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Globale Erwärmung und globale Verdunkelung


Dass beim Verbrennen fossiler Energieträger Treibhausgase frei werden, ist mittlerweile bekannt. Ebenso bekannt ist, dass diese Gase deshalb so heißen, weil sie in der Atmosphäre dafür sorgen, dass ein Teil des Sonnenlichts nach dem Auftreffen auf der Erde nicht mehr ins All zurückreflektiert wird und die zugehörige Wärme in der Atmosphäre bleibt. Folge: die Erde heizt sich auf (globale Erwärmung).

Weniger bekannt ist, dass andere Partikel, die beim Verbrennen fossiler Energieträger in die Atmosphäre gelangen, praktisch einen gegenteiligen Effekt haben. Dazu gehören Rußpartikel, kondensierter Wasserdampf und Aerosole. Diese sorgen für eine Verschleierung innerhalb der Atmosphäre. Es gelangt dadurch weniger Sonnenlicht überhaupt auf die Erde. Folge: die Erde kühlt aus (globale Verdunkelung).

Wenn nun beim Verbrennen fossiler Energieträger auch ordentlich Ruß in die Luft geschleudert wird, so wie das früher und teilweise heute noch bei Motoren, Maschinen und Kraftwerken der Fall war oder ist, kommt es fast zu einer Pattsituation: trotz der ausgestoßenen Treibhausgase macht sich die globale Erwärmung wegen der gleichzeitigen globalen Verdunkelung gar nicht so stark bemerkbar. Alles scheint gut, obwohl ein höllisches Gemisch in die Atmosphäre geblasen wird.

Wenn nun aber in den nächsten Jahrzehnten tatsächlich das meiste auf erneuerbare und nicht-fossile Energieträger umgestellt wird, dann passiert folgendes: Diejenigen Partikel, die für globale Erwärmung sorgen, bleiben wesentlich länger in der Atmosphäre als jene Partikel, die für globale Verdunkelung sorgen. Das heißt: je mehr wir auf Energieträger umstellen, die nicht nur keine Treibhausgase mehr emittieren, sondern auch keine Rußpartikel und andere Verdunkelungspartikel, desto stärker wird der Wirkungsgrad des Treibhaus-Effekts überhaupt erst werden.

Hier noch zwei Links zum Thema globale Verdunkelung. Zum einen der entsprechende Wikipedia-Artikel dazu:
Wikipedia: Globale Verdunkelung
Und zum anderen noch ein sehr informativer Artikel aus dem Jahr 2011 von der WWF-Jugend:
Globale Verdunkelung vs. globale Erwärmung
Klima


 

Die Maeva-Trilogie


Derzeit stecke ich mitten in der Lektüre einer Roman-Trilogie, genauer gesagt, etwa knapp vor der Hälfte des zweiten der drei Bände. Der Autor, Dirk C. Fleck, ist kein typischer Belletrist, sondern eigentlich ein Journalist, der sich jedoch irgendwann immer intensiver mit Umwelt-Themen befasste, woraus schließlich diese Erzähl-Trilogie hervorging.

Der erste Band, Das Tahiti-Projekt, spielt im Jahr 2022. Der Text selber wurde 2008 veröffentlicht. Er handelt davon, dass die Südsee-Inselgruppe Tahiti sich aus der internationalen Staaten- und Wirtschaftsgemeinschaft zurückzieht und sich weitgehend unbemerkt eine neue, ökosoziale Verfassung gibt. Ein weiser junger Mann, der den Umdenkprozess wesentlich befeuert hat, wird für die ersten zehn Jahre zum Präsidenten gewählt. Unter seiner Herrschaft wird Tahiti komplett umstrukturiert. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu erneuerbaren Energien und natürlichen Bau- und Produktionsstoffen werden umgesetzt. Dazu kommt ein bedingungsloses Grundeinkommen, eine Geldwirtschaft mit "rostendem Geld" nach dem Vorbild des "Wunders von Wörgl", sowie eine Rückbesinnung auf erfolgreiche Praktiken und Erkenntnisse aus der indigenen Tradition des Landes.

Kurz bevor die zehnjährige Herrschaft des Präsidenten zuende geht, lädt dieser etwa 50 renommierte Journalisten aus aller Welt für mehrere Wochen ein, damit diese sich ein Bild von den Veränderungen machen und darüber berichten können. Unter ihnen ist auch ein für ein englisches Skandalblatt schreibender Journalist namens Cording, aus dessen Perspektive der ganze Roman schließlich auch geschrieben ist. Zwar nicht in Ich-Perspektive, aber dennoch wird letztlich das erzählt, was er erlebt. Cording ist ein Zynist des Typs "eigentlich Weltverbesserer, aber es geht halt alles in die falsche Richtung", der sich in die Brandherde der zunehmend kriselnden Welt begibt, um dort investigativ zu berichten. Als er einen Burnout zu bekommen droht, schickt ihn sein Chef als Vertreter seines Blattes nach Tahiti.

Bei der Einführungsveranstaltung bekommen allen eingeladenen Journalisten einheimische Begleiter(innen) zugewiesen, die den Journalisten das Land, die Technologien und alles erklären und ihnen bei Fragen mit Rat zur Seite stehen sollen. Cording bekommt eine auffällig hübsche junge Frau zugewiesen - wie sich herausstellt, ist es die Schwester des Präsidenten, der er zunächst eher aus dem Weg geht, aber so ähnlich beginnen ja Liebesgeschichten oft. Während sich die beiden also allmählich näher kommen, erfährt man viele, viele Details aus dem neuen, ökosozialen Alltagsleben der Tahitianer. Maeva, so der Name der jungen Frau, zeigt Cording Dinge wie z.B. eine on-demand-Magnet-Schwebebahn, Straßenbelag auf Pflanzenbasis und fahrende Geschäfte, die durch die Dörfer tingeln. Nach der gemeinsam organisierten, spektakulären Vertreibung einer amerikanisch-chinesisches Bohrplattform, die illegal in tahitianischen Gewässern errichtet wurde, folgt am Ende Maeva als neue Präsidentin des Landes ihrem Bruder nach, und Cording, der zwanzig Jahre ältere Haudegen an ihrer Seite, erhält die tahitianische Staatsbürgerschaft, eine Ehre, die so gut wie keinem Fremden sonst zuteil wird.

Im zweiten Band, Das Südsee-Virus, ist Maeva längst zur Ikone geworden. Dieser Band spielt im Jahr 2028. Nachdem die Journalisten alle über das Wunder von Tahiti berichtet hatten, befeuerte das weltweit den Widerstand gegen die Auswüchse des Kapitalismus. Dieser war angesichts zunehmender Folgen des Klimawandels längst kein unterdrückbares Randphänomen mehr. Besonders kleinere Entwicklungsstaaten mit einer ähnlichen kolonialen Historie wie Tahiti bildeten eine neue Staatengemeinschaft namens URP als bessere Konkurrenz zur müden und den alten Ausbeuterstaaten zu sehr verpflichteten UN. Maeva wird zur Präsidentin der URP gewählt und begibt sich auf eine Weltreise, um weiter für die Tahiti-Lösung zu werben.

Da bin ich jetzt gerade am Lesen. Lasse mich überraschen, wie es weitergeht. Ich freue mich auch schon auf den dritten Band, Feuer am Fluss, der 2035 spielt. Die alten kapitalistischen Pseudo-Demokratien kollabieren endgültig. Helfer aus den mittlerweile nach dem Vorbild von Tahiti neu entstandenen ökosozialen Staaten versuchen, im Chaos des Zusammenbruchs der alten Industrien und Konsumgesellschaften für neue Hoffnung zu sorgen.

Die Bücher gibts als Print im Buchhandel, als Hörbuch und als EBooks (z.B. Kindle). Weitere Infos auf der nachfolgend verlinkten Website.
Die Maeva-Trilogie
#Lesetipp Gesellschaft Klima Medien Politik Technik

klingt interessant, das kommt auf meine liste .. danke für den tipp..



 

2019


Vor ziemlich genau einem Jahr postete ich - eigentlich fast eher nebenbei - weil ich es einfach nur interessant fand - auf Twitter ein Video, das gerade viral ging, und in dem ein mir bis dato unbekanntes junges Mädchen auf einer Klimakonferenz in Kattowice (Polen) der versammelten Politiker-Elite die Levithen las. Allerdings musste ich zugeben, dass mich die Rede dieses jungen Mädchens schon irgendwie berührte. In dem heißen Sommer 2018 hatte ich auf GooglePlus noch über Presse-Artikel gespottet, in denen von einer neuen "Heißzeit" die Rede war. Ich fand diesen Ausdruck einfach lächerliche Panikmache. Ich hatte natürlich von Klimawandel und globaler Erwärmung schon gehört, aber es war kein Thema für mich. Im Gegenteil - ich ging eher frivol damit um, unter dem Motto "dann muss ich wenigstens nicht mehr auswandern, wenn das leckere Mittelmeerklima von alleine zu mir kommt".

Nach der Rede des Mädchens, die ich mir mehrmals anhörte, wurde mir aber doch klar, dass ich das bis dahin alles viel zu naiv und egoistisch und gedankenlos gesehen hatte. In den darauffolgenden Wochen wurde ich sensibler für das Thema. Las mehrere Artikel dazu, die mich durchaus aufwühlten und nachdenklich machten. An einem dieser Tage ging dann plötzlich ein neues Video des gleichen Mädchens viral. Diesmal vom Weltwirtschaftsgipfel in Davos. Was sie der dort versammelten Geldelite vor den Latz knallte, war schlichtweg atemberaubend. Das war neu, das war geil. Das Mädchen war einfach der Hammer.

Nun begann ich mich auch für sie persönlich zu interessieren. Las Artikel darüber, wie sie nach Davos mit dem Zug gefahren war, weil sie nicht fliegen wollte wegen der hohen CO2-Emissionen von Flugzeugen, und las auch erste Anfeindungen ihrer Person. Es war irgendwie ein spannendes Feld.

Von da an ging es Schlag auf Schlag. Mit jeder Woche wuchs ihr Ruhm, fast jede Woche gab es neue Ereignisse zu berichten. Plötzlich wurde klar, dass dieses Mädchen nicht nur Reden mit ungewöhnlichem Inhalt halten konnte, sondern auch eine Jugendbewegung gegründet hatte, die das Thema auf die Straßen trug. Schwedens Boulevard-Presse kürte sie zur Ikone. Als sie Ende Februar, Anfang März erstmals nach Deutschland kam, war gefühlt schon die halbe Nation infiziert und kannte sie. Jedoch stark polarisiert: die einen liebten sie, die anderen hassten sie. Dazwischen gab es nichts mehr. Höchstens fröhliche Uninformiertheit.

Da ich persönlich sprachsensibel bin, war jede Rede dieses seltsamen aber wunderbaren Mädchens eine neue Offenbarung für mich. So voll von klassisch-aphoristischen Pointierungen, mit so wenigen klaren Worten so demaskierend, und das alles vorgetragen mit so einer einmaligen Mischung aus spröder Schüchternheit und Kämpfergeist - da hab ich mehr als einmal feuchte Augen bekommen. Natürlich ging nicht nur mir das so. Aber kaum jemand spricht gerne offen darüber. Schon gar nicht als alter Knacker. Was soll man denn da sagen? Dass man irgendwie platonisch verliebt ist in dieses Mädchen, weil sie einfach so irre was drauf hat? Weil sie so viele längst vergrabene alte Hoffnungen in einem weckt, und dass dieser Treibhausgas-Scheiß vielleicht doch noch zu der gesellschaftlichen Revolution führen könnte, die man sich seit Jahrzehnten vergeblich erhofft hatte, und die man längst begraben hatte?

Dann der Amerika-Trip in der zweiten Jahreshälfte. Ein Husarenstück im Lichte des Kamera- und Öffentlichkeitsrummels. Stoff für mehrere Roadmovies. Und zwei Seamovies. Die Einfahrt in den Hafen von New York, mit Bildern so heftig wie Leonardo di Caprio und Kate Winslet am Bug der Titanic. Eine Rede vor der UN, in der die junge Berühmtheit noch eins draufsetzte und Grimassen des freundlichen Hasses schnitt, die man so noch nicht gesehen hatte. Welche Schauspielerin wird dieses legendäre "How dare you" je mimen können?

Und sie entwickelt sich weiter. Lernt aus ihren eigenen Übertreibungen. Aber sie bleibt ein Phänomen. Vielleicht verglüht ihr Stern auch irgendwann. Was sie geschaffen und erreicht hat, ist aber längst nicht mehr rückgängig zu machen. Sollte die gegenwärtige menschliche Zivilisation diese Treibhausgas-Scheiße irgendwie überstehen, dann wird es in hundert Jahren in jedem noch so kleinen Kaff auf diesem Planeten eine Greta-Thunberg-Straße geben, eine Greta-Thunberg-Schule, und ein Greta-Thunberg-Denkmal. Ich bin froh, dass ich alter Knacker das noch live miterleben durfte, ganz ehrlich.
Gesellschaft Klima Medien
Danke, Namensvetter, das geht mir ähnlich.



 

Die Feinde der Greta Thunberg


Eine Doku aus Österreich, die versucht, den Konflikt etwas ins Liebenswerte zu ziehen. Eine Reporterin wandert mit einer Greta-Ikone aus Pappe in Originalgröße herum, stellt sie vor allen möglichen Leuten auf und lässt denen dann freien Lauf, etwas zu Greta, FridaysForFuture und ihrer Ansicht zum Klimawandel zu sagen. Keine Sorge, es ist nichts Anstößiges dabei - dieses Video wurde gestern abend in Österreich im ORF1 um 20.15 als Primetime-Highlight gesendet. Der gesellschaftliche Konflikt dahinter wird bemüht entschärft, aber bleibt erkennbar. Der erste Versuch von seiten einer öffentlichen Rundfunkanstalt, den Konflikt massentauglich außerhalb von Talkshows zu dokumentieren - und das aber vor großem Publikum?

Gesellschaft Klima Medien Politik Video
Ich denke, dass eine differenziertere Sicht diesbezüglich nötig ist. Es ist schlichtweg infantil, wenn man in jedem Kritiker gleich einen Feind ausmacht. Probleme sind in aller Regel komplex … und unsere Klima-/Umwelt-/System-Probleme erst recht. So komplex, dass ein jeder damit im Prinzip auch reichlich überfordert ist. Und das ist dann der große Moment für jene, die vermeintlich einfache Lösungen anbieten, Probleme dramatisieren … oder auch ganz wegreden. Dass dumme daran: all jene werden diese Probleme kein Stückchen lösen (sondern eher eskalieren).

Dissens ist wichtig! Und Dissens ist in einer Demokratie etwas, was JEDER aushalten muss. Wer mit seiner Meinung in die Öffentlichkeit geht, muss auch bereit sein, andere Ansichten zu respektieren. Und das ist aktuell ein echtes Problem in unserer Gesellschaft. Es ist erschreckend schnell en vogue geworden, andere Meinungen sofort zu diskreditieren und zu vernichten. Was die meisten (noch) nicht bemerken: dieses Problem könnte das Klimaproblem leise und schnell überholen und die Menschheit vielleicht noch schneller an den Abgrund bringen.

Ganz deiner Meinung. Bin ebenfalls Demokrat und verwehre mich gegen autoritäre Umsturzversuche, von denen es aktuell wahrlich genügend gibt. Es bleibt nur das unangenehme von FridaysForFuture klar definierte Problem: Wenn die gegenwärtigen politischen Systeme es nicht schaffen, erforderliche Maßnahmen zu ergreifen, dann sind wir halt am Arsch. Und spätere Generationen werden dann die Schuld denjenigen politischen Systeme geben, die sich als ungeeignet erwiesen haben.



 

Mittelmeerklima


Ich weiß nicht mal, ob ich deswegen ein schlechtes Gewissen haben sollte. Es ist ja schließlich nichts Ungewöhnliches und wahrscheinlich für drei Viertel der deutschen Bevölkerung nachvollziehbar, dass ich - wie so viele andere auch - verliebt bin ins Mittelmeerklima. Diese stabilen Hochsommer, mit einer alles bestimmenden Sonne, von Laissez faire bis Fiesta, einem erhöhten Lebensgefühl, das Prickeln von warmem, trockenem Wind auf der Haut, dazu der Duft mediterraner Pflanzen und Gewürze, das leichte Essen, die vorwiegend freundlichen, unkomplizierten Menschen. Das alles waren bis vor kurzem Auswanderungsgründe für mich!

Doch nun sieht es so aus, als ob ich meinen Hintern gar nicht mehr bewegen muss, um noch Mittelmeerklima im Alter zu erleben. Hier, im Südwesten Deutschlands, wird es bis zum Ende des Jahrhunderts bis zu 54 Sonnentage pro Jahr mehr geben als 100 Jahre zuvor. Gleichzeitig wird es wärmer, und Regen verlagert sich von den Sommermonaten weg in die Wintermonate (Mittelmeerklima = Winterregenklima).

OK, Ende des Jahrhunderts werde ich schon lange verwest sein. Aber wenn es im Tempo der letzten Jahre weiter geht, dann werden die anstehenden 20er Jahre schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf kommende mittelerdische Sonnenwonnen bieten.

Derzeit läuft alles auf ein Erwärmungsszenario von etwa 3-5°C bis zum Jahrhundertende hinaus. Zunächst mal muss man wissen, dass das globale Durchschnittswerte sind. Über den 70% Ozeanen passiert weit weniger als über den Landmassen. Sprich: "an Land" kann man das fast verdoppeln. Also ein 6-10°C-Szenario. Frankfurt bekommt dann die Klimatabelle von Sevilla. Abgesehen davon, was das für Pflanzen und Tiere bedeutet, die bislang in Frankfurt und einem Radius von 5-700km darum heimisch waren, muss man auch fragen, was das für Sevilla bedeuten wird. Dort und im übrigen Mittelmeerraum wird man auf Lebensbewältigungspraktiken umstellen müssen, wie sie heute in manchen Gebieten Indiens oder der arabischen Halbinsel herrschen. Oder auch ncht, weil die Trinkwasserknappheit gar kein dauerhaftes Siedeln mehr ermöglichen wird. Also wohin? Wahrscheinlich erst mal nach Deutschland oder Skandinavien. Bienvenido! Wenn man nicht gerade von der AfD ist. Und kein Problem damit hat, dass da lauter Südeuropäer kommen, obwohl auch hier das Trinkwasser teilweise rationiert werden muss.

Aber damit nicht genug. Denn was ist mit den hunderten Millionen Indern und anderen Bewohnern der Wüsten- und Tropenzonen? In einer Umgebung, in der es tagsüber täglich, das ganze Jahr über, über 30°C wird und in der Nacht höchstens auf um die 20°C abkühlt, können Menschen dauerhaft überleben. Aber nicht, wenn sich beide Werte nohmals um 10°C erhöhen. Zumindest nicht dauerhaft. Auch das wird - im Verbund mit Folgen für Flora und Fauna, versiegenden Trinkwasserquellen, nicht mehr anbaubaren Nutzpflanzen und nicht mehr haltbaren Nutztieren für Fluchtbewegungen sorgen. Von einer Größenordnung, die wir uns noch gar nicht vorstellen können.

Den Rest erspare ich mir - die Zunahme von Extremwetterereignissen mitsamt deren verursachten Schäden, die Verbreitung tropischer Krankheiten auch in ehemals gemäßigten Klimazonen, oder die allgemeine Abnahme menschlicher Intelligenz (das Hirn verblödet bei zu viel Wärme).
Klima
tooooooot---al falsch, es sei denn, die KLIMAWAFFEN der uSSa würden weiter DAUERFEUER den PLANETEN zerstören.. Es sind nicht die BUERGER, & auch n i c h t die INDUSTRIE, sondern es ist ei 300.SATANISTEN.N W O-Killuminati.Clique von VÖLKERMÖRDERN, die den PLANETEN zerstöre,, auch via fetter KLIMA-MANIPULATIONEN.. DAS c02 is ja nun ma k e i n KLIMAGAS, also wird völlig anders vorgegangen.. HANNIBAL KARTHAGO schreibt hier bei diaspora regelmässig ueberaus fachkundg drüber!!!!!!

SPITZENMANN, total unerreicht ansonste !!!

TROTZ seiner FACHLICHEN MEGAQUALIFIKATOION u regelmässigen PRESENZ hier wird von pseudolinken ÖKOBAN wwweiter der gleiche GRBSTUNSINN GEFASELT; auch irgendwo KILLER, nämlich mindestens der WahrHeit & seriositet..


Wem gehört dieser mies programmierte Bot eigentlich?

Keine Ahnung. Ich lass es mal stehen, als Beleg dafür, was globale Erwärmung im Kopf anrichten kann :-)



 

Nothing sweet about her


Ich hatte mich ja gewundert, wie sie die Rede, die sie letzte Woche vor dem UN-Senat abgeliefert hat, und die ich hier auch ins Deutsche übersetzt habe, um mal "leichter erfahrbar" zu machen, wie sie tickt und wie weit außerhalb sie aller politischen Ideologien steht, noch toppen will. Für sie ist das tatsächlich nur ein abstruses Märchenonkel- und -tanten-Theater, wenn sie die internationalen politischen Parketts betritt. Sie kann es zu keinem Zeitpunkt anders empfinden. Allenfalls höflich darauf reagieren. Aber nicht immer. Heute jedenfalls nicht. Fünf Minuten Redezeit, für die sie vor über einem Monat von zuhause aufgebrochen ist. Da ist so viel zusammen gekommen, so viel Hass gegen sie, so viel Unterstützung für sie - und dann ihre Passion, die Zahlen in ihrem Kopf, die ihr keine Ruhe lassen, das mit den verbleibenden Gigatonnen und der Prozentwahrscheinlichkeit, dass keine nicht mehr kontrollierbare Kettenreaktion in Gang kommt. Es hat sich alles hochgeschaukelt, und sie sich selber erst recht. Und all das ist dann heute aus ihr herausgebrochen. Fünf Minuten, die viele Folgen haben werden, und viele Fußnoten.

Klima Medien Politik

die wwahnsinnige ÖKOFASCHA & spirtisten-- & Killer-ganG gründerin , D I E S E HEXE muss brennen 1111

§§§: The sooner, the better, sie verführt milliarden jugendliche 6 drillt sie zu killern & völkermöRdern!11 ihR hass & ihr FRUST & ihre demüTIGUNg 8ihres groessenwahns durch ihre normale, vernünftige, humane umgebUNG!!) sind unendlich

IHR blUTRAUSCH wird fürchterlich sein, mao tse tung mit der ersten 2222kultUr""2Revolution 6 seinen 57 mIO totEn wird n i c h t s dagegen sein, den diesmak kommt den satanos die GLOBALISIERUNg zu HILFE!!!!




 

Ich habe auch einen Traum


Mein Name ist Greta Thunberg, ich bin 16 Jahre alt und komme aus Schweden. Ich bin dankbar, hier bei Ihnen in den USA zu sein. In einer Nation, die für viele Menschen das Land der Träume ist.

Ich habe auch einen Traum: dass Regierungen, politische Parteien und Unternehmen die Dringlichkeit der klimatischen und ökologischen Katastrophe begreifen und sich zusammen tun trotz all ihrer Differenzen, so, wie man es in einer Notsituation tun würde, und die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Grundlagen eines würdevollen Lebens für jeden Menschen auf der Erde zu sichern.

Denn dann könnten wir Millionen streikende Jugendliche wieder zur Schule gehen.

Ich habe einen Traum, dass Verantwortung tragende Menschen und Medien damit beginnen diese Krise als den existenziellen Notfall zu behandeln, der sie ist. So dass ich nach hause fahren könnte zu meiner Schwester und meinen Hunden. Weil ich sie vermisse.

Eigentlich habe ich viele Träume. Aber wir schreiben das Jahr 2019. Es ist nicht die Zeit für Träume. Es ist die Zeit, um aufzuwachen. Es ist der historische Zeitpunkt, an dem wir auf breiter Front aufwachen müssen.

Und ja. wir brauchen Träume, wir können nicht ohne Träume leben. Aber für alles gibt es eine Zeit und einen Ort. Und Träume düfen nicht im Weg stehen, wenn es darum geht zu sagen was los ist.

Doch wo immer ich hinkomme, kommt es mir vor als wäre ich von Märchen umgeben. Unternehmer, gewählte Volksvertreter quer über das gesamte politische Spektrum verbringen ihre Zeit damit, Gutenachtgeschichten zu erzählen, die uns beruhigen und uns wieder einschlafen lassen sollen.

Wohlfühlgeschichten darüber, wie wir alles lösen werden. Wie wundervoll alles sein wird wenn wir erst mal alles "gelöst" haben. Doch das Problem, mit dem wir es zu tun haben, hat nichts mit der Fähigkeit zu träumen zu tun, oder sich eine bessere Welt vorzustellen. Das aktuelle Problem besteht einfach nur darin, dass wir aufwachen müssen. Es ist Zeit, der Realität ins Auge zu sehen, den Fakten, der Wissenschaft.

Und die Wissenschaft spricht nicht von "tollen Gelegenheiten, eine Gesellschaft zu erschaffen, die wir eh immer schon wollten". Sie spricht von unaussprechlichem menschlichen Leid, das immer schlimmer wird, je länger wir es hinauszögern zu handeln - wenn wir jetzt nicht anfangen zu handeln. Und ja, natürlich wird eine nachhaltig veränderte Welt auch viele neue Vorteile beinhalten. Aber eins muss klar sein. Es geht nicht vordringlich darum, neue "Green Jobs" zu erschaffen, neue Geschäftsfelder oder irgendwelches grünes Wirtschaftswachstum. Es handelt sich vor allem un einen Notfall, und zwar nicht um irgendeinen Notfall. Es handelt sich um die größte Krise, mit der es die Menschheit jemals zu tun hatte.

Und wir müssen sie entsprechend behandeln, damit die Menschen sie verstehen und als Notfall behandeln. Denn man kann keine Krise lösen, ohne sie als solche zu behandeln. Hören Sie auf den Leuten zu erzählen, dass alles gut werden wird, wenn es, nach momentanem Stand, alles andere als gut ausgehen wird. Da ist einfach nichts, was man verpacken und verkaufen kann oder in sozialen Netzwerken "mögen" kann.

Hören Sie auf zu versprechen, dass Sie, Ihre Geschäftsidee, Ihre politische Partei oder Ihr Plan irgendwas lösen werden. Wir müssen realisieren, dass wir noch nicht alle Lösungen haben. Wir sind sogar weit davon entfernt. Solange die Lösungen bedeuten, dass wir einfach nur auf irgendwas verzichten sollten.

Eine verhängnisvolle Energiequelle durch eine etwas weniger verhängnisvolle zu ersetzen ist noch kein Fortschritt. Dadurch, dass wir unsere Emissionen einfach nur nach Übersee exportieren, reduzieren wir unsere Emissionen nicht. Kreative Buchführung hilft uns nicht weiter. Doch genau da liegt das Problem.

Einige von Ihnen haben vielleicht schon mal davon gehört, dass wir, beginnend mit dem 1. Januar 2018, noch 12 Jahre haben, um unsere CO2-Emissionen zu halbieren. Aber ich glaube, dass kaum jemand von Ihnen weiß, dass es aktuell nur eine 50%ige Chance gibt, damit unterhalb der 1,5°C-Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Zustand zu bleiben. Gerade mal 50%!

Und diese aktuellen, den heutigen Stand der Wissenschaft repräsentierenden Berechnungen, beinhalten nicht einmal nicht-lineare Kipppunkte oder unvorhergesehene Rückkopplungsschleifen wie das extrem schädliche Methan-Gas, das aus schnell auftauenden arktischen Permafrostböden entweicht. Oder schon eingeschlossene Erwärmung, die noch von giftiger Luftverschmutzung verdeckt wird. Oder der Aspekt des Ausgleichs, der Klimagerechtigkeit.

Eine 50%-Chance - also die statistische Wahrscheinlichkeit bei einem Münzwurf - wird auf keinen Fall genügen. Das wäre moralisch nicht zu verantworten. Oder würde jemand von Ihnen in ein Flugzeug steigen, wenn dieses mit 50%iger Wahrscheinlichkeit verunglücken wird? Oder um noch deutlicher zu werden: Würden Sie Ihre Kinder in ein solches Flugzeug setzen?

Und warum ist es so wichtig, unterhalb der 1,5°C-Grenze zu bleiben? Weil die vereinte Wissenschaft dies fordert, um das Klima nicht zu destabilisieren, um auf der sicheren Seite zu bleiben und keine Kettenreaktionen auszulösen, die sich der menschlichen Kontrolle entziehen. Sogar jetzt bei 1°C Erwärmung sehen wir schon einen inakzeptablen Verlust von Leben und Lebensgrundlagen.

Doch wo sollen wir anfangen? Nun, ich würde vorschlagen wir beginnen mal mit Kapitel 2 auf Seite 108 des letzten Jahres erschienenen IPCC-Reports. Dort steht, dass wir, wenn wir eine 67%ige Chance haben wollen, die globale Erwärmung unterhalb von 1,5°C zu halten, am 1. Januar 2018 noch ein Restbudget von 420 Gigatonnen CO2 haben, das wir ausstoßen dürfen. Und heute ist diese Zahl natürlich schon deutlich niedriger. Denn wir stoßen jedes Jahr 42 Gigatonnen CO2 aus, einschließlich Landnutzung.

Mit den heutigen Emissionsraten wird das Restbudget innerhalb der nächsten achteinhalb Jahren aufgebraucht sein. Diese Zahlen sind nicht meine Meinung. Sie sind nicht die Meinung von irgendwem oder irgendwelcher politischer Ansichten. Das ist Stand der aktuellen Wissenschaft. Obwohl viele Wissenschaftler selbst diese Zahlen noch für zu moderat halten, so sind es doch diejenigen, die von allen Nationen durch den IPCC akzeptiert wurden.

Und bitte berücksichtigen Sie, dass, wie das Pariser Abkommen klar festhält, diese Zahlen global sind und daher noch nichts aussagen über den Aspekt der gerechten Verteilung, die aber absolut notwendig ist, damit die Ziele global einhaltbar sind. Das bedeutet, dass reichere Länder ihren fairen Anteil leisten und ihre Emissionen wesentlich schneller Richtung null reduzieren, so dass die Menschen in ärmeren Ländern ihren Lebensstandard erhöhen können, durch Errichtung von Infrastrukturen, die es bei uns längst gibt. Also Straßen, Krankenhäuser, Schulen, sauberes Trinkwasser und Elektrizität.

Die USA ist der größte Kohlenstoff-Verseucher der Geschichte. Das Land ist auch weltweit Nummer eins als Ölproduzent. Und doch sind Sie die einzige Nation in der Welt, die ihre klare Absicht signalisiert hat, aus dem Pariser Abkommen auszutreten. Weil es - Zitat "ein schlechtes Geschäft für die USA ist".

Vierhundert-und-zwanzig verbleibende Gigatonnen CO2 am 1. Januar 2018, um eine 67%ige Chance zu haben, mit der globalen Erwärmung unterhalb von 1,5°C zu bleiben. Mittlerweile sind es bereits weniger als 360 Gigatonnen.

Das sind sehr unbequeme Zahlen. Aber die Menschen haben das Recht sie zu kennen. Und die ganz große Mehrheit von uns hat noch gar keine Ahnung, dass diese Zahlen überhaupt existieren. Nicht einmal Journalisten, denen ich begegne, scheinen je davon gehört zu haben. Geschweige denn Politiker. Und doch scheinen sich alle von ihnen völlig sicher zu sein, dass ihr politischer Plan die gesamte Krise lösen wird.

Doch wie will man ein Problem lösen, das man noch nicht einmal richtig erfasst hat? Wie kann man das Gesamtbild und den aktuellen Stand der Wissenschaft einfach ignorieren?

Ich glaube, dass es eine große Gefahr ist, so zu handeln. Egal wie politisch der Hintergrund dieser Krise sein mag, wir dürfen nicht zulassen, dass dies weiterhin nur eine parteipolitische Frage ist. Das Klima und die ökologische Krise interessieren sich nicht für politische Parteien. Unser Hauptfeind sind jetzt nicht unsere politischen Gegner. Unser Hauptfeind ist die Physik. Und mit der Physik können wir keine "Geschäfte" machen.

Alle sagen, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, Opfer zu bringen für das Überleben der Biosphäre - und die Lebensgrundlagen künftiger und gegenwärtiger Generationen zu sichern.

Doch gerade Amerikaner haben in der Vergangenheit bereits große Opfer erbracht, um Widrigkeiten zu überwinden.

Denken Sie an die tapferen Soldaten der ersten Welle, die am D-Day in Omaha Beach an Land ging. Denken Sie an Martin Luther King und die 600 anderen Bürgerrechtler, die alles riskierten, um von Selma nach Montgomery zu marschieren. Denken Sie an Präsident John F. Kennedy, der 1962 ankündigte, Amerika würde "es schaffen, noch in diesem Jahrzehnt auf dem Mond zu landen und andere Dinge zu tun, nicht, weil sie einfach sind, sondern weil sie schwer sind...".

Vielleicht ist es unmöglich. Aber wenn man sich diese Zahlen anschaut - und wenn man sich den aktuellen Stand der Wissenschaft anschaut, unterzeichnet von allen Nationen - dann denke ich, das ist genau das, was uns jetzt bevorsteht.

Aber Sie sollten nicht all Ihre Zeit mit Träumen verbringen, oder dies als einen politischen Kampf betrachten, den es zu gewinnen gilt.

Und Sie sollten nicht die Zukunft Ihrer Kinder dem Zufall eines Münzwurfs überlassen.

Stattdessen sollten Sie sich geschlossen hinter die Wissenschaft stellen.

Werden Sie aktiv.

Tun Sie das Unmögliche.

Denn Aufgeben kann niemals eine Option sein.
Klima Medien Politik
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Amerika ist so gut wie erobert :-)


Die zweite von Europa ausgehende Eroberung Amerikas, letzten Monat stilecht mit der Überfahrt im Segelboot begonnen, um die primitiven Fossil-Wilden und "Denier" zu zivilisieren, macht Fortschritte. Zwar gibt es noch deutlichen Verbesserungsbedarf bei den Teilnehmerzahlen von #FridaysForFuture vor Ort. Und die Demos sind scheinbar auch zu etwas zu laut für die Ohren von Greta. Jedenfalls sieht sie inmitten der skandierenden Schüler dort immer ziemlich deplatziert und sich unwohl fühlend aus. Aber dafür hat sie in der vergangenen Woche gleich drei Husarenstücke abgeliefert, die ihresgleichen suchen. Die amerikanische Medienwelt ist jedenfalls aufgewacht, und die Menschen erliegen reihenweise diesem einmalig stocknüchternen Teenie-Charme mit der so authentischen und aufrüttelnden Botschaft.

Hier die drei Videos mit den Auftritten letzter Woche.

1. Interview mit Naomi Klein




Die Journalistin, Buchautorin und Aktivistin Naomi Klein hält zunächst eine kleine Einführung, um ihrem Publikum den Interview-Gast näherzubringen. Und dann folgt ein knapp einstündiges Interview mit Greta. Obiger Link zum Video springt etwa an der Stelle ein, wo Naomi Klein ihre Einführung beginnt. Da war vorher schon eine halbe Stunde noch mehr zum Thema, mit weiteren Rednern. Wer möchte, kann ja auch mal an den Anfang spulen.

2. Interview mit DemocracyNow




DemocracyNow ist ein reichweitenstarkes US-Politmagazin. Die Sendung wird laut Wikipedia international von über 700 Radio-, TV- und Internetsendern übernommen. Dort wurde Greta ebenfalls letzte Woche eine ganze Stunde lang vorgestellt und interviewt.

3. Interview bei The Daily Show




Die Daily Show hat ebenfalls sehr große Reichweite, hat aber eher unterhaltsamen Charakter. Das Format der Sendung ist "Promis aufs Tuch fühlen und beim Publikum für ein paar Schenkelkracher sorgen". Greta hat das derart souverän gemeistert, dass die Amis hinterher völlig aus dem Häuschen waren. Hier noch der Tweet dazu - man lese die Kommentare.

Tweet von DailyShow zum Interview mit Greta

Und das wars noch lange nicht. In der nächsten Woche, noch im Vorfeld des globalen Streiks, wird sie vom amerikanischen Kongress angehört auf Einladung der Demokraten. Ferner wird sie den Preis von Amnesty International, den sie im Juni schon erhalten hat, überreicht bekommen. Dann folgt am nächsten Freitag der weltweite Megastreik, und übernächsten Montag (23. September) dann ihr Auftritt bei der Klimakonferenz in New York. Falls das noch nicht reicht, wird Extinction Rebellion dann am 7. Oktober mehrere europäische Hauptstädte lahmlegen.
#FridaysForFuture Klima Medien Politik
Danke für die Übersicht und die kurzen Inhaltsangaben zu den Sendungen 😃
Sehr hilfreich, um mich zu orientieren in der amerikanischen Medienlandschft bzgl. Gretas Auftritte und Resonanz beim US-Publikum..



 

Profilbild-Generator


Wer sein Profilbild im Vorfeld des für den 20. September geplanten globalen Klimastreiks ebenfalls anpassen möchte, kann das hier tun:
Klima



 

Weintrauben-Sonnenbrand


Weintrauben können #Sonnenbrand bekommen. Das sieht dann so aus (heute fotografiert, kilometerweise durch solche Bestände gelaufen):




Die Ursache: #Klimawandel. So eine klassische deutsche Rebsorte wie Riesling packt einfach nicht mehr diese Hitzewellen und diese Regenarmut. Solche Rebsorten werden entweder weiter nach Norden wandern, in bislang unerschlossene Weinanbaugebiete, oder in höhere Lagen der Mittelgebirge. In den bisherigen Anbauflächen werden sich neue Rebsorten durchsetzen, teilweise mediterrane, teilweise auch Neuzüchtungen. Dazu gibt es eine kleine TV-Reportage (YouTube, 5min.)
#Sonnenbrand #Klimawandel Foto Klima Natur
richard doesn't like this.

Wir befinden uns zu Beginn / zur Mitte der Reife. Der Zuckergehalt fängt jetzt erst an sich zu entwickeln.



 

Geburtstag


Der Skolstrejk för Klimatet wird heute ein Jahr alt. Das aktuell auf dem Atlantik reisende Schild ist schon die zweite Generation, nachdem das erste an den Ecken doch ziemlich ausgefranst war.

Bild/Foto

Danke an #GretaThunberg für #FridaysForFuture!
#GretaThunberg #FridaysForFuture Klima Medien Politik


 

Ausrichtung und Positionierung FridaysForFuture


Der Aufstieg der #FridaysForFuture Bewegung ist in jedem Fall ein Fall für Geschichtsbücher, Romane und Filme. Doch mit dem Erfolg kommt auch die Notwendigkeit, überhaupt mal ein klares Profil zu haben. Wofür steht die Bewegung? Was will sie? Was will sie verhindern?

Bereits im April hat der deutsche Ableger der Bewegung sich auf seine grundsätzlichen Forderungen geeignet, die sich aber vor allem an die deutsche Bundesregierung richten. Bei der aktuell in Lausanne stattfindenden Konferenz von Vertretern der Bewegung aus über 30 Ländern wird versucht, das Profil übernational zu schärfen.

Dabei hat eine Gruppe der Delegierten einen Katalog aus über 20 konkreten Einzelforderungen erarbeitet. Doch dieser Forderungskatalog findet nicht die Zustimmung aller - auch nicht die von Greta Thunberg. Es kommt zu hitzigen Debatten und "Abkühlmaßnahmen".

Wohin wird sich FridaysForFuture entwickeln? Wohin sollte sich die Bewegung entwickeln? Bislang konnte die Bewegung auch deshalb so viele Leute an sich binden, weil sie ein vergleichsweise unscharfes Profil hatte, stattdessen aber eine Ikone. Doch je mehr Vertreter der Bewegung auch mal öffentlich oder in Medien für die Bewegung sprechen sollen, desto wichtiger wird es auch, dass die Bewegung nicht zu einem Sammelbecken für alles mögliche wird - von Atomkraftlobbyisten bis zu gewaltbereiten Ökokriegern. Wie aber lässt sich das Profil schärfen, ohne dass gleich ein ganzes Parteiprogramm daraus wird?
#FridaysForFuture Klima Politik

Ich würde die Presse auch rauswerfen, wenn sie fünf Tage lang den ganzen Tag da hocken, alles mitbekommen und nur auf irgendeinen Stressmoment warten, den sie dann zu einem Alles-oder-Nichts-Entscheidungskampf aufbauschen. Das ist keine Presse, das sind Geier.

Wie überaus demokratisch.
Jost Schwider doesn't like this.



 

Greta mal authentisch


Die "Delegationen" beim aktuellen #SmileForFuture-Summit in Lausanne sind länder-orientiert. So gibt es auch eine Delegation aus Schweden, zu der denn auch die "wer-hats-erfunden"-Gründerin Greta Thunberg gehört. Die versteht sich offenbar recht gut mit einer anderen Teilnehmerin der schwedischen Delegation, mit Gabriella Malki. Letztere hat sich mit Greta in diesen Tagen in Lausann mal persönlich getroffen und ein halbstündiges persönliches Video-Podcast-Interview mit Greta gemacht. Wenn Greta in ihrer Muttersprache reden kann, wird ihre Gestik gleich viel reicher. Für uns armen Nichtschweden hat Gabriella das Video jedoch mit englischen Untertiteln versehen. Wahnsinn. Anderswo braucht es zig Redaktionsmitglieder, um so was zu produzieren.

#SmileForFuture-Summit Klima Medien


 

Smile for Future


Letzte Woche haben sich Organisatoren und Aktivisten von#FridaysForFuture Deutschland erfolgreich in Dortmund getroffen. Man bereitet sich auf den Megastreik am 20. September vor, vernetzt sich und professionalisiert sich. Diese heranwachsende Generation ist einfach klasse und gibt so unglaublich viel Hoffnung!

Morgen, am 5. August, beginnt in Lausanne (Schweiz) eine internationale Variante davon. Sie nennt sich #SmileForFuture. Es geht unter anderem um Konsensfindung bei Forderungen, aber auch um Themen wie Streikorganisation. Isg. sollen mehr als 450 junge Menschen aus 37 Ländern an dem Event in Lausanne teilnehmen.

Mit dabei: #GretaThunberg. Für sie ist diese Woche in der Schweiz das Vorglühen für das Abenteuer ihres Lebens, die Rennsegelbootüberfahrt von England in die USA. Gleich am Montag soll sie offenbar eine Rede bei SmileForFuture halten. Am Freitag, den 9. August ist dann in Lausanne die wohl größte FridaysForFuture-Demo der Woche angesagt, an der Greta ebenfalls teilnehmen wird.

Hier gehts zur Website zu dem Event:
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#SmileForFuture #GretaThunberg Klima Politik


 

Klima vs. Freiheit


Die Klimadebatte wird immer stärker zu einer Freiheit-oder-nicht-Debatte, einer Verbote-oder-Anreize-Debatte. Sie polarisiert sehr stark, wobei der Frontverlauf bei genauerem Hinsehen gar nicht mal so einfach ist. "Einfach" aus Sicht der Klima-Aktivisten meint oft, "naja, die CDU, die CSU, die FDP und die AfD sind Schönredner, Blockierer oder Leugner, und der Rest ist mehr oder weniger auf unserer Seite". Doch ganz so einfach ist das nicht. So gibt es nicht nur Wertkonservative aus der Naturschutzecke, die sich auf die Seite von FridaysForFuture schlagen, sondern umgekehrt auch diverse Gruppierungen innerhalb des linken Spektrums, die sich in ihrer Ablehnung der Klimaschutzbewegung kaum von der AfD unterscheiden. Auch KenFM hat sich mittlerweile gegen den menschengemachten Klimawandel und für Wissenschaft nach EIKE-Lesart geoutet.

So richtig angeheizt wird die Debatte natürlich noch durch die Person Greta Thunberg, die Art ihres Auftretens, ihren persönlichen Hintergrund, und den immer größer werdenden Rummel um sie, der mittlerweile um sich greift wie die Brände in Sibirien.

Die "Nachdenkseiten" versuchen sich ja gerne zwischen den Stühlen zu positionieren, um eben noch so was wie Debattenkultur dabei herauszukitzeln. Nachdem der Redakteur Jens Berger sich zu diesem Zweck allerdings mal ein wenig durch die Kommentarspalten gelesen hatte, fühlte er sich zu diesem Artikel genötigt:

Greta und ihre „Kritiker“ – woher kommt all die Boshaftigkeit auf etwas, das eigentlich doch nur positiv ist?



Der Artikel erschien gerade vorgestern, am 31. Juli. Schon zwei Tage später quillt das Redaktionspostfach mit Kommentaren und Leserbriefen über. Ich kann allen nur empfehlen, sich mal in die insgesamt 30 längeren Leserbriefe, die auf der unten verlinkten Seite versammelt sind, hineinzulesen. Da ist alles dabei - niemand wird also total glücklich oder einfach nur genervt davon sein. Vor allem sind aber auch viele Erklärungsversuche dabei - persönliche wie theoretische. Abendfüllend.

Leserbriefe und Kommentare zum Artikel „Greta und ihre Kritiker“

Gesellschaft Klima

ökodiktatur klingt wie veggieday. was bedeutet denn freiheit in diesem zusammenhang? niemand ist absolut frei. wir sind alle eingeschränkt. immer! die bezeichnung ökodiktatur in diesem zusammenhang ist meiner meinung nach nur die verunglimpfung der tatsache, dass man das system der einschränkungen gegeneinander verschiebt. also bspw. die einschränkung der radfahrer werden reduziert zuungunsten der autofahrer. die einschränkungen der bahnbenutzer werden reduziert auf kosten der flieger und autofahrer. dass dabei immer die autofahrer als partei auftauchen, deren rechte eingeschränkt werden, liegt in der natur ihrer aktuellen vorrechte: sie drängen alle anderen weg.

Sprich leben also in einer Automobilitätsdiktatur!!!!!
Konsumdiktatur!
Freiheitsdiktatur!
..
der gefallt mir gut!
Freiheitsdiktatur, muss ich mir aufschreiben!



 

Malizia II


Aus gegebenem Anlass ein Link zu einem Schiff, das es wahrscheinlich nur gibt, weil die Fürstenfamilie von Monaco einfach nicht weiß wohin mit dem Geld. Immerhin wurde in diesem Fall etwas Sinnvolles damit angestellt. Eine hochseetaugliche Yacht, die allein mit Sonnen- und Wind-Energie betrieben wird, also Tag und Nacht fahren kann, ohne irgendwelche schädlichen klimaschädlichen Emissionen zu erzeugen.

Das ca. 18 Meter lange Schiff ist zwar antriebsmäßig auf der Höhe der Zeit, aber nicht auf Komfort ausgelegt, weil es eigentlich ein Sportsegelschiff ist. Keine Toiletten, keine Duschen - das alles muss 18th-Century-mäßig geregelt werden.

Mitte August wird die Malizia II von Großbritannien aus über den großen Teich nach New York segeln. Mit an Bord: Segelsportler Boris Herrmann aus Hamburg und Pierre Casiraghi, der Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco (beide segelerfahren und sozusagen die Crew), sowie ein Fotograf (für die Bilder, die um die Welt gehen werden), Vater Svantje und seine Tochter: Greta Thunberg.

Ca. zwei Wochen wird die Reise dauern. Dann wird Greta Neuland betreten, und die zweite von Europa ausgehende Eroberung Amerikas wird hoffentlich ihren Lauf nehmen. Mögen die Invasoren die 5-Welten-verbrauchenden Nachfahren der ersten Eroberung und ihren blonden Strohmähnenhäuptling in geeignete Reservoire verbannen.
Mono60 Malizia II
Klima Technik

hmm, das schiff hat ja flügel! vielleich6t könnte es auch noch einen spritzschutz gebrauchen ...:-)

Da auch die Finanzierungsfrage immer wieder Anlass zu Angriffen bietet, hat Greta auch das noch mal klargestellt (auch wenn jeder vernünftig denkende Mensch sich das eigentlich auch hätte denken können):



 

Greta Thunberg vor der französischen Nationalversammlung


Nach den ersten paar Minuten der Rede werden einige vielleicht den Wunsch verspüren, sich Seite 108 des letzten IPCC-Berichts anzuschauen. Das Dokument gibts hier: https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/sites/2/2019/05/SR15_Chapter2_High_Res.pdf

Im Vor- und Umfeld des Auftritts hatte es einigen Wirbel gegeben - der aber nur zeigt, wie lächerlich alle rechtskonservativen und rechtsradikalen Kräfte sich bei dem ganzen Thema anstellen, und das erst recht, wenn das ganze noch von einer jungen Frau vorgetragen wird. Das ist der Gipfel der Provokation für all jene, die anscheinend durch Benzin statt durch Muttermilch geprägt wurden. Hier ein paar Stimmen:

* https://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Frankreich-Greta-Thunberg-mischt-Nationalversammlung-in-Paris-auf
* https://www.wz.de/panorama/thunberg-weist-kritiker-im-franzoesischen-parlament-in-die-schranken_aid-44296205
* https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/thunberg-kritik-an-macron-bei-nationalversammlung-16298967.html
* https://www.deutschlandfunk.de/paris-greta-thunberg-politik-muss-auf-wissenschaft-hoeren.1939.de.html?drn:news_id=1030832

Übrigens wird sie vom 5.-9. August bei Smile for Future in Lausanne (Schweiz) teilnehmen:
https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/greta-thunberg-kommt-nach-lausanne-278430.html
Ob sie zwischendurch noch mal heimfährt oder gleich noch weiter tourt, weiß ich auch nicht.

Klima Politik
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Was bei all den Pressestimmen auffällt: Man lässt sich dazu aus, wer wen angreift, wie Greta gekleidet war, und welche politischen Fraktionen welche ihrer üblichen Grabenkämpfe austragen. Was keiner der Artikel berichtet, sind die Fakten und Zahlen aus ihrer Rede. Man könnte fast meinen, dass die Journalisten nicht zugehört haben... Vermutlich weil sie zu beschäftigt damit waren, den Kindergarten drumherum zu beobachten... m(

Genau das!
Und so wird es immer weiter gehen. Genau das hat sie in ihrer Rede entlarvt. Der Hinweis auf "Seite 108" war sozusagen die erboste Reaktion der Lehrkraft auf die Fahrigkeit der Schüler. Bin gespannt, ob noch irgendwo ein Artikel in einer Zeitung erscheint, der aufmacht mit "wir haben uns Seite 108 mal angesehen".

Ich wäre schon zufrieden mit einem Artikel in dem die Zahlen 420 (oder 360), 42 und 8 1/2 vorkommen... Dafür müsste man noch nicht mal das PDF lesen, nur ein paar Minuten Youtube schauen.

Möglicherweise haben die Massenmedien (und die Software-Industrie) einfach noch nicht kapiert, was sich daraus machen ließe. Sie denken, es gehe nur um abstrakte Zahlen, die man den Menschen nicht zumuten kann. Aber angenommen, das ganze würde als globales Game mit "Challenge = don't get beyond 0" inszeniert, mit täglichen Einblendungen in jedem Wetterbericht, wie viele Gigatonnen noch verbleiben, und was man persönlich tun kann, um nicht zum Game-Looser zu werden ... natürlich auch als App, welche die eigenen Aktivitäten trackt und einem anzeigt, wie viel man wieder zum Game-Loosing beigetragen hat, und wie viel bescheidener man sein müsste ... keine Ahnung. Aber so was in der Art könnte die Menschen von heute vielleicht bewegen. Wenn man ihnen dann noch einblendet, welche Abgeordneten und welche Fraktionen und Parteien wie viel CO2 verbrauchen, könnte das auch die Wahlen beeinflussen.



 

Generalstreik? Wie geht denn das?


#FridaysForFuture, #ExtinctionRebellion und andere Organisationen rufen für den 20. September zum ersten globalen Streiktag auf. Das ist ein Freitag, aber es soll eben nicht nur ein "Schülerstreik-Freitag" werden, sondern einer, an dem auch Berufstätige und natürlich auch alle anderweitig Tätigen zum Streik aufgefordert sind.

Genauer gesagt, kursieren da eigentlich zwei Termine - der 20. September und der 27. September. Am 27. September sollte ursprünglich der Climate Action Summit 2019 in New York stattfinden. Der wurde aber anscheinend mittlerweile vorgezogen auf den 23. September. Wie auch immer, der 20. September soll der Start für den ersten globalen Klimastreik sein. Die Initiatoren erhoffen sich aber wohl, dass die Erwachsenen es nicht bei dem einen Streiktag belassen, sondern dass sich der Streik spontan ausdehnt. Im Grunde soll es ein Generalstreik werden.

Wie bei FridaysForFuture gibt es keine zentrale Organisation. Es geht einfach nur darum, am gleichen Tag an möglichst vielen Orten der gesamten Welt möglichst viele Streiks/Demos mit den gleichen Zielen zu beginnen.

Doch wie soll das eigentlich für Arbeitnehmer funktionieren? Welche Möglichkeiten haben sie, ohne ihren Job zu riskieren? Hier ein paar Vorschläge (auf Englisch):
#FridaysForFuture #ExtinctionRebellion Gesellschaft Klima Politik


 

Das einzig Besondere an diesem Bild





Das einzig Besondere an diesem Bild ist, dass es selbst gemacht ist, dass ich einiges über nächtliche Zugverbindungen in Deutschland gelernt habe, und dass ich an dem gestrigen Tag in Berlin einen neuen persönlichen Rekord im Zufußlaufen aufgestellt habe - 23,5km an einem Tag :-)
Foto Klima Menschen
wo seid ihr denn lang gelaufen?

Das war keine Demozug, sondern eine reine Kundgebung an einem Ort. Viele sind dann hinterher noch die paar hundert Meter zum HBF gelaufen und von dort aus weiter nach Luckenwalde gefahren, wo gegen den Braunkohleabbau in Brandenburg demonstriert wurde.
Dass ich persönlich so viel gelaufen bin, lag einfach daran, dass ich vor allem nach der Demo noch viele, viele Stunden hatte, bis ich wieder zurück fuhr, und die Gelegenheit nutzte, um mir Berlin mal etwas zu "erlaufen". Wenn man mit der U-Bahn schnell irgendwo hin fährt, hat man hinterher immer nur Fragmente der Stadt im Kopf. Bin zwar am Abend auch noch mal mit der S-Bahn zum Ostbahnhof gefahren und hab mir dort die Gemälde auf den Mauerresten angeschaut, aber den Rest dann doch "am Stück". Hätte natürlich einen dieser vielen E-Roller nutzen können, die dort überall rumstehen. Aber ich wollte lieber in Ruhe "schauen" als mich dem Stress eines allseits unbeliebten Verkehrsteilnehmers auszusetzen.



 

Wieder mal auf Reise


#GretaThunberg geht - wohl zum letzten mal bevor sie in die USA und nach Südamerika geht - mal wieder auf Zugreise. Am kommenden Freitag (19. Juli) wird sie in #Berlin bei der #FridaysForFuture-Demo auftreten (die Demo beginnt um 10 Uhr im Invalidenpark). Und am 23. Juli soll sie - auf Einladung von Macron - eine Rede vor der französischen #Nationalversammlung in #Paris halten.