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Gedanken | Klimaschutz hat viele Aspekte


Wenn man von Klimaschutz redet, dann geht es meistens um die Produktion, den Verkehr, die Heizung etc. Aber Klimaschutz geht viel weiter. In diesem Fall fand ich diesen Artikel zum Klimaschutz im Bezug aufs Essen ganz interessant. Ja klar am besten wären wir alle Veganer und würden nur noch regional und saisonal essen. Aber davon sind wir zum einen weit entfernt und mit dieser Aussicht werden wir auch die breite Masse nicht locken. Deshalb ist es wichtig diesen Menschen eine Brücke zu bauen. Und die kann darin bestehen das Thema regionaler- und saisonaler Lebensmittel und so wenig Fleisch zu befeuern. Sie kann darin bestehen Gerichte ohne Fleisch- und auch ohne Fleischersatz populär zu machen. Dazu muss nicht nur alt bekanntes gehören, sondern auch neue Kreationen. Persönlich würde ich gerne auch noch auf andere tierische Produkte wie z. B. Milch oder Käse verzichten, nur ist das eben nicht immer ganz einfach.

Tags: #Gedanken #Klimaschutz #Lebensmittel #Ernährung #Nahrung #Regional #Saisonal #Ravenbird #2021-06-08
Aber, wenn selbst das regionale Mehl nur als Tierfutter verwendet wird und Mehl für die Ernährung (z.B. Brot) importiert wird, wird es schwierig.
k miza diaspora
Ja, ich stimme dir zu. Und die Umstellung ist wirklich nicht einfach.
Auch weil vegane Produkte derzeit scheisse teuer sind.

Meine Erfahrung und Empfehlung:

Auf proteinreichere Produkte zu achten und zu mischen. Als ich anfing Käse u. Milch zu reduzieren, hab ich das "vergessen" und mit dem Ende vom "Frühstücks Ei", hatte ich ein Protein Defizit.

Mein Speiseplan sieht nun quasi so aus:
zB wenn ich Nudeln koche, nehme ich halb halb, normale (günstige) Nudeln und die andere Hälfte Protein Nudeln, aus gelben o. roten Linsen.

Wenn ich ohne Seitan oder Tofu, o.ä. Proteinquelle koche, dann mit 100% Protein Nudeln.

Wenn ich Reis Esse, dann mit einer anderen Proteinquelle zusammen, auch Nüsse, Samen o.ä.

Kartoffeln, Nudeln u. Reis wiege ich auch vorher, weil die pflanzlichen Proteinquellen stark sättigend bei mir wirken und die Mahlzeit sonst nicht ausgewogen ausfällt. Das denke ich ist aber wahrscheinlich sehr Individuell.

Käse vermisse ich schon gar nicht mehr, außer auf der Pizza. Milch bin ich nun endlich von weg und hab mit "Lupinen Milch" ein Ersatz gefunden der mich überzeugt.

Morgens gibt es bei uns einen heißen Soja Kakao mit Lupinenmilch 50/50 gemischt. Der ersetzt das Kaffee Ritual und seitdem vermisse ich auch den Kaffee nicht mehr. Wenn ich Koffein kick bräuchte, würd ich einen schwarzen Tee trinken.

B12 substituieren wir, weil derzeit die Nahrungshersteller da nichts bei tun. Aber ich vermute in Zukunft werden "Fleisch Ersatzprodukte" auch mit B12 angereichert.

Was mir geholfen hat, Ernährung besser zu verstehen, das waren die Videos von Niko Rittenau.
Der ist echt ein Monster Erklärer was wieso und warum. Dass er so krass viel Output ins Netz bringt hat positives wie negatives, liegt aber vermutlich daran, dass er gern finanziell davon leben möchte. Und ich finde, man merkt ihm an dass ihm das Thema wirklich selbst viel nerdmäßige Freude bereitet.
Ja in der Tat. Das Problem ist das die Tiere immer mehr in Ställen anstatt auf Weiden gehalten werden. Wenn man sie auf Weiden hält und möglichst wiederstandsfähige Arten einsetzt ist das nicht so das große Problem, zumal bei einer weitgehend tierfreien Ernährung bei weiten nicht mehr die Menge an Tieren benötigt wird. Wobei da immer noch das 'Exportproblem' ist. Die Ernährung könnte dann auch wieder regional erfolgen.
k miza diaspora
Aber, wenn selbst das regionale Mehl nur als Tierfutter verwendet wird und Mehl für die Ernährung (z.B. Brot) importiert wird, wird es schwierig.
Und was Essen die Menschen die Exportieren. Das wäre ja nur eine Verlagerung des Problems ins Ausland. Das geschieht doch derzeit. Deswegen gibt es doch die Abholzung im Regenwald.

Tierfutter, esst das Problem! Dann ist das Problem gegessen.
Ich halte es für ausgemachten Unsinn, daß Veganismus die Lösung aller Probleme sein soll. Es gibt mehr als ausreichend Flächen, die für pflanzenbasierte Landwirtschaft nicht nutzbar sind. Veganer brauchen mehr Nahrung als Gemischtköstler usw.
Landwirtschaftliche Monokultur ist brachialster Unsinn, aber da kann man euch ja erzählen was man möchte.
- Getreide ist ungesund, alles was Gluten enthält ist schäbig ungesund
- Es gibt genug Leute, die Hülsenfrüchte als Eiweißlieferant einfach nicht vertragen, mein letzter Versuch mit Linsen hat mir einen juckenden Ausschlag erster Güte gebracht.

Und ja, Massentierhaltung in Ställen ist ein gigantisches Problem, viel größer als den Leuten klar ist. Dahinter steckt die gleiche Respektlosigkeit dem Sein gegenüber, die viele, auch Linke, Veganismuspropagandisten etc., Politiker sowieso, ihren Mitmenschen gegenüber aufbringen.

Zum Thema Soja:
https://paleolifestyle.de/gesundheit/soja-ungesund/
https://rp-online.de/leben/gesundheit/ernaehrung/interview-mit-ex-veganerin-warum-sie-nach-7-jahren-wieder-fleisch-isst_aid-9537759
https://taz.de/Tofu-in-der-Kulturkritik/!5160739/

Ich habe alle drei Artikel, für mich sehr interessant. Aber es geht mir nicht darum, irgendetwas zu kritisieren. Jeder macht bitte, was er für richtig hält. Aber ich lehne diesen Propagandafaschismus ab. Veganismus ist nicht per se gut, und schon gar nicht für jeden.

Auf Getreide und Gluten bin ich jetzt nicht im weiteren eingegangen. Kann ich aber nachholen, wenn der Bedarf da ist ;).
Ditje diaspora
Wenn sich ein paar Leute über vegane Ernährung austauschen ist das kein “Propagandafaschismus”. Deine Wortwahl ist schon sehr merkwürdig.
Anas friendica
Also bevor sich hier alle das kloppen bekommen... 😉
Jeder darf seine Religion haben, sollte aber akzeptieren, dass mein gegenüber eine andere als ich selbst besitze.
Mir geht ein Post von @Memo nicht aus dem Sinn, in dem er einen Artikel veröffentlicht hat, in dem beschrieben wird, dass unser Nahrungsspektrum viel zu eingeschränkt sei.
Und dann habe ich die Erinnerung daran, dass ich ab dem Frühsommer in der Fläche zwischen Wohnbebauung und Schrebergärten "stoppeln" gehe, um mir dort die wilden Vitamine zu holen, während die Leute hektisch auf dem weg zum Discounter an mir vorbei hetzen und mit Obsttüten zurückkehren.
Nun bin ich leider erst im aktiven Lernprozess. Habe in diesem Jahr in meinem Wildblumenbeet vor Nutzgarten ein "Gebüsch" zu wachsen, was die KI als "Nelkenwurz" erkannt hat. Kann man sich Tee von machen, um Entzündungen oder Darmkrankheiten schneller heilen zu lassen.
Ich weiß, dass ich meine ausgerissenen Löwenzahnwurzeln trocknen, rösten und mahlen kann, um mir davon so etwas wie Kaffee zu brühen. Ich kann die jungen Blätter als Salat essen, aber das sind die einfachen und bekannten Lebensmittel.
Meine Eltern haben mir leider nur Fragmente der heimischen Pflanzenwelt vermittelt, die ich als Nahrungsmittel nutzen kann. Deswegen mache ich es auch nicht, denn "wat de Bur nich kennt, frät hei nich!"
Es geht also darum, sich selbst so zu bilden, dass man aus den kleinen Details der Natur seinen Ernährungsplan so vervielfältigt, dass man seine Verdauung so gut trainiert, dass ausgestorben geglaubte Darmbakterien wiederbelebt werden. Ich sehe sogar als nächsten Schritt den, herauszufinden, welche Schadinsekten in welcher Form als Lebensmittel dienen können, um eben den Schaden, den sie anrichten können, auszugleichen. Und dann bin ich weg vom Veganismus. Den ich in Hinblick auf die Darmbakterien ganz persönlich eben auch für problematisch halte. Seh ich nach Madagaskar, einem vermutlich pflanzenreichen Land, in dem nach zwei Trockenjahren verhungert und nur die Heuschrecken überhaupt als Nahrungsquelle dienen können... Niemand ist vor solchen Katastrophen gefeit. Und wenn sogar eine Bundesregierung heute vermeldet, unser Wasser zu rationieren, können wir uns ausmalen, wie nah wir am Hunger dran sind.
Also egal, was Ihr tut, fangt bei Euch selbst an! Oftmals ist es so, dass man durch pures "selbst machen" schon genug Menschen inspiriert. Und die, die nicht wollen, können sich nicht ändern. Da kann man Jahrhunderte predigen, es ist sinnlos. Nutzt Euer Potential sinnvoll!
Deine Wortwahl ist schon sehr merkwürdig.
Meine Wortwahl mag Dir vielleicht schon sehr merkwürdig erscheinen. Sie ist bewußt und provokativ.
Sobald ein paar Leute anfangen, sich über vegane Ernährung auszutauschen, bleibt es nämlich nicht einfach dabei.

Und dann darf man auch gerne noch einmal nachlesen, es geht in diesem thread nicht ansatzweise um den Austausch von Ernährungsbetrachtungen:
Gedanken | Klimaschutz hat viele Aspekte

Wenn man von Klimaschutz redet, dann geht es meistens um die Produktion, den Verkehr, die Heizung etc. Aber Klimaschutz geht viel weiter. In diesem Fall fand ich diesen Artikel zum Klimaschutz im Bezug aufs Essen ganz interessant. Ja klar am besten wären wir alle Veganer und würden nur noch regional und saisonal essen.
Die fett markierte Behauptung ist eindeutung Propaganda. Und sie ist sehr eindimensional, wie ich versucht habe darzustellen.

Und wenn ich mal so frei sein darf: wie eindimensional bist Du eigentlich, Ditje? Meine Wortwahl erscheint Dir also bemerkenswert. Du hältst sie also für so bemerkenswert, daß Du Dich bemüßigt fühlst, etwas dazu anzumerken. Wenn Du es schaffen solltest, mal von Deiner ad hominem Rabulistik abzusehen, was hältst Du denn von dem, was ich unabhängig von meiner Wortwahl gesagt habe? Was hältst Du von den Artikeln, die ich verlinkt habe?

Du steigst in ein Gespräch ein, und sagst eigentlich gar nichts. Das finde ich merkwürdig.
Es geht also darum, sich selbst so zu bilden, dass man aus den kleinen Details der Natur seinen Ernährungsplan so vervielfältigt, dass man seine Verdauung so gut trainiert, dass ausgestorben geglaubte Darmbakterien wiederbelebt werden.
Anas, was Du schreibst, finde ich insgesamt sehr interessant. Ich meine, so ähnlich wird es sein müssen. Für jeden von uns. Wenn ich kurz so übergriffig sein darf. Möchte ich natürlich nicht und rudere deshalb auch etwas zurück. Vor zwei Jahren war ich bei einigen Rohköstlertreffen, das ist richtig interessant. Aber eben auch schwierig. Man kann sich ganz schlecht von dem ernähren, was man beim Spazierengehen findet. Aber ich möchte das auch wieder verstärkt kultivieren, Brombeeren, Cornellkirschen, Spitzwegerich beim Spazieren gehen, an Löwenzahn traue ich mich nicht ran, dazu gibt es zu viele wild kackende Hunde :(.

Aber zum thread zurück: wir kommen nicht umhin, an unserer Monokultur zu arbeiten. Diese Monokultur ist immer ein Desaster, wie Massentierhaltung auch.
Wir müssen wieder lernen uns vielfältiger zu ernähren, vielleicht kann auch jeder mal ein paar Stunden von der Couch runter und Permakultur lernen :). Autsch, auch wieder übergriffig. Aber ich meine: wenn wir nichts anderes lernen als unsere Lebensmittel bei Aldi zu kaufen, verharren wir in unserer selbstgewählten Abhängigkeit und damit auch Unmündigkeit.
Anas friendica (AP)
Anas, was Du schreibst, finde ich insgesamt sehr interessant. Ich meine, so ähnlich wird es sein müssen. Für jeden von uns. Wenn ich kurz so übergriffig sein darf. Möchte ich natürlich nicht und rudere deshalb auch etwas zurück. Vor zwei Jahren war ich bei einigen Rohköstlertreffen, das ist richtig interessant. Aber eben auch schwierig. Man kann sich ganz schlecht von dem ernähren, was man beim Spazierengehen findet. Aber ich möchte das auch wieder verstärkt kultivieren, Brombeeren, Cornellkirschen, Spitzwegerich beim Spazieren gehen, an Löwenzahn traue ich mich nicht ran, dazu gibt es zu viele wild kackende Hunde 🙁.
Da ich selbst einen Rüden besitze, muss ich Dir in letzterem Satz zustimmen.
Bei Deinem anderen "aber" - es geht nicht um die grundsätzliche Ernährung, die wächst im Garten, auf dem Acker oder eben auch auf der Weide, im Stall - es geht um Ressourcennutzung!
Und bevor ich mein Unkraut in die Biotonne werfe (Ich krieg dabei immer soooo einen Hals! Als wenn man mit Haus kein Grundstück für einen Kompost hätte!), könnte ich doch bitte gelernt haben, Teile davon meiner Tellermahlzeit hinzuzufügen. 😀
Anas friendica (AP)
Und falls wer meint, dass man in der Wohnung das nicht kann.
Ich bin am Wochenende vom Glauben abgefallen, als ich an der Supermarktkasse eine Mutter mit ihrem Sohn 20 Tütensuppen kaufen sah neben zwei Säcken Blumenerde und drei Zierpflanzen für den Balkon.
Und JA, da stimme ich Rav zu - da MUSS Bildung her.
Ich erwarte bitte den Schulstoff zugunsten von "Überleben" umzugestalten. auf das auch Menschen, deren Eltern keinerlei Engagement in Haushaltsführung, Kochen etc. pp. investieren, schon frühzeitig Bildung hierzu angeboten bekommen.
Ich schätze, niemandem wird etwas fehlen, wenn die Techniklastigkeit in der Schule etwas minimiert wird.
Ich erwarte bitte den Schulstoff zugunsten von “Überleben” umzugestalten. auf das auch Menschen, deren Eltern keinerlei Engagement in Haushaltsführung, Kochen etc. pp. investieren, schon frühzeitig Bildung hierzu angeboten bekommen.
Dem pflichte ich vollständig bei. Ich diskutiere gerne über alles mögliche, ich habe einen Gesprächspartner, mit dem kann ich sehr weitreichend über das, was wir als Menschen können und was nicht diskutieren kann. Das ist sehr spannend.
Ganz persönlich: ich halte überhaupt nichts von der Spezialisierung unserer Gesellschaft. "Jeder macht das, was er am besten kann" - das ist eine grundlegende Maxime in unserer Gesellschaft, so abgrundtief schäbig, manipulativ und einfach auch falsch. Für die allermeisten bedeutet es nämlich, daß sie sich kleinhalten lassen.
Für ganz vieles ist nämlich das ach so wichtige Expertentum überhaupt nicht notwendig. Kartoffeln kann jeder selber anbauen, und Kartoffelkäfer wegpfücken kann auch jeder :), Nur so als kleiner Aufhänger.
Ich meine, wir müssen, jeder muß ein bißchen die Bereitschaft zur Ganzheitlichkeit mitbringen. Das wäre mein Anspruch. Aber unsere Gesellschaft scheint so weit denaturiert zu sein, daß die Allerwenigsten dazu bereit zu sein scheinen. Bis zum nächsten großen Zivilisationsclash. Dann sind wir dazu gezwungen. Bedauerlich all das.
Und das sage ich: Schule muß weit mehr leisten als das was sie bisher leistet: Indoktrination an die Gegebenheiten.
Biologie muß extrem vielfältiger ausgestaltet sein. Wie sieht eine schöne Magerwiese aus. Was kann man eigentlich alles essen?
Unser Rechtswesen, das deutsche Rechtswesen ist das größte geistige Gefängnis überhaupt: den Umgang damit muß man schon ab der Grundschule beigebracht bekommen.
Handwerk, Handarbeit - die Menschen sollten imho wieder lernen zu können :).
Anas friendica (AP)
@Yngwio Barnable Danke.
So viele Plus kann man grundsätzlich gar nicht einfach so geben, wie ich Dir hierfür geben mag. 😀
Anas, das wird so kommen, ich meine, das ist unvermeidlich. Lieber wäre es mir, das geschähe freiwillig.
Anas friendica (AP)
@Yngwio Barnable Ja, das wäre schön.
Aber auch ich als grundsätzlich sehr optimistische Person erkenne die Motivation zur Veränderung ausschließlich nur in einer Katastrophe.
Optimistisch formuliert: Möge die Katastrophe zur Veränderung so klein wie möglich ausfallen, damit es vorwärts geht. Allerdings habe ich schon bei Corona gesehen, dass das nur ein frommer Wunsch ist.
Möge die Katastrophe zur Veränderung so klein wie möglich ausfallen, damit es vorwärts geht.
Anas, möge die Macht mit uns sein :). Etwas flapsig, aber so ist es. Alles was uns hält, ist die Indoktrination. Free your mind :). Das ist eine Zeile aus einem Popsong der 80er, sprang mir gerade in's Gedächtnis :).

Cu, der Tag muß was bringen.
@Yngwio: Wie kommst Du darauf das Veganismus die Lösung aller Probleme ist? Wo wurde das je behauptet? Er ist ein Teil der Lösung, dass stimmt allerdings. Den je weniger Ressourcen wir verbrauchen umso besser. Sowohl für das Klima als auch für die Umwelt. Auch wenn Veganer mehr Nahrung als Menschen die tierische Produkte essen brauchen, ist das kein Problem, da zur Produktion von tierischen Produkten noch weitaus mehr Nahrung verbraucht wird. Wie Du da auf das Thema Monokultur kommst ist mir aber unklar. Den die Monokulturen haben wir ja unter anderen wegen der Erzeugung von Futter für Tiere. Das Monokulturen generell ein falscher Ansatz sind, ist unbestritten.

Bei den Getreide bist Du mir auch zu pauschal. Den das ist vor allen ein Problem des überzüchteten Weizen. Ich komme vor allen damit in Berührung wenn ich mal was mit Saitan mache, oder doch mal einen Kuchen backe, wobei ich auch da dabei bin das Weizenmehl durch Alternativen zu ersetzen. Ansonsten ist bei Weizen nicht nur die Überzüchtung, sondern auch die Verarbeitung zu Broten ein massives Problem. Den da ja alles immer schnell, industriegerecht und günstig sein muss, wird eben mit Backmischungen mit viel Lebensmittelchemie gearbeitet, anstatt wie früher mit Sauerteig.

Was das Thema Unverträglichkeit von Hülsenfrüchten betrifft kann ich Dich beruhigen. Versuche es mal mit Brunnenkresse, Kürbiskerne, Hanfsamen, Hafer etc. Alternativ gibt es natürlich auch veganes Eiweispulver. Von Soja halte ich nicht wirklich viel, es ist in meinen Augen ähnlich wie Saiten der Versuch bewohntes aufrecht zu erhalten indem man das Fleisch ersetzt. Lieber gleich Gerichtet die ohne das auskommen.

Und bevor Du mit Worten wie 'Propagandafaschismus' im Bezug auf andere Ernährungsweisen als der Dir genehmen kommst, dann solltest Du Dich selbst an der Nase greifen und Dich fragen warum ich Dich bei Deiner so intolleranten und wenig Zielführenden Positionieren Haltung nicht einfach auf die Ignoreliste setzen sollte. Den mit so einer Haltung willst Du keine Diskussion sondern Konfrontation. Und auf das kann ich allzu gut verzichten!
Ravenbird, das Folgende ist nur noch Haarspalterei, also nicht wirklich wichtig, auch im Rahmen des bisher gesagten nicht mehr.

Dieser Satz hier legt meine Unterstellung nahe:
Ja klar am besten wären wir alle Veganer und würden nur noch regional und saisonal essen.
Das hier trifft nur für Leute zu, die sich mit dem Thema beschäftigt haben:
Bei den Getreide bist Du mir auch zu pauschal.
Da bist Du eine große Ausnahme, und ich ebenfalls, denn Du verrätst mir nichts neues. Klar, alte Sorten sind besser, nicht nur wegen des geringeren Glutengehaltes. Auch sind alte Sorten anpassungsfähiger.
Aber für die meisten Menschen gilt: in Wahrheit ist modernes Getreide noch viel schlimmer. Den Vorgang der Sikkation kennt kaum jemand. Kannst Du gerne mal nach google. Sikkation heißt, Pflanzen werden vor der Ernte noch totgespritzt, Getreide reift dann schneller, kann, wie auch Kartoffeln besser geerntet werden. Bedeutet aber, im bereits geöffneten Getreide ist noch mal extrem viel mehr Pestizid drin als jemals zuvor. Deshalb kaufe ich mein Bier regional, mit regional angebautem Getreide, in Deutschland ist die Sikkation meines Wissens in dem Ausmaß nicht erlaubt. Egal, aber auch der Punkt sei Dir von mir aus geschenkt.
Lieber gleich Gerichtet die ohne das auskommen.
Ganz sicher. Vielleicht auch, und das meine ich nicht zynisch oder aggressiv, insgesamt weniger essen, weniger konsumieren. Sich auf ein gutes normal menschliches Maß zurückführen.
Und bevor Du mit Worten wie ‘Propagandafaschismus’ im Bezug auf andere Ernährungsweisen als der Dir genehmen kommst, dann solltest Du Dich selbst an der Nase greifen und
Da mißverstehst Du mich deutlich. Ich würde den Teufel tun und irgendjemandem vorschreiben, was er wie zu machen hat. Ich würde auch keinem Veganer von seinem Ernährungsstil abraten. Die meißten Veganer brauchen auch keine Tips bezüglich Supplementierung, die wissen das alles eh. Und die sogenannten Puddingveganer? Gut, denen ist glaube ich nicht zu helfen.
dann solltest Du Dich selbst an der Nase greifen und Dich fragen warum ich Dich bei Deiner so intolleranten und wenig Zielführenden Positionieren Haltung nicht einfach auf die Ignoreliste setzen sollte.
Ravenbird, ich muß mir überhaupt nichts vorwerfen oder vorwerfen lassen. Mein Gesprächsstil ist im eigentlichen eher sehr moderat.

Nach dem Motto "Wie du kommst gegangen, so wirst du empfangen" - spiegel ich die meisten Leute nur. Wer sich mit mir vernünftig unterhält, erfährt selbiges von mir. Mit vielem, was ich als übergriffig und faschistoid empfinde, gehe ich tatsächlich brüsk um. Die Erfahrung zeigt: gerade hier auf diaspora sind viele, die sich anarchistisch nennen, oder sonstwie links eben sehr faschistoid. Sie wissen ganz genau, wie andere zu leben und zu formulieren haben.
so intolleranten und wenig Zielführenden Positionieren
Du meinst vermutlich Positionierung. Bin ich intolerant? Meinst Du das, weil ich Dich in letzter Zeit recht brüsk kritisiert habe? Wenig zielführend? Wenn das so erscheint, Ravenbird, dann vielleicht, weil ich resigniere. Corona zeigt uns, wo unsere Gesellschaft steht. Der deutsche Blockwart atmet wieder und ist überall zu finden. Das ist meine Wahrnehmung. Selbst Intellektuelle wie Sascha Lobo geben Müll von sich, dessentwegen sie sich schämen sollten (von wegen kalter Impfzwang und so), oder Sascha Brecht (bestimmte soziale Schichten sollten sich eben nicht fortpflanzen). Daß selbst Leute wie Du, die sich als Anarchisten betrachten, der deutschen Einheitsdenknorm folgen, empfinde ich als traurig. Und einiges andere auch (Stichwort Wissenschaft-on-Demand).

Ravenbird: ich hatte heute noch ein Gespräch zum Thema AfD. Ich würde diese Partei niemals wählen und ich fürchte einen möglichen Erfolg dieser Partei. Aber ich wünschte, sie hätten in Sachsen-Anhalt mehr Erfolg gehabt. Einfach um das Establishment deutlich abzuwatschen.
und wenig Zielführenden Positionieren Haltung nicht einfach auf die Ignoreliste setzen sollte.
Laber nicht, mach' es einfach.
Den mit so einer Haltung willst Du keine Diskussion sondern Konfrontation. Und auf das kann ich allzu gut verzichten!
Diese Unterstellung steht Dir nicht zu. Du kennst mich nicht gut genug um solches beurteilen zu können.

Denn, als intelligenter Mensch sollte Dir klar sein: Jeder bestehender Kontakt kann konstruktiv genutzt werden, zumindest von meiner Seite aus. Ich bin nicht wie andere hier.
k miza diaspora
@Ravenbird 😷 - Sehr diplomatisch und korrekt. Meine volle Zustimmung.
Weniger diplomatisch und korrekt ist das ich Yngwie genauso wie ein paar weitere Leute inzwischen auf meine Ignoreliste geschoben habe. Ich brauch so was echt nicht.
Ditje diaspora
Jepp dito :)