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Georgia Guidestones

1) Halte die Menschheit unter 500.000.000 in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur

2) Lenke die Fortpflanzung weise – um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern

3) Vereine die Menschheit mit einer neuen, lebenden Sprache

4) Beherrsche Leidenschaft – Glauben – Tradition und alles Sonstige mit gemäßigter Vernunft

5) Schütze die Menschen und Nationen durch gerechte Gesetze und gerechte Gerichte

6) Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten selbst/intern regeln und internationale Streitfälle vor einem Weltgericht beilegen

7) Vermeide belanglose Gesetze und unnütze Beamte

8) Schaffe ein Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und den gesellschaftlichen/sozialen Pflichten

9) Würdige Wahrheit – Schönheit – Liebe – im Streben nach Harmonie mit dem Unendlichen

10) Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde – lass der Natur Raum – lass der Natur Raum
Gesellschaft (x)
<6) Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten selbst/intern regeln und internationale Streitfälle vor einem Weltgericht beilegen >
Das sechste " Gebot " gefällt mir persönlich am besten !
Wenn also eine Diktatur beschließt alle Menschen ab 60 sind eine Belastung für die Gesellschaft und werden eingeschläfert, dann sollen alle anderen Nationen das ignorieren und weg schauen?

Nationalismus und nationale Nichteinmischungspolitik ist dämlich! Naja wie das Konstrukt der Nation und des Nationalstaats an sich eben.
2) Lenke die Fortpflanzung weise – um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern
es soll also menschenzucht betrieben werden ...
Wenn ich sehe was in der gesamten Welt trotz Einmischung geschieht , oder besser gesagt : wegen der Einmischung , dann beharre ich weiterhin auf dem Sechsten " Gebot " der Nichteinmischung !
@Ravenbird
Ravenbird Friendica (AP)
@Gisela Busche Wie Du vielleicht gesehen hast stehe ich nicht so auf Nationen/Staaten. Aber wenn ich das im Rahmen von Nationalstaaten betrachte, selbst dann macht eine absolute Nichteinmischungsregel keinen Sinn. Sinn machen würde wenn man sich auf grundliegende Werte auf Basis der Menschenrechte einigen würde und Interventionen allein bei Verstößen gegen diese legitim wären.
Nationalstaaten sind gewiss nicht das Gelbe von Ei, aber im Moment immer noch ein notwendiges Übel. Allein als Organisationseinheit. Anders ist derzeit wohl kaum ein organisiertes Miteinander praktizierbar. Dass übergroße Verwaltungseinheiten mehr Probleme machen als lösen, sieht man bereits an der EU. Man sollte Nationalstaaten vielleicht lieber neu denken, statt verteufeln.

Was die Fortpflanzung betrifft: auch das Tierreich regelt dies zumeist weise - ohne das wir uns daran stören. Wir sind hier in unserer Sichtweise wohl auch ein Sklave des Humanismus geworden.
Ravenbird Friendica (AP)
@Ulli Gabsch Nun man kann Fortpflanzung bzw. Repruduktionsraten auf verschiedene Arten Regeln. Die bekannteste ist der Zwang der dann vom Staat ausgeht. So ein Zwang kann aber auch von der Gesellschaft ausgehen. Aber man kann ähnliches auch über Bildung, gute Sozial- und Rentensysteme sowie eine solidarische Gesellschaft erreichen.
Ravenbird Friendica (AP)
Zum Thema Nationalstaaten später mehr, muss erst mit dem Hund raus.
Da fällt mir der coole Spruch meines Sohnes ein über den ich sehr oft nachdenken ,aber auch lachen mußte ….
**Wenn hab ich kommt , haut hätt ich ab **
@Ravenbird
Ravenbird Friendica (AP)
@Gisela Busche Hm verstehe ich nicht. Sorry
Der Spruch war auf "wenn und hätte gemünzt ....wenn man dies oder jenes täte
@Ravenbird
Wobei ich Deinen Kommentar richtig finde
Ravenbird Friendica (AP)
Achso, mir fehlte nur der Zusammenhang. Danke :-)
Montag friendica
Hier gibt es einen interessanten Podcast zu den Georgia Guidestones: https://www.hoaxilla.com/hoaxilla-204-georgia-guidestones/
Ravenbird Friendica (AP)
Danke schaue ich mir an wenn das aktuell laufende Audio durch ist.
Danke für den Link zu dem Podcast zum Thema und auch für das dort verlinkte PDF:
https://www.wired.com/wp-content/uploads/archive/images/multimedia/magazine/1705/Wired_May_2009_Georgia_Guidestones.pdf

Und danke an alle, die hier so rege diskutieren. Hätte gar nicht gedacht, dass das so einschlägt.
Bonobo diaspora
Wichtig zur Interpretation finde ich dieses Zitat aus dem Artikel:
Die Steine sollten, so heißt es bei „Wired“, so beschaffen sein, dass sie eine Katastrophe überdauerten, sodass Menschen auf Grundlage der Botschaften eine neue, bessere Zivilisation erschaffen könnten.
D.h. die 500 Mio Menschen sollen nicht notwendigerweise »eingeschläfert« werden, wie hier gemutmaßt wurde, sondern diese Zahl sollte evtl. als Maximum verstanden werden, auf welches sich die Menschheit nach einer solchen Katastrophe beschränken sollte.
Ich glaube auch nicht, dass die genannte Zahl von 500 Mio. Menschen eine Aufforderung zum Massenmord an der gegenwärtigen Menschheit darstellt. Es scheint sich eher an die Zeit nach einer globalen Katastrophe zu richten. Eine derartige Katastrophe bahnt sich ja längst an. Und wenn es nicht die Klimakatastrophe schafft, die Menschen massenhaft zu reduzieren, dann die sinkende Fertilität, weil wir immer mehr Weichmacher in den Hoden haben (mehr zu dem Thema: https://www.medizin-transparent.at/phthalate-machen-weichmacher-unfruchtbar/). Das ganze Monument scheint sich an Menschen zu richten, die übrig geblieben sind, aber irgendwie noch nicht fähig sind, sich ohne Smartphones neu zu orientieren und zu organisieren. Dilettanten, die Erinnerungen an die Zivilisation haben, die sie überlebten, aber nicht unbedingt Erleuchtete oder Schamanen sind.

Nach einer solchen Katastrophe wären Bestrebungen, die Menschenzahl auf dem Planeten etwa in der genannten Größenordnung zu halten, nach allen gegenwärtigen Erfahrungen begrüßenswert.

Was mir auch sehr gut gefallen hat bei den Geboten, ist das mit der gemeinsamen Sprache. Die Menschen haben meines Erachtens noch keine Ahnung davon, wie viel ihnen entgeht, nur weil sie keine gemeinsame Sprache sprechen. Ich habe zwar kein Problem mit regional oder national gewachsenen "Zungen". Aber ich fände es durchaus wichtig, dass Menschen eine gemeinsame Sprache sprechen, ohne übersetzen zu müssen. Eine gemeinsame Sprache, in der sich die Menschen auch als gemeinsame globale Kulturgemeinschaft begreifen können. Und - ich bin sehr dafür, dass diese Sprache keine Kolonialsprache wie Englisch ist. Mit Esperanto ist ja schon mal so was versucht worden. Aber so richtig durchgesetzt hat sich das ja nicht. Wohl auch, weil es zu "parteiisch" ist, weil zu nah an existierenden romanischen Sprachen.
War von mir aber auch 'n bisschen blöd geschrieben @Ravenbird
Ravenbird Friendica (AP)
Na passt. :-)
Bonobo diaspora
Ich find’ den Spruch geil 😂und wenn man nur An- und Abführungen hinzufügt, ist er m.E. leicht lesbar:
»Wenn ›hab ich‹ kommt, haut ›hätt ich‹ ab.«
Bonobo diaspora
Und Korrektur zu meinem Kommentar oben:
[…] die 500 Mio Menschen sollen nicht notwendigerweise »eingeschläfert« werden, wie hier gemutmaßt wurde […]
Muss natürlich heißen:
[…] »500 Mio Menschen« muss nicht notwendigerweise heißen, dass die Anderen »eingeschläfert« werden sollen, wie hier gemutmaßt wurde […]
Danke @Bonobo
ich finde den Spruch auch Klasse.....aber durch DICH mit den An~und Abführungen , bekommt er überhaupt erst seine Wirkung !
Bonobo diaspora
Ich musste es erst laut lesen, um’s zu verstehen, und dann war’s aber total klar … An-/Abführungszeichen erleichtern das stille »Laut-Lesen« … »inneres Hören«.
Der einzig nötige 'guidestone': Liebe.
Bonobo diaspora
Ich glaube, Mitgefühl, als Attitüde, genügt schon. Leicht gesagt, schwer gelernt (bzw. das »override« der Empathie, welches uns beigebracht wurde, entlernen).
Ravenbird Friendica (AP)
Ja letztendlich ist die Gesellschaftliche Konditionierung des Einzelnen wozu auch die Erziehung durch die Eltern gehört wohl das grundlegende Problem.
@Stefan Münz
Vor dem Turmbau zu Babel gab es nur eine gemeinsame Sprache …...
Dieser Turmbau zu Babel erinnert mich oft an den Spruch : "Gott läßt die Bäume nicht in den Himmel wachsen " wenn mal wieder ein neuer Wolkenkratzer entsteht, der alle anderen noch überragen soll !