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Items tagged with: BUND


 
Nach den beiden Dürresommern 2018 und 2019 sind die Grundwasserpegel an vielen Orten in NRW noch immer niedriger als normal. Eine Ursache ist der Klimawandel, eine andere, dass jeden Tag mehrere Hektar Land zubetoniert werden. #Landesentwicklungsplan #Versiegelung #Flächenverbrauch #BUND #Emschergenossenschaft #NRW

 
#Hambi #HambiBleibt #AlleDoerferBleiben #DattelnIV

Stellungnahme ehemaliger Mitglieder der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (KWSB), einschließlich DNR-Präsident Kai Niebert

Mitglieder der #Kohlekommission zur Aufkündigung des Kohle-Kompromisses durch die Bundesregierung

Stellungnahme von

Prof. Dr. Barbara Praetorius, ehemalige Vorsitzende der Kohlekommission

Olaf Bandt, Vorsitzender Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ( #BUND ), Nachfolger von Prof. Dr. Hubert Weiger

Antje Grothus, Initiative Buirer für Buir, als Vertreterin der Interessen der Tagebaubetroffenen im #Rheinland

Martin Kaiser, Geschäftsführer #Greenpeace #Deutschland

Dr. Felix Christian Matthes, Energieexperte

Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Umweltdachverbandes Deutscher #Naturschutzring

Dipl. Ing. Reiner Priggen, Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien #NRW

Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Klimaforscher

Berlin, 21.01.2020 – Bund und Kohleländer haben am 15. Januar 2020 eine Einigung zum #Kohleausstieg vorgestellt, die sich auf den von der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (KWSB) erarbeiteten Kohlekompromiss bezieht. Die unterzeichnenden ehemaligen Mitglieder der Kommission stellen fest, dass die seit einem Jahr verkündete 1:1-Umsetzung des in der KWSB erzielten Kompromisses mit der Bund-/Kohleländer-Einigung klar und sehr einseitig verlassen wurde.

Es war immer unser Ziel, den #Klimaschutz und #Strukturwandel mit einem fairen Ausgleich zwischen den Interessen der Beschäftigten, den Interessen der Kohleregionen, den Interessen der Industrie, und dem gesamtgesellschaftlichen Interesse an einem wirksamen Klimaschutz zu schaffen. Deshalb haben wir den Endbericht der Kommission als Kompromiss mitgetragen:

• da wir einer Herstellung eines gesellschaftlich tragfähigen Kompromisses zur zukünftigen Entwicklung der #Kohleverstromung auf einem berechenbaren und stetigen Pfad aus gesellschaftlichen sowie energie-, klima- und wirtschaftspolitischen Gründen eine herausragende Bedeutung beimessen;

• da wir die europäische und internationale Ausstrahlung eines gemeinschaftlich getragenen Kompromisses und damit glaubwürdigen Ausstiegs aus der Kohleverstromung für relevant halten;

• da die festgelegten Revisionszeitpunkte entlang des vereinbarten Pfades ein verlässliches Nachsteuern und eine Reaktion auf veränderte klimapolitische Rahmenbedingungen ermöglicht hätte.

Und wir tragen den Kompromiss aus genannten Gründen bis heute mit,

• obwohl wir das klimapolitische Ambitionsniveau der Empfehlungen weiterhin für nicht hinreichend halten, um einen ausreichenden Beitrag zum Erreichen der Pariser #Klimaziele zu leisten und

• obwohl wir Kraftwerksstilllegungen über Entschädigungszahlungen vor allem für weitgehend abgeschriebene oder betriebswirtschaftlich nicht rentable Kraftwerke nicht für eine anstrebenswerte Lösung ansehen.

Mit der Bund-Kohleländer-Einigung zum Kohleausstieg vom 15. Januar 2020 sehen wir Buchstaben und Geist der in den Empfehlungen der KWSB erzielten Kompromisse vor allem mit Blick auf den Klimaschutz sowie den Umgang mit den vom #Braunkohletagebau betroffenen Menschen grob verletzt. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die von Bund und Ländern beschlossenen Abweichungen von den Empfehlungen der KWSB gravierend und einseitig zu Lasten von Klimaschutz und Tagebaubetroffenen gehen:

• Kohleausstiegspfad klimapolitisch unzureichend und EU-#Emissionshandel geschwächt:

Die Empfehlungen der KWSB waren für uns nur zustimmungsfähig, da der Pfad für den Kapazitätsabbau und die Emissionsminderungen der #Kohlekraftwerke ab 2018 als stetig vorgegeben und mit einem Zwischenziel für das Jahr 2025 versehen wurde (substanzielle Emissionsminderung von weiteren 10 Millionen Tonnen #Kohlendioxid im Bereich der #Braunkohlekraftwerke in 2025). Aus rein klimapolitischer Sicht hätte der Emissionsminderungspfad deutlich unterhalb des vereinbarten, annähernd linearen und lückenlosen Pfades liegen müssen. Die nun vereinbarte Abschaltreihenfolge für die den Emissionsminderungspfad dominierenden Braunkohlekraftwerke bildet den gefundenen Kompromisspfad nicht ab und zeichnet sich im Gegenteil durch höhere Emissionen aus. Im besonders relevanten Zeitraum ab 2023 kommt es vor 2028 nur zu geringfügigen und in den Jahren 2028 und Ende 2029 zu sehr weitreichenden Kraftwerksabschaltungen, um das Ziel für 2030 einzuhalten. In den Jahren 2018 bis 2020 wird es bei der Braunkohle auch nur eine einzige, symbolische Stilllegung von 300MW geben, statt der vorgesehenen signifikanten Beiträge zum 2020-Klimaschutzziel. Insgesamt werden im Vergleich zum von der KWSB empfohlenen stetigen Minderungspfad allein durch die Braunkohlenkraftwerke bis 2030 etwa 40 Millionen Tonnen zusätzlich emittiert.

Entsprechend des Budgetprinzips müsste es angesichts der zusätzlichen Emissionen in den 2020er Jahren in den Folgejahren zu einem deutlich früheren Kohleausstieg kommen. Darüber hinaus muss gewährleistet werden, dass die durch Abschaltungen nicht mehr benötigten Emissionszertifikate in vollem Umfang gelöscht werden. Durch hohe Entschädigungszahlungen an Kraftwerksbetreiber, die einen Weiterbetrieb von Anlagen bis in die späten 2020er Jahre absichern, kann zudem die zunehmende Wirksamkeit des Preissignals im europäischen Emissionshandel konterkariert werden. In der Summe ist dieser Abschaltplan nicht nur klimapolitisch falsch, sondern mit seinen starken Sprüngen auch energiewirtschaftlich und energiepolitisch hoch problematisch, da so das #Stromsystem und der #Strommarkt hoch belastet werden.

• Inbetriebnahme von #Datteln 4 trotz anderslautender Empfehlung:

Die Empfehlungen der KWSB waren für uns nur zustimmungsfähig, da die Inbetriebnahme neuer, im Strommarkt hoch ausgelasteter und damit sehr emissionsreicher Kraftwerke ausgeschlossen werden sollte. Mit der nunmehr trotzdem vorgesehenen Inbetriebnahme des Kraftwerksblocks #Datteln4 steigen für die 2020er Jahre auch im Bereich der #Steinkohlekraftwerke die Emissionen, wenn der von der KWSB empfohlene Kapazitätsabbau bei den Steinkohlenkraftwerken nicht deutlich verstärkt wird. Dafür reicht es nicht, äquivalente Kraftwerkskapazitäten vom Markt zu nehmen, sondern es müssen mindestens die äquivalenten CO2-Mengen eingespart werden, um den vereinbarten Klimaschutzpfad nicht zu verletzen.

• Unnötige und unwiederbringliche Zerstörung von Dörfern nicht akzeptabel:

Für unsere Zustimmung zu den Empfehlungen war unabdingbar, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um weitere Umsiedlungen im Bereich der Braunkohletagebaue zu vermeiden. Mit Blick auf die im Abschaltplan vorgesehenen vorzeitigen Stilllegung von Kraftwerksblöcken am Standort #Weisweiler am Tagebau #Inden (der vollständig erschlossen ist und nun nach Angaben von #RWE fünf Jahre früher geschlossen werden soll) und der damit verbundenen höheren Fördermengen im Tagebau #Garzweiler sowie der damit verbundenen Belastungen für Dörfer und Menschen sehen wir den KWSB-Kompromiss ernsthaft verletzt. Hier würde die Chance vertan, einen gesellschaftlichen Großkonflikt zu befrieden und mit der Berücksichtigung der Belange der Tagebaubetroffenen soziale Gerechtigkeit wiederherzustellen.

• „Insellösung“ für den Hambacher Wald nicht nachvollziehbar:

Bekannt gewordene Planungen von RWE, den Erhalt des Hambacher Waldes nicht durch einen rechtzeitigen Stopp der Tagebaugrenze zu erreichen, sondern den Tagebau um den Wald herum fortzuführen, sind empörend. Nicht nur widerspricht dieser Plan den jahrelangen Beteuerungen von RWE, eine solche Tagebauführung sei unmöglich zu realisieren, es bedeutet auch die mittelfristige Austrocknung des verbliebenen Waldes und die Zerstörung dahinterliegender Dörfer wie #Manheim und #Morschenich und der dazu gehörenden großen Bürgewälder. Gemäß den KWSB-Empfehlungen muss verbindlich geregelt werden, dass der Hambacher Wald dauerhaft erhalten wird.

• Ausbau der Erneuerbaren Energien fehlt:

Der vorliegende Kompromiss zwischen den Kohleländern und der Bundesregierung enthält nicht die für den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien vereinbarte Umsetzung. Vor dem Hintergrund von massiven Entlassungen in der Windindustrie und vom drohenden Einbruch der Fotovoltaik (PV) durch den Solardeckel verstößt auch das gegen den Beschluss der Kommission. Der Abschlussbericht ist eindeutig: „Für den Ausbau der erneuerbaren Energien auf 65 % ist eine ausreichende Flächenausweisung notwendig. Insbesondere müssen für Windenergieanlagen und Freiflächen PV Anlagen Flächen in relevanter Größe ausgewiesen, akzeptiert und genehmigt werden.“ Und: „Eines der zentralen Instrumente zur Erreichung der Klimaziele ist der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien. Damit das im Koalitionsvertrag vereinbarte 65 Prozent Ziel erreicht werden kann, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in #erneuerbare Energien.“

Wir sehen ohne entsprechende Korrekturen den in der KWSB gefundenen und von uns bisher mitgetragenen Kompromiss durch Bund und Länder aufgekündigt. Dies gilt auch und besonders, nachdem die Bundesregierung und die Bundesländer über einen Zeitraum von nahezu zwölf Monaten vielfältig und nachdrücklich zugesichert haben, dass der gefundene Kompromiss der KWSB 1:1 umgesetzt würde.

Das aktuelle Vorgehen von Bund und Ländern diskreditiert nicht zuletzt Prozesse, die gesellschaftliche Großkonflikte durch Kompromissfindung unter den Stakeholdern lösen bzw. entschärfen können. Die Kommission hat unter einem hohen Engagement aller Beteiligten einen Kompromiss gefunden, der die Mandate aller Kommissionsmitglieder bis an die Grenzen belastete. Dieser mühsam ausgehandelte Kompromiss hat einen gesellschaftlichen Konflikt in weiten Teilen befriedet. Dafür stehen selbst sehr unterschiedliche Akteure bis heute, wie diverse gemeinsame Initiativen der letzten Monate zeigen. Dieser gesellschaftliche Frieden wird nun von Bund und Ländern einseitig und leichtfertig gefährdet.

Wir bedauern ausdrücklich, dass mit der nun erwartbaren Verstärkung eines weitreichenden Konflikts um die Entwicklung der Kohleverstromung in Deutschland wichtige Jahre für den Klimaschutz verloren gehen werden und sich die für Regionen, Anwohner, Beschäftige und Unternehmen scheinbar erreichte Planungssicherheit als überaus trügerisch erweisen könnte.

Wir appellieren nachdrücklich an den Gesetzgeber, die Bund-Länder-Einigung wieder auf den von der KWSB vereinbarten Pfad zurückzuführen. Schon in der KWSB wurde das Interesse des Klimaschutzes nur unzureichend berücksichtigt. Diese Einigung weiter zu dehnen und dem Klimaschutz zu schaden ist unverantwortlich. Der durch den Kompromiss gefundene gesellschaftliche Frieden ist ein hohes Gut, das nicht leichtfertig aufgegeben werden darf. Wir stehen weiter hinter dem Kompromiss, sofern er wirklich ernsthaft und umfassend umgesetzt wird.

Die Stellungnahme zum Herunterladen finden Sie hier:

 
Pressemitteilung vom 20.12.2019
Der Grüne #Zipfelfalter ist #Schmetterling des Jahres 2020

Düsseldorf | Der auf der bundesweiten Vorwarnliste der bedrohten Arten stehende Grüne Zipfelfalter (Callophrys rubi) wurde von der #BUND #NRW Naturschutzstiftung und der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen zum Schmetterling des Jahres 2020 gekürt. Der Bestand des Grünen Zipfelfalters geht an vielen Stellen in Deutschland deutlich zurück. Das dramatische Artensterben betrifft auch Arten wie den Grünen Zipfelfalter. Dies ist umso bedenklicher, da der kleine grünschimmernde Falter keine besonderen Ansprüche an seinen Lebensraum stellt und sich von vielen unterschiedlichen Pflanzen ernähren kann. So fressen die Raupen Blüten, Blätter und unreife Früchte von vielen verschiedenen Pflanzenarten. Auch die ausgewachsenen Schmetterlinge saugen Nektar an unterschiedlichen Blüten wie Hahnenfuß, Klee, Weißdorn oder Hartriegel.

Der Grüne Zipfelfalter gehört trotz seiner Farbe zu der Familie der Bläulinge. Er lebt auf strukturreichen offenen und halboffenen Standorten wie lichten Wäldern, Gebüschen, Wiesen und Heiden. Viele solcher Kulturlandschaften werden heutzutage nicht mehr bewirtschaftet und wachsen zu. Aber auch wenn Flächen intensiver landwirtschaftlich genutzt und gedüngt oder aber aufgeforstet werden, geht Lebensraum für den Falter verloren. Der Grüne Zipfelfalter gilt in Nordrhein-Westfalen als stark gefährdet, in der Eifel und im Siebengebirge als gefährdet, und bereits ausgestorben ist die Art im Bergischen Land.

Der Grüne Zipfelfalter fliegt von April bis Juli und ist anhand seiner leuchtend grünen Flügelunterseiten eindeutig zu erkennen. Da er die Flügel beim Sitzen fast immer zusammenklappt, ist er zwischen den Blättern gut getarnt. Die braunen Flügeloberseiten sind so gut wie nie zu sehen. Der Schmetterling hat eine Flügelspannweite von etwa 25 Millimetern und gehört damit zu den kleinen Faltern. Seine Verbreitung erstreckt sich von Nordafrika über ganz Europa bis nach Sibirien.

Die Weibchen legen die grünlichen Eier in der Nähe der Blütenknospen der Nahrungspflanzen ab. Auch die Raupen, die aus den Eiern schlüpfen, sind grün gefärbt. Die Überwinterung erfolgt als braune Puppe am Erdboden. Bei Störungen können die Puppen zirpende Geräusche machen.

Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen küren seit 2003 den Schmetterling des Jahres, um auf die Bedeutung und Bedrohung der Arten aufmerksam zu machen. Nur ein Drittel der Tagfalterarten in Deutschland sind noch ungefährdet.

Ansprechpartner: Jochen Behrmann, BUND NRW Naturschutzstiftung, T. 0211 / 30 200 5 - 14, jochen.behrmann@bund.net

Weitere Informationen und kostenlose druckfähige Fotos unter www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/schmetterling2020

Steckbrief: Grüner Zipfelfalter (Callophrys rubi, L.)

Systematik: gehört trotz der grünen Färbung zu der Familie der #Bläulinge ( #Lycaenidae )

Lebensraum: strukturreiche halboffene Standorte wie Niederwald, Buschlandschaften oder Waldränder; magere Offenlandbiotope wie Feucht- und Trockenheiden, Trockenrasen und Wiesen; trockenwarme lichte Waldbereiche und Gebüsche. Die Art stellt keine besonders hohen Ansprüche an ihren Lebensraum.

Nahrung der Raupen: zunächst bevorzugt Blüten und unreife Früchte, später auch Blätter von verschiedene Pflanzenarten: häufig Schmetterlingsblütler (z.B. Ginster), Heidekrautgewächse (z.B. Heidelbeere) oder Zistrosengewächse (z.B. Sonnenröschen)

Beschreibung Imagines: Flügelspannweite 24-28 Millimetern, also kleiner Falter.

Flügeloberseiten graubraun; Flügelunterseiten unverwechselbar leuchtend grün, auf der Unterseite der Hinterflügel meist Binde aus feinen weißen Strichen, sitzt fast immer mit zusammengeklappten Flügeln, daher grün und gut getarnt.

Duftschuppenfleck auf den Vorderflügeln der Männchen, über den ein von Drüsenzellen abgegebenes artspezifisches Sekret (Pheromon) zur Verdunstung gebracht wird.

Flügelränder sind gewellt und weiß-braun behaart.

Nahrung der Imagines: viele verschiedene Arten wie Hahnenfuß, Hartriegel, Klee, Fingerkraut, Weißdorn, aber auch blühende Nadelbäume

Generationen: eine Generation von April bis Juni/Juli

Lebenszyklus: Die Weibchen legen die Eier an oder in die Nähe von Blütenknospen ab. Eier (Durchmesser: ca. 0,7 mm; Höhe: ca. 0,5 mm) sind grünlich mit feiner weiß gefärbter Wabenstruktur.

Die Entwicklungsdauer der Eier, bis zum Schlüpfen der Raupe, beträgt 5-10 Tage. Die Raupen sind grün mit einem gelben Streifen auf jeder Seite, erwachsene Raupe ist 15 mm lang.

Entwicklungsdauer der Raupe bis zur Verpuppung beträgt ca. 22-30 Tage, Überwinterung als Puppe am Boden, die braune Puppe liegt frei am Boden und ist durch ihre Farbe gut getarnt. Puppe kann interessanter Weise bei Störungen zirpen.

Gefährdungsursachen: Nicht abschließend klar zu benennen: Vermutlich allgemeine Reduzierung bzw. Verschlechterung des Lebensraumes durch
(1) Nutzungsaufgabe und damit Zuwachsen von Magerrasen, Heiden und Moore
(2) Nutzungsintensivierung von eher mageren Standortorten durch Landwirtschaft u.a. durch Düngung
(3) Aufforstungen bzw. forstliche Nutzungsänderungen (Wälder werden dunkel)

Verbreitung: sehr weit verbreitet von Nordafrika über ganz Europa bis Sibirien

Gefährdung /Rote Liste: Beispiel für negativen Bestandstrend bei ehemals weit verbreiteten Arten mit geringer Spezialisierung
Deutschlandweit Vorwarnliste
In NRW stark gefährdet, ausgestorben im Bergischen Land, gefährdet im Eifel/Siebengebirge

 
BRAVO ! Wurde auch Zeit dass die lokale #Politik da mal ein Zeichen setzt, wenn es vom #Bund genau in die falsche Richtung geht...

#Herbizid: #Politiker beschließen #Glyphosat-#Verbot für #bergheim
https://www.ksta.de/region/rhein-erft/bergheim/herbizid--politiker-beschliessen-glyphosat-verbot-fuer-bergheim-33607086

 
Seit Jahrzehnten rügt der #Bundesrechnungshof jedes Jahr #Steuerverschwendung beim #Bund - und nichts geschieht. Vielleicht sollte sich der Bundesrechnungshof selbst man auf diese Liste setzen.

 
#Verkehrsförderung
#Bund investiert 20-mal so viel #Forschungsgelder in #Kfz wie in #ÖPNV

#Deutschland investiert deutlich mehr in die Kfz-Entwicklung als in den ÖPNV. Künftig erhalten #Bahn und #Bus sogar noch weniger. Das geht aus Antworten der #Regierung hervor, die dem SPIEGEL vorliegen.

#CDU #CSU #SPD #Groko

 
#Verkehrsförderung
#Bund investiert 20-mal so viel #Forschungsgelder in #Kfz wie in #ÖPNV

#Deutschland investiert deutlich mehr in die Kfz-Entwicklung als in den ÖPNV. Künftig erhalten #Bahn und #Bus sogar noch weniger. Das geht aus Antworten der #Regierung hervor, die dem SPIEGEL vorliegen.

#CDU #CSU #SPD #Groko

 
Friends of the Earth #Germany ( #BUND ) on new coal power plant Datteln IV, which was illegal built, stopped by court and now gets a recommandement by state North-rhine westphalia's prime minister.

Pressemitteilung vom 08. November 2019
Datteln 4: Ministerpräsident #Laschet empfiehlt Inbetriebnahme – BUND reagiert empört

Düsseldorf | Zu den Aussagen des Ministerpräsidenten Armin Laschet, das seit Jahren umstrittene Steinkohlenkraftwerk #Datteln4 entgegen der Empfehlungen der #Kohlekommission ans Netz zu bringen, erklärt Thomas #Krämerkämper, stellvertretender NRW-Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

„Die Behauptung des Ministerpräsidenten, Datteln 4 sei ein Beitrag zum #Klimaschutz, weil es ältere Kraftwerke vom Markt verdränge, ist Augenwischerei. Fakt ist , dass die Altkraftwerke, die Datteln 4 ersetzen sollte, bereits vor fünf Jahren stillgelegt wurden. Käme Datteln 4 ans Netz, würde dieser Kohlemeiler mit hoher Wahrscheinlichkeit keine weiteren Kohlekraftwerke, sondern wesentlich klimafreundlichere Gaskraftwerke aus dem Markt drängen. Zudem würde die Inbetriebnahme des Kraftwerks die #Klimaschutzlücke vergrößern. Statt wie von der Kohle-Kommission empfohlen 13,7 Gigawatt an Kraftwerken bis 2022 stillzulegen bzw. nicht in Betrieb zu nehmen, kämen nur 12,7 GW zusammen. Unterm Strich müsste mit Mehremissionen von 6 bis 8 Millionen Tonnen #CO2 pro Jahr gerechnet werden. Der erhoffte, mit viel Steuergeld erkaufte Klimaschutz-Effekt durch die geplante Stilllegung von Braun- und Steinkohle-Kraftwerken, würde damit sabotiert. Wir fordern Laschet auf, zu seinen ursprünglichen Aussagen zu stehen, und eine Eins-zu-eins-Umsetzung der Empfehlungen der Kohle-Kommission einzufordern.“

Hintergrund:

Gemäß der für Datteln 4 erteilten Genehmigungen sollten nach Inbetriebnahme des neuen Kraftwerks folgende Kraftwerke "mittelfristig" abgeschaltet werden:
Datteln 1-3 mit 303 MW 
Shamrock in Herne mit 132 MW 
Gustav Knepper C in Castrop-Rauxel mit 345 MW 
Scholven D in Gelsenkirchen mit 345 MW

D1-3 ist bereits seit Februar 2014 außer Betrieb. Shamrock wurde Ende April 2013 stillgelegt. Gustav Knepper im Dezember 2014 (die eindrucksvolle Sprengung war im Februar 2019). Scholven D wurde ebenfalls 2014 stillgelegt. Also sind alle Kraftwerke, die durch D4 ersetzt werden sollten, bereits sei mindestens fünf Jahren außer Betrieb, ohne dass es die #Stromversorgung gestört hätte.

Laut Kohle-Kommission soll die #Bundesregierung gegenüber dem Stand von 2017 insgesamt 5 Gigawatt Braun- und 7,7 GW Steinkohle-Kraftwerke bis 2022 vom Markt nehmen und Datteln4 mit 1 GW nicht ans Netz lassen. In Summe also 13,7 GW Kohlekraftwerke weniger. Lässt sie Datteln 4 ans Netz gehen, sind es jedoch nur 12,7 GW weniger.

Die Behauptung der Landesregierung, diese Fehlmenge von 1 GW würde mit Datteln4 als einem moderneren Kraftwerk ökologisch wettgemacht, ist Augenwischerei - das ginge offensichtlich nur, wenn Datteln 4 gar kein CO2 ausstößt. Allerdings sind für das Kraftwerk jährliche CO2-Emissionen von bis zu 8,4 Millionen Tonnen beantragt worden.

Da sowohl bei der #Kernenergie als auch den Kohlekraftwerken bei Umsetzung der KK-Beschlüsse in den nächsten Jahren die Kapazität verringert wird, wird das gleichzeitige Neueinfügen von 1 GW Steinkohleleistung in den Markt tendenziell eher im gleichen Leistungsumfang das Nachrücken von Gas- und #GuD-Kraftwerken mit einem niedrigeren spezifischen CO2-Ausstoß, aber höheren spezifischen Kosten blockieren.

Dazu würde ein etwas moderneres #Kohlekraftwerk mit angeblich 30 Prozent geringeren CO2-Emissionen sowieso obige Lücke zum Kohlekompromiss nur auf 13 GW anstelle von vereinbarten 13,7 GW reduzieren. Diese Lücke entspricht jedoch immer noch bis zu rund 6 Mio. t CO2 mehr Ausstoß, als bei der auch von Laschet versprochenen 1:1-Umsetzung des Kohlekompromisses.

Ansprechpartner: Thomas Kraemerkaemper, stellvert. Vorsitzender BUND NRW, T. 0172 / 378 26 06, thomas.kraemerkaemper@bund.net oder Dirk Jansen, Geschäftsleiter BUND NRW, T. 0211/30 200 522 oder 0172/29 29 733, dirk.jansen@bund.net

 

Eindrücke von der Klima-Demo in Bruxelles am 20.09.2019


#Klima #FridaysForFuture #YouthForClimate #Klimademo #Klimastreik #Klimapolitik #Klimawandel #Klimaschutz #Erderwärmung #Umweltschutz #EU #UNO, #Politik #Greenpeace #BUND #Klimamarsch
Eindrücke von der Klima-Demo in Bruxelles am 20.09.2019

Europa Blog: Eindrücke von der Klima-Demo in Bruxelles am 20.09.2019 (J Klute)


 

Eindrücke von der Klima-Demo in Bruxelles am 20.09.2019


#Klima #FridaysForFuture #YouthForClimate #Klimademo #Klimastreik #Klimapolitik #Klimawandel #Klimaschutz #Erderwärmung #Umweltschutz #EU #UNO, #Politik #Greenpeace #BUND #Klimamarsch
Eindrücke von der Klima-Demo in Bruxelles am 20.09.2019

Europa Blog: Eindrücke von der Klima-Demo in Bruxelles am 20.09.2019 (J Klute)


 
Morgen gibt es in #Mainz eine weitere wichtige Demo: https://social.c0de.rocks/posts/59d8f760bc6c0137c1f772fc2c5dc305

21.09., 13:00 Uhr, Bahnhofsplatz: #WirHabenEsSatt: Denn #nachhaltige #Landwirtschaft und #Lebensmittelerzeugung trägt zum #Klimaschutz und #Gewässerschutz bei.

 
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Klimastreik (20.09.2019)

Dossier "Klima-Politik"


Am Freitag dieser Woche (20.09.2029) finden weltweit Klimakationen statt. Zur Unterstützung, Begleitung und Information stellt Europa.blog ab jetzt ein fortlaufend aktualisiertes Dossier zum Thema Thema "Klima-Politik" bereit. In diesem Dossier gibt es zwei Rubriken: "Daten | Fakten | Argumente" (hier werden Studien/Artikel/Beiträge/Erklär-Videos mit Daten, Fakten und Argumenten aufgeführt) und "Weitere Texte zur Klima-Politik" (hier sind informative und argumentationsstarke Hintergrundartikel aufgeführt).

#Klima #Klimapolitik #allefürsklima #Klimaerwärmung #Klimawandel #Klimakrise #Umweltpolitik #Klimaschutz #Umweltschutz #Umweltkrise #Politik #EU #Klimastreik #Klimademo #Rezo #Erderwärmung #Linke #BUND #GreenPeace

 
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Klimastreik (20.09.2019)

Dossier "Klima-Politik"


Am Freitag dieser Woche (20.09.2029) finden weltweit Klimakationen statt. Zur Unterstützung, Begleitung und Information stellt Europa.blog ab jetzt ein fortlaufend aktualisiertes Dossier zum Thema Thema "Klima-Politik" bereit. In diesem Dossier gibt es zwei Rubriken: "Daten | Fakten | Argumente" (hier werden Studien/Artikel/Beiträge/Erklär-Videos mit Daten, Fakten und Argumenten aufgeführt) und "Weitere Texte zur Klima-Politik" (hier sind informative und argumentationsstarke Hintergrundartikel aufgeführt).

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Langsam scheinen auch Vertreter*innen der Leitmedien zu begreifen ...

Klimakrise: Gemeinsam gegen den Golem


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#Netzlese


Die Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim hat ein sehr ausführliches und zugleich verständliches Video zum Thema CO2-Bepreisung gemacht. Es ist eine gute Zusammenfassung der Debatte. Insbesondere gibt es sehr gut den Standpunkt der meisten Umweltverbände und der Wissenschaft wieder. | YouTube, 14.09.2019

#Netzlese #Klima #Klimapolitik #allefürsklima #Klimaerwärmung #Klimawandel #Klimakrise #Umweltpolitik #Klimaschutz #Umweltschutz #Umweltkrise #Politik #EU #Klimastreik #Klimademo #Rezo #Erderwärmung #Linke #BUND #GreenPeace

 

#Netzlese


Die Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim hat ein sehr ausführliches und zugleich verständliches Video zum Thema CO2-Bepreisung gemacht. Es ist eine gute Zusammenfassung der Debatte. Insbesondere gibt es sehr gut den Standpunkt der meisten Umweltverbände und der Wissenschaft wieder. | YouTube, 14.09.2019

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Urwald-Brände wüten weiter - Bewohner haben kein Essen und Trinken

Die Urwald-Brände in Südamerika verwüsten weiterhin wichtigste Lebensgrundlagen der dort lebenden Menschen, Tiere und Pflanzen.
Die Bewohner haben dort kein Land mehr, auf dem sie leben können, sie haben kein Essen und nichts zu Trinken.
Ihr Paradies ist tod.

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Um zu helfen sind die "Amigos da Terra Brasil" vor Ort unterwegs und besuchen die Menschen dort, um ihnen zu helfen.
Sie sind im brasilianischen Bundesstaat Acre aktiv.
Die "Amidos da Terra Brasil" sind Partner des BUND.
Der BUND bittet Euch um Spenden für die Hilfe der Menschen, deren Zuhause und Lebensraum brutal nieder gebrannt wurde.

BUND-Spendenkonto:
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE 43 4306 0967 8016 0847 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Amazonas-Hilfe

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. Newsletter <http://newsletter.bund.net
#Urwald #Natur #Umweltschutz #Naturschutz #Südamerika #Indigene #Feuer #BUND #Helfen

 
@hontoni
Danke!
in #Berlin sollte es "eigentlich" klappen (rot-rot-grün). Das Radgesetz ist hier durch Bürgerbeteiligung (über changing-cities.org) immerhin auch zustande gekommen. So als Beispiel. Aber klar, an der Umsetzung hapert es! 😐

"Gemeinsam mit dem ADFC, dem #BUND, dem FUSS e.V. und dem Senat hat der Volksentscheid Fahrrad ein #RadGesetz verhandelt, das im Sommer 2018 verabschiedet wurde."

https://changing-cities.org/berliner-initiativen/

 
Friends of the Earth Germany against giant destruction of ground water layers at Hambach Wood, energy mafia company RWE wants to waste 120m gallons a year to produce ignite coal.

Wasserrechtliche Erlaubnis #Braunkohlentagebau #Hambach:
#BUND kritisiert „gigantische #Grundwasserzerstörung“
  • August 2019 | Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert die #Bezirksregierung #Arnsberg auf, den Antrag der #RWE Power AG auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Fortsetzung der Grundwasserhebung für den Braunkohlentagebau Hambach abzulehnen. Der Umweltverband sieht die Erlaubnis-Voraussetzungen als nicht erfüllt an.
„Es gibt hierzulande keinen denkbar größeren Eingriff in den #Gewässerhaushalt als die Braunkohlentagebaue“, kritisiert Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. „Diese gigantische Grundwasserzerstörung zugunsten der Gewinnung eines überflüssigen und schädlichen Energieträgers muss gestoppt werden.“

Im Wasserwirtschaftsjahr 2017/2018 waren für die drei noch in Betrieb befindlichen Braunkohlentagebaue im Rheinischen Revier insgesamt etwa 510 Millionen Kubikmeter #Grundwasser gehoben („gesümpft“) worden. Das entspricht dem Zehnfachen des Wasserverbrauchs der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit 321 Millionen Kubikmeter entfielen dabei 63 Prozent auf den Tagebau Hambach. Die Sümpfung der Tagebaue ist zur Trockenhaltung der Betriebsflächen und für die Standsicherheit der Böschungen unabdingbar. Die RWE Power AG hat jetzt beantragt, die wasserrechtliche Erlaubnis für den Tagebau Hambach bis 2030 zu verlängern; jährlich bis zu 450 Millionen Kubikmeter Grundwasser sollen dann gehoben werden. Der Kohlekonzern setzt dabei voraus, dass der Tagebau Hambach wie in den 1970er Jahren geplant weiter nach Süden vordringt und wegen der dort tiefer liegenden Kohleflöze eine Teufe von bis zu 450 Meter erreicht.

„RWE tut so, als gäbe es weder den #Kohleausstieg noch einen #Rodungsstopp im Hambacher Wald“, sagte BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen. „Dazu verfügt der Kohlekonzern wegen der anhängigen BUND-Klage gegen den 3. Rahmenbetriebsplan noch nicht einmal über eine rechtskräftige bergrechtliche Zulassung zur Erweiterung des Tagebaus.“ Darüber hinaus missachte der RWE-Antrag die wasserrechtlichen Vorgaben zur Verbesserung des mengenmäßigen und chemischen Zustandes der #Grundwasserkörper. Die #NRW - #Landesregierung habe zwar die Bewirtschaftungsziele wegen der vermeintlichen Notwendigkeit der #Braunkohlenförderung zu Sicherung der #Energieversorgung kurzerhand außer Kraft gesetzt, dieses Argument trage aber nicht mehr. Vielmehr sei es Konsens, die Braunkohlenförderung kurzfristig stark zu reduzieren. „Dem Gebot der minimalen Sümpfung kann Rechnung getragen werden, wenn die wasserrechtliche Erlaubnis die absehbare Verkleinerung des Tagebaus berücksichtigt. Es kann nicht angehen, dass der RWE Power AG jetzt ein Blanko-Scheck zur Grundwasserzerstörung ausgestellt wird“, so Jansen.

Der BUND fordert die Bezirksregierung Arnsberg deshalb auf, den vorliegenden Antrag abzulehnen. Der Antragstellerin solle stattdessen aufgegeben werden, bis zum Dezember 2019 einen geänderten Sümpfungsantrag vorzulegen.

Die BUND-Stellungnahme zum RWE-Antrag finden Sie hier:

 
Friends of the Earth Germany against giant destruction of ground water layers at Hambach Wood, energy mafia company RWE wants to waste 120m gallons a year to produce ignite coal.

Wasserrechtliche Erlaubnis #Braunkohlentagebau #Hambach:
#BUND kritisiert „gigantische #Grundwasserzerstörung“
  • August 2019 | Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert die #Bezirksregierung #Arnsberg auf, den Antrag der #RWE Power AG auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Fortsetzung der Grundwasserhebung für den Braunkohlentagebau Hambach abzulehnen. Der Umweltverband sieht die Erlaubnis-Voraussetzungen als nicht erfüllt an.
„Es gibt hierzulande keinen denkbar größeren Eingriff in den #Gewässerhaushalt als die Braunkohlentagebaue“, kritisiert Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. „Diese gigantische Grundwasserzerstörung zugunsten der Gewinnung eines überflüssigen und schädlichen Energieträgers muss gestoppt werden.“

Im Wasserwirtschaftsjahr 2017/2018 waren für die drei noch in Betrieb befindlichen Braunkohlentagebaue im Rheinischen Revier insgesamt etwa 510 Millionen Kubikmeter #Grundwasser gehoben („gesümpft“) worden. Das entspricht dem Zehnfachen des Wasserverbrauchs der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit 321 Millionen Kubikmeter entfielen dabei 63 Prozent auf den Tagebau Hambach. Die Sümpfung der Tagebaue ist zur Trockenhaltung der Betriebsflächen und für die Standsicherheit der Böschungen unabdingbar. Die RWE Power AG hat jetzt beantragt, die wasserrechtliche Erlaubnis für den Tagebau Hambach bis 2030 zu verlängern; jährlich bis zu 450 Millionen Kubikmeter Grundwasser sollen dann gehoben werden. Der Kohlekonzern setzt dabei voraus, dass der Tagebau Hambach wie in den 1970er Jahren geplant weiter nach Süden vordringt und wegen der dort tiefer liegenden Kohleflöze eine Teufe von bis zu 450 Meter erreicht.

„RWE tut so, als gäbe es weder den #Kohleausstieg noch einen #Rodungsstopp im Hambacher Wald“, sagte BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen. „Dazu verfügt der Kohlekonzern wegen der anhängigen BUND-Klage gegen den 3. Rahmenbetriebsplan noch nicht einmal über eine rechtskräftige bergrechtliche Zulassung zur Erweiterung des Tagebaus.“ Darüber hinaus missachte der RWE-Antrag die wasserrechtlichen Vorgaben zur Verbesserung des mengenmäßigen und chemischen Zustandes der #Grundwasserkörper. Die #NRW - #Landesregierung habe zwar die Bewirtschaftungsziele wegen der vermeintlichen Notwendigkeit der #Braunkohlenförderung zu Sicherung der #Energieversorgung kurzerhand außer Kraft gesetzt, dieses Argument trage aber nicht mehr. Vielmehr sei es Konsens, die Braunkohlenförderung kurzfristig stark zu reduzieren. „Dem Gebot der minimalen Sümpfung kann Rechnung getragen werden, wenn die wasserrechtliche Erlaubnis die absehbare Verkleinerung des Tagebaus berücksichtigt. Es kann nicht angehen, dass der RWE Power AG jetzt ein Blanko-Scheck zur Grundwasserzerstörung ausgestellt wird“, so Jansen.

Der BUND fordert die Bezirksregierung Arnsberg deshalb auf, den vorliegenden Antrag abzulehnen. Der Antragstellerin solle stattdessen aufgegeben werden, bis zum Dezember 2019 einen geänderten Sümpfungsantrag vorzulegen.

Die BUND-Stellungnahme zum RWE-Antrag finden Sie hier:

 
Rettet Bienen und Bauern

Bild/Foto

"Eine Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt

Während auf den Äckern und Feldern Europas die Bienen verschwinden und die Vögel verstummen, geht die Anzahl der Bäuerinnen und Bauern in alarmierender Geschwindigkeit immer weiter zurück.
Das aktuelle Modell intensiver Landwirtschaft hat einen massiven Rückgang der Natur zu verschulden.
Schmetterlinge und Insekten sind aus landwirtschaftlichen Flächen vertrieben worden, einstmals weit verbreitete Vogelarten werden immer seltener.
All das, während wir Bürger*innen ununterbrochen einem Giftcocktail aus synthetischen Pestiziden ausgesetzt sind und unsere Flüsse und Bäche verseucht werden.
Als europäische Bürgerinnen und Bürger erheben wir unsere Stimme gegen dieses System industrialisierter Landwirtschaft.
Dieses System führt zum Einbruch der Artenvielfalt, zum Verschwinden kleiner und familiengeführter Höfe und zu einer unfruchtbaren Landschaft.
Als AkteurInnen der Zivilgesellschaft haben wir eine klare Vorstellung davon, wie der Ausweg aus diesem System aussehen kann: Wir wollen eine andere Form der Lebensmittelproduktion, ohne Agrochemikalien, gesünder und nachhaltiger für Natur und Mensch.
So wollen wir sicherstellen, dass die unschätzbare Vielfalt an Lebensmitteln und bäuerlichen Traditionen in Europa erhalten bleibt. Aus ganz Europa kommen wir jetzt zusammen, um eine Europäische Bürgerinitiative ins Leben zu rufen: “Bienen und Bauern retten! Eine bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt”.
Unser Ziel: EU-weit eine Million Unterschriften zu sammeln und so den Menschen eine Stimme geben, die sich einen Systemwandel wünschen, von dem alle profitieren: Nicht nur unsere Umwelt, sondern auch Bäuerinnen und Bauern genauso wie Verbraucher*innen. "
(Zitat: s.u.)

Save Bees and Farmers https://beesfarmers.armada.digital/de/



#BUND #Bienen #Landwirtschaft #EU #Agrar #Bauern #Bürgerinitiative #Nachhaltigkeit #Natur #Artenvielfalt #Tiere
Deutsch

 
Rettet Bienen und Bauern

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Das aktuelle Modell intensiver Landwirtschaft hat einen massiven Rückgang der Natur zu verschulden.
Schmetterlinge und Insekten sind aus landwirtschaftlichen Flächen vertrieben worden, einstmals weit verbreitete Vogelarten werden immer seltener.
All das, während wir Bürger*innen ununterbrochen einem Giftcocktail aus synthetischen Pestiziden ausgesetzt sind und unsere Flüsse und Bäche verseucht werden.
Als europäische Bürgerinnen und Bürger erheben wir unsere Stimme gegen dieses System industrialisierter Landwirtschaft.
Dieses System führt zum Einbruch der Artenvielfalt, zum Verschwinden kleiner und familiengeführter Höfe und zu einer unfruchtbaren Landschaft.
Als AkteurInnen der Zivilgesellschaft haben wir eine klare Vorstellung davon, wie der Ausweg aus diesem System aussehen kann: Wir wollen eine andere Form der Lebensmittelproduktion, ohne Agrochemikalien, gesünder und nachhaltiger für Natur und Mensch.
So wollen wir sicherstellen, dass die unschätzbare Vielfalt an Lebensmitteln und bäuerlichen Traditionen in Europa erhalten bleibt. Aus ganz Europa kommen wir jetzt zusammen, um eine Europäische Bürgerinitiative ins Leben zu rufen: “Bienen und Bauern retten! Eine bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt”.
Unser Ziel: EU-weit eine Million Unterschriften zu sammeln und so den Menschen eine Stimme geben, die sich einen Systemwandel wünschen, von dem alle profitieren: Nicht nur unsere Umwelt, sondern auch Bäuerinnen und Bauern genauso wie Verbraucher*innen. "
(Zitat: s.u.)

Save Bees and Farmers https://beesfarmers.armada.digital/de/



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## Wisst ihr was ich an #mastodon doof finde?

Es passt nicht einmal ein #Hüsch hinein!

🙂

von daher, hier mal ein #Link zum #BUND , für ein Gedicht von früher, für heute:

http://www.bund-rvso.de/hanns-dieter-huesch-bedenkt.html

 

Wisst ihr was ich an #diaspora gut finde?


Es passt ein ganzes #Hüsch hinein und trotzdem …

… hier mal ein #Link zum #BUND,
für ein #Gedicht von früher, für heute:

 

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#BUND #Insektensterben #Unterschriftenaktion

Lassen Sie es brummen! Eine Zukunft für Insekten Untersützen Sie unseren Protest an die Ministerinnen!


Es summt und brummt immer weniger in der Natur. In Deutschland gibt es heute 75 Prozent weniger Insekten als noch vor knapp 30 Jahren. Das Sterben der Insekten hat dramatische Ausmaße und ist wissenschaftlicher Fakt. Alle Forschungsergebnisse nennen für das Insektensterben zwei Hauptgründe: den Klimawandel und die intensive Landwirtschaft. Bundesagrarministerin Julia Klöckner und Bundesumweltministerin Svenja Schulze müssen jetzt gemeinsam handeln. Sie müssen unsere Insekten retten.

Bitte unterschreiben!

https://aktion.bund.net/lass-brummen?utm_source=kampmail_reminder_aktivierung&utm_content=cta1&utm_campaign=OA-Insekten-03-2019&utm_medium=email

 
#BUND #Insektensterben #Unterschriftenaktion

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#Schwarwel #Cartoons