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Das Geschäftsmodell von Supermärkten


"Geschäftsmodell" ist ein Begriff, den man eher mit windigen Startup-Geldmach-Ideen in Verbindung bringt, oder vielleicht noch mit den Möglichkeiten, guten und bezahlten Journalismus mit dem Wesen des freien Web in Einklang zu bringen. Doch auch stinknormale Supermärkte haben ein Geschäftsmodell. Sie wollen Waren, die sie einkaufen, für Mehrwert verkaufen. Wenn sich die eingekauften Waren jedoch nicht alle verkaufen lassen und deshalb wegen Verderblichkeit im Müll landen, wollen die Geschäfte nicht, dass sich potentielle Kunden aus dem Müll bedienen. Denn wenn das Schule macht, kauft keiner mehr im Geschäft, sondern wartet nur noch dahinter bei den Mülltonnen, bis das Unverkäufliche dort landet.

Tatsächlich? Könnte das Schule machen und zu Massenverhalten führen? Denn darauf kommt es meines Erachtens an bei dem, was im unten verlinkten Fall gerichtlich abzuwägen war. Und wenn das tatsächlich Schule machen könnte: warum tut es das wohl? Doch nur deshalb, weil sich mehr und mehr Menschen die normalen Preise nicht mehr leisten können! Das Gericht hat mit seinem Urteil nichts anderes getan, als diese Befürchtung zu bestätigen.
Wirtschaft (x)
Weiß zufällig jemand, ob die Supermärkte ihre "Spenden" an die Tafeln auch noch steuerlich absetzen können?

Allerdings nehmen die Tafeln in München nur Lebensmittel, die vor dem MHD sind. Weiß nicht, wie es woanders gehandhabt wird, wahrscheinlich ähnlich. War vor ein paar Jahren in London und da hatten wir einen Tesco, der neben Lebensmittel 30% Rabatt, auch 50% und mehr hatte. Je nach Haltbarkeitsdatum.

sehe das nur ich bei hubzilla, oder geht das auch anderen so? hier bei mir kommen fast alle kommentare von @Stefan Münz und @Peter Liebetrau doppelt an ...