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Waldbewohner


Architektur Foto Natur


 

Entzifferungsexperten anwesend?





Eine Mauer in Tarifa, Spanien. Bislang keine Ahnung, was das bedeutet :-)
Foto Kunst

Ah, interessant, danke!
Ich bin da übrigens nicht aktuell - das Bild stammt von vor zwei Jahren. Aber der @Michael Aschenborn ist gerade dort :-)

Nicht mehr. Aber ich habe die aktuellen Graffitis an der selben Wand fotografiert....

Na, dann hoffe ich mal auf ein paar schöne Bilder von dir auf deinem Account!



 

Profilbild-Generator


Wer sein Profilbild im Vorfeld des für den 20. September geplanten globalen Klimastreiks ebenfalls anpassen möchte, kann das hier tun:
Klima

Vielen Dank, für diesen nützlichen Hinweis. :-)

In Friendica wird der transparente Hintergrund des Profilbildes leider Schwarz dargestellt.
Darum habe für Friendica den transparenten Hintergrund mit Weiß aufgefüllt. So gefällt mir mein Logo für Friendica besser.



 

George Winston


1983 hörte ich das zum ersten mal. In einer Teestube in München-Schwabing. Man trank einen Darjeeling und aus den Boxen kam etwas, das damals als "New Wave" bezeichnet wurde. In dem Fall reine Klaviermusik. Abseits aller bekannten Stile und Klischees, melodisch, eingängig, oft sogar zauberhaft, magisch, verträumt. Kein abgehobener Intellektuellen-Sound, aber auch keine billige U-Musik. Ich fragte, was das für Musik sei. "George Winston", bekam ich zur Antwort, und das Album heiße "Autumn". Einen Tag später hatte ich das besorgt. Und dann immer und immer wieder angehört.

Ich stöberte weiter in den Plattenläden, denn "Autumn" klingt potentiell nach Serie. Und tatsächlich: es gab auch "Spring", "Summer" und "Winter" von George Winston. Heute, mehr als 35 Jahre danach, ist George Winston immer noch aktiv. Und es gibt unzählige Alben mehr von ihm. Hab ihn heute gerade mal wiederentdeckt - daher dieses Posting. Hier ein Live-Video mit ihm, das denke ich einen guten Eindruck seiner Musik vermittelt.

Kunst Musik
This entry was edited (3 months ago)

Bei Deezer auch, schnupper gerade mal rein. Auch ganz nett.

Da ist tatsächlich nichts elektronisch, allerdings nicht nur (präpariertes) Klavier: https://www.penguincafe.com/penguinshop/sundog-insofar-cd-album
We started with the idea that we would only use sounds we could get from our instruments - piano, violin, duclcitone, Rhodes and harmonium - but we wouldn’t stay on the chamber footing that would seem to dictate. We’d use the tools of the studio to enhance, suppress, fiddle and in all kinds of ways get original sounds out of the gear we were using. Obviously sometimes the tracks have ended up simply being pieces for piano and violin, but others have proved more odd.
Es kam leider meines Wissens nichts danach. Das Penguin Cafe Orchestra lebt aber, siehe Tourdaten dort. Ich sehe gerade, dass die im September in Hamburg sind.



 

Eingang zu einem Wurmloch


Architektur Foto
Das ist ein Schweizer Militärbunker!
Oder eine kleine Brunnenanlage.
Aber ganz bestimmt kein noch so geartetes LOCH! :-)




 

Weintrauben-Sonnenbrand


Weintrauben können #Sonnenbrand bekommen. Das sieht dann so aus (heute fotografiert, kilometerweise durch solche Bestände gelaufen):




Die Ursache: #Klimawandel. So eine klassische deutsche Rebsorte wie Riesling packt einfach nicht mehr diese Hitzewellen und diese Regenarmut. Solche Rebsorten werden entweder weiter nach Norden wandern, in bislang unerschlossene Weinanbaugebiete, oder in höhere Lagen der Mittelgebirge. In den bisherigen Anbauflächen werden sich neue Rebsorten durchsetzen, teilweise mediterrane, teilweise auch Neuzüchtungen. Dazu gibt es eine kleine TV-Reportage (YouTube, 5min.)
#Sonnenbrand #Klimawandel Foto Klima Natur
richard doesn't like this.

Wir befinden uns zu Beginn / zur Mitte der Reife. Der Zuckergehalt fängt jetzt erst an sich zu entwickeln.



 

Größenverhältnisse


Heute mal kein eigenes Foto, sondern DAS wie ich finde beste Foto von heute vor einem Jahr:




Das Bild stammt aus diesem Artikel:
https://medium.com/wedonthavetime/stand-by-greta-thunberg-and-they-will-threaten-you-bc31d93f025f
Ingmar Rentzhog, Gründer von http://wedonthavetime.org, hat seine Bekanntheit vor allem dem Vorwurf zu verdanken, er habe Greta Thunberg gepusht und mit viel Geld zum Star gemacht. In dem verlinkten Artikel erklärt er sich.
Architektur Foto Menschen
This entry was edited (3 months ago)
So oft wie du sie zitierst, hast du ganz schön einen Narren an ihr gefressen :)

Naja, bei Gandhi und Martin Luther King war ich noch zu jung. Aber diesmal will ich nix verpassen :-)



 

Geburtstag


Der Skolstrejk för Klimatet wird heute ein Jahr alt. Das aktuell auf dem Atlantik reisende Schild ist schon die zweite Generation, nachdem das erste an den Ecken doch ziemlich ausgefranst war.

Bild/Foto

Danke an #GretaThunberg für #FridaysForFuture!
#GretaThunberg #FridaysForFuture Klima Medien Politik


 

Bücher in Freiheit


Foto Kunst
sieht nicht besonders wetterfest aus ...

Das meiste sind wahrscheinlich Romane und Sachbücher. Wir haben ähnliches aber in geschlossener Form in der Gemeinde.




 

Für alle Wohnzimmersegler


Medien
Nicht nur für`s Wohnzimmer. Ich interessiere mich für eine Miniwindkraftanlage.
Die habe ich auf der Jutter-Hütte in Kijkduin schon mal gesehen. Auf Bild 2:
https://takethehague.nl/en/location/jutterskeet-ome-jan-kijkduin

sieht doch easy aus: halb gegen den wind bis spanien, dann locker bis auf höhe der kanaren gleiten, mit dem wind dann westwärts in richtung florida durchrutschen, um von dort aus dann entspannt nach new york zu segeln. vielleicht kann man ja auch schon früher raus, boston oder so und von dort aus dann mit dem zug.

wer braucht da schon diesel ... :-)



 

Ist Nicht-Reden das neue Reden?


Im Vorfeld der im September stattfindenden Internationalen Automobilausstellung (#IAA) treten offene Konflikte zwischen Klimaschützern und Autoherstellerkonzernen zu Tage. Die heutige Blockade-Aktion am Schienen-Ausgang des VW-Werks in Wolfsburg war sicher nur eine der ersten Aktionen dieser Art. Im Laufe des Herbstes hat #ExtinctionRebellion etliche Aktionen geplant - Blockaden, spektakuläre Aktionen, alles Futter für Presse und gesellschaftliche Debatten. Aber mit den eigentlichen Gegnern, den Energie-Magnaten, Autokonzernen, Großindustrien will man gar nicht mehr reden. Wenns hoch kommt noch mit Politikern. Aber auch da schwindet die Bereitschaft mit jedem Tag, den Regierungen wie unsere #GroKo nach außen hin etwas geschäftig tut, aber in Wirklichkeit nur hofft, das alles aussitzen und am Ende so weitermachen zu können wie bisher, mit den gewohnten, das fossile Wachstums-Mantra predigenden Zuflüsterern aus Finanz und Industrie.

Je mehr Menschen auch nur halbwegs begreifen, dass wir tatsächlich mit voller Fahrt auf eine irreversible, planetenweite und viele Jahrhunderte andauernde Umweltkatastrophe zusteuern, desto schneller wird das Verständnis für offensichtliches Nichtstun oder Tun-als-Ob schwinden - gegenüber Politikern, und auch gegenüber den größten Treibhausgasproduzenten. Noch ist vielleicht ein klein wenig Zeit, um sozialverträgliche Lösungen zu finden, für Stadt und Land, für unterschiedliche Lebensstile und Einkommen. Aber je mehr Zeit mit gewohnt souveräner, aber längst entlarvter Sonntagsrhetorik und Konservierungsversuchen alter Industrien oder Technologien verplempert wird, desto mehr Menschen werden sich dagegen radikalisieren. Es sind ja vorwiegend zu Frieden und Freiheit erzogene Menschen, und deshalb werden sie erst einmal zu gewaltfreien Widerstandsformen neigen, so wie es ja derzeit auch bei ExtinctionRebellion, EndeGelände usw. der Fall ist. Doch je häufiger es zu Blockaden oder ähnlichen Aktionen kommt, desto ruppiger wird das Verhältnis zwischen Aktivisten und Einsatzkräften werden. Irgendwann wird es Verletzte und vielleicht Tote geben. Und dann kann alles sehr schnell gehen. Rechte Gruppierungen werden sich dann ebenfalls zusammenrotten und mit privat organisierten Einsatzkräftetrupps ihrerseits die Hoffnung auf die Erneuerung ihres Dritten Reichs auf die Straßen tragen.

Auf Twitter habe ich heute zum ersten mal den Hash-Tag #NichtRedenIstDasNeueReden im Zusammenhang mit zunehmend wütenden Klimaschutz-Aktivisten gelesen. Greta hat es ja schon vor Monaten so ausgedrückt: "Simpy act. Because acting works". Es wird Mediatoren geben müssen, und zwar sehr viele und sehr gute. Politiker oder außerparlamentarische Mediatoren ohne Parteibuch, aber mit Gewissen, ohne amerikanisch-fossilistische Thinktank-Prägung, aber mit dem Mut zu sagen was sie wirklich wollen. Und es werden klimaschutz-wirksame Gesetze erlassen werden müssen, die einige Bürger und Unternehmen in ihren Gewohnheiten und Geschäftsmodellen hart treffen werden. Die Alternative ist, dass der demokratische Diskurs demnächst für lange verstummen wird. Und das wird dann alle treffen. In welcher Form auch immer.

@Bettina Schwarz

Ich habe ja auch nur gesagt, dass hier nicht kontrovers diskutiert wird. Meist haben kontroverse Diskussionen, also das gegenüberstellen andere Sichtweisen mehr Potential. Trotzdem finde ich es klasse und toll, dass hier sehr offen und ehrlich die eigenen Positionen dargestellt werden.

Aber eines ist mir wichtig. Selbst wenn hier beispielsweise @Ravenbird Überbevölkerung als Problem angesprochen hat, möchte ich das auf keinen Fall auf eine Stufe mit Tönnies stellen.
Denn dieser hat klar rassistisch gepoltert.
Ich wollte nur aufzeigen, dass die Geburtenrate sehr wohl etwas mit Wohlstand zu tun hat und das der Fokus meiner Meinung nach, eben genau auf diesen Punkt gelegt werden muss.
Also ich habe zwar Umweltschutz von der Pike gelernt, aber leider wird das soziale Problem da wenn überhaupt, dann nur tangiert.
Dabei ist es das Hauptproblem.
Keine Lösung der sozialen Frage ohne Beachtung der Umweltproblematik und keine Lösung der Umweltproblematik ohne Beachtung der sozialen Frage.
Und ja, aus diesem Grunde ist es aus meiner Meinung nach wichtig den "Globalismus" völlig neu zu denken.
Aber das wird dieses System nie leisten können!

@Gokh Ah, dann kommen wir aus dem gleichen Stall. :-)
Aber auch wenn wir das nicht beigebracht bekommen haben im Zusammenhang mit der Ausbildung, so sind wir doch zrotzdem auf den gleichen Weg abgebogen.
@Gokh

@Bettina Schwarz: Ja, ich denke, wir kommen wahrscheinlich aus dem gleichen Stall und sind eigentlich auch gar nicht weit von einander entfernt, mit den Ansichten.
So haben wir ja beispielsweise das Problem von nachwachsenden Rohstoffe in einen kapitalistischen Markt beide erkannt.
Es ist natürlich auch klar, dass wir, der in Wohlstand lebende Westen, die größten Emissionen verursachen und eben nicht die Menschen in Afrika trotz ihrer hohen Fertilität.
Dennoch sourcen wir ja gerade auch eine Menge Emissionen und Umweltverschmutzung aus. Und jetzt kommt eben das Wohlstandsgefälle zu tragen und natürlich der globale Markt.
So beschissen beispielsweise der Anbau von Soja in Argentinien ist, so ist er gleichzeitig eines der größten Wirtschaftsfaktor in einem Land, was vielleicht schon jetzt wieder in eine nächste große Krise taumelt.
Alles hoch kompliziert und eben nicht durch eine weltweite CO2-Abgabe lösbar.
Meiner Meinung ist diese nicht einmal der richtig Weg.

Der Meinung schließe ich mich vollkommen an!



 

Bild zum Tage


Architektur Foto
Berlin ist wunderbar! :-)

Als ich Anfang der 80er nach München ging, dachte ich noch, dass diese Stadt mehr Potential hat als Berlin. In einem Fußballergebnis ausgedrückt, hätte Berlin gegen München damals vielleicht 3:2 gewonnen. Heute ist es 6:1. München wird zwar immer für seine hohe Lebensqualität gerühmt, aber die gibts nur für diejenigen, die dort auch die Topjobs haben, um sich das alles leisten zu können. Ansonsten ist München nichts mehr - kulturell provinziell, geistig und städtebaulich völlig ausgetrocknet dank "Investorenprojekte". Berlin ist dagegen voller echtem Leben. Aber halt auch ein eigener Planet, mit einigen sehr hochnäsigen Intellektis, die sich für die wahre geistige Elite Deutschlands betrachten. Bleibt halt wohl nicht aus. Stimme trotzdem zu - ist eine tolle Stadt.
This entry was edited (3 months ago)



 

Damen-Kränzchen


Mein heutiger Walk, zu dem auch das vorhin gepostete Froschperspektiven-Foto gehört, führte mich in ein Lokal, wo man schön draußen sitzen konnte im Schatten. Außer mir waren nur fünf Damen an einem anderen Tisch, die sich angeregt unterhielten. "Weißt du, die haben ja letztes Jahr ein Kind bekommen und es Greta genannt. Und da hab ich dann diese tolle Greta-Thunberg-Vase entdeckt und gleich bestellt. Die haben sich total darüber gefreut, als ich ihnen das zum ersten Geburtstag ihrer Kleinen schenkte".
Anschließend bestellte sich die Dame ein Rumpsteak. Und sagte noch: "Wisst ihr, ich will einfach nur leben und es mir gutgehen lassen".
Gesellschaft

Also ich fliege (so die Planung) nächstes Jahr nach Australien für 3-4 Wochen Urlaub. Ich habe aber auch kein schlechtes Gewissen: Ich habe kein eigenes Auto mehr, ich fahre fast nur mit ÖPNV und fliege selten.

So hat jeder seine CO2-Probleme. Ich hab Kinder. Jedes davon verursacht so viel CO2 im Jahr wie ein Überseeflug - mindestens :-)

Yo, wobei die Argumentation mit den 'Ihr sollt keine Kinder haben'... da kann man auch sagen: "Hey, bringt euch alle selbst um, das ist super für den Planeten." (Nein, sage ich nicht ;))




 

Die Entwicklung des Neoliberalismus


Auf den #NachDenkSeiten ist heute der erste Teil eines Fünfteilers erschienen, wo es um die Geschichte des Neoliberalismus in Deutschland geht. Also das, was wir derzeit haben, was Jüngere gar nicht anders kennen, und was uns zuverlässig ins Verderben führt, wenn wir das Ruder nicht bald herumreißen. Es wäre übrigens nicht das erste mal, dass uns ein entfesselter Marktliberalismus ins Verderben führt - auch das wird im ersten Teil des 5teiligen Essays beschrieben.

Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich im rheinischen Kapitalismus. Aus heutiger Sicht vielleicht eine Art Idealwirtschaftsform. Aber man sollte sie auch nicht glorifizieren. Sie funktionierte nur, weil die Wirtschaft immer weiter wuchs, und weil der Konsumismus immer weiter ausuferte. Anfangs ging es ja noch um Bedürfnisbefriedigung (Mobilität, Medienteilhabe). Aber schon als ich mit dem Nachdenken begann, so Ende der Siebziger, wurde ich im Elternhaus mit seltsamen Konsumkatalogen konfrontiert, die irgendwelche kreativen sinnlosen Sahnehäubchenartikel anboten für die moderne Hausfrau, die natürlich sonst schon alles hat.

Da war schon absehbar, dass es allmählich eng werden würde für den rheinischen Kapitalismus. Die tollen Wachstumszahlen ließen nach. Aber die Menschen hatten das Wirtschaftswachstum als Mantra schon so verinnerlicht, dass sie nur noch wollten, dass das immer so weitergeht. Egal wie. Diese Zeit war dann so in der zweiten Hälfte der 80er endgültig gekommen. Die "geistig-moralische Wende" des Helmut Kohl, der 1983 an die Macht kam, läutete letztlich den Sieg des Neoliberalismus ein. Nur wusste das damals kaum jemand. Geschweige denn, dass jemand ahnte, wohin das führen würde. Wir waren zunächst begeistert, als endlich der Telekommunikationsmarkt in Bewegung kam, und als das Internet ab Mitte der 90er zu boomen begann, war vielen klar, dass es ohne die "Enthebung" der Deutschen Bundespost vom Telekommunikationsnetz überhaupt keine Internetzugänge in Deutschland geben würde. Das war auch die Zeit, als die Telekom Bürger per Fernsehen bewarb, Aktien zu erwerben, um selber Teil zu werden der großen Wohlhabens-Party.

Ich freue mich jedenfalls über diesen klarsichtigen Zeitgeschichten-Essay auf den Nachdenkseiten. Je nachdem, wo man gerade selber steht mit seinen Vorstellungen von Wohlstand und seinem Wissen um die drohende Klimakatastrophe, kann dieser Essay helfen, die Welt, die man bislang für selbstverständlich gehalten hat, mal aus der Sicht eines Vogels zu sehen.
Die Entwicklung des Neoliberalismus aus der Perspektive Deutschlands – Die Nachkriegszeit
#NachDenkSeiten Geschichte Gesellschaft


 

Hm, lecker





Ich warte aber lieber noch, bis sie vergoren sind :-)
Foto Pflanzen


 

Ausrichtung und Positionierung FridaysForFuture


Der Aufstieg der #FridaysForFuture Bewegung ist in jedem Fall ein Fall für Geschichtsbücher, Romane und Filme. Doch mit dem Erfolg kommt auch die Notwendigkeit, überhaupt mal ein klares Profil zu haben. Wofür steht die Bewegung? Was will sie? Was will sie verhindern?

Bereits im April hat der deutsche Ableger der Bewegung sich auf seine grundsätzlichen Forderungen geeignet, die sich aber vor allem an die deutsche Bundesregierung richten. Bei der aktuell in Lausanne stattfindenden Konferenz von Vertretern der Bewegung aus über 30 Ländern wird versucht, das Profil übernational zu schärfen.

Dabei hat eine Gruppe der Delegierten einen Katalog aus über 20 konkreten Einzelforderungen erarbeitet. Doch dieser Forderungskatalog findet nicht die Zustimmung aller - auch nicht die von Greta Thunberg. Es kommt zu hitzigen Debatten und "Abkühlmaßnahmen".

Wohin wird sich FridaysForFuture entwickeln? Wohin sollte sich die Bewegung entwickeln? Bislang konnte die Bewegung auch deshalb so viele Leute an sich binden, weil sie ein vergleichsweise unscharfes Profil hatte, stattdessen aber eine Ikone. Doch je mehr Vertreter der Bewegung auch mal öffentlich oder in Medien für die Bewegung sprechen sollen, desto wichtiger wird es auch, dass die Bewegung nicht zu einem Sammelbecken für alles mögliche wird - von Atomkraftlobbyisten bis zu gewaltbereiten Ökokriegern. Wie aber lässt sich das Profil schärfen, ohne dass gleich ein ganzes Parteiprogramm daraus wird?
#FridaysForFuture Klima Politik

Ich würde die Presse auch rauswerfen, wenn sie fünf Tage lang den ganzen Tag da hocken, alles mitbekommen und nur auf irgendeinen Stressmoment warten, den sie dann zu einem Alles-oder-Nichts-Entscheidungskampf aufbauschen. Das ist keine Presse, das sind Geier.

Wie überaus demokratisch.
Jost Schwider doesn't like this.



 

Greta mal authentisch


Die "Delegationen" beim aktuellen #SmileForFuture-Summit in Lausanne sind länder-orientiert. So gibt es auch eine Delegation aus Schweden, zu der denn auch die "wer-hats-erfunden"-Gründerin Greta Thunberg gehört. Die versteht sich offenbar recht gut mit einer anderen Teilnehmerin der schwedischen Delegation, mit Gabriella Malki. Letztere hat sich mit Greta in diesen Tagen in Lausann mal persönlich getroffen und ein halbstündiges persönliches Video-Podcast-Interview mit Greta gemacht. Wenn Greta in ihrer Muttersprache reden kann, wird ihre Gestik gleich viel reicher. Für uns armen Nichtschweden hat Gabriella das Video jedoch mit englischen Untertiteln versehen. Wahnsinn. Anderswo braucht es zig Redaktionsmitglieder, um so was zu produzieren.

#SmileForFuture-Summit Klima Medien