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Auffälliges am Feldrand





Fotos wie diese kann man derzeit zuhauf machen an Straßen- und Feldrändern in meiner Gegend. Die Feld-, Wald- und Wiesenblumen wuchern überall. Ganz anders als in all den Jahren zuvor. So anders, dass es kein Zufall sein kann. Da haben offensichtlich Leute in Gemeindeverwaltungen zusammengesessen und was ausgeheckt. Zahleiche Landwirte richten plötzlich 2-3 Meter breite Randstreifen an ihren Feldern ein für Wildgewächse und Blumen. Seitenbegrünungen von Straßen oder Begrünungen im Zentrum von Straßenkreiseln sind plötzlich nicht mehr nur "Begrünung", sondern ebenfalls Mischflora, wie sie ideal ist für Insekten, Vögel, Spinnen und viele andere Arten. Greta wirkt bereits. Nicht nur in der großen Politik. Es würde nur niemand zugeben von den CDU-Gemeinderäten :-)
Foto (x) Klima (x) Natur (x)
Sooo schnell malen die Mühlen der Gemeinden nicht. ;-) Greta geht doch erst seit letztem Sommer demonstrieren, Gemeindevertreter diskutieren über so etwas im Fünf-Jahresplan.
Die Randstreifen wurden von der EU angeregt, im Zusammenhang mit der LW-Förderung und das passierte schon vor mehr als fünf Jahren. :-)
*ichbineinbischeneitel,weilichdamitgeforschthabe*
Und all die aktiven kleinen Naturschutzhelferlein vor Ort sind auch sehr aktiv dabei, das ist sicher.

Hier gibt es bei uns z.B. auch ein Feld das Mischblumen für Biogasanlagen anbaut, die aber gleichzeitg auch für Bienen und Co praktisch sind

@Christoph S Ich finde toll, dass man endlich von den Mais-Raps-Einheitsanbauflächen für Biogasanlagen ab kommt. Leider habe ich seinerzeit den Vortrag über Forschungsprojekte des DVL verpasst, weil ich meinen über die Forschung für naturschutzfachlichen Fördermöglichkeiten halten musste. Grundsätzlich war man sich bis dahin nicht sicher, ob das so viel bringt wie Mais alleine.
Schön, dass es gemacht wird, schade, dass das dann erst in 50 Jahren in MV an kommt.

Wir waren grad mit dem Rad unterwegs. Uns ist das auch aufgefallen.

Ansonsten blühen hier überall die roten Mohnblumen so toll

#Hesen packt das mit ner ganzen Kampagne an:

https://umwelt.hessen.de/presse/pressemitteilung/bienenfreundliches-hessen-1600-hektar-zusaetzliche-bluehstreifen-angelegt

finde ich gut - und der Mohn blüht bei uns auf den begrünten Lärmschutzwällen auch in Massen

In Tauber-Franken ist das leider noch nicht angekommen. Nur die Stadt Bad Mergentheim bemüht sich öffentliche Flächen bienen- und damit auch augenfreundlich zu gestalten.

Da hatte das ganze Imker"geheule" doch Erfolg!
Grundsätzlich sind sie langfristig an den Problemen mit den Honigbienen selbst Schuld, denn irgendwer musste ja unbedingt die Varroamilbe hier "einzüchten", weswegen es ja zu diesen großen Ausfällen gekommen ist. (Und dann klaun sie sich noch gegenseitig die letzten Bienen unter dem Hintern weg! *kopfschüttel*) Aber die ganzen Blühstreifen sind schon RICHTIG gut! Während wir vor drei Jahren noch ganz furchtbar die Schmetterlinge vermisst haben, flattert es hier rum - ich bin hin und weg!