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Eine Studie des NaBu weist nach, dass die Verflechtungen zwischen Agrarpolitik, Agrarwirtschaft und Bauernverband sämtliche Bestrebungen für Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung und Naturschutz verhindern.
Die Macht liegt in den Händen weniger Funktionäre, die vielfältige Aufgaben mit Entscheidungskompezenzen haben.

"Wenn man sich die Entscheidungen in der Landwirtschaftspolitik in den letzten Jahren und Jahrzehnten einmal näher anschaut, dann fragt man sich schon, warum von manch guten Ansätzen und Vorschlägen aus Wissenschaft und Politik am Ende so wenig übrig bleibt. Wenn die Beschlüsse, Verordnungen und Gesetze schließlich fertig sind, haben sich meistens die Interessen der Agrarlobby durchgesetzt.

87 Prozent der Landwirtinnen und Landwirte würden durchaus mehr für den Naturschutz tun wollen. Doch dieser zusätzliche Aufwand müsste eben auch entsprechend honoriert werden. 91 Prozent wünschen sich mehr Förderung für eine tierfreundlichere Viehhaltung, 83 Prozent für eine umweltfreundliche Produktion. Doch entsprechende Maßnahmen blockiert DBV-Präsident Rukwied bisher in Brüssel."

Ein Artikel des NaBu erläuter den Inhalt der Studie:
NaBu-Artikel zur Agrarlobby-Studie
Sie kann dort auch herunter geladen werden.
Oder hier:
Studie Agrarlobby-Verflechtungen

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Wer hätte das gedacht...
Na ja, natürlich jeder, bei der geballten Inkompetenz, ich wette, die lesen nicht einmal das, worüber die abstimmen. Und für die Kritik unabhängiger sind Politiker ja eh immun.
Bauernverbände, das hört sich ja auch ganz harmlos an, aber dahinter steckt halt nicht der kleine Biobauer von nebenan, sondern die große Agrarindustrie, deren Bestreben hohe Rendite ist, eine Rendite, die ja angeblich von den Investoren gefordert ist. Das ist doch überall die gleiche bescheuerte Ausrede, mit der sich offenbar jede Sauerei "entschuldigen" lässt, egal ob das jetzt tatsächlich im Interesse der Mehrheit, die das Geld gibt liegt, oder nicht. Und ob das schließlich auch tatsächlich langfristig im Interesse derjenigen ist, die die Mehrheit der Investitionen beisteuern, darf man ebenfalls bezweifeln.
Wenn der Planet hin ist, dann zählt das fette Konto auch nicht mehr.