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Koyaanisqatsi-Bilder in FullHD mit Musik von King Crimson




Das alles stammt aus dem Film Home (2009 film), den ich (im Gegensatz zu Koyaanisqatsi noch gar nicht kannte.
Kunst Medien Video


 

NotreDame brennt? Quatsch! Fake-News, das ist 9/11!


Stell dir vor, du bist ein #Uploadfilter Algorithmus, der mit noch unbekannten Bildern der brennenden NotreDame-Kirche in Paris konfrontiert wird und entscheiden soll, wie das einzuordnen ist. Du vergleichst und vergleichst Bilder, und schließlich stellst du fest, dass es sich offensichtlich um einen der brennenden WTC-Tower von 9/11 handelt. Im nächsten Schritt sollst du anhand dessen die Behauptung prüfen, NotreDame stehe in Flammen...
#Uploadfilter Link Medien
Anderer Winkel, selber Quark: Die Bobs bei der Bild haben die falsche Dame herausgesucht:

https://bildblog.de/109772/falsche-dame/

Das ist genau das was Voss uns für die Zukunft zugedacht hat. Falls das überhaupt das richtige Wort ist, 'denken'.

Ok, Bild eben. Wobei die Kathedrale von Chartres wirklich sehenswert ist.



 

Artikel 13 und die Wirklichkeit


Vorhin habe ich auf Twitter einen zugegebenermaßen "frechen" Tweet losgelassen, in dem ich versucht habe, die beiden großen Themen dieser Tage (#Artikel13 und #FridaysForFuture) in 280 Zeichen miteinander zu verknüpfen, und das auch noch als direkte Ansprache an Greta Thunberg. Falls die das tatsächlich liest, wird sie allerdings einen ziemlich langen Rattenschwanz an zugehöriger Diskussion dazu geliefert bekommen, den sie, weil auf Deutsch, bei Interesse Tweet für Tweet durch einen Translator wird jagen müssen. Im Verlauf dieser Diskussion wurde jedenfalls auch ein interessantes YouTube-Video eines Medienschaffenden verlinkt. Und das möchte ich hier mal einbinden, da ich es für sehr interessant halte:

#Artikel13 #FridaysForFuture) Medien Netzwerke Video


 

Meine Eindrücke von heute




Schnell noch, bevor die #Uploadfilter zum Einsatz kommen, habe ich dieses sonst unbearbeitete Video von der Demo heute in #Karlsruhe auf YouTube hochgeladen. Das Video zeigt, wie der Demonstrationszug (oder zumindest ein Teil davon) am Bundesverfassungsgericht vorbeizieht.

Zwei Dinge sind mir besonders aufgefallen:

1. Die meisten Leute waren eher jung, viele sogar sehr jung. Geschätzt drei Viertel unter 30 und gefühlt die Hälfte sogar unter 20 oder um die 20. Woran könnte das liegen? Sehen die Älteren das Thema gelassener? Oder betrifft es sie vielleicht nicht so stark, weil Uploadfilter vor allem die Interessen von YouTubern oder Instagrammern kaputt machen würden?

2. Die Mehrheit der Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren schwarz gekleidet. Alter Piratenbrauch? Das schafft zwar nach innen hin ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl, hat aber nach außen hin (und der Zug lief auch durch die Fußgängerzone, wo es jede Menge Gaffer gab, von denen viele wohl keinen blassen Schimmer hatten, worum es da ging) eher abgrenzende Wirkung.
#Uploadfilter #Karlsruhe Medien Politik Video

In Köln war auch so einiges los. https://youtu.be/IOZQfLVit9M

War hier (Saarbrücken) ähnlich. Gut fand ich, dass der Zug durch die Innenstadt/Fußgängerzone lief, was bei einem Samstag mit schönem Wetter bei den ganzen Passanten Aufmerksamkeit erregt hat. Allerdings fürchte ich, dass die nicht verstanden haben, worum es geht (da haben Flugblätter oder so gefehlt) und der eher schwarz gekleidete Zug irritiert hat.

Aber der Wochentag und die Uhrzeit war gut gewählt was das Erregen der Aufmerksamkeit anging - eigentlich bräuchte man #SaturdaysForFuture ...



 

Arche Internetz


Wochenende - auf ins #Darknet! Als Einleitung zunächst ein Artikel der #Stupedia:
https://www.stupidedia.org/stupi/Arche-Internetz

Und dann auf in die Dunkelheit, zum eigentlichen Ziel:
http://arche-internetz.org/
Als Steigerung wird das Forum empfohlen:
http://www.arche-internetz.net/
Und wem das noch nicht genügt, taucht ein in die Welt des Social Networkings:
http://www.redliches-netzwerk.com/

Es besteht #Anschnallpflicht!
Da fällt mir nur Monty Python zu ein:

YouTube: Every Sperm is Sacred - Complete (CLover Tube)



Bild/Foto



 

Von der Individualisierung über die Schwarmintelligenz zur Schwarmdummheit


Wenn man zur Griesgrämigkeit neigt, könnte man fragen, warum man den 30. Geburtstag dieses World Wide Webs eigentlich groß feiern soll, bei so vielen negativen Folgen, wie es mittlerweile hat. Aber man muss ja nicht zur Griesgrämigkeit neigen.

In den 90ern wurde das Web zunächst vor allem gefeiert als Triumph über zentral gesteuerte Broadcasting-Medien. Kommunikation zwischen Menschen auf Augenhöhe, so glaubte man in Web-Evangelistenkreisen (zu denen ich ebenfalls gehörte), würde auch gesellschaftliche Folgen haben - Zerfall alter Autoritäten und Machtstrukturen, Ersetzung von Topdown-Strukturen in Wirtschaft und Politik durch neue Bottomup-Strukturen, und Aufweichung festgefahrener Weltbilder aufgrund von diffuserem Meinungs-Input.

Zwar trat einiges davon tatsächlich in gewissem Umfang ein. Doch längst nicht in dem Umfang wie erhöfft. Stattdessen entwickelte sich im Web in den Nuller Jahren ein neues Phänomen, das wir anfangs nicht so auf dem Schirm hatten. Je mehr Menschen ins Netz strömten, desto stärker wurde das Phänomen der Schwärme. Ähnlich wie Fischschwärme neigten Menschen im Web dazu, sich gemeinsam in die gleiche Richtung zu bewegen, am gleichen Haus zu bauen, gleiche Gewohnheiten anzunehmen, und sich auf den gleichen Plattformen zu tummeln. Nur so konnte die Wikipedia entstehen, und nur so konnten Twitter und Facebook so erfolgreich werden. Die Web-Evangelisten dieser Zeit schufen dafür einen neuen Begeisterungs-Begriff: #Schwarmintelligenz.

In den letzten Jahren zeigte sich jedoch immer deutlicher, dass die Schwärme nicht immer "auf der Seite des Guten" standen. Konnte man das schwarmintelligente Zusammentragen von geklauten Textpassagen in der Doktorarbeit des Freiherrn von Guttenberg noch als Arbeit im Dienste der Wahrheit erklären, kippte die Sache spätestens, als immer mehr Fälle von gemeinsam organisiertem Mobbing, Hassreden, Wahlkampfbetrug und dergleichen mehr bekannt wurden. Als auch noch die letzten großen Massen der breiten Bevölkerung ins Web schwappten, so könnte man behaupten, begann dort das Regiment der #Schwarmdummheit.

Aber andererseits gibt es ja auch Orte wie diese hier. Für mich stehen gerade die Begriffe #Fediverse und #Federation für die erhoffte Zukunft des Web. Immerhin sind es ja nur noch etwas über 80 Jahre bis zur "Vereinten Föderation der Planeten" ;-)
This entry was edited (1 month ago)

Stefan Münz hat geschrieben:
Immerhin sind es ja nur noch etwas über 80 Jahre bis zur "Vereinten Föderation der Planeten"
Und um "40 Eridani A" (Heimatstern der Vulkanier im Star Trek Universum) wurde 2018 auch eine Supererde entdeckt. Leider liegt der Planet, mit seiner Umlaufzeit von nur 42 Tagen, nicht in der habitablen Zone sondern wesentlich näher am Stern.
Aber wo ein Planet ist, könnten auch mehrere sein, zumal Vulkan eine Umlaufzeit von etwa 223 Tagen haben müsste. Planeten mit so langen Umlaufzeiten sind schwer zu entdecken. Für eine Entdeckung bräuchte es mehrere Umläufe und so lange werden Sternsysteme für gewöhnlich nicht beobachtet. Mehr über 40 Eridani gibt es bei https://en.wikipedia.org/wiki/40_Eridani
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