wundern, wenn es zu Protesten kommt, wie jetzt in den Niederlanden (Artikel s.u.).
Anstatt europaweit Subventionen und die Agrar-Wirtschaft anders zu organisieren und den zu belohnen, der umwelt-, klima- und tierfreundlich seinen bäuerlichen Kleinhof führt, wird der schwarze Peter namens "Ratlosigkeit" einfach an die Schwächsten durchgereicht, an den einzelnen Bauern.
So rum wird das nichts!

Bild/Foto

Zuerst muss zügig in den schon länger laufenden europäischen GAP-Verhandlungen die Agrarwirtschaft mit ihrer industriellen und auf stetiges Wachstum augerichteten Vorgehensweise von Grund auf verändert werden, hin zu einer Förderung kleinbäuerlicher Höfe im Sinne des Schutzes von Umwelt, Klima und Tieren.
Nur dann haben kleinere Bauern echte Alternativen und geraten nicht in Existenznöte, wenn sie etwas verändern wollen.

Es müssen alle Betroffenen in diesem Sinne miteinander kooperieren: die EU und die nationalen Regierungen mit den Bauern, und auch die Kundschaft beim Lebensmitteleinkauf, wo man mal etwas mehr bezahlt für Lebensmittel die viel Aufwandt beinhalten.
Eine Änderung in der Art der Ernährung ist damit verbunden, ebenso die Möglichkeit sich Ernährung leisten zu können, wenn Preise für Lebensmittel dem Aufwandt angemessen steigen.
Auch hier kann es nicht einfach beim Schwächsten abgeladen werden, sondern Regierungen müssen sozialverträgliche Rahmenbedingungen erschaffen, damit ärmere Menschen keine Angst vor Mangelernährung haben müssen.

Bild/Foto

Nur miteinander kann ein Wechsel gelingen hin zu Umwelt-, Klima- und Tierschutz.
Wer als Politiker einfach nur eigene Ratlosigkeit nach unten weiter reicht, will nicht wirklich etwas ändern.
Im Gegenteil, es werden durch fehlende, politische Rahmenausrichtungen Existenzängste und Ablehnungsverhalten ausgelöst.
Fühlt sich der einzelne Mensch aber weitgehendst abgesichert in seiner bisherigen Existenz, ist er/sie auch viel eher bereit sich auf Veränderungen einzulassen.
Schon zu sehen, dass politische Weichenstellungen zukünftig wirklich bürgerliche Belange im Blick haben und nicht nur die der Lobbyisten und Großkonzerne, kann Mut machen zum Mitmachen.
Sich dafür einzusetzen den Zusammenhalt zu wahren und Schwächere nicht allein zu lassen in all den anstehenden Veränderungen ist ebenso wichtig wie die konkreten Maßnahmen selbst!

Wütende Bauern stürmen Verwaltungsgebäude - Politik - Süddeutsche.de https://www.sueddeutsche.de/politik/niederlande-bauern-protest-umweltauflagen-1.4641585
#Klima #Bauern #EU #GAP #Agrar #Wirtschaft #Subventionen #Veränderung #Regierung #Umweltschutz #Klimaschutz #Tierschutz #Lebensmittel #Politik #Existenzängste #Zusammenhalt #Gesellschaft
 
Rettet Bienen und Bauern

Bild/Foto

"Eine Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt

Während auf den Äckern und Feldern Europas die Bienen verschwinden und die Vögel verstummen, geht die Anzahl der Bäuerinnen und Bauern in alarmierender Geschwindigkeit immer weiter zurück.
Das aktuelle Modell intensiver Landwirtschaft hat einen massiven Rückgang der Natur zu verschulden.
Schmetterlinge und Insekten sind aus landwirtschaftlichen Flächen vertrieben worden, einstmals weit verbreitete Vogelarten werden immer seltener.
All das, während wir Bürger*innen ununterbrochen einem Giftcocktail aus synthetischen Pestiziden ausgesetzt sind und unsere Flüsse und Bäche verseucht werden.
Als europäische Bürgerinnen und Bürger erheben wir unsere Stimme gegen dieses System industrialisierter Landwirtschaft.
Dieses System führt zum Einbruch der Artenvielfalt, zum Verschwinden kleiner und familiengeführter Höfe und zu einer unfruchtbaren Landschaft.
Als AkteurInnen der Zivilgesellschaft haben wir eine klare Vorstellung davon, wie der Ausweg aus diesem System aussehen kann: Wir wollen eine andere Form der Lebensmittelproduktion, ohne Agrochemikalien, gesünder und nachhaltiger für Natur und Mensch.
So wollen wir sicherstellen, dass die unschätzbare Vielfalt an Lebensmitteln und bäuerlichen Traditionen in Europa erhalten bleibt. Aus ganz Europa kommen wir jetzt zusammen, um eine Europäische Bürgerinitiative ins Leben zu rufen: “Bienen und Bauern retten! Eine bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt”.
Unser Ziel: EU-weit eine Million Unterschriften zu sammeln und so den Menschen eine Stimme geben, die sich einen Systemwandel wünschen, von dem alle profitieren: Nicht nur unsere Umwelt, sondern auch Bäuerinnen und Bauern genauso wie Verbraucher*innen. "
(Zitat: s.u.)

Save Bees and Farmers https://beesfarmers.armada.digital/de/



#BUND #Bienen #Landwirtschaft #EU #Agrar #Bauern #Bürgerinitiative #Nachhaltigkeit #Natur #Artenvielfalt #Tiere
Deutsch
 
Rettet Bienen und Bauern

Bild/Foto

"Eine Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt

Während auf den Äckern und Feldern Europas die Bienen verschwinden und die Vögel verstummen, geht die Anzahl der Bäuerinnen und Bauern in alarmierender Geschwindigkeit immer weiter zurück.
Das aktuelle Modell intensiver Landwirtschaft hat einen massiven Rückgang der Natur zu verschulden.
Schmetterlinge und Insekten sind aus landwirtschaftlichen Flächen vertrieben worden, einstmals weit verbreitete Vogelarten werden immer seltener.
All das, während wir Bürger*innen ununterbrochen einem Giftcocktail aus synthetischen Pestiziden ausgesetzt sind und unsere Flüsse und Bäche verseucht werden.
Als europäische Bürgerinnen und Bürger erheben wir unsere Stimme gegen dieses System industrialisierter Landwirtschaft.
Dieses System führt zum Einbruch der Artenvielfalt, zum Verschwinden kleiner und familiengeführter Höfe und zu einer unfruchtbaren Landschaft.
Als AkteurInnen der Zivilgesellschaft haben wir eine klare Vorstellung davon, wie der Ausweg aus diesem System aussehen kann: Wir wollen eine andere Form der Lebensmittelproduktion, ohne Agrochemikalien, gesünder und nachhaltiger für Natur und Mensch.
So wollen wir sicherstellen, dass die unschätzbare Vielfalt an Lebensmitteln und bäuerlichen Traditionen in Europa erhalten bleibt. Aus ganz Europa kommen wir jetzt zusammen, um eine Europäische Bürgerinitiative ins Leben zu rufen: “Bienen und Bauern retten! Eine bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt”.
Unser Ziel: EU-weit eine Million Unterschriften zu sammeln und so den Menschen eine Stimme geben, die sich einen Systemwandel wünschen, von dem alle profitieren: Nicht nur unsere Umwelt, sondern auch Bäuerinnen und Bauern genauso wie Verbraucher*innen. "
(Zitat: s.u.)

Save Bees and Farmers https://beesfarmers.armada.digital/de/



#BUND #Bienen #Landwirtschaft #EU #Agrar #Bauern #Bürgerinitiative #Nachhaltigkeit #Natur #Artenvielfalt #Tiere
Deutsch
 
Norddeutscher Bauer lässt es blühen

In Schleswig-Holstein hat ein Bauer die aus Bayern stammende Idee der Blühpatenschaft umgesetzt.
Auf einer Fläche in der Größe von drei Fußballfeldern hat er gebietsspezielle Wiesenpflanzen ausgesäht und schon in kurzer Zeit ist hier ein wertvolles Refugium entstanden.




Doch auch hier wird die Idylle vom Mammon getrübt.
Bayrische Bauern mit Blühpatenschaften beschwerten sich beim norddeutschen Bauern, dass er zu billige Patenschaften ausgäbe.
Damit mache er den Markt kaputt, wurde behauptet.
Der Schleswig-Holsteiner argumentiert zu Recht, dass das norddeutsche Preisniveau nicht mit dem süddeutschen vergleichbar sei.
Auch ist die Idee der Blühpatenschaften ist im Norden noch nicht sehr bekannt.

Er überlegt eine weitere Wiese mit Patenschaften anzulegen.
Ich wünsche ihm viel Erfolg.
Und reichlich Nachahmer!!!

In Nützen ist die Blühwiese von Landwirt Frank Thies ein voller Erfolg
https://www.kn-online.de/Lokales/Segeberg/In-Nuetzen-ist-die-Bluehwiese-von-Landwirt-Frank-Thies-ein-voller-Erfolg
#Naturschutz #Blühpatenschaft #Wiese #Norddeutschland #Schleswig-Holstein #Nützen #Bayern #Bauern #Landwirtschaft
 
Die Bundesregierung prämiert Fleisch, das verdorben ist - Politik - Süddeutsche.de https://www.sueddeutsche.de/politik/gastkommentar-juergensen-vier-pfoten-tierwohlkennzeichen-kloeckner-1.4486470

"Ist es tatsächlich denkbar, dass die Bundesregierung ein neues Gesetz plant, um ungesetzliche Handlungen mit einem Qualitätssiegel auszeichnen zu können?"

"Man wusste zuvor schon, dass auch Produkte von Schweinen, denen man ihre Ringelschwänze abgeschnitten hat, mit dem für Verbraucher rund 20 Prozent teureren staatlichen Tierwohlkennzeichen ausgezeichnet werden sollen, obwohl diese gängige Praxis EU-weit gesetzlich verboten ist. ....
Neu war, dass zwei weitere Gesetze ignoriert werden. Fleischproduzenten sollen das Tierwohlkennzeichen auch dann bekommen, wenn sie Sauen in einem engen "Kastenstand" halten, der seit 2015 verboten ist; die Tiere können sich darin nicht vor und zurück bewegen und auch nicht umdrehen. Das Siegel soll zudem auch denjenigen verliehen werden, die kleine Ferkel ihren säugenden Müttern vor Ablauf der gesetzlichen Frist wegnehmen"

Bild/Foto

"Der PR-Feldzug soll Verbrauchern den Irrglauben vermitteln, dass Produkte, die ungesetzlich zulasten leidender Tiere hergestellt wurden, besonders tierfreundlich sind."

Die Vergabe eines staatlichen Tierwohlkennzeichens ist nicht möglich, "ohne das Gesetz zu biegen und zu brechen. Doch ist es nicht Aufgabe der Regierung, Gesetzesbrüche auszuzeichnen und damit zum Nachahmen geradezu aufzufordern. ...
Recht und Gerechtigkeit bleiben dabei auf der Strecke."
(Zitate stammen aus dem genannten Artikel)

Fühlt sich der Staat selbst sich nicht mehr an die Einhaltung von Recht und Gesetz gebunden?
Will die Regierung ernsthaft Tierqual und Methoden der Verschleppung der Umsetzung von Gesetzen und Gerichtsurteilen wie z.B dem "Kastenstand-Urteil", sogar noch per Tierwohl-Label belohnen und fördern?
Wollen Politiker hiermit die politische Demoralisierung vorantreiben?

#Tier #Tierschutz #Tierwohl #Label #Kloeckner #Tierquälerei #Gesetz #Sauen #Kastenstand #Schweine #Fleisch #Massentierhaltung #Agrarindustrie #Lobby #Bauern
 
Die Bundesregierung prämiert Fleisch, das verdorben ist - Politik - Süddeutsche.de https://www.sueddeutsche.de/politik/gastkommentar-juergensen-vier-pfoten-tierwohlkennzeichen-kloeckner-1.4486470

"Ist es tatsächlich denkbar, dass die Bundesregierung ein neues Gesetz plant, um ungesetzliche Handlungen mit einem Qualitätssiegel auszeichnen zu können?"

"Man wusste zuvor schon, dass auch Produkte von Schweinen, denen man ihre Ringelschwänze abgeschnitten hat, mit dem für Verbraucher rund 20 Prozent teureren staatlichen Tierwohlkennzeichen ausgezeichnet werden sollen, obwohl diese gängige Praxis EU-weit gesetzlich verboten ist. ....
Neu war, dass zwei weitere Gesetze ignoriert werden. Fleischproduzenten sollen das Tierwohlkennzeichen auch dann bekommen, wenn sie Sauen in einem engen "Kastenstand" halten, der seit 2015 verboten ist; die Tiere können sich darin nicht vor und zurück bewegen und auch nicht umdrehen. Das Siegel soll zudem auch denjenigen verliehen werden, die kleine Ferkel ihren säugenden Müttern vor Ablauf der gesetzlichen Frist wegnehmen"

Bild/Foto

"Der PR-Feldzug soll Verbrauchern den Irrglauben vermitteln, dass Produkte, die ungesetzlich zulasten leidender Tiere hergestellt wurden, besonders tierfreundlich sind."

Die Vergabe eines staatlichen Tierwohlkennzeichens ist nicht möglich, "ohne das Gesetz zu biegen und zu brechen. Doch ist es nicht Aufgabe der Regierung, Gesetzesbrüche auszuzeichnen und damit zum Nachahmen geradezu aufzufordern. ...
Recht und Gerechtigkeit bleiben dabei auf der Strecke."
(Zitate stammen aus dem genannten Artikel)

Fühlt sich der Staat selbst sich nicht mehr an die Einhaltung von Recht und Gesetz gebunden?
Will die Regierung ernsthaft Tierqual und Methoden der Verschleppung der Umsetzung von Gesetzen und Gerichtsurteilen wie z.B dem "Kastenstand-Urteil", sogar noch per Tierwohl-Label belohnen und fördern?
Wollen Politiker hiermit die politische Demoralisierung vorantreiben?

#Tier #Tierschutz #Tierwohl #Label #Kloeckner #Tierquälerei #Gesetz #Sauen #Kastenstand #Schweine #Fleisch #Massentierhaltung #Agrarindustrie #Lobby #Bauern
 
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