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Die Autorin bezieht sich auf diesen Artikel:
https://d.consumium.org/posts/722d98e05058013940fe0050563e3216
Dort ist auch der Kommentar zu finden, auf den die Autorin sich bezieht.
In diesem Artikel schreibt die Autorin darüber, daß Kindern die Wahrheit gesagt werden sollte über das Tieretöten für Fleisch, allerdings meint sie damit keine “Gehinrwäsche” betreiben zu wollen und die Kinder sollten nicht “alle Mini-VeganerInnen werden”.
Ich glaube, Kinder sind von sich aus in der Regel eher tierlieb und würden gern auf die Tötungen und das Fleisch der Toten verzichten.
Oft kommen Kinder sehr spontan zu der Erkenntnis, daß dieses Fleisch mal ein ganz lebendiges Tier war – mit entsprechend schockierten Reaktionen darauf.
Aus tiefsten Herzen.
Hier ist dazu eine Sammlung von Videos auf Youtube zu sehen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLyDoIKK_esaKHheJfEitEXOH4IAPBe_Qw
Die Gehirnwäsche, von der die Autorin im Artikel schreibt, scheint mir eher darin zu bestehen, daß Kindern, die von sich aus keine Tieren töten und essen würden, zu Fleisch- und Milch-Fans umerzogen werden und eine kognitive Dissonanz zu entwickeln, die das Fleisch vom lebendigen Lebewesen geistig abtrennt.

Dort, wo das Leben hart und entbehrlich ist, wo Naturvölker ihre Nahrung erjagen, da mag es eine andere Notwendigkeit geben, Kindern die Jagd und das Tier-Töten beizubringen.
Aber auch nicht alle Naturvölker ernähren sich zwangsläufig regelmäßig von gejagten Tieren, wenn sie ausreichend Obst, Gemüse, Wurzeln, Nüsse etc essen können.
Doch wir sind “zvilisierte” Bürger einer “Hochultur” und wir haben es deshalb nicht nötig, Tiere zu töten.
Ich glaube, die Kinder wissen das vielleicht instinktiv.

Erwachsene, deren kognitive Dissonanz bestens funktioniert, kommen oft gar nicht auf die Idee, sich für die Quelle ihres Fleisches zu interessieren.
Ähnlich, wie niemand recherchiert woher sein Tisch kommt oder eine Paprika.
Denn das Fleisch ist im Geiste verdinglicht worden.
Ein nur geringer Prozentsatz der Menschen, die hier eine kognitive Dissonanz haben, würde überhaupt auf die Idee kommen, dazu irgendwas mal recherchieren zu wollen.