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Das scheinbar dezentrale Internet


Wie eine Milchstraße im All, so stellt man sich das Internet als Laie auf Grund dessen vor, was man so gerade mal über dessen Grundlagen gehört hat. Millionen von Hosts, alle mit allen verbunden durch die schlichte Intelligenz von TCP/IP. Doch in Wirklichkeit ist alles viel trivialer - und verletzlicher. Auf der physischen Ebene hängt alles an ein paar transkontinentalen Ozeankabeln, bei denen eigentlich nur verwundert, warum bislang noch keine Terroristen versucht haben, sie zu cutten. Und dass das weltweite Routing funktioniert, liegt letztlich im Verantwortungsbereich weniger großer Backbone-Super-Provider. Hier ein Artikel, der die Lage anschaulich schildert.
Internet (x) Technik (x)
Die Dezentralität des Internets ist eine Illusion. Sei es bei der grundliegenden Infrastruktur (Leitungen, Knotenpunkte) noch bei den Servern die darauf aufsetzen. Sogar die Plattformen die die meisten nutzen sind alles andere als dezentral.

Ja, das das Internet überhaupt noch funktioniert ist echt ein Wunder

Naja es funktioniert so lange es im Rahmen der kapitalistischen und staatlichen Interessen ist. Aber klar es wird schon länger an Einschränkungen und immer mehr Überwachung gearbeitet. Nicht nur in China.

Ich bezog das funktionieren jetzt eher auf die technische Sicht, also die vielen unterschiedlichen Geräte und obskure Middleware. Das is ja im Grunde auch ein Flickenreppich. Und sowas ist ja der Grund warum es keine neuen besseren Protokolle geben wird in absehbarer Zeit. Muss halt irgendwie abwärtskompatibel sein

Naja viele verschiedene Geräte sind an sich nicht das Problem. Aber dank Smarthome wozu ja auch die Sprachassistenten gehören hat man eben immer mehr Geräte die man nicht wirklich einschätzen kann im Netz. Ich selbst würde mir so was ums Verrecken nicht ins Haus holen.

Aber aber, die Terroristen brauchen das Internet doch ;)

Und die Hochfinanz braucht es ebenfalls zwingend mittlerweile. Eigentlich brauchen es alle :-)