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So treiben wir den Winter aus





Kein Photoshop-Filter. Das sah tatsächlich so aus heute, ein magisches Licht für wenige Minuten.

#Foto #photo #Mandelblüte #almond #blossoms #dailywolken #Wetter #weather

@Stefan H. Ja, aber die Wolke zieht gerade ab, ohne sich abgeregnet zu haben. Sucht sich wahrscheinlich einen Ort, wo sie mehr Leute ärgern kann :-)



 

Game changing words


Game changing words, mit der klaren Aufforderung, das gesamte Wirtschaftssystem so zu ändern, dass die Klimaziele erreichbar werden. Ausgesprochen zum richtigen Zeitpunkt aus dem Mund, dem gerade alle zuhören. Den Text gebe ich hier als Zitat wieder, denn auf Facebook mag ich nicht verlinken. Schlimm genug, dass sie das als Publikationsplattform nutzt.

Greta Thunberg schrieb am 17.03.2019, 05.25 Uhr


On Friday March 15th 2019 well over 1,5 million students school striked for the climate in 2083 places in 125 countries on all continents.

The favorite argument here in Sweden (and everywhere else…) is that it doesn’t matter what we do because we are all too small to make a difference. Friday’s manifestation was the biggest day of global climate action ever, according to 350.org. It happened because a few schoolchildren from small countries like Sweden, Belgium and Switzerland decided not to go to school because nothing was being done about the climate crisis. We proved that it does matter what you do and that no one is too small to make a difference.

People keep asking me ”what is the solution to the climate crisis.” And how do we ”fix this problem”. They expect me to know the answer.

That is beyond absurd as there are no ”solutions” within our current systems. No one ”knows” exactly what to do. That’s the whole point. We can’t just lower or heighten some taxes or invest in some ”green” funds and go on like before.

Yes there are many many things that are very good and necessary, and improves the situation. Such as solar- and wind power, circular economy, veganism, sustainable farming and so on. But even those are just parts of a greater picture.

We can no longer only focus on individual and separate issues like electrical cars, nuclear power, meat, aviation, bio fuels etc etc. We urgently need a holistic view to adress the full sustainability crisis and the ongoing ecological disaster. And this is why I keep saying that we need to start treating the crisis as the crisis it is. Because only then - and only guided by the best available science (as is clearly stated throughout the Paris Agreement) can we together start creating the global way forward.

But that can never happen as long as we allow the ”yeah-but-what-about-nuclear-power-then-debate” to go on and on and on. This is wasting our time. This is climate delayer-ism. We need to keep a great number of thoughts in our head at same time and yet move forward with the changes at unprecedented speed.

Nuclear power, according to the IPCC, can be a small part of a very big new carbon free energy solution, especially in countries and areas that lack the possibility of a full scale renewable energy supply - even though its extremely dangerous, expensive and time consuming. But let’s leave that debate until we start looking at the full picture.

Some people seem so desperate to go on with the comforts and luxuries of their every day life that they tell others to not have any children. As children, speaking for our little sisters and brothers, we don’t find that very encouraging. It is not us or future generations who have created this. And yet - once again - you blame us.

If not even the scientists, politicians, media and the UN currently can speak up on what exactly needs to be done to ”solve” the climate crisis (in other words, dramatically lowering our emissions starting today) , then how could we, some schoolchildren, know? How can you leave that burden to us?

Once you have done your homework, you realize that we need new politics. We need a new economics, where everything is based on our rapidly declining and extremely limited carbon budget.

But that is not enough. We need a whole new way of thinking. The political system that you have created is all about competition. You cheat when you can because all that matters is to win. To get power. That must come to an end. We must stop competing with each other. We need to start cooperating and sharing the remaining resources of this planet in a fair way. We need to start living within the planetary boundaries, focus on equity and take a few steps back for the sake of all living species.

We are just passing on the words of the science. Our only demand is that you start listening to it. And then start acting.

So please stop asking your children for the answers to your own mess.


Quelle: www.facebook.com/gretathunbergsweden/posts/793441724356983?__xts__%5B0%5D=68.ARB9RNt3uAISCmanhmGUjQLWExpoySxopsGUkIZeTkFdFTawMJYtKRQC-wMnXYv16AtcbDLSH6NXsXjfgdlA-OPBi2DLw96jKpcTzyRVfrVxwciEB6hYb_5BQ1bVgKv1W3gpctSEIC-NZEQ1hy9o8a5gWz5LTT8gAnQYQ_kgqmZam7U1Cz5UHaIZRCE0-kqkW7ePu98bwGeAEiWB75rTtL-ZKvUjrbxYNs1GPfZ-R4XZlevdD_Z8jczMvwGAnURnMxmCULjrINlCKa9eJUh3TYWbD469OKR5glY8pR0H7DGcF5xopVfCGldNYkmu_01kfcEi42n4s1JhLKj_VqUSVsU&__tn__=K-R
Gesellschaft Politik



 

Global Striking - die Idee der Schülerproteste weitergedacht


Das Keimform-Blog geht mit dem Gedanken schwanger, ob es nicht sinnvoll wäre, die Schülerproteste #FridaysForFuture auf die arbeitende Bevölkerung auszudehnen. Also einfach Freitags auf die Straße gehen statt in die Betriebe oder Behörden. Der Gedanke leuchtet ein: die Wucht, welche die Schülerbewegung angenommen hat, ausnutzen und das tun, was die #Aufstehen Bewegung eigentlich wollte: nämlich breiten gesellschaftlichen Druck gegen die neoliberale Politik und ihre Folgen aufbauen. Und mit "etwas weniger Auto fahren und weniger Fleisch essen" allein ist es auch noch nicht getan. Es braucht andere, neue wirtschaftliche Zielwerte als Quartalsgewinne und Shareholder-Renditen. Und eine Betriebswirtschaft, die sich den Interessen der Volkswirtschaft untergeordnet ist. Dann wird auch eher der Weg frei für den raschen Durchbruch neuer Technologien, mit denen sich die Klimaziele von Paris vielleicht noch annähernd erreichen ließen.

Die Frage ist natürlich, wie das mit dem Streikrecht (in Deutschland: Arbeitskampfgesetz) vereinbar ist. Denn es ist ja kein Arbeitskampf um Tariflöhne oder Arbeitszeiten, sondern um etwas Größeres, Allgemeineres. Und einfach blau machen, so wie die Schüler, einfach Tatsachen schaffen? Das werden sich wahrscheinlich nur wenige trauen, zu wenige. Trotzdem: der Gedanke hat was.

Keimform: Der globale Streik als globales Commoning

#FridaysForFuture #Aufstehen Gesellschaft Politik

Ich bin da aus mehreren Gründen skeptisch. Erstens, weil hierauf sehr wahrscheinlich eher mit staatlicher Gewalt reagiert werden wird und selbst bürgerkriegsähnliche Zustände daraus entstehen könnten. Zweitens, weil es nicht an den eigentlichen Ursachen ansetzt.

Und gerade das “weniger Auto fahren und weniger Fleisch essen” geht in die richtige Richtung. Man muss das nur konsequenter denken, dann erkennt man darin auch die Möglichkeiten, das jetzige Wirtschaftssystem von der Basis her zu transformieren. Dieses ist schließlich das eigentliche Hauptproblem bei der ganzen ökologischen Problematik (Klima ist hier nur ein Teilproblemchen davon - das geht leider momentan arg in der Diskussion unter).

@Ulli Gabsch Stimmt.
Aber mit einer Streiksituation steht man mit anderen Menschen im direkten Kontakt und ich persönlich finde immer schön zu hören, wie andere Menschen solche Sachen für sich umsetzen. Mir hilft das, mein eigenes Handel für mich persönlich zu verbessern, alleine ist man ja doch recht eingeschränkt in seiner Sicht auf die Dinge.
Die bürgerkriegsähnlichen Zustände, die Du erwähnst, möchte ich auch nicht haben, danke dass Du daran erinnert hast, dass es dazu kommen kann.

Der Freitagsstreik for Future dürfte einfach daran scheitern, dass die streikenden Arbeitnehmer (anders als die streikenden Schüler) mit Konsequenzen ihres Verhalten rechnen müssen. Das Verhalten der Schüler wird von Eltern, Lehrern und Politikern wohlwollend betrachten, entsprechend müssen sie mit keinerlei Nachteilen rechnen - alle, mit der Macht dazu, sie zu bestrafen, sind auf ihrer Seite. Im Gegensatz dazu müssten streikende Arbeiter auf ihr Gehalt verzichten, denn wenn die Chefs mehr Umweltschutz wollten, würden sie ihn einfach im Betrieb umsetzen, ohne dass ihre Beschäftigten streiken. Streikgeld gäbe es auch nicht, denn eine Gewerkschaft, die hierfür Streikgeld zahlt, würde sofort von Entschädigungsklagen finanziell ruiniert.

Abgesehen davon dienen diese ganzen Friday for Future Demos doch eh nur dem Greenwashing von Medien und Politik. Angela Merkel, die die Demos so wohlwollend unterstützt, hat massiv Umweltgesetze verschlechtert und ausgebremst (und nutzt vermutlich gerade diese Demonstrationen als Deckung, um das unbemerkt weiter zu tun). Die Medien, die so begeistert von den Demonstrationen schwärmen? Berichten jeden Freitag bequem vom medientauglichen Aufmarsch, aber ignorieren praktischen Umweltschutz komplett. Hier wurden z.B. gerade mehrere Regionalbuslinien abgeschaltet. Wurde von den Medien komplett neutral als "ist halt kein Geld da" berichtet, obwohl man da natürlich über die Umweltauswirkungen eingestellter Buslinien (gibt jetzt gar keine Alternative mehr zum Auto statt wenigstens einer schlechten) und günstigerer Alternativen zum klassischen ÖPNV (wie dem EcoBus oder dem Reallabor Schorndorf) berichten könnte. Leute, die von der tollen ÖPNV-Anbindung im 2-Stunden-Takt schwärmen, obwohl sie vermutlich nie mit dem Bus im ländlichen Raum unterwegs waren, werden dann hingegen wieder gerne unkritisch zitiert. Als der Vorschlag der Grünen aufkam, Flüge nach einer Freimenge höher zu besteuern, wurde sich darüber in den Medien eher lustig gemacht, anstatt darüber zu berichten, wie man das sozial gerecht umsetzen kann oder auch nur das eigene Reiseverhalten zu überdenken. (Oder habe ich die Ankündigungen der Medienunternehmen, in Zukunft allen Journalisten für Reisen eine BahnCard 100 zur Verfügung zu stellen, damit ihre Mitarbeiter zu möglichst umweltfreundlicher Reise angehalten werden, verpasst?)

@Onno Tasler Also einige der Schüler und Schülerinnen haben schon mit Konsequenzen zu rechnen. Wegen einmal blau machen vielleicht noch nicht. Aber wenn die Streiks tatsächlich weitergehen, dann könnte es zu Schulverweisen kommen. Und die Regierung wird einen Teufel tun, sich diesbezüglich zu positionieren. Die werden nur darauf verweisen, dass Schulisches Ländersache sei. Und die Landesregierungen werden es den Schulämtern überlassen, und die werden uneinheitlich entscheiden.
Was die Ausnutzung der Schülerproteste durch Politik die Politik und teilweise auch durch manche Medien betrifft, stimme ich überein. Nur ist das kein Grund, auf die Proteste zu verzichten. Wenn sie weitergehen, werden die Masken derer, die das nur vordergründig gut finden, schon irgendwann fallen.




 

Wim Mertens - Earmarked


Weder Klassik, noch Jazz, noch Pop, noch Folk. Eingängig tonal und deutlich schielend in Richtung Minimal Music, aber nicht so straff wie bei Philip Glass oder Steve Reich - die Musiker haben gewisse Freiheiten beim zeitlichen Einsatz und beim Modulieren. Gearbeitet wird mit klassischen Instrumenten - es entsteht der Eindruck von klassischer Kammermusik. Aber eben fetziger und freier als bei Beethoven, modern seriell, und immer wieder mal getoppt von einem seltsamen Sahnehäubchen, nämlich dem Kopfstimmengesang von Wim Mertens selber. In dem Stil des Stücks, was unten im Video vorgetragen wird, ist ein Großteil der Musik von Wim Mertens - und da gibt es eine ganze Menge von Alben, insgesamt Musik für mehrere Stunden. Ich höre diese Musik sehr gern, finde sie inspirierend und motivierend. Auch bei längeren Autofahrten höhre ich das gern.

Kunst Musik Video


 

Richtlinien von Podmin/Hubmin/Knotenbetreibern


Der Diaspora-Pod pluspora.com ist nicht nur dadurch bekannt, dass er vielen Flüchtlingen von GooglePlus eine neue Heimat angeboten hat, sondern auch durch die sehr engagierten Podmins dort, vertreten vor allem durch Di Cleverly. Das wird an diesem Beispiel deutlich, wo sie eine klare Richtlinie im Umgang mit dem Text-, Bild- und Videomaterial definiert, das von dem Attentäter von Christchurch ins Netz gestellt wurde und sich dort verbreitet.

Vielleicht auch als Vorbild geeignet für andere Knotenbetreiber, die für ihre User klare Richtlinien in dieser Sache festlegen wollen?

Important announcement for our pod.

It is with a heavy heart, I mourn the death of 49 people in Christchurch New Zealand at the hands of a terrorist shooter. This is not the first such attack, not the most heinous, perhaps. But it is relevant to this pod because the people involved with the attack used social in a particular way.

They posted a manifesto on social media.
They live streamed the event.

Because of this, we have decided that there is a need to reduce the risk of copycat incidents within our social media platform. To do so, any person on Pluspora pod sharing the images of the Livestream of the shooting for the purpose of glorifying the shooting and encouragement will have their account either locked or permanently banned. Anyone doing so on other pods may also have their accounts locked or banned from access to our pod.
This doesn't mean the event can't be posted about, or discussed. It's about context.
I fully expect no one will be affected by this, since you are all excellent humans. Be excellent to each other. :)

Any decision can be appealed by writing to
Plusporaemail@gmail.com.
Netzwerke

nach meinem empfinden ist es mit die größte verfehlung der medien, auf solche verbrechen wie auf einen zug aufzuspringen und die berichterstattung darum herum fast wie eine sport-veranstaltung zu machen. dieses attentat ist furchtbar und es geht natürlich nicht weg, wenn man nicht darüber berichtet, aber man sollte den attentätern nicht die genugtuung überlassen, solch einen medienrummel veranstaltet zu haben.

Die Berichterstattung gerade im Boulevard ist leider so sensationslüstern. Das schlimmere



 

Maybach Zeppelin



Aber mal zurück zum Maybach. - Der hatte irgenwie noch Stiel. Nur scheint er über irgendwas verstimmt zu sein. Jedenfalls fallen die "Mundwinkel" etwas ab.

Sind das unter den Scheinwerfern Hupenhörner oder Lufteinlässe?

@Andreas Walter Naja, in echt grinsen die nicht alle so wie bei DisneyCars ;)
Zur Technik fragst du mich zu viel. Ich würde auf Hupen tippen.



 

Hausaufgaben machen


Der Bonner Wissenschaftsjournalist und Fotograf Frank Fremerey schreibt ein allgemeinverständliches Buch über nachhaltiges und ökologisch verträgliches Wirtschaften. Dabei werden alle möglichen Aspekte thematisiert, nicht einfach nur "CO²-Reduktion" und derartige Reizwörter. Es geht auch um Spielregeln für Wirtschaft und Finanzen. Es geht um die intelligente Nutzung natürlicher Kreisläufe. Und um die Abwägung technischer Möglichkeiten. Das entstehende Buch betreibt selbst keine Wissenschaft. Es ist einfach ein Sachbuch, bei dem man nicht jedem vorgetragenen Argument zustimmen muss. Aber sich über diese Themen und Zusammenhänge zu informieren, das alles zu kennen und zum Leitbild politischer Entscheidungen zu machen (und nicht die Flüstereien großindustrieller Lobbyisten) wären die #Hausaufgaben, welche die Politik zu machen hätte.

Fremerey stellt das, was er für das Buch zusammenträgt, online zur Verfügung:

Klimafarm: Gesunde Nahrung. Gesunde Umwelt. Gesunde Profite.]
#Hausaufgaben Gesellschaft Klima Politik

@Bettina Schwarz Ich kann die Tendenz zu Landflucht und Verstädterung auch nicht wirklich nachvollziehen. Allerdings ist sie ein Fakt, und bei steigender Bevölkerungszahl sicher auch im Hinblick auf halbwegs menschenleere Naturfreiräume ein Beitrag zu mehr Artenreichtum. Aber Städte - und da gebe ich dem Autor recht - müssten ganz anders geplant und gebaut werden als heute. Das Schlimmste sind ja die endlosen Einfamilienhauswüsten rund um die inneren Städte. Das könnte man ganz anders lösen. Mit Grünanlagen auch mal im 10. Stock, mit Fußgänger- und Radfahrbrücken zwischen Häusern, mit aufgelockerten Gebäudekomplexen, die ganz verschiedene Wohnlösungen bieten usw.

@Stefan Münz Der Nachteil der menschenleeren Räume ist aber leider, dass die Fahrtwege zur Lebensmittelproduktion viel zu groß werden und wenn man sich wirklich mit "Permakultur" beschäftigt, dann weiß man auch, dass man direkt vor der Fläche leben muss, um einfach energiearm "mit ihr zu arbeiten". Hier hat man dann auch die Chance, dass die Kinder mit sich selbst einig sind, also ihre selbstverständlichen Freiräume haben.
Da ist hoffentlich noch Entwicklung in andere Richtungen möglich und ich hoffe, dass auch die Hundehüttensiedlungen an den Stadträndern potentiell da mitmachen können. Im Zweifelsfall baut man die so um, dass die kleinen Hüttchen zu Mehrfamilienhäusern werden können, ohne dass man dazu noch mehr Fläche versiegelt.




 

Bilder vom Tage


Bilder vom Tage - aber die guten Bilder, die von #FridaysForFuture, nicht die furchtbaren aus #Christchurch, die es heute leider auch gab. Während sich ein AfD-Mitglied bereits dazu verstiegen hat beides zu verbinden und zu behaupten, die streikenden Schüler würden eine Mitverantwortung an dem Terrorakt in Neuseeland haben, zeigt die New York Times beeindruckende und farbenfrohe Bilder von den Demos aus aller Welt:

The New York Times: Pictures From the Youth Climate Strikes Worldwide (By THE NEW YORK TIMES)

#FridaysForFuture #Christchurch Gesellschaft Link Politik
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (vor 3 Tage)

der letzte Absatz wäre doch noch mal eine coole Abschlussfrage für das AfD-Quiz gewesen:
"Wie viel Geld haben Lobbyisten seit dem Jahr 2000 für Desinformationskampagnen gegen den Klimawandel ausgegeben?" und diese Zahl dann mal in Relation zu den bereits erfolgten Ausgaben... ;)

@Hannibal Karthago machste wieder deine ooohhhh-alle-hier-auf-der-autobahn-fahren-falsch-und-nur-ich-merke-das :-D



 

Season of Docs - auch was für Fediverse/Federation?


#Google baut ja nicht nur Mist, sie haben immer auch mal wieder gute Ideen. Diese hier zum Beispiel. Analog zum Projekt "Summer of Code" geht es bei #SeasonOfDocs darum, erfahrene technische #Redakteure und #OpenSource-Projekte zusammenzubringen. Die Redakteure sollen sich mit Unterstützung von Entwicklern der beteiligten OpenSource-Projekte in die Details der Projekte reinfuchsen und dann ordentliche, professionelle Endanwender-Dokumentationen dazu erstellen. Google wird dabei Mentoren zur Verfügung stellen, die den Prozess der Zusammenarbeit und der Entstehung der Dokumentationen begleiten und überwachen. Für alle abgeschlossenen Prozesse, also alle fristgerecht fertig gestellten Dokumentationen erhalten die Technischen Redakteure von Google Geld in Form eines Stipendiums.

Google Developer: Season of Docs

Interessierte OpenSource-Projekte können sich zwischen dem 2. und dem 23. April bewerben. Am 30. April wird Google die teilnehmenden Projekte vorstellen. Die ganzen Regeln und rechtlichen Rahmenbedingungen sind auf der Seite Program rules nachlesbar.

Vielleicht ist das ja auch ein interessantes Angebot für die Plattformen von #Fediverse/#Federation? Nicht, dass es hier noch gar keine Endanwender-Hilfe gäbe. Aber oftmals sind diese Dokumente von den Plattform-Entwicklern oder tech-affinen Insidern geschrieben worden und neigen dann einfach dazu, Funktionen zu sehr aus Entwicklersicht zu sehen und nicht aus Endanwendersicht. Außerdem würde es die Plattformen natürlich bekannter machen.

Der nachführende Link führt zu dem Artikel im Pro-Linux-Magazin, durch den ich darauf gestoßen bin:


 

Mandelblüte





#Foto #photo #Natur #nature #Mandelblüte #almond #blossoms #Südpfalz heute vor einem Jahr. Heute hats dagegen nur aus Kübeln gegossen. Aber die Mandelblüten sind etwa genau so weit.


 

Friedensnobelpreis für Klima-Aktivistin?


Greta #Thunberg ist von norwegischen Abgeordneten für den #Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Das freut natürlich die gesamte #FridaysForFuture Bewegung und lässt alle, die das Mädchen nur als Objekt und Opfer einer gigantischen PR-Aktion sehen, noch mehr glühen.

Derweil kann man natürlich auch darüber diskutieren, was das Aufbegehren gegen eine Politik, die zu wenig gegen den Klimawandel tut, mit mehr Frieden auf der Welt zu tun haben soll. Auf den ersten Blick nämlich nicht viel. Doch der von Greta geforderte Politikwandel fordert auch einen grundsätzlichen ökonomischen Wertewandel. Das belegt das Zitat unten aus einer Rede von Greta sehr deutlich. Nicht mehr Konkurrenz soll die Wirtschaft bestimmen, sondern Kooperation. Das ist zwar beileibe auch kein völlig neuer Gedanke, aber es ist ein für die derzeitigen Eliten gefährlicher Gedanke. Und: Kooperatives Verhalten befördert friedliches Verhalten, wohingegen Konkurrenz das befördert, was wir allenthalben sehen: Betrug, Lügen, Egoismus, Gleichgültigkeit und Hass.

Bild/Foto
#Thunberg #Friedensnobelpreis #FridaysForFuture Gesellschaft Politik
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (vor 5 Tage)

Ich dachte dabei an Kreuzzüge. Aber ja, man kann es so sehen, wie Du schreibst, Hartmut, dass es immer andere Beweggründe dazu gibt, den Krieg wirklich zu führen. Krieg ist eben ein komplexes Thema. Ich wollte nur sagen, dass Kriege aus diesen oder jenen Gründen geführt werden. Und der Grund Klimawandel wird in unserer heutigen Zeit dominanter werden, als er in der Vergangenheit war, wobei sich auch in der Vergangenheit einige Kriege mitunter durch einen Klimawandel erklären lassen mögen.

@Rasmus Fuhse ja, so kann man es schon sehen. Die Kreuzzüge wären sicher nicht ohne die Ideologie des Katholizismus in Gang gekommen. So, wie es keine Kriege wegen religiöser Vorstellungen gibt, gibt es auch nur wenige ohne religiöse Vorstellungen.




 

Von der Individualisierung über die Schwarmintelligenz zur Schwarmdummheit


Wenn man zur Griesgrämigkeit neigt, könnte man fragen, warum man den 30. Geburtstag dieses World Wide Webs eigentlich groß feiern soll, bei so vielen negativen Folgen, wie es mittlerweile hat. Aber man muss ja nicht zur Griesgrämigkeit neigen.

In den 90ern wurde das Web zunächst vor allem gefeiert als Triumph über zentral gesteuerte Broadcasting-Medien. Kommunikation zwischen Menschen auf Augenhöhe, so glaubte man in Web-Evangelistenkreisen (zu denen ich ebenfalls gehörte), würde auch gesellschaftliche Folgen haben - Zerfall alter Autoritäten und Machtstrukturen, Ersetzung von Topdown-Strukturen in Wirtschaft und Politik durch neue Bottomup-Strukturen, und Aufweichung festgefahrener Weltbilder aufgrund von diffuserem Meinungs-Input.

Zwar trat einiges davon tatsächlich in gewissem Umfang ein. Doch längst nicht in dem Umfang wie erhöfft. Stattdessen entwickelte sich im Web in den Nuller Jahren ein neues Phänomen, das wir anfangs nicht so auf dem Schirm hatten. Je mehr Menschen ins Netz strömten, desto stärker wurde das Phänomen der Schwärme. Ähnlich wie Fischschwärme neigten Menschen im Web dazu, sich gemeinsam in die gleiche Richtung zu bewegen, am gleichen Haus zu bauen, gleiche Gewohnheiten anzunehmen, und sich auf den gleichen Plattformen zu tummeln. Nur so konnte die Wikipedia entstehen, und nur so konnten Twitter und Facebook so erfolgreich werden. Die Web-Evangelisten dieser Zeit schufen dafür einen neuen Begeisterungs-Begriff: #Schwarmintelligenz.

In den letzten Jahren zeigte sich jedoch immer deutlicher, dass die Schwärme nicht immer "auf der Seite des Guten" standen. Konnte man das schwarmintelligente Zusammentragen von geklauten Textpassagen in der Doktorarbeit des Freiherrn von Guttenberg noch als Arbeit im Dienste der Wahrheit erklären, kippte die Sache spätestens, als immer mehr Fälle von gemeinsam organisiertem Mobbing, Hassreden, Wahlkampfbetrug und dergleichen mehr bekannt wurden. Als auch noch die letzten großen Massen der breiten Bevölkerung ins Web schwappten, so könnte man behaupten, begann dort das Regiment der #Schwarmdummheit.

Aber andererseits gibt es ja auch Orte wie diese hier. Für mich stehen gerade die Begriffe #Fediverse und #Federation für die erhoffte Zukunft des Web. Immerhin sind es ja nur noch etwas über 80 Jahre bis zur "Vereinten Föderation der Planeten" ;-)
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (vor 6 Tage)

Stefan Münz hat geschrieben:
Immerhin sind es ja nur noch etwas über 80 Jahre bis zur "Vereinten Föderation der Planeten"
Und um "40 Eridani A" (Heimatstern der Vulkanier im Star Trek Universum) wurde 2018 auch eine Supererde entdeckt. Leider liegt der Planet, mit seiner Umlaufzeit von nur 42 Tagen, nicht in der habitablen Zone sondern wesentlich näher am Stern.
Aber wo ein Planet ist, könnten auch mehrere sein, zumal Vulkan eine Umlaufzeit von etwa 223 Tagen haben müsste. Planeten mit so langen Umlaufzeiten sind schwer zu entdecken. Für eine Entdeckung bräuchte es mehrere Umläufe und so lange werden Sternsysteme für gewöhnlich nicht beobachtet. Mehr über 40 Eridani gibt es bei https://en.wikipedia.org/wiki/40_Eridani
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (vor 6 Tage)



 

Am Freitag wird es heiß


Für den herannahenden Freitag, den 15. März, plant die Bewegung #FridaysForFuture ihren bisherigen Höhepunkt. In über 90 Ländern und über 1.200 Städten weltweit (Quelle) werden Schüler auf die Straße gehen. Und für alle, die nach "Profis" rufen, haben mittlerweile 12.000 Wissenschaftler die Forderungen der Bewegung unterschrieben.
#FridaysForFuture Gesellschaft Klima Links Politik
Gibt sogar nen Trailer dafür:


Und in der Schweiz ist die größte Kirchturmuhr Europas um 5 vor 12 stehen geblieben (es gibt auch Nachrichtenquellen dazu, aber alle mit Ad-Blocker-Blockierung, deshalb keine Links dorthin):




 

Der Kapitalismus hat einen Brief an Greta geschrieben


Weiß zwar nicht so recht, ob ich das für einen ehrlichen Versuch des notwendigen Generationen-und Lifestyle-Dialogs halten soll, oder doch nur für aalglatte Einschmeichelei, die dieser Zunft ja zueigen ist. Aber diskussionsanregend in jedem Fall!

Gesellschaft Klima Link Wirtschaft

Ja das Wichtigste: Lieben und geliebt werden.

@tini Wir brauchen zwar auch Menschen, die den Überblick behalten, die organisieren können, und die auch in großen Maßstäben denken und Verantwortung übernehmen können. Aber das sind sicher keine heutigen Banker. Die gehören in die Ausnüchterungszellen der Zukunft.
@tini



 

Das Bild von gestern noch mal





Aber heute nur aus Frust darüber, dass mir irgendwas den größten Teil meiner bisherigen Postings (inklusive aller Kommentare) zerstört hat. Auch das Einspielen eines DB-Backups von gestern half nichts. Zwar war dann alles erst mal wieder da, doch die Zerstörung wurde kurze Zeit später wiederhergestellt. Schade um viele zurückliegende Diskussionen.
#Foto

@Stefan Münz Hattest du nicht auch damals auf deinem Hubzilla Hub nicht ähnlich Probleme das die Posts weg waren und bist dan zu friendica gewechselt?
vielleicht liegts ja eher an deinem Hoster?

Irgendwie sieht es so aus, als gäbe es eine Schablone, die sich auf die verschwundenen Beiträge gelegt hat, die nur diese DB sieht, die von Diaspora nicht.
Technisvh gesehen hab ich aber keine Ahnung, wie das gehen könnte.

@Oliver A. Nein, das auf Hubzilla waren andere Probleme, irgendwas mit Zeichensalat, aber keine verschwundenen Postings.



 

Bundestagspetition zu Tempolimit 130


Aktuell läuft eine ePetition an den Deutschen Bundestag, in der die Einführung von #Tempo130 auf deutschen Autobahnen gefordert wird. Die Petition wurde am 6. März gestartet und läuft noch bis 3. April. Wenn 50.000 angemeldete Bundesbürger die Petition in diesem Zeitraum mitzeichnen, ist der Deutsche Bundestag angehalten, den Petitenten öffentlich anzuhören. Insgesamt löst eine Petition, die dieses wichtige Limit erreicht, auf jeden Fall eine weitere gesellschaftliche Debatte aus und bekräftigt den Willen eines erheblichen Teils der Bevölkerung. Aktuell, also 5 Tage nach Start, hat die Petition schon über 12.000 Mitzeichner. Wenn sie jetzt übers Netz verbreitet wird und weiter viele Bundesbürger dort mitzeichnen, entsteht da auf jeden Fall ein nicht zu unterschätzender politischer Druck.

Hier der Link:

Mitzeichnen der Petition 89913

Straßenverkehrs-Ordnung - Generelles Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen vom 09.01.2019


Und ein Hinweis noch: die ePetitionen des Deutschen Bundestages sind im Gegensatz zu den weit verbreiteteren NGO-Petitionen (change-org, Avaaz usw.) ein offizielles Bürgerbeteiligungs-Instrument.
#Tempo130 Klima Politik

Ah, wir kommen der Lösung näher! Maut nur für Ausländer, und 130 auch nur für Ausländer!

Ich habe mit den Materialien von https://www.ekmd.de/tempolimit/ noch mal eine neue Version der Handzettel erstellt sowie Aushänge mit QR-Code und Abreißschnipseln dazugepackt. URL wie oben: https://drive.google.com/open?id=12_OXtRc9OvV4KMxL_89paiaoWr8T12D1