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Items tagged with: Artenvielfalt


 

Gerechtigkeit für den Hamster


Der Prepper unter den Tieren hat derzeit einen schlechten Ruf. Dabei ist er ein Vorbild-Öko. Das Problem ist der Mensch mit seinen Sündenböcken. http://www.taz.de/Immer-auf-die-Kleinen/!5674386/ … #taz #tazgezwitscher #tageszeitung #Artenvielfalt

Schwerpunkt: Klimawandel
Schwerpunkt: Coronavirus

 

Gerechtigkeit für den Hamster


Der Prepper unter den Tieren hat derzeit einen schlechten Ruf. Dabei ist er ein Vorbild-Öko. Das Problem ist der Mensch mit seinen Sündenböcken. http://www.taz.de/Immer-auf-die-Kleinen/!5674386/ … #taz #tazgezwitscher #tageszeitung #Artenvielfalt

Schwerpunkt: Klimawandel
Schwerpunkt: Coronavirus

 

2020 wird zeigen, dass viele offizielle Ökoziele in #Deutschland verpasst, verschoben oder vergessen werden. Beim #Klimaschutz, der #Artenvielfalt, beim Ressourcenverbrauch und dem Schutz von Luft, Wasser und Boden werden die offiziellen Ziele reihenweise nicht erreicht.


Siehe: https://taz.de/Deutschlands-desastroese-Umweltbilanz/!5649066/

#Natur #umwelt #politik #versager #krise #klima #zukunft #Menschheit

 

2020 wird zeigen, dass viele offizielle Ökoziele in #Deutschland verpasst, verschoben oder vergessen werden. Beim #Klimaschutz, der #Artenvielfalt, beim Ressourcenverbrauch und dem Schutz von Luft, Wasser und Boden werden die offiziellen Ziele reihenweise nicht erreicht.


Siehe: https://taz.de/Deutschlands-desastroese-Umweltbilanz/!5649066/

#Natur #umwelt #politik #versager #krise #klima #zukunft #Menschheit

 

VOLKSBEGEHREN RETTET DIE BIENE


Liebe Unterstützer*innen,

ob eine Idee gut in die Zeit passt, zeigt sich nicht selten daran, wer diese Idee lobt. So gesehen war es für die Landwirte des Zusammenschlusses #Kraichgau-Korn kein schlechtes Zeichen, dass ihnen vor wenigen Tage gleich zwei Staatsekretärinnen unserer Landesregierung den Hof machten. Einige der Kraichgaukorn-Landwirte bekamen den Ackerwildkrautpreis des Landes überreicht, weil sie auf ihren Feldern den Ackerwildkrautreichtum ohne Ertragseinbußen hochhalten. Mit Friedlinde Gurr-Hirsch aus dem Landwirtschafts- und André Baumann aus dem Umweltministerium übergaben eben gleich zwei Staatssekretärinnen die Preise. Die Betriebe „zeigen, dass Ökonomie und Ökologie miteinander möglich sind“, lobte Baumann. Vor allem zeigen sie aber: Ein zentraler Bestandteil des Eckpunktepapiers zum Artenschutz im Ländle, auf dessen Grundlage wir derzeit ein Artenschutzgesetz mit der Landesregierung verhandeln, ist praktizierbar: die Pestizidreduktion.

Denn was machen die Kraichgaukorn-Landwirte? Auch wenn sie dem Volksbegehren insgesamt nicht unkritisch gegenüberstehen, praktizieren sie schon seit Jahren eine von dessen Kernforderungen: Weniger Pestizide, mehr Lebensräume. Und zwar aus eigenem Antrieb. Die Kornlandwirte aus der Region haben sich bereits in den 90er Jahren zusammengeschlossen, um gezielt naturnah erzeugtes Korn an umliegende Bäckereien zu vermarkten. Pestizidfrei bedeutet bei den Kraichgau-Bauern, dass ab der Vorfrucht bis zur Ernte keine Pestizide eingesetzt werden. Die Landwirte liefern ihren Weizen direkt an Mühlen und Bäckereien in der Region. Das ermöglicht den Landwirten Preise, die nicht komplett am Weltmarkt hängen – und Biene, Schmetterling, Feldhamster und Co. vor Ort ein entspanntes Leben.

Würden alle Korn-Betriebe in Baden-Württemberg wirtschaften wie die Kraichgau-Pioniere, wäre eines unserer Ziele schon erreicht: die Reduktion der Pestizide um 40 bis 50 Prozent. Durch Förderung und freiwillige Maßnahmen der Landwirtinnen wohlgemerkt. Das ist wichtig, weil Forscherinnen sich einig sind: Soll das Artensterben gebremst werden, müssen Gifte sich vom Acker machen.

Das Kraichgau-Korn-Modell ist nur eines von vielen Beispielen, wie das so gelingen kann, dass davon Arten und Höfe gleichermaßen profitieren. Unsere Mitstreiter*Innen vom NABU haben in ihrem, übrigens ziemlich lesenswerten, Pestizidbericht (1 Jahr alt, aber kein bisschen veraltet) weitere Modelle herausgestellt. Etwa die Integrierten Produktion (IP) der Schweiz.

Was passiert auf Feldern, die Bäuerinnen und Bauern nach diesem Prinzip bearbeiten? IP Suisse schränkt den chemischen Pestizidseinsatz und schreibt stattdessen etwa bestimmte Fruchtfolgen, etwa nicht Weizen auf Weizen, oder Anbaupausen, wie etwa mindestens vier Jahre bei Zuckerrüben und Kartoffeln, vor. Das soll Resistenzen verhindern. Und es klappt. Beim Weizen etwa kommen die Betriebe mit bis zu der Hälfte der Pestizide aus. Und wirtschaftlich lohnt sich das Ganze auch noch – auch, weil Schweizer Einzelhändler die IP-Produkte besonders honorieren (das dürften sich deutsche Händler natürlich abgucken).

Ebenfalls zur #Pestizid reduktion tragen #Herbizid freie Produktionsweisen bei. Herbizide töten unerwünschte Beikräuter und Beigräser. Das ist nicht nur für die Pflanzen selbst schlecht: Sie sind Nahrung und Lebensraum für viele Tierarten. In den meisten Kulturen ist ein herbizidfreier Anbau möglich: Mechanische Kontrollen, Untersaaten, weite Fruchtfolgen mit Zwischenfrüchten wirken bei bestimmten Sorten ähnlich gut.

Der NABU-Bericht weist nach, dass Landwirtinnen durch diese Verfahren bis zu 60 Prozent der Pestizide einsparen können. Das ist nicht nur toll für die #Artenvielfalt – sondern auch für Betriebe mit Sonderkulturen. Obst und Wein etwa sind echte Sensibelchen. Sie sind zwar grundsätzlich auch ökologisch oder gar pestizidfrei anzubauen, es ist aber je nach Sorte deutlich riskanter. Das Ziel von 40 bis 50 Prozent Pestizidreduktion, wie wir es derzeit mit der Landesregierung diskutieren, bezieht sich auf einen Durchschnittswert fürs ganze Land, nicht auf den einzelnen Betrieb. Wenn es also Kornbauern gelingt, 60 Prozent #Pestizide einzusparen, könnten Obstbauern oder Winzerinnen schon mit weniger Mengenreduktion ihren Beitrag leisten.
Und dann ist da ja noch die Forschung. Absehbar ist schon jetzt: Roboter könnten die Unkrautbeseitigung revolutionieren. Allerdings, machen wir uns nichts vor: die letzte Variante, also die Hightech-Lösung, ist vermutlich am teuersten. Unabhängig davon gilt: egal ob bewusste Vermarktung pestizidfreier Produkte, pestizidarme Anbauweise oder eben Hightech: Landwirtinnen können nur dann aufwendiger und nachhaltiger produzieren, wenn wir sie angemessen bezahlen. Als Verbraucherinnen oder/und Steuerzahler*innen. Und dass sich dieser Aufpreis lohnt, das zeigt sich an vielen Stellen. Ebenfalls in der abgelaufenen Woche etwa wandte sich der Verband der Energie- und Wasserwirtschaft an Umweltminister Franz Untersteller. Das Anliegen: Man begrüße es, wenn die Landesregierung im Bereich Pflanzenschutz Reduzierungen verlange. Denn: Diese hätten „hohes Versickerungspotenzial und verunreinigen das Grundwasser.“ Das wiederum sei nur teuer zu reinigen.

So haben am Ende von einer sinnvollen Pesitzidreduktionsstrategie alle etwas: die bedrohten Arten, die Landwirtinnen, die Verbraucherinnen und die Steuerzahler*innen. Damit wir das erreichen, müssen wir aber wachsam bleiben. Noch ist aus dem Eckpunktepaper der Landesregierung kein verbindliches Gesetz geworden. Damit wir den Weg dorthin kritisch und konstruktiv begleiten können, sind wir als Volksbegehrens-Bündnis auf Euch angewiesen. Der Dialogprozess mit der Landesregierung ist bei gleichzeitiger Beibehaltung der Logistik für das Volksbegehren (zur Erinnerung: Trotz der Mobilisierungspause können ja dennoch bis zum 23. März Unterschriften abgegeben werden) ähnlich teuer wie ein aktiv durchgeführter Volksbegehren. Deswegen brauchen wir jede Unterstützung:

 

VOLKSBEGEHREN RETTET DIE BIENE


Liebe Unterstützer*innen,

ob eine Idee gut in die Zeit passt, zeigt sich nicht selten daran, wer diese Idee lobt. So gesehen war es für die Landwirte des Zusammenschlusses #Kraichgau-Korn kein schlechtes Zeichen, dass ihnen vor wenigen Tage gleich zwei Staatsekretärinnen unserer Landesregierung den Hof machten. Einige der Kraichgaukorn-Landwirte bekamen den Ackerwildkrautpreis des Landes überreicht, weil sie auf ihren Feldern den Ackerwildkrautreichtum ohne Ertragseinbußen hochhalten. Mit Friedlinde Gurr-Hirsch aus dem Landwirtschafts- und André Baumann aus dem Umweltministerium übergaben eben gleich zwei Staatssekretärinnen die Preise. Die Betriebe „zeigen, dass Ökonomie und Ökologie miteinander möglich sind“, lobte Baumann. Vor allem zeigen sie aber: Ein zentraler Bestandteil des Eckpunktepapiers zum Artenschutz im Ländle, auf dessen Grundlage wir derzeit ein Artenschutzgesetz mit der Landesregierung verhandeln, ist praktizierbar: die Pestizidreduktion.

Denn was machen die Kraichgaukorn-Landwirte? Auch wenn sie dem Volksbegehren insgesamt nicht unkritisch gegenüberstehen, praktizieren sie schon seit Jahren eine von dessen Kernforderungen: Weniger Pestizide, mehr Lebensräume. Und zwar aus eigenem Antrieb. Die Kornlandwirte aus der Region haben sich bereits in den 90er Jahren zusammengeschlossen, um gezielt naturnah erzeugtes Korn an umliegende Bäckereien zu vermarkten. Pestizidfrei bedeutet bei den Kraichgau-Bauern, dass ab der Vorfrucht bis zur Ernte keine Pestizide eingesetzt werden. Die Landwirte liefern ihren Weizen direkt an Mühlen und Bäckereien in der Region. Das ermöglicht den Landwirten Preise, die nicht komplett am Weltmarkt hängen – und Biene, Schmetterling, Feldhamster und Co. vor Ort ein entspanntes Leben.

Würden alle Korn-Betriebe in Baden-Württemberg wirtschaften wie die Kraichgau-Pioniere, wäre eines unserer Ziele schon erreicht: die Reduktion der Pestizide um 40 bis 50 Prozent. Durch Förderung und freiwillige Maßnahmen der Landwirtinnen wohlgemerkt. Das ist wichtig, weil Forscherinnen sich einig sind: Soll das Artensterben gebremst werden, müssen Gifte sich vom Acker machen.

Das Kraichgau-Korn-Modell ist nur eines von vielen Beispielen, wie das so gelingen kann, dass davon Arten und Höfe gleichermaßen profitieren. Unsere Mitstreiter*Innen vom NABU haben in ihrem, übrigens ziemlich lesenswerten, Pestizidbericht (1 Jahr alt, aber kein bisschen veraltet) weitere Modelle herausgestellt. Etwa die Integrierten Produktion (IP) der Schweiz.

Was passiert auf Feldern, die Bäuerinnen und Bauern nach diesem Prinzip bearbeiten? IP Suisse schränkt den chemischen Pestizidseinsatz und schreibt stattdessen etwa bestimmte Fruchtfolgen, etwa nicht Weizen auf Weizen, oder Anbaupausen, wie etwa mindestens vier Jahre bei Zuckerrüben und Kartoffeln, vor. Das soll Resistenzen verhindern. Und es klappt. Beim Weizen etwa kommen die Betriebe mit bis zu der Hälfte der Pestizide aus. Und wirtschaftlich lohnt sich das Ganze auch noch – auch, weil Schweizer Einzelhändler die IP-Produkte besonders honorieren (das dürften sich deutsche Händler natürlich abgucken).

Ebenfalls zur #Pestizid reduktion tragen #Herbizid freie Produktionsweisen bei. Herbizide töten unerwünschte Beikräuter und Beigräser. Das ist nicht nur für die Pflanzen selbst schlecht: Sie sind Nahrung und Lebensraum für viele Tierarten. In den meisten Kulturen ist ein herbizidfreier Anbau möglich: Mechanische Kontrollen, Untersaaten, weite Fruchtfolgen mit Zwischenfrüchten wirken bei bestimmten Sorten ähnlich gut.

Der NABU-Bericht weist nach, dass Landwirtinnen durch diese Verfahren bis zu 60 Prozent der Pestizide einsparen können. Das ist nicht nur toll für die #Artenvielfalt – sondern auch für Betriebe mit Sonderkulturen. Obst und Wein etwa sind echte Sensibelchen. Sie sind zwar grundsätzlich auch ökologisch oder gar pestizidfrei anzubauen, es ist aber je nach Sorte deutlich riskanter. Das Ziel von 40 bis 50 Prozent Pestizidreduktion, wie wir es derzeit mit der Landesregierung diskutieren, bezieht sich auf einen Durchschnittswert fürs ganze Land, nicht auf den einzelnen Betrieb. Wenn es also Kornbauern gelingt, 60 Prozent #Pestizide einzusparen, könnten Obstbauern oder Winzerinnen schon mit weniger Mengenreduktion ihren Beitrag leisten.
Und dann ist da ja noch die Forschung. Absehbar ist schon jetzt: Roboter könnten die Unkrautbeseitigung revolutionieren. Allerdings, machen wir uns nichts vor: die letzte Variante, also die Hightech-Lösung, ist vermutlich am teuersten. Unabhängig davon gilt: egal ob bewusste Vermarktung pestizidfreier Produkte, pestizidarme Anbauweise oder eben Hightech: Landwirtinnen können nur dann aufwendiger und nachhaltiger produzieren, wenn wir sie angemessen bezahlen. Als Verbraucherinnen oder/und Steuerzahler*innen. Und dass sich dieser Aufpreis lohnt, das zeigt sich an vielen Stellen. Ebenfalls in der abgelaufenen Woche etwa wandte sich der Verband der Energie- und Wasserwirtschaft an Umweltminister Franz Untersteller. Das Anliegen: Man begrüße es, wenn die Landesregierung im Bereich Pflanzenschutz Reduzierungen verlange. Denn: Diese hätten „hohes Versickerungspotenzial und verunreinigen das Grundwasser.“ Das wiederum sei nur teuer zu reinigen.

So haben am Ende von einer sinnvollen Pesitzidreduktionsstrategie alle etwas: die bedrohten Arten, die Landwirtinnen, die Verbraucherinnen und die Steuerzahler*innen. Damit wir das erreichen, müssen wir aber wachsam bleiben. Noch ist aus dem Eckpunktepaper der Landesregierung kein verbindliches Gesetz geworden. Damit wir den Weg dorthin kritisch und konstruktiv begleiten können, sind wir als Volksbegehrens-Bündnis auf Euch angewiesen. Der Dialogprozess mit der Landesregierung ist bei gleichzeitiger Beibehaltung der Logistik für das Volksbegehren (zur Erinnerung: Trotz der Mobilisierungspause können ja dennoch bis zum 23. März Unterschriften abgegeben werden) ähnlich teuer wie ein aktiv durchgeführter Volksbegehren. Deswegen brauchen wir jede Unterstützung:

 
Es gibt keine Trennung

Die Natur als Ganze ist bereits das Paradigma eines Haushalts der Gemeingüter.
Nichts in ihr ist Monopol, alles ist Open Source.


Der Biologe und Philosoph Andreas Weber schreibt seit einigen Jahren von einem radikalen Ansatz des Umdenkens im Hinblick auf unseren Platz in der Welt und dem Umgang mit ihr und unserem Leben darin.
Er hat in einem Plädoyer im SWR seine Sicht selbst dargestellt:
Zurück zur beseelten Natur - Plädoyer für einen Perspektivwechsel

Oder zum Download der mp3-Datei hier

Andreas Weber spricht mir mit diesem Plädoyer aus dem Herzen, denn er erzählt von etwas, das ich schon als Kind wusste, es jedoch unterwegs im Leben immer wieder mal vergas.
Inzwischen vergesse ich es nicht mehr und hoffe, es werden immer mehr, die es auch nicht mehr vergessen können.

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In der Zeitschrift Oya in Oya 01/2010 können wir dazu weiter lesen:

' Das Streben nach Freiheit scheint die einzige Maxime der Menschen zu sein, nichts darf die Freiheit in Frage stellen. Der Philosoph und Biologe Andreas Weber zeigt, dass Freiheit von kurzer Dauer ist, wenn sie nicht der Verbundenheit mit dem mehr-als-menschlichen Leben entspringt. Die Idee der Gemeingüter, ein von allen geteiltes Leben, fordert uns heraus, das Paradox von Freiheit und Verbundenheit zu integrieren.

Ein Satz bildet den Gravitationspunkt unserer Epoche des haltlosen Fortschritts. Er lautet: »Im Zweifel für den Menschen.« Diese Grundüberzeugung eint bis heute alle Lager. Sie leitet die Post-Kapitalisten, in deren Augen die gesamte Biogeosphäre eine Ressource für den Markt ist. Sie inspiriert die Neo-Marxisten, denen es um die technische Verbesserung und massenhafte Anhebung der Lebensumstände geht. Sie erfüllt auch die Grünen, die mit Öko-Effizienz Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen wollen.

Um das Problem des Mangels zu lösen, das die Menschheit seit jeher begleitet, haben wir unsere Welt in zwei Wirklichkeiten aufgeteilt: Hier die Menschen, ihre Wirtschaft, ihre Kultur – und dort der Rest der belebten und unbelebten Welt. Uns leitet ein Denken, das einzig das Humane zum sinnvollen Projekt erklärt, alles andere aber zur bloßen Ressource herabwürdigt. Schon lange haben wir die Gemeinschaft mit dem Leben auf der Erde aufgekündigt und das siamesische Band der Loyalität zwischen allem Lebendigen durchschnitten. Gerade die Klimadebatte, die das beispiellose Artenschwinden völlig aus den Augen verloren hat, zeigt: Es geht allein um unsere Rettung.

Was aber, wenn unsere Rettung ohne die aller anderen Wesen nicht möglich wäre? Was, wenn es den Menschen allein gar nicht gäbe, sondern er nur als Teil einer Gemeinschaft lebendiger Bezüge, Sinn- und Nahrungsflüsse existierte? Was, wenn wir die Gemeinschaft der Menschen schädigten, indem wir das Band zum übrigen Leben zerfasern lassen?

Eines sollte hellhörig machen: Der neuzeitliche Fortschrittsweg hat, trotz aller Beteuerungen, nicht nur den Abstand zur Natur, sondern auch die Spaltung zwischen den Menschen immer nur tiefer gemacht. Nie zuvor, nicht zur Zeit des Sonnenkönigs und nicht zur Zeit der Pyramiden, standen einer so großen Zahl von Zerlumpten und Hungernden so wenige unermesslich Reiche gegenüber wie jetzt. Die Trennung der Natur und der Menschen, vorgenommen zum Wohle der Menschlichkeit, bewirkt, dass immer mehr Menschen alles hergeben müssen, was sie von Natur aus besitzen: ihren Körper, das Recht auf Unversehrtheit, ihre biologische Ganzheit. Die Versklavung der Natur brachte damit nicht die verheißene Befreiung mit sich, sondern im Gegenteil eine nie dagewesene Unterwerfung der Menschen. '

von Andreas Weber
Hier weiterlesen
(die Betreiber freuen sich über eine Spende)

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#Natur #Philosophie #Biologie #Andreas-Weber #Seele #Poesie #Poiesis #Fichte #Schelling #Kapitalismus #Ökologie #Ganzheitlichkeit #Menschen #Veränderung #Klima #Naturschutz #Glück #Teilen #Tiere #Pflanzen #Bäume #Insekten #Artenvielfalt #Artenschutz #open-source #Trennung #Gemeingüter #Selbstschöpferisch

 
Der Rückgang der Artenvielfalt, und insbesondere des Insektenreichtums, ist die in Sachen negative Auswirkungen nahezu gleichberechtigte Schwester der Klimakrise. (piqd)
#Klima, #Artenvielfalt

 
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"Früher dachte ich, dass die größten #Umweltprobleme der Verlust der #Artenvielfalt, der Kollaps der #Ökosysteme und der #Klimawandel wären. Ich dachte, 30 Jahre gute Wissenschaft könnten diese Probleme angehen. Ich habe mich geirrt.
Die größten Umweltprobleme sind #Egoismus, #Gier und #Gleichgültigkeit, und um mit ihnen fertig zu werden, brauchen wir einen kulturellen und spirituellen Wandel.
Und wir Wissenschaftler wissen nicht, wie man das macht."
Gus #Speth ist Professor für Umweltpolitik und nachhaltige Entwicklung an der Yale University (USA) und war Chefberater der nationalen Umweltkommission unter den US-Präsidenten Jimmy Carter und Bill Clinton.

 
50 Millionen Jahre, um sich vom Menschen zu erholen

Solange bräuchte allein die Vogelwelt der Insel Neuseeland, um sich vom Menschen und seinen eingeführten Tieren zu erholen.
" Bis die Evolution wieder eine so artenreiche Vogelwelt wie einst entwickeln könnte, würde es somit bei Weitem länger dauern als der Mensch bisher auf der Erde existiert.
Trotz der heutigen Anstrengungen beim Vogelschutz gelten laut der Studie 30 Prozent der noch vorhandenen Arten als vom Aussterben bedroht. "




"Die heutigen Entscheidungen im Naturschutz werden auf Millionen Jahre Auswirkungen haben", erklärt Valente in einer Mitteilung des Naturkunde-Museums in Berlin. Oft werde angenommen, dass die Natur sich schnell erhole, wenn man sie in Ruhe lasse, aber in Wahrheit werde dies Millionen Jahre dauern. "Und vielleicht wird sie sich nie wirklich erholen."
(Zitate: s.u. verlinkter Artikel)

Neuseeland: Vögel brauchen Millionen Jahre zur Erholung - Wissen - Süddeutsche.de
https://www.sueddeutsche.de/wissen/neuseeland-voegel-ausgestorben-moa-1.4553637
#Tiere #Wissenschaft #Evolution #Artenvielfalt #Neuseeland #Mensch #Aussterben

 
Rettet Bienen und Bauern

Bild/Foto

"Eine Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt

Während auf den Äckern und Feldern Europas die Bienen verschwinden und die Vögel verstummen, geht die Anzahl der Bäuerinnen und Bauern in alarmierender Geschwindigkeit immer weiter zurück.
Das aktuelle Modell intensiver Landwirtschaft hat einen massiven Rückgang der Natur zu verschulden.
Schmetterlinge und Insekten sind aus landwirtschaftlichen Flächen vertrieben worden, einstmals weit verbreitete Vogelarten werden immer seltener.
All das, während wir Bürger*innen ununterbrochen einem Giftcocktail aus synthetischen Pestiziden ausgesetzt sind und unsere Flüsse und Bäche verseucht werden.
Als europäische Bürgerinnen und Bürger erheben wir unsere Stimme gegen dieses System industrialisierter Landwirtschaft.
Dieses System führt zum Einbruch der Artenvielfalt, zum Verschwinden kleiner und familiengeführter Höfe und zu einer unfruchtbaren Landschaft.
Als AkteurInnen der Zivilgesellschaft haben wir eine klare Vorstellung davon, wie der Ausweg aus diesem System aussehen kann: Wir wollen eine andere Form der Lebensmittelproduktion, ohne Agrochemikalien, gesünder und nachhaltiger für Natur und Mensch.
So wollen wir sicherstellen, dass die unschätzbare Vielfalt an Lebensmitteln und bäuerlichen Traditionen in Europa erhalten bleibt. Aus ganz Europa kommen wir jetzt zusammen, um eine Europäische Bürgerinitiative ins Leben zu rufen: “Bienen und Bauern retten! Eine bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt”.
Unser Ziel: EU-weit eine Million Unterschriften zu sammeln und so den Menschen eine Stimme geben, die sich einen Systemwandel wünschen, von dem alle profitieren: Nicht nur unsere Umwelt, sondern auch Bäuerinnen und Bauern genauso wie Verbraucher*innen. "
(Zitat: s.u.)

Save Bees and Farmers https://beesfarmers.armada.digital/de/



#BUND #Bienen #Landwirtschaft #EU #Agrar #Bauern #Bürgerinitiative #Nachhaltigkeit #Natur #Artenvielfalt #Tiere
Deutsch

 
Rettet Bienen und Bauern

Bild/Foto

"Eine Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt

Während auf den Äckern und Feldern Europas die Bienen verschwinden und die Vögel verstummen, geht die Anzahl der Bäuerinnen und Bauern in alarmierender Geschwindigkeit immer weiter zurück.
Das aktuelle Modell intensiver Landwirtschaft hat einen massiven Rückgang der Natur zu verschulden.
Schmetterlinge und Insekten sind aus landwirtschaftlichen Flächen vertrieben worden, einstmals weit verbreitete Vogelarten werden immer seltener.
All das, während wir Bürger*innen ununterbrochen einem Giftcocktail aus synthetischen Pestiziden ausgesetzt sind und unsere Flüsse und Bäche verseucht werden.
Als europäische Bürgerinnen und Bürger erheben wir unsere Stimme gegen dieses System industrialisierter Landwirtschaft.
Dieses System führt zum Einbruch der Artenvielfalt, zum Verschwinden kleiner und familiengeführter Höfe und zu einer unfruchtbaren Landschaft.
Als AkteurInnen der Zivilgesellschaft haben wir eine klare Vorstellung davon, wie der Ausweg aus diesem System aussehen kann: Wir wollen eine andere Form der Lebensmittelproduktion, ohne Agrochemikalien, gesünder und nachhaltiger für Natur und Mensch.
So wollen wir sicherstellen, dass die unschätzbare Vielfalt an Lebensmitteln und bäuerlichen Traditionen in Europa erhalten bleibt. Aus ganz Europa kommen wir jetzt zusammen, um eine Europäische Bürgerinitiative ins Leben zu rufen: “Bienen und Bauern retten! Eine bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt”.
Unser Ziel: EU-weit eine Million Unterschriften zu sammeln und so den Menschen eine Stimme geben, die sich einen Systemwandel wünschen, von dem alle profitieren: Nicht nur unsere Umwelt, sondern auch Bäuerinnen und Bauern genauso wie Verbraucher*innen. "
(Zitat: s.u.)

Save Bees and Farmers https://beesfarmers.armada.digital/de/



#BUND #Bienen #Landwirtschaft #EU #Agrar #Bauern #Bürgerinitiative #Nachhaltigkeit #Natur #Artenvielfalt #Tiere
Deutsch

 
Neue Zahlen bestätigen: Europas Vogelwelt ist im steilen Sinkflug. Die Kulturlandschaft verödet zunehmend. Es ist Zeit, umzukehren. #Vogelsterben #Insektensterben #Artenvielfalt #Naturschutz #Vögel #Landwirtschaft #Pestizide #ErdeUmwelt #Biologie

 
Landwirtschaftsministerium ignoriert erneut wissenschaftliche Empfehlungen

Der wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik und Ernährung des BMEL übergab der Ministerin
Frau Klöckner am 16.Juli 2019 ein Gutachten zur Grünen Architektur der zukünftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).
Im Gutachten "empfehlen die Berater einen kompletten Umbau in der Agrarpolitik, allem voran ein Auslaufen der Direktzahlung und die Bindung der öffentlichen Gelder an öffentliche Leistungen."
Dies ist wichtig, um mehr Gerechtigkeit herzustellen, so daß Landwirtschaft dem Gemeinwohl dient und nicht den kapitalistischen Interessen einzelner Großbetriebe.
Bauern, die dem Gemeinwohl dienen, sollen auch entsprechende Zahlungen erhalten.
Gemeinwohl heißt: enkelvertäglich, naturnah und tiergerecht.




"Als Reaktion auf die Stellungnahme kündigte die Ministerin in einer Pressemitteilung an, weiterhin an den Direktzahlungen festhalten zu wollen.
Damit blockiert das BMEL weiterhin eine echte Reform in der Agrarpolitik und die Transformation hin zu einer naturverträglichen Landnutzungspolitik, die so dringend nötig wäre."
(Zitat: NABU-GAP-Ticker s.u.)

Diese Ministerin Klöckner ist eine Vollkatastrophe in einer Zeit wichtiger Weichenstellungen für das Überleben ganzer Arten, einschließlich des Menschen.
Sie ist nicht allein dafür verantwortlich, doch sie hat eine wichtige Stellschraube, die sie ggf. aus Angst vor Druck durch Lobbyisten oder auf Grund von Engstirnigkeit nicht nutzt.

Was passiert, wenn Politiker hartnäckig wissenschaftlichen Rat und deren Erkenbtnisse ignorieren, haben wir im Sommer 2018 erleben müssen.




NABU-GAP-Ticker: Das neue Gutachten des WBAE zur Grünen Architektur der GAP – Ergebnisse und Empfehlungen im Überblick https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/nabu-gap-ticker-2019-07-31/
#Landwirtschaft #BMEL #Klöckner #GAP #EU #Wissenschaft #Agrarpolitik #Nabu #Artenvielfalt #Klima

 
Landwirtschaftsministerium ignoriert erneut wissenschaftliche Empfehlungen

Der wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik und Ernährung des BMEL übergab der Ministerin
Frau Klöckner am 16.Juli 2019 ein Gutachten zur Grünen Architektur der zukünftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).
Im Gutachten "empfehlen die Berater einen kompletten Umbau in der Agrarpolitik, allem voran ein Auslaufen der Direktzahlung und die Bindung der öffentlichen Gelder an öffentliche Leistungen."
Dies ist wichtig, um mehr Gerechtigkeit herzustellen, so daß Landwirtschaft dem Gemeinwohl dient und nicht den kapitalistischen Interessen einzelner Großbetriebe.
Bauern, die dem Gemeinwohl dienen, sollen auch entsprechende Zahlungen erhalten.
Gemeinwohl heißt: enkelvertäglich, naturnah und tiergerecht.




"Als Reaktion auf die Stellungnahme kündigte die Ministerin in einer Pressemitteilung an, weiterhin an den Direktzahlungen festhalten zu wollen.
Damit blockiert das BMEL weiterhin eine echte Reform in der Agrarpolitik und die Transformation hin zu einer naturverträglichen Landnutzungspolitik, die so dringend nötig wäre."
(Zitat: NABU-GAP-Ticker s.u.)

Diese Ministerin Klöckner ist eine Vollkatastrophe in einer Zeit wichtiger Weichenstellungen für das Überleben ganzer Arten, einschließlich des Menschen.
Sie ist nicht allein dafür verantwortlich, doch sie hat eine wichtige Stellschraube, die sie ggf. aus Angst vor Druck durch Lobbyisten oder auf Grund von Engstirnigkeit nicht nutzt.

Was passiert, wenn Politiker hartnäckig wissenschaftlichen Rat und deren Erkenbtnisse ignorieren, haben wir im Sommer 2018 erleben müssen.




NABU-GAP-Ticker: Das neue Gutachten des WBAE zur Grünen Architektur der GAP – Ergebnisse und Empfehlungen im Überblick https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/nabu-gap-ticker-2019-07-31/
#Landwirtschaft #BMEL #Klöckner #GAP #EU #Wissenschaft #Agrarpolitik #Nabu #Artenvielfalt #Klima

 
#insekten #nabu #insektensommer #Meldeaktion #natur #garten #Artenvielfalt

 
#insekten #nabu #insektensommer #Meldeaktion #natur #garten #Artenvielfalt

 
"Wo sind die Eilmeldungen?", fragte die 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg am nächsten Abend in einem Tweet und verwies auf die mangelnde Berichterstattung. "Die zusätzlichen Nachrichtensendungen? Die Titelseiten? Wo sind die Notfallsitzungen? Die Krisengipfel? Was könnte wichtiger sein?"

♲ Deutsche Welle (inoffiziell) (deutschewelle@squeet.me):
Experten sagen, dass der Artenverlust und der Zusammenbruch des Öko-Systems die Menschheit ebenso schädigt wie der Klimawandel. Aber hört eigentlich überhaupt jemand zu?
Artenvielfalt: Vom Aussterben bedroht, aber weitgehend ignoriert? | DW | 22.05.2019
#Biodiversität #Umweltschutz #Naturschutz #Aussterben #Artenvielfalt #Natur #Medien
[l]

#Artenschutz

 
"Wo sind die Eilmeldungen?", fragte die 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg am nächsten Abend in einem Tweet und verwies auf die mangelnde Berichterstattung. "Die zusätzlichen Nachrichtensendungen? Die Titelseiten? Wo sind die Notfallsitzungen? Die Krisengipfel? Was könnte wichtiger sein?"
Experten sagen, dass der Artenverlust und der Zusammenbruch des Öko-Systems die Menschheit ebenso schädigt wie der Klimawandel. Aber hört eigentlich überhaupt jemand zu? #Biodiversität #Umweltschutz #Naturschutz #Aussterben #Artenvielfalt #Natur #Medien

#Artenschutz

 



Eine Studie des NaBu weist nach, dass die Verflechtungen zwischen Agrarpolitik, Agrarwirtschaft und Bauernverband sämtliche Bestrebungen für Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung und Naturschutz verhindern.
Die Macht liegt in den Händen weniger Funktionäre, die vielfältige Aufgaben mit Entscheidungskompezenzen haben.

"Wenn man sich die Entscheidungen in der Landwirtschaftspolitik in den letzten Jahren und Jahrzehnten einmal näher anschaut, dann fragt man sich schon, warum von manch guten Ansätzen und Vorschlägen aus Wissenschaft und Politik am Ende so wenig übrig bleibt. Wenn die Beschlüsse, Verordnungen und Gesetze schließlich fertig sind, haben sich meistens die Interessen der Agrarlobby durchgesetzt.

87 Prozent der Landwirtinnen und Landwirte würden durchaus mehr für den Naturschutz tun wollen. Doch dieser zusätzliche Aufwand müsste eben auch entsprechend honoriert werden. 91 Prozent wünschen sich mehr Förderung für eine tierfreundlichere Viehhaltung, 83 Prozent für eine umweltfreundliche Produktion. Doch entsprechende Maßnahmen blockiert DBV-Präsident Rukwied bisher in Brüssel."

Ein Artikel des NaBu erläuter den Inhalt der Studie:
NaBu-Artikel zur Agrarlobby-Studie
Sie kann dort auch herunter geladen werden.
Oder hier:
Studie Agrarlobby-Verflechtungen

#agrar #landwirtschaft #bauernverband #nabu #deutschland #eu # natur #naturschutz #tier #artgerechte-tierhaltung #umwelt #umweltschutz #artenvielfalt #filz #lobby #studie-agrarlobby

 



Eine Studie des NaBu weist nach, dass die Verflechtungen zwischen Agrarpolitik, Agrarwirtschaft und Bauernverband sämtliche Bestrebungen für Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung und Naturschutz verhindern.
Die Macht liegt in den Händen weniger Funktionäre, die vielfältige Aufgaben mit Entscheidungskompezenzen haben.

"Wenn man sich die Entscheidungen in der Landwirtschaftspolitik in den letzten Jahren und Jahrzehnten einmal näher anschaut, dann fragt man sich schon, warum von manch guten Ansätzen und Vorschlägen aus Wissenschaft und Politik am Ende so wenig übrig bleibt. Wenn die Beschlüsse, Verordnungen und Gesetze schließlich fertig sind, haben sich meistens die Interessen der Agrarlobby durchgesetzt.

87 Prozent der Landwirtinnen und Landwirte würden durchaus mehr für den Naturschutz tun wollen. Doch dieser zusätzliche Aufwand müsste eben auch entsprechend honoriert werden. 91 Prozent wünschen sich mehr Förderung für eine tierfreundlichere Viehhaltung, 83 Prozent für eine umweltfreundliche Produktion. Doch entsprechende Maßnahmen blockiert DBV-Präsident Rukwied bisher in Brüssel."

Ein Artikel des NaBu erläuter den Inhalt der Studie:
NaBu-Artikel zur Agrarlobby-Studie
Sie kann dort auch herunter geladen werden.
Oder hier:
Studie Agrarlobby-Verflechtungen

#agrar #landwirtschaft #bauernverband #nabu #deutschland #eu # natur #naturschutz #tier #artgerechte-tierhaltung #umwelt #umweltschutz #artenvielfalt #filz #lobby #studie-agrarlobby

 



Eine Studie des NaBu weist nach, dass die Verflechtungen zwischen Agrarpolitik, Agrarwirtschaft und Bauernverband sämtliche Bestrebungen für Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung und Naturschutz verhindern.
Die Macht liegt in den Händen weniger Funktionäre, die vielfältige Aufgaben mit Entscheidungskompezenzen haben.

"Wenn man sich die Entscheidungen in der Landwirtschaftspolitik in den letzten Jahren und Jahrzehnten einmal näher anschaut, dann fragt man sich schon, warum von manch guten Ansätzen und Vorschlägen aus Wissenschaft und Politik am Ende so wenig übrig bleibt. Wenn die Beschlüsse, Verordnungen und Gesetze schließlich fertig sind, haben sich meistens die Interessen der Agrarlobby durchgesetzt.

87 Prozent der Landwirtinnen und Landwirte würden durchaus mehr für den Naturschutz tun wollen. Doch dieser zusätzliche Aufwand müsste eben auch entsprechend honoriert werden. 91 Prozent wünschen sich mehr Förderung für eine tierfreundlichere Viehhaltung, 83 Prozent für eine umweltfreundliche Produktion. Doch entsprechende Maßnahmen blockiert DBV-Präsident Rukwied bisher in Brüssel."

Ein Artikel des NaBu erläuter den Inhalt der Studie:
NaBu-Artikel zur Agrarlobby-Studie
Sie kann dort auch herunter geladen werden.
Oder hier:
Studie Agrarlobby-Verflechtungen

#agrar #landwirtschaft #bauernverband #nabu #deutschland #eu # natur #naturschutz #tier #artgerechte-tierhaltung #umwelt #umweltschutz #artenvielfalt #filz #lobby #studie-agrarlobby

 



Eine Studie des NaBu weist nach, dass die Verflechtungen zwischen Agrarpolitik, Agrarwirtschaft und Bauernverband sämtliche Bestrebungen für Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung und Naturschutz verhindern.
Die Macht liegt in den Händen weniger Funktionäre, die vielfältige Aufgaben mit Entscheidungskompezenzen haben.

"Wenn man sich die Entscheidungen in der Landwirtschaftspolitik in den letzten Jahren und Jahrzehnten einmal näher anschaut, dann fragt man sich schon, warum von manch guten Ansätzen und Vorschlägen aus Wissenschaft und Politik am Ende so wenig übrig bleibt. Wenn die Beschlüsse, Verordnungen und Gesetze schließlich fertig sind, haben sich meistens die Interessen der Agrarlobby durchgesetzt.

87 Prozent der Landwirtinnen und Landwirte würden durchaus mehr für den Naturschutz tun wollen. Doch dieser zusätzliche Aufwand müsste eben auch entsprechend honoriert werden. 91 Prozent wünschen sich mehr Förderung für eine tierfreundlichere Viehhaltung, 83 Prozent für eine umweltfreundliche Produktion. Doch entsprechende Maßnahmen blockiert DBV-Präsident Rukwied bisher in Brüssel."

Ein Artikel des NaBu erläuter den Inhalt der Studie:
NaBu-Artikel zur Agrarlobby-Studie
Sie kann dort auch herunter geladen werden.
Oder hier:
Studie Agrarlobby-Verflechtungen

#agrar #landwirtschaft #bauernverband #nabu #deutschland #eu # natur #naturschutz #tier #artgerechte-tierhaltung #umwelt #umweltschutz #artenvielfalt #filz #lobby #studie-agrarlobby

 

 

News | Telepolis: Konferenz in Paris Artensterben - "so bedrohlich wie Klimawandel"


Der Weltartenschutzrat in Paris diskutiert seinen Report zum Zustand der Natur. Bis zu eine Million Arten könnten bald verschwinden. Eröffnet wurde die Konferenz mit einem eindringlichen Appell.

Mit einer deutlichen Mahnung hat die Weltkonferenz zur Artenvielfalt in Paris begonnen. Robert Watson, Präsident des Weltbiodiversitätsrats (IPBES), erklärte zum Auftakt des Treffens: "Die Belege sind unbestreitbar: Die Zerstörung der Artenvielfalt und der Ökosysteme hat ein Niveau erreicht, das unser Wohlergehen mindestens genauso bedroht wie der durch den Menschen verursachte Klimawandel."

Tags: #de #news #artenschutz #artensterben #artenvielfalt #konferenz #klima #klimawandel #paris #weltbiodiversitätsrat #pbes #telepolis #ravenbird #2019-04-29

 

„Offene Naturführer“

Offene Naturführer (ON) sammelt Naturführer, Bestimmungshilfen, Lehr- und Lernmaterialien zur Artenvielfalt, um diese möglichst vielen Menschen (für Freizeit, Naturschutz, Führungen, eigenständiges und angeleitetes Lernen) am Web und mobil auf Tablets und Smartphones zur Verfügung zu stellen. Bitte helft uns dabei mit Fotos, Bestimmungsschlüsseln, Unterstützung!
#Natur, #Ökologie, #Bestimmungsschlüssel, #Naturführer, #Lernen, #Bildung, #Lehrmaterial, #Artenvielfalt, #Naturschutz, #Gesellschaft,

 

„Offene Naturführer“

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Petition to german federal Parliament Bundestag on stricter control on #pesticides. Only citizens of #Germany can participate.

#Bundestag #Petition #Pestizide #Bienen #Insekten

_Petition 92382
#Tierschutz - Reformierung der Risikoprüfung für Pestizide zum Schutz von Bienen und anderen Insekten vom 20.03.2019

Der Bundestag möge gewährleisten, dass:
  • chemisch-synthetische Pestizidwirkstoffe und #Pflanzenschutzmittel mit subletalen Effekten, wie immun- u. neurotoxische sowie endokrine Störungen auf Nichtzielorganismen, insbes. Honig- u. Solitärbienen, nicht angewendet werden
  • schädliche additive u. potenzierende Kombinationseffekte typischer Anwendungen, zeitgleich oder zeitnah erfolgend, sowie Risiken durch Akkumulation u. Persistenz von Pestizidwirkstoffen und Metaboliten in der Umwelt ausgeschlossen werden
  • Begründung
    Am 17.05.2018 hat das Europäische Gericht anlässlich der Einschränkung der Anwendung bienenschädlicher #Neonicotinoide erhebliche Defizite bei der Risikoprüfung von Pestizidwirkstoffen festgestellt (Rechtssachen T-429/13 u. T-451/13). Die Wirkstoffe hatten die Prüfungen im Rahmen des Zulassungsverfahrens erfolgreich durchlaufen. Erst von den Zulassungsinhabern unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen und Berichte von Praktikern über Schäden bei Bienen und anderen Nichtzielorganismen haben viele Jahre nach der Zulassung zu deren Einschränkung geführt.
Als Ersatz für die verbotenen Mittel kommen neue, ebenfalls systemische Insektizide zum Einsatz, die nach denselben, offenkundig unzureichenden Risikoprüfungen zugelassen werden. Zum Teil handelt es sich dabei um Stoffe mit den gleichen Wirkmechanismen wie die Nervengifte, deren Anwendung im Freiland jüngst verboten wurde. Sie stören die Signalübertragung der Nervenzellen, was zum Absterben der betroffenen Nervenzellen, zu Krämpfen und auch zum Tod der Insekten führen kann. Zahlreiche derartige subletale, immun- und neurotoxische Effekte und Verhaltensstörungen bei Insekten sind seriös wissenschaftlich dokumentiert, aber nicht Gegenstand der #Risikoprüfung im Rahmen der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und deren Wirkstoffen.

Insbesondere Pestizide mit derartigen Wirkungsmechanismen sind deshalb als potentiell gefährlich einzustufen für Solitär- und Honigbienen, andere Insekten, die #Artenvielfalt und das #Ökosystem als Ganzes. Sie trotz offenkundiger Risiken ohne ausreichende Prüfung in Verkehr zu bringen oder darin zu belassen, widerspricht dem Grundsatz des Vorsorgeprinzips:
„…Das #Vorsorgeprinzip sollte angewandt und mit dieser Verordnung sollte sichergestellt werden, dass die Industrie den Nachweis erbringt, dass Stoffe oder Produkte, die erzeugt oder in Verkehr gebracht werden, keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch oder Tier oder keine unannehmbaren Auswirkungen auf die Umwelt haben.“ (EG-Ver. Nr 1107/2009 Abs 8)

Dem Vorsorgeprinzip kann nur Rechnung getragen werden, wenn die Forderungen meiner Petition für Pestizidwirkstoffe und Pflanzenschutzmittel-Fertigprodukte voll umfänglich erfüllt werden. Die Durchführung der Risikoprüfungen muss dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entsprechen und in allen Mitgliedsstaaten auf gleichem Niveau unabhängig und transparent erfolgen. Das heißt also:

Die Risikoprüfung für Pestizide muss der Petition folgend grundlegend reformiert werden, um Bienen, andere Insekten und Ökosystem wirksam zu schützen.

Ich appelliere deshalb an den Bundestag seine nationalen gesetzgeberischen Maßnahmen für eine Reform der Risikoprüfung auszuschöpfen. Der Bundestag möge die #Bundesregierung zu entschiedenem Handeln auf nationaler Ebene, wie auch durch entsprechendes Abstimmungsverhalten im Europäischen Rat sowie durch entsprechende Initiativen gegenüber der Kommission auffordern._

 
Petition to german federal Parliament Bundestag on stricter control on #pesticides. Only citizens of #Germany can participate.

#Bundestag #Petition #Pestizide #Bienen #Insekten

_Petition 92382
#Tierschutz - Reformierung der Risikoprüfung für Pestizide zum Schutz von Bienen und anderen Insekten vom 20.03.2019

Der Bundestag möge gewährleisten, dass:
  • chemisch-synthetische Pestizidwirkstoffe und #Pflanzenschutzmittel mit subletalen Effekten, wie immun- u. neurotoxische sowie endokrine Störungen auf Nichtzielorganismen, insbes. Honig- u. Solitärbienen, nicht angewendet werden
  • schädliche additive u. potenzierende Kombinationseffekte typischer Anwendungen, zeitgleich oder zeitnah erfolgend, sowie Risiken durch Akkumulation u. Persistenz von Pestizidwirkstoffen und Metaboliten in der Umwelt ausgeschlossen werden
  • Begründung
    Am 17.05.2018 hat das Europäische Gericht anlässlich der Einschränkung der Anwendung bienenschädlicher #Neonicotinoide erhebliche Defizite bei der Risikoprüfung von Pestizidwirkstoffen festgestellt (Rechtssachen T-429/13 u. T-451/13). Die Wirkstoffe hatten die Prüfungen im Rahmen des Zulassungsverfahrens erfolgreich durchlaufen. Erst von den Zulassungsinhabern unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen und Berichte von Praktikern über Schäden bei Bienen und anderen Nichtzielorganismen haben viele Jahre nach der Zulassung zu deren Einschränkung geführt.
Als Ersatz für die verbotenen Mittel kommen neue, ebenfalls systemische Insektizide zum Einsatz, die nach denselben, offenkundig unzureichenden Risikoprüfungen zugelassen werden. Zum Teil handelt es sich dabei um Stoffe mit den gleichen Wirkmechanismen wie die Nervengifte, deren Anwendung im Freiland jüngst verboten wurde. Sie stören die Signalübertragung der Nervenzellen, was zum Absterben der betroffenen Nervenzellen, zu Krämpfen und auch zum Tod der Insekten führen kann. Zahlreiche derartige subletale, immun- und neurotoxische Effekte und Verhaltensstörungen bei Insekten sind seriös wissenschaftlich dokumentiert, aber nicht Gegenstand der #Risikoprüfung im Rahmen der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und deren Wirkstoffen.

Insbesondere Pestizide mit derartigen Wirkungsmechanismen sind deshalb als potentiell gefährlich einzustufen für Solitär- und Honigbienen, andere Insekten, die #Artenvielfalt und das #Ökosystem als Ganzes. Sie trotz offenkundiger Risiken ohne ausreichende Prüfung in Verkehr zu bringen oder darin zu belassen, widerspricht dem Grundsatz des Vorsorgeprinzips:
„…Das #Vorsorgeprinzip sollte angewandt und mit dieser Verordnung sollte sichergestellt werden, dass die Industrie den Nachweis erbringt, dass Stoffe oder Produkte, die erzeugt oder in Verkehr gebracht werden, keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch oder Tier oder keine unannehmbaren Auswirkungen auf die Umwelt haben.“ (EG-Ver. Nr 1107/2009 Abs 8)

Dem Vorsorgeprinzip kann nur Rechnung getragen werden, wenn die Forderungen meiner Petition für Pestizidwirkstoffe und Pflanzenschutzmittel-Fertigprodukte voll umfänglich erfüllt werden. Die Durchführung der Risikoprüfungen muss dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entsprechen und in allen Mitgliedsstaaten auf gleichem Niveau unabhängig und transparent erfolgen. Das heißt also:

Die Risikoprüfung für Pestizide muss der Petition folgend grundlegend reformiert werden, um Bienen, andere Insekten und Ökosystem wirksam zu schützen.

Ich appelliere deshalb an den Bundestag seine nationalen gesetzgeberischen Maßnahmen für eine Reform der Risikoprüfung auszuschöpfen. Der Bundestag möge die #Bundesregierung zu entschiedenem Handeln auf nationaler Ebene, wie auch durch entsprechendes Abstimmungsverhalten im Europäischen Rat sowie durch entsprechende Initiativen gegenüber der Kommission auffordern._