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Wenn ÖR-Sender umfallen, dann nach rechts


Der mit vielen Beispielen belegte Thread von https://twitter.com/stephanpalagan
über den Umgang der ÖR-Sender mit links und rechts zeigt doch, dass es da Tendenzen gibt. Hier als Lektüre im Threadreader:
#Buhrow #Omagate #Umweltsau #Nazisau Medien (x) Poitik (x)
Ich finde das Framing erschreckend. Wer das Lied entsetzlich findet, der wird als rechtsradikal und Gretahasser hingestellt. Ein besseres Totschlagargument gibt es zur Zeit nun wirklich nicht. Dann wird das Thema auch noch Richtung Rassismus (Oma = Ali) entführt. Im Moment empfinde ich alles rund um dieses Thema als völlig entartet. Selbst Martin Sonneborn (https://nitter.net/LarsWienand/status/1211698201557979137#m mit verlinkten Audobeitrag) scheitert grandios beim Versuch einen Kommentar abzugeben.

Ich bezweifle zwar, dass das Lied als Satire gestartet ist, das ist nur mein subjektiver Eindruck, man es dann als solche tarnen wollte und Burow das dann nochmal retten wollte mit einem "Anruf aus dem Krankenhaus".

Das Thema Klimakatastrophe sollte nicht dazu genutzt werden, dass man mit dem Fingerzeigen auf einzelne Gruppen beginnt, oder es zu einem politischen "Rechts - Links" macht, denn eines ist ziemlich sicher: Egal welcher radikalen rechts-links Ideologie, oder zu welchen Fundamentalisten man angehört, wir haben nur eine Erde. Und genau solche Kreationen und solche Diskussion lenken uns vom Wesentlichen ab: Der Rettung der Erde! Wann versteht das mal die Masse?!

@hoergen on Friendica Ich stimme dir vollkommen zu: das ganze Schmierentheater rund um #OmaGate ist ähnlich wie zuvor die Greta-Deutsche-Bahn-Geschichte letztlich nichts als Ablenkung vom eigentlich gemeinten Thema. Allerdings gibt es beim eigentlichen Thema, also dem Kampf gegen die Klimakrise, einen wichtigen Aspekt, der da immer wieder mit reinspielt. Es sind vor allem Rechte und Rechtskonservative, die sich mit aller Macht gegen die notwendigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Veränderungen stemmen. Oder noch allgemeiner: es ist das erklärte Patriarchat, das sich gegen diese Änderungen stemmt. Von dort kommen auch immer wieder die Provokationen, die dann dank virulierender Medien aus jedem harmlosen Lied oder Bild oder Satz einen Skandal machen, ein "IrgendwasGate". Deshalb gehört zum Kampf gegen die Klimakrise auch die Aufklärung über das Treiben derer, die sich dagegen stemmen, und ihre Beweggründe. Oder allgemeiner: der Kampf gegen die Klimakrise ist auch ein Kampf gegen das Patriarchat. Dazu muss man kein bekennender Feminist sein, genauso wenig, wie man ein bekennender Sozialist dazu sein muss.

Im Prinzip ja, aber wir sollten uns immer fragen: welchen Mehrwert bringt uns Diskussionen, die Ideologien in den Vordergrund rücken? Meines Erachtens ist das alles komplett verpuffte Energie. Man verhärtet unter Umständen hier noch die Fronten, weil man sie schafft.

Nimmt man die Ideologie aus der Diskussion, dann erhält man Menschen, die die Krimakatastrophe leugnen (aus allen Fraktionen! - es gibt z.B. auch "Linke" und Frauen, die das tun) und Menschen, die dafür kämpfen, die Klimakatastrophe soweit es irgendwie geht zu minimieren.

Meine Bitte hier ist: Macht solche Diskussionen nicht am Geschlecht, an der Hautfarbe, am erhobenen rechten Arm oder Faust fest. Den Luxus können wir uns bei Dingen leisten, bei denen es um nichts geht.

@stefan du bringst es auf den punkt, was mir Angst macht, ist die Tatsache das die Regierung immer noch kein Konzept hat oder gar absichtlich die rechten einfach machen lassen. Das kommt wohl den konserativen in der CDU CSU sehr entgegen.
Wenn die SPD ein bisschen Arsch in der Hose hätte, wären sie schon längst raus aus der Groko. Aber die hängen an der Macht und wissen bei Neuwahlen würden sie gnadenlos untergehen und das zurecht. ...

@hoergen

@hoergen on Friendica für mich sind das in dem Fall gar nicht die Fragen und die Punkte um die es gehen sollte, der Klimawandel ist unbestreitbar eines der wichtigsten Themen unserer Zeit und eine große Aufgabe die wir angehen müssen, aber das der #Buhrow bei so einer harmlosen Kacke einknickt und nach rechts umfällt das geht nicht. Man könnte ihm unterstellen er sei rechts, aber ich glaube der ist einfach überfordert und deswegen umgefallen, so eine Person gehört nicht an die Spitze einer Öffentlich Rechtlichen Runfunkanstalt, der gehört nach Hause zur Familie.

Ja, es hat etwas von Derailing, aber ich denke der Klimawandel, bzw. die notwendige Diskussion um diesen oder besser um die Bewältigung, wird eben auch dewegen derailed, weil Journalisten da nicht genügend Rückendeckung bekommen. Ob nun dieser Betrag wertvoll ist, ist eine andere Frage, aber es ist ein Beitrag und die Mitarbeiter und wir als Bürger haben keinen Vorteil davon, wenn der Chef Inhalte löscht die konservativ bürgerlichen und rechten Kräften nicht gefallen.

Da bin ich voll deiner Meinung. Das und wie Burow das gemacht hat, hätte eine Medienberatungsfirma in die absolute Verzweiflung geführt.
Das völlig Abstruse ist, dass beide Seiten sich gegenseitig vorwerfen es nicht zu verstehen und sich gegenseitig die Meinungsfreiheit einschränken wollen.