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30.07.2021

P R E S S E M I T T E I L U N G

Wau Holland, Wegbegleiter des Datenschutzes, in der Kino-Dokumentation "Alles ist eins. Außer der 0."

Vor 20 Jahren ist Wau Holland gestorben. Er war Mitgründer des Chaos Computer Clubs und Wegbegleiter des Datenschutzes – auch in Schleswig-Holstein. Jetzt kommen Filmdokumente mit ihm und über ihn in die Kinos.

Am 29. Juli 2021, dem 20. Todestag von Wau Holland, hatte die Dokumentation „Alles ist eins. Außer der 0.“ Premiere. Der Film begleitet Wau Holland ab den frühen 1980er Jahren bis zu seinem Tod. Seine Lebensgeschichte wird verbunden mit dem Chaos Computer Club (CCC), der deutschen #Netzpolitik und der rasanten Entwicklung der #Digitaltechnik. Den Bogen zur heutigen Zeit spannt der Film mit Darstellungen zu den Enthüllungen von Edward #Snowden und Chelsea #Manning, zu #Wikileaks und Julian #Assange und zu heutigen biometrischen Überwachungsmöglichkeiten.

Der Journalist Wau Holland – eigentlich Herwart Holland-Moritz – gehörte zu den Gründern des #CCC. Die bis heute gültige Forderung des CCC „Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen“ verdeutlicht die Wichtigkeit von #Informationsfreiheit auf der einen Seite und #Datenschutz auf der anderen Seite.

Marit Hansen, die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, ist eine der Filmpatinnen und Filmpaten. Sie erinnert sich noch gut an ihre Begegnungen mit Wau Holland. Sie erlebte ihn in den 1990er Jahren bei Veranstaltungen wie dem Chaos Computer Congress in #Hamburg, den Kieler Netztagen oder der Datenschutz-Sommerakademie ihrer Dienststelle. „Ob als geladener Gast in einer Podiumsdiskussion oder im privaten Kreis – Wau hatte immer etwas zu sagen, das einen zum Weiterdenken brachte: Komplexe Systeme lassen sich schwer – oder gar nicht – beherrschen. Aus Daten mit lächerlich geringem Informationsgehalt kann man ein detailliertes Bild über eine Person konstruieren. Dieses Bild muss aber gar nicht stimmen. Mit Auslassung von Informationen kann man manipulieren.“

Berührungsängste mit den „Hackern“ oder „Komputerfrieks“ hatten die schleswig-holsteinischen Datenschützer nicht. Hansen erinnert sich: „Bei unserer Sommerakademie 1998 zum Thema ‚Der neue Datenschutz‘ in #Kiel machte Wau Holland das Jahr 1995 als Wendepunkt aus. Seitdem wurden die Beiträge der Nutzenden ziemlich vollständig gespeichert und in durchsuchbaren Archiven – damals: #DejaNews – gesammelt. Die Masse der Informationen wurde größer. Die schnelleren Computer ermöglichten Analysen zu beliebigen Zwecken. Die Nachvollziehbarkeit der Datensammlungen und -auswertungen stand in Frage.“ Menschen wie Wau Holland erahnten damals schon die Effekte von Big Data und künstlicher Intelligenz, die wir heute immer mehr erleben.

Wau Holland war nicht nur Visionär, sondern hatte auch Vorreiter im Bereich #Medienkompetenz. In einem Interview aus dem Jahr 1999 berichtet er, dass in #England die Kinder seit 1984 bereits ab der ersten Klasse Computer-Unterricht hätten, während in Deutschland #Informatik im Schul- und Bildungsbereich viel zu wenig vorkomme. Hansen erläutert dies: „Wer Wau zuhörte, wusste, dass es ihm nicht nur um die Benutzung der Technik ging, sondern um das Verständnis für das gesamte technische System und die gesellschaftlichen Implikationen. Jetzt, mehr als zwei Jahrzehnte später, ist dies erfreulicherweise keine revolutionäre Forderung mehr, aber in der Umsetzung hapert es immer noch.“

Der Film „Alles ist eins. Außer der 0.“ macht diese Herausforderungen erfahrbar anhand von vielfältigen Einspielern und Zeitdokumenten. Hansen betont: „Es ist wichtig, in der Geschichte zurückzuschauen, um einiges besser zu verstehen und daraus zu lernen. Doch es ist kein bequemer Film, mit dem man sich berieseln lassen kann: In der heutigen Realität von Informationsfreiheit und Datenschutz sind die Probleme nach wie vor sehr relevant und längst nicht gelöst. Die aktuelle Entwicklung ist besorgniserregend, wie die Nachrichten über die Ausnutzung von Sicherheitslücken mit der Spionagesoftware „ #Pegasus#“ auch in #Europa, über die Kontrolle privater Chat-Nachrichten oder über politische Beschlüsse zur Staatstrojanern oder #Vorratsdatenspeicherung zeigen.“

Informationen über den Film „Alles ist eins. Außer der 0.“:
https://allesisteins.film/

Termin mit Kurzvorstellung der Regisseurin und Möglichkeit für Fragen:
30.07.2021, 20:00 Uhr, Kino in der Pumpe, Kiel – mit Tanja Schwerdorf

Termin mit Kurzvorstellung der Filmpatin:
31.07.2021, 19:00 Uhr, Kino in der Pumpe, Kiel – mit Marit Hansen

Weitere Termine siehe:
https://www.ccc.de/de/updates/2021/allesisteins

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an:

Die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein
Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein
Holstenstraße 98, 24103 Kiel
Tel: 0431 988-1200, Fax: -1223
E-Mail: mail@datenschutzzentrum.de
https://www.datenschutzzentrum.de/
 
30.07.2021

P R E S S E M I T T E I L U N G

Wau Holland, Wegbegleiter des Datenschutzes, in der Kino-Dokumentation "Alles ist eins. Außer der 0."

Vor 20 Jahren ist Wau Holland gestorben. Er war Mitgründer des Chaos Computer Clubs und Wegbegleiter des Datenschutzes – auch in Schleswig-Holstein. Jetzt kommen Filmdokumente mit ihm und über ihn in die Kinos.

Am 29. Juli 2021, dem 20. Todestag von Wau Holland, hatte die Dokumentation „Alles ist eins. Außer der 0.“ Premiere. Der Film begleitet Wau Holland ab den frühen 1980er Jahren bis zu seinem Tod. Seine Lebensgeschichte wird verbunden mit dem Chaos Computer Club (CCC), der deutschen #Netzpolitik und der rasanten Entwicklung der #Digitaltechnik. Den Bogen zur heutigen Zeit spannt der Film mit Darstellungen zu den Enthüllungen von Edward #Snowden und Chelsea #Manning, zu #Wikileaks und Julian #Assange und zu heutigen biometrischen Überwachungsmöglichkeiten.

Der Journalist Wau Holland – eigentlich Herwart Holland-Moritz – gehörte zu den Gründern des #CCC. Die bis heute gültige Forderung des CCC „Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen“ verdeutlicht die Wichtigkeit von #Informationsfreiheit auf der einen Seite und #Datenschutz auf der anderen Seite.

Marit Hansen, die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, ist eine der Filmpatinnen und Filmpaten. Sie erinnert sich noch gut an ihre Begegnungen mit Wau Holland. Sie erlebte ihn in den 1990er Jahren bei Veranstaltungen wie dem Chaos Computer Congress in #Hamburg, den Kieler Netztagen oder der Datenschutz-Sommerakademie ihrer Dienststelle. „Ob als geladener Gast in einer Podiumsdiskussion oder im privaten Kreis – Wau hatte immer etwas zu sagen, das einen zum Weiterdenken brachte: Komplexe Systeme lassen sich schwer – oder gar nicht – beherrschen. Aus Daten mit lächerlich geringem Informationsgehalt kann man ein detailliertes Bild über eine Person konstruieren. Dieses Bild muss aber gar nicht stimmen. Mit Auslassung von Informationen kann man manipulieren.“

Berührungsängste mit den „Hackern“ oder „Komputerfrieks“ hatten die schleswig-holsteinischen Datenschützer nicht. Hansen erinnert sich: „Bei unserer Sommerakademie 1998 zum Thema ‚Der neue Datenschutz‘ in #Kiel machte Wau Holland das Jahr 1995 als Wendepunkt aus. Seitdem wurden die Beiträge der Nutzenden ziemlich vollständig gespeichert und in durchsuchbaren Archiven – damals: #DejaNews – gesammelt. Die Masse der Informationen wurde größer. Die schnelleren Computer ermöglichten Analysen zu beliebigen Zwecken. Die Nachvollziehbarkeit der Datensammlungen und -auswertungen stand in Frage.“ Menschen wie Wau Holland erahnten damals schon die Effekte von Big Data und künstlicher Intelligenz, die wir heute immer mehr erleben.

Wau Holland war nicht nur Visionär, sondern hatte auch Vorreiter im Bereich #Medienkompetenz. In einem Interview aus dem Jahr 1999 berichtet er, dass in #England die Kinder seit 1984 bereits ab der ersten Klasse Computer-Unterricht hätten, während in Deutschland #Informatik im Schul- und Bildungsbereich viel zu wenig vorkomme. Hansen erläutert dies: „Wer Wau zuhörte, wusste, dass es ihm nicht nur um die Benutzung der Technik ging, sondern um das Verständnis für das gesamte technische System und die gesellschaftlichen Implikationen. Jetzt, mehr als zwei Jahrzehnte später, ist dies erfreulicherweise keine revolutionäre Forderung mehr, aber in der Umsetzung hapert es immer noch.“

Der Film „Alles ist eins. Außer der 0.“ macht diese Herausforderungen erfahrbar anhand von vielfältigen Einspielern und Zeitdokumenten. Hansen betont: „Es ist wichtig, in der Geschichte zurückzuschauen, um einiges besser zu verstehen und daraus zu lernen. Doch es ist kein bequemer Film, mit dem man sich berieseln lassen kann: In der heutigen Realität von Informationsfreiheit und Datenschutz sind die Probleme nach wie vor sehr relevant und längst nicht gelöst. Die aktuelle Entwicklung ist besorgniserregend, wie die Nachrichten über die Ausnutzung von Sicherheitslücken mit der Spionagesoftware „ #Pegasus#“ auch in #Europa, über die Kontrolle privater Chat-Nachrichten oder über politische Beschlüsse zur Staatstrojanern oder #Vorratsdatenspeicherung zeigen.“

Informationen über den Film „Alles ist eins. Außer der 0.“:
https://allesisteins.film/

Termin mit Kurzvorstellung der Regisseurin und Möglichkeit für Fragen:
30.07.2021, 20:00 Uhr, Kino in der Pumpe, Kiel – mit Tanja Schwerdorf

Termin mit Kurzvorstellung der Filmpatin:
31.07.2021, 19:00 Uhr, Kino in der Pumpe, Kiel – mit Marit Hansen

Weitere Termine siehe:
https://www.ccc.de/de/updates/2021/allesisteins

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an:

Die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein
Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein
Holstenstraße 98, 24103 Kiel
Tel: 0431 988-1200, Fax: -1223
E-Mail: mail@datenschutzzentrum.de
https://www.datenschutzzentrum.de/
 
Gute Zusammenfassung des Podcasts mit @NilsMelzer, u.a. zu #Assange und zu #Folter allgemein, ich hatte den Podcast auch geteilt bei @utzer

https://nitter.eu/JohannesFehr/status/1425377533911048193

#FreeAssange
 
RT by @NilsMelzer: Ab sofort online: >@JungNaiv über den Fall #Assange und Folter(verbot) mit Nils Melzer, UN-Sonderberichterstatter über Folter. Vier Stunden pure Weiterbildung 👌❤️ + eure Fragen https://youtu.be/fjWA6i9nbKk
 
RT @MartinSonneborn@twitter.com

Berichtet eigentlich jemand außer der @jungewelt@twitter.com, dass der Hauptbelastungszeuge gegen #Assange seine Aussage widerruft? Könnte das @AuswaertigesAmt@twitter.com interessieren… Smiley! Interessanter Tüp übrigens:

🐦🔗: https://twitter.com/MartinSonneborn/status/1410995793763393536
Bild/Foto
 
Wau Holland, compagne de la protection des données, dans le documentaire cinématographique "Everything is one". Sauf le 0."

Wau Holland est mort il y a 20 ans. Il a été cofondateur du Chaos Computer Club et compagnon de la protection des données - également dans le Schleswig-Holstein. Aujourd'hui, des documents cinématographiques avec lui et sur lui arrivent dans les salles de cinéma.

Le 29 juillet 2021, date du 20e anniversaire de la mort de Wau Holland, le documentaire "Alles ist eins. Sauf le 0." a été présenté en première. Le film suit Wau Holland du début des années 1980 jusqu'à sa mort. L'histoire de sa vie est liée au Chaos Computer Club (CCC), à la politique allemande du #net et au développement rapide de la technologie #digitale. Le film couvre également les révélations d'Edward #Snowden et de Chelsea #Manning, de #Wikileaks et de Julian #Assange, ainsi que les possibilités actuelles de surveillance biométrique.

Le journaliste Wau Holland - en fait Herwart Holland-Moritz - était l'un des fondateurs de la #CCC. L'exigence de la CCC "Utiliser les données publiques, protéger les données privées", qui est toujours d'actualité, illustre l'importance de la #liberté d'information d'une part et de la #protection des données d'autre part.

Marit Hansen, commissaire d'État à la protection des données du Schleswig-Holstein, est l'un des sponsors du film. Elle se souvient bien de ses rencontres avec Wau Holland. Elle l'a connu dans les années 1990 lors d'événements tels que le Chaos Computer Congress à #Hamburg, les Kiel Net Days ou l'Académie d'été de protection des données de son bureau. "Que ce soit en tant qu'invité à une table ronde ou en privé, Wau avait toujours quelque chose à dire qui vous faisait réfléchir davantage : les systèmes complexes sont difficiles - voire impossibles - à contrôler. Vous pouvez construire une image détaillée d'une personne à partir de données contenant un nombre ridiculement faible d'informations. Mais cette image ne doit pas nécessairement être correcte. Vous pouvez manipuler en omettant des informations."

Les protecteurs de données du Schleswig-Holstein ne craignaient pas d'entrer en contact avec les "hackers" ou les "Komputerfrieks". M. Hansen se souvient : "Lors de notre académie d'été de 1998 sur la "nouvelle protection des données" à Kiel, Wau Holland a indiqué que 1995 était un tournant. Depuis lors, les contributions des utilisateurs ont été presque entièrement stockées et rassemblées dans des archives consultables - à l'époque : #DejaNews. La masse d'informations a augmenté. Des ordinateurs plus rapides ont permis des analyses pour n'importe quel but. La traçabilité des collectes et des analyses de données était en question." Des personnes comme Wau Holland anticipaient déjà à l'époque les effets du Big Data et de l'intelligence artificielle, que nous vivons de plus en plus aujourd'hui.

Wau Holland n'était pas seulement un visionnaire, mais aussi un pionnier de la #media literacy. Dans une interview datant de 1999, il rapporte qu'en #Angleterre, les enfants ont des cours d'informatique dès la première année depuis 1984, alors qu'en Allemagne, l'#informatique est bien trop peu présente dans le secteur scolaire et éducatif. Hansen l'explique ainsi : "Quiconque écoutait Wau savait qu'il ne s'intéressait pas seulement à l'utilisation de la technologie, mais à la compréhension de l'ensemble du système technique et de ses implications sociales. Aujourd'hui, plus de deux décennies plus tard, ce n'est heureusement plus une demande révolutionnaire, mais il y a encore un hic dans la mise en œuvre."

Le film "Tout est un. Sauf le 0." rend ces défis tangibles à l'aide de divers encarts et documents contemporains. Hansen souligne : "Il est important de regarder l'histoire pour mieux comprendre les choses et en tirer des leçons. Mais ce n'est pas un film confortable que l'on peut s'asseoir et regarder : Dans la réalité actuelle de la liberté d'information et de la protection des données, les problèmes restent d'actualité et sont loin d'être résolus. L'évolution actuelle est inquiétante, comme le montrent les nouvelles sur l'exploitation des failles de sécurité avec le logiciel espion " #Pegasus#" également en #Europe, sur le contrôle des messages de chat privés ou sur les décisions politiques concernant les chevaux de Troie d'État ou la rétention des données de #stockage."

Traduit avec www.DeepL.com/Translator (version gratuite) ^^
 
30.07.2021

P R E S S E M I T T E I L U N G

Wau Holland, Wegbegleiter des Datenschutzes, in der Kino-Dokumentation "Alles ist eins. Außer der 0."

Vor 20 Jahren ist Wau Holland gestorben. Er war Mitgründer des Chaos Computer Clubs und Wegbegleiter des Datenschutzes – auch in Schleswig-Holstein. Jetzt kommen Filmdokumente mit ihm und über ihn in die Kinos.

Am 29. Juli 2021, dem 20. Todestag von Wau Holland, hatte die Dokumentation „Alles ist eins. Außer der 0.“ Premiere. Der Film begleitet Wau Holland ab den frühen 1980er Jahren bis zu seinem Tod. Seine Lebensgeschichte wird verbunden mit dem Chaos Computer Club (CCC), der deutschen #Netzpolitik und der rasanten Entwicklung der #Digitaltechnik. Den Bogen zur heutigen Zeit spannt der Film mit Darstellungen zu den Enthüllungen von Edward #Snowden und Chelsea #Manning, zu #Wikileaks und Julian #Assange und zu heutigen biometrischen Überwachungsmöglichkeiten.

Der Journalist Wau Holland – eigentlich Herwart Holland-Moritz – gehörte zu den Gründern des #CCC. Die bis heute gültige Forderung des CCC „Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen“ verdeutlicht die Wichtigkeit von #Informationsfreiheit auf der einen Seite und #Datenschutz auf der anderen Seite.

Marit Hansen, die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, ist eine der Filmpatinnen und Filmpaten. Sie erinnert sich noch gut an ihre Begegnungen mit Wau Holland. Sie erlebte ihn in den 1990er Jahren bei Veranstaltungen wie dem Chaos Computer Congress in #Hamburg, den Kieler Netztagen oder der Datenschutz-Sommerakademie ihrer Dienststelle. „Ob als geladener Gast in einer Podiumsdiskussion oder im privaten Kreis – Wau hatte immer etwas zu sagen, das einen zum Weiterdenken brachte: Komplexe Systeme lassen sich schwer – oder gar nicht – beherrschen. Aus Daten mit lächerlich geringem Informationsgehalt kann man ein detailliertes Bild über eine Person konstruieren. Dieses Bild muss aber gar nicht stimmen. Mit Auslassung von Informationen kann man manipulieren.“

Berührungsängste mit den „Hackern“ oder „Komputerfrieks“ hatten die schleswig-holsteinischen Datenschützer nicht. Hansen erinnert sich: „Bei unserer Sommerakademie 1998 zum Thema ‚Der neue Datenschutz‘ in #Kiel machte Wau Holland das Jahr 1995 als Wendepunkt aus. Seitdem wurden die Beiträge der Nutzenden ziemlich vollständig gespeichert und in durchsuchbaren Archiven – damals: #DejaNews – gesammelt. Die Masse der Informationen wurde größer. Die schnelleren Computer ermöglichten Analysen zu beliebigen Zwecken. Die Nachvollziehbarkeit der Datensammlungen und -auswertungen stand in Frage.“ Menschen wie Wau Holland erahnten damals schon die Effekte von Big Data und künstlicher Intelligenz, die wir heute immer mehr erleben.

Wau Holland war nicht nur Visionär, sondern hatte auch Vorreiter im Bereich #Medienkompetenz. In einem Interview aus dem Jahr 1999 berichtet er, dass in #England die Kinder seit 1984 bereits ab der ersten Klasse Computer-Unterricht hätten, während in Deutschland #Informatik im Schul- und Bildungsbereich viel zu wenig vorkomme. Hansen erläutert dies: „Wer Wau zuhörte, wusste, dass es ihm nicht nur um die Benutzung der Technik ging, sondern um das Verständnis für das gesamte technische System und die gesellschaftlichen Implikationen. Jetzt, mehr als zwei Jahrzehnte später, ist dies erfreulicherweise keine revolutionäre Forderung mehr, aber in der Umsetzung hapert es immer noch.“

Der Film „Alles ist eins. Außer der 0.“ macht diese Herausforderungen erfahrbar anhand von vielfältigen Einspielern und Zeitdokumenten. Hansen betont: „Es ist wichtig, in der Geschichte zurückzuschauen, um einiges besser zu verstehen und daraus zu lernen. Doch es ist kein bequemer Film, mit dem man sich berieseln lassen kann: In der heutigen Realität von Informationsfreiheit und Datenschutz sind die Probleme nach wie vor sehr relevant und längst nicht gelöst. Die aktuelle Entwicklung ist besorgniserregend, wie die Nachrichten über die Ausnutzung von Sicherheitslücken mit der Spionagesoftware „ #Pegasus#“ auch in #Europa, über die Kontrolle privater Chat-Nachrichten oder über politische Beschlüsse zur Staatstrojanern oder #Vorratsdatenspeicherung zeigen.“

Informationen über den Film „Alles ist eins. Außer der 0.“:
https://allesisteins.film/

Termin mit Kurzvorstellung der Regisseurin und Möglichkeit für Fragen:
30.07.2021, 20:00 Uhr, Kino in der Pumpe, Kiel – mit Tanja Schwerdorf

Termin mit Kurzvorstellung der Filmpatin:
31.07.2021, 19:00 Uhr, Kino in der Pumpe, Kiel – mit Marit Hansen

Weitere Termine siehe:
https://www.ccc.de/de/updates/2021/allesisteins

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an:

Die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein
Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein
Holstenstraße 98, 24103 Kiel
Tel: 0431 988-1200, Fax: -1223
E-Mail: mail@datenschutzzentrum.de
https://www.datenschutzzentrum.de/
 

Sunday Funny Pages: Notes From The Edge Of The Narrative Matrix – Caitlin Johnstone


#journalism #propaganda #Assange #wikileaks
 

Sunday Funny Pages: Notes From The Edge Of The Narrative Matrix – Caitlin Johnstone


#journalism #propaganda #Assange #wikileaks
 
Julian #Assange: Todesstrafe in Raten - Ausgabe 535 https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/535/todesstrafe-in-raten-7580.html
#KontextWochenzeitung
 
Key witness in Assange case admits to lies in indictment

A maj­or wit­n­ess in the United States’ Depart­ment of Justice ca­se against Ju­li­an Assange has admitted to fabricat­ing key accusati­ons in the indict­ment against the Wiki­leaks found­er.

https://stundin.is/grein/13627/key-witness-in-assange-case-admits-to-lies-in-indictment/

“They were trying to use things here [in Iceland] and use people in our country to spin a web, a cobweb that would catch Julian Assange”

#Assange #US #DoJ #Dwyer #FreeAssange #FreeAssangeNow #IcelandicVerminControl
Bild/Foto
 
""Fuck off!": says Pink Floyd’s @rogerwaters to Mark Zuckerberg.
After being offered "a large amount of money" to allow the use of ‘Another Brick in the Wall” to promote Instagram & Facebook.
Speaking at another ‘Free Assange’ forum."

http://26oq3gioiwcmfojub37nz5gzbkdiqp7fue5kvye7d4txv4ny6fb4wwid.onion/rogerwaters/status/1403789504297771024#m

#Assange #Facebook #PinkFloyd
 

So so, der Herr #US-Präsident #Biden begrüßt die lebenslange #Haftstrafe für #Mladic und meint, es zeige, dass diejenigen, die solche entsetzlichen #Verbrechen begehen, zur #Rechenschaft gezogen werden. Vielleicht sollte er sich ja doch mal mit #Assange unterhalten.

 
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Christian #Lindner erinnert auf Twitter an Nawalny, der in Russlan in Haft sitzt.
Leider vergisst er Julian #Assange, der am 19.06.2012, also vor 3267 Tage, vor der Verfolgung durch einen europ. (Un)Rechtstaat in die Botschaft von Ecuador in London fliehen musste. Am 11.04.2019 wurde er festgenommen und sitzt seitdem (780 Tage) in Einzelhaft, was die UN an Folter bezeichnet. Und er musst die Auslieferung an den nächetn (Un)Rechtstaat fürchten; dort drohen ihm für die Aufdeckung von Kriegsverbrechen bis zu 175 Jahre Haft.
 
Westliche Medien, die den Tag der Pressefreiheit feiern, ohne dass der Namen #Assange fällt, kann man wohl guten Gewissens als Journaille bezeichnen.
 
RT https://nitter.namazso.eu/@chaosupdates
GB verwehrte #Assange seine Rechte wie in einer Bananenrepublik: An jeder Ecke ein bisschen was zurechtgebogen, bis zur Rechtsbeugung https://www.heise.de/news/UN-Folterbeauftragter-Fall-Assange-hat-Vertrauen-in-Rechtsstaat-erschuettert-6020798.html
 
GB verwehrte #Assange seine Rechte wie in einer Bananenrepublik: An jeder Ecke ein bisschen was zurechtgebogen, bis zur Rechtsbeugung https://www.heise.de/news/UN-Folterbeauftragter-Fall-Assange-hat-Vertrauen-in-Rechtsstaat-erschuettert-6020798.html
 
«JulianAssange: Die Leiche im Keller des Westens»
Danke @derStandardat⁩ für diese ausgezeichnete & tiefgründige Analyse von @OrtwinRosner zum Fall #Assange https://www.derstandard.at/story/2000125558693/julian-assange-die-leiche-im-keller-des-westens
 
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Zum Thema kritischer Journalismus, die 4. Gewalt und Pressefreiheit. Warum sitzt #Assange eigentlich immer noch in Haft und warum lässt die #Presse der #Politik das durchgehen?
#wikileaks #Zitat #Propaganda #krieg #freiheit #demokratie #lüge #Menschenrechte
 
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Zum Thema kritischer Journalismus, die 4. Gewalt und Pressefreiheit. Warum sitzt #Assange eigentlich immer noch in Haft und warum lässt die #Presse der #Politik das durchgehen?
#wikileaks #Zitat #Propaganda #krieg #freiheit #demokratie #lüge #Menschenrechte
 
#CCC Updates:
Gerichtsverfahren gegen #Assange – Melzer legte Beschwerden in 8 Schreiben an involvierte Staaten dar, doch alle haben die Kooperation verweigert, auch Außenminister Maas (SPD)
https://www.heise.de/news/Prozess-gegen-Assange-UN-Beauftragter-spricht-von-Hexenprozess-6001401.html

Quelle: https://nitter.mastodont.cat/chaosupdates/status/1376823029154476032#m
 
Gerichtsverfahren gegen #Assange – Melzer legte Beschwerden in 8 Schreiben an involvierte Staaten dar, doch alle haben die Kooperation verweigert, auch Außenminister Maas (SPD)
 
Wie die Verfolgung von Julian #Assange die westlichen Demokratien beschädigt
(piqd)
 
#Assange: Eine gute Nachricht, für mich völlig unerwartet, ich freue mich!
Aber auch eine Nachricht mit Schattenseiten.
(engl.)
Assange Wins. The Cost: The Crushing of Press Freedom, The Labelling of Dissent as Mental Illness
 

Assange extradition rejected

Extradition to the U.S. would be unjust and oppressive to Assange's mental health, British Magistrate Vanessa Baraitser said in her decision Monday.
#Assange #extradition #USA #British #judge #legal #ruling #politics #journalism #crime
 

Assange extradition rejected

Extradition to the U.S. would be unjust and oppressive to Assange's mental health, British Magistrate Vanessa Baraitser said in her decision Monday.
#Assange #extradition #USA #British #judge #legal #ruling #politics #journalism #crime
 

[...]Julian Assange darf wegen der Haftbedingungen, die ihn in den USA erwarten würden, nicht ausgeliefert werden. Das hat das zuständige Gericht entschieden.[...]



[...]In dem Urteil wird außerdem die Freilassung Assanges angeordnet.[...]


[...]Julian Assange may not be extradited because of the prison conditions that would await him in the USA. This was decided by the competent court.[...]



[...]The judgment also orders Assange's release.[...]

https://www.heise.de/news/Urteil-Julian-Assange-darf-nicht-an-die-USA-ausgeliefert-werden-5002523.html

#julian #assange to be set #free! #wikileaks #freedom #journalism #journalist
 
OK, er wird also abgeschoben werden... diese Aussage der Richterin lässt ja kaum anderes zu.
#Assange #Wikileacks
https://nitter.eu/jamesdoleman/status/1346042101117681666#m
 



a bail hearing will now be heard

#Julian #Assange #journalism #UK.
 



a bail hearing will now be heard

#Julian #Assange #journalism #UK.
 
#Urteil in #Großbritannien
#Assange soll nicht an die #USA ausgeliefert werden
In den USA droht #WikiLeaks-Gründer #Julian Assange wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente eine lange #Haftstrafe. Ein Gericht in London hat nun über das Auslieferungsgesuch entschieden.
#Folter
 
#Urteil in #Großbritannien
#Assange soll nicht an die #USA ausgeliefert werden
In den USA droht #WikiLeaks-Gründer #Julian Assange wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente eine lange #Haftstrafe. Ein Gericht in London hat nun über das Auslieferungsgesuch entschieden.
#Folter
 
Offenbar ist die Auslieferung von Julian Assange an die USA "abgelehnt".

https://twitter.com/jamesdoleman/status/1346048421518581760

#FreeAssange #Assange
 
Es klang ja eine ganze Zeit anders. Aber wegen der Suizidgefahr wird #Assange /nicht/ ausgeliefert.

Extradition denied.

https://nitter.eu/jamesdoleman/status/1346048421518581760
 
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