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Items tagged with: Antifeminismus


 
""Dass Frauenfeindlichkeit und #Antifeminismus für viele Angreifer eine maßgebliche Motivation darstellen, wird von dem Gesetzentwurf komplett ausgeblendet", kritisiert der Deutschen @juristinnenbund@twitter.com in seiner Stellungnahme."

 
So, und wenn jetzt alle den Gesetzentwurf-Entwurf des BMJV verrissen haben - zu recht -, wäre es an der Zeit, sich Gedanken zu machen, wie die Probleme sinnvoll gelöst werden können.
#Hass #DigitaleGewalt #Hatespeech #Rechtsextremismus #Antifeminismus #Sexismus #Antisemitismus...

 

Content warning: Incels, Nazis


 

Nicht schon wieder die #Killerspieldebatte

[...] Man kann es nicht oft genug schreiben: #Korrelation ist nicht #Kausalität.

Die Killerspieldebatte könnte stattdessen Ausdruck eines viel tiefer liegenden Problems sein: dass wir terroristische Anschläge je nach Täter anders bewerten. Ein Team um den Wissenschaftler James Ivory hat in den USA untersucht, welche Rolle die Hautfarbe eines Täters für die Debatte um #Videospiele spielt (Psychology of popular media culture: Markey, Ivory et al., 2019). Dafür legten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Probanden zwei fiktive Artikel über eine Schießerei vor – einmal bebildert mit einem weißen Attentäter, einmal mit einer schwarzen. Das Ergebnis: Die Befragten assoziierten die Tat einer weißen Person eher mit Videospielen als die Tat einer schwarzen. In einem zweiten Teil der Studie untersuchten die Wissenschaftler, wie Medien über #Attentate an Schulen berichteten. Auch in Artikeln kamen Videospiele eher vor, wenn der Täter eines Anschlags weiß war. Im nicht-schulischen Umfeld gab es keine Unterschiede.

Die Forscherinnen und Forscher schlussfolgern daraus: Die Diskussion um Videospiele könnte ein indirekter Indikator für ein breiteres Rassismusproblem sein. Wenn ein Gewaltakt von einer ethnischen Minderheit verübt werde, fühlten sich Personen möglicherweise nicht gezwungen, eine externe Erklärung zu suchen, weil das zu dem Stereotyp passe, wie sie sich gewalttätige Verbrecher vorstellten, so die Wissenschaftler. Deswegen reden wir nach einer Tat von weißen Menschen möglicherweise über Videospiele, nach der Tat von Migranten oder Menschen mit Migrationshintergrund dagegen eher über ihre Herkunft. "Ich habe noch keinen Senator über Videospiele sprechen hören, wenn ein Immigrant ein Verbrechen begeht", sagte Wissenschaftler Ivory kürzlich der New York Times.
[...]
Statt über Videospiele sollten wir eher darüber sprechen, wie sich Stephan B. radikalisierte, mit welchen Menschen er in Kontakt stand, wer seine Ideologien teilte, wie sich sein Video unter Rechtsextremen verbreitete und, ja, auch wie Rechtsextremisten möglicherweise Games für ihre Zwecke nutzen. Und darüber, inwieweit das rechte, antisemitische Gedankengerüst dieses Einzeltäters tief in unserer Gesellschaft verwurzelt ist. Wir müssen neben dem Motiv das System dahinter verstehen. Videospiele allein werden Stephan B. nicht zu seiner Tat verleitet haben. Das kann man schon jetzt sicher sagen. [...]
https://www.zeit.de/digital/games/2019-10/attentat-halle-horst-seehofer-gamerszene-egoshooter-radikalisierung-debatte/komplettansicht

#Seehofer #Killerspiele #Gamerszene #Anschlag #Terrorismus #Halle #Rechte #Rassismus #Antisemitismus #Antifeminismus

 

Nicht schon wieder die #Killerspieldebatte

[...] Man kann es nicht oft genug schreiben: #Korrelation ist nicht #Kausalität.

Die Killerspieldebatte könnte stattdessen Ausdruck eines viel tiefer liegenden Problems sein: dass wir terroristische Anschläge je nach Täter anders bewerten. Ein Team um den Wissenschaftler James Ivory hat in den USA untersucht, welche Rolle die Hautfarbe eines Täters für die Debatte um #Videospiele spielt (Psychology of popular media culture: Markey, Ivory et al., 2019). Dafür legten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Probanden zwei fiktive Artikel über eine Schießerei vor – einmal bebildert mit einem weißen Attentäter, einmal mit einer schwarzen. Das Ergebnis: Die Befragten assoziierten die Tat einer weißen Person eher mit Videospielen als die Tat einer schwarzen. In einem zweiten Teil der Studie untersuchten die Wissenschaftler, wie Medien über #Attentate an Schulen berichteten. Auch in Artikeln kamen Videospiele eher vor, wenn der Täter eines Anschlags weiß war. Im nicht-schulischen Umfeld gab es keine Unterschiede.

Die Forscherinnen und Forscher schlussfolgern daraus: Die Diskussion um Videospiele könnte ein indirekter Indikator für ein breiteres Rassismusproblem sein. Wenn ein Gewaltakt von einer ethnischen Minderheit verübt werde, fühlten sich Personen möglicherweise nicht gezwungen, eine externe Erklärung zu suchen, weil das zu dem Stereotyp passe, wie sie sich gewalttätige Verbrecher vorstellten, so die Wissenschaftler. Deswegen reden wir nach einer Tat von weißen Menschen möglicherweise über Videospiele, nach der Tat von Migranten oder Menschen mit Migrationshintergrund dagegen eher über ihre Herkunft. "Ich habe noch keinen Senator über Videospiele sprechen hören, wenn ein Immigrant ein Verbrechen begeht", sagte Wissenschaftler Ivory kürzlich der New York Times.
[...]
Statt über Videospiele sollten wir eher darüber sprechen, wie sich Stephan B. radikalisierte, mit welchen Menschen er in Kontakt stand, wer seine Ideologien teilte, wie sich sein Video unter Rechtsextremen verbreitete und, ja, auch wie Rechtsextremisten möglicherweise Games für ihre Zwecke nutzen. Und darüber, inwieweit das rechte, antisemitische Gedankengerüst dieses Einzeltäters tief in unserer Gesellschaft verwurzelt ist. Wir müssen neben dem Motiv das System dahinter verstehen. Videospiele allein werden Stephan B. nicht zu seiner Tat verleitet haben. Das kann man schon jetzt sicher sagen. [...]
https://www.zeit.de/digital/games/2019-10/attentat-halle-horst-seehofer-gamerszene-egoshooter-radikalisierung-debatte/komplettansicht

#Seehofer #Killerspiele #Gamerszene #Anschlag #Terrorismus #Halle #Rechte #Rassismus #Antisemitismus #Antifeminismus

 
Matthias Quent:
Einige Schlussfolgerungen zur #RechtsaußenWahl #LTW19 #ltwbb19 #ltwsn in #Brandenburg und #Sachsen:
Die jahrelange Naivität vieler Demokrat*innen rächt sich und zentrale Vorstellungen über den "#Rechtspopulismus" werden widerlegt.
An #Kalbitz in #Brandenburg zeigt sich beispielhaft, wie #Rechtsradikale Kränkungen, Unzufriedenheit, Rassismus, Enttäuschung und Wut politisieren - wie einst die #NSDAP. Dafür werden sie gewählt.
In #Brandenburg und #Sachsen hat der völkisch-nationalistische #Höcke-Flügel gewonnen. Wer den Flügel als rechtspopulistisch verharmlost, macht sich zum Steigbügelgelhalter von #Neofaschisten.
#Rechtsradikalismus ist eine eigenständige politische Kraft, samt Ideologie und Tradition. Die Entfesselung des seit Jahrzehnten empirisch gemessenen rechtsradikalen Potenzials hält sich selbst am Laufen. Auch ohne "Flüchtlingskrise".
Die Wahlen fanden in einem Diskursklima ohne akute Krise statt, trotzdem erzielt die #AfD Spitzenergebnisse.
Themen im Wahlkampf der #AfD werden überschätzt. Sie wird nicht als spezifische Ostpartei gewählt, sondern als chauvinistische "Wir-zuerst"-Partei.
#Rechtsradikalismus ist nicht monothenatisch, sondern totalitär. Er kann Diskurse, bspw. #Klima, #Wolf, #Ostdeutschland (be-) setzen & reaktionär mit #Angst und #Propaganda füllen. Das spricht gegen die Protestwahlthese.
In #Sachsen sind die #rechtsradikalen stärker, obwohl dort die Wirtschaftskraft stärker ist als in #Brandenburg. Das widerspricht der Protestwahlthese.
In #Sachsen sind die #rechtsradikalen stärker, obwohl dort ein größerer Anteil der Bevölkerung in Großstädten lebt als in #Brandenburg. Das widerspricht der Protestwahlthese.
In #Sachsen steht die Landesregierung seit vielen Jahren weiter rechts als in #Brandenburg. #Rechtsradikale profitieren von einer solchen politischen Kultur.
#Brandenburg hat eine #Antirassismmusklausel in der Landesverfassung und Politik, Behörden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wirken häufig vorbildhaft zusammen gegen #Rechtsradikalismus.
Das macht nicht alles gut, aber vieles besser, einfacher und stabiler. Und: es schwächt die #rechtsradikalen. Denn wir haben es mit einem #Kulturkampf gegen die liberale Demokratie, ihre Institutionen und Modernisierung an sich zu tun. Nicht in erster Linie soziale Konflikt, sondern Wertkonflikte werden ausgetragen.
Soziale und wirtschaftliche Missstände müssen verbessert und Kränkungen bearbeitet werden. Aber nicht gegen die #rechtsradikalen, sondern für Gerechtigkeit und Menschenwürde.
Langfristig helfen Abgrenzung, Aufklärung und Haltung mehr als Geld und andere Zugeständnisse an Regionen mit hohen #AfD-Stimmenanteilen.
Mehr dazu im Bestseller-Buch "Deutschland #rechtsaußen. Wie die Rechten nach der Macht greifen und wie wir sie stoppen können." #nopasaran
Und: Wieder zeigt sich, dass männliches Anspruchsdenken ein Kernproblem unserer Zeit ist. #antiFeminismus
Krass ist, dass die #AfD sogar stärker wurde als bei den #Bundestagswahlen und den Europawahlen - von wegen "Anti-#Merkel" oder "Denkzettel" für #Berlin bzw. #Brüssel. Normalerweise heißt es, je näher dran, desto geringer (!) ist die Bereitschaft zur Protestwahl. #LTW19
Wisst Ihr, was das Schlimmste ist? Wir verlieren durch die #AfD Jahre im Kampf gegen den #Klimawandel. #ltwsn19 #Landtagswahl
Mal was Positives: #Rassismus, #Antisemitismus, #Nationalismus und #Sexismus wird auch in #Sachsen widersprochen. #SachsenWahl #ltwsn19
Quelle:

 

Frauenquote beim Frauenbashing?

Warum leugnen auch Frauen, dass #sexualisierteGewalt ein #Problem ist? [...]

[...] Das heißt konkret zum Beispiel, dass Frauen, die anderen Frauen die Schuld an sexualisierter Gewalt geben, sich selbst indirekt rückversichern, dass Menschen selbst kontrollieren können, ob sie Opfer von sexualisierter Gewalt werden oder nicht. Wenn es zum Beispiel stimmt, dass die Bitch selbst Schuld hat, weil sie einen kurzen Rock anhatte oder weil sie sich einen übergriffigen Partner ausgesucht hat, dann heißt das im Umkehrschluss auch, dass man selbst verhindern kann Opfer zu werden, indem man sich eben für einen langen Rock und keinen übergriffigen Partner entscheidet. Auf diese Weise erscheint eine für Frauen eigentlich bedrohliche gesellschaftliche Lage kontrollierbar und die Gefahr, vergewaltigt zu werden, abwendbar (Vonderhaar & Carmody, 2015). [...]

[...] Frauen als potentielle Opfer von sexualisierter Gewalt benutzen #Vergewaltigungsmythen also, um die gefühlte Erniedrigung und Bedrohung, die sexualisierte Gewalt eigentlich für sie bedeutet, abzuwehren. Dieser Mechanismus ließ sich indirekt in Studien nachweisen, in der Frauen mit Geschichten über sexualisierte Gewalt konfrontiert wurden. Es kam heraus, dass Frauen, die Vergewaltigungsmythen eher ablehnen, mit einem sinkenden Selbstwertgefühl reagieren, wenn sie Geschichten über sexualisierte Übergriffe lesen. Bei Frauen, die Vergewaltigungsmythen eher zustimmen, sank das Selbstwertgefühl hingegen nicht (Bohner, Siebler, & Raaijmakers, 1999; Bohner, Weisbrod, Raymond, Barzvi, & Schwarz, 1993). Betroffene zu beschuldigen schützt also davor, sich selbst als potentielle Betroffene schäbig fühlen zu müssen. [...]
https://ficko-magazin.de/frauenquote-beim-frauenbashing/

#FICKO #Sexismus #Feminismus #Antifeminismus #Vergewaltigung #Täter-Opfer-Umkehr #Psychologie #Sozialpsychologie #Wissenschaft #Gesellschaft
Frauenquote beim Frauenbashing?

 

Frauenquote beim Frauenbashing?

Warum leugnen auch Frauen, dass #sexualisierteGewalt ein #Problem ist? [...]

[...] Das heißt konkret zum Beispiel, dass Frauen, die anderen Frauen die Schuld an sexualisierter Gewalt geben, sich selbst indirekt rückversichern, dass Menschen selbst kontrollieren können, ob sie Opfer von sexualisierter Gewalt werden oder nicht. Wenn es zum Beispiel stimmt, dass die Bitch selbst Schuld hat, weil sie einen kurzen Rock anhatte oder weil sie sich einen übergriffigen Partner ausgesucht hat, dann heißt das im Umkehrschluss auch, dass man selbst verhindern kann Opfer zu werden, indem man sich eben für einen langen Rock und keinen übergriffigen Partner entscheidet. Auf diese Weise erscheint eine für Frauen eigentlich bedrohliche gesellschaftliche Lage kontrollierbar und die Gefahr, vergewaltigt zu werden, abwendbar (Vonderhaar & Carmody, 2015). [...]

[...] Frauen als potentielle Opfer von sexualisierter Gewalt benutzen #Vergewaltigungsmythen also, um die gefühlte Erniedrigung und Bedrohung, die sexualisierte Gewalt eigentlich für sie bedeutet, abzuwehren. Dieser Mechanismus ließ sich indirekt in Studien nachweisen, in der Frauen mit Geschichten über sexualisierte Gewalt konfrontiert wurden. Es kam heraus, dass Frauen, die Vergewaltigungsmythen eher ablehnen, mit einem sinkenden Selbstwertgefühl reagieren, wenn sie Geschichten über sexualisierte Übergriffe lesen. Bei Frauen, die Vergewaltigungsmythen eher zustimmen, sank das Selbstwertgefühl hingegen nicht (Bohner, Siebler, & Raaijmakers, 1999; Bohner, Weisbrod, Raymond, Barzvi, & Schwarz, 1993). Betroffene zu beschuldigen schützt also davor, sich selbst als potentielle Betroffene schäbig fühlen zu müssen. [...]
https://ficko-magazin.de/frauenquote-beim-frauenbashing/

#FICKO #Sexismus #Feminismus #Antifeminismus #Vergewaltigung #Täter-Opfer-Umkehr #Psychologie #Sozialpsychologie #Wissenschaft #Gesellschaft
Frauenquote beim Frauenbashing?