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#Crashkurs #Geld: „Chapeau: So funktioniert Aufklärung!“


https://www.misesde.org/?p=22253

Warum werden die Güter eigentlich teurer und nicht billiger, obwohl doch das Güterangebot immer reichhaltiger wird? Warum steigen die Schulden von Konsumenten, Unternehmen, Banken und vor allem auch Staaten immer weiter an? Wieso kommt es immer wieder zu Finanz- und Wirtschaftskrisen? Was passiert eigentlich, wenn die Zentralbanken den Zins verändern? Und warum sind die Zinsen im Euroraum mittlerweile auf der Nulllinie? Wieso wird es für junge Menschen, junge Familien immer schwieriger, Vermögen aufzubauen? Warum öffnet sich in vielen Ländern die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter? Es mag überraschend klingen: Aber die Antworten auf diese und andere drängende Fragen finden sich im heutigen Geldsystem.

Sehr verehrte Leserinnen und Leser: Es wird vermutlich viele von Ihnen überraschen, wie problematisch das heutige Geld ist. Ob US-Dollar, Euro, chinesischer Renminbi, Britisches Pfund oder Schweizer Franken: Sie alle repräsentieren ungedecktes Papiergeld oder auch: Fiat-Geld. Es zeichnet sich durch drei Eigenschaften aus: (1) Fiat-Geld ist entmateralisiertes Geld, es existiert in Form von bunt bedruckten Papierzetteln und Einträgen auf Computerfestplatten (»Bits and Bytes«). (2) Fiat-Geld wird sprichwörtlich aus »dem Nichts« geschaffen, durch Bankkredite, die nicht durch »echte Ersparnis« gedeckt sind. (3) Die staatlichen Zentralbanken haben das Fiat-Geld-Produktionsmonopol: Sie haben die Macht, die Geldmenge und damit natürlich auch deren Kaufkraft nach politischen Erwägungen zu verändern.

Man sollte nur nicht denken, das Fiat-Geld sei auf »natürlichem Wege« in die Welt gekommen. Ganz im Gegenteil! Die Staaten haben in den frühen 1970er Jahren die Golddeckung des Geldes mutwillig, per Zwangsmaßnahmen aufgehoben. Und das nicht etwa, weil das Goldgeld nicht funktioniert hätte, sondern weil die Staaten aus politischen Gründen die Kontrolle über das Geld haben wollten – um nach politischer Willkür Einkommen und Vermögen umzuverteilen, um nationale Konjunkturpolitik zu betreiben, um möglichst bequem Kriege zu finanzieren. Das Gold-Geld stand all diesen Machenschaften im Wege, nicht aber das Fiat-Geld. Deshalb musste das Gold-Geld dem Fiat-Geld weichen.

Fiat-Geld leidet unter ökonomischen und ethischen Defiziten. Das haben insbesondere die Ökonomen der »Österreichischen Schule der Nationalökonomie« – die mit Namen wie Carl Menger (1840–1921), Ludwig von Mises (1881–1973) und Friedrich August von Hayek (1899–1992) verbunden ist – frühzeitig erkannt. Sie legten offen: Fiat-Geld ist inflationär, es verliert seine Kaufkraft [...]

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#Geld #Geldsystem #EZB #Zentralbank #Geldozisalismus = #Neoliberalismus
Crashkurs Geld: „Chapeau: So funktioniert Aufklärung!“